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DI E BI BE L DI E BI BE L Titelei
NACH MARTIN LUTHERS ÜBERSETZUNG NACH MARTIN LUTHERS ÜBERSETZUNG LUTHERBIBEL REVIDIERT 2017 LUTHERBIBEL REVIDIERT 2017 MIT APOKRYPHEN MIT APOKRYPHEN GROSSDRUCK NEUES TESTAMENT
D E U T S C H E B I B E LG E S E LL S C HAF T D E U T S C H E B I B E LG E S E LL S C HAF T
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Bibeltext in der revidierten Fassung von 2017 Herausgegeben von der Evangelischen Kirche in Deutschland Die Lutherbibel wurde in den Jahren 2010 bis 2015 überarbeitet. Der Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland hat den revidierten Text angenommen und als maßgeblichen Text zum kirchlichen Gebrauch empfohlen.
isbn 978-3-438-03398-7 Großdruck Neues Testament isbn 978-3-438-03399-4 Großdruck Gesamtausgabe (3 Bände) Lutherbibel Großdruckausgabe Revidiert 2017 © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart Ein Nachdruck des revidierten Textes oder von Auszügen daraus sowie jede Verwertung in anderen Medien bedarf der Genehmigung des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland. Anfragen sind an die Deutsche Bibelgesellschaft zu richten. Einbandgestaltung, Lutherrose und Innentypografie: Cornelia Feyll und Friedrich Forssman, Kassel Satz: pagina GmbH, Tübingen Druck und Bindearbeiten: Amity Printing Company, Nanjing (CN). Die Druckerei ist ein gemeinsames Unternehmen des Diakoniewerkes Amity Foundation und des Weltverbandes der Bibelgesellschaften. Printed in China Alle Rechte vorbehalten www.die-bibel.de 5.2018
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Das Neue Testament Geschichtsbücher
Das Evangelium nach Matthäus . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3 Das Evangelium nach Markus .. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 91 Das Evangelium nach Lukas. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 145 Das Evangelium nach Johannes . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 238 Die Apostelgeschichte des Lukas. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 304 Briefe
Der Brief des Paulus an die Römer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 388 Der erste Brief des Paulus an die Korinther . . . . . . . . . . . . 424 Der zweite Brief des Paulus an die Korinther . . . . . . . . . . 458 Der Brief des Paulus an die Galater . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 480 Der Brief des Paulus an die Epheser . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 492 Der Brief des Paulus an die Philipper . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 504 Der Brief des Paulus an die Kolosser .. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 513 Der erste Brief des Paulus an die Thessalonicher . . . . . 521 Der zweite Brief des Paulus an die Thessalonicher .. . . 528 Der erste Brief des Paulus an Timotheus . . . . . . . . . . . . . . . 533 Der zweite Brief des Paulus an Timotheus . . . . . . . . . . . . . 543 Der Brief des Paulus an Titus .. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 550 Der Brief des Paulus an Philemon . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 554 Der erste Brief des Petrus . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 556 Der zweite Brief des Petrus . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 566 Der erste Brief des Johannes . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 572 Der zweite Brief des Johannes . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 581 Der dritte Brief des Johannes .. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 583
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Der Brief an die Hebräer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 585 Der Brief des Jakobus . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 610 Der Brief des Judas . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 619 Prophetisches Buch
Die Offenbarung des Johannes .. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 622 Textanmerkungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 663
Anhang
Hinweise zu dieser Ausgabe .. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 681 Alphabetisches Abkürzungsverzeichnis . . . . . . . . . . . . . . . . 686 Zeittafel zur biblischen Geschichte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 688 Maße, Gewichte und Geldwerte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 702 Sach- und Worterklärungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 710 Wo finde ich was? . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 823 Zur Schreibung der Eigennamen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 830 Zur Deutschen Bibelgesellschaft . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 834
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Das Neue Testament
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Das Evangelium nach Matthäus Jesu Stammbaum (Lk 3,23‑38)
1 Dies ist das Buch der Geschichte Jesu Christi, des Sohnes 1 Davids, des Sohnes Abrahams. 2 Abraham zeugte Isaak. Isaak zeugte Jakob. Jakob zeugte Juda und seine Brüder. 3 Juda zeugte Perez und Serach mit der Tamar. Perez zeugte Hezron. Hezron zeugte Ram. 4 Ram zeugte Amminadab. Amminadab zeugte Nachschon. Nachschon zeugte Salmon. 5 Salmon zeugte Boas mit der Rahab. Boas zeugte Obed mit der Rut. Obed zeugte Isai. 6 Isai zeugte den König David. David zeugte Salomo mit der Frau des Uria. 7 Salomo zeugte Rehabeam. Rehabeam zeugte Abija. Abija zeugte Asa. 8 Asa zeugte Joschafat. Joschafat zeugte Joram. Joram zeugte Usija. 9 Usija zeugte Jotam. Jotam zeugte Ahas. Ahas zeugte Hiskia. 10 Hiskia zeugte Manasse. Manasse zeugte Amon. Amon zeugte Josia. 11 Josia zeugte Jojachin und seine Brüder um die Zeit der babylonischen Gefangenschaft. 12 Nach der babylonischen Gefangenschaft zeugte Jojachin Schealtiël. Schealtiël zeugte Serubbabel. 13 Serubbabel zeugte Abihud. Abihud zeugte Eljakim. Eljakim zeugte Azor. 14 Azor zeugte Zadok. Zadok zeugte Achim. Achim zeugte Eliud. 15 Eliud zeugte Eleasar. Eleasar zeug te Mattan. Mattan zeugte Jakob. 16 Jakob zeugte Josef, den Mann Marias, von der geboren ist Jesus, der da heißt Christus. 17 Alle Geschlechter von Abraham bis zu David sind vierzehn Geschlechter. Von David bis zur babylonischen
