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Leseprobe

Stephan Goldschmidt Die Seele zum Klingen bringen


Leseprobe

Stephan Goldschmidt

Seele zum Klingen

Die

bringen Andachten und Impulse zu den Sonn- und Feiertagen des Kirchenjahres Zur Predigtreihe V


Leseprobe

Sämtliche Bibeltexte sind entnommen aus: Lutherbibel, revidiert 2017, © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart.

Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek: Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://dnb.d-nb.de abrufbar.

© 2022 Neukirchener Verlagsgesellschaft mbH, Neukirchen-Vluyn Alle Rechte vorbehalten Umschlaggestaltung: Grafikbüro Sonnhüter, www.sonnhueter.com unter Verwendung eines Bildes von © elodea.proteus (shutterstock.com) Lektorat: Ekkehard Starke Layout: Magdalene Krumbeck, Wuppertal DTP: Burkhard Lieverkus, Wuppertal Verwendete Schriften: Chaparral Pro, Priva TwoPro Gesamtherstellung: Finidr, s.r.o. Printed in Czech Republic ISBN 978-3-7615-6875-0 www.neukirchener-verlage.de


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Inhalt Vorwort

9

1. Advent

10

2. Advent

12

3. Advent

14

4. Advent

18

Christvesper

20

Christnacht

24

1. Weihnachtsfeiertag

28

2. Weihnachtsfeiertag

30

1. Sonntag nach Weihnachten

34

Altjahresabend

36

Neujahr

38

2. Sonntag nach Weihnachten

40

Epiphanias

44

1. Sonntag nach Epiphanias

46

2. Sonntag nach Epiphanias

48

3. Sonntag nach Epiphanias

50

Letzter Sonntag nach Epiphanias

52

5. Sonntag vor der Passionszeit

54

4. Sonntag vor der Passionszeit

58

3. Sonntag vor der Passionszeit: Septuagesimä

60

2. Sonntag vor der Passionszeit: Sexagesimä

62

Sonntag vor der Passionszeit: Estomihi

64

1. Sonntag in der Passionszeit: Invokavit

68

2. Sonntag in der Passionszeit: Reminiszere

72

3. Sonntag der Passionszeit: Okuli

76 5


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4. Sonntag der Passionszeit: Lätare

