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Inhaltsverzeichnis Ablauf der Freizeit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7 Freizeitlied „Auf heißer Spur“ . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9 Freizeiturkunde . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10 Geschichtliches . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11

Bibelarbeiten Fall Fall Fall Fall Fall Fall Fall Fall Fall Fall

1: Observationsbericht - Jesus beginnt seinen Dienst . . . . . . . . 2: Komplizen gesucht - Die Berufung der Jünger . . . . . . . . . . . 3: Hausfriedensbruch - Die Heilung des Gelähmten . . . . . . . . . 4: Ein Aussteiger packt aus - Die Berufung des Levi . . . . . . . . . 5: Widerstand gegen die Staatsgewalt - Das Sabbatgebot . . . . . 6: Vorsicht, Massenauflauf! - Speisung der Viertausend . . . . . . . 7: Verschlüsselte Botschaft - Der reiche Jüngling . . . . . . . . . . . 8: Ein Blinder blickt durch - Heilung eines Blinden . . . . . . . . . . 9: Täter gefasst? - Verhaftung Jesu und Verleugnung des Petrus . . 10: Unglaublich, aber wahr - Die Auferstehung Jesu . . . . . . . . .

14 21 28 36 43 50 56 63 70 79

Workshops 1. Spurensicherung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 91 2. Selbstverteidigung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 96 3. Geheimschriften . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 97 4. Erste-Hilfe-Kurs . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 102 5. Kompass und Kartenlesen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 103 6. Funk-Morse-Kurs . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 105 7. Fessel- und Knotentricks . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 109 8. Ganoventheater . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 112 9. Detektivzeitung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 113 10. Detektivausrüstung erstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 114 11. Tarnen und Rollenspiel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 119 12. Bau einer Alarmanlage . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 122

Nachmittagsprogramm Boss - Bande - Spion: Ein Geländespiel (BBS) . . . . . . . . . . . . . . . . 126 Polizei- und Detektiveignungstest . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 128 Stadtspiel „Findet die Schmuggler!“ . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 135 5


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Besuch von der Polizei . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Bastelnachmittag . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Geländespiel Agentenjagd . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Theaterwerkstatt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Sport-Triathlon . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Geländespiel „Streng geheim!“ . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Abschlussfest: Fall gelöst! . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

138 139 140 143 144 146 149

Abendprogramm Kennenlernabend . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Detektivparty . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Filmabend . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Krimiabend: Raubüberfall in Dunkelhausen . . . . . . . . . . . . . . . . . Quizabend . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Nachtgeländespiel „Devisenschmuggel“ . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Brettspielabend, Wer findet die Löwensteinakte? . . . . . . . . . . . . . Krimibühne mit Kommissar Knifflig . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Detektive im Einsatz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Der letzte Abend . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

154 158 161 162 166 172 174 176 177 180

Freizeitheft Arbeitsblätter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 183 Lösungen zu den Arbeitsblättern . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 186

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Ablauf der Freizeit Abkürzungen: BA = Bibelarbeit, T = Thema

Anreisetag

Nachmittag: Abend:

Beziehen der Zimmer Kennenlernabend

1. Tag

Vormittag:

BA Fall 1 - Markus 1,14-15, Jesu Predigt in Kapernaum T Observationsbericht, Workshops in Kleingruppen Geländespiel „Boss - Bande - Spion“ Detektivparty

Nachmittag: Abend: 2. Tag

Vormittag: Nachmittag: Abend:

3. Tag

Vormittag: Nachmittag: Abend:

4. Tag

Vormittag: Nachmittag: Abend:

5. Tag

Vormittag: Nachmittag: Abend:

6. Tag

Vormittag: Nachmittag: Abend:

BA Fall 2 - Markus 1,16-29, Berufung der Jünger T Komplizen gesucht, Workshops Detektiveignungstest Quizabend BA Fall 3 - Markus 2,1-12, Heilung des Gelähmten T Hausfriedensbruch, Workshops Stadtspiel „Findet die Schmuggler“ Videoabend zum Thema BA Fall 4 - Markus 2,13-17, Berufung des Levi T Ein Aussteiger packt aus, Workshops Besuch von der Polizei Nachtgeländespiel „Devisenschmuggel“ (in der Dämmerung beginnen, damit sich die Kinder an das Gelände gewöhnen); Abschluss: Lagerfeuer BA Fall 5 - Markus 2,23-28, Jesus und der Sabbat T Widerstand gegen die Staatsgewalt, Workshops Bastelnachmittag zum Thema Krimiabend „Raubüberfall in Dunkelhausen“ BA Fall 6 - Markus 8,1-9, Speisung der 4000 T Vorsicht Massenauflauf!, Workshops Geländespiel „Agentenjagd“ Brettspielabend 7