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matthäus 1.2
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Gefangenschaft sind vierzehn Geschlechter. Von der babylonischen Gefangenschaft bis zu Christus sind vierzehn Geschlechter. Jesu Geburt
18 Die Geburt Jesu Christi geschah aber so: Als Maria, seine Mutter, dem Josef vertraut * war, fand es sich, ehe sie zusammenkamen, dass sie schwanger war von dem Heiligen Geist. 19 Josef aber, ihr Mann, der fromm und gerecht war und sie nicht in Schande bringen wollte, gedachte, sie heimlich zu verlassen. 20 Als er noch so dachte, siehe, da erschien ihm ein Engel des Herrn im Traum und sprach: Josef, du Sohn Davids, fürchte dich nicht, Maria, deine Frau, zu dir zu nehmen; denn was sie empfangen hat, das ist von dem Heiligen Geist. 21 Und sie wird einen Sohn gebären, dem sollst du den Namen Jesus geben, denn er wird sein Volk retten von ihren Sünden. 22 Das ist aber alles geschehen, auf dass erfüllt würde, was der Herr durch den Propheten gesagt hat, der da spricht (Jesaja 7,14): 23 »Siehe, eine Jungfrau wird schwanger sein und einen Sohn gebären, und sie werden ihm den Namen Immanuel geben«, das heißt übersetzt: Gott mit uns. 24 Als nun Josef vom Schlaf erwachte, tat er, wie ihm der Engel des Herrn befohlen hatte, und nahm seine Frau zu sich. 25 Und er erkannte sie nicht, bis sie einen Sohn gebar; und er gab ihm den Namen Jesus. Die Weisen aus dem Morgenland
2 1 Da Jesus geboren war zu Bethlehem in Judäa zur Zeit des
Königs Herodes, siehe, da kamen Weise aus dem Morgenland * nach Jerusalem und sprachen: 2 Wo ist der neugebo-
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matthäus 2
rene König der Juden? Wir haben seinen Stern aufgehen sehen und sind gekommen, ihn anzubeten *. 3 Als das der König Herodes hörte, erschrak er und mit ihm ganz Jerusalem, 4 und er ließ zusammenkommen alle Hohenpriester und Schriftgelehrten des Volkes und erforschte von ihnen, wo der Christus geboren werden sollte. 5 Und sie sagten ihm: Zu Bethlehem in Judäa; denn so steht geschrieben durch den Propheten (Micha 5,1): 6 »Und du, Bethlehem im Lande Juda, bist mitnichten die kleinste unter den Fürsten Judas; denn aus dir wird kommen der Fürst, der mein Volk Israel weiden soll.« 7 Da rief Herodes die Weisen heimlich zu sich und erkundete genau von ihnen, wann der Stern erschienen wäre, 8 und schickte sie nach Bethlehem und sprach: Zieht hin und forscht fleißig nach dem Kindlein; und wenn ihr’s findet, so sagt mir’s wieder, dass auch ich komme und es anbete. 9 Als sie nun den König gehört hatten, zogen sie hin. Und siehe, der Stern, den sie hatten aufgehen sehen, ging vor ihnen her, bis er über dem Ort stand, wo das Kindlein war. 10 Da sie den Stern sahen, wurden sie hocherfreut 11 und gingen in das Haus und sahen * das Kindlein mit Maria, seiner Mutter, und fielen nieder und beteten es an und taten ihre Schätze auf und schenkten ihm Gold, Weihrauch und Myrrhe. 12 Und da ihnen im Traum befohlen wurde, nicht wieder zu Herodes zurückzukehren, zogen sie auf einem andern Weg wieder in ihr Land. Die Flucht nach Ägypten
13 Als sie aber hinweggezogen waren, siehe, da erschien der Engel des Herrn dem Josef im Traum und sprach: Steh auf, nimm das Kindlein und seine Mutter mit dir und flieh
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matthäus 2
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nach Ägypten und bleib dort, bis ich dir’s sage; denn Herodes hat vor, das Kindlein zu suchen, um es umzubringen. 14 Da stand er auf und nahm das Kindlein und seine Mutter mit sich bei Nacht und entwich nach Ägypten 15 und blieb dort bis nach dem Tod des Herodes, auf dass erfüllt würde, was der Herr durch den Propheten gesagt hat, der da spricht (Hosea 11,1): »Aus Ägypten habe ich meinen Sohn gerufen.« Der Kindermord des Herodes
16 Als Herodes nun sah, dass er von den Weisen betrogen war, wurde er sehr zornig und schickte aus und ließ alle Knaben in Bethlehem töten und in der ganzen Gegend, die zweijährig und darunter waren, nach der Zeit, die er von den Weisen genau erkundet hatte. 17 Da wurde erfüllt, was gesagt ist durch den Propheten Jeremia, der da spricht (Jeremia 31,15): 18 »In Rama hat man ein Geschrei gehört, viel Weinen und Wehklagen; Rahel beweinte ihre Kinder und wollte sich nicht trösten lassen, denn es war aus mit ihnen.« Die Rückkehr aus Ägypten
19 Als aber Herodes gestorben war, siehe, da erschien der Engel des Herrn dem Josef im Traum in Ägypten 20 und sprach: Steh auf, nimm das Kindlein und seine Mutter mit dir und zieh hin in das Land Israel; sie sind gestorben, die dem Kindlein nach dem Leben getrachtet haben. 21 Da stand er auf und nahm das Kindlein und seine Mutter mit sich und kam in das Land Israel. 22 Als er aber hörte, dass Archelaus in Judäa König war anstatt seines Vaters Herodes, fürchtete er sich, dorthin zu gehen. Und im Traum empfing er einen Befehl und zog ins galiläische
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matthäus 2.3
Land 23 und kam und wohnte in einer Stadt mit Namen Nazareth, auf dass erfüllt würde, was gesagt ist durch die Propheten: Er soll Nazoräer * heißen. Johannes der Täufer (Mk 1,2‑8; Lk 3,1‑18)
