i
LOS GEHT'S! IN DEINEN HÃNDEN HÃLTST DU DAS MEISTVERKAUFTE BUCH ALLER ZEITEN:
DIE BIBEL.
Bevor du startest, gibt es hier noch ein Video für dich: www.die-bibel.de/kreativedition/wil kommen
II
DAS IST DRIN DEIN PROFIL GALERIE DEINER LIEBLINGSMOMENTE MOMENTAUFNAHMEN WARUM DIE BIBEL LESEN?
II IV V VI
DAS ALTE TESTAMENT 1 KOHELET 1 MOSE 65 HOHESLIED 2 MOSE 116 JESAJA 3 MOSE 149 JEREMIA 4 MOSE 194 KLAGELIEDER 5 MOSE 240 EZECHIË.. L JOSUA 269 DANIEL RICHTER 300 HOSEA RUT 305 JOEL.. 1 SAMUEL 345 AMOS 2 SAMUEL 382 OBADJA 1 KÖNIGE 422 JONA 2 KÖNIGE 462 MICHA 1 CHRONIK 502 NAHUM 2 CHRONIK 545 HABAKUK ESRA 560 ZEFANJA NEHEMIA 582 HAGGAI ESTER 591 SACHARJA IJOB 637 MALEACHI PSALMEN SPRICHWÖRTER 775 MOBBING VERGLEICHEN SCHÖPFUNG & UMWELT GLAUBEN TEILEN FAMILIE FREUNDSCHAFT IDENTITÃT
XXVI XXVI XXVII XXVII XXVII XXVII XXIX
ZUM EINSTIEG WAS IST DIE BIBEL? WIE DU DIESE BIBEL BENUTZT DER AUFBAU EINER SEITE LIEBLINGSBIBELVERSE WIE GEHT BIBELLESEN? 808 819 831 903 975 986 1045 1064 1076 1081 1091 1094 1098 1105 1109 1114 1118 1121 1134 DIE TOP-THEMEN ANDERS LEBEN ENTSCHEIDUNGEN SEELISCHE GESUNDHEIT PORNOGRAFIE ARMUT SCHULE SEXUALITÃT
VII VII IX X XI
WIE IST DIE BIBEL ENTSTANDEN? XII DIE GANZ GROßEN FRAGEN XII DIE BIBEL IM ZEITRAFFER XIV WAS BEDEUTET CHRISTSEIN? XVII BIBELLESEPLÃNE XIX
DAZWISCHEN JAHRE DES SCHWEIGENS PSSSSSSSSSSSSST! JESUS CHRISTUS, DER ERWARTETE RETTER DAS NEUE TESTAMENT MATTHÃUS 1139 1 TIMOTHEUS MARKUS 1191 2 TIMOTHEUS LUKAS 1224 TITUS JOHANNES 1279 PHILEMON APOSTELGESCHICHTE 1317 HEBRÃER RÖMER 1367 JAKOBUS 1 KORINTHER 1391 1 PETRUS 2 KORINTHER 1414 2 PETRUS GALATER 1429 1 JOHANNES EPHESER 1439 2 JOHANNES PHILIPPER 1448 3 JOHANNES KOLOSSER 1455 JUDAS 1 THESSALONICHER 1462 OFFENBARUNG 2 THESSALONICHER 1468 XXIX XXX XXX XXXI XXXI XXXII XXXII
SOCIAL MEDIA LEID KRIEG UND GEWALT SORGEN UND ANGST
XXI XXII XXIV 1472 1480 1486 1490 1493 1511 1517 1524 1529 1536 1538 1540 1543
XXXII XXXIV XXXIV XXXV
VIDEO-INDEX XXXVI QR-CODES FÜR DIE VIDEOS XXXVII
III
DEIN NAME:
MENSCHEN, DIE DIR
DEIN LIEBLINGSBIBELVERS
BESONDERS NAHESTEHEN TOP-PRIO-LISTE
.. PLATZ FUR KOMPLIMENTE BITTE ANDERE, ETWAS NETTES ÜBER DICH ZU SCHREIBEN.
Welche Dinge sind dir am allerwichtigsten?
