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Merlin Carothers
Von der Angst zum Glauben
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Wie uns die Furcht lähmen will und der Glaube uns freisetzt
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Titel der amerikanischen Originalausgabe: From Fear to Faith Copyright © 1997 by Merlin R. Carothers All rights reserved. Aus dem Amerikanischen übersetzt von Dorothea Appel Bibelstellen wurden, soweit nicht anders vermerkt, nach der Revidierten Elberfelder Bibel, © 1985 R. Brockhaus Verlag Wuppertal und Zürich, zitiert. Copyright © der deutschen Ausgabe 2001 by Asaph Verlag, D-Lüdenscheid Umschlaggestaltung: IMAGE Grafik-Design, D-Landsberg Satz: Verlagsagentur Otto, D-Monheim Druck: Breklumer Druckerei M. Siegel, D-Breklum Printed in Germany ISBN 3-931025-90-X Bestellnummer 147590 Für kostenlose Informationen über unser umfangreiches Lieferprogramm an christlicher Literatur, Musik und vielem mehr wenden Sie sich bitte an:
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Ich danke besonders meiner lieben Frau Mary, die mir bei der Herausgabe dieses Buchs mit Rat und Unterstützung zur Seite gestanden hat, wie sie es in allen meinen Projekten tut. Was sie kann und ihre Weisheit in geistlichen Dingen trägt wesentlich zur Qualität meiner Arbeit bei.
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Inhalt 01. 02. 03. 04. 05. 06. 07. 08. 09. 10. 11. 12. 13. 14. 15. 16. 17. 18. 19.
Schreckgespenst Angst . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 009 Beherrscht von Angst – oder von Glauben? . . . . . S. 023 Autorität über Angst . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 027 Glaube, der Berge überwindet . . . . . . . . . . . . . . . S. 037 Ja, aber was, wenn? . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 049 Lernen und glauben . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 061 Todesangst . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 069 Ein Mann mit großem Glauben . . . . . . . . . . . . . . . S. 083 Lassen Sie sich nicht manipulieren . . . . . . . . . . . . S. 095 Unfaire Dilemmas . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 103 Was macht eine Gemeinde aus? . . . . . . . . . . . . . . S. 111 Ein echtes Goldstück . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 121 Glaubensschritte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 131 Engel um uns . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 139 Wenn Gott „Nein“ sagt, meint er „Nein“ . . . . . . . S. 149 Mächtige Taten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 159 Keine Angst, hier ist Freude . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 163 Die kleinste Saat . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 169 Im Glauben reifen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 185 Über den Autor . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 189
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Schreckgespenst Angst Angst lauert in der Stille, in der Dunkelheit, unerwünscht – verhasst. Angst ist so mächtig, dass sie unser Schicksal bestimmen kann, auch wenn wir sie ignorieren oder leugnen. Mein erster Fallschirmabsprung war eine Lektion über blanke Panik. Die Ausbilder hatten sich alle Mühe gegeben mir einzutrichtern, ich sei ein tapferer Fallschirmspringer, der sich vor nichts fürchtet. Ich hatte aber trotzdem Angst. Von Ralph Waldo Emerson stammt das Wort: „Tu das, was du fürchtest, und die Furcht wird verschwinden.“ Dieses Wort ist in vielen Fällen zutreffend, aber mir war auch bei meinem zweiten Absprung bange. Damals wusste ich es nicht, aber die harten Lektionen über Leben und Zurechtkommen mit den heimtückischeren Aspekten der Angst standen mir erst bevor. Wie viel Einfluss sie auf unser Verhalten ausübt, darüber musste ich noch viel lernen. 1943 meldeten wir uns in Fort Benning in Georgia zum Dienst: zweihundert kräftige, großspurige junge Männer aus allen Teilen der USA. Die harte Infanterie-Grundausbildung lag hinter uns, und wir waren bereit, uns einer neuen Herausforderung zu stellen – der Ausbildung zum Fallschirmspringer. Wir glaubten, das äußerst strapaziöse Training, das wir vor der Springerschule durchlaufen mussten, habe die Männer von den kleinen Jungs getrennt. Voller Stolz hielten wir uns für die Elite des Militärs. Wir konnten alles! Begierig warteten wir auf unsere Chance, der Armee zu beweisen, was für Kerle wir waren. Ob wir Angst hatten? Natürlich nicht! Wir standen am Anfang eines neuen und spannenden Abenteuers. Die Sergeants, die uns am Bus begrüßten, waren erfahrene Fallschirmspringer-Veteranen. Auch sie hatten einmal als Greenhorns wie wir angefangen; sie wussten, wie wir fühlten. Sofort starteten sie ihren massiven Angriff auf unser Selbstbewusst-