1 Zu der Zeit kam Johannes der Täufer und predigte in der 3 Wüste von Judäa 2 und sprach: Tut Buße, denn das Him melreich ist nahe herbeigekommen! 3 Denn dieser ist’s, von dem der Prophet Jesaja gesprochen und gesagt hat (Jesaja 40,3): »Es ist eine Stimme eines Predigers * in der Wüste: Bereitet dem Herrn den Weg und macht eben seine Steige!« 4 Er aber, Johannes, hatte ein Gewand aus Kamelhaaren an und einen ledernen Gürtel um seine Lenden; seine Speise aber waren Heuschrecken und wilder Honig. 5 Da ging zu ihm hinaus Jerusalem und ganz Judäa und das ganze Land am Jordan 6 und ließen sich taufen von ihm im Jordan und bekannten ihre Sünden. 7 Als er nun viele Pharisäer und Sadduzäer sah zu seiner Taufe kommen, sprach er zu ihnen: Ihr Otterngezücht, wer hat euch gewiss gemacht, dass ihr dem künftigen Zorn entrinnen werdet? 8 Seht zu, bringt rechtschaffene Frucht der Buße! 9 Denkt nur nicht, dass ihr bei euch sagen könntet: Wir haben Abraham zum Vater. Denn ich sage euch: Gott vermag dem Abraham aus diesen Steinen Kinder zu erwecken. 10 Es ist schon die Axt den Bäumen an die Wurzel gelegt. Darum: Jeder Baum, der nicht gute Frucht bringt, wird abgehauen und ins Feuer geworfen. 11 Ich taufe euch mit Wasser zur Buße; der aber nach mir kommt, ist stärker als ich, und ich bin nicht wert, ihm die Schuhe zu tragen; der wird euch mit dem Heiligen Geist und mit Feuer taufen. 12 Er hat die Worfschaufel in seiner
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matthäus 3.4
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Hand und wird die Spreu vom Weizen trennen und seinen Weizen in die Scheune sammeln; aber die Spreu wird er verbrennen mit unauslöschlichem Feuer. Jesu Taufe (Mk 1,9‑11; Lk 3,21‑22; Joh 1,32‑34)
13 Zu der Zeit kam Jesus aus Galiläa an den Jordan zu Johannes, dass er sich von ihm taufen ließe. 14 Aber Johannes wehrte ihm und sprach: Ich bedarf dessen, dass ich von dir getauft werde, und du kommst zu mir? 15 Jesus aber antwortete und sprach zu ihm: Lass es jetzt zu! Denn so gebührt es uns, alle Gerechtigkeit zu erfüllen. Da ließ er’s ihm zu. 16 Und als Jesus getauft war, stieg er alsbald herauf aus dem Wasser. Und siehe, da tat sich ihm der Himmel auf, und er sah den Geist Gottes wie eine Taube herabfahren und über sich kommen. 17 Und siehe, eine Stimme aus dem Himmel sprach: Dies ist mein lieber Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe. Jesu Versuchung (Mk 1,12‑13; Lk 4,1‑13) 4 1 Da wurde Jesus vom Geist in die Wüste geführt, damit
er von dem Teufel versucht würde. 2 Und da er vierzig Tage und vierzig Nächte gefastet hatte, hungerte ihn. 3 Und der Versucher trat herzu und sprach zu ihm: Bist du Gottes Sohn, so sprich, dass diese Steine Brot werden. 4 Er aber antwortete und sprach: Es steht geschrieben (5. Mose 8,3): »Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, son dern von einem jeden Wort, das aus dem Mund Gottes geht.« 5 Da führte ihn der Teufel mit sich in die heilige Stadt und stellte ihn auf die Zinne des Tempels 6 und sprach zu ihm: Bist du Gottes Sohn, so wirf dich hinab; denn es
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Textanmerkungen
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Matthäus Mt 1,18 Wörtlich: »zur Ehe versprochen«. Mt 2,1 Siehe Sach- und Worterklärungen zu »Weise aus dem Morgenland«. Mt 2,2 Andere Übersetzung: »ihm zu huldigen«. Mt 2,11 Luther übersetzte nach anderen Handschriften: »fanden«. Mt 2,23 Siehe Sach- und Worterklärungen zu »Nazoräer«. Mt 3,3 Wörtlich: »Rufers«. Mt 5,5 Andere Übersetzung: »das Land erben« (vgl. Ps 37,11). Mt 5,9 Luther übersetzte: »die Friedfertigen«, und erklärte: »nämlich, die den Frieden machen«. Mt 5,13 Luther übersetzte: »wenn nun das Salz dumm wird«. Mt 5,41 Das bedeutet: zum Dienst zwingt. Mt 5,43 Den Feind zu hassen, wird im Alten Testament nirgends geboten. Mt 5,44 In der späteren Überlieferung wird der Text nach Lk 6,27-28 erweitert. Mt 6,11 Wörtlich: »das Brot für morgen«. Mt 6,12 Wörtlich: »Und erlass uns unsere Schulden, wie auch wir vergeben haben unsern Schuldigern«. Mt 6,13 Dieser Abschluss ist in den ältesten Handschriften nicht enthalten. Mt 6,27 Das griechische Wort kann »Lebenslänge« oder »Körpergröße« bedeuten. Mt 8,6 Andere Übersetzung (hier und in Vers 8 und 13): »mein Kind«. Mt 8,7 Andere Übersetzung: »Ich soll kommen und ihn gesund machen?« Mt 13,15 Andere Übersetzung: »aber ich werde sie heilen«. Mt 13,57 Wörtlich: »Ein Prophet wird nirgends verachtet außer in seiner Vaterstadt«. Mt 15,23 Andere Übersetzung: »Stell sie zufrieden«. Mt 16,3 Verse 2b-3 (»Des Abends … urteilen?«) finden sich in wichtigen Handschriften nicht. Mt 16,4 Siehe Sach- und Worterklärungen zu »Jona«.
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Textanmerkungen
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Mt 16,23 Andere Übersetzung: »Geh weg, hinter mich, Satan!« Mt 17,20 Vers 21 findet sich erst in der späteren Überlieferung: »Aber diese Art fährt nur aus durch Beten und Fasten« (vgl. Mk 9,29). Mt 18,10 Vers 11 findet sich erst in der späteren Überlieferung: »Denn der Menschensohn ist gekommen, selig zu machen, was verloren ist« (vgl. Lk 19,10). Mt 18,15 Luther übersetzte nach anderen Handschriften: »Sündigt aber dein Bruder an dir«. Mt 18,22 Andere Übersetzung: »bis zu siebenundsiebzigmal«. Mt 19,6 Siehe Sach- und Worterklärungen zu »Fleisch«. Mt 19,12 Griechisch: »Eunuchen«. Mt 21,42 Andere Übersetzung: »Vom Herrn ist er das geworden, und er ist wunderbar vor unsern Augen«. Mt 21,44 Dieser Vers fehlt in alten Handschriften. Mt 22,16 Siehe Sach- und Worterklärungen zu »Herodes«. Mt 22,37 Siehe Sach- und Worterklärungen zu »Gemüt«. Mt 23,5 Siehe Sach- und Worterklärungen zu »Quasten« und »Gebetsriemen«. Mt 23,13 Vers 14 findet sich erst in der späteren Überlieferung: »Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, die ihr die Häuser der Witwen fresst und zum Schein lange Gebete verrichtet! Darum werdet ihr ein umso härteres Urteil empfangen« (vgl. Mk 12,40). Mt 23,15 Siehe Sach- und Worterklärungen zu »Proselyten«. Mt 25,15 Griechisch: »Talente«. Mt 26,28 Luther übersetzte: »des neuen Testaments«. Mt 26,42 Luther übersetzte nach anderen Handschriften: »von mir gehe«. Mt 26,71 Andere Übersetzung: »Jesus, dem Nazoräer«; siehe Sachund Worterklärungen zu »Nazoräer«. Mt 27,27 Siehe Sach- und Worterklärungen zu »Prätorium« und »Kohorte«. Mt 27,46 Andere Schreibweise: »Eli, eli, lema sabachtani?«. Mt 28,19 Andere Übersetzung: »machet zu Jüngern alle Völker«.
