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Paula Maisch Ich schenk dir eine Schatzkiste
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PAULA MAISCH
ICH SCHENK DIR EINE
Schatz kiste SIEBEN ABENDE FÜR KONFI-ELTERN UND BEZUGSPERSONEN
Mit Downloadmaterial
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Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek: Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://dnb.d-nb.de abrufbar. Die automatisierte Analyse des Werkes, um daraus Informationen insbesondere über Muster, Trends und Korrelationen gemäß § 44b UrhG zu gewinnen, ist untersagt. © 2025 Neukirchener Verlagsgesellschaft mbH, Neukirchen-Vluyn Andreas-Bräm-Straße 18/20, 47506 Neukirchen-Vluyn, info@neukirchener-verlage.de Alle Rechte vorbehalten Gesamtgestaltung und DTP: Grafikbüro Sonnhüter, www.grafikbuero-sonnhueter.de Bilder Umschlag (shutterstock): © Net Vector, matsu5, Flash Vector, chrupka, Top Vector Studio, JuulDu Bilder Innenteil (shutterstock): © Jeremy Show, Cherstva, Cali6ro (S. 41); Art Spigot(S.46); bigbambe (S. 81); Oasis World, Kumpeh_Studio, ptgregus, HADI_TRESNANTAN, Anowar53, Passatic, majivecka, BARS graphics (S. 109) Lektorat: Anna Böck Verwendete Schrift: Brandon, Minion, Arsilon Gesamtherstellung: Dimograf Sp. z o.o., Bielsko-Biała Printed in Poland ISBN 978-3-7615-7077-7 www.neukirchener-verlage.de
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Inhalt
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ICH SCHENK DIR EINE SCHATZKISTE Einblicke und Motivation Wenn ich Fortbildungen gebe, beginne ich oft mit der Frage an die Teilnehmer:innen: „Was muss hier und heute geschehen, damit Sie heute Abend mit dem Gedanken heimgehen – es hat sich für mich gelohnt, dass ich dabei war?“ Sie haben mein Buch gekauft. Das freut mich sehr! Und bevor es jetzt losgeht, würde ich Sie am liebsten erst mal fragen: Was muss in diesem Buch stehen, damit Sie am Ende der Lektüre sagen – der Kauf und die Zeitinvestition haben sich für mich gelohnt? Vielleicht sind Sie auf der Suche nach einem Konzept für ein generationsinklusives Projekt mit einer Gruppe? Oder sind Sie Konfibeauftragte:r und möchten mal was Neues ausprobieren und weitergeben? Mag sein, Sie arbeiten in einer Gemeinde schon lange mit Konfis und haben sich jetzt entschieden, endlich auch die jeweiligen Eltern erreichen zu wollen? Wenn ja, dann finden Sie mit meinem Schatzkistenkonzept sicher Hilfe. Vielleicht haben Sie Lust auf neue Methoden aus der Biografiearbeit? Oder Sie möchten sich gerne ganz für sich ressourcenorientiert mit Ihrer eigenen Biografie beschäftigen? Wenn ja, dann können Sie getrost weiterlesen, denn meinem Schatzkistenkonzept ist in weiten Teilen von der Haltung und den Methoden der Biografiearbeit geprägt. Was Biografiearbeit genau ist, erfahren Sie weiter unten. Bei der Lektüre dieses Buches und beim Ausprobieren der Methoden wünsche ich Ihnen auf jeden Fall das Gefühl von Leichtigkeit, wenn Sie an der einen oder anderen Stelle Ihrer eigenen Biografie begegnen. Denn gerade diese Erfahrung von Leichtigkeit ist es, die die Biografiearbeit für mich so sinnvoll macht. Das Schatzkistenkonzept begleitet Sie also bei einer biografischen Reise. Die Teilnehmer:innen tragen dabei ihre:n Konfi vor Augen und im Herzen mit. Auf dieser Reise stehen die Sehnsüchte und Bedürfnisse der Konfis im Vordergrund. Das Ergebnis Ihrer Reise erhält seine Gestalt in einer Schatzkiste voller Erinnerungsschätze, die Zeichen von großer Wertschätzung ist. So kann sie zu einer
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nachhaltigen Quelle der Ermutigung für die Konfis und damit zu einem wunderbaren Geschenk für die Konfirmation werden. Die Methoden der Biografiearbeit führen uns zu unseren im Leben gewachsenen Überzeugungen, Kompetenzen und Bewältigungsstrategien, die sich in Krisensituationen als ein Schutzschild bewährt haben. So können wir uns im Arbeitsprozess z. B. unserer selbstschützenden Wesensarten, unserer Kreativität oder unserer Anpassungsfähigkeit in Umbruchsituationen bewusst werden und unsere Selbstakzeptanz und Spiritualität wahrnehmen und stärken. Gleichsam helfen uns die Methoden der Biografiearbeit z. B. auch dabei, unsere unterstützenden Beziehungen und unsere positiven Beziehungsfähigkeiten zu erkennen. Mögen Sie bei Ihrer Arbeit mit den Methoden dieses Buches also auch ermutigende und frohmachende Entdeckungen in Ihrer eigenen Biografie machen. Und nachdem wir geklärt haben, weshalb die Lektüre meines Buches für SIE sinnvoll sein kann, möchte ich Sie mit hineinnehmen in den Sinn, den das Schatzkistenkonzept anfangs für MICH machte. Unser Sohn tat uns zu Beginn seiner Konfirmationszeit kund: „Ich will am Ende nicht so ein Fest, wo alle nur die ganze Zeit essen und dann spazieren gehen. Ich will ein Fest, bei dem es ein Programm gibt und bei dem ich auch im Mittelpunkt stehe.“ Mein Pädagoginnengehirn hatte damals schnell ein paar Ideen entwickelt. Allerdings wollte ich auch, dass die in unserem Festprogramm gesammelte Wertschätzung für unser Kind mit dem Ereignis nicht verpufft, sondern in einer besonderen Form erhalten und jederzeit abrufbar bestehen bleibt. Die Idee war geboren: Unser Sohn bekommt von uns eine Schatzkiste und ein Programm zum Fest. Und weil mir schnell klar wurde, dass daran auch die anderen Eltern in unserem Dorf interessiert sind und ich außerdem sofort Unterstützung vom Kirchengemeinderat fand, war mein Schatzkistenprojekt geboren. Bis heute haben sich viele Konfis über eine Schatzkiste gefreut. Anfänglich ein Projekt ist die Schatzkiste ein fester Bestandteil des Konfikonzeptes dreier Kirchengemeinden in meinem Ort geworden. Die Arbeit mit den
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Eltern macht mich dankbar. Die Begeisterung der Eltern strahlt auf mich aus. Ich fühle mich immer wieder neu gesegnet. Dass es dieses Buch überhaupt gibt, liegt zu Beginn der Geschichte an zwei lieben Freundinnen, die meine Art der Biografiearbeit kennen und mein Konzept der Schatzkiste erfahren haben. „Schreib ein Buch darüber!“ „Du kannst das!“ „Von deiner Schatzkiste müssen noch mehr Menschen erfahren! Das wird andere weiterbringen und begeistern!“ Hier ist es. Möge Ihnen die Lektüre also Mehrwert und Begeisterung bringen.
