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Mathias und Susanna Lange

Fit fĂźr die Ehe! Mentoring zur Ehevorbereitung

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Copyright © 2010 by Asaph-Verlag 1. Auflage 2010 ISBN 978-3-940188-35-9 Best.-Nr. 147435 Umschlaggestaltung: joussenkarliczek, Solveig Schäfer, D-SchorndorfSatz: Jens Wirth Druck: Schönbach-Druck, D-Erzhausen Printed in Germany Für kostenlose Informationen über unser umfangreiches Lieferprogramm an christlicher Literatur, Musik und vielem mehr wenden Sie sich bitte an: ASAPH, Postfach 2889, D-58478 Lüdenscheid asaph@asaph.net – www.asaph.net

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Inhalt Dank............................................................................................................... 4 Vorbemerkungen............................................................................................ 5 Einleitung: Beziehung ist Gottes Idee............................................................ 7 Einheit 1: Fundament für eine gesunde Ehe.................................................. 9 Einheit 2: Ehe als Bund verstehen............................................................... 15 Einheit 3: Eine neue Familie gründen.......................................................... 23 Einheit 4: Kommunikation........................................................................... 31 Einheit 5: Konfliktbewältigung und Vergebung ......................................... 39 Einheit 6: Sexuelle Intimität........................................................................ 45 Einheit 7: Einswerden ist ein Prozess.......................................................... 53 Anhang A: Checkliste zur Vorbereitung des Hochzeitsfestes . ................... 61 Anhang B: Vorbereitung auf die Hochzeitsnacht . ...................................... 63 Anhang C: AIDS ......................................................................................... 65 Anhang D: Leitfaden zur Lösung von Familienfluch ................................. 67 Anhang E: Vergebung von sexuellen Sünden und Heilung der Folgen . .... 71 Anhang F: Scheidung und Wiederheirat (zusätzliches Treffen).................. 75

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Dank Wir danken Albert und Jeanette Jupe aus Neuseeland, die uns mit ihrem „Becoming one“ die Idee zu diesem Arbeitsmaterial gegeben haben. Ebenso danken wir unserer Tochter Debora Hübler für ihre Übersetzungsarbeit und unseren Mitarbeitern Johanna und Tobias Daum, mit denen wir viele Stunden an den Formulierungen gefeilt haben. Unser Dank gilt auch Christine Schubert, die das Manuskript mit ihrer Erfahrung und Fachkenntnis durchgesehen hat, und Wolfgang Spatz für seine Korrekturen. Wir danken Angela und Andreas Frèsz für ihre Ermutigung und für alles, was wir von ihnen lernen durften. Über allem danken wir Gott, der uns in so genialer Weise als Mann und Frau geschaffen hat. Möge dieses „Fit für die Ehe“ vielen Paaren zu einem guten gemeinsamen Start helfen. Mathias und Susanna Lange

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Vorbemerkungen Die Idee hinter diesem Arbeitsmaterial Es geht darum, dass ein verliebtes oder verlobtes Paar von einem verheirateten Paar begleitet wird. Die beiden Paare treffen sich über einen Zeitraum von etwa einem halben Jahr mindestens sieben Mal für jeweils rund zwei Stunden. Zwischen den Treffen bearbeitet das verlobte Paar Hausaufgaben in einer „Zeit zu zweit“. Dadurch bekommt es die Möglichkeit, sich auf das nächste Thema vorzubereiten oder sich mit dem vorherigen tiefer auseinanderzusetzen. Dieses Material bietet Mentoren und Verlobten eine Anleitung und Gesprächsimpulse zu Themen, die der Vorbereitung auf die Ehe dienen.

An wen wendet sich dieses Arbeitsheft? An Ehepaare, die andere in der Vorbereitung auf die Ehe begleiten möchten. An verliebte und verlobte Paare, die sich ernsthaft auf die Ehe vorbereiten wollen.

