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Römerbrief Dieses Heft will Sie, liebe Kursteilnehmerin/lieber Kursteilnehmer, zunächst einladen, den Römerbrief näher kennenzulernen. Er steht im Neuen Testament unter den Briefen an erster Stelle; und er hatte sicherlich  –  gemessen an den anderen neutestamentlichen Briefen  –  die breiteste Wirkung: Augustin, Martin Luther, Karl Barth und viele andere entscheidende Persönlichkeiten der Kirchengeschichte erhielten durch den Römerbrief die wichtigsten Anstöße. Darum soll am Anfang dieses Heftes Martin Luther zu Wort kommen. Er schreibt in einer Vorrede zum Römerbrief im Jahr 1522: »Dieser Brief ist das rechte Hauptstück des Neuen Testaments und das allerlauterste Evangelium, welcher wohl würdig und wert ist, dass ihn ein Christenmensch nicht allein Wort für Wort auswendig wisse, sondern täglich damit umgehe als mit einem täglichen Brot für die Seele; denn er kann nimmer zu viel und zu gründlich gelesen oder betrachtet werden. Und je mehr er behandelt wird, desto kostbarer wird er und umso besser schmeckt er«. Ihre Antworten und Notizen:

An wen, warum und wann schrieb Paulus den Brief? Der Römerbrief ist wirklich ein Brief! Er hat einen Absender  –  Paulus  –  und einen Empfänger: die Gemeinde in Rom. Wir wissen sogar noch mehr: Paulus diktierte den Brief (wem?); und wir können sogar die Briefträgerin vermuten, der Paulus den Brief mitgab.

16,22 16,1 + 2

Paulus und die römische Gemeinde Wir wissen nicht, unter welchen Umständen die Gemeinde in Rom gegründet wurde. Paulus war jedenfalls noch nicht in der damaligen Welthauptstadt; er möchte aber bald dorthin; denn in Rom lebt eine überall bekannte Gemeinde, die  –  das sieht man an vielen Stellen  –  aus ehemaligen Heiden und Juden besteht. Das Alte Testament wird in Rom fleißig gelesen. Paulus schrieb den Brief vermutlich im Jahr 56 in Korinth. Warum schrieb er ihn? Der Grund hängt mit den Plänen des Apostels zusammen. Wir erfahren: Paulus sieht seine Mission in den östlichen Mittelmeerländern als beendet an. Nun hat er ein weit westlich gelegenes Missionsland im Auge. Auf der Durchreise dorthin will er in Rom die Gemeinde besuchen und bittet zugleich um Unterstützung in der weiteren Missionsarbeit. Vorher muss er aber noch nach Jerusalem reisen. Warum?

1,10 1,8

15,23a 15,24 15,25 - 28

Wir wissen aus der Apostelgeschichte: Paulus konnte seine Pläne nicht verwirklichen. Er kam zwar nach Rom  –  aber nicht auf der Durchreise nach Spanien, sondern als Gefangener. Wichtig aber ist für das Verstehen des Römerbriefs: Paulus wollte sich mit diesem Brief der Gemeinde vorstellen; er wollte sie mit seinem Evangelium vertraut machen und sie zugleich für sich gewinnen. (Paulus genoss in der Urchristenheit nicht nur einen guten Ruf! Er erfuhr viel Widerstand und wurde von vielen nicht anerkannt, vgl. 2 Kor 6,8. Was viele über ihn dachten, beschreibt auch 2 Petr 3,15f!)

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Der Römerbrief ist also ein Vorstellungsschreiben. Paulus geht nicht  –  wie in anderen Briefen  –  ganz auf Probleme der Gemeinde ein (erst in Kap. 14  +15), sondern formuliert grundsätzlich, was er denkt und verkündet. Deshalb haben wir im Römerbrief die Botschaft des Paulus so wie nirgendwo sonst zusammengefasst und systematisch geordnet. Der Gedankengang des Römerbriefs Der Römerbrief hat einen klaren Aufbau; man kann ihn verstehen und sich einprägen, wenn man den wichtigsten Grundgedanken dieses Briefes erkannt hat. Dieser steht in Röm 3,(21 - )28: Grundgedanke: Der Mensch wird gerecht allein aus Glauben Ab Kap. 3,20 bis zum Ende von Kap. 4 führt Paulus diese Grundthese aus. Vorher  –  Kap. 1– 3  –  zeigt er, warum jede andere Möglichkeit, gerecht zu werden, ausgeschlossen ist. Und danach  –  ab Kap. 5  –  beschreibt Paulus die Bedeutung seines Grundgedankens für Tod, Sünde, Gesetz, Hoffnung (Kap. 5 – 8), für das Volk Israel nach Christus (Kap. 9 –11), für das Leben der Christen (Kap. 12  –15).

