InunserenVeröffentlichungenbemühenwiruns,dieInhaltesozuformulieren,dass sieallenMenschengerechtwerden,dasssichalleGeschlechterangesprochen fühlen,woallegemeintsind,oderdasseinGeschlechtspezifischgenanntwird.Nicht immergelingtdiesaufeineWeise,dassderTextgutlesbarundleichtverständlich bleibt.IndiesenFällengebenwirderLesbarkeitundVerständlichkeitdesTextesden Vorrang.DiesistausdrücklichkeineBenachteiligungeinzelnerGeschlechter.
BenennungderBibeltexteaufGrundlageder Ü berschrifteninderGuteNachricht Bibel,durchgeseheneNeuau fl age,©2018DeutscheBibelgesellschaft,Stuttgart. VerwendungmitfreundlicherGenehmigung.
DieserTitelistentstandeninZusammenarbeitmitdemBibellesebundSchweiz, www.bibellesebund.ch,undderDeutschenBibelgesellschaft,www.die-bibel.de.
Impressum ©1.Au fl age2023
Praxisverlagbuch+musikbmgGmbH,Stuttgart2023 PrintedinGermany.Allrightsreserved.
Praxisverlagbuch+musikbmgGmbH,Stuttgart;www.praxisverlag-bm.de
ISBNBuch978 3 86687 346 9
ISBNE-Book978 3 86687 347 6
DeutscheBibelgesellschaft,Stuttgart;www.die-bibel.de
ISBNBuch978 3 438 03989 7
ISBNE-Book978 3 438 07270 2
Lektorat:buch+musik – MarlenBleiholder,Stuttgart Umschlaggestaltung,SatzDownloads:buch+musik –DanielaBuess,TobyWolf,Stuttgart Satzprogrammierung:X1-Publishing,Stuttgart BildrechteUmschlag,Inhalt,Downloads:iStock:VitaliiDumma;unsplash:MarjanBlan BildrechteFotos:SaraSchmidt,Ste ffi sburg
BildrechteIllustrationen:BiancaStegmaier,Ditzingen
BildrechteFotosvonAutorinundIllustratorin:beiAutorin/Illustratorin
DruckundGesamtherstellung:KR Ü GERDruck+VerlagGmbH&Co.KG,Merzig
Inhaltsverzeichnis Einleitung MitKinderndieBibeldarstellen ObHolzkegel,Biegepuppen,Stab fi gurenoderHandpuppen – das SpielmitFigurenerm ö glichtesKindern,tiefineineerz ä hlteGeschichteeinzutauchenodersieselbstzuspielen:
• VieleBibeltextesindErz ä hltexte(z.B.Geschichten ü berdie Erzeltern,Mose,JesusundseineApostel).Sieeignensichgut f ü rdasSpielenmitFiguren.
• BeiderWahlderFigurengehtesumdieFrage:Wasbrauchtdie Geschichte,uminihrerHandlungundihremKernzuwirken? AuchwievertrautdieKindermiteinerGeschichte/Methode sindundwiekomplexderInhaltist,entscheidetmit,welche Figurensicheignen.
• FigurenbraucheneinenUntergrundodereineB ü hneundggf. weitereRequisiten.DasMaterialsollnichtablenken,sondern helfen,dieBedeutungeinerBibelgeschichtezuerschlie ß en.
• KommteineGeschichteodereineDarstellungsmethode erstmalszumEinsatz,bietetessichan,selbstzuerz ä hlenund dieKinderh ö renzu.SindsiemitderGeschichte/Methodevertraut,kanndieGeschichtegemeinsamaufgebautodervonden Kindernselbstgespieltwerden.
• EinanschließendesGespräch überdieGeschichtegibtKindern eineMitteilungsmöglichkeitfürdas,wassiebewegtundherausfordert.OffeneImpulsfragensindz.B.:Wie findestdudie Geschichte?WasistdasSchönste?Wasistwichtig?Hättedie Geschichteauchandersausgehenkönnen?Werausder Geschichtewärstdugernundwarum?
• Esistwichtig,sichmitdenFigurenundihrerHandhabung vertrautzumachen.Esgehtdarum,dieGef ü hleeinerFigur unddieHandlungderGeschichtenachzuemp fi ndenundim Spielauszudr ü cken.Werspielt,trittdabeiindenHintergrund.
• Zentralf ü rdieDarstellungmitFigurenistdasZusammenspiel zwischenderErz ä hlungunddemSpielmitdenFiguren.Jeder SchritteinerFigur,jedeGestebrauchtZeit.Esbraucht Ü bung, eineGeschichtemitFigurenfreizuerz ä hlen.