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sein. Sie stürzten sich auf uns wie gefräßige Haie auf Heringe: „Los, ihr verweichlichten Mamasöhnchen, nehmt eure Taschen und kommt schon!“ Mamasöhnchen? Sergeant, du weißt nicht, mit wem du es zu tun hast. Wir haben weder vor dir noch vor sonst wem Angst! Welch ein Irrtum. Die Sergeants hatten hauptsächlich ein Ziel – die Männer von den kleinen Jungs zu trennen. Nach ihrer bescheidenen Meinung waren diejenigen echte Männer, die nie aufgaben, weder bei Verletzungen, noch unter Schmerzen – nicht einmal unter Folter. In der Infanterie-Grundausbildung hatten wir gelernt zu laufen, jedenfalls dachten wir das. In der Springerschule aber gingen wir nie nur einfach laufen. Wir rannten nur noch, rannten, rannten und rannten. Immer, wenn wir uns irgendwohin bewegten, ging das im Laufschritt. Wir rannten zur Latrine. Wir rannten zum Essenfassen. Wir rannten zu den Übungsplätzen – fünf, zehn oder noch mehr Meilen. Schließlich waren wir so fit, dass wir stundenlang rennen konnten, ohne zu ermüden. Es nicht zu schaffen bedeutete – furchtbarer Gedanke! – in der glorreichen Fallschirmspringereinheit versagt zu haben. Das Laufen aber war eine Freude verglichen mit den Strapazen der Manöver. Einmal wurden wir in den Gurten aufgehängt, in denen wir später am Fallschirm vom Flugzeug auf den Boden springen würden. Wie dünne Drähte schnitten sie unter dem Gewicht des ganzen Körpers schmerzhaft in die Leiste ein, während die Sergeants sich in aller Ausführlichkeit über die Herrlichkeiten des Fallschirmspringerdaseins ausließen. „Tut’s weh, Muttersöhnchen? Wollt ihr aufgeben?“ „Aufgeben? Niemals!“ Das schlimmste, was einem Sergeant passieren konnte, war, dass eins seiner Muttersöhnchen vor Angst wie festgenagelt in der Flugzeugtür stehen blieb und sich weigerte zu springen. Seine Absicht war, jeden auszusieben, der eventuell aufgeben könnte, und das so früh wie möglich. Wir Rekruten waren davon überzeugt, dass die Sergeants einen Bonus für jeden von uns bekämen, den sie zum Aufgeben bewegen könnten. Keiner
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von uns wollte gehen, aber die Sergeants hatten anscheinend den stärkeren Willen. Nach der ersten zermürbenden Woche war unsere Gruppe von 200 auf 150 Mann zusammengeschrumpft. Vor der Abschiebung einer jeder dieser Nieten mussten wir alle an dem Lastwagen Aufstellung nehmen, der ihn dann irgendwohin fahren würde, wo es bestimmt ganz schrecklich war. Die Sergeants selbst feuerten uns an, den jämmerlichen Versager höhnisch auszulachen. Diese brutale Maßnahme sollte uns, die zurückblieben, desto mehr dazu bewegen, durchhalten und niemals Angst haben zu wollen. Nach der zweiten Woche waren wir noch 125. Am Ende der Vorausbildung wussten wir eins ganz genau: Es gab keinen tieferen Fall als ein Ende als Versager. So weit, so gut. Wir hatten keine Angst; wir waren die Aristokratie der Elite. Wollten wir jedenfalls glauben. Am Morgen unseres ersten Absprungs hallten die Unterkünfte wider von jubelndem, siegessicherem Gejohle. Das Schlimmste sollte noch kommen. Am Abend kehrten wir triumphierend in die Kaserne zurück, übersprudelnd vor Begeisterung. Wir hatten es geschafft! Wir hatten unseren ersten Absprung erfolgreich vollführt. Nur noch viermal springen, dann wäre die begehrte Silberspange des vollausgebildeten Fallschirmspringers erworben. Jetzt konnte uns nichts mehr aufhalten! Dann aber bemerkten wir, dass unsere Zahl von 125 auf 120 geschrumpft war. Was war mit den anderen los? Wir erfuhren, dass sie sich verletzt hatten. Einer hatte einen Beinbruch erlitten, nun, der würde wieder gesund werden. Ein anderer hatte sich das Rückgrat gebrochen. Diese Möglichkeit war während unserer Ausbildung nicht erwähnt worden. Am nächsten Morgen sahen wir dem anstehenden Absprung etwas weniger enthusiastisch entgegen. Wir versuchten, nach außen hin begeistert zu tun, aber keiner von uns konnte den Kameraden mit dem gebrochenen Rückgrat vergessen. Ein Sergeant ließ uns zu einer weiteren Lektion antreten: „Gestern hat einer aus dieser Gruppe dummer Jüngelchen nicht getan, was man ihm beigebracht hatte. Er wird nicht mehr