Das Projekt und die Vision, die es vorantreibt:
Beim Schatzkistenprojekt stimmen sich die Konfieltern als Gemeinschaft in sieben Treffen auf das Konfirmationsfest und dessen Bedeutung für ihre Familien ein. Sie beschäftigen sich auch mit ihrem eigenen Glauben und dem der Familie. Sie erleben wie gut es tut, sich schöne Erinnerungen herzuholen und ihnen eine Gestalt zu geben. Die Schatzkiste ist eine Möglichkeit, ihren Kindern zu zeigen: „Ich schätze dich, ich sehe das Gute in dir, ich habe Interesse an deinem Leben, ich bin für dich da, wenn du mich brauchst.“ Der wertschätzende Blick auf die Kinder verändert die Beziehungen in der Familie nachhaltig positiv. Teilnehmer:innen folgen als Wegbegleiter:in den sieben Themen auf dem Weg zur Konfirmation und nehmen so die eigenen Sehnsüchte und Bedürfnisse und die des Kindes ernst. Sie geben dem eigenen wertschätzenden Blick auf das jeweilige Kind, das jeweilige Familiensystem und die beteiligten Biografien eine vielfältige Gestalt. So entsteht nach einer biografischen Erlebnisreise ein persönliches und einzigartiges Konfirmationsgeschenk: Eine Schatzkiste voller guter Erinnerungen und Wertschätzung. Wer bin ich? Das ist eine Frage, die unsere Kinder bis ins Erwachsenenalter begleiten wird, die Frage nach der Iden-
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tität. Mit der Schatzkiste halten Kinder greifbar ein Stück persönliche Biografie in Händen, das bei der Beantwortung dieser Frage ein wertvoller Begleiter sein wird. Außerdem entsteht zu den Eltern und Familien der Konfis ein positiver und persönlicher Kontakt, der mit leicht anzuleitenden Methoden aufgebaut wird und den Eltern dabei Bereicherung und Inspiration bringt. Die Eltern begegnen ihrer eigenen Glaubensbiografie und erleben eine offene und zugewandte Gemeinschaft, die nachhaltig begeistert und Lust auf Kirchengemeinde macht.
Elternabend Vor dem Start des Schatzkistenprojektes bietet sich eine Infoveranstaltung für die Eltern an, vorzugsweise eingebettet in den Kon-
fielternabend vor Beginn des Konfiunterrichtes.
„Ich schenk dir eine Schatzkiste“
Wir probieren dieses Konfi-Jahr etwas aus: eine Überraschung für Ihr Kind. Wenn Interesse besteht, werden wir sieben Abende anbieten, an denen Sie bei gemütlichem Zusammensein ein persönliches Geschenk für die Konfirmation Ihres Kindes vorbereiten. Diese Abende sind für Konfi-Eltern/Großeltern/Pat:innen/ Wegbegleiter:innen gedacht. Dabei entsteht ein ganz persönliches Geschenk für Ihr Kind. Beim Schatzkistenprojekt stimmen wir uns als Gemeinschaft bei sieben Treffen auf das Konfirmationsfest und dessen
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Bedeutung für Ihre Familien ein. Beim Erarbeiten der Schatzkiste beschäftigen wir uns auch mit unserem eigenen Glauben und dem unserer Familie. Wir erleben wie gut es tut, schöne Erinnerungen in die Gegenwart zu holen und mit ihnen die Schatzkiste für Ihr Kind zu füllen. Die Schatzkiste ist eine Möglichkeit, Ihren Kindern zu zeigen: „Ich schätze dich, ich sehe das Gute in dir, ich habe Interesse an deinem Leben, ich bin für dich da, wenn du mich brauchst.“ Der wertschätzende Blick auf die Kinder verändert die Beziehungen in der Familie nachhaltig positiv. Wir arbeiten u. a. mit einfachen Methoden der Biografiearbeit. Mit ihnen können wir Kraftquellen aus der Vergangenheit und Erfahrungen von erfülltem Leben in die Gegenwart holen und gestärkt die nächsten Schritte in die Zukunft gehen.
Beim Elternabend wird grundsätzlich geklärt: → Die Teilnahme ist freiwillig. → Alle, die dem Kind nahestehen und es im Leben begleitet haben, können teilnehmen. → Teilnahme ist alleine oder mit mehreren Wegbegleiter:innen möglich. Themen 2 und 3 eignen sich vorzugsweise für Eltern bzw. Erziehungsberechtigte. → Die Themen bauen nicht aufeinander auf – jedes Mal können andere Menschen teilnehmen. → Kosten, die bei der Teilnahme auf die Familie zukommen, werden benannt. → Termine, Ort und Zeitfenster der sieben Veranstaltungen werden benannt. → An jedem Abend entsteht etwas Fertiges, das in die Schatzkiste gelegt werden kann. → Passend zu den sieben Themen werden während der Abende noch Ideen für die Gestaltung des Festes weitergegeben.
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Die Familie entscheidet selbst, wann sie die Schatzkiste ihrem:r Konfi überreichen möchte.
Teilnahme ist freiwillig Die Eltern brauchen sich zu einer Teilnahme nicht gezwungen fühlen. Da die Schatzkiste während des Konfiunterrichtes und auch im Konfirmationsgottesdienst nicht thematisiert wird. Falls sie über die Jahre schon bekannt ist, werden die Kinder erfahrungsgemäß von ihren Eltern eine Schatzkiste für sich einfordern. Eltern, denen eine Teilnahme nicht möglich ist, können darauf vertrauen, dass sie auch ohne die Schatzkiste ein passendes persönliches Geschenk finden werden. Alle, die dem Kind nahestehen und es im Leben begleitet haben, können teilnehmen. Wenn ich im Folgenden von Familien und Eltern schreibe, dann habe ich immer verschiedene Familiensysteme vor Augen. Weshalb Biografiearbeit in Form einer Schatzkiste zur Konfirmation gerade z. B. so wichtig für Pflegekinder oder adoptierte Kinder sein kann, führe ich hier nicht weiter aus, weil das ein eigenes Thema ist. Pflege- und Adoptiveltern kennen meist selbst den Gewinn für ihr Kind. Zum Weiterlesen empfehle ich in der Literaturliste das Buch von Birgit Latschar und Irmela Wiemann. Patchworkfamilien werden Sicherheit gewinnen können in der Bedeutung, die die Vernetzung ihrer Familiensysteme für sie hat. Oder sie können erneut ihre schon vorhandene Sicherheit ihrem Kind spiegeln und weitergeben. Das Schatzkistenprojekt bietet die Möglichkeit auf ungezwungene Weise die Menschen mit in das Konfirmationsgeschenk einzubeziehen, die dem Kind nahe stehen oder standen. Da werden von den jeweiligen Eltern etwa die aktuellen Freunde des Kindes angesprochen, der ehemalige Grundschullehrer, die Handballtrainerin oder eine Tante in Australien. Alle können unkompliziert teilhaben und dem Kind damit ihre Wertschätzung in Erinnerung rufen.
