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Titel der Originalausgabe: Pulling down Strongholds Copyright © der Originalausgabe by Lakewood Church, P.O Box 23297, Houston, Texas, USA. Copyright © der deutschen Ausgabe ASAPH Verlag, Lüdenscheid 15. Auflage 2014 (1. Auflage im ASAPH-Verlag) Best.-Nr. 147480 ISBN 978-3-940188-80-9 Umschlaggestaltung: joussenkarliczek, D-Schorndorf (unter Verwendung eines Motivs von © istockphoto.com/bubaone) Satz/DTP: Jens Wirth Druck: Müller Fotosatz & Druck, D-Selbitz/Obfr. Printed in Germany Kostenlose Informationen über unser umfangreiches Lieferprogramm an Büchern, Musik usw. finden Sie unter www.asaph.net oder Sie wenden sich an: ASAPH, D-58478 Lüdenscheid E-Mail: asaph@asaph.net


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enn die Waffen unseres Kampfes sind nicht fleischlich, sondern Gott gemäß mächtig zur Zerstörung von Festungen, indem wir Vernunftsschlüsse zerstören und jede Höhe, die sich erhebt gegen die Erkenntnis Gottes, jeden Gedanken gefangen nehmen unter den Gehorsam des Christus“ (2. Kor. 10,4–5). Dieses Buch habe ich geschrieben, weil ich den großen Wunsch hatte, denen, die Niederlagen erleiden und nicht wissen, wie sie den Sieg erringen können, zu helfen. Obwohl du gequält, besiegt und niedergeworfen worden bist, wird Gott dir Licht für deinen Weg zum Sieg in deiner jetzigen Situation schenken, wenn du diese Botschaft beachtest, und er wird dir auch helfen, jeden zukünftigen Kampf zu gewinnen. Tausende von Christen gehen durch die gleichen Erfahrungen, die du jetzt gerade durchläufst. Satan ist der Feind jedes Christen. Satan möchte den Christen besiegen. Er möchte ihn täuschen, er möchte ihn verärgern. Satan möchte dich von der Wahrheit abhalten, denn er weiß, dass die „Wahrheit dich freimachen wird“. Der Hauptangriffsplatz Satans ist in unserem Verstand und in unseren Gedanken. In unseren Gedanken beginnt er seinen Kampf!


Gerade das erkennen nur wenige Christen. Sie geben nicht viel darauf, ihren Verstand zu schützen. Ihre Gedanken sind erfüllt von Fernsehsendungen, Rundfunksendungen, Zeitungsartikeln und den Themen der Welt. Ihnen kommen unendlich viele Gedanken, die mit den Dingen dieser Welt zu tun haben. Wir sollen die Gesinnung Christi haben (Phil. 2,5). David sagt: „Ich will nichts Böses vor meine Augen setzen“ (Ps. 101,3). Er kannte das Geheimnis, wie man seine Gedanken schützt. Er sagt auch: „Lass das Reden meines Mundes und das Sinnen meines Herzens wohlgefällig vor dir sein, oh Gott“ (Ps. 19,14). Das Sinnen unserer Herzen oder in anderen Worten unserer Gedankenwelt sollte vor Gott wohlgefällig sein. Die Bibel sagt: Die Waffen unseres Kampfes – unseres KAMPFES! Das Schlachtfeld ist unser Gedankenleben. Der Kampf findet zuerst in unseren Gedanken statt, bevor er auf andere Gebiete übergeht. Gewinne diesen Kampf, von dem ich hier spreche, und du wirst in der Freude des Sieges stehen, den Gott dir jeden Tag deines Lebens über deinen Feind geben will. „Die Waffen unseres Kampfes sind nicht fleischlich, sondern Gott gemäß mächtig zur ZERSTÖRUNG VON FESTUNGEN!“ Gedanken sind die FESTUNGEN Satans! Die Schrift sagt dann weiter: WIR ZERSTÖREN VERNUNFTSSCHLÜSSE. Böse Vorstellungen und Vernunftsschlüsse kommen von Satan! Wir sollen Satans Festungen NIEDERREISSEN und seine Gedanken, die böse Vorstellungen hervorrufen, ZERSTÖREN. 4


