Leseprobe
Andreas Blaschke
G mit! 7 Schritte zur Freundschaft mit Gott Arbeitsbuch für Konfirmandinnen und Konfirmanden
3
Leseprobe
Andreas Blaschke
! t i m G it G m t f a h c s reund F r u z e t t 7 Schri
Arbeitsbuch für Konfirmandinnen und Konfirmanden
ott
Leseprobe
Mein Name …
SEI MIT A BE I! D R A A H ) ( H AU T U N D … und ein Haar von mir:
Jesus sagt:
»Bei euch aber ist sogar jedes Haar auf dem Kopf gezählt. Habt also keine Angst …!« (Matthäus-Evangelium 10,30+31)
Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek: Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://dnb.d-nb.de abrufbar.
14. überarbeitete Auflage 2022 © 2003 Neukirchener Verlagsgesellschaft mbH, Neukirchen-Vluyn Alle Rechte vorbehalten Satz und Gestaltung: Andreas Blaschke Umschlaggestaltung: Andreas Blaschke / Andreas Sonnhüter, unter Verwendung eines Bildes von www.fotolia.com DTP: Affinity Publisher® Verwendete Schriften: Adobe Myriad Pro®, Adobe Caflisch Script Pro® u. a. Gesamtherstellung: BasseDruck GmbH Printed in Germany Arbeitsbuch: ISBN 978-3-7615-6848-4 Loseblatt-Ausgabe: ISBN 978-3-7615-6847-7 Ringbuch mit Inhalt: ISBN 978-3-7615-6846-0 www.neukirchener-verlage.de
6
G
Leseprobe
Inhalt 7
1. G rundlagen Los geht’s!
G
2. G ottes Wort
17
Gott spricht zu dir
3. G ebet
27
Du sprichst zu Gott
4. G laube
37
Das tut Gott für dich
5. G ebote
47
Das tust du für Gott
6. G emeinde
57
In Gottes Familie
7. G anz persönlich
Anhang
67
Und du …?
73
Konfi-Cards & Sticker
5
Leseprobe
G
HALLO DU …! Schön, dass du reinschaust in dieses Arbeitsbuch! Toll, dass du mit‐ machst beim Konfi-Kurs! Um Freundschaft mit Gott wird es dabei gehen – und um die 7 G , die als Schritte dorthin wichtig sind: G rundlagen, G ottes Wort, G ebet, G laube, G ebote, G emeinde und G anz persönlich. Vielleicht fragst du dich: Freundschaft mit Gott – wie soll das gehen, und was bringt’s? Was hat das überhaupt mit meiner Konfirmation zu tun? Oder noch besser: Was hat das mit meinem Leben zu tun? Und ohnehin: Gibt’s denn Gott überhaupt?
Gut, wenn du so viele Fragen hast! Dann wirst du bestimmt ein offenes Ohr für das haben, was du in den nächsten Monaten in deinem Konfi-Kurs durchdenken, er‐ leben und ausprobieren kannst – zusammen mit alten und neuen Bekannten.
Und vielleicht geht es dir in der Konfi-Zeit ja so wie mir und manchen anderen: In den Konfi-Unterricht gegangen und dabei doch tatsächlich Gott getroffen! Nach Antworten gesucht und dabei den »Chef der Welt« als Freund entdeckt. Wow, das wär’s doch, oder ...?! Wie du das im Moment auch sehen magst: Dass der Konfi-Kurs immer gleich viel Spaß macht, glaube ich nicht. Das hängt bestimmt auch von deiner »Tagesform« ab und von der der Unterrichtenden. Aber dass der Konfi-Kurs mehr sein kann, als nur ein bisschen »Schule gegen Bezahlung«, das weiß ich hundertprozentig: So mancher ist anders rausgegangen, als er reingekommen ist – als Freund Gottes nämlich!
Die Freundschaft mit Gott hat mein Leben von meiner Konfirmandenzeit bis heute geprägt wie nichts und niemand anderes. Und heute, nach vierzig Jahren gemeinsam mit Gott, kann ich jedem nur sagen (zum Beispiel im Konfi-Unterricht): Es lohnt sich, Gott zum Freund zu haben! Aber immer der Reihe nach: Ich will dich ja nicht zulabern, sondern einladen! Einladen, den christlichen Glauben während der Dauer des Konfi-Kurses für dein Leben zu testen! Also: Lass dich darauf ein und test it! G sie mit, die 7 Schritte zur Freundschaft mit Gott!
