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Stormie Omartian

Mein Gott macht mich stark Wer Gott lobt, erhält neue Kraft Aus dem amerikanischen Englisch von Silvia Lutz


Der SCM Verlag ist eine Gesellschaft der Stiftung Christliche Medien, einer gemeinnützigen Stiftung, die sich für die Förderung und Verbreitung christlicher Bücher, Zeitschriften, Filme und Musik einsetzt. ®

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© der deutschen Ausgabe 2017 SCM-Verlag GmbH & Co. KG, 58452 Witten Internet: www.scm-brockhaus.de; E-Mail: info@scm-verlag.de Originally published in English under the title: The Prayer That Changes Everything by Harvest House Publishers, Eugene/Oregon © 2004 Stormie Omarian Das Buch erschien bisher unter dem Titel: Das Gebet, das alles verändert, ISBN 978-3-417-26267-4 im SCM-Verlag, Witten Soweit nicht anders angegeben, sind die Bibelverse folgender Ausgabe entnommen: Neues Leben. Die Bibel, © der deutschen Ausgabe 2002 und 2006 SCM-Verlag GmbH & Co. KG, Witten. Weiter wurden verwendet: Elberfelder Bibel 2006, © 2006 by SCM-Verlag GmbH & Co. KG, Witten. (ELB) Umschlaggestaltung: Kathrin Spiegelberg, Weil im Schönbuch Titelbild: shutterstock.com Satz: t-lexis · O. Lange, Heidelberg Druck und Bindung: CPI books GmbH, Leck Gedruckt in Deutschland ISBN 978-3-417-26806-5 Bestell-Nr. 226.806


Dieses Buch ist dir gewidmet, Herr. Denn ohne deine Kraft und Gnade wäre ich nicht da, wo ich heute bin. Du hast mich so viele Male gerettet. Ohne dich gäbe es mich bestimmt schon längst nicht mehr. Du erhältst mich jeden Tag am Leben. Ich erkenne immer mehr, wie wenig ich deinen Segen verdiene. Du möchtest, dass ich anderen mit deiner Liebe, deinem Mitgefühl und deiner Güte begegne. Trotzdem scheitere ich immer wieder an meinem Egoismus. Du gibst mir eine überzeugende Vision für die wunderbaren Dinge, die du tun möchtest. Die du auch durch mich verwirklichen willst. Aber mitten in dieser Vision stellen sich bei mir manchmal Ängste ein, die drohen mich aus der Bahn zu werfen. Du schenkst mir Verheißungen, an die ich mich klammern kann. Sie geben mir Halt. Aber trotzdem melden sich immer wieder Zweifel in mir. Warum du dir so viel von mir bieten lässt, werde ich wohl nie verstehen. Wahrscheinlich weil ich die Tiefe deiner Liebe nie begreifen kann. Dass du auf die Erde gekommen bist und für mich gelitten hast und gestorben bist, ist unbegreiflich, besonders weil ich nicht sicher bin, ob ich das Gleiche für dich tun würde. Ich möchte gern glauben, dass ich es könnte. Ich bete häufig für die Christen auf der ganzen Welt, die wegen ihres Dienstes für dich gefoltert und manchmal sogar getötet werden. Ich weiß nicht, ob ich aushalten könnte, was sie durchmachen. Obwohl ich nicht immer das Richtige tue oder sage, darf ich leben und dir dienen. Dass du mich dieses Buch schreiben lässt, ist für mich eine ganz besondere Ehre. Ich bin zwar kein Experte in Sachen Lobpreis und Anbetung, aber eines weiß ich gewiss: Dir gebührt alles Lob. Jetzt und in alle Ewigkeit. Ich kann nur schreiben, was ich selbst erlebt habe und was du mich gelehrt hast. Der Lobpreis deines Volkes wird ihm selbst zum größten Segen. So etwas kannst nur du mit deiner unfassbaren Liebe schenken. Hilf mir, meinen Lesern nahezubringen, wie groß du bist, und warum du allen Lobes würdig bist. Außerdem will ich deutlich machen, dass wir dich jederzeit


und in allen Lebenslagen loben kĂśnnen und sollen. Gib mir die richtigen Worte, um zu beschreiben, welchen groĂ&#x;en Segen du uns schenken mĂśchtest, wenn wir uns darauf konzentrieren, dich anzubeten und dich zu loben. Weil du mich zuerst geliebt hast, bin ich frei und kann dich lieben. Ich liebe dich.

Deine Stormie


INHALT

Teil I

Kapitel 1: Kapitel 2: Kapitel 3: Kapitel 4: Kapitel 5: Kapitel 6: Kapitel 7: Kapitel 8: Kapitel 9: Kapitel 10: Kapitel 11: Kapitel 12: Kapitel 13: Kapitel 14: Kapitel 15: Teil II

Kapitel 16: Kapitel 17:

Welches Gebet verändert alles? . . . . . . . .

