Lisa Seelbach (Hg.)
Gönn dir Gott
Leseprobe
Lisa Seelbach (Hg.)
![]()
Gönn dir Gott
Leseprobe
Lisa Seelbach (Hg.)

6
gumo! hallöchen! hey! na du? moin! was geht?
01 Mit Gott connecten –
8
So findest du easy die richtigen Worte
20
02 Beten in der Schule – Gebete für kleine Pausen und große Prüfungen
40 50
03 Läuft bei dir –
So feierst du dein Leben und Gott
04 Kein Plan – Worte für dich, falls du keine Worte findest
05 Weiterbeten –Beten für dich und andere Danke!
82
106
Leseprobe
gumo! hallöchen! hey! na du? moin! was geht?
Wie hast du deine letzte WhatsApp-Nachricht begonnen?
Dieses Buch besteht aus lauter kurzen Mitteilungen an Gott. Und alle klingen etwas anders. Christ:innen nennen diese Mitteilungen auch Gebete. Hast du schon mit Gott geredet? Eine Frage in den Himmel geschickt? Oder entsetzt „oh mein Gott“ gedacht?
Wie auch immer deine bisherigen Gebete klangen, ich bin mir sicher: Gott hat zugehört.
Wie schön, dass DU dieses Buch aufgeschlagen hast! Die folgenden Gedanken wurden von Jugendlichen geschrieben. Es sind Beispiele, wie Menschen mit Gott reden. Beim Lesen begegnest du unterschiedlichen Gottesbildern. Die Äußerungen wurden nicht ausgewählt, weil sie besonders fromm sind und ich habe auch nicht nachgefragt, ob alle Gebete „erhört“ wurden. Im Gegenteil: Die Texte sind alle verschieden: Gott wird gefragt und hinterfragt.
Leseprobe
Jesus werden Dinge an den Kopf und Sorgen vor die Füße geworfen. Der Heilige Geist wird angesprochen wie eine Person.
Schlag das Buch auf, wo du magst. Lies, wie weit du möchtest. Wir freuen uns, wenn du dich in den Gebeten wiederfindest. Vielleicht denkst du aber auch ganz anders darüber. Du kannst dieses Buch zitieren, posten, laut daraus vorlesen und sogar im letzten Kapitel weiterschreiben. :)
Denn eines haben alle Gebete gemeinsam: Sie sind eine Anregung, mit Gott zu sprechen und vielleicht auch eigene Worte dafür zu finden.
Gott ist bei dir.
Gott hört dich und liebt dich.
Sei gesegnet, Lisa

Gottvater, ich denke häufig, du bist im Wind, denn:
Wie soll ich dich schon begreifen? Es heißt, du bist unglaublich, unfassbar. Und wenn ich dich fassen will?
Ich denke häufig, du bist im Wind.
Eine laue Sommerbrise, der tobendste Sturm, der Wind, der mich antreibt: Vater.
Hanna, 17
Leseprobe
Wie man ein Gebet beendet, weiß ich immer noch nicht so genau, aber ich denke, du verzeihst das.
Mia, 16
Das Wort steht bis heute am Ende mancher Gebete.
Es kommt aus dem Judentum und wird zur Bekräftigung einer Aussage, sowohl in einer geistlichen Gemeinschaft, als auch im privaten Bereich verwendet. Im Alten und Neuen Testament setzt sich dieser Gebrauch unter Christ:innen fort.
Manchmal betet in einer Gruppe nur eine Person, aber alle sagen am Ende „Amen“. Sie zeigen, dass sie ihre Worte unterstützen. Beten mehrere Leute hintereinander, wird es oft als Signalwort gesprochen und bedeutet: Ich habe alles gesagt, jetzt bist du dran.
Ich könnte „Isso!“ sagen, und damit ausdrücken, dass ich etwas genauso meine. Und unsere Teen- ager bei der Arbeit sagen oft: „Wallah“, um die Ernsthaftigkeit ihrer Aussage zu unterstreichen.
Überleg mal, wie würdest du „Amen“ sagen?
Hey Papa!
Du siehst diese Klassenarbeit, den Stress mit den Hausaufgaben und wie oft ich heute aus der Schule raus wollte ...
Manchmal habe ich das Gefühl, dass mir das alles einfach überhaupt nichts bringt! Ich fühle mich so verloren zwischen allen anderen ...
Dorothee, 16