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Inhaltsverzeichnis Vorwort . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5

Teil 1: Lektionen 1. Sündenfall . . . . . . . . . . . . . . . .1. Mose 3 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 8 2. Debora und Barak . . . . . . . . . . .Richter 4 und 5 . . . . . . . . . . . . . . 13 3. Gideons Berufung . . . . . . . . . . .Richter 6 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 19 4. Gideons Kampf . . . . . . . . . . . . .Richter 7 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 24 5. Simson . . . . . . . . . . . . . . . . . . .Richter 13-15 . . . . . . . . . . . . . . . . 29 6. Simsons Tod . . . . . . . . . . . . . . .Richter 16 . . . . . . . . . . . . . . . . . . 38 7. Isebels Mord an Nabot . . . . . . .1. Könige 21 . . . . . . . . . . . . . . . . . 47 8. König Ahab und Micha . . . . . . .1. Könige 22; 2. Könige 9,30-37 . . 54 9. Josia und das Gesetzbuch . . . .2. Könige 22 . . . . . . . . . . . . . . . . . 60 10. Josias Reformen und sein Tod 2. Könige 23,1-10 . . . . . . . . . . . . . 65 11. Zacharias und Elisabeth . . . . .Lukas 1,5-25.57-80 . . . . . . . . . . . 70 12. Geburt Jesu . . . . . . . . . . . . . .Lukas 1,26-48; Lukas 2,1-8; . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .Matthäus 1,18-24 . . . . . . . . . . . . . 77 13. Gelehrte suchen den König . . .Matthäus 2,1-23 . . . . . . . . . . . . . . 83 14. Das Gleichnis vom vierfachen Acker . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .Markus 4,1-20 . . . . . . . . . . . . . . . 90 15. Das Gleichnis vom reichen Toren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .Lukas 12,13-21 und 22-34 . . . . . . 96 16. Das Gleichnis vom reichen Mann und armen Lazarus . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .Lukas 16,19-31 . . . . . . . . . . . . . 107 17. Das Gleichnis vom Pharisäer und Zöllner . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .Lukas 18,9-14 . . . . . . . . . . . . . . 113 18. Wahre Größe im Reich Gottes Markus 10,32-45 . . . . . . . . . . . . 119 19. Bartimäus . . . . . . . . . . . . . . . .Markus 10,46-52 . . . . . . . . . . . . 124 20. Heilung von zehn Aussätzigen Lukas 17,11-19 . . . . . . . . . . . . . . 127 21. Zachäus . . . . . . . . . . . . . . . . .Lukas 19,1-10 . . . . . . . . . . . . . . 132

Teil 2: Anspiele 1. Auf dem Weg nach Emmaus . . .Lukas 24,13-35 . . . . . . . . . . . . . 142 2. Der Gelähmte in Lystra . . . . . . .Apostelgeschichte 14,8-20 . . . . . 146 3. Eine Weihnachtsgeschichte: Die Zeitreise . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 148

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4. Gideons Kampf Richter 7 Personen Gideon, zwei Soldaten, jemand, der Gott spricht und nicht zu sehen ist Material Für das Einleitungsspiel: zwei Tücher für die Augen, ein Kissen für jedes Kind Für das Anspiel: Holzschwerter für die Soldaten

EINLEITUNG Spiel: Auf der Jagd Zwei Spieler sind Jäger, die anderen Kinder Tiere. Die „Tiere“ verteilen sich auf dem Spielfeld. Jedes „Tier“ sitzt auf einem Kissen. Die „Jäger“ prägen sich eine kurze Zeit lang die Sitzordnung ein, dann werden ihnen die Augen verbunden. Sie versuchen nun, die „Tiere“ abzuschlagen. Diese dürfen ihren Platz nicht verlassen. Sie dürfen sich aber z.B. klein machen oder flach hinlegen. Sie müssen nur mit einer Hand am Kissen bleiben. Evtl. bei vielen Kindern in zwei Gruppen teilen. Erzähler wiederholt den ersten Teil der Gideongeschichte

HAUPTTEIL ERZÄHLER: Wie ihr das letzte Mal gehört habt, war sich Gideon nun sicher, dass er gegen die Midianiter, die Amalekiter und die Beduinen, die in das Land eingefallen waren, kämpfen sollte. In aller Frühe führte Gideon sein Heer zur Quelle Harod. Dort schlugen sie ihr Lager auf. Nördlich von ihnen im Tal lagerten die Midianiter. Doch bevor Gideon loszog, hatte Gott wieder eine Überraschung für ihn bereit. Gideon und der Soldat 1 haben mittlerweile auf der Bühne als Lager Platz genommen. GOTT: (spricht durch die angelehnte Tür, Gideon horcht auf) Gideon, du hast zu viele Soldaten! Diesem großen Heer will ich nicht 24


