vielen Jahren schickt Gott den Engel Gabriel zu einer jungen Frau aus Nazareth. „Maria, du sollst ein Kind bekommen“, sagt der Engel. „Es wird Gottes Sohn sein.“ Maria fürchtet sich, aber sie vertraut Gott: Alles soll so geschehen, wie Gott es bestimmt hat. Zu dieser Zeit will der römische Kaiser Augustus wissen, wie viele Menschen in seinem großen Reich leben.
Also machen sich Maria und ihr Verlobter Josef auf den Weg nach Betlehem, um sich in eine Liste eintragen zu lassen. Die Reise ist weit und sehr anstrengend, denn Maria erwartet doch ihr Baby. In der großen Stadt ist es übervoll und es gibt keinen Platz in einem Gasthaus. Da bringt Maria mitten in der Nacht ihren Sohn in einem kleinen, dunklen Stall zur Welt.
Das Kind heißt Jesus.
Besuch an der Krippe
Nach Lukas 2,8-20; Matthäus 2,1- 12
Ganz in der Nähe sind Hirten mit ihren Schafen. Plötzlich wird es leuchtend hell, und ein Engel spricht: „Freut euch! Gottes Sohn, der Retter der Welt, ist geboren. Er liegt in einer Futterkrippe.“ Schnell machen sich die Hirten auf und finden das Jesuskind. Sie freuen sich so sehr. Doch auch drei weise Männer aus einem fernen Land kommen zu Besuch. Sie folgten lange Zeit mit ihren Kamelen einem Königsstern, der nun genau über dem kleinen Stall stehenbleibt. Die Männer knien vor dem Jesuskind nieder und beten. Sie haben kostbare Geschenke mitgebracht: Gold, Weihrauch und Myrrhe.
Jesus findet Freunde
Nach Lukas 5,1-11
AlsJesus ein erwachsener Mann ist, zieht er durch das ganze Land Israel. Er möchte vielen Menschen von Gott erzählen, der wie ein guter Vater und eine gute Mutter ist. Unterwegs findet Jesus Freunde, die ihm dabei helfen wollen. Die ersten waren Fischer an einem großen See. Sie lassen einfach alles stehen und
liegen und folgen Jesus nach, so begeistert sind sie. Die Männer heißen Simon und Andreas, Johannes und Jakobus. Und bald werden es immer mehr, Männer und Frauen. Zwölf davon nennt Jesus seine Apostel. Sie erzählen später in der ganzen Welt, was sie mit Jesus erlebt haben. Sie sind seine Boten.