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15.07.2008
12:38
Seite 3
Personen der Bibel Aaron
2. Mose 17,11-13
Abraham
1. Mose 12,1
8
Adam
1. Mose 3,9
10
Andreas
Johannes 1,41.42a
12
Barnabas
Apg 4,36.37
14
Bartimäus
Markus 10,46c-48a
16
Boas
Rut 4,7.8
18
Damaris
Apg 17,34
20
>>
Daniel
Daniel 1,8.9
22
Nehemia
Nehemia 2,8
66
David
1. Samuel 17,45a.49 24
Nikodemus
Johannes 3,1.2a
68
Elia
1. Könige 19,7
26
Noah
1. Mose 8,22
70
Gideon
Richter 6,12
28
Obadja
1. Könige 18,12b.13 72
Hanna
1. Samuel 1,10.17
30
Paulus
Römer 7,19
74
Hiob
Hiob 1,20b.21
32
Petrus
Lukas 22,31.32a
76
Hiskia
2. Chronik 29,2
34
Philemon
Philemon 17
78
Jakob
1. Mose 32,27
36
Quartus
Römer 16,23c
80
Jeremia
Jeremia 12,5
38
Rebekka
1. Mose 24,58
82
Jesaja
Jesaja 6,6.7
40
Rhode
Apg 12,13-15a
84
Johannes
Matthäus 11,2.3
42
Samuel
1. Samuel 3,10
86
Jona
Jona 1,3a
44
Simeon
Lukas 2,25.26
88
Jonatan
1. Samuel 18,3
46
Simon
Lukas 5,5.10b
90
Joscheba
2. Könige 11,2
48
Stephanus
Apg 6,15
92
Josef
1. Mose 39,2a
50
Tabita
Apg 9,41
94
Josua
Josua 1,5
52
Thomas
Johannes 20,24.25
96
Kaleb
4. Mose 14,24
54
Timotheus
2. Timotheus 1,3.4a 98
Maria, Marta Lukas 10,41.42
56
Titus
2. Korinther 8,6
Mefi-Boschet 2. Samuel 9,3.5
58
Unbekannter Johannes 5,7a
Mose
2. Mose 3,4
60
Wasti
Esther 1,10-12
104
Naaman
2. Könige 5,1
62
Zachäus
Lukas 19,4-6
106
Nathanael
Johannes 1,47
64
Zacharias
Lukas 1,20
108
6
100 102
>> Weitere Inhalte Personen - Übersicht
3
Bibelstellen - Übersicht
4
Vorwort
5
Widmung
5
Grußwort
110
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Bibelstellen 1. Mose 3,9
Adam
10
1. Mose 8,22
Noah
70
1. Mose 12,1
Abraham
8
1. Mose 24,58
Rebekka
82
1. Mose 32,27
Jakob
36
1. Mose 39,2a
Josef
50
2. Mose 3,4
Mose
60
2. Mose 17,11-13
Aaron
6
4. Mose 14,24
Kaleb
54
Josua 1,5
Josua
52
Richter 6,12
Gideon
28
Rut 4,7.8
Boas
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1. Samuel 1,10.17
Hanna
30 Jeremia 12,5
Jeremia
38
1. Samuel 3,10
Samuel
86 Daniel 1,8.9
Daniel
22
1. Samuel 17,45a.49 David
24 Jona 1,3a
Jona
44
1. Samuel 18,3
Jonatan
46 Matthäus 11,2.3
Johannes
42
2. Samuel 9,3.5
Mefi-Boschet 58 Markus 10,46c-48a
1. Könige 18,12b.13 Obadja
4
Bartimäus
16
72 Lukas 1,20
Zacharias
108
1. Könige 19,7
Elia
26 Lukas 2,25.26
Simeon
88
2. Könige 5,1
Naamann
62 Lukas 5,5.10b
Simon
90
2. Könige 11,2
Joscheba
48 Lukas 10,41.42
Maria, Marta 56
2. Chronik 29,2
Hiskia
34 Lukas 19,4-6
Zachäus
Nehemia 2,8
Nehemia
66 Lukas 22,31.32a
Petrus
76
Esther 1,10-12
Wasti
Andreas
12
Hiob 1,20b.21
Hiob
32 Johannes 1,47
Nathanael
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Jesaja 6,6.7
Jesaja
40 Johannes 3,1.2a
Nikodemus
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>> Johannes 5,7a
Unbekannter 102
104 Johannes 1,41.42a
106
Johannes 20,24.25 Thomas
96
Apg 4,36.37
Barnabas
14
Apg 6,15
Stephanus
92
Apg 9,41
Tabita
94
Apg 12,13-15a
Rhode
84
Apg 17,34
Damaris
20
Römer 7,19
Paulus
74
Römer 16,23c
Quartus
2. Korinther 8,6
Titus
80 100
2. Timotheus 1,3.4a Timotheus
