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Benny Hinn

Die Salbung DIE KRAFT DES Heiligen Geistes

Über 350.000 Exemplare verkauft


Die Salbung Die Kraft des Heiligen Geistes Benny Hinn © Christus für Europa ISBN 978-3-944108-34-6 1. Auflage Oktober 2013 Originaltitel: Welcome, Holy Spirit – How you can experience the dynamic power of the Holy Spirit in your life Copyright © Thomas Nelson Bibelstellen der deutschen Version wurden in aller Regel der Schlachter-Übersetzung 2000 entnommen. Übersetzung: Markus Rapp Druck: Booksfactory, www.booksfactory.de

Christus für Europa e.V. Markus Rapp, Direktor Berliner Straße 1 16356 Werneuchen 033398-918771 Kontakt: info@christusfuereuropa.de www.christusfuereuropa.de www.isddbibelschule.de http://cfeshop.rakuten-shop.de


Inhaltsverzeichnis Vorwort

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Kapitel 1

Desaster in Detroit

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Kapitel 2

Das wertvollste Geschenk

15

Kapitel 3

Am Anfang

25

Kapitel 4

Endlich eine Antwort

39

Kapitel 5

Nicht durch Heer oder Kraft

61

Kapitel 6

Eine ungewöhnliche Frau Gottes

73

Kapitel 7

Salbung – was ist das?

83

Kapitel 8

Das müssen Sie haben!

93

Kapitel 9

Drei Salbungen

103

Kapitel 10

Es begann nicht erst gestern

117

Kapitel 11

Jesus, der ICH BIN

127

Kapitel 12

Es ist für Sie – jetzt!

137

Kapitel 13

Zwei wichtige Grundlagen

147

Kapitel 14

Das Beispiel Jesu

159

Kapitel 15

Machen Sie einen Ölwechsel!

177

Kapitel 16

Ein doppeltes Maß empfangen

187

Kapitel 17

Werden Sie den Preis bezahlen?

199

Über den Autor 210

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4


Vorwort

I

n meinem ersten Buch „Guten Morgen, Heiliger Geist!“ habe ich die Realität betont, dass der Heilige Geist selbst Gott ist, ein gleichberechtigtes Mitglied der Dreieinigkeit, eine Person, die so real ist wie Sie und ich, wenn nicht sogar viel mehr! Mein Ziel in diesem Buch war es, Sie mit dem Heiligen Geist bekannt zu machen und Sie in die Erfahrung Seiner Gegenwart hineinzuführen. Mit meinem Buch „Salbung – die Kraft des Heiligen Geistes“ möchte ich mit Ihnen einen Schritt weitergehen in dieser wunderbaren Beziehung mit dem Heiligen Geist und Sie tiefer in die Realität Seiner Kraft hineinführen, mit der Sie Jesus in Ihrer ganz persönlichen Berufung dienen können. Die Kraft ist die Salbung des Heiligen Geistes, wie Jesus sie nach Seiner Auferstehung verheißen hat: „Ihr werdet Kraft empfangen, wenn der Heilige Geist auf euch gekommen ist; und ihr werdet meine Zeugen sein, sowohl in Jerusalem als auch in ganz Judäa und Samaria und bis an das Ende der Erde.“ (Apg. 1,8) Ich denke, wir stimmen alle darin überein, dass wenn der Leib Christi jemals Kraft brauchte, dann in der jetzigen Zeit. Nur die wunderwirkende Kraft des allmächtigen Gottes kann die Flut der Sünde und Krankheit aufhalten, die unsere Welt in jedem Winkel überrollt. Schwachheit ist nicht unser Erbe als Christen, und dennoch haben sich viele von uns damit zufrieden gegeben. Die Bibel sagt, dass unser Zeugnis von Christus „mit nachfolgenden Zeichen“ bestätigt werden kann (Markus 16,20). Diese Verheißung zu erfüllen ist der Zweck der Salbung des Heiligen Geistes. Und Sie mit diesem verborgenen Schatz auszurüsten, ist der Zweck dieses Buches. 5


