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Glauben

(Hrsg.) Anja Schäfer & Annette Penno

Wenn Teens beten … ist nichts unmöglich

Noch mehr packende Geschichten


Annette Penno, Anja Schäfer (Hrsg.)

Wenn Teens beten ... ... ist nichts unmöglich Noch mehr packende Geschichten


Die verwendeten Bibeltexte entstammen folgender Übersetzung: Neues Leben. Die Bibel, © Copyright der deutschen Ausgabe 2002 und 2006 by SCM Hänssler im SCM-Verlag GmbH & Co. KG, D-71087 Holzgerlingen

Bd. 747 © 2009 SCM R.Brockhaus im SCM-Verlag GmbH und Co. KG, Witten Umschlag: Denis Holzmüller, Karlsruhe Satz: www.factory-media.net | Remscheid Druck: CPI-Ebner & Spiegel, Ulm ISBN 978-3-417-20747-7 Bestell-Nr. 220.747


Inhalt Beten, wenn ... … du praktische Hilfe brauchst ....................... 7 … jemand Heilung braucht ............................. 22 … andere Jesus noch nicht kennen ................. 31 … die Angst zupackt ....................................... 47 … du mit dir selbst nicht klar kommst ............ 54 … dein Glaube wackelt ................................... 68 … keiner da ist, der dich tröstet ...................... 80 … Gott dir etwas zeigen will ........................... 97

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Es war der Morgen vor einer gefürchteten Mathearbeit. Ich hatte wie viele meiner Mitschüler nur recht wenig vom Stoff kapiert, weil in unserem Mittelstufen-Kosmos viel spannendere Dinge als mathematische Formeln kreisten, und nun saß ich mit ihnen in den letzten Minuten der Pause leicht nervös vor der Klassentür. Plötzlich fragte mich Sandra, die neben mir hockte: „Sag mal, machst du eigentlich irgendetwas Besonderes, wenn du dich beruhigen willst? Yoga vielleicht?“ Ich blickte sie kurz an und erklärte wahrheitsgemäß: „Eigentlich bete ich dann.“ Sie sah mich fragend an: „Und, reagiert Gott denn?“ „Ja. Cool, was? Probier‘s doch auch mal aus, wenn du das noch nicht erlebt hast!“ Bei diesem Gespräch auf dem Schulflur war ich 15 – und nicht immer so überzeugt gewesen, dass die Sache mit dem Beten eine sichere Kiste ist. Dass Gott mir persönlich antwortet und tatsächlich auf das reagiert, was ich ihm erzähle. Aber ich hatte in der Zwischenzeit so viele Storys von so vielen normalen Leuten wie mir gehört, die nach einem Gebet eine Antwort aus dem Himmel bekommen hatten: Da war das fehlende Geld, das plötzlich im Briefkasten lag; der Zettel auf der Parkbank mit der nötigen Entscheidungshilfe; der Freund, der trotz der ärztlichen Todesprognose nicht gestorben war; die junge Frau, die nach jahrzehntelangem Entzug erst mit Gebet ihre Sucht in den Griff bekam. Die vielen Gebetserhörungen – mal leise oder langsam, mal sofort und spektakulär – hatten mir Mut gemacht und mich mit Hoffnung und Vorfreude angesteckt, dass Gott auch meine 4


Welt rocken würde. Denn ich wollte ebenfalls solche Geschichten erzählen können. Unbedingt. Also hab ich’s dann immer wieder gewagt: Mein zusammengekratztes Vertrauen Gott gegeben, losgebetet – und abgewartet, was passiert. Seitdem sind viele Jahre vergangen. Mittlerweile kann ich meine eigenen Gebets-Storys erzählen: von den Engeln, die meinen Bruder im Krankenhaus beschützt haben; von dem Job als Redakteurin einer Jugendzeitschrift, den ich mir immer gewünscht habe; von dem jahrelangen Schmerz über einen Verrat, der ganz plötzlich einfach wie weggeweht war; von der tröstenden SMS im richtigen Moment; oder von dem leisen Wunder, dass Gott mich beruhigt, wenn ich etwas Schwieriges vor mir habe und eigentlich nicht glaube, dass ich das packe. Wenn eine neue Geschichte dazukommt, in der ich selber vorkomme oder die Gott mit anderen schreibt, werde ich jedes Mal ganz zappelig vor Glück. Dann würde ich am liebsten jeden, der mir über den Weg läuft, in meinen Freudentaumel mit hineinziehen: „Kannst du dir etwas Krasseres vorstellen, als zu erleben, dass Gott quicklebendig ist und deine Alltagswelt auf den Kopf stellt? Gott nimmt Gebete total ernst und reagiert darauf. Er hinterlässt seine Antworten wie einen Fingerabdruck in deinem Leben, wie eine Notiz mit der ,Ich-war-hier-Message‘. Wusstest du das?“ Genau deshalb gibt es dieses Buch. Die Geschichten hier drin wollen Mut machen, Gottes Herz mit deinen eigenen Hoffnungen, Wünschen und Nöten zu bestürmen. Seine Fußspur zu erwar5