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Fünfzehn Gründe, warum wir Gott loben sollen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

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Warum wir Gott besser kennen lernen müssen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Weil er mein Schöpfer ist . . . . . . . . . . . . . Weil er mein himmlischer Vater ist . . . . . Weil er mich liebt . . . . . . . . . . . . . . . . . . Weil er sein Leben für mich gegeben hat . Weil er mir vergeben hat . . . . . . . . . . . . . Weil er mir seinen Heiligen Geist gegeben hat . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Weil er mir sein Wort gegeben hat . . . . . Weil er ein gütiger Gott ist . . . . . . . . . . . . Weil er heilig ist . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Weil er allmächtig ist . . . . . . . . . . . . . . . . Weil er bei mir ist . . . . . . . . . . . . . . . . . . Weil er meinem Leben einen Sinn gibt . . Weil er alles heil macht . . . . . . . . . . . . . . Weil er das Licht der Welt ist . . . . . . . . . . Weil er ist . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

81 92 101 109 118 128 137 147 156 166

Fünfzehn Situationen, in denen wir Gott unbedingt loben sollen . . . . . . . . . . . . . .

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Warum wir Gott mehr loben sollen . . . . . Wenn mir negative Gedanken und Gefühle keine Ruhe lassen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Wenn mich Sorgen, Furcht und Mutlosigkeit befallen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

31 36 46 55 63 72

177 180 192


Kapitel 18: Kapitel 19: Kapitel 20: Kapitel 21: Kapitel 22: Kapitel 23: Kapitel 24: Kapitel 25: Kapitel 26: Kapitel 27: Kapitel 28: Kapitel 29: Kapitel 30:

Wenn ich körperlich angeschlagen bin . . Wenn mich Zweifel quälen . . . . . . . . . . . Wenn ich keine Antwort auf meine Gebete bekomme . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Wenn ich Probleme in Beziehungen habe Wenn ich vergeben muss . . . . . . . . . . . . . Wenn Dinge falsch laufen und ich mich machtlos fühle . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Wenn ich mich danach sehne, Gottes Willen zu erfahren . . . . . . . . . . . . . . . . . . Wenn ich Befreiung brauche . . . . . . . . . . Wenn ich Gottes Fürsorge und Bewahrung brauche . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Wenn ich in Versuchung gerate . . . . . . . . Wenn ich angegriffen werde . . . . . . . . . . Wenn ich eine Enttäuschung erlebe . . . . . Wenn ich das Gefühl habe, dass alles gut läuft . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

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Teil I

Fünfzehn Gründe, warum wir Gott loben sollen


‫ﱝﱝﱝﱝﱝﱝﱸﱷﱶﱝﱝﱝﱝﱝﱝ‬

Warum wir Gott besser kennen lernen müssen Eine sehr eindrückliche Erfahrung hat mir geholfen, besser zu begreifen, wer Gott wirklich ist. In einem Gottesdienst sprach Pastor Jack Hayford über die Eigenschaften Gottes, die uns mit Ehrfurcht erfüllen. Mitten in seinen Ausführungen forderte er die Anwesenden auf, spontan einen Namen oder eine Eigenschaft Gottes zu nennen, die ihm am wichtigsten sei. Einer nach dem anderen meldeten sich die Gottesdienstbesucher zu Wort. »Retter«, sagte einer. »Erlöser«, sagte ein anderer. »Arzt«, sagte jemand anders. »Befreier«, sagte wieder jemand anderes. »Herr.« »Friede.« »Das Wort.« »Allwissend«, »allmächtig«, »Licht der Welt«, »Schöpfer«, »Himmlischer Vater«, »allen Mangel ausfüllend«, »Gott mit uns.« Name für Name wurde genannt. Mit jeder Nennung wuchs bei den Anwesenden tief in ihrer Seele eine große Freude. Mit jedem Namen leuchtete das Licht der Hoffnung heller in unseren Herzen. Es lag nicht nur daran, dass wir Gottes Namen hörten. Jedem Einzelnen, der einen Namen anführte, war anzumerken, dass er entweder Gott persönlicher so erfahren hatte, oder dass er darauf setzte, ihn auf diese Weise kennen zu lernen. Ich sagte »Befreier«, denn Gott hat mich so oft befreit, dass ich wusste: Ich lebe nur noch, weil Gott mich befreit hat. Er hatte mich aus der Einsamkeit, der Traurigkeit, der Angst und den 31