Zuerst muss die Gegenwart Gottes da sein, und dann kommt die Salbung. Die Salbung ist nicht die Taufe im Heiligen Geist, obwohl diese auch sehr wichtig ist. Die Salbung ist die Kraft, Gott zu dienen. Sie werden ganz sicher wissen, wann die Gegenwart des Heiligen Geistes in Ihr Leben gekommen ist kommt, denn Sie werden dann eine wundervolle, liebliche Gemeinschaft mit Ihm haben. Und Sie werden sofort wissen, wann Er Sie geistlich, geistig und körperlich bevollmächtigt hat, den Kampf gegen Krankheit und Dämonen zu beginnen. Seien Sie ganz sicher: Gott will, dass Sie diese beiden Gaben empfangen. Dies wird eine Realität für Sie werden, während Sie dieses Buch lesen. Sie stehen kurz davor, Erfahrungen zu machen, die Ihr Leben verändern werden. Möge der Herr Sie in jeder Weise segnen, während Sie Schritt für Schritt vorwärtsgehen. Wir dienen einem wundervollen und mächtigen Gott!

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Kapitel 1

Desaster in Detroit

I

ch lag in meinem Bett in einem Hotelzimmer in Detroit und versuchte, mich zu entspannen, während ich leise betete und Gott pries. Es war ein Samstagabend im Jahr 1980 um Mitternacht, und ich sollte am nächsten Morgen sowie am Abend in einer Gemeinde außerhalb der Stadt predigen. Nach einer Weile spürte ich die Gegenwart Gottes auf so mächtige Weise in meinen Raum kommen, dass mir die Tränen über das Gesicht liefen und ich in Seiner Herrlichkeit aufging. Diese wunderbare Gegenwart des Heiligen Geistes, die einige Jahre zuvor mein Leben auf so revolutionäre Weise verändert hatte, war so spürbar, dass ich alles andere völlig vergaß. Bevor ich mir dessen bewusst wurde war es bereits zwei Uhr morgens und ich betete immer noch. Am nächsten Morgen stand ich früh auf und fühlte mich völlig ausgeruht und stark. Ich betete erneut bevor ich zum Gottesdienst ging. Mir war bewusst, dass meine Gebetszeit diesmal nicht so außergewöhnlich war. Ich empfand nicht wie an dem Abend zuvor, aber dem nahe zu kommen wäre auch schwierig gewesen. Ich ging zum Gottesdienst, und als die Zeit kam, begann ich zu predigen. Ich öffnete meinen Mund, um die ersten Worte zu sagen, als eine Wolke göttlicher Herrlichkeit in das Gebäude kam. Es war als wäre die Shekinah – die gewaltige, heilige Gegenwart des allmächtigen Gottes – spürbar zu uns gekommen. Sie war so schwer, dass man sich kaum bewegen konnte.

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Die Salbung

Einige Menschen fingen an zu weinen. Als ich zu sprechen begann, fielen einige von ihren Stühlen zu Boden. Sie seufzten und stöhnten. Es war erstaunlich. Was geschah hier? Dann schloss ich meine Augen und sagte nur ein Wort: „Jesus!“ Wuusch! Gottes Gegenwart und Kraft bewegte sich noch stärker als zuvor durch den Saal, und überall wurden die Menschen berührt. Ich sah niemanden, der nicht sichtbar angerührt war. Ein Mann neben mir sagte: „Ich habe noch nie die Gegenwart Gottes so gespürt wie jetzt.“ Tränen strömten sein Gesicht hinunter. Ich wusste, dass er Recht hatte. Ich selbst hatte noch nie die Gegenwart Gottes und die Salbung des Heiligen Geistes so mächtig in einem Gottesdienst erlebt wie hier. Mittagspause Nach dem Gottesdienst hatte ich eine Verabredung zum Mittagessen im Haus einer Cousine, die in Detroit lebte. Ich hatte sie längere Zeit nicht gesehen und freute mich auf das Mittagessen mit ihr. Als ich ankam begrüßten mich meine Cousine und ihr Mann herzlich und wir setzen uns an den Tisch und erneuerten unsere Beziehung. Wir aßen ein köstliches Mittagessen, und unsere Unterhaltung war lebendig und interessant. Während wir das Essen genossen spürte ich plötzlich, wie der Herr an meinem Herzen zupfte. Ich kannte dieses Gefühl gut. Er rief mir sanft zu: „Gehe beten!“ Ich war erstaunt und antwortete in meinem Herzen: „Herr, ich kann jetzt nicht gehen. Ich bin gerade beim Mittagessen mit diesen Leuten. Und ich bin nicht einmal selbst hierher gefahren. Das Hotel liegt 45 Minuten entfernt, und ich habe keine Möglichkeit, dorthin zu kommen. Außerdem kann ich doch nicht einfach aufstehen und mitten beim Essen gehen.“ 8


