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Kinder FesttaGS Bibel Die

Mit der Bibel durch das Kirchenjahr

Nacherzählt von Susanne Jasch und Kristina Schnürle Mit Illustrationen von Mathias Weber

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Inhalt Advent Barbaratag Nikolaustag Weihnachten Jahreswechsel/Neujahr Epiphanias/Erscheinungsfest Fasching und Aschermittwoch Passionszeit Palmsonntag Gründonnerstag Karfreitag Ostern Osterzeit Himmelfahrt Pfingsten Zeit nach Pfingsten (Trinitatiszeit) Johannistag Peter und Paul Michaelis Erntedankfest Reformationsfest Martinstag Buß- und Bettag Ewigkeitssonntag

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Advent Advent heißt Ankunft. In der Adventszeit warten wir auf die Ankunft von Jesus an Weihnachten.

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Jesaja geht durch die Gassen von Jerusalem. Die Not, die er sieht, erfüllt ihn mit Sorge. So viele Menschen, die Hunger haben. Kinder, die zum Arbeiten verkauft werden. Frauen und Männer, die betteln, um zu überleben. Jesaja ist auf dem Weg zum König. „Du musst dafür sorgen, dass das anders wird“, will er ihm sagen. „Hast du vergessen, dass du für die Rechtlosen und für die Armen sorgen musst?“, will er ihn fragen. Jesaja weiß, dass er einen Auftrag von Gott hat. Er durfte einen Blick in den Himmel tun. Beim Gedanken daran erschaudert Jesaja immer noch. Der allmächtige Gott war da, umgeben von vielen Engeln, die seine Macht lobten.

„Ich bin bereit“, sagte Jesaja damals. Und Gott beauftragte ihn: „Du wirst die Wahrheit sagen, aber sie werden sie nicht erfassen. Du wirst zeigen, was gut ist, aber sie werden es nicht erkennen.“ „Schaut, der Prophet Jesaja, der Mann Gottes ist auf dem Weg zum König“, sagen die Menschen. Viele von ihnen warten mit großer Sehnsucht darauf, dass ein guter und gerechter König das Land regieren wird. Sie wollen einen König, der auf Gott vertraut und Gottes gute Gebote befolgt.

„Das Unrecht auf der Erde ist groß. Wen soll ich senden, der die Menschen mahnt?“, fragte Gott.

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Jesaja fällt auf, dass immer mehr Soldaten in der Stadt sind. Ihre Waffen klirren. An vielen Stellen werden die Mauern verstärkt. Fremde Soldaten bedrohen das Land. Der König verlässt sich ganz auf die Soldaten und ihre Waffen. Hat er vergessen, dass Gott ihn stark macht?

Mutig tritt Jesaja vor den König. Er will nicht schweigen, auch wenn er jetzt nicht gehört wird. Er wartet auf den neuen König. Den König, den Gott versprochen hat.

Jesaja braucht viel Mut, wenn er die Ungerechtigkeit beim Namen nennt und solche unbequemen Fragen stellt. Es war ein schwerer Auftrag für Jesaja. Aber er hatte auch Hoffnung: „Einmal, da wird es anders sein“, sagte Gott. „Es wird die Zeit kommen, in der ein Licht aufstrahlt auf der Erde. In den Herzen der Menschen wird Freude sein. Ein Kind wird geboren, ein neuer König wird es sein. ‚Umsichtiger Herrscher‘ und ‚Fürst des Friedens‘ wird man ihn nennen. Ewig wird er herrschen, klug und einsichtig, weise und stark. Denen, die keine Rechte mehr haben, wird er zum Recht helfen. Für die Armen wird er sich einsetzen. Friede wird sein überall.“

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r. „Advent“ Mit dem 1. Advent beginnt das Kirchenjah unft. Wir ist lateinisch, auf Deutsch bedeutet es Ank der gerechte warten auf die Ankunft von Jesus. Er ist et haben. König, auf den die Menschen lange gewart eine Kerze zu Im Advent tragen in vielen Orten Kinder und singen einsamen, kranken oder alten Menschen und bringt ihnen Lieder. Das heißt Kurrende-Singen viel Freude zu diesen Menschen.

as, Warten fällt vielen schwer. Aber über etw n sich worauf man lange gewartet hat, freut ma äuviel mehr und viel länger. Viele Adventsbr lender, che helfen beim Warten: Der Adventska bietet, der jeden Tag eine kleine Überraschung wenn die gemütliche halbe Stunde am Abend, ngseine Kerze angezündet wird, die Fortsetzu oder geschichte mit einem Kapitel für jeden Tag n. das gemeinsame Singen von Adventslieder t hoch Das bekannteste Adventslied ist „Mach Herr die Tür, die Tor macht weit; es kommt der ich, ein der Herrlichkeit, ein König aller Königre Heiland aller Welt zugleich.“

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Beim Warten hilft es, einen Adventsweg zu gestalten, der auf dem Fensterbrett entsteht. Es beginnt mit de m leeren Stall, der aus einem kleinen Karto n oder Holzklötzchen aufgebaut werden kann. Jeden Tag kommt eine kleine Figur oder ein Gegenstand hinzu: Maria un d Josef, die Hirten, zum Schluss das Je sus-Kind. Aber auch leckere Plätzchen, ein grüner Zweig vom Adventskranz, ein Teeli cht, etwas Stroh oder ein paar Nüsse finden ihren Platz. So kommt Weihnach ten jeden Tag ein bisschen näher.