Depressionen meiner Kindheit befreit und mich wieder heil gemacht. Ich hatte ihn wirklich als meinen Befreier kennen gelernt. Bei jedem angeführten Namen spürten wir immer mehr, wie Ehrfurcht gebietend groß Gott ist. Es war, als würde jeder Name den Glauben stärken, dass Gott diese konkrete Eigenschaft hat. Wir waren alle so davon angerührt, dass viele weinten. Als wir viele Namen gesammelt hatten, brachen alle in einen spontanen Lobpreis aus. Niemand musste dazu überredet oder aufgefordert werden. Niemand zögerte, seine Stimme oder seine Hände zu Gott zu erheben. Wir konnten überhaupt nicht mehr aufhören. Der Lobpreis ging weiter und weiter. Gottes Namen hatten uns mit neuer Hoffnung erfüllt und unsere Liebe zu ihm wachsen lassen. Das geschah vor über 30 Jahren, und ich habe nie vergessen, welche Wirkung dieser Abend auf mich hatte. Dieses Erlebnis bewies mir: Je besser wir Gott kennen, und je mehr wir begreifen, wer er ist, um so weniger können wir unser Lob an ihn zurück halten. ACHTUNG! Wir sollen Gott anbeten. Aber nicht seine Eigenschaften. Gott hat viele Facetten. Wir können nicht begreifen, was er alles ist. Wir könnten ein ganzes Leben allein mit dem Versuch verbringen, uns vorzustellen, dass er Gott der Vater, Gott der Sohn und Gott der Heilige Geist ist. Aber er ist noch vieles andere. In der Bibel gibt es für Gott zahlreiche Bezeichnungen. Wenn wir allein darauf kämen, wer Gott ist, hätte Gott die Verfasser der Bibel nicht inspirieren brauchen, ihm so viele Namen zu geben. Unser begrenzter Verstand kann noch nicht einmal einen Bruchteil von seinem Wesen erfassen. Die Bibel ist kein Bericht für Gott, wer er ist und was er getan hat, für den Fall, dass er es vergisst. Sie wurde für uns geschrieben, falls wir es vergessen. Die Bibel wurde verfasst, damit wir Gott besser kennen lernen. Um Dinge über ihn herauszufinden, die wir sonst nicht verstehen könnten. Gott verbirgt nicht, wer er ist und was er getan hat. Wir können ihn deutlich erkennen, wenn wir unsere Augen mit De32


mut öffnen. Wir erkennen ihn in seinem Wort. Wir erkennen ihn in seiner Schöpfung. »Seit Erschaffung der Welt haben die Menschen die Erde und den Himmel und alles gesehen, was Gott erschaffen hat, und können daran ihn, den unsichtbaren Gott, in seiner ewigen Macht und seinem göttlichen Wesen klar erkennen. Deshalb haben sie keine Entschuldigung dafür, von Gott nichts gewusst zu haben. Obwohl sie von Gott wussten, wollten sie ihn nicht als Gott verehren oder ihm danken. Stattdessen fingen sie an, sich unsinnige Vorstellungen von Gott zu machen, und ihr Verstand verfinsterte sich und wurde verwirrt« (Römer 1,20-21). Mit anderen Worten: Wenn wir Gott kennen und ihm nicht danken, wie wir es sollten, sind wir Narren, die in Nichtigem und Finsternis verharren. Ich glaube, wir sollten mehr Zeit damit verbringen, Gott dafür zu danken, wer er ist. Unser Bild von Gott beeinflusst unser Leben mehr, als uns bewusst ist. Deshalb wollen wir ihn immer mehr lieben und anbeten, je besser wir ihn und sein Wesen kennen. Anbetung ist die Antwort auf Gottes Größe. Aber wenn wir nicht erfassen, wer er wirklich ist, beten wir ihn nicht mit der gebotenen Leidenschaft an. Wenn wir seine Größe begreifen, sind wir wie Kinder in einem Süßwarengeschäft, die alles wollen, was sie sehen. »Kinder und Säuglinge hast du gelehrt, dich zu loben« (Matthäus 21,16). Unschuldiges, kindliches Lob und die uneingeschränkte Freude, sie zu zeigen, wünscht sich Gott von uns. Gott muss immer den ersten Platz in unserem Herzen einnehmen. Er sagt: »Du sollst außer mir keine anderen Götter haben« (2. Mose 20,3). Wir dürfen nicht zulassen, dass etwas oder jemand ihm seinen Platz streitig macht. Je besser wir ihn kennen, umso leichter ist das. Dafür habe ich eine Liste mit Wesenszügen Gottes aufgeführt. Es wird uns gut tun, sie oft zu lesen. Sprechen Sie die Aussagen laut aus und verkünden Sie, dass dieser Aspekt von Gott in Ihrem Leben real ist. Dies wird Ihnen seine Größe vor Augen führen und Sie mit Dankbarkeit erfüllen. 33


