Kindgerecht nacherzählt und liebevoll illustriert, bringt dieses Buch schon den Allerkleinsten beliebte Geschichten aus dem Neuen Testament der Bibel nahe:
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Mein erstes Bibel-Bilderbuch von Jesus
Jesus wird geboren • Jesus findet Freunde • Sturm auf dem See Fünf Brote und zwei Fische • Jesus segnet die Kinder Ein Schaf geht verloren • Jesus besucht Zachäus Freut euch: Jesus lebt!
Mein erstes
Bibel-Bilderbuch von Jesus
Texte: Cordula Janusch Illustrationen: Susanne Schulte
03.08.23 08:10
Jesus wird geboren Gott schickt den Engel Gabriel zu einer jungen Frau aus Nazaret. „Maria, du sollst ein Kind bekommen“, sagt der Engel. „Es wird Gottes Sohn sein.“ Maria fürchtet sich, aber sie vertraut Gott: Alles soll so geschehen, wie Gott es möchte. Zu dieser Zeit will der römische Kaiser Augustus wissen, wie viele Menschen in seinem großen Reich leben. Also machen sich Maria und Josef auf den Weg nach Betlehem, um sich in eine Liste eintragen zu lassen. Die Reise ist weit und anstrengend, denn Maria erwartet ihr Baby. In der großen Stadt gibt es keinen Platz in einem Gasthaus.
Da bringt Maria mitten in der Nacht ihren Sohn in einem kleinen, dunklen Stall zur Welt. Das Kind heißt Jesus. Lukas 1,26 - 38; 2,1 - 7
Jesus findet Freunde Als Jesus ein erwachsener Mann ist, zieht er durch das ganze Land. Er möchte vielen Menschen von Gott er zählen, der wie ein guter Vater und eine gute Mutter ist. Unterwegs findet Jesus Freunde, die ihm dabei helfen. Die ersten waren Fischer an einem großen See. Sie lassen einfach alles stehen und liegen und folgen Jesus nach, so begeistert sind sie.
Und bald werden es immer mehr, Männer und Frauen. Zwölf davon nennt Jesus seine Apostel. Sie erzählen später in der ganzen Welt, was sie mit Jesus erlebt haben. Sie sind seine Boten. Lukas 5,1 - 11
Sturm auf dem See Einmal steigen Jesus und seine Freunde in ein Boot und fahren auf einen großen See hinaus. Jesus ist müde und schläft bald ein. Plötzlich zieht ein gewaltiges Unwetter auf. Der Sturm heult und riesige Wellen toben. Alle haben große Angst. Die Freunde wecken Jesus und schreien: „Hilfe, wir müssen ertrinken! Rette uns!“ Jesus steht auf und sagt: „Sturm, sei still.“ Da stürmt es nicht mehr, der See ist so ruhig wie zuvor.
Dann fragt Jesus die Freunde: „Warum habt ihr Angst? Ich bin doch bei euch!“ Die Freunde staunen, was Jesus alles kann. Sie spüren: Jesus ist ein ganz besonderer Mensch. Ihm dürfen sie immer vertrauen. Markus 4,35 - 41
Fünf Brote und zwei Fische Ganz viele Menschen kommen zusammen, man kann sie kaum zählen. Sie wollen Jesus sehen und ihm zuhören. Für alle nimmt sich Jesus Zeit. Dann wird es Abend. Die Freunde sagen: „Schick die Leute nach Hause, sie sind hungrig und sollen sich unterwegs etwas zu essen kaufen.“ Jesus ist erstaunt. „Warum? Gebt ihr ihnen doch etwas zu essen“, meint er. „Unmöglich!“, sagen die Freunde.
