Miriam KĂźllmer-Vogt, Fabian Vogt
Expedition zum ANFANG Leseprobe
In 40 Tagen durch das Markusevangelium
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t fĂźr B e g l e it h e f e n p K l e in g r u p
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© 2013 by C & P Verlagsgesellschaft mbH Glashütten Gestaltung und Produktion: Johannes Kunkel Umschlagfoto: David Dieschburg Notensatz: Peter Krausch
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Druck: GGP Media GmbH, Pößneck isbn C & P Verlag Deutsche Bibelgesellschaft
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978-3-86770-184-6 978-3-438-06082-2
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Inhalt Vorwort Einleitung
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Material zu den sechs Treffen Woche 1
Wie etwas Neues beginnt ...
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Woche 2
33
Woche 3
43
Woche 4
53
Woche 5
63
Woche 6
Wie man einengende Strukturen überwindet ... Wie man seine Sehnsüchte stillt ... Wie man das Wesentliche vom Unwesentlichen unterscheidet ... Wie man lernt, Leiden zu tragen ... Wie das Leben den Tod überwindet ...
Abschluss
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Lieder
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Vorwort „Das Beste waren die Kleingruppen.“ So lautete das begeisterte Feedback vieler Gemeinden, nachdem sie die „Expedition“ durchgeführt hatten. 40 Tage lang hat-
ten Menschen aller Altersgruppen intensiv im Buch von Klaus Douglass und Fabian
Vogt gelesen, sich neugierig mit unterschiedlichsten Bibeltexten auseinanderge-
setzt, dazu passende Gottesdienste besucht und wöchentlich an einer Kleingruppe teilgenommen.
„War denn das Buch nicht so überzeugend? Oder waren die Gottesdienste
langweilig?“, könnte man jetzt kritisch zurückfragen. Nein, ganz im Gegenteil: Das Buch fand eine großartige Resonanz, und die Gottesdienste wurden als sehr
inspirierend erlebt. Aber: Die Gemeinschaft in den Kleingruppen bekam trotzdem
die beste Note. Verständlich. Denn was wäre eine Reise ohne Reisebegleiter? Es
wäre wie Malen ohne Farben, wie Kochen ohne Gewürze und wie ein Leben ohne Freunde.
Schön, dass Sie sich entschlossen haben, die „Expedition zum ANFANG“ nicht
nur zu lesen, sondern sie parallel in Kleingruppen zu vertiefen. Die Kleingruppen
sind nämlich das Herzstück der 40-Tage-Aktion. Sie bilden eine der drei tragenden Säulen; der wöchentliche Gottesdienstbesuch und das tägliche Lesen im Buch
(verbunden mit einer persönlichen Zeit der Stille) sind die beiden anderen.
Der Zeitraum von 40 Tagen wurde übrigens nicht willkürlich gewählt. Die Bibel
erzählt immer wieder von Menschen, die sich genau 40 Tage Zeit nehmen, um
wichtige Entscheidungen oder Entwicklungsphasen in ihrem Leben vorzubereiten.
Auch Jesus war 40 Tage in der Wüste, bevor er anfing zu predigen. 40 Tage sind offensichtlich eine ganz besondere Zeitspanne, in der ein Mensch sich neu für das
Leben öffnen und wichtige Veränderungen erleben kann. Die „Expedition zum
ANFANG“ will dazu auf zweifache Weise beitragen: Zum einen werden Sie eingela-
den, sich selbst näher zu kommen, Ihrer Persönlichkeit, Ihren Fragen, Hoffnungen, Sehnsüchten und Bedürfnissen. Sie werden am Ende der 40 Tage ein bisschen bes-
ser verstehen, wer Sie sind.
Zum anderen werden Sie in dieser Zeit ganz unweigerlich mit Jesus in Berüh-
rung kommen. Die „Expedition zum ANFANG“ will Lust machen, das Markusevan-
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gelium als Quelle für Lebensqualität zu entdecken. Dazu macht sie sich mit dem biblischen Autor auf eine leidenschaftliche Suche nach dem „Menschensohn“, der
angeblich Gottes Idealbild für gelingendes Menschsein ist. Und so wird die Lektü-
re zu einem herausfordernden Weg zum Anfang des christlichen Glaubens. Und
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zugleich zu einer vierzigtägigen Entdeckungsreise in die Geschichte Jesu – des Mannes, der die Welt verändert.