78

5. Sonntag der Passionszeit: Judika

80

6. Sonntag der Passionszeit: Palmsonntag

84

Tag der Einsetzung des heiligen Abendmahls – Gründonnerstag

86

Tag der Kreuzigung des Herrn – Karfreitag

88

Tag der Auferstehung des Herrn – Ostersonntag

90

Ostermontag

94

1. Sonntag nach Ostern – Quasimodogeniti

98

2. Sonntag nach Ostern – Miserikordias Domini

102

3. Sonntag nach Ostern – Jubilate

104

4. Sonntag nach Ostern – Kantate

108

5. Sonntag nach Ostern – Rogate

112

Christi Himmelfahrt

114

6. Sonntag nach Ostern – Exaudi

116

Tag der Ausgießung des Heiligen Geistes – Pfingstsonntag

120

Pfingstmontag

122

Tag der Heiligen Dreifaltigkeit – Trinitatis

124

1. Sonntag nach Trinitatis

128

2. Sonntag nach Trinitatis

130

3. Sonntag nach Trinitatis

134

4. Sonntag nach Trinitatis

138

5. Sonntag nach Trinitatis

142

6. Sonntag nach Trinitatis

146

7. Sonntag nach Trinitatis

148

8. Sonntag nach Trinitatis

150

9. Sonntag nach Trinitatis

152

10. Sonntag nach Trinitatis – Israelsonntag: Kirche und Israel

156

10. Sonntag nach Trinitatis – Israelsonntag: Zerstörung Jerusalems 6

160


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11. Sonntag nach Trinitatis

164

12. Sonntag nach Trinitatis

168

13. Sonntag nach Trinitatis

170

14. Sonntag nach Trinitatis

172

15. Sonntag nach Trinitatis

174

16. Sonntag nach Trinitatis

176

17. Sonntag nach Trinitatis

178

Erntedankfest

182

18. Sonntag nach Trinitatis

184

19. Sonntag nach Trinitatis

188

20. Sonntag nach Trinitatis

190

21. Sonntag nach Trinitatis

194

Reformationsfest

198

22. Sonntag nach Trinitatis

200

23. Sonntag nach Trinitatis

202

24. Sonntag nach Trinitatis

204

Drittletzter Sonntag des Kirchenjahres

208

Vorletzter Sonntag des Kirchenjahres

210

Buß- und Bettag

214

Letzter Sonntag des Kirchenjahres: Ewigkeitssonntag

218

Letzter Sonntag des Kirchenjahres: Totensonntag

222

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Vorwort Kurze Andachten passen in vielen Situationen besser als lange Reden. In diesem Buch sind solche kurzen Impulse zu den Predigttexten der Predigtreihe V zusammengestellt, die als Andachten oder auch als Hilfestellung für die Predigtvorbereitung gedacht sind. Sie besitzen in der Regel bis zu 2.000 Zeichen und sind gelesen nur drei Minuten lang. Sie können für das eigene geistliche Leben verwendet werden oder auch als Impuls, der den Predigtmachenden über die erste Schwelle hinweghilft. Als Anregung und Ideengeber für einen kreativen Prozess der Predigtvorbereitung. Sie legen die Predigttexte auf elementare Weise aus, greifen meist nur einen Gedanken auf und spitzen ihn zu. Außerdem können die Impulse als Andachten verwendet werden, zum Beispiel zu Beginn einer Sitzung. Oder in den kleinen Gottesdiensten, die von Ehrenamtlichen ohne Mitwirkung von Haupt- und Nebenamtlichen mehr und mehr gefeiert werden und durch die sie in kleineren Ortschaften die schönen Kirchenräume gottesdienstlich nutzen. Oder in Werktags-Gottesdiensten in den Kirchen größerer Städte. Wie auch immer das Buch genutzt wird: Ich wünsche den Leserinnen und Lesern viel Freude und Segen. Hannover, im Mai 2022 Stephan Goldschmidt

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1. Advent Lesung: Offenbarung an Johannes 3,14–22 Dem Engel der Gemeinde in Laodizea schreibe: Das sagt, der Amen heißt, der treue und wahrhaftige Zeuge, der Anfang der Schöpfung Gottes: Ich kenne deine Werke, dass du weder kalt noch warm bist. Ach dass du kalt oder warm wärest! Weil du aber lau bist und weder warm noch kalt, werde ich dich ausspeien aus meinem Munde. Du sprichst: Ich bin reich und habe mehr als genug und brauche nichts!, und weißt nicht, dass du elend und jämmerlich bist, arm, blind und bloß. Ich rate dir, dass du Gold von mir kaufst, das im Feuer geläutert ist, damit du reich werdest, und weiße Kleider, damit du sie anziehst und die Schande deiner Blöße nicht offenbar werde, und Augensalbe, deine Augen zu salben, damit du sehen mögest. Welche ich lieb habe, die weise ich zurecht und züchtige ich. So sei nun eifrig und tue Buße! Siehe, ich stehe vor der Tür und klopfe an. Wenn jemand meine Stimme hören wird und die Tür auftun, zu dem werde ich hineingehen und das Abendmahl mit ihm halten und er mit mir. Wer überwindet, dem will ich geben, mit mir auf meinem Thron zu sitzen, wie auch ich überwunden habe und mich gesetzt habe mit meinem Vater auf seinen Thron. Wer Ohren hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt!

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IMPUL S:

„Ach dass du kalt oder warm wärest!“ Ein Satz, der erschauern lässt. Weil er mitten ins Schwarze trifft. Und die ganze Misere der Postmoderne auf den Punkt bringt: weder warm noch kalt sein, sondern lauwarm oder wohltemperiert. Typisch für das Lebensgefühl vieler Menschen heute. Alles muss ausgewogen sein. Das gilt auch für die Zeit des Advent. Die niedrigen Temperaturen werden ausgeglichen durch jede Menge Behaglichkeit und Wärme. Eine Zeit, in der sich die Gläubigen auf das hohe Fest der Liebe Gottes vorbereiten, aber eben doch eher halbherzig. Die Fülle von Weihnachten wird vorweggenommen – oft mit schlechtem Gewissen. Und so verkommt der Advent zu einer halbgaren, gemäßigten Zeit. Der man am liebsten zurufen möchte: Entscheide dich! Sei entweder warm oder kalt. Die Kirche gibt hier auch kein gutes Bild ab. Warum muss sie sich so vorhersehbar verhalten? Sich immer wieder dagegen aussprechen, dass die Weihnachtsmärkte schon im November beginnen? Und immer wieder streng darauf hinweisen, der Advent sei eigentlich eine Bußzeit und keine Vorweihnachtszeit? „Ach dass du kalt oder warm wärest!“ Der Satz kann auch falsch verstanden und missbraucht werden. Vor allem, wenn ihn Eiferer und Extremisten verwenden. Es gibt Lebensbereiche, da braucht es Ausgewogenheit. In der Politik ist es verheerend, wenn sich die Extreme durchsetzen oder die politischen Ränder gestärkt werden. Weil eine solche Politik kaum geeignet ist für eine vielfältige Gesellschaft und ihre Bedarfe. Allerdings atmet mancher politische Kompromiss so viel Mittelmaß, dass man der politischen Klasse häufig mehr Entschiedenheit wünschen möchte. „Ach dass du kalt oder warm wärest!“ Der Satz weckt eine Sehnsucht, die in die Stimmung der Wochen vor Weihnachten passt. Niemand will lau sein, lieber entschieden und klar. Und doch fällt es heute zunehmend schwer, klare Entscheidungen zu treffen und zu ihnen zu stehen. Am liebsten werden Entweder-oder-Fragen bis zum letzten Augenblick aufgeschoben. Aus Angst, sich vorschnell festzulegen. Da ist es gut, dass sich Gott anders verhält. Er wartet nicht ab, bis er sich sicher sein kann, dass sich sein Kommen lohnt. Er hat sich längst auf den Weg gemacht. Und seine Liebe ist nicht lau, sondern heißer als jeder Glutofen.