DEINE BISHERIGE LEBENSREISE MIT DEN WICHTIGSTEN STATIONEN UND MOMENTEN
IV
GALERIE DEINER Welche Dinge erinnern dich an besondere Momente, z. B. in deinem Glauben? Hier ist Platz für alles, was man in ein Buch kleben kann (Polaroids, Blätter, Armbänder, kleine Briefe ...).
V
N E M H A N F U A rade beschäftigen. T ge h c di N en em E Th er od M ge O en, Din
M Halte hier mit Datunnmstfestje,dewselMachel upMedanstechn, wenn du diese Seite aufschlägst. Du ka
VI
WARUM
DIE BIBEL
LESEN?
Die Bibel enthält viele spannende Geschichten über Menschen, die Gott vertraut haben. Du findest hier außerdem Antworten auf viele deiner Fragen - ob es um Beziehungen, den Sinn des Lebens oder um den Umgang mit Schwierigkeiten geht. Was in der Bibel steht, hat schon vielen Menschen geholfen und sie verändert. Die biblische Botschaft handelt von Hoffnung, Liebe, Freiheit und Vergebung. Du erfährst, wer Gott ist, wie sehr er uns liebt und was das für unser Leben bedeutet. Die Bibel ist eines der bedeutendsten historischen Dokumente aller Zeiten. Sie verändert seit Tausenden von Jahren das Leben von Menschen - bis heute. Zu diesem Thema haben wir hier ein Video für dich: www.die-bibel.de/kreativedition/veraendert
VII
WAS IST DIE BIBEL? Die Bibel ist eigentlich kein einzelnes Buch, sondern eine ganze Bibliothek. Sie enthält eine Sammlung von Büchern unterschiedlicher Genres. In ihnen kannst du entdecken, wer Gott ist und was Menschen mit ihm erlebt haben. Die Bibel besteht aus zwei Teilen: dem Alten und dem Neuen Testament. Im Alten Testament geht es um die Geschichte des Volkes Israel und den Weg, den es mit Gott gegangen ist. Das Neue Testament handelt von Jesus Christus und beleuchtet, was er für den einzelnen Menschen und für die ganze Welt bedeutet. So wie es verschiedene Filmgenres wie z. B. Action, Science-Fiction oder Comedy gibt, finden sich auch in der Bibel verschiedene Sorten von Texten. Es gibt Geschichtsbücher, Lieder, Gedichte, Briefe und noch vieles mehr.
SCHAU’S DIR AN! Die Bibel handelt von einer großen Geschichte. Sie zieht sich wie ein roter Faden durch alle kleinen Geschichten hindurch.
MOSE In den fünf Büchern se geht es um den UrspruMo Volkes Israelng des und um die Gesetze, die Gott dem Volk gegeben hat.
GESCHICHTE
Es geht Israel überummedehrnerWe egJades Volkes hrhunderte.
LEHRE Die Lehrbücher und po Bücher enthalten Wei etischen Gebete und Liedesr.heiten, Sie schildern Erfahrungen und Gefühle und geben klugen Rat.
PROPHETEN
Die Prophetenbücher enthalten Botschaften von Go tt, die an das Volk Israel gerichtet waren.
GESCHICHTE Neues Testament
Die vier Evangelien handeln von Jesus Christus,
seinen Lehren und Taten. In der geht esApumostedielgeerscsthichte en christlichen Gemeinden und die Verbreitung der Guten Nachricht.
B RIEFE
Die Briefe an Gemeinden und Einzelpersonen enthalten Ratschläge das Leben in der Gemefür inde und als Christ.
OFFENBARUNG
Es geht um das Ende dieser und den Anfang einer neuen Welt.
Altes Testament
VIII
WIE DU DIESE Bevor es losgeht, gibt's hier noch ein paar Tipps, wie du deine Zeit mit dieser Bibel gestalten kannst.
DU BIST GERN
kreativ? SCHWING DEN PINSEL!
MALE, KRITZLE, mach die Seiten bunt.
VERZIERE WICHTIGE VERSE UND FÜLLE DEN PLATZ NACH DEINEN VORSTELLUNGEN. DU BIST GERN AKTIV?
Wie wär's, wenn du die Bibel mitnimmst?
DU BIST EHER NACHDENKLICH?
