180 ausgewählte Texte
Bedarf für eine einfach
verständliche Bibel

Die Einfach Bibel begrüße ich sehr! Sie ist feinsinnig in der Sprache, künstlerisch gut gemacht und ansprechend. So ermöglicht diese Bibel gerade Jugendlichen, denen eine einfache Sprache und Bebilderung nützt, eigenständig Bibeltexte zu entdecken.
Kirsten Fehrs
Vorsitzende des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland
Der (evangelische) Religionsunterricht, die Arbeit mit Konfirmandinnen und Konfirmanden und die kirchliche Jugendarbeit wollen ein (kirchliches) Bildungsangebot für alle sein. Die Bibel ist dabei ein zentrales Medium, um junge Menschen mit den Grundlagen des christlichen Glaubens vertraut zu machen.
Für Lehrer:innen und Pfarrer:innen in Schulunterricht und Konfi- und Jugendarbeit, Gemeindepädagog:innen und Diakon:innen und alle religionspädagogischen Mitarbeiter:innen entsteht dabei ein Problem: Derzeit gibt es keine Bibelausgabe, die auf heterogen zusammengesetzte Gruppen abgestimmt ist. Oft wird deshalb mit den üblichen Bibelübersetzungen oder ersatzweise mit Kinderbibeln gearbeitet. Für Jugendliche, die auf leicht verständliche oder einfache Sprache angewiesen sind, eignen sich Bibelausgaben auf rein textlicher Ebene nicht. Ebenso sollten Jugendliche nicht mit Texten und Bildern aus Kinderbibeln arbeiten müssen.
Aus diesem Grund entsteht der Bedarf, für alle Jugendlichen ab etwa 12 Jahren eine altersgemäße, leichter verständliche Bibel anzubieten und ihnen somit Zugänge zur Botschaft der Bibel zu ermöglichen.
Die Einfach Bibel wurde konzeptioniert und umgesetzt von einer Steuerungsgruppe stellvertretend für
– den Fachkreis Inklusion der aej (Arbeitsgemeinschaft Evangelischer Jugend),
– die ALPIKA AG Förderpädagogik/Inklusion in Schule und Gemeinde,
– die ALPIKA AG Konfirmandenarbeit,
– die Deutsche Bibelgesellschaft.

Projektförderung durch die Lechler Stiftung
Das Konzept
Auswahl

Die Einfach Bibel enthält eine Auswahl von 180 Bibeltexten, die den Bedarf in der religionspädagogischen Arbeit abdeckt.
Orientierung
Um eine möglichst einfache Orientierung zu ermöglichen, sind die Seiten der Einfach Bibel übersichtlich gestaltet und mit wenigen, deutlichen Orientierungshilfen versehen.
Verständlichkeit
Um die Verständlichkeit für unterschiedliche Leserinnen und Leser zu erreichen, bietet die Einfach Bibel biblische Texte auf unterschiedlichen sprachlichen Niveaus an.
Lesbarkeit
Die Einfach Bibel erreicht durch verschiedene Maßnahmen einen weitestgehend barrierefreien Lesezugang.