• • •

Wenn Sie diesen Grundgedanken (Sie finden ihn hinten auf S. 5 noch genauer erklärt) verstanden und sich die grobe Gliederung eingeprägt haben, dann können Sie bei der Lektüre des Briefes die einzelnen Texte dem Gedankengang besser zuordnen; und Sie werden die innere Logik des Römerbriefs schnell entdecken und darüber staunen. Auf S. 3 finden Sie eine ausführlichere Gliederung. Diese sollten Sie im Lauf Ihres Römerbrief - Studiums ausfüllen (das muss also nicht sofort sein). An die mit einem schwarzen Punkt gekennzeichneten Stellen gehört eine der fünf Hauptüberschriften (die hier natürlich nicht in der richtigen Reihenfolge stehen):

• Die Gerechtigkeit Gottes aus Glauben an Christus • Die Gerechtigkeit Gottes und der Weg des Volkes Israel • Heiden und Juden unter Gottes Zorn • Das Leben der Gerechtfertigten • Die Botschaft von der Gerechtigkeit aus Glauben und ihre Bedeutung für…

Tragen Sie bitte auch diese in der Gliederung fehlenden Zwischenüberschriften ein:

Abraham  –  Vater der Glaubenden Reisepläne Der erwählte Rest und die Rettung ganz Israels Die neue Botschaft: durch Jesu Tod  –  gerecht aus Glauben Die Starken und die Schwachen in der Gemeinde Juden und Heiden stehen unter der Sünde … für den Tod (Christus  –  der zweite Adam)

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Der Römerbrief

1,1 - 7 1,8 -17 16 +17

• 1,18 – 3,20

Absender, Adresse, Gruß

Einleitung Das Thema des Briefes _____________________________________________________

1,18 - 32 2,1 – 3,8

Die Heiden hätten Gottes Willen erkennen können Den Juden wurde Gottes Wille offenbart

3,9 - 20

_____________________________________________________

_____________________________________________________

• 3,21– 4,25

____________________________________________________________________

3,21 - 31

____________________________________________________________________

Kap. 4

____________________________________________________________________

• 5 – 8

____________________________________________________________________

Kap. 5

____________________________________________________________________

Kap. 6

. . . für die Sündenmacht

Kap. 7

. . . für das Gesetz

Kap. 8

. . . für das Leben im Geist und die Hoffnung der Christen

• 9 – 11

9,1 - 29 9,30 –10,21

11

____________________________________________________ Israels Erwählung Israels Schuld ____________________________________________________

• 12,1 – 15,13

____________________________________________________________________

12,1 + 2 3 - 8 9 - 21 13,1 - 7 8 - 14

Das lebendige Opfer Liebe und Gaben in der Gemeinde Liebe zu Nächsten und allen Menschen Gehorsam gegenüber der staatlichen Gewalt Liebe und Wachsamkeit

14,1 – 15,13

____________________________________________________________________ 15,14 - 21 22 - 33

Rechtfertigung des Briefes ____________________________________________ 16

Grüße, Warnungen, Schluss Stuttgarter Bibelkurs, Heft 5 Seite 3

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1,1 - 7: Der »Briefkopf« Der Briefkopf eines antiken Briefes enthielt in der Regel drei Teile: Absender – Empfänger – Gruß Interessant ist bei jedem antiken Brief die Frage: Wie sind die Teile formuliert? Ist ein Teil besonders betont?  –  Wie?  –  Warum? Was fällt Ihnen am Eingang des Römerbriefes auf? (Ein Vergleich mit den Eingängen von 1. und 2. Thessalonicher lohnt sich). Notieren Sie bitte: Was schreibt Paulus über Jesus Christus? __________________________________________________________________

• •

sein Apostelamt? __________________________________________________________________

1,8 - 17: Einleitung und Thema Paulus dankt für die Gemeinde und wünscht sich, auch in Rom das »Evangelium« (= die »frohe Botschaft«) verkündigen zu können.