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Teilnahme ist alleine oder mit mehreren Wegbegleiter:innen möglich. Sieben Abende können für manche Familien zu viel sein. Das ist in Ordnung, denn generell können für alle Abende auch andere Familienmitglieder oder Wegbegleiter:innen der Kinder gefragt werden, die dann Schätze für die Kiste gestalten. Hier sei schon erwähnt, dass sich lediglich der zweite (Wo komme ich her?) und dritte Abend (Du und dein Name) besonders für Eltern eignen. Die Erfahrung zeigt, dass sich Familien gerne auch dafür entscheiden, an den Abenden mit mehreren Teilnehmer:innen dabei zu sein, weil ihnen die Methoden Freude machen und sie gerne etwas für ihre:n Konfi gestalten. Wir dürfen dann erleben, wie mit Geschwisterkind, Onkel und Oma drei Generationen an einem Tisch versammelt sind. Die Themen bauen nicht aufeinander auf – jedes Mal können andere Menschen teilnehmen. Jeder Abend ist ein abgeschlossenes Modul. Am Ende des Projektes ist die Kiste mit unterschiedlichsten biografischen Schätzen gefüllt. Teilweise sind Inhalte der Module selbsterklärend, diese können bei Bedarf im Nachhinein zu Hause nachgearbeitet werden. Kosten, die bei der Teilnahme auf die Familie zukommen Bei der Kalkulation der Kosten sollten Sie folgendes im Blick haben: Saalmiete, Getränke, Essen (einfaches Fingerfood oder Knabbereien), Materialien zum Gestalten der einzelnen Themen, die Kisten für die Konfis. LAUBLUST beliefert mich seit Jahren sehr zufriedenstellend mit Holzkisten und passenden Schlössern. Je nach Angebot und Anzahl belaufen sich da die Kosten zwischen 30 und 35 Euro für eine Kiste. Dazu kommen die Kosten für die Pinsel, Acrylfarben in großen Flaschen, Malunterlagen, Kleber und Stifte. Ich habe das Material einmal angeschafft und verwende es seit Jahren immer wieder. Dazu brauche ich für jeden Kurs Papiere und Hefte.
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Wenn Sie an Ihrem Projekt nicht großartig verdienen müssen, sollten Sie mit 100 Euro Teilnahmegebühr pro Familie (mit einem Kind) hinkommen. Manche Kirchengemeinden haben sich in der Vergangenheit dazu entschieden, die Materialkosten zu übernehmen. Alle haben bis jetzt auf die Möglichkeit der Unterstützung seitens der Kirchengemeinde hingewiesen, falls eine Familie gerne teilnehmen möchte, die Mittel dazu momentan aber fehlen. Termine, Ort und Zeitfenster der sieben Veranstaltungen Das Schatzkistenprojekt ist für sieben Abende zu je 1,5 Zeitstunden konzipiert. Die sieben Abende können sich je nach Gemeindesituation über das gesamte Konfijahr verteilen, es hat aber auch schon Sinn ergeben, sich innerhalb der drei Monate vor der Konfirmation zu treffen. Mein Tipp: Schauen Sie, wie es gut für Sie (und Ihre Mitarbeiter:innen) ist. Beim Gestalten der Kisten ist viel Platz von Vorteil. Sonst reicht ein Raum, in dem die Teilnehmer:innen gemütlich an (Gruppen-) Tischen Platz finden. Modul 6 findet immer online statt, weil dann auch Menschen teilnehmen können, die weiter weg (im Ausland) wohnen. Generell eignet sich auch Modul 5 für ein Onlineformat, weil da ein privates Umfeld eventuell förderlich für ein gutes Ergebnis ist. Dazu aber später mehr. Es ist auch kein Problem, den ganzen Kurs online anzubieten. Wir erleben am Bildschirm jedes Mal wunderbare Momente der Gemeinschaft, des Erzählens, wir teilen Freude und beraten uns bei Fragen untereinander. An jedem Abend entsteht etwas Fertiges, das in die Schatzkiste gelegt werden kann. Während der Abende biete ich immer mehrere Möglichkeiten an, was zum jeweiligen Thema entstehen kann. Die Teilnehmer:innen können sich das aussuchen, was ihnen und ihrem Kind entspricht. Die gewählte Form entsteht am Abend selbst und kann
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direkt in die Kiste gelegt werden. Wer möchte, kann sich Material mitnehmen und etwas anderes zusätzlich zu Hause fertigstellen. Passend zu den sieben Themen werden während der Abende noch Ideen für die Gestaltung des Festes weitergegeben. Zu jedem Modul gehören auch vielfältige Ideen, wie die Konfis jeweils wertgeschätzt im Mittelpunkt des Konfirmationsfestes stehen können. Auch da können die Teilnehmer:innen je nach Motivation, eigener Vorlieben und Interessen der jeweiligen Konfis wählen, was für sie passt und wofür sie sich Zeit nehmen möchten. Wenn wir über die Ideen fürs Fest ins Gespräch kommen, ist es für alle auch gewinnbringend, wenn die Teilnehmer:innen beginnen, ihre eigenen Erfahrungen mit zurückliegenden Konfirmationsfesten zu teilen. Die Familie entscheidet selbst, wann sie die Schatzkiste ihrer:m Konfi überreichen möchte. Die Schatzkiste wird den Kindern z. B. beim Zusammensein mit der Kernfamilie oder beim Fest nach dem Gottesdienst übergeben. Das geschieht bewusst nicht im Gottesdienst, weil erfahrungsgemäß nicht alle Familien am Projekt teilnehmen. Bei kleinen Kirchengemeinden kann sich ein Zusammenschluss von mehreren Gemeinden lohnen. Selten haben sich in der Vergangenheit mehr als die Hälfte der Familien zum Projekt angemeldet. Meine Erfahrung sollte Sie aber nicht zurückschrecken lassen, das Projekt selbst anzubieten. Vielmehr möchte ich Sie ermutigen, sich Partner:innen in den Nachbargemeinden zu suchen. Das hat nicht nur den Effekt, dass Sie Ressourcen gemeinsam nutzen können. Durch die Schatzkiste kommt oftmals eine neue Vielfalt von Menschen in Berührung mit Kirche, Gemeinde und Glaube. Mit dieser bunten Mischung an Teilnehmer:innen aus mehreren Gemeinden schaffen Sie deshalb sowohl für kirchennahe als auch für kirchenferne Menschen die Möglichkeit für neue positive Kontakte. Diese neuen Kontakte können nachhaltig