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7. Tag

Vormittag:

Nachmittag: Abend: 8. Tag

Vormittag: Nachmittag:

Abend: 9. Tag

Vormittag:

Nachmittag: Abend: 10. Tag

Vormittag: Nachmittag:

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BA Fall 7 - Markus 10,17-27, Der reiche, junge Mann T Verschlüsselte Botschaft, Workshops Theaterwerkstatt Krimibühne mit Kommissar Knifflig BA Fall 8 - Markus 10,46-52, Der blinde Bartimäus T Ein Blinder blickt durch, Workshops Sportturnier (Triathlon mit 3 verschiedenen Sportarten; mit 4 oder 6 Mannschaften, jede spielt gegen jede, Dauer ca. 2 Stunden) Detektive im Einsatz BA Fall 9 - Markus 14,43-72, Verrat und Gefangennahme Jesu T Täter gefasst?, Workshops Geländespiel „Streng geheim“ Der letzte Abend BA Fall 10 - Markus 16,1-14, Auferstehung T Unglaublich, aber wahr?!, Zimmer aufräumen Abschlussfest „Fall gelöst!“

Anmerkung Man kann die Freizeitteilnehmer in Mannschaften einteilen (z.B. bei 42 Freizeitteilnehmern 7 Kinder pro Mannschaft). Diese Mannschaften werden nach Detektivagenturen benannt, z.B. Agentur Lautlos, Heimlich & Co. KG, Spürnasen AG usw. Manche Programmpunkte am Nachmittag oder am Abend können dann als Mannschaftsspiele gespielt und gewertet werden. Mit einer Einzelwertung durch einzelne Workshops ergibt dies dann eine individuelle Punktwertung für die Kinder (Urkunden und evtl. Preise).

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Fall 1: Observationsbericht

Text Markus 1,14-15 (Parallelstellen: Matthäus 4,12-17; Lukas 4,14-15)

Zielgedanke Jesus ruft die Menschen auf, zu Gott umzukehren.

Merkvers Ihr forscht doch in den Heiligen Schriften und seid überzeugt, in ihnen das ewige Leben zu finden - und gerade sie weisen auf mich hin. Johannes 5,39 (GNB)

Erklärungen zum Text Vers 14 Johannes der Täufer: Er war der Sohn des Priesters Zacharias und seiner Frau Elisabeth. Johannes wurde dem Zacharias im Tempel vom Engel Gabriel angekündigt. Zacharias hatte Zweifel, da er und seine Frau schon alt waren. Wegen seines Unglaubens ließ ihn der Engel verstummen. Johannes sollte ein großes Werk Gottes in Israel vollbringen. Über die Jugend des Johannes wis14