Weshalb Mentoring zur Ehevorbereitung? Junge Paare haben viele Fragen, die sie häufig gerne mit einem vertrauenswürdigen, erfahrenen Paar besprechen möchten. In einem persönlichen Rahmen mit Wohnzimmeratmosphäre fällt es leicht, über das Thema Ehe ins Gespräch zu kommen. Persönliche Beispiele des Mentoren-Paares können die Themen illustrieren und das junge Paar ermutigen, seine Zukunft positiv zu gestalten.

Hinweise für Verlobte Sucht in eurem Umfeld ein Ehepaar, das sich als Mentoren-Paar eignet. Geht auf diese Eheleute zu und fragt sie, ob sie euch mit Hilfe dieses Materials begleiten möchten.

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Hinweise für Mentoren Wir empfehlen, dass ihr als Ehepaar jeweils ein junges Paar begleitet (Mentoring eins zu eins). Das Material gibt euch die wichtigsten Themen vor; dies kann euch helfen, während der gesamten Zeit der Begleitung entspannt zu bleiben und nichts Wichtiges zu vergessen. Ihr braucht keine perfekte Ehe zu führen, um Mentoren zu sein. Eine demütige Haltung, die ehrlich zu Schwachpunkten steht und auch eigenes Wachstum erlaubt, ist die beste Voraussetzung. Eure persönlichen Erfahrungen geben den Treffen die richtige Würze. Wir empfehlen, dass ihr euch an den vorgegebenen zeitlichen und inhaltlichen Rahmen haltet. Alles, was euch das Paar erzählt, das ihr begleitet, werdet ihr selbstverständlich vertraulich behandeln. Sorgt bei den Treffen für eine entspannte Atmosphäre, indem ihr zum Beispiel im Vorfeld eure Kinder gut versorgt, Getränke bereitstellt, Störungen durch Telefon o. Ä. ausschaltet.

Allgemeine Hinweise für ein Mentoring-Treffen Sowohl die Mentoren als auch die Verlobten sollten im Vorfeld die entsprechende Einheit durchlesen und sich auf diese Weise auf das Treffen vorbereiten. Bei jedem Treffen werden die Hausaufgaben ausgewertet, die das verliebte Paar bearbeitet hat und mitbringt. Beginnt jedes Treffen mit Gebet und rechnet mit Gottes Gegenwart und Leitung. Die kurzen Abschnitte einer Einheit werden am besten laut vorgelesen. Dazwischen können persönliche Beispiele erzählt, Erläuterungen gegeben und Fragen oder Impulse aufgegriffen werden.

Verwendete Bibelübersetzung: Luther 1984, ansonsten mit folgenden Abkürzungen angegeben: Hfa = Hoffnung für alle, NL = Neues Leben, REÜ = Revidierte Elberfelder Übersetzung, GNB = Gute Nachricht, die Bibel in heutigem Deutsch

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Einleitung Beziehung ist Gottes Idee Es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei! (1. Mose 2,18) Gottes Plan für die Ehe ist, dass ein Mann und eine Frau in gegenseitiger Achtung zu einer einzigartigen Einheit finden. Die Ehe spiegelt die Einheit der Gottheit wider. Gott, der Vater, der Sohn und der Heilige Geist wirken unterschiedlich und sind doch eins. 1. Mose 1,27: „Und Gott schuf den Menschen zu seinem Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn; und schuf sie als Mann und Frau“ (wörtlich: männlich und weiblich). Gott selbst lebt Beziehung. Darum ist auch der Mensch ein Beziehungswesen. In Gott hat auch Elternschaft ihren Ursprung. Die menschliche Familie ist das Abbild des göttlichen Originals. Epheser 3,14.15: „Deshalb beuge ich meine Knie vor dem Vater, der der rechte Vater ist über alles, was da Kinder heißt im Himmel und auf Erden.“ Gott ist der Experte in Sachen Beziehungen. Er möchte, dass wir in guten Beziehungen leben – zu ihm und zueinander. In den ersten Kapiteln der Bibel sehen wir, dass Sünde zum Zerbrechen von Beziehungen führte. Die Auswirkungen des Sündenfalls erleben wir im täglichen Miteinander in unserem Umfeld – in den Ehen und Familien, in den Kindergärten und Schulen, am Arbeitsplatz, in Vereinen und in der Nachbarschaft, in den Kirchen und Gemeinden, in unseren Dörfern, Städten und Ländern und in den globalen Beziehungen der Völker. Wenn zwei Menschen heiraten, ist dies nicht nur für die Zukunft dieser beiden bedeutsam, sondern es entsteht auch eine neue, keimfähige Zelle der Gemeinschaft. Der Zustand einer Ehe hat Auswirkungen auf alle anderen Bereiche der Gesellschaft.