Wie lautet dieses Evangelium?

Darauf geben die Verse 16 + 17 programmatisch Antwort. Man kann diese Sätze als »Thema« des Römerbriefs bezeichnen: V 16:

Evangelium ist (nicht »hat«!) Kraft Gottes  –  und zwar die mächtige Kraft, mit der Gott Juden und Heiden rettet; das Evangelium des Paulus bezeichnet das, was Gott machtvoll in Jesus Christus getan hat.

V 17:

Paulus fasst dieses machtvolle Handeln Gottes in Jesus Christus zusammen im Begriff »Gerechtigkeit«: Sie wird im Evangelium offensichtlich.

Was heißt »Gottes Gerechtigkeit?«

Vers 17 lautet wörtlich übersetzt: »Denn in ihm (= im Evangelium) wird Gottes Gerechtigkeit offenbart…« Die Übersetzung in Ihrer Bibel lautet: _______________________________________________________________________________________ Wie ist in dieser Übersetzung »Gerechtigkeit Gottes« verstanden? Schauen Sie nun schon einmal, was in Röm 3,25 + 26 und in Röm 4,6 +13 über die Gerechtigkeit Gottes steht. Sie werden merken: Nirgendwo steht, dass Gott be - oder verurteilt, sondern: Gott tut etwas: Er erweist seine Gerechtigkeit, lässt sie zuteil werden, schenkt sie, und der Mensch kann sie empfangen, im Glauben annehmen. Was heißt dann »Gerechtigkeit Gottes«? »Gottes Gerechtigkeit« heißt hier nicht: Gottes neutraler Schiedsspruch oder so ähnlich! »Vor Gott gerecht sein«  –  das bedeutet (im Alten Testament und zur Zeit des Paulus) vielmehr: Vor Gott (wieder) heil sein, neu mit Gott verbunden werden (»Bund«), im Endgericht und schon jetzt von Gott angenommen werden. Stuttgarter Bibelkurs, Heft 5 Seite 4

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»Gerechtigkeit Gottes« meint darum bei Paulus nicht das (neutrale) Urteil, das Gott über den Menschen spricht, sondern die Aktion Gottes, die zum Freispruch des Menschen führt; also Gottes umfassende Rettungstat in Jesus Christus, durch die er den Menschen annimmt, neu schafft, ihm jetzt schon das Heil zukommen lässt, das die Menschen im Endgericht erhoffen. Gott schenkt seine Gerechtigkeit, seine Versöhnung, aber nicht aufgrund menschlicher Werke (wer könnte da bestehen?), sondern allein aufgrund des Glaubens: Der Mensch braucht also nur dankbar anzunehmen und für sich gelten zu lassen, was Gott schon wirkte. Welche AT - Stelle zitiert Paulus? ________________________________________________________ Was denken Sie über die Übersetzung Luthers: »… die Gerechtigkeit, die vor Gott gilt…«? Wenn Ihnen das jetzt zu kurz, zu schnell und zu hoch war  –  trösten Sie sich: Was Paulus mit »Gerechtigkeit Gottes« meint, wird nun im ganzen Römerbrief beschrieben, durchüberlegt und  - meditiert. Wenn Sie wollen, können Sie kurz sagen: Gerechtigkeit Gottes ist die Macht Gottes, mit der er uns durch Jesus Christus errettet, »rechtfertigt«. 1,18 – 3,20: Heiden und Juden unter Gottes Zorn Erst in Röm 3,21 ff führt Paulus das eben Gesagte näher aus. Zuerst begründet er, warum jeder andere Weg zum Heil nicht zum Ziel führt(e). Gott hatte den Heiden (1,19 f) und den Juden (2,18) jeweils einen Weg zum Heil eröffnet  –  welchen? Aber die Heiden benutzten ihn nicht (1,21 ff), genauso wenig die Juden (Kap. 2). Ergebnis?

