IMPRESSUM Herausgeber und Text: Nightlight Station e.V., D-51700 Bergneustadt in Zusammenarbeit mit: Christoph Hochmuth, Salzburg Lehrer in einem christlichen Schulungsprogramm (TMG) Produktion: Druckhaus Gummersbach GmbH, D-51645 Gummersbach Vertriebsrecht: CLV-Verlag Christliche Literatur-Verbreitung e.V., Postfach 110135, D-33661 Bielefeld Artikel-Nr.: 255938001 Š Nightlight Station e.V.
Hallo und herzlich willkommen bei VERTIKAL! Schön, dass Du Dir unseren evangelistischen Bibelkurs besorgt hast. Dir ist es also wichtig, Deine Freunde mit der Bibel und mit Jesus Christus bekannt zu machen. Echt klasse, denn Mission findet ja bekanntlich nicht nur im fernen Dschungel, sondern vor allem vor der eigenen Haustür statt. Und Jesus Christus hat uns ganz deutlich den Auftrag dazu gegeben: Geht in die ganze Welt und verkündet allen Menschen die gute Botschaft (Markus 16,15b). Gern wollen wir Dich dabei unterstützen und genau deshalb haben wir diesen Kurs entwickelt. Egal, ob Du schon einige Erfahrungen gemacht hast oder noch unsicher bist, wie Du jetzt vorgehen sollst – in diesem Heft findest Du viele Anregungen und Tipps, wie Du den Bibelkurs in einer kleinen Gruppe durchführen kannst. Dieses Heft ist Dein ganz persönliches Exemplar – Du kannst also Notizen reinschreiben und alles anstreichen, was Dir wichtig erscheint und woran Du Dich später erinnern möchtest. Natürlich ist jede Gruppe anders. Und auch Du hast Deine ganz persönlichen Stärken. Darum sieh die nachfolgenden Punkte als Tipps an und fühl Dich frei, den Kurs auf Dich und Deine Gruppe anzupassen. Wir wünschen Dir viel Freude bei der Umsetzung und dass Du erlebst, wie Gott Dich gebraucht, um Menschen anzusprechen. Es grüßt Dich das Team von Nightlight
und der Projektkoordinator
PS: Schau Dir doch mal unsere Homepage www.vertikalkurs.de an.
Teilnehmer Auftrag und Anliegen sind klar. Nur wie können wir dabei vorgehen, Menschen aus unserem Umfeld mit Jesus Christus bekannt zu machen? Eine gute Möglichkeit ist zum Beispiel, sie zu einem Hauskreis einzuladen. Mit VERTIKAL hast Du eine optimale Starthilfe: Zehn Filme über verschiedene Glaubensthemen sowie ausreichend Kurshefte für eine ganze Kleingruppe. Was jetzt nur noch fehlt, sind die Leute. Vielleicht hast Du schon den einen oder anderen im Blick, den Du gerne einladen möchtest. Vielleicht weißt Du aber auch noch nicht so recht, wen Du ansprechen könntest. Wie bekommst Du also geeignete Kandidaten für so einen Hauskreis zusammen? Du könntest beispielsweise Deine Straße abklappern und eine Postwurfsendung machen. Erfahrungsgemäß meldet sich allerdings kaum jemand auf so eine Aktion. Viel effektiver lassen sich Freunde und gute Bekannte einladen – also Leute, mit denen Du mehr zu tun hast und denen einfach auffällt, dass Du freundlich und ehrlich bist und Interesse an ihnen hast. In einer solchen Beziehung kann man viel leichter über persönliche Dinge reden – und in der Regel auch über den Glauben. Dieser Gedanke ist nicht neu. Schon Paulus erinnert uns daran: Seid weise im Umgang mit Menschen von draußen und nutzt die Gelegenheiten, die Gott euch gibt! (Kolosser 4,5). Gott schenkt also immer wieder Gelegenheiten, unseren Glauben zu bezeugen. Aber wie können wir weise mit Nichtchristen umgehen? Eure Worte seien immer freundlich und angenehm gewürzt! Ihr sollt wissen, wie ihr jedem Einzelnen antworten müsst! (Kolosser 4,6). Wir sollen also durch ein freundliches Wesen auffallen – das übrigens auch beinhaltet, gern zu teilen und hilfsbereit zu sein. Gleichzeitig sollen wir das „Salz in der Suppe“ sein und quasi Appetit auf ein Leben mit Jesus Christus machen. Aber Vorsicht: Wie schnell kann man die Suppe versalzen! Wir dürfen deshalb nicht besserwisserisch „von oben herab“ wirken, sondern sollen auf Glaubensfragen so antworten, dass unsere Freunde auf den Geschmack kommen.
Die eine oder andere Frage Deines nichtchristlichen Bekannten könnte eine Gelegenheit sein, vom Kurs VERTIKAL zu erzählen. Meistens ist es besser, nicht sofort zum Kurs einzuladen, sondern erst einmal nur davon zu erzählen. Der andere kann dann in Ruhe überlegen, ob ein solcher Kurs eventuell auch für ihn interessant
wäre. Später kannst Du den Einführungs-Film auf CD brennen und ihm schenken (die Datei „einfuehrung.mpg“ sowie das dazugehörige Label findest Du auf der Einführungs-DVD). Oder aber ihr seht euch das Video gemeinsam an. Erzähl dann auch, wie Du Dir den Ablauf eines solchen Treffens vorstellst. Das erleichtert dem anderen bestimmt die Entscheidung. Schau Dir also die Leute um Dich herum an – mit wem verstehst Du Dich besonders gut? Wer liegt Dir vielleicht schon länger am Herzen? Bitte Gott, Dir klarzumachen, um wen Du Dich ganz besonders kümmern solltest. Und bete dafür, dass er Dir zeigt, wen Du wie und wann zu VERTIKAL einladen kannst.