NIMM DIR ZEIT und geh deinen Gedanken nach. Nutze den freien Platz, um sie beim Lesen festzuhalten.
WER TIEF TAUCHT, ENTDECKT MEHR! Du magst den
AUSTAUSCH? Die Bibel liefert viel Stoff zum Reden! Wie wär's, wenn du dich
Nimm sie mit an verschiedene Orte und lies sie dort.
MIT EINER GRUPPE
zum Bibellesen triffst? Die Bibel gemeinsam zu entdecken, ist besonders spannend.
Du findest dich in allem wieder? Gestalte deine Bibellesezeit so, wie du möchtest. Das kann je nach Stimmung anders aussehen. ES GIBT KEIN RICHTIG ODER FALSCH! 8
das Buch, das du gerade liest und die Kapitel auf dieser Seite
658 Ps
36$/0
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Seite
2 Chr
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Vers
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die Bücher davor oder danach
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Kapitel
PSALM 27,1
BEI IHM BIN ICH
WIE IN EINER
Die breiten Ränder bieten viel Platz zum Gestalten und Schreiben. Manche enthalten kreative Aufträge, Impulse oder besondere Verse.
'D I¾U ZLOO LFK GHQ +ʂʄʄʃ SUHL VHQ ZHQQ VHLQ 9RON ]X VDP PHQ NRPPW Geborgen bei Gott 1 9RQ 'D YLG
27
'HU +ʂʄʄ LVW PHLQ /LFKW HU EH IUHLW PLFK XQG KLOIW PLU GDUXP KDEH LFK NHLQH $QJVW %HL LKP ELQ LFK VL FKHU ZLH LQ HLQHU %XUJ GDUXP ]LW WHUH LFK YRU QLH PDQG Ƥ 2 :HQQ PHLQH )HLQGH PLFK EH GU¦Q JHQ ZHQQ VLH PLU YRO OHU +DVV DQV /H EHQ ZRO OHQ GDQQ VW¾U ]HQ VLH XQG ULFK WHQ VLFK ]X JUXQGH 3 0DJ HLQ JDQ ]HV +HHU PLFK XP ]LQ JHOQ LFK KDEH NHLQH $QJVW $XFK ZHQQ HV ]XP .DPSI NRPPW ,FK YHU WUDXH DXI LKQ Ƥ 4 1XU HLQH %LWWH KDEH LFK DQ GHQ +ʂʄʄʃ
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zusätzliche Informationen zum Text b
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IX
X
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BIBELVERSE
•
XI
WIE GEHT
5 Minuten Zeit?
Wenn du nicht weißt, wie du dich der Bibel nähern sollst: Auf dieser Seite findest du ein paar Tipps, um einen Zugang zu finden.
Wenn du nur ein paar Minuten Zeit hast, wähle einen kurzen Abschnitt aus den Evangelien oder einen Psalm. Der Clou ist, nicht die ganze Zeit mit Lesen zu verbringen. Nimm dir Zeit, um zu verarbeiten, was du gelesen hast z. B. in Gedanken oder auf kreative Weise.
gibt es im Markusevangelium im Schnelldurchlauf. (Du musst aber nicht alles auf einmal lesen!) für zwischendurch findest du in den Sprichwörtern. bieten dir die Psalmen, in denen es oft um Gefühle geht. Starte z. B. mit Psalm 23.
-
Dein Draht zu Gott Wie können dir die Bibel und das Gebet helfen, mit Gott in Kontakt zu bleiben? Auf www.die-bibel.de/kreativedition/draht1 und www.die-bibel.de/kreativedition/draht2 findest du
VIDEOS ZUM THEMA.
15 Minuten Zeit? In dieser Zeit kannst du ein ganzes Kapitel lesen. Fang am besten nicht mittendrin an, sondern am Anfang eines Buches. Vor dem Lesen könntest du ein Gebet sprechen. Wenn du das Kapitel gelesen hast, halte eine Minute lang inne. Lies den Text dann ein zweites Mal. Unterstreiche dabei Verse, halte Fragen fest oder kritzle etwas. Du kannst dich auch fragen, was der Text für dich bedeutet.
