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Martin Luther In „Tritt fest auf, mach‘s Maul auf, hör bald auf“ versammelt Arno Backhaus 44 kreaktiv-reformatorische Inputs. Mit scharfem Blick und klaren Worten bringt er – ganz luthermäßig – auf den Punkt, worauf es beim Christsein ankommt. Das bunte Andachts-Buch zum Selberlesen, Weitergeben, Drüber-nach-Lachen und E-Fun-gelisieren. Humorvoll, direkt, klare Kante. Einfach Arno Backhaus. Arno Backhaus ist studierter Sozialarbeiter, aktiver Liedermacher, fröhlicher E-fun-gelist, Bestsellerautor, Aktionskünstler, Gemeindegründer und sprudelnder Idee-alist. Mit seiner Frau Hanna lebt er in Calden bei Kassel. Die beiden haben drei erwachsene Kinder und fünf Enkel.

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ISBN 978-3-86506-845-3

www.brendow-verlag.de

ARNO BACKHAUS

„Aus einem verzagten Hintern kommt kein fröhlicher Furz!“

Tritt fest auf, mach‘s Maul auf, hör bald auf

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ARNO BACKHAUS

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ARNO BACKHAUS

Tritt fest auf, mach‘s Maul auf, hör bald auf 44 Anschläge an deine Herzenstür


ARNO BACKHAUS

Tritt fest auf, mach‘s Maul auf, hör bald auf 44 Anschläge an deine Herzenstür


Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet ßber http://dnb.d-nb.de abrufbar. ISBN 978-3-86506-845-3 Š 2016 by Joh. Brendow & Sohn Verlag GmbH, Moers Gesamtgestaltung: Brendow Verlag, Moers Titelfoto: mauritius images, Catharina Lux Druck und Bindung: Brendow Web & Print, Moers Printed in Germany www.brendow-verlag.de


Inhalt 1

2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23

Vor-Wort Im Leben kommt es nicht auf Sprüche an Bleib so wie du Biest? Lachen steckt an So dumm können nur Kinder sein! Keine Privatangelegenheit Wie aus Sympathie Liebe wird Verstehe ich nicht Ewigkeit Anbetung Gott lässt mit sich handeln Kopieren erlaubt Ent-setzen Burn-out Haben Christen nichts zu lachen? Hat dir schon jemand gesagt, dass du gut aussiehst? Wer hat schon was gegen Gartenschläuche? Ich habe keine Zeit Welchen Wert hat der Mensch? Vorsicht vor dem Bauch! Selbst-Therapie Widersprüche Zum Schlittschuhlaufen muss man geboren sein

6 8 10 12 14 16 18 20 22 24 26 28 30 32 34 36 38 40 42 44 46 48 50

24 25 26 27 28

Gesucht! 52 Fasten 54 Nichts ist unmöglich 56 Merkwürdig! Des Merkens würdig! 58 Wer sich auf das Falsche verlässt, ist schnell verlassen 60 29 Lernen – kaufen – wegwerfen 62 30 Biblischer Humor 64 31 Jesus möchte eine ganz kleine Nummer in deinem Leben sein 66 32 Sünde 68 33 Weisheit 70 34 Ich bin nicht gerne in die Schule gegangen 72 35 Das kleine und das große ABC 74 36 Dann wär zwar noch kein Frieden, aber auf jeden Fall schon mal kein Krieg 76 37 Halloween – den Horror feiern? 78 38 Urlaub 80 39 Ausländer raus und Deutsche rein? 82 40 Keine Einbahnstraße 84 41 Betreutes Wohnen 86 42 Belohnung 88 43 Ich tue mir selbst einen Gefallen 90 44 Die kürzeste Predigt im Neuen Testament 92 Offen gesagt 94 Bildnachweis 96


