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Andachten aus den Psalmen Davids


© Copyright Derek Prince. All rights reserved. © Copyright der deutschen Ausgabe 2003 by Asaph-Verlag 3., geringfügig veränderte Auflage 2022 Titel der Originalausgabe: Chords from David’s Harp Aus dem Englischen übersetzt von Jost Buch Bibelzitate wurden im Allgemeinen der Einheitsübersetzung entnommen (Einheitsübersetzung der Heiligen Schrift © 1980 Katholische Bibelanstalt, Stuttgart), andernfalls folgendermaßen gekennzeichneten Übersetzungen: SL: Übersetzung von Franz Eugen Schlachter © 1978 Genfer Bibelgesellschaft, Genf SLn: Bibeltext der Schlachter, Copyright © 2000 Genfer Bibelgesellschaft REÜ: Revidierte Elberfelder Bibel © 1980 R. Brockhaus Verlag, Wuppertal Freie Übersetzungen: Da sich Derek Prince wiederholt sehr stark auf bestimmte Worte der englischen Übersetzungen KJV oder NIV bezieht und diese auch in seinem Text verwendet, wurde zugunsten der Einheitlichkeit und Klarheit mehrmals nicht wörtlich, sondern frei übersetzt bzw. wurden die Ausdrücke der deutschen Bibelübersetzungen übernommen. Falls sich gewisse Wortspiele und Bezüge des Englischen auf diese Weise dennoch nicht übertragen ließen, wurden an wenigen Stellen Zusätze zur Verdeutlichung eingefügt. Umschlaggestaltung: Fontis Media, René Graf Satz: Samuel Ryba Druck: Arka, PL Printed in the EU ISBN 978-3-935703-22-2 Bestellnummer 147322 Für kostenlose Informationen über unser umfangreiches Lieferprogramm an christlicher Literatur, Musik und vielem mehr wenden Sie sich bitte an: Fontis Media GmbH, Baukloh 1, D-58515 Lüdenscheid fontis@fontis-media.de oder www.fontis-shop.de


VORWORT DES AUTORS

Davids Harfe ist lange verklungen. Auch hat uns die Geschichte keine Aufzeichnung über den Notensatz seiner Musik überliefert. Vielleicht wurde ein solcher auch niemals in schriftlicher Form festgehalten. Er wurde nur im Gedächtnis der Musiker gespeichert, die David ausgebildet hatte, und von diesen an die nachfolgenden Generationen überliefert – bis mit der Zerstörung des zweiten Tempels ihre Musik endgültig verstummte. Dennoch leben die Melodien der Harfe Davids weiter, nicht als vernehmbarer Klang eines Musikinstrumentes, sondern vielmehr als innere Resonanz der Seele, die Davids Psalmen immer noch hervorrufen. Im Laufe der Jahrhunderte ist diese Antwort der Seele auf die Psalmen Davids zur Erfahrung von unzähligen Millionen Menschen aus allen Hintergründen und jedem Winkel der Erde geworden. Wie sollen wir diese innere Resonanz beschreiben? Vielleicht ist der Begriff andächtiges Nachsinnen am geeignetsten. Davids erster Psalm spricht einen speziellen Segen über demjenigen aus, der bei Tag und bei Nacht andächtig über Gottes Gesetz nachsinnt. David verkündet nicht nur diesen Segen; er liefert uns auch eine unerschöpfliche Stofffülle, um dieses Nachsinnen anzuregen. In dieser Welt findet man keine Literatur, die die menschliche Seele besser zum andächtigen Nachsinnen über die tiefen und allzeit gültigen Wahrheiten Gottes anreizen könnte als die Psalmen Davids. Seit mehr als 40 Jahren habe ich mich immer wieder den Psalmen Davids zugewandt, um die Bedürfnisse meiner


Seele – Ermutigung, Inspiration, Korrektur, innere Stärke und Vision – zu stillen. Es ist mein aufrichtiges Gebet, dass diese kurzen, persönlichen Andachten auch meine Leser zum eigenen Nachsinnen anregen, das weit über das hinausgeht, was ich in Worte zu kleiden vermochte. Das andächtige Forschen im Gesetz Gottes erweist sich als unerschöpflicher Ozean der Freude, dessen flachste Ufer nur von einer Seele zur anderen mit Worten übermittelt werden können. Die Fülle des Ozeans jedoch findet allein in der tiefsten Gemeinschaft der Seele mit Gott selbst ihren Ausdruck. Die Andachten in diesem Buch sind in der Reihenfolge der Abschnitte aus den entsprechenden Psalmen geordnet. Sie beginnen mit Psalm 1 und enden mit einem Abschnitt aus Psalm 147. Viele Leser möchten wahrscheinlich diese Reihenfolge einhalten und vielleicht zu Beginn oder am Ende eines jeden Tages eine Andacht halten. Es mag aber auch sein, dass mitunter jemand nach einer speziellen Andacht sucht, die zu seiner besonderen Stimmung oder Situation passt. Um dies zu ermöglichen, habe ich ein Inhaltsverzeichnis des gesamten Stoffs in diesem Buch mit sieben thematischen Abschnitten zusammengestellt: 1. Gottes ewige Majestät 2. Gebet und Lobpreis 3. Die Wege Gottes verstehen lernen 4. In Leidenszeiten Gott erfahren 5. Gottes allumfassende Fürsorge 6. Das Wort in Aktion 7. Zeit und Ewigkeit Eine ganze Anzahl dieser Andachten sind in mehr als einem Abschnitt aufgelistet. Viele der unter „In Leidenszeiten Gott erfahren“ genannten Lektionen findet man beispielsweise