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Eine gute Ehe fällt uns nicht in den Schoß Die Institution Ehe hat ein großartiges Potenzial. Die Beziehung von Mann und Frau kann ein idealer Nährboden sein, auf dem Leben gedeiht und sich entfaltet. Dies gilt sowohl für die Eheleute, die ihre Persönlichkeit entwickeln können, als auch für eine neue Generation. Dazu braucht es die Fähigkeit und die Bereitschaft beider Partner, sich selbst zu geben und vom anderen zu empfangen. Es ist die Fähigkeit, Liebe zu geben und Liebe zu empfangen. Praktisch heißt dies, Verantwortung zu übernehmen, Zeit und Energie zu investieren, gegenüber sich selbst und dem Partner ehrlich und offen zu sein und sich selbst und den Partner mit Stärken und Schwächen anzunehmen. Dies schließt selbst unsere Sündhaftigkeit ein. Es gilt zu vergeben, zu ermutigen und einander zu bestätigen.

Wir leben nicht mehr im Paradies Seit dem Sündenfall ist das Böse am Werk und versucht, Gottes gute Schöpfung zu zerstören. Eine gute Ehe reflektiert die Güte Gottes. Weil sie damit der Lüge des Teufels über Gottes Charakter widerspricht, müssen wir mit seinen Angriffen rechnen. Gott ist auf unserer Seite. Wir dürfen mit seiner Hilfe rechnen, wenn wir ernsthaft an unserer Beziehung arbeiten.

Gottes Wort gibt Orientierung Wie ein Baumeister den Plan des Architekten studiert und ihm folgt, um ein stabiles Gebäude zu errichten, so können wir dem Plan Gottes folgen, um eine einzigartige und lebenslange Ehe zu bauen. Er ist unser Berater und leitet seine Kinder gerne. Psalm 127,1 (Hfa): „Wenn der Herr nicht das Haus baut, dann ist alle Mühe der Bauleute umsonst.“

Die Verlobungszeit ist wichtig In der Zeit vor der Hochzeit wird der „Zug auf die Gleise gesetzt“, auf denen er in die Zukunft fährt. Es besteht eine kreative Spannung, in der die Verliebten eine hohe Fähigkeit und Bereitschaft zur Veränderung mitbringen. Erfahrungsgemäß ist nach der Hochzeit die Luft raus. Dann möchten die Neuvermählten das Erreichte genießen, und die anstrengende Arbeit an der Beziehung tritt erst einmal in den Hintergrund. Daher kommt es darauf an, dass die Weichen vorher richtig gestellt werden, denn später ist es wesentlich mühsamer, grundlegende Veränderungen vorzunehmen.

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Einheit 1

Fundament für eine gesunde Ehe Gesunder Selbstwert Du bist eine besondere Person, und es gibt niemanden auf der ganzen Welt, der genauso ist wie du. Du bist einzigartig und wertvoll. Psalm 139,13–17 (Hfa): „Du hast mich geschaffen – meinen Körper und meine Seele, im Leib meiner Mutter hast du mich gebildet. Herr, ich danke dir dafür, dass du mich so wunderbar und einzigartig gemacht hast! Großartig ist alles, was du geschaffen hast – das erkenne ich! Schon als ich im Verborgenen Gestalt annahm, unsichtbar noch, kunstvoll gebildet im Leib meiner Mutter, da war ich dir dennoch nicht verborgen. Als ich gerade erst entstand, hast du mich schon gesehen. Alle Tage meines Lebens hast du in dein Buch geschrieben – noch bevor einer von ihnen begann! Deine Gedanken sind zu schwer für mich, o Gott, es sind so unfassbar viele!“ In den Augen Gottes, des Schöpfers, ist jeder Mensch wertvoll. Das Selbstwertgefühl eines Menschen wird in hohem Maße durch sein Elternhaus geprägt.