Atmosphäre Ganz entscheidend ist die Atmosphäre. Die Teilnehmer sollen sich während des Kurses wohlfühlen. Je besser man sich nämlich fühlt, desto interessierter ist man bei der Sache. Besonders bei religiösen Themen fühlen sich manche Leute schnell in die Ecke gedrängt oder peinlich berührt. Andere dagegen fühlen sich in ihren lang gehegten Ansichten plötzlich in Frage gestellt und in ihrer Selbstsicherheit bedroht. Es ist daher wichtig, dass die Teilnehmer deutlich merken, dass Du sie akzeptierst und wertschätzt. Du solltest also eine Atmosphäre schaffen, in der sich besonders Deine nichtchristlichen Freunde wohlfühlen. Hier ein paar Tipps, wie Du eine gute Atmosphäre schaffen kannst:
Biete Getränke und einen kleinen Imbiss an. Die Beleuchtung muss so sein, dass man gut lesen und die anderen sehen kann. Ordentlich durchlüften fördert die Konzentration. Sorge für genügend bequeme Sitzgelegenheiten. Halte Dich an die besprochenen Zeitvorgaben.
Präg Dir die Namen ein und sprich jeden persönlich an. Damit zeigst Du, dass Dir die Leute wichtig sind. Auch wenn jemand zu spät kommen sollte, kann der Abend gelingen. Verbreite keine Hektik, wenn das Treffen anders abläuft als geplant. Eine herzliche Atmosphäre kommt – wie der Name schon sagt – „aus dem Herzen“.
Zusätzlich zu den Kurstreffen bieten sich gemeinsame Unternehmungen an, um Gemeinschaft und Zusammengehörigkeitsgefühl zu fördern. Wie wäre es also mal mit einem Ausflug – beispielsweise einem Picknick, einer Städtetour oder einem Besuch im Restaurant!? Die Erfahrung zeigt, dass sich gerade bei solchen Gelegenheiten richtig gute Gespräche ergeben. Je nachdem wie gut ihr euch als Gruppe versteht, könntet ihr auch mal ein Wochenende wegfahren. Auf so einer „Freizeit“ lassen sich wunderbar eine oder zwei Kurseinheiten einplanen. Überlege, was am besten zu eurer Gruppe passt, und beziehe sie auch in die Überlegungen mit ein. Wenn es vom theoretischen zum gemütlichen Teil übergeht, solltest Du Dir die Zeit nehmen, ganz ungezwungen mit den Teilnehmern zu plaudern. Sind in Deiner Gruppe auch andere Christen, dann ermutige sie, ebenfalls das Gespräch mit Nichtchristen zu suchen. Aber Vorsicht: Bitte keinen weiteren Vortrag halten! Was jetzt zählt, ist Interesse an Deinen Gästen. Unterhaltet euch zum Beispiel über Persönliches aus ihrem Alltag. In diesen Gesprächen kannst Du auch ganz gezielt auf Fragen eingehen, die vielleicht noch offen geblieben sind. Nutze diese Chance zum persönlichen Gespräch, denn dadurch wächst Vertrauen und ihr werdet zunehmend persönlicher miteinander reden.
Zusatzinfos Hilfreich ist, wenn ihr die gleiche Bibelübersetzung verwendet. Man kann sich besser auf den Text konzentrieren und dementsprechend besser folgen. Unterschiedliche Übersetzungen dagegen können Nichtchristen schnell verwirren und verunsichern. Wenn ihr sogar
die gleiche Ausgabe nehmt, kannst Du beim Aufschlagen die Seitenzahl angeben. Das ist für Leute, die sich nicht so gut in der Bibel auskennen, eine große Hilfe. Am besten legst Du direkt beim ersten Treffen einheitliche Bibeln aus, so dass jeder sein eigenes Exemplar bekommt. In den Videofilmen wird der Text aus der „Neuen evangelistischen Übersetzung“ (NEÜ) eingeblendet. Diese moderne Übertragung ist gut verständlich und daher gerade für Einsteiger prima geeignet. Es bietet sich an, diese im Kurs zu verwenden, damit Deine Leute nicht plötzlich mit einem ganz anderen Text als dem im Film konfrontiert werden. Du kannst auch gern unsere evangelistische Ausgabe GODLINE (Neues Testament) für Deine Gruppe nutzen.
Kann sein, dass ein Teilnehmer mal ein Treffen verpasst. Oder jemand will sich zu Hause noch mal mit der Thematik auseinandersetzen. Oder aber Du möchtest bei Deinen Vorbereitungen den Inhalt des entsprechenden Films nachlesen können. Für solche Fälle haben wir für jedes Thema ein Heft angefertigt. Da steht der Text aus dem jeweiligen Film mitsamt dem entsprechenden Bibelabschnitt sowie einem Lebensbericht noch mal drin. Bestell Dir doch einen Schwung, um für die Treffen gut ausgerüstet zu sein. Weitere Infos sowie die Bestellkarte – auch für unsere GODLINE – findest Du am Ende dieses Heftes.
Noch ein Hinweis zur Gruppengröße: Je mehr Leute mitmachen, desto angeregter wird normalerweise diskutiert. Allerdings: Sind es zu viele, dann kann es leicht passieren, dass manche Teilnehmer sich schüchtern zurückhalten – was wiederum auch nicht so richtig vorwärtsbringt. Grundsätzlich kannst Du Dich außerhalb der Kurstreffen in der Regel eh nur um maximal zwei bis drei Leute kümmern. Hast Du also mehrere ungläubige Teilnehmer, dann such Dir am besten andere Christen, die mitbeten, mitorganisieren und die Leute betreuen. Und damit kein Treffen ausfallen muss, wäre es gut, wenn Du jemanden hättest, der Dich im Notfall vertreten kann. Bedenke aber, dass Nichtchristen sich schnell unwohl fühlen können, wenn zu viele Christen in der Gruppe sind. Seid ihr mehr als zehn Teilnehmer, dann bietet es sich übrigens an, die Gruppe bei der Diskussion aufzuteilen – das macht das Ganze übersichtlicher.