Der Glaube ist der Anfang aller guten Werke. Martin Luther

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Vor-Wort

Manche bezeichnen die Bibel als „Das Wort“ oder „Das Wort Gottes“. Jetzt soll ich ein Vor-Wort schreiben. Gibt es etwas vor Gott? Wenn ja, dann wäre das auch wieder Gott, denn die erste und letzte Instanz ist immer Gott. Er hat nicht nur das erste Wort und das Recht auf das Vor-Wort, er hat auch das Recht auf das Nach-Wort. Ganz am Ende hat er das letzte Wort. Und zuletzt braucht keiner mehr Worte, da müssen sie alle schweigen, die Lautsprecher in den Konzentrationslagern und den Diskotheken, die Brüller auf den Jahrmärkten, die Vertreter mit ihren Überredungskünsten, die Kanonen auf den Schlachtfeldern, die Firmen- und Nachrichtensprecher, die rechten und linken Chaoten mit ihren Parolen, die, die alles nachplappern, weil sie keine eigene Meinung haben, die, die an den Börsen nach Gewinnen schreien, die Sektenüberreder, die Schwätzer, die Versteigerer, die Pressesprecher, die Vorsänger in den Kirchen und Moscheen, die Vorwort- oder Nachwortschreiber, aber auch die, die ganz leise nach Hilfe, Liebe und Verständnis, nach Wasser und Brot schreien. Und

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dann hält Gott, ganz am Ende, sein großes Fest, und dazu lädt er ein, heute schon, mit der dicksten Einladungskarte, die es gibt: der Bibel.

Nur wir entscheiden, ob wir diese Einladung annehmen. Zwingen tut er uns nicht, eine Ewigkeit mit ihm zu verbringen ...


Der Glaube ist der Anfang Der Glaube aller guten ist der Anfang Werke. aller guten Martin Luther Werke. Martin Luther

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Im Leben kommt es nicht auf Sprüche an

Turnschuhe sind nicht für das Regal gemacht, sondern um sie anzuziehen und damit zu laufen. (Haben Turnschuhe eigentlich auch ein Ablaufdatum?) Ein Auto ist nicht konstruiert, um in der Garage zu stehen, sondern dass man (und frau) damit fährt. Geld ist nicht dafür da, dass es im Portemonnaie bleibt, sondern damit es in Bewegung kommt. Man spricht vom Geld- und Wirtschaftskreislauf. Ein Fallschirm hat seinen Sinn verfehlt, wenn er, richtig zusammengelegt, am Rücken „kleben“ bleibt. Der Zweck des Fallschirmes erfüllt sich dann, wenn ich abspringe und die Leinen ziehe. Und der Glaube ist nicht dafür da, dass ich an den Glauben glaube, sondern aus dem Glauben heraus lebe und handele, auf dass der Glaube Beine bekommt und wirksam wird. Sind wir nur Sprücheklopfer und Theoristen oder Praxisten? Große Worte und Sprüche sind nicht entscheidend, die kann doch jeder machen. Sicher kennst du diese Postkarten oder kleinen Bücher mit Lebensweisheiten, Aufkleber, Kalender und T-Shirts mit Sprüchen. Die stellt man sich gerne ins Regal oder hängt sie an die Wand, weil die Sprüche darauf komplizierte Dinge unkompliziert auf den Punkt bringen, oft mit viel Humor. Aber es kommt im Leben doch nicht auf die Sprüche an – so berührend sie auch sein mögen –, sondern darauf, welche Sprüche im Alltag umgesetzt werden 9

(können). Reden können viele, Sprüche machen auch, aber ob wir das auch leben, was wir proklamieren und als Aufkleber am Auto kleben haben, das wäre noch die Frage. Ich kenne niemanden, bei dem Reden und Leben so zusammengepasst haben wie bei Jesus Christus. Kein Sprücheklopfer, sondern ein Täter. Und das hat ihm kräftig Konflikte bereitet. Die gingen so weit, dass man ihn umgebracht hat. Kein Wunder: Man lässt sich doch nicht ins Tagesgeschäft reinreden, in das Verhalten anderen gegenüber oder auch nur in die eigenen Gedanken. Das macht man doch nicht so ohne Weiteres, ganz egal, ob da einer kommt, der von sich selbst behauptet, er sei der einzige Weg zu Gott. „Deshalb, meine Kinder, lasst uns Aber einige, die diesem einander lieben: nicht mit leeren Jesus glauben, ihm vertrauen und ihm erlauben, Worten, sondern mit tatkräftiger ihr Handeln, Reden und Liebe und in aller Aufrichtigkeit.“ Schweigen zu beeinflusJohannes 3,18 (Hoffnung für alle) sen, die erfahren, dass ihr Leben immer mehr von einer außergewöhnlichen Liebe, Gelassenheit, Barmherzigkeit und einem tiefen Frieden ausgefüllt wird. Und dann üben sie immer mehr ein, von Sprüchen hin zu einem authentischen Leben zu kommen.


Reichtum ist das geringste Ding auf Erden und die allerkleinste Gabe, die Gott einem Menschen geben kann. Darum gibt unser Herrgott gemeiniglich Reichtum den groben Eseln, denen er sonstMartin nichts Luthergรถnnt.

