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Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis Vorwort . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Übersicht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

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Anspiele 1. Viele Organe - ein Körper . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2. Es war einmal … . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3. GEMEINDE . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4. Die Obstschale . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5. Das Sonntagsgesicht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6. Der Verwalter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7. Und dann? . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 8. Advent, Advent . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9. Lebenswege . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10. Alles gespeichert! . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11. Hände . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12. Typisch Frau! . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13. Gewusst wo . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14. Auf ein Neues . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15. Schöne Aussichten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 16. So wie immer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 17. Die Wand . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18. Der Schokoladenhase . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 19. Die verlorene Zeit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20. Der Rucksack . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

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Anhang Verzeichnis der Stichworte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 90 Verzeichnis der Bibelstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 92

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Stichworte Gemeinde, Gaben, Mitarbeiter, Gemeinschaft Gut, Böse, Märchen, Realität, Bibel Gemeinde, Vielfalt, Menschen, Gemeinschaft Gemeinde, Vielfalt, Gemeinschaft Gemeinschaft, Begegnung, Leben, Vertrauen Gaben, Vertrauen, Wert Leben, Enttäuschung, Realität, Hoffnung Advent, Licht, Begegnung Leben, Priorität, Zeit Versöhnung, Menschen, Fehler, Mitarbeiter Schöpfung, Gut, Böse, Tun, Vielfalt Frau, Gemeinde, Rollen, Gesellschaft

Anspiel

1. Viele Organe – ein Körper

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2. Es war einmal

3. GEMEINDE

4. Die Obstschale

5. Das Sonntagsgesicht

6. Der Verwalter

7. Und dann?

8. Advent, Advent

9. Lebenswege

10. Alles gespeichert!

11. Hände

12. Typisch Frau!

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Anspiel-Übersicht

Anspiel-Übersicht


Suche, Führung, Hilfe Anfang, Veränderung, Leben Leben, Zukunft, Perspektiven Weihnachten, Tradition, Glaube Beziehung, Versöhnung, Missverständnis Ostern, Tod, Glaube Zeit, Suche, Priorität Veränderung, Leben, Anfang

13. Gewusst wo

14. Auf ein Neues

15. Schöne Aussichten

16. So wie immer

17. Die Wand

18. Der Schokoladenhase

19. Die verlorene Zeit

20. Der Rucksack

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G = geeignet für Gemeinde G/A = geeignet für Gemeinde und Außenstehende

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1 Viele Organe - ein Körper

1 Viele Organe - ein Körper Stichworte: Gemeinde, Gaben, Mitarbeiter, Gemeinschaft Bibelstellen: Apostelgeschichte 2,42-47; Römer 14; Römer 15,1-6; 1. Korinther 3,1-8; 1. Korinther 3,9-17; 1. Korinther 12; 1. Korinther 13; 1. Korinther 14 Thematik und Anwendung: Das Stück geht ein auf die verschiedenen Menschen mit ihrer Einstellung zur Gemeindearbeit. Wie sehen sie sich, ihre Aufgaben und die Aufgaben anderer im Gesamtwerk „Gemeinde“? Dabei beleuchtet das Anspiel die Unzufriedenheit unter den Mitarbeitern und wie sie auf Außenstehende wirken. Impuls: Das Stück führt zu einer Ansprache zum Thema „Leib Christi, wichtiges Zusammenspiel aller Beteiligten, Notwendigkeit der verschiedenen Gaben“ hin. Jedes Gemeindeglied ist begabt, anderen zu helfen und zu einem Leben mit Gott einzuladen. Spieler HERZ (Blasebalg oder Luftpumpe, die ganze Zeit pumpend) MAGEN (Fleischwolf oder Mandelmühle, ständig drehend) BLINDDARM (Augenbinde, Armbinde, Stock) GROSSHIRN (Rechenschieber oder Taschenrechner, schiebend bzw. tippend) BLUTKÖRPERCHEN (rot gekleidet) Bühne: Ein menschlicher Körper - auf ein Plakat oder Tuch gemalt oder als Diaprojektion - bestimmt den Hintergrund, die Spieler heben sich farblich hervor. Wenn es technisch möglich ist, kann auch aus Holz oder Pappe die Umrandung eines Menschen in Übergröße gebaut werden, in der dann gespielt wird. Requisiten: Farbige Kleidung, Blasebalg oder Luftpumpe, Fleischwolf oder Mühle, Augenbinde, Armbinde, Stock, Taschenrechner oder Rechenschieber, Zeichnung oder Projektion eines menschlichen Körpers oder ein „Körperrahmen“ 9