Vorbereitung Wenn Du Dich auf ein Kurstreffen vorbereitest, dann schau Dir den entsprechenden Video-Film am besten mehrmals an. Du kannst Dir auch unser Themenheft oder das jeweilige Kapitel im Buch „Senkrechtstart“ von Christoph Hochmuth durchlesen (weitere Infos hierzu findest Du ebenfalls am Ende dieses Heftes). Die Diskussionsfragen solltest Du vorher schon mal für Dich selbst beantworten. Versuche herauszufinden, warum wir gerade diese Fragen ausgewählt haben und welches Ziel jede Frage verfolgt. Das Anliegen besteht ja gerade darin, durch die Fragen etwas ganz Konkretes zu vermitteln. Dementsprechend ist es also nötig, dass Du verstehst, worauf jede einzelne Frage hinauswill. Das hilft Dir auch, entsprechend reagieren zu können, wenn Kursteilnehmer eine Frage nicht verstehen. Vielleicht fallen Dir auch selbst noch andere, ergänzende Fragen ein, mit denen Du dem jeweiligen Zielgedanken näher kommen und die Diskussion lebendig halten kannst. Es geht ja nicht darum, eine Frage nach der anderen abzuhaken, sondern mit jeder einzelnen etwas bei den Leuten anzustoßen. Natürlich solltest Du Dich auch mit dem jeweiligen Bibelabschnitt des einzelnen Themas ausreichend beschäftigen. Je besser Du nämlich vorbereitet bist, desto aufmerksamer kannst Du den anderen zuhören und musst Dich selbst nicht so angestrengt auf das Thema konzentrieren. Versetz Dich bitte in die Lage Deiner Gäste und überlege, was bei jedem Thema für sie besonders hilfreich sein könnte, um Jesus Christus besser kennenzulernen.
Eine ganz wichtige Sache: das Gebet. Jeder noch so fromme und gut gemeinte Aktionismus ist nichts wert, wenn Gott nicht bei allem mit einbezogen wird. Triff Dich also regelmäßig mit anderen Christen, um für den Verlauf der Treffen und jeden einzelnen Teilnehmer zu beten. Jeder Ungläubige in der Gruppe sollte auch persönlich betreut werden. Niemand darf isoliert und unbeachtet bleiben. Das trägt maßgeblich zur guten Atmosphäre bei und lässt die Leute gerne wiederkommen. Auch außerhalb der Kurstreffen solltest Du für die Teilnehmer beten und für Gespräche zur Verfügung stehen – vielleicht indem Du mal anrufst oder persönlich vorbeischaust. Gerade außerhalb des Kurses ergeben sich unter vier Augen erfahrungsgemäß sehr tiefgründige Gespräche.
Auch dafür solltest Du gut ausgerüstet sein. Es ist wichtig zu wissen, wie man jemandem auf einfache und verständliche Weise das Evangelium erklären und ihm dabei helfen kann, ein Leben mit Jesus Christus anzufangen. Des Weiteren ist es notwendig, die jeweilige Person bei ihren ersten Schritten im Glauben zu begleiten. Nebenbei bemerkt: In unserem Heft BEST MESSAGE steht, wie man das Evangelium ganz konkret und mit anschaulichen Beispielen erklären kann, wie man sich bekehrt und wie es danach weitergehen kann. Wenn Du also Anregungen suchst, dann wird Dir unser Heft bestimmt eine gute Hilfe sein (Infos hierzu gibt’s wieder am Ende des Heftes).
Ablauf Natürlich triffst Du Dich mit Deinen Leuten zu einer Zeit, die allen am besten passt. Wahrscheinlich werdet ihr euch wöchentlich oder 14-täglich an einem Abend treffen. Mehr als ein Treffen pro Woche solltest Du vermeiden, damit die Teilnehmer das Gehörte erst einmal „verdauen“ können. Der Ablauf eines Treffens könnte dann folgendermaßen aussehen:
19:00 Uhr
Zeit zum Beten für das Treffen und die Teilnehmer
ab 19:45 Uhr
Den eintreffenden Gästen etwas zu trinken anbieten
20:00 Uhr
Die Leute begrüßen und den DVD-Vortrag abspielen
ca. 20:30 Uhr 20:55 Uhr ab 21:00 Uhr
Über die Fragen im Kursheft diskutieren Lebensbericht von DVD zeigen oder erzählen lassen Gemütlich machen, mit Snack ausklingen lassen
Begrüßung: Am ersten Abend solltest Du Dich kurz vorstellen und die Gäste miteinander bekannt machen, sofern sie sich untereinander noch nicht kennen. Erkläre, was es mit VERTIKAL auf sich hat und warum Du diesen Kurs anbietest. Falls Du den Einführungs-Film nicht schon im Vorfeld benutzt hast, um für den Kurs zu werben,
könntest Du diesen einfach am ersten Abend zeigen. Bedanke Dich für das Interesse Deiner Gäste und stelle den Ablauf sowie den zeitlichen Rahmen des Treffens vor. An den anderen Abenden solltest Du nach der Begrüßung das Thema in einem Satz vorstellen. Vielleicht fällt Dir auch noch eine kleine Anekdote als Einstieg ein oder ein aktuelles Geschehen aus den Medien, das Du aufgreifen könntest. Anschließend liest Du die Einstiegsfrage aus dem Kursheft vor und trägst die Antworten zusammen. Aber bitte nicht ausdiskutieren oder kommentieren – die Frage soll euch lediglich auf das Thema einstimmen. Vortrag: Die Vorträge zu den einzelnen Kursthemen findest Du auf den beiliegenden DVDs. Du brauchst also einen DVD-Player sowie einen großen Fernseher oder Beamer. Um peinliche Situationen zu vermeiden, solltest Du die Technik vorher ausprobieren. Jeder Videoclip dauert etwa 20 bis 25 Minuten. Natürlich kannst Du die Vorträge auch selber halten. Das ist vielleicht sogar ein Stück weit individueller und man kann unter Umständen etwas besser zuhören. Aber auch hierbei gilt: Nicht länger als 20 Minuten reden, damit ebenfalls genug Zeit für die Diskussion bleibt. Diskussion: Im Anschluss an den Film habt ihr Zeit, gemeinsam in der Runde über den Vortrag zu reden. Auf die Fragen hast Du Dich ja bereits gut vorbereitet. Wenn es dann um die Fragen zum Bibeltext geht, lass den entsprechenden Abschnitt erst einmal laut vorlesen. Wenn hinter der Frage eine Versangabe steht, ist die Antwort recht leicht im Bibeltext zu finden. Versuch Deine Gruppe zu motivieren, selbstständig in der Bibel zu lesen – auch über die VERTIKALTreffen hinaus. Bei der Diskussion helfen Dir bestimmt einige praktische Tipps:
Sei nicht verkrampft. Lachen ist nicht verboten – im Gegenteil: Humor lockert auf. Vermeide es, Deine eigenen Fragen selbst zu beantworten. Halte keine kleinen Predigten. Interessiere Dich eher für die Meinung der Teilnehmer. Es genügt nicht, den Leuten nur zuzuhören, Du musst sie auch verstehen wollen. Sei leidenschaftlich bei der Sache. Begeisterung ist ansteckend. Werde aber auch nicht zu euphorisch, sonst schüchterst Du die Leute ein.