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springen. Bei der Landevorbereitung hatte er so viel Angst, dass er auf den Boden sah statt geradeaus, wie ihr alle gelernt habt. Er hat sich das Rückgrat gebrochen. Wenn sich noch irgendwer das Rückgrat brechen will, dann muss er es nur machen wie er.“ An jenem Abend kamen einige weitere Kameraden nicht mehr in die Unterkunft zurück. Angst griff um sich. Es war uns klar geworden, dass die Beschäftigung, die wir gewählt hatten, nicht nur aus Spaß und Freude bestand. Zwei Männer verschwanden einfach – „unerlaubtes Entfernen von der Truppe“ hieß das. Sie brachten es nicht fertig, sich der Demütigung der „Versager-Parade“ zu stellen. Bei unserem dritten Absprung blieben drei Männer wie angewurzelt in der offenen Flugzeugtür stehen und verweigerten den Sprung in die Tiefe. Ihre Strafe bestand in größtmöglicher Demütigung. Am Abend wurden sie uns vorgeführt und verhöhnt als die verachtenswertesten Beispiele von Feiglingen, die je eine Mutter in die Welt gesetzt hat. Jeder von uns schwor sich, nie zuzulassen, dass auch er so niedergemacht würde. Am Morgen des fünften Absprungs herrschte drückende Stille auf unseren Stuben. Auf die Frage: „Fürchtet ihr euch?“ wäre unsere spontane Antwort gewesen: „Fürchten? Nein!“ Und das hätten wir ernst gemeint. Jeder von uns argumentierte: „Ich habe nicht aufgegeben. Das bedeutet, dass ich keine Angst habe.“ Angst hatten die, die gegangen waren. Ein Tier mit ausgeprägtem Geruchssinn aber hätte leicht die Angst wahrnehmen können, die wir so beharrlich leugneten. Ich schaffte die fünf Qualifizierungssprünge ohne einen Kratzer. Hatte ich mich gefürchtet? Oh ja! Aber ich hatte gelernt, meine Angst zu leugnen, und stand schließlich voller Triumph mit meinen Kameraden vor dem kommandierenden General und bekam die geflügelte Silberspange an die Brust geheftet. Jetzt gehörte ich zur Kämpferelite der Armee. Jetzt gab es keinen Grund mehr, sich zu fürchten. Das heißt, nicht bis zu meinem nächsten Absprung in den freien Fall.
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Weitere Lektionen Meine Lektionen über die gewaltige Stärke der Angst waren noch nicht zu Ende. Es gab noch viel, viel mehr zu lernen. Wir erfuhren von verschiedenen Möglichkeiten der Spezialisierung. Kommunikationskurs? Das klang für einen Neunzehnjährigen viel zu langweilig. Sprengstoff-Ausbildung? Na, das hörte sich doch spannend an! Und so meldete ich armer Irrer mich freiwillig für dieses riskante Abenteuer. Dort begegnete mir eine völlig neue Form der Angst. Die Ausbilder beschrieben in allen Einzelheiten, was die verschiedenen Bomben und Granaten am menschlichen Körper ausrichteten. Sie wollten, dass wir Angst hatten, unterwiesen uns dann aber darin, die Angst unter Kontrolle zu bekommen, damit sie uns nicht beherrschte. Ein Sprengstoffexperte kann seine heikle Arbeit nicht ausführen, wenn ihm die Hände vor Angst zittern. Einige Männer versuchten, scharfe Bomben mit zitternden Fingern zu entschärfen. Sie wurden sofort disqualifiziert. Durch meine Fallschirmspringer-Ausbildung war ich davon überzeugt, ich sei ein Mann aus Stahl. Jetzt musste ich beweisen, dass ich auch stählerne Nerven hatte. Allein stand ich auf einem Trainingsfeld und hielt mehrere Pfund Plastiksprengstoff in Händen. Der Sergeant befahl mir zu zeigen, was wir gelernt hatten. Jetzt zu versagen wäre das Ende meiner Laufbahn gewesen! Nach der Sprengstoff-Ausbildung und den zermürbenden Umwegen, die ich in meinem ersten Buch Ich suchte stets das Abenteuer beschrieben habe, wurde ich als Infanterist zum Kampfeinsatz in der 82. Fallschirmspringer-Division abkommandiert. Die nächsten sieben Absprünge leistete ich über Europa ab, wo ich viel Gelegenheit hatte, Verdrängen und Beherrschen von Angst zu trainieren. Während der Kampfeinsätze wünschte ich oft, in meinen Papieren wäre nicht das Wort „Sprengstoffexperte“ erwähnt. Manchmal zitterten mir die Hände vor Angst, obwohl ich mir sagte, dass nur ich bestimmte, ob und wann die Bombe zündete. Ich lernte, in welchem Maß Angst alles bestimmen kann, was wir tun.
