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Chris Hayward

Ende der Ablehnung Der Weg ins Paradies ist wieder frei


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Unter dem Originaltitel „The End of Rejection“ herausgegeben von Regal Books, Gospel Light, Ventura, California, U.S.A. Copyright © 2007 by Chris Hayward Originally published in the USA by Regal Books, A Division of Gospel Light Publications, Inc. Ventura, CA 93006 U.S.A. All Rights Reserved.

Bibelstellen wurden, wenn nicht anders vermerkt, der Elberfelder Bibel entnommen (R. Brockhaus Verlag Wuppertal und Christliche Verlagsgesellschaft Dillenburg, 2006) bzw. (mit „S“ gekennzeichnet) der Schlachter-Übersetzung von 2000, Genfer Bibelgesellschaft, bzw. (mit „NLB“ gekennzeichnet) der „Neues Leben“Übertragung, Hänssler Verlag 2005, Holzgerlingen, oder („Hfa“) der „Hoffnung für alle“, Brunnen Verlag Basel und Gießen, 2003. Hervorhebungen sind jeweils vom Verfasser. Aus dem Englischen übersetzt von Dorothea Appel 1. Auflage 2007 Copyright © der deutschen Ausgabe 2007 Asaph-Verlag, D-Lüdenscheid Umschlaggestaltung: joussenkarliczek, D-Schorndorf Satz/DTP: Jens Wirth/ASAPH Druck: Schönbach-Druck, D-Erzhausen Printed in the EC ISBN: 978-3-935703-83-3 Best.-Nr.: 147383 Für kostenlose Informationen über unser umfangreiches Lieferprogramm an Büchern, Musik usw. schreiben Sie bitte an: ASAPH – D-58478 Lüdenscheid E-Mail: asaph@asaph.net – www.asaph.net


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Karen, meiner Freundin und Ehefrau, von der ich nichts anderes kenne als Liebe.


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INHALT Teil 1: ............................................................................... 13 Einführung

Kapitel 1 ........................................................................................15 Im Garten Adam und Eva bewegten sich im Einklang miteinander, ohne Scham, ohne Angst – sie lebten gemeinsam in der zufriedenen Dankbarkeit, die Heilsein und Heiligkeit mit sich bringen. Was sie nicht sehen konnten, war der große Krieg im Himmel. Luzifers letztes Gefecht stand kurz bevor. Kapitel 2 ........................................................................................19 Die große Verführung Irgendwann – die Zeit gab es schon –, bevor die Last der Sünde die ganze Schöpfung seufzen ließ, begann es. Der nur als „die Schlange“ bekannt war, fing an zu sprechen … und Eva hörte zu. Stolz und Unglaube hielten Einzug in den Garten, und Luzifer war hocherfreut. Kapitel 3 ........................................................................................23 Anfang der Scham Nie hatten Adam und Eva gesündigt – bis jetzt. Nie hatten sie von Scham gewusst – bis jetzt. Diese furchterregenden und ungewohnten Gefühle müssten wohl irgendwie mit dem Tod in Zusammenhang stehen. Es sollte lange dauern, bis sie ihre Qual und ihre Tränen verwinden würden.


8 / ENDE DER ABLEHNUNG Teil 2: ............................................................................... 31 Erkenntnis von Gut und Böse

Kapitel 4 ........................................................................................33 Mehr als ein Baum Wenn Menschen überzeugt sind, Kinder Gottes zu sein und seine Gerechtigkeit durch Jesus Christus empfangen zu haben, sind sie motiviert, entsprechend zu handeln. Wenn sie aber, obwohl sie Gottes Kinder sind, glauben, sie seien schmutzige, verderbte Sünder, dann werden sie sich höchstwahrscheinlich auch so verhalten. Kapitel 5 ........................................................................................43 Raum gewinnen Wie gewinnt der Geist der Ablehnung Raum in unserem Leben? Wie kann er uns gefangen nehmen? Sehen wir uns die zwei häufigsten Varianten an – durch Traumata und generationsübergreifende Schuld. Kapitel 6 ........................................................................................57 Gott möchte, dass Sie frei sind! Ablehnung ist Verweigern von Liebe; sie ist Gottes Wesen genau entgegengesetzt, denn Gott ist die Liebe selbst, und aus seiner großen Liebe sandte er seinen Sohn, zu sterben, damit die, die Gottes Liebe abgelehnt hatten, wieder mit ihm versöhnt werden konnten.