Lass den Teilnehmern Zeit, eine Antwort zu formulieren. Korrigiere nicht jede falsche Aussage. Die Leute haben sonst eher Angst, sich weiterhin zu beteiligen. Vermeide fromme Begriffe. Theologische Fachausdrücke solltest Du auf einfache Art erklären können. Mach Dir ruhig schon vorher Gedanken darüber. Wiederhole nicht immer die Kommentare der Teilnehmer. Sei freundlich, lächle, halte Augenkontakt und bestätige die Teilnehmer durch Nicken und durch zustimmende Bemerkungen („Sehe ich genauso!“ oder „du meinst also …“). Lass die Teilnehmer die Beiträge anderer kommentieren, damit sich eine Diskussion entwickelt („Was meint ihr denn dazu?“). Am größten ist der Lerneffekt, wenn Deine Fragen die Teilnehmer dazu herausfordern, das Thema selbst zu erarbeiten bzw. wiederzugeben. Achte darauf, dass Beiträge von Einzelnen nicht untergehen! Beziehe alle mit ein („Wie denkst du denn eigentlich darüber …“) – aber bitte nicht überrumpeln. Sollte ein Teilnehmer durch ein zu großes Redebedürfnis stören, dann fordere ihn am besten nicht mit Blickkontakt zur Antwort auf. Notfalls bitte denjenigen unter vier Augen, sich zurückzuhalten. Bevor Du zur nächsten Frage übergehst, fasse noch mal das jeweilige Ergebnis zusammen.
Gebet während der Treffen ist eine prima Sache. Vor allem damit Nichtchristen miterleben, dass es sich dabei nicht um eine bloße Liturgie handelt, sondern um das Reden mit einem persönlichen Gott. Es kann jedoch sein, dass Gebet auf einzelne Leute aus Deiner Gruppe abschreckend wirkt. Hier ist also Fingerspitzengefühl gefragt. Versuche einzuschätzen, ob und in welcher Form Gebet in eurer Gruppe angebracht ist oder nicht. Grundsätzlich darfst Du wissen: Ob Du während der Treffen, davor oder danach betest – Hauptsache, Du bist mit Gott im Gespräch.
Lebensbericht: Im Anschluss an die Diskussion kann ein Christ erzählen, wie er das eben besprochene Thema ganz persönlich bei sich im Alltag erlebt hat und wie er zum Glauben an Jesus Christus gekommen ist. Dieses „Zeugnis“ sollte keine Predigt sein und maximal fünf Minuten dauern. Außerdem sollte es gut vorbereitet sein und ehrlich rüberkommen. Brauchst Du hilfreiche Tipps, wie Du einen solchen Lebensbericht ausarbeiten kannst? Gern schicken wir Dir ein paar Unterlagen darüber zu. Meld Dich einfach. Auf den DVDs befinden sich eine Reihe von Zeugnissen, die Du ebenfalls einsetzen kannst. Da sie inhaltlich den einzelnen Themen zugeordnet sind, findest Du leicht ein passendes. Am besten suchst Du schon im Vorfeld eines aus, das Deinen Leuten weiterhelfen könnte.