unter „Die Wege Gottes verstehen lernen“ wieder. Dadurch wird eine wichtige, praktische Lehre verdeutlicht: Gerade in Leidenszeiten lernen wir sehr schnell und effektiv die Wege Gottes zu verstehen. Es dient auch dazu, die Vielgestaltigkeit der Psalmen herauszustellen. Selbst ein kurzer Vers mit ein oder zwei Zeilen vermag uns Einsicht in mehrere kostbare Aspekte der göttlichen Wahrheit zu verleihen. „Die Weisung des Herrn ist vollkommen, sie erquickt den Menschen. Das Gesetz des Herrn ist verlässlich, den Unwissenden macht es weise. Die Befehle des Herrn sind richtig, sie erfreuen das Herz; das Gebot des Herrn ist lauter, es erleuchtet die Augen.“ (Psalm 19,8–9)

Mögen die nachfolgenden Andachten Ihnen helfen, Ihr volles Erbteil zu empfangen. Mögen sie Ihre Seele erquicken, Sie weise machen, Ihr Herz erfreuen und Ihre Augen erleuchten!

Derek Prince Jerusalem, Mai 1983


INHALTSVERZEICHNIS

1. Gottes ewige Majestät Psalm 8,4–5 Psalm 17,15 Psalm 18,47 Psalm 22,4 Psalm 29,9

Mitten auf der Bühne ................................. 26 Gekleidet in Gerechtigkeit..................... 34 Gott lebt ................................................................ 38 Ein königlicher Thron................................ 40 Wie wir Gottes Tempel werden können ............................................... 50 Psalm 29,10–11 Gott thront über der Flut ........................ 52 Psalm 33,6.9 Das schöpferische Wort ........................... 60 Psalm 45,7–9 Die Schönheit der Gerechtigkeit ...... 80 Psalm 46,7.10–11 Seid still und erkennt ................................. 82 Psalm 62,2–3.6–7 Bei Gott allein................................................... 98 Psalm 63,2–3.7 Begegnung mit Gott ................................. 100 Psalm 90,2.4 In der Ewigkeit zu Hause ..................... 114 Psalm 96,11–13 In erwartungsvoller Vorfreude ........ 128 Psalm 102,12–14.17 Die Stunde ist da ......................................... 132 Psalm 103,11–12 Unermessliche Liebe und Güte ...... 136 Psalm 110,3 Am Tag der Schlacht ................................ 152 Psalm 113,5–8 Unser Anteil an der Erhabenheit Gottes................................................................... 156 Psalm 119,89 Dein Wort steht fest im Himmel .... 172 Psalm 121,1-3 Hilfe, die nie versagt................................. 186 Psalm 147,4–5 Er ruft die Sterne mit Namen ........... 214

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2. Gebet und Lobpreis Psalm 8,3

Durch Lobpreis die Oberhand gewinnen .............................................................. 24 Psalm 22,4 Ein königlicher Thron................................ 40 Psalm 29,9 Wie wir Gottes Tempel werden können ................................................................... 50 Psalm 65,2–4 Gott hört und beantwortet Gebet .................................................................... 102 Psalm 95,1–2.6.7b–8 Zugang zu Gott durch Anbetung ... 124 Psalm 96,1 Ein neues Lied............................................... 126 Psalm 100,4–5 Tore des Lobpreises.................................. 130 Psalm 102,17–19 Zum Lobpreis erschaffen ..................... 134 Psalm 106,13–15 Gefährliche Bitten ..................................... 146 Psalm 108,2 Gottes Plan für meine Zunge ............ 150 Psalm 122,6 Frieden durch Gebet................................ 192 Psalm 138,2 Zugang zum Herzen Gottes ................ 202 Psalm 143,11–12 Vier Schlüssel für erhörte Gebete .. 210

3. Die Wege Gottes verstehen lernen Psalm 1,1–3 Psalm 5,4 Psalm 5,13 Psalm 8,3 Psalm 12,7 Psalm 16,7 Psalm 18,26–27 Psalm 23,5 Psalm 25,12.14