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wirken und genutzt werden, wenn es darum geht, wo und wann sich diese Personen auf Gemeindeebene nach Ablauf des Schatzkistenprojektes wiedersehen. Vielleicht kommt bei Ihnen an dieser Stelle gleich die Frage nach den unterschiedlichen Gemeindehäusern auf. Ich habe es so gehalten, wie wir es immer wieder auch bei anderen Veranstaltungen in der Gesamtkirchengemeinde sehen: immer der passende Raum zum Thema. Die eine Gemeinde bietet einen großzügigen Saal, in dem locker 30 Elternpaare an einer langen Tafel gleichzeitig ihre Kisten gestalten können. Die andere Gemeinde hat einen kleinen Saal, in dem wir gerade so an Gruppentischen reinpassen, dessen gemütliche Atmosphäre aber eine entspannte Kommunikation unterstützt. Zunächst hört sich die Schatzkistenidee verständlicherweise für manche Eltern nach Arbeit an. Also ist es gut, wenn Sie diesen den Mehrwert einer Teilnahme nahebringen. Deshalb bringe ich eine fertige Schatzkiste mit, in der ein paar fertige Schätze zum Betrachten enthalten sind. Bedenken Sie, was Sie an sich selbst schon ausprobiert haben, können Sie besser weitergeben und anleiten. Deshalb wünsche ich Ihnen viel Freude dabei, im Voraus Ihre eigene Schatzkiste zu gestalten! Ermutigen Sie die Eltern, indem Sie ihnen ihre Möglichkeiten aufzeigen: → Ihre schönen Erinnerungen bekommen Gestalt und werden in einer Schatzkiste zum persönlichen Geschenk. Sie werden dabei von mir Schritt für Schritt angeleitet. Alles, was ich Ihnen zeige ist machbar. → Die Schätze des jeweiligen Abends werden innerhalb der Zeit fertig. Sie erhalten zusätzlich Ideen, die Sie zu Hause erarbeitet können, wenn dazu Zeit und Lust haben. → Sie können sich auf das Konfirmationsfest und dessen Bedeutung für die Familie vorbereiten, nicht kurz vorher unter Druck, sondern in Gemeinschaft und ohne Stress. Wir erleben gemeinsam gemütliche und fröhliche Abende. → Sie werden in einer Art, die Ihnen entspricht, (wieder) mit Gott in Kontakt kommen.
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Eltern wollen dem (eigenen) Kind zeigen: Ich schätze dich. Ich sehe das Gute in dir. Ich habe Interesse an deinem Leben. Ich bin für dich da, wenn du mich brauchst. → Wir befinden uns im Zusammenleben mit unserem Teenie in einer emotional oft schwierigen Entwicklungszeit. Pubertierende Kinder neigen dazu, eher zu sehen, was sie nicht haben. Wenn sie den Frust darüber an jemandem rauslassen müssen, kommen Sie als Eltern immer wieder gerade recht. Diesem schwierigen Lebensgefühl setzen Sie mit der Schatzkiste einen Gegenpol. Die Schatzkiste wird Sie und Ihr Kind neu in der uns von Gott zugesagten Liebe verankern. Am Ende erhalten die Eltern einen Flyer mit den wichtigsten Informationen wie Termine, Orte, Anmeldeverfahren, Kursbeitrag, Bezahlung, Veranstalter:in …
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Thema: Ich schenk dir eine Schatzkiste, Schätze bergen für mein Kind, Seminar für Konfieltern/Großeltern/Pat:innen/ Wegbegleiter:innen → Mehrwert (z. B.): Sie möchten zur Konfirmation etwas ganz persönliches und einzigartiges schenken? Dann bieten Ihnen diese Abende garantiert Unterstützung bei Ihrem Vorhaben. → Wann? Was? Wo?: Die 7 Termine mit jeweiligem Thema und Veranstaltungsort → Uhrzeit → Hinweis, welcher Abend online stattfindet → Wer kann teilnehmen? → Teilnehmer:innen: Ab wann startet das Seminar? Wie viele können maximal teilnehmen? → Investition: Welche Kosten entstehen? → Anmeldung: Wo und wie kann ich mich anmelden? → Wer hat die Leitung? Wer veranstaltet das Seminar?
Ablauf eines Schatzkistenabends Eine Woche vorher erhalten die Teilnehmer:innen eine Mail mit wichtigen Infos zum nächsten Treffen. So wissen alle rechtzeitig, um was es geht und was sie mitbringen müssen. Rituale schaffen durch den Wiedererkennungseffekt Vertrautheit und Sicherheit. Auch die Schatzkistenabende haben ihre Rituale, die jedes Mal vorkommen und den Abend einrahmen. Zu Beginn stoßen wir auf unsere Kinder an. Es steht auch etwas zum Knabbern bereit. Erste kurze Gespräche kommen in Gang. Bei jedem Treffen gibt es ausreichend Möglichkeiten zum Austausch unter den Teilnehmer:innen – zu zweit, in Kleingruppen oder im Plenum. Wir lernen die Lobpreismusik der Jugendlichen kennen. Was gerade aktuell ist, erfahre ich z. B. durch eine Umfrage in der Jugendgruppe der Gemeinde oder beim JuGo-Team des örtlich zuständigen Jugendwerkes.
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Bei jedem Treffen zeige ich verschiedene Möglichkeiten auf, wie das Thema des jeweiligen Abends in das Konfirmationsfest einfließen kann und die Konfis gleichzeitig wertgeschätzt im Mittelpunkt stehen. Ob die Familie auch Teile ihrer Glaubensbiografie mit ins Fest einfließen lassen möchte, ist davon zunächst unabhängig, kann aber miteinander verbunden werden, wie wir noch sehen werden. Wir beenden den Abend pünktlich mit einem Abendlied, -gebet oder -segen. Bei mir gibt es bei den Schatzkistenabenden immer das gleiche Gebet und den gleichen Segen. Auch das ist ein Ritual am Ende des Abends: Herr, ich komme zu dir, dass deine Berührung mich segne, ehe ich den Tag beende. Lass deine Augen auf mir ruhen und mich das Wissen um deine Freundschaft mitnehmen in meinen Abend. (nach einem Gebet von Rabindranath Tagore) Wenn der lange Tag gegangen ist – sei gesegnet! In deinem Lächeln und in deinen Tränen – sei gesegnet! An jedem Tag deines Lebens – sei gesegnet! (irischer Segen in: Abendlob. Gebete und Segensworte, St. Benno Verlag) Absichtlich nehme ich am Ende des jeweiligen Abends den nächsten Abend nicht in den Blick. Die Teilnehmer:innen sind gefüllt genug mit Eindrücken und Worten und Ideen. Ich weise nur darauf hin, wann das nächste Treffen ist, mit was wir uns beschäftigen werden und dass Sie rechtzeitig von mir eine Mail mit allen wichtigen Informationen erhalten. Wer mag, verweilt noch länger.