Zielrichtung Oberstes Ziel ist es natürlich, dass Menschen Jesus Christus kennenlernen und anfangen, an ihn zu glauben. Schließlich sollen auch sie gerettet werden und ihre Ewigkeit im Himmel verbringen können. Dieses Ziel sollten wir stets im Auge behalten. Allein schon deswegen, weil es uns davor bewahrt, uns auf Endlosdiskussionen einzulassen, oder uns in belanglose Nebensächlichkeiten und Streitfragen zu verzetteln. Der Weg zu diesem Ziel ist allerdings ein Prozess. Dem konkreten Schritt, Jesus Christus sein Leben anzuvertrauen, geht in der Regel eine Entwicklung voraus, die bei jedem unterschiedlich aussieht. Wichtig ist also, daran zu denken, dass jeder Mensch seine ganz eigene Zeit braucht und anders zuhört, beobachtet und nachdenkt. Jeder Teilnehmer beginnt den Kurs auch mit einem ganz persönlichen Hintergrund und Wissensstand. Alle müssen also die Chance haben, sich ernstgenommen zu fühlen und in einem vertrauensvollen Rahmen Fragen und Schwierigkeiten mitteilen zu können. Evangelisation ist nicht nur Arbeit, sondern eben genau ein solcher Prozess, wie Jesus im Bild von Saat und Ernte deutlich macht: Ich habe euch zum Ernten auf ein Feld geschickt, auf dem ihr nicht gearbeitet habt. Andere haben sich vor euch dort abgemüht und ihr erntet die Frucht ihrer Mühe (Johannes 4,38). Nachdem der Same gesät ist, braucht es Zeit, damit er keimen, wachsen und schließlich reifen kann. Wenn wir also erleben, dass sich ein Mensch schon nach wenigen Kontakten für ein Leben mit Jesus Christus entscheidet, dann können wir davon ausgehen, dass Gott schon
früher seinen guten Samen ausgesät hat. Auch die Leute, die bei diesem Kurs mitmachen, stecken in so einem Prozess. Entweder sie sind noch ganz weit weg von Gott und brauchen weiterhin Zeit, oder aber sie sind bereits vorbereitet und reif für die Ernte. Diese Tatsache musst Du auf jeden Fall berücksichtigen. Wenn Du nämlich jemandem eine Entscheidung für Jesus sehr eindringlich ans Herz legst, er aber noch gar nicht so weit ist, dann überforderst Du ihn. Dieses Wissen wird Dir helfen, nicht gleich alles am ersten Abend zu erwarten. Selbst wenn kein einziger Teilnehmer während des gesamten Kurses zum Glauben kommen sollte, lass Dich trotzdem nicht entmutigen. Freu Dich vielmehr darüber, dass Du ein Werkzeug warst, um Gottes Samen auszustreuen. Alles Weitere macht Gott selbst. Er bestimmt den Zeitplan. Weißt Du, es gibt Leute, die zig Bibelstunden besuchen, endlos viele missionarische Predigten hören und evangelistische Bücher lesen, sich aber trotzdem erst nach mehreren Jahren für ein Leben mit Jesus Christus entscheiden. Also: Nicht den Mut verlieren und aufgeben, sondern weiter dranbleiben!
Anschluss Am Ende des Bibelkurses haben die Teilnehmer viel über Jesus Christus erfahren. Vielleicht sind schon einige dabei, die ihm ihr Leben anvertraut haben!? Andere sind eventuell neugierig geworden und würden gern noch mehr hören. Möglicherweise haben sich manche so pudelwohl in der Gruppe gefühlt, dass sie sich gerne weiter treffen würden. Wenn dem so ist, könntest Du eine Fortsetzung der Treffen mit Bibellesen anbieten. Der Schwerpunkt dabei sollte dann allerdings das gemeinsame Entdecken sein und nicht weitere Bibelvorträge. Ein lockerer, ungezwungener Meinungs- und Gedankenaustausch ist genau das Richtige. Denk dran, dass auch Du noch dazulernen kannst. Deine eigene Bereitschaft, etwas lernen zu wollen, hilft Dir, Dich auf eine Ebene mit den anderen zu stellen und nicht oberlehrerhaft zu wirken. Außerdem haben Nichtchristen einen ganz anderen Blickwinkel, der sogar für Dich sehr bereichernd sein kann. Deine Aufgabe als Moderator besteht hierbei lediglich darin, eine Einleitung zu machen, die die Teilnehmer zum Bibeltext hinführt. Anschließend lest ihr zusammen den Text und besprecht die Fragen.
Ist das Gruppengespräch sehr lebendig, ist es hilfreich, wenn Du am Ende die wichtigsten Aussagen rund um den Text noch mal zusammenfasst. Einleitung und Schlusswort sollten aber jeweils nur fünf bis maximal zehn Minuten dauern und Interesse wecken bzw. das Wesentliche auf den Punkt bringen.
Wenn eure Gruppe weitermachen möchte, helfen Dir sicher Bibeltexte, die für Einsteiger gut verständlich sind und verschiedene Aspekte des Evangeliums aufgreifen. Christoph Hochmuth hat einige rausgesucht und mit Fragen gespickt. Eine überarbeitete Auswahl findest Du auf den nächsten Seiten dieses Heftes. Du kannst auch unsere Fragen und Anmerkungen zu den ersten Kapiteln des Johannes-Evangeliums in unserer GODLINE nehmen (ab Seite 485). Mit Hilfe solcher Bibeltexte könnt ihr das, was ihr im Kurs gelernt habt, wiederholen, ergänzen und abrunden. Die jeweiligen Fragen regen zum Nachdenken an und führen zu einem tieferen Verständnis. Außerdem sprechen sie in das eigene persönliche Leben hinein und fordern letztendlich heraus, Gottes Willen auf das eigene Leben zu übertragen. Da bekommst Du doch sicher Lust, direkt mit den Treffen weiterzumachen, oder …!?
Buch-Tipp Du würdest gern mehr darüber erfahren, wie man besser – oder überhaupt! – mit Leuten ins Gespräch kommt bzw. ihnen den christlichen Glauben vorleben kann!? Dann helfen Dir sicher die folgenden zwei Bücher mit ihren Tipps zur Beziehungspflege: Evangelisation: ein Lebensstil von Jim Petersen Verlag: Francke-Buchhandlung ISBN: 9783861228110 Der Insider – Evangelisieren durch Beziehungen von Jim Petersen/Mike Shamy Verlag: CLV ISBN: 9783893979622
Anhang
Das lebendige Wasser Bibeltext zum Nachlesen: Johannes 4,1-26 Verse 1-6: Der Hintergrund. • Wie spät war es, als Jesus zu dem Brunnen kam? • Welche Temperatur dürfte zu dieser Zeit im Orient geherrscht haben? • Warum ging die Frau wohl um diese Zeit zum Wasserholen? • Wer waren die Samariter? (siehe Bibellexikon) Verse 7-8: Jesus begegnet einer Frau aus Samaria. • Wie stellst Du Dir diese Frau am Brunnen vor? • Was hatte sie für ein Leben hinter sich? • Wie hatte sie sich als junges Mädchen wohl ihr Leben vorgestellt? • Was könnte der Grund gewesen sein, dass alles anders gekommen war, als sie es sich erträumt hatte? • Welche Barrieren hatte Jesus zu überwinden, um mit der Frau ins Gespräch zu kommen? • Wie überwand Jesus diese Barrieren? Verse 9-14: Jesus bietet der Frau die „Gabe Gottes“ an. • Welches Interesse weckte Jesus bei dieser Frau? • Welche Fragen wurden bei der Frau aufgeworfen? • Was deutete Jesus mit dem lebendigen Wasser an? (vgl. Johannes 7,37-39) • Was ist mit der „Gabe Gottes“ gemeint? • Welche Art von Durst stillt das lebendige Wasser, von dem Jesus spricht? • Wie kann jemand dieses lebendige Wasser bekommen? Verse 15-25: Die Frau bittet um die „Gabe Gottes“. • Warum sollte die Frau ihren Mann holen, als sie um das lebendige Wasser bat? • Wie reagierte die Frau auf diese Aufforderung? • Wieso war es notwendig, dass Jesus die Schattenseite ihres Lebens ans Licht brachte, bevor er ihr das lebendige Wasser geben konnte? • Wie reagierte die Frau, als sie merkte, dass Jesus ihr ganzes Leben kannte?