Teil 3: ............................................................................... 65 Mauern im Garten

Kapitel 7 ........................................................................................67 Die Ablehnung Gottes Ablehnung beginnt immer mit der Ablehnung Gottes. Adam und Eva lehnten Gott ab – seine Worte, seine Art und seine Liebe. Damit öffneten sie dem Geist der Ablehnung die Tür. So geht es auch mit uns. Wenn wir Gott ablehnen, machen wir uns abhängig von Ablehnung.


INHALT / 9 Kapitel 8 ........................................................................................79 Selbstablehnung Wenn wir uns schämen, können wir dem Herrn erlauben, sich darum zu kümmern, oder wir können versuchen, uns zu verstecken. Die Wurzel von Selbstablehnung und Selbsthass ist Scham; aber oft handelt es sich um falsche Scham, obwohl ihre Resultate tragisch real sind. Kapitel 9 ........................................................................................99 Angst vor der Ablehnung Eine der Hauptabsichten des Feindes ist, uns davon zu überzeugen, dass Gott nicht gut sei – und nicht sicher –, denn dann werden wir Angst haben, ihm unter die Augen zu treten, und werden fast alles tun, um ihm auszuweichen. Aber Gott kommt zu uns, wo wir sind – in unserem Versteck. Kapitel 10 .................................................................................... 115 Andere ablehnen Wenn wir merken, dass wir Ablehnung nicht loswerden können, dann muss normalerweise jemand anderer dafür zahlen. Mithilfe von Schuldzuschieben, Kritisieren und Beschuldigen sind wir in der Lage zu verbergen, wie elend wir uns innerlich fühlen, und unsere eigene Misere anderen überzustülpen. Eigentlich heißt das nichts anderes als sie ablehnen.

Teil 4: ............................................................................. 129 Epilog

Kapitel 11 ....................................................................................131 Von Gott bekleidet Mit eigenen Händen tötete Gott das Lamm, nahm es aus und löste seine Haut ab, er nahm Adam und Eva die Feigenblätter ab und bedeckte sie mit dem Fell, das noch warm war vom Blut des Lamms. Er kleidete sie in Unschuld. Kapitel 12 ....................................................................................141 Gnadenbeweis Bei dieser letzten Unterhaltung von Angesicht zu Angesicht im Garten Eden hatte Gott ihnen die Verheißung gegeben, dass eines Tages ein Erlöser kommen würde; ja, er kleidete sie mit dieser Erinnerung, dass eines Tages ein anderes Opfer gebracht werden würde.


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DANKSAGUNGEN Dieses Buch zu schreiben machte deshalb so viel Freude, weil es in Zusammenarbeit mit einigen ganz besonderen Menschen entstand. Danke, Ron und Carol Morris, dass ihr mir einen wunderschönen Ort zur Verfügung gestellt habt, an dem ich mich ein paar Tage zurückziehen, beten und mich sammeln konnte. Euer Zuhause war der Ausgangspunkt für dieses Buch. Du hast mir gut getan, Christi Goeser – mehr als dir bewusst ist. Wegen deiner so freundlichen Ermutigung beim Lesen des ersten Entwurfs blieb ich dran, denn ich konnte daran glauben, dass es sich lohnt, zu diesem Thema etwas zu sagen. Kathi Macias, danke für deine praktischen und geistlichen Einblicke. Sie waren unschätzbar wertvoll, ebenso wie dein verlegerisches Können. Mehr als jeder andere hast du, Karen, ein so wunderbares Verständnis von Annahme in mein Leben gebracht. In den fünfunddreißig Jahren unserer Ehe bist du immer mein Unterstützer und Ermutiger gewesen. Du zeigst mir, was Ablehnung nicht ist.


