Leseprobe
Next Level Wie ich erwachsen werde, ohne zu verzweifeln – Basics für Jungs
Peter und Dr. med. Ute Buth
Leseprobe
Peter & Ute Buth
BASICS FÜR JUNGS
rde, e w n e s h c a w r e Wie ich ohne zu verzweifeln 3
Leseprobe
Bibelstellen sind (wenn nicht anders vermerkt) zitiert nach: Lutherbibel, revidierter Text 1984, durchgesehene Ausgabe in neuer Rechtschreibung 2006, © 1999 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart. In diesem Buch findest du hin und wieder Links zu Internetseiten. Bei den verlinkten Webseiten handelt es sich um Inhalte Dritter, für die wir nicht verantwortlich sind, eine regelmäßige Überprüfung der verlinkten Webseiten auf Rechtmäßigkeit können wir ausdrücklich nicht leisten.
Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek: Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://dnb.d-nb.de abrufbar. © 2023 Neukirchener Verlagsgesellschaft mbH, Neukirchen-Vluyn Alle Rechte vorbehalten Gesamtgestaltung: Grafikbüro Sonnhüter, www.grafikbuero-sonnhueter.de unter Verwendung von Illustrationen von © Volker Konrad Lektorat: Anja Lerz, Moers Verwendete Schriften: Brandon, Mr Dodo Gesamtherstellung: Finidr, s.r.o. Printed in Czech Republic ISBN 978-3-7615-6922-1 Print ISBN 978-3-7615-6923-8 E-Book www.neukirchener-verlage.de
Leseprobe
Unseren Vätern gewidmet.
Leseprobe
Medizinische Entwicklungen gehen weiter … Alle hier erfassten Daten und Ausführungen sind wissenschaftlich sorgfältig recherchiert und zusammengetragen worden. Die rasche Entwicklung in der Medizin und Wissenschaft bringt es jedoch mit sich, dass sich Sachlagen innerhalb kürzester Zeit ändern können und korrigiert werden müssen. Niemand ist daher von der Verantwortung freigestellt, sich selbst über aktuelle Entwicklungen auf dem Laufenden zu halten und Entscheidungen, zum Beispiel für eine Behandlungsmethode, eine Impfung oder eine Methode zur Empfängnisregelung, mit einem Arzt seines Vertrauens vor Ort zu bedenken. Nur dieser kann die persönliche Gesundheitssituation aktuell und individuell beurteilen. Auf dieser Basis sollten dann Entscheidungen getroffen werden. Sucht ein Junge allein Rat, wird der Arzt im Zweifelsfall auch abschätzen, bei welchen Entscheidungen die Zustimmung der Eltern aufgrund des Alters noch erforderlich ist. Für diese sehr individuellen Entscheidungsprozesse kann ein Buch kein alleiniger Ratgeber sein. Es kann Entscheidungsprozesse allenfalls vorbereiten oder unterstützen. Von Seiten der Autoren und des Verlags kann daher keinerlei Haftung für Ansprüche übernommen werden, die aus den Inhalten dieses Buchs erwachsen könnten.
Noch ein wichtiger Hinweis vorab: Immer wieder äußern in Schulprojekten Teens, dass sie es als sehr herausfordernd empfinden, ihren sich entwickelnden Körper einer anderen Person unbekleidet zu zeigen. Geht es um medizinische Untersuchungen und ihren Intimbereich empfinden sie es als natürlicher, ihn – wenn überhaupt – einer Person des gleichen Geschlechts zu zeigen. Aus diesem Grund und auch der sprachlichen Einfachheit halber, wählen wir im Buch hier meist durchgängig den Begriff »Arzt« bzw. sprechen wir auch an anderer Stelle von Ärzten in der männlichen Form. Natürlich behandeln Ärztinnen Jungen oder Männer genauso fachgerecht, wie das ein Arzt tun würde. Jeder Junge, jeder Mann sollte in Ruhe für sich entscheiden, ob bzw. wann er sich an einen männlichen Ansprechpartner oder an eine weibliche Ansprechpartnerin wenden möchte.
Leseprobe
INHALT Cool, dass du reinschaust!
11
Pubertät?! – Was geht ab?!
12
Basics im Überblick Pubertät – muss das sein? Oder kann die weg? Wozu hilft die »Pubertät«? Der tiefergehende Sinn der Pubertät Diplomatie oder Konfrontationskurs? Gegenwind? Aufgeladene Atmosphäre & Wetterkapriolen! Das einzig Beständige ist der Wandel Gefühlschaos im Inneren Aufklärungsbackground & Lerngeschichten #Bestandsaufnahme
13 13 13 14 15 15 16 17 18 24 32
Freundschaft. Mit mir?!
35
Typisch Mann? Unikate gesucht! Inter* Trans* Mental Health Personal Fitness Food facts Genussmittel & Abhängigkeit Mit (ab)gehangen – mit gefangen? Grenzschutz & sexualisierte Gewalt Wenn es wehtun muss – Aggressionen & autoaggressives Verhalten Mutproben – Nur so ein echter Kerl? Selbst-TÜV – Bin ich ok? Lebenslang beste Freunde?!
