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John R. Cross Bist du der Einzige, der nicht weiĂ&#x;, was geschehen ist?


John R. Cross

Bist du der Einzige,der nicht weiĂ&#x;,was geschehen ist?


Inhalt VORWORT . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 8 KAPITEL EINS 1 Einleitung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11 2 Einige Dinge vorab . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12 3 Ein einzigartiges Buch . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15 KAPITEL ZWEI 1 Im Anfang schuf Gott . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21 2 Engel, Heerscharen und Sterne . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 27

Impressum: Cross, John R.: Bist du der Einzige, der nicht weiß, was geschehen ist? 2. Auflage 2000 GOODSEED® ISBN 1-890082-04-X (deutsche Ausgabe) GOODSEED® ISBN 1-890082-00-7 (englische Ausgabe) Titel des amerikanischen Originals: John R. Cross: The Stranger on the Road to Emmaus © der englischen und deutschen Ausgabe GOODSEED® INTERNATIONAL CLV ISBN 3-89397-277-3 (deutsche Ausgabe) CLKV ISBN 3-9521644-1-0 (deutsche Ausgabe) CLKV, Peter Güntert, Zürich, e-Mail: peter.guentert@clkv.ch, Internet: www.clkv.ch und www.jesuslebt.ch Übersetzung: Georg Hagedorn, Düsseldorf Satz und Gestaltung: Eberhard Platte, Wuppertal Druck: Ebner, Ulm GOODSEED® is a Registered Trademark of GOODSEED® INTERNATIONAL, P.O.Box 1000, Durham, ON, N0G 1R0, Canada. Used under license agreement.

KAPITEL DREI 1 Himmel und Erde . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 33 2 Es war gut . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 38 3 Mann und Frau . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 47 KAPITEL VIER 1 Ich will . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 59 2 Hat Gott gesagt? . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 63 3 Wo bist Du? . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 70 4 Tod . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 76 KAPITEL FÜNF 1 Ein Widerspruch . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 86 2 Bedeckung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 89 3 Je Zwei . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 98 4 Babel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 109 KAPITEL SECHS 1 Abraham . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 116 2 Gnade . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 123


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3 Lot . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 128 4 Isaak . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 134 KAPITEL SIEBEN 1 Israel und Juda . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 143 2 Mose . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 145 3 Pharao und das Passah . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 152 KAPITEL ACHT 1 Brot, Wachteln und Wasser . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 162 2 Zehn Regeln . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 165 3 Der Gerichtssaal . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 174 KAPITEL NEUN 1 Die Stiftshütte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 182 2 Unglaube . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 191 3 Der Versöhnungstag . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 197 4 Richter, Könige und Propheten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 202 KAPITEL ZEHN 1 Elisabeth und Maria . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 211 2 Johannes und Jesus . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 215 3 Unter den Gelehrten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 224 4 Taufe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 230 KAPITEL ELF 1 Versucht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 234 2 Macht und Berühmtheit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 237 3 Nikodemus . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 240 4 Ablehnung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 244 5 Das Brot des Lebens . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 250 KAPITEL ZWÖLF 1 Befleckte Kleider . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 255 2 Der Weg . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 259 3 Lazarus . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 261 4 Hölle . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 267

Inhalt

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5 Empfang und Verrat . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 270 KAPITEL DREIZEHN 1 Gefangennahme . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 276 2 Kreuzigung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 280 3 Begräbnis und Auferstehung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 296 KAPITEL VIERZEHN 1 Der Weg nach Emmaus . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 305 2 Das Gesetz und die Propheten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 308 (Adam bis Noah) 3 Das Gesetz und die Propheten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 316 (Abraham bis zum Gesetz) 4 Das Gesetz und die Propheten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 323 (Die Stiftshütte bis zur bronzenen Schlange) 5 Das Gesetz und die Propheten) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 330 (Johannes der Täufer bis zur Auferstehung) KAPITEL FÜNFZEHN 1 Was soll ich tun? . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 343 2 Die gelegene Zeit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 362 ANHANG Glossar . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 367 Die Wahl einer Bibel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 369 Ausgewählte Literatur . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 370 Anmerkungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 371


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Bist du der Einzige, der nicht weiß, was geschehen ist?

Vorwort s ist nicht einfach, ein objektives Buch über die Bibel zu schreiben. In ihrem ganzen Wesen fordert die Bibel eine Stellungnahme des Menschen. Leider erfolgte diese bei vielen unter äußerst ungünstigen Bedingungen. Viele von uns haben schon einmal übereifrige Prediger erlebt, die uns mit aus dem Zusammenhang gerissenen Bibelversen vollstopfen, und damit den vorhersehbaren geistlichen Brechreiz auslösen. Dadurch haben tausende von Menschen gerade genug Informationen eingeimpft bekommen, um der Bibel mit Skepsis oder Mißverständnis zu begegnen. Für ein wirkliches Verständnis ihrer Botschaft reicht dieses Wissen leider oft nicht aus. Auf dieser Grundlage haben sich viele entschieden, das ganze Buch abzulehnen. Doch die meisten versuchen, neutral zu bleiben – sie beschäftigen sich einfach nicht mit diesem Thema. Diese Gedanken im Hinterkopf, habe ich mich bemüht, einen predigenden Tonfall zu vermeiden, bei dem sich einem die Nackenhaare sträuben. Ich habe versucht, die Bibel verständlich zu erklären und möchte, daß Sie Ihre eigenen Schlüsse daraus ziehen. Einige mögen mich beschuldigen, meine Objektivität verloren zu haben, weil ich die Bibel als wahr ansehe. Ich glaube aber, dieses Risiko eingehen zu müssen, weil die Bibel selbst diese Behauptung aufstellt. Würde ich dies nicht tun, wäre ich dem Text gegenüber nicht aufrichtig. Zweitens war ich fest entschlossen, die Botschaft nicht zu verwässern. Dort, wo die Bibel eine Entscheidung verlangt, habe ich versucht, diese Entscheidung zu verdeutlichen. Die Bibel ist in dem, was sie zu sagen hat, sehr direkt, und ich habe mich bemüht, diese Tatsache wiederzugeben, indem ich jede Unbestimmtheit weggelassen habe. Um diesem Grundsatz treu zu bleiben, habe ich es vermieden, auf Kosten der

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Vorwort

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Botschaft politisch korrekt zu sein. Anfänglich hatte ich Schwierigkeiten, in unserer gleichberechtigten Welt die richtige Ausdrucksweise zu finden. Wenn ich den Begriff der Mensch gebrauche, steht dies meist stellvertretend für die Menschheit. Wie bei jedem Buch mögen einige sich nach den ersten Seiten entscheiden, daß dies nichts für sie ist. Ich möchte diejenigen, die zu dieser Einstellung neigen, dennoch auffordern, das Buch ganz zu lesen, bevor sie sich entscheiden, was sie über die Bibel denken. Es gab eine Zeit, wo auch ich die Bibel mit dem sprichwörtlichen Badewasser ausgießen wollte – aber ich wurde herausgefordert, einzuhalten und noch einmal zu schauen. Ich schaue noch immer und staune weiterhin über dieses „Buch der Bücher.“ Vielleicht kommen auch Sie ins Staunen. Über die Bibel: „... Und wer es hört, spreche: Komm! Und wen dürstet, der komme! Wer da will, nehme das Wasser des Lebens umsonst! Ich bezeuge jedem, der die Worte der Weissagung dieses Buches hört: Wenn jemand zu diesen Dingen hinzufügt, so wird Gott ihm die Plagen hinzufügen, die in diesem Buch geschrieben sind; und wenn jemand von den Worten des Buches dieser Weissagung wegnimmt, so wird Gott sein Teil wegnehmen von dem Baum des Lebens und aus der heiligen Stadt, von denen in diesem Buch geschrieben ist.“ Offenbarung 22,17-19


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Bist du der Einzige, der nicht weiß, was geschehen ist?

Kapitel 1 - Einleitung

Kapitel 1

Kapitel 1

1 Einleitung 2 Einige Dinge vorab 3 Ein einzigartiges Buch

1 Einleitung

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Das Jahr – ca. 33 n. Chr. ie Mittagssonne brannte. Alles war ruhig. Selbst die Vögel verstummten in der drückenden Hitze. Kleopas stieß einen Erdklumpen vom staubigen Weg, holte tief Luft und seufzte. Er und sein Begleiter konnten kaum den nächsten Bergkamm erkennen, als sie in den Dunst der Ferne schauten. Einige wenige Kilometer dahinter lag Emmaus – ihr Zuhause. Der Sonnenuntergang würde sie noch vor ihrer Ankunft ereilt haben. Normalerweise hätten sie Jerusalem eher verlassen – immerhin sind elf Kilometer ein anstrengender Fußmarsch – aber die Ereignisse am Morgen hatten sie zurückgehalten, in der Hoffnung auf genauere Neuigkeiten. Emmaus war keine nennenswerte Sadt, aber heute erschien sie sehr reizvoll. Nur weg von Jerusalem, mit seinem schreienden Pöbel, seinen römischen Kohorten, seinem Statthalter – Pontius Pilatus. Kleopas schwere Gedanken wurden jäh in die Gegenwart zurückgerissen, als sein irritierter Begleiter seine Frage zum zweiten Mal stellte. Die beiden hatten sich über die Ereignisse des Tages unterhalten – die Ereignisse der letzten Jahre – bis es schien, daß kein Detail weiter zerlegt werden konnte. Kleopas war müde, aber mehr als das war er verwirrt über all das, was sich in Jerusalem ereignet hatte. Es schien so, als brachte das Leben im Moment mehr Fragen als Antworten mit sich. Als sie den Hügel hinabtrotteten, folgten sie der Biegung des Weges. Dort bemerkten sie den Fremden.

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Stunden später, es war schon Nacht, standen beide erschöpft und verschwitzt vor ihren Freunden in Jerusalem, wohin sie zurückgeeilt waren. Sie konnten ihnen keine plausible Erklärung dafür geben, wie der Fremde sich ihnen ange-


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Bist du der Einzige, der nicht weiß, was geschehen ist?

schlossen hatte. Zuerst hatte Kleopas geglaubt, daß er aus dem Schatten eines großen Felsbrockens getreten war, aber sein Freund war anderer Meinung. Tatsache war, daß sie einfach nicht wußten, woher er gekommen war. Zögernd hatte Kleopas erklärt, daß der Fremde „einfach plötzlich da war.“ Dies wurde mit einigen spöttischen Bemerkungen über die Hitze und zuviel Sonne abgetan. Aber eines stand für sie ganz fest. Der Fremde kannte diese alte Sammlung von Büchern, die Bibel genannt wurde. Er hatte sie ihnen von Anfang an auf eine völlig verständliche Weise erklärt. Die Botschaft des Fremden hatte alle Mutlosigkeit und allen Zweifel aus ihren Gedanken vertrieben. Sie waren so ergriffen von ihrer neuen Erkenntnis, daß sie den ganzen Weg nach Jerusalem zurückgeeilt waren, um ihren Freunden von dem Fremden zu berichten. Irgendwie sollten, ja mußten auch die Freunde diese Botschaft hören, die gleiche Botschaft, die sie gehört hatten. Auf dem Weg nach Emmaus. Also, was sagte der Fremde denn über die Bibel – einem Buch, daß für viele Menschen keinen Sinn ergibt, den beiden aber so einleuchtend erschien? Das ist das Thema dieses Buches. Und um zu verstehen, was die Bibel wirklich sagt, werden wir das tun, was der Fremde tat – und ganz am Anfang beginnen.