‫ﱝﱝﱝﱝﱝﱝﱝﱝﱝﱸﱷﱶﱝﱝﱝﱝﱝﱝﱝﱝﱝ‬

Eigenschaften Gottes Er ist freundlich (1. Chronik 16,34). Er ist mächtig (1. Korinther 1,24). Er ist groß (Psalm 86,10). Er ist herrlich (Psalm 8,2). Er ist Liebe (1. Johannes 4,16). Er ist Weisheit (1. Korinther 1,24). Er ist heilig (Psalm 22,4). Er ist geduldig (Römer 15,5). Er ist unwandelbar (Maleachi 3,6). Er ist gnädig (Psalm 116,5). Er ist allmächtig (2. Korinther 6,18). Er ist recht (5. Mose 32,4). Er ist gerecht (5. Mose 32,4). Er ist Gnade (Johannes 1,14). Er ist mächtig (Jesaja 33,21). Er ist allwissend (Johannes 16,30). Er ist weise (Sprüche 3,19-20). Er ist wahr (Jeremia 10,10). Er ist rein (1. Johannes 3,3). Er ist sündlos (1. Petrus 2,21-22). Er ist glänzend (Hebräer 1,3). Er ist treu (5. Mose 7,9). Er ist wunderbar (Jesaja 28,29). Er ist würdig (Psalm 18,4). Er ist mein Schöpfer (Psalm 139,13). Er ist mein Erlöser (Jesaja 59,20). Er ist meine Stärke (Jesaja 12,2). Er ist meine Wahrheit (Johannes 14,6). Er hebt mein Haupt empor (Psalm 3,4). Er allein genügt (2. Korinther 12,9). Er ist mein Retter (Lukas 1,47). Er ist meine Hoffnung (Psalm 71,5). Er ist der Sohn Gottes (Lukas 1,35). Er ist meine Auferstehung (Johannes 11,25). 34


Er ist der Heilige Geist (1. Mose 1,1-3). Er ist das Licht der Welt (Johannes 8,12). Er ist der Herr der Herren (5. Mose 10,17). Er ist der König der Könige (Offenbarung 17,14). Er hat Vollmacht (Matthäus 28,18). Er ist mein verzehrendes Feuer (5. Mose 4,24). Er erquickt mich (Psalm 23,3). Er ist mein Tröster (Johannes 14,15). Er ist meine Feste zur Zeit der Not (Nahum 1,7). Er ist mein Ruheplatz (Jeremia 50,6). Er ist mein Helfer und Erretter (Psalm 70,6). Er ist meine Zuflucht vor dem Sturm (2. Samuel 22,3). Er ist mein Überwinder (Johannes 16,33). Er ist mein Friede (Epheser 2,14). Er ist das Brot des Lebens (Johannes 6,35). Er ist meine Burg (Psalm 18,3). Er ist mein ewiger Vater (Jesaja 9,6). Er ist mein Schatten vor der Hitze (Jesaja 25,4). Er ist mein Heiler (Maleachi 4,2). Er ist mein Ratgeber (Psalm 16,7). Er ist der Anfänger und Vollender meines Glaubens (Hebräer 12,2). Er gibt mir Lohn (Hebräer 11,6). Er ist mein Schirm (Psalm 32,7). Er ist mein Schild (Psalm 33,20). Er läutert mich (Maleachi 3,3). Er versorgt mich (Psalm 55,23). Er ist der souveräne Herr (2. Samuel 7,28). Die folgenden »fünfzehn Gründe, warum wir Gott loben sollen« sind nur ein paar von vielen; aber sie sind wichtige Gründe, die wir oft vergessen, besonders in schweren Zeiten. Egal, was in Ihrem Leben passiert, diese fünfzehn Gründe sind immer ein Anlass, Gott zu loben. Vergessen Sie nicht: Gottes Eigenschaften schätzen wir. Gott beten wir an.

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‫ﱝﱝﱝﱝﱝﱝﱸﱷﱶﱝﱝﱝﱝﱝﱝ‬ KAPITEL 1

Weil er mein Schöpfer ist Ich will am Anfang beginnen. Ganz am Anfang. Damals, als Gott Himmel und Erde schuf. Auf Seite eins des ersten Buches Mose. Gott begann den Schöpfungsprozess, ohne dass es vorher irgendetwas gegeben hätte. Er begann mit nichts. In der Gegenwart seines Heiligen Geistes und durch sein Wort geschah die Schöpfung. Er machte aus Chaos und Finsternis Ordnung, Licht, Leben und Schönheit. Jedes Mal, wenn er gebot: »Es werde …«, geschah, was er gesagt hatte. Gott kann etwas Großartiges schaffen – aus dem Nichts. Sind Sie darüber nicht froh? Also ich bin es auf jeden Fall. Auch bei uns braucht Gott nichts, um etwas daraus zu machen. In meinem Leben hat er das schon oft getan.