In Vorfreude auf alles, was kommt, grüßt dich dein
6
Leseprobe
1. G rundlagen Los geht’s!
1. G rundlagen
7
Leseprobe
1. G rundlagen Los geht’s!
A. BILDSCHÖN – DEINE KONFIRMANDENGRUPPE
ein! fi-Gruppe n o K r e in e n herum ein Foto d e um den Rahme r ie h e b ◗ Kle Grupp lle in der ◗ Lass a iben! unterschre
8
1. G rundlagen
Leseprobe
B. LOS GEHT’S! – RALLYE RUND UM DEN KIRCHTURM Und auf geht’s zur Quiz-Rallye rund um deine Ge‐ meinde! ◗ Lies dir alle Fragen gemeinsam mit deinen Mit‐ spielerinnen und Mitspielern gut durch!
◗ Fülle alle leeren Kästchen richtig aus! (Tipp: An manchen Stellen gibt es Hinweise …) ◗ Bereite dich mit deinen Mitspielerinnen und Mit‐ spielern für die letzte Frage vor!
1. Falls deine Gemeinde einen besonderen Namen hat: wie heißt sie?
8. Wie nennt man den »Balkon«, den es in vielen Kirchen hinten und/oder seitlich gibt?
2. Was kannst du über den/die Namensgeber/in berichten?
9. Wie viele Stühle oder Bänke gibt es in deiner Kir‐ che?
10. Wann wurde deine Kirche gebaut? (Tipp: Vielleicht findest du einen Grundstein oder eine Broschüre über die Kirche!) 3. Falls es noch andere evangelische Pfarrgemeinden vor Ort gibt: wie heißen sie? 11. Wie viele buntverglaste Fenster hat der Hauptraum deiner Kirche?
12. In deiner Kirche steht ein großes Musikinstru‐ ment. Wie heißt es? 4. Wie nennt man den »Tisch«, der in der Kirche ganz vorne steht? 13. Wie nennt man die Person, die dieses Instrument spielt? 5. Wie heißt das große Buch, das auf diesem »Tisch« liegt?
/in
6. Wie heißt der »Hochsitz«, von dem aus sonntags in den meisten Kirchen gepredigt wird?
14. Was schätzt du, wie viele Pfeifen in das be‐ treffende Musikinstrument in deiner Kirche einge‐ baut sind? (Tipp: Es sind viel mehr als du sehen kannst!)
7. Wie heißt das kleine Becken, das in fast jeder Kir‐ che vorne steht?
15. Wie viele Glocken hängen im Glockenturm dei‐ ner Kirche?
1. G rundlagen
9
Leseprobe
16. Was schätzt du, wie viele Meter hoch der Glockenturm deiner Kirche ist?
m
25. Welche fünf Farben können die Stoffbehänge (= »Paramente«) in der Kirche haben? 1.
17. Wie viele Räume gibt es in deinem Gemeinde‐ haus, die für Gruppentreffen genutzt werden?
2. 3. 4.
18. In welchem Raum findet bei euch die Jugend‐ gruppe bzw. der Teeniekreis statt?
5. 26. Nenne zu den eben genannten fünf Farben je‐ weils einen zugehörigen kirchlichen Feiertag!
19. Welche Hausnummer hat das Pfarrhaus in dei‐ ner Gemeinde?
1. 2.
20. Falls es einen evangelischen Kindergarten in deiner Gemeinde gibt: Wie viele Gruppen hat er?
3. 4. 5.
21. Welche Farbe hat das »Evangelische Gesang‐ buch« (= »EG«), das in deiner Kirche ausliegt?
22. In welche Kirchenjahreszeit gehört das Lied Nr. 1 des EG?
27. Wie heißen die Gebete, die oft sonntags im Gottesdienst gesprochen werden?
28. In jedem Gottesdienst wird der Satz »Herr, er‐ barme dich« gesungen. Wie heißt er eigentlich auf Griechisch? (Tipp: EG 178.13!)
