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Leseprobe

IRMGARD WETH

DIE BIBEL .

ei n fa c h l e se n

Gottes Weg mit den Menschen

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Leseprobe

Die Autorin: Irmgard Weth arbeitet seit vielen Jahren als Theologin und Pädagogin im Neukirchener Erziehungsverein, insbesondere als Dozentin für Biblische Theologie und Religionspädagogik. Sie ist Autorin verschiedener Bibelausgaben und gilt als Expertin für Biblisches Erzählen. Im Neukirchener Kalenderverlag sind bereits folgende Bücher der Autorin erschienen: Neukirchener Vorlesebibel (mit Bildern von Kees de Kort) Neukirchener Kinderbibel (mit Bildern von Kees de Kort) 7x7 Geschichten aus der Neukirchener Kinderbibel (mit Bildern von Kees de Kort) Neukirchener Erzählbibel (mit Bildern von Kees und Michiel de Kort) Neukirchener Bibel – Das Alte Testament

Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek: Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://dnb.d-nb.de abrufbar.

© 2018 Neukirchener Kalenderverlag, Neukirchen-Vluyn Alle Rechte vorbehalten Umschlaggestaltung + Satzlayout: Magdalene Krumbeck, Wuppertal Lektorat: Claudia George Karten: Andreas Sonnhüter, Niederkrüchten DTP: Magdalene Krumbeck, Wuppertal Verwendete Schriften: Myriad Pro, Swift LT Std Gesamtherstellung: GGP Media GmbH, Pößneck Printed in Germany ISBN 978-3-920524-83-2 www.neukirchener-verlage.de

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Zum Geleit

I

ch kenne ein kleines ägyptisches Dorf an der Ostseite des Nils. In der Provinzhauptstadt gegenüber gibt es Schulen, Krankenhäuser und Arbeitsplätze. In dem Dorf aber fehlte es an allem. Das Leben beschränkte sich auf die kleine Hütte und auf das kleine Stückchen Land, das man bearbeiten konnte. In die Stadt kamen die Dörf ler nur mit Fähren. Dazu fehlte vielen das Geld. Kaum ein Kind konnte eine gute Ausbildung bekommen. Dann wurde eine Brücke gebaut. Schlagartig änderte sich das Leben der Dorfbewohner. Der Zugang zu allen Möglichkeiten der Stadt war da und das Leben bekam einen großen Horizont. So wichtig kann eine Brücke sein. Der Neukirchener Erziehungsverein baut Brücken durch ein breites Angebot diakonischer Hilfen für junge und alte Menschen und für Menschen mit Behinderungen. Und durch den weitverbreiteten Neukirchener Kalender, der für viele Menschen eine tägliche Ermutigung ist. Auch Irmgard Weth ist es ein großes Anliegen, Brücken zu bauen. Mit ihren Bibelausgaben macht sie es möglich, Gottes Weg mit den Menschen zu verstehen und so die frohe Botschaft der Bibel mit neuen Augen zu sehen. Die Grundlage dieser neuen Bibelausgabe sind die Texte der beliebten Neukirchener Kinderbibel, die in diesem Jahr bereits ihr 30-jähriges Jubiläum feiert. In einer zunehmend multikulturellen und säkularisierten Gesellschaft wächst unter Menschen jeden Alters der Bedarf nach dem biblischen Text in diesem unverwechselbaren Erzählstil. Irmgard Weth bleibt nah am Bibeltext und nimmt die Leser auf eine Entdeckungsreise durch die biblischen Erzählungen mit. Ich wünsche dieser neuen Bibelausgabe, dass es mit ihrer Hilfe gelingt, Brücken zu bauen und so eine neue Weite, neue Perspektiven und Zuversicht zu gewinnen. Hans-Wilhelm Fricke-Hein

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Vorwort

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iese Bibelausgabe erscheint zum 30-jährigen Bestehen der Neukirchener Kinderbibel. Sie baut im Aufbau und Inhalt auf dieser Bibel auf, ist aber vollständig neu gestaltet und überarbeitet. In der vorliegenden Fassung richtet sie sich gezielt an Leserinnen und Leser jeden Alters, insbesondere an jene, die einen neuen Zugang zur Bibel suchen. Wie bereits der Titel anzeigt, lädt sie dazu ein, die Geschichten der Bibel einfach zu lesen, das heißt fortlaufend zu lesen und ihre Botschaft im Lesen zu erfassen. Ihr besonderes Kennzeichen ist ihre verständliche und prägnante Sprache in enger Anlehnung an die biblische Textvorlage. Durch ihren besonderen Erzählstil empfehlen sich die Texte nicht nur für die eigene Lektüre, sondern auch für Lesungen zu verschiedenen Anlässen.