Alles, was Gott geschaffen hat, ist gut Alles, was Gott schafft, ist gut. Siebenmal in der Schöpfungsgeschichte sagte Gott, dass das, was er geschaffen hatte, gut war (1. Mose 1,4.10.12.18.21.25.31). Wenn alles, was Gott schafft, gut ist, bedeutet das dann nicht auch, dass Sie gut sind? Natürlich kam dann die Sünde und hat alles verdorben. Aber Gott hat Sie zunächst einmal als etwas Gutes geschaffen, und er erlöst Ihr Leben, weil er dabei dieses Ziel vor Augen hat. Bei ihm geht es um Erlösung. Ihm unterläuft nie ein Irrtum. Selbst wenn etwas sein Werk zunichte macht oder pervertiert, zeigt er uns einen Weg, wie alles wieder in Ordnung kommt. 36


Hier sind ein paar Aussprüche, die nie aus Gottes Mund kommen.

Zehn Aussprüche, die Gott nie sagt 1. »Ups!« 2. »Was habe ich nur getan?« 3. »Wie konnte ich das zulassen?« 4. »Da habe ich einen Fehler gemacht.« 5. »Das war ein Versehen.« 6. »Ich weiß nicht, was ich tun soll.« 7. »Ich habe Angst vor dem, was jetzt kommt.« 8. »Das hätte ich besser machen können.« 9. »Was sollte ich deiner Meinung nach tun?« 10. »Warum ist mir das nicht eingefallen?« So etwas wird Gott auch nie über Sie sagen. Alles, was Gott geschaffen hat, ist gut. Das sagt er selbst. Das schließt auch Sie und mich ein. Wenn alles, was Gott geschaffen hat, gut ist, dann muss alles Schlechte von uns kommen. Wenn etwas von Gottes Schöpfung scheinbar nicht gut ist, können wir sicher sein, dass der Mensch es verunstaltet hat. Die Sünde verdirbt alles. Wir verderben das Gute an unserem Leben, wenn wir unsere Beziehung zu Gott gefährden, weil wir nicht so leben, wie er es möchte. Wenn wir Gott nicht die Ehre erweisen, die ihm zusteht, leben wir nicht nach seinem Willen. Dann erfüllen wir nicht Gottes ursprüngliche Absicht mit uns.

Gott hat uns nach seinem Bild geschaffen Dass wir eine starke Ähnlichkeit mit unserem himmlischen Vater haben, ist einfach umwerfend. »So schuf Gott die Menschen nach seinem Bild, nach dem Bild Gottes schuf er sie, als Mann und Frau schuf er sie« (1. Mose 1,27). Das heißt, wir ha37


ben die Augen unseres Vaters. Und sein Herz. Außerdem sind wir Geschwister von seinem Sohn Jesus, und wir sind dazu bestimmt, so zu werden wie er. Also gehören wir zu einer wirklich großen Familie. »Denn Gott hat sie schon vor Beginn der Zeit auserwählt und hat sie vorbestimmt, seinem Sohn gleich zu werden, damit sein Sohn der Erstgeborene unter vielen Geschwistern werde« (Römer 8,29). Welche Eigenschaften Gottes würden Sie gern haben? Wie wäre es mit seiner Stärke? Oder seiner Güte? Seiner Weisheit? Seiner Geduld? Seiner Treue? Seinem Frieden? Gott will uns das alles und noch vieles mehr geben, unter der Bedingung, dass wir bereit sind, es anzunehmen. Gott will uns an ihm teilhaben lassen. Er will mit uns einüben, so zu sein wie er. Das heißt natürlich nicht, dass wir tatsächlich eines Tages Gott sein werden. Aber er will uns zeigen, wie wir hier unten das Familiengeschäft führen sollen. Und dafür brauchen wir seine Eigenschaften und seine Fähigkeiten. Gott will, dass wir nicht vergessen, wer uns das Leben geschenkt hat und wem wir ähneln sollen. »Ist er denn nicht euer Vater, der euch geschaffen hat? Hat nicht er euch geformt und gemacht?« (5. Mose 32,6). Gott möchte, dass wir dafür dankbar sind, wie er uns geschaffen hat. Ich meine damit nicht, dass wir unsere Zähne nicht behandeln lassen sollten oder dass wir nichts für unsere Gesundheit und unser Aussehen tun sollten. Bringen Sie in Ordnung, was Sie können, aber seien Sie auch dankbar dafür, dass er Sie so geschaffen hat, wie Sie sind.