23. Welche drei großen Teile hat das Kirchenjahr? (Tipp [ab hier]: Hauptinhaltsverzeichnis des EG!) 1. 29. Von wann bis wann lebte der bekannte evange‐ lische Liederdichter Paul Gerhardt? (Tipp: EG 894!)
2.
–
3. 24. Wie heißt a) der erste Sonntag des Kirchen‐ jahres, wie heißt b) der letzte Sonntag des Kirchen‐ jahres, wie heißt c) der Tag, der an den Beginn der evangelischen Kirchen erinnert?
30. Und zu guter Letzt: Singt miteinander den Re‐ frain und die erste Strophe des Liedes EG 515 vor!
a)
Herzlichen Glückwunsch! Ihr seid im
b)
ZIEL
c)
10
1. G rundlagen
Leseprobe
C. KONFIRMATION – WARUM EIGENTLICH? Hier findest du 14 Gründe, sich konfirmieren zu las‐ sen. Wie bedeutsam sind diese Gründe (im Moment) jeweils für dich? ◗ Vergib Punkte von 1 (kaum wichtig) bis 14 (sehr wichtig) und schreibe sie in die entsprechenden Kreise!
◗ Umrande die drei Kreise mit der höchsten Punkt‐ zahl farbig! ◗ Wenn dir (noch) andere als die bereits genannten Gründe wichtig sind, schreibe sie in die leeren Zeilen unten!
Bestätigung der Taufe Bekenntnis zum Glauben
Geld und Geschenke
Großes Familienfest
Anerkennung bei Erwachsenen
Abschluss des Konfi-Unterrichts
Recht zur kirchlichen Trauung
Ein Stück mehr Freiheit
Entscheidung für den Glauben
Feierlicher Gottesdienst
Gleichberechtigtes Mitglied der Kirche
Gottes Segen für mein Leben
Zulassung zum Abendmahl Recht, Pate zu werden
1. G rundlagen
11
Leseprobe
D. DER GOTTESDIENST – SO LÄUFT’S! Jeder Gottesdienst lässt sich in drei oder vier große Teile einteilen, je nachdem, ob Abendmahl gefeiert wird oder nicht. ◗ Klebe hier die Blöcke aus dem Stickerbogen in der richtigen Reihenfolge ein! In der linken Spalte soll
die übliche Benennung der Gottesdienstteile ste‐ hen, rechts die »unkonventionellere«. ◗ Schreibe in die Leerzeilen die beiden Lösungssätze (die grauen Wörter auf den Stickern von oben nach unten gelesen)!
1
1
2
2
3
3
4
4
1. Spalte: 2. Spalte:
12
1. G rundlagen
Leseprobe
E. DAS EVANGELISCHE GESANGBUCH – MEHR ALS LIEDER Im Evangelischen Gesangbuch (= EG) steckt viel mehr, als man denkt! Hier findest du einige Namen, die man dem EG eigentlich auch geben könnte.
◗ Trage in die Fähnchen der Noten mithilfe deines Gesangbuchs jeweils die zugehörigen EG-Nummern ein!
st-
en m l a Ps Buch
n die s e ch tt Go Bu
tbe e G uch B
ts- tbe iens e G sd tte ch Go Bu
erd e Li uch B
e nd u rk de uch e i B L
-
res h a nj he uch c r B Ki
is-
tn nn h e k Be Buc
1. G rundlagen
13
Leseprobe
F. VOLL KREATIV – DU GESTALTEST DEINE KONFI-KERZE! Du sollst deine ganz persönliche Konfi-Kerze haben! Sie soll in der Kirche stehen und von dir angezündet werden, bevor der Gottesdienst beginnt. ◗ Sieh dir die Symbole unten an und lies die Erklärun‐ gen dazu durch!
◗ Nimm dir eine der Blanko-Kerzen, etwas von den far‐ bigen Wachsplatten und vom sonstigen ausliegenden Bastelmaterial! ◗ Gestalte deine Kerze mit den gewünschten Symbolen, deinem Namen, deinen Verzierungen usw.!
