... zum Weiterdenken ...
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Ein himmlischer Plan: Zum Weiterdenken … Filme wirken in uns nach und bieten Stoff zum Nachdenken oder für Gespräche. Die Texte der folgenden Kapitel greifen verschiedene Themen und Motive aus dem Film „Ein himmlischer Plan“ auf und laden zum Weiterdenken und Diskutieren ein. Jedes Kapitel enthält Impulstexte, Bibelstellen und Fragen zum Nachdenken oder für Gespräche in einer Gruppe. Für eine einzelne Predigt, Andacht oder Gruppenstunde empfiehlt es sich, ein bis maximal zwei Themen auszuwählen und sich auf die Fragen zu konzentrieren, die für den Anlass oder die Gruppe am passendsten sind. Für eine Andachts- oder Predigtreihe bzw. für mehrere Gruppentreffen hintereinander kann es sinnvoll sein, sich auf ein Thema pro Einheit zu beschränken und dabei eine dem jeweiligen Zeitrahmen entsprechende Auswahl bezüglich der Fragen und Bibeltexte zu treffen. Natürlich kann auch die Reihenfolge variiert werden. Alle Bibelzitate stammen aus der Übersetzung: Neues Leben. Die Bibel, © Copyright der deutschen Ausgabe 2002 und 2006 SCM R.Brockhaus im SCM-Verlag GmbH & Co. KG, Witten.
Übersicht zu den einzelnen Themen: „Du hast zwei Herzen gebrochen.“ – Gottes Plan und unsere Wege
S. 3
„Ab und zu sucht er jemanden aus ...“ – Eine zweite Chance von Gott
S. 6
„Ich hatte einen kleinen Streit mit einem Engel“ – Die Boten Gottes
S. 9
„Ich bin halt gut in meinem Job“ – Unser Handeln und Gottes Gnade
S. 11
„... ein kleines Kamel und eine große Nadel.“ – Reiche und das Reich Gottes
S. 13
„Ich verdiene keine Vergebung.“ – Was Menschen den Himmel versperrt
S. 15
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„Du hast zwei Herzen gebrochen.“ – Gottes Plan und unsere Wege Als junger Mann fühlte sich Ben Walker dazu berufen, Pastor zu werden, seine Freundin Wendy zu heiraten und zusammen mit ihr eine Gemeinde aufzubauen. Denn schon während seiner Studienzeit war er als Prediger tätig und laut Wendy auch sehr gut darin. Doch als sein Studienabschluss näher rückt, bekommt er kalte Füße: Wie soll er finanziell über die Runden kommen, wenn er nach seinem Studium erst noch ein Predigerseminar besuchen muss, bevor er Geld verdienen kann? Zweifel beschleichen ihn, ob er sich bezüglich seiner Berufung vielleicht getäuscht habe. Anstatt mit Gott im Gespräch zu bleiben und weiterhin auf Gottes Führung und Versorgung zu vertrauen, legt Ben sich seinen eigenen Plan zurecht, wie er sein Leben künftig gestalten will. Dieser Plan sieht vor, dass er in eine große Firma einsteigt, um Karriere zu machen. Sobald er dort Fuß gefasst hat, will er Wendy heiraten und mit ihr ehrenamtlich in einer Gemeinde tätig sein. Er sucht finanzielle Sicherheiten und redet sich selbst ein, dass er mit genügend Geld anderen Menschen viel besser helfen könne, als durch den Dienst als Prediger. Wendy spürt, dass Bens Entscheidung ihn auf eine falschen Weg führen wird. Und sie behält Recht. Ben verändert sich durch das Leben in der Stadt und seinen Job in der Finanzwelt, wo immer nur das Geld zählt. Er verlässt Wendy, vergisst die Gemeindearbeit und macht stattdessen als Investment-Banker