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Anna Böck: Meet God Here
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ANNA BÖCK
77 HIMMELSORTE QUER DURCH DEUTSCHLAND
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Inhalt Vorwort Liebe*r Tourist*in, Baden-Württemberg 1. Mit Gott tanzen – Die Belinda in Sulzbach 2. Außenaltar – Der Ölberg in Murrhardt 3. In den Tiefen alter Spiritualität – Kloster Hirsau 4. Frisches Wasser – Der Brunnen der guten Beth im Kloster Reute 5. St. Maria als … – Kirche der Experimente in Stuttgart
Bayern 6. Verstaubt und museumsreif? – Das Bibelmuseum in Nürnberg 7. My Lighthouse – Der Leuchtturm von Lindau 8. Nur Genießer fahren Fahrrad … – Die Radwegekirche in Oberndorf 9. Digitalisier mich! – Die Christuskirche in Oberstdorf 10. Täubla – Die Gaststätte in Naila 11. Hoch hinauf – Die Kapelle auf der Zugspitze
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Berlin 12. Dauerhaftes Provisorium – Die Schilfdachkapelle von Kladow 13. Rosa Segen – Das Segensbüro 14. Grenzgänger – Die Grenzkapelle 15. Widerstand heißt Punk – Die Erlöserkirche in Rummelsburg 16. Bombenreste – St. Michael
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Brandenburg 17. Verirrt euch! – Der Malchower Labyrinthpark 18. Alle 16 Strophen??? – Die Paul-Gerhardt-Kirche in Lübben 19. „Ein Birnbaum in seinem Garten stand“ – Die Kirche in Ribbeck 20. Stars und Sternchen – Die Heilandskirche in Sacrow 21. Zwischenhalt – Das Café in Elstal
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Bremen 18 22. Alle Kinder – Der Spielplatz in Huchting 18 23. Spuckende Verachtung – Der Spuckstein am Dom St. Petri 18 24. Not lehrt bauen – Die Andreaskirche 19 25. Engel haben Flügel – wir brauchen Segel! – Die Ver19 andering in Bremerhaven
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Hamburg 20 26. Kirche im Hafen – Die Flussschifferkirche 20 27. „Jeder theologische Satz muss auch ein politischer sein.“ – Der Friedhof in Nienstedten 20 28. Die Schattenseite des Lebens – 21 Das Jesuscenter auf der Schanze 29. Stadtentwicklung – Ökumenisches Forum Hafencity 21 22 30. Pst! – Kirche der Stille Hessen 22 31. Natur pur – Die Quernstkapelle 22 32. Wie im Kino – Kloster Eberbach 23 33. Pommes für alle – Die Pommesbude der Steyler 23 Schwestern in Frankfurt 34. Mittendrin statt nur dabei – Die Mönchhofkapelle neben dem Frankfurter Flughafen 24 Mecklenburg-Vorpommern 35. Die Seele der Reichen – Die Waldkapelle in Heiligendamm 36. Urlaub mit Geschichte – Der Zingsthof 37. Lass Dich nicht vom Bösen überwinden … – Die Gertrudenkapelle in Güstrow 38. Lebendige Steine – Der Weidendom in Rostock 39. Totgesagte leben länger – Die Jacobikirche in Greifswald
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Niedersachsen 27 40. Die Fratze der Menschheit – Das ehemalige 27 KZ Bergen-Belsen 41. Zwischen Himmel und Erde – 27 Der Skulpturenweg Salzgitter 42. Wenn Geschichte wieder lebendig wird – Die Wüs27 tungskirche Wetenborn 43. Ich bin dann mal weg – Der Pilgerweg von Loccum nach Volkenroda 28 Nordrhein-Westfalen 44. Ungemütlicher Charakter – Der Friedhof in Wersen 45. Neuheidentum – Die Externsteine im Teutoburger Wald 46. Menschgemacht – Die Halde Haniel in Bottrop 47. Wer ist heilig? – Die Heiligenhäuschen am Niederrhein 48. Trost und Ruhe – Die Grabeskirche St. Joseph in Viersen 49. In den Höhlen von Moria – Der Mariendom in Neviges
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Rheinland-Pfalz 50. Protest – Die Gedächtniskirche in Speyer 51. Blau – Die Stephanskirche in Mainz 52. Prost – Die Abtei Marienstatt 53. Gleichzeitig – Die Abteikirche Otterberg