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sen wir nichts. Als Gott ihn beauftragte aufzutreten, war er in der Wüste. Er trug ein Gewand aus Kamelhaar und einen Ledergürtel und ernährte sich von Heuschrecken und wildem Honig. Johannes verkündigte das Reich Gottes: „Nach mir wird einer kommen, und er ist jetzt schon da: Gottes Retter. Um in das Reich Gottes zu kommen, ist Umkehr notwendig.“ Viele Menschen kamen zu Johannes und ließen sich taufen. Er wies immer wieder darauf hin, dass seine Aufgabe nur begrenzt war und dass Christus, der nach ihm kommt, nicht mit Wasser, sondern mit Geist taufen wird. Johannes sagte: „Ich bin nur die Stimme in der Wüste.“ Pharisäer, Sadduzäer, Priester aus Jerusalem und Leviten kamen, um herauszufinden, wer Johannes wirklich war. Nachdem Johannes Jesus getauft hatte, war seine Aufgabe erfüllt. Johannes hatte außerdem Herodes Antipas öffentlich getadelt. Dafür wurde er gefangen genommen (auf der Bergfeste Machärus am Toten Meer). Jesus kam nach Galiläa: Er wurde von Johannes am Jordan getauft. Nach der Taufe schickte der Geist Gottes ihn in die Wüste, nördlich von Jericho. Dort wurde er 40 Tage vom Satan versucht. Er lebte abgeschieden von Menschen in der Einsamkeit, um auf seinen Dienst an den Menschen vorbereitet zu werden. Die Engel dienten ihm. Die erste Verkündigung Jesu begann in Galiläa. Dort war der Widerstand der führenden Kreise geringer als in Jerusalem. Evangelium Gottes: Evangelium bedeutet gute Botschaft, Botenlohn oder auch Siegesbotschaft. Im Kaiserkult hatte z.B. die Geburt eines Thronfolgers oder ein Regierungserlass die Bedeutung eines Evangeliums. Vom Kaiser erwartete man, dass er sich zum Wohl seines Volkes einsetzte und Frieden und Heil für sein Volk erwarb. Jesus gebraucht das Wort Evangelium nicht oft, aber sein ganzes Auftreten ist Evangelium in Tat und Wort. Er selbst ist der Freudenbote und zugleich auch die Botschaft. Mit ihm beginnt die Gottesherrschaft auf Erden. Das Evangelium Gottes ist also mehr als eine Mitteilung: in der Verkündigung wird die Kraft Gottes zum Heil der Menschen wirksam. Sie wirkt in das Leben der Menschen hinein, weil durch den Glauben der sündige Mensch vor Gott gerecht gesprochen wird. So ist Evangelium auch Gericht für die, die es nicht annehmen wollen. Christus ist der Herr und der Inhalt der Verkündigung. Vers 15 Jesus lehnt sich in seiner ersten Verkündigung an das an, was auch Johannes verkündigt hat: Das Reich Gottes ist gekommen, kehrt um!

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Die Zeit ist erfüllt: Jesus hat in der Wüste den Satan besiegt. Er tritt seine Herrschaft an, die Königsherrschaft Gottes hat begonnen. Jesus ist nicht mehr nur Verkünder der Frohen Botschaft, sondern er ist sie in seiner ganzen Person. Er bringt nicht äußeres Glück, sondern Vergebung der Sünden. Reich Gottes: Damit ist keine örtliche Bestimmung gemeint, sondern die Herrschaft Gottes allein.

Jesus beginnt seinen Dienst Einstieg: Konzentrationstest Material: 15-20 Gegenstände, Tisch, Decke, für jedes Kind Papier und Stift. Vorbereitung: In dem folgenden Spiel werden auf einem Tisch ca. 15 bis 20 Gegenstände aufgestellt. Ablauf: Die Kinder bekommen ca. 3 Minuten Zeit, sich alles gut einzuprägen. Dann werden die Gegenstände verdeckt oder aus dem Raum gebracht. Die Kinder erhalten nun einen Zettel und einen Stift und schreiben alle Gegenstände auf, an die sie sich noch erinnern können.

Hauptteil 1. Möglichkeit: Anspiel - zwei Polizisten unterhalten sich Material für zwei Mitarbeiter: ein Koffer, Notizblock und Stift, eine Schriftrolle als erstes Beweisstück Rollenverteilung: Ein Mitarbeiter spielt Kommissar Knifflig (K.K.), den Sonderermittler aus dem Hauptquartier in Jerusalem, der andere spielt Kommissar Eifrig (K.E.) aus Nazareth. Situation: Kommissar Knifflig ist gerade aus Jerusalem in Nazareth eingetroffen. Er trifft mit dem Vertreter der Polizei vor Ort, Kommissar Eifrig, zusammen. Knifflig hat noch seinen Koffer in der Hand. Im Verlauf des Gesprächs beginnt er, erste Notizen zu machen. K.E.:

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Gut, dass Sie zu uns gekommen sind, Kommissar Knifflig. Man erzählt sich, dass Sie bei schwierigen Fällen genau der richtige Mann sind. Bei uns geht alles drunter und drüber, wir haben keine richtigen Beweise, nicht genug Zeit und nicht genug Leute, um sie zu suchen.