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Die Ardennenoffensive Der Sergeant sah mich an und wiederholte seinen Befehl: „Sie übernehmen heute Nacht die vorderste Stellung. Halten Sie Augen und Ohren offen. Panzer sind in unserer Richtung unterwegs.“ Mein Herz sank mir in die Hose, als mir klar wurde, dass ich alleine in einem Schützenloch sitzen würde. Ich fühlte mich, als stünde ich vor der gesamten US-Armee. Angst packte mich. Ich wusste, dass nichts zwischen den gefürchteten Panzern der deutschen Armee und mir wäre, wenn sie heute Nacht angreifen würden. Ich wäre der erste alliierte Soldat, auf den sie treffen – oder den sie überrollen würden. Es war im späten Dezember 1944. Die Alliierten bluteten und taumelten unter der heftigen Gegenoffensive der Deutschen in den belgischen Wäldern. Diese bedeutende Schlacht sollte als die Ardennenoffensive in die Geschichte eingehen. Meine Einheit musste sich mehrmals zurückziehen. Fußsoldaten allein waren den angreifenden Panzern nicht gewachsen. Nach einer 1953 veröffentlichten Statistik der US-Armee sind in diesem einen Feldzug in den Ardennen 19246 Amerikaner gefallen bzw. schwer verwundet worden oder starben in Kriegsgefangenschaft. Außerdem wurden mehr als 62000 Männer verwundet: Es handelte sich um die verlustreichste Einzelschlacht in der Geschichte der USA. Der britische Premierminister Winston Churchill nannte diese die größte amerikanische Schlacht des Krieges. Die Deutschen benutzten ihre Panzer für den Tod bringenden Vormarsch, und sie schienen ihnen einfach nicht auszugehen. Die Panzer, die sie einsetzten, um uns zu zerstören, waren die größten und besten, die es gab. Als ich mich vor die Frontlinie der US-Infanterie begab, hatte ich reichlich Grund zur Angst. Das Wissen um die anderen Amerikaner in Schützengräben hinter mir war kein Trost. Sehr viel sicherer hätte ich mich gefühlt, wenn ich ein Bataillon amerikanischer Panzer zu meiner Rettung hätte eilen sehen.
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Ich gehörte zur A-Kompanie des 508. FallschirmspringerInfanterie-Regiments, 82. Fallschirmspringer-Division, einer der besten Einheiten der Armee. Wir kamen uns vor wie die besten der Besten. Doch als ich mich jetzt nach vorn bewegte, fühlte ich mich nicht sehr tapfer. An der vorgesehenen Stelle grub ich mich ein; das Schützenloch war mein einziger Schutz. Kein Sergeant musste befehlen: „Tiefer graben, Soldat!“ Ich trug mein vertrauenswürdiges M1-Gewehr und ein paar Panzergranaten, die ich vor mir aufstellte. Mein Gewehr würde geradeaus schießen, aber die Granaten landeten selten dort, wohin man mit ihnen zielte. Als die Nacht hereinbrach, wusste ich nicht, was mich in meinem Schützenloch erwartete. Ich hatte wirklich Angst. Warum hatte der Sergeant mich für diese vorderste Stellung ausgewählt? „Vorderste Frontstellung“ ist im Militärjargon die Bezeichnung für die Position eines Soldaten vor seiner Einheit, die auf feindliches Territorium vorstößt. Er fungiert als Pfadfinder und als „Stolperdraht“. Sollte die Einheit auf einen Hinterhalt oder Landminen treffen, dann war das Pech. Wer will diese Position einnehmen? Niemand! Was könnte ich bei einem Panzerangriff tun außer Alarm zu schlagen? Ich fühlte mich nicht in der Lage, auch nur einen Panzer zum Umkehren zu zwingen, geschweige denn Hunderte. Als Wachtposten musste ich aufmerksam auf jedes Zeichen für einen Angriff achten. Ich machte mir keine falschen Vorstellungen von Heldentum. Eigentlich wollte ich nur den Krieg in einem Stück überleben. Als ich dem Wind lauschte, der durch die Bäume strich, meinte ich das Herannahen von Panzern zu hören. Ich schüttelte den Kopf und versuchte an etwas anderes zu denken. Ich bemühte mich, das Mondlicht zu genießen, das auf dem Schnee glitzerte, aber das klappte nur eine Weile. Danach war mir so, als würden deutsche Soldaten leise auf mich zukriechen, und das Glitzern, das ich sah, rühre wohl von den Klaviersaiten her, mit denen sie mich strangulieren würden. Mich schauderte. So ging es die ganze Nacht weiter. Meine Angst vor den Panzern quälte mich, obwohl ich versuchte, sie in Schach zu halten. Ich übte mich in der hohen Kunst der Furcht.
