Auch erhältlich: Biblisches Hebräisch – Der Zwei-Minuten-Sprachtrainer ISBN 978-3-438-05488-3
Biblisches Griechisch – Der Zwei-Minuten-Sprachtrainer 365 praktische Übungen zusammengestellt und herausgegeben von Jonathan G. Kline
Die Deutsche Bibelgesellschaft ist eine kirchliche Stiftung des öffentlichen Rechts. Sie übersetzt die biblischen Schriften, entwickelt und verbreitet innovative Bibelausgaben und eröffnet für alle Menschen Zugänge zur Botschaft der Bibel. International verantwortet sie die wissenschaftlichen Bibelausgaben in den Ursprachen. Durch die Weltbibelhilfe unterstützt sie in Zusammenarbeit mit dem Weltverband der Bibelgesellschaften (United Bible Societies) weltweit die Übersetzung und Verbreitung der Bibel, damit alle Menschen die Bibel in ihrer Sprache lesen können.
Inhalt
Weitere Informationen finden Sie unter www.die-bibel.de
Titel der englischen Originalausgabe: Keep up your Biblical Greek in two minutes a day, volume I, compiled and edited by Jonathan G. Kline © 2017 by Hendrickson Publishers Marketing, LLC Deutsche Bearbeitung: Florian Voss Bibeltext – sofern nicht als »Arbeitsübersetzung« (AÜ) gekennzeichnet – entnommen aus: Die Bibel nach Martin Luthers Übersetzung, revidiert 2017, © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart © 2021 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart ISBN: 978-3-438-05490-6 Gesamtherstellung: Beltz Grafische Betriebe GmbH, Bad Langensalza Printed in Germany Alle Rechte vorbehalten www.die-bibel.de
Vorwort
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365 praktische Übungen
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Verzeichnis der Bibelstellen
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Vorwort Biblisches Griechisch, Der Zwei-Minuten-Sprachtrainer wurde entwickelt, um Ihnen dabei zu helfen, Ihre Griechischkenntnisse aufzufrischen, indem Sie täglich einen kurzen Text aus dem Neuen Testament in seiner Originalsprache lesen, und zwar in einer einfachen und überschaubaren Weise, die Sie auch geistlich bereichern wird. Das ersetzt nicht die Nutzung traditioneller Lehrbücher sowie das Erlernen der Grundlagen der griechischen Grammatik. Diese bleiben wesentliche Voraussetzungen, um Griechisch wirklich flüssig lesen und verstehen zu können. Vielmehr ergänzt dieses Buch ein solches systematisches Studium. Es ermöglicht Ihnen, einen soliden Wortschatz aufzubauen, und ermutigt Sie, mit dem biblischen Text zu arbeiten und sich mit der Formenlehre und dem Satzbau auf induktive Weise vertraut zu machen. Um Ihnen zu helfen, sich dem Griechischen möglichst effizient (wieder) anzunähern, enthält dieses Buch keine grammatikalischen Fachbegriffe und ausschließlich Verse aus dem Neuen Testament auf Griechisch und Deutsch. Diese sind sorgfältig ausgewählt und werden auf eine Weise präsentiert, die ein schnelles und angenehmes Lernen ermöglicht. Das Buch ist so konzipiert, dass es täglich oder jedenfalls mit einiger Regelmäßigkeit verwendet werden kann. Jede Seite für einen Tag umfasst folgende Bestandteile: • eine neue Vokabel mit Umschrift und ihrer Bedeutung sowie zwei Vokabeln aus früheren Teilen des Buches, • den deutschen Text eines neutestamentlichen Verses, in den diese drei griechischen Wörter so eingebettet sind, wie sie in dem Vers vorkommen, • den griechischen Text des Verses, vollständig und sodann in Sinn einheiten unterteilt, mit den entsprechenden deutsche Sinneinheiten daneben. Um Sie zu ermutigen, regelmäßig etwas Zeit mit dem Griechischen zu verbringen, ist jede Seite mit einer Tagesnummer (von 1 bis 365), einem Datum (vom 1. Januar bis 31. Dezember) und einer Wochennummer (von Woche 1 bis Woche 52) versehen. Das Buch ist also so gestaltet, dass Sie es in einem Jahr durcharbeiten können (unabhängig davon, ob Sie am 1. Januar oder an einem anderen Datum beginnen), obwohl Sie natürlich nicht nach diesem Schema vorgehen müssen. Wichtig ist nicht das Streben nach Perfektion oder das Befolgen eines starren Zeitplans, sondern die regelmäßige Übung. Sie können ruhig einmal z.B. ein oder zwei Tage versäumen. Wenn Sie dann das