DieMethodendiesesBandes Figurenlassensichunterschiedlichhandhaben.EsgibtbeweglicheFigurenwiedie „ Biegepuppen “,dieGef ü hleundHaltungen mithilfedesKö rpersausdr ü ckenk ö nnenunddadurchKindern eineIdenti fi kations fl ä chebieten.AndereMethoden,z.B.die „ Handpuppen “ ladenKinderein,selbstinRollenzuschl ü pfenund miteinanderzuinteragieren.MitMethodenwie „ Hausrats-Helfer “ kanneineGeschichteneuund ü berraschendinszeniertwerden. NeutraleFigurenohneAnbindung andiebiblischeLebenswelt, wie „ Knotenpuppen“ oderdieInhalteeiner „ Krempel-Kiste “,bieten auchRaumf ü reigeneGeschichtenausdemAlltagderKinder.
AuchderHerstellungsprozessderFigurenkannf ü rdieKindereine wichtigeDimensionbeiderAuseinandersetzungmitderGeschichtesein.ManchmalsindgeradeschlichteFiguren,wiez.B. die „ Draht fi guren “ oderdie „Glieder fi guren “ besondersaussagekr ä ftig.Eskannz.B.bewusstauffestgelegteGesichterundAusdr ü ckeverzichtetwerden,umdieDeutungo ff enzulassen.InanderenFä llenistdasdetailliertegemeinsameGestaltenbereitsTeil desDeutungsprozesses,soz.B.wennBilderzur „ Erz ä hlschiene “ gemaltwerden.MancheMethodensindstrenggenommenkeine
Methode,sonderneherToolszumErz ä hlen.Das „ Spielhaus “ ist hierf ü reinBeispiel.
Weiterfü hrendeGespr ä chs-undVertiefungsmethodensindin diesemBandnichtaufgef ü hrt,sondernwerdenanandererStelle der „ Machmit-Methoden “ -Reihethematisiert.Beiausgew ä hlten MethodengibtesAnregungenunter „ Praxisbezug “ .
DieEinsatzm ö glichkeiten DieMethodenindiesemBandkönnenunterschiedlicheingesetzt werden.AlsErzählmethodeneignensiesichfüreineBegegnungmit einerbiblischenGeschichte.KinderundErwachsenenähernsichgemeinsamderGeschichtean.FigurenoderToolswie „Ast fi guren “ oder „ Kreidekl ö tze “ ladenzumMitgestalten,MitspielenundErz ä hlenein.J ü ngereKinderhabenoftdasBed ü rfnis,nacheinerGeschichteselbstmitdem Materialz.B.ineiner „ Erdkiste “ zuspielen. DabeigebendieKinderdenInhaltoftfreiwiederoderentwickeln ihnspontanweiter.
DieAltersangaben Grunds ä tzlichsinddieMethodendiesesBandesf ü rKinderzwischen6und12Jahrengeeignet.AnhandderIconsunterdemjeweiligenMethodennamenisteineEinsch ä tzung,inwelcherAltersgruppedieMethodegutdurchf ü hrbarist,leichtm ö glich.Die AltersangabensindjedochnichtalsabsoluteAngabenzuverstehen.VieleMethodenmitFigureneignensichalsErz ä hlmethode bereitsf ü rdasVorschulalter.Bei ä lterenKindernbekommenFigureneinenneuenAnreiz,wenndieKinderselbstFigurenherstellen, bzw.GeschichtenmitFigureninszenieren.
DieReihe „ Machmit-Methoden “ Die „ Machmit-Methoden “ bef ä higenKinder,Geschichtenund TexteausderBibelm ö glichstselbstst ä ndigundgemeinsammit anderenzuentdecken.DieReihem ö chteinspirierenundermutigen,beiderWahlderMethodendieKinderst ärkerindenBlickzu nehmen.IhreLustamEntdeckenundSpielen,ihreGestaltungsfreude,ihreFragenundAntworten,ihreM ö glichkeitendesVerstehens,ihreDeutungenundGottesvorstellungensollenimMittelpunktstehen.
DieAuswahlderMethoden BeiderAuswahlderMethodendrehtsichallesumdasEntdecken biblischerGeschichtenundumdieVertiefungderBesch ä ftigung mitbiblischenTexten.Dieausgew ähltenMethodensinddarauf ausgerichtet,dassdieKinderzwarangeleitet,aberdannselbstaktivwerden.JederBandder „ Machmit-Methoden “ -Reiheb ü ndelt verschiedeneMethodenzueinembestimmtenThema.