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Ein alter Militärspruch besagt: „Im Schützengraben gibt es keine Atheisten.“ Auf mich traf das sicher zu in jener Nacht. Außer einer kurzen Zeit in der Jugend hatte ich mit Gott nicht viel anfangen können. Aber in der Kälte und Dunkelheit meines Schützenlochs schrie ich – leise – zu ihm und bat ihn, mir zu helfen, meine Angst zu überwinden. Es ist ein gewaltiges Erlebnis, einen feindlichen Panzer auf sich zurollen zu sehen. Das ist ein Grund für Panik! Aber einen Panzer der eigenen Truppe vor sich zu sehen, der die Geschütze auf den Feind gerichtet hält, ist eine völlig andere Erfahrung. Dieser Panzer arbeitet für mich – zu meinem Besten. Wenn man seine Schwierigkeiten mit einem Tod bringenden feindlichen Panzer vergleicht, hat man Angst. Dann braucht man eine vollkommen neue Perspektive. Gott kann bewirken, dass unsere Probleme für uns arbeiten. Wenn wir ihm vertrauen, wird er sie herumdrehen, so dass sie auf den Feind zielen, und sie uns zum Besten wirken lassen. Wenn wir dieses Bild erst einmal deutlich sehen und glauben, dass Gott wirkt, werden wir voller Freude erleben, wie er viel Gutes in uns vollbringt. Wenn wir vertrauen, dass Gott zu unserem Besten wirkt, wird er schließlich unglaubliche Freude in uns freisetzen. Schließlich dämmerte der Morgen. Die gefürchteten Panzer waren nicht gekommen! Ich hatte in der vordersten Stellung überlebt. Im Morgendunst sah ich, wie sich rechts von mir zwölf unserer eigenen Soldaten entfernten. Sie rückten vor! Nun hatte ich weniger Angst, und ich dachte: „Großartig, jetzt ist jemand anderer zwischen mir und diesen Panzern!“ Nun entdeckte ich direkt hinter der ersten Gruppe eine ganze Kompanie amerikanischer Soldaten. Als sich die etwa 150 Männer vorwärtsbewegten, entspannten sich mein Geist und meine Muskeln – zum ersten Mal seit vielen Stunden. Dann sah ich etwas, das mir wirklich das Herz warm machte! Eine Reihe unserer Sherman-Panzer rollte auf die Front zu, vielleicht Teil der dritten „Blood and Guts“-Armee von General Patton. Patton war ein hervorragender Kämpfer, einer unserer Helden. Wenn seine Armee mitmachte, dann, dachte ich, könn-
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ten wir hier vielleicht lebendig herauskommen. Das Rattern und Kreischen unserer Panzer war Musik in meinen Ohren. Die Ardennenoffensive hat vor vielen Jahren stattgefunden. Wenn ich auf jene dramatische Episode meines Lebens zurückschaue, dann staune ich darüber, wie effektiv Gott sie benutzte, um mir einige wichtige Lektionen beizubringen. Beim Kampf in den Ardennen schlug ich auch eine persönliche Schlacht: Würde ich mich von der Angst oder von Glauben bestimmen lassen? Ich begann zu erkennen, dass sowohl Glauben als auch Angst zum Leben dazugehören, aber dass sie mächtige Feinde und gegeneinander kämpfende geistliche Mächte sind. Ich entdeckte das geistliche Gesetz, dass Angst Mangel an Zuversicht nach sich zieht, und das wiederum Niederlage. Das entgegengesetzte geistliche Gesetz gilt ebenso: Glauben bringt Zuversicht hervor und – Sieg! Angst ist wie eine feindliches Panzerbataillon, das uns bedroht und feige macht. Glauben ist wie eine Armee eigener Panzer, die uns beschützen und siegreich vorankommen lassen. Um in diesem Bild zu bleiben: Haben Sie sich je so gefühlt, als gäbe es vor Ihnen eine feindliche Armee, die nur darauf wartet, Sie zermalmen, auszulöschen zu können? Ich weiß genau, wie sich das anfühlt.
