Leseprobe
WILLKOMMEN ZUR ALLERBESTEN NACHRICHT DER WELT! Echt jetzt? Die Bibel? Der alte Schinken?
Wie sähe sie für dich aus – die allerbeste Nachricht der Welt? Vielleicht so? „Meine Eltern haben sich scheiden lassen, aber mir ist – durch viele Gespräche – klar geworden: Ich bin daran nicht schuld!“ Oder: „Ich bin richtig glücklich: Meine ABF und ich können einfach über alles reden.“ Oder: „In den Augen der anderen bin ich der Versager meiner Klasse. Aber seit ich in der neuen Theatergruppe bin, erlebe ich: Da sind Leute, die an mich glauben!“ Wie cool, wenn man so was sagen kann! Auch von Gott kommen solche Ansagen: Du bist nicht schuld (denn ich habe dir vergeben)! Du kannst mit mir über alles reden! Ich glaube an dich! Die Bibel ist das Buch, in dem Gottes „gute Nachricht“ steht: Er hat die Welt geschaffen und er hat auch dich geschaffen. Deshalb weiß er, wie Leben geht. Und das Beste ist: Er will mit uns dieses Leben
gestalten. Er verschanzt sich nicht irgendwo hinter den Wolken, sondern will hier und jetzt Geschichte mit uns schreiben! Im „Vater Unser“-Gebet beten wir, dass Gottes Wille geschehen soll, als ob der Himmel auf die Erde kommt! Himmel auf Erden, stell dir vor, wie das wäre. Auf jeden Fall ein Abenteuer! Bibellesen muss auf keinen Fall langweilig oder altmodisch sein. Wir entdecken hier eine lebendige Geschichte Gottes mit echten Menschen. Und Gott lädt uns ein, selbst in diese Geschichte einzusteigen, ins Abenteuer des vollen Lebens. Damit das für dich einfacher wird, haben wir einige Einführungsseiten geschrieben. Da stehen Infos zu Büchern der Bibel, Gedanken zu Themen wie Gebet oder Zweifel, oder auch, was du mit einem Bibeltext alles machen kannst. Schau dich um und lass dich von den Infos und Ideen inspirieren. Wir wünschen dir, dass du so richtig Spaß am Abenteuer mit Gott findest. Viel Freude, Neugier und „Himmel auf Erden“-Momente wünschen dir Nicole, Anna, Pierre und Jule
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Leseprobe
CONTENT: WORUM ES IN DER BIBEL GEHT
DER ROTE FADEN DURCH DIE BIBEL
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rst Abraham, dann Isaak, Jakob und schließlich Josef und Mose. Ganz schön viele Namen und Geschichten über eine lange Zeit. Hast du dich auch schon einmal gefragt, wie das alles zusammenpasst? Ein Buch, geschrieben über 1500 Jahre von 40 Autoren. Und viele von den Geschichten verstehen wir nicht so einfach, weil sie ganz anders sind, als wir es heute aus unserem Leben kennen.
Doch wenn man einmal die ganze Bibel in einem Rutsch durchliest, sieht man, wie sich ein roter Faden hindurchzieht und ein großes Bild von Gott und seinem Weg mit den Menschen entsteht. Die Bibel wird auch Gottes Wort genannt, weil Christen glauben, dass die biblischen Geschichten und Schriften nicht nur aus menschlichen Gedanken entstanden. Während die Autoren ihre Texte schrieben, leitete Gott selbst sie durch seinen Geist, sodass die Bibel uns letztlich Gottes Wesen und seine guten Pläne für uns offenbart. So malt die Bibel ein Bild von Gottes Liebe für dich und von den Wegen Gottes, die dein Leben und die
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Geschichte der ganzen Welt zu einem guten Ziel bringen. Komm also mit auf eine Reise durch Gottes Verheißungen. Geschaffen Ganz am Anfang der Bibel heißt es in 1 Mose 1, 1+27: „Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde. … So schuf Gott die Menschen nach seinem Bild, als Gottes Ebenbild schuf er sie und schuf sie als Mann und Frau.“ Zunächst steht hier einfach nur, dass Gott den Menschen geschaffen hat, also auch dich. Und zwar, damit jeder Mensch in Beziehung mit ihm leben kann, so wie es Adam und Eva im Garten Eden tun. Dort wird sichtbar, wie Gott die beiden gesegnet hat, einfach weil sie seine Geschöpfe waren. An Adam und Eva im Garten Eden können wir also sehen, wie Gott sich das gedacht hatte, als er die Menschen schuf: Er wollte, dass jeder Mensch mit ihm in vertrauensvoller Freundschaft und unter seinem Segen leben kann und die Welt, die Schöpfung Gottes, verwaltet und gestaltet. Ein echt guter Plan.
D DIEeineBIBEL – Bibliothek Spätschriften Neues Testament desDieAlten Testaments Altes Testament
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ie Bibel besteht eigentlich aus vielen verschiedenen einzelnen Büchern, diese wiederum lassen sich in bestimmte Gruppen einteilen.