35 43 47 48 54 55 58 66 72 74 75 76
7
Leseprobe
8
Alles über Jungs
79
Anpfiff? Wann geht’s los? Dein Aussehen – Typsache! Erwachsen mit Haut und Haaren Männliche Botenstoffe Äußere und Innere männliche Geschlechtsorgane Beckenboden Augendeal & Anmache Medizinische Ansprechpartner für Jungs & Männer
79 80 82 90 91 108 109 111
Good to know … Alles über Mädchen
115
Ähnlichkeiten Sichtbare Unterschiede Unsichtbare Veränderungen Weibliche Botenstoffe Äußere weibliche Geschlechtsorgane Innere weibliche Geschlechtsorgane Beckenboden
115 115 117 118 121 130 137
Alles über Freundschaften & Beziehungen
139
Einfach gute Freunde?! Herausforderung: Freundschaften & Social Media Mobbing & Cybermobbing Jungs, Freundschaften und mehr Heimliche Faszination oder offizielle Beziehung? Wie kommt es zu Beziehungen? Beziehungsstatus: zusammen Umgang mit Grenzen in Beziehungen Sexualisierte und andere Gewalt in Beziehungen Aus und vorbei?! Sexting Online-Bekanntschaften Achtung: Loverboys!
139 141 143 145 148 149 153 158 159 161 163 166 167
Leseprobe
Alles über Sex
169
Wozu gibt es überhaupt Sex? Braucht Sex einen »Schutzraum«? Sex – das »Erste Mal« Was genau ist Sex? Selbstbefriedigung Pornos & Sex-Seiten im Internet Erotische Fantasien und Tagträume Sexuell übertragbare Krankheiten
169 170 172 177 192 195 200 202
Alles rund um Fruchtbarkeit & Fortpflanzung
207
Basics Empfängnis Regelzyklus und Monatsblutung Schwangerschaft Geburt & Wochenbett »Plötzlich« Papa?! Alles über Empfängnisregelung
207 209 214 217 219 222
Ausblick
245
Experte in eigener Sache Träume und Lebensziele – Was kommt nach der Pubertät? Deine Perspektive bei Veränderungen Beruf(ung)?! Den erfüllenden Job fürs Leben finden ... Gute Lebensreise!
245 246 247 249 251
Anhang
253
Mehrinfos im Netz Dank Wer schreibt hier? Stichwortverzeichnis A – Z Quellen
253 259 261 263 269
9
Leseprobe
Leseprobe
Cool, dass du reinschaust! Hey und herzlich willkommen bei Next Level, dem ehrlichen, unverblümten und einmaligen Survivalbuch für Jungs auf dem Weg zum Mann. Cool, dass du reinschaust! Challenge voraus – Klartext garantiert! In der Pubertät sind Veränderungen an der Tagesordnung. Für einige hast du nur ein müdes Lächeln übrig, andere sind echt krass und machen dir richtig zu schaffen. Vieles macht Mann mit sich selbst aus. Manchmal weiß ein guter Kumpel einen Rat. Doch nicht alle Fragen lassen sich so (oder überhaupt) verlässlich klären. In Next Level findest du gehaltvolle Infos, verlässliche Fakten und bewährte Praxis-Tipps. Nimmst du die Challenge an, dein Wissen an Next Level abzugleichen? Egal, wo du gerade stehst, wie viel du weißt – Next Level begleitet dich und spricht dabei auf jeden Fall Klartext! Ehrensache! Und falls noch persönliche Fragen offen bleiben? Dann findest du hinten im Buch unter ➔ Mehrinfos im Netz verlässliche Anlaufstellen und Kontaktdaten! Kurz gecheckt ➔ Du entscheidest, wie du vorgehst! Du kannst Next Level nur punktuell ansteuern, kreuz und quer oder am Stück lesen. Je nachdem was für dich gerade angesagt ist. ➔ Immer wenn du den Pfeil siehst, findest du das folgende Stichwort Sexting im Buch an anderer Stelle ausführlicher beschrieben. ➔ Das A-Z Stichwortverzeichnis hilft dir, bestimmte Themen oder Stichwörter nachzuschlagen. ➔ Noch ein wichtiger Hinweis: Bei allen umfassenden Möglichkeiten, die Next Level dir bietet, muss eines klar sein: Es kann keinen Arzt ersetzen. Wende dich daher vor allem bei medizinischen Fragen bitte an einen Arzt deines Vertrauens! ➔ Super, dass du dich informierst und so immer mehr zum Experten in eigener Sache wirst! Es ist dein Leben, das du jetzt als Junge und dann als Mann gestaltest. Geh es aktiv an und mach was draus!
▶
▶
Peter und Ute Buth
11
Leseprobe
Pubertät?! – Was geht ab?!