Der dritte Teil ergänzt und vertieft die fortlaufende Lektüre in Form einer biblischen Grundlegung. Er zeigt anhand der 2 x 8 Kapitel durch das Alte und Neue Testament Gottes Weg mit den Menschen auf und möchte auf diesem Weg die Bibel Menschen unserer Zeit nahe bringen. Irmgard Weth

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Inhalt ERSTER TEIL

Das Alte Testament

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1 Gott macht den Anfang

15

3 Gott führt sein Volk

58

Am Anfang Mann und Frau Die Schlange Kain und Abel Noah und die Arche Der Turm von Babel

16 18 18 20 22 25

2 Gott gibt sein Versprechen

27

Abraham und Sara Abraham im neuen Land Abraham muss warten Abraham bekommt Besuch Lot Ismael Isaak Isaak und Rebekka Jakob und Esau Jakob bekommt den Segen Jakob auf der Flucht Jakob im fremden Land Jakob kehrt heim Josef und seine Brüder Josef in Ägypten Josef im Gefängnis Josef vor dem Pharao Josefs Brüder in Ägypten Josef söhnt sich aus Jakob zieht nach Ägypten

28 29 30 31 32 34 36 38 40 41 43 44 45 47 49 50 51 52 54 56

In Ägypten Mose Mose muss f liehen Mose im Land Midian Mose wird berufen Mose vor dem Pharao Die zehn Plagen Der Auszug aus Ägypten Durch das Meer Durch die Wüste Hunger Ein Überfall Am Berg Sinai Das goldene Kalb Fast am Ziel Schlangen Mose sieht das Land

59 60 61 62 63 64 65 67 68 70 71 72 73 74 76 77 78

4 Gott gibt das Land

80

Josua Josua nimmt das Land ein Gideon Gideon und die Midianiter Rut Rut und Boas Samuel Samuel wird berufen

81 82 84 86 88 90 91 93

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5 Gott setzt Könige ein

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Saul David David bei König Saul David und Goliat David muss f liehen David in der Höhle David in der Wüste David wird König David in Jerusalem David erhält ein Versprechen David und Batseba David und Absalom Salomo Salomo baut den Tempel

97 98 100 100 102 103 104 106 106 108 109 110 112 114

6 Gott sendet seine Propheten

116

Elia Elia im fremden Land

117 118

ZWEITER TEIL

Elia auf dem Berg Karmel Elia in der Wüste Elisa und Naaman Jona Jona in Ninive Jesaja und König Hiskia König Josia und die Schriftrolle Jeremia Jeremia und Baruch

119 122 123 125 127 128 130 132 134

7 Gott ist Herr über die Welt

137

Daniel Daniel deutet einen Traum Daniels Freunde im Feuerofen Daniel in der Löwengrube

138 139 140 142

8 Gott bringt heim

144

Das Neue Testament

147

1 Jesus, der Retter, ist da!

149

2­  Jesus hilft

165

Gute Nachricht für Zacharias Gute Nachricht für Maria Jesus wird geboren Ehre sei Gott! Endlich ist er da! Der neue König Auf der Flucht Auf dem Passafest Am Jordan In der Wüste Die ersten Jünger

150 152 153 154 155 156 158 159 161 162 163

Am See Auf der Hochzeit Ausgestoßen Gelähmt Sprich nur ein Wort! Zu spät? Weine nicht! Dein Glaube ist groß! Hefata! Eine dunkle Macht Im Sturm Alle werden satt Nachts auf dem See

166 167 168 169 171 172 173 174 176 177 178 179 180

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3 Jesus erzählt

182

5 Jesus muss sterben

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Freut euch, ihr Armen! Vom Sämann Vom Beten Vom bittenden Freund Vom barmherzigen Samariter Vom reichen Bauern Vom verlorenen Schaf Von der verlorenen Münze Vom verlorenen Sohn Vom Pharisäer und Zöllner Von der bittenden Witwe Von den beiden Knechten Von den Arbeitern im Weinberg

183 184 185 185 186 187 189 190 190 193 194 195 196

Jesus räumt auf Jesus wäscht den Jüngern die Füße Jesus feiert das Mahl Jesus betet in Gethsemane Jesus wird verhaftet Jesus wird verhört Jesus wird verleugnet Jesus wird verurteilt Jesus wird gekreuzigt Jesus wird begraben

215 216 217 218 220 221 222 223 225 227

6 Jesus lebt

228

4 Jesus geht nach Jerusalem

199

Du bist Christus! Auf dem Berg Der einzige Sohn Die gebeugte Frau Der dankbare Samariter Lasst die Kinder zu mir! Der Reiche Zachäus Bartimäus Marta Lazarus Maria Hosianna!