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Vers 26: Jesus wird als Messias erkannt. • Was ist mit „Messias“ gemeint? (siehe Bibellexikon) • Welche Hoffnung verband die Frau mit dem Messias? • Welche Veränderungen stellst Du bei der Frau fest, nachdem sie in Jesus den Messias erkannte? (Verse 28-29)
• Was kannst Du aus der Geschichte für Dein Leben lernen?
Gott ist anders
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Bibeltext zum Nachlesen: Apostelgeschichte 17,16-34 Verse 16-23: Anknüpfungspunkt für das Evangelium. • Wer waren die Menschen, zu denen Paulus sprach? • Welche Weltanschauung hatten sie? • Welche Parallelen gibt es zu den Menschen heute? • Welchen Anknüpfungspunkt fand Paulus für seine Rede? Verse 24-25: Gott ist größer als wir denken. • Wie dachten die Menschen damals in Athen über Gott? • Welche Gottesvorstellung haben die Menschen heute? • Wie stellte Paulus den Menschen in Athen Gott vor? • Inwiefern ist Gott größer als Menschen sich ihn vorstellen? Verse 26-29: Gott ist uns näher als wir denken. • Wie weit ist Gott vom Menschen entfernt? • Durch welche Erfahrungen macht Gott den Menschen auf sich aufmerksam? • Gab es Erfahrungen in Deinem Leben, durch die Du auf Gott aufmerksam geworden bist? • Wie bist Du mit diesen Erfahrungen umgegangen? • Warum schenkt Gott solche Erfahrungen? Verse 30-31: Gott spricht jetzt zu uns. • Wie spricht Gott zu uns Menschen? • Was ist seine Botschaft an die Menschen? • Was bedeutet es, Buße zu tun? Wer muss Buße tun?
• Warum möchte Gott von allen Menschen, dass sie Buße tun? • Inwieweit ist diese Botschaft für uns zutreffend? Verse 32-34: Reaktionen auf das Evangelium. • Wie reagierten die Menschen hier in Athen auf die Botschaft des Evangeliums? • Warum rief die Botschaft so unterschiedliche Reaktionen bei den Menschen hervor?
• Wie reagierst Du auf Gottes Botschaft?
Von dem, was wirklich zählt Bibeltext zum Nachlesen: Lukas 12,15-21 Verse 15-20: Die Geschichte vom dummen Bauern. • Was wollte Jesus durch seine Geschichte deutlich machen? • Welche Pläne hatte der Mann hier in seinem Leben? • Was denkst Du über seine Pläne? • Warum nennt Gott diesen Mann einen Narren? • Welchen Fehler hatte der Mann bei seinen Planungen gemacht? Vers 21: Volle Scheunen heute. • Wodurch versuchen sich Menschen heute Sicherheiten zu verschaffen? • Jesus wendet diese Geschichte auf das Leben seiner Nachfolger an. Was will er ihnen deutlich machen?
• Was sollen wir berücksichtigen, wenn wir Zukunftspläne schmieden? • Was gibt Deinem Leben Sicherheit? • Wie könntest Du mit den materiellen Sorgen Deines Lebens umgehen? • Was würde Dir schwerfallen, für Gott aufzugeben?
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Hauptsache gesund – aber wozu?
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Bibeltext zum Nachlesen: Johannes 5,1-16 Verse 1-4: Der Hintergrund. • Wie mag dieser Ort „Betesda“ ausgesehen haben? (s. Bibellexikon) • Welche Atmosphäre wird dort geherrscht haben? • Was könnte der Grund dafür gewesen sein, dass Jesus diesen Ort aufgesucht hat? Verse 5-9: Der Kranke wird gesund. • Was muss es wohl für einen Menschen bedeuten, 38 Jahre lang bewegungsunfähig zu sein? • Wie war es möglich, dass er die Hoffnung auf Heilung nicht schon längst aufgegeben hatte? • Was wollte Jesus mit seiner Frage bezwecken? • Wie antwortete der Mann? • Warum sagte er nicht einfach, dass er gesund werden will? • Was verlangte Jesus von dem Kranken? • Wie reagierte der Mann darauf? • Was machte diesem Mann den Mut, auf Jesus zu hören? • Welche Rolle spielte sein Glaube bei seiner Heilung? Verse 10-16: Reaktionen auf das Heilungswunder. • Was tat Jesus nach dem Wunder? • Was machte der Mann, nachdem er geheilt worden war? • Wie reagierten die Juden auf die wundersame Heilung des Kranken und warum? • Was bedeutete damals der Sabbat? (siehe Bibellexikon) • Was hatte sich Gott bei dem Sabbat-Gebot gedacht? • Warum hatte Jesus den Mann am Sabbat geheilt – er wusste doch um diese Problematik? • Wovor warnte Jesus dem Geheilten, als er ihn im Tempel traf? • Was könnte schlimmer sein, als 38 Jahre lang bewegungsunfähig zu sein? (vgl. Markus 9,43-48) • Wieso sagte Jesus nicht: „Sündige so wenig wie möglich“? Wie sollte der Mann es schaffen, nie mehr zu sündigen? • Was wollte Jesus mit dem Wunder deutlich machen?