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Herzlich willkommen! Ich achte bei jeder Veranstaltung auf ein Willkommens-Ambiente. Das kann schon mit kleinem Aufwand geschehen: → Tische und Stühle sind für alle gerichtet. → Lichtverhältnisse sind dem Thema angepasst. → Materialien stehen bereit und machen neugierig. → Der Beamer zeigt ein Willkommensbild. → Getränke stehen bereit. → Kerzenlicht (sofern die Feuerschutzbestimmungen dies zulassen). → Die Teilnehmer:innen werden persönlich am Eingang begrüßt. → Gemütlicher Start – es ist Abend, wir treffen uns nach getaner Arbeit für ein fröhliches und Freude bringendes Zusammensein ohne Druck. → Meine innere Haltung prägt das Ambiente. Bin ich entspannt und in freudiger Erwartung, dann sind es die Teilnehmer:innen meist auch. → Die Eltern werden wertgeschätzt: Toll, dass Sie sich heute Abend Zeit genommen haben für Ihr Kind! Das ist nicht selbstverständlich.
Was mir in der Elternkonfiarbeit wichtig ist Eltern und Wegbegleiter:innen der Konfis während der Konfizeit begleiten Es gibt gegenwärtig leider nur wenige Konzepte für die Konfizeit, die die Konfieltern mit einbeziehen. Das finde ich sehr schade. Ist die Konfirmation doch in den meisten Familien ein besonders gefeiertes Lebensfest. Und die Konfizeit ist leider in manchen Fällen eine der letzten Möglichkeiten (vor der Hochzeit der Kinder?), dass wir als Kirche mit den Eltern so unkompliziert in Kontakt treten können. Diese Chance kann dafür genutzt werden, Eltern
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und Wegbegleiter:innen wieder neu Lust auf Kirche zu machen und den Blick auf Gott mit sinnbringendem Inhalt zu füllen. Wir können den Eltern zeigen: Wir sind an eurer Seite, bieten passende Hilfe für die Begleitung eurer Kinder an und mit uns kann man Gemeinde erleben, die Spaß macht und begeistert. Wenn das Projekt nicht von den jeweiligen Pfarrer:innen geleitet wird, sind sie in jedem Fall eingeladen, bei einem Abend ihrer Wahl dabei zu sein und mitzumachen. Mir ist eine klare Rollenabsprache wichtig. Pfarrer:innen bzw. Gemeindeleiter:innen sind so vielfältig beschäftigt, dass sie selten Zeit haben, an allen sieben Abenden dabei zu sein. Wenn sie zur Gruppe dazu kommen, sind sie auch dann immer Teilnehmer:in! Meistens kommen sie dankbar zu einem Abend und gestalten dabei etwas für die Konfis. Dafür eignet sich z. B. gut in abgewandelter Form das Modul 3 „Du und dein Name“ oder das Modul 4 „Du bist ein Segen! Ich danke dir!“ Austausch zwischen den Eltern ermöglichen Bei der Begleitung und Erziehung von Kindern ist es immer wieder ein Gewinn zu erleben: Ich bin nicht alleine. Anderen geht es ähnlich. Im Austausch kann ich entweder Hilfe erfahren oder ich erlebe, dass geteilte Freude tatsächlich oft doppelte Freude ist. Darüber hinaus können die Eltern und Wegbegleiter:innen auch erleben: das gilt genauso auch für die Auseinandersetzung mit ihrem Glauben an den sieben Abenden. Persönliche Auseinandersetzung mit dem Glauben und der Bedeutung der Konfirmation ermöglichen Wenn sich nicht nur die Konfis, sondern auch die Eltern und Wegbegleiter:innen während des Konfijahres mit ihrem Glauben und der Bedeutung des Konfirmationsfestes auseinandersetzen, können wir erleben, wie sie zusammen einmünden in das Feiern des Gottesdienstes mit anschließendem Fest in der Familie und je nach Konzeption in das gemeinsame Abendmahlsfest. Die Vorbereitung auf die Konfirmation kann deshalb auch zu
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einem freudigen (Glaubens-) Prozess in den Familien werden, egal ob sie sich als eher kirchenfern oder als voll integrierte Gemeindemitglieder verstehen. Eltern und Wegbegleiter:innen schauen wertschätzend auf ihr Kind und ihnen werden vielfältige Möglichkeiten geboten, dem Kind an der Konfirmation in besonderer Weise ihre Wertschätzung zu zeigen Konfis stehen entwicklungsbedingt meist in einer schwierigen Zeit. Die Pubertät beeinflusst die Beziehungen zur Familie, zu Freunden und anderen Wegbegleiter:innen. Die Kinder haben in dieser Zeit leider eher wenig Selbstbewusstsein und Selbstliebe. Mit der Schatzkiste erhalten die Kinder eine jederzeit abrufbare Stärkung ihrer Identität. Für Eltern und Wegbegleiter:innen ist die Schatzkiste ein ihnen entsprechender Weg ihrer Anerkennung für das Kind nachhaltig Ausdruck zu verleihen. Generationsübergreifende und generationsverbindende Angebote für die ganze Familie Die biografischen Methoden des Schatzkistenkonzeptes beziehen alle Arten von Familiensystemen mit ein. Die Eltern erleben, alles darf sein und wird mit Wertschätzung betrachtet. Klarheit über das eigene Familiensystem haben zu dürfen, stärkt auch die Identität unserer Kinder. Und wir wissen, dass Generationen voneinander lernen können. Bei den Schatzkistenabenden können generell alle Menschen teilnehmen, die das Kind im Leben begleiten oder abschnittsweise begleitet haben. Deshalb erleben wir manchmal, wie oben schon beschrieben, dass da drei Generationen an einem Tisch sitzen und sich über ihr Kind und ihre Erfahrungen und Erlebnisse austauschen. Die Gespräche bleiben durch die biografischen Methoden immer auf einer wertschätzenden Ebene. Solche Momente können neuen Zusammenhalt schaffen und transportieren Freude ins Familiensystem schon vor dem Konfirmationsfest. Das Erlebte können die Familien mit ins Fest hineinnehmen (z. B. bei Gesprächen über den ausgehäng-
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ten Stammbaum, alte Familienbilder, Geschichten aus der Familie, Fotos von der Entstehung der Schatzkiste) und diese geteilte Freude wird das Familiensystem auch nachhaltig stärken. Die Schatzkiste zeigt dem Kind: Die Generationen, die in der Kiste versammelt sind, gehören in ihrer eigenen Weise zusammen, sie sind ein Teil von mir und von diesem Teil kommt Anerkennung. Wozu mache ich das eigentlich? Sicherlich ist es sinnvoll, sich diese Frage nicht nur zu Beginn einer Tätigkeit zu stellen, sondern sich ihr auch während eines Prozesses zu stellen. Die Auseinandersetzung mit ihr kann auf jeden Fall neue Motivation mit sich bringen. Deshalb gebe ich an einem der Abende Raum dafür, mit den Teilnehmer:innen darüber nachzudenken, warum es gut ist, sich Zeit für die Schatzkistenabende zu nehmen. Gleichzeitig erkläre ich, was Biografiearbeit ausmacht und warum sie so wertvoll und stärkend sein kann – für uns selbst und für die Beziehungen, in denen wir leben. Meist wähle ich für diese Klärung den dritten Abend.