Desaster in Detroit

Stille Unser Mittagessen ging zu Ende, und der Mann, der mich hergefahren hatte, brachte mich zurück zum Hotel. Als ich in mein Zimmer kam war ich so erschöpft, dass ich einen Mittagsschlaf machte. Als ich am Abend zum Gottesdienst kam, war die Menschenmenge doppelt so groß wie am Morgen. Gottes Kraft war so gewaltig gewesen, dass die Leute immer noch begeistert und aufgeregt waren, voller Erwartung auf den Abendgottesdienst. Wie würde der Abend verlaufen, nachdem die Versammlung am Morgen so machtvoll gewesen war? Es war anders Ich stand auf, um zu predigen, aber als ich meinen Mund öffnete, war da nichts – nur Worte. Keine Gegenwart. Keine überwältigende Salbung des Heiligen Geistes. Keine Kraft. Ich kämpfte und wusste nicht, was ich als Nächstes tun sollte. Ich konnte an den Gesichtern der Leute sehen, dass sie sich fragten, was hier los wäre. Die Wahrheit ist: Nichts war hier los! Nur Stunden zuvor hatte ich einfach den Namen „Jesus“ ausgesprochen, und Gottes Kraft hatten den ganzen Saal erfüllt. Die Menschen hatten die Berührung Gottes gespürt und in Seiner Gegenwart geweint. Aber jetzt ... sagte ich alles, was mir einfiel, und es geschah gar nichts. Schließlich endete der Gottesdienst. Es war ein Desaster! Ich konnte nicht schnell genug in mein Hotelzimmer zurückkehren. Ich rannte in mein Zimmer und schloss eilig die Tür zu. Was für eine Erleichterung! Der Gottesdienst schien eine Ewigkeit gedauert zu haben. Ich saß auf meinem Bett, und mein Verstand überschlug sich nach dieser schweren Prüfung. Ich war verwirrt und ratlos. „Gott, 9


Die Salbung

was ist hier passiert? Heute Morgen noch war deine Gegenwart so stark und deine Kraft so groß, dass ich mich kaum in deiner Herrlichkeit auf den Füßen halten konnte. Die Menschen waren zu Tränen gerührt.“ Ich schüttete dem Herrn weiter mein Herz aus: „Es war wie im Himmel. Aber heute Abend! Was hat nicht gestimmt? Warum schien der Gottesdienst so leer? So leer von Dir?“ Schließlich wurde ich still. Und die sanfte Stimme des Heiligen Geistes flüsterte: „Erinnerst du dich an heute Nachmittag, als ich dich aufforderte: ‚Gehe beten!‘? Du hattest beschlossen, bei deiner Cousine zu bleiben. Du gabst deiner Cousine und ihrem Mann den Platz, der Mir gehört. Du hast sie vor Mich gestellt.“ Viel leiser versuchte ich immer noch, mich zu verteidigen: „Aber Herr, ich konnte doch nicht einfach gehen! Was hätte meine Cousine von mir gedacht?“ Die Stimme war immer noch sanft: „Das ist Teil des Preises, Benny. Bist du bereit, den Preis für die Salbung zu bezahlen?“ Es war mir bereits gesagt worden Ja, da ist Kraft in der Gegenwart des Heiligen Geistes. Davon schrieb ich in Guten Morgen, Heiliger Geist! Und da ist Kraft in der Salbung, worüber ich Ihnen in diesem Buch berichten will. Und es gibt einen Preis, den wir dafür bezahlen müssen. Diese Episode in Detroit vermittelte mir erneut alle drei Tatsachen. Die Gegenwart des Heiligen Geistes führt uns dazu, in der Kraft der Salbung zu leben, wenn wir bereit sind, den Preis des Gehorsams zu zahlen. Kathryn Kuhlman, die eine so wichtige Rolle für meine anfängliche Beziehung zum Heiligen Geist und die Erkenntnis Seiner Gegenwart und Salbung spielte, hatte über „den Preis“ gesprochen. Sie hatte ihn gezahlt. Ich habe auch nie meine Begegnung mit einem Mann in England vergessen, der eine große Salbung des Heiligen Geistes auf 10


