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Christian Mรถrken

Wie ich versuchte, die Schรถpfung zu retten Roman


© 2009 SCM R.Brockhaus im SCM-Verlag GmbH & Co. KG, Witten Umschlag: krausswerbeagentur.de, Herrenberg Satz: Christoph Möller, Hattingen Druck: CPI – Ebner & Spiegel, Ulm ISBN 978-3-417-26277-3 Bestell-Nr. 226.277


1. Kapitel

Atemlos hetze ich über den regennassen Bahnsteig. Dass mir dadurch bei jedem Schritt meine Umhängetasche mit voller Wucht gegen die Hüfte schlägt, ist mir in diesem Moment völlig egal. Ich renne um die Telefonzelle, springe über eine Anhäufung von Taschen, die eine Reisegruppe ungeschickt in den Weg gestellt hat, stoße fast mit einer älteren Dame zusammen, die im Schildkrötentempo über den Bahnhof kriecht und dabei ihr kleines Köfferchen hinter sich herzieht, und erreiche keuchend Gleis neun. Nur um zu sehen, wie mein ICE nach Stuttgart mit einem leichten Schlenker nach rechts den Bahnsteig hinter sich lässt, um im diesigen Grau dieses Herbstnachmittags zu verschwinden. Ich stoße in Gedanken einen Fluch aus und bücke mich, um wieder zu Atem zu kommen. Das Rasseln in meiner Lunge ist für einen Mann von Ende zwanzig schon bedenklich. Als ich endlich Luft bekomme, richte ich mich wieder auf und sehe auf die Anzeigentafel hinter mir. Der nächste Zug nach München über Stuttgart geht in einer Stunde. Noch eine Stunde in dieser nasskalten Stadt warten, nur weil es dem Lokführer des Regionalzuges von Offenbach nach Frankfurt gelungen ist, eine Viertelstunde Verspätung herauszutrödeln. Ich krame in meiner Tasche und hole mein Handy hervor. Schnell die Kurzwahltaste gedrückt, dann erklingt das Tuten. »Hallo Magdalena? Ja, Tim hier, du, ich habe meinen Zug verpasst. Ja, nein ich bin nicht mit dem Taxi zum Bahnhof gefahren – nein, ich stand nicht im Stau. Der blöde Bummelzug aus Offenbach – nein, der Zug ist natürlich nicht blöd. Klar, die Bahn ist schon besser für die Umwelt. Natürlich. Du, okay, lass uns das später besprechen, ja? Ich wollte nur sagen, dass ich eben eine Stunde später komme. Was? Ich soll Baldrian mitbringen? Für wen? Ah, für Hannes. Woher denn? Aus der Bahnhofsapotheke? Na gut, aber kannst du … Ah, Vorlesung, ja klar. Okay, mache ich. Ja, ich liebe dich auch, Schatz.« Damit lege ich auf und lasse das Handy in meiner Hosentasche ver-

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schwinden. Eine Stunde warten. Na super! Da ich nichts Besseres zu tun habe, schlendere ich den Bahnsteig hinunter zur Apotheke. Freundlich reicht mir die Verkäuferin die Packung Baldrian über den Tresen. Immer noch genervt bezahle ich und gehe wieder zurück. Am Bahnsteig lasse ich mich auf einer Bank nieder und vergrabe mein Gesicht in meinen Händen. Was für ein Tag! Der Tag, an dem ich meine Würde verlor – wenn ich so etwas zuvor überhaupt hatte. Und wofür? Für die Hoffnung auf einen Job! Vor zwei Stunden saß ich noch in einem kalten, sterilen Büro. Alles war weiß, bis auf den dunklen Parkettboden. An der weiß getünchten Wand stand ein weißes Ledersofa, auf das ich gerade von Delphine, der Kaugummi kauenden Empfangsdame, platziert worden war. Vor dem Sofa befand sich ein kleiner, vollkommen leerer Glastisch. Mir gegenüber auf einer schlichten Anrichte wartete eine Espressomaschine vergebens darauf, endlich mal in Betrieb genommen zu werden. Darüber hing ein Poster mit einem Druck von Andy Warhol aus dem Museum für Angewandte Kunst in Frankfurt. Klar, hier in Offenbach gab es so was nicht. Zu meiner Linken stand ein großer, penibel aufgeräumter Glasschreibtisch, auf dem sich nur ein AppleLaptop, eine Flasche Evian und ein Glas befanden. Über den Schreibtisch hinweg blickte man durch ein großes Sprossenfenster auf das graue, verregnete Offenbach. Ich hatte meine Tasche neben mir auf dem Sofa liegen und versuchte, nicht allzu nervös zu wirken, während mein Blick an der Tür mir gegenüber haften blieb, hinter der ich zwei Frauenstimmen vernehmen konnte. Eine klare, kräftige Stimme bellte gerade in einer Art Kasernenhofton: »Was soll denn die Story mit dem evangelischen Kindertagesheim? Wen interessiert denn, ob die Bälger ab jetzt bis siebzehn Uhr dableiben können?« Die andere Stimme klang weit zaghafter und warf weinerlich ein: »Aber das betrifft doch viele Eltern hier in der Stadt.« »Gibt’s dazu wenigstens ein Bild vom Kardinal?«, konterte der Kasernenhofton. »Wieso denn vom Kardinal?«, kam es von der weinerlichen Stimme.