Leseprobe
Basics im Überblick In Next Level geht es um dich und darum, wie du vom Jungen zum Mann wirst. Der Weg dahin führt mitten durch die Pubertät. Daher jetzt hier die wichtigsten Eckpunkte. Die Pubertät – ein erster Steckbrief! ➔ Bedeutung: Geschlechtsreife ➔ Vorzeigbares Endergebnis: abgeschlossene Entwicklung vom Jungen zum Mann ➔ Dauer: gepflegte acht bis zehn Jahre, mal gefühlt rasant, mal im Schneckentempo ➔ Systemimmanent: läuft selbstständig, nicht planbar ➔ Komplizen: Botenstoffe – auch Hormone genannt ➔ Unsichtbarer Nebeneffekt: Gehirn-Umbau ➔ Sichtbarer Nebeneffekt: Größenwachstum, unerwarteter Haarwuchs ➔ Soundeffekt: Stimmveränderung ➔ Bereitstellung der Zeugungsfähigkeit: Einsetzen des ersten Samenergusses als Voraussetzung dafür, Babys zeugen zu können
Pubertät – muss das sein? Oder kann die weg? Die Pubertät – ein Lebensabschnitt mit vielen Veränderungen. Mal schön und einladend, manchmal komisch, stressig, vielleicht sogar nervig. Manch einer denkt: »Muss das denn wirklich sein? Auf diesen Mix könnte ich gern verzichten! Wenn ich’s mir doch bloß aussuchen könnte …« Doch die Frage stellt sich nicht. Die Pubertät geht irgendwie jeden an. Erwachsen werden wir alle. Umso wichtiger ist die Frage: Wieso genau auf diese Art? Kann »Mann« das nicht auch über Nacht erledigen und die Pubertät einfach abschaffen?
Wozu hilft die »Pubertät«? … und was in aller Welt haben deine Eltern damit zu tun? ➔ Als Baby und Kleinkind helfen deine Eltern dir gewöhnlich das Leben um dich herum zu verstehen und zu bewältigen. Das ist absolut notwendig und sinnvoll. Sonst würde es schnell lebensgefährlich. ➔ Deine Eltern und andere Bezugspersonen geben dir viel von ihrer Sicht auf die Welt mit: ihre Wertvorstellungen, Vorlieben, Herangehensweisen, Positives wie Negatives.
13
Leseprobe
➔ Für viele Kinder sind sie ihre Alltagshelden, ihr Vorbild und Lernmodell. Manche halten ihre Eltern lange für unfehlbar – bis zur Pubertät! Plötzlich entdecken sie, was sie theoretisch schon immer wussten: Die sind auch nur Menschen! Keine Heiligen, weder Wonderwoman noch Superman. Sie sind unvollkommen – und sie machen Fehler. Viele kleinere und manche richtig üblen. ➔ Im Licht der Pubertät wirkt die elterliche Sicht der Dinge schon mal altmodisch, abgefahren oder schlicht befremdlich. Trotz aller Beteuerungen, es wirklich gut zu meinen (häufig geben sie echt ihr Bestes …), passt es doch manchmal eben nicht für dich. ➔ Dabei verhalten sich deine Eltern meist gar nicht so viel anders als vorher. Geändert hat sich vor allem dein Blickwinkel. Das kann eine echte Herausforderung für das Zusammenleben sein. Die gute Nachricht ist: Wir alle sind nicht perfekt, machen Fehler und fallen auf die Nase. Eltern wie Kinder, das ist menschlich.
Der tiefergehende Sinn der Pubertät: ➔ Es nutzt nichts, nur körperlich erwachsen zu werden. Was bringt dir eine äußerliche Verwandlung vom Jungen zum Mann über Nacht, wenn deine Steuerungszentrale im Gehirn noch auf dem Kleinkind-Level festhängt und du tickst wie deine Eltern? Deshalb braucht die Pubertät Zeit! ➔ Würden wir das von unseren Eltern Gelernte nicht überprüfen, gingen wir als Erwachsene als 1:1-Kopie unserer Eltern durchs Leben – für die meisten Menschen eine ziemlich uncoole Vorstellung. UND DAMIT IST DIE PUBERTÄT: ➔ Deine geniale Chance, dein ganz persönliches Profil zu entwickeln, dem Original auf die Spur zu kommen, das schon die ganze Zeit in dir schlummert. ➔ Der Jackpot! Du kannst all dein bisher gelerntes Wissen, deine Ansichten auf den Prüfstand stellen und behalten und ausbauen, was dich jetzt noch immer überzeugt!
Action Step Mach mal den Gegencheck und überleg: Deine Wohnung, eingerichtet im Style deiner Eltern? Dein Outfit so wie ihres? Dein Essen, Bücher und Filmvorlieben, genau wie sie? Vielleicht noch ihre berufliche Laufbahn? Die gleichen Urlaubsziele? Und was vielleicht am abgefahrensten ist – du bist immer der gleichen Meinung wie sie? Klingt das wie Musik in deinen Ohren? Most likely not! Die Pubertät bewahrt dich vor diesem All-inclusive-Gesamtpaket. Stattdessen hast du die Wahl, dir die Highlights rauszusuchen. Besser geht es nicht!