Der Aufbau der
und Sara Besuch
Die Gesamt- und Teilabschnitte werden durch große Hauptund Zwischenüberschriften gekennzeichnet.
Abraham bei dem kleinen Eines Tages saß er in der Mittagssonne Zeltes. Da begegnete ihm der HERR war so:
sah er plötzlich drei Männer. und ging ihnen entgegen. Er verbeugte Boden. Dann sagte er zu ihnen: und seid meine Gäste. Ich bin gern euch Wasser bringen. Dann könnt ihr Ruht euch doch etwas unter dem Baum Brot. Dann könnt ihr euch stärken, Bestimmt seid ihr ja auch deswegen vorbeigekommen.“
Die Hintergrundfarben optimieren den Kontrast und erleichtern das Lesen.
sagten: ”Gerne! Mach es so, wie du es Abraham lief zum Zelt zurück. nimm drei Krüge voll von unserem Brotfladen.“
Abraham und Sara bekommen Besuch
Schon länger wohnte Abraham bei dem kleinen Wäldchen Mamre. Eines Tages saß er in der Mittagssonne am Eingang seines Zeltes. Da begegnete ihm der HERR persönlich. Und das war so:
Als Abraham aufblickte, sah er plötzlich drei Männer. Sofort stand er auf und ging ihnen entgegen. Er verbeugte sich tief bis auf den Boden. Dann sagte er zu ihnen: ”Ach, bleibt doch bitte und seid meine Gäste. Ich bin gern euer Diener. Ich lasse euch Wasser bringen. Dann könnt ihr eure Füße waschen. Ruht euch doch etwas unter dem Baum aus. Ich hole euch auch Brot. Dann könnt ihr euch stärken, bevor ihr weitergeht. Bestimmt seid ihr ja auch deswegen bei mir, eurem Diener, vorbeigekommen.“
Die drei Männer sagten: ”Gerne! Mach es so, wie du es vorgeschlagen hast.“ Abraham lief zum Zelt zurück. Er bat Sara: ” Schnell, nimm drei Krüge voll von unserem besten Mehl und backe Brotfladen.“
Läuft ein Gesamtabschnitt über mehrere Seiten, ist eine einfache Zuordnung durch die durchgängige Hintergrundfarbe möglich.
Über den QR-Code kann der Bibeltext angehört werden.
Abraham selbst eilte zu seiner Rinderherde.
Abraham selbst eilte zu seiner Rinderherde. Er nahm ein junges, zartes Kalb. Das gab er einem Diener. Der beeilte sich, daraus ein gutes Essen zu kochen.
Er nahm ein junges, zartes Kalb. Das gab er einem Diener.
Der beeilte sich, daraus ein gutes Essen zu kochen.
Schließlich nahm Abraham Sahne und Milch und den guten Kalbsbraten. Das alles brachte er den Gästen. Während sie aßen, blieb Abraham bei ihnen unter dem Baum stehen.
Schließlich nahm Abraham Sahne und Milch und den guten Kalbsbraten. Das alles brachte er den Gästen. Während sie aßen, blieb Abraham bei ihnen unter dem Baum stehen.
Schließlich fragten ihn die drei Männer:
” Wo ist denn deine Frau Sara?“
Er antwortete ihnen: ” Sie ist im Zelt.“
Schließlich fragten ihn die drei Männer:
Da kündigte der HERR dem Abraham an: ” Ich werde dich in einem Jahr wieder besuchen.
Dann wird deine Frau Sara einen Sohn haben!“
” Wo ist denn deine Frau Sara?“
Er antwortete ihnen: ” Sie ist im Zelt.“
Sara war ganz in der Nähe. Sie stand am Zelteingang und hörte alles heimlich mit an. Abraham und Sara waren schon ziemlich alt. Sara war in einem Alter, in dem man keine Kinder mehr bekommt. Deshalb lachte Sara in sich hinein:
Da kündigte der HERR dem Abraham an: ” Ich werde dich in einem Jahr wieder besuchen.
” Ich bin so alt und verbraucht. Ich kann doch keine Kinder mehr bekommen. Und mein Mann ist auch schon zu alt.“
Dann wird deine Frau Sara einen Sohn haben!“
Ab-ra-ham hieß ursprünglich Abram. Seine Frau Sara hieß ursprünglich Sarai. Gott verspricht Abraham und Sara viele Nachkommen, aus denen schließlich das Volk der Israeliten entsteht.
Zelte: Gemeint sind hier große Zelte zum Wohnen. Abraham und seine Familie lebte in Zelten und nicht in Häusern.
HERR: So wird Gott genannt. HERR wird mit großen Buchstaben geschrieben, weil der Name von Gott sehr besonders und wichtig ist. Es gibt viele verschiedene Worte für Gott. HERR ist ein Wort davon.