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»Ja, der Kardinal mit so einem Blag auf dem Arm, das sich ganz doll freut, dass Vati und Mutti nun noch länger arbeiten können, weil es nun bis siebzehn Uhr bei der Kindergartentante bleiben darf?!« »Aber der Kardinal ist doch katholisch und es ist doch die evangelische Kindertagesstätte …« »Wenn es kein Bild vom Kardinal gibt, ist die Story gestorben. Wann kommt die Exklusivstory mit Brad Pitt und Angelina Jolie?« »Ja, darüber wollte ich schon mit Ihnen sprechen«, antwortete die zaghafte Stimme. »Das Management sagte, dass sie ein Interview mit dem Spiegel und der Bunten hätten und dann noch eines mit der Bild und der Gala …« »Ja und, wann kommen wir dran?«, schnarrte der Kasernenhofton durch die Tür. »Also eigentlich haben sie für uns jetzt noch nichts eingeplant. Die Managerin meinte nur, dass, wenn der Spiegel ausfalle, dann, also vielleicht …« Die letzten Worte hörte man nur noch im Flüsterton. »Was? Heißt das, wir haben vielleicht kein Interview!?«, dröhnte es durch die Tür. »Das ist … das ist … Darüber sprechen wir noch, Sandra!« Mit diesen Worten wurde die Tür aufgerissen und Tine van Cleef, Chefredakteurin von Offenbachs erstem (und einzigem) Stadtmagazin Offenbach 4 U, stand im Türrahmen. Sie hatte leuchtend blaue Augen und ein solch strahlend weißes Lächeln, dass ich mich fragte, ob sie in ihrer Freizeit wohl noch als Zahnpasta-Model arbeitete. Mit Heidi Klum und Michelle Hunziker konnte sie locker mithalten. Ihre voluminöse, blonde Mähne fiel über einen beigefarbenen Pulli mit V-Ausschnitt, unter dem eine helle Bluse hervorlugte. Eine blütenweiße Jeans und ein Paar bequeme, aber reich verzierte Ballerinas rundeten das Aufmerksamkeit erregende Erscheinungsbild ab. »Herr Robinson, schön, dass Sie kommen konnten«, flötete sie, während die Tür hinter ihr zufiel. Der Kasernenhofton war umgehend vergessen. Eilig stand ich auf, wobei ich fast über den Riemen meiner Tasche gestolpert wäre. »Setzen Sie sich, wir kommen besser gleich zur Sache.« Sie deutete mit der Hand auf den Stuhl vor ihrem Schreibtisch und ließ sich selber in ihren schneeweißen Freischwinger fallen. Ich setzte mich in

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den Besucherstuhl, während sie in einer Hängeschublade nach zwei Zetteln suchte. Das war scheinbar der einzige Ort, an den sich in diesem ansonsten vollkommen papierlosen Büro mein Artikel verirrt haben konnte. »So, hier habe ich Ihren Artikel.« Ich lächelte, aber sie hatte ihren Blick auf die beiden Seiten in ihrer Hand geheftet. »Ja, das war ja schon mal ganz gut«, murmelte sie, während ihre Augen den Artikel erneut überflogen und ihre Fingernägel ein nervöses »Tack-tack-tack« auf die Glasplatte klopften. »Ja, also«, setzte ich an, »das ist natürlich jetzt nur ein Beispiel, ich kann …« »Ja, ja, die Schreibe gefällt mir. Das ist frisch, neu, das hat was. Ich erkenne einen guten Schreiber sofort«, setzte sie nach und sah mich dabei erstmals an. »Danke«, beeilte ich mich zu sagen. »Nun gut, das Thema, also ich weiß nicht … 30 Jahre Biblis – Risiken der Atomkraft, wer will denn das lesen?«, bekundete sie mit etwas übertriebener Entrüstung. »Den Leuten ist das doch heute völlig egal, woher ihr Strom kommt. Wir leben doch nicht mehr in den 60er-Jahren, oder in 68, als dieses Missgeschick mit Tschernobyl passiert ist.« »86!« »Was?« »Der Super-Gau in Tschernobyl war 86.« »Ja, wie auch immer«, wiegelte sie ab. »Also das ist nichts für unsere Leser.« »Ja, klar«, pflichtete ich unsicher bei. »Also meine Freundin hat mich darauf gebracht. Sie ist da sehr engagiert, quasi Atomkraftnein-danke-mäßig, Sie verstehen schon …« Sie winkte ab, ließ sich in ihren Stuhl zurücksinken und sah für einen Moment zur Decke. Dann fixierte sie mich und sagte: »Wissen Sie, Offenbach 4 U – das steht für Glamour, Prominente, Skandale, Szene, Partys.« Ich hielt ihrem Blick stand und nickte verständnisvoll, obwohl ich Probleme hatte, mir vorzustellen, dass es hier, in ei-