2 Einige Dinge vorab enn man einmal nachdenkt, ist es eigentlich völlig vernünftig, ja sogar logisch, einige Stunden unseres Lebens zu investieren, um die Bibel verstehen zu

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lernen. Immerhin hat die Bibel einige sehr wichtige Dinge über das Leben zu sagen ... und über den Tod. Schon seit Jahrhunderten ist sie ein Bestseller. Jeder halbwegs gebildete Mensch sollte zumindest ihre grundlegenden Aussagen kennen. Nun ist das Ansehen der Bibel stark gesunken, nicht auf Grund ihrer Aussagen, sondern weil viele be-

Kapitel 1 - Einige Dinge vorab

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kannte Menschen, die behaupteten, nach der Bibel zu leben, einige der widersprüchlichsten Lebensentscheidungen trafen. Auch die Botschaft der Bibel ist immer wieder angegriffen worden. Oft von Menschen, die es gut meinten, sich jedoch nicht die Zeit genommen haben, ihre wahren Aussagen zu verstehen. Doch die Bibel hat sich nicht geändert. Und trotz gegenteiliger Aussagen aller Heuchler und Kritiker ist es durchaus sinnvoll, daß SIE sie einmal selbst kennenlernen – ... Ihres Gewissens wegen, ... und Ihres Lebens und Todes wegen. Grundlegendes zuerst Der Schlüssel zum Verstehen der Bibel liegt darin, daß man zuerst Grundlagen legt und dann Stück für Stück darauf aufbaut – ein sehr einfaches Lernprinzip! Auch Kinder lernen im Kindergarten noch keine Algebra. Stattdessen beginnt man mit grundlegenden Zahlen und schreitet dann vom Einfachen zum Komplizierteren. Wenn wir die Grundlagen umgehen, ist selbst einfache Algebra unverständlich. Mit der Bibel verhält es sich ebenso. Wenn wir die Grundlagen vernachlässigen, wird unser Verständnis von der Bibel einige ungewöhnliche Ideen beinhalten. Dadurch wird dann die eigentliche Botschaft verdreht und mißverstanden. In diesem Buch werden wir uns zuerst mit den fundamentalen Aussagen der Bibel beschäftigen, bevor wir uns komplexen Themen zuwenden. Jedes Kapitel wird auf vorher erarbeitetes Wissen aufbauen. Ich bin zuversichtlich, daß Sie jedem Abschnitt des Buches gut folgen können. Sollten Sie einiges dennoch nicht verstehen, lesen Sie doch den Abschnitt noch einmal, bis das Ganze einen Sinn ergibt. Wir spannen eine „Wäscheleine des Verständnisses“ Obwohl nicht erschöpfend, behandelt dieses Buch die biblischen Schlüsselereignisse und fügt sie in einer logischen Abfolge aneinander, um sie leichter verständlich zu machen – wie einzelne, an einer Wäscheleine aufgehängte Kleidungs-


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stücke. Die Lücken auf der Leine können später immer noch gefüllt werden, wenn wir erst einmal das Gesamtbild haben. Obwohl diese Wäscheleine nicht jede Geschichte behandelt, werden sich die Ereignisse, die wir betrachten, zu einer fortlaufenden Botschaft aneinanderreihen. Sollten Sie zu den typischen Lesern gehören, wird Ihnen nach der Lektüre dieses Buches die Bibel erstaunlich einleuchtend erscheinen. Ob Sie ihr dann glauben wollen oder nicht, liegt allein bei Ihnen. Ich hoffe aufrichtig, daß Sie glauben werden, aber es ist Ihre Entscheidung. Meine Aufgabe liegt allein darin, Ihnen zu helfen, die Bibel zu verstehen. Beim Thema bleiben Die Bibel behandelt eine Unmenge von Themen. Man könnte sie auch mit einem Kochbuch und seinen vielen verschiedenen Rezepten vergleichen. Traditionell wurde die Bibel in Themenbereiche aufgeteilt, wie z.B. Gott, Engel, Mensch oder Prophetie. Diese Unterteilung soll die Bibel verständlicher machen, aber wir müssen hierbei vorsichtig sein. Einige Menschen sehen bestimmte Ähnlichkeiten zwischen Themen und versuchen dann, diese Gedanken zu kombinieren, was oft zu einer Verdrehung der ursprünglichen Bedeutung führt. Es ist so, als würde man von einem Pfannkuchenrezept zu einem Puddingrezept springen, nur weil sie beide mit dem Buchstaben „P” beginnen. Wenn wir mit einem Pfannkuchenrezept beginnen und beim Puddingrezept enden, werden wir den Pfannkuchenteig kochen und abkühlen lassen! Pfannkuchen und Pudding beinhalten beide den Buchstaben „P”, aber miteinander vermischt ergeben sie ein sehr merkwürdiges Gericht! In der gleichen Weise werden wir zu völlig verdrehten Ansichten gelangen, wenn wir planlos von einem Thema zum anderen springen! In diesem Buch werden wir uns mit nur einem Hauptthema befassen. Es ist das grundlegendste Thema der Bibel, und wenn wir es erst einmal verstanden haben, wird es einen tiefen, jedoch leicht zu verstehenden Sinn ergeben.

Kapitel 1 - Ein einzigartiges Buch

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Die Vermischung verschiedener Themen hat neben anderen Dingen sehr zur Entstehung verschiedener Kirchen, Religionen und Sekten beigetragen, welche in unterschiedlicher Weise die Bibel als „ihr Buch“ bezeichnen. Man wirft alles in den gleichen Topf! In einigen Fällen ist diese Verwirrung nicht tragisch. Doch in anderen Situationen hat sie katastrophale Folgen mit sich gebracht.

3 Ein einzigartiges Buch ie Bibel ist ein einzigartiges Buch. Daran besteht kein Zweifel. Eigentlich ist sie eine Sammlung von Büchern, sechsundsechzig insgesamt. Ein Autor beschreibt die Einzigartigkeit der Bibel auf folgende Weise:

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Hier ist ein Buch: 1. geschrieben über eine Zeitspanne von 1500 Jahren; 2. geschrieben in über 40 Generationen; 3. geschrieben von mehr als 40 Autoren aus allen Gesellschaftsschichten – unter anderem Könige, Bauern, Philosophen, Fischer, Dichter, Staatsmänner, Gelehrte, usw.: Mose, ein an den Universitäten Ägyptens ausgebildeter politischer Führer Petrus, ein Fischer Amos, ein Schafhirte Josua, ein General Nehemia, ein Mundschenk Daniel, ein Premierminister Lukas, ein Arzt Salomo, ein König Matthäus, ein Zöllner Paulus, ein Rabbiner 4. geschrieben an verschiedenen Orten: Mose in der Wüste Jeremia im Kerker Daniel an einem Hügel und in einem Palast Paulus im Gefängnis


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Bist du der Einzige, der nicht weiß, was geschehen ist?

Lukas während einer Reise Johannes auf der Insel Patmos andere inmitten eines Feldzuges 5. geschrieben zu unterschiedlichen Zeiten: David zu Kriegszeiten Salomo in Friedenszeiten 6. geschrieben in unterschiedlichen Stimmungen: einige schrieben im Freudenjubel und andere in tiefster Sorge und Verzweiflung 7. geschrieben auf drei Kontinenten: Asien, Afrika und Europa 8. geschrieben in drei Sprachen: Hebräisch, Aramäisch und Griechisch 9. letztendlich beinhaltet die Bibel hunderte von umstrittenen Themenkreisen. Dennoch schrieben die biblischen Autoren von 1. Mose bis zur Offenbarung in gegenseitiger Harmonie und Kontinuität. Es ist eine sich enthüllende Geschichte … 1 Mit dieser einen sich enthüllenden Geschichte wollen wir uns beschäftigen: auf einfache Weise und ohne theologischen Jargon. Das bei weitem Herausragendste an der Bibel ist ihr Anspruch, das eigene Wort Gottes zu sein. Gott-gehaucht Die Bibel, welche oft als Heilige Schrift bezeichnet wird, sagt aus: „Alle Schrift ist von Gott eingegeben ...“ 2 2.Timotheus 3,16 Das Konzept der Eingebung der Schrift durch Gott ist ein Studium für sich selbst. So wie jemand ausatmet und der Atem dabei aus seinem tiefsten Inneren kommt, kann auch letztendlich alle Schrift als von Gott selbst erzeugt angesehen werden. Gott und Seine Worte sind untrennbar, was ein Grund dafür ist, daß die Bibel häufig als Gottes Wort bezeichnet wird. Propheten Sehr vereinfacht könnte man es so beschreiben: Gott teilte bestimmten Menschen mit, was Er über Sich selbst aufzeichnen lassen wollte, und sie schrieben es auf. Die meisten dieser