Röm 3,9 - 20

3,21 - 31: Die Gerechtigkeit Gottes aus Glauben an Christus Paulus behauptet: Im Tod Jesu wurde die Gerechtigkeit Gottes, die »Rechtfertigung«, offenbart. Anders ausgedrückt: Am Kreuz wurde das mächtige Heilshandeln Gottes sichtbar. Wie das zu verstehen ist, beschreibt dieser zentrale Abschnitt des Römerbriefs: Vers 23 fasst noch einmal zusammen: Alle Menschen  –  Juden und Heiden  –  sind Sünder und haben die (ursprüngliche) Herrlichkeit verloren, die ihnen Gott in der Schöpfung gab: Sie haben weder eine heile Gottesbeziehung noch eine heile Welt. Nun ist es wichtig, V. 24 + 25 zu verstehen (und die folgenden Abschnitte laden Sie ein, das etwas genauer zu tun; nachher geht’s wieder schneller weiter). Lesen Sie dazu bitte 3. Mose 16,11 - 16. Sie finden dort Vorschriften für den sog. »Großen Versöhnungstag«. Folgende Punkte sollten Sie beim Lesen beachten:

• Die Juden (und überhaupt die Menschen im Altertum?) waren sich zutiefst bewusst, Sünder

zu sein, vor Gott und Menschen schuldig zu sein und immer wieder zu werden, das eigene Leben so zu verwirken und letzten Endes vor Gott nicht bestehen zu können.

• Die Folge der Sünde ist der Tod (vgl. Röm 5,12; 6,23). Anders formuliert: Die Sünde

bewirkt, dass der sündige Mensch sterben muss  –  und zwar nicht nur leiblich, sondern in Ewigkeit (im Bild: so, wie der Bumerang den Werfer trifft, oder: wie eine Lawine, die den, der sie ausgelöst hat, unter sich begräbt).

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• Aber Gott will nicht, dass der Mensch durch die Sünde dem Tod verfällt. Darum schenkt

Gott dem Menschen das Leben neu  –  durch ein »Ersatz - Leben«, das stellvertretend die Schuld und deren Wirkung, den Tod, auf sich nimmt. Darauf beruht der Sühnopfergedanke im AT: Gott (und nicht ein Mensch! vgl. 3.Mose 17,11!) gibt ein Leben (eines Tieres), das an Stelle des sündigen Menschen den Tod erleidet (im Bild gesprochen: die Lawine trifft nun nicht mehr den Sünder, sondern ein anderes Leben: der Sünder darf weiterleben).

• Wo findet diese »Sühnung« = Versöhnung statt? 3. Mose 16,2 + 14 + 15 spricht von der »Versöhnungs-

platte« (»Gnadenstuhl«*). Sie liegt im Allerheiligsten  –  zuerst im Offenbarungszelt in der Wüste, dann im Jerusalemer Tempel. Was ist das Besondere an ihr? 3.Mose 16,2 beschreibt: Auf bzw. über dieser Versöhnungsplatte erscheint Gott selbst; dort ist er zu treffen, anzusprechen  –  auch für den sündigen Menschen. * So übersetzte Luther ursprünglich auch in Röm 3,25. In der Revision der Lutherbibel 1956 wurde dieser  –  im Grunde treffende  –  Ausdruck durch »Sühnopfer«, 1984 durch »Sühne« ersetzt.

Auf diesem Hintergrund können Sie jetzt 3,24 + 25 besser verstehen: Paulus sagt:

• Durch das Blut Jesu ist jetzt Erlösung geschehen. Ihn also hat Gott an Stelle des Sünders in

den Tod gegeben.

• Vers 25 heißt wörtlich: »den (Christus) hat Gott öffentlich als (Ort der) Sühne eingesetzt«.

Im Urtext steht hier dasselbe Wort, das in 3. Mose für »Versöhnungsplatte« steht. Paulus will also sagen: Nun geschieht Erlösung nicht mehr im Tempel, sondern am Kreuz Jesu Christi. Da ist der Ort, wo Gott gegenwärtig ist und wo er die Schuld der Menschen vergibt.