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1 Viele Organe - ein Körper Blinddarm, Magen, Herz und Großhirn sind auf der Bühne. Das Blutkörperchen betritt die Bühne, schaut sich um und geht zum Herzen. BLUTKÖRPERCHEN: Hallo! Ich bin ein neues rotes Blutkörperchen, und ich schwimme überall mal vorbei, um mir alles anzusehen und den ganzen Körper kennen zu lernen. Wer bist du denn? HERZ: Sag bloß, du weißt nicht, wer ich bin? Also mich kennt hier jeder, bis zur kleinsten Zelle! Ich bin das Herz, das wichtigste Organ. Ohne mich läuft in dem Laden hier gar nichts. Du schwimmst ja auch nur, weil ich dich durch die Gegend pumpe. BLUTKÖRPERCHEN: Du bist also die Pumpe, von der mir das Großhirn erzählt hat. Du bist ja ein unermüdlicher Arbeiter! Sag mal, macht pumpen denn Spaß? HERZ: Spaß? Arbeit muss keinen Spaß machen! Das Wichtigste ist, dass die anderen Respekt vor dir haben und dich anerkennen. - Und ich werde anerkannt! Schließlich habe ich Macht! BLUTKÖRPERCHEN: Irgendwie habe ich mir dich herzlicher vorgestellt. HERZ: Ja, ich weiß, viele haben ein ziemlich kitschiges, verklärtes Bild von einem Herzen: knallrot und schön geformt. Mit solchen Sentimentalitäten belaste ich mich nicht! Ich habe genug damit zu tun, alles in Schwung zu halten. BLUTKÖRPERCHEN: Na, dann will ich dich auch nicht länger aufhalten und weiterschwimmen. HERZ: Tschüss! Das Blutkörperchen kommt zum Magen. BLUTKÖRPERCHEN: Hi, ich bin ein neues Blutkörperchen, und wer bist du? MAGEN: Hallo, ich bin der Magen. Was willst du von mir? Soll ich jetzt etwa auch noch Blutkörperchen verdauen? BLUTKÖRPERCHEN: Das ist nicht nötig. Ich wollte dich nur kennen lernen! MAGEN: Das ist sehr lieb von dir, aber weißt du, ich habe so viel Arbeit, ich habe überhaupt keine Zeit, neue Körperchen oder neue Zellen kennen zu lernen. BLUTKÖRPERCHEN: Was arbeitest du denn den ganzen Tag? MAGEN: Ach, wenn du wüsstest, was hier alles verdaut werden muss! Alles, was so kommt, wird erst mal bei mir abgeladen! Mit kleinen und großen Brocken muss ich mich abmühen! 10