200 200 201 202 203 205 205 206 207 209 209 211 211

Jesus erscheint den Frauen Jesus erscheint den Jüngern Jesus erscheint Thomas Jesus erscheint am See

229 230 232 233

7 Jesus sendet seine Jünger

236

Jesus geht zum Vater Gott schenkt seinen Geist Petrus und der Bettler Petrus im Gefängnis Ein Minister aus Afrika Paulus wird Christ Paulus geht in alle Welt

237 237 239 241 242 244 246

8 Jesus kommt wieder

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Seid wachsam! Seid bereit! Kommt zum Fest!

250 251 252

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DRIT TER TEIL

Einführung in die Bibel

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Zum Verständnis biblischer Erzählungen

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Die Geschichten des Alten Testaments

261

Die Geschichten des Neuen Testaments

283

1 Gott macht den Anfang 2 Gott gibt sein Versprechen 3 Gott führt sein Volk 4 Gott gibt das Land 5 Gott setzt Könige ein 6 Gott sendet seine Propheten 7 Gott ist Herr über die Welt 8 Gott bringt heim

261 264 267 270 273 276 280 282

1 Jesus, der Retter, ist da! 2 Jesus hilft 3 Jesus erzählt 4 Jesus geht nach Jerusalem 5 Jesus muss sterben 6 Jesus lebt 7 Jesus sendet seine Jünger 8 Jesus kommt wieder

283 286 288 290 293 296 298 301

Bibelstellenregister

303

Landkarten

309

Hinweise zum Gebrauch dieser Ausgabe

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ERSTER TEIL

Das Alte Testament

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1 Gott macht den Anfang

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ies ist die Geschichte, die uns die Bibel erzählt. Sie erzählt von Gott und seinen Menschen und von dem Weg, den er mit ihnen ging. Es ist eine sehr lange Geschichte, die längste und größte und erstaunlichste Geschichte,

die uns Menschen bekannt ist. Sie begann schon vor urlanger Zeit, als noch kein Mensch auf der Erde lebte, als es noch nicht einmal die Erde gab, da war Gott schon da, ganz am Anfang. Mit ihm beginnt diese Geschichte.

Zu diesem Kapitel vergleiche die Hinweise im dritten Teil Seite 261ff.

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Am Anfang

Am Anfang 1. Mose 1–2,4

Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde. Noch war die Erde öde und ohne Leben. Wasser bedeckte das Land. Und es war überall dunkel.

Da sprach Gott: „Es werde Licht!“

So wurde es Abend und Morgen: der z w e i t e Tag.

Und Gott sprach: „Alles Wasser soll weichen!“ Und so geschah es: Das Wasser f loss zusammen. Und trockenes Land trat aus dem Wasser hervor. Gott nannte das Trockene „Land“. Und das Wasser nannte er „Meer“.

Und Gott sprach:

Und es geschah, wie Gott gesagt hatte: Über der Erde wurde es hell.

„Das Land bringe hervor Gräser und Kräuter und Bäume aller Art!“

Und Gott sah, dass das Licht gut war. Er trennte das Licht von dem Dunkel. Und er nannte das Licht „Tag“. Und das Dunkel nannte er „Nacht“.

Und Gott sah, dass es gut war, was er gemacht hatte.

So wurde es Abend. Und so wurde es Morgen: der e r s t e Tag.

Und Gott sprach: „Über der Erde soll ein Himmel entstehen!“

So wurde es Abend und Morgen: der d r i t t e Tag.

Und Gott sprach: „Lichter sollen am Himmel leuchten bei Tag und bei Nacht!“

Und so geschah es: Gott spannte das Firmament über die Erde und nannte es „Himmel“.

Und so geschah es: Am Morgen ging die Sonne auf, strahlend und hell. Und am Abend leuchtete der Mond am Himmel. Und viele Sterne funkelten in der dunklen Nacht.