DAS KREUZ t d Tötungsinstrumen Grausames Folter- un n. s im Jahr 30 oder 33 der Römer. Weil Jesu m zu es e z starb, wurd Chr. an einem Kreu up r Christen überha t. wichtigsten Symbol de ‐ in Kirchen, auf Kirchen Das Kreuz begegnet rn, als Schmuckstück dächern und -fenste und auf Friedhöfen.
DAS CHRIS
TUS-ZEICH
EN Wird auch » Christus-Mo nogramm« g gebildet aus enannt. Es is den beiden t griechischen Χ (»chi«) un Buchstaben d Ρ (»rho«), mit denen d chische Wo as grie‐ rt fü sprochen »C r »Christus« (ΧΡΙΣΤΟΣ – ge‐ hristos«) be ginnt. Das C Zeichen find hristuset man oft a uf der Osterk der Kirche. erze in
DER REGENBOGEN
Er symbolisiert Gottes Treue gegenüber seiner Schöpfung. Nach dem Ende der Sintflut schließt Gott einen Bund mit Noah und verspricht, nie mehr die ganze Erde zu überfluten. Zeichen dieses Bundes ist der Regenbogen. Der Regenbo‐ gen begegnet auf Kirchenfenstern und auf christlichen Bildern. DIE TA UBE Sie sym bolisie Bibel berich rt den Heilig tet, da en Gei Gottes st G ss G komm eist wie ein Jesus bei s ottes. Die einer en sah e Taub Tau e .D mal in Kirche ie Taube b auf sich her fe egegn nfenst ab‐ (in an et ern de taube. rer Herleitu , auf Taufste manch‐ ng) au i ch als nen und Friede ns‐
14
DER FISCH
ie fünf Funktioniert so: D – n. te ris Ch en st r er ge‐ »Fisch« (ΙΧΘΥΣ – Geheimzeichen de r fü s te or W n he iechisc uchstabe für Buchstaben des gr eils als Anfangsb w je en eh st «) ys diese sprochen »ichth bersetzt heißen Ü t. or W s he isc ch ein anderes grie ttes (Ι) Christus (Χ), Go us es »J r: fünf Wörte be‐ er (Σ)«. Der Fisch tt Re ), (Υ hn So ) (Θ ten. auf Autos von Chris gegnet vor allem
1. G rundlagen
e fünf – ge‐ be für e
Leseprobe
G. DEINE KONFI-KERZE – EIN »LICHTZEICHEN«? mer den nächsten Schritt wissen.« – »Ich bin das Licht für dich, Boris. Wenn du mir nachfolgst, dann wirst du den Sinn deines Lebens finden und mit mir einen Freund, der zu dir hält im Leben und im Sterben.« – »Ich bin das Licht für dich …« Liebe Konfis, am Konfirmandenunterricht liegt mir sehr viel. Das ist deshalb so, weil ich selbst wäh‐ rend meiner Konfi-Zeit Christ geworden bin. Damals habe ich mehr und mehr gemerkt: Die‐ ser Jesus, von dem in der Kirche ständig die Rede ist, der ist ja kein toter Guru von vorgestern, son‐ dern er ist lebendig, er ist ansprechbar und er meint mich! Ich habe ge‐ merkt: Dieser Jesus, der ist nicht einfach der Hellste in der Dun‐ kelkammer irgendwelcher Re‐ ligionsstifter, sondern er ist tatsächlich das Licht für mein Leben! Und deshalb habe ich Jesus dann im Gebet in mein Leben eingeladen und bin Christ gewor‐ den. Diese Begegnung mit Jesus war das Beste, was mir je passiert ist! Ob ihr Konfis wohl ähnliche Erfah‐ rungen machen könnt in eurer KonfiZeit? Ob euch auch ein Licht aufgeht, oder besser: nicht irgendein Licht, son‐ dern Jesus als Licht für euer Leben? Ich vergleiche jeden von euch einfach mal mit so einer schönen, jugendlich-frischen Kerze: So eine Kerze ist auch schön anzuschauen, vor al‐ lem, wenn sie so kunstvoll und individuell verziert ist, wie das eure Kerzen sind. Aber, Leute: Auch wenn diese Kerze noch so schön anzuschauen ist: Erst dann, wenn sie sich anzünden lässt, hat sie den Sinn ihres Daseins ge‐ funden! Und so ist das auch mit euch Konfis: Ihr alle seid wunderbar anzuschauen. Aber erst dann, wenn ihr euch von der Liebe Jesu anzünden lasst, werdet ihr merken: Das ist es! Mit Jesus habe ich das Licht und den Sinn für mein Leben gefunden! Ihr Lieben: Jesus ist Feuer und Flamme für euch, mehr, als ihr euch das jetzt vorstellen könnt! Ob ihr im Lauf des Konfi-Unterrichts auch Feuer und Flamme für ihn sein werdet? – Ich bin gespannt!