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Anhang
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Inhalt des Anhangs Hinweise zu dieser Ausgabe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 681 Alphabetisches Abkürzungsverzeichnis . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 686 Zeittafel zur biblischen Geschichte .. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 688 Maße, Gewichte und Geldwerte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 702 Sach- und Worterklärungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 710 Wo finde ich was? . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 823 Zur Schreibung der Eigennamen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 830 Zur Deutschen Bibelgesellschaft . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 834
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Hinweise zu dieser Ausgabe Der Bibeltext Der hier abgedruckte Bibeltext stellt die zum Reformationsjubiläum 2017 überarbeitete (revidierte) Fassung der Bibelübersetzung Martin Luthers dar. Nach den großen kirchenamtlichen Revisionen des letzten Jahrhunderts (1912 und 1984) wurde der Text der Lutherbibel in den Jahren 2010 bis 2015 einer erneuten Überprüfung unterzogen. Dies geschah durch einen Kreis von Fachleuten, die die Evangelische Kirche in Deutschland berief, und in Zusammenarbeit mit der Deutschen Bibelgesellschaft. Im Unterschied zur letzten Revision, die für die verschiedenen Bibelteile stufenweise abgeschlossen wurde (Altes Testament 1964, Apokryphen 1970, Neues Testament 1984), wurden bei der aktuellen Revision alle Kanonteile im Zusammenhang bearbeitet. Grundanliegen der Revision 2017 war es, die Übersetzung Martin Luthers anhand der hebräischen und griechischen Ausgangstexte auf exegetische und sachliche Richtigkeit zu überprüfen. Auf sprachliche Modernisierungen wurde weitestgehend verzichtet. Nur dort, wo Worte oder Ausdrücke nicht mehr oder falsch verstanden werden können, kam es zu einer sprachlichen Anpassung. So wurde zum Beispiel der nicht mehr verständliche Begriff »Wehmutter« durch das heute gebräuchliche Synonym »Hebamme« ersetzt (1. Mose 35,17). An etlichen anderen Stellen kehrte man dagegen sogar zum Wortlaut der Übersetzung Martin Luthers zurück. In Römer 10,10 heißt es jetzt wieder wie bei Luther selbst: »Wer mit dem Herzen glaubt, wird gerecht; und wer mit dem Munde bekennt, wird selig.« Die vorhergehende Revision hatte – sachlich durchaus richtig – hier den Begriff »gerettet« eingesetzt, damit aber einen zentralen theologischen Begriff preisgegeben, der einen festen Bestandteil der evangelisch-lutherischen Tradition darstellt. Besonders umfangreich sind die Veränderungen, die die Apo kryphen im Rahmen der Revision erfahren haben. Die lateinischen und griechischen Texte, die Luther und seine Mitarbeiter ihrer Übersetzung zugrunde legten, sind zum Teil kaum zu identifizieren und entsprechen aus heutiger Sicht nicht mehr den wissenschaftlichen
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Hinweise zu dieser Ausgabe
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Anforderungen. So verlor die Lutherbibel im akademischen Bereich, aber auch im Vergleich mit anderen deutschen Übersetzungen immer mehr an Bedeutung. Für die Revision 2017 wurde nun durchgängig der älteste griechische Text, die Septuaginta, als Textgrundlage für die Apokryphen verwendet. Hervorhebungen und besondere Zeichen Abschnittsüberschriften Den einzelnen Abschnitten des Textes sind Überschriften vorangestellt, die über den Inhalt des jeweiligen Abschnitts informieren. Im Anschluss an die Abschnittsüberschriften finden sich vor allem in den Evangelien, aber auch in anderen Büchern Angaben zu Parallelstellen. Das sind Texte, die an anderer Stelle ähnlich oder gleichlautend überliefert sind.
(Parallelstellen)
Buchteilüberschriften Gelegentlich lassen sich mehrere kleinere Abschnitte unter eine größere Buchteilüberschrift zusammenfassen (vgl. Matthäus 26–28). Die Bibelstellenangaben unter den Buchteilüberschriften nennen den Bereich, den diese umfassen. Kernstellen Auf Luther selbst geht der Brauch zurück, wichtige Bibelworte (sog. Kernstellen) hervorzuheben. Im Nachwort zu der letzten von Luther selbst herausgebrachten Bibelausgabe von 1545 heißt es dazu, »dass erstlich von Anfang der Bibel bis ans Ende die vornehmsten Sprüche, darin Christus verheißen ist und [die] im Neuen Testament [her]angezogen werden, mit großer Schrift gedruckt sind, dass sie der Leser leicht und bald finden könne.« Auch wenn sich der Bestand der Kernstellen im Lauf der Jahrhunderte verändert hat, gehören sie doch bis heute als unverzichtbarer Bestandteil zum Text hinzu. Bei der Revision wurden die Kernstellen noch einmal kritisch überprüft. In dieser Ausgabe der Lutherbibel sind sie durch halbfette Schrift hervorgehoben.
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Hinweise zu dieser Ausgabe
Betonte Einzelwörter Besonders betonte Einzelwörter sind als Lesehilfe kursiv gesetzt. Das betrifft vor allem das Zahlwort »ein« (im Gegensatz zum unbestimmten Artikel »ein«; vgl. Lukas 15,7: »So wird auch Freude sein im Himmel über einen Sünder, der Buße tut«). Herr Das Wort »Herr« hat immer dann die Form Herr, wenn im hebräischen Grundtext der Gottesname, geschrieben »Jhwh«, gebraucht wird (siehe Sach- und Worterklärungen zu »Herr«). [ … ] Manche Texte, die erst sehr spät in der handschriftlichen Überlieferung nachweisbar sind, zugleich aber so bekannt sind, dass sie im Haupttext stehen, sind mit eckigen Klammern gekennzeichnet (vgl. Matthäus 6,13). Anmerkungen * Ein Stern * im Bibeltext verweist auf eine Anmerkung zur jeweiligen Stelle am Ende des Bandes. Die meisten Anmerkungen enthalten sachbezogene Erläuterungen, Angaben zur ursprünglichen Übersetzung Martin Luthers oder zur Textüberlieferung. In einigen Fällen wird auf die Sach- und Worterklärungen verwiesen. Im Neuen Testament werden alttestamentliche Schriften zum Teil wörtlich zitiert. Die entsprechenden Stellenangaben wurden zum besseren Verständnis ergänzt; im griechischen Text sind sie nicht vorhanden. (Zitatangaben)
Besonderheiten in den Psalmen und poetischen Texten Die Psalmen und andere poetische Texte sind im Hebräischen nach dem Grundprinzip des Parallelismus in sinnparallele Halbverse gegliedert. Der jeweils zweite Halbvers ist in dieser Ausgabe durch Einrückung gekennzeichnet. In der kirchlichen Praxis werden die Psalmen häufig (versweise oder halbversweise) im Wechsel gesprochen oder gesungen. Die Einrückungen dienen dabei als Signal für den Wechsel der Sprechergruppen oder eine Atempause. Ebenfalls in der kirchlichen Praxis verankert ist der Abschluss der Psalmen lesung mit den Worten »Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem
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Hinweise zu dieser Ausgabe
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Heiligen Geist. Wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit und in Ewigkeit. Amen«. Damit wird der Psalm in das Licht der neutestamentlichen Botschaft gerückt. Poetische Texte und Gebete, die nicht nach dem Grundprinzip des Parallelismus gegliedert sind, aber dennoch in ihrem besonderen Charakter erkennbar sein sollen (vgl. Matthäus 6,9-13; Philipper 2,5-11), sind in Sinnzeilen gesetzt. Dabei erfolgt kein Wechsel von aus- und eingerückten Zeilen. Wenn eine Zeile aufgrund ihrer Länge umbrochen werden muss, ist die Fortsetzung durch einen kleinen Einzug gekennzeichnet. Über das bereits Beschriebene hinaus werden in den Psalmen folgende besondere Schriften und Symbole verwendet: / Wo die erste Vershälfte überlang ausfällt, wird diese durch einen Schrägstrich unterteilt. Beim Psalmgesang ist an dieser Stelle eine Flexa (Abweichung um einen Sekund- oder Terzschritt nach unten) zu singen. | Absätze sind innerhalb der Psalmen und poetischen Stücke durch Leerzeilen gekennzeichnet. Wenn eine Leerzeile durch den Seitenwechsel nicht mehr zu erkennen ist, wird sie durch einen senkrechten Strich am Ende der letzten Zeile vor dem Seitenwechsel markiert. Kapitälchen Den Psalmen ist im Hebräischen meist eine kurze Einleitung vorangestellt (vgl. Psalm 3,1). Diese Psalmeneinleitungen sind in dieser Ausgabe durch Kapitälchen markiert. Außerdem wird das Hebräische »Sela« (vgl. Psalm 3,3; siehe Sach- und Worterklärungen) durch Kapitälchen gekennzeichnet.