Ich glaube, es war 1965, als ich folgendes Erlebnis hatte. Der Herr gab mir in der Nacht eine sehr ungewöhnliche Vision. Du weißt, dass der Herr Jesus sagte, der Heilige Geist würde uns zukünftige Dinge zeigen (Joh. 16,13). Tatsächlich zeigt er uns in seiner Liebe und Barmherzigkeit Dinge, um uns auf ein Ereignis vorzubereiten. Dies ist mir mehrere Male in den USA und anderen Ländern begegnet. Es waren wertvolle Erfahrungen. Zu diesem Erlebnis, von dem ich jetzt berichte, zeigte mir der Herr drei verschiedene Zusammentreffen mit Satan. Die erste Begegnung schien nicht so sehr wichtig. Die nächste war etwas ernster. In der letzten Szene wurde ich in einen Raum geführt, in dem dieses böse Genie, der Gott dieser Welt, saß. In dem Raum war noch ein anderer Mann. Er versuchte verzweifelt herauszukommen, aber es gelang ihm nicht. Langsam bewegte er seine Arme und Beine und versuchte unter großen Anstrengungen zur Tür zu kommen, aber der Böse hielt ihn gefangen. Es war ein sehr ungewöhnlicher Anblick. Aber da war ich auch in dem Raum. Mut kam mir ins Herz. Ich sagte kühn und ohne Furcht oder Zweifel: Ich werde im Namen des Herrn Jesu Christi aus diesem Zimmer gehen! Als ich das sagte, ging ich ohne irgendwelche Schwierigkeiten hinaus. Dann wachte ich mitten in der Nacht auf. Ich dachte über dieses Erlebnis nach. Aber ich verstand die ganze Bedeutung erst später. Ich begriff nur wenig, dass der Herr mir gezeigt hatte, was ich in den nächsten Monaten erleben sollte. Ohne es mit dem Erlebnis in Verbindung zu bringen oder mich daran zu erinnern, wurde ich von Satan angegriffen. 5


Ich will das jetzt nicht bis ins Kleinste beschreiben, aber ich kann sagen, dass ich mehrere Monate lang einen Zusammenstoß nach dem anderen mit dem Widersacher hatte. Es entwickelte sich von kleineren Kämpfen bis zu größeren. Schließlich fühlte ich mich in der Gegenwart dieses bösen Wesens. Keine Worte können die Angst und die Qual beschreiben, die ich dort empfand. Es muss schrecklich sein, in alle Ewigkeit verloren zu sein. Gott ist Liebe. Satan ist Angst und Qual. Als ich in diesem letzten Stadium war und fühlte, dass ich um mein Leben kämpfte, bemerkte ich, dass Satan jedesmal im Verstand oder in der Gedankenwelt angriff. Er überflutete meine Gedanken, die mit Macht gegen mich kamen. Es schien fast eine physische Angelegenheit zu sein. Dies führte dazu, dass mein Körper schwach wurde. Ich hatte das Gefühl, dass ich nie wieder predigen und dienen könnte. Ich fühlte mich unwohl. Die Gedanken sagten mir, ich hätte jede nur mögliche Krankheit. Die Gedanken sagten mir, ich würde sterben. Die Gedanken sagten mir, ich hätte Gott im Stich gelassen. Die Gedanken sagten mir, ich hätte Gott sehr missfallen. Die Lügengedanken Satans wollten mich überzeugen, dass Gott mich jetzt für alle meine vergangenen Sünden strafen würde. Es waren angstvolle Qualen. Ich fühlte mich von Gott und den Menschen verlassen. Das ist das Werk Satans! Als ich eines Tages in meinem Büro war, schrie ich in meinem Leiden zu Gott. Ich hatte immer und immer wieder gebetet. Warum befreite Gott mich nicht? In diesem Zustand der geistigen Qual und der körperlichen Schwäche bat ich Gott, dass er mir helfen möge zu verstehen. Plötzlich gab er mir einige von SEINEN Gedanken! 6


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