Kapitel 1 - Ein einzigartiges Buch

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Menschen wurden Propheten genannt. „Nachdem Gott vielfältig und auf vielerlei Weise ehemals zu den Vätern geredet hat in den Propheten, ...“ Hebräer 1,1 Heute verstehen wir unter einem Propheten jemanden, der die Zukunft vorhersagt, aber zu biblischer Zeit war ein Prophet ein Botschafter, der den Menschen Gottes Worte weitergab. Manchmal betraf die Botschaft auch zukünftige Ereignisse, doch meist bezog sie sich auf das tägliche Leben. Gott leitete die Propheten so, daß das, was sie aufschrieben, genau dem entsprach, was Gott aufgezeichnet haben wollte. Gleichzeitig erlaubte Gott dem menschlichen Schreiber, Sein Wort – Gottes Wort – im eigenen, persönlichen Stil des Propheten aufzuzeichnen, jedoch ohne Fehler. Diese Menschen hatten nicht die Freiheit, ihre eigenen Gedanken zu der Botschaft hinzuzufügen; genausowenig dachten sie sich diese einfach nur selbst aus. „... indem ihr dies zuerst wißt, daß keine Weissagung der Schrift aus eigener Deutung geschieht. Denn niemals wurde eine Weissagung durch den Willen eines Menschen hervorgebracht, sondern von Gott her redeten Menschen, getrieben vom Heiligen Geist.“ 2. Petrus 1,20-21 Gott drückte nicht einfach Sein Siegel auf irgendeine literarische Anstrengung des Menschen. Der Ausdruck getrieben wird an anderer Stelle der Bibel für das Tragen eines gelähmten Mannes benutzt.3 So wie der Gelähmte aus eigener Kraft nicht gehen konnte, schrieben auch die Propheten die Bibel nicht nach eigenen Vorstellungen. Die Bibel betont sehr deutlich, daß sie von Anfang bis Ende Gottes Botschaft ist. Extrem genau Die Propheten schrieben die Worte Gottes auf eine Schriftrolle, üblicherweise aus Tierhaut oder von Pflanzenfasern hergestelltem Papier. Diese Originalschriften werden Autographen genannt. Da die Autographen nur eine begrenzte Lebensdauer hatten, wurden Abschriften von diesen Rollen angefertigt. Großartige Abschriften! Alle von Hand! Das Bewußtsein der


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Schreiber, daß das, was sie aufzeichneten, Gottes Wort selbst war, führte zu den bemerkenswertesten Kopierarbeiten der Geschichte. Beim Abschreiben des hebräischen Textes ... ... benutzten sie jeden nur denkbaren Schutz, egal wie mühsam oder aufwendig er auch gewesen sein mochte, um eine exakte Überlieferung des Textes sicherzustellen. Die Anzahl der Buchstaben eines Buches wurden gezählt und die Nummer des mittleren Buchstaben mußte angegeben werden. Ebenso wurde mit den Wörtern verfahren und auch hier wurde das mittlere Wort des Buches festgehalten …4 Dies wurde sowohl mit der Kopie als auch mit dem originalen Autographen gemacht, um zu gewährleisten, daß diese völlig übereinstimmten. Diese Schriftgelehrten arbeiteten so präzise bei ihren Abschriften, daß die Schriftrollen vom Toten Meer (100 v.Chr. geschrieben) und die 1000 Jahre jüngeren (900 n.Chr.) Ma-nuskripte, die durch Kopieren und erneutes Kopieren entstanden waren, keine nennenswerten Unterschiede im Text aufweisen.5 Die Schriftrollen vom Toten Meer

Bis dahin älteste Manuskripte

Keine nennenswerten Unterschiede während 1000 Jahren des Kopierens 100 v.Chr.

900 n.Chr.

Josephus, ein jüdischer Historiker aus dem ersten Jahrhundert n.Chr. faßte dies für sein Volk zusammen, als er schrieb: ... Wir haben einen praktischen Beweis für unsere Ehrfurcht gegenüber unseren eigenen Schriften erbracht. Obwohl wir lange Zeitalter durchschritten haben, hat es noch niemand gewagt, etwas hinzuzufügen noch etwas hinwegzunehmen oder zu verändern; und dies ist in jedem Juden ... sie als die Aussprachen Gottes zu betrachten ...6 Diese Menschen waren völlig davon überzeugt, daß sie mit einer Veränderung des Textes Gott selbst angreifen würden. Wir haben allen Grund, sicher zu sein, daß das, was wir heute

Kapitel 1 - Ein einzigartiges Buch

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in den Händen halten, sehr genau dem entspricht, was die Propheten geschrieben haben. Die Bibel ist wirklich in jeder Beziehung ein einzigartiges Buch. Kein Wunder, daß die Bibel ... das meistzitierte, meistveröffentlichte, meistübersetzte und einflußreichste Buch der Menschheitsgeschichte ist.7 Altes und Neues Testament Wenn wir uns nun also durch die Bibel manövrieren, ist es vielleicht hilfreich zu wissen, daß sich die Schriften in zwei große Abschnitte aufteilen – das Alte und das Neue Testament. Historisch gesehen wird das Alte Testament noch einmal in zwei8 weitere Kategorien unterteilt: 1. Das Gesetz Mose (manchmal als Thora, Die Bücher Mose oder Das Gesetz bezeichnet) 2. Die Propheten Die Bibel benutzt oft den Ausdruck das Gesetz und die Propheten, für das gesamte Alte Testament – welches ungefähr zwei Drittel der Bibel umfaßt. Das restliche Drittel wird als Neues Testament bezeichnet. Gottes Wort Ob sie sich diese biblischen Kategorien merken können oder nicht, ist nicht allzu wichtig. Wichtig ist, sich daran zu erinnern, daß die Bibel für sich in Anspruch nimmt, Gottes Wort zu sein. Solch ein Anspruch sollte selbst den Sorglosesten darüber nachdenken lassen, was sie zu sagen hat. „In Ewigkeit, HERR, steht dein Wort fest ...“ Psalm 119,89 Das Brockhaus-Lexikon über die Bibel: 9 Bibel (griechisch: ta biblia „die Bücher“), Buch der Bücher, Heilige Schrift, die Schriften, die von den christlichen Kirchen und Gemeinschaften als Urkunden der göttlichen Offenbarung (Wort Gottes) und als verbindlich für Glauben und Lehre angesehen werden. Sie bestehen aus dem hebr. Alten Testament und dem griech. Neuen Testament.


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Bist du der Einzige, der nicht weiß, was geschehen ist?

Kapitel 2 - Im Anfang schuf Gott

Kapitel 2

Kapitel 2

1 Im Anfang schuf Gott 2 Engel, Heerscharen und Sterne

1 Im Anfang schuf Gott

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ie Bibel beginnt mit vier tiefgreifenden Worten: „Im Anfang schuf Gott ...“ 1.Mose 1,1 Wir finden hier keine einleitenden Begründungen für die Existenz Gottes – Seine Existenz wird vorausgesetzt. Gott ist einfach da.

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Ewig Gott ist schon immer da gewesen. Gott existierte vor den Pflanzen, Tieren und Menschen, ja vor der Erde und dem Universum. Er hat keinen Anfang und wird kein Ende haben. Gott ist schon immer gewesen und wird immer sein. Die Bibel sagt, daß Gott von der vergangenen Ewigkeit bis zur zukünftigen Ewigkeit existiert. Gott ist ewig. „Ehe die Berge geboren waren und du die Erde und die Welt erschaffen hattest, von Ewigkeit zu Ewigkeit bist du, Gott.“ Psalm 90,2 Die Vorstellung eines ewigen Gottes ist schwer zu begreifen. Unser Verstand ist damit so überfordert, daß wir dies einfach mit der Bemerkung unmöglich abtun. Aber es gibt Veranschaulichungen, die unserem Verständnis helfen können. So können wir zum Beispiel die Ewigkeit mit dem Weltall vergleichen. Die meisten von uns haben eine Vorstellung von unserem Sonnensystem – der Sonne und den sie umkreisenden Planeten. Wir wissen von seiner Weite. Aber Raumsonden haben selbst die größten Entfernun-


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Bist du der Einzige, der nicht weiß, was geschehen ist?

Mit Lichtgeschwindigkeit umkreisen wir die Erde sieben Mal in einer Sekunde

... passieren den Mond in zwei Sekunden ...

... und Pluto in fünf Stunden. den Mars in vier Minuten ...

Kapitel 2 - Im Anfang schuf Gott

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Die Milchstrassen Galaxie

Das Sternenband, das man am nächtlichen Himmel beobachten kann ist Teil einer gigantischen Sternenfamilie, die Milchstraßengalaxie genannt wird. Es gibt ungefähr 100,000 Millionen Galaxien im Universum, von denen jede aus Milliarden von Sternen besteht. Galaxien erscheinen in Clustern und Superclustern. Es gibt ungefähr zwanzig Galaxien in unserem Cluster und tausende von Galaxien in unserem Supercluster.

Mit Lichtgeschwindigkeit erreichen wir den nächstgelegenen Stern in 4.3 Jahren, was bedeutet, daß wir in jeder Sekunde dieser Jahre 300,000 km zurücklegen — eine Gesamtstrecke von 40,682,300,000,000 km. Mit Lichtgeschwindigkeit würde es 100,000 Jahre dauern, um unsere Milchstraße zu durchqueren. Unser Stern, die Sonne, befindet sich am Rande der Milchstraße. Unser gesamtes Sonnensystem mit seinen umkreisenden Planeten würde in diese Kiste passen.

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Und dennoch haben wir dann gerade erst begonnen, das Universum zu bereisen.

Mit Lichtgeschwindigkeit erreichen wir die nächstgelegene Galaxie in 2,000,000 Jahren ... ... und das nächste Galaxiencluster in 20,000,000 Jahren.


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Bist du der Einzige, der nicht weiß, was geschehen ist?

gen erreichbar erscheinen lassen. Doch gehen wir einen Schritt weiter und versuchen, das Universum auszumessen. Wenn wir uns in ein Raumschiff setzen und mit Lichtgeschwindigkeit reisten, könnten wir die Erde in einer Sekunde siebenmal umrunden! Wie hat Ihnen die Reise gefallen? Ein bißchen zu kurz vielleicht? Wenn wir uns mit der gleichen Geschwindigkeit ins All hinausbewegten, würden wir den Mond in zwei Sekunden passieren, den Mars in vier Minuten und Pluto in fünf Stunden. Vor uns liegt dann unsere Galaxie – die MILCHSTRASSE. Jawohl, der Gedanke von einem ewigen Gott ist schwer zu begreifen, aber genauso ist es mit der Weite unseres Universums. Beides ist für unseren Verstand schwindelerregend, und dennoch sind beides Tatsachen. Die Bibel unterstreicht diesen Punkt sehr. Es ist ein so untrennbarer Bestandteil des Wesens Gottes, daß die Bibel dies in Seinen Namen einschließt ... „... den Namen des HERRN, des ewigen Gottes.“ 1. Mose 21,33 Viele Namen Gott hat viele Namen und Titel, von denen jeder uns etwas über Sein Wesen verrät. Wir wollen uns einmal drei davon ansehen: 1. Ich Bin „Da sprach Gott: ... ICH BIN, DER ICH BIN ... So sollst du ... sagen: Der ‘ICH BIN’ hat mich zu euch gesandt.“ 2. Mose 3,14 Folgendes kommt einer Erklärung zu dieser Aussage am Nächsten: ICH BIN der, welcher ist oder ICH BIN, der Selbstexistierende. Gott existiert durch Seine eigene Kraft. Wir brauchen Essen, Trinken, Luft, Schlaf, Licht – eine ununterbrochene Versorgung mit lebensnotwendigen Dingen – doch bei Gott ist das anders. Er benötigt nichts – überhaupt gar nichts! Er ist der Selbstexistierende, der ICH BIN.

