NOOMI WIRD WIEDER GLÜCKLICH
I
n der kleinen Stadt Betlehem, da wohnt eine Frau mit ihrem Mann. Sie haben zwei Söhne. Die Frau heißt Noomi. Es hat lange nicht geregnet. Auf den Feldern wächst nichts mehr. Es gibt nichts mehr zu essen. Die ganze Familie zieht in ein fremdes Land. Dort gibt es zu essen.
In dem fremden Land stirbt der Vater. Noomi und ihre Söhne sind jetzt allein. Die beiden Söhne werden groß. Beide finden eine Frau in dem fremden Land. Sie heiraten. Die beiden Paare feiern miteinander Hochzeit. Noomi ist glücklich.
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paar Jahre vergehen. Da werden die Söhne von E inNoomi krank. Erst stirbt der eine, dann der andere. Noomi ist jetzt allein in dem fremden Land. Nur die beiden jungen Frauen sind bei ihr, Orpa und Rut. Noomi sagt zu den beiden: „Ich gehe zurück nach Betlehem. Dort gibt es jetzt wieder zu essen. Ihr beide habt hier eure Heimat. Bleibt da und werdet glücklich!“ Orpa bleibt da. Aber Rut sagt: „Ich gehe mit dir! Dein Volk ist auch mein Volk. Dein Gott ist auch mein Gott. Ich verlasse dich nie.“ Sie geht mit Noomi.
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ist Erntezeit. Die Leute arbeiten I naufBetlehem dem Feld. Sie sehen die beiden Frauen kommen. Sie sagen zueinander: „Das ist doch Noomi!“ Rut und Noomi sind arm. Die Armen dürfen auf dem Feld Ähren auflesen. Rut geht aufs Feld. Noomi ist zu alt.
Rut sammelt Ähren, die liegen geblieben sind. Das Feld gehört Boas. Boas fragt einen Knecht: „Wer ist diese Frau?“ Der Knecht sagt: „Das ist Rut. Sie ist mit Noomi gekommen.“ Boas macht mit seinen Leuten eine Pause. Sie essen und trinken. Rut darf mitessen. Boas sagt zu seinen Knechten: „Seid freundlich zu ihr!“
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wird Abend. Rut E skommt fröhlich nach Hause. Sie hat viele Ähren gesammelt. Sie erzählt von Boas. Noomi freut sich. Sie sagt: „Gott ist gut zu uns! Ich sehe, er will uns helfen. Boas ist mit uns verwandt. Geh jeden Tag auf sein Feld!“
geht zum Tor der B oas Stadt. Er trifft dort einen Mann. Der ist auch mit Noomi verwandt. Boas sagt zu ihm: „Noomi ist wieder da. Sie ist arm. Du bist näher mit ihr verwandt als ich. Willst du Noomi und Rut helfen?“ Der Mann antwortet: „Nein.“ Boas sagt: „Dann will ich es tun. Rut war gut zu Noomi. Ich will Rut heiraten. Sie soll hier eine neue Heimat haben.“
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heiratet Rut. Sie bekommen einen Sohn. B oas Sie danken Gott für das Kind. Noomi freut sich.
Das Kind ist wie ihr eigenes. Die Nachbarinnen sagen: „Gott sei gelobt! Jetzt hat Noomi wieder einen Sohn.“
Text: Hellmut Haug, aus: Das große Bibel-Bilderbuch, © 1998/2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
Nach Rut 1–4
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Meine Söhne haben beide geheiratet. Welch eine Freude! Meine Söhne sind gestorben. Wie soll es nun weitergehen?
Mein Mann ist gestorben. Ich bin voller Trauer.
Ich gehe zurück nach Betlehem. Rut wird mit mir gehen.
NOOMI, WIE
FÜHLST DU DICH? Noomi erlebt viel in ihrem Leben. Worüber freut sie sich? Und wann ist sie tieftraurig und betrübt? Gibt es vielleicht auch Zeiten, in denen sie beides gleichzeitig fühlt - Trauer und Freude?
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Rut und Boas haben geheiratet und ein Kind bekommen. Wie wunderbar!
MEIN MEMO-SPIEL MIT NOOMI UND RUT Schneide die Kärtchen aus. Spiele das Spiel mit einer Freundin oder einem Freund. Die Anleitung findest du auf der nächsten Seite.
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S Fragezeichen nach oben auf den Tisch. Das Spiel beginnt! Reihum darf jeder
o geht's: Schneide die Kärtchen aus und mische sie. Lege sie dann mit dem roten
Spieler / jede Spielerin immer zwei Karten aufdecken. Wer dabei zwei gleiche Bilder erwischt, darf diese behalten. Wer zwei verschiedene Bilder aufdeckt, muss diese wieder verdeckt zurücklegen. Wer hat am Ende die meisten Karten?
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