Gott liebt alles, was er geschaffen hat Gott liebt seine Schöpfung, genauso wie eine Mutter das Kind liebt, das in ihrem Körper heranwächst – ohne es gesehen zu haben. Sie ist in diesen winzigen Menschen verliebt, bevor er überhaupt geboren ist. Ihr Schöpfer hat auch Sie geliebt, bevor Sie zur Welt gekommen sind. Sie waren gewollt. Sie waren kein »Unfall«. Sie haben sich nicht aus einem Affen entwickelt. Sie wurden nicht 38


zufällig geboren, und dann konnte sich niemand mehr um Sie kümmern. Gott hat Ihnen das Leben geschenkt als Teil seines Plans. Er hat Sie geschaffen, und Sie sind für ihn wertvoll, kostbar und unbezahlbar. Er liebt Sie, weil er Sie geschaffen hat, und er weiß genau, wie Sie sind. Sie sind einmalig. Es gibt niemand, der so wäre wie Sie. Es gab nie jemanden und es wird auch nie jemanden geben wie Sie. Gott hat etwas mit Ihnen vor, das ebenfalls einzigartig ist. Er hat große Pläne für Ihr Leben. Vergessen Sie nicht: Gott macht nie einen Fehler. Deshalb sind auch Sie kein Fehler.

Wir wurden zu seiner Herrlichkeit geschaffen Gott hat Sie geschaffen, weil er wollte, dass Sie bei ihm sind. Dass Sie ihn anbeten. Er sagt: »Alle, die nach meinem Namen benannt sind, die ich zu meiner Ehre gemacht habe, die ich gebildet und erschaffen habe« (Jesaja 43,7). Wir existieren, um ihn anzubeten. »Es ist das Volk, das ich mir dazu erschaffen habe, von meinem Ruhm zu erzählen« (Jesaja 43,21). Gott zu loben ist unsere wichtigste Berufung. Wir wurden geschaffen, um Gott anzubeten. Wir müssen nur begreifen, wen wir anbeten. Immer, wenn Gott sich seiner Schöpfung offenbart, ist Anbetung die Voraussetzung, damit der Mensch die großen Möglichkeiten und den reichen Segen von Gottes Plan überhaupt empfangen und erleben kann. JACK HAYFORD

Gott liebt seine Schöpfung. Und wir sollten das auch Viel zu oft nehmen wir uns nicht die Zeit, Gottes Schöpfung zu bewundern. Um Gott dafür zu danken. Um ihn als unseren Schöpfer zu loben. Wenn wir das tun, bekommen wir eine völlig neue Perspektive: Anbetung vertreibt unsere Dunkel39


heit, Gedankenlosigkeit und Dummheit. Sie hilft uns, die Welt mit anderen Augen zu sehen. Mit seinen Augen! Das heißt, dass wir Gott für andere Menschen loben sollen. Aber auf diese Idee kommen wir nicht unbedingt von selbst. Es ist viel leichter, Gott für seinen Sonnenuntergang, seine Meeresstrände, seine Bäume und seine Blumen zu loben. Aber für Menschen? Jeden Tag aufzuwachen und ihm für Menschen danken? Unsere Mitmenschen fallen uns zwar vielleicht nicht als erstes ein, aber Gott. Wir können das Wunderwerk der Schöpfung nicht wirklich begreifen. Das gilt besonders für die Menschen. Jeder Mensch auf der Welt ist völlig einmalig, bis hin zu seinem Fingerabdruck und seiner DNA. Gottes Größe als unser Schöpfer soll uns bewegen, ihn für alle, die er geschaffen hat, zu loben. Das heißt nicht, dass wir das Geschöpf anbeten sollten (Römer 1,24-25). Wir sollen den Schöpfer anbeten und seine Geschöpfe bewundern. Wenn wir Gott für andere Menschen loben, übernehmen wir leichter seine Sichtweise für sie: Er liebt sie. Alle. Von Natur aus ist uns das nicht gegeben. Unsere Liebe zu anderen Menschen muss im Geist entzündet werden. Gott muss uns diese Fähigkeit schenken. Das tut er, wenn wir ihn für seine Geschöpfe loben. Denken Sie daran, wenn Sie das nächste Mal in einem Freizeitpark sind und eine Stunde lang mit tausend anderen Besuchern in der Schlange stehen und versuchen, Ihre Kinder in ein Karussell zu setzen. Oder bei einer Sportveranstaltung, einem Konzert oder einer anderen Großveranstaltung, wenn die Leute sich drängeln und manche nicht so gut riechen. Denken Sie daran, wenn Sie hoffnungslos in einem Verkehrsstau festsitzen, der keine Anzeichen macht, sich zu bewegen. Dann sollten Sie Gott besonders für alle Menschen danken, die er geschaffen hat, und dafür, dass jeder Mensch eine einmalige Berufung hat und ihm wichtig ist. Wir sollen auch alles andere an Gottes Schöpfung wertschätzen. Manchmal sind wir so damit beschäftigt, die menschlichen Errungenschaften zu würdigen, dass wir Gottes Schöpfun40