Geschichtsbücher | 1 Mose Genesis | 2 Mose Exodus | | 3 Mose Levitikus | 4 Mose Numeri | | 5 Mose Deuteronomium | | Josua | Richter | Rut | 1. Samuel | | 2. Samuel | 1 Könige | 2 Könige | | 1 Chronik | 2 Chronik | Esra | | Nehemia |
Geschichtsbücher | Tobit | Judit | | Ester (Griechische Fassung) | | 1 Makkabäer | | 2 Makkabäer |
Poetische Bücher | Hiob | Psalmen | | Sprüche | Prediger | | Hohelied | Prophetische Bücher | Jesaja | Jeremia | Klagelieder | | Baruch | Hesekiel | Daniel | Hosea | Joel | Amos | Obadja | | Jona | Micha | Nahum | | Habakuk | Zefanja | Hagai | | Sacharja | Maleachi |
Poetische Bücher | Weisheit | | Jesus Sirach | | Anhang: Gebet Manasses |
Prophetische Bücher | Baruch | | Brief Jeremias | | Zusätze zu Daniel |
Übrige Briefe Geschichtsbücher | Hebräer | Jakobus | | Matthäus | Markus | | 1 Petrus | 2 Petrus | | Lukas | Johannes | Paulusbriefe | 1 Johannes | 2 Johannes | | Apostelgeschichte | | Römer | 1. Korinther | | 3 Johannes | Judas | | 2 Korinther | Galater | | Epheser | Philipper | Kolosser | | 1 Thessalonicher | Prophetisches | 2 Thessalonicher | Buch | 1 Timotheus | 2 Timotheus | | Offenbarung | | Titus | Philemon |
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IMPACT: DIE BIBEL UND DIE KULTUREN
GOTT, JESUS, HEILIGER GEIST? I
n der Schule war ich sehr gut befreundet mit einem Muslim. Und weil wir uns beide gerne über unseren Glauben ausgetauscht haben, kamen wir relativ häufig zu einem bestimmten Thema: „Gott: Vater, Sohn, Heiliger Geist.“ Er behauptete: „Ihr Christen glaubt an drei Götter.“ Ich entgegnete: „Nein, keineswegs!“ Auch wenn es schwer zu verstehen ist: Als Christen glauben wir nur an einen Gott, der uns in verschiedenen Formen begegnet. Das kannst du dir etwa so vorstellen wie beim Wasser. Es kann je nach Aggregatzustand flüssig, fest oder gasförmig sein. Doch trotzdem besteht es zu jedem Zeitpunkt aus den gleichen H2O-Molekülen. Alle drei Formen sind etwas unterschiedlich. Im flüssigen Zustand kann man es trinken, im Dampfbad öffnet es die Poren und im Winter kann man darauf Schlittschuhlaufen. So kann uns auch Gott in drei verschiedenen Erscheinungsformen begegnen: Im Vater, im Sohn und im Heiligen Geist. Dabei ist der Vater für uns vor allem unser Schöpfer. Der Sohn ist das zuverlässige Abbild des Vaters und
zugleich unser Erlöser. Der Heilige Geist ist unter anderem der, der uns zu Gott beten hilft und der Gemeinschaft unter den Christen möglich macht.
n für Gott Name
Schon in der hebräischen Thora, im heiligen Buch der Juden, finden wir verschiedene Bezeichnungen für Gott. Da gibt es z.B. das Wort „ELOHIM“, das in der Bibel, die du gerade vor dir liegen hast, mit „Gott“ übersetzt wird. Das hebräische Wort JHWH wird dagegen als „HERR“ wiedergegeben. Beide Ausdrücke reden vom selben Gott, doch es schwingen leichte Bedeutungsnuancen mit. Während „ELOHIM“ eher die Jenseitigkeit Gottes betont (er steht der Welt gegenüber), zeigt der Name JHWH an, dass Gott eine Beziehung mit uns Menschen sucht. Und auch im Islam gibt es 99 Namen für Allah, die jeweils eine bestimmte Charaktereigenschaft hervorheben. Pierre
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APPROACH: DIE BIBEL UND ICH
Jesus sagt: Jünger sind Salz und Licht der Erde. Schmeckt wie gut Gott ist!
und seht
#Jünger #SalzundLicht #lecker #Matthäus5,13-16
Auf was baust du dein Leben? #hausauffels #lebenaufgottbauen #checker #Matthäus7,24
Was für einen großen Gott haben wir? Jesus sprach ein Wort und der wurde still! Jesus, du bist der Coolste ... !!!! Sturm #Wunder #Jesus #Vollmacht #StillungSturm #Markus4,35-41
Krass! Über 5000 Menschen mit fünf Broten Fischen abgefüllt!!! #Speisung5000 #WunderJesus! #Markus6,30-44
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und zwei
,
APPROACH: DIE BIBEL UND ICH
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DIE BIBEL UND ICH LARA, 13:
JANIK, 14:
»Unregelmäßig« EMMA, 13:
»Ca. alle 2 Wochen«
Wie oft liest du die Bibel?