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Segensreicher Wohlstand ....................... 14 Den Tag mit Gott beginnen ................... 20 Wahre Sicherheit........................................... 22 Durch Lobpreis die Oberhand gewinnen .............................................................. 24 Wie Silber geläutert .................................... 30 Der wunderbare Ratgeber ..................... 32 Offenheit vor Gott ........................................ 36 Gottes Festtafel ............................................... 46 In Gottes Schule bis zur Abschlussprüfung ............................... 48


Psalm 31,15–16 Psalm 32,1–2 Psalm 36,8–9

Der Herr der Zeit ........................................... 56 Segensreiche Vergebung.......................... 58 Unsere Wünsche und Gottes Wohlgefallen ..................................................... 68 Psalm 37,4 Freude an Gott ................................................. 70 Psalm 37,5 Erst anbefehlen – dann vertrauen! .. 72 Psalm 40,7–9 Öffne meine Ohren! .................................... 74 Psalm 43,4 Die Freisetzung der Freude ................... 78 Psalm 45,7–9 Die Schönheit der Gerechtigkeit ...... 80 Psalm 50,14–15 Der Ausweg aus der Not .......................... 84 Psalm 51,8 Verborgene Weisheit .................................. 86 Psalm 51,12 Ein reines Herz ................................................ 88 Psalm 51,18–19 Ein zerbrochener Geist............................. 90 Psalm 61,2–3 Vom Ende der Erde ...................................... 96 Psalm 63,2–3.7 Begegnung mit Gott ................................. 100 Psalm 66,10 Im Schmelzofen geläutert ................... 104 Psalm 68,7 Hoffnung für die Einsamen ................ 106 Psalm 73,26 Stärke, die nie versagt ............................. 108 Psalm 86,11–12 Ein ungeteiltes Herz ................................. 112 Psalm 90,12 Die richtigen Prioritäten setzen ..... 116 Psalm 92,13–16 Gepflanzt im Hause Gottes................. 118 Psalm 94,12–13 Segensreiche Disziplin ........................... 120 Psalm 95,1–2.6.7b–8 Zugang zu Gott durch Anbetung ... 124 Psalm 96,1 Ein neues Lied............................................... 126 Psalm 96,11–13 In erwartungsvoller Vorfreude ........ 128 Psalm 100,4–5 Tore des Lobpreises.................................. 130 Psalm 102,17–19 Zum Lobpreis erschaffen ..................... 134 Psalm 105,17–20 Durch Gottes Verheißung geläutert ............................................................ 138 Psalm 105,39 Überschattet................................................... 142 Psalm 105,41 Gott ist im Felsen ........................................ 144 Psalm 106,13–15 Gefährliche Bitten ..................................... 146 Psalm 107,17–20 An der Pforte des Todes ....................... 148 9


Psalm 108,2 Psalm 110,3 Psalm 111,10 Psalm 113,5–8 Psalm 118,17 Psalm 119,19–20 Psalm 119,32 Psalm 119,49–50 Psalm 119,59–60 Psalm 119,63 Psalm 119,65.71.75 Psalm 119,90–91 Psalm 119,105 Psalm 119,127–128 Psalm 122,3 Psalm 122,6 Psalm 129,1–2.5–6 Psalm 131,1–2 Psalm 133 Psalm 139,13–16 Psalm 139,21–22 Psalm 146,9

Gottes Plan für meine Zunge ............ 150 Am Tag der Schlacht ................................ 152 Das Fundament der Weisheit............ 154 Unser Anteil an der Erhabenheit Gottes................................................................... 156 Erwähle das Leben .................................... 158 Auf Gottes Gesetze bauen ................... 160 Ein befreites Herz ...................................... 162 Erquickung durch Gottes Wort....... 164 Zeit zum Innehalten und Überdenken ......................................... 166 Freundschaft mit Gottes Volk ........... 168 Im Leiden lernen ........................................ 170 Der Plan der Gesetze Gottes ............. 174 Der nächste Schritt ................................... 178 Gottes Gebote zu Herzen nehmen............................................................... 180 Dicht gebaut und fest gefügt.............. 190 Frieden durch Gebet................................ 192 Die Wasserscheide der Geschichte ............................................. 196 Wie ein entwöhntes Kind .................... 198 Die Stätte des Segens............................... 200 Den Tempel Gottes respektieren ... 206 Die fünfte Kolonne.................................... 208 Die Religion, die Gott akzeptiert ... 212

4. In Leidenszeiten Gott erfahren Psalm 11,1 Psalm 23,4 Psalm 23,5 10

Der Zufluchtsort ............................................ 28 Das Tal des Todesschattens ................... 44 Gottes Festtafel ............................................... 46


Psalm 29,10–11 Psalm 30,3 Psalm 34,8 Psalm 35,1–3 Psalm 42,2–3 Psalm 50,14–15 Psalm 51,12 Psalm 51,18–19 Psalm 56,4–5 Psalm 56,9 Psalm 61,2–3 Psalm 65,2–4 Psalm 66,10 Psalm 73,26 Psalm 94,18–19 Psalm 105,17–20 Psalm 107,17–20 Psalm 118,17 Psalm 119,65.71.75 Psalm 119,92–93 Psalm 138,8 Psalm 143,11–12