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nächste Mal wieder dazu kommen, können Sie einfach dort weitermachen, wo Sie aufgehört haben, oder zur Seite für das aktuelle Datum springen. Wie der Untertitel Der Zwei-Minuten-Sprachtrainer andeutet, wird emp fohlen, mindestens zwei Minuten mit jeder Einheit zu verbringen. Doch selbst ein Blick auf die Seite eines bestimmten Tages für nur zehn oder fünfzehn Sekunden kann nützlich sein und ist in jedem Fall besser, als das Buch gar nicht erst zu öffnen. Hier sind einige Vorschläge zur Verwendung des Buches – je nachdem, wie viel Zeit Ihnen zur Verfügung steht: 10 Sekunden bis 1 Minute. Aktivität: Lesen Sie den täglichen Bibelvers auf Deutsch und achten Sie dabei auf die griechischen Wörter in Klammern. Nutzen: Sie haben einen Bibelvers auf Deutsch gelesen und wurden dabei an die Bedeutung einiger griechischer Wörter erinnert und vielleicht auch an den einen oder anderen Aspekt der griechischen Grammatik. Alternative Aktivität: Sehen Sie sich das griechische Wort für den Tag an und lesen Sie seine Bedeutung(en). Nutzen: Sie wurden an den grundlegenden Bedeutungs umfang eines griechischen Wortes erinnert, das im Neuen Testament relativ häufig vorkommt. 2 bis 5 Minuten. Aktivität: Lesen Sie den täglichen Bibelvers auf Deutsch und achten Sie dabei auf die griechischen Wörter in Klammern. Schauen Sie sich als nächstes das griechische Wort für den Tag und seine Bedeutungen an. Zum Schluss lesen Sie den griechischen Text, so gut Sie können, vielleicht auch nur auf der unteren Hälfte der Seite. Ignorieren Sie dabei einfach alles, was Sie nicht verstehen (selbst wenn dies auf alle oder die meisten Wörter zutrifft). Nutzen: Sie haben einen Bibelvers auf Deutsch und (soweit Sie können) auf Griechisch gelesen. Sie wurden dabei an den Bedeutungsumfang einiger, vielleicht sogar vieler griechischer Wörter erinnert und vielleicht auch an verschiedene Regeln der Formenlehre und des Satzbaus des Griechischen. 10 bis 20 Minuten. Aktivität: Schauen Sie sich an jedem Tag einer Woche alle sieben Bibelverse der aktuellen Woche an und beschäftigen Sie sich mit jedem, so lange Sie möchten (vielleicht überfliegen Sie einige Seiten und verbringen mehr Zeit mit anderen). Nutzen: Wenn die Woche vorbei ist, haben Sie wahrscheinlich eine tiefe Vertrautheit mit den biblischen Texten der Woche und eine dauerhafte Kenntnis der Vokabeln der Woche entwickelt. Auch Ihre Vertrautheit mit verschiedenen Regeln der Formenlehre und des Satzbaus des Griechischen werden Sie verbessert haben. An diesen Vorschlägen zeigt sich, dass Ihnen dieses Buch zwar bereits nützt, wenn Sie nur zwei Minuten am Tag mit ihm verbringen, dass es Ih nen aber auf dem Weg zu einer dauerhaften Beherrschung der griechischen
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Sprache noch sehr viel hilfreicher sein wird, wenn Sie etwas mehr Zeit über seinen Inhalt nachdenken (und gegebenenfalls rätseln). Eine weitere interessante und hilfreiche Art, das Buch zu nutzen – beson ders für fortgeschrittene Benutzer*innen – ist die Überprüfung des Vokabulars mit Hilfe einer »Kettenmethode«. Wählen Sie nach dem Zufallsprinzip einen Tag im Buch aus, vorzugsweise gegen Ende (sagen wir, Tag 354), und lesen Sie die Seite. Wählen Sie dann eines der beiden Wiederholungswörter für den Tag aus (z.B. διώκω). Gehen Sie nun zu der Seite, auf der dieses Wort das neue Wort für den Tag ist (Tag 333), und lesen Sie diese Seite. Wählen Sie dann eines der Wörter auf dieser neuen Seite (z.B. μᾶλλον), und gehen Sie zu der Seite, auf der dieses Wort das neue Wort für den Tag ist (Tag 211). Sie können diesen Vorgang beliebig oft wiederholen, bis Sie den Anfang des Buches erreicht haben (oder ihm so nahe wie möglich kommen). Wenn sie den Vers eines bestimmten Tages verinnerlichen oder gar auf Griechisch auswendig lernen möchten, können Sie Ihr regelmäßiges Studium einer neuen Seite vorübergehend aussetzen und stattdessen mehrere Tage oder vielleicht sogar eine Woche damit verbringen, jeden Tag dieselbe Seite zu lesen. Auf diese Weise werden Ihnen vielleicht neue Aspekte der Grammatik oder des Satzbaus des Verses auffallen, und zumindest ein Teil, wenn nicht sogar der gesamte Vers wird wahrscheinlich noch lange Zeit in Ihrem Kopf und Ihrem Herzen bleiben. Danach möchten Sie den Vers vielleicht auch in einem Bibelkommentar nachschlagen, um zu sehen, was Gelehrte darüber gesagt haben; oder Sie können den Vers im Index einer griechischen Grammatik nachschlagen, um etwas über die Formlehre der Wörter, die der Vers enthält, oder über dessen Satzbau zu erfahren. Wenn Sie im Laufe eines Jahres sogar zwei