Warum sind die Kleingruppen in einer solchen Zeit so wichtig? Ganz einfach:
1. Eine Expedition macht gemeinsam mehr Spaß. Das Buch „Expedition zum
ANFANG“ ist ein Reiseführer. Es wird Ihnen sehr viel Lust auf die Reise machen.
Aber die eigentliche Begeisterung kommt beim Reisen selbst, wenn Sie die Dinge, von denen Sie im Reiseführer gelesen haben, hautnah erleben – und zwar gemein-
sam mit anderen Menschen, mit denen Sie Ihre Erlebnisse teilen können.
2. Sie kommen sicherer ans Ziel. 40 Tage lang täglich mehrere Seiten zu lesen,
ist für die meisten Menschen – selbst für Viel- und Schnellleser – keine einfache Übung. Der Alltag stellt ja weiterhin seine Anforderungen, und der wunderbare
Vorsatz, täglich etwas Inspirierendes zu lesen, verwandelt sich ganz schnell in eine Illusion. Eine Kleingruppe hält einen da bei der Stange. Sie motiviert trotz Schwie-
rigkeiten weiterzumachen. Und wenn man den Lesestoff mal nicht bewältigt, macht man wenigstens die tröstliche Erfahrung, dass es anderen auch so geht.
3. Sie erweitern Ihren Horizont. Wer sich traut, offen seine Fragen anzuspre-
chen und eigene Einsichten in der Gruppe zur Diskussion zu stellen, wird manches
Festgefahrene hinter sich lassen und durch die Erfahrungen der anderen auch viele
neue Impulse mitnehmen. Kleingruppen haben bekanntermaßen eine lebensverändernde Wirkung, sie bestärken und ermutigen in den persönlichen Prozessen.
4. Sie erleben intensive Gemeinschaft. Die Herausforderung bei allen Klein-
gruppen besteht letztlich darin, sich auf eine neue Gemeinschaft einzulassen. Das
ist gar nicht so leicht. Interessanterweise ist aber gerade der begrenzte Zeitraum für viele Menschen eine große Hilfe. Sechs Wochen sind überschaubar, für sechs Wochen lässt man sich durchaus mal auf eine neue Erfahrung ein. Das Spannende
ist: Am Ende der Zeit sagen die meisten Kleingruppen „Schade, dass es schon vor-
bei ist. Es war so schön.“
Mit einer Gruppe unterwegs zu sein, lohnt sich also. Dieses Kleingruppenheft will
Ihre Gemeinschaft auf der Reise begleiten und inspirieren. Es ist so konzipiert, dass Sie zu jedem Wochenthema der „Expedition zum ANFANG“ eine Fülle von Anre-
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gungen für Ihre Kleingruppentreffen finden. Da die Gruppen sehr unterschiedlich zusammengesetzt sein können, von Glaubensanfängern bzw. suchenden Men-
schen, die sich überhaupt erst einmal mit dem christlichen Glauben vertraut machen möchten, bis hin zu erfahrenen Christinnen und Christen, die ihren Glauben
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vertiefen wollen, enthält das Material zum Teil mehrere Varianten, aus denen Sie die für Ihre Gruppe passende auswählen können.
Sie haben in den kommenden sechs Wochen eine wertvolle, schöne und bis-
weilen vielleicht auch aufregende Zeit vor sich. Genießen Sie sie. Wir wünschen
Ihnen für Ihre Reise durch das Markusevangelium viele sympathische und inspirierende Reisebegleiter. Mit Ihrer Grundentscheidung, diese Reise in einer Kleingrup-
pe zu machen, haben Sie wichtige Weichen dafür gestellt, dass die Reise Ihr Leben
bereichern wird.
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Ihre Miriam Küllmer-Vogt und Fabian Vogt
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Woche 1 / Wie etwas Neues beginnt ‌
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Zusa mmenfassung Welche Voraussetzungen braucht ein Veränderungsprozess?