Aber der HERR sagte zu Abraham: ” Sara hat gar keinen Grund zu lachen! Sie meint zwar: ,Ich kann in meinem hohen Alter kein Kind mehr bekommen.‘ Aber für den HERRN ist alles möglich. Wenn ich in genau einem Jahr wieder zu dir komme, wird Sara einen Sohn haben.“
Sara war ganz in der Nähe. Sie stand am Zelteingang und hörte alles heimlich mit an. Abraham und Sara waren schon ziemlich alt. Sara war in einem Alter, in dem man keine Kinder mehr bekommt. Deshalb lachte Sara in sich hinein:
ver-beu-gen: Wenn man sich nach vorne beugt, zeigt man Respekt vor einem anderen Menschen.
Füße waschen: Die Menschen gingen barfuß oder hatten Sandalen an. Die Füße wurden staubig. Darum wurden Füße gewaschen.
Sara behauptete: ” Ich habe gar nicht gelacht!“ Sie hatte nämlich Angst davor, die Wahrheit zu sagen.
Aber der HERR wusste es genau: ”Doch, du hast gelacht!“
” Ich bin so alt und verbraucht. Ich kann doch keine Kinder mehr bekommen. Und mein Mann ist auch schon zu alt.“
1 Mose 18,1-15 (Einsteigerbibel)
Die Schrifttype Grace hilft Menschen mit Leseschwierigkeiten beim sinnerschließenden Lesen.
Diener: Ein Diener sorgt dafür, dass alle genug haben. Abraham sagt zu den Gästen: Ich bin euer Diener. Damit sagt er: Ich kümmere mich um euch.
Abram. Seine Frau Sara hieß ursprünglich Sarai. Gott Sara viele Nachkommen, aus denen schließlich das Volk
Die überdimensionale Seitenzählung dient als Orientierungshilfe.
große Zelte zum Wohnen. Abraham und seine Familie lebte Häusern.
Klar von dem Bibeltext abgegrenzt, befinden sich Worterklärungen in farblich abgehobenen Feldern.
HERR wird mit großen Buchstaben geschrieben, weil der besonders und wichtig ist. Es gibt viele verschiedene Worte Wort davon.
Aber der HERR sagte zu Abraham: ” Sara hat gar keinen Grund zu lachen! Sie meint zwar: ,Ich kann in meinem hohen Alter kein Kind mehr bekommen.‘ Aber für den HERRN ist alles möglich. Wenn ich in genau einem Jahr wieder zu dir komme, wird Sara einen Sohn haben.“
Die Bibelstellenangabe hilft bei der Zuordnung biblischer Texte.
Sara behauptete: ” Ich habe gar nicht gelacht!“
Die grafischen Elemente greifen den Inhalt des Textes auf und bieten einen Übertragungsimpuls ins Leben.
David hat Go-li-at besiegt. König Saul möchte David kennenlernen. David wird zu König Saul gebracht.
Da lernt er den Sohn von Saul kennen.Der heißt Jo-na-tan. Jo-na-tan und David werden gute Freunde.
David und Jonatan
Als David dem Philister Goliat entgegengegangen war, hatte Saul ihn genau beobachtet.
Schon da hatte Saul seinen Heerführer Abner gefragt:
” Wer ist denn der Vater von diesem jungen Mann, Abner?“
Abner hatte geantwortet:
” So wahr du lebst, König: Ich weiß es nicht.“
Da hatte ihm der König befohlen:
”Finde heraus, wer sein Vater ist!“
Nun hatte David den Philister also erschlagen und war wieder zurückgekommen. Da brachte Abner ihn sofort zu Saul.
David hatte Goliats Kopf noch in der Hand.
Saul fragte David: ” Wer ist dein Vater, junger Mann?“
Da antwortet David: ” Ich bin der Sohn von deinem Diener Isai aus Betlehem.“
Nach dieser Begegnung wurden Jonatan und David sehr gute Freunde. Jonatan mochte David mehr als jeden anderen auf der Welt. Von diesem Tag an ließ Saul David nicht mehr zu seinem Vater nach Hause gehen. Er musste nun ständig am Königshof bleiben.
Jonatan und David schlossen einen Bund miteinander. Sie waren ganz eng miteinander befreundet.
Jonatan zog seinen Mantel aus und gab ihn David als Geschenk. Er schenkte ihm auch seine Rüstung, sein Schwert, seinen Bogen und seinen Gürtel.
Von da an zog David immer mit in den Krieg. Egal, wohin Saul ihn auch schickte – immer hatte er Erfolg. Schließlich machte ihn Saul zum Anführer.
David war sehr beliebt beim ganzen Volk. Auch die persönlichen Diener von Saul mochten ihn sehr.
1 Samuel 17,55–18,5 (Einsteigerbibel)
David: David war ein Hirten-Junge und wird ein wichtiger König von dem Volk von Israel.
Phi-lis-ter: ein Volk, das mit dem das Volk von Israel Streit hat
Saul: ein Name für einen Mann. Saul war der erste König von dem Volk von Israel.