LENA, 14:
»Entspannen, sich mal um sich selbst kümmern. Zeit mit Gott verbringen.«
FLORENTINE, 14:
»Mit Andachtsbüchern, weil ich dann gleich noch mehr zu der Stelle lesen kann und den Hintergrund besser verstehe.«
Was ist deine Ermutigung an andere, denen es mal Schwerfällt, Bibel zu lesen?
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»Täglich«
MARIE, 15:
»1-2x pro Woche«
MARLENE, 14:
»Motivation sammeln, Freude, Zeit mit Gott, Jesus kennenlernen!«
Wie liest du die Bibel?
Was bedeutet Bibellesen für dich?
MARIE, 14:
»Manchmal lettere ich Sachen zu Dingen, die mich bewegt haben oder merke sie mir im Handy oder Tagebuch. In der Zeitschrift Teensmag gibt’s auch immer coole Sachen!«
BENE, 14:
NINA, 16:
»Bleib dran! Es ist so cool, was Gott zu sagen hat!«
»Ähm. Eigentlich bräuchte ich Ermutigung!«
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APPROACH: DIE BIBEL UND ICH
LIEBLINGSVERS? t! ach was dami M
4. SCHREIBEN: Welche Gedanken kommen dir, wenn du den Vers liest? Schreib z.B. einen Poetry Slam, ein Lied oder eine Kurzgeschichte.
1. JEDER MENSCH IST IN IRGENDEINER FORM KREATIV: Denn Gott hat jeden Menschen „nach seinem Bild“ geschaffen (1 Mose 1,27). Du bist sein „Ebenbild“, ein Teil von Gottes Eigenschaften ist also in dir. Und weil er ein kreativer Schöpfer ist, bist auch du kreativ. Das heißt nicht, dass, du zeichnen oder basteln musst, sondern schlicht: Du kannst etwas gestalten! Auch ein Fußballtrick, ein Tanz oder eine neue Lösung für eine Matheaufgabe sind kreativ. Genauso kann Bibellesen kreativ gestaltet werden. Gefällt dir ein Bibelvers? Damit kannst du so viel machen! Hier sind einige Ideen: 2. ZETTELWAND: Schreib den Vers auf einen Zettel und häng ihn auf. Mach mit immer mehr Versen so weiter, bis daraus eine bunte Wand wird! 3. BIBLE ART JOURNALING: Nimm den Text und gestalte dazu ein Bild, z.B. eine Kalligrafie oder eine Zeichnung. Oder klebe Zeitschriften zu einer Collage zusammen!
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5. BAUEN: Holz, Metall, Beton, Plastikschrott – damit kann man ne Menge machen! Gestalte doch z.B. ein Bild oder eine Skulptur aus Müll – so „rettest“ du Dinge, die eigentlich verloren wären, genau wie Gott dich rettet. Oder bau einen Stuhl, der dich trägt, so wie Gott dich trägt. 6. THEATER/TANZ: Stell einen Sketch zusammen oder eine Choreografie. Du kannst sogar Kostüme oder Requisiten nutzen, um die Story noch lebendiger zu machen. Noch eine Kamera dazu, und daraus wird ein Film! 7. KOCHEN: In der Bibel wird viel gegessen. Versuch doch mal, eines der Gerichte nachzukochen. Oder denk dir eigene Rezepte aus. Koche und esse mit Freunden zusammen, so wie Menschen in der Bibel zusammen gegessen haben. 8. SPIEL/SPORT: Auch mit Spielen und Sport kannst du dir und anderen die Bibel näherbringen. Wie würde z.B. Jesus Fußball spielen? Wie würde er UNO spielen? Wenn der Vers von Mut redet, wie würdest du dich als mutiger Jogger bewegen? Probiere es aus!
WEITER GEHT ES HINTEN IN DIESER BIBELAUSGABE!
Nicole
Leseprobe
Gute Nachricht! Für Teens Die ganze Bibel
Leseprobe
GUTE ! T H C I R H C A N für Teens DIE GANZE BIBEL
G mit!