Darum geht es in der ersten Woche unserer Expedition. Denn
ganz gleich, ob wir verstehen wollen, wie Jesus sich darauf vorbereitete, die Welt zu verändern – oder ob wir selbst einen Aufbruch
wagen möchten: Es scheint Grundbedingungen zu geben, die helfen, einen Neu-ANFANG zu gestalten. Und weil das erste Kapitel
des Markusevangeliums wie ein „Trainee-Programm für Verände-
rungswillige“ anmutet, lassen wir uns zu Beginn einfach mal fröhlich inspirieren:
In der Geschichte von Johannes dem Täufer sehen wir, dass jede
Veränderung eine Vorgeschichte hat. Sprich: Bestimmte Umstände führen dazu, dass in uns eine Sehnsucht stark wird und die Zeit „reif ist“ für etwas Neues. So wie die Propheten in Israel seit langem die
Ankunft eines Retters verheißen hatten. Es ist also wichtig, dass auch wir entdecken, wann für eine Veränderung der richtige Zeit-
punkt gekommen ist.
Die Taufe Jesu steht sinnbildlich dafür, dass vor jedem Neuan-
fang geklärt werden muss: Bin ich zu diesem Schritt auch berufen?
Bin ich schon bereit? Ist das wirklich mein Weg? Und so wie Jesus
zahlreichen Versuchungen ausgesetzt wird, erleben die meisten Menschen, dass es äußerst verlockend erscheinen kann, lieber doch einen bequemeren Weg zu nehmen. Also gilt es, zu fragen: Wie können wir uns adäquat vorbereiten?
Als Jesus seine Botschaft von der Liebe Gottes verkündete,
musste er ziemlich schnell erleben, dass neuartige Lebensansätze von anderen nicht immer verstanden werden. Das ist relevant, weil Jesus ja predigte, dass ein verändertes Denken der Grundstein für
Veränderungen ist. Das heißt: Wer sich oder die Welt umgestalten
will, sollte sich klar machen, worin seine „gute Botschaft“ besteht. Veränderung braucht eine kommunikable Vision.
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Dass Jesus kurz darauf beginnt, Jünger zu berufen, macht deut-
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lich: Träume der Veränderung brauchen immer Verbündete. Jesus
sucht sich deshalb gleich zu Beginn seines Wirkens sehr unter-
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schiedliche Mit-Träumer. Menschen, die ihn in seinem Handeln und seinen Zielen bestärkten.
Der Bericht von der ersten Wunderheilung Jesu (eine Dämo-
nen-Austreibung) macht deutlich, dass Veränderungsprozesse
auch auf Widerstand stoßen werden. Im Neuen Testament stan-
den dafür die Pharisäer, heute sind es all diejenigen, die ihre liebgewonnenen Gewohnheiten verteidigen. Klar ist deshalb: Wir müssen prüfen, ob unsere Pläne von „Dämonen“, also von destruktiven
Kräften, befreien. Sprich: Ist unser Veränderungsvorhaben förderlich für die Welt?
Nachdem Jesus all diese Schritte gegangen ist, kommt das Ent-
scheidende: Er bricht auf. Zwar hatte er schon einige Menschen
geheilt und für den ersten Aufruhr gesorgt, doch es wird schnell
klar: Wenn er sein eigentliches Ziel erreichen will, dann gilt es, ei-
nen deutlichen ersten Schritt zu machen. Veränderungswünsche haben viele Menschen, aber nur wenige trauen sich dann tatsächlich, aufzubrechen.
Nun, was heißt das für uns und unsere Hoffnungen auf eine
andere Perspektive für unser Leben? Wir glauben, dass sich diese
sechs Schritte Jesu konkret in heutige Fragestellungen übertragen
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lassen.
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Ziele c Menschen erleben immer wieder Veränderungen. Wir fragen uns, wie wir bislang solche Prozesse erlebt haben und wie sie am besten gelingen.
a Jesus hat nicht nur einige Menschen, sondern die Welt verändert. Wir schauen, wie er dabei vorgegangen ist.
a Jeder Veränderungsprozess ist individuell. Wir überlegen, wodurch Erneuerungsbewegungen angestoßen werden.
a Gott ist ein Gott des Aufbruchs. Wir prüfen, was diese Zusage wohl für uns bedeutet.
Zusa mmenwachsen Option 1: „Highlights“ Denken Sie über die Höhepunkte Ihres Lebens nach und ergänzen
Sie jeden Punkt der Liste mit einem kurzen Satz. Wählen Sie einen Punkt aus und erzählen Sie den anderen Gruppenmitgliedern davon. 1.