ten. Und zu finden. Und weil es für das Ticket ins Gebetsabenteuer mit Gott keine Altersbegrenzung gibt, sind es Geschichten von Teens, die genau das getan haben. Die vertraut und losgebetet haben und von Gott nicht enttäuscht wurden. Denn wenn Teens beten, ist Gott nicht nur ganz Ohr. Wenn Teens beten – ist nichts unmöglich. Probier’s aus! Annette Penno

PS: Hast du irgendwo Gottes Fingerabdruck in deiner Welt entdeckt? Dann mail uns deine Geschichte an info@teensmag.net. Wir freuen uns darauf, von dir zu lesen!

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,Beten, wenn ‌ ‌ du praktische Hilfe brauchst Nicht der Vergesslichkeit Gottes sollen unsere unentwegten Gebete um Gottes Eingreifen wehren, sondern unserer eigenen. Hans-Joachim Eckstein1

Beten erfordert genauso viel Disziplin wie das Spielen eines Instruments, das Malen, die Kunstschreinerei oder das Beherrschen einer Fremdsprache. Bruce Duncan

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Punktgenaue Rettung „Hat jeder seinen Rucksack für die Wanderung fertig gepackt?“, hörten wir den Leiter unserer Mädchenfreizeit rufen. Wir antworteten alle mit einem lauten „Ja“ und freuten uns auf die große Wanderung in die Schweizer Berge, die jetzt vor uns lag. Es konnte endlich losgehen. Während des Aufstiegs, bei dem wir uns begeistert Meter für Meter hochkämpften, machten wir mehrere Pausen, um etwas zu trinken und uns auszuruhen. Die letzte Etappe führte uns durch eine Wolke hindurch zu unserem Ziel: dem See. Wir sahen nur Bruchstücke von ihm, obwohl er genau vor uns lag. Es war faszinierend zu sehen, wie die Wolken kamen und auf einmal wieder verschwanden. Für dieses wunderbare Naturschauspiel hatten sich die Strapazen der Wanderung wirklich gelohnt. Doch unsere Begeisterung hielt nicht lange an. „Irgendetwas stimmt mit mir nicht. Mir ist plötzlich so schwindelig …“, konnte Nadine gerade noch sagen, bevor sie an Ort und Stelle zusammenbrach. Hilflos und blass lag sie auf dem Boden. Sie zitterte am ganzen Körper. Ebenso hilflos standen wir alle um sie herum und versuchten erfolglos, schnell einen Rettungshubschrauber zu rufen. Aber der Handyempfang war in dieser Höhe sehr miserabel und wir wussten selber, dass es bei dem Nebel ohnehin fast unmöglich war, uns zu finden. Wir hatten keine Chance, jemand Erfahrenen zu erreichen. Es war ziemlich ausweglos. Wir fingen an, gemeinsam Gott inständig zu bitten, dass er uns hilft und uns aus dieser Situation rettet. 8


Wenige Zeit später sahen wir einen Mann auf uns zukommen. Wie sich herausstellte, war er eigentlich nur auf der Suche nach seinen Kühen, die ihm von der Weide ausgebrochen waren. Aber er trug einen kleinen Medizinkoffer bei sich, den ihm seine Frau an dem Morgen „für alle Fälle“ mitgegeben hatte. Wie durch ein Wunder war genau das richtige Erste-Hilfe-Medikament für Nadine dabei! Während sie die Medizin bekam und sich unsere beiden Mitarbeiter mit ihr im Auto des fremden Mannes ins Krankenhaus aufmachten, traten wir nachdenklich und schweigsam, aber auch erleichtert und dankbar den Rückweg an. Als unsere Leiter später wieder zu Hause ankamen, erzählten sie uns, dass es Nadine mittlerweile schon wieder besser ging. Gott hat wirklich mit einer pünktlichen Rettung auf unsere Gebete geantwortet. Annika, 16, Lisa, 15, Damaris, 15, und Danika, 15

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Reportagen // Über Jesusnachfolger, Projekte und was Gott so alles tut Specials // Tiefgangthemen zu wichtigen Fragen rund um Glaube, Persönlichkeit, Liebe und alles, wofür man nicht mehr zu jung ist Musik // Christliche Bands vorgestellt und Stars nach Gott gefragt selbermachen // ... Ideen hat schließlich jeder! leben live // Gott auf frischer Tat ertappt help! // Echte Leute, echte Fragen, echte Antworten Plus Fotostorys, Charaktertests, Jobreports und noch vielem mehr!

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