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2. Advent Lesung: Hoheslied 2,8–13 Da ist die Stimme meines Freundes! Siehe, er kommt und hüpft über die Berge und springt über die Hügel. Mein Freund gleicht einer Gazelle oder einem jungen Hirsch. Siehe, er steht hinter unsrer Wand und sieht durchs Fenster und blickt durchs Gitter. Mein Freund antwortet und spricht zu mir: Steh auf, meine Freundin, meine Schöne, und komm her! Denn siehe, der Winter ist vergangen, der Regen ist vorbei und dahin. Die Blumen sind hervorgekommen im Lande, der Lenz ist herbeigekommen, und die Turteltaube lässt sich hören in unserm Lande. Der Feigenbaum lässt Früchte reifen, und die Weinstöcke blühen und duften. Steh auf, meine Freundin, und komm, meine Schöne, komm her!

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IMPUL S:

„Seht auf und erhebt eure Häupter, weil sich eure Erlösung naht.“ Der Wochenspruch für die zweite Adventswoche betrifft den ganzen Menschen mit Leib und Seele. Das angekündigte Kommen Gottes in die Welt hat Auswirkungen, die die Gegenwart verändern. Der gebeugte Rücken kann aufgerichtet, der gesenkte Blick selbstbewusst erhoben werden. Nicht im Sinne eines „Kopf hoch, es wird schon wieder“. Die neue Körperhaltung ist Zeichen einer inneren Veränderung und Ausdruck der Hoffnung auf ganzheitlichen Frieden. Der seit 2018 neu für den zweiten Adventssonntag ausgewählte Abschnitt aus dem Hohelied verstärkt diesen Gedanken noch. Der Advent betrifft nicht nur die Seele, sondern auch den Leib. Die Liebeslyrik des Hoheliedes wurde im Laufe der Christentumsgeschichte häufig symbolisch verstanden, als ginge es nur vordergründig um ein Liebespaar. Das Eigentliche sei die Werbung Christi um die Seelen der Menschen. Aber eine solche Spiritualisierung wird dem Hohelied nicht gerecht. Es wäre verkehrt, die Sehnsucht des jungen Paares, endlich zueinanderzufinden, auf diese Weise umzudeuten. Sie hört die Stimme des Geliebten und kann es kaum erwarten, bis er endlich da ist. Bis er die Tür öffnet, um bei ihr zu sein. Und er lockt seine Freundin, zu ihm herauszukommen und mit ihm das Wunder der Verwandlung zu bestaunen, das sich jedes Frühjahr in der Natur wiederholt. Das sind ungewohnte Töne mitten im Dezember. Aber es gibt einen Vergleichspunkt zum Advent: Auch hier geht es um Sehnsüchte, die gesteigert werden, je länger das Warten anhält. Der Kommende ist ja vertraut, wie sich zwei Liebende vertraut sind. Aber das Vertraute wird durch die Sehnsucht umgewandelt. Das Besondere und Einmalige wird unterstrichen. So ist es auch an Weihnachten. Das Fest ist oft dann besonders schön, wenn es auf die alte, längst bekannte Weise gefeiert wird. Aber nicht als bloße Wiederholung des Bekannten, sondern als Ereignis, das alle herbeigesehnt haben.

