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A F

Jù,

Xø\ R Auch wenn ich dich nicht verstehe – ich vertraue dir! E  E   E-M-B

Christliche Literatur-Verbreitung e.V. Postfach 11 01 35 · 33661 Bielefeld

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Wenn nicht anders vermerkt, stammen Gedichtzitate in diesem Buch vom Autor oder der Urheber war nicht ausďŹ ndig zu machen. Sollten, trotz gewissenhafter Nachforschung, Urheberrechte verletzt worden sein, bittet der Verlag um Benachrichtigung.

$Xà DJH Š 2009 E\ &/9 ò &KULVWOLFKH /LWHUDWXU 9HUEUHLWXQJ 3RVWIDFK ò %LHOHIHOG ,QWHUQHW ZZZ FOY GH 6DW] 8PVFKODJ W\SWRS $ )HWW 0HLQHU]KDJHQ 8PVFKODJIRWR 0DUFXV +DQLVFK SKRWRFDVH FRP 'UXFN %LQGXQJ **3 0HGLD *PE+ 3|‰QHFN ,6%1

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Inhalt:

W  B

. . . . . . . . . . . . . . . .

№ . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . D, . D  №2 . . . . . . . . . . . . . . . M, . D  №3 . . . . . . . . . . . . . . . . . . D, . D  №4 . . . . . . . . . . . F, . D  №5 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S, . D  №6 . . . . . . . . . . . . . . . M, . D  №7 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . M, . D  №8 . . . . . . . . . . . . . . . . M, . D  №9 . . . . . . . . . . . . . . . . . . D, . D  №10 . . . . . . . . . F, . D  –  №11 . . . . . . . F, . D  –  №12 . . . . S, . J  №13 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S, . J  №14 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . D, . J  №15 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . F, . J  №16 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . D, . J  №17 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . M, . J  №18 . . . . . . . . . . . . . . . S, . J  №19 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . D, . J  №20 . . . . . . . . . . . . . F, . J  №21 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .  S, . J  №22 . . . . . . . . . . . . . . . .  S, . J  №23 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 

M, . D 

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№24 . . . . . . . . . . . . . . . .  M, . F  №25 . . . . . . . . . . . . . . . . . .  D . F  №26 . . . . . . . . . . .  D, . F  №27. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .  F, . F  №28 . . . . . . . . . . . . . . . .  M, . F  №29 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .  F, . F  №30 . . . . . . . . . . . . . . . .  M, . F  №31. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .  D, . M  №32 . . . . . . . . . . . . .  M, . J 

W   G W . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .  D P  ...

Y-. . . . . . . . . . . . . . . 

Y- . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .  S, . J  Y . . . . . . . . . . . . . . . . .  N A Y . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .  S, . F  Y. . . . . . . . . . . . . . . . .  G ,    Y. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .   J A (. K ) Y . . . . . . . . . . . .  B   (R ) Y . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .  D, . M  Y . . . . . . . . . . . . . .  S, . M  Y . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .   G Y . . . . . . . . . . . . . . .  K A   Y . . . . . . . . . . . . . . . . .  V  N

D   S

........................



E  H    E

........



W  S  B

.......



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W  B

D as Leben ist oft hart – unerbittlich hart. Wir alle kennen schwere Zeiten, durchleben persönliche Schicksalsschläge, unbegreifliche Lebenssituationen, Krankheiten, Krisen, Katastrophen.

Uns traf es im Winter 2004. Wir freuten uns als Familie auf ein paar ruhige Tage. Nach einem anstrengenden Jahr in unserem turbulenten Freizeitheim kehrte allmählich Ruhe ein – endlich die ›selige Weihnachtszeit‹. Wir beschlossen, zu Hause zu bleiben – den Rückzug ins Private zu genießen. Nach letzten Einkäufen und einsetzendem Frost verbarrikadierten wir uns in unserer Wohnung. Mit unseren Kindern wollten wir es uns so richtig gemütlich machen. Doch in der Nacht brach unerwartetes Unglück über uns herein. Für meine Frau begann ein Kampf auf Leben und Tod, der uns zehn Wochen in Atem hielt. Doch trotz allem möchten wir diese Zeit nicht missen. »W      F,    L.« Matthäus 10,27 Weil Gott in diesen dunklen Stunden zu uns geredet hat, möchten wir es nun an helleren Tagen zu seiner Ehre weitergeben – damit die, die im Dunkeln sitzen, Hoffnung schöpfen können.