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Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek: Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://dnb.d-nb.de abrufbar. Bibeltext: Gute Nachricht Bibel mit Spätschriften und Griffregister, durchgesehene Neuausgabe 2018 © 2019 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart. © 2021 Neukirchener Verlagsgesellschaft mbH, Neukirchen-Vluyn Alle Rechte vorbehalten Einbandgestaltung: Grafikbüro Sonnhüter (www.grafikbuero-sonnhueter.de), unter Verwendung eines Bildes von © Christopher – Fotolia.com Satz des Bibeltextes: pagina GmbH, Tübingen Druck und Bindearbeiten: CPI books GmbH, Leck Printed in Germany ISBN 978-3-7615-6770-8 www.neukirchener-verlage.de
INHALT Leseprobe DAS ALTE TESTAMENT
DIE SPÄTSCHRIFTEN DES ALTEN TESTAMENTS
Geschichtsbücher
Geschichtsbücher
Das 1. Buch Mose (Genesis) 3 Das 2. Buch Mose (Exodus) 53 Das 3. Buch Mose (Levitikus) 95 Das 4. Buch Mose (Numeri) 122 Das 5. Buch Mose (Deuteronomium) 158 Das Buch Josua 195 Das Buch von den Richtern 218 Das Buch Rut 242 Das 1. Buch Samuel 245 Das 2. Buch Samuel 277 Das 1. Buch von den Königen 305 Das 2. Buch von den Königen 337 Das 1. Buch der Chronik 368 Das 2. Buch der Chronik 398 Das Buch Esra 434 Das Buch Nehemia 444 Das Buch Ester 461
Das Buch Tobit 859 Das Buch Judit 872 Das Buch Ester (griechische Fassung) 887 Das 1. Buch von den Makkabäern 898 Das 2. Buch von den Makkabäern 932
Lehrbücher Das Buch der Weisheit 958 Das Buch Jesus Sirach 975
Prophetische Bücher Das Buch Baruch 1020 Der Brief Jeremias 1025 Zusätze zum Buch Daniel 1027 Anhang: Das Gebet Manasses 1032
Lehrbücher, Gebete und Lieder Das Buch Ijob (Hiob, Job) 469 Die Psalmen 498 Das Buch der Sprichwörter 582 Das Buch Kohelet (Prediger) 606 Das Hohelied 615
Prophetenbücher Der Prophet Jesaja 622 Der Prophet Jeremia 678 Die Klagelieder 737 Der Prophet Ezechiël (Hesekiël) 743 Das Buch Daniel 792 Der Prophet Hosea 807 Der Prophet Joël 816 Der Prophet Amos 819 Der Prophet Obadja 826 Der Prophet Jona 827 Der Prophet Micha 829 Der Prophet Nahum 834 Der Prophet Habakuk 836 Der Prophet Zefanja 839 Der Prophet Haggai 841 Der Prophet Sacharja 843 Der Prophet Maleachi 853
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Leseprobe
DAS NEUE TESTAMENT
SACHERKLÄRUNGEN 1367
Geschichtsbücher
ANHANG
Die Gute Nachricht nach Matthäus 1037 Die Gute Nachricht nach Markus 1078 Die Gute Nachricht nach Lukas 1104 Die Gute Nachricht nach Johannes 1148 Die Geschichte der Apostel 1179
Nachwort zur Übersetzung 1435 Gebrauchsanleitung für diese Bibel 1438 Wo finde ich was? 1442 Zeittafel zur biblischen Geschichte 1447 Stichwortverzeichnis 1455 Ortsregister zu den Landkarten 1475 Kartenskizzen von Jerusalem 1478
Die Briefe des Apostels Paulus Der Brief an die Römer 1221 Der 1. Brief an die Korinther 1240 Der 2. Brief an die Korinther 1258 Der Brief an die Galater 1270 Der Brief an die Epheser 1277 Der Brief an die Philipper 1283 Der Brief an die Kolosser 1288 Der 1. Brief an die Thessalonicher 1293 Der 2. Brief an die Thessalonicher 1297 Der 1. Brief an Timotheus 1299 Der 2. Brief an Timotheus 1304 Der Brief an Titus 1308 Der Brief an Philemon 1310
Weitere Briefe Der Brief an die Hebräer 1312 Der Brief von Jakobus 1326 Der 1. Brief von Petrus 1330 Der 2. Brief von Petrus 1336 Der 1. Brief von Johannes 1339 Der 2. Brief von Johannes 1344 Der 3. Brief von Johannes 1345 Der Brief von Judas 1346
Ein prophetisches Buch Die Offenbarung an Johannes 1348
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Leseprobe DER BIBLISCHEN BÜCHER ABKÜRZUNGEN UND ALPHABETISCHES INHALTSVERZEICHNIS
Am Amos 819 Apg Apostelgeschichte 1179 Bar Baruch 1020 BrJer Brief Jeremias 1025 1 Chronik 368 1 Chr 2 Chr 2 Chronik 398 Dan Daniel 792 DanZ Zusätze zu Daniel 1027 Dtn 5 Mose/Deuteronomium 158 Eph Epheser 1277 Esra Esra 434 Ester 461 Est EstG Ester, griechisch 887 Ex 2 Mose/Exodus 53 Ez Ezechiël 743 Gal Galater 1270 GebMan Gebet Manasses 1032 Gen 1 Mose/Genesis 3 Hab Habakuk 836 Hag Haggai 841 Hebr Hebräer 1312 Hld Hohelied 615 Hos Hosea 807 Ijob Ijob 469 Jak Jakobus 1326 Jdt Judit 872 Jer Jeremia 678 Jes Jesaja 622 Joël Joël 816 Joh Johannes 1148 1 Joh 1 Johannes 1339 2 Joh 2 Johannes 1344 3 Johannes 1345 3 Joh Jona Jona 827 Jos Josua 195 Jud Judas 1346 Klgl Klagelieder 737 Koh Kohelet 606 Kol Kolosser 1288 1 Kön 1 Könige 305 2 Kön 2 Könige 337 1 Kor 1 Korinther 1240 2 Korinther 1258 2 Kor Lev 3 Mose/Levitikus 95 Lk Lukas 1104 1 Makk 1 Makkabäer 898 2 Makk 2 Makkabäer 932