Und Gott sah, dass es gut war, was er gemacht hatte.

Und Gott sah, dass es gut war, was er gemacht hatte.

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Am Anfang

So wurde es Abend und Morgen: der v i e r t e Tag.

Und Gott sprach: „Tiere sollen das Wasser und die Luft mit Leben erfüllen!“ Und so geschah es: Im Wasser wimmelte es bald von allerlei Tieren, großen und kleinen Fischen. Und Vögel f logen in Schwärmen herbei und erfüllten die Luft mit ihrem Geschrei. Und Gott sah, dass es gut war, was er gemacht hatte. Er segnete die Fische und Vögel und sprach: „Vermehrt euch! Legt Eier und brütet sie aus! Wasser und Luft sollen von euch erfüllt sein.“ So wurde es Abend und Morgen: der f ü n f t e Tag.

Und Gott sprach: „Auch auf dem trockenen Land sollen allerlei Tiere leben!“ Und so geschah es: Gott schuf die Tiere, die auf dem Land leben, große und kleine, f linke und lahme, wilde und zahme, alles, was kriecht und was Beine hat.

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Und Gott sah, dass es gut war, was er gemacht hatte.

Zuletzt aber schuf Gott den Menschen. Gott sprach: „Ich will Menschen machen, die mir gleichen. Über alle Tiere will ich sie stellen.“ Und Gott schuf den Menschen nach seinem Bild: Mann und Frau. Und Gott segnete sie und sprach: „Vermehrt euch! Breitet euch aus über die Erde! Alles, was ich gemacht habe, soll für euch da sein, die Bäume und die Früchte, die Fische und die Vögel und die Tiere auf dem Land. Alles soll euch gehören, euch und allen Menschen, die auf der Erde leben werden. Aber ihr sollt mir gehören.“ Und Gott sah auf alles, was er gemacht hatte. Es war alles sehr gut. So wurde es Abend und Morgen: der s e c h s t e Tag.

Am s i e b t e n Tag aber ruhte Gott und vollendete sein Werk. Gott segnete den siebten Tag und sprach:

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Mann und Frau

„Dieser Tag soll mein Tag sein. Alle Arbeit soll ruhen an diesem Tag!“ So wurden Himmel und Erde durch Gott geschaffen. Alles, was in dieser Welt ist, kommt von ihm.

Mann und Frau 1. Mose 2

Und kein Tier konnte den Menschen verstehen. Da ließ Gott den Menschen in einen tiefen Schlaf sinken. Und als er aufwachte, da war eine Frau bei ihm. Gott hatte sie ihm gegeben. „Endlich!“, rief er froh. „Das ist sie, meine Frau, der Mensch, der mir fehlte!“

So schuf Gott den Menschen: Er machte ihn aus Erde und hauchte ihm Leben ein. Und Gott ließ ihn wohnen im Land Eden, in einem Garten mit vielen Bäumen und köstlichen Früchten. Der Mensch durfte ihn pf legen und seine Früchte ernten. Der ganze Garten war für ihn da.

Nun war der Mensch nicht mehr allein. Nun gehörten sie für immer zusammen: Frau und Mann, Mann und Frau. Gott hatte sie füreinander geschaffen.

Da sprach Gott: „Es ist nicht gut, dass der Mensch allein bleibt. Ich will ihm eine Gefährtin geben, die ihm gleich ist, die zu ihm gehört und die ihn versteht.“

Die Schlange

Und Gott brachte Tiere zu ihm. Und der Mensch gab ihnen Namen, jedem Tier einen besonderen Namen. Aber unter allen Tieren fand sich kein Tier, das dem Menschen gleich war. Mit keinem konnte er reden.