14
Leseprobe
Diplomatie oder Konfrontationskurs? Da ist jeder anders unterwegs: Manche sind radikal und lehnen erst mal sicherheitshalber alles ab, nur um dann später manches mehr oder weniger heimlich wieder an Bord zu holen. Vielleicht kannst du mit dem Gesamtpaket nichts anfangen, findest manches aber (meist undercover) sogar ganz brauchbar oder echt gut? Womöglich bewunderst du sie für etwas, was sie tun? Kein Problem! Du entscheidest, ob und, wenn ja, wann du das offen machst. Alles andere – voll Peinliches und Sachen zum Fremdschämen – kannst du entspannt links liegen lassen.
Fazit: Die Pubertät ist wie ein langfristiger Reset, bei dem du entscheidest, welche Software du ab jetzt auf deiner Lebensfestplatte laufen lassen willst! Wähle deine Software klug!
Gegenwind? Dein neuer Kurs fällt auf und du erntest nicht nur Szenenapplaus, sondern Gegenwind und Unverständnis? Folgendes solltest du wissen: ➔ Du bist nicht verkehrt, sondern erst mal nur anders! ➔ Neue Prioritäten können und dürfen bei anderen anecken. Es ist okay, dass du dich ausprobieren und vor allem auch abgrenzen möchtest. ➔ Manchmal verstehst du die Welt nicht mehr oder hast Stress mit Leuten, mit denen du gestern noch gut Freund warst. Eltern und auch Lehrkräfte können dir zwischenzeitlich total auf den Senkel gehen – dann sind erwachsenenfreie Zonen sehr willkommen. Oft ist es viel entspannter mit Freunden abzuhängen – es sei denn, auch die nerven gerade. Aber vielleicht seid ihr ja doch nächste Woche wieder 1-A-Kumpel …? ➔ Du befindest dich in einer Zwischenzeit, musst die Route erst finden. Das erklärt manchen Schlingerkurs. ➔ Deinen Weg kannst du auch korrigieren. Du verlierst nicht gleich das Gesicht, wenn du dich mal nicht abgrenzt oder mit Erwachsenen gesehen wirst. Echt. Und gleichzeitig kann Mann in manchen Entwicklungen ganz schön in die Irre laufen oder ziemlich betriebsblind sein. Daher ist es gut, wenn man ab und an auch mal jemanden von außen nach seiner Sicht fragen kann und sich keinen Zacken aus der Krone bricht, falls mal die eine oder andere kritische Rückfrage kommt!
15
Leseprobe
Energiesparmaßnahmen lohnen sich! Checkup für nervtötende Ärgernisse: ➔ Ist die Angelegenheit, mit Abstand betrachtet, so ätzend, dass sie mich aufreibt oder kaputt macht? Was kostet es mich, wenn ich dafür kämpfe? Was gewinne ich? ➔ Wie schätze ich meine Chancen ein, in dieser Sache etwas zu verändern? ➔ Ergibt es Sinn, meine Kräfte dafür zu mobilisieren oder geht mir an zu vielen Fronten gleichzeitig die Puste aus? Das abzuwägen geht viel besser in Ruhe, als wenn du gerade akut mitten in einem Konflikt bist!
»Ich weiß noch genau, dass es mit ca. 13 eine Zeit gab, in der ich mich gefragt hab, wer ich bin und was mich ausmacht, weil ich mich so gar nicht wiedererkannt habe. Aber im Laufe der nächsten Jahre wurde das wieder ganz schnell klar.«
Aufgeladene Atmosphäre & Wetterkapriolen! Nicht nur für dich, auch für deine Eltern und Geschwister ändert sich viel. Manchmal haben sie das Gefühl nicht mehr mitzukommen. Plötzlich ist dein Zimmer tabu, ihr badet nicht mehr wie früher als Kleinkinder zusammen und der Schlüssel in der Badezimmertür gehört ab jetzt zum Pflichtprogramm. Was gestern noch okay war, kann morgen zum offenen Streit führen. Und das Allerletzte ist, sich wie ein kleines Kind behandelt zu fühlen. Oft ist die Pubertät wie Aprilwetter: eitel Sonnenschein gefolgt von plötzlichem Eisregen oder Hagel, Frühlingsgefühle, dann sintflutartige Regengüsse oder Sturmwarnung. Und wenn »unterschiedliche Luftschichten« aufeinanderprallen entstehen eben auch manchmal Gewitter. Unter Umständen ist es dann sogar klug, für einige Zeit das eigene Zimmer als Schutzhütte zu betrachten. Bedenke: Vieles davon bringt dich weiter. Sogar ein Gewitter mit Megaknall kann positiv sein, wenn es die Atmosphäre reinigt, und manchmal ist am Ende sogar ein Regenbogen drin. Wichtig ist, dass alle Seiten sich weiterhin grundsätzlich mit Respekt, Wertschätzung und Annahme begegnen. Und wenn das beide Seiten womöglich mal vorübergehend aus den Augen verlieren, dann eben erst wieder nach dem Streit.