Kapitel 2 - Im Anfang schuf Gott

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2. Herr Der Titel ICH BIN wird in der Bibel nicht so häufig benutzt, weil seine Bedeutung in dem Wort HERR beinhaltet ist. „Keiner ist dir gleich, HERR. Du bist groß, und groß ist dein Name durch deine Macht.“ Jeremia 10,6 Der Name HERR unterstreicht nicht nur die ewige Selbstexistenz Gottes, sondern lenkt unsere Aufmerksamkeit auch auf Seine Stellung – eine Stellung, die alle anderen überragt. Er ist der HERR der Herren. 3. Der Höchste Dieser Titel schließt sich dem Namen HERR an, indem er Gottes Stellung als uneingeschränkten Herrscher betont. „... damit sie erkennen, daß du allein – HERR ist ja dein Name! – der Höchste bist über die ganze Erde!“ Psalm 83,19 So wie die antiken Weltreiche absolute Herrscher hatten, sogenannte Souveräne, die über ihre Gebiete herrschten, ist Gott König über das Universum. Er ist der höchste Gott. Allein das Wort Gott betont Seine Stellung als uneingeschränkten Herrscher. Das Wort Gott bedeutet Starker, mächtiger Führer, oberste Gottheit. Die Vorstellung von Gott als König ruft bei manchen ein Bild von einem alten Mann hervor, der auf einem goldenen Thron sitzt und irgendwo in den Wolken schwebt. Die Schrift beschreibt Gott nirgends als alten Mann, aber sie bezieht sich auf Gottes Thron – nicht verborgen zwischen irgendwelchen Wolken – sondern vielmehr in einem Heiligen Tempel, der sich im Himmel befindet. „Der HERR ist in seinem heiligen Palast, der HERR – in den Himmeln ist sein Thron. Seine Augen schauen, seine Augenblitze prüfen die Menschenkinder.“ Psalm 11,4 Gott regiert vom Himmel aus. Wir wissen nicht viel über den Himmel, aber das wenige, das wir wissen, ist unvorstellbar. Wir werden später noch genauer darauf eingehen, doch zunächst wollen wir festhalten, daß Gott der uneingeschränkte Herrscher ist.


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Nur EIN Gott Der Begriff Der Höchste deutet letztendlich darauf hin, daß Gott einzigartig ist. Es gibt keinen anderen wie Ihn. Er der souveräne Herr überragt alles. „Ich bin der HERR und sonst keiner. Außer mir gibt es keinen Gott.“ Jesaja 45,5 „Vor mir wurde kein Gott gebildet, und nach mir wird keiner sein.“ Jesaja 43,10 Es gibt keine Hierarchie von Göttern mit einem Obergott der wie der Hahn im Stall herrscht. Es gibt keine anderen Götter, weder selbstexistent noch erschaffen. „So spricht der HERR ...: Ich bin der Erste und bin der Letzte, und außer mir gibt es keinen Gott.“ Jesaja 44,6 Die Bibel betont dies – es gibt nur einen Gott. Geist Bevor wir uns dem nächsten Thema zuwenden, müssen wir noch eine letzte Sache verstehen. Die Bibel sagt uns, daß Gott unsichtbar ist, weil Er Geist ist. „Gott ist Geist ...“ Johannes 4,24 Man kann einen Geist nicht sehen, weil er nicht wie wir aus Fleisch und Blut besteht. Aber nur, weil wir jemanden nicht sehen können, ist diese Person deswegen nicht weniger existent. Denken wir einmal an die Beerdigung eines verstorbenen Freundes. Als der Sarg geöffnet war, konnten wir den Körper sehen. Der Körper war da, aber wo war der Freund? Er war gegangen; der Geist des Freundes war nicht mehr dort. Wenn wir einen Toten ansehen, sehen wir nur seine Behausung, den menschlichen Körper – aber den Geist, die eigentliche Person, sehen wir nicht. Wir werden sehen, daß die Bibel auf vielerlei Weise verdeutlicht, daß der Geist eines Menschen einen zeitlichen Anfang hat und von dort an für immer existiert. Doch bei Gott verhält es sich anders. Er hatte niemals einen Anfang, und Er wird kein Ende haben. Er ist der einzig ewige Geist, der von der vergangenen Ewigkeit bis zur zukünftigen Ewigkeit lebt.

Kapitel 2 - Engel, Heerscharen und Sterne

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Gott: Er ist Geist. Er ist ewig. Er ist der ICH BIN – der Selbstexistierende. Er ist der HÖCHSTE, der uneingeschränkte Herrscher über alles. Er ist der einzige Gott. Und so war es – Im Anfang ...

2 Engel, Heerscharen und Sterne er Bericht über Gottes ersten Schöpfungsakt ist über die Seiten der Bibel verstreut. Wir können genug Informationen zusammentragen, um grundlegende Fragen zu beantworten, doch dort endet es dann auch. Die Bibel wurde nicht geschrieben, um die immerwährende Neugier des Menschen zu befriedigen. Sie gibt uns grundlegende Informationen über einige Ereignisse, aber über weitere Einzelheiten schweigt der Text. Dies ist auch bei dem Thema der Geistwesen der Fall.

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Namen Die Bibel gibt Geistern viele verschiedene Namen, einige davon sind singular, andere plural. Wir nennen sie oft Engel, aber benutzt werden viele Begriffe, um sie zu beschreiben: Cherubim, Seraphim, Engel, Erzengel, Morgensterne – und die Liste könnte fortgesetzt werden. In ihrer Gesamtheit werden sie Myriaden, Heerscharen und Sterne* genannt. „... das Heer des Himmels wirft sich vor dir nieder.“ Nehemia 9,6 Es mag sein, daß viele Engel persönliche Namen besitzen, aber nur einige wenige werden erwähnt, wie zum Beispiel Gabriel und Michael. * Nicht zu verwechseln mit den Sternen am nächtlichen Himmel. Der jeweilige Zusammenhang zeigt, welche Bedeutung gemeint ist.


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Unsichtbar, unzählbar So wie Gott haben auch die Engel keinen Körper aus Fleisch und Blut wie wir Menschen. Obwohl wir sie nicht sehen können, müssen sie überall sein. Die Bibel sagt aus, es gibt ... „... Myriaden von Engeln ...“ Hebräer 12,22 Dieser Begriff, der gebraucht wurde, um nur die Engel um den Thron Gottes zu beschreiben, stellt uns eine unbegreifliche Zahl vor Augen. „Und ich hörte eine Stimme vieler Engel rings um den Thron her ... und ihre Zahl war Zehntausende mal Zehntausende und Tausende mal Tausende ...“ Offenbarung 5,11 Diener Die Engelwesen wurden geschaffen, um Gott zu dienen und Seinen Willen zu tun. Sie werden dienstbare Geister genannt. „Preist den HERRN, ihr seine Engel, ihr Gewaltigen an Kraft, Täter seines Wortes, daß man höre auf die Stimme seines Wortes! Preist den HERRN, alle seine Heerscharen, ihr seine Diener, die ihr seinen Willen tut.“ Psalm 103,20-21 „Sind sie nicht alle dienstbare Geister, ausgesandt zum Dienst ...“ Hebräer 1,14 Das Wort Engel ist von einem griechischen Begriff abgeleitet, der soviel wie Bote oder Diener bedeutet. Weil Gott sie erschaffen hat, gehören sie zu Ihm und sollen Seinen Willen tun. Schöpfer–Eigentümer Die Vorstellung, daß der Schöpfer auch der Eigentümer ist, hat in unserer industrialisierten, finanzangetriebenen Wirtschaft an Ausdrucksstärke verloren. Ich erinnere mich daran, wie ich durch ein Stammesdorf in Papua Neu Guinea ging. Jedesmal, wenn ich fragte: „Wessen Paddel ist das? Wessen Kanu ist das?“ – erhielt ich eine Antwort , die mich an den Eigentümer verwies. Als ich mich erkundigte, woher sie wußten, wer der Besitzer war, sahen sie mich erstaunt an: „Nun, der Eigentümer ist doch der, der es gemacht hat!“ Die SchöpferEigentümer-Verbindung war dort sehr stark. Als ich sie fragte, ob es in Ordnung wäre, wenn ich das Paddel zerbrechen wür-

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de, machten sie mir deutlich, daß dies keine sehr gute Idee wäre – es sei denn, ich wollte Ärger mit dem Schöpfer-Eigentümer. Um den Gedanken weiterzutreiben, fragte ich, ob es in Ordnung wäre, wenn der Besitzer es zerbrechen würde. Sie zuckten mit den Achseln und nickten: „Natürlich kann der Besitzer es zerbrechen – er hat es gemacht.“ Gott schuf die Engel und deshalb war es auch nicht unangemessen, sie als Sein Eigentum zu betrachten. Und weil sie Ihm gehörten, sollten sie Seinen Willen tun – als Seine Diener, als Seine Botschafter. Dies war keine altertümliche Form der Dienerschaft. Wir finden hier auch keine Parallelen zu erzwungener Sklaverei. Die Engel konnten keinen besseren SchöpferEigentümer gehabt haben. Außerordentliche Intelligenz und Kraft Um Seine Anweisungen ausführen zu können, schuf Gott die Engel mit großer Intelligenz und Kraft. Einige dieser Engelwesen hatten mehr Fähigkeiten als andere. Die Engel wurden vollkommen erschaffen, frei vom Bösen. Aber sie waren auch keine Roboter; Sie hatten ihren eigenen Willen, was ihnen die Fähigkeit zur Entscheidung gab.2 Ähnlich, aber anders Engel ähneln Menschen in manchen Eigenschaften, obwohl der Mensch bei weitem nicht so mächtig oder intelligent ist. Die Bibel sagt, Gott hat den Menschen ein ... „... wenig geringer gemacht als Engel ...“ Psalm 8,6 Trotz aller Ähnlichkeiten unterscheiden sich Engel von den Menschen. Sie sind unsterblich.3 Weder heiraten sie, noch vermehren sie sich.4 Obwohl sie normalerweise nicht gesehen werden, werden sie für bestimmte Aufgaben sichtbar. Wenn sie mit Menschen reden, ist die Sprache, die sie benutzen für den Zuhörer verständlich. Der gesalbte Cherub Der mächtigste, intelligenteste und schönste Engel, der jemals erschaffen wurde, war ein Cherub. Sein Name wird als Luzifer5