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Mal Mi Mk Mt Mose Nah Neh Num Obd Offb 1 Petr 2 Petr Phil Phlm Ps Ri Röm Rut Sach 1 Sam 2 Sam Sir Spr 1 Thess 2 Thess 1 Tim 2 Tim Tit Tob Weish Zef
Maleachi 853 Micha 829 Markus 1078 Matthäus 1037 s. unter Gen, Ex, Lev, Num, Dtn Nahum 834 Nehemia 444 4 Mose/Numeri 122 Obadja 826 Offenbarung 1348 1 Petrus 1330 2 Petrus 1336 Philipper 1283 Philemon 1310 Psalm(en) 498 Richter 218 Römer 1221 Rut 242 Sacharja 843 1 Samuel 245 2 Samuel 277 Sirach 975 Sprichwörter 582 1 Thessalonicher 1293 2 Thessalonicher 1297 1 Timotheus 1299 2 Timotheus 1304 Titus 1308 Tobit 859 Weisheit 958 Zefanja 839
In Verweisen und Bibelstellenangaben bezeich nen die Ziffern hinter der Abkürzung für das Buch die jeweiligen Kapitel. Durch Komma ab getrennt folgen die Versangaben. Mehrere Verse werden durch einen Bindestrich oder einen Punkt getrennt, mehrere Kapitel durch einen etwas längeren Strich oder ein Semikolon. So bedeutet die Angabe »Jes 6,1‑4.12; 18–20« beispielsweise: im Buch Jesaja, Kapitel 6, die Verse 1 bis 4 und Vers 12 sowie die Kapitel 18 bis 20. Die Abkürzung »Kap« bedeutet »Kapitel« und wird verwendet, um innerhalb eines Buches auf das genannte Kapitel zu verweisen.
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LeseprobeIN DEN ANMERKUNGEN ABKÜRZUNGEN UND VERGLEICHSSTELLEN
A, B, C EÜ G H Kap Lu84 L nach par S zit
bei Verweisen auf die Spätschriften anstelle von Kapitelziffern Einheitsübersetzung der Bibel Griechischer Text des Alten Testaments (Septuaginta) Hebräischer Text des Alten Testaments, offizielle Fassung der jüdischen Schrift gelehrten (Masoretischer Text) Kapitel Lutherbibel, revidierte Fassung 1984 Lutherbibel, revidierte Fassung 2017 Zitat aus dem Alten Testament mit teilweise abweichendem Wortlaut Hinweis auf parallele Aussage(n) bei Mehrfachüberlieferung Hinweis auf »Sammelstellen« zitiert wird ... (im Neuen Testament aus dem Alten)
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Leseprobe Die Bücher Mose 1 Mose/Genesis (Gen) 2 Mose/Exodus (Ex) 3 Mose/Levitikus (Lev) 4 Mose/Numeri (Num) 5 Mose/Deuteronomium (Dtn) Die Bücher Josua (Jos), Richter (Ri), Rut
Die Bücher Samuel
1 Samuel (1 Sam) 2 Samuel (2 Sam)
Die Bücher von den Königen
Die Bücher der Chronik
1 Könige (1 Kön) 2 Könige (2 Kön)
1 Chronik (1 Chr) 2 Chronik (2 Chr)
Die Bücher Esra, Nehemia (Neh), Ester (Est)
Das Buch Ijob
Die Psalmen (Ps)
Sprichwörter (Spr), Kohelet/Prediger (Koh), Hohelied (Hld)
Der Prophet Jesaja (Jes)
Der Prophet Jeremia (Jer) und die Klagelieder (Klgl)
Der Prophet Ezechiël (Ez) und das Buch Daniel (Dan) Die weiteren Propheten Hosea (Hos) Joël Amos (Am) Obadja (Obd) Jona Micha (Mi) Nahum (Nah) Habakuk (Hab) Zefanja (Zef) Haggai (Hag) Sacharja (Sach) Maelachi (Mal)
DAS ALTE TESTAMENT GNB18__Jugendausgabe_Teens_mit_GR.indb 1
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Leseprobe DAS ERSTE BUCH MOSE (GENESIS) 1–11 Die Urgeschichte von Welt und Mensch: 1–2 Die Erschaffung der Welt 3–4 Paradies und Verlust des Paradieses 4–5 Von Adam bis Noach 6–9 Noach und die Sintflut 10 Ausbreitung der Menschheit 11 Der babylonische Turm. Sem bis Abraham 12–36 Die Väter und Mütter Israels: 12–18 Abrahams Berufung und Segnung 19 Untergang von Sodom und Gomorra 21–22 Geburt Isaaks und Prüfung Abrahams 24–26 Isaak und Rebekka 27 Jakob erlangt den Erstgeburtssegen 28–31 Jakob bei Laban, seine Frauen und Söhne 32–35 Jakobs Rückkehr 36 Die Nachkommen von Esau 37–50 Josef und seine Brüder: 37–41 Josefs wunderbarer Aufstieg 42–45 Die Erprobung der Brüder 46–50 Die Nachkommen Jakobs in Ägypten
Die Erschaffung der Welt
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1 v Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde. a
Die Erde war noch leer und öde, Dunkel bedeckte sie und wogendes Wasser, und über den Fluten schwebte Gottes Geist*.