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K.K.:

K.E.:

K.K.:

K.E.: K.K.: K.E.:

K.K.:

K.E.:

K.K.:

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Was ist bei Ihnen eigentlich los? Man hört ja ganz erstaunliche Dinge aus Ihrer Ecke! Ich dachte, nachdem Herodes den Johannes gefangen gesetzt hat, wäre mal wieder Ruhe im religiösen Bereich. Die Sache hat uns vollkommen überrascht. Dass gerade bei uns die religiösen Wellen so hoch schlagen! Die Leute sagen doch immer, dass aus Nazareth nichts Gutes kommen kann. Wir sind völlig ratlos. Dieser Spruch ist wirklich im ganzen Land bekannt. Wollen die Einwohner das nicht mal ändern? Eigentlich müssten sie sich doch freuen, wenn eine solche Bewegung aus ihrer Gegend kommt und ihnen ein positives Image verschafft. Es geht nicht nur um die Sache, hauptsächlich geht es hier um eine Person. Dieser Jesus ist seit kurzem bei uns unterwegs. (murmelt beim Notieren) Jesus, Wanderprediger ... Erzählen Sie ruhig weiter! Eifrig, ich bin ganz Ohr! Er geht in die Synagogen und erzählt, das Reich Gottes ist gekommen. Wie Johannes im Süden ruft er die Leute zur Buße auf. Hier bei uns in Nazareth stößt er damit nicht nur auf offene Ohren. Warum das? Fühlen sich bei Ihnen die Schriftgelehrten und Pharisäer besonders angegriffen? Ich meine, Johannes ist ja auch nicht gerade zimperlich mit diesen Herrschaften umgegangen. Das allein ist es noch nicht einmal. Dieser Jesus stammt hier aus Nazareth, er ist der Sohn von Josef, dem Zimmermann. Die Leute nehmen es ihm einfach übel, dass er ihnen die Leviten liest, sie auf ihre Fehler hinweist, dabei ist er doch nur ein einfacher Zimmermann! Bei der Schriftlesung am letzten Sabbat hat er einen richtigen Aufruhr verursacht. Ich hatte Dienst und war nicht dabei. Mir wurde aber berichtet, dass er behauptet hat, die Verheißung aus der JesajaRolle, die er vorgelesen hatte, hätte sich mit seinem Auftreten erfüllt. Wir hätten hier beinahe einen Lynchmord gehabt. Wenn Sie Zeit haben, können Sie unseren Observationsbericht lesen. Man sagt allerdings auch, dass er in Kapernaum Wunder getan hätte, aber bei uns hat er solche Macht noch nicht gezeigt. Ich glaube, die meisten halten ihn für einen Aufschneider. Ich kann Ihnen außer dem Observationsbericht auch noch eine Kopie der Schriftrolle geben, dann können Sie sich Ihr eigenes Urteil bilden. (Eifrig gibt Knifflig eine Kopie des Observationsberichtes und die Schriftrolle.) Das hört sich ja sehr interessant an! Ich glaube, diesen Jesus sollte ich näher im Auge behalten. Wenn es so unterschiedliche Meinungen gibt, muss jemand der Sache auf den Grund gehen und die Wahrheit herausfinden. Ich glaube, ich werde mich in der Gegend ein wenig aufhalten und versuchen, alles über diesen Jesus in herauszufinden. 17