oder drei griechische Verse auf diese Weise meditieren oder auswendig lernen, ist das ein guter Weg, die Sprache zu verinnerlichen und sie zu beherrschen. Demnach hängt der Nutzen, den Sie aus der Verwendung dieses Buches ziehen, natürlich davon ab, wie viel Zeit Sie damit verbringen und wie re gelmäßig Sie es verwenden, von der Art und Weise, wie Sie es nutzen, von Ihrem derzeitigen Kenntnisstand der griechischen Sprache und von Ihrer Fähigkeit, induktiv zu lernen. Gleichwohl habe ich mein Bestes getan, damit Sie substanzielle und dauerhafte Lernfortschritte erzielen, auch wenn Sie das Buch oft nur kurz verwenden und selbst wenn Sie zu Beginn nur über rudimentäre Griechischkenntnisse verfügen sollten.
Der Wortschatz
Biblisches Griechisch, Der Zwei-Minuten-Sprachtrainer stellt Ihnen die 365 am häufigsten im Neuen Testament vorkommenden griechischen Wörter vor (in absteigender Reihenfolge der Häufigkeit). Damit werden alle grie chischen Wörter abgedeckt, die 42 Mal oder öfter im Neuen Testament
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vorkommen, sowie etwa die Hälfte der Wörter, die 41 Mal vorkommen. Das sind etwa 20 Prozent mehr Vokabeln, als man typischerweise in einer Griechischklasse im ersten Jahr lernt. Wenn Sie diese 365 Wörter beherrschen, werden Sie die lexikalischen Grundformen kennen, die hinter den meisten griechischen Wörtern des Neuen Testaments stehen. Ermutigend – und vielleicht überraschend – ist auch folgende Tatsache: Obwohl die 365 Lexeme (Wörterbuchformen), die in diesem Buch vorgestellt werden, nur zwei Prozent der Gesamtzahl der Grundformen ausmachen, die im Neuen Testament vorkommen, sind mehr als 80 Prozent der tatsächlich im Neuen Testament vorkommenden Wörter Formen dieser 365 Lexeme. Eine Beschäftigung mit der Formenlehre ist natürlich unerlässlich, um erkennen zu können, welche Wörter im biblischen Text Formen welcher Grundform sind, die in diesem Buch vorgestellt werden; aber die Beherrschung des Kernvokabulars ist ein wichtiger erster Schritt, um das Neue Testament auf Griechisch lesen zu können. Ich habe die Liste von 365 Kernwörtern für dieses Buch erstellt, indem ich die Häufigkeitsliste des Vokabulars, die in Warren C. Trenchards Complete Vocabulary Guide to the Greek New Testament (Zondervan) zu finden ist, mit einer ähnlichen Liste verglichen habe, die mit dem Computerprogramm BibleWorks angelegt wurde. Ich verglich die Daten aus diesen Quellen mit denen einer unveröffentlichten Datenbank, die von Mark House und Maurice Robinson für Hendrickson Publishers erstellt wurde, und traf dann meine eigenen Entscheidungen darüber, welche Wörter in die Liste dieses Buches aufgenommen werden sollten und wie häufig sie vorkommen. Generell, wenn auch nicht durchgängig, basiert die Angabe der Anzahl, wie oft jedes Wort im Neuen Testament vorkommt (zu finden rechts neben dem grauen Kasten mit der/den Übersetzung(en) des Wortes, gefolgt von einem »x«), auf der Anzahl, wie oft es in der Ausgabe des griechischen Neuen Testaments von Westcott-Hort erscheint (siehe zu dieser weiter unten). Für Leser*innen, die im Anfangsstadium ihrer Beschäftigung mit der griechischen Grammatik stehen und die die Konkordanz von James Strong bei ihrem Studium des Wortschatzes verwenden, habe ich auch die StrongNummer für jedes Wort angegeben. Der Nummer ist ein »S« vorangestellt und sie findet sich unterhalb der Angabe der Häufigkeit des Vorkommens. Um einen schnellen Überblick zu ermöglichen – und angesichts der Tatsache, dass Biblisches Griechisch, Der Zwei-Minuten-Sprachtrainer vor allem zum Aufbau grundlegender Fähigkeiten und nicht für wissenschaft liche Studien gedacht ist –, habe ich lexikalische Formen fast ausnahmslos in möglichst reduzierter Form dargestellt. Zum Beispiel habe ich im Allgemeinen weder die Genitivformen von Substantiven noch die weibliche oder sächliche Form von Adjektiven angegeben. Nur in Ausnahmefällen habe ich mehr als eine Form angegeben, z.B. für Wörter, die keine einfache Beugung haben (wie
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das Pronomen ἐγώ, »ich«, für das ich die Pluralform ἡμεῖς angegeben habe; und die Zahl εἷς, »eins«, für die ich die weibliche und sächliche Form angegeben habe, μία und ἕν, da diese nicht einfach durch die Kenntnis der normalen Regeln erfasst werden können, die für die Beugung von Substantiven gelten).