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3. Advent Lesung: Jesaja 40,1–11 Tröstet, tröstet mein Volk!, spricht euer Gott. Redet mit Jerusalem freundlich und predigt ihr, dass ihre Knechtschaft ein Ende hat, dass ihre Schuld vergeben ist; denn sie hat die volle Strafe empfangen von der Hand des Herrn für alle ihre Sünden. Es ruft eine Stimme: In der Wüste bereitet dem Herrn den Weg, macht in der Steppe eine ebene Bahn unserm Gott! Alle Täler sollen erhöht werden, und alle Berge und Hügel sollen erniedrigt werden, und was uneben ist, soll gerade, und was hügelig ist, soll eben werden; denn die Herrlichkeit des Herrn soll offenbart werden, und alles Fleisch miteinander wird es sehen; denn des Herrn Mund hat’s geredet. Es spricht eine Stimme: Predige!, und ich sprach: Was soll ich predigen? Alles Fleisch ist Gras, und alle seine Güte ist wie eine Blume auf dem Felde. Das Gras verdorrt, die Blume verwelkt; denn des Herrn Odem bläst darein.

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Ja, Gras ist das Volk! Das Gras verdorrt, die Blume verwelkt, aber das Wort unseres Gottes bleibt ewiglich. Zion, du Freudenbotin, steig auf einen hohen Berg; Jerusalem, du Freudenbotin, erhebe deine Stimme mit Macht; erhebe sie und fürchte dich nicht! Sage den Städten Judas: Siehe, da ist euer Gott; siehe, da ist Gott der Herr! Er kommt gewaltig, und sein Arm wird herrschen. Siehe, was er gewann, ist bei ihm, und was er sich erwarb, geht vor ihm her. Er wird seine Herde weiden wie ein Hirte. Er wird die Lämmer in seinen Arm sammeln und im Bausch seines Gewandes tragen und die Mutterschafe führen.

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IMPUL S:

Ein Weckruf der besonderen Art ertönt am dritten Advent. Melodiös und lautstark wie ein Paukenschlag. Mit Macht erklingen die Worte: „Tröstet, tröstet mein Volk!“ Auf einmal ist alles anders. Gott lässt seinen Propheten von nun an freundliche Worte verkündigen. Die Knechtschaft und die Fremdherrschaft haben ein Ende. Die Schuld ist vergeben. Mit dem Weckruf geht es weiter in verschiedenen Variationen. Da ist die Stimme in der Wüste, die das Kommen Gottes verheißt und seinen Weg bereitet. Täler und Hügel sollen eingeebnet werden, damit nichts und niemand dem Kommenden im Weg ist. Da wird zum Predigen aufgerufen, zum Hinaufsteigen auf einen hohen Berg, um das Kommen Gottes von Weitem zu sehen und denen im Tal möglichst früh zu sagen. Noch leben die Israeliten mehrheitlich im Exil. Sie sitzen an den Flüssen Euphrat und Tigris und weinen. Das Heimweh quält die Alten, und die Jungen ächzen, weil sie sich auch in der zweiten oder dritten Generation immer noch fremd und ausgegrenzt fühlen. Hat Gott sein Volk im Stich gelassen? Oder gar vergessen? Nein, ruft der Prophet. Gott weiß darum, wie es seinem Volk geht. Er weiß, dass die Menschen ausgezehrt sind wie trockenes Gras. Er hat gesehen, dass viele in der Fremde gestorben sind, verdorrt wie verwelkende Blumen. Und dann erinnert der Prophet an die Knechtschaft in Ägypten, an die Flucht vor dem Pharao und die Rettung, die Gott schenkte. Muss sich diese Geschichte nicht wiederholen? In einem neuen Exodus? Und wiederholt sich dieser Exodus nicht auch für uns Christen alle Jahre wieder in der Geschichte Jesu? Er kommt in einem dunklen Stall zur Welt, wird Mensch und nimmt die Gefahren des Erdenlebens auf sich. Er muss leiden und stirbt am Kreuz. Doch am Ende besiegt er den Tod und lässt das Leben aufblühen. Eine Rettungsgeschichte, die in gewisser Weise an die Erfahrungen der Israeliten anknüpft und uns Christen mit unseren jüdischen Schwestern und Brüdern bis heute verbindet.

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4. Advent Lesung: Philipperbrief 4,4–7 Freuet euch in dem Herrn allewege, und abermals sage ich: Freuet euch! Eure Güte lasst kund sein allen Menschen! Der Herr ist nahe! Sorgt euch um nichts, sondern in allen Dingen lasst eure Bitten in Gebet und Flehen mit Danksagung vor Gott kundwerden! Und der Friede Gottes, der höher ist als alle Vernunft, wird eure Herzen und Sinne in Christus Jesus bewahren.

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