16
Leseprobe
Du kannst den Regenbogen nicht haben, wenn es nicht irgendwo regnet. Indianische Weisheit
Tipp: Schon mal ausprobiert? Bodybuilding fürs Gesicht: Selbst, wenn du keine gute Laune hast: Die reine Muskelaktivität deines Gesichts, grinsen oder schmunzeln, führt im Körper zu einer Ausschüttung positiver Botenstoffe!
Das einzig Beständige ist der Wandel … Ja, es ändert sich tatsächlich viel. Doch die gute Botschaft ist: Die Pubertät kommt nicht mit einem großen Knall. Das wäre auch zu viel zu krass. Stell dir bloß vor du würdest am Morgen dein eigenes Spiegelbild nicht mehr erkennen und deine Eltern würden sich fragen, woher der Fremde in ihrem Haus kommt! Keep cool. Die Pubertät ist kein Sprint, sondern eher ein Langstreckenlauf. Und gibt dir damit genug Zeit, um dich entspannt auf die einzelnen Veränderungen einzustellen! Dabei ist es übrigens völlig normal, wenn du dich ab und an wie zwischen den Stühlen fühlst. In der Pubertät ist man eine Art Grenzgänger, zwischen den verschiedenen Welten unterwegs. Sie ist eine im wahrsten Sinne des Wortes heraus-fordernde und hinein-fördernde Zeit: heraus aus der Kindheit, hinein ins Erwachsensein. Manchmal wirkt es cool, plötzlich als Erwachsener wahrgenommen zu werden. An anderen Tagen willst du lieber nur Kind sein und bleiben. Aus. Fertig. Basta. An vieles musst du dich schließlich erst gewöhnen. Das veränderte Aussehen allein würde dir vielleicht schon reichen, aber nein, wildfremde oder auch bekannte Personen (zum Beispiel Lehrer!) fangen plötzlich an, dich zu siezen. Das ist strange! Ab der Oberstufe oder in der Ausbildung, beim Berufspraktikum oder bei Arztbesuchen – auch wenn du dich selbst noch gar nicht so erwachsen fühlst. Und es wirft Fragen auf. Sieze ich dann ab jetzt auch alle Erwachsenen, selbst die Eltern meiner Freunde? Und wirkt das nicht komisch? Wenn du uns fragst, das sind Einzelfallentscheidungen. Wo vorher das »Du« selbstverständlich war, würden wir es auch weiterverwenden.
Fazit: Du tust gut daran, dich auf Veränderungen einzustellen! Es besteht aber kein Grund, in Panik zu verfallen. Alles braucht seine Zeit!
17
Leseprobe
okay? Was lehnst du ab? Manche Schüler berichten von seltsamen Aufgaben in Schulprojekten, die sie nicht nur peinlich, sondern ekelig oder übergriffig fanden. Klar braucht es Mumm und Rückgrat, Nein zu sagen, gleichzeitig ist es auch eine Frage der Freundschaft. Mit mir?! (ausführlich im nächsten Kapitel), dir nichts aufhalsen zu lassen, was dir nicht zugesagt! Unser Schamgefühl ist ein wichtiges Warnsignal und kann uns unter Umständen sogar vor sexuellen Übergriffen schützen. Wenn wir uns komisch fühlen, zeigt uns das: Hey, hier geht jemand an meine Grenzen! Das kann auch dort der Fall sein, wo Kids und Teens »in der Klasse dazu aufgefordert werden, vor Mitschülern über ihre Sexualerfahrungen zu sprechen« oder zu Körpererkundungsübungen aufgefordert werden, betont Johannes-Wilhelm Röhrig, der frühere unabhängige Beauftragte der Bundesregierung für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs und forderte: »Schamgefühl und Intimität der Kinder und Jugendlichen müssen dabei jederzeit respektiert werden.«2
▶
Online Aufklärung im Netz?
Super »Fischgründe« für ungeklärte Fragen? Für das Internet als virtuelle Informationsplattform scheint im Gegensatz zu realen Ansprechpartnern auf Anhieb viel zu sprechen: ➔ Unbegrenzte anonyme Fragemöglichkeiten ➔ Jederzeit erreichbar ➔ Kein peinlicher Effekt oder unangenehme Rückfragen ➔ Sogar Kontakt zu echten Personen möglich Der Nachteil: ➔ Mögliche Rückfragen deiner Eltern, wenn du den Browserverlauf nicht löschst! ➔ Algorithmen beeinflussen die Suchergebnisse – manchmal sehr eigenartig ➔ Für den User nicht sichtbare Verbindung zu kostenpflichtigen Seiten mit späterer astronomischer Telefonrechnung möglich! ➔ Antworten findest du in aller Regel immer. Wenn nicht zu Hause, gibt es andere Möglichkeiten. Moment mal: Und wieso soll das jetzt ein Nachteil sein? Weil für den Suchenden, wenn man sich nicht auskennt, logischerweise unklar ist, ob diese Antworten verlässlich, hilfreich oder einfach eine Nachrichtenente, ein Einzelfallbericht, aber nichts Allgemeingültiges oder ein Fake bzw. sogar eine bewusste Täuschung. Blöd, wenn man dann darauf reingefallen ist. Und manchmal auch langfristig Mist, wenn man auf dieser Grundlage Fehlentscheidungen trifft.