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Philemon 17
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Philemon
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Gideon Da erschien ihm der Engel des Herrn und sprach zu ihm [Gideon]: „Der Herr mit dir, du streitbarer Held!“ Richter 6,12 (Luther)
Gott muss Humor haben. Anders ist kaum zu erklären, dass Gott einen Mann wie Gideon mit diesem großen Wort ansprechen lässt: „streitbarer Held“! Zur Situation: Gideon lebte in einer schwierigen Zeit. Als Strafe für ständigen Ungehorsam hatte Gott die Feinde des Volkes Israels (Midianiter) ins Land einfallen lassen. Sie plünderten, was das Zeug hielt, verwüsteten die Felder und raubten das Vieh – sieben Jahre lang. Aus Angst vor ihnen versteckte sich das Volk Israel in den Höhlen der nahe gelegenen Berge. Auch Gideon ist auf dem Rückzug. Als Gott ihn durch einen Engel ansprechen lässt, drischt er gerade Weizen in einer Kelter, einem beengten Raum, in dem man sonst den Saft aus Weintrauben presste. Schwierige Zeiten forderten ungewöhnliche Methoden. Vielleicht hoffte Gideon auf diese Weise, das Getreide vor den Midianitern verstecken zu können. Das war schlau, aber nicht mutig. Als Gott ihm mitteilen lässt, dass er ihn als Kämpfer gegen die feindliche Übermacht gebrauchen will, lernen wir Gideon noch besser kennen. Er hat wenig Vertrauen zu Gott (Richter 6,13) und leidet an Minderwertigkeitskomplexen: „Siehe, mein Geschlecht ist das geringste in Manasse und ich bin der Jüngste in meines Vaters Haus“ (Richter 6,15). Helden klingen anders.
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Warum also diese steile Anrede als „streitbarer Held“? Will Gott ihn mit schmeichelnden Worten etwas aufpäppeln? Oder macht er sich lustig über Gideon? Kaum: Die folgende Geschichte gibt eine Antwort auf die Frage nach dem Warum. Gott sah mehr als die momentane Situation und Selbsteinschätzung des Gideon. Gott sah schon, was Gideon durch ihn und mit ihm werden sollte, nämlich ein Mann, unter dessen Führung das Volk der Midianiter geschlagen werden würde. Auch wenn der Weg bis dahin weit war und Gideon mit Furcht und Zweifel zu kämpfen hatte – am Ende bewahrheitete sich dieser Vo-
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rausblick Gottes. Dazu kam es, weil Gideon sich Schritt für Schritt auf Gottes Auftrag einließ. Diese Geschichte beeindruckt mich und ich entdecke hier wie auch in anderen Geschichten der Bibel: Gott braucht keine Helden, sondern er braucht Menschen, die seinen Worten folgen und sich von ihm gebrauchen lassen. Trotz Resignation, Zweifel und mangelndem Selbstwert kann Gott etwas mit uns anfangen. Von Gideon dürfen wir lernen, offen und ehrlich mit unseren Defiziten umzugehen – vor uns selbst und vor Gott. Offensichtlich sind das gute Voraussetzungen dafür, dass Gott mit und durch uns etwas Großes tun kann: Wenn Gott mit uns ist, wird das „Minus unserer Schwäche“ in ein „Plus seiner Stärke“ verwandelt (Epheser 6,10) .