Die Wortbedeutungen Die Wortbedeutungen dieser deutschen Ausgabe beruhen weitgehend auf dem Kleinen Wörterbuch zum Neuen Testament von Rudolf Kassühlke, das sich wiederum an das Concise Greek-English Dictionary von Barclay M. Newman anlehnt. Wie bei den lexikalischen Formen sind die Wortbedeutungen absichtlich einfach und kurz gehalten, damit Sie die wesentliche(n) oder häufigste(n) Bedeutung(en) schnell erfassen können. Die Angaben sind nicht erschöpfend. Für differenziertere Angaben konsultieren Sie bitte ein Standard-Lexikon oder einen Vokabeltrainer für Griechisch. Ebenso habe ich – um ein schnelles und einfaches Erfassen der Wortbe deutungen zu ermöglichen – die grammatikalischen Informationen zu ihnen auf ein absolutes Minimum beschränkt. So habe ich nicht immer angegeben, welche Bedeutungen einer Präposition mit welchen Substantivfällen ein hergehen, und ich habe fast nie angegeben, welche der Bedeutungen eines Verbs mit welchem Genus Verbi (Aktiv, Medium, Passiv) verbunden sind. Eine Ausnahme bildet das Verb ἄρχω (Tag 201), dessen Bedeutungen im Medium (»anfangen«) und Aktiv (»herrschen«) so unterschiedlich sind, dass es sinnvoll erschien, beide anzugeben. Schließlich habe ich entgegen der üblichen Praxis alle Verben als Infinitive und nicht in der 1. Person Singular übersetzt (obwohl die im Griechischen angegebene lexikalische Form die 1. Person Singular ist). Dadurch möchte ich es Ihnen ermöglichen, sich schnell auf die Bedeutungen der Verben zu konzentrieren.
Die Verse Ich habe versucht, in dieses Buch eine möglichst vielfältige Auswahl von Versen aus dem Neuen Testament aufzunehmen, sowohl was den Inhalt als auch was die Grammatik betrifft. Bei der Auswahl bin ich organisch und kreativ vorgegangen und wurde dabei von grammatikalischen, theologi schen, ästhetischen und – vor allem – pädagogischen Überlegungen geleitet. Ich habe Verse aus sämtlichen Büchern des Neuen Testaments, von unterschiedlicher Länge und verschiedenem Schwierigkeitsgrad ausgewählt. Sie enthalten teils anregende und teils tröstliche Gedanken, teils aber auch Aussagen, die einen herausfordern und zum Nachdenken bringen. Sie können deshalb das Buch als eine Art tägliches Andachtsbuch verwenden. Doch unabhängig davon ging es mir bei der Zusammenstellung vor allem auch darum, Ihnen Worte und Gedanken der Bibel nahezubringen, damit Sie
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sich mit ihnen auseinandersetzen, sie meditieren, mit ihnen ringen, sich von ihnen herausfordern lassen und auch Trost und Hoffnung finden.