Karriere. Wie Engel Mike es später ausdrückt, bricht er damit zwei Herzen: das von Wendy und das Herz Gottes. Denn Gott hat einen viel besseren Plan für Bens Leben. Und so wie es einen Vater schmerzt, wenn er sieht, dass sein Kind ins Unglück rennt, so blutet auch Gott das Herz, wenn wir Menschen uns gegen seinen guten Plan stellen und einen Weg einschlagen, der uns zwar besser erscheinen mag, der uns auf lange Sicht aber unglücklich macht. Denn was wäre aus Ben geworden, wenn Gott ihm nicht eine zweite Chance gegeben hätte? Er wäre vermutlich irgendwann einsam und verbittert geworden, so wie der griesgrämige reiche Mann, den Ben als Pastor später im Krankenhaus besucht. Er hätte ein Leben fern von Gott geführt und wäre ohne Hoffnung auf Erlösung gestorben. Gott hat für jeden von uns einen guten Plan. Und auch wenn dieser Plan nach weltlichen Maßstäben nicht immer reizvoll erscheinen mag, so ist er doch der beste aller Pläne. Denn Gott kennt uns durch und durch, und er weiß genau, was wir brauchen und was uns glücklich macht. Vor allem aber weiß er, was uns hilft, ganz nahe bei ihm zu bleiben und was uns umgekehrt in die Gefahr bringt, von ihm wegzudriften. Es ist wichtig, Gottes Berufung für das eigene Leben zu erkennen. Denn sie sieht für jeden anders aus. Für den einen kann Gottes Plan vorsehen, Theologie zu studieren und Pfarrer zu werden. Für einen anderen wäre das vielleicht gerade das Falsche und ein Unistudium mit seinem Fokus auf wissenschaftlicher Erkenntnis würde ihn von Gott wegführen. Jede Berufung von Gott ist gleichwertig, egal in welche Rolle oder in welches Amt sie uns stellt. Gott kann uns genauso in weltliche wie in geistliche Aufgaben, in Ehelosigkeit, Beziehung oder Elternschaft berufen. Das Wichtigste ist, dass wir nicht eigenmächtig entscheiden, sondern mit Gott im Gespräch bleiben, auf seine Worte hören und seiner Weisheit und Liebe zu vertrauen. Denn er weiß, was für uns das Beste ist.
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Zum Nachdenken und Diskutieren: -
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Obwohl Ben als junger Mann mit Gott gelebt hatte, ließ er sich später durch Reichtum und Erfolg blenden und von Gottes Weg abbringen. Welche Dinge lenken dich von Gott ab? Wo stehst du in Gefahr, von Gottes Weg abzudriften? Ben entscheidet sich zunächst gegen seine Berufung. Er redet sich sogar ein, eine andere Berufung zu haben. Wie sieht es bei dir aus? o Weißt du, wozu du berufen bist? Und wenn ja, folgst du dieser Berufung mit dem, was du tust? o Hast du schon einmal an deiner Berufung gezweifelt oder zweifelst du vielleicht gerade daran? Am Ende des großen „Was wäre wenn“ erkennt Ben, dass er nur mit Gott gute Entscheidungen treffen kann. Und er gesteht sich ein, dass er den größten Fehler seines Lebens gemacht hat, als er sich von Gott abwandte. Hast du auch schon mal eine Entscheidung ohne Gott getroffen? Was ist daraus geworden? Und hast du diese Entscheidung später bereut? Ben hat von Gott die Gabe des Predigens und der Seelsorge bekommen. Welche Talente und Fähigkeiten hat Gott dir geschenkt? Und wie kannst du sie am besten für sein Reich einsetzen?