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angegeben, was Glänzender oder Morgenstern bedeutet. „... Oh Luzifer, Sohn der Morgenröte!“ Jesaja 14,12 Luzifer wurde als der gesalbte Cherub bezeichnet. Die Bedeutung des Wortes ‘gesalbt’ hat ihren Ursprung im Ausgießen von Öl über einer Person oder Sache, die von Gott für eine spezielle Aufgabe ausgesondert wurde. Diese Handlung wurde als heilig angesehen und sollte nicht unterschätzt werden. „Du warst ein mit ausgebreiteten Flügeln schirmender Cherub, und ich hatte dich dazu gemacht; du warst auf Gottes heiligem Berg ... Vollkommen warst du in deinen Wegen von dem Tag an, als du geschaffen wurdest ...“ Hesekiel 28,14-15 Es scheint so, als ob es zu Luzifers Aufgabe gehörte, ständig in der Gegenwart Gottes zu sein. Vielleicht vertrat er die anderen Engel und leitete sie in ihrem Lobpreis und ihrer Anbetung gegenüber ihrem Schöpfer-Eigentümer. Wir werden später noch mehr über diesen gesalbten Cherub erfahren. Anbetung „Und du machst dies alles lebendig, und das Heer des Himmels wirft sich vor dir nieder.“ Nehemia 9,6 Das Wort Anbetung beinhaltet den Begriff verehren, jemandes Ehre anerkennen. Die Bibel sagt, daß alle Engel Gott anbeteten. Dies scheint auch angemessen, wenn man bedenkt, daß Er der uneingeschränkte König ist und Ihm deshalb alle Ehre zusteht. Wenn ich im Gegensatz hierzu die Taten eines Freundes rühmte, könnte man bezweifeln, ob meinem Freund wirklich so viel Ehre zusteht. Aber die Bibel sagt, daß Gott allen Lobes wert ist. „Du bist würdig, unser Herr und Gott, die Herrlichkeit und die Ehre und die Macht zu nehmen, denn du hast alle Dinge erschaffen.“ Offenbarung 4,11 „Denn groß bist du und tust Wunder, du bist Gott, du allein.“ Psalm 86,10

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Alle Engel beobachteten die Schöpfung Der Schöpfungsakt Gottes hatte begonnen. Als nun die Heere der Engel zuschauten und sich freuten, machte Gott sich an Sein nächstes Kunstwerk. Seine Leinwand: das Universum Sein Motiv: die gesamte Erde.

„Wo warst du, als ich die Erde gründete? Teile es mit, wenn du Einsicht kennst! Wer hat ihre Maße bestimmt, wenn du es kennst? Oder wer hat über ihr die Meßschnur ausgespannt? Worauf sind ihre Sockel eingesenkt? Oder wer hat ihren Eckstein gelegt, als die Morgensterne miteinander jubelten und alle Söhne Gottes jauchzten?“ Hiob 38,4-7


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Kapitel 3 - Himmel und Erde

Kapitel 3

Kapitel 3

1 Himmel und Erde 2 Es war gut 3 Mann und Frau

1 Himmel und Erde

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as erste Buch der Bibel wird unter anderem auch Genesis genannt. Genesis bedeutet Anfänge. „Im Anfang schuf Gott die Himmel und die Erde. Und die Erde war wüst und leer, und Finsternis war über der Tiefe; und der Geist Gottes schwebte über den Wassern. Und Gott sprach: Es werde Licht! Und es wurde Licht. Und Gott sah das Licht, daß es gut war; und Gott schied das Licht von der Finsternis. Und Gott nannte das Licht Tag, und die Finsternis nannte er Nacht. Und es wurde Abend, und es wurde Morgen: ein Tag.“ 1.Mose 1,1–5

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Aus dem Nichts „Im Anfang schuf Gott ...“ Die Erschaffung einer Sache spiegelt die ausgezeichneten Fähigkeiten des Schöpfers wider. Dies ist um so erstaunlicher, wenn man bedenkt, daß Gott alles aus dem Nichts schuf. Auch wir Menschen sind schöpferisch tätig, aber mit bereits vorhandenem Material. Wir malen Bilder und brauchen dazu Öle und Leinwand. Wir bauen Häuser aus Holz, Mörtel und Ziegeln. Aber als Gott schuf, brauchte Er dazu nichts. Allmächtig Etwas von solch einem Umfang zu erschaffen, ohne Material, Konstruktionszeichnungen, Werkstatt und Werkzeug, erfordert Fähigkeiten, die wir uns nicht einmal vorstellen können. Die Bibel sagt uns, daß die Schöpfung möglich war, einfach weil Gott dazu imstande ist. Gottes Fähigkeiten sind unbeschränkt. „Groß ist unser Herr und reich an Macht ...“ Psalm 147,5a Er ist wirklich allmächtig.


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Allwissend Gott hat nicht nur die Macht, Er hat auch das Wissen. Er ist allwissend. „Groß ist unser Herr ... Seine Einsicht ist ohne Maß.“ Psalm 147,5b Gott weiß alles. Er muß sich nicht erst mit einem Architekten oder Ingenieur beraten. Sein Wissen kennt keine Grenzen. In der Schöpfung war Gott nicht auf die Konstruktionszeichnungen eines anderen angewiesen. Überall zur gleichen Zeit Wenn ein Mensch einen Gegenstand bauen oder gestalten will, braucht er einen Arbeitsplatz, wie z.B. eine Werkstatt oder ein Atelier. Aber Gott braucht kein Studio, in dem Er seine Schöpfung gestaltet, denn die Bibel sagt uns, daß sich Gott an jedem Ort zur gleichen Zeit befindet. „Bin ich nur ein Gott aus der Nähe, spricht der HERR, und nicht auch ein Gott aus der Ferne? Oder kann sich jemand in Schlupfwinkeln verbergen, und ich, ich sähe ihn nicht? spricht der HERR. Bin ich es nicht, der den Himmel und die Erde erfüllt? spricht der HERR.“ Jeremia 23,23-24 Nur Gott besitzt diese drei Attribute - allwissend, allmächtig und jederzeit zur gleichen Zeit an jedem Ort zu sein und nur eine vollkommene Kombination dieser drei Fähigkeiten wäre in der Lage, solch eine komplexe Umwelt zu schaffen, in der wir leben. „Er ist es, der die Erde gemacht hat durch seine Kraft, der den Erdkreis gegründet durch seine Weisheit und die Himmel ausgespannt durch seine Einsicht.“ Jeremia 51,15 Trotz ihrer Macht und Intelligenz besitzen die Engel keine dieser Eigenschaften. Und wir Menschen? Wir kommen nicht einmal in die Nähe solcher Fähigkeiten. Um selbst den einfachsten Gegenstand zu erschaffen, bedarf es der gemeinsamen menschlichen Anstrengung. Nehmen wir zum Beispiel an, wir wollten einen einfachen Metallstuhl bauen – einen klappbaren, wie wir ihn in manchen Tagungs-

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räumen finden. Zuerst einmal brauchen wir Metall. Aber wo finden wir die richtige Art von Metall? Im Gestein. Aber woher wissen wir, welche Steine das gesuchte Metall enthalten? Wir benötigen einen Geologen, der weiß, wo man eisenerzhaltiges Gestein findet. Einmal angenommen, wir hätten das richtige Gestein gefunden, was wäre der nächste Schritt? Das Gestein befindet sich in der Erde! Wir benötigen jemand, der weiß, wie man Dynamit und eine spezielle Bergbauausrüstung herstellt. Wir brauchen Bergleute, die in der Lage sind, das Erz gefahrlos aus der Erde herauszubekommen. Aber mit einem Haufen Eisenerz können wir immer noch keinen Stuhl bauen. Es muß eingeschmolzen werden. Wie bekommen wir ein Feuer, daß heiß genug ist, um Eisenerz zu schmelzen? Wir brauchen also Leute, die sich mit der Stahlgewinnung und Vergütung auskennen. Wir haben nun diese Leute gefunden, doch was dann? Sie haben gerade einen Stahlbarren für uns gegossen. Nun sind wir vielleicht bald soweit, daß wir uns auf diesen Barren setzen wollen – natürlich erst, wenn er abgekühlt ist! Doch wenn wir einen richtigen Stuhl daraus machen wollen, brauchen wir jemanden, der in der Lage ist, diesen Stahlklotz zu einem Blech auszuwalzen, das genau die richtige Dicke hat. Dann müssen wir das Blech biegen und verschweißen. Schweißen? Es sieht wohl so aus, als bräuchten wir jemanden, der sich mit der Gewinnung von Elektrizität auskennt. Wie wir sehen, ist selbst das Bauen eines Stuhles ein komplizierter Prozeß. Und wir sind noch nicht einmal darauf eingegangen, wie man Farbe herstellt, besonders solche, die an Metall haftet.


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Und wie sieht es mit der Stuhllehne aus? Die ist aus Plastik. Plastik? Moment mal! Bringt uns das nicht zu Erdölprodukten? Da wollen wir mal sehen. Für eine Erdölbohrung brauchen wir ... !??? Und dabei wollten wir nur einen einfachen Metallstuhl bauen. Selbst um den einfachsten Gegenstand zu erschaffen, bedarf es Hunderter von Menschen mit vereintem Wissen und verbundenen Fähigkeiten. Kein Mensch weiß alles. Niemand, ob Mensch oder Engel, kann sich auch nur im entferntesten mit Gott messen, der alles weiß, der die Macht hat, aus dem Nichts zu erschaffen und der überall ist – so daß Er das, was Er geschaffen hat, plazieren kann, wo immer Er will. Gott überragt alles. „Ach, Herr, HERR! Siehe, du hast die Himmel und die Erde gemacht durch deine große Kraft und durch deinen ausgestreckten Arm: kein Ding ist dir unmöglich.“ Jeremia 32,17 „Hast du es nicht erkannt, oder hast du es nicht gehört? Ein ewiger Gott ist der HERR, der Schöpfer der Enden der Erde. Er ermüdet nicht und ermattet nicht, unergründlich ist seine Einsicht.“ Jesaja 40,28 Gott sprach Der Bericht dieses gewaltigen Schöpfungsaktes ist einfach und präzise aufgezeichnet. Die erstaunlichste Information ist in einigen wenigen Worten festgehalten. So erwähnt der biblische Text zum Beispiel nur am Rande, wodurch Gott Sein Schöpfungswerk vollbrachte. Er gebrauchte weder Hände noch Werkzeuge. Gott sprach das Weltall und alles, was es beinhaltet, einfach ins Dasein. „Und Gott sprach: Es werde Licht! ...“ 1.Mose 1,3 „... die Welten [wurden] durch Gottes Wort bereitet ...“ Hebräer 11,3 Wir müssen erneut zugeben, daß solche Fähigkeiten unseren Verstand übersteigen. Wir können nicht begreifen, wie ein

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Metallstuhl ins Dasein gesprochen werden könnte – ganz zu schweigen vom Universum! Aber was sollten wir von einem allmächtigen Gott erwarten? Wenn wir genau darüber nachdenken, erwarten wir, daß Er die Macht dazu haben sollte. Und die Bibel bestätigt diese Tatsache. „Durch des HERRN Wort sind die Himmel gemacht und all ihr Heer durch den Hauch seines Mundes ... Es fürchte den HERRN die ganze Erde; mögen sich vor ihm scheuen alle Bewohner der Welt! Denn er sprach, und es geschah; er gebot, und es stand da.“ Psalm 33,6.8-9 So fing also alles an. Gott sprach das Licht ins Dasein. Er nannte das Licht Tag, und die Dunkelheit nannte Er Nacht. Nach der Bibel war der erste Schöpfungstag nun abgeschlossen.