Weiterdenken In welche „Kämpfe“ hat Gott dich gestellt? An welcher Stelle darf dich heute die Ansprache „Der Herr mit dir, du streitbarer Held!“ ermutigen? Ch. H. Spurgeon: „Um Kraft in der Öffentlichkeit zu haben, müssen wir Kraft im Verborgenen empfangen.“
meine Gedanken
Ein Strohhalm allein lässt sich leicht knicken. Fest verbunden mit einem starken Stück Eisen ist dies kaum möglich. Die feste Verbindung von Gideon mit Gott war das Geheimnis für das Bestehen in diesem ihm aufgetragenen Kampf. Wie steht es um deine Verbindung mit Gott?
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Hanna Vor lauter Verzweiflung weinte Hanna hemmungslos. Da antwortete Eli: „Geh getröstet und in Frieden nach Hause! Der Gott Israels wird dir geben, worum du gebeten hast.“ 1. Samuel 1,10.17
Eine Frau hat Träume Hanna hat es geschafft. Sie ist verheiratet mit dem Mann, der sie liebt. Sie träumt von einer großen Familie und vielen Kindern. Aber schon bald merkt sie, dass ihre Träume nicht so schnell in Erfüllung gehen. Sie wird nicht schwanger. Sie betet und bittet und vertraut Gott. Besonders schwer trägt sie an dem Schicksal, dass die zweite Frau ihres Mannes zu den kinderreichen Frauen zählt. Hinzu kommen deren Sticheleien. Hanna vertraut ihrem Gott und leidet trotzdem unter der Verachtung der Menschen, weil Gott sie nicht mit Kindern beschenkt hat. Sie fühlt sich ausgestoßen, benachteiligt und ungesegnet. Eine Frau geht zu Gott Hanna lädt ihre Not, Trauer und alles Warum vor Gott ab. Sie hat gelernt, dass sie in dieser Frage von Menschen keine Hilfe erwarten kann. Ihre erfahrenen Verletzungen sind zu groß. Aber sie hört nicht auf zu beten. Immer und immer wieder steht sie mit ihrer Bitte vor Gott, nun schon seit Jahren. Hannas Kraft ist fast am Ende. Die Jahre des Wartens haben sie an ihre Grenzen gebracht. Tränen fließen. Ihr Mann versucht sie zu trösten, aber sie bleibt in ihrer Traurigkeit gefangen. In ihrer Not gibt Hanna Gott ein Versprechen: Wird ihre Bitte von Gott erfüllt, will sie ihr künftiges Kind Gott zur Verfügung stellen. Plötzlich wendet sich die hoffnungslose Situation: Ein Priester sichert ihr die Erhörung ihres Gebets im Namen Gottes zu: „Geh getröstet und in Frieden nach Hause! Der Gott Israels wird dir geben, worum du gebeten hast.“ – Nun ist die Zeit des Wartens vorüber! Im festen Vertrauen auf diese Zusage Gottes weicht ihre Traurigkeit. Hoffnungsvoll schaut sie in die Zukunft. 30
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Eine Frau hält ihr Versprechen Hanna erhält, was sie erbeten hat. Ihr Gott hat ihr Gebet nach Jahren erhört. Samuel, ein Sohn, wird ihr geboren. Sein Name weist auf seine Geschichte. Er bedeutet „Erhört hat Gott“. Darin spiegelt sich Hannas Glaube. Jedes Kind ist zuerst eine „Gabe Gottes“ (Psalm 127,3). Hanna bleiben drei oder vier Jahre, um ihren Sohn zu prägen, und sie nutzt diese Zeit voll aus. Dann löst sie ihr Versprechen ein: Samuel wird in das Heiligtum Gottes gebracht. Genauso, wie Hanna es Gott zugesagt hat, geschieht es: Ein Leben lang soll Samuel Gott dienen. Nur im Vertrauen auf Gott kann sie diesen Schritt tun. Später schreibt Gott Geschichte mit diesem Kind. Gott segnet Hannas Gehorsam, dass sie tat, was sie – wenn auch in einer Stunde der Not – Gott versprochen hat.
Weiterdenken
meine Gedanken
Wie gehe ich mit meinen geplatzten Träumen um? Was bewirken sie in meinem Verhältnis zu Gott? Wie lange halte ich durch, ein Gebetsanliegen vor Gott zu bringen? Wie halte ich es mit meinen Versprechen vor Menschen und Gott?
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