26
Leseprobe
➔ Sogar Kontakt zu echten Personen möglich – und nein, das ist nicht immer gut (später mehr dazu Onlinebekanntschaften).
▶
Fakt ist: ➔ Ja, das Netz kann Antworten geben. Zugleich gibt es ’ne Menge unerwünschten Beifang: Über das Internet werden viele Mythen, stereotype Denkschubladen eingefahrene, einseitige Sichtweisen und schlichtweg Fehler weitergegeben. ➔ Vielen Informationsquellen im Netz musst du blind vertrauen, kannst nicht prüfen – ist es eine persönliche Meinung, eine Vermutung, ein Fake oder Fakt. Es kann helfen, verschiedene Quellen zu sichten und dann zu bewerten, wie seriös diese sind. ➔ Das Erleben von Menschen ist verschieden. Schildert jemand im Netz seine eigene Sicht als allgemeingültig, fühlen andere sich in Frage gestellt, verunsichert oder denken, sie wären irgendwie »falsch«. Dabei berichtet er nur aus seiner individuellen Lerngeschichte. ➔ Nicht selten ist mehr Schrott als echter Fisch im Netz. Denn du erhältst ungefragt oft viel mehr Infos, als du Fragen gestellt hattest. Auch wenn Mann das nicht immer gern hört – das kann einen inhaltlich schlagartig überfordern und zugleich neugierig machen, weiterzulesen und damit den Absprung nicht zu schaffen. ➔ Ein reales Gegenüber merkt im Idealfall, wenn es dir zu viel ist. Und du selbst hast auch die Möglichkeit, dich rauszuziehen, falls es dir zu viel wird. Im Netz musst du aktiv ausschalten oder wegklicken. Doch auch hier kannst du – wie im Netz – an Menschen geraten, die nicht kompetent sind.
Ein paar Worte zur Lerngeschichte:
Sexuelle Lerngeschichten sind individuell, so einmalig wie Fingerabdrücke. Keine zwei Menschen haben exakt die gleichen Lerngeschichten, noch nicht mal Zwillinge. Wir alle sind unterschiedlich geprägt, und die Grundlagen für unsere sexuelle Lerngeschichte beginnt schon mit unserer Zeugung. Wieso? ➔ Aus dieser ersten Zelle entsteht unser gesamter Körper! Bei der Vereinigung von Ei und Samenzelle entscheidet die Erbinformation der Samenzelle über das Geschlecht des neuen Individuums. Damit legt die Samenzelle das genetische Geschlecht – weiblich oder männlich – fest. Mitunter gibt es auch Intergeschlechtlichkeit. Das bedeutet Zwischengeschlecht. Dazu später mehr ( Inter*). ➔ Mit jeder Zellkopie geben wir schon im Mutterleib unsere Geschlechtsinformation in alle neuen Körperzellen weiter. Wir sind also durch und durch geschlechtlich! ➔ Im Verlauf der Schwangerschaft kommen Botenstoffe (Hormone) und Geschlechtsorgane hinzu.
▶
27
Leseprobe
➔ Jeder Mensch speichert, was er über Sex lernt, mehr oder weniger intensiv ab. Dazu gehören positive wie negative Erfahrungen, Sinneseindrücke, Beziehungen, die man eingeht, die Art der Sexualaufklärung durch die Eltern und andere Quellen, Infos aus dem Netz, von Freunden, Büchern, Zeitschriften, Werbung u. v. m., natürlich auch reale sexuelle Erlebnisse wie Petting (sexuelle Stimulation ohne Geschlechtsverkehr, was genau ist Sex) oder Geschlechtsverkehr. ➔ Sexuelle Lerngeschichten sind wie Orientteppiche mit hoch-individuellen Mustern, die lebenslang gewebt werden! Unabhängig davon, ob wir Sex aktiv leben oder nicht.
▶
▶
Gut zu wissen Beim Speichern denken wir oft an Computer. Wieso ist unser Bild der Teppich und keine Festplatte? Weil einmal gespeicherte Inhalte nicht markiert und einfach gelöscht werden oder durch andere Inhalte ersetzt werden können. Sie gleichen eher dem Webteppich – es ist aufwendig etwas zu korrigieren.
Wie beeinflusse ich meine Lerngeschichte?
Wer seine Lerngeschichte verändern will, sollte das daher vom Hier und Jetzt aus mit dem Blick in die Zukunft tun! Zwei Wege sind dazu denkbar: 1. Wo es möglich ist, alte Fäden auslaufen lassen. Das kann mitunter mühsam und langwierig sein oder auch gar nicht gelingen. Eines aber geht immer: 2. Neue Fäden einweben. Und das ändert/erweitert die Lerngeschichte auf jeden Fall.
