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RAMONA EIBACH

Funkelflocken

Wenn der Moment zu leuchten beginnt

Ramona Eibach

Wenn der Moment zu leuchten beginnt

Kleine Alltagsgeschichten

Alle angeführten Bibelstellen sind, sofern nicht anderweitig gekennzeichnet, der folgenden Bibelübersetzung entnommen: Lutherbibel, revidiert 2017, © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart.

Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek: Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://dnb.d-nb.de abrufbar.

© 2023 Neukirchener Verlagsgesellschaft mbH, Neukirchen-Vluyn Alle Rechte vorbehalten

Gesamtgestaltung: Miriam Gamper-Brühl, Essen, www.3kreativ.de

Coverfoto: © Shutterstock/LedyX

Fotos im Innenteil: © Ramona Eibach

Verwendete Schriften: Maitree, Parisine Plus

Lektorat: Anja Lerz, Moers

Gesamtherstellung: Drukarnia Dimograf Sp z o.o., Bielsko-Biała

Printed in Poland

ISBN 978-3-7615-6928-3

www.neukirchener-verlage.de

Das Besondere

Immer nur flüchtig erscheint das Besondere am Rand des Alltäglichen: just im Augenblick, da du abfährst, ans Telefon geholt wirst oder vor Arbeit nicht weißt, wo dir der Kopf steht – Sekunde, Flügelschlag, aus!

Hättest du später dann Zeit, so bleibt es weg.

Nie will es erwartet sein. Unvermutet erscheint es, dir ungelegen, stets ungeduldig: jetzt oder nie! Also fast nie.

Die Ordnung der Pflichten bleibt undurchlässig für diesen Clown oder Engel.

Leseprobe

Erreichbar sein

Mein Kopf dröhnt. Erschöpft falle ich auf mein Bett. Die Kinder sitzen vor dem Fernseher. Die nächste halbe Stunde gehört mir. Da klingelt mein Handy. Anruf von einer mir unbekannten Nummer. Ich will nicht abheben, aber mein Finger ist schneller. Vorwitzig tippt er den grünen Hörer an.

Auf der anderen Seite spricht jemand, den ich nur flüchtig kenne. Trotzdem habe ich sofort ein Bild vor Augen. Ich habe ihn bei einer Tagung gesehen und bin seitdem mit ihm über soziale Netzwerke verbunden. »Hast du Interesse, ein Buch zu schreiben?«, klingt es aus dem Hörer. Ich höre mich sagen: »Grundsätzlich schon. Um was geht es denn?« Bin ich total verrückt geworden? Seit Wochen quälen mich immer wieder dröhnende Kopfschmerzen, die von einem Bandscheibenvorfall in meiner Halswirbelsäule herrühren. Zeitweise klappt alles super, aber nachmittags und abends rüttelt der Abrisshammer mein Oberstübchen gehörig durcheinander. Wie bitte soll ich da auch nur eine anständige Zeile zu Papier bringen? Der Typ am Telefon schreibt selbst und er weiß offenbar mehr über mich als ich über ihn, was zugegebenermaßen keine Kunst ist. Er hat meinen Blog gelesen. Von der Verlagsleiterin erbitte ich mir später Bedenkzeit wegen meiner gesundheitlichen Situation. In den zwei Wochen nach dem Telefonat fliegen mir die Ideen zu wie Fruchtfliegen

auf gärende Trauben. Es ist klar, was ich tun muss. Ich sage zu. In der Zeit, in der die Texte entstanden sind, konnte ich viele Eindrücke sammeln, sie reflektieren und meine Erkenntnisse niederschreiben. Ich konnte damals nicht wissen, wie sehr mich die kommenden zehn Monate an meine Grenzen bringen würden. Bei manchen Abschnitten spürt man das, andere muten leichter an. Die Möglichkeit, über das zu schreiben, was mich bewegt, hat mich immer wieder wahrnehmen lassen, was ich eigentlich denke und fühle. Hätte ich mich mit meiner Zusage nicht selbst ein Stück weit dazu gezwungen, hätte ich viel Schönes verpasst. Ich möchte hier keine Werbung dafür machen, ständig ans Telefon zu gehen und sich von dringend notwendigen Pausen abhalten zu lassen. Das wäre auf Dauer schädlich. Wozu ich aber ausdrücklich einlade, ist erreichbar zu bleiben. Nicht für den Trubel, sondern für den Moment, für das Schöne, für die Natur, die Kunst, die Kleinigkeiten am Wegesrand, Kinderlachen, den Glauben. An jedem Tag muss ich mich mehrfach bewusst entscheiden, Frust, Erschöpfung und Stress einen Augenblick lang sich selbst zu überlassen. Dann fahre ich meine Antenne für das Schöne aus, höre auf meine Sehnsucht. Auf diese Weise habe ich die meiste Inspiration gefunden. In diesen Momenten bin ich sicher: »Es

gibt mehr als das, was ich sehe.« Für mich ist dieses »Mehr« ein Gott, der die Welt wunderschön geschaffen hat und den Menschen die Fähigkeit gegeben hat, hier und da einen Fitzel dieser Göttlichkeit einzufangen.