Satzglieder und Sinneinheiten Die täglichen Bibelverse habe ich in einzelne Sinneinheiten und Satzglieder zerlegt. Dadurch können Sie leichter erkennen, welche Bestandteile des griechischen Textes und der deutschen Übersetzung einander jeweils ent sprechen. Natürlich entspricht ein griechischer Ausdruck nicht immer eins zu eins seiner deutschen Übersetzung (und in einem technischen Sinne bleibt die Entsprechung sogar stets unvollständig oder ungenau). Deshalb wird Ihnen wahrscheinlich die Art und Weise, wie Teile des griechischen und deutschen Textes einander zugeordnet sind, manchmal ein wenig erzwungen vorkommen. Es versteht sich von selbst, dass die gezeigten Entsprechungen nicht in jedem Fall wissenschaftlich völlig präzise sein können; sie sind vielmehr ein pädagogisches Hilfsmittel, das Ihnen ermöglicht, jeden Tagesvers mit geringem Zeitaufwand Schritt für Schritt durchzugehen und dabei ein Grundverständnis für die Grammatik und Syntax des griechischen Textes zu entwickeln. In dem Bemühen, den jeweils besonderen Inhalt und Stil der täglichen Verse zur Geltung zu bringen und Ihnen beides möglichst klar zu vermitteln, habe ich manchmal syntaktisch oder grammatikalisch identische Strukturen in verschiedenen Versen auf unterschiedliche Weise gegliedert. Solche schein baren Unstimmigkeiten sind durchaus beabsichtigt und wiederum das Ergebnis meines Versuchs, die einzelnen Bestandteile eines bestimmten Tagesverses stets so darzustellen, wie es im Hinblick auf die deutsche Übersetzung am sinnvollsten erschien. Indem ich die Verse auf unterschiedliche Art und Weise gliedere, soll zugleich deutlich werden, dass der griechische Satzbau keinem starren Schema folgt, das man bei der Analyse in der immer gleichen Weise anwenden könnte, um den Sinn des Textes zu verstehen.
Fettdruck Auf jeder Seite für einen bestimmten Tag (ausgenommen die beiden ersten Tage, an denen es noch keine zwei Vokabeln zum Wiederholen gibt) sind in den deutschen Text am Seitenanfang drei griechische Wörter eingebettet und die ihnen entsprechenden deutschen Wörter fett gedruckt. Im Einklang mit dem minimalistischen Verfahren, das bei den Wortbedeutungen angewendet wird, habe ich auch die Anzahl der fettgedruckten Wörter auf ein Minimum beschränkt, abgesehen von Verben. Der Fettdruck soll in erster Linie die Grundbedeutung eines Wortes in Erinnerung rufen, jedoch keine syntakti schen Einzelheiten vermitteln. Wenn also etwa ein griechisches Substantiv im Dativ vorkommt (z.B. πίστει, »durch Glauben«, in Hebr 11,29, zitiert an Tag 62), habe ich nur das Wort, das die Grundbedeutung des Substantivs zum Ausdruck
bringt (»Glauben«) in Fettdruck wiedergegeben. In ähnlicher Weise habe ich dort, wo ich ein griechisches Partizip im Deutschen durch einen Nebensatz wiedergegeben habe, der z.B. mit »als« oder »weil« beginnt (z.B. ἀκούσαντες, »als sie hörten«, in Mt 20,30, zitiert an Tag 81), nicht diese Konjunktion in Fettdruck wiedergegeben, sondern nur das Wort oder die Wörter, die die Grundbedeutung, die das Partizip vermittelt, entsprechen (»sie hörten«). Wie dieses Beispiel zeigt, habe ich bei Partizipien, aber auch bei finiten Verbformen, üblicherweise das entsprechende deutsche Pronomen (sofern es eines gibt) in Fettdruck wiedergegeben sowie außerdem jene Informationen, die das Tem pus oder Tempusaspekte vermitteln. Wenn ein griechisches Personalpronomen eine finite Verbform begleitet, habe ich das deutsche Pronomen nicht fett gedruckt, um Ihre Aufmerksamkeit auf das Vorhandensein des griechischen Pronomens zu lenken. In solchen Besonderheiten, die gelegentlich zu scheinbaren Ungereimtheiten bei der Formatierung führen, spiegelt sich letzten Endes noch einmal die Tatsache, dass es eben keine Eins-zu-eins-Entsprechung zwischen Griechisch und Deutsch (und genauso wenig zwischen zwei beliebigen anderen Sprachen) gibt. Ich habe mein Bestes getan, um den Text so einheitlich wie möglich zu formatieren, und ich habe mich immer an dem orientiert, was mir für Sie als Leser*innen am hilfreichsten erschien. Genau wie die Einteilung des Textes in Satzglieder und Sinnabschnitte, sind auch Hervorhebungen und Fettdruck nicht als eine »wissenschaftliche« Analyse des griechischen Textes zu verstehen, sondern sollen Ihnen einfach helfen, schnell zu erfassen, was die Worte bedeuten.