Klartext Auch wenn beide Partner vor ihrer Hochzeit noch keinen Sex hatten, haben sie jeweils ihre eigene sexuelle Lerngeschichte. Es heiraten keine »unbeschriebenen Blätter«.
Gut zu wissen Je älter du wirst, umso aktiver und verantwortungsvoller kannst du deine Lernges chichte gestalten. Einmal erworbenes Wissen bedeutet nicht automatisch, dass du Sexualität genauso, wie du sie kennengelernt hast, lebst oder verstehst. Viel hängt davon ab, wie du Informationen verknüpfst. Manchmal hilft dir deine Lerngeschichte auch, zu verstehen und zu gestalten, was du nicht willst. Doch nur zu einem gewissen Teil kannst du selbst bestimmen, was du in deinen »Teppich« webst.
28
Leseprobe
In all dem kann es hilfreich sein zu beachten, wie dein Gehirn arbeitet. Wenn es normal funktioniert, merkt es sich Lerninhalte in vielen Bereichen automatisch. Es wäre echt besorgniserregend, wenn du einen Kinofilm schaust, und nachher nicht mehr weißt, was du gesehen hast – logisch. Es sei denn du bist eingeschlafen oder warst extrem abgelenkt. Aber im Ernst: Wer nicht eingeduselt ist und sich trotzdem nicht erinnern kann, müsste dringend einen Besuch beim Neurologen planen. Das ist zugleich beachtenswert, weil das Gehirn nicht unterscheidet, was du schaust. Du kannst beispielsweise nicht einen Pornofilm anschauen und dann erst hinterher entscheiden, ob du ihn speichern willst. Aspekte davon speicherst du in deiner Lerngeschichte ab. Und übrigens noch viel intensiver, wenn du dich dabei selbst befriedigst. Dabei kann dies als Lernmodell gespeichert werden, in der sensiblen Umbauphase deines Gehirns als Teenie umso intensiver und prägender.
Privatsache Lerngeschichte! Ganz allein deins! Deine Lerngeschichte bestimmt deine Wahrnehmung von Sex.
Tipp: Überleg mal in einem ruhigen Moment: Wer und/oder was hat deine Lerngeschichte bis jetzt geprägt? Bist du damit so zufrieden oder wünschst du dir noch andere Sichtweisen? Möchtest du etwas verändern?
Sei ermutigt – Sexualwissenschaftler machen deutlich, dass sexuelle Lerngeschichten lebenslang in Entwicklung sind. Veränderungen brauchen Zeit und Taktgefühl, und vor allem oft einen langen Atem. Auch wenn es mal schwieriger wird oder nervt. Bleib am Ball, denn es ist deine Lerngeschichte, und du bist auf einem guten Weg, wenn du dich konstruktiv damit auseinandersetzt. Auch damit, dass manches vielleicht kaum oder gar nicht veränderbar ist. Dann kannst du aber immer noch neue Fäden in deine Lerngeschichte einweben und schauen, wie du dich dazu aufstellst. Viele hilfreiche Infos findest du hier im Buch, bei weiteren Fragen überleg, ob du deine Eltern oder eine andere Vertrauensperson einbeziehen kannst.
29
Leseprobe
Ohne Worte? – Zwischenmenschliches & Sprache Manche können es, ’ne Menge anderer tun sich schwer damit: Intimes (= lateinisch das Innerste – besondere Nähe, Vertrautheit mit jemandem, meist bezogen auf Beziehungen) oder sogar Sex zu thematisieren ist für viele Menschen nicht selbstverständlich! Sich mitteilen, das kann man grundsätzlich auf zwei Wegen: mit Worten, auch verbale Kommunikation genannt, und, du ahnst es schon, »ohne Worte«, die sogenannte nonverbale Kommunikation. Dazu gehören Mimik, Körperhaltung, Gestik. Diese Sprache ist noch vielfältiger deutbar und hängt besonders von der Wahrnehmungsbrille des Betrachters ab. Was den einen als »komisches Gucken« nervt, bedeutet vielleicht für den anderen »Unsicherheit« oder »Trauer«. So entstehen leicht Fehlschlüsse. Wir alle sind keine Hellseher und können anderen nicht ständig ihre Wünsche oder Absichten von den Augen ablesen. Doch auch in der verbalen Kommunikation kann manches missglücken, und der Ton macht die Musik. Wie auch immer: Der Anspruch, es sei unromantisch nachzufragen, legt die Latte extrem hoch und stammt meist direkt aus der Hollywood-Kitsch-Ecke. Im echten Leben kann Rätselraten gewaltig schiefgehen. Ein Beispiel: »Sie schaut weg. Also ist sie a) verlegen, b) gelangweilt, c) ärgerlich, d) schwer verliebt, e) schüchtern?« Was du aus ihrer Mimik liest und da hineininterpretierst, hängt von deiner eigenen Lerngeschichte ab. Was aber, wenn »sie« ganz anders tickt und denkt: »Ich habe weggeschaut. Das muss ihm doch sagen, dass ich a) jetzt nicht mehr reden will, sondern endlich kuscheln …, b) total nervös bin, sonst hätte ich was gesagt, c) müde bin und nach Hause will, d) echt glücklich verliebt bin, e) dran gedacht habe, dass ich nächste Woche Mathe schreibe.« Die diversen Kombinationen können romantisch, hoch explosiv, total missverständlich oder einfach peinlich sein. Sie haben viel Potenzial die Begegnung gründlich zu sabotieren. Auch deshalb lohnt es sich, Dinge zu klären und nicht alles der nonverbalen Bühne zu überlassen.