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Hinweise zu dieser Ausgabe
Besonderheiten in den Apokryphen [ … ] Das Buch Jesus Sirach ist in der handschriftlichen Überlieferung in unterschiedlichen Textfassungen erhalten. Die später zugewachsenen Texte (»Langtexte«), die nur in einem Teil der Handschriften enthalten sind, werden in dieser Ausgabe durch eckige Klammern gekennzeichnet. B C Das griechische Esterbuch weist im Vergleich zum hebräA ischen Esterbuch einige Ergänzungen auf. Diese sind in der Lutherbibel als »Stücke zu Ester« in den Apokryphen enthalten. Die Kapitel innerhalb dieses Buches werden in dieser Ausgabe – entsprechend dem wissenschaftlichen Gebrauch – nicht mit Ziffern angegeben, sondern mit Buchstaben, weil sie keinen durchgehenden Text darstellen. Namensschreibung Die Schreibung der Personen- und Ortsnamen folgt in der Lutherbibel seit 1984 weitgehend den »Loccumer Richtlinien zur einheitlichen Schreibung biblischer Eigennamen«, die im Interesse einer ökumenischen Vereinheitlichung der Namensformen von einer evangelisch-katholischen Kommission erarbeitet worden sind. Lediglich bei Namen, die in der evangelischen Tradition einen besonderen Stellenwert haben, wurde von dieser ökumenischen Regelung abgewichen und die lange vertraute Lutherschreibweise beibehalten. Über die Ausnahmen, die für die Lutherbibel gelten, informiert der Anhang »Zur Schreibung der Eigennamen«. Abkürzungen Die innerhalb der Lutherbibel verwendeten Abkürzungen sind im alphabetischen Abkürzungsverzeichnis aufgelistet.
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Alphabetisches Abkürzungsverzeichnis Am Amos Apg Apostelgeschichte Bar Baruch 1. Chr 1. Chronik 2. Chr 2. Chronik Dan Daniel Eph Epheser Esra Esra Est Ester Gal Galater Geb.Man Gebet Manasses Hab Habakuk Hag Haggai Hebr Hebräer Hes Hesekiel (Ezechiel) Hiob Hiob (Ijob) Hld Hoheslied Hos Hosea Jak Jakobus Jdt Judit Jer Jeremia Jes Jesaja Joel Joel Joh Johannes 1. Joh 1. Johannes 2. Joh 2. Johannes 3. Joh 3. Johannes Jona Jona Jos Josua Jud Judas Klgl Klagelieder Kol Kolosser 1. Kön 1. Könige 2. Kön 2. Könige
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1. Kor 1. Korinther 2. Kor 2. Korinther Lk Lukas 1. Makk 1. Makkabäer 2. Makk 2. Makkabäer Mal Maleachi Mi Micha Mk Markus 1. Mose 1. Mose (Genesis) 2. Mose 2. Mose (Exodus) 3. Mose 3. Mose (Levitikus) 4. Mose 4. Mose (Numeri) 5. Mose 5. Mose (Deuteronomium) Mt Matthäus Nah Nahum Neh Nehemia Obd Obadja Offb Offenbarung 1. Petr 1. Petrus 2. Petr 2. Petrus Phil Philipper Phlm Philemon Pred Prediger (Kohelet) Ps Psalm(en) Ri Richter Röm Römer Rut Rut Sach Sacharja 1. Sam 1. Samuel 2. Sam 2. Samuel Sir Sirach Spr Sprüche (Proverbia) St zu Dan Stücke zu Daniel
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Alphabetisches Abkürzungsverzeichnis
St zu Est Stücke zu Ester 1. Thess 1. Thessalonicher 2. Thess 2. Thessalonicher 1. Tim 1. Timotheus 2. Tim 2. Timotheus
Tit Titus Tob Tobias (Tobit) Weish Weisheit Zef Zefanja
In Verweisen und Bibelstellenangaben bezeichnen die Ziffern hinter der Abkürzung für das Buch die jeweiligen Kapitel. Durch Komma abgetrennt folgen die Versangaben. Mehrere Verse werden durch einen Bindestrich oder einen Punkt getrennt, mehrere Kapitel durch einen etwas längeren Strich oder ein Semikolon. So bedeutet die Angabe Jes 6,1-4.12; 18–20 beispielsweise: Im Buch Jesaja, Kapitel 6, Verse 1 bis 4 und Vers 12, und Kapitel 18 bis 20. Die Abkürzung »Kap« bedeutet »Kapitel« und wird verwendet, um innerhalb eines Buches auf das genannte Kapitel zu verweisen.
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Zeittafel zur biblischen Geschichte Das Alte Testament ist reich an chronologischen Angaben. Wer die Botschaft der biblischen Texte verstehen will, muss versuchen, diese Daten nachzuvollziehen. Viele Zeitangaben sind allerdings, an modernen Maßstäben gemessen, eher symbolisch als historisch zu nehmen. Das gilt vor allem in der Frühzeit. Eine einigermaßen zuverlässige Zeitrechnung gibt es seit der Zeit der Könige von Israel und Juda ab dem 10. Jahrhundert v. Chr. Sie beruht auf den Listen der Könige von Israel und Juda, die in den Büchern der Könige erhalten geblieben sind. Die dort genannte Herrscherfolge lässt sich an einigen Stellen mit der Chronologie der Könige von Assyrien und Babylonien verzahnen. Die assyrische Zeitrechnung wiederum erwähnt auch astronomische Konstellationen, die eine Umrechnung in unsere Zeitrechnung ermöglichen. So können dann auch die Jahreszahlen der Könige von Israel und Juda in die heute geläufigen Jahre vor Christi Geburt übertragen werden. Allerdings lassen sich die biblischen Zahlenreihen nicht immer mit den außerbiblischen zur Deckung bringen. Je nach Berechnung kann die C hronologie sich um wenige Jahre verschieben. Daher stimmen die folgenden Angaben nicht in jedem Fall mit anderen Zeittafeln überein.
1. Die Frühzeit um 1209 1. Viertel 10. Jahrhundert 1. Viertel 10. Jahrhundert 2. Viertel 10. Jahrhundert 3. Viertel 10. Jahrhundert
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Erste Erwähnung Israels bei Pharao Merenptah (1213–1203) Saul König von Israel Isch-Boschet König von Israel David König von Juda, später auch von Israel Salomo König von Juda und Israel
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Zeittafel zur biblischen Geschichte
2. Die Zeit der Könige von Israel und Juda Israel
Juda
Umliegende Reiche
926–907 Jerobeam I.
926–910 Rehabeam 910–908 Abija
907–906 Nadab 906–883 Bascha 883–882 Ela 882 Simri 882–878 Machtkampf zwischen Tibni und Omri 882–871 Omri 876 Omri gründet Samaria 871–852 Ahab. Der Prophet Elia
908–868 Asa
um 921 Feldzug Schoschenqs I. von Ägypten nach Palästina
852–851 Ahasja 851–841 Joram
852 Joram Mitregent 847–841 Joram
841 Putsch des Jehu 841–818 Jehu 818–802 Joahas 802–787 Joasch
841 Ahasja (841–835 Atalja) (840) 835–801 Joasch 801–773 Amazja
868–847 Joschafat
um 788 Krieg zwischen Amazja und Joasch
787–747 Jerobeam II.
