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Bibelgeschichten für Erstleser Bisher erschienen: Gott macht die Welt Noah und die große Flut Mose und der Pharao Rut und Noomi David und Goliat Jona und der große Fisch

Christiane Herrlinger Mathias Weber

r e d d n u e s o M

Pha ra o

Mit Jesus auf dem See Jesus macht Menschen gesund Der verlorene Sohn Die Ostergeschichte

Deutsche Bibelgesellschaft


I N HALT

Zu viele!

Zu viele! 3

In dem Land Ägypten lebten viele Israeliten.

Das Schilfkörbchen 6

Dem König von Ägypten, dem Pharao, gefiel das gar nicht. Er sagte:

Auf der Flucht 12

„Die Israeliten gehören nicht zu uns! Und es sind viel zu viele!

Am brennenden Dornbusch 14

Es dürfen nicht noch mehr werden! Wir müssen etwas tun!“

Der Pharao bleibt stur 20 Die letzte Nacht in Ägypten 28 Der Aufbruch 32 Rettung am Schilfmeer 34


Der Pharao zwang die Israeliten

Doch das war dem Pharao

zu harter Arbeit.

noch nicht genug.

Sie mussten Ziegel aus Lehm herstellen und schwere Arbeit auf den Feldern tun.

Er befahl allen Ägyptern:

Sie wurden von den Aufsehern

„Werft jeden Jungen, der im Volk Israel

geschlagen und gequält.

geboren wird, in den Nil.“ Der Nil war ein großer Fluss.

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Das Schilfkörbchen

Aber Mirjam blieb. Sie versteckte sich in der Nähe.

Auch die Mutter von Aaron und Mirjam

Sie wollte sehen,

gehörte zum Volk Israel.

was mit ihrem kleinen Bruder geschah.

Gerade hatte sie ihr drittes Kind bekommen. Es war ein Junge. Sie wollte ihn vor den Ägyptern retten. Sie nahm ein Körbchen aus Schilf und bestrich es mit Pech, sodass es kein Wasser durchließ. Dann legte sie das Kind hinein, ging zum Nil und setzte das Körbchen am Ufer ins Schilf. Danach lief sie schnell weg.

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Da kam die Tochter des Pharaos

„Ein kleiner Junge!“, rief sie erstaunt.

mit ihren Dienerinnen an den Nil.

„Das arme Kind! Es gehört bestimmt

Die Prinzessin wollte im Fluss baden.

zu den Israeliten. Ich will es retten.“

Als sie ins Wasser stieg,

Schnell kam Mirjam aus ihrem Versteck

entdeckte sie das Körbchen.

und fragte: „Soll ich eine Israelitin holen,

Sie sah hinein.

die dem Kind Milch geben kann?“ „Ja, tu das“, antwortete die Prinzessin.


Mirjam holte ihre Mutter.

Als der Junge groß genug war, brachte die Mutter ihn zum Palast.

Die Prinzessin sagte:

Die Prinzessin gab ihm den Namen Mose.

„Nimm den Jungen und füttere ihn. Wenn er größer ist, bringst du ihn mir zurück. Er soll wie ein eigener Sohn für mich sein.“ Die Mutter war überglücklich. Sie hatte ihr Kind zurück und niemand durfte ihm mehr etwas tun. Er galt jetzt als Sohn der Prinzessin.

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Auf der Flucht

Als der Pharao davon hörte, wollte er Mose töten lassen.

Mose wuchs auf und wurde erwachsen.

Da lief Mose weg.

Er lebte wie ein ägyptischer Prinz.

Er flüchtete in das Land Midian.

Doch immer wieder spürte er: Eigentlich gehörte er zu den Israeliten.

Dort blieb er viele Jahre. Er wohnte bei einem Priester

Einmal sah Mose, wie ein Ägypter

und hütete die Schafe für ihn.

einen Israeliten totschlug. Da wurde Mose wütend. Wild schlug er auf den Ägypter ein. Plötzlich war der Ägypter tot.

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