Mein schönstes Spielzeug …
2. Der beste Unterricht in der Schule …
3. Mein bester Lehrer/meine beste Lehrerin… 4. Die beste Party, die ich je gefeiert habe…
5. Der schönste Urlaub, den ich je gemacht habe… 6. Das beste Buch, das ich je gelesen habe… 7.
Der beste Film, den ich je gesehen habe…
8. Das beste Essen, das ich je gegessen habe…
9. Der beste Wein, den ich je getrunken habe…
10. Der höchste Berg, den ich je bestiegen habe… 11. Meine beste Arbeitsstelle…
12. Das beste Auto, das ich je gefahren bin…
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13. Der schönste Blick, den ich je genossen habe…
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14. Die beste Nachbarschaft, die ich je hatte…
15. Die beste Entscheidung, die ich je getroffen habe…
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Option 2: Stellen Sie sich vor, bestimmte Bereiche Ihres Lebens würden
Ihnen wie im Auto übersichtlich vom „Bordcomputer“ angezeigt.
Tragen Sie die aktuellen „Messwerte“ zusammen und erzählen Sie den anderen, wie es gerade um Sie steht!
a Datum der letzten Inspektion/Generalüberholung a Ölstand (mein Leben läuft wie geschmiert)
a Warnleuchten (Ärger · Angst · Traurigkeit · Erschöpfung · Suchen sie eine Werkstatt auf)
a Motorumdrehungen pro Minute (Lebensgeschwindigkeit) a Wasserstand (Erholung)
a Benzin (Liebestank)
a Gangschaltung (Lebensrichtung: P · R · Leerlauf · Normal) a Stellung des Gaspedals (Druck)
Lieder Noch mal von vorne beginnen
Du kommst
T+M: Fabian Vogt
T+M: Christoph Zehendner/Manfred Staiger
Nimm du all das weg
T+M: Fabian Vogt
Ein Licht, in dir geborgen
T+M: Gregor Linßen
Vertraut den neuen Wegen
Evangelischs Gesangbuch 395
Zuhören Meditation Neu anfangen! Klingt gut.
Die Schätze suchen, die ich in mir erahne.
Klingt verlockend.
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Meine Träume und die Wirklichkeit endlich zusammenführen. Klingt wundervoll.
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Was wäre,
wenn das, was ist, nicht das ist,
was sein könnte? Doch sofort werden in mir Stimmen laut:
„Das klappt doch nie.“
„Schuster, bleib bei deinen Leisten.“ „Das haben wir noch nie so gemacht!“
„Das haben wir schon immer so gemacht!“ „Nur kein Risiko.“ „Lass es sein!“
Für einen kurzen Moment schwanke ich.
Ich will mich ja nicht verlieren im Übermut. Was wäre,
wenn das, was ist, nicht das ist,
was sein könnte? Eine Schule des Träumens
wünsch ich mir.
In der man lernt,
die eigenen Möglichkeiten zu hegen und zu pflegen –
bis sie stark sind und groß. Was wäre,
wenn das, was ist,
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nicht das ist,
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was sein könnte?
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Gebet a Danken Sie Gott für Ihre Sehnsucht nach Veränderung
a Danken Sie Gott für Menschen, mit denen Sie gemeinsam durchs Leben gehen
a Bitten Sie Gott um Wegweiser für Ihr Leben
a Schließen Sie, wenn Sie möchten, mit folgendem Gebet: Gott,
du hast jeden Menschen ins Leben gerufen. Hier sind wir nun.
Wir lesen davon, wie Jesus entscheidende Schritte in ein neues, verändertes Leben geht.
Wir begleiten ihn aufmerksam und sind gespannt,
ob das auch für uns Veränderungen mit sich bringt. Für heute legen wir dir unsere Sehnsucht ans Herz und bitten dich: Entlaste und stärke unsere Seele. Amen.
Es gibt drei Möglichkeiten, miteinander zu beten:
1. Wenn die Gruppe schon lange zusammen ist, liegt es nahe, die Anliegen als Gebetsgemeinschaft vor Gott zu bringen.
2. Wenn einige in der Gruppe sind, die im gemeinsamen Gebet
schon geübt sind, können Sie den Dank gemeinsam formulie-
ren und jeden bitten, das, wofür er dankbar ist, selbst in Worte zu fassen. Den Rest formuliert der Gruppenleiter.