773–756 (736) Asarja (Usija) 747 Secharja (6 Monate) 756–741 Jotam 747 Schallum (1 Monat)
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858–824 Salmanassar III. von Assyrien 853 Ahab kämpft bei Karkar zusammen mit Damaskus gegen Salmanassar III. 845–801 Hasaël von Damaskus 841 Tribut des Jehu an Salmanassar III. nach 801 Ben-Hadad von Damaskus 796 Tribut des Joasch von Israel an Adadnirari III. von Assyrien
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Maße, Gewichte und Geldwerte Längenmaße Elle: etwa 45 cm Groß-Elle (2. Chr 3,3): 1 Elle und 1 Handbreite (Hes 40,5); etwa 52,5 cm Spanne (2. Mose 28,16): ½ Elle; etwa 22,5 cm Handbreite (2. Mose 25,25): ⅓ Spanne; etwa 7,5 cm Fingerbreite (Jer 52,21): ¼ Handbreite; knapp 2 cm Rute (Hes 40,5): 6 Ellen; etwa 3,15 m Faden (Apg 27,28): 4 Ellen; etwa 180 cm 1 Elle = 2 Spannen = 6 Handbreiten = 24 Fingerbreiten Wegmaße im Neuen Testament Stadion (Offb 14,20): 185 m Meile (Mt 5,41): 8 Stadien; 1480 m Sabbatweg (Apg 1,12): 2000 Ellen; etwa 1 km Flächenmaße Morgen (Jes 5,10): Fläche, die ein Joch Rinder am Tag pflügt (1. Sam 14,14); etwa 100 × 100 Ellen = etwa 2000 Quadratmeter Hohlmaße im Alten Testament Die biblischen Hohlmaße für flüssige oder trockene Materialien sind ungefähre Angaben. Teilweise handelt es sich um Maßangaben, die aus Ägypten oder Mesopotamien übernommen wurden (Kor, Hin). Die Bezeichnungen benennen in der Regel eine bestimmte allgemeine Größenordnung, richten sich jedoch nicht nach einem genau festgelegten Maß. Nach heutigem Wissensstand gab es im antiken Palästina keine normierten Hohlmaße, denn selbst bei »gleichen« Gefäßen muss aufgrund handwerklicher Ungenauigkeiten mit Schwankungen von ± 10 % gerechnet werden. Zudem haben sich die Maßangaben im Laufe der Zeit (unter anderem durch geänderte politische Verhältnisse und damit durch die Übernahme fremder Maßsysteme) gewandelt, ohne dass wir die Zeiten und Veränderungen genau bestimmen können. Die heutigen Berechnungen be-
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ruhen zum Teil auf rabbinischen (also recht späten) Angaben. Der wichtigste biblische Text für das Verhältnis der Maßangaben untereinander ist Hes 45,11. Hierbei könnte es sich aber um eine Neubestimmung handeln, sodass vorher andere Verhältnisse gegolten hätten. In der folgenden Darstellung wird von den hebräischen und griechischen Termini ausgegangen, weil die Übersetzung in der Lutherbibel uneinheitlich ist. Hohlmaße für Flüssigkeiten Homer: eigentlich »Haufen«, »Eselladung«, daher ursprünglich nur für Feststoffe verwendet; dann aber auch für Flüssigkeiten angewandt; in der Lutherübersetzung Fass; 1 Homer entspricht 10 Bat (Hes 45,11), demnach etwa 200–210 l Kor: eigentlich ein Trockenmaß, dann aber auch für Flüssigkeiten angewandt; in der Lutherübersetzung Eimer; analog zu den Maßen für trockene Waren etwa 200–210 l Bat: in der Lutherübersetzung Eimer (1. Kön 7,26.38; Jes 5,10; Hes 45,11.14; 2. Chr 2,9; 4,5) oder Maß (Hes 45,10); nach Hes 45,11 entsprechen sich Bat und Efa im Volumen; 1 Bat entspricht zudem 1⁄₁₀ Homer bzw. etwa 20–21 l Hin: in der Lutherübersetzung Kanne (2. Mose 29,40) oder Maß (3. Mose 19,36); inschriftlich schon im 8. Jahrhundert v. Chr. belegt; nach ägyptischer Tradition etwa 0,5 l; in Israel in nachexilischer Zeit wohl größer (nach Josephus 2 attische Choe), etwa 2 l; nach rabbinischer Tradition 1⁄₆ Bat, also etwa 3,5 l Log: in der Lutherübersetzung Becher (3. Mose 14,10-24); inschriftlich schon im 8. Jahrhundert v. Chr. belegt; 1 Log ist nach rabbinischer Tradition 1⁄₁₂ Hin; demnach vorexilisch etwa 0,04 l; nachexilisch etwa 0,17 l, ausgehend vom Hin zu 3,5 l etwa 0,3 l Hohlmaße für trockene Materialien Homer: eigentlich »Haufen«, »Eselladung«; in der Lutherübersetzung Sack (3. Mose 27,16; Jes 5,10) oder umgerechnet in 10 Scheffel (4. Mose 11,32; Hos 3,2); etwa 200–210 l (siehe oben zu Flüssigkeiten) Kor: in der Lutherübersetzung Sack (1. Kön 5,2.25) oder Scheffel (2. Chr 2,9; 27,5); 1 Kor entspricht in babylonischer Tradition 30 Sea;
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Sach- und Worterklärungen Die folgenden Erklärungen betreffen v. a. den geschichtlichen Hintergrund (Aram, Kusch), Personen und Personengruppen (Aaron, Pharisäer), religiöse Vorstellungen (Paradies, Abgrund), gottesdienstliche und kulturelle Einrichtungen (Opfer, Erstlinge, Worfschaufel) sowie nicht übersetzte Wendungen (Amen, Halleluja, Sela). Nur in besonderen Fällen wird vom Bibeltext durch eine Fußnote auf die Sachund Worterklärungen verwiesen. A und O Alpha und Omega, der erste und der letzte Buchstabe des griechischen Alphabets; darum in der Offenbarung Bezeichnung Gottes (Offb 1,8; 21,6) und Christi (Offb 22,13) als des Ersten und des Letzten, aus dem und zu dem alles ist. Aaron Bruder des –› Mose; am Berg –› Sinai nach Gottes Weisung zum ersten Priester der Israeliten geweiht (2. Mose 28–30). Abba Aramäisch für »Vater«; als Anrede im Familienkreis üblich (aber nicht auf kleine Kinder beschränkt). Jesus (Mk 14,36) und, wohl ihm folgend, die Christen (Gal 4,6; Röm 8,15) gebrauchten das Wort in der Gebetsanrede an Gott. Abel Zweiter Sohn –› Adams und –› Evas. Er wurde von seinem Bruder –› Kain aus Neid getötet, weil Gott Abels Opfer bevorzugte (1. Mose 4,1-16). Abendmahl In der christlichen Abendmahlsfeier (Eucharistie) verbinden sich die Erinnerungen an das letzte Mahl Jesu mit seinen Jüngern (Mk 14,22-25) und an die Tischgemeinschaften des irdischen Jesus (vgl. Mk 2,15-17), die er wohl als Vorwegnahme des messianischen Mahles ansah (vgl. Jes 25,6). Auch andere jüdische Gruppen und griechisch-römische Vereine feierten regelmäßig Ge meinschaftsmähler (–› Passa). Im Abendmahl schenkt sich der auferstandene Jesus Christus in seinem für alle dahingegebenen Leib und Blut durch sein verheißendes Wort mit Brot und Wein. Die Einsetzungsworte, die auch heute noch bei der Abendmahlsfeier gesprochen werden, stellen eine Mischform der in Mk 14,2224; Mt 26,26-29; Lk 22,19-20 und 1. Kor 11,23-26 überlieferten Worte dar. –› Liebesmahl.