Meine Erkenntnisse sind nur meine Erkenntnisse. Sie sind nicht besser oder besonderer als andere. Es gibt keinen Unterschied zu den Erkenntnissen anderer Menschen, außer vielleicht, dass ich meine aufgeschrieben habe. Ich wünsche mir, dass dieses Buch dazu einlädt, »besondere, aber auch unbeachtete Momente« wahrzunehmen und zu reflektieren. Der Telefonanruf zur scheinbar unpassenden Zeit war symbolisch für all das. Egal, wie laut der Trubel ist, egal, wie sehr der Kopf dröhnt: Es lohnt sich manchmal, innerlich erreichbar zu bleiben, eine Unterbrechung zuzulassen und dem Moment zuzuhören.

Forward

Ich beneide unser altes Kassettendeck. Es hat eine Taste, mit der man vorspulen kann. Im Englischen heißt das (Fast) Forward. Wenn ich sie drücke, kann ich ein Stück überspringen und dann hören, was weiter hinten kommt.

Es gibt Punkte im Leben, da würde ich gerne solch einen Knopf drücken.

In meinen Schwangerschaften war das zum Beispiel zeitweise so. Nicht, um sie zu überspringen, sondern einfach aus Neugierde, wie das Kind aussieht und was für ein Typ Mensch es wohl sein würde. Einfach einen kurzen Ausschnitt aus der Zukunft einspielen.

So ein Forward-Knopf könnte mir zeigen, ob sich Aktionen lohnen. Er könnte mir auch helfen, mich gezielter vorzubereiten. Was sollte ich in einer bestimmten Situation dabeihaben, was sollte ich bis dahin vielleicht lernen?

Die Möglichkeit, vorspulen zu können, ist eine hübsche Vorstellung, aber nur wenn ich sie nicht weiter hinterfrage. Wenn ich immer vorhersehen könnte, was aus einer Idee wird, würde ich die Umsetzung dann noch verfolgen? Vielleicht würde dies der Sache den Reiz nehmen.

Ich denke, ich würde das Abenteuer-Feeling vermissen, wenn ich die Zukunft kennen würde. Trotzdem begebe ich mich manchmal gedanklich dorthin.

Wenn ich einen Plan entwerfe, bekomme ich ein ungefähres Gefühl dafür, ob sich eine Sache lohnt. Meine Kinder sind ein gutes Beispiel dafür. Ich habe oft über die Familienplanung nachgedacht und mir ausgemalt, wie es wohl mit Kindern sein würde. So habe ich Mut bekommen und eine klare Haltung entwickelt. Vieles hätte ich auch gelassen, wenn ich vorher um die Schwierigkeiten gewusst hätte, die damit zusammenhängen. Das Leben ist so, dass ich nicht weiß, was passiert. Manchmal kann ich es ahnen, aber ob ich richtiggelegen habe, weiß ich erst hinterher.

Letztlich

wäre diese Welt um vieles ärmer, wenn ich vorhersehen könnte, was aus meinen Bemühungen wird. Ich bräuchte kein Vertrauen, keinen Glauben, keinen Mut.

Es gäbe kein Kribbeln im Bauch, wenn ich etwas zum ersten Mal tue. Ich habe mir vor längerer Zeit vorgenommen, Entscheidungen nicht mehr zu bereuen. Ich treffe sie aus bestem Wissen und Gewissen. Neben einer guten Vorbereitung und Gesprächen mit anderen Menschen hilft mir auch das Gebet. Dabei ordne ich meine Gedanken und lasse Gott an meiner Entscheidung teilhaben. Das gibt mir Sicherheit. Wenn ich später feststelle, dass es anders besser gewesen wäre, kann ich mir sagen: »Heute würde ich anders entscheiden. Aber zu dem Zeitpunkt war es die beste Entscheidung.« Ich kann aus der Vergangenheit lernen und hoffentlich beim nächsten Mal in einer ähnlichen Situation eine bessere Entscheidung treffen. Wie gut, dass ich diesen Prozess nicht überspringen kann.