gen völlig übersehen. Selbst wenn es für unser Lob keinen anderen Grund gäbe, würde es genügen, dass Gott der Schöpfer von allem ist. »Der Himmel verkündet die Herrlichkeit Gottes und das Firmament bezeugt seine wunderbaren Werke« (Psalm 19,2). Alles an Gottes Schöpfung ist Ausdruck seiner Liebe zu uns. Jedes Mal, wenn ich einen Sonnenuntergang über dem Meer mit seinen faszinierenden Rot-, Rosa-, Gelb-, Violettund Orangetönen bewundere, die verschwenderisch über dem Wasser leuchten, so weit das Auge reicht, fühle ich Gottes Liebe und unwillkürlich lobe ich ihn. Aber Gott will, dass wir immer und überall die Schönheit seiner Schöpfung wahrnehmen. Egal, wohin wir schauen. Selbst in der gefallenen Schöpfung können wir sein Werk erkennen und bewundern. Seine Liebe ist darin immer noch zu finden. Wenn Sie eine schwere Zeit durchmachen, dann lassen Sie sich von Ihren Sorgen nicht so übermannen, dass Sie nichts anderes mehr sehen können. Loben Sie Gott als Ihren Schöpfer und danken Sie ihm für seine Schöpfung. Es ist wichtig für unser Wohlergehen, dass wir anerkennen, dass alles unter dem Himmel Gott gehört und dass wir ihn dafür loben. »Dann endlich werden sich die Menschen auf ihren Schöpfer besinnen und auf den Heiligen Israels blicken« (Jesaja 17,7). Wenn wir Gott als unserem Schöpfer nicht die gebührende Ehre erweisen, bleibt das nicht ohne Folgen. »Es ist kein einsichtiges Volk. Deshalb wird der, der es geschaffen hat, kein Erbarmen mit ihm haben, sein Schöpfer wird es nicht bemitleiden« (Jesaja 27,11). Das ist eine ernste Sache. Man sollte Gottes Mitgefühl und Gunst nicht leichtfertig aufs Spiel setzen. Gott liebt seine Schöpfung. Er heißt zwar nicht alles gut, was daraus geworden ist, aber er weiß, wie er sie geschaffen hat. Er sieht ihr Potenzial, er kennt ihre Bestimmung. Und das möchte er auch von uns. Das Gleiche gilt für Sie. Sie sind Gottes Schöpfung. Er liebt Sie. Er befürwortet vielleicht nicht alles, was Ihnen passiert ist oder was Sie getan haben, aber er liebt Sie, und er weiß, 41


wozu er Sie geschaffen hat. Er sieht Ihr Potenzial, und er kennt Ihre Berufung. Und er kann grenzenlos viel in Ihrem Leben bewirken. Wenn wir Gott als unseren Schöpfer loben, bekommt er Raum, Neues in uns zu schaffen. ANBETUNG IST … Gott als unseren Schöpfer zu feiern und ihm für alles zu danken, was er geschaffen hat.

‫ﱝﱝﱝﱝﱝﱝﱝﱝﱝﱸﱷﱶﱝﱝﱝﱝﱝﱝﱝﱝﱝ‬

Ich bringe Gott mein Lob Herr, ich bete dich an als den Schöpfer des Himmels und der Erde. Alles hast du geschaffen, und alles ist gut. Ich lobe dich für deine ganze wunderbare Schöpfung. »Du hast die Erde auf ein festes Fundament gestellt, sodass sie durch nichts mehr zu erschüttern ist« (Psalm 104,5). Deine »Hand hat die Erde gegründet. [Deine] Rechte hat den Himmel ausgespannt.« Du rufst, und alles steht da (Jesaja 48,13). Danke, dass du uns mit Licht und Dunkelheit, mit Sonne und Regen, mit Nahrung und Wasser, mit Land und Meer, mit Bäumen und Blumen, mit Tagen und Jahreszeiten segnest. »Der Himmel ist dein und die Erde ist dein; alles auf Erden gehört dir« (Psalm 89,12). »Wenn ich sehe die Himmel, deiner Finger Werk, den Mond und die Sterne, die du bereitet hast: was ist der Mensch, dass du seiner gedenkst, und des Menschen Kind, dass du dich seiner annimmst? Du hast ihn wenig niedriger gemacht als Gott, mit Ehre und Herrlichkeit hast du ihn gekrönt. Du hast ihn zum Herrn gemacht über deiner Hände Werk, alles hast du unter seine Füße getanWenn ich den Himmel betrachte und das Werk deiner Hände sehe – den Mond und die Sterne, die du an ihren Platz gestellt hast –, wie klein und unbedeutend ist da der 42