1. G rundlagen
15
Leseprobe
H. KONFIRMATION – DARUM WURDE SIE ERFUNDEN Das Wort »Konfirmation« kommt aus dem Lateini‐ schen. Dort bedeutet »confirmatio« so viel wie »Befestigung« oder »Bestärkung«. Gemeint ist bei der Konfirmation die Bestär‐ kung im Glauben an Jesus Christus. Die Konfirmation gibt es schon fast so lange wie die evangelischen Christen selbst, nämlich seit dem 16. Jahrhundert, also seit der sogenannten »Reformationszeit« (Stichwort: Martin Luther). »Erfinder« der Konfirmation war der Theologe Martin Bucer (sprich: »Buzer«). Er lebte von 1495 bis 1551 und wirkte vor allem in Straßburg und Hessen, später dann in England. Konfirmation hat nach Martin Bucer folgenden Sinn: In der Konfirmation werden die Jugendli‐ chen, »nachdem sie im christlichen Glauben so weit gelehret [sind], auf ihr selbst [= eigenes] Bekenntnis und Ergeben an Christum hin zu der christlichen Gemeinde bestätigt.« Im Klartext: Die Konfirmation ist gedacht als Bestätigung des Taufbundes für alle, die bereits als Kinder getauft wurden und die jetzt als Christen in ihrer Gemeinde leben wollen.
Der »Erfinder« der Konfirmation: Martin Bucer (1495–1551)
Nach einem ein- bis zwei‐ jährigen Unterricht werden die Konfirmandinnen und Konfir‐ manden unter Handauflegung und Gebet in einem feierlichen Gottesdienst eingesegnet. Jetzt sind sie gleichberech‐ tigte Mitglieder der Kirche: Sie dürfen Patinnen bzw. Paten werden, bei der Gemeinde‐ versammlung mitwirken und anderes mehr. Früher durften die Jugend‐ lichen (erst) beim Konfirma‐ tionsgottesdienst auch zum ersten Mal am Abend‐ mahl teilnehmen.
»IN DER TAUFE SAGTE JESUS ›JA‹ ZU MIR. IN DER KONFIRMATION SAGE ICH ›JA!‹ ZU IHM.«
Wer sich konfirmieren lässt, sagt damit also: »Ich will zu Jesus gehören! In der Taufe sagte Jesus ›Ja!‹ zu mir. In der Konfirmation sage ich ›Ja!‹ zu ihm.«
◗ Denke nach: Welche der auf Seite 11 genannten Gründe für die Konfirmation entsprechen wohl am ehesten der Absicht Martin Bucers? ◗ Schraffiere den entsprechenden Text dort ganz leicht mit rotem Holzstift!
◗ Beschreibe, was du auf dem Bild links alles sehen
kannst! ◗ Was haben diese Gegenstände mit deiner Konfir‐ mation zu tun?
16
1. G rundlagen
FÜR TEENS
Leseprobe
2. G ottes Wort Gott spricht zu dir
2. G ottes Wort
17
Leseprobe
2. G ottes Wort Gott spricht zu dir
A. DIE BIBEL – MEHR ALS NUR EIN BUCH! Die Bibel ist das meistgedruckte Buch aller Zeiten: Heute werden jedes Jahr mehr als 40 Millionen Stück verkauft. Mittlerweile ist die Bibel (ganz oder in Teilen) in über 3 435 Sprachen übersetzt – mehr als irgendein anderes Werk der Weltliteratur. Die Texte der Bibel sind 2 000 bis 3 000 Jahre alt. Und doch: die Bibel fasziniert bis heute viele Men‐ schen. Sie finden in ihr Antwort auf die Fragen des Lebens. Die Bibel erzählt von Gott und davon, was Men‐ schen mit ihm erlebt haben. Sie steckt voller Geschichten über Liebe und Ablehnung, Tapferkeit und Angst, Krieg und Frieden, Traurigkeit und Freude. Wer also etwas über Gott und über das Leben erfahren möchte, der findet in der Bibel Antwort auf viele Fragen.