• Es war Gottes Rettungstat, Christus für uns in den Tod

zu geben. Damit hat er machtvoll den Sünder, der sich das sagen und für sich gelten lässt, aus dem Bereich der Sünde herausgeholt, ihn von der Macht der Sünde befreit, ihn vor Gott wieder »recht« gemacht. Versöhnungsplatte

Vergleichen Sie die Aussage von Röm 3,25 mit Mt 27,51. Notieren Sie Ihre Beobachtungen. Wie lautet die Konsequenz aus der Botschaft des Paulus im Blick auf das Tun des Menschen, auf seine »Werke«? Antwort: Jedes eigene menschliche Bemühen, vor Gott »recht« zu werden, ist zum Scheitern verurteilt. Der einzige Weg besteht darin, sich von Gott wieder zu - »recht«- bringen zu lassen  –  und das im Glauben zu wollen und dankbar und froh anzunehmen.

Kap. 4: Abraham  –  Vater der Glaubenden Paulus zeigt in diesem Kapitel: Seine Botschaft steht nicht im Widerspruch zum Alten Testament. Als Beweis dafür beschreibt er Abraham  –  und zwar als Vater des Glaubens sowohl für die Juden (= die Beschnittenen; zum »Bund der Beschneidung« vgl. 1. Mose 17) als auch für die Unbeschnittenen (denn Abraham glaubte schon vor dem »Bund der Beschneidung«). Sehen Sie sich 1. Mose 15,6 an. Welcher Verheißung glaubt Abraham?

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Kap. 5: Christus  –  der zweite Adam Die Botschaft von der Gerechtigkeit Gottes und ihre Bedeutung für den Tod Können Sie die folgenden vier Sätze durch Röm 5,1 - 11 belegen? Denken Sie über die Aussagen nach  –  auch über die Spannung zwischen den beiden äußeren Kästchen:

Wir haben jetzt Frieden mit Gott, sind jetzt versöhnt.

Wir sind auf grund des Glau -  bens gerecht -  fertigt.

Wir hoffen auf endgültige Herr -  lichkeit, auf ewiges Leben.

In dieser Hoff -  nung können wir Leiden ertragen.

In Röm 5,12 - 21 stellt Paulus den ersten Menschen (Adam) und Christus gegenüber: Beide sind die ersten, die Anführer einer Menschheitsreihe: Durch den einen kam der Tod, durch den anderen das Leben. Versuchen Sie bitte, die Stichwörter in den beiden Reihen in Röm 5,12 - 21 wiederzufinden. Bedenken Sie, dass V. 12 in V. 18 fortgesetzt wird; V. 13 - 17 fügt Paulus erklärend ein. Wie durch

ADAM

so durch CHRISTUS

Sünde

Tod

Verdammnis

Rechtfertigung (Karfreitag!)

Leben (Ostern!)

ewige Herrlichkeit

Kap. 6,7,8: Die Botschaft von der Gerechtigkeit durch Glauben und ihre Bedeutung für die Sündenmacht, für das Gesetz, für das Leben im Geist und die Hoffnung der Christen

M

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Der Weg des

Herrschaft Christi – Leben für Gott eb en

Der Weg Jesu : ges

Herrschaft der Sünde und des Todes

g lau b

… für die Sündenmacht (Kap. 6): Wie wird das Rettungswerk Gottes (vgl. 1,16 f) in ein Menschenleben hinein gültig und wirksam? Paulus antwortet: durch die Taufe. Im (heute nur noch symbolisierten) Untertauchen geht der Täufling zeichenhaft den Weg Jesu nach: den Weg in den Tod und aus dem Tod ins Leben; d. h. er lässt Jesu Tod für sich gelten, lässt sein altes Leben begraben (das von der Sündenmacht beherrscht war) und lässt sich in ein neues Leben unter der Herrschaft Jesu hineinnehmen. Was bedeutet dieser Herrschaftswechsel im konkreten Leben (V. 12 - 23)?

in

… für das Gesetz: In Kap. 7 sind drei Aussagen wichtig: Das Gesetz ist ursprünglich gut; es sollte zum (sinnvollen) Leben führen. Als das Gebot kam, wurde die Sündenmacht »lebendig«: Sie bewirkte, dass das Gesetz den Menschen begierig machte, Gottes Gebot zu übertreten (zu »sein wie Gott«). Ein Christ unter der Herrschaft Jesu ist von diesem Widerspruch befreit. Das Gesetz klagt ihn nicht mehr an (vgl. 10,4!).

• • •

Welche Verse aus Röm 7 belegen welchen Satz? (Bitte rechts eintragen). Und welche weiteren Bibelstellen fallen Ihnen zu diesen Gedanken ein?

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