DieKompetenzen EineVermittlung,dieKinderneineaktiveRollezugesteht,stelltandereAnforderungenanKinderundErwachsene.NebendeminhaltlichenVerst ä ndniseinerGeschichtegehtesbeispielsweisedarum,selbstEntdeckteszubeschreiben,eigeneSichtweisenzu erkl ä ren,Inhaltezudeutenoderetwaskreativdarzustellen.Die AngabenunterjederMethodezeigenauf,welcheKompetenzen durcheineMethodeerworbenundentwickeltwerdenkö nnen.Es handeltsichumsogenannteprozessbezogeneKompetenzen,die miteinanderverkn ü pftsind:
• Wahrnehmen: DieKinderstaunen ü berGeschichtenund beschreiben,wassieimInnernbewegt.Sienehmenreligiö se Ph ä nomene,SymboleundErfahrungenalssolchewahrund ordnensieein.Siesammeln ä sthetischeErfahrungen.Sie ä u ß ernFragennachUrsprung,SinnundZieldesLebens.
• Verstehen: DieKindereignensichWissenundBibelverst ä ndnis an.Siefragennach,beobachten,erforschen,kombinieren.Sie lernenwichtigeGrundbegri ff eundreligi ö seSymbolekennen undverstehen.SienutzendabeiverschiedeneMedien, MaterialienundWerkzeuge.
• Sprechen: DieKindertauschensichmitanderenaus.Sie vergleichenihreBeobachtungenundGedanken.Sievertreten ihreMeinung,h ö renaberauchanderenzuundf ü hlenmit. SiewendenMimik,Gestikund(religi ö se)Sprachean.
• Handeln: DieKindergestalten,stellendar,werdenschöpferisch tätig.Sieagierenplan-undfantasievoll,wendenTechnikenund Methodenan.SieprobierenchristlichePraxisaus.
• Re fl ektieren: DieKindervergleichen,unterscheiden,deuten eineGeschichte,ordnensieeinundbewertensie.Sie fi nden selbsteinePositionundbeziehendiePerspektiveandererein.
InderArbeitk ö nnendieKompetenzenhelfen,dieMethodenan sichbessereinzuordnen:WelcheKompetenzenerm ö glichteine Methode?Wof ü reignetsiesich?Waskannsieleistenundwas nicht?DashilftbeiderAuswahleinerMethodeundbewahrtauch davor,eineMethodezu ü berfrachten.
DerAufbauderMethoden Symbole:
Gesch ä tzteZeitf ü rdieDurchf ü hrung:kurz,mitteloderlang
Altersangaben:von6Jahrenanaufw ä rts
Sozialform:Einzel-,Partner-oderGruppenarbeit
Aufwand:niedrig,mitteloderhoch
Schwarz: DiepraktischeUmsetzungderMethode.DieBeschreibungenth ä ltallesben ö tigteMaterial,ggf.inKlammerneinenHinweisaufVorlagenzumDownload,dieallgemeineBeschreibung derMethodemitdeneinzelnenSchrittenundeinenPraxisbezug.
IndenFällen,woaufBastelvorlagenzumDownloadverwiesen wird,istdasben ö tigteBastelmaterialimentsprechendenDownloadaufgelistet.InderMateriallistezurMethodeselbststehtdann nurderHinweisaufdenDownloadund „ entsprechendesMaterial “ . WirdinderBeschreibungaufandereMethodenverwiesen,istdas immerdurchAnf ü hrungszeichengekennzeichnet.
Grau: Zus ä tzlicheInformationen.Dazugeh ö rendieKompetenzen,dieeineMethodefö rdertundfordert,undderQuerverweis ( •• )aufeinigeausgew ä hltebiblischeGeschichten,diesichf ü rdieseMethodeeignen.
DieDownloads Unterdownload.praxisverlag-bm.destehenzudenMethodenzus ä tzlicheMaterialienindigitalerFormzum DownloadzurVerfü gung.DiemeistenVorlagenk ö nnen aufgeeignetemPapierausgedrucktwerden.F ü rwiederholtenEinsatzundbessereHaltbarkeitbietetessichan, dieVorlagenvordemAusschneidenzulaminieren.
DerKaufberechtigtzumDownloaden,Ausdrucken,Kopierenund VerwendenderDaten,sofernsiezurVorbereitungundDurchf ü hrungderInhaltediesesBuchesverwendetwerden.EineVervielfä ltigung,VerwendungoderWeitergabedar ü berhinausistohneErlaubnisausdr ü cklichnichtgestattet.
