Gott hat einen Plan f端r dich
Ulf Ekman
Originally published in Sweden under the title: Guds plan för dig (God’s Plan for You) copyright © 1989 Ulf Ekman. All rights reserved. Published by Word of Life Publications, Box 17, S-751 03 Upsala, Sweden. www.ulfekman.org German translation, copyright © (2007):
Adullam Verlag St.-Ulrich-Platz 8 85630 Grasbrunn Tel: 089/468801 www.adullam.de ISBN 978-3-931484-68-2 Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit schriftlicher Genehmigung des Verlags.
Gottes Plan für dich Gott hat dich geschaffen. Er liebt dich! Du bist kostbar und er hat einen guten Plan für dein Leben. Und Gott sprach: Lasst uns Menschen machen in unserm Bild, uns ähnlich! Sie sollen herrschen über die Fische des Meeres und über die Vögel des Himmels und über das Vieh und über die ganze Erde und über alle kriechenden Tiere, die auf der Erde kriechen! Und Gott schuf den Menschen nach seinem Bild, nach dem Bild Gottes schuf er ihn; als Mann und Frau schuf er sie. 1. Mose 1, 26–27
Als Gott den Menschen schuf, hatte er fest geplant und gewollt, dass der Mensch ihm gleich sein sollte. Er hatte sich nie etwas anderes vorgestellt. Er machte den Menschen anders als alle anderen Geschöpfe auf der Erde. Der Mensch wurde zuletzt geschaffen – das Beste kommt zum Schluss. Das Letzte, was Gott tut, ist das Wichtigste und bildet den Abschluss. So wird es auch bei der Wiederkunft Jesu sein, sie wird das Wichtigste überhaupt sein. Neue Himmel und eine neue Erde werden kommen, es wird die herrlichste Zeit sein, die es jemals gegeben hat. Wenn Gott etwas erschafft, hebt er sich das Beste bis zum Schluss auf; als Gott die Erde schuf, hob er sich die Erschaffung des Menschen bis zum Schluss auf. Er schaute sich den Menschen an und sah, dass das, was er geschaffen hatte, sehr gut war.
Du bist geschaffen, Gott gleich zu sein Schau dir den folgenden Vers noch einmal an: „Und Gott schuf den Menschen nach seinem Bild, nach dem Bild 3
Gottes schuf er ihn; als Mann und Frau schuf er sie“ (1. Mo. 1, 27). Hier erkennen wir die Dreieinigkeit Gottes. Es heißt: „Gott schuf den Menschen … nach dem Bild Gottes schuf er ihn; als Mann und Frau schuf er sie.“ Das Wort „schuf“ steht dreimal in diesem Vers. Warum? Weil Gott ein dreieiniger Gott ist. Er sagte: „Lasst uns Menschen machen in unserm Bild “. Gott selbst ist dreieinig. Gott schuf den Menschen nach seinem Bilde, damit der Mensch Gott gleich sei, daher schuf Gott auch den Menschen als dreieiniges Wesen. Gott ist drei und eins und auch wir sind drei und eins: Wir sind Geist, Seele und Leib. In der Schrift heißt es, dass Gott dich geschaffen hat, um ein vollständiger Mensch zu sein – Geist, Seele und Leib. Gott spricht zu dir in deinem Geist, er hat Gemeinschaft mit dir in deinem Geist. Als der erste Mensch geschaffen wurde, war er Gott gleich. Er war nicht Gott, sondern er war wie Gott. Er war das Bild Gottes. „Bild“ bezeichnet das Spiegelbild. Der erste Mensch sollte wie das Spiegelbild Gottes, also ein Ausdruck des Wesens Gottes sein. Gott hatte geplant, dass der Mensch über die Schöpfung auf Erden herrschen sollte. Der Mensch sollte der Gott dieses Zeitalters sein, aber wegen des Sündenfalls fiel diese Position dem Teufel zu. Du hast ihn nur wenig geringer gemacht als Gott, hast ihn mit Herrlichkeit und Ehre gekrönt. Du hast ihn als Herrscher eingesetzt über das Werk deiner Hände. Psalm 8, 6–7 (Einheitsübersetzung)
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Gott schuf den Menschen, damit er über die Schöpfung herrsche, mit Gott zusammenarbeite und Gottes Wesen reflektiere. Wenn man den Menschen sah, sollte man also Gott im Menschen erkennen.