Gott thront über der Flut ........................ 52 Der Hilferuf ........................................................ 54 Die unsichtbare Armee ............................ 64 Beschützt.............................................................. 66 Der Durst der Seele ..................................... 76 Der Ausweg aus der Not .......................... 84 Ein reines Herz ................................................ 88 Ein zerbrochener Geist............................. 90 Wie man Furcht überwindet................ 92 Ein Krug voll Tränen ................................... 94 Vom Ende der Erde ...................................... 96 Gott hört und beantwortet Gebet .................................................................... 102 Im Schmelzofen geläutert ................... 104 Stärke, die nie versagt ............................. 108 Wenn mein Fuß wankt ........................... 122 Durch Gottes Verheißung geläutert ............................................................. 138 An der Pforte des Todes ........................ 148 Erwähle das Leben ................................ 158 Im Leiden lernen ........................................ 170 Verankert in Gottes Gesetz ................. 176 Sein Plan für mich...................................... 204 Vier Schlüssel für erhörte Gebete .. 210

5. Gottes allumfassende Fürsorge Psalm 3,6–7 Psalm 4,7–8 Psalm 8,4–5 Psalm 11,1 Psalm 16,7

Die Gabe des Schlafes................................ 16 Die Quelle der Freude ............................... 18 Mitten auf der Bühne ................................. 26 Der Zufluchtsort ............................................ 28 Der wunderbare Ratgeber ..................... 32 11


Psalm 18,47 Psalm 23,1 Psalm 23,4 Psalm 23,5 Psalm 30,3 Psalm 34,5–6 Psalm 34,8 Psalm 35,1–3 Psalm 36,8–9

Gott lebt ................................................................ 38 Eine einzigartige Beziehung.................. 42 Das Tal des Todesschattens ................... 44 Gottes Festtafel ............................................... 46 Der Hilferuf ........................................................ 54 Von Angst befreit ........................................... 62 Die unsichtbare Armee ........................... 64 Beschützt.............................................................. 66 Unsere Wünsche und Gottes Wohlgefallen ..................................................... 68 Psalm 37,4 Freude an Gott ................................................. 70 Psalm 37,5 Erst anbefehlen – dann vertrauen! ...72 Psalm 62,2–3.6–7 Bei Gott allein................................................... 98 Psalm 68,7 Hoffnung für die Einsamen ................ 106 Psalm 84,3–5 Heimweh ........................................................... 110 Psalm 94,18–19 Wenn mein Fuß wankt ........................... 122 Psalm 102,12–14.17 Die Stunde ist da ......................................... 132 Psalm 103,11–12 Unermessliche Liebe und Güte ...... 136 Psalm 105,37 Das Wunder der Erlösung ................... 140 Psalm 105,39 Überschattet................................................... 142 Psalm 105,41 Gott ist im Felsen ........................................ 144 Psalm 119,140 Verheißungen, die den Test bestehen............................................................. 182 Psalm 119,165 Der Schlüssel zum Frieden ................. 184 Psalm 121,1–3 Hilfe, die nie versagt................................. 186 Psalm 121,7–8 Vollständiger Schutz ................................ 188 Psalm 125,1–2 Stabilität, Sicherheit und Ruhe ....... 194 Psalm 138,2 Zugang zum Herzen Gottes ................ 202 Psalm 138,8 Sein Plan für mich...................................... 204 Psalm 147,4–5 Er ruft die Sterne mit Namen ........... 214

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6. Das Wort in Aktion Psalm 1,1–3 Psalm 12,7 Psalm 33,6.9 Psalm 56,4–5 Psalm 119,32 Psalm 119,49–50 Psalm 119,59–60 Psalm 119,89 Psalm 119,90–91 Psalm 119,92–93 Psalm 119,105 Psalm 119,127–128 Psalm 119,140 Psalm 119,165

Segensreicher Wohlstand ....................... 14 Wie Silber geläutert .................................... 30 Das schöpferische Wort ........................... 60 Wie man Furcht überwindet................ 92 Ein befreites Herz ...................................... 162 Erquickung durch Gottes Wort....... 164 Zeit zum Innehalten und Überdenken ......................................... 166 Dein Wort steht fest im Himmel .... 172 Der Plan der Gesetze Gottes ............. 174 Verankert in Gottes Gesetz ................. 176 Der nächste Schritt ................................... 178 Gottes Gebote zu Herzen nehmen............................................................... 180 Verheißungen, die den Test bestehen............................................................. 182 Der Schlüssel zum Frieden ................. 184

7. Zeit und Ewigkeit Psalm 17,15 Psalm 31,15–16 Psalm 56,9 Psalm 90,2.4 Psalm 90,12 Psalm 121,7–8

Gekleidet in Gerechtigkeit..................... 34 Der Herr der Zeit ........................................... 56 Ein Krug voll Tränen ................................... 94 In der Ewigkeit zu Hause ...................... 114 Die richtigen Prioritäten setzen ..... 116 Vollständiger Schutz ................................ 188