Was sagt die Bibel? Römer 11,29 Denn die Gaben, die Gott gibt und die Berufung, die er ausspricht, bereut er nicht und sie gelten für immer. Prediger 8,6+7 Denn in jeder Situation gibt es die richtige Zeit für die richtige Entscheidung. Allerdings leidet der Mensch darunter, dass er im Ungewissen ist, wie sich die Dinge entwickeln werden. Es gibt auch niemanden, der ihm vorhersagen könnte, was die Zukunft bringt. Matthäus 25,14–30 Man kann das Himmelreich auch am Beispiel von dem Mann erklären, der auf eine Reise ging. Er rief alle seine Diener zusammen und gab ihnen Geld, das sie während seiner Abwesenheit für ihn anlegen sollten. Einem gab er fünf Beutel Gold, einem anderen gab er zwei Beutel und dem dritten gab er einen Beutel – jeweils ihren Fähigkeiten entsprechend. Dann reiste er ab. Der Diener, der die fünf Beutel erhalten hatte, ging sofort daran, das Geld anzulegen, und konnte es bald verdoppeln. Der Diener mit den zwei Beuteln machte sich ebenfalls sogleich an die Arbeit und verdoppelte das Geld. Der Dritte jedoch, der den einen Beutel Gold bekommen hatte, grub einfach ein Loch in die Erde und versteckte das Geld seines Herrn, um es sicher zu verwahren. Nach langer Zeit kehrte ihr Herr von seiner Reise zurück und rief sie zu sich. Sie sollten ihm berichten, was sie mit seinem Geld gemacht hatten. Der Diener, dem er fünf Beutel Gold anvertraut hatte, sagte: ›Herr, du gabst mir fünf Beutel Gold, und ich habe sie verdoppelt.‹ Der Herr freute sich sehr. ›Gut gemacht, mein guter und treuer Diener. Du bist mit diesem kleinen Betrag zuverlässig umgegangen, deshalb will ich dir größere Verantwortung übertragen. Lass uns miteinander feiern!‹ Als Nächstes
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kam der Diener an die Reihe, der die zwei Beutel Gold bekommen hatte. ›Herr, du hast mir zwei Beutel Gold gegeben, und ich habe sie verdoppelt.‹ Der Herr sagte: ›Gut gemacht, mein guter und treuer Diener. Du bist mit diesem kleinen Betrag zuverlässig umgegangen, deshalb will ich dir größere Verantwortung übertragen. Lass uns miteinander feiern!‹ Dann kam der Diener mit dem einen Beutel Gold und sagte: ›Herr, ich weiß, du bist ein strenger Mann, der erntet, was er nicht gepflanzt hat, und sammelt, was er nicht angebaut hat. Ich hatte Angst, dein Geld zu verlieren, also vergrub ich es in der Erde. Hier ist es.‹ Aber der Herr erwiderte: ›Du böser, fauler Diener! Du hältst mich für einen strengen Mann, der erntet, was er nicht gepflanzt hat, und der sammelt, was er nicht angebaut hat? Du hättest wenigstens mein Geld zur Bank bringen können, dann hätte ich immerhin noch Zinsen dafür bekommen. Nehmt diesem Diener das Geld weg und gebt es dem mit den zehn Beuteln Gold. Wer das, was ihm anvertraut ist, gut verwendet, dem wird noch mehr gegeben, und er wird im Überfluss haben. Wer aber untreu ist, dem wird noch das wenige, das er besitzt, genommen. Und nun werft diesen nutzlosen Diener hinaus in die Dunkelheit, wo Weinen und Zähneknirschen herrschen.‹
Fragen und Gesprächsstoff: Zu Römer 11,29: - Wie deutest du die Aussage von Paulus im Römerbrief, dass Gottes Berufung „für immer“ gilt? Und was bedeutet das für dich und dein Leben? - Kannst du glauben, dass Gott es nie bereut, uns bestimmte Gaben gegeben zu haben? - Fühlst du dich verpflichtet, die Gaben und Talente zu nutzen, die Gott dir geschenkt hat? Zu Prediger 8,6+7: - Die meisten Menschen kennen das Gefühl der Ungewissheit, das hier beschrieben wird, aus bestimmten Situationen ihres Lebens. In welchen Momenten bist du schon besonders mit diesem Gefühl konfrontiert worden? Und wie bist du damit umgegangen? - Wie leicht fällt es dir, Entscheidungen zu treffen? Und was hilft dir dabei, dich richtig zu entscheiden, wenn große Entscheidungen anstehen? Zu Matthäus 25,14–30: - Was hat dich beim Lesen des Gleichnisses aus Matthäus 25 besonders bewegt – angesprochen, verunsichert, geärgert, nachdenklich gemacht, erschüttert, verwundert, gefreut …? - Mit welcher Person im Gleichnis kannst du dich am ehesten identifizieren und warum? - Welchen Grund gibt der dritte Diener für sein Vorgehen an und wie reagiert sein Herr auf diese Erklärung? Kannst du das Verhalten des Dieners und seine Beweggründe dafür verstehen? - Was denkst du über die Aussage des Dieners „du bist ein strenger Mann, der erntet, was er nicht gepflanzt hat, und sammelt, was er nicht angebaut hat“? - Vergleiche die unterschiedlichen Reaktionen des Herrn auf das Verhalten der drei Diener. Wie empfindest du seinen Umgang mit dem jeweiligen Diener?
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