Die verwendeten Texte
Der griechische Text stammt in aller Regel aus der 28. Auflage des NestleAland Novum Testamentum Graece. Nur in wenigen Fällen stammt er aus einer anderen Ausgabe, nämlich derjenigen von B. F. Westcott und F. J. A. Hort, der der englischen Originalausgabe zugrunde lag. Beide Texte unterscheiden sich überwiegend lediglich durch Formalia wie die Groß- und Kleinschreibung und die Interpunktion voneinander, in einigen Fällen gibt es aber auch Unterschiede im Wortbestand. Wo diese für das Konzept des Buches relevant waren, weil ein Wort übersetzt wird, das nicht im Nestle-Aland, aber bei Westcott-Hort steht, wurde letztere Version beibehalten. Als deutsche Übersetzung wurde überwiegend die Lutherübersetzung in der revidierten Fassung von 2017 verwendet, weil diese im deutschen Sprachraum weit verbreitet ist und außerdem in der Regel den griechischen Text philologisch exakt wiedergibt. Zu beachten ist aber, dass die Lutherübersetzung keine Wortfür-Wort-Übersetzung ist, wie man sie etwa aus Interlinear-Ausgaben kennt. Kleinere Abweichungen vom griechischen Text sind also durchaus möglich. Wo es allzu schwierig war, direkte Entsprechungen zwischen dem griechischen
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Mt 2,2
und dem Luthertext aufzuzeigen und beide in analoge Sinneinheiten zu gliedern, wurde allerdings eine eigene Übersetzung zugrunde gelegt (und als »Arbeitsübersetzung«, AÜ, gekennzeichnet). Zusätzlich zur Einbettung von drei griechischen Wörtern in die tägliche deutsche Übersetzung habe ich im Interesse der Klarheit und Konsistenz der Präsentation eine Reihe kleinerer Änderungen an der Interpunktion und Formatierung des deutschen Textes vorgenommen. Zu den häufigsten Änderungen gehören die Änderung eines Kommas oder Semikolons am Ende eines Verses in einen Punkt und die Großschreibung eines Klein buchstabens am Anfang eines Verses. In der Regel werden ganze Bibelverse zitiert. Gelegentlich jedoch musste ein Vers etwas gekürzt werden, damit das Ganze noch auf eine Seite passt. Auslassungen innerhalb des Verses sind durch drei Punkte angedeutet. Auslassungen am Anfang und am Ende des Verses sind hingegen nicht eigens markiert. Gelegentlich habe ich drei Punkte am Anfang oder Ende eines Verses verwendet, nicht um auf ausgelassenen Text hinzuweisen, sondern um zu signalisieren, dass es sich bei dem zitierten Text um einen unvollständigen Satz handelt. In einigen Fällen habe ich außerdem in eckigen Klammern ein oder mehrere Wörter hinzugefügt, um darauf hinzuweisen, dass dieses Element zwar im griechischen Text vorkommt, aber in der Lutherübersetzung nicht wiedergegeben wird. Etwas häufiger habe ich ebenfalls in eckigen Klammern eine wörtliche Übersetzung wiedergegeben, eingeleitet mit »wörtl.«. Wo eine Arbeitsübersetzung um ein Wort oder einige Wörter ergänzt werden musste, die im Griechischen kein Äquivalent haben, so wurden diese ebenfalls in eck ige Klammern gesetzt (und mit »erg.« eingeleitet). Sowohl die deutschen als auch die griechischen Bibelverse sind in diesem Buch isoliert und ohne Kontext abgedruckt. Ich möchte Sie ermutigen, so oft wie möglich den jeweiligen Vers auch in seinem ursprünglichen Text zusammenhang nachzulesen. Erst dadurch erschließen sich seine volle Be deutung und seine Funktion innerhalb des Abschnitts, zu dem er gehört.
***** Dieses Buch ist in freundschaftlicher Verbundenheit all denen gewidmet, die in zahllosen Stunden einmal Griechisch gelernt haben, dann aber die Erfahrung machen mussten, wie schwierig es (meist aus Zeitmangel) ist, sich die angeeigneten Sprachkenntnisse zu erhalten. Ich wünsche Ihnen, dass Sie Ermutigung, Herausforderung, Hoffnung, Freude und Frieden erfahren, wann immer Sie sich mit den Bibeltexten auf den folgenden Seiten befassen. Jonathan G. Kline, PhD
1. Januar ■ Woche 1 ■ Tag 1
Wo ist der (ὁ) neugeborene König der (τῶν) Juden? Denn wir haben seinen Stern [wörtl.: den (τὸν) Stern von ihm] im [wörtl.: in dem (τῇ)] Osten gesehen und sind gekommen, um ihn anzubeten. (AÜ) ὁ, ἡ, τό ho, hē, to
der/die/das
19761x S3588
ποῦ ἐστὶν ὁ τεχθεὶς βασιλεὺς τῶν Ἰουδαίων; εἴδομεν γὰρ αὐτοῦ τὸν ἀστέρα ἐν τῇ ἀνατολῇ καὶ ἤλθομεν προσκυνῆσαι αὐτῷ. Wo ist
ποῦ ἐστὶν
der neugeborene
ὁ τεχθεὶς
König der Juden?
