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Helmut Schweiker Das Geheimnis eines erfรงllten Lebens


Helmut Schweiker

Das Geheimnis eines erfçllten Lebens Wird mein Leben seelisch oder geistlich bestimmt? Vorwort: Christoph Hüselbarth

Verlag Gottfried Bernard Solingen

Josua-Dienst Strittmatt


®

MIX Papier aus verantwortungsvollen Quellen

www.fsc.org

FSC® C083411

2. Auflage 2013 ° 2006 JOSUA-Dienst e.V. Dieses Buch ist eine Koproduktion von: Verlag Gottfried Bernard Heidstraûe 2a 42719 Solingen E-Mail: verlag.gottfriedbernard@t-online.de und JOSUA-Dienst e.V. Strittmatt 49 79733 Gærwihl E-Mail: buero@josua-dienst.de Web: www.josua-dienst.de ISBN 978-3-938677-08-7 Best.-Nr. 175608 Alle Bibelzitate (wenn nicht anders angegeben), sind der Ûbersetzung Lutherbibel 1984 entnommen. Satz: Satz & Medien Wieser, Stolberg (Rheinl.) Grafik: Tina Gerteiser, Waldshut Druck: CPI ± Clausen & Bosse, Leck Printed in Germany


Inhalt Vorwort. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

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Einleitung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

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Leben im Fleisch . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 25 Leben im Geist. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 45 Literaturhinweise . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 85


Vorwort In diesem Bçchlein beschreibt Helmut Schweiker das eigentliche Leben, zu dem jeder Christ durchdringen sollte. Der Apostel Paulus erklårt dieses neue, erfçllte Leben in allen seinen Briefen und doch haben es viele Christen weder erkannt noch ergriffen. Paulus spricht deshalb auch von dem Geheimnis, das es zu entdecken gibt, nåmlich: ● Christus in uns, die Hoffnung der Herrlichkeit ± Kolosser 1,27 ● Wir in Christus, die neue Kreatur ± 2. Korinther 5,17 ● Lebt im Geist, so werdet ihr die Begierden des Fleisches nicht mehr ausleben ± Galater 5,16 ● Der geistliche Mensch beurteilt alles und wird doch selber von niemand beurteilt, wir aber haben Christi Sinn ± 1. Korinther 2,15+16 Wie aber kommen wir dahin, dass unser Leben durch die Hilfe des Heiligen Geistes, durch Jesus und Sein Wort in uns zur gættlichen Fçlle durchbricht? Oder anders gefragt: Wie kommen wir zu einem Ûberwinderleben, das uns in 2. Korinther 2,14 zugesagt ist? Gott aber sei gedankt, der uns allezeit Sieg gibt in Christus und offenbart den Wohlgeruch seiner Erkenntnis durch uns an allen Orten. Die Glaubensschritte und Glaubensoffenbarungen die uns zu diesem neuen, siegreichen Leben in Fçlle fçhren, zeigt hier Helmut Schweiker gut verståndlich auf. Jeder, der eine Sehnsucht nach diesem neuen, erfçllten Leben aus Jesus, dem Leben im Geist hat, wird Schritt fçr Schritt dahin gefçhrt.

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Am Ende werden viele sagen, das klingt sehr einladend und umsetzbar. Warum hat mir das noch nie jemand so klar gesagt? ± Wahrscheinlich, weil jetzt die Zeit gekommen ist fçr persænliche Neuanfånge und geistliche Durchbrçche in unserem Land. Wir empfehlen Ihnen, das Bçchlein in groûer Offenheit und mit begleitendem Gebet durchzuarbeiten. Es wird Ihr Leben stark positiv veråndern und wird Sie auf eine neue, geistliche Ebene emporheben. Christoph Håselbarth

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Einleitung Viele Menschen sehnen sich nach einem erfçllten, siegreichen Leben, doch oftmals erleben sie eher das Gegenteil. Rçckschlåge, Misserfolge und Entmutigungen hinterlassen tiefe Spuren. Die Bibel beschreibt, wie unser Leben mehr in die gættliche Fçlle hineinkommen kann, nåmlich durch ¹ein Leben im Geistª. Die Gedanken in diesem Bçchlein sollen einen Weg aufzeigen hinein in das von Jesus verheiûene ¹Leben im Ûberflussª (Johannes 10,10). Der Schlçssel lautet: Es ist das Leben in und aus Jesus Christus. Leben in und aus Jesus ist ein Leben in einer neuen Identitåt. Identitåt heiût ¹gleich seinª. Leben in und aus Jesus bedeutet, gleich werden mit Jesus. Jesus wurde ein Mensch wie wir und gleichzeitig ist er der Herrscher des ganzen Universums. Gleichsein mit ihm heiût auch ¹herrschen mit IHMª (Ræmer 5,17). Wenn wir wissen, wer wir sind ¹in IHMª, dann wird unser Leben erfçllt, wir haben ein erfçlltes Leben. Wir beginnen mit einigen wichtigen Fragen zur Klårung unserer Identitåt:

Wer bin ich? Wer bin ich? ± Diese Frage stellt sich jeder Mensch und es gibt tausend Antworten. Einige davon will ich hier nennen: ● Kosmologisch gesehen bin ich gerade mal ein Staubkorn. Unter Milliarden von Milchstraûen gehært die Erde zu einer, die wiederum Milliarden von Sonnen hat. Unsere Sonne ist nur eine davon und um sie herum bewegen sich mehrere Planeten, von denen wir Menschen ei-

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nen recht Kleinen bewohnen. Unter den etwa 6 Milliarden Menschen auf der Erde bin ich wiederum nur ein winziges Staubkorn. Úkonomisch gesehen habe ich einen Wert von ein paar Euro. Ich bestehe aus Wasser, Kalk, Phosphor und sonstigen chemischen Elementen. Physiologisch gesehen bin ich ein Individuum, unverwechselbar in meinen Fingerabdrçcken. Pådagogisch gesehen bin ich immer formbar, obwohl ich mit meiner Erbmasse fest angelegt bin. Soziologisch gesehen bin ich Teil einer Familie und Artgemeinschaft. Gastronomisch gesehen ist der Mensch, was er ¹isstª.

Wer bin ich? ± In extremen Lebenssituationen wird die Frage nach dem, wer ich bin, erst richtig existentiell. Hæren wir dazu ein wichtiges Zeugnis aus der jçngeren Geschichte. Dietrich Bonhoeffer hat im Gefångnis 1944 angesichts des Todes eine Antwort gegeben: ¹Wer bin ich? Das, was andere von mir denken oder das, was ich von mir selber weiû? Wer bin ich? Sie sagen zu mir oft, ich tråte aus meiner Zelle gelassen und heiter und fest wie ein Gutsherr aus seinem Schloss. Wer bin ich? Sie sagen mir oft, ich språche mit meinen Bewachern frei und freundlich und klar, als håtte ich zu gebieten. Wer bin ich? Sie sagen mir auch, ich trçge die Tage des Unglçcks gleichmçtig, låchelnd und stolz, wie einer, der Siegen gewohnt ist. Bin ich das wirklich, was andere von mir 10


sagen? Oder bin ich nur das, was ich selbst von mir weiû? Unruhig, sehnsçchtig, krank, wie ein Vogel im Kåfig, ringend nach Lebensatem, als wçrgte mir einer die Kehle, hungernd nach Farben, nach Blumen, nach Vogelstimmen, dçrstend nach guten Worten, nach menschlicher Nåhe, zitternd vor Zorn çber Willkçr und kleinlichste Krånkung, umgetrieben vom Warten auf groûe Dinge, mçde und leer zum Beten, zum Denken, zum Schaffen, matt und bereit, von allem Abschied zu nehmen? Wer bin ich? Der oder jener? Bin ich denn heute dieser und morgen ein anderer? Bin ich beides zugleich? Vor Menschen ein Heuchler und vor mir selbst ein veråchtlich wehleidiger Schwåchling? Oder gleicht, was in mir noch ist, dem geschlagenen Heer, das in Unordnung weicht vor schon gewonnenem Sieg? Wer bin ich? Einsames Fragen treibt mit mir Spott. Wer ich auch bin, Du kennst mich, DEIN BIN ICH, O GOTT!ª 1 Dieser Text ist ein klares Zeugnis. Trotz der lebensbedrohlichen Umstånde weiû sich Dietrich Bonhoeffer sicher: ¹Dein bin ich, o Gott!ª Er wusste, wer er ist durch JESUS. Er wusste, dass er in Gott geborgen ist, unabhångig von seinen widrigen Umstånden. 1

aus ¹Widerstand und Ergebungª, Chr. Kaiser Verlag, Mçnchen

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