30 Minuten Zeit? Wenn du etwas mehr Zeit hast, lies mehrere Kapitel hintereinander oder vertiefe ein Kapitel/einen Vers. Nimm dir Zeit, um den Text zu befragen und zu verstehen. Du könntest auch versuchen, einen Vers auswendig zu lernen oder über eine Stelle zu meditieren: Wiederhole sie mit geschlossenen Augen immer wieder, betone einzelne Wörter und lass das Gesagte nachklingen.
XII
WIE IST DIE Wie ist aus der Bibel ein Buch geworden? Wie wurden die Bücher darin ausgewählt und geordnet?
EIN KURZER ÜBERBLICK: Die ersten Gemeinden, die nach dem Tod und der Auferstehung von Jesus entstanden, wussten nur wenig darüber, wie das christliche Leben eigentlich aussehen sollte. Sie orientierten sich zunächst an den Heiligen Schrift des Judentums (unserem Alten Testament) und an den Erzählungen über die Worte und Taten von Jesus. Das Alte Testament basiert auf Geschichten, die lange mündlich weitergegeben wurden. Als das Volk Israel im Exil war, wurde es wichtig, die Gesetze und Geschichten aufzuschreiben. Nach und nach wurde zusammengestellt, was wir heute das Alte Testament nennen. Die ersten Christen hielten die Worte und Taten von Jesus zunächst nicht schriftlich fest, weil sie das Ende der Welt erwarteten. Erst später machten es sich einige zur Aufgabe, die Erzählungen aufzuschreiben. Daneben gab es Briefe an die ersten Christen, z. B. vom Apostel Paulus. In ihnen geht es darum, wie das Leben in der Gemeinde und als Christ aussehen sollte. Nach dem ersten Jahrhundert n. Chr. tauchten weitere Schriften auf, die für Verwirrung sorgten. Im Jahr 367 stellte der Bischof Athanasius eine Liste von Büchern und Briefen zusammen, die er für vertrauenswürdig hielt. Sie wurde in mehreren Bischofsversammlungen bestätigt. Seither bilden diese Bücher den sogenannten Kanon (= >> Maßstab <<) des Neuen Testaments.
Du wil st mehr darüber erfahren, wie die Bibel entstanden ist? Hier kannst du dir ein
VIDEO ZUM THEMA
ANSCHAUEN: www.die-bibel.de/kreativedition/entstehung
DIE GANZ
XIII
Hier kannst du alle Fragen, die du über den Glauben, Gott oder die Bibel hast, festhalten.
Warum sollte man an Gott glauben? Welche Gründe gibt es, der Bibel zu vertrauen? Zu diesen Fragen haben wir ein paar Videos für dich: www.die-bibel.de/kreativedition/warum1 und www.die-bibel.de/kreativedition/warum2 13
XIV
DIE
BIBEL IM
ZEITRAFFER Die biblische Geschichte erstreckt sich über Tausende von Jahren. Damit du einen Überblick darüber bekommst, was wann passiert ist, findest du hier eine Zeitleiste mit den wichtigsten Ereignissen. Bei den Jahresangaben handelt es sich um Schätzungen. Hier gibt's noch ein Video zum Thema: www.die-bibel.de/kreativedition/zeitraffer
XV
DER
WO IN DER BIBEL: 1 MOSE 1-2
Anfang WANN: ???
Gott erschafft die Erde und mit ihr die Menschen. Doch die anfangs perfekte Welt geht in die Brüche, weil die Menschen sich gegen Gott stellen.
WO IN DER BIBEL: 1 MOSE 6-9
Gott beschließt, die Menschheit auszulöschen, weil sie in seinen Augen böse ist. Mit Noach und dessen Familie macht er einen Neuanfang.
ABRAHAM UND
DAS VOLK ISRAEL
WANN: UM 1800-1500 V. CHR.
WO IN DER BIBEL: 1 MOSE 12-36
Gott erwählt Abraham und gibt ihm das Versprechen, aus seinen Nachkommen ein großes Volk zu machen. Abraham ist der Großvater von Jakob, der zwölf Söhne hat (einer davon ist Josef). Aus dieser Familie geht das Volk Israel hervor.
