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Irina Kosti´c Stefanie Klaßen (Illustration)

Toni, Basti, Merle und Marie sind die besten Freunde. Für sie birgt jeder Tag ein Abenteuer: Sie spielen Indianer, finden einen Frosch, backen Sand-Kuchen … und kommen auf die verrücktesten Ideen! Zum Glück hat ihr Nachbar Sinn für Humor und ein großes Herz für Kinder. Gemeinsam entdecken sie, welche Schätze in der Bibel stecken und wie man sich versöhnen, einander zuhören und ehrlich sein kann.

www.scmedien.de €D 10,95 | €A 11,30 | CHF 16.50

ISBN 978-3-417-28653-3

9 783417 286533

Leseprobe Leseprobe

Irina Kosti´c Stefanie Klaßen (Illustration)

Für Kinder ab 3 Jahren.

Kleine Abenteuergeschichten mit Gott


Irina Kosti´c Mit Illustrationen von Stefanie KlaĂ&#x;en

Kleine Abenteuergeschichten mit Gott


Der SCM-Verlag ist eine Gesellschaft der Stiftung Christliche Medien, einer gemeinnützigen Stiftung, die sich für die Förderung und Verbreitung christlicher Bücher, Zeitschriften, Filme und Musik einsetzt. Dieses Werk einschließlich aller seiner Teile ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwendung außerhalb der engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist ohne vorherige schriftliche Einwilligung des Verlages unzulässig und strafbar. Das gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen und die Einspeicherung und Verarbeitung in elektronischen Systemen. © 2014 SCM Kläxbox im SCM-Verlag GmbH & Co. KG Bodenborn 43 · 58452 Witten Internet: www.scmedien.de; E-Mail: info@scm-klaexbox.de Die Bibelverse sind folgender Ausgabe entnommen: Neues Leben. Die Bibel, © der deutschen Ausgabe 2002 und 2006 SCM R.Brockhaus im SCM-Verlag GmbH & Co. KG, Witten. Außerdem: Kapitel 11 (Daniel 10,19a): Lutherbibel, revidierter Text 1984, durchgesehene Ausgabe in neuer Rechtschreibung, © 1999 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart. Kapitel 27 (Kolosser 3, 13a) und Bibelstellenregister zu Kapitel 22 (Lukas 12,42): Elberfelder Bibel 2006, © 2006 by SCM R.Brockhaus im SCM-Verlag GmbH & Co. KG, Witten.

Gesamtgestaltung: Christoph Möller, Hattingen Titel- und Innenillustrationen: Stefanie Klaßen, Münster Druck und Bindung: CPI – Ebner & Spiegel, Ulm Gedruckt in Deutschland ISBN 978-3-417-28653-3 Bestell-Nr. 228.653


Inhalt 1 Sandzapfen für das Einhörnchen ............................................ 5 2 Scheue Pferde ......................................................................... 9 3 Extra so gemacht ................................................................... 13 4 Was für ein Unglück! ............................................................ 17 5 Fahrrad-Piraten ..................................................................... 21 6 Ein Igel zu Gast..................................................................... 25 7 Verwirrung im Gemüsegarten ............................................... 29 8 Kralle und Korn .................................................................... 33 9 Ein Frosch für Frau Griesgram ............................................. 37 10 Das Angst-Kaninchen ........................................................... 41 11 Mutig sein für süße Kirschen ................................................ 45 12 Eins, zwei, drei _ Blitz!......................................................... 49 13 Ungeduld und Vorfreude ....................................................... 53 14 In Wirklichkeit Prinzessin ..................................................... 57 15 Erfolgreiche Bärenjagd ......................................................... 61 16 Wie Pferde, Rennautos und Kinder Kraft bekommen .......... 65 17 Fahrstuhl-Abenteuer ............................................................. 69 18 Wenn sich alle um Herrn Wagner kümmern … ................... 73 19 Abendessen für einen Kinosaurier ........................................ 77 20 Von verbrannten Waffeln und geteilten Herzen .................... 81 21 Popo-Rutscher und Schoko-Lutscher ................................... 85 22 Wellensittiche zur Pflege....................................................... 89 23 Mamas dicke Hufe ................................................................ 93 24 Wie ein Baggerführer ............................................................ 97 25 Aufregung auf dem Jahrmarkt ............................................ 101 26 Frisch geputzte Maulwurfshügel ........................................ 105 27 Von liegenden und fliegenden Würstchen........................... 109 28 Schlafen wie ein Maultier ....................................................113 29 Die Ritterfee .........................................................................117 30 Ohne Kleckern und Meckern .............................................. 121 Bibelstellenregister ................................................................... 125