„Wir Eltern von Jugendlichen trauern manchmal diesen Momenten der Baby- und Kleinkindphase nach, in denen sich unser Kind uns bedingungslos anvertraut hat. Denn unser Alltag sieht heute oft ganz anders aus. Wir diskutieren endlos mit unserem Teenie, wir müssen unser Nichtwissen über das Innenleben unseres Kindes aushalten, wir streiten, wir werden verantwortlich gemacht, unsere gegenseitige Liebe scheint zu verpuffen. Und in diesen Momenten kommt etwas Wunderbares ins Spiel, nämlich dass wir bedingungslose Liebe für unser Kind in uns tragen. Auch wenn unser Kind sich so verhält, wie wir es nicht nachvollziehen können. Da ist Liebe, auch wenn es sich so entscheidet, wie wir es uns nie gewünscht haben. Da ist Liebe, auch wenn es andere Wege einschlägt, als die, die wir gut heißen.
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Es gibt nur leider Momente, in denen wir diese Liebe nicht so zeigen können, wie es den Bedürfnissen unseres Kindes entspricht. Und es gibt Momente in denen es unserm Kind nicht möglich ist, unsere Liebe anzunehmen. Dies gilt es auszuhalten. In diesen Momenten kann sich zeigen, wie wertvoll die Zeit ist, die Sie in die Schatzkistenabende investieren: Was Sie hier für Ihr Kind gestalten, kann Unterstützung sein für diese Momente des Aushaltens – Unterstützung für Sie selbst und für Ihr Kind. Wir machen hier miteinander Biografiearbeit. Unser Gedächtnis ist wie ein Laden voller Erinnerungen. In der Biografiearbeit bergen wir Erinnerungen, indem wir in die Vergangenheit schauen, um dort Kraftquellen und Schätze zu entdecken. Die wiederum holen wir in die Gegenwart zurück und geben unseren Erinnerungen eine Form, die uns für die Zukunft stärkt oder eine Richtung weist. Dabei üben wir Wertschätzung. Wir erleben, wie wir bei uns selbst ankommen. Wir werden uns neu unserer Identität bewusst, gewinnen Selbstvertrauen und an manchen Stellen mehr Leichtigkeit und Zuversicht. Im Schatzkistenprojekt machen Sie sich auf eine biografische Reise mit Ihrem Kind vor Augen und im Herzen. Am Ende werden Sie Ihrem Kind eine Schatzkiste voller Erinnerungsschätze übergeben. Mit der Schatzkiste nehmen Sie die Sehnsüchte und Bedürfnisse Ihres Kindes ernst und sie ist damit zugleich ein Zeichen Ihrer Wertschätzung.
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Ihr Kind wird greifbar und immer präsent einen Schatz besitzen, der ihm zeigt: Da sind Menschen, die mich sehen, die mich begleiten, denen ich wichtig bin, die dankbar sind, dass es mich gibt, die für mich da sind, die sich Zeit für mich nehmen. Wer bin ich? Das ist eine Frage, die unsere Kinder bis ins Erwachsenenalter begleiten wird. Die Frage nach der Identität. Ihr Kind wird greifbar ein Stück Biografie in Händen halten, das es bei der Beantwortung dieser Frage unterstützen wird. Freuen Sie sich auf wiederkehrende schöne Momente in den nächsten Jahren zusammen mit Ihrem Kind, wenn Sie auf Ihre Schatzkiste zurückgreifen, sie vielleicht weiter füllen, über die Inhalte gemeinsam ins Gespräch kommen und sich gemeinsam freuen.“
Ich habe nie erlebt, dass bei der Biografiearbeit eine schwierige Atmosphäre aufkam. Wir fragen in der Biografiearbeit nach den Schätzen. Nach dem Positiven. Punktuell geschieht es, dass Teilnehmer:innen mit einzelnen Themen für sie schwierige Zeiten und Emotionen verbinden. Wenn dann bei jemandem z. B. Trauer entsteht, höre ich achtsam zu. Ich stelle Fragen. Ich versuche nicht zu bewerten. Gegebenenfalls unterbreche ich den Ablauf. Ich bin keine Therapeutin, ich kann wenn nötig Therapie aber durchaus empfehlen und Kontakt zu Beratungsstellen herstellen. Ich vermute stark, dass Biografiearbeit nur von Menschen angeleitet werden kann, die eine bestimmte Haltung mitbringen. Dazu gibt es meines Wissens aber noch keine Untersuchung. In der Anleitung brauche ich eine achtsame, konzentrierte und liebende Präsenz. Mein Gegenüber soll merken: Alles darf sein und darf da sein. Wir gehen weg von der Fehlersuche hin zum Positiven. Wir heben hervor und stärken, was schon da ist. Die Teilnehmer:innen werden zur Eigenverantwortlichkeit und Selbstfürsorge angeregt. So merken sie selbst, ob die jeweiligen Themen gerade für sie dran sind oder nicht.
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Was ist Biografiearbeit? Grundlagen der Biografiearbeit1 Biografiearbeit meint die Beschäftigung eines jeden Menschen mit der eigenen Biografie, also seiner Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Sie setzt bei Ressourcen an, ist handlungsorientiert, erfahrungsbezogen und alltagsrelevant. Biografiearbeit richtet sich an Menschen in allen Lebensaltern und Lebensphasen und beachtet dabei die historischen, gesellschaftlichen und politischen Umwelten der Teilnehmer:innen. Dabei hat sie immer Freiwilligkeitscharakter und bedarf einer Atmosphäre der Vertraulichkeit. Jede individuelle Geschichte hat in den Methoden Raum. Im Prozess bestimmt der:ie Teilnehmer:in die Tiefe der Beschäftigung mit der eigenen Biografie und hat das Recht auf Schweigen. Für die Bildungsarbeit, Beratung, Therapie, Seelsorge, Pflege, u. a. stellt die Biografiearbeit spezielle Methoden, Sicht- und Handlungsweisen zur Verfügung. Erinnern wird als Form der Begegnung gesehen. Bei diesen Begegnungen bleiben die Dimension von Sinn und Werten im Blick, die Methoden fördern und fordern Achtsamkeit und Wertschätzung. Wenn ich mich auf Biografiearbeit einlasse, lasse ich mich auf die Frage ein, wer ich bin. Ich setzte mich mit meiner eigenen Geschichte auseinander. Ich lerne, sie zu verstehen und anzunehmen. Biografiearbeit ist also zugleich auch Identitätsarbeit. Wenn ich mir im Laufe des Arbeitsprozesses klar darüber werde, was meine gemachten Erfahrungen in der Gegenwart für mich bedeuten, helfen mir diese Erkenntnisse, ähnliche Krisen in der Gegenwart 1 Wer mehr wissen möchte, findet am Ende des Buchs eine reichhaltige Literaturliste.