WO IN DER BIBEL: 2 MOSE 1-13
Durch Josef landet seine Familie in Ãgypten. Sie wird dort zu einem großen Volk, endet aber in der Sklaverei. Unter Moses Führung flieht das Volk Israel und macht sich auf den Weg ins verheißene Land.
.. WUSTEN-
WANDERUNG
WANN: UM 1300-1200 V. CHR.
WANN: ???
..
Agypten und Auszug WANN: UM 1500-1300 V. CHR.
WO IN DER BIBEL: 2 MOSE 14 BIS JOSUA
Weil das Volk Israel nicht auf Gott hört, wird seine Reise durch die Wüste zu einer 40-jährigen Odyssee. Von 2 Mose bis Josua geht es um die Zeit, die das Volk in der Wüste verbringt.
WO IN DER BIBEL: JOSUA UND RICHTER
Unter Josuas Führung nimmt das Volk Israel das verheißene Land ein. Doch es ist von feindlichen Völkern umgeben. Immer wieder kommt es zu Kämpfen. In solchen Notzeiten beruft Gott sogenannte Richter. Sie führen das Volk und retten es immer wieder vor Feinden.
DAS VERHEIßENE LAND
UND DIE ZEIT DER RICHTER
WANN: AB CA. 1200 V. CHR.
XVI
DAVID & DIE..ZEIT DER
KONIGE WANN: BIS CA. 930 V. CHR.
WO IN DER BIBEL: 1 UND 2 SAMUEL; 1 KÖNIGE 1-11; 2 CHRONIK 1-9
Als die Israeliten einen König fordern und nicht lockerlassen, salbt Samuel Saul zum ersten König von Israel. Saul versagt, weil er nicht auf Gott hört, sondern eigene Ziele verfolgt. Gott setzt einen anderen als König ein: David. Nach ihm regiert sein Sohn Salomo, der für seine Weisheit bekannt ist. Er lässt einen Tempel für Gott bauen.
WO IN DER BIBEL: 1 KÖNIGE 12-13; 2 CHRONIK 10-12
Nach Salomos Tod wird sein Sohn Rehabeam König. Er ist ein grausamer Herrscher. Die nördlichen Stämme Israels lehnen sich gegen ihn auf und wählen Jerobeam als ihren König. Das Reich teilt sich in das Nordreich Israel und das Südreich Juda.
WANN: BIS CA. 850 V. CHR.
WO IN DER BIBEL: 2 KÖNIGE BIS MALEACHI
Verlauf wird die Geschichte der getrennten DIE ZEIT DER Im weiReitceren he Israel und Juda fortgesetzt. Überwiegend Das Volk Israel entfernt sich PROPHETEN regivonerenGott.schlGottechteschiKönicktge.Propheten, um es zu warnen. Letztlich werden beide Reiche von Feinden erobert, viele UND DES EXILS Menschen müssen ins Exil. Ab 538 v. Chr. dürfen sie wieder zurückkehren. In Jerusalem werden die WANN: UM 850-400 V. CHR. Stadtmauern und der Tempel wiederaufgebaut.
WO: NIRGENDS!
Maleachi wirkt im 5. Jahrhundert v. Chr. Seine Weissagungen bilden eine Brücke zwischen Altem und Neuem Testament. Nach ihm treten keine weiteren Propheten mehr auf. Aber Gottes Volk wartet auf den versprochenen Retter.
Jahre des
Schweigens WANN: UM 400 BIS 7-4 V. CHR.
XVII
DER
WO IN DER BIBEL: EVANGELIEN NACH MATTHÃUS, MARKUS, LUKAS UND JOHANNES
Der versprochene Retter erscheint auf der Bildfläche: Jesus Christus. Im Alter von ca. 30 Jahren zieht er umher, sammelt Schüler um sich, spricht von Gottes neuer Welt und tut Wunder. Er stirbt am Kreuz, bleibt aber nicht tot, sondern ersteht g später kehrt er in den WANN: UM 7-4 V. CHR. BIS 30 N. CHR. nach drei Tagen wiederHimauf.mel Weni zurück.
WO: APOSTELGESCHICHTE
Nachdem Jesus in den Himmel zurückgekehrt ist, empfangen seine Jünger seinen Heiligen Geist. Die Botschaft von Jesus Christus verbreitet sich überall, es entstehen Gemeinden an verschiedenen Orten der Welt.