Gott: Überall zur gleichen Zeit gegenwärtig Nicht alle Eigenschaften Gottes sind gleich verständlich. Irgendwie ist es für uns einfacher, sich einen allmächtigen und allwissenden Gott vorzustellen, als sich darüber bewußt zu sein, daß Er an jedem Ort gleichzeitig ist. Aber die Bibel stellt dies immer wieder als Tatsache hin. Wenn wir einmal innehalten und darüber nachdenken, ist es ein tröstlicher Gedanke. Wenn ich von meiner Familie getrennt bin, weiß ich, daß Gott bei ihnen ist. Aber gleichzeitig möchte ich auch, daß Gott bei mir ist. Wenn ich in Schwierigkeiten bin, möchte ich Gott nicht erst suchen müssen, um Hilfe zu bekommen. Vielleicht brauche ich Ihn JETZT! Und natürlich möchte ich, daß dies auch für meine Familie gilt. Auf der anderen Seite kann es sehr beängstigend sein, zu wissen, daß Gott allgegenwärtig ist. Wenn ich mich falsch verhalte, kann ich mich nirgends verstecken. Im 10. Jahrhundert v. Chr. schrieb ein König von Israel durch Gottes Leitung folgende Worte auf: „Wohin sollte ich gehen vor deinem Geist, wohin fliehen vor dei-


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nem Angesicht? Stiege ich zum Himmel hinauf, so bist du da. Bettete ich mich in dem Scheol, siehe, du bist da. Erhöbe ich die Flügel der Morgenröte, ließe ich mich nieder am äußersten Ende des Meeres, auch dort würde deine Hand mich leiten und deine Rechte mich fassen. Und spräche ich: Nur Finsternis möge mich verbergen und Nacht sei das Licht um mich her: Auch Finsternis würde vor dir nicht verfinstern, und die Nacht würde leuchten wie der Tag, die Finsternis wäre wie das Licht.“ Psalm 139,7-12

2 Es war gut ott hatte Sein Schöpfungswerk begonnen. Der Vorhang war geöffnet worden. Als die Heere der Engel zuschauten, wurden Himmel und Erde auf die Bühne gestellt. Mit einem Wort schaltete der souveräne Gott das Rampenlicht an. Der erste Akt war zu Ende, der erste Tag vollendet. Doch fünf weitere Akte in Gottes großem Schöpfungsschauspiel sollten in den nächsten fünf Tagen noch folgen. „Habt ihr es nicht erkannt? Hört ihr es nicht? Ist es euch nicht von Anfang an verkündet worden? Habt ihr nicht Einsicht gewonnen von der Gründung der Erde her? (Er ist es,) der da thront über dem Kreis der Erde, daß ihre Bewohner wie Heuschrecken erscheinen, der die Himmel ausspannt wie einen Schleier und ihn ausbreitet wie ein Zelt zum Wohnen.“ Jesaja 40,21-22 Die Bibel vergleicht die Erde mit einem Zelt. Sie ist ein Wohnraum, die einzigartige Behausung im ganzen Universum. Aber um den Planeten Erde zu einer angemessenen Behausung zu machen, mußten umfangreiche Baumaßnahmen durchgeführt werden. Wir sehen die Engel still vor Erwartung. Der Vorhang hebt sich am zweiten Tag mit der Erschaffung der „Wölbung.“ Die Wölbung? Was ist das? Lassen Sie es mich erklären.

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Kapitel 3 - Es war gut

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Zweiter Tag „Und Gott sprach: Es werde eine Wölbung mitten in den Wassern, und es sei eine Scheidung zwischen den Wassern und den Wassern! Und Gott machte die Wölbung und schied die Wasser, die unterhalb der Wölbung von den Wassern, die oberhalb der Wölbung waren. Und es geschah so. Und Gott nannte die Wölbung Himmel. Und es wurde Abend, und es wurde Morgen: ein zweiter Tag.“ 1. Mose 1,6-8 Als Gott die Welt erschuf, war die Erde mit Wasser bedeckt. Am zweiten Tag wurde ein Teil dieses Wassers vom globalen Ozean getrennt und hoch über den Planeten gesetzt – wahrscheinlich als Dampf – was ein großes Gewölbe zwischen den oberen und unteren Wassern erzeugte. Diese Ausdehnung nennt die Bibel Wölbung. Wir nennen es die Atmosphäre. Aber Moment mal. Wir haben Ozeane, wir haben eine Atmosphäre, aber keinen schweren Dampfmantel, der die Erde umgibt. Irgend etwas stimmt da nicht. Ja es ist richtig, daß heute keine oberen Wasser mehr existieren, aber im Anfang plazierte Gott sie dorthin. Dies erzeugte einen gigantischen Treibhauseffekt. Der gesamte Planet hatte wahrscheinlich ein einheitliches tropisches Klima mit unerheblichen jahreszeitlichen Veränderungen. Die Polarzonen existierten als solche nicht. Bei minimalen Temperaturschwankungen gab es auch keine großen Stürme oder Orkane. Die Bibel erklärt uns, daß die Erde zu dieser Zeit mit Tau bewässert wurde. Der Dampfmantel hätte auch die schädliche ultraviolette und andere kosmische Strahlung gefiltert. Dadurch würde sich sowohl das Leben der Tiere als auch der Menschen verlängern. Ja, die Dinge waren damals anders. Wir werden später noch sehen, daß sich dies alles än-


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dert, und deshalb wollen wir die Vorstellung von den oberen Wassern im Hinterkopf behalten. Die Erschaffung der Wölbung* leitete den zweiten Tag ein und beendete ihn.1 Dritter Tag Zu Beginn des dritten Tages bildeten die Wasser unterhalb der Wölbung noch einen riesigen Ozean ohne sichtbares Festland. Noch einmal sprach Gott: „Es sollen sich die Wasser unterhalb des Himmels an einen Ort sammeln, und es werde das Trockene sichtbar! Und es geschah so. Und Gott nannte das Trockene Erde, und die Ansammlung der Wasser nannte er Meere. Und Gott sah, daß es gut war. Und Gott sprach: Die Erde lasse Gras hervorsprossen, Kraut, das Samen hervorbringt, Fruchtbäume, die auf der Erde Früchte tragen nach ihrer Art, in denen ihr Same ist! Und es geschah so. Und die Erde brachte Gras hervor, Kraut, das Samen hervorbringt nach seiner Art, und Bäume, die Früchte tragen, in denen ihr Same ist nach ihrer Art. Und Gott sah, daß es gut war. Und es wurde Abend, und es wurde Morgen: ein dritter Tag.“ 1. Mose 1,9-13 Der dritte Tag kann in zwei Teile unterteilt werden. Zuerst erscheint das trockene Land. Anscheinend stieg das trockene Land aus den Meerestiefen empor, als sich der Ozeanboden absenkte und damit riesige Wasserbehälter bildete. Als zweites sehen wir die Erschaffung der Pflanzen und Bäume. „Denn so spricht der HERR, der die Himmel geschaffen hat - er ist Gott -, der die Erde gebildet und sie gemacht hat – er hat sie gegründet, nicht als eine Öde hat er sie geschaffen, sondern zum Bewohnen hat er sie gebildet –: Ich bin der HERR, und sonst gibt es keinen Gott!“ Jesaja 45,18 Von Anfang an hatte Gott die Erde darauf vorbereitet, bewohnt zu werden, und nun wurde die Pflanzenwelt geschaffen, um unseren leiblichen Bedürfnissen zu begegnen: Nahrung zum Essen, Sauerstoff zum Atmen und Holz zum Bauen. * Das Wort Ausdehnung ist ein Synonym für Raum und kann sich sowohl auf die Atmosphäre als auch den Weltraum beziehen.

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Vierter Tag Am ersten Schöpfungstag hatte Gott den Vorhang der Dunkelheit zurückgezogen, als Er das Licht ins Dasein sprach. Am vierten Tag schuf Gott nun die Lichtspender.2 „Und Gott sprach: Es sollen Lichter an der Wölbung des Himmels werden, um zu scheiden zwischen Tag und Nacht, und sie sollen dienen als Zeichen und zur Bestimmung von Zeiten und Tagen und Jahren; und sie sollen als Lichter an der Wölbung des Himmels dienen, um auf die Erde zu leuchten! Und es geschah so. Und Gott machte die beiden großen Lichter: das größere Licht zur Beherrschung des Tages und das kleinere Licht zur Beherrschung der Nacht und die Sterne. Und Gott setzte sie an die Wölbung des Himmels, über die Erde zu leuchten und zu herrschen über den Tag und über die Nacht und zwischen dem Licht und der Finsternis zu scheiden. Und Gott sah, daß es gut war. Und es wurde Abend, und es wurde Morgen: ein vierter Tag.“ 1. Mose 1,14-19 Wenn es uns sonderbar erscheinen sollte, daß Gott das Licht vor der Sonne erschaffen hatte, sollten wir daran denken, daß es für Gott genauso einfach ist, das Licht zu erschaffen wie die Lichtspender. „So spricht der HERR: ... Ich, der HERR, bin es, der alles wirkt, der die Himmel ausspannte, ich allein ...“ Jesaja 44,24 „Er ist es, der die Erde gemacht hat durch seine Kraft ... und die Himmel ausgespannt durch seine Einsicht.“ Jeremia 10,12 „Er hat den Mond gemacht zur Zeitbestimmung, die Sonne kennt ihren Untergang.“ Psalm 104,19 Ordnung Die Sonne, der Mond und die Sterne enthüllen uns, daß der große Meisterkonstrukteur ein Gott der Ordnung ist. Ordnung bestimmt das gesamte Universum. Sie ist präzis wie eine Atomuhr. Wir schreiben Gezeitentabellen im voraus mit