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zu bewältigen und Lebenschancen zu erkennen. Biografiearbeit kann also auch zur Orientierungsarbeit in meinem Leben werden. Zugleich ist Biografiearbeit auch Metaarbeit, weil sie mir hilft, den roten Faden zu finden, der sich durch mein Leben zieht und der mir Kraft für die Zukunft gibt. Mit diesem Wissen kann ich leichter Entscheidungen treffen und die nächsten Schritte planen. Biografiearbeit und Spiritualität Jesus hat gesagt: „Ich bin gekommen, dass ihr das Leben in Fülle habt.“ (nach Johannes 10,10) → Die Erfahrung von Lebensfülle tut gut. Das sind Momente, in denen ich mich beschenkt und gesegnet fühle. Die Methoden der Biografiearbeit helfen mir, die Fülle vergangener Momente in die Gegenwart zu holen. → Auch der empathische Austausch von Lebensgeschichten tut gut. Er ist fester und gleichzeitig freiwilliger Bestandteil der Biografiearbeit. Ich erfahre mehr vom anderen und entdecke mich selbst auch wieder neu. → Mein Gefühl gesegnet zu sein weitet sich von meinem Gegenüber auf mich aus und umgekehrt. So können wir uns (gegenseitig) neu der Zusage Gottes von Fülle im Leben vergewissern. Biografiearbeit kann mir helfen, durch neue Gewissheit und Hoffnung gestärkt die nächsten Schritte in die Zukunft (auch mit Mitgliedern der nächsten Generation) zu gehen. →
Ein paar Worte über unsere innere Haltung die wir in unsere Arbeit mitbringen Biografiearbeit ist nicht nur für die Teilnehmer:innen geprägt von Freiwilligkeit, von der selbstbestimmten Tiefe der Beschäftigung, Achtsamkeit, Präsenz und Gegenwärtigkeit. Meiner Erfahrung nach sollten wir das auch für uns selbst als Anleitende (vor)leben. Dann erleben wir Gelingen in und Zufriedenheit mit unserer Arbeit. Die Haltung, die wir in unsere Arbeit mitbringen
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prägt schließlich auch, was bei den Treffen geschieht und was die Teilnehmer:innen an Wertschätzung mitnehmen. Bevor ich Sie gleich in die Inhalte der einzelnen Abende mitnehme und Sie einer Fülle von Impulsen und Ideen begegnen, möchte ich Sie deshalb ermutigen, auf Ihre eigene Haltung zu schauen, die SIE in die Arbeit mit Konfieltern mitbringen. Für mich gilt, was auch für die Teilnehmer:innen gilt: Auch wenn ich für die Konfielternarbeit beauftragt bin, mache ich das, was ich da tue, freiwillig. Das bedeutet, ich überlege mir bewusst immer wieder aufs Neue: WAS will ich erreichen, WAS will ich tun? Beziehungsweise: Was will ICH erreichen, was will ICH tun? Und selbstverständlich bin ich nicht jedes Mal in der gleichen Verfassung, wenn ich auf eine Gruppe stoße und mit ihr arbeite. Auch die Gruppe ändert sich gegebenenfalls, weil immer wieder andere Teilnehmer:innen da sind. Das bedeutet, ich schaue bewusst immer wieder aufs Neue darauf, wie ich die Methode einführe, beziehungsweise, wie tief ich mich selbst an dem Abend auf das Thema einlassen kann. Ich frage mich: Geht’s dir selbst gut mit dem, wie wir hier gerade arbeiten? Was musst du eventuell ändern, damit du wieder gut da sein kannst? So lebe ich ein wohlwollendes Dasein mit mir selbst sowie mit meinem Gegenüber. In der Biografiearbeit geht es um den Prozess, den die Teilnehmer:innen erleben. Diesem Prozess vertrauen wir. Wir können darauf vertrauen, dass die Menschen, mit denen wir arbeiten nur das erzählen oder schreiben, was sie wollen. Sie bestimmen selbst die Tiefe des Erzählens. Manche brauchen dafür Impulse von außen, manche Zeit für sich. So erleben wir, dass Eltern eine Idee nach der anderen abarbeiten und so viel gestalten, dass die Kiste hinterher kaum mehr zugeht. Andere in unseren Kursen sind diese Art von Arbeiten vielleicht nicht gewohnt, sie brauchen länger, sie möchten erstmal nur zuhören oder ziehen bei Gruppengesprächen lieber alleine los. Dennoch entsteht auch bei ihnen etwas, von dem wir dann halt nicht so viel mitbekommen. Die Methoden der Biografiearbeit lenken weg von der Fehlersuche hin zum Positiven. Sie lenken weg von dem, was als versäumt betrachtet
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wird, hin zu dem, was in der Beziehung zum Kind bereits da ist. Und das stärken wir. Die Haltung der Teilnehmer:innen zu ihren Kindern kann sich durch den Prozess festigen oder öffnen. Das Ergebnis des Prozesses führt nicht nur zur Schatzkiste als Konfirmationsgeschenk, sondern kann auch Erkenntnisse bringen wie: „Wow, da ist ja schon ganz schön viel da in unserer Beziehung!“ Oder: „Wow, das hätte ich jetzt nicht erwartet!“ Und schließlich: „Überraschung! Ich schenke nicht nur Geld. Ich schenke nicht nur etwas Persönliches. Ich entdecke, wie kreativ ich selbst sein kann und das macht Spaß!“ Die Strukturen der Themen geben Ihnen die Möglichkeit, den Abend entweder – wie bei einem Auto mit Automatikgetriebe – Schritt für Schritt wie beschrieben zu gestalten. Oder Sie merken, Sie sind so präsent und so kraftvoll da und können deshalb an einer Stelle noch mal tiefer nachfragen, länger den Fragen der Teilnehmer:innen nachgehen, einen Schritt weglassen – sozusagen einen Gang höher oder runter schalten. Manche Gemeinden beginnen das Schatzkistenprojekt zunächst erst mit drei Abenden. Sie gestalten zusammen die Schatzkiste und wählen zwei Themen aus, die ihnen am wichtigsten sind. Das Projekt kann so Jahrgang für Jahrgang an die Ressourcen der Mitarbeiter:innen angepasst werden. Für manche Gruppen kann eine andere Reihenfolge sinnvoll sein. Fühlen Sie sich frei, schöpfen Sie aus der Fülle der Ideen und fügen Sie sie zu einem für Sie machbaren Konzept zusammen. Schließlich erleben wir auch, dass wir planen und uns wundern, was dabei herauskommt. Wertschätzung dürfen wir uns selbst entgegenbringen: Wir haben uns gut vorbereitet und es ist gut, was wir mitbringen. Was die Teilnehmer:innen daraus machen, liegt in weiten Teilen in deren Verantwortung und Entscheidung.