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Warum lässt Gott schreckliche Dinge geschehen? Wozu gibt es Leid und Not? Entscheidet Gott darüber? Hat Leid eine Bestimmung, einen tieferen Sinn? Sehen Sie einen Sinn in Leid? Leid ist eine Grenzerfahrung: Wir stoßen an unsere Grenzen – Grenzen der Belastbarkeit, der Verletzbarkeit, der Erträglichkeit ... Aber mit welcher inneren Einstellung begegnen wir dem Leid?



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Es macht einen erheblichen Unterschied, ob man als Olympia-Ruderer oder als Galeeren-Sklave seinen Körper quält. Es macht einen gewaltigen Unterschied, ob man im Kreißsaal oder bei einem Überfall Blut verliert. Es ist von größter Bedeutung, ob man leidvollen Erfahrungen einen Sinn abringen kann, oder nicht. Das eine steckt voller Verheißung, das andere voller Verzweiflung! »L  S,    G G   S« Fjodor Dostojewski

»W  T U ,     M  W G.« Martin Luther

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»W   WARUM ,     WIE« Friedrich Nietzsche

Wir behaupten nicht, die Antwort auf jedes WARUM zu kennen, aber wir behaupten, GOTT zu kennen – und IHN gerade im Leid kennengelernt zu haben. Wir haben erfahren, dass wir keinem ›blinden Schicksal‹, sondern einem ›sehenden Vater‹ ausgeliefert sind.

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G. Campbell Morgan



»W ,      E. E    F. A   : E  G«

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Als Kinder hatten wir uns in einer schummrigen Scheune ein ›Detektivbüro‹ eingerichtet. Mit ausrangierten Bürosachen und vergilbten Papieren spielten wir Agenten. Natürlich verschickten wir auch Geheimbotschaften. Dazu halbierten wir eine Zitrone und nutzten ihren Saft als Geheimtinte. Die Nachricht in farbloser Schrift blieb dem Auge völlig unsichtbar. Erst wenn man den Briefbogen über eine Kerzenflamme hielt, wurde die geheime Schrift erkennbar.



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Genauso ist es auch mit vielen Verheißungen Gottes. Der flüchtige Betrachter blättert oft achtlos über sie hinweg. Sie bleiben dem natürlichen Auge verborgen. Und doch gibt es dieses ›verheißungsvolle‹ Buch, diesen vielseitigen ›Liebesbrief Gottes‹. Die Bibel steckt voller Verheißungen Gottes an uns. Alexandre Dumas schildert die vergleichbare Erkenntnis in dem packenden Dialog zweier Gefangener im Kerker. Während des Gesprächs kommt der ›G  M C‹ zu der Einsicht: »Es bedarf des Unglücks, um gewisse geheimnisvolle, verborgene Minen zu graben. Erst die Gefangenschaft hat meine flatterhaften Fähigkeiten alle auf einen Punkt vereinigt. Sie sind auf engstem Raum gegeneinandergestoßen, und Sie wissen ja, aus dem Anprall der Wolken resultiert die Elektrizität, aus Elektrizität der Blitz, aus dem Blitz das Licht ...«

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Dann und wann schreibt Gott ›Saures‹ in unser Leben und wir erkennen auf den ersten Blick keinen Sinn darin. Wir sehen nur, was vor Augen ist – fühlen bedeutungslose Leere – empfinden tiefe Sinnlosigkeit oder Angst. Es ist, als ob Gott auf alle unsere Fragen beharrlich schwiege. Doch dann, wenn die Schrift für eine Weile mit der ›Flamme‹ des Leidens in Berührung kommt, treten seine tröstenden Worte zutage. So haben wir es erlebt. Viele Aussagen der Bibel wurden für uns erst im Leid ›sichtbar‹, erfahrbar, kostbar.



Zugegeben: Die folgenden Mails, die wir fast täglich an Freunde und Angehörige schickten, waren für uns eine Bewältigungshilfe. Allein die ›Schilderung‹ ist ein schützender Schild. Bereits die ›Mitteilung‹ bewirkt ein Teilen der Last. Vielleicht bleiben die folgenden Seiten für manchen Leser bedeutungslos. Unsere Hoffnung aber ist, dass Ihnen im Feuer eines Leides, in der Flamme einer Qual ein ganz persönlicher Trost auf Ihre brennenden Fragen darin aufgeht.

M S  G  In Florida wütete ein schwerer Wirbelsturm. Hurrikan Charley zog eine Spur der Verwüstung hinter sich her. In Orlando zerrte er z.B. an einer riesigen Werbetafel. Das bunte Werbeplakat flog in Fetzen davon. Doch dabei wurde eine ältere Plakatierung freigelegt. Eine Botschaft kam zum Vorschein:

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»W    – .« »W    – G.«

Manch ein Sturm fegt auch über unser Leben hinweg. Und Gott lässt diese Stürme zu, weil er uns etwas zu sagen hat.