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Sach- und Worterklärungen
Abgrund Im Alten Testament Bezeichnung für das –› Totenreich (Hiob 26,6; Spr 15,11; 27,20). In der Offenbarung (Offb 9,1.11; 11,7; 17,8; 20,1.3) –› Gefängnis des Teufels und der abtrünnigen Geister (vgl. Lk 8,31). Abib –› Monat, Jahr. Abraham Ursprünglich war sein Name »Abram«. Er war Ahnvater des Volkes –› Israel sowie der –› Ismaeliter und anderer Völker der Wüste. Deshalb wurde ihm von Gott der Ehrenname »Abraham« verliehen (hebräisch für »Vater vieler Völker«; 1. Mose 17,4). Für das Alte Testament ist er der von Gott Gesegnete (1. Mose 12,1-3) und Vorbild der Glaubenstreue. In 1. Makk 2,52 gilt Abraham als Vorbild der Standhaftigkeit, im Neuen Testament als Vorbild des Glaubens (Röm 4) wie des Gehorsams (Hebr 11,8.17). Achaia Römische Provinz im Gebiet des heutigen Griechenland mit der Hauptstadt Korinth. Achor, Tal Name einer Ebene in der Nähe von Jericho und Ai. Bei der Inbesitznahme des Landes wurde hier Achan, der sich an gebanntem Gut (–› Bann) vergriffen hatte, gesteinigt (–› steinigen), sodass Gottes Zorn abgewendet werden konnte. Der Ortsname wird mit einem hebräischen Wort für »betrüben« in Verbindung gebracht: Achan wurde hier betrübt, weil er durch sein Verhalten Gott betrübt hatte (Jos 7,24-26). Hosea prophezeit eine Heilszeit für Israel, in der dieser Ort zu einem »Tor der Hoffnung« werden wird (Hos 2,17). Adam Ursprünglich kein Eigenname, sondern das hebräische Wort für »Mensch«. Der Name erinnert an hebräisch »adama« – »Erde« und verweist so darauf, dass der Mensch aus dem Staub der Erde geschaffen wurde (1. Mose 2,7). In frühjüdischer Literatur steht Adam als Beispiel für die g öttliche Zuwendung an Israel bzw. die Menschheit (Sir 49,14-16; Weish 10,1-2), ferner aufgrund seines freien Willens (Sir 15,14) als warnendes Beispiel für die Folgen des Ungehorsams. Ein Zusammenhang zwischen Adams Sünde und einem inneren Zwang zur Sünde für die Menschen nach Adam wird abgelehnt. Für Paulus ist Adam das irdische Geschöpf (1. Kor 15,45-49), durch dessen prototypische Gebotsübertretung der Tod zur mensch-
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Sach- und Worterklärungen
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lichen Grundbestimmung geworden ist (1. Kor 15,20-22; Röm 5,1221; vgl. 1. Mose 3,19). Die Gnade Gottes ist größer als die Sündenmacht; darum soll sich der Christ von der Sünde fernhalten. Adar –› Monat, Jahr. Adma und Zebojim Die beiden Städte werden zusammen mit –› Sodom und Gomorra genannt, deren Schicksal sie teilten und in deren Nachbarschaft sie vermutlich lagen (5. Mose 29,22). Agrippa –› Herodes. Allerheiligstes –› Tempel. Aloe Ein indischer Baum, zugleich Bezeichnung für dessen wohlriechendes Harz, das u. a. als Duftstoff beim Begräbnis verwendet wurde (Joh 19,39). Altar –› Opfer; –› Tempel. Älteste Die Stellung der Ältesten gründete ursprünglich in der Würde des Alters. So nehmen in den Erzählungen von Israels Frühzeit und der frühen Königszeit die Ältesten als die Häupter der mächtigsten Familien wichtige richterliche, politische und militärische Aufgaben wahr. Unter dem Königtum verloren die Ältesten an Einfluss, gewannen ihn aber neu nach der Rückkehr aus dem babylonischen Exil. In der Zeit nach dem Exil war in den jüdischen Gemeinden außerhalb Palästinas die Verwaltung zumindest der –› Synagoge einem Ältestenrat unterstellt. Nach jüdischem Vorbild findet man auch in den jungen Christengemeinden ein Vorsteherkollegium von Ältesten (zur weiteren Entwicklung –› Gemeindeleiter). In Offb 4,4 u. ö. sind die 24 Ältesten eine Art himmlischer Thronrat mit zugleich königlichen und priesterlichen Funktionen. Die Bedeutung der Zahl 24 ist nicht sicher zu ermitteln. Amen Das hebräische Wort hat den Sinn von »so ist es/so sei es!« Es dient v. a. zur Bekräftigung eines –› Gebets oder des göttlichen Lobpreises (Neh 8,6; 1. Chr 16,36; Ps 41,14). Im Neuen Testament begegnet das Wort als bestätigender Abschluss einer liturgischen Formel zum Lob Gottes (Doxologie; Röm 1,25; 9,5; 11,36 u. ö.; 1. Petr 4,11) oder eines Dankgebetes (1. Kor 14,16), bei Jesus und auch in der Offenbarung (Offb 7,12) am Anfang eines Wortes oder Gebetes.
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Sach- und Worterklärungen
Amoriter Im Alten Testament eine Bezeichnung für die vorisraelitische Bevölkerung des West- und Ostjordanlandes. Der Begriff geht auf akkadisch »amurru« zurück, einer Bezeichnung für westsemitische Stammesverbände, die ab dem 3. Jahrtausend v. Chr. in Babylonien und später auch in Nordsyrien in altorientalischen Quellen belegt ist. Antiochia Antiochia am Orontes, 300 v. Chr. durch Seleukus I. gegründet, nach 140 v. Chr. Residenzstadt, bedeutende Handelsstadt, war zur Zeit des –› Paulus drittgrößte Stadt im Römischen Reich. Schon früh gab es dort Anhänger Jesu, die erstmals »Christianer« (= Anhänger des Christus) genannt wurden (Apg 11,19-26). Daraus wird dann der Name »Christen«. Apostel Wahrscheinlich ist der Titel »Apostel« (= Ausgesandter) von der jüdischen Einrichtung des »Gesandten« herzuleiten, der für bestimmte Aufträge mit der Vollmacht des Sendenden ausgestattet wurde. In der Urchristenheit trugen Repräsentanten einzelner Gemeinden (Phil 2,25) und Missionare (Röm 16,7) den Titel. –› Paulus weiß sich zum Apostel berufen, weil er den auferstandenen Christus »gesehen« hat (1. Kor 9,1; 15,8). Lukas dagegen hat die Zahl der Apostel auf die zwölf –› Jünger beschränkt, die Jesus während seines Erdenlebens gefolgt sind (Apg 1,21-26). Die –› Zahl Zwölf erinnert an die zwölf Stämme Israels; die Apostel repräsentieren das Gottesvolk. Araba Bezeichnung für den Grabenbruch, der Westjordanland und Ostjordanland trennt und im Süden in den Golf von Aqaba mündet (5. Mose 2,8; Jos 18,18). Zwischen dem See –› Genezareth und dem Toten Meer bildet er das Jordantal. Das Tote Meer oder Salzmeer wird auch »Meer der Araba« genannt (5. Mose 3,17; 4,49; Jos 3,16; 12,3; 2. Kön 14,25). Araber Bewohner Arabiens, die v. a. als Nomaden und Halbnomaden in der syrisch-arabischen Wüste und der arabischen Halbinsel lebten und die durch einzelne Stämme wie die Amalekiter, –› Midianiter oder –› Kedar vertreten wurden. Die Araber waren sowohl als Händler bekannt (1. Mose 37,28) als auch für ihre Weisheit (1. Kön 5,10).