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Saarland 54. Grenzblickfenster – Die Kirche in Leidingen 55. Und Gott zeltet … – Die Zeltkirche in Mettlach 56. Kirche ohne Gott? – Die Wintringer Kapelle
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Sachsen 57. Wasser des Lebens – Die Quelle zum Heiligen Born in Leubnitz-Neuostra 58. Beten ist wie Fahrrad fahren … – Die Martin-Luther-Kirche in Zöbigker 59. Ein feste Burg – Die Wehrkirche in Großrückerswalde 60. Frauen der Reformation – Kloster Nimbschen 61. So ein Theater – Die Theaterruine in Dresden
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Sachsen-Anhalt 37 62. Zweite Heimat – Das Bonhoefferhaus in Friedrichsbrunn 37 63. Planschbecken – Das Zentrum Taufe in Eisleben 37 64. Lost Place – Die Nikolaikirche in Zeitz 37 65. Wenn die Jugend das Schloss kapert – Schloss Mansfeld 38 66. Den Gipfel erklommen – Das Josephskreuz auf dem Auerberg 38
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Schleswig-Holstein 67. Menschenwürde – Friedhof der Namenlosen auf Amrum 68. Gipfel wider Erwarten – Das Gipfelkreuz auf dem Pinneberg 69. Nachhaltigkeit und Meditation – Der Garten der Sinne in Breklum 70. Eindruck schinden – Der Dom von Ratzeburg
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Thüringen 71. Wo ist Otto? – Die Michaeliskirche in Rohr 72. Am Fuße der Wartburg – Die Georgenkirche in Eisenach 73. Wo Luthers Wurzeln liegen – Das Lutherstammhaus in Möhra 74. Schief, schiefer, am schiefsten – Der schiefe Turm von Bad Frankenhausen 75. Schlaf gut! – Die Her(r)bergskirchen am Rennsteig 76. Einheit – Die Grenzkapelle in Föritz 77. Gut gesichert – Die Kletterkirche in Sülzfeld
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Ode an einen Ort Dank Ortsverzeichnis nach #
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Vorwort Ich bin viel herum gekommen in den letzten Jahren, habe an zwölf unterschiedlichen Orten gelebt und an noch mehr liebe Menschen besucht. Überall habe ich #Himmelsorte gefunden. Meine Seele hat gespürt, dass der Himmel die Erde berührt. Das kam relativ spontan und oft ausgelöst durch kleine Details, die einem Ort seine eigene Persönlichkeit geben. Auch wenn die großen berühmten Bauwerke wie das Ulmer Münster – immerhin noch der höchste Kirchturm der Welt – mich begeistern können, so finde ich das gleiche Gefühl auch an weniger bekannten Plätzen, die man meist nur kennt, wenn man vor Ort lebt. Das, was ich beschreibe, ist ein Gefühl – nicht mehr aber auch nicht weniger. Es kann mir im Glauben helfen, kann mich mit Gott in Verbindung bringen und mich geistlich berühren. Es ist quasi ein geistlicher Vitaminshot. Abhängig ist mein Glaube nicht davon. Die viel wichtigeren Orte sind bei mir zu Hause: Meine Gemeinde und mein tägliches Leben und Ringen mit Gott. Zu jedem #Himmelsort in diesem Buch gibt es eine kreative Seite. Hier darfst Du Dich austoben. Ob Du Dich dabei an meine Vorschläge halten wirst, wird niemand überprüfen.
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Nutze diese Seiten für Deine Kreativität: Klebe Fotos und andere Erinnerungen ein, schreibe, male und nutze den Freiraum für Deine Gedanken und Gebete! Meine kleine Sammlung von #Himmelsorten spiegelt meine Geschichte und meine Prioritäten wieder. Du denkst vielleicht: Na, sowas haben wir auch bei uns! Ja. Fahrradkirchen gibt es nicht nur in Bayern oder Sachsen, und Ruinen liegen überall herum. Deswegen will ich wissen: Wo ist Dein #Himmelsort? Dafür habe ich einen Insta-Account @MeetGodHere und den Hashtag #Himmelsort ins Leben gerufen. Zeige mir Deine Himmelsorte indem Du mich tagst und #Himmelsort nutzt. Ich bin gespannt!