βασιλεὺς τῶν Ἰουδαίων;
Denn wir haben … gesehen
εἴδομεν γὰρ
seinen Stern [wörtl.: den Stern von ihm]
αὐτοῦ τὸν ἀστέρα
im [wörtl.: in dem] Osten
ἐν τῇ ἀνατολῇ
und sind gekommen
καὶ ἤλθομεν
um ihn anzubeten
προσκυνῆσαι αὐτῷ
Tag 2 ■ Woche 1 ■ 2. Januar
Mk 9,27
Jesus [wörtl.: der (ὁ) Jesus] aber ergriff seine Hand [wörtl.: d ie (τῆς) Hand von ihm] und richtete ihn auf, und (καὶ) er stand auf. καί kai
und, auch, zugleich auch
9098x
Lk 3,15
3. Januar ■ Woche 1 ■ Tag 3
Da aber das (τοῦ) Volk voll Erwartung war und (καὶ) alle in ihren Herzen [wörtl.: in den (ταῖς) Herzen von ihnen (αὐτῶν)] wegen Johannes [wörtl.: des (τοῦ) Johannes] überlegten, ob er (αὐτὸς) nicht etwa der (ὁ) Christus sei … (AÜ)
S2532
ὁ, ἡ, τό ➢
αὐτός, αὐτή, αὐτό autos, autē, auto
TAG 1
ὁ δὲ Ἰησοῦς κρατήσας τῆς χειρὸς αὐτοῦ ἤγειρεν αὐτόν, καὶ ἀνέστη. Jesus [wörtl.: der Jesus] aber
ὁ δὲ Ἰησοῦς
ergriff
κρατήσας
seine Hand [wörtl.: die Hand von ihm]
τῆς χειρὸς αὐτοῦ
und richtete ihn auf
ἤγειρεν αὐτόν
und er stand auf
καὶ ἀνέστη
ὁ, ἡ, τό ➢
er/sie/es (betont)
TAG 1 καί
5563x S846
➢
TAG 2
Προσδοκῶντος δὲ τοῦ λαοῦ καὶ διαλογιζομένων πάντων ἐν ταῖς καρδίαις αὐτῶν περὶ τοῦ Ἰωάνου, μήποτε αὐτὸς εἴη ὁ χριστός … Da aber das Volk voll Erwartung war
Προσδοκῶντος δὲ τοῦ λαοῦ
und alle … überlegten
καὶ διαλογιζομένων πάντων
in ihren Herzen [wörtl.: in den Herzen von ihnen]
ἐν ταῖς καρδίαις αὐτῶν
wegen Johannes [wörtl.: des Johannes]
περὶ τοῦ Ἰωάνου
ob … nicht etwa
μήποτε
er … sei
αὐτὸς εἴη
der Christus
ὁ χριστός
Tag 4 ■ Woche 1 ■ 4. Januar
Mt 26,69
Petrus aber saß draußen im Hof. Und (καὶ) es trat eine Magd zu ihm (αὐτῷ) und sprach: Und du (καὶ σὺ) warst auch mit dem Jesus aus Galiläa. σύ, (pl) ὑμεῖς su, (pl) humeis καί ➢
du; Pl.: ihr
2891x S4771
TAG 2 αὐτός, αὐτή, αὐτό
➢
TAG 3
Ὁ δὲ Πέτρος ἐκάθητο ἔξω ἐν τῇ αὐλῇ· καὶ προσῆλθεν αὐτῷ μία παιδίσκη λέγουσα καὶ σὺ ἦσθα μετὰ Ἰησοῦ τοῦ Γαλιλαίου.
Mk 8,29
5. Januar ■ Woche 1 ■ Tag 5
Und er (αὐτὸς) fragte sie (αὐτούς): Ihr (ὑμεῖς) aber (δὲ), wer, sagt ihr, dass ich sei? Da antwortete Petrus und sprach zu ihm (αὐτῷ): Du (σὺ) bist der Christus! δέ de
aber, da, hingegen, vielmehr (nicht in jedem Fall zu übersetzen)
αὐτός, αὐτή, αὐτό
➢
TAG 3 σύ, (pl) ὑμεῖς
➢
2786x S1161
TAG 4
καὶ αὐτὸς ἐπηρώτα αὐτούς. ὑμεῖς δὲ τίνα με λέγετε εἶναι; ἀποκριθεὶς ὁ Πέτρος λέγει αὐτῷ. σὺ εἶ ὁ χριστός.
Petrus aber
Ὁ δὲ Πέτρος
Und er fragte sie
καὶ αὐτὸς ἐπηρώτα αὐτούς
saß draußen
ἐκάθητο ἔξω
Ihr aber
ὑμεῖς δὲ
im Hof
ἐν τῇ αὐλῇ
wer, sagt ihr, dass ich sei?