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SEGENSREICHER WOHLSTAND „Wohl dem, der nicht wandelt nach dem Rate der Gottlosen noch tritt auf den Weg der Sünder noch sitzt, da die Spötter sitzen; sondern seine Lust hat am Gesetz des Herrn und in seinem Gesetze forscht Tag und Nacht. Der ist wie ein Baum, gepflanzt an Wasserbächen, der seine Frucht bringt zu seiner Zeit und dessen Blätter nicht verwelken, und alles, was er macht, gerät wohl.“ — Psalm 1,1–3 (SL)

„Wohl dem“: In den ersten Worten von Psalm 1 finden wir die Kernaussage aller nachfolgenden Psalmen. Die darin aufgezeigten Segnungen fließen in zwei Richtungen: von Gott zum Menschen und dann vom Menschen wieder zurück zu Gott. David fährt fort und fasst die den Menschen verheißenen Segnungen in einem kurzen, aussagekräftigen Satz zusammen: „Alles, was er macht, gerät wohl.“ Wie können Sie eine solche Person werden, die von Gott so gesegnet ist, dass alles, was immer Sie tun, wohl gerät? David stellt fünf Bedingungen auf, von denen die ersten drei negativ, die letzten zwei positiv formuliert sind. Zuerst die negativen Bedingungen: Sie dürfen nicht nach dem Rate der Gottlosen wandeln; Sie dürfen nicht auf den Weg der Sünder treten; Sie dürfen nicht bei den Spöttern sitzen. Hier stellt sich die entscheidende Frage: Woher beziehen Sie 14


Ihren Rat? Der Rat, den Sie befolgen, bestimmt die Richtung Ihres Lebens. Wenn Sie Ihren Rat von Menschen beziehen, die Gottes Prinzipien ablehnen und seine Anforderungen verspotten, dann können Sie keinen Anspruch auf seinen Segen geltend machen. Als Nächstes die positiven Bedingungen: Sie müssen Ihre Lust am Gesetz des Herrn haben und Sie müssen es Tag und Nacht erforschen. Die letztendliche Quelle für weisen und gerechten Rat ist das Gesetz des Herrn. Wenn Sie Ihr Herz und Ihren Sinn beständig mit seinem Gesetz füllen und wenn Sie Ihr Leben danach ausrichten, wird Gott Ihnen Segen und Wohlstand als Ihr Erbe zuteilen. Vielleicht sind Sie durch Frustration und Versagen müde geworden. Dann achten Sie auf diese Vorschriften. Sinnen Sie darüber nach. Wenden Sie sie an. Sie werden sich auch in Ihrem Leben auswirken. Gott selbst garantiert Ihnen den Erfolg.

• MEINE ANTWORT IM GLAUBEN Herr, ich will dem Beispiel Davids folgen und sagen: „Deine Vorschriften machen mich froh; sie sind meine Berater“ — (Ps. 119,24).

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DIE GABE DES SCHLAFES „Ich lege mich nieder und schlafe ein, ich wache wieder auf, denn der Herr beschützt mich. Viele Tausende von Kriegern fürchte ich nicht, wenn sie mich ringsum belagern.“ — Psalm 3,6–7 „In Frieden leg ich mich nieder und schlafe ein; denn du allein, Herr, lässt mich sorglos ruhen.“ — Psalm 4,9 „… sicherlich gönnt er seinen Geliebten den Schlaf!“ — Psalm 127,2 (SL)

Eine der schönen Offenbarungen der Schrift ist die, dass der Schlaf eine Gabe Gottes für seine Geliebten ist. David stand unter gewaltigem Druck und war von allen Seiten von Feinden umgeben, die sogar sein Leben bedrohten. Er spricht von „Tausenden von Kriegern“, die ihn ringsum belagerten. Und doch kannte er in dieser Situation die Glückseligkeit eines ungestörten, friedvollen Schlafes. Dafür nennt er zwei Gründe: „Denn der Herr beschützt mich“, und: „Denn du allein, Herr, lässt mich sorglos ruhen.“ Seine Sicherheit gründete sich allein auf den Herrn – nicht auf Umstände, auf materielle Vorkehrungen oder auf zerbrechliche Versprechungen von Menschen, sondern auf die ewigen, unwandelbaren Verheißungen des Wortes Gottes. 16


Jede Nacht vertraute er sich dem Herrn an. Er legte sich nieder mit Zuversicht in dem Herrn. Er wusste, dass seine Seele in der Obhut des Herrn sicher war. Er konnte schlafen, und er konnte wieder aufwachen ohne Angst, ohne Furcht, ohne die Qual der Schlaflosigkeit. Es gibt heutzutage viele, die diese gesegnete Gewissheit nicht haben. Wenn es Nacht wird, sind sie bedrängt, verwirrt, furchtsam. Die Gedanken und Sorgen des Tages verfolgen sie bis in die Nacht. Wenn Sie zu diesen Menschen gehören, dann lernen Sie eine Lektion von David. Erkennen Sie, dass Gott selbst die allein ausreichende Quelle Ihrer Sicherheit und Ihres Friedens ist. Dann nehmen Sie in einfachem Glauben seine Liebesgabe an – den Schlaf!