Fenstergespenster

Ruhe im Haus. Ich atme die Stille ein und lasse mich auf die Couch plumpsen. Heute muss noch viel erledigt werden. Aber in der nächsten Viertelstunde möchte ich nur sitzen, Tee trinken, alles mit einem Krimi auf dem Schoß. Es ist einer der Tage, an denen ich regulär nicht arbeiten gehe. Seit langem mal wieder ohne Termine. Ich verschwinde in meinem Buch, genieße die wärmende Herbstsonne, die zum Fenster hineinscheint. Nach einem Kapitel verlässt meine Aufmerksamkeit die Zeilen. Der Herbst stiehlt dem Buch die Show. Meine Augen wagen einen Ausflug in die Natur, die bunten

Blätter unseres Apfelbaums lenken mich ab. Ich freue mich über die Aussicht – bis mein Blick an der Fensterscheibe kleben bleibt. Kleben ist genau das richtige Wort, denn hier pappt so einiges, was da nicht hingehört. Fettige Abdrücke von Kinderhänden leuchten in der Herbstsonne, als seien sie die Hauptattraktion dieser Jahreszeit. Staub und Spinnweben lassen die Scheibe beinahe neblig wirken. Kurz zuckt es durch mein Hirn: »Ich muss dringend die Fenster putzen!«

Doch dann denke ich amüsiert an einen guten Rat, den mir meine Mutter gegeben hat: »Putz nicht die Fenster, wenn die Sonne drauf scheint! Das gibt nur Streifen!«

Meine Mutter hat Recht. Es gibt also keine Notwendigkeit, meine Pause zu unterbrechen. Der Krimi ruht allerdings jetzt unbeachtet auf meinem Schoß. Wer Pause macht, darf auch abschweifen. Ich will weiter in diesem Moment verharren und die Sonne genießen. Die Lebensspuren an den Scheiben bringen mich zum Schmunzeln. Ich sehe förmlich mein jüngstes Kind dort stehen, den neugierigen Blick nach draußen gewandt und die Hände am Glas. Manchmal redet er mit sich selbst, manchmal mit seinem Kuschelbären, wenn er so versonnen in den Garten schaut. Seine Spuren lassen das Kind lebendig werden, und die Patscher lächeln mich freundlich an. Wie kleine Fenstergespenster spuken sie durch den Staub der Sonne entgegen. Ich bin versucht, ihnen Gesichter zu malen. Ich bin verzaubert, vom Fingertheater und davon wie schön das Licht sich am Abdruck der Hand vorbei mogelt und in Farben bricht. Ich mache Fotos. Der Dreck und die Handabdrücke sind Andenken an die letzten vollgestopften Monate, die mir keine Zeit ließen, mich den Fenstern zu widmen. Jetzt macht das Herbstlicht die kleinen Fenstergespenster sichtbar.

Die Sonne wärmt mich sogar durch schmutzige Scheiben. Das tröstet mich gerade sehr.

In diesem Moment empfinde ich, dass Gottes Liebe wie die Sonnenstrahlen durch meine Dreckgespenster hindurchscheint. Sie ist da und strahlt mich an, bereit, mich in die Arme zu schließen. Sie ist nicht davon abhängig, dass ich meine Scheiben geputzt habe. Durch den Schmutz des Alltags scheint sie in mein Herz. Und wenn ich darin aufgetankt habe, finde ich auch bald wieder die nötige Kraft, mich den Dreck-Ecken zu widmen, die durch meinen Alltag geistern.

Erkenntnis-Stufen

Der Tag wird voll. Deshalb besorge ich morgens vor der Arbeit schnell ein paar Sachen im Supermarkt. Mit vollem Rucksack und Papiertasche bepackt stapfe ich zur Apotheke. Geschlossen. Ich schaue auf die Uhr. 8:18 Uhr. Noch 12 Minuten bis geöffnet wird. Ich wechsele die Straßenseite und setze mich auf eine Treppe, um dort zu warten. Der Griff in die Tasche passiert automatisch – und geht ins Leere. Das Handy liegt zu Hause. Aber ich ärgere mich nur einen kurzen Augenblick. Ich wünsche mir oft Momente zum Träumen. Hier ist einer! Ich spitze die Ohren. Vögel zwitschern, Autos brummen vorbei. Ich schaue mich um. Bäume blühen. Die Sonne scheint. Mein Blick wandert zur Apotheke. Dort unterhalten sich zwei Frauen vor der verschlossenen Tür. Ich kenne sie. Sie arbeiten in der Apotheke. Eine von ihnen hätte ich in einem anderen Kontext ohne ihre Dienstkleidung wahrscheinlich gar nicht erkannt. Sie sieht so anders aus. Die beiden lachen und feixen. Ich freue mich. Offensichtlich kommen sie gerne zur Arbeit. Die ältere der beiden hat mich entdeckt. Sie erkennt mich und ruft über die Straße: »Warten Sie auf uns, Frau Eibach?«

Ich rufe zurück: »Ich hab es nicht eilig!« »Wir auch nicht!«, erwidert mein Gegenüber lachend durch eine Verkehrslücke.