• Beschreibe einen Menschen, der an seiner Seele gesund ist.
Die Kosten des ewigen Lebens Bibeltext zum Nachlesen: Markus 10,17-27 Verse 17-22: Ewiges Leben kann man sich nicht erarbeiten. • Was war das wohl für ein Mann, der da zu Jesus kam? (vgl. Lukas 18,18-27) • Mit welcher Einstellung kam er zu Jesus? • Welche Fragen beschäftigten diesen Mann? • Was hatte er sich von Jesus erhofft? • Was meinte er mit dem ewigen Leben? • Wie stellst Du Dir das ewige Leben vor? • Wie wollte der junge Mann dieses ewige Leben bekommen? • Warum sprach Jesus mit ihm über Gottes Gebote? (vgl. Römer 3,20) • Wie bekommt ein Mensch tatsächlich ewiges Leben? (vgl. Epheser 2,8-9) Verse 23-27: Ewiges Leben im Austausch gegen vermeintliche Sicherheiten. • Warum bringt Jesus hier den Reichtum mit ins Gespräch? • Ist Reichtum zwangsläufig ein Hinderungsgrund, um gerettet zu werden? • Was fehlte diesem Mann laut Jesus also noch? • Warum nahm der Mann die Einladung nicht an, Jesus nachzufolgen? • Warum ist es für Menschen, die viel besitzen, schwer, in das Reich Gottes zu kommen? • Wie gut muss man sein, um aus eigener Kraft in den Himmel zu kommen?
• Was ist Dir im Leben am wichtigsten? Was hat für Dich oberste Priorität? • Wie wichtig ist es Dir, zu Gott in den Himmel zu kommen? • Was wärst Du bereit, dafür zu tun bzw. aufzugeben?
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Das hörende Schaf
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Bibeltext zum Nachlesen: Johannes 10,27-30 • Was kennzeichnet einen guten Hirten? • Was passiert mit Schafen, die die Stimme ihres Hirten (bewusst) überhören? • Wen könnte Jesus mit den Schafen gemeint haben? • Welche Fähigkeiten sollte so ein Schaf von Jesus haben? • Was heißt „verloren gehen“? • Wie kann man ein „Schaf“ von Jesus werden? • Wer könnte die Schafe aus der Hand von Jesus stehlen wollen? • Wie könnte Satan versuchen, ein Schaf aus der Hand von Jesus zu reißen? • Warum werden seine Schafe niemals verlorengehen? (vgl. Römer 8,35-39)
• Wie könntest Du heute auf Jesus hören? • Was könnte Dich daran hindern, auf Jesus zu hören? • Gibt es Worte von Jesus, die Du bewusst überhörst? • Was könntest Du praktisch tun, um die Stimme von Jesus deutlicher zu hören?
Schuldig unschuldig Bibeltext zum Nachlesen: Johannes 8,1-12 Verse 1-3: Der Hintergrund. • Welche Bedeutung hatte der Tempel damals für die Juden? (siehe Bibellexikon) • Wer waren die Pharisäer und Schriftgelehrten? (siehe Bibellexikon) • Welche Rolle spielte die Frau im damaligen Judentum? (siehe Bibellexikon) • Welchen Stellenwert hatte damals die Ehe bei den Juden? (siehe Bibellexikon) • Versuche die Szene zu beschreiben, als die Pharisäer diese Frau zu Jesus brachten. • Warum hatten sie nur die Frau gebracht und nicht auch den Mann? • Wie wird sich die Frau gefühlt haben? Verse 4-6: Die Pharisäer stellen Jesus eine Fangfrage. • Welche Frage stellten die Pharisäer Jesus? • Was stand bei dieser Frage auf dem Spiel? • Warum war es eine Fangfrage? • Wie ging Jesus mit der Situation um? • Wie müssen sich die Pharisäer gefühlt haben, als Jesus auf die Erde schrieb? Verse 7-9: Jesus beantwortet die Frage der Pharisäer. • Was antwortete Jesus auf die Frage der Pharisäer? • Was sagte er diesen Gelehrten damit? • Wer hatte das Recht, die Steinigung durchzuführen? • Wer war ohne Sünde? • Warum verließ einer nach dem anderen den Schauplatz? • Warum hatte niemand einen Stein geworfen? Verse 10-11: Jesus verurteilt die Ehebrecherin nicht. • Warum verurteilte Jesus die Frau nicht? • Ist Ehebruch für Jesus keine schwere Sünde? • Wieso konnte er dieser Frau vergeben? • Wodurch erfuhr diese Frau Befreiung von ihrer Schuld? • Wieso haben die anderen Juden keine Befreiung von ihrer Schuld erlebt?
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• Wodurch kann man sinnbildlich Steine auf andere Menschen werfen? • Wann und in welcher Weise hast Du schon mal andere Menschen verurteilt? • Was kannst Du tun, damit Gott Dich nicht wegen Deiner Schuld bestrafen muss? • Wie kann Dir diese Geschichte von der Ehebrecherin helfen?
Zwei unterschiedliche Wege
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Bibeltext zum Nachlesen: Matthäus 7,13-20 • Wozu fordert uns Jesus hier auf? • Warum fordert Jesus so eindrücklich auf? • Was meint Jesus mit: - dem engen Tor? - dem weiten Tor? - dem breiten Weg? - dem schmalen Weg? • Wo führen die beiden unterschiedlichen Wege hin? • Was meint Jesus, wenn er vom Verderben spricht? (vgl. Markus 9,43-48 und Offenbarung 20,11-15) • Was meint Jesus, wenn er vom Leben spricht? • Um auf den schmalen Weg zu kommen, muss man durch das enge Tor hineingehen. Wie macht man das? • Warum finden nur wenige den schmalen Weg? • Was beabsichtigen diese „falschen Propheten“? • Wer könnte damit gemeint sein? • Wie kann man falsche Propheten erkennen? • Warum sind so viele Menschen auf dem breiten Weg unterwegs?