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3 Da sprach Gott: »Licht entstehe!«, und das Licht strahlte auf. 4 Und Gott sah das Licht an: Es war gut. Dann trennte Gott das Licht von der Dunkelheit 5 und nannte das Licht Tag, die Dunkelheit Nacht. Es wurde Abend und wieder Morgen: der erste Tag.
Dann sprach Gott: »Im Wasser soll ein Gewölbe b entstehen, eine Scheidewand zwischen den Wassermassen!« 7 So geschah es: Gott machte ein Gewölbe und trennte so das Wasser unter dem Gewölbe von dem Wasser, das darüber war. 8 Und Gott nannte das Gewölbe Himmel. Es wurde Abend und wieder Morgen: der zweite Tag. 6
Dann sprach Gott: »Das Wasser unter dem Himmelsgewölbe soll sich alles an einer Stelle sammeln, damit das Land hervortritt.«
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So geschah es. Und Gott nannte das Land Erde, die Sammlung des Wassers nannte er Meer. Und Gott sah das alles an: Es war gut.
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Dann sprach Gott: »Die Erde lasse frisches Grün aufsprießen, Pflanzen und Bäume von jeder Art, die Samen und samenhaltige Früchte tragen!« So geschah es: 12 Die Erde brachte frisches Grün hervor, Pflanzen jeder Art mit ihren Samen und alle Arten von Bäumen mit samenhaltigen Früchten. Und Gott sah das alles an: Es war gut. 13 Es wurde Abend und wieder Morgen: der dritte Tag. 11
1 Mose /Gene sis 1
DIE URGESCHICHTE VON WELT UND MENSCH (1–11)
Dann sprach Gott: »Am Himmel sollen Lichter entstehen, die Tag und Nacht voneinander scheiden, leuchtende Zeichen, um die Zeiten zu bestimmen: Tage und Feste und Jahre. 15 Sie sollen am Himmelsgewölbe leuchten, damit sie der Erde Licht geben.« So geschah es: 16 Gott machte zwei große Lichter, ein größeres, das den Tag beherrscht, und ein kleineres für die Nacht, c dazu auch das ganze Heer der Sterne. 17 Gott setzte sie an das Himmelsgewölbe, damit sie der Erde Licht geben, 14
* Heiliger Geist 1392 a Das Begriffspaar Himmel und Erde bezeichnet die Welt in ihrer Gesamtheit. Vers 1 ist als Überschrift zur folgenden Schöp fungsgeschichte zu verstehen. b Vgl. Sacherklärung »Himmelsgewölbe« im Anhang. c Die Namen »Sonne« und »Mond« werden vermieden, weil sie bei manchen Nachbarn Israels als Namen für Götter verwendet wurden. Sie werden als Lichter (Lampen) bezeichnet, um klarzustellen, dass sie keine schicksalsbestimmende Macht haben – und natürlich erst recht nicht die anschließend genannten Sterne. v 1,1–2,4a P s 8; 104; Ijob 3 8,1–39,30; J oh 1 ,1‑4; S ir 16,26–17,10; 4 2,15–43,33
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den Tag und die Nacht regieren Leseprobe und Licht und Dunkelheit voneinander scheiden. Und Gott sah das alles an: Es war gut. 19 Es wurde Abend und wieder Morgen: der vierte Tag. 18
Dann sprach Gott: »Das Wasser soll von Leben wimmeln, und in der Luft a sollen Vögel fliegen!« 21 So schuf Gott die Seeungeheuer und alle Arten von Wassertieren, ebenso jede Art von Vögeln und geflügelten Tieren. Und Gott sah das alles an: Es war gut. 22 Und Gott segnete seine Geschöpfe und sagte: »Seid fruchtbar, vermehrt euch und füllt die Meere, und ihr Vögel, vermehrt euch auf der Erde!« 23 Es wurde Abend und wieder Morgen: der fünfte Tag.
1 M o se / G enesis 1 . 2
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24 Dann sprach Gott: »Die Erde soll Leben hervorbringen: alle Arten von Vieh und wilden Tieren und alles, was auf der Erde kriecht.« So geschah es. 25 Gott machte die wilden Tiere und das Vieh und alles, was auf dem Boden kriecht, alle die verschiedenen Arten. Und Gott sah das alles an: Es war gut.