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den Sieg über die Midianiter schenken. Sonst werden die Israeliten mir gegenüber prahlen: „Wir haben uns aus eigener Kraft befreit!“ Ruf deshalb im Lager aus, dass alle, die Angst haben, umkehren sollen! GIDEON: (hat zugehört und geht zur Tür hinaus um den Auftrag auszuführen. Durch die Tür hört man) Hört mir zu, Männer, jeder, der Angst hat, soll nach Hause gehen! (er kommt zurück und setzt sich wieder zu dem Soldaten) Ich hätte nicht gedacht, dass so viele unserer Männer Angst haben. SOLDAT 1: Wie viele sind denn nach Hause gegangen? GIDEON: 22000 Männer haben kehrtgemacht und nur 10000 blieben zurück. SOLDAT: Was, so viele? ERZÄHLER: Doch Gott sprach noch einmal zu Gideon. GOTT: (Gideon horcht wieder) Es sind immer noch zu viele! Führ sie zur Quelle hinab! Ich will dort selbst noch einmal auswählen. Ich werde dir sagen, wer mit dir ziehen soll und wer nicht. ERZÄHLER: (Gideon und der Soldat gehen hinaus) Also ging Gideon mit seinen Männern an die Quelle. Der Herr befahl ihm: „Alle, die das Wasser mit der Hand schöpfen und es dann auflecken wie ein Hund, stell auf die eine Seite! Auf die andere Seite lass alle gehen, die sich zum Trinken hingekniet haben. Gideon tat das, was Gott zu ihm gesagt hatte. Am Ende blieben nur die 300 Männer übrig, die das Wasser aus der Hand getrunken hatten. Gott wollte, dass Gideon alle anderen nach Hause schickte. Als es Nacht war, marschierten die dreihundert Männer in die Nähe des feindlichen Heerlagers. (Gideon kommt mit seinen Soldaten wieder herein) Kurz zuvor hatte sich Gideon nachts in das feindliche Lager geschlichen. Dabei hatte er dem Gespräch zweier Soldaten gelauscht. Er bemerkte zu seinem Erstaunen, dass die Midianiter Angst vor den Israeliten hatten. Gott hatte ihm gesagt, dass er lauschen sollte, damit er mehr Mut bekam. Gideon dankte Gott dafür, kehrte ins Lager zurück und rief: „Los! Der Herr gibt die Midianiter in eure Gewalt.“ Sofort brachen sie auf. Nun stand er wieder an der Stelle, von der aus man in die Ebene hinuntersehen konnte. Alle schauten auf das riesengroße Heer, und es gab wohl keinen unter den dreihundert, dessen Knie nicht zu zittern begannen. Gideon und zwei Soldaten kommen herein. GIDEON: Hört mir genau zu! Ich erkläre euch jetzt meinen Plan. Wir können nur siegen, wenn ihr alles genau so macht, wie ich es sage, 25


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auch wenn es euch merkwürdig vorkommt. Wir teilen uns in drei Gruppen, eine geht mit mir direkt hier hinunter. Die zweite schleicht sich dort links hinüber zu den Kamelen und die dritte rechts bis an das kleine Wäldchen (deutet in die entsprechenden Richtungen). Solange ihr in euren Verstecken seid, zündet die Fackeln an und stülpt die Krüge darüber, damit der Schein nicht weit dringt. Ich werde dann ein Hornsignal blasen, das ihr sicher hören könnt. In dem Augenblick blast ihr auch alle in eure Hörner, zerschlagt die Krüge und stürmt mit den Fackeln auf die Feinde zu! Weiß jeder was er tun soll? SOLDATEN: O.K., Boss! SOLDAT 2: Ich habe noch eine Frage: Wenn wir in der rechten Hand das Horn haben und in der linken Hand die Fackel - womit sollen wir dann das Schwert führen? GIDEON: Das Schwert braucht ihr nicht, ihr werdet durch die Schwerter der Midianiter siegen. Lasst also eure Waffen im Gürtel stecken und zieht sie erst heraus, wenn wir die fliehenden Feinde verfolgen. Aber natürlich dürfen die Midianiter das nicht wissen. Sie sollen denken, ein großes Heer breche über sie herein. Darum schreit, so laut ihr könnt: „Wir kämpfen für Gott und für Gideon!“ ERZÄHLER: Vorsichtig schlichen die drei Gruppen auf den verschiedenen Wegen an das Lager der Midianiter heran. Keine der feindlichen Wachen bemerkte sie. Gideon und die Soldaten schleichen davon. Gideon wartete, bis er sicher war, dass die anderen Gruppen an den vereinbarten Stellen angekommen waren. Dann gab er leise den Befehl, die Fackeln anzuzünden und die Krüge darüber zu stülpen. Alles war bereit. Die hundert Männer setzten ihre Hörner an die Lippen und blickten zu Gideon. Der gab das Zeichen. Ein ohrenbetäubender Lärm setzte ein. Krachend wurden die Krüge zerbrochen, so dass das Gebüsch plötzlich in gespenstisch flackerndes Licht getaucht war. Die Männer stürmten auf das Lager zu und schrien: „Wir kämpfen für Gott und für Gideon!“ Die Midianiter schreckten aus dem Schlaf. Ihre eigenen Wachen kamen schreiend ins Lager gerannt. Die Midianiter hielten sie für Feinde und es entstand ein schreckliches Durcheinander. Wie groß musste das israelitische Heer sein! Jeder wollte fliehen und in ihrer Panik bekämpften sie sich selbst. So besiegte Gott die Midianiter und solange Gideon lebte, kämpften sie nicht mehr gegen Israel. 26