Liebe*r Tourist*in, Du bist nicht der Nabel der Welt. Ja, ich muss es Dir so klar sagen. Orte, die nur für Dich als Tourist*in geschaffen sind, vermitteln Dir oft den Eindruck, es wäre so. Aber an den in diesem Buch beschriebenen Orten kommen Menschen zusammen. Ich finde, das macht diese Orte besonders attraktiv. Hier leben Menschen, sie trauern hier, sie freuen sich hier, sie treffen alte Bekannte und gerne auch neue. Aber manchmal haben sie keine Zeit für Dich. Wenn eine Kirche offen ist, so nicht immer, weil man auf Dich wartet. Es wird geprobt, Kinder und Jugendliche sind unterwegs oder Menschen ste-
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hen trauernd am Grab ihrer Liebsten. Bitte nimm Rücksicht, auch wenn das heißt, dass Du den Ort Deiner Sehnsucht auf dieser Reise nicht sehen wirst. Bereite Dich am besten vor! Informiere Dich online über Öffnungszeiten oder ruf vorher an. Wenn du spontan da bist, freue Dich, wenn ein*e Mitarbeiter*in Zeit für Dich hat, aber ärgere Dich nicht falls alles abgeschlossen ist und niemand da ist. Wenn Du aus Versehen in eine Krippenspielprobe platzt, geh einfach still und leise wieder. Du störst! Auch wenn Du leise bist! Für Kirchen gilt übrigens: als Gottesdienstbesucher bist Du immer willkommen und dann erzählen Dir nicht nur die Steine von der Vergangenheit, sondern auch Menschen – in der Bibel lebendige Steine genannt – von dem, was diesen Ort heute heilig macht. Für Orte in der Natur gilt übrigens ähnliches: Achte darauf, dass hier andere Geschöpfe leben. Scheuche Tiere nicht auf. Füttere sie nicht. Lass Deine Bluetoothbox zuhause. Wenn Du wieder gehst, lass nichts zurück. Danke, im Namen hunderter Kantor*innen, Gemeinepädagog*innen und Pfarrer*innen mit ihren Gemeinden!
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Mit Gott tanzen Di e Bel inda in Sulzbach Außenaltar Der Ölberg in Murrhardt In den Ti efen alter Spiritual ität Kloster Hirsau
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er Frisch es Wass Der Brunn en h der guten Bet ute im Kloster Re
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2. Außenaltar Der Ölberg in Murrhardt Da die heutige Stadtkirche innerhalb der Klostermauern für die Bewohner von Murrhardt nicht zugänglich war, wurde etwas abseits auf einer kleinen Erhebung die heutige Walterichskirche gebaut. Heute ist sie vor allem Friedhofskirche. Sie war lange Zeit ein Pilgerort des Heiligen Walterich, obwohl sie bereits in Reformationszeiten evangelisch geworden war. Im Außenbereich der Kirche ist ein hölzerner Schrein angebracht, der nur zwischen Karfreitag und Ostern geöffnet wird, in dieser Zeit aber durch seine Außenlage für alle zugänglich ist. Er stellt die Ölbergsszene Jesu dar und regt Betende über die Jahrhunderte hinweg dazu an, sich ihrer Fehler bewusst zu werden und sich gleichzeitig zu vergewissern, dass in Jesus Gott selbst ihre Dunkelheiten kennt: Nachts am Ölberg hat er in Vorahnungen gelitten, Blut geschwitzt und sich selbst von seinen besten Freunden verlassen gesehen. Die Walterichskirche ist übrigens etwas Anderes als die Walterichskapelle, welche einen Seitenbau der großen Stadtkirche darstellt. Sollte man allerdings doch beim falschen Gebäude landen, ist das andere nur einige Schritte durch den Stadtpark entfernt. Gebet: Gott, das ist in mir gerade sehr dunkel:
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Aktion: Schlendere über den Friedhof und male hier den schönsten Grabstein auf, den du findest.
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#TodundSterbe #Kunst
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Verstaubt und museumsreif? um Das Bibelmuse in Nürnberg eMy L ighthous m Der L euchttur von L indau Nur Gen i eßer d ... fahren Fahrra irch e Di e Radwegek in Oberndorf
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Täubla e Di e Gaststätt in Naila
Hoch hinauf Di e Kapell e auf der Zugspitz
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7. My Lighthouse Der Leuchtturm von Lindau Es ist der höchstgelegene und südlichste Leuchtturm in Deutschland, was einfach daran liegt, dass die meisten anderen Leuchttürme an der Küste fast auf Meereslevel stehen. Der Leuchtturm von Lindau steht aber am Bodensee in Bayern. Mitte des 19. Jahrhundert löste der „neue Leuchtturm“ den Mangturm aus dem 13. Jahrhundert, der immer noch zum Ensemble des Hafens gehört, als Signalturm ab. Im Normalfall ist das Licht des Leuchtturms nicht angeschaltet, da dieses nur bei Bedarf von den Schiffen aus aktiviert wird. Da die meisten Schiffe im Lindauer Hafen sehr routinemäßig dort an- und ablegen, hat der Leuchtturm inzwischen vor allem touristischen Wert. In meinem Leben denke ich auch oft, vor lauter Routine nicht mehr auf die wegweisenden Lichter angewiesen zu sein. Mein Lebensschiff kommt aber sehr schnell ins Schlingern, und dann bin ich froh, das orientierende Licht am Horizont zu sehen. Gebet: Jesus, sei mein Licht!