Dann sprach Gott: »Nun wollen wir Menschen machen, ein Abbild von uns, das uns ähnlich ist! Sie sollen Macht haben über die Fische im Meer, über die Vögel in der Luft, über das Vieh und alle Tiere auf der Erde b und über alles, was auf dem Boden kriecht.« 27 v S o schuf Gott die Menschen nach seinem Bild, als Gottes Ebenbild schuf er sie und schuf sie als Mann und als Frau. c 28 v U nd Gott segnete die Menschen und sagte zu ihnen: »Seid fruchtbar und vermehrt euch! Füllt die ganze Erde und nehmt sie in Besitz! d 26
Ich setze euch über die Fische im Meer, die Vögel in der Luft und alle Tiere, die auf der Erde leben, und vertraue sie eurer Fürsorge an.« Weiter sagte Gott zu den Menschen: »Als Nahrung gebe ich euch die Samen der Pflanzen und die Früchte, die an den Bäumen wachsen, überall auf der ganzen Erde. 30 Den Landtieren aber und den Vögeln und allem, was auf dem Boden kriecht, allen Geschöpfen, die den Lebenshauch in sich tragen, weise ich Gräser und Blätter zur Nahrung zu.« So geschah es. 29 v
Und Gott sah alles an, was er geschaffen hatte, und sah: Es war alles sehr gut. Es wurde Abend und wieder Morgen: der sechste Tag.
31 v
2
1 So entstanden Himmel und Erde mit allem, was lebt. 2 v A m siebten Tag hatte Gott sein Werk vollendet und ruhte von aller seiner Arbeit aus. 3 Und Gott segnete den siebten Tag und erklärte ihn zu einem heiligen* Tag, der ihm gehört, denn an diesem Tag ruhte Gott, nachdem er sein Schöpfungswerk vollbracht hatte. Dies ist die Geschichte der Entstehung von Himmel und Erde; so hat Gott sie geschaffen.
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Der Mensch im Garten Eden (Das Paradies)
Als Gott, der Herr, e Erde und Himmel machte, gab es zunächst noch kein Gras und keinen Busch in der Steppe; denn Gott hatte es noch nicht regnen lassen. Es war auch noch niemand da, der das Land bearbeiten konnte. 6 Nur aus der Erde stieg Wasser auf und tränkte den Boden. 4b 5
* heilig, heiligen, Heiligkeit 1391 a in der Luft: wörtlich über die Erde, am Himmelsgewölbe; entsprechend in den Versen 26 und 28 am Himmelsgewölbe. b und alle Tiere ...: mit einer alten Übersetzung; H und die ganze Erde. c Wörtlich männlich und weiblich schuf er sie. d nehmt sie in Besitz: Die herkömmliche Übersetzung macht sie euch untertan hat oft Anlass gegeben zu dem M issverständnis, die Schöpfung sei der Willkür des Menschen ausgeliefert. Nach hebräischem Verständnis gehören Herr schaft und Fürsorge zusammen; die Könige und Fürsten im Alten Orient galten als »Hirten« des Volkes. Deshalb wird die Fortsetzung, die wörtlich lautet Herrscht über (die Fische usw.), wiedergegeben durch Ich setze euch über ... und vertraue sie eurer Fürsorge an. e Eigentlich der Herr Gott; ebenso in der Fortsetzung bis 3,24. »Der Herr« in dieser Schreibweise steht in der Übersetzung stets für den Gottesnamen; siehe dazu die Sacherklärung »Herr«. v 1,27 M k 10,6 par; Kol 3 ,10; Weish 2 ,23 v 1,28 Weish 9,2 v 1,29 9,3 v 1,31 1 Tim 4 ,4 v 2,2‑3 E x 2 0,8-10 S; H ebr 4 ,9‑10
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Die Erschaffung der Frau 18 Gott, der Herr, dachte: »Es ist nicht gut, dass der Mensch so allein ist. Ich will ein Wesen schaffen, das ihm hilft und das zu ihm passt.« 19 So formte Gott aus Erde die Tiere des Feldes und die Vögel. Dann brachte er sie zu dem Menschen, um zu sehen, wie er jedes Einzelne nennen würde; denn so sollten sie heißen. 20 Der Mensch gab dem Vieh, den wilden Tie-
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ren und den Vögeln ihre Namen, doch unter allen Tieren fand sich keins, das ihm helfen konnte und zu ihm passte. 21 Da versetzte Gott, der Herr, den Menschen in einen tiefen Schlaf, nahm eine seiner Rippen heraus und füllte die Stelle mit Fleisch. 22 Aus der Rippe machte er eine Frau und brachte sie zu dem Menschen. 23 Der freute sich und rief: »Endlich! Sie ist’s! Eine wie ich! f Sie gehört zu mir, denn von mir ist sie genommen.« g 24 v D eshalb verlässt ein Mann Vater und Mutter, um mit seiner Frau zu leben. Die zwei sind dann eins, mit Leib und Seele. h 25 Die beiden waren nackt, aber sie schämten sich nicht voreinander.