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1. Mose 3

Adam und Eva hießen die Menschen, die Gott geschaffen hatte. Sie lebten miteinander in Frieden. Sie kannten keine Angst und auch keine Schmerzen. Es fehlte ihnen an nichts. Gott war bei ihnen und sorgte für sie wie ein Vater für seine Kinder. Alles hatte Gott den Menschen gegeben. Alles, was im Garten wuchs,

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Die Schlange

durften sie ernten und essen. Nur eines hatte Gott verboten: Mitten im Garten stand ein besonderer Baum, der „Baum der Erkenntnis“. Wer von diesem Baum aß, wusste, was gut und böse ist. Dieser Baum gehörte nur Gott. Gott hatte zu Adam gesagt: „Alle Früchte dürft ihr essen. Aber von diesem Baum sollt ihr keine Frucht essen. Sonst werdet ihr sterben.“ Aber eines Tages geschah es: Eva ging mit Adam im Garten umher. Plötzlich hörte sie eine Stimme. Sie schaute sich um. Da entdeckte sie eine Schlange. Die sah sie listig an und f lüsterte ihr zu: „Wie? Dürft ihr keine Früchte essen? Hat Gott das gesagt?“ „Aber nein“, sagte Eva. „Alles dürfen wir essen. Nur von dem Baum in der Mitte sollen wir nichts essen. Gott hat gesagt: ,Esst nicht davon! Rührt seine Früchte nicht an! Sonst müsst ihr sterben.‘“ Aber die Schlange f lüsterte: „Nein, glaub mir! Ihr werdet nicht sterben. Sondern ihr werdet wie Gott sein, so klug wie Gott selbst.“

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Da sah Eva den Baum an. Wie seine Früchte lockten! Eva streckte die Hand aus, pf lückte eine Frucht, biss hinein und gab sie ihrem Mann. Der nahm die Frucht und aß auch davon. Auf einmal gingen den beiden die Augen auf. Plötzlich erkannten sie, dass die Schlange sie betrogen hatte. Sie schauten sich erschrocken an. Da sahen sie, dass sie nackt waren. Schnell rissen sie ein paar Feigenblätter ab und banden sie sich um. Schon kam der Abend heran. Da hörten sie, wie Gott durch den Garten ging. Voller Angst liefen sie davon und versteckten sich zwischen den Bäumen. Aber Gott hatte sie längst gesehen. „Adam“, rief er, „wo bist du?“ Zitternd kam Adam aus seinem Versteck hervor. „Adam“, sprach Gott, „hast du von dem Baum gegessen?“ „Ja“, gab Adam zu, „ich habe es getan. Aber Eva war schuld daran. Sie gab mir die Frucht.“ „Eva“, sprach Gott, „warum hast du das getan?“ „Ich war nicht schuld“, wehrte sich Eva.

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Kain und Abel

„Die Schlange war schuld. Sie hat mir gesagt, dass ich von dem Baum essen darf.“

um sie vor Kälte zu schützen, und Korn und Früchte, um ihren Hunger zu stillen.

Da sprach Gott zur Schlange: „Verf lucht sollst du sein, weil du das getan hast. Die Tiere werden dir aus dem Weg gehen und die Menschen dir feind sein.“

Aber der Tag war noch fern, an dem Gott selbst zu den Menschen kommen würde, um sich mit ihnen zu verbinden für immer.

Und zu Eva sprach Gott: „Du wirst viel Mühe haben in deinem Leben. Kinder wirst du gebären, aber mit Schmerzen.“ Und zu Adam sprach er: „Auch du wirst es schwer haben. Felder wirst du bebauen. Aber Dornen und Disteln werden darauf wuchern. Und deine Arbeit wird dich viel Schweiß kosten.“ Nun war mit einem Mal das Leben bei Gott zu Ende. Adam und Eva mussten den Garten verlassen. Gott selbst wies sie hinaus. Gerne wären die beiden wieder zurückgekehrt. Aber Engel mit feurigem Schwert bewachten den Zugang zum Garten. Doch Gott ließ auch jetzt seine Menschen nicht los. Er erhielt sie am Leben und gab ihnen alles, was sie zum Leben brauchten: Kleider aus Fellen,

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Kain und Abel 1. Mose 4

Adam und Eva lebten nun fern von Gott. Doch bald darauf geschah, was Gott gesagt hatte: Eva gebar einen Sohn. Sie nannte ihn Kain. Danach gebar sie noch einen Sohn, den nannte sie Abel. Kain wuchs heran und wurde ein Bauer. Er arbeitete auf dem Feld, säte und erntete Korn. Abel aber wurde ein Hirte. Er hütete die Schafe und sorgte für sie. Kain und Abel hatten Gott nie gesehen. Aber sie dachten oft an ihn. Sie brachten ihm Opfer und dankten ihm für alles, was er ihnen zum Leben gab.

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Kain und Abel

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Wenn Abel opferte, wählte er das schönste Schaf aus, schlachtete es und legte es auf einen Altar, den er aus Steinen gebaut hatte. Dann schob er dürre Zweige unter das Schaf, zündete das Opfer an und betete zu Gott, sobald Rauch zum Himmel aufstieg. Und Gott sah auf Abels Opfer und freute sich daran.