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KLEINGRUPPEN Lernvers Vertraue auf den Herrn! Sei stark und mutig, vertraue auf den Herrn (Psalm 27,14)!

Jüngere Gruppe Wir wollen uns auf Gott verlassen wie Gideon. Wir können mit den Kindern darüber sprechen, wo sie Gott vertrauen und wo nicht. Ein Vertrauensspiel spielen Einem Kind werden die Augen verbunden. Es steht in der Mitte eines Kreises aus anderen (kräftigen) Kindern und dem Erzähler. Das Kind soll sich steif machen und sich auf eine Seite fallen lassen. Es wird von den Kindern aus dem Kreis aufgefangen und wie ein Pendel zur anderen Seite geschwungen usw. Achtung: Macht allen vorher klar, dass das Kind in der Mitte unbedingt gefangen werden muss, damit es nicht verletzt wird. Das Spiel soll verdeutlichen: So wie die Kinder in dem Spiel zueinander vertrauen haben mussten, so sollen wir auch Gott vertrauen. Wir können uns bei ihm auch ganz fallen lassen, ihm alles anvertrauen und uns darauf verlassen, dass er uns hilft. Lernvers lernen Mit Hilfe von Gesten Sei STARK (eine Faust und einen starken Arm machen) und MUTIG (Brust raus, die Hände in die Hüften stemmen), VERTRAUE (sich in die eigenen Arme kuscheln) auf den HERRN (nach oben zeigen). Das kann man mit den Kindern ein paar Mal sprechen und die Gesten dazu üben.

Ältere Gruppe Auch diesen Teil der Geschichte in der Bibel nachlesen und zusammenfassen. - Warum schickt Gott die Ängstlichen nach Hause? Er kann sie nicht gebrauchen. - Alle, die Angst haben und das Wasser nicht mit der Hand schöpfen, müssen nach Hause, von 32.000 Männern bleiben nur 300 übrig. Was soll uns das heute zeigen? Gott will, dass wir uns allein auf ihn verlassen. 27


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- Wodurch gibt Gott Gideon Kraft? Durch Gottes Verheißung (V. 9 und 14), Gott zeigt ihm durch einen Traum des Feindes, dass diese verloren sind (V. 13), durch Anbetung (V. 15). - Welche Waffen gebrauchen die Israeliten gegen die Midianiter? Gottes Waffen sind oft anders als unsere. Auch hier ist Vertrauen gefragt. - Führte Gottes Befehl zum Sieg? Wer die Waffen Gottes gebraucht und Gott vertraut, darf auch Siege erleben. Wir können erst für andere glaubwürdige Christen sein, wenn wir uns nicht mehr auf uns selbst, sondern auf Gott verlassen, selbst wenn es nicht zu funktionieren scheint. Was sind denn die Waffen Gottes für uns? Gebet: Ich darf Gott jede Schwierigkeit sagen, aber auch danken für all das Gute, das er uns gibt. Glaube und Vertrauen: auch wenn nicht immer alles so klappt, wie ich es mir vorstelle. Bibel lesen: Nur wenn ich in der Bibel lese, kann ich den Plan Gottes für mein Leben entdecken. Geduldig sein, sich selbst und anderen gegenüber. Liebe: auch für diejenigen, die ich nicht mag. Freude, dass ich leben darf. Freundlichkeit gegen jeden. Güte: auch für meine nervige Schwester. Besonnenheit, wenn es mal nicht so klappt, wie ich es mir vorstelle. Selbstbeherrschung: Auch wenn ich der doofen Lehrerin gerne mal so richtig die Meinung sagen würde. Dankbarkeit gegenüber Gott für mein Leben: Auch wenn ich nicht alles habe, was ich will.

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