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Merle Fischer, 5 Jahre alt

Bastian Fischer, 6 Jahre alt

Marie Engelhard, 3 Jahre alt

Toni Engelhard, 5 Jahre alt


1 Sandzapfen für das Einhörnchen „Oh, das geht überhaupt nicht!“, quengelt Marie. Sie sitzt mit ihrer besten Freundin Merle im Sandkasten. Sosehr sie es auch versucht, sie bekommt den feuchten Sand nicht heraus aus dem roten MuschelFörmchen. „Ich helfe dir“, sagt Merle. „Ich bin ja schon fünf!“ Doch auch Merle kriegt die Masse einfach nicht aus der Form. Sie klopft und hämmert. „Was ist denn das?“, murmelt sie genervt. Sie blickt unter das Förmchen und pult ein kleines Loch in den Rand. Dann schüttelt sie. Da plumpst ihr plötzlich der ganze Sand auf die Jacke. Marie muss lachen. Sie wirft mit beiden Händen sandige Streusel in die Luft. „Ey! Nicht auf unsere Straße!“, poltert Basti los und wischt vorsichtig zwei überflüssige Sandkrumen von der frisch gefertigten Fahrbahn. Er und Toni haben sich heute auf Straßenbau spezialisiert. Merle überlegt: „Wir müssen den Sand da am Rand unter dem Brett rausholen. Da liegt der beste Teig zum Backen.“ Marie findet die Idee toll. Sie krabbelt los und legt sich quer in den Sand, um mit ihren Händen tief unter das Brett zu gelangen. „Iiiih!“, quiekt sie auf. „Was ist? Was ist?“ Merle ist sofort zur Stelle und auch die Jungs halten inne, um zu sehen, was so eklig sein kann. „Da! Bäh! Eine Spinne!“. Marie zeigt mit dem Finger auf ein Spinnennetz direkt unter dem Holz. „Ist doch nur eine Spinne!“, winkt Basti ab. „Mit Flügeln?“, fragt Toni, der sich die Sache aus der Nähe ansieht.

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„Nein, die Spinne sitzt da am Rand! Die hat was gefangen in ihrem Netz. Mittagessen.“ Merle schüttelt sich. „Was ist denn das nur?“ „Eine Schnake“, sagt Marie, die das Tier schon kennt. „Ja“, bestätigt Toni. „Aber eine eingewickelte.“

„Vielleicht, damit ihr nicht kalt wird“, vermutet Basti. Merle erklärt: „Spinnen wickeln ihre Beute ein, damit sie nicht wegläuft. Sie wird sie fressen, wenn sie Hunger hat.“ Marie fragt: „Betet die Spinne auch vorm Essen?“ „Was soll sie denn beten?“, fragt Basti. „Wir beten immer vor dem Essen“, mischt sich Toni ein. „Wir sagen Gott Danke für das gute Essen.“ „Egal, was es gibt? Ihr bedankt euch immer?“ Basti denkt an Boh-

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neneintopf und verzieht das Gesicht. „Also, wir beten nie vor dem Essen. Und für so eine Schnake würde ich eh nicht Danke sagen.“ Frau Engelhard kommt mit einem Taschentuch. „Marie, können wir einmal schnell deine Nase putzen?“, fragt sie. Dabei drückt sie ihrer Tochter schon das Taschentuch ins Gesicht. „Mmh!“, grunzt Marie und dreht den Kopf weg. Sie zeigt auf die Spinne und sagt: „Mama, soll die Spinne Gott auch Danke sagen, wenn sie zum Mittagessen eine Schnake kriegt?“ Frau Engelhard stopft das Taschentuch in ihre Jacke. „Eine Schnake zu Mittag? Lecker, lecker“, lacht sie. „Die Spinne freut sich bestimmt. Für sie ist das nämlich genau das Richtige.“ „Für mich aber nicht“, stellt Marie schnell klar. Frau Engelhard streichelt ihrer Tochter über den Kopf und sagt: „Bei uns gibt es heute Spaghetti. Wir dürfen Gott immer danken. Und zwar nicht nur für Dinge, die uns gefallen. Es gibt so viel, wofür wir Gott Danke sagen können.“ Sie packt das Taschentuch in ihre Hosentasche. „Das schafft uns ein fröhliches Herz und Gott freut sich.“ „Na super. Mama kocht und bei Gott soll ich mich bedanken?“ Basti tippt sich an die Stirn. „Doch, genau!“, haspelt Toni und lässt Sand durch seine Hände rieseln. „Stell dir mal vor, du hättest gar keine Mama oder das Einkaufsgeschäft wäre geschlossen oder ihr hättet keinen Strom.“ Merle denkt nach: „Wenn ich keine Mama hätte, wäre ich bestimmt traurig. Dann könnte ich auch nicht Danke sagen“, meint sie. „Danke, danke, hier kommt die kranke Schranke!“, ruft Basti und lässt sich rückwärts in den Sand fallen. Frau Engelhard setzt sich auf den Sandkastenrand und sagt: „Gott weiß ja, dass es im Leben auch Dinge gibt, die für uns Menschen sehr schwer sind. Dinge, für die wir nicht so gut Danke sagen können. Deshalb haben wir Jesus an unserer Seite. Durch ihn werden wir es schaffen, dankbar zu sein.“ Marie beginnt wieder zu buddeln und gräbt etwas tiefer. Plötzlich hält sie einen sandigen Tannenzapfen in der Hand. „Guck mal,

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Mama!“, ruft sie. „Zum Beispiel den hier! Den Zapfen vom Baum mag die Spinne nicht. Den mag am liebsten das Einhörnchen.“ „Das Eichhörnchen meinst du“, verbessert Merle. „Aber ich“, grölt Basti. „Ich mag ein Hörnchen. Am liebsten mit Schokoeis und Sahne. Und da würde ich auch Danke sagen.“

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Irina Kosti´c Stefanie Klaßen (Illustration)

Toni, Basti, Merle und Marie sind die besten Freunde. Für sie birgt jeder Tag ein Abenteuer: Sie spielen Indianer, finden einen Frosch, backen Sand-Kuchen … und kommen auf die verrücktesten Ideen! Zum Glück hat ihr Nachbar Sinn für Humor und ein großes Herz für Kinder. Gemeinsam entdecken sie, welche Schätze in der Bibel stecken und wie man sich versöhnen, einander zuhören und ehrlich sein kann.

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