Gib acht, was du tust!“ Doch Kain hörte nicht mehr auf Gott. Er lockte Abel aufs Feld, fiel über ihn her und schlug auf ihn ein, bis er tot war.

Wenn aber Kain opferte, dann legte er auf den Altar Körner und Früchte, die er geerntet hatte. Auch er zündete sein Opfer an und betete zu Gott. Aber es schien, als sähe Gott sein Opfer nicht an.

Aber plötzlich – rief da nicht jemand? Erschrocken sah Kain sich um. Er konnte niemanden entdecken.

Da dachte Kain bei sich: Jetzt weiß ich es sicher: Gott liebt nur Abel. Mich hat er nicht lieb. Sein Gesicht wurde ganz finster. Er konnte Abel gar nicht mehr ansehen, so wütend war er auf ihn. Schließlich fasste Kain einen furchtbaren Plan: Abel musste sterben! Tag und Nacht sann er darüber nach. Aber Gott sah, was Kain plante. Er warnte ihn: „Kain, was hast du vor? Warum blickst du so finster?

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Nun war es geschehen. Abel lag am Boden und rührte sich nicht mehr. Auf einmal war es totenstill auf dem Feld.

Gott war es, der ihn rief: „Kain, wo ist Abel, dein Bruder?“ „Wie soll ich das wissen?“, gab Kain zurück. „Soll ich denn meinen Bruder hüten? Bin ich denn sein Hirte?“ Doch Gott sprach zu Kain: „Was hast du getan? Das Blut deines Bruders schreit zum Himmel und klagt dich an. Nun musst du f liehen. Aber wohin du auch f liehst, nirgendwo kannst du bleiben.“ Da erst begriff Kain, was er Furchtbares getan hatte. Seinen eigenen Bruder hatte er umgebracht! Schnell machte er sich auf und lief davon. Aber wohin?

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Noah und die Arche

Er wusste es selbst nicht. Er f loh von Ort zu Ort, immer weiter. Nirgendwo fand er Ruhe. Überall hatte er seinen toten Bruder vor Augen. Sein Leben lang konnte er Abel nicht mehr vergessen. Gott aber gab Kain ein Zeichen an seine Stirn und schützte ihn, solange er lebte.

* Nun waren Adam und Eva wieder allein wie am Anfang. Doch Gott ließ sie auch jetzt nicht allein. Er schenkte ihnen noch einen Sohn: Set. Der wuchs heran und hatte selbst Kinder. Und auch seine Kinder bekamen wieder Kinder. So entstand ein großes Volk.

Noah und die Arche 1. Mose 6–9

Bald dachten die Menschen nicht mehr an Gott. Sie spielten sich auf, als seien sie selbst Gott, und verdarben alles, was er gemacht hatte. Sie raubten und mordeten und machten sich nichts daraus.

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Jeder dachte nur an sich selbst und tat, was ihm allein nützte. Da tat es Gott leid, dass er die Menschen gemacht hatte. Und er sprach zu sich: „Ich will die Menschen mitsamt der Erde verderben. Denn sie sind alle von Grund auf verdorben.“ Nur einer war anders: Noah. Er hörte auf Gott und lebte, wie Gott es gefiel. Da sprach Gott zu Noah: „Bau dir ein Schiff! Denn bald wird es regnen, so viel, dass alles Land im Wasser versinkt. Auch die Blumen und Bäume, sogar die Tiere und Menschen, alles, was lebt, wird ertrinken. Aber dich will ich am Leben erhalten, dich und deine Frau und deine drei Söhne mit ihren Frauen.“ Da hörte Noah auf Gott. Und er baute die Arche, ein riesiges Schiff, so hoch wie ein Haus, drei Stockwerke hoch, mit zahllosen Kammern, mit Tür und Fenster und einem richtigen Dach. Danach sprach Gott: „Nun wähle von allen Tieren je ein Paar aus