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Aktion: Vom Leuchtturm aus sieht man viele Dinge: Badende Menschen, den Bahnhof, das Festland, die Schweizer Alpen, die Festspielbühne in Bregenz … Was siehst Du, wenn Du Dir Überblick über Dein Leben verschaffst?
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#Bewegung
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40. Die Fratze der Menschheit Das ehemalige KZ Bergen-Belsen Glaube kann nicht nur Schönwetterglaube sein. Wenn ich Gott nur nahe bin, wenn ich etwas Schönes sehe und erlebe, was ist mein Glaube dann wert? In Bergen-Belsen bin ich konfrontiert mit der Gewalt, zu der Menschen fähig sind, mit dem Elend, das Menschen auslösen können und mit der furchtbaren Gabe des Menschen, wegzuschauen. Im Konzentrationslager starb neben vielen anderen und teilweise namenlosen auch die Jüdin Anne Frank, die sich über Jahre in den Niederlanden vor den Nazis versteckt halten konnte. In dieser Zeit schrieb sie ihr Tagebuch. Kurz vor Kriegsende flog ihr Versteck auf. Anne wurde zunächst nach Ausschwitz gebracht und am Ende noch nach Bergen-Belsen verlegt, wo sie vermutlich an Fleckenfieber verstarb. Gebet: Gott, schenk mir Mut, mich der dunklen Seite in mir und meinem Gegenüber zu stellen.
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Aktion: Wo möchtest Du gerade wegschauen? Welcher Dunkelheit in Dir weichst Du aus?
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73. Wo Luthers Wurzeln liegen Das Lutherstammhaus in Möhra Seine Großeltern lebten hier, seine Eltern wuchsen hier auf, lernten sich kennen, heirateten nebenan in Ettersleben und zogen dann nach Eisleben. Luther selbst hat nie in Möhra gelebt, aber seine Herkunft beschrieb er als: „Ich bekenne, dass ich ein Bauernsohn von Möhra bei Eisenach bin.“ So hat er dort auch übernachtet und gepredigt, bevor er tags darauf ganz in der Nähe auf die Wartburg entführt wurde. Möhra ist ein kleines Thüringisches Dorf mit Dorfkirche. Das Haus der Großeltern Luthers wurde nach einem Brand erneut aufgebaut und später an die Familie Ihling verkauft. Bis heute ist es im Familienbesitz und wird als Unterkunft angeboten. Möhra liegt zudem am Lutherweg, der unterschiedliche Lutherstätte in ganz Deutschland durch verschiedene Wanderrouten miteinander verbindet. Gebet: Heiliger Geist, schenke mir den Mut und die Sturheit des einfachen Bauernsohns, der für die Wahrheit einstand!
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Aktion: Aktion: Mal das Familienwappen der Luthers aus. Für die offiziell richtigen Farben der Elemente kannst Du Google befragen.
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#man erzählt
#Reforma tion
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75. Schlaf gut! Die Her(r)bergskirchen am Rennsteig Die meisten Menschen haben ihre Antenne zu Gott verloren, und der Wald stirbt langsam. Leere Kirchen im Thüringer Wald lösen zwar sehr viel Hoffnungslosigkeit aus, bringen aber auch kreative Projekte hervor. Schon einmal in einer Kirche übernachtet? Die Her(r)bergskirchen am Rennsteig bieten nicht nur eine Übernachtung in Dorfkirchen des Thüringer Waldes an, sondern auch Begegnungen mit Menschen, die vor Ort wohnen, Ausflugsideen und vieles mehr. Hierfür wurden die Kirchen liebevoll ausgestattet mit allem, was man für eine Wanderübernachtung so brauchen kann. In der Region kann man viel entdecken: von traditioneller Glasbläserkunst bis zum Rennsteiglied und ganz viel Wanderkultur. Gebet: Geh aus mein Herz und suche Freud!
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Aktion: Zähle Schäfchen (nachdem du sie gemalt hast).
edacht
#umdieEckeg
#Bewegu
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