• Wie kannst Du wissen, auf welchem der beiden Wege Du Dich befindest?
Der gute Hirte Bibeltext zum Nachlesen: Lukas 15,1-7 • Wie kam Jesus dazu, diese Geschichte zu erzählen? • Wem erzählte er sie? • Welche Beziehung hat der Hirte zu seinen Schafen? • Was macht er mit einem Schaf, das ihm abhandenkommt? • Welchen Charakter hat der Hirte? • Bei der Geschichte handelt es sich um einen Vergleich. Wer könnte sinnbildlich mit dem Hirten gemeint sein? • Wen symbolisieren die Schafe? • Für wen ist das verlorene Schaf ein Bild? • Wofür steht diese Rettungsaktion des verlorenen Schafs? • Wer ist wohl mit den Freunden bzw. Nachbarn des Hirten gemeint? • Was wollte Jesus durch diesen Vergleich deutlich machen? • Für wen sind diese Gerechten ein Bild? • Gibt es tatsächlich Menschen, die so gerecht sind, dass sie nicht umkehren müssen? • Was dachten die Zuhörer dieser Geschichte von sich selbst? • Warum freut sich der Himmel so sehr über einen Sünder, der seine Einstellung ändert? (vgl. Lukas 15,8-10)
• Was hat Dir diese Geschichte heute zu sagen? • Würdest Du Dich eher mit dem verlorenen Schaf oder mit den 99 anderen identifizieren? • Was könntest Du tun, wenn Du Dich in Bezug auf Gott verirrt hast?
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Vom fruchtbaren Zuhören
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Bibeltext zum Nachlesen: Matthäus 13,3-9 und 18-23 • Welche Tätigkeit von damals griff Jesus in seiner Geschichte auf? • Wie waren die unterschiedlichen Böden beschaffen, auf die der Getreidesame hier fiel? • Was passiert mit dem Samen in der Erde? • Jesus gebrauchte diese Arbeit des Bauern als Bild. Was entspricht demnach dem Säen? • Inwiefern ist das Wort vom Himmelreich wie ein Same? (vgl. 1. Petrus 1,23-25) • Welche Prozesse können in Gang kommen, wenn Menschen über Gott und die Bibel nachdenken? • Die Ackerböden stellen die verschiedenen Reaktionen auf Gott und die Bibel dar. Welche Hörer hatte Jesus im Blick, als er von der auf den Weg gestreuten Saat sprach? • Welche Wirkung hatte Gottes Wort im Leben solcher Menschen? • Was könnten diese Menschen tun, um empfänglicher für Gott zu sein? • Welche Art von Hörer repräsentiert der felsige Boden? • Welche Wirkung hatte Gottes Wort wiederum im Leben solcher Menschen? • Welche Hörer sind mit dem Samen gemeint, der unter die Dornen gestreut wurde? • Für welche Dinge im Leben stehen die Dornen? • Warum verhindern diese Dinge, dass man sich mit Gott beschäftigt? • Was könnten solche Menschen tun, um sich mehr auf Gott einzulassen? • Was kennzeichnet jemanden, der als guter Boden dargestellt wird? • Was meint Jesus wohl damit, viel Frucht zu bringen? • Welche Früchte könnten das beispielsweise sein?
• „Wer Ohren hat und hören kann, der höre zu!“ Was möchte Jesus Dir durch diese Geschichte eindringlich ans Herz legen? • Was würdest Du sagen, welchem Boden Du am ehesten gleichst?
Christoph Hochmuth
Senkrechtstart Paperback, 128 Seiten Art.Nr.: 255985 ISBN: 978-3-89397-985-1
Als Bibellehrer und Referent kommt Christoph Hochmuth vom Salzburger „Training für Mitarbeiter im Gemeindebau“ (kurz TMG) mit vielen unterschiedlichen Menschen zusammen. Bei seinen evangelistischen Vorträgen entdeckt er immer wieder, warum es etlichen schwerfällt zu glauben. In diesem Buch hat er zehn Themen zusammengetragen, die Nichtchristen den christlichen Glauben näherbringen und schmackhaft machen sollen. Diese zehn Themen waren gleichzeitig der Ausgangspunkt für unseren Kurs VERTIKAL. In dem Buch hat Christoph außerdem noch das Thema Leid in einem extra Kapitel aufgegriffen. Das Ganze soll einen ersten Zugang zu Texten und Inhalten der Bibel – ganz speziell des Evangeliums – verschaffen und Menschen bei den ersten Schritten zu Gott hin begleiten. Das Buch kann als Vertiefung bei den Vorbereitungen auf die einzelnen Themen genutzt werden. Durch die etwas gehobenere Sprache kann es auch alternativ als Kursheft genutzt werden – vielleicht im Hinblick auf Ältere, Akademiker und andere. An dieser Stelle danken wir Christoph ganz herzlich für sein Engagement und für alle Hilfe, die er uns bei der Umsetzung des Bibelkurses entgegengebracht hat. Wir haben sehr von seinen Erfahrungen und seinem Wissen profitiert.
Du möchtest gern weitere Hilfsmittel? Diese Hefte behandeln die gleichen Themen wie unsere Kurs-Filme. Und auch hier gibt es den Bibeltext sowie einen Lebensbericht. Ideal also zum Vorbereiten, Nachlesen oder für Leute, die das Treffen verpasst haben.
1 SEHNSUCHT Gott will uns erfüllen.
3 VORSTELLUNG
2 BESTSELLER Gott redet zu uns.
4 KLIMAWANDEL
Gott zeigt sich uns.
Gott fehlt uns.
5 KRIEGSZUSTAND
6 MEISTERWERK
Gott gibt uns Frieden.
7 KREUZVERHÖR Gott tritt für uns ein.
9 VERTRAUENSFRAGE Gott will unseren Glauben.
Jesus ist Gott mit uns.
8 FREISPRUCH Gott begnadigt uns.
10 NEUSTART Gott bereichert unser Leben.