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Noah und die Arche

und bringe sie in die Arche hinein! Denn auch sie will ich am Leben erhalten.“ Und schon kamen sie an, Löwen und Schafe, auch Vögel und Käfer, alles, was kriecht und was Beine hat. Von allen brachte Noah je ein Paar in die Arche, wie Gott gesagt hatte. Auch schaffte er für die Tiere gewaltige Mengen an Futter herbei. Darauf ging Noah selbst in die Arche hinein, er, seine Frau und seine drei Söhne mit ihren Frauen. Und Gott selbst schloss die Tür hinter ihm zu. Sieben Tage lang blieb es still auf der Erde. Dann verschwand die Sonne hinter den Wolken. Der Himmel wurde ganz schwarz. Ein furchtbarer Regen brach los. Es schüttete. Es goss in Strömen. Die Flüsse traten über die Ufer. Sie überschwemmten das Land. Menschen und Tiere ertranken. Bald stand alles Land unter Wasser. Und immer noch hörte der Regen nicht auf. Das Wasser stieg höher und höher, bis zu den höchsten Bergen empor. Schließlich war nichts mehr zu sehen, nur Wasser –

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ein unendliches Meer! Aber die Arche schwamm auf dem Meer, ruhig und sicher. Kein Tropfen Wasser drang in sie ein.

* Vierzig Tage lang dauerte der furchtbare Regen. Da dachte Gott an Noah und setzte dem Regen ein Ende. Der Himmel riss auf. Die Wolken verschwanden. Und am blauen Himmel strahlte wieder die Sonne. Aber noch war alles Land von den Fluten bedeckt. Tage und Wochen vergingen. Das Wasser sank nur ganz langsam. Die Arche trieb immer noch ziellos dahin. Endlich, nach vielen Wochen, lief sie auf einen Berg auf. Der lag noch ganz unter Wasser. Aber nach und nach trat die Spitze des Berges aus dem Wasser hervor. Nun wusste Noah: Bald ist es so weit. Er öffnete das Fenster und ließ eine Taube hinausf liegen. Aber am Abend kam die Taube zurück. Sie hatte kein Futter gefunden. Da wartete Noah noch eine Woche. Danach ließ er noch einmal die Taube hinausf liegen.

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Noah und die Arche

Und wieder kam sie zurück. Aber diesmal hielt sie ein Ölblatt im Schnabel, als wollte sie sagen: „Seht doch, die Bäume tragen schon wieder Blätter!“ Noch eine Woche verging. Danach ließ Noah noch einmal die Taube hinausf liegen. Aber diesmal kam sie nicht mehr zurück. Da deckte Noah das Dach ab und schaute hinaus. Und sieh da: Das Land war überall trocken. Und Gott sprach zu Noah: „Nun geh aus der Arche, du und deine Frau und deine drei Söhne mit ihren Frauen, dazu alle Tiere!“ Da machte Noah die Tür weit auf. Menschen und Tiere stürmten hinaus. Wie schön war die Erde wieder! So schön wie am Anfang. Aus dem Boden spross grünes Gras. Und überall blühten Blumen. Da baute Noah einen Altar und brachte Gott Opfer. Gott hatte sein Versprechen gehalten und alle am Leben erhalten, Menschen und Tiere. Wie dankbar war Noah dafür! Aber was hatte Gott in Zukunft mit ihnen vor? Würde er die Erde noch einmal vernichten?

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Doch Gott sprach zu Noah: „Ich will die Erde nicht mehr verderben. Nie mehr soll es eine so große Flut geben. Solange die Erde steht, soll nicht aufhören Saat und Ernte, Frost und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht. Und wenn noch einmal ein großes Unwetter kommt, sodass ihr euch fürchtet, dann schaut auf zum Himmel! Dort steht in den Wolken mein Bogen. Er ist das Zeichen, dass ich mein Versprechen halte.“ Und als Noah aufschaute, da sah er am Himmel einen großen Regenbogen. Der spannte sich über die Erde von einem Ende zum andern und leuchtete in allen Farben. Da dankte Noah seinem Gott für dieses große Versprechen. Und er fing wieder von vorn an. Er pf lügte die Erde, legte Äcker und Weinberge an, säte und pf lanzte. Und Gott ließ wachsen und reifen, was er gepf lanzt hatte.