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2. Möglichkeit: Geschichte erzählen Material für die Mitarbeiter: 1 Tisch, Stühle, 1 Schriftrolle Rollenverteilung: Ein Mitarbeiter spielt Kommissar Knifflig, die anderen sind seine Untergebenen, die wie die Kinder die Geschichte hören. Situation: Kommissar Knifflig unterrichtet seine Leute von diesem neuen Wanderprediger, der in Galiläa aufgetaucht ist. Sie sollen herausbekommen, was es damit auf sich hat. Kommissar Knifflig: Erinnert ihr euch noch an Johannes den Täufer, diesen Mann, der ein Kamelhaargewand trug und sich von Heuschrecken und wildem Honig ernährte? Der, der in der Wüste am Jordan den Leuten predigte, dass sie ihre Sünden bekennen und sich als Zeichen ihrer Buße von ihm im Jordan taufen lassen sollten? Ja? Gut. Johannes sitzt ja jetzt im Gefängnis, aber in Galiläa gibt es nun einen neuen Wanderprediger, der verkündet, dass das Reich Gottes gekommen ist und dass alle Menschen Buße tun sollen. Er beruft sich auf etwas, das Johannes gesagt hat: dass er der ist, den Johannes immer angekündigt hat. In einem Synagogengottesdienst in Nazareth hat dieser Mann, der selbst aus Nazareth kommt und eigentlich Zimmermann ist, folgende Stelle aus der Jesajarolle vorgelesen (Knifflig nimmt die Rolle und liest vor): „Der Geist des Herrn ist auf mir, weil er mich gesalbt hat, zu verkündigen das Evangelium den Armen; er hat mich gesandt, zu predigen den Gefangenen, dass sie frei sein sollen, und den Blinden, dass sie sehen sollen, und den Zerschlagenen, dass sie frei und ledig sein sollen, zu verkündigen das Gnadenjahr des Herrn.“ Das allein hat den folgenden Aufruhr jedoch nicht verursacht, sondern seine Behauptung, dass sich dieses Wort mit seinem Auftreten erfüllt habe. Er behauptet, der zu sein, von dem in diesem Bibelwort die Rede ist. Die Menschen in Nazareth haben ihn beinahe umgebracht, aber er ist wie durch ein Wunder entkommen. Unsere Aufgabe ist es, herauszufinden, wer dieser Mann ist und was er macht. Auf geht’s, wir haben keine Zeit zu verlieren!

Vertiefung Kommissar Knifflig macht sich gleich an die Arbeit und fragt die Jungscharler, was sie über Jesus wissen. Die Ergebnisse werden an einer Tafel o.Ä. festgehalten.

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Schluss: Quiz-Spiel in zwei oder mehr Gruppen Material: 20 Punktpfänder pro Mannschaft, z.B. Streichhölzer, und Quizfragen. Vorbereitung: Jede Gruppe bekommt die gleiche Anzahl Punkte. 5 Punkte werden pro Gruppe als Startkapital auf den Tisch gelegt. Die übrigen Punkte liegen zum Einsatz bereit. Ablauf: Jede Gruppe darf pro Frage 1, 2 oder 3 Punkte als Einsatz setzen. Wird die Frage richtig beantwortet, kommen drei Punkte zum Bestand dazu. Ist die Antwort falsch, wird der Einsatz abgezogen. Welche Gruppe hat zum Schluss die meisten Punkte? Fragen Wie heißen die Lieder, die in der Bibel stehen? a. Hohelied b. Psalmen c. Klagelieder Mit welchem Evangelium beginnt das NT? a. Johannes b. Lukas c. Matthäus Welche Bezeichnung passt nicht zur Bibel? a. Gottes Wort b. Heilige Schrift c. Märchen Was bedeutet Evangelium? a. Frohe Botschaft b. geheime Information c. neueste Nachricht Mit welchem Ereignis beginnt das NT? a. Kreuzigung Jesu b. Geburt Jesu c. Ausgießung des Heiligen Geistes

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Aus wie vielen Teilen besteht die Bibel? a. 2 Teile b. 1 Teil c. 3 Teile Wie viele Bücher sind in der Bibel zusammengefasst? a. 62 b. 64 c. 66 Welche Berufsgruppe zur Zeit Jesu meinte, das AT besonders gut zu kennen? a. die Zöllner b. die Schriftgelehrten c. die Jünger Wo steht der Satz „Ich bin gekommen, die Sünder zu suchen und nicht die Gerechten“? a. Markus 2,17 b. Markus 1,27 c. Matthäus 3,7

Liedvorschläge aus Kinder feiern Jesus Lied Nr. 74: Allen Kindern dieser Erde Lied Nr. 87: Da staunst du Lied Nr. 99: Voll im Leben

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6. Funk-Morse-Kurs Dieser Workshop kann drinnen wie draußen stattfinden, ganz wie es das Wetter erlaubt und je nach dem, wie gemorst werden soll. Hier sollen das Morsealphabet und/oder das Flaggenalphabet vermittelt werden. Es können ein einfaches Morsegerät und/oder Flaggen gebaut bzw. gebastelt werden. Die hier abgebildeten Alphabete (Morsealphabet, Flaggenalphabet) befinden sich als Kopiervorlage auf der CD-ROM.