M S  G    In den Stürmen unseres Lebens dringt seine leise Anfrage ins Bewusstsein. Und im Feuer des Leids treten seine Verheißungen zutage. Ja, Gott redet auch durch Krankheiten, Krisen und Katastrophen!



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»Gott  in unseren Freuden, Er  in unserem Gewissen, aber er  in unseren Schmerzen. Sie sind seine Megafone, eine taube Welt aufzuwecken« C. S. Lewis

Meinerzhagen, im Frühjahr 2009

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Ja, mit ewiger Liebe habe ich dich geliebt! E  E   E-M-B



  T-P  F

»Es wird nicht dunkel bleiben über denen, die in Angst sind.« Jesaja 8,23

»Ich bin überzeugt, dass die L dieser Zeit nichts bedeuten gegenüber der H, die an uns offenbart werden soll.« Römer 8,18

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F, . M 

T Ich habe längst mein ›Ja‹ gesagt und Du hast es, wie Ruth*, gewagt, mir Deine Treue zu versprechen. Auch ich verspreche Dir vor Gott: Ich will Dich lieben bis zum Tod, auch in Entbehrung und Gebrechen.



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Von nun an teil’n wir Stück für Stück, die Alltagssorgen und das Glück. Sowohl das Schöne, als das Schlimme. Und was uns anrührt, Dich und mich, verbinde uns als Bogenstrich, zieh aus zwei Saiten  Stimme. Sind wir für Sein Reich eingespannt und Instrumente Seiner Hand werden wir  in Seiner Nähe. Wenn Er uns aufeinander stimmt; in Seine Hand den Bogen nimmt, ist Harmonie in unsrer Ehe.

* Die Bibel, Ruth 1,16-17

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M, . D 

№ 1¢

z

IHR LIEBEN, wir möchten euch nur darüber in Kenntnis setzen, dass Gabriele am Sonntag, den 4. Advent, ins Krankenhaus musste. Bei ihr trat samstags ein Krampf im linken Unterarm auf, der furchtbare Schmerzen verursachte. Gabi war unglaublich tapfer. Zunächst gingen wir von einem eingeklemmten Nerv aus.



Nachdem ihr ein Bereitschaftsarzt nicht helfen konnte, zogen wir unseren Hausarzt zurate. Er riet wegen der Thrombosegefahr zu einer sofortigen Einweisung ins Krankenhaus Attendorn. Sonntag früh gegen sieben Uhr brachte ich sie zur Notaufnahme, da ihr Arm gefährlich zu schwellen begann. Nach Infusionen und Abwarten mussten die Ärzte am Sonntagnachmittag in einer 3-stündigen OP den Arm chirurgisch spalten, um für eine Entlastung zu sorgen. Der Arm war jetzt doppelt so dick und es zeigten sich Blutergüsse. Die Finger ihrer Hand waren schon taub und wie gelähmt. Heute konnte ich wieder zu ihr. Es geht ihr noch nicht gut. Sie hat weiterhin große Schmerzen und liegt unter ständiger Überwachung. Ihr Oberarm ist weiter

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angeschwollen. Ein zweiter operativer Eingriff wird am Dienstag fällig, da der Entlastungsschnitt nachbehandelt werden muss. Die offene Wunde muss wahrscheinlich tagelang mit Kunsthaut abgedeckt werden, bis sie nach einer erhofften Abschwellung abheilen kann. Es ist abzusehen, dass sich eine mehrwöchige Behandlung anschließt.



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Wir als Familie haben großen Trost und Hilfe durch die Unterstützung unserer Geschwister (Familie und Gemeinde). Nur Gabi liegt recht hilflos mit quälendem Schmerz da. Dennoch hat sie großen Frieden und viel Geduld im Herrn. Sie mit ihrem kritischen Arm unter starken Betäubungsmitteln leiden zu sehen, schneidet uns allen ins Herz. Für eure Fürbitte sind wir sehr, sehr dankbar. »Gepriesen sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus, der Vater der Erbarmungen und Gott allen Trostes, der uns tröstet in all unserer Bedrängnis.« 2. Korinther 1,3-4 Dieser Vers ist für uns kein frommer Spruch, sondern tragende Gewissheit. Wir wünschen euch allen gesegnete Feiertage. Andreas

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D, . D 

№2 ¢

z

IHR LIEBEN, vor einer Stunde wurde Gabi per Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik in Bottrop/ Ruhrgebiet verlegt. Das klingt für uns alle sehr bedrohlich, ist aber zur genauen Ursachenermittlung und gezielten Weiterbehandlung nötig.