Militärpfarrer Carothers Im Jahr 1953 kam ich als Militärgeistlicher zur Armee zurück – mit gutem Grund, nie wieder Angst haben zu müssen. Ich glaubte und verließ mich auf die Verheißung in 1. Johannes 4,18: „Die vollkommene Liebe treibt die Furcht aus.“ Allerdings fürchtete ich mich immer noch sehr, aus einem vollkommen intakten Flugzeug herauszuspringen, wenn es hoch über der Erde flog. Als Geistlicher in der Luftwaffe absolvierte ich weitere 78 Sprünge. Fallschirmspringer, die sich sorgfältig an die Anweisungen hielten, brachen sich normalerweise nie die Knochen, obwohl wir immer unsanft landeten. Oft besuchte ich nach Ab-
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sprüngen verletzte Kameraden im Lazarett. Nur wenige von ihnen hatte es ernsthaft getroffen, aber diese machten mir großen Kummer. Solche Unfälle halfen nicht gerade, meinen Kampf mit der Angst zu erleichtern. Die Verletzungen, die ich selber erlitt, beruhigten mich ebenso wenig. Ein Teil von mir glaubte, Fallschirmspringer würden von Heerscharen von Engeln beschützt, deren Hauptaufgabe darin bestand, dafür zu sorgen, dass sie überlebten, um wieder zu springen. Dass mein Schutzengel gerade einen freien Tag haben könnte, ahnte ich zum ersten Mal, als ich eine „Zweipunktlandung“ hinlegte – erst kamen die Füße auf, dann der Kopf. Ich schaffte es, meinen Schirm aufzurollen, ihn aus der Landezone zu schleppen und mich unter einen Baum zu hocken. Dort kauerte ich zwei Stunden lang, bis mir schließlich klar wurde, wo ich war und dass ich einen weiteren Sprung geschafft hatte. Zweimal wurde ich beim Auftreffen auf den Boden bewusstlos. Andere unkonventionelle Landungen in Bäumen, Gräben, im Wasser oder auf Felsen überzeugten mich, dass Fallschirmspringen äußerst gefährlich sein konnte. Am schlimmsten waren die Nachtsprünge, bei denen jedem von uns, der nur halbwegs bei Verstand war, die Panik die Kehle zuschnürte. Nervös saßen wir in unseren Segeltuchsitzen, bis der Sprungmeister „Aufstehen!“ brüllte. Jeder hatte hinter sich die Reißleine zum automatischen Öffnen des Schirms eingehakt; das nahm einem jede Illusion, noch an etwas Solides, Festes angeschlossen zu sein. Die Innenbeleuchtung wurde ausgeschaltet, damit sich unsere Augen an das Schwarz der Nacht gewöhnen konnten. Rechts neben den Ausgangstüren leuchtete ein münzgroßes rotes Licht. Von ihm ging eine ungute Vorahnung aus, dennoch war jedes Auge darauf gerichtet. Wenn es ausging, leuchtete ein grünes Licht auf. Das bedeutete: „Los!“ Nicht: „Spring, wenn du dich danach fühlst.“ Nicht: „Spring, wenn du keine Angst hast.“ Es bedeutete: „Schluck deine Panik runter und spring hinaus ins dunkle Nichts.“ Wird sich mein Fallschirm öffnen? Diese Frage stellte sich jeder Fallschirmspringer.