Das Morsealphabet Ab 1833 entwickelte der amerikanische Maler und Erfinder Samuel Morse (1791-1872) den ersten brauchbaren Schreibtelegraphen, den er 1837 zum Patent anmeldete. Zwei Jahre später erfand er das Telegraphenalphabet. Das Morsealphabet besteht aus kurzen und langen Klopfzeichen. Jedem Buchstaben ist eine bestimmte Kombination von kurzen und langen Zeichen zugeordnet. Aus den einzelnen Buchstaben werden dann Wörter und Sätze gebildet. Man kann diese Zeichen mit dem Finger klopfen, einem harten Gegenstand oder einem Telegraphen. An sonnigen Tagen kann man auch mit Hilfe eines glänzenden Stücks Metall oder eines Spiegels „morsen“. Gesprochen werden die kurzen Morsezeichen mit „di“ und die langen mit „da“ wiedergegeben. Der Buchstabe B würde also wie da di di di klingen.

Alphabet A·D-·· G--· J·--M-P·--· S··· V···Y-·--

B-··· E· H···· K-·N-· Q--·TW·-Z - -· ·

einige Satzzeichen Punkt · - · - · Apostroph (‘) · - - - - · Klammer - · - - · -

C-·-· F··-· I·· L·-·· O--R·-· U··X-··-

Komma - - · · - Bindestrich - · · · · Fragezeichen · · - - · ·

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Zahlen 0---3···6-··· 9----

· ·

1·---4····7--···

Sendezeichen Anfangszeichen - · - · Verstanden · · · - · Warten - · · · Notruf (SOS) · · · - - - · · ·

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2··--5····· 8---··

Schlusszeichen · - · - · Aufforderung zum Senden - · Irrung · · · · · · · ·

Das Morsegerät Morsen geschieht in der Regel auf elektronischem Weg, dafür braucht man das richtige Gerät. Die Anleitung verrät, wie man einen einfachen Summer zum Morsen bauen kann. Material (pro Summer): 1 Keksbüchse aus Blech, 2 Flacheisen (ca. 20 cm lang), 1 Laubsägeblatt, 10-20 m Kupferlackdraht, 1 Holzbrett (ca. 30 x 30 cm, je nach Größe der Blechbüchse), einige Holzschrauben, Lötzinn, Isolierband, 1 Klingelknopf, ca. 1 m Draht (wie er für Modelleisenbahnen verwendet wird), 1 regelbarer Transformator Werkzeug: Blechschere, Bohrmaschine mit Holz- und Metallbohrern, Schraubendreher, Lötkolben, Eisensäge, Schere Blechbüchse Spule Laubsägeblatt Isolierband Klingelknopf

<-- zur Stromquelle

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= Lötstellen


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Polizei- und Detektiveignungstest Spielidee Die Mitspieler werden in 4 Gruppen aufgeteilt. Jede Gruppe bekommt einen Laufzettel und beginnt jeweils an einer anderen Station. Ein Mitarbeiter begleitet die Gruppe. Er überwacht die Spielregeln und zählt die Punkte. Gewertet wird die Gesamtzeit, die jede Gruppe benötigt, um den Kurs zu durchlaufen. Je kürzer, desto besser!

Station 1 - Konzentrationstest / Zahlensalat Material: Kopiervorlage „Zahlen“, Stoppuhr Kopiervorlage Zahlen – diese Vorlage befindet sich auf der CD-ROM (Konzentration_Zahlen). Durchführung: Eure Konzentrationsfähigkeit und Schnelligkeit ist gefragt. In dem Kreis findet ihr sämtliche Zahlen von 1 - 40. Sucht zuerst die Zahl 1 und tippt sie an, dann die Zahl 2 usw. bis zur Zahl 40. Wenn ihr sie gefunden habt, geht das Ganze rückwärts bis zur 1. Je schneller ihr das schafft, desto besser ist es für euch, denn die Zeit wird gestoppt und gewertet. Punkte: Die Minuten zählen als Punkte.