τίνα με λέγετε εἶναι;
Und es trat … zu ihm
καὶ προσῆλθεν αὐτῷ
eine Magd
μία παιδίσκη
Da antwortete Petrus und sprach zu ihm
ἀποκριθεὶς ὁ Πέτρος λέγει αὐτῷ
und sprach
λέγουσα
Du bist der Christus
σὺ εἶ ὁ χριστός
Und du
καὶ σὺ
warst auch mit
ἦσθα μετὰ
dem Jesus aus Galiläa
Ἰησοῦ τοῦ Γαλιλαίου
Tag 6 ■ Woche 1 ■ 6. Januar
2. Tim 4,5
Du (Σὺ) aber (δὲ), sei nüchtern in (ἐν) allen Dingen, leide willig, tu das Werk eines Predigers des Evangeliums, erfülle redlich deinen (σου) Dienst. ἐν en
in, auf, an, bei, unter, zwischen
2741x
Röm 7,20
7. Januar ■ Woche 1 ■ Tag 7
Wenn ich aber (δὲ) tue, was ich nicht will, vollbringe nicht mehr ich (ἐγὼ) es, sondern die Sünde, die in (ἐν) mir wohnt. ἐγώ, (pl) ἡμεῖς egō, (pl) hēmeis
ich; Pl.: wir
2653x S1473
S1722
δέ ➢ σύ, (pl) ὑμεῖς ➢
TAG 4 δέ
➢
TAG 5 ἐν
➢
TAG 6
TAG 5
Σὺ δὲ νῆφε ἐν πᾶσιν, κακοπάθησον, ἔργον ποίησον εὐαγγελιστοῦ, τὴν διακονίαν σου πληροφόρησον.
εἰ δὲ ὃ οὐ θέλω ἐγὼ τοῦτο ποιῶ, οὐκέτι ἐγὼ κατεργάζομαι αὐτὸ ἀλλ’ ἡ οἰκοῦσα ἐν ἐμοὶ ἁμαρτία. Wenn ich aber tue
εἰ δὲ … ἐγὼ τοῦτο ποιῶ
was ich nicht will
ὃ οὐ θέλω
vollbringe nicht mehr ich es
οὐκέτι ἐγὼ κατεργάζομαι αὐτὸ
Du aber
Σὺ δὲ
sei nüchtern in allen Dingen
νῆφε ἐν πᾶσιν
leide willig
κακοπάθησον
tu
ποίησον
sondern die Sünde
ἀλλ’ ἡ … ἁμαρτία
das Werk eines Predigers des Evangeliums
ἔργον … εὐαγγελιστοῦ
die in mir wohnt
οἰκοῦσα ἐν ἐμοὶ
erfülle redlich
πληροφόρησον
deinen Dienst
τὴν διακονίαν σου
Tag 8 ■ Woche 2 ■ 8. Januar
Phil 4,11
Nicht, dass ich das aus Bedürftigkeit sage. Ich (ἐγὼ) habe nämlich gelernt, in (ἐν) jeder Lage, in der ich bin (εἰμὶ), unabhängig zu sein (εἶναι). (AÜ) εἰμί eimi
sein, da sein, existieren
2444x
Joh 8,58
9. Januar ■ Woche 2 ■ Tag 9
Jesus sprach (εἶπεν) zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage (λέγω) euch: Ehe Abraham wurde, bin ich (ἐγὼ εἰμί). λέγω legō
sagen, sprechen
2228x S3004
S1510
ἐγώ, (pl) ἡμεῖς ➢ ἐν ➢
TAG 6 ἐγώ, (pl) ἡμεῖς
➢
TAG 7 εἰμί
➢
TAG 8
TAG 7
οὐχ ὅτι καθ᾽ ὑστέρησιν λέγω, ἐγὼ γὰρ ἔμαθον ἐν οἷς εἰμὶ αὐτάρκης εἶναι. Nicht, dass ich das … sage
οὐχ ὅτι … λέγω
aus Bedürftigkeit
καθ᾽ ὑστέρησιν
Ich habe nämlich gelernt
ἐγὼ γὰρ ἔμαθον
in jeder Lage, in der ich bin
ἐν οἷς εἰμὶ
unabhängig zu sein.
αὐτάρκης εἶναι
εἶπεν αὐτοῖς Ἰησοῦς. ἀμὴν ἀμὴν λέγω ὑμῖν, πρὶν Ἀβραὰμ γενέσθαι ἐγὼ εἰμί. Jesus sprach zu ihnen
εἶπεν αὐτοῖς Ἰησοῦς
Wahrlich, wahrlich
ἀμὴν ἀμὴν
ich sage euch
λέγω ὑμῖν
Ehe Abraham wurde
πρὶν Ἀβραὰμ γενέσθαι
bin ich
ἐγὼ εἰμί