30
Leseprobe
Sprache ist oft ig … g n ä h b a s n o i t a u t i s
Kumpel/ Freunde Pimmel, Schwanz, Latte, Ständer, bester Freund, kleiner Freund
Muschi, Möse
Mumu Titten, Möpse poppen, ficken, Liebe machen,
Daheim/Eltern (männliches) Glied, Penis, manchmal komische : Umschreibungen Puller, Stengel
Intimbereich, manchmal komische : Umschreibungen Fräulein oder fehlerhafte Benennung: Scheide, Vagina Scheide Busen, Brüste miteinander schlafen
Schule/ r Unterricht/Lehre d, (männliches) Glie Penis
äußere weibliche e, Geschlechtsorgan Vulva
Arzt/ Krankenhaus d, (männliches) Glie Penis
äußere weibliche e, Geschlechtsorgan Vulva
Scheide, Vagina Scheide, Vagina Brust, Mamma Brust, Busen GeschlechtsSex machen, en verkehr zusammen schlaf
vögeln
31
Leseprobe
Tipp: Falls dir mal unbekannte Formulierungen begegnen, lass dich nicht stressen. Keiner muss gleich alles wissen – und vergiss nicht: Manche prahlen auch nur damit, ohne einen Schimmer zu haben, wovon sie genau reden, oder verwenden völlig entspannt und zugleich nichtsahnend falsche Formulierungen. Also keep cool und suche dir verlässliche Info-Quellen!
#Bestandsaufnahme Standortbestimmung gefällig? Zwischen »Voll Krass, ich werde tatsächlich erwachsen! Wie cool ist das denn!« und »Hilfe, gebt mir ne Tarnkappe zum Abtauchen!« ist alles drin! Die meisten bewegen sich irgendwo dazwischen. Es wäre aber auch nicht verwunderlich, wenn du beides ernsthaft an einem Tag erlebst. Es macht was mir dir, dass dein Körper sich verändert. Wie ist überhaupt deine Einstellung zu dieser ganzen Entwicklung – und wie weit bist du schon? Gar nicht so einfach zu sondieren, wenn Mann mittendrin steckt! Etwas mehr Objektivität gefällig? Manchmal hilft eine Standortbestimmung. Im nachfolgenden Check kannst du dir einen Überblick verschaffen. Bitte beachte: ➔ Mach diesen Check, wenn du das möchtest, nicht, weil jemand anderes es sagt! ➔ Geh in deinem persönlichen Tempo vor und so wie er für dich stimmig ist. Will sagen: Sind dir einzelne Punkte zu persönlich, lass diese einfach aus! Du bekommst auch sonst einen guten Überblick, wo du jetzt aktuell stehst! ➔ Wenn du deine Privatsphäre schützen und dir auch die Chance offen halten möchtest, die Standortbestimmung zu wiederholen, mach dir eine Kopie und zeichne deine Ergebnisse da ein! Denk dran, sie geschützt aufzubewahren.
32
Penis/Hoden klar größer ... jetzt häufiger voll auf
#Rollercoaster crazy wechselhaft Schweiß müffelt etwas Stimmbruch, kieksen es geht aufwärts! wenig Pickel, aber es reicht erste Härchen erster Flaum erste Bauch/Brusthaare erste glatte Intimhaare Wachstumsbeginn ... selten auf ersten Samenerguss gehabt ... werden interessanter
Gefühle im grünen Bereich
Schweiß riecht nicht
Kinderchor-Stimme
noch recht klein
keine Pickel in Sicht
keine Achselhaare
keine Barthaare
keine Bauch/Brusthaare
keine Intimhaare
Penis/Hoden noch klein
Penis ... richtet sich: nie auf
noch nie nächtl. Samenerguss
Mädchen ... sind zickig/nerven
... wow – aber Hallo!
schon häufiger
Intimhaare lockig/kraus
viele Bauch/Brusthaare
ohne Rasur geht nix mehr
viele Achselhaare
voll die Pickelplage – es nervt!
fast schon Wolkenkratzer!
voll der Tenor oder Bass!
Nasenklammer! Schweiß stinkt!
Freefall-Tower!
PRIVAT! Lasst mir die Ruhe!
Zimmer zeitweise Tabu
Zimmer-Besucher ok
bin ein Teen holt mich hier raus!
mehr Stress als früher
kaum Stress mit Eltern
Geh die einzelnen Zeilen zügig durch und markiere, wo du dich gerade einsortieren würdest: Leseprobe
33