Der Glaube ist der Anfang aller guten Werke. Martin Luther

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Bleib so, wie du Biest?

Kennst du den Spruch noch? „Ich will so bleiben wie ich bin!“ – „Du darfst!“ Du darfst so bleiben, wie du bist? Oder musst du vielleicht vielmehr so bleiben, wie du bist? „Du hast dich aber gar nicht verändert, bist immer noch der Alte.“ Ist das ein Kompliment oder nicht eher ein Hinweis auf Starrsinn? Wenn du immer alles so machst, wie du es seit 10 Jahren gemacht hast, sind die Chancen groß, dass du es falsch machst. Hör nicht auf die Leute, die dir den Wunsch mit auf den Weg geben: „Bleib so, wie du bist!“ Denn wer glaubt, etwas zu sein, hört auf, etwas zu werden. Der reiche Mann in der Bibel, der zu Jesus kommt, macht es richtig. Er will nicht so bleiben, wie er ist, und fragt: „Was muss ich tun, um das ewige Leben zu bekommen?“ Er hatte alle Gebote gehalten. Und trotzdem hat ihm das Entscheidende gefehlt: ein Leben mit Qualität. Er fragt nach ewigem Leben. Und Jesus antwortet: „Lass los, was dich bindet, gib das Geld den Armen, und dann komm, und folge mir nach.“ Der reiche Mann in der Bibel hat sich am Geld festgehalten. Man kann sich ja an den verrücktesten Sachen festhalten, die alle keinen Halt bieten und einem das Leben, das ewige und jetzige, versperren. Wie wäre es, du würdest deine Arroganz und Gleichgültigkeit loslassen, oder deine Minderwertigkeitsgefühle, den Stolz oder die Eifersucht? Manche Eltern müssen ihre erwachsenen Kinder endlich loslassen, andere ihren Alkohol, ihre 11

Verletzungen. Jeder weiß selbst am besten, was ihn vom wahren Leben ablenkt. Und wenn man sich endlich entschlossen hat, loszulassen, kommt der Hinweis von Jesus, auf den es letztendlich ankommt (die Geldentsorgung war nur eine Zwischenstation): „Dann komm, und folge mir nach.“ Jetzt geht’s erst richtig los: Jetzt können wir in der Gegenwart Jesu das Leben, die Liebe und seinen Frieden erfahren, können wir lernen, ihm nachfolgen, seine Gerechtigkeit „Darum: Ist jemand in Christus, so und Barmherzigkeit ist er eine neue Kreatur; das Alte ist eintrainieren. vergangen, siehe, Neues ist geworden.“ Das hört sich so locker 2. Korinther 5,17 an, ist es aber nicht. Da brauche ich andere zu, die mir Mut machen, mich korrigieren und trösten. Das ist eigentlich der Sinn von Kirche. Nicht 45 Minuten absitzen, um sich mehr oder weniger kluge Vorträge anzuhören. Geh in deine Kirche und übe mit den anderen einen alternativen Lebensstil ein. Wenn du keiner angehörst, suche dir eine, in der du eine geistliche Heimat findest. Und dann geht’s aufs „Spielfeld“ zum Training.


Martin Luther In „Tritt fest auf, mach‘s Maul auf, hör bald auf“ versammelt Arno Backhaus 44 kreaktiv-reformatorische Inputs. Mit scharfem Blick und klaren Worten bringt er – ganz luthermäßig – auf den Punkt, worauf es beim Christsein ankommt. Das bunte Andachts-Buch zum Selberlesen, Weitergeben, Drüber-nach-Lachen und E-Fun-gelisieren. Humorvoll, direkt, klare Kante. Einfach Arno Backhaus. Arno Backhaus ist studierter Sozialarbeiter, aktiver Liedermacher, fröhlicher E-fun-gelist, Bestsellerautor, Aktionskünstler, Gemeindegründer und sprudelnder Idee-alist. Mit seiner Frau Hanna lebt er in Calden bei Kassel. Die beiden haben drei erwachsene Kinder und fünf Enkel.

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ISBN 978-3-86506-845-3

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„Aus einem verzagten Hintern kommt kein fröhlicher Furz!“

Tritt fest auf, mach‘s Maul auf, hör bald auf

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Tritt fest auf, mach‘s Maul auf, hör bald auf ine e d n ea g ä l h nsc 44 A

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