Die Menschen müssen den Garten Eden verlassen
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1 v Die Schlange* war das klügste von allen Tieren des Feldes, die Gott, der Herr, gemacht hatte. Sie fragte die Frau: »Hat Gott wirklich gesagt: ›Ihr dürft die Früchte von den Bäumen im Garten nicht essen‹?« 2 »Natürlich dürfen wir sie essen«, erwiderte die Frau, 3 »nur nicht die Früchte von dem Baum in der Mitte des Gartens. Gott hat gesagt: ›Esst nicht davon, berührt sie nicht, sonst müsst ihr sterben!‹« 4 v » Nein, nein«, sagte die Schlange, »ihr werdet bestimmt nicht sterben! 5 v Aber Gott weiß: Sobald ihr davon esst, werden euch die Augen aufgehen; ihr werdet wie Gott sein und wissen, was gut und was schlecht ist. Dann werdet ihr euer Leben selbst in die Hand nehmen können.« i 6 Die Frau sah den Baum an: Seine Früchte mussten köstlich schmecken, sie anzusehen war eine Augenweide und es war verlockend, dass man davon klug werden sollte! Sie nahm von den Früchten und aß. Dann gab sie auch ihrem Mann davon und er aß ebenso.
1 M o se / G enesis 2 . 3
7 v D a nahm Gott, der Herr, Staub von der Erde, formte daraus Leseprobe den Menschen a und blies ihm den Lebensatem in die Nase. So wurde der Mensch ein lebendes Wesen. b 8-9 v D ann legte Gott im Osten, in der Landschaft Eden*, einen Garten an. Er ließ aus der Erde alle Arten von Bäumen wachsen. Es waren prächtige Bäume und ihre Früchte schmeckten gut. Dorthin brachte Gott den Menschen, den er gemacht hatte. In der Mitte des Gartens wuchsen zwei besondere Bäume: der Baum des Lebens, dessen Früchte Unsterblichkeit schenken, und der Baum der Erkenntnis, dessen Früchte das Wissen verleihen, was für den Menschen gut und was für ihn schlecht ist. c 10 In Eden entspringt ein Strom. Er bewässert den Garten und teilt sich dann in vier Ströme. 11 Der erste heißt Pischon; er fließt rund um das Land Hawila, wo es Gold gibt. 12 Das Gold die ses Landes ist ganz rein, außerdem gibt es dort kostbares Harz und den Edelstein Karneol. 13 Der zweite Strom heißt Gihon; er fließt rund um das Land Kusch*. 14 Der dritte Strom, der Tigris, fließt östlich von Assur. d Der vierte Strom ist der Eufrat. 15 Gott, der Herr, brachte also den Menschen in den Garten Eden. Er übertrug ihm die Aufgabe, den Garten zu pflegen und zu schützen. 16 Weiter sagte er zu ihm: »Du darfst von allen Bäumen des Gartens essen, 17 nur nicht vom Baum der Erkenntnis. e Sonst musst du sterben.«
* Eden 1379 * Kusch 1401 * Schlange 1418 a Im Hebräischen gehören Mensch (adam) und Erde (adama) auch sprachlich zusammen. Später wird Adam zum Eigennamen des ersten Menschen (siehe Anmerkung zu 3,17). Staub ist ein Hinweis auf die Hinfälligkeit des Menschen; vgl. 3,19. b Wört lich eine lebende nefesch. Das hebräische Wort nefesch wird herkömmlich mit »Seele« übersetzt. Gemeint ist damit ein Lebewesen wie Mensch oder Tier im Unterschied zu den Pflanzen (vgl. auch Sacherklärung »Seele«). c Wörtlich der Baum des Lebens und der Baum der Erkenntnis des Guten und Schlechten (siehe dazu Anmerkung zu Vers 17). d Gemeint ist die Stadt dieses Namens; siehe Sacherklärung. e Erkenntnis: wörtlich Erkenntnis des Guten und Schlechten. Gemeint ist nicht die Fähigkeit, zu unterscheiden, was sittlich gut oder böse ist, sondern ein umfassendes Wissen von allem, was für das menschliche Leben nützlich oder schädlich ist. Ein solches Wissen kann den Menschen zu der Meinung verführen, sein Leben in eigener Regie führen zu können. Das würde ihn überfordern und die ihm anvertraute Schöpfung zerstören, weil er der Versuchung zum Missbrauch der damit gegebenen Möglichkeiten nicht gewachsen ist (vgl. 4,1‑8.23; 6,5; 11,1‑9 sowie Ez 28,1‑19). f Endlich ...: wörtlich Gebein von meinem Gebein, Fleisch von meinem Fleisch. g Sie gehört ...: Die Zugehörigkeit ist im Hebräischen in der Namengebung ausgedrückt. Diese enthält ein Wortspiel, das sich im Deutschen nicht nachahmen lässt: »Sie wird ischa (= Frau) genannt werden, denn vom isch (= Mann) ist sie genommen.« h sind dann eins ...: wörtlich sind dann ein Fleisch, womit die volle leiblich-seelische Einheit bezeichnet wird. i Dann werdet ihr ...: verdeutlichender Zusatz; vgl. Anmerkung zu 2,17. v 2,7 Ijob 3 3,4; P s 104,29‑30; Koh 1 2,7; 1 Kor 15,45‑49 v 2,8‑9 O ffb 2 2,14 v 2,24 M k 10,7 par; Eph 5 ,31 v 3,1‑5 Weish 2 ,24 v 3,4 J oh 8 ,44; Offb 2 0,2 v 3,5 J es 1 4,14; E z 28,2; 2 Thess 2 ,4
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18.06.2020 11:21:05