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Der Turm von Babel

Der Turm von Babel 1. Mose 11,1–9

Bald gab es wieder viele Menschen auf der Erde. Sie sprachen alle dieselbe Sprache und wohnten in Zelten. Und wo es ihnen gefiel, da schlugen sie ihre Zelte auf und ließen sich nieder. So zogen sie nach Osten und kamen in die Ebene Schinar, in ein weites und fruchtbares Land. Da riefen die Menschen: „Hier gefällt es uns. Hier wollen wir bleiben.“ Und sie sagten zueinander: „Auf, worauf warten wir noch? Wir wollen Häuser bauen aus festen Steinen, richtige Häuser mit Dächern, Fenstern und Türen.“ Und sogleich fingen sie an. Sie formten Steine aus Lehm, brannten sie in der Hitze und fügten die Steine zusammen. Aber die Menschen riefen: „Auf, wir bauen noch mehr! Eine Stadt wollen wir bauen mit Häusern, Straßen und Plätzen und einer Mauer ringsum. Dann bleiben wir immer zusammen.“ Und sogleich fingen sie an und bauten die Stadt Babel, eine riesige Stadt mit vielen Häusern, Straßen und Plätzen und einer dicken Mauer ringsum.

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Aber die Menschen riefen: „Auf, wir können noch mehr! Einen Turm wollen wir bauen, so hoch wie der Himmel! Dann sind wir die Größten, und alle Welt redet von uns.“ „Ja, das ist gut“, riefen alle begeistert. „Auf, worauf warten wir noch?“ Und sogleich fingen sie an, schleppten Steine herbei und setzten einen Stein auf den anderen. Der Turm wuchs. Er wurde höher und höher. Bald ragte er über die ganze Stadt. Aber die Menschen riefen: „Noch höher! Viel höher! So hoch wie der Himmel! Wir geben nicht auf.“ Aber Gott sah herab auf die Stadt und den Turm. Er sah, was die Menschen planten. Da sprach er zu sich: „So sind die Menschen. Immer mehr wollen sie haben. Nie ist es ihnen genug. Am Ende wollen sie selber wie Gott sein.“ Und Gott ließ geschehen, was keiner gedacht hätte: Die Menschen bekamen untereinander Streit. Keiner konnte mehr den anderen verstehen. Jeder sprach nur noch

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seine eigene Sprache. Schließlich sprach niemand mehr mit dem anderen. Da warfen die Leute ihre Arbeit hin und zogen aus der Stadt, jeder in eine andere Richtung.

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Der Turm aber blieb zurück, halb fertig und verlassen. Und alle, die später vorübergingen, zeigten auf ihn und sagten: „Seht doch den Turm von Babel! Seht, was sich die Menschen damals ausgedacht haben! Sie wollten zusammenhalten. Aber sie wurden zerstreut. Sie wollten groß und stark sein. Doch was ist von ihnen geblieben?“

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SYRIEN (ARAM)

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Stätten des Neuen Testaments

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Memphis Memphis

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Susa Susa

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Der Alte Orient

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Der Alte Orient Der Alte Alte Orient Der Orient

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Hinweise zum Gebrauch dieser Ausgabe

Jakob kehrt heim 1. Mose 31–33

Viele Jahre lang lebte Jakob im fremden Land.

Jesus wäscht den Jüngern die Füße Markus 14,12ff / Johannes 13,1–15

Bibelstelle, unter der der Text in Bibeln zu finden ist. Hier z. B.: 1. Buch Mose, Kapitel 31 bis 33

Bibelstellenangaben, hier z.B.: Markusevangelium, Kapitel 14, Verse 12 und folgende, und Johannesevangelium, Kapitel 13, Verse 1 bis 15

Der Tag war gekommen,

Eines Tages aber sprach Gott: „Geh, Abraham! Geh weg von hier! Zieh in ein anderes Land,

Er stellte sich Ahab in den Weg, sah ihn ernst an und sprach: „So wahr der Herr, der Gott Israels, lebt, dem ich diene: Von jetzt an wird es

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Kursive Texte sind z. B. Lieder, Gebete

Eingerückte Texte z. B. Prophetenworte

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Kennzeichnung der Gleichnisse Jesu

Von der verlorenen Münze Lukas 15,8–10

Auch diese Geschichte erzählte Jesus: Es war eine Frau, die hatte zehn Silbermünzen. Die hütete sie wie einen kostbaren Schatz.

Seid wachsam! Matthäus 25,1–13

Rahmenerzählung zu den endzeitlichen Gleichnissen Jesu (ab Seite 246)

Immer wieder fragen Menschen: Wann wird Jesus kommen? Wann wird er mit uns sein Fest feiern? Jesus hat darauf mit einer Geschichte geantwortet: Einmal wurde in einer Stadt Hochzeit gefeiert. Alles war vorbereitet.

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