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Dann kam der furchterregende Sprung in den schwarzen Raum. Der Wind pfiff einem beim Fall in die bodenlose Finsternis um die Ohren. Endlos scheinende Sekunden lang hielt uns die Faust der reinen Kraft, der Sog schleuderte uns wie Kanonenkugeln in die Nacht. Mit hoher Geschwindigkeit taumelten wir durch das nächtliche Schwarz, bis sich schließlich die eingehakte Reißleine spannte. Wumm! Eben noch stürzte man hinunter, im nächsten Moment wurde man abrupt und mit einem scharfen Ruck wieder nach oben gerissen. Sobald der Fallschirm sich öffnete, hatte man das merkwürdige Gefühl, ganz allein im Raum zu schweben. Man wusste aber, dass man fällt, und machte sich bereit für den Aufprall auf der Erde. Wenn wir den Erdboden vor der Landung sehen konnten, war es möglich, mit einem plötzlichen heftigen Zug an den vier Risern den Aufprall abzuschwächen, indem man sie direkt vor dem Aufkommen wieder losließ. Die Luft, die in dem Moment im Schirm gefangen war, machte die Landung weicher. Mit den alten Fallschirmen aus dem Zweiten Weltkrieg fühlte es sich allerdings mehr so an, als würde man bei 50 Stundenkilometern aus dem Auto springen. Tatsächlich fürchteten wir nicht so sehr die Erde, die auf uns zukam. Erde gibt etwas nach. Schlimmer waren Felsen, Bäume oder Gebäude, die Knochenbrüche bedeuteten – oder Schlimmeres. Warum liefert sich ein klar denkender Mensch solchen Gefahren aus, wenn es nicht absolut nötig ist? Männer scheinen ihre Tapferkeit unter Beweis stellen zu wollen, und ich war keine Ausnahme. Immer wieder sprang ich, trotz der stets vorhandenen Angst bei meinen neunzig Sprüngen ins Unendliche. Ich bin dankbar für die wertvollen Lektionen über den Umgang mit der Angst. Als Fallschirmspringer lernte ich, Angst zu leugnen in der Hoffnung, sie würde verschwinden. Ich versuchte meine Gefühle zu verstecken, indem ich mir und anderen einredete, ich fürchte mich nicht. Meine Selbsttäuschung half jedoch nicht viel, solange ich wirklich Angst hatte. Als Sprengstoffexperte lernte ich, dass man Angst nicht leugnen, sondern beherrschen
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sollte. Mein Überleben und das meiner Kameraden hing davon ab, dass ich handeln konnte, als habe ich keine Angst, selbst wenn mir die blanke Panik die Kehle zuschnürte. Dieser Kampf kostete mich alle Energie und Willenskraft, die ich nur aufbringen konnte. Die Angst, die mich erfüllte, drohte mich zu beherrschen. Als Kaplan wusste ich, das Gottes Einfluss viel mächtiger war als die Sorge, gegen die ich beim Sprung aus dem Flugzeug ankämpfte. Und doch verdunkelte Angst meinen Geist und schnürte mir die Kehle zu – all meinem Glauben zum Trotz. Warum konnte ich sie nicht abschütteln? Von sämtlichen Absprüngen kehrte ich völlig erschöpft von den inneren Kämpfen zurück. Die ständige Angst zu bekämpfen laugte mich völlig aus. Vielleicht leben Sie in Umständen, in denen Sie sich oft fürchten. Vielleicht tun Sie Ihr Bestes, um durchzuhalten, müssen aber dennoch erleben, dass Angst und Frustration bleiben. Seit meiner Fallschirmspringerzeit habe ich einige Dinge gelernt, von denen ich wünschte, ich hätte sie schon vorher gewusst.
Angst besiegen lernen Meine Entdeckungsreise begann, als ich lernte, Gott für alle Umstände meines Lebens, die guten und die schlechten, zu danken und ihn für sie zu preisen. Als ich ihm für das dankte, wovor ich am meisten Angst hatte, ereignete sich Erstaunliches: Die Ängste ließen nach. Langsam dämmerte es mir, dass es tatsächlich einen Weg gab, Angst zu überwinden, und dass wir lernen können, wie man von ihrer heimtückischen Macht befreit wird. Den ersten Schritt hatte ich unternommen, als ich begann, Gott für sie, nicht trotz meiner Angst zu danken. So lange ich Angst durch Leugnen oder Kontrollieren bekämpfte, war ich in ihrer Macht. Als ich zugab, dass ich sie hatte, und Gott für meine Umstände und meine eigene Hilflosigkeit dankte, ereignete sich das Gegenteil von dem, was ich erwartete. Statt von Panik überwältigt zu werden, war die Macht der Angst ge-
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brochen, und das, was ich fürchtete, erschien mir gar nicht mehr so überwältigend groß. Es ist ein merkwürdiges Paradoxon, dass die Angst einen quält, solange man sie bekämpft. Begegnet man ihr aber mit Dankbarkeit und Glauben, ist sie überwunden und tatsächlich zum Verbündeten geworden. Die Reise zur Freiheit von Angst war manchmal schmerzhaft, aber wunderbar spannend.