• MEINE ANTWORT IM GLAUBEN Herr, ich glaube, dass du mich liebst und dass du auch mir deine segensreiche Gabe des Schlafes schenkst.

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DIE QUELLE DER FREUDE „Viele sagen: ,Wer lässt uns Gutes erleben?‘ Herr, lass dein Angesicht über uns leuchten! Du legst mir größere Freude ins Herz, als andere haben bei Korn und Wein in Fülle.“ — Psalm 4,7–8

Wie sehr trifft dies auf unsere gegenwärtige Situation zu! Viele Leute fragen tatsächlich: „Wer lässt uns Gutes erleben?“ Eine gewisse Enttäuschung ist spürbar – ein durchdringendes Gefühl von Pessimismus. Dies trifft besonders im Bereich der Politik zu. Dort mangelt es an Vertrauen in die politische Leiterschaft – die Folge einer qualvollen Serie von nicht bewältigten Krisen, in die wir in den letzten Jahrzehnten geraten sind. Dennoch gibt es eine Antwort auf die Frage: „Wer lässt uns Gutes erleben?“ Diese Antwort ist auch heute noch gültig. David selbst gibt sie uns, wenn er weiter sagt: „Herr, lass dein Angesicht über uns leuchten!“ Das wahrhaft Gute hat nur eine Quelle. Es kommt von dem Herrn. Wenn er das Licht seines Angesichtes über uns leuchten lässt, vertreibt dieses Licht das Dunkel der Ungewissheit, der Unsicherheit und des Pessimismus. Stattdessen werden wir mit Freude erfüllt – „größere Freude, als andere haben bei Korn und Wein in Fülle“. Für diejenigen, deren Ausblick auf den materiellen Bereich begrenzt ist, müssen Zufriedenheit und Sicherheit an materiellem Überfluss gemessen werden. Aber für diejenigen, die gelernt haben, im 18


Glauben zu Gott zu blicken, gibt es eine andere, unerschöpfliche und gleichmäßig sprudelnde Quelle. Die Zufriedenheit, die sie anbietet, übersteigt alles andere, was wir durch bloße materielle Fülle erhalten könnten. „Jede gute Gabe und jedes vollkommene Geschenk kommt von oben herab, von dem Vater der Lichter, bei dem keine Veränderung ist noch eines Wechsels Schatten“ (Jak. 1,17 REÜ).

• MEINE ANTWORT IM GLAUBEN Lass das Licht deines Angesichtes über mir leuchten, Herr, damit ich die Fülle deiner Versorgung sehen und mich daran erfreuen kann.

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DEN TAG MIT GOTT BEGINNEN „Herr, am Morgen hörst du mein Rufen, am Morgen rüst ich das Opfer zu, halte Ausschau nach dir.“ — Psalm 5,4

Wie fängt Ihr Tag an? Beginnen Sie in Kampf und Nervosität und versuchen Sie, drei verschiedene Dinge auf einmal zu tun? Fehlt Ihnen oft der Atem und die Gemütsruhe? Haben Sie keine Geduld mit Ihrer Ehefrau oder Ihrem Ehemann, schelten Sie die Kinder und sind ängstlich oder unfähig, mit Schwierigkeiten fertig zu werden? Gehen Sie unvorbereitet und schlecht ausgerüstet in den Tag, ganz und gar nicht zuversichtlich in Bezug auf das, was vor Ihnen liegt? Der Grund dafür ist einfach: Sie beginnen Ihren Tag nicht richtig. Lernen Sie eine Lektion von David: „Herr, am Morgen hörst du mein Rufen.“ Als Erstes erhob David jeden Morgen seine Stimme zu dem Herrn. Seine ersten Worte am Tag waren an Gott gerichtet, nicht an einen Menschen. Er fährt fort: „Am Morgen rüst ich das Opfer zu, halte Ausschau nach dir.“ Was für eine weise Art, den Tag zu beginnen! Erheben Sie Ihre Stimme im Gebet zu Gott. Legen Sie Ihre Bitten vor ihn. Breiten Sie die Dinge vor ihm aus, die Sie an diesem Tag zu tun haben. Vertrauen Sie ihm Ihre Probleme und Schwierigkeiten an, die Sie erwarten. Ordnen Sie ihm Ihre Entscheidungen unter. Genau wie David werden Sie dann fähig sein, nach ihm Ausschau zu halten. Sie werden 20


vollständig ausgerüstet in diesen Tag gehen und die Antworten auf die Gebete zuversichtlich erwarten, die Sie an diesem Morgen vor Gott gelegt haben. Ein griechisches Sprichwort besagt: „Der Anfang ist schon die Hälfte vom Ganzen.“ Sicherlich trifft das darauf zu. Wie gut jeder Tag verläuft, wie wir unseren Tag beginnen, entscheidet beinahe über alles, was danach kommt. Selten wird das Ende des Tages gesegneter sein als sein Anfang. Darum beginnen Sie jeden Tag damit, Gott Ihre Stimme hören zu lassen.

