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Stellt euch vor, einer von euch hat hundert Schafe.

Eins davon geht verloren. Lässt er nicht die neunundneunzig

Schafe alleine und sucht das verlorene, bis er es findet?

Und wenn er es gefunden hat, dann freut er sich. Er nimmt es auf seine Schultern und trägt es nach Hause. Dort ruft er seine Freunde und Nachbarn zusammen und sagt zu ihnen: „Freut euch mit mir!

Ich habe mein Schaf gefunden, das ich verloren hatte.“

Ich sage euch: Genauso eine Freude ist im Himmel über jemanden, der voller Schuld ist und sich ändert.

Viel größer als über neunundneunzig Gerechte, die denken: „Ich brauche mein Leben nicht zu ändern.“

Jesus in Lukas 15,4–7

SCM ist ein Imprint der SCM Verlagsgruppe, die zur Stiftung Christliche Medien gehört, einer gemeinnützigen Stiftung, die sich für die Förderung und Verbreitung christlicher Bücher, Zeitschriften, Filme und Musik einsetzt.

Für Noah und all die anderen Kinder, die gern einmal Quatsch machen.
Ohne euch wäre die Welt ziemlich langweilig!

© 2021 SCM Verlag in der SCM Verlagsgruppe GmbH Max-Eyth-Straße 41 | 71088 Holzgerlingen Internet: www.scm-verlag.de; E-Mail: info@scm-verlag.de

Der Bibeltext ist folgender Ausgabe entnommen: Die Bibel – Übersetzung für Kinder © 2019 SCM R.Brockhaus in der SCM Verlagsgruppe GmbH, Witten/Holzgerlingen

Illustrationen: Esther Schmidt, Ansbach Satz: Esther Schmidt /Katrin Schäder, Velbert Druck und Bindung: dimograf Gedruckt in Polen

ISBN 978-3-417-28924-4

Best.-Nr. 228.924

Es war ein ruhiger Morgen im Zoo. Die Sonne war gerade aufgegangen und die meisten Tiere schliefen noch. Auch im Affengehege war alles still.

Nur der Affenchef Gregor saß schon seit einer Weile auf einem bequemen Ast und schaute sich um.

Seine Aufgabe war es, auf die ganze Affenfamilie aufzupassen. Und das tat er. Jeden Tag.

Nach einiger Zeit wurde auch die Affenmama wach. Sie hatte neben sich ein leises Rascheln gehört. Ob das ihr Affenkind war? Blinzelnd öffnete sie ein Auge, schloss es dann aber beruhigt wieder.

Alles war in bester Ordnung: Ihr Affenkind, das sich gern auch schon mal am frühen Morgen Unfug ausdachte, schlief noch tief und fest.

Zumindest dachte die Affenmama das. Sie sah nicht das leichte Grinsen, das sich auf dem Gesicht des Affenkindes breitgemacht hatte.

Es dauerte nicht lange, bis die ganze Affenfamilie von einem lauten Schrei geweckt wurde.

Er kam von der Affentante Gerda. Die wollte sich gerade noch einmal gemütlich von einer Seite auf die andere drehen, als sie etwas Hartes im Rücken spürte. Und kaum öffnete sie die Augen, entdeckte sie, dass ihr ganzes Bett voller Bananen war. Tante Gerda war sehr erbost, dass sie so unsanft geweckt worden war.

Der Affenchef ahnte, wer sich diesen Streich ausgedacht hatte. Fragend sah er zu dem kleinen Affenkind hinüber.

Doch das Äffchen ließ sich nichts anmerken. Es hatte an diesem Morgen einen kurzen Augenblick ausgenutzt, in dem der Affenchef in die andere Richtung geschaut hatte.

So schnell es konnte, hatte es die Bananen aus der Frühstücksecke geholt und sie der Tante unter die Decke gestopft. Und keiner hatte es bemerkt! Das Äffchen konnte sich ein Lachen nicht verkneifen.

Nach diesem Vorfall blieb es eine Weile ruhig. Die Affenkinder turnten brav herum und spielten miteinander Verstecken. Sie hörten erst auf, als eine Gruppe Kinder auf das Affengehege zustürmte. Dem kleinen Affenkind fiel sofort ein Mädchen mit lustigen Zöpfen auf. Es hielt eine Tüte Eis in der Hand.

Mhhh! Auf Eis hatte das Äffchen plötzlich auch Appetit. Da kam ihm eine Idee. Es wartete, bis das Mädchen dicht genug an der Absperrung stand. Dann griff es blitzschnell durch den Zaun hindurch und schnappte sich das Eis.

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Für Noah und all die anderen Kinder, die gern einmal Quatsch machen.
Ohne euch wäre die Welt ziemlich langweilig!

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Illustrationen: Esther Schmidt, Ansbach Satz: Esther Schmidt /Katrin Schäder, Velbert Druck und Bindung: dimograf Gedruckt in Polen

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Best.-Nr. 228.924

Es war ein ruhiger Morgen im Zoo. Die Sonne war gerade aufgegangen und die meisten Tiere schliefen noch. Auch im Affengehege war alles still.

Nur der Affenchef Gregor saß schon seit einer Weile auf einem bequemen Ast und schaute sich um.

Seine Aufgabe war es, auf die ganze Affenfamilie aufzupassen. Und das tat er. Jeden Tag.

Nach einiger Zeit wurde auch die Affenmama wach. Sie hatte neben sich ein leises Rascheln gehört. Ob das ihr Affenkind war? Blinzelnd öffnete sie ein Auge, schloss es dann aber beruhigt wieder.

Alles war in bester Ordnung: Ihr Affenkind, das sich gern auch schon mal am frühen Morgen Unfug ausdachte, schlief noch tief und fest.

Zumindest dachte die Affenmama das. Sie sah nicht das leichte Grinsen, das sich auf dem Gesicht des Affenkindes breitgemacht hatte.

Es dauerte nicht lange, bis die ganze Affenfamilie von einem lauten Schrei geweckt wurde.

Er kam von der Affentante Gerda. Die wollte sich gerade noch einmal gemütlich von einer Seite auf die andere drehen, als sie etwas Hartes im Rücken spürte. Und kaum öffnete sie die Augen, entdeckte sie, dass ihr ganzes Bett voller Bananen war. Tante Gerda war sehr erbost, dass sie so unsanft geweckt worden war.

Der Affenchef ahnte, wer sich diesen Streich ausgedacht hatte. Fragend sah er zu dem kleinen Affenkind hinüber.

Doch das Äffchen ließ sich nichts anmerken. Es hatte an diesem Morgen einen kurzen Augenblick ausgenutzt, in dem der Affenchef in die andere Richtung geschaut hatte.

So schnell es konnte, hatte es die Bananen aus der Frühstücksecke geholt und sie der Tante unter die Decke gestopft. Und keiner hatte es bemerkt! Das Äffchen konnte sich ein Lachen nicht verkneifen.

Nach diesem Vorfall blieb es eine Weile ruhig. Die Affenkinder turnten brav herum und spielten miteinander Verstecken. Sie hörten erst auf, als eine Gruppe Kinder auf das Affengehege zustürmte. Dem kleinen Affenkind fiel sofort ein Mädchen mit lustigen Zöpfen auf. Es hielt eine Tüte Eis in der Hand.

Mhhh! Auf Eis hatte das Äffchen plötzlich auch Appetit. Da kam ihm eine Idee. Es wartete, bis das Mädchen dicht genug an der Absperrung stand. Dann griff es blitzschnell durch den Zaun hindurch und schnappte sich das Eis.

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