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TEIL 1

EINFÜHRUNG


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1 IM GARTEN Und Gott sah alles, was er gemacht hatte, und siehe, es war sehr gut. 1. MOSE 1,31 Das Leben war perfekt – ganz wirklich vollkommen. Das Land lebte mit einer kraftvollen Schönheit, die ihre Seele erfüllte und ihnen gleichzeitig den Atem nahm. Harmonie. Anmut. Stärke. Anbetendes Staunen bestimmte die Atmosphäre in ihrem Inneren und ihrer Umgebung. Auf wundersame Weise waren sie einander in Heiligkeit verbunden. Sie bewegten sich im Einklang miteinander, ohne Scham, ohne Angst – lebten harmonisch in der zufriedenen Dankbarkeit, die Heilsein und Heiligkeit mit sich bringen. Nichts bereitete ihnen Sorgen, kein Kummer drückte sie. Eine Idylle. Es gab keine Fragen über Gott, keine Zweifel über ihre Beziehung zu ihm. Täglich sprachen sie mit ihm. Sie wussten, dass sie geliebt waren, und erwiderten diese Liebe schlicht und unschuldig. Was sie nicht sehen konnten, war der große Krieg im Himmel. Luzifers letztes Gefecht stand kurz bevor. Jetzt zeigten sich Stolz und Arroganz dieses sehr mächtigen und bedeutenden Engelwesens, und sein Stolz und seine Arroganz würden zu einem Zusammenstoß


16 / ENDE DER ABLEHNUNG in monumentaler – ja, universeller – Größenordnung führen. Zehntausende und Aberzehntausende würden in die Auseinandersetzung einbezogen werden. Mit Luzifer und unter seiner wahnsinnigen Führung würde ein Drittel dieser Engel aus dem Himmel geworfen werden. Dieser große Engelskrieg – seine Feldzüge und Strategien, Gewinne und Verluste – würde nie in den Büchern der Menschen erfasst werden, aber sein Einfluss sollte sich auf der Erde ausbreiten in immerwährender Rebellion. Könnte es sein, dass Luzifer die Erde als Austragungsort für seinen Krieg forderte? Möglich. Vielleicht sah der Vater der Lüge eine Gelegenheit, den Allmächtigen auf einzigartige, persönliche Weise herauszufordern und zu überwältigen. Nach Luzifers verdrehtem Denken könnten jene schwachen und äußerst ärgerlichen Wesen namens Adam und Eva – geringer als Engel, aber geliebt von Gott – ihm zur Rechtfertigung verhelfen. Wenn nämlich diese neu geschaffene, perfekte Rasse gegen Gott rebellieren würde, wie sollten dann Engel für das Gleiche verurteilt werden können? Stolz macht blind. In all seinen hochfliegenden Plänen bedachte Luzifer nicht, dass Gott ewig ist. Sein Fuß steht ebenso selbstverständlich in der Vergangenheit wie in der Zukunft; seine Weisheit und Macht sind grenzenlos. Tatsächlich sollte die Erde das neue Schlachtfeld werden – nicht weil Luzifer das so wollte, sondern weil Gott es souverän anordnete. Und bei diesem letzten Gefecht würde es um Erlösung gehen – für Luzifers Begriffe ein lohnendes Ziel, man bedenke, dass Gott seine Forderung nach Ebenbürtigkeit abgelehnt hatte. Wenn der Mensch, der vollkommen war, Gottes souveräne Herrschaft ablehnte, wie sollte dann das gleiche Ansinnen Luzifer zum Vorwurf gemacht werden? Er könnte stattdessen erlöst und wieder an der ihm rechtmäßig zustehenden Stelle eingesetzt werden, während Gott gedemütigt und als ungerecht, unfair und schwach dastehen würde. So wurde jene Erde, die perfekte Welt strahlender Schönheit, zum großen Schauplatz der Entscheidungsschlacht. Am Ende, dachte Luzifer, könnte er immer noch gewinnen. Dann würde er nicht nur wieder