Station 2: Personenschutz / Baseball-Weitschießen Als Polizisten gehört es zu eurem Aufgabenbereich, Politiker bei öffentlichen Kundgebungen zu schützen. Dabei kann es passieren, dass euer Schützling mit Tomaten, Äpfeln oder Ähnlichem beworfen wird und ihr diese Wurfgeschosse abwehren müsst. Material: Mohrenkopfwurfmaschine (Katapult), Mohrenköpfe (Negerküsse) Durchführung: Jeder von euch hat einen Versuch frei, mit einem Tennisball auf die Anschlagtafel der Mohrenkopfwurfmaschine zu treffen. Der Mohrenkopf sollte dann möglichst mit dem Mund aufgefangen werden. Wenn alle Spieler durch sind und niemand es geschafft hat, geht es weiter zur nächsten Station. Sobald ein Spieler es aber schafft, darf die ganze Gruppe schon jetzt weiterziehen und spart dadurch Zeit. Punkte: keine 128


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Station 3: Feuerwehrübung / Wasserzielspritzen Material: Schöpfkellen, Eimer, Stoppuhr Durchführung: Habt ihr schon einmal an einer Feuerwehrübung teilgenommen? Nicht?! Als zukünftige Polizisten habt ihr hier die Möglichkeit, die nötigen Erfahrungen zu sammeln. Füllt zwei Eimer mit Wasser und versucht, möglichst viel davon mit den Kellen in einen weiteren Eimer zu bekommen. Alle Spieler stehen in einer Staffel und spielen so lang, bis das Ziel erreicht ist. Ihr dürft allerdings nicht näher als 1,5 m an den Eimer herangehen. Die Markierung am Eimer sollte möglichst schnell erreicht werden. Punkte: Minuten oder Sekunden werden als Punkte gezählt.

Station 4: Gehörtest / Lotsendienst Material: Hindernisse, Tücher zum Augenverbinden Durchführung: Könnt ihr euch in der Dunkelheit gut zurechtfinden? Hier wird genau dieses überprüft. Mit verbundenen Augen sollt ihr so schnell wie möglich die markierte Strecke entlanglaufen und dabei möglichst wenige Hindernisse berühren, denn dafür gibt es Strafpunkte. Damit ihr aber nicht ganz auf euch allein gestellt seid, darf einer aus eurer Gruppe den Lotsen spielen und euch sagen, wie ihr laufen sollt. Hat der Erste die Strecke bewältigt, macht sich der nächste Spieler auf den Weg. Punkte: gestoppte Zeit als Punkte

Station 5: Turmbau Material: Stoppuhr Durchführung: Wenn ein Detektiv zu einem Tatort kommt, muss er ganz genau aufpassen, wo er hintritt, damit er keine Spuren verwischt. Wenn dagegen eine Horde Jungdetektive auftaucht, sind vermutlich alle Spuren niedergetrampelt und vernichtet. Beweist, dass ihr es auch anders könnt! Eure Aufgabe ist es, euch so „hinzustellen“, dass möglichst wenige von euch die Füße auf dem Boden haben. Achtung: Niemand darf sich auf den Boden legen! Punkte: Es zählen die Minuten und die Füße.

Station 6: Berglauf / Konditionstest Material: Stoppuhr Durchführung: Dass ein Detektiv oder Polizist körperlich topfit sein und eine gute Kondition haben muss, ist euch sicherlich klar. Ob ihr schon die nötige Kondition habt, wird jetzt getestet. Nacheinander läuft jeder Spieler die 129


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Nachtgeländespiel „Devisenschmuggel“ Material Große Spielgeldscheine zu 50, 100 und 500 in reichlicher Menge (siehe Kopiervorlagen), große Sicherheitsnadeln für eine Mannschaft plus Ersatz. Die Kopiervorlagen für die Geldscheine befinden sich auf der CD-ROM (Spielgeld).

Teilnehmer beliebig viele, aufgeteilt in zwei Gruppen Mitarbeiter zwei bis sechs Vorbereitung Als Spielfeld wird ein ca. 500 m langes und 100 m breites Gebiet deutlich abgegrenzt gekennzeichnet. Die Größe dieses Feldes richtet sich nach der Zahl der Spieler. Links und rechts des Feldes liegen auf der Mitte der Längsseite Start- und Zielbank der Devisenschmuggler. Die Kinder werden in Devisenschmuggler und Detektive eingeteilt. Durchführung Am Start wählen sich die Schmuggler ihren Geldschein und bekommen ihn vom Bankier (Helfer) mit einer Sicherheitsnadel auf den Rücken geheftet. Diesen Schein müssen sie wohlbehalten durch das von Detektiven bewachte Feld zur Zielbank bringen, wo ein zweiter Bankier den Schmugglern das Geld wieder vom Rücken heftet. Wer keinen Schein mehr hat, bekommt am Start 172


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