3. Wenn eine Gruppe aus Neulingen besteht, wird die Erfahrung, gemeinsam zu beten, für viele neu bis befremdlich sein. Dann ist es gut, wenn der Leiter für alle betet. (z. B. „Ich spreche
jetzt für uns alle ein Gebet. Lassen Sie das einfach mal auf sich wirken.“)
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Zentrieren 1. Welche Sehnsüchte haben Sie in Ihrem Leben bisher dazu veranlasst, eine Veränderung zu wagen?
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2. Gibt es aktuell in Ihrem Leben den Wunsch nach Veränderung?
3. Welche Umgebungen (Orte, Räume, Situationen) helfen Ihnen, sich wieder neu auszurichten?
4. Welche Menschen inspirieren und erfrischen Sie?
5. Gegen welche Widerstände mussten Sie bisher kämpfen, wenn es um Neuanfang ging?
Zukunft Wagen Sie etwas Neues Gott ist ein Gott des Aufbruchs. An
welchen Stellen in Ihrem Leben ist die
Zeit „reif“ für etwas Neues? Notieren Sie
sich ein paar Punkte, die Sie angehen oder verändern möchten: 1.
für heute/morgen
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für dieses Jahr
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für diese Woche
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Abschluss Herzlichen Glückwunsch! Sie haben es geschafft. Die „Expedition zum ANFANG“
hat ihr vorläufiges Ziel erreicht – und wir hoffe sehr, dass Sie nicht mehr diesel-
be Person sind, die vor sechs Wochen aufgebrochen ist. Schön wäre es jedenfalls, wenn Sie entdeckt hätten, dass das Markusevangelium als Quelle für Lebensqualität uns auch heute noch etwas zu sagen hat. Und natürlich hoffen wir, dass Sie
mit dem „Menschensohn“ Kontakt bekommen haben, auf dieser Reise zum Anfang unseres christlichen Glaubens.
Wir können es gut verstehen, wenn Sie jetzt erst einmal etwas Ruhe brau-
chen, Zeit, die vielen Eindrücke, Gedanken und Erfahrungen zu verarbeiten – und
vielleicht auch Muße, um mit Gott weiter im Gespräch zu bleiben. Trotzdem zum Schluss noch drei kleine ermutigende Anregungen:
1. Sie waren in einer Gruppe sechs Wochen lang unterwegs. Das ist ein Grund zum Feiern. Beenden Sie die Expedition doch mit einem schönen Fest. Jeder
bringt sein Lieblingsgericht mit und man schwelgt noch einmal in den Erinne-
rungen an die gemeinsame Zeit.
2. Sie haben in der Gruppe immer wieder darüber gesprochen, welche Konsequenzen bestimmte Fragestellungen und Themen für Ihr Leben haben. Ma-
chen Sie doch ein Nachtreffen (6 Wochen, 3 Monate oder ein halbes Jahr nach der Expedition) und tauschen Sie sich aus: Was ist hängen geblieben? Was
habe ich umgesetzt?
3. Sie haben mit Ihrer Gruppe auch sehr persönliche Erfahrungen geteilt, und
manche werden diese gemeinsame Zeit später vielleicht als eine der wertvolls-
ten in ihrem Leben betrachten. Also bleiben Sie in Kontakt. Rufen Sie einander an oder schreiben Sie ab und an eine Nachricht.
Es heißt: „Wer einmal an einer Expedition teilgenommen hat, den zieht es immer
wieder hinaus.“ Jesus, die Bibel, aber auch Sie selbst bleiben ein wundervolles For-
schungsgebiet, auf dem Sie Ihr Leben lang neue Entdeckungen machen werden. Dazu können wir Sie nur ermutigen.
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Wir bedanken uns für Ihre Ausdauer, Ihre Geduld, Ihre Offenheit – und wün-
sche Ihnen Gottes Segen für alles, was vor Ihnen liegt. Auf Wiederlesen!
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Verzeichnis der Lieder 75
Du liebst mich da durch Woche 5
77 Ich will dich segnen Woche 6
78 Liebe ist stärker als der Tod Woche 6
80
Mit deinen Augen Woche 4
82 Noch mal von vorne beginnen Woche 1
85 Trotzdem Woche 2
88
Was dir gut tut Woche 3
Alle Noten im Format DIN-A4 auch zum Download:
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http://noten.expedition-zum-anfang.de
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Du liebst mich da durch Text und Musik: Fabian Vogt
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