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der festen Zuversicht, daß sie zuverlässig sind. Wir starten Satelliten und sind uns sicher, daß sie ihr Ziel genau im richtigen Moment erreichen werden, exakt nach Plan*. Unser Planet ist von der Regelmäßigkeit des Sonnenauf- und -untergangs abhängig. Ohne diesen Ablauf würde nichts überleben. Gott ist ein Gott der Ordnung. Fünfter Tag Am fünften Tag schuf Gott eine unglaubliche Vielfalt an Meereslebewesen und Vögeln. „Und Gott sprach: Es sollen die Wasser vom Gewimmel lebender Wesen wimmeln, und Vögel sollen über der Erde fliegen unter der Wölbung des Himmels! Und Gott schuf die großen Seeungeheuer und alle sich regenden lebenden Wesen, von denen die Wasser wimmeln, nach ihrer Art, und alle geflügelten Vögel nach ihrer Art. Und Gott sah, daß es gut war. Und Gott segnete sie und sprach: Seid fruchtbar und vermehrt euch, und füllt das Wasser in den Meeren, und die Vögel sollen sich vermehren auf der Erde! Und es wurde Abend, und es wurde Morgen: ein fünfter Tag.“ 1. Mose 1,20–23 Sechster Tag Der sechste Tag war der Höhepunkt des Schöpfungswerkes Gottes. Gott begann den Tag, indem er die Landtiere erschuf. „Und Gott sprach: Die Erde bringe lebende Wesen hervor nach ihrer Art: Vieh und kriechende Tiere und [wilde] Tiere der Erde nach ihrer Art! Und es geschah so. Und Gott machte die wilden Tiere der Erde nach ihrer Art und das Vieh nach seiner Art und alle kriechenden Tiere auf dem Erdboden nach ihrer Art. Und Gott sah, daß es gut war.“ 1. Mose 1,24-25 Arten Am dritten Tag, so sahen wir, sollten die Pflanzen Samen * Die NASA-Raumsonde Galileo reiste sechs Jahre, bis sie genau planmäßig Jupiter ereichte.

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hervorbringen, jeweils entsprechend ihrer Art. Dann wird uns vom fünften Tag berichtet, daß sich die Meereslebewesen und Vögel entsprechend ihrer Art fortpflanzen sollten. Und nun sehen wir am sechsten Tag das Gleiche bei den Landtieren. Was bedeutet das, wenn geschrieben steht „entsprechend ihrer Art“? Einfach ausgedrückt bedeutet dies, daß Katzen Katzen gebären, Hunde Hunde und Elefanten Elefanten. Wie beruhigend! Wir brauchen uns keine Sorgen darüber zu machen, daß Zedern wachsen, wenn wir Tulpenzwiebeln pflanzen. Sowohl die Pflanzen- als auch die Tierwelt reproduziert sich entsprechend ihrer Art. Es gibt einige wenige Arten, die man kreuzen kann, wie z.B. den Esel und das Pferd, wodurch ein Maulesel entsteht. Maulesel sind unfruchtbar, sie können keine Maulesel hervorbringen. So hat Gott es vorgesehen. Heute kann man verschiedene Hundetypen kreuzen und dadurch entstehen verschiedene Hunderassen – vom Pudel bis zur Dänischen Dogge. Aber alle sind immer noch Hunde. Und sie sind immer noch in der Lage, sich fortzupflanzen. In der Ordnung der Natur erlaubte Gott den Hunden, sich fortzupflanzen, schloß aber sterile Maulesel aus. Vollkommen und Heilig Die Bibel sagt, daß ... „Gott sah, daß es gut war.“ Sie werden sicher schon bemerkt haben, daß dieser Ausdruck etliche Male während des Schöpfungsaktes Gottes erwähnt wurde. Hier finden wir wieder einmal eine kurze Aussage, die dennoch sehr bedeutungsvoll ist. Als Gott schuf, machte Er die Dinge wirklich gut. „Gott – sein Weg ist untadelig; des HERRN Wort ist lauter.“ Psalm 18,31 Wir Menschen können nichts Makelloses erschaffen. Was wir herstellen, mag durchaus akzeptabel sein, aber es wird immer noch Schwächen haben. Aber Gott erschuf die Dinge fehlerlos. Die Bibel sagt, daß Gott selbst vollkommen ist. Oder anders ausgedrückt, Er ist heilig – ohne Fehler.


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„... Heilig, heilig, heilig ist der HERR ...“ Jesaja 6,3 Ein vollkommener, heiliger Gott konnte nichts anderes als eine vollkommene Schöpfung hervorbringen. Vollkommenheit ist ein Teil Seines Wesens. Wie wir noch sehen werden, hat sich die Schöpfung verändert, doch im Anfang war sie völlig in Ordnung! Immer wieder beschreibt die Bibel, wie Gott sah, daß es gut war. Vollkommen! Ein sorgender Gott Gott hätte alle Pflanzen und Tiere schwarz und weiß erschaffen können. Aber stattdessen schuf Er alles in einer endlosen Vielfalt von Pigmentierungen und Farben. Und Er hat nicht nur die Farbe erfunden, sondern auch Augen, um diese Farben wahrnehmen zu können. Gott sorgte dafür, daß es Pflanzen und Tiere gab, die genießbar waren - und gut schmeckten. Er hätte alle Nahrung so erschaffen können, daß sie nach Leber schmeckte! Manche essen Leber gerne, aber wir kennen wahrscheinlich auch einige, die darüber sehr enttäuscht gewesen wären. Gott erschuf nicht nur unendlich viele Aromen, sondern stattete uns auch mit den Geschmacksnerven aus, um selbst die kleinsten Nuancen unzählbarer Zubereitungsarten in ihrer Vielfalt genießen zu können. Neben vielen anderen Dingen gab Er den Blumen ihren Duft. Er erschuf die Nase, damit wir uns an einer Unmenge von Gerüchen erfreuen können. Alles hätte auch nach faulen Eiern riechen können, aber das war nicht Gottes Absicht. Gott hätte Seine Erschaffung der Pflanzenwelt auf einige wenige Arten beschränken können. Und so wären in der Tat einige wenige Arten ausreichend gewesen, um unsere Bedürfnisse zu befriedigen. Aber nein, wir sehen eine unglaubliche Vielfalt. Es ist offensichtlich, daß Gott wirklich ein fürsorgender Gott ist. Die Bibel sagt uns, daß Er ... „... uns alles reichlich darreicht zum Genuß.“ 1.Timotheus 6,17 Gott hatte nicht nur die Fähigkeit und Macht, eine grenzen-

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lose Vielfalt zu erschaffen, sondern diese Macht war verbunden mit liebender Fürsorge. Er ist ein Gott, der uns Seine Güte in der Natur zeigt. Noch immer beeindruckt Gott den Menschen mit Seiner Schöpfung. Jahrhundertelang war auf Grund unseres mangelnden Sehens und Verstehens vieles vor den Blicken des Menschen verborgen. Aber mit der Entwicklung von Elektronenmikroskopen, Atomzertrümmerern, Weltraumteleskopen und anderen Technologien haben wir einen kleinen Einblick in diese verborgenen Gebiete werfen können. Und diese Entdeckungen werden uns nicht langweilig. Stattdessen staunen wir immer mehr, je mehr wir entdecken, und es wird uns immer deutlicher, wie wenig wir doch eigentlich wissen. Und dennoch ist all dies die ganze Zeit da gewesen, erschaffen von einem Gott, über den wir nur staunen können. Doch bevor sich die Sonne am sechsten Tag neigen sollte und Gottes Universum vollständig war, mußte noch etwas geschehen: die Erschaffung von Mann und Frau.

Die Bibel: Alt aber genau Vor Jahrhunderten nahm man allgemein an, daß die Erde eine flache Scheibe sei. Diese Annahme hatte in der Bibel niemals ihren Ursprung. Die Bibel benutzt einen Begriff, der auf einen kugelförmigen Globus hinweist, wenn sie berichtet ... „Er ist es, der da thront über dem Kreis der Erde ...“ Jesaja 40,22 Die antiken Gelehrten stellten sich vor, daß die Erde auf einem starken Fundament ruhte oder von einer mythischen Gottheit getragen wurde. Die Bibel sagt, Gott . . . „... hängt die Erde auf über dem Nichts.“ Hiob 26,7


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Und die Evolution? Die Bibel erwähnt Evolution nicht. Die Evolutionstheorie und der biblische Schöpfungsbericht sind unvereinbar. Die Schöpfung- contra Evolution- Debatte hat viele Streitfragen ausgelöst und ist zu einer Diskussion zwischen Religion und Wissenschaft geworden. Viele argumentieren, daß die Evolutionstheorie keine Wissenschaft ist, sondern eine Religion mit dem Glauben an Zeit und Zufall und daß sie einer ernsthaften Untersuchung nicht standhalten kann. In der Tat, wenn wir einen genauen Blick auf die Schöpfung werfen, werden wir feststellen, daß sie den Prüfungen der Wissenschaft besser standhält, als viele annehmen würden. Es lohnt sich, diesen Blick zu wagen. Einige Teile des biblischen Berichtes werden manchmal als problematisch angesehen. So behaupten einige zum Beispiel, die Erde sei sehr alt, die Bibel lasse jedoch ein solches Alter nicht zu. Eine denkbare Erklärung hierzu wäre, daß Gott eine reife Erde erschuf – die Bäume waren groß und die Tiere ausgewachsen. Die Sterne wurden in weiter Entfernung geschaffen. Gott erschuf das ganze Universum mit scheinbarem Alter. Viele Probleme wie diese sind zu beantworten. Einige fragen nach den Dinosauriern. Es gibt keinen Grund, anzunehmen, daß Gott sie nicht zusammen mit den anderen Tieren erschaffen hat. Es gibt jedoch Hinweise, daß Dinosaurier zur gleichen Zeit wie Menschen gelebt haben. Die oberen Wasser könnten das Klima so stabil gehalten haben, um das Überleben dieser großen Tiere zu sichern. Wir werden später noch sehen, was ihr Verschwinden verursacht haben könnte. Die Naturgesetze passen sehr genau zu dem biblischen Schöpfungsbild. Ich möchte Sie ermuntern, weiter zu lesen und zu studieren, bevor sie sich eine Meinung über diesen Teil der Geschichte bilden. Hören Sie nicht auf, nachzuforschen. Es gibt viel Material mit guten Erklärungen. Weitere Informationen zu Wissenschaft, Evolution und Schöpfung finden Sie im Anhang.