Desaster in Detroit

seinem Leben hatte. Jedes Mal, wenn ich in seine Nähe kam, zitterten meine Beine. Manchmal fühlte ich mich schwach wenn ich ihn nur ansah. Eines Tages betete ich: „Herr, lass Deine Salbung auf mich kommen, wie sie auf ihm ist!“ Der Herr antwortete mir: „Bezahle den Preis, und Ich werde sie dir geben.“ „Was ist der Preis?“ fragte ich. Die Antwort kam nicht sofort. Aber eines Tages kam sie plötzlich durch den Heiligen Geist. Er zeigte ihn mir in Apostelgeschichte 4,13: „Als sie aber die Freimütigkeit des Petrus und Johannes sahen und bemerkten, dass es ungelehrte und ungebildete Leute seien, verwunderten sie sich; und sie erkannten sie, dass sie mit Jesus gewesen waren.“ Das ist der Schlüssel – mit Jesus zu sein – immer und immer wieder, ständig, nicht nur ein paar Minuten am Tag, nicht nur gelegentlich. In Detroit war ich Samstagnacht mit Jesus gewesen. Aber ich hatte mich geweigert, später mit Ihm allein zu sein, als Er mich darum bat. Die Gegenwart und die Salbung. Im weiteren Verlauf des Buches werden Sie lernen, wie der Heilige Geist Sie täglich in die Erfahrung der Fülle Gottes und der Kraft Gottes führen kann. Wenn Sie einmal erkennen, was die Salbung für Sie bereithält, und wenn Sie die Tiefe und den Reichtum dieser kostbaren Berührung Gottes erleben, dann werden Sie nie wieder derselbe sein.

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Die Salbung

Fragen zur Vertiefung 1. Benny Hinn erwähnt eine „Wolke der Herrlichkeit“. Er nennt sie die „Shekinah“-Herrlichkeit, die wundervolle, heilige Gegenwart Gottes. a) Haben Sie es je erlebt, dass Gottes spürbare Gegenwart einen Raum auf diese Weise gefüllt hat?

b) Beschreiben Sie, wie dies für Sie war und was Sie dabei erlebt haben. Was waren die Auswirkungen auf Ihr Leben?

2. Zwei Zeitpunkte werden im Alten Testament erwähnt, wo Gottes Shekinah Herrlichkeit erschien. a) Schlagen Sie 2. Mose 33,9 auf. Was war die Wolkensäule, die herabkam?

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Desaster in Detroit

b) Was sagt Moses in 2. Mose 33,15-16, was mit dem Volk Israel mitgehen muss? Warum sagt er das? Was bedeutet dies für Ihr Leben?

c) Was wird das Volk Israel von anderen Völkern unterscheiden?

3. Davids Sohn Salomon baute ein gewaltiges Haus für den Herrn, wo die Menschen anbeten und ihre Opfer darbringen konnten. Lesen Sie den Bericht in 2. Chronik 5 über die Einweihung des Tempels. Was denken Sie, wie es gewesen wäre, bei dieser Versammlung dabei gewesen zu sein?

4. Benny Hinn sagt, dass er den Eindruck hatte, dass der Herr an seinem Herzen zog. Was denken Sie, was er damit meinte? Wie können Sie dahin kommen, dass Sie dies auch erleben?

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Die Salbung

5. Lesen Sie nochmals den Bericht von Benny Hinn in dem Abschnitt „Es war anders“. Können Sie sich in das Gefühl hineinversetzen, sich plötzlich alleingelassen zu fühlen?

6. Warum war Gottes Gegenwart während des Abendgottesdienstes nicht mit Benny Hinn?

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