Die Bibel ist freilich nicht einfach vom Himmel ge‐ fallen: Über einen Zeit‐ raum von mehr als 1 000 Jahren hinweg haben viele unterschiedliche Menschen an ihr mitge‐ schrieben: Bauern und Könige, Priester und Propheten, Zeltma‐ cher und Zolleinneh‐ mer.
»WER SEIN OHR LANGE GENUG AN DIE BIBEL HÄLT, DER KANN GOTTES HERZ SCHLAGEN HÖREN.«
Jemand hat einmal gesagt: »Die Bibel ist Gottes Liebesbrief an uns Menschen!« Und wirklich: Immer wieder mer‐ ken Menschen, die in der Bibel lesen, dass Gott selbst durch dieses Buch zu ihnen ganz persönlich und in ihren Alltag hinein spricht! Wer sich in die Bibel vertieft, der erkennt: Hier bin ja ich gemeint! Hier geht es um mein Leben mit allem, was dazugehört! Wer sein Ohr lange genug an die Bibel hält, der kann Gottes Herz schlagen hören. In der Bibel lässt also der »Chef der Welt« von sich hören.
Hinter allen die‐ sen Leuten aber stand Gott selbst, der ihre Wörter bis heu‐ te gebraucht, um sein Wort an uns Menschen auszurichten. Man kann es so sagen: Die Bibel ist Menschenwort und Gottes‐ wort zugleich!
Von allen Möglichkeiten, Gott und seinen Willen für unser Le‐ ben zu erkennen, ist die Bibel ganz klar die wichtigste. Ohne sie wüssten wir nichts Verlässliches über Gott!
◗ Lies in deiner Bibel im 2. Timotheus-Brief, Kapitel 3,
die Verse 14–17! Was erfährst du dort über die Bibel?
▲
Auf der gegenüberliegenden Seite siehst du eine Über‐ sicht über alle 66 Bücher der Bibel. ◗ Schraffiere die einzelnen Regale und die zugehöri‐ gen Bücher in gut zu unterscheidenden Farben (Holzstifte)!
18
2. G ottes Wort
Leseprobe
B. DIE BIBEL – EINE KLEINE BIBLIOTHEK ALTES TESTAMENT
Ester Nehemia
Esra 2. Chronik 1. Chronik 2. Könige
1. Könige
Maleachi Sacharja Haggai Zefanja Habakuk Nahum Micha Jona Obadja Amos Joel Hosea
Daniel
chiel) Hesekiel (Eze
der Klagelie Jeremia
Jesaja Hohelied Prediger
Sprüche
Offenbarung (Apokalypse)
Judas
3. Johannes 2. Johannes
1. Johannes
2. Petrus
1. Petrus
Jakobus
Hebräer
Philemon Titus 2 . T im o th eus 1. Timoth eus 2. Thess alonich er
2. Korinther 1. Korinther
1. Thessalonicher Kolosser Philipper Epheser Galater
Römer
Apostelgesch ichte
Johannes
Lukas
Markus
Matthäus
19
2. G ottes Wort
2. Samuel 1. Samuel Rut
Richter
m)
euteronomiu
3. Mose (Leviticus)
Psalmen
i e f e
u
Josua
5. Mose (D
2. Mose (Exodus)
Hiob
Prophetische Bücher Weisheitliche Bücher
e n r o p h e t
n Kl ei ne P te
Proph e Große
r
- B
s
u
a
Prophe‐ tisches Buch
Briefe
Geschichtliche Bücher
eri) 4. Mose (Num
1. Mose (Genesis)
o
l
P
an ge lien
Ev
a h
r
T
Geschichtliche Bücher
NEUES TESTAMENT