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1 Viele Organe - ein Körper BLUTKÖRPERCHEN: Kannst du denn nicht etwas an andere delegieren? MAGEN: Ach, die Zähne sind so faul und träge! Bevor ich versuche, sie zu überreden, besser zu kauen, zerkleinere ich lieber selbst alles. Und der Darm meckert sowieso ständig an mir rum, ich müsste besser arbeiten, sonst würde er sich aufblähen! BLUTKÖRPERCHEN: Aber ..., kannst du dich denn nie ausruhen? MAGEN: Theoretisch schon, wenn ich nur verdauen müsste. Aber das Schlimmste ist das, was die Seele mir aufbrummt! BLUTKÖRPERCHEN: Die Seele? Der bin ich noch gar nicht begegnet! Wo sitzt die denn? MAGEN: Das weiß leider keiner so genau. Irgendwo zwischen Großhirn und Kleinhirn, denke ich. BLUTKÖRPERCHEN: Und was macht die Seele Schlimmes mit dir? MAGEN: Die regt sich immer so auf! Und dann entzündet sich meine Haut, oder ich bekomme riesige hässliche Pickel, die man Geschwüre nennt! BLUTKÖRPERCHEN: Du Armer! MAGEN: Tja, einer muss ja die Arbeiten erledigen, die sonst keiner machen will. Du, ich muss mich jetzt beeilen! Ich habe schon zu viel Zeit verschwatzt! Bis dann mal! (dreht den Fleischwolf jetzt sehr schnell) BLUTKÖRPERCHEN (auf dem Weg zum Blinddarm): So ein Organleben scheint ja ganz schön anstrengend zu sein. Dabei dachte ich immer, es hätte auch schöne Seiten. (sieht den Blinddarm, der auf der Bühne sitzt) Da ist jemand, der nicht so hektisch ist, vielleicht hat der etwas Positives zu berichten? (dem Blinddarm zugewandt) Hallo, du! Ich wollte dich mal besuchen kommen! BLINDDARM: Hat da jemand mit mir geredet? Ich habe mich bestimmt geirrt. BLUTKÖRPERCHEN: Nein, du hast dich nicht geirrt! Ich habe mit dir geredet! Ich bin ein neues Blutkörperchen und möchte dich kennen lernen. BLINDDARM (steht auf): Ach, das ist aber nett, ich bin der Blinddarm! Weißt du, in der Regel werde ich übersehen, einfach nicht beachtet. Ich bin allen egal. Ich bin von der Natur benachteiligt. Ich kann nichts! Ich habe keine Funktion! Ich bin wertlos! Ach, wenn ich doch so wichtig wäre wie der Dickdarm oder der Dünndarm! Aber ich bin eben zu nichts zu gebrauchen! BLUTKÖRPERCHEN: Also ich bin froh, dass du da bist! Du bist der erste, den ich hier treffe, der nicht so hektisch ist! 11


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1 Viele Organe - ein Körper BLINDDARM: Ach, es ist lieb, dass du mich trösten willst, aber ich bin nicht mehr zu trösten. Ich habe schon zu viele Enttäuschungen erlebt! Lass mich. BLUTKÖRPERCHEN: Ich habe eine Idee! Soll ich dir mal ein paar kleine Bakterien vorbeischicken? Dann könntest du dich entzünden, und dann stehst du im Mittelpunkt, und alle nehmen Notiz von dir! BLINDDARM: Oh nein, hör bloß mit solchen Geschichten auf! Das ist mir viel zu aufregend und zu stressig! Schwimm lieber weiter und verschwende nicht deine Zeit bei mir! Adieu! BLUTKÖRPERCHEN (allein): Also irgendwie scheinen in diesem Körper hier alle ziemlich frustriert zu sein. Seltsam! Dabei ist alles so wunderbar gemacht. Vielleicht weiß ja das Großhirn, warum das so ist? GROSSHIRN: Hallo, Blutkörperchen, wie war deine Reise zu den Organen? BLUTKÖRPERCHEN: Ich war erstaunt, dass jeder irgendwo unzufrieden war. Woran liegt das? GROSSHIRN: Ich denke, das liegt daran, dass jeder viel zu sehr auf sich selbst schaut und nicht auf das Funktionieren des Ganzen. Wenn jeder den ganzen Körper wichtiger nähme als sich selbst, dann müsste das Herz seine Macht nicht so hochspielen, sondern könnte die anderen Organe mit seiner Lebenskraft anstecken und motivieren. Der Magen müsste seine Arbeit nicht mehr als Last empfinden, sondern darauf sehen, dass er andere unterstützt. Und der Blinddarm müsste sich nicht mehr wertlos vorkommen, sondern könnte seine Zeit nutzen, um jungen Blutkörperchen zuzuhören und ihnen aus dem Leben des Körpers zu erzählen. BLUTKÖRPERCHEN: Du hast vollkommen Recht! Ich schwimme noch eine Runde und sage es allen!

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