Der zweite Eingriff heute Vormittag in Attendorn verlief gut. Auch ihr Befinden nach der OP war zufriedenstellend. Dennoch stießen die Attendorner an das Ende ihrer Möglichkeiten und empfahlen eine rasche Verlegung. Es wurde sich für das Knappschafts-Krankenhaus in Bottrop (nicht mal eine halbe Flugstunde) entschieden. Gabriele lässt euch allen ausrichten, dass sie sehr dankbar für die tragenden Gebete der Geschwister ist. Sie erduldet sehr vorbildlich die Unbeweglichkeit in Kabeln und Schläuchen und die nagende Ungewissheit. Das Krankheitsbild ist nicht genau einzuordnen: Wodurch wurde ihr Kompartment-Syndrom (die Stau-Schwellung) ausgelöst? Handelt es sich um einen Automechanismus des Körpers? Könnte das jederzeit wieder auftreten? Der Abflug des Helikopters war schon eigenartig: Die Maschine musste an der Attendorner Feuerwache

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starten. Dort beobachteten etwa zehn Feuerwehrmänner das Spektakel und schwadronierten über das, was vorging. Als ich beiläufig erwähnte, dass meine Frau in dem Rettungshubschrauber sei, wurden sie ganz stumm und verlegen. Da konnte ich sehr leicht offensiv werden. Es ergab sich eine sehr eindringliche Gelegenheit, von der Hoffnung Rechenschaft abzulegen, die in uns ist.



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Ich fragte die Männer direkt: »Was trägt euch, wenn es mal ernst wird?« Einer sagte: »Ja, ja, wir Deutschen haben schon eine tolle Technik ...« – »Nein, ich meine nicht den Hubschrauber. Ich meine: Wisst ihr, was im Leben und im Tod wirklich trägt und hält? Worauf läuft euer Leben hinaus? Meine Frau und ich haben eine echte Hoffnung. Wir sind in Gottes Hand geborgen. Wer Jesus hat, hat das Leben. Das macht uns ganz ruhig.« Doch die Männer gingen nur wortlos und betreten in die Nacht. Betet, dass seine Sterne im Dunkeln umso deutlicher aufstrahlen. Ich persönlich war heute um ein Vielfaches getroster und emotional gefasster als an den beiden Vortagen. Auch das ist eine Wirkung eurer Gebete. Vielen Dank dafür! So weit der Stand heute Abend. Gabi und Andreas Fett

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HALLO ANDI! Hab vielen Dank für Deine ausführlichen Mails, die es uns ermöglichten, ebenso ausführlich an Euch, insbesondere Gabi, zu denken und für Euch zu beten. Von Herzen wünschen wir Euch eine ganz gesegnete und intensive Weihnachtszeit, in der sich Gott wie damals uns Menschen offenbart und wie den Hirten Hoffnung und Trost in Euer banges Warten schenkt.



Besondere Grüße an Talitha, Nathan und Lea. Nimm bitte ganz viele Grüße an Gabi mit; wir haben sie in unser Herz geschlossen und beten, dass ihre Schmerzen nachlassen! Bis bald, dein Bruder und deine Schwägerin aus Köln.

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M, . D 

№3 ¢

z

LIEBE FREUNDE, Gabi ist gestern in Bottrop sicher gelandet, aber schon nach 20 Stunden weiterverlegt worden. Ihr könnt euch sicher denken, wie verwirrend und wenig nachvollziehbar das auf uns alle wirkt.



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Ich habe sie heute früh für einige Stunden besucht. Noch bevor ich zu Hause ankam, erhielten wir den Anruf, dass sie in die Unfallklinik Duisburg transportiert worden sei. Ihr Zustand ist weiter sehr kritisch. Ihre Nasensonde und der Katheter können wohl heute Abend entfernt werden. Gott sei Dank. Allerdings quält sie sich noch immer. Der gespaltene Muskel nässt und schmerzt stark. Die Gefäßspezialisten in Bottrop gehen davon aus, dass sie in der Duisburger Spezialabteilung besser aufgehoben ist. Wir danken Gott für die Erhaltung der Nervenfunktion im Arm und die persönliche Fürsorge der Ärzte. Besonders unser Freund und Hausarzt schiebt telefonischen Hintergrund-Dienst. Er verfolgt den Verlauf mit viel Anteilnahme und unschätzbarer Einflussnahme – wie ihr in den Gebeten! Es grüßen euch in Verbundenheit Andreas und die drei tapferen Kinder

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»Wie der Adler sein Nest aufstört, über seinen Jungen schwebt, seine Flügel ausbreitet, sie aufnimmt, sie trägt auf seinen Schwingen; so leitete ihn der Herr allein!« 5Mo 32,11 Wie lehrt Gott seine Kinder fliegen? Indem er sie aus Nestern stößt. Wie lehrt er Sterbensangst besiegen? Indem er Festgehalt’nes löst.