„Wir haben nur fünf Brote und zwei Fische. Das reicht niemals!“ Da betet Jesus zu Gott, seinem Vater, bricht die Brote und teilt die Fische in Stücke. Die Freunde geben das Essen an die Frauen, Kinder und Männer weiter, so lange, bis jeder genug hat. Alle wissen nun: Wenn wir teilen, werden alle satt. Markus 6,30 - 44
Jesus segnet die Kinder Jesus kommt in ein Dorf. Alle Menschen freuen sich und möchten ihn sehen, auch viele Eltern mit ihren kleinen und großen Kindern.
Aber die Freunde halten die Kinder zurück. Sie denken, die Kinder stören Jesus, denn er muss den Erwachsenen so viel Wichtiges sagen. Sie wollen die Eltern mit den Kindern fortschicken. Jesus aber sagt: „Lasst doch die Kinder zu mir kommen.“ Liebevoll nimmt er die Mädchen und Jungen in die Arme und segnet sie: „Ihr seid etwas ganz Besonderes. Gott hat euch lieb und er begleitet euch ein ganzes Leben lang.“ Markus 10,13 - 16
Ein Schaf geht verloren Gott ist jeder einzelne Mensch sehr wichtig. Darum erzählt Jesus eine Geschichte: Ein Schäfer hütet hundert Schafe. Er führt sie täglich auf frische Weiden und passt gut auf seine Tiere auf. Doch eines Tages bemerkt er, dass ein Schaf fehlt. Es muss sich verlaufen haben.
Da lässt er die anderen Schafe zurück und macht sich auf die Suche. Als er das verlorene Schaf endlich findet, ist er glücklich. Er nimmt es auf seine Schultern und trägt es nach Hause. Voller Freude feiert er mit seinen Nachbarn und Freunden ein Fest. Dann sagt Jesus: „Gott ist wie dieser Schäfer. Er will, dass kein Mensch verloren geht. Um dich und dich und dich kümmert sich der liebe Gott.“ Lukas 15,3 - 7
Jesus besucht Zachäus In der großen Stadt Jericho wohnt der reiche Zöllner Zachäus. Niemand mag ihn, denn Zachäus ist ein Betrüger. Am Stadttor verlangt er viel zu viel Geld und behält es für sich. Als Jesus in die Stadt kommt, möchte Zachäus ihn unbedingt sehen. Aber die vielen Menschen versperren ihm die Sicht. Niemand macht ihm Platz. Da klettert der kleine Mann auf einen Feigenbaum. So ist es gut, hier sieht er prima. Aber was ist das? Direkt unter dem Baum bleibt Jesus stehen und schaut hinauf. „Zachäus, komm herun ter!“, ruft Jesus. „Ich will dich heute in deinem Haus besuchen.“ Zachäus ist glücklich. Er verspricht Jesus, sein Leben zu ändern und alles Unrecht wiedergut zumachen. Jesus und Zachäus werden Freunde. Lukas 19,1 - 10
Freut euch: Jesus lebt! Als Jesus nach Jerusalem kommt, begrüßen viele Menschen ihn mit Palmzweigen wie einen König. Sie rufen: „Hosanna! Hilf doch, Herr!“ Sie glauben fest daran, dass Gott Jesus ge schickt hat, um sie zu retten. Das gefällt nicht allen. Sie sagen: „Dieser Jesus muss weg. Er soll verurteilt werden.“ Jesus muss viel leiden und stirbt am Kreuz. Später legt ein Freund ihn in ein Felsengrab.
Früh am Morgen kommen drei Frauen zu dem Grab. Doch was ist das? Das Grab ist leer. Jesus ist nicht mehr da. Ein Engel sagt zu den Frauen: „Habt keine Angst. Jesus ist auferstanden. Lauft und sagt seinen Freunden: Jesus lebt! Ihr werdet ihn wiedersehen!“ Markus 11,8 - 10; 14,1; 14,43–15,47; 16,1 - 7
Kindgerecht nacherzählt und liebevoll illustriert, bringt dieses Buch schon den Allerkleinsten beliebte Geschichten aus dem Neuen Testament der Bibel nahe:
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