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Beherrscht von Angst – oder von Glauben? Wir leben aus Angst oder aus Glauben, und die Entscheidung für das eine oder das andere macht den ganzen Unterschied aus. Gott hat mir reichlich Gelegenheit gegeben, Angst zu verspüren. Zunächst gefielen mir seine Methoden nicht, aber jetzt erkenne ich, dass er sich sorgfältig um die Einzelheiten kümmerte, die ich lernen musste. Ich habe gelernt, dass das Leben wie eine Schule ist; wir müssen den Abschluss der einen Klasse schaffen, um in die nächste versetzt werden zu können. Ich beschreibe also einige der Klassen, die ich durchlaufen musste. Als ich im Zweiten Weltkrieg durch Minenfelder marschierte, tat ich dies sehr, sehr vorsichtig. Ich erlebte, dass man auch bei Minusgraden vor Angst schwitzt! Nachdem wir uns einmal mit einer Geschwindigkeit von etwa einem Schritt pro Minute durch den Schwarzwald in Deutschland vorwärtsbewegt hatten, war unsere Kleidung völlig durchnässt. In der Ausbildung hatte man uns über die Gefahren der Minenfelder unterwiesen, aber das war bei uns ungefähr so angekommen: Ich höre zwar, was Sie da sagen, aber wirklich wichtig ist es nicht – es wird mich bestimmt nie betreffen.Dann aber musste ich voller Entsetzen mit ansehen, wie Menschen von Minen zerrissen wurden, und danach hatte ich sehr viel Angst. Jedes Mal, wenn ich einen Fuß auf den Boden setzte, dachte ich, das könnte mein letzter Schritt sein. Damals verstand ich mich noch nicht darauf, auf Gottes Fürsorge zu vertrauen. Ich erkannte nicht, dass er Tag für Tag unsere Schritte leiten möchte. Wahrscheinlich werden Sie nicht buchstäblich durch Minenfelder marschieren müssen, aber vielleicht liegen ähnliche Herausforderungen vor Ihnen. Ich bete, dass Ihre Reise zum Glauben eine spannende Pilgerreise auf immer höhere Glaubensebenen ist.
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Eine gesunde, natürliche Angst macht uns für die Gefahr wachsam und hilft uns, in unserer korrupten Welt zu leben. Wenn sie aber übertrieben oder fehlgeleitet ist, leiden wir und verlieren Glauben, Freude, Stärke und eventuell sogar das Lebens selbst. Die Bibel sagt 365-mal „Fürchtet euch nicht“. Gott möchte uns zu Furchtlosigkeit ermutigen. Er will auch, dass wir erkennen, wie gefährlich und destruktiv Angst sein kann. Denken wir über den menschlichen Körper nach. Vernünftige Angst schützt den Menschen davor, unnötige Risiken einzugehen. Zu viel Angst aber kann den Körper zerstören. Sie bewirkt Herzrasen, hohen Blutdruck und andere schädliche innere Reaktionen. So hat Gott uns einfach gemacht. Die medizinische Wissenschaft hat herausgefunden, dass bestimmte Krankheiten dadurch ausgelöst werden können, dass man sich jahrelang davor fürchtet. Angst kann sogar eine Heilung verhindern. Wir sind nicht hilflose Opfer dessen, was wir am meisten fürchten: Unglück, Schmerzen, Armut, Einsamkeit, Schande, Versagen – ja, Tod. Einiges davon wird tatsächlich eintreten, aber die Schrift sagt uns, wir sollten es nicht fürchten. Angst mag uns beschleichen wollen, aber Glaube kann sie überwinden. Gott hat uns nicht geschaffen, dass wir von Furcht beherrscht sein sollten. Und wir haben die Kraft, uns für ein Leben in der Kraft des Glaubens zu entscheiden. Die Angst spottet: „Gestern war es schlimm, heute ist es schrecklich, und morgen wird alles noch furchtbarer. Und daran änderst du gar nichts.“ Im Glauben aber kann jeder von uns dagegenhalten: „Gott war gestern mit mir. Er ist heute mit mir, und er wird immer mit mir sein. Ich kann alles tun durch Christus, der mir Kraft gibt. Seinetwegen lebe ich.“ Angst möchte, dass wir zurückschrecken und weichen, weil wir meinen, alle Anstrengungen würden sowieso nur im Versagen enden. Glauben ermutigt uns, voranzugehen. Er gibt uns die Überzeugung, dass wir Erfolg haben können. Dann können wir voller Zuversicht von Triumph zu Triumph vorangehen.