Er wird uns aus den Nestern stoßen – er tut es machtvoll oder sacht. Manchmal sind Zwangsmetarmorphosen den Adlerjungen zugedacht.



Auch wir können nur fliegen lernen, wenn Gott uns in der Ruhe stört. Muss er uns aus dem Nest entfernen – hat dann die Liebe aufgehört?

Doch stets hat er im Bodenlosen getragen und ans Ziel gebracht. Trau nur dem großen Grenzenlosen. Er hat die unbegrenzte Macht. Der Fels: vollkommen seine Taten und alle seine Wege sind gerecht. Ein Gott der Treue. Ihr Bewahrten, sagt es dem kommenden Geschlecht.

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D, . D 

№4 ¢

z

IHR LIEBEN, bitte werdet nicht müde in eurer Fürbitte! Bevor ihr weiterlest, bringt bitte Gabi vor Gottes Thron der Gnade.



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Es ist jetzt 12.00 Uhr nachts. Ich komme gerade aus Duisburg. Noch immer ist sie auf der Intensivstation und wird rundum betreut. In den letzten 5 Tagen war Gabi nie so schwach wie jetzt. Nach der erneuten OP ist sie verständlicherweise sehr entkräftet. Außerdem ist sie von einer körperweiten Blutvergiftung gezeichnet. Sie wird gezielt mit Antibiotika und Schmerzinfusionen behandelt. Daher war sie heute nur sehr begrenzt ansprechbar und redefähig. Als wir miteinander beteten, sank sie schon nach einem Satz in Schlaf. Da sie auf einer Spezialabteilung mit hohem Infektionsschutz liegt, herrschen allerstrengste HygieneVorschriften (z. B. Mundschutz). Erst nach einer Umkleide-Schleuse kommt man zu den Patienten. Der behandelnde Arzt geht davon aus, dass ihre instabile Lage noch einige Tage andauern wird – günstigstenfalls – Gott weiß es. Von einem Besuch der Kinder bei Mama müssen wir leider absehen.

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Wir werden als Rest-Familie ab morgen nach Düsseldorf übersiedeln. Dort verbringen die Kinder und ich die freien Tage bei Gabis Eltern. Von dort ist es nur eine halbe Stunde in die Duisburger Unfall-Klinik. Deshalb werde ich für einige Tage wohl keine Mails verschicken können. Wahrscheinlich melde ich mich erst nach den Feiertagen zurück?! Wir machen allerdings die Erfahrung aus Psalm 94: »Wäre der HERR mir nicht eine Hilfe gewesen, so hätte wenig gefehlt, und meine Seele hätte im Schweigen gelegen. Wenn ich sagte: Mein Fuß wankt!, so unterstützte mich deine Gnade, HERR. Als viele unruhige Gedanken in mir waren, beglückten deine Tröstungen meine Seele.«



Psalm 94,17-19 Betet bitte dafür, dass Gabi nicht wirr und angstvoll träumt, sondern auch in ihrem Abwehrkampf Gottes Nähe verspürt. In Dankbarkeit für jeden Gruß und Segen und alle Gebete grüßen:

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Gabi und Andreas Fett mit Lea, Nathan und Talitha

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A W  Ich WILL nicht mehr; bring keine Kraft mehr auf. Vertrauen fällt unsäglich schwer; lass Schwermut freien Lauf. Ich KANN nicht mehr. So viel erhofft – zu viel. Erwartungen, sie blieben leer. Das Kartenhaus zerfiel.

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Ich MAG nicht mehr. Enttäuschung Schlag auf Schlag, denn meine Hilfe kommt ... woher? Die Schwäche wird zu stark. Ich WILL nicht mehr an Sorgen irregehn; will nicht mehr aufs Gefühlemeer, sondern auf Jesus sehn. Ich KANN nicht mehr zurück ins feige Boot. Zieh mich zu dir, geliebter Herr! Näher zu dir, mein Gott. Ich MAG nicht mehr auf die Gefahren sehn. Ich streck mich aus zu dir, mein Herr. Lass mich auf Wellen gehn!

09.02.2009 11:25:08 Uhr


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