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3 Mann und Frau „Denn so spricht der HERR, der die Himmel geschaffen hat - er ist Gott -, der die Erde gebildet und sie gemacht hat - er hat sie gegründet, nicht als eine Öde hat er sie geschaffen, sondern zum Bewohnen hat er sie gebildet -: Ich bin der HERR, und sonst gibt es keinen Gott!“ Jesaja 45,18 Sechster Tag (Fortsetzung) Der sechste Tag begann mit der Erschaffung der Landtiere. Doch nun verschiebt sich der Blickpunkt der ganzen Geschichte. Bis jetzt hatte Gott die Erde darauf vorbereitet, bewohnt zu werden. Die beobachtenden Engel müssen sich gefragt haben, was Gott für das große Finale wohl geplant hatte. Hatte Er die Erde für sie erschaffen? Ob die Engel wirklich solche Vermutungen anstellten, wissen wir nicht, aber mit Sicherheit brachte die Art und Weise, wie Gott den Menschen erschuf, einiges Erstaunen mit sich. „Und Gott sprach: Laßt uns Menschen machen in unserm Bild, uns ähnlich! Sie sollen herrschen über die Fische des Meeres und über die Vögel des Himmels und über das Vieh und über die ganze Erde und über alle kriechenden Tiere, die auf der Erde kriechen! Und Gott schuf den Menschen nach seinem Bild, nach dem Bild Gottes schuf er ihn; als Mann und Frau schuf er sie.“ 1.Mose 1,26-27 Geschaffen im Bilde Gottes Die Bibel sagt, daß der Mensch im Bilde Gottes geschaffen wurde. Dies heißt natürlich nicht, daß wir Sein genaues Ebenbild sind. Niemand von uns ist allwissend, allmächtig oder allgegenwärtig. Die Bibel lehrt auch nicht, daß wir kleine Götter sind. Vielmehr ist der Mensch wie ein Spiegel, der das Bild eines Gegenstandes reflektiert, aber er ist nicht der Gegenstand selbst. Wir könnten sagen, daß wir bei der Betrachtung des Menschen viele Eigenschaften sehen, die Gott mit uns teilt. Zuerst einmal hat Gott den Menschen mit einem Verstand


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geschaffen. Gott gab uns sozusagen einen Funken seiner Intelligenz. Weil wir einen Verstand haben, sind wir in der Lage, Dinge zu erforschen, zu verstehen und zu erschaffen. Wir besitzen also Fähigkeiten, die Gott hat. Doch obwohl wir einen Intellekt besitzen, sind wir dennoch nicht allwissend. Vielmehr werden wir mit relativ wenig Wissen in diese Welt geboren. All unser Wissen muß erlernt werden. Gott erschuf den Mensch auch mit Gefühlen. Das Wort Emotionen mag einen negativen Beigeschmack haben, aber es hat auch eine positive Seite. Die Fähigkeit zu empfinden ist ein sehr wichtiger Aspekt des Menschseins. Ohne Gefühle wäre unser Verhalten zu anderen wie das eines Roboters: kalt und berechnend. Die Bibel teilt uns mit, daß Gott Gefühle hat. Gott hat Mitgefühl; Er ist empfindsam. Uns wird gesagt, daß Gott Zorn empfindet, wenn Er Unrecht sieht. Ein herzloser, teilnahmsloser Gott, ohne die Fähigkeit Liebe zu empfinden oder Mitgefühl zu zeigen, wäre wahrhaftig beängstigend. Gott schuf den Menschen auch mit einem Willen. Die Fähigkeit des Menschen, Entscheidungen treffen zu können, wird oft als selbstverständlich angesehen. Aber die Möglichkeit, wählen zu können und Vorlieben auszudrücken, gibt dem Menschen erst seine unendliche Vielfalt. Manche mögen Reis, andere bevorzugen Kartoffeln. Wir können zum Frühstück Kaffee, Tee oder Orangensaft trinken. Die Auswahlmöglichkeiten sind unbegrenzt. Die Fähigkeit zur Wahl trennt uns von der Welt der Roboter, die keine eigenständigen Entscheidungen treffen können - sie reagieren nur auf das, worauf sie programmiert wurden. Dem Menschen wurde ein Wille gegeben, damit er Gott aus freien Stücken folgen konnte. Nicht wie ein Roboter, sondern als jemand, der verstandesmäßig begriffen hat, daß Gott für ihn sorgt und deshalb weiß, daß Gott nur sein Bestes will. Deshalb schuf Gott den Menschen in Seinem Bild. Doch damit nicht genug. „... da bildete Gott, der HERR, den Menschen aus Staub vom Erdboden und hauchte in seine Nase Atem des Lebens; so wurde der Mensch eine lebende Seele.“ 1.Mose 2,7

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Spricht Gott mit Sich Selbst? „Und Gott sprach: Laßt uns Menschen machen in unserm Bild, uns ähnlich!“ 1.Mose 1,26 Mit wem spricht Gott hier? Wer sind uns und unserem? Eigentlich unterhält Gott sich hier mit sich selbst. Mir ist klar, daß sich dies sehr verwirrend anhört. Die Bibel legt sehr deutlich aus, daß es nur einen Gott gibt, aber dieser Gott besteht aus drei ewigen und gleichberechtigten Personen, die als Vater, Sohn und Heiliger Geist bezeichnet werden. Diese drei Personen bilden eine Drei-Einheit, aber umfassen den einzigen Gott. Über die Jahrhunderte wurden viele Versuche unternommen, die Dreieinheit zu erklären: 1. Das Ei – jedes Ei besteht aus einer Schale, dem Eiweiß und einem Dotter: drei unterschiedliche Bestandteile, aber nur ein Ei. 2. Wasser – Wasser kann sowohl flüssig, dampfförmig als auch fest (Eis) sein, aber es ist immer Wasser. Obwohl diese Illustrationen hilfreich sein mögen, können sie uns dennoch kein völliges Verständnis vermitteln. Es fällt unserem begrenzten Verstand sehr schwer, wirklich völlig zu verstehen, was uns über Gott berichtet wird. Das nebenstehende Diagramm wird seit Jahrhunderten benutzt, um die Dreieinheit zu erklären. Genau, wie die Ewigkeit schwer zu begreifen und die Allgegenwärtigkeit Gottes einfach unvorstellbar ist, so übersteigt auch die Dreieinheit unseren Verstand. Eigentlich sollte es uns gar nicht überraschen, daß es Dinge über Gott gibt, die wir letztendlich nicht begreifen können. Als wir noch Kinder waren, verstanden wir viele Dinge des Lebens auch nicht und nahmen sie dennoch als gegeben hin. „Was ist Elektrizität? Warum läuft sie nicht aus, auf den Boden, wenn ich den Stecker aus der Dose ziehe? Ich kann


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sie nicht sehen. Warum sagst du, daß ich mir weh tun werde, wenn ich eine Stricknadel in die Löcher stecke?“ Nur weil wir die Elektrizität nicht verstehen, ist sie deswegen nicht weniger real. So ist es auch mit Gott: Wir verstehen nicht völlig, wer Er ist, aber deshalb existiert Er dennoch. Er ist einer, und doch drei Personen – Vater, Sohn und Heiliger Geist - die in ihrem Wesen und ihrer Fähigkeit dennoch alle gleich sind. Selbst das Wort Gott deutet auf die Dreieinheit hin. Die grammatikalische Struktur des Hebräischen unterscheidet sich vom Deutschen. Während die deutsche Sprache nurden Singular und Plural besitzt, gibt es im Hebräischen Singular- (eins), Dual- (zwei) und Pluralformen (drei oder mehr). Das Wort Gott (in Hebräisch, Elohim) ist grammatikalisch gesehen plural, hat aber eine singuläre Bedeutung. Während unseres Studiums werden wir sehen, daß die Dreieinheit an vielen Stellen der Bibel sichtbar wird. „Das Verborgene steht bei dem HERRN, unserm Gott; aber das Offenbare gilt uns ...“ 5. Mose 29,28

Die Worte Atem des Lebens werden oft mit dem Geist oder dem sogenannten nichtmateriellen Teil des Menschen in Verbindung gebracht. Dies ist eine weitere Reflektion des Bildes Gottes, weil Gott auch Geist ist. Wie wir schon erwähnt haben, können Geister nicht gesehen werden, weil sie keinen Körper haben. Wie dem auch sei, im Falle des Menschen entschied Gott, dem menschlichen Geist eine physische Wohnung aus Fleisch und Blut zu geben – eine Behausung, die aus dem Staub des Erdbodens geformt wurde. Nachdem er geformt worden war, lag der Körper dort, in jeder Beziehung vollkommen, doch völlig leblos. Erst als Gott dem Menschen Geist einhauchte, wurde der Körper lebendig. Nur Gott allein kann Leben geben; kein Mensch oder Engel hat diese Fähigkeit. Wieder einmal sehen wir, daß Gott sich grundlegend von allen Seinen Geschöpfen unterscheidet – Er ist größer als sie alle.

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Eine Gefährtin Der erste und einzige Mann, den Gott schuf, wurde Adam genannt. Auf Hebräisch ist dies das Wort für Mensch. Dann erschuf Gott die Frau. „Und Gott, der HERR, sprach: Es ist nicht gut, daß der Mensch allein sei; ich will ihm eine Hilfe machen, die ihm entspricht.“ 1. Mose 2,18 „Da ließ Gott, der HERR, einen tiefen Schlaf auf den Menschen fallen, so daß er einschlief. Und er nahm eine von seinen Rippen und verschloß ihre Stelle mit Fleisch; und Gott, der HERR, baute die Rippe, die er von dem Menschen genommen hatte, zu einer Frau, und er brachte sie zum Menschen. Da sagte der Mensch: Diese endlich ist Gebein von meinem Gebein und Fleisch von meinem Fleisch; diese soll Männin heißen, denn vom Mann ist sie genommen. Darum wird ein Mann seinen Vater und seine Mutter verlassen und seiner Frau anhangen, und sie werden zu einem Fleisch werden. Und sie waren beide nackt, der Mensch und seine Frau, und sie schämten sich nicht.“ 1. Mose 2,21-25 Diese wenigen Verse haben hitzige Debatten hervorgerufen. Einige vertraten die Ansicht, daß Gott die Frau als einen Mensch zweiter Klasse erschuf. Dem ist nicht so. Gott nahm die Frau aus Adams Seite, damit sie seine Gefährtin sei - nicht aus seiner Ferse, um sie zu seiner Sklavin zu machen. Später gab Adam der Frau den Namen Eva, was Lebensspenderin bedeutet. Der Garten Gott nahm Adam und Eva und setzte sie in einen besonderen Garten, den Er für sie geschaffen hatte. Dieser Garten wurde Eden genannt. „Und Gott, der HERR, pflanzte einen Garten in Eden im Osten, und er setzte dorthin den Menschen, den er gebildet hatte. Und Gott, der HERR, ließ aus dem Erdboden allerlei Bäume wachsen, begehrenswert anzusehen und gut zur Nahrung.“ 1. Mose 2,8-9 Alle Gärten und Zoos der Welt könnten sich nicht mit Got-


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