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nem so trostlosen grauen Ort, Glamour, Prominente, Szene und Partys geben sollte. Sie beugte sich vor und lächelte zum ersten Mal. »Ich nehme an, Sie wissen, was ich meine?« Ich nickte, obwohl ich mir nicht sicher war, was sie meinte. »Gut, dann sind wir uns ja einig.« »Das heißt, ich habe den Job als Redakteur?«, fragte ich zaghaft wie ein Viertklässler, der im Büro des Schuldirektors gerade erfährt, dass er doch nicht von der Schule verwiesen wird. »Nein, heißt es nicht«, sagte Tine van Cleef und lehnte sich wieder zurück. »Aber es heißt, dass ich Ihnen eine Chance gebe. Eine große Chance – und wenn Sie die meistern, dann können wir über den Job reden.« Sie lehnte sich vor über die Tischplatte. »Kennen Sie Dr. Werner Weidemann?«, fragte sie in einem fast verschwörerischen Tonfall. »Sie meinen diesen Topmanager dieser Weidemann Chemiefirma?« »Genau den. Verheiratet mit Saskia. Eine Tochter, Annette, und einen Sohn, Leon. Man weiß nicht, wie reich er ist, aber fest steht, ein paar Millionen werden es sein.« »Gut, schön, soll ich da was recherchieren? Geht es um Industriekriminalität oder Wirtschaftsspionage?« »Na ja, die Themen sind nicht ganz das, an was ich dachte, und recherchieren würde ich es nicht nennen – eher mal ein bisschen unter die Leute mischen, dachte ich.« »Unter die Leute?«, fragte ich. »Ja, sich in die Gesellschaft begeben. Wie immer Sie das auch nennen mögen. Sehen Sie, die Weidemanns geben heute einen großen Empfang. Werner will seiner Saskia eine große Überraschungswillkommensparty ausrichten. Ganze vier Monate war sie in Afrika.« Sie sagte das, als würde sie bei den Weidemanns ein und aus gehen. »Bei einem humanitären Einsatz für Kinder dort, nehme ich an?« »Nein, in einem Beautycamp in Kapstadt. Bauch, Doppelkinn, Krähenfüße – Sie verstehen, was ich meine?« »Ah.« »Ja, und es werden große Namen erwartet. Stellen Sie sich mal vor, Herbert Wendland, Nadine Lederer, Jutta Lafaber.«

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»Jutta wer?« »Jutta Lafaber, Zehntplatzierte der zweiten Staffel von Deutschland sucht den Superstar.« »Wow, das sind ja wirklich große Namen.« »… und Sie mittendrin. Tim Robinson und die Stars«, sie kicherte und schien das ernst zu meinen. »Also, was sagen Sie? Gehen Sie heute Abend auf die Party der Weidemanns?« »Ja, also ich weiß nicht, was soll ich …«, setzte ich vorsichtig an. »Skandale, Herr Robinson, Skandale. Wer mit wem. Sie verstehen schon. Trägt Nadine Lederer das gleiche Kleid wie auf der Bambiverleihung, kommt Herbert Wendland mit seiner neuen Freundin, hat DJ Timmag …« »DJ …?« »DJ Timmag, der aus dem Dschungelcamp. Hat der zugenommen, erscheint er mit einer neuen Freundin auf der Party … Sie wissen schon, das, was die Leute eben interessiert.« »Glamour, Prominente, Szene und Partys«, warf ich mit einem unüberhörbar sarkastischen Unterton ein, aber an Tine van Cleef perlte dieser ab. »Na also, wir verstehen uns. Kann ich auf Sie zählen, Herr Robinson? Heute Abend bei der Party der Weidemanns?« »Ja, können Sie«, sagte ich matt. »Gut.« Sie erhob sich. »Da wäre nur eine Sache«, hakte ich ein, »ich bräuchte noch die Einladung.« »Einladung?« Sie ließ sich wieder in den Stuhl sinken. »Ja, ich nehme an, dass jemand wie Herr Weidemann zu so einer Party Einladungen an Freunde und Bekannte verschickt – und natürlich an die Presse?« »Herr Robinson«, sagte Tine van Cleef und lehnte sich erneut über den Schreibtisch, »glauben Sie, dass Helmut Kohl jemals den Spiegel zu seinen Feiern eingeladen hat?« »Nicht dass ich wüsste.« »Sehen Sie, und dennoch hat der Spiegel über Helmut Kohls Privatleben berichten können.«