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Wie der Selbstwert im Elternhaus geprägt wird: Identität („Gott hat dich gewollt!“ „Du bist wertvoll!“)

Respekt gegenüber Meinungen und Gefühlen des Kindes

Liebe ohne Bedingung

Gemeinsam mit den Kindern verbrachte Zeit

Zärtliche Berührungen in angemessener Weise

Aufmerksamkeit durch echtes Interesse und Zuhören

Verständnis für Bedürfnisse des Kindes

Zulassen von Fehlern, um aus ihnen zu lernen

Bestätigung und Wertschätzung („Du bist begabt!“ „Du schaffst es!“)

Gesprächsimpuls: Wie habt ihr diese Aspekte in eurem Elternhaus erlebt? Erzählt einander davon!

In Gott gegründete Identität Vielleicht gehörte bei euch zu Hause Ermutigung zum Lebensstil. Wenn das so ist, kannst du dankbar sein. Vielleicht kommst du aber aus einer Familie, in der du nicht viel Ermutigung oder Lob bekommen hast. Dann wird es dir wahrscheinlich nicht ganz leicht fallen, Lob und Anerkennung auszusprechen und selbst anzunehmen. Gott will uns dabei helfen und unsere Defizite ausgleichen. In der Beziehung zu ihm können wir Wertschätzung und Bestätigung erfahren und lernen, sie anderen weiterzugeben. Gott bestätigt den Wert jedes Menschen mit Worten und Taten.

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Jesaja 43,1–5 (NL): „Hab keine Angst, ich habe dich erlöst. Ich habe dich bei deinem Namen gerufen; du gehörst mir. … weil du in meinen Augen kostbar und wertvoll bist und weil ich dich liebe. ... Fürchte dich nicht, denn ich bin bei dir …“ Gott liebt uns und freut sich, wenn wir seine Liebe erwidern. Weil er uns liebt, können wir uns auch selbst annehmen und lieben. Selbstannahme ist eine wichtige Voraussetzung, um andere Menschen, und besonders den Partner, dauerhaft lieben zu können. Gesprächsimpuls: Erinnere dich an Situationen, in denen du Gottes Liebe und Annahme persönlich erfahren hast. Vielleicht sind dir bestimmte Worte oder Bibelverse wichtig, in denen du Gottes Liebe und Wertschätzung für dich erkennst. Erzähle deinem Partner davon.

Wertschätzung ausdrücken Auch als Erwachsene brauchen wir weiterhin Bestätigung und Wertschätzung durch andere Menschen. Eheleute haben viele Gelegenheiten, einander Wertschätzung zu geben. Nutzt eure Freundschaft, um das Ausdrücken von Wertschätzung einzuüben, bis es zur Gewohnheit wird! Ermutigt und bestätigt einander, wann immer sich die Gelegenheit dazu bietet! Seid Ermutiger und ihr werdet über die Auswirkungen staunen!

Wie geht das praktisch? ● Ermutige deinen Partner, wenn er einen schlechten Tag hat. ● Sprich ihm ein Lob aus für die Schritte, die er bezüglich der Hochzeitsplanung unternommen hat. ● Schicke deinem Partner ein paar Zeilen, in denen du ihm deine Liebe ausdrückst. ● Zeige ihm deine Anerkennung, wenn er dich umwirbt. ● Nimm deinen Partner nicht für selbstverständlich. Gib ihm immer wieder Anerkennung und Bestätigung. Wir alle brauchen sie!