• MEINE ANTWORT IM GLAUBEN Hilf mir, Herr, jeden Tag in der richtigen Weise zu beginnen, indem ich dich meine Stimme hören lasse und meine Bitten vor dich lege.

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WAHRE SICHERHEIT „Denn du, Herr, segnest den Gerechten. Wie mit einem Schild deckst du ihn mit deiner Gnade.“ — Psalm 5,13

David war sich einer Sache sicher: Gott segnet den Gerechten. Wir brauchen dessen nicht weniger sicher zu sein. Viele Quellen, von denen wir Sicherheit und Gewissheit erwartet hatten, sind heutzutage versiegt. Politische und finanzielle Institutionen, denen man vertraute, brechen um uns herum zusammen. Aber eine Sache im Leben ist immer noch sicher: Gott segnet den Gerechten. Diese einfache, unwandelbare Tatsache enthält wichtige praktische Konsequenzen für unseren Lebensstil. Auf der einen Seite brauchen wir weniger Zeit und Mühe für die Gewährleistung der materiellen Sicherheit aufzuwenden. Auf der anderen Seite muss es mehr unser Anliegen sein, uns zu versichern, dass unser Leben vor Gott in Ordnung ist und dass wir uns für den Segen des Herrn qualifizieren, den er für den Gerechten – und nur für den Gerechten – aufbewahrt. Der Segen des Herrn zieht gleichzeitig den Schutz Gottes nach sich. David sagt: „Wie mit einem Schild deckst du ihn (den Gerechten) mit deiner Gnade.“ Gottes Gnade gilt dem Gerechten. Wenn wir in seiner Gerechtigkeit leben, umgibt uns seine Gnade wie ein Schild von allen Seiten. Sie schützt uns vor den Schlägen und dem Druck des Lebens. Sie stellt sich zwischen uns und die Mächte des Bösen, die uns zu zerstören 22


suchen – Mächte, die zu kräftig und zu listig sind, als dass wir mit ihnen in unserer eigenen Stärke oder Weisheit fertig werden können. Gegenüber diesen Mächten haben wir keinen anderen Schutz als den unsichtbaren, aber unbesiegbaren Schild der Gnade des Herrn. Im Lichte dieser unwandelbaren Gesetze, die unser Leben beherrschen, müssen wir unsere Prioritäten neu überprüfen. Gerechtigkeit schüttet bessere – und dauerhaftere – Dividenden aus als Klugheit, Zweckmäßigkeit oder Selbstinteresse. „Euch aber muss es zuerst um sein Reich und um seine Gerechtigkeit gehen; dann wird euch alles andere dazugegeben“ (Matth. 6,33).

• MEINE ANTWORT IM GLAUBEN Hilf mir, Herr, dass es mir mehr um Gerechtigkeit geht als um Erfolg oder Zweckmäßigkeit.

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DURCH LOBPREIS DIE OBERHAND GEWINNEN „Aus dem Mund der Kinder und Säuglinge schaffst du dir Lob, deinen Gegnern zum Trotz; deine Feinde und Widersacher müssen verstummen.“ — Psalm 8,3

In dem Buch der Psalmen erwähnt David ständig seine Feinde. Wenige Menschen hatten mehr Feinde als David. Beharrlich verfolgten und umgaben sie ihn, weil sie ihn vernichten wollten. Er überlebte nur deshalb, weil er das Geheimnis des richtigen Umgangs mit seinen Feinden gelernt hatte. Er begegnete ihnen nicht in seiner eigenen Kraft oder Weisheit. Vielmehr rief er die Gegenwart und Kraft Gottes gegen sie an. Hauptsächlich tat er das im Lobpreis. Dies war die von Gott selbst festgesetzte Weise, denn David sagt: „Aus dem Mund der Kinder und Säuglinge schaffst du dir Lob …, deine Feinde und Widersacher müssen verstummen.“ Im natürlichen Bereich sind Kinder und Säuglinge die Schwächsten von allen. Aber wenn der Lobpreis sogar von den Schwächsten kommt, müssen so die Feinde und Widersacher verstummen. Die Bibel offenbart, dass auch wir, wie David, von Feinden umgeben sind, obwohl sich unsere Feinde in erster Linie in der unsichtbaren, geistlichen Welt befinden. Das Oberhaupt dieser Feinde ist „der Feind und Widersacher“ – Satan selbst. Er ist „der Ankläger der Brüder“; derjenige, der uns falsch 24


darstellt und alles, was wir tun, falsch interpretiert und der uns sogar vor dem Thron Gottes anzuklagen versucht. Wie können wir ihn verstummen lassen? David hat uns den Weg gezeigt: durch Lobpreis. Wenn unser Lobpreis zu Gott aufsteigt, lässt er Satan verstummen. Lobpreis durchkreuzt seine Anklagen und stopft seinen Mund. Lobpreis befreit uns, unser Leben ohne die ständige Verdammung durch die Anklagen des Feindes zu leben. Im Lobpreis rufen wir die Gegenwart und Kraft unseres Gottes gegen alle Mächte an, die uns bekämpfen.