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Ich sah sie verständnislos an. »Der Spiegel hatte Reporter, die investigativ vorgegangen sind, Herr Robinson. Reporter, die für die Journalistenehre bereit waren, Grenzen zu überschreiten, um den Menschen das zu bringen, was für sie das Wichtigste ist: die Wahrheit!« Die letzten Worte brachte sie mit einer solchen Leidenschaft hervor, dass es für einen Moment schwer zu glauben war, dass eine Chefredakteurin mit einer solchen Berufsethik sich ernsthaft für das Beziehungsleben von Herbert Wendland erwärmen konnte. »Ich verstehe nicht so richtig, was investigativer Journalismus mit der Einladung zur Party von Herrn Dr. Weidemann zu tun hat?« »Herr Robinson, wir wollen die Backgroundstorys, wir wollen das bringen, was hinter den Kulissen passiert. Da muss man schon mal bereit sein, nicht offen als Journalist aufzutreten. Sonst erfährt man ja nichts.« »Ich dachte, es geht darum, ob Herbert Wendland mit einer neuen Freundin kommt?« »Herr Robinson«, sagte Tine van Cleef nun deutlich genervt, »ich denke, dass Sie ganz genau wissen, was ich meine.« Ich nickte, wurde aber den Verdacht nicht los, dass Offenbach 4 U nicht nur kein Interview mit Brad Pitt und Angelina Jolie bekam, sondern auch keine Einladung zu Partys von Familie Weidemann. »Also heute Abend um 20 Uhr. Ich zähle auf Sie. Die Adresse bekommen Sie von Delphine.« Mit diesen Worten stand sie auf und reichte mir die Hand. Ich erhob mich ebenfalls, reichte ihr die Hand und griff meine Tasche. »Dann bekomme ich den Artikel am Montag?«, fragte sie. »Ja, bekommen Sie – wenn ich denn investigativ genug bin, um hineinzukommen.« Tine van Cleef lächelte nur und nickte zustimmend. Kurz darauf stand ich vor Delphines Empfangstresen und sah ihr dabei zu, wie sie Kaugummi kauend und betont lustlos ihre OutlookKontaktdatei nach den Daten von Dr. Werner Weidemann durchsuchte. »Hier hab ich den«, nuschelte sie und schrieb die Adresse auf.

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»Danke«, sagte ich, nahm den Zettel und wendete mich der Tür zu. Delphine erhob sich, aber ich winkte ab: »Ich finde schon raus.« Als sich die Fahrstuhltür schloss, lehnte ich mich zurück, atmete tief durch und ließ dem kleinen Engel in meinem Gewissen freien Lauf. Wie konnte ich als Journalist, der sich dem seriösen Journalismus verschrieben hatte, nur so tief sinken? Anstatt die Menschen in Offenbach über die Missstände in der Stadtverwaltung aufzuklären oder über Umweltsünden großer Konzerne zu berichten, würde ich mich heute Abend der singenden Friseurin (oder war sie Schuhverkäuferin?) Nadine Lederer vorstellen und sie fragen, ob sie vielleicht das gleiche Kleid wie auf der Bambiverleihung trage. Aber hatte ich denn eine Wahl? Nein – natürlich nicht! Ich hatte keinen Job – zumindest keinen richtigen. Meine gelegentlichen Artikel für die Lift, das Stuttgarter Stadtmagazin, und meine noch selteneren Veröffentlichungen in Zeitungen wie dem Trierer Volksfreund oder der Märkischen Allgemeinen brachten gerade einmal genug ein, mein Zimmer in der WG mit Hannes und das ansonsten Nötigste zu bezahlen. Ja, auf mich traf es zu das: »Ich bin jung und brauche das Geld.« Und überhaupt, hatte Stefan Aust nicht auch als Redakteur bei den St. Pauli Nachrichten angefangen? Na, also!

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