In der Apotheke geht das Licht an. Eine Frau wirbelt mit dem Wischmopp durch das Ladenlokal, desinfiziert offenbar Flächen. Rückt Stühle. Dann öffnet sich die Türe. Eine Kollegin hat von innen aufgeschlossen. Sie stellt den Fahrradständer raus. Dass das Gestell nachts eingeschlossen wird, ist mir neu. Die beiden Damen verschwinden in einem Nebenraum.

Schon zwei Minuten später kommen sie weiß gekleidet wieder heraus.

8:30 Uhr. Ich könnte jetzt rübergehen. Aber ich bleibe noch einen Moment sitzen und freue mich.

Vieles ist so einfach, so banal. Trotzdem ist es schade, das zu verpassen.

Die kleinen Momente des Wartens habe ich in den letzten Jahren überwiegend mit Social Media verbracht. Ich bin um die ganze Welt gesurft und habe die Schönheit vor der eigenen Nase verpasst.

Dann stehe ich auf, packe meinen Einkauf und steuere die Apotheke an. Ich betrete sie mit dem Gefühl, sie heute etwas besser kennengelernt zu haben. Die Medikamente habe ich bezahlt, die Erkenntnis gab es gratis dazu: Das Lachen der Apothekerinnen, der energische Schrubber der Putzfrau, das pünktliche Erscheinen der Damen in Weiß. Dass die Mitarbeiterin meinen Namen wusste. Die offene Tür. All diese Dinge geben mir das Gefühl, zu Hause zu sein.

Schade eigentlich, dass ich auf der Suche nach Informationen in der digitalen Welt so oft das übersehe, was ich mit offenen Augen leicht erkennen kann: Alltag ist die Summe von Banalitäten, die das Leben besonders und lebenswert machen. Als ich die Apotheke verlasse, schaue ich nochmal zur anderen Seite rüber. Ich schmunzele. Offenbar hat die Treppe Erkenntnis-Stufen.

Leseprobe

Der rote Dino

Alles steht in Reih und Glied. Die Vorfreude steigt. Wir haben einen Tisch bei einem Basar gemietet. Wochenlang haben wir die schönsten Kindersachen und Spielzeuge gewaschen, sortiert und in Kisten gepackt. Jetzt kann verkauft werden.

Meine Tochter steht mir als Hilfe zur Seite. Noch sind die Türen für die Öffentlichkeit verschlossen. Die Mamas, die verkaufen, nutzen die Zeit, um an den anderen Tischen nach Schnäppchen zu suchen und zu plaudern. Eine Frau zeigt aufgeregt auf meinen Tisch. Ich freue mich. Was mag sie wohl entdeckt haben? Zielstrebig steuert sie die Dinokiste an. Mein Sohn möchte seine Sammlung verkaufen, um Geld für sein geliebtes Lego zu verdienen.

»Was kostet der rote Dino?« Zwischen den teuren Markenfiguren einer angesagten Firma versteckt sich ein NonameLanghals-Pflanzenfresser aus billigem Plastik. Er ist so rot, dass er schon ungesund aussieht.

Ich fasse es nicht! Das Ding ist das Erste, was ich heute verkaufe? Ich sage: »Ähem, keine Ahnung. Fünfzig Cent?«

Die Frau zückt begeistert ihre Geldbörse. »Mein Sohn wird vor Freude ausrasten! Seit Ewigkeiten wünscht er sich einen roten Dino. Ich habe nirgendwo einen gefunden!«

Das leuchtet mir ein. Der ist auch echt selten hässlich. Ich kann mich nicht mal mehr erinnern, wo er hergekommen ist. Ich gebe der glücklichen Mutter das signalrote KunststoffReptil.

Verrückt. Hätte ich den seltsamen Langhals zu Hause entdeckt, wäre er vermutlich in die Tonne geflogen. Wer hätte gedacht, dass das Vieh noch fünfzig Cent einbringt? Ich nicht. Aber ich habe auch nicht in Erwägung gezogen, dass es da draußen irgendwo einen kleinen Jungen gibt, der sich sehnlichst einen roten Dino wünscht. Wahrscheinlich feiert heute eine ganze Familie die Wunscherfüllung. Ich male mir die Szene aus: Ein tanzender kleiner Junge, umrahmt von verliebten Elternblicken.

Alles wegen eines vermeintlich hässlichen Dinos. Das stellt mein Weltbild mal wieder ordentlich auf den Kopf. Ich nehme mir vor, wachsamer zu sein. Die rote Farbe war der Grund, warum ich den Dino besonders hässlich fand. Er war Müll in meinen Augen. Verrückt, wie ein und derselbe Umstand genau dasselbe Ding für jemand anderen zu einem Schatz macht.

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