IM GARTEN / 17 an seinen rechtmäßigen Platz eingesetzt, sondern auch in seiner neuen erhöhten Position akzeptiert – Gott selbst gleichgestellt. Schließlich hatte sich Luzifer einst in den heiligen Hallen des Himmels bewegt und war spontan vor Gottes Thron getreten. Aus den Worten in Hiob 1 kann man schließen, dass er jederzeit nach Belieben vor Gott erscheinen konnte. Niemand im Himmel hatte seine Schönheit, Anmut und seine Fähigkeiten, niemand war ihm vergleichbar – am allerwenigsten diese neue Rasse, die geschaffen war „nach dem Bild Gottes“. Luzifer in all seiner Schönheit und Selbstgefälligkeit würde sich nicht von diesen kümmerlichen irdischen Geschöpfen verdrängen lassen. Gott liebte sie, und deshalb stellten sie eine Bedrohung dar, die um jeden Preis beseitigt werden musste. Das wäre dann wirklich ausgleichende Gerechtigkeit. Die Menschheit würde fallen. Gott wäre abgelehnt, Luzifer gerechtfertigt. Und der Himmel würde unter seine Herrschaft fallen. Stolz macht blind. Dieser arrogante Usurpator des Himmelsthrons konnte den größeren Plan hinter allem nicht sehen, der vor Anbeginn der Schöpfung entworfen worden war und auf den sich der ewige Gott geeinigt hatte. Nach Gottes Vorsehung würde Macht überwunden werden von Schwachheit, Stolz unterworfen von Demut, Hass besiegt von Liebe, Größe offenbart in Dienstbereitschaft. Der Erlöser würde kommen!

Ganz persönlich 1. Denken Sie über Ihr ganzes Leben nach und beschreiben Sie die Situation, die einer Idylle am ähnlichsten war – das Nächstbeste nach dem Himmel selbst. Was meinen Sie: Weswegen empfinden Sie diese Situation so? 2. Nennen Sie die Beziehungen, die Sie jetzt haben (oder in der Vergangenheit hatten), in denen Sie nie bezweifelten, dass Sie geliebt wurden. Wie fühlen oder fühlten Sie sich? Wie wirkte sich das auf Ihr Selbstbild aus? Wenn Sie solch eine Beziehung nie erlebt haben, überlegen Sie, wie anders Ihr Leben mit dieser Erfahrung sein könnte.


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2 DIE

GROSSE

VERFÜHRUNG

Und Gott der Herr gebot dem Menschen und sprach: Von jedem Baum des Gartens darfst du nach Belieben essen; aber von dem Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen sollst du nicht essen; denn an dem Tag, da du davon isst, musst du gewisslich sterben! 1. MOSE 2,16-17 Irgendwann – die Zeit gab es schon – begann es. Der nur als „die Schlange“ bekannt war, fing an zu sprechen. Für Eva war das nichts Ungewöhnliches. Vielleicht konnten die Geschöpfe einmal sprechen, bevor die Last der Sünde die ganze Schöpfung seufzen ließ. Wir wissen nicht, wie lange genau sich diese Unterhaltung hinzog, über Wochen, vielleicht sogar über Monate. Luzifer selbst besetzte dieses unauffällige und geschickte Wesen, und die Zeit war auf seiner Seite. Mit List und Geduld würde er aus diesem idyllischen Garten einen Ort des Todeskampfes machen. Eva war brillant und schön, vollkommen in jeder Hinsicht, aber sie war naiv. Sie wusste nichts von Arglist. Den Begriff „Wahrheit“ gab es für sie nicht. Um Wahrheit zu verstehen, hätte man auch Lügen kennen müssen, und mit Lügen hatte sie keinerlei Erfahrung.


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