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Respekt und Annahme Eine Haltung des gegenseitigen Respekts ist ein wichtiger Baustein für die Ehe. Gesprächsimpuls: Kennst du Ehepaare, die respektvoll miteinander umgehen und dir Vorbild sind? Wie war es in deiner Ursprungsfamilie? Erzählt einander, was ihr beobachten konntet. Die Verlobungszeit ist eine besondere Gelegenheit, einen respektvollen Umgangsstil zu prägen. Damit legt ihr eines der wichtigen Gleise, auf denen euer „Ehe-Zug“ erfolgreich fahren kann. Eine wichtige Aufgabe in der Ehe ist, deinen Partner so anzunehmen, wie er ist. Es funktioniert nicht, wenn du ihn zuerst so verändern willst, wie du ihn haben möchtest. Liebe nimmt den anderen brutto an. Römer 15,7 (Hfa): „Nehmt einander an, so wie Christus euch angenommen hat. Auf diese Weise wird Gott geehrt.“

Liebe

Liebe ist ein wesentlicher Baustein für die Ehe und muss die Grundlage für unsere Beziehung sein. Gott möchte, dass wir lieben, wie er uns liebt. Seine Liebe ist nicht davon abhängig, was wir leisten, wie wir aussehen oder wo wir herkommen. Er liebt uns, weil sein Wesen Liebe ist. Paulus definiert, was Liebe ist: 1. Korinther 13,4–7.13 (Hfa): „Liebe ist geduldig und freundlich. Sie ist nicht verbissen, sie prahlt nicht und schaut nicht auf andere herab. Liebe verletzt nicht den Anstand und sucht nicht den eigenen Vorteil, sie lässt sich nicht reizen und ist nicht nachtragend. Sie freut sich nicht am Unrecht, sondern freut sich, wenn die Wahrheit siegt. Liebe ist immer bereit zu verzeihen, stets vertraut sie, sie verliert nie die Hoffnung und hält durch bis zum Ende. Die Liebe wird niemals vergehen. … Was bleibt, sind Glaube, Hoffnung und Liebe … Die Liebe aber ist das Größte.“ Liebe sucht das Beste für den anderen und lässt keinen Raum für Egoismus und Selbstsucht.

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Gemeinsames Glaubensfundament Gott möchte, dass wir als Ehepaar „eins werden“. Dazu ist eine gemeinsame Basis nötig, aus der wir unsere Wertvorstellungen und unseren Lebenssinn beziehen. Ist für beide Partner die Liebe zu Gott grundlegend, wird diese Liebe sie tief miteinander verbinden. Lukas 10,27 (Hfa): „Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, mit ganzer Hingabe, mit all deiner Kraft und mit deinem ganzen Verstand. Und auch deinen Mitmenschen sollst du so lieben wie dich selbst.“ Der Apostel Paulus warnt davor, sich mit Menschen zu verbinden, die eine entgegengesetzte Grundhaltung haben: 2. Korinther 6,14 (Hfa): „Zieht nicht an einem Strang mit Leuten, die nicht an Christus glauben.“ Gesprächsimpuls: Wie sieht euer gemeinsames Glaubensfundament aus? Beantwortet die folgenden Fragen für euch persönlich und tauscht anschließend eure Antworten aus. Wie wichtig ist Gott in deinem Leben? Wie beeinflusst er dein Leben und deine Entscheidungen heute? Wie stellst du dir eure Beziehung zu Gott als Ehepaar vor? Denke z. B. an Gebet, Bibellesen, Gottesdienstbesuch …

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Nacharbeit zu Einheit 1 (Zeit zu zweit) Beantwortet die folgenden drei Fragen zunächst persönlich. Danach tauscht euch darüber aus. 1. Welche Stärken wirst du deiner Meinung nach in eure Ehe einbringen? 2. Welche Stärken wird dein Partner deiner Meinung nach in eure Ehe einbringen? 3. Worin seid ihr deiner Meinung nach unterschiedlich? Welche Eigenschaften schätzt du besonders an deinem Partner? Schreibe deinem Partner einen Liebesbrief oder sage es ihm direkt und schau ihm dabei in die Augen!

Vorbereitung auf Einheit 2 Ehe als Bund verstehen Zur Vorbereitung unserer nächsten Einheit bearbeitet bitte in einer „Zeit zu zweit“ die folgenden Fragen: Was bedeutet der Begriff „Treue“ für euch? Wie kann sich Treue in eurer Beziehung ausdrücken?

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