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Wo finde ich was? Feste im Kirchenjahr Weihnachten Lukas 2,1-20 Matthäus 1,18–2,12 Passionszeit Lukas 22–23 Matthäus 26–27 Markus 14–15 Johannes 18–19 Jesaja 52,13–53,12
Ostern Lukas 24 Matthäus 28 Markus 16 Johannes 20–21 Himmelfahrt Apostelgeschichte 1,3-11 Lukas 24,50-53 Pfingsten Apostelgeschichte 2
Gebete und Lieder Das Vaterunser Matthäus 6,9-13 Lukas 11,2-4 Der Segen 4. Mose 6,24-26 Lobgesang Marias Lukas 1,46-55 Jesu Leidenspsalm Psalm 22
Der Herr ist mein Hirte Psalm 23 Bitte um Vergebung Psalm 51 Lobe den Herrn! Psalm 103 Du erforschest mich Psalm 139
Die Geschichte Gottes mit seinem Volk in der Erzählung des Alten Testaments Schöpfung und Paradies 1. Mose 1–2 Psalm 104 Hiob 38–39
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Sündenfall 1. Mose 3 Sintflut und Arche Noah 1. Mose 6,5–9,17
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Wo finde ich was?
Abraham und Sara 1. Mose 12–23 Josef und seine Brüder 1. Mose 37–50 Mose 2. Mose 2–4 Auszug aus Ägypten 2. Mose 12–15 Der Bund am Sinai und die Zehn Gebote 2. Mose 19–20; 24 Israel in der Wüste 2. Mose 16–17 4. Mose 10–21 Der Weg in das gelobte Land Josua 3–6 Gideon Richter 6–8 Simson Richter 13–16
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David am Hof Sauls 1. Samuel 16–18 Nathans Verheißung für David 2. Samuel 7 David und Batseba 2. Samuel 11–12 Salomo 1. Könige 1–5 Der Bau des Tempels 1. Könige 6–8 Der Prophet Elia 1. Könige 17–19; 21 2. Könige 2 Rettung Jerusalems 2. Könige 18–19 Wegführung aus Jerusalem 2. Könige 24–25 Neuanfang in Jerusalem Esra 1–6 Nehemia 1–6
Gottes Botschaft durch die Propheten Jesajas Berufung Jesaja 6 Israels Untreue Jeremia 2,1-13 Hesekiel 16; 23 Gottes Treue Jesaja 40–43 Jeremia 30 Hosea 1–3 Gottes neuer Bund Jeremia 31,31-34 Der Gottesknecht Jesaja 42; 49; 50; 52,13–53,12
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Hoffnung auf das Friedensreich Jesaja 9; 11; 32,1-8 Jesaja 60–61 Jesaja 65,17-25 Sacharja 9,9-10 Gottes Urteil über Ungerechtigkeit Amos 2,6-16 Amos 4–6 Hosea 8 Micha 2,1-11
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Zur Schreibung der Eigennamen Bei der Schreibung der biblischen Personen- und Ortsnamen gab es zwischen der evangelischen und der katholischen Tradition lange Zeit große Unterschiede. Die Ursache war, dass sich die katholischen Bibelübersetzungen ursprünglich an der lateinischen Bibel orientierten, während Luther von den hebräischen und griechischen Grundtexten ausging. So kam es, dass Namensformen wie Noah und Noe, Hiob und Job, Haggai und Aggäus, Zephanja und Sophonias nebeneinanderstanden. Für ökumenische Bibelübersetzungen wurden deshalb in den Jahren 1967 bis 1970 Richtlinien für eine einheitliche Schreibweise biblischer Eigennamen erarbeitet, die »Loccumer Richtlinien«. Die ökumenische Schreibweise geht noch folgerichtiger als Luther auf die biblischen Grundtexte zurück. Anwendung findet sie in der katholischen »Einheitsübersetzung«, in der »Gute Nachricht Bibel« und seit 1984 auch in der Lutherbibel. Für die Lutherbibel gibt es allerdings eine Anzahl von Ausnahmen. Sie betreffen v. a. solche Namen, die in der evangelischen Tradition und Frömmigkeit fest verankert oder auch zum Allgemeingut der deutschen Sprache geworden sind (wie Hiob und Golgatha statt ökumenisch Ijob und Golgota). Auf den folgenden Seiten sind die wichtigsten Namen aufgeführt, bei denen die Lutherbibel von den ökumenischen Richtlinien oder in Übereinstimmung mit diesen vom hebräischen Ausgangstext abweicht. Lutherbibel 2017
Ökumenische Richtlinien
Absalom Adasa in 1. Makk 7,40.45 Adoniram in 2. Chr 10,18
Abschalom Hadascha Adoniram; Hebräisch: Hadoram Adramyttium Xerxes En-Rimmon Almon-Diblatajema Ascher(iter)
Adramyttion Ahasveros Ajin, Rimmon in Jos 19,7 Almon-Diblatajim Asser(iter)
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Zur Schreibung der Eigennamen
Lutherbibel 2017
Ökumenische Richtlinien
Baal-Peor Beëschtera in Jos 21,27 Belmain
Baal-Pegor Aschtarot Abel-Majim in Jdt 4,4; Jibleam in Jdt 7,3; 8,3 Belschazzar Beltschazzar Bilga Barachias Batane Bet-El Betlehem Bet-Pegor Kerub(im) Reguël
Belsazar Beltschazar Balgea in 2. Makk 3,4 Berechja in Mt 23,35 Betane Bethel Bethlehem Bet-Peor Cherub(im) Deguël in 4. Mose 1,14; 2,14; 7,42.47; 10,20 Dimon in Jes 15,9 Dioskorus El-Bethel Elia (der Prophet) Elisa (der Prophet) Elisabeth Enam in Jos 15,34 Ephraim(iter) Euphrat Genezareth Ger Gethsemane Golgatha Gudgoda in 5. Mose 10,7 Harhas in 2. Kön 22,14 Hazar-Susa in Jos 19,5 Hesekiel Hiob Hiskia (der König von Juda) Hosianna
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Dibon Zeus-Korinthius El-Bet-El Elija Elischa Elisabet Enajim Efraim(iter) Eufrat Gennesaret Er Getsemani Golgota Hor-Gidgad Hasra Hazar-Susim Ezechiel Ijob Hiskija Hosanna
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