Kegel fi guren MitKegel fi gurenausHolzerlebendieKindereineGeschichteoder spielensieselbst.
Material
Bastelvorlage(s.Downloads)undentsprechendesMaterial;passendeRequisiten
Beschreibung
Spielm ö glichkeiten: 1. KulisseimVorfeldaufbauen,Figurenvorstellen,positionierenund dieGeschichtespielen. 2. Miteinem nochleerenBodentuchbeginnen,dieGeschichtenachundnach w ä hrenddesErz ä hlensaufbauen. 3. DieKinderbauenmitdem bereitstehendenMaterial,w ä hrenddieGeschichteerz ä hltwird. 4. DieKinderspielenunderz ä hlenselbst.
Praxisbezug
WirddieGeschichteerz ählt,knietodersitztdieErz ä hlerin/der Erz ä hlerhinterderaufgebautenSzene.Allesbenö tigteMaterial liegtineinemKorbbereit.DieFigurzurErz ä hlungpassendbewegen(fr ö hlichgehend,vorsichtig,schnell).Beil ä ngerenWegen ganzbeiderFigurundihremWegbleiben.DieFigurenschweben nicht,sieahmenSchrittenach.DazuwerdensieamK ö rperfestgehalten,nichtamKopf.SindFigurenmiteinanderimGespr ä ch, werdensieeinanderzugewandt.DabeimusseineFigurbeimRedennichtst ändigbewegtwerden.F ü rdasErz ählenmitKegel-
fi gurenliebereinenkurzenErz ä hltextverwenden,daf ü rmehrZeit f ü rdasSpielenlassen.KinderdurchFrageneinbeziehen.
Kompetenzen DieKinderk ö nnendenWeg,dendiePersonenineinerGeschichte zur ü cklegen,mitgehenunddieHandlungverstehen.Siekö nnen mitdenFigurenselbsteineHandlungentwickelnundspielen.
•• 2.Mose12,31 42:DerAuszugdesVolkesIsraelaus Ä gypten/ 1.Samuel9,1 – 10,1:DerjungeSaulsuchtentlaufeneEselinnen/ Lukas5,1 11:DieerstenJ ü nger/Lukas10,25 37:Daswichtigste Gebot.DasBeispieldesbarmherzigenSamariters
Kreidekl ö tze BegreifendurchBauen,KonstruierenundGestalten.R äumliches Verst ä ndnisentwickeln.
Material
Bastelvorlage(s.Downloads)undentsprechendesMaterial;Kreide oderKreidestifte(keine fl ü ssigenKreidemarker),Baukl ö tzeaus Holz,evtl.Filzstreifenf ü rWegeundweitereRequisiten(B ä ume, Brunnen,Figuren)
Beschreibung
DieKreidekl ö tzesindeinTool,dasmehrfachverwendetwerden kann.DieKl ö tzeerg ä nzeneinenklassischenBaukistensatz.Sie sindjeweilsaufzweiSeitenmitschwarzerTafelfarbeangestrichen. SieverwandelnsichmitwenigenKreidestrichenineinHaus,GasthausoderGef ängnis.Fü reineAlltagsszenekanneinKlotzz.B. durchaufgezeichneteTü renzueinemSchrankwerden. WerdieBauaktionleitet,bereitetdenRaumvorundlegtnormale Bausteine,Kreidekl ö tzeundKreidefarbenaus.Dasmitgebrachte Materialvorstellen.EinenBauauftragvergebenundggf.weitere Informationengeben.MitdenKindernbesprechen,wermitwem wasmitwelchemMaterialbautodergestaltet.
Praxisbezug DieMethodeeignetsichf ü rGeschichten,dieineinemDorfoder einerStadtspielen.DieKindergestaltenmitdenKl ö tzenden Schauplatz.M ö glicheH ä user:Wohnhaus,Marktstand,Zoll,Tor, Turm,Stadtmauern,Synagoge,Palast,Tempel.
Kompetenzen DieKinderk ö nnenihreVorstellungeneinbringenundmachensich vertrautmitderLebensweltderGeschichte.Siek ö nnenbeim BauenundGestaltenmateriale,physikalischeundsozialeErfahrungensammeln.
•• 1.Mose11,1 9:DerbabylonischeTurm/Jona3,1 10:DieerfolgreicheBu ß predigt/Matth ä us2,13 23:Fluchtnach Ä gypten undR ü ckkehrnachNazaret/Markus7,24 30:DasVertraueneiner nichtj ü dischenFrau