• MEINE ANTWORT IM GLAUBEN Gemeinsam mit meinen Gebeten, Herr, gebe ich dir meinen Lobpreis und glaube, dass ich mit beiden die Oberhand über alle Widerstände Satans gewinnen werde.

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MITTEN AUF DER BÜHNE „Wenn ich deinen Himmel betrachte, das Werk deiner Finger, den Mond und die Sterne, die du gemacht hast: Was ist der Mensch, dass du seiner gedenkst, und des Menschen Sohn, dass du auf ihn achtest?“ — Psalm 8,4–5 (SL)

Wenn wir in die ungeheure Weite des Himmels aufschauen und die Millionen von Galaxien betrachten, erscheint unser Erdball nur wie ein winziges Staubkörnchen in der Gesamtheit des Universums. Gegenüber dieser ungeheuren Größe fühlen wir uns klein und unbedeutend, schwach und hilflos. Und dennoch, so versichert uns David, ist Gott an uns interessiert. Er achtet auf uns. In der Tat, wir sind das Objekt seiner besonderen Aufmerksamkeit. Gott sieht nicht nur auf Zahlen oder Ausmaße. Er hat einen anderen Wertmaßstab, nach dem – wie Jesus selbst uns gesagt hat – eine menschliche Seele mehr wert ist als das gesamte Universum. Lange meinte der Mensch, unsere Erde sei das Zentrum des Universums. Mit ziemlicher Sicherheit trifft das nicht zu. Und doch hat sie, historisch gesehen, eine weit wichtigere Bedeutung – als Bühne, auf der die größten Dramen des Universums aufgeführt wurden; und die Aufführungen dauern noch an. Auf dieser „Erdenbühne“ und in der Stadt Jerusalem wurde das Drama der Erlösung vor 2000 Jahren dargeboten. Gott demonstrierte dem Universum den Wert, den er den 26


menschlichen Seelen beimisst. Er opferte für unsere Erlösung das Kostbarste, was es im Universum gab – das Herzblut seines eigenen Sohnes. Darum schreibt Paulus zutreffend: „Wir sind zum Schauspiel geworden für die Welt …“ (1. Kor. 4,9). Das hier mit Schauspiel übersetzte griechische Wort heißt eigentlich „Theater“. In uns selbst sind wir vielleicht schwach und unwürdig; in den souveränen Plänen Gottes jedoch nehmen wir unseren Platz mitten auf der Bühne des Universums ein.

• MEINE ANTWORT IM GLAUBEN Danke, Herr, dass du dich mehr um uns, deine Kinder, kümmerst als um das gesamte Universum, das uns umgibt.

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DER ZUFLUCHTSORT „Beim HERRN finde ich Zuflucht. Wie könnt ihr mir sagen: ,In die Berge flieh wie ein Vogel‘?“ — Psalm 11,1

Was ist Ihr Zufluchtsort? Sind Sie beunruhigt, wenn Menschen Sie herausfordern oder wenn Sie um sich herum den Aufruhr und die Instabilität der Welt sehen, in der wir leben? Jesus warnte uns, dass wir von „Kriegen und Unruhen“ hören werden, während sich dieses Zeitalter seinem Ende nähert. Er sagte auch: „Die Menschen werden vor Angst vergehen in der Erwartung der Dinge, die über die Erde kommen“ (Luk. 21,9.26). All das lehrt uns, dass wir einen Zufluchtsort brauchen. In allen Wohnorten im modernen Israel, von den größten Städten bis hin zu den kleinsten Dörfern und Siedlungen, findet man ein allgemein bekanntes Zeichen in roter und schwarzer Farbe auf den Wänden der Gebäude: Zum Schutzraum. Eine Reihe von Kriegen und Kriegsdrohungen hat dem Volk Israel eine lebenswichtige Lektion beigebracht: Jedermann braucht einen Schutzraum als Zufluchtsort. David sagte: „Beim Herrn finde ich Zuflucht.“ Er hatte einen Zufluchtsort und er kannte ihn. Er ließ sich nicht durch die Gefahren einschüchtern, denen er begegnete. Stattdessen forderte er diejenigen heraus, die bezweifelten, dass eine solche Zuflucht genüge. Er fragte sie: „Wie könnt ihr mir sagen: ,In die Berge flieh wie ein Vogel‘?“ 28


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