Heer-Führer: Ein Heer sind viele Soldaten. Ein Heerführer ist ein sehr wichtiger Soldat.
Jo-na-tan: Sohn von König Saul. Er ist der beste Freund von David.
Bund: Ein Bund ist ein Versprechen.
Petrus lügt
Petrus saß draußen im Hof.
Petrus saß draußen im Hof.
Da kam ein Dienstmädchen des Hohepriesters auf ihn zu und sagte:
Da kam ein Dienstmädchen des Hohepriesters auf ihn zu und sagte:
”Du warst doch auch mit diesem Jesus aus Galiläa zusammen!“
”Du warst doch auch mit diesem Jesus aus Galiläa zusammen!“
Petrus stritt das ab vor allen, die dabei waren, und sagte: ” Ich weiß nicht, wovon du da sprichst.“
Petrus stritt das ab vor allen, die dabei waren, und sagte: ” Ich weiß nicht, wovon du da sprichst.“
Dann ging er in das Torgebäude.
Dann ging er in das Torgebäude.
Dort sah ihn ein anderes Dienstmädchen.
Dort sah ihn ein anderes Dienstmädchen.
Sie sagte zu denen, die dort standen:
Sie sagte zu denen, die dort standen:
”Der war auch mit diesem Jesus aus Nazaret zusammen.“
”Der war auch mit diesem Jesus aus Nazaret zusammen.“
Aber Petrus stritt es wieder ab und schwor:
Aber Petrus stritt es wieder ab und schwor:
” Ich kenne diesen Menschen nicht!“
” Ich kenne diesen Menschen nicht!“
Kurz darauf sagten andere, die dabeistanden:
Kurz darauf sagten andere, die dabeistanden:
”Natürlich gehörst du auch zu denen. Deine Sprache verrät dich.“
”Natürlich gehörst du auch zu denen. Deine Sprache verrät dich.“
Da legte Petrus einen Schwur ab:
Da legte Petrus einen Schwur ab:
”Gott soll mich strafen, wenn ich lüge!
”Gott soll mich strafen, wenn ich lüge!
Ich kenne diesen Menschen nicht.“
Ich kenne diesen Menschen nicht.“
Im selben Moment krähte ein Hahn.
Im selben Moment krähte ein Hahn.
Da erinnerte sich Petrus an das, was Jesus gesagt hatte:
Da erinnerte sich Petrus an das, was Jesus gesagt hatte:
”Noch bevor der Hahn kräht, wirst du dreimal abstreiten, mich zu kennen.“
”Noch bevor der Hahn kräht, wirst du dreimal abstreiten, mich zu kennen.“
Und er lief hinaus und weinte heftig.
Und er lief hinaus und weinte heftig.
Matthäus 26,69-75 (BasisBibel)
Matthäus 26,69-75 (BasisBibel)
Hohe-Priester: Ein wichtiger Priester von den Juden. Ein Priester ist ein Mann, der an Gott glaubt und lebt wie Gott es will. Er arbeitet im Tempel.
Ein Tempel ist ein Haus von Gott. Ein Hohepriester ist auch ein Richter.
Jesus aus Ga-li-lä-a: Galiläa ist ein Gebiet in dem Land Israel. Jesus hat da gelebt.
Sprache: Petrus sprach vermutlich einen besonderen Dialekt.
Schwur: etwas ganz fest versprechen
An Jesus glauben
Paulus ist ein Freund von Jesus.
Paulus schreibt Briefe an Gemeinden.
Eine Gemeinde ist:
Wenn Menschen zusammen an Gott glauben.
Paulus fragt:
Gefällt Gott, wie ihr lebt?
Macht ihr euch Mut?
Seid ihr gut zueinander?
Merkt ihr die Kraft von Gott?
Denkt ihr auch an andere?
Helft ihr anderen?
Wenn ihr das macht, bin ich froh.
Denkt nicht nur an euch allein.
Es ist nicht wichtig, was andere denken.
Jeder Mensch ist genauso wichtig wie ihr.
Jesus hat als Mensch gelebt.
Er hat uns gezeigt, wie wir leben sollen.
Jesus ist wie Gott.
Jesus hat gelebt, wie Gott es will.
Jesus ist am Kreuz gestorben.
Gott hat Jesus von den Toten aufgeweckt.
Jesus ist auf-er-stan-den.
Auf-er-ste-hung heißt:
Der Tod ist nicht das Ende.
Der Mensch lebt bei Gott weiter.
Darum haben die Menschen Jesus einen besonderen Namen gegeben.
Der Name ist Jesus Christus.
Dieser Name bedeutet:
Jesus Christus ist der Retter von den Menschen.
An Jesus Christus sollt ihr glauben.
Das gefällt Gott.
nach Philipper 2,1-12 (Leicht verständliche Sprache)
Verständlich + Bibel =

Die erste leicht verständliche Jugendbibel
Zeitgemäß gestaltet: die 180 wichtigsten Bibeltexte


EINFACH BIBEL
180 ausgewählte Texte
400 Seiten, Festeinband Ab 12 Jahren
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www.die-bibel.de

Wir zeigen Verantwortung für unsere Umwelt!