Mensch und doch denkst du an ihn und sorgst für ihn! Denn du hast ihn nur wenig geringer als Gott gemacht und ihn mit Ehre und Herrlichkeit gekrönt. Du hast ihn über alles gesetzt, was du erschaffen hast, und ihm Vollmacht über alles gegeben« (Psalm 8,4-7). Du hast Männer und Frauen geschaffen: »Denn obwohl die erste Frau vom Mann kam, wurden seitdem alle Männer von Frauen geboren, und alle kommen von Gott« (1. Korinther 11,12). »Herr, welche Vielfalt hast du geschaffen! In deiner Weisheit hast du sie alle gemacht. Die Erde ist voll von deinen Geschöpfen« (Psalm 104,24). Herr, danke, dass du mich geschaffen und mir das Leben geschenkt hast. »Du hast alles in mir geschaffen und hast mich im Leib meiner Mutter geformt« (Psalm 139,13). Ich lobe dich, »dass du mich so herrlich und ausgezeichnet gemacht hast! Wunderbar sind deine Werke, das weiß ich wohl« (Psalm 139,14). Ich danke dir für jeden Atemzug, und ich danke dir, dass ich zu Gutem geschaffen wurde. Hilf mir, nach deinem Ebenbild erneuert zu werden, mein Schöpfer (Kolosser 3,10). Ich weiß, dass du mich dazu geschaffen hast, so viel mehr zu sein, als ich jetzt bin, und dass du mir helfen wirst, das umzusetzen. Ich lobe dich für die Menschen, die du geschaffen hast. Jeder Einzelne ist einmalig und wertvoll und trägt in seiner geistlichen DNA eine Berufung in sich, die ebenfalls einmalig und unbezahlbar ist. Ich bin dankbar für das Potenzial zum Guten, das du in jeden Menschen gelegt hast. Hilf mir, andere als deine Schöpfung zu schätzen und sie so zu betrachten, wie du sie siehst. Danke, Jesus, dass du »das Bild des unsichtbaren Gottes […], der Erstgeborene aller Schöpfung« bist (Kolosser 1,15; ELB). »Du bist würdig, unser Herr und Gott, Herrlichkeit und Ehre und Macht entgegenzunehmen. Denn du hast alle Dinge geschaffen; weil du es wolltest, sind sie da und wurden sie geschaffen« (Offenbarung 4,11). Ich bete dich als meinen Schöpfer an, und ich lobe dich für alles, was du geschaffen hast.

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Kraft aus Gottes Wort Durch ihn hat Gott alles erschaffen, was im Himmel und auf der Erde ist. Er machte alles, was wir sehen, und das, was wir nicht sehen können, ob Könige, Reiche, Herrscher oder Gewalten. Alles ist durch ihn und für ihn erschaffen. Kolosser 1,16 Seit meiner Geburt hast du mich gehalten, von Anfang an hast du für mich gesorgt. Deshalb lobe ich dich allezeit! Mein Leben ist ein Vorbild für viele, denn du warst meine Stärke und meine Zuflucht. Deshalb kann ich nicht aufhören, dich zu loben, den ganzen Tag erzähle ich von deiner Herrlichkeit. Psalm 71,6-8 Wenn ihr also leidet, weil Gott es so will, dann hört nicht auf, Gutes zu tun, und vertraut euch Gott an, der euch geschaffen hat. Er wird treu zu euch stehen! 1. Petrus 4,19 Denen, die im Streit mit ihrem Schöpfer leben, wird es schlimm ergehen. Sind sie doch nur eine unter vielen Tonscherben. Streitet der Lehm mit dem, der ihn formt und sagt: ›Was machst du?‹ Schreit der Topf: ›Du hast zwei linke Hände!‹ Oder: ›Du bist zu ungeschickt?‹ Jesaja 45,9 Sie achten nicht auf das, was der Herr getan und was er erschaffen hat. Deshalb wird er sie zerstören und nicht wieder aufrichten. Psalm 28,5

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Zum weiteren Nachdenken 1. Schreiben Sie ein Lobgebet für Gott und beten Sie ihn als Ihren Schöpfer an und danken Sie ihm für sein Werk. Nehmen Sie sich etwas Zeit und lassen Sie Gottes Schöpfung dort, wo Sie gerade sind, auf sich wirken. Was erkennen Sie an der Welt um Sie herum von Gottes Schöpfung, für das Sie besonders dankbar sind? Was von Gottes Schöpfung zeigt seine Liebe zu Ihnen? Schreiben Sie Ihr Lob an Gott für diese konkreten Dinge auf. 2. Lesen Sie Psalm 104,1-24. Schreiben Sie ein Lobgebet für die Dinge, die darin aufgezählt werden, die Gott geschaffen hat. 3. Lesen Sie Psalm 28,5. Was passiert mit Menschen, die keine Achtung vor dem zeigen, was Gott getan hat? 4. Lesen Sie Römer 1,24-25. Warum hat Gott diese Menschen ihren Leidenschaften hingegeben? Was sollten Sie nie vergessen zu tun? 5. Lesen Sie 1. Mose 1,27-31. Wen hat Gott geschaffen, und was hat er ihnen aufgetragen? Was empfand er, als er seine Schöpfung sah?

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