Niemand ist so wie du! Als Gott dich schuf, geschah das nicht so, wie die Firma Volvo Autos produziert. Nein, wenn Gott Menschen formt, dann macht er jeden Menschen einzigartig. Es gibt keine zwei Menschen, die identisch sind. Es gibt nicht einmal zwei Schneeflocken, die einander vollständig gleichen; wie viel weniger kann da ein Mensch einem anderen vollständig gleichen. Du bist einzigartig. Es gibt niemanden, der dir gleich wäre. Gott schuf dich in deiner Einzigartigkeit, damit du auf individuelle, unvergleichliche Art und Weise seine Herrlichkeit ausstrahlst. Du solltest Gottes Herrlichkeit reflektieren wie ein Diamant das Licht reflektiert. Niemand ist in der Lage, Gott so zu reflektieren wie du. In dir sollte ein Teil der Persönlichkeit Gottes zum Ausdruck kommen, damit Gott verherrlicht wird. In allem sollte er und sein Reichtum erkennbar werden. Das war der Plan Gottes. Man kann sich ein wenig vorstellen, wie die Dinge sich entwickelt hätten, denn Gott sagte zum Menschen: „Seid fruchtbar und vermehrt euch, und füllt die Erde“ (1. Mo. 1, 28). Wie sollte die Herrlichkeit Gottes die Erde erfüllen? Der Mensch sollte sich auf der Erde ausbreiten. Wenn der Mensch, erfüllt von Gottes Herrlichkeit, sich auf der Erde ausbreitete, so würde Gottes Herrlichkeit auf der ganzen Erde sichtbar werden. Es würden Millionen von Facetten 5
des Wesens Gottes erkennbar. Das hatte Gott geplant und sein Plan sollte schrittweise verwirklicht werden.
Die große Tragödie Der Sündenfall ist unbeschreiblich tragisch. Der Mensch fiel in Sünde und verlor die Herrlichkeit Gottes (siehe Röm. 3, 23). Als dies geschah, wurde die Ausbreitung der Herrlichkeit Gottes auf Erden unterbunden, und stattdessen breitete sich das Wesen des Teufels aus. In der Schrift heißt es, dass der Mensch von Gott getrennt und vom Wesen des Teufels erfasst wurde, als der Mensch in Sünde fiel. Er kam unter die Herrschaft „des Geistes, der jetzt in den Söhnen des Ungehorsams wirkt“ (Eph. 2, 2). Falls du nicht von Neuem geboren bist, musst du wissen, dass es in der Schrift heißt, dass es nur zwei Familien gibt: Gottes Familie und die Familie des Teufels. Die Familie Gottes vermehrt sich und auch die Familie des Teufels tut das. Wenn du zu Gottes Familie gehörst, wohnt das Wesen Gottes in dir. Wenn du zur Familie des Teufels gehörst, wohnt das Wesen des Teufels in dir – Gott möchte allerdings, dass du von Neuem geboren wirst. Dann erhältst du neues Leben und das Wesen Gottes zieht in dein Leben ein. Als der Mensch in Sünde fiel, verlor er die Herrlichkeit Gottes, als deren Träger er geschaffen war. Sie wohnte nicht länger in ihm und konnte nicht mehr durch ihn fließen.
Geschaffen, um Gutes zu tun Auch wenn der Mensch in Sünde gefallen ist, betrachtet Gott ihn weiterhin als sehr kostbar. Der Mensch ist von 6