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SIE SIND NICHT ALLEINE UNTERWEGS Welche Erfahrungen haben Sie mit der Schatzkiste gemacht? Ich freue mich sehr über Ihre positiven Rückmeldungen, bin dankbar über konstruktive Kritik und beantworte Ihre Fragen zum Konzept. Werden Sie Teil unserer Schatzkisten-Community. Reihen Sie sich in die Gruppe der Multiplikator:innen der Schatzkiste ein und nehmen Sie an unseren Online-Treffen teil. Hier findet unser Erfahrungsaustausch statt, wir teilen neue Ideen für die Durchführung oder wie es nach den sieben Abenden weiter gehen kann und klären gemeinsam Fragen. Herzlich willkommen! Kontakt:
Paula Maisch Per Mail: info@eulenblicke.com Web: www.eulenblicke.com
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NICHT NUR FÜR DIE KONFIARBEIT! – ÜBER DEN TELLERRAND GESCHAUT Das Konzept der Schatzkiste ist vielfältig übertragbar in andere Zielgruppen. Hier ein paar Beispiele aus der Praxis: → An einem Nachmittag entsteht eine Schatzkiste für einen Lieblingsmenschen. Hier inhaltlich natürlich stark reduziert. → Die Schatzkiste weiterführen mit der Gruppe zum 18. Geburtstag der Kinder, dabei die ursprüngliche Gruppe nochmals zusammenführen → Eine Hochzeits-Schatzkiste gestalten → Eine Schatzkiste als Übergangsritual zu neuen Lebensabschnitten in allen Altersstufen füllen → Eine Schatzkiste zur Geburt oder Taufe schenken, die ein Leben lang mitwächst → Eine Schatzkiste als Geschenk zum Schulabschluss gestalten. → Eine Schatzkiste als Lebenskiste erstellen, die Menschen mit Demenz begleitet. Hier kann sie sowohl für die demente Person selbst Gewinn sein als auch für die begleitenden/pflegenden Personen Welche Konzepte haben Sie schon erprobt? Ich freue mich sehr, wenn Sie Ihre Erfahrungen bei unseren Online-Treffen der Multiplikator:innen teilen. Kontaktdaten und Termine finden Sie auf der Homepage www.eulenblicke.com.
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LITERATUR ZUM WEITERLESEN Klingenberger, Hubert und Ramsauer, Erika: Biografiearbeit als Schatzsuche, Grundlagen und Methoden, München 2017. Klingenberger, Hubert und Zintl, Viola: Eigenständig, Biografische Erfahrungen nutzen, Beziehungsreich leben, Quellen der Ermutigung, München 2001. Klingenberger, Hubert: Lebensmutig, Vergangenes erinnern, Gegenwärtiges entdecken, Künftiges entwerfen, München 2003. Auer, Hansjörg u. a.: 77 Impulse und Methoden Biografiearbeit, Mitmacher für ein Leben in Vielfalt und Wertschätzung, Weinheim 2020. Lattschar, Birgit u. a.: Biografiearbeit wirkt – Instrumente, Konzepte, Erfahrungen, Hannover 2020. Ruhe, Hans Georg: Methoden der Biografiearbeit, Lebensspuren entdecken und verstehen, Weinheim 52012. Lattschar, Birgit und Wiemann, Irmela: Mädchen und Jungen entdecken ihre Geschichte, Grundlagen und Praxis der Biografiearbeit, Weinheim 42013. Kast, Verena: Was wirklich zählt, ist das gelebte Leben, Die Kraft des Lebensrückblicks, Freiburg im Breisgau 2010. McGoldrick, Monica: Wieder heimkommen, Auf Spurensuche in Familiengeschichten, Heidelberg 2003.
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Fragespiele vom riva Verlag, z. B. „Was ich an dir mag“ oder „Was ich an dir liebe“ Kopřivová, Monika: Oma, Opa … Erzähle deine Geschichte, Ein originelles Spiel für Oma, Opa und die ganze Familie. Hans Georg Ruhe (Autor/Autorin), Claudia Filker (Hg.), Hanna Schott (Hg.), Almut Schweitzer-Herbold (Illustrator/Illustratorin): Talkbox, Vol.7, Lebensgeschichten gelebt, erlebt, erzählt, 120 Impulskarten, Neukirchen-Vluyn, 2021. Holzkisten
bestellbar z. B. bei www.laublust.de Fortbildungen zur Biografiearbeit
und weitere Infos gibt es u. a. bei LebensMutig e.V.: www.lebensmutig.de
Mögen Sie sinnbringende und segensreiche Zeiten mit den Konfifamilien erleben. Dafür wünsche ich Ihnen Gelingen und den Frieden Gottes!
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DANKE Danke an „meine“ Lektorin Anna Böck. Ihr Vertrauen in mich und unsere Reflexionen hat das Schreiben für mich zu einer reinen Freude werden lassen. Danke an Nadja und Claudi – ihr habt mich auf den Weg gebracht. Danke an Elke, du bringst Licht ins Dunkel und wo wir zusammen sind leuchtet das Leben. Danke an Mone, meine Gebetspatin in allen Lebenslagen, wir bringen Ordnung ins System. Danke an Nette und Christel, Auftanken mit euch ist nicht nur wegen der Zitronenshirts extrem nachhaltig. Danke an Nicole, meine Gedankengärtnerin. Mit dir kommt alles wieder ins Gleichgewicht. Danke an meine beiden Eulen Oma Erika und Brunhild. Wie gerne hätte ich euch mein Buch noch zum Lesen gegeben. Danke an meine Eltern. Ihr hattet zunächst anderes für mich erhofft und dann doch akzeptiert, begleitet und unterstützt, was mich glücklich macht. Danke an die besten Schwiegereltern der Welt. Ihr habt mich weite Strecken getragen. Danke an meine Familie. Ihr seid das Beste in meinem Leben! Jörg, Jakob, Rahel, Josua – euch widme ich dieses Buch.
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