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michaelis Der Michaelis-Tag am 29. September ist das Fest des Engels Michael und aller anderen Engel.

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Das Volk Israel war nun fast 40 Jahre unterwegs durch die Wüste. Gott half ihnen in vielen Schwierigkeiten. Niemand gelang es, sie aufzuhalten. Jetzt näherten sie sich dem Land Moab. Die Bewohner des Landes bekamen Angst – auch Balak, ihr König. Da hatte König Balak eine Idee: Er schickte Männer mit vielen Geschenken zu einem besonderen Mann mit Namen Bileam. Im Namen des Königs sprachen sie: „Bileam, unser König Balak weiß, dass du ein wortgewaltiger Mann bist. Was du sagst, das geschieht. Wen du segnest, der ist gesegnet und stark. Und wen du verfluchst, der ist verflucht und schwach. Komm mit uns nach Moab und sprich über die Israeliten einen Fluch aus. Sie werden dadurch geschwächt und können so vielleicht besiegt werden.“ Bileam bat die Männer um Geduld. Erst in der zweiten Nacht sagte Gott zu ihm: „Geh nun nach Moab. Aber tu nur, was ich dir sage.“

Am Morgen sattelte Bileam seine treue Eselin und machte sich mit den Moabitern auf den Weg. Nach einiger Zeit verließ die Eselin den Weg und ging über das Feld weiter. Sie sah etwas, was Bileam nicht sah: Mitten auf dem Weg stand ein großer Engel mit einem Schwert. „Was fällt dir ein“, rief Bileam und schlug die Eselin mit einem Stock. „Geh sofort zurück auf den Weg!“ Der Weg führte jetzt durch Weingärten. Auf beiden Seiten begrenzten ihn Mauern. Er wurde immer enger. Wieder war da der Engel. Die Eselin kam nicht an ihm vorbei. Da blieb sie stehen. „Du störrisches Tier!“, rief Bileam und schlug sie mit seinem Stock. Da öffnete Gott der Eselin den Mund. Sie sprach: „Ich will dir keinen Schaden zufügen. Das müsstest du doch wissen, denn viele Jahre schon bin ich deine treue Eselin. Ich kann aber nicht weitergehen.“

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„Warum nicht?“, fragte Bileam und dann sah auch er den großen Engel mit dem Schwert. „Ich bin ein Bote von Gott“, sagte der Engel. „Gott stellt mich dir in den Weg. Deine Eselin hat es gesehen. Es war nicht recht, dass du sie geschlagen hast.“ Bileam tat es jetzt leid. „Soll ich etwa nicht nach Moab gehen?“, fragte er. „Doch“, sagte der Bote Gottes. „Geh nach Moab. Aber sage nur das, was Gott will.“ König Balak hatte gehört, dass Bileam auf dem Weg nach Moab war. Erfreut ritt er ihm entgegen. Bileam warnte ihn: „Ich bin gekommen. Aber ich kann nur das sagen, was der Gott der Israeliten will.“

Auf sieben Altären wurden Opfer für Baal, den Gott der Moabiter, angezündet. Bileam aber hörte die Stimme Gottes: „Du sollst die Israeliten segnen. Du sollst sie stark machen.“ Und Bileam sprach mit lauter Stimme: „Siehe, die Israeliten sind ein besonderes Volk. Stark und mächtig sollen sie sein. Gott ist bei ihnen.“ König Balak war entsetzt: „Was tust du, Bileam?“ „Ich kann nicht anders. Ich habe es dir doch gesagt. Selbst wenn du mir ein Haus voll Gold und Silber gibst, kann ich nur das sagen, was Gott will.“

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t. Es ist das Michaelis wird am 29. September gefeier n Engel. MiFest des Engels Michael und aller andere ehrt. Viele chael wurde in Deutschland besonders ver en Orten Kirchen heißen Michaelskirchen. In manch tt. finden an Michaelis Feste und Märkte sta

zer. Die Ende September sind die Tage wieder kür Sie sehnen Dunkelheit machte den Menschen Angst. Engel umgeben sich nach starken Helfern, nach Engeln. mal schickt Gott in seinem himmlischen Reich. Manch bringen den Gott sie als seine Boten auf die Erde. Sie handeln im Menschen eine Botschaft von Gott oder e von Bileam. Auftrag von Gott – wie in der Geschicht „Gott ist Der Engel Gabriel (sein Name bedeutet: s sie die stark“) brachte Maria die Botschaft, das Engel MichaMutter von Gottes Sohn sein wird. Der tt?“) ist der el (sein Name bedeutet: „Wer ist wie Go Böse. Engel Schutzengel Israels. Er kämpft gegen das schützen begleiten Menschen auch in Gefahren und sie.

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Wenn es früh dunkel wird, ist es schön, Kerzen anzuzü nden. Mach dir dein eigenes Kerzenglas für ein Teelicht. Dazu brauchst du ein großes Glas, buntes Transparentpapier und Tapetenkleister. Und so geht’s: Papiere aus mehreren Farben in Stückc hen reißen, durch den ange rührten Kleister ziehen und auf das Glas kleben. G ut trocknen lassen – fertig ist das Kerzenglas. Du kannst auch noch einen kleinen Engel aus Pappe au sschneiden und auf das Glas kleben – sein Sc hatten wird dann an der W and zu sehen sein und dich an diese Geschichte er innern.

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