Die ersten
Christen
WANN: UM 30-90 N. CHR.
WO IN DER BIBEL: APOSTELGESCHICHTE 9-28
Der Apostel
Paulus
WANN: UM 32-64 N. CHR.
Paulus (sein jüdischer Name ist Saulus) verfolgt zunächst die ersten Christen und zerstört ihre Gemeinden. Als ihm Jesus erscheint, ändert er sein Leben und wird selbst Christ. Er reist durch Kleinasien und Europa und erzählt überall von Jesus Christus. Viele Briefe im Neuen Testament stammen von ihm.
WO IN DER BIBEL: RÖMER BIS JUDAS
Ein großer Teil des Neuen Testaments besteht aus Briefen an verschiedene christliche Gemeinden und Einzelpersonen. Sie enthalten Ratschläge, Ermutigungen und Warnungen. Die größte Sammlung bilden die Briefe des Apostels Paulus.
DIE
BRIEFE
WANN: 54-110 N. CHR.
schildert vor allem apokalyptische DAS ENDE VisioDinene Offenbarung vom Ende dieser Welt, aber auch eine Zukunft, in
WO IN DER BIBEL: OFFENBARUNG
WANN: ???
der Jesus Christus das Böse besiegt hat. Am Ende wird es einen neuen Himmel und eine neue Erde geben.
XVIII
WAS BEDEUTET CHRISTSEIN? Ein Christ ist jemand, der an Jesus Christus und an seine Botschaft glaubt. Wie Jesus gelebt hat, ist Christen ein Vorbild. Sie versuchen, ihr Leben nach seinen Geboten zu gestalten, z. B. dem Gebot der Nächstenliebe. Die Bibel zeigt ihnen dabei den Weg. Auch das Gebet spielt eine große Rolle. Beim Beten vertrauen sie sich Gott an und bitten auch für andere.
WIE GEHT BETEN? Du würdest gern mit Gott sprechen, weißt aber nicht, wie? Hier sind drei Tipps für dich. Übrigens: In Matthäus 6,9-13 findest du ein Gebet, das du jederzeit sprechen kannst: das Vaterunser. 1. Rede so, wie du immer redest. 2. Du kannst alles sagen, was dir auf dem Herzen liegt. 3. Beten geht überall! Ein ruhiger Ort eignet sich aber am besten.
GOTT + MENSCHEN =
KIRCHE
Als Menschen brauchen wir das Miteinander. Wir sind dazu gemacht, unser Leben und das, was uns wichtig ist, mit anderen zu teilen. Auch im Glauben brauchen wir die
BEZIEHUNG ZUEINANDER. Im gemeinsam gelebten Glauben lernen wir, einander zu lieben, zu unterstützen, zu dienen, füreinander zu beten und zusammenzuarbeiten.
DIESE GEMEINSCHAFT
IST DIE KIRCHE!
Kirche ist mehr als nur ein Gebäude. Es ist eine bunte Community auf einem gemeinsamen Weg. In der Apostelgeschichte kannst du nachlesen, wie die Kirche am Anfang aussah und wie die ersten Christen das Miteinander gestaltet haben.
Video zum Thema: www.die-bibel.de/kreativedition/tag5
TAG 5: Johannes 3
TAG 4: Matthäus 5-6
Video zum Thema: www.die-bibel.de/kreativedition/tag2 TAG 3: Lukas 4,14-44
Video zum Thema: www.die-bibel.de/kreativedition/tag1 TAG 2: Johannes 1,1-18
TAG 1: Lukas 1-2
BIBELLESEPLAN TAG 1: 1 Mose 1-2 TAG 2: 1 Mose 3 TAG 3: 1 Mose 6-8 TAG 4: 1 Mose 12,1-5; 18,1-15; 17,1-22; 21,1-7 TAG 5: 1 Mose 37 und 41 TAG 6: 2 Mose 2-3 TAG 7: 2 Mose 12,1-42; 13,17-14,31 TAG 8: 2 Mose 20,1-21 TAG 9: Josua 1 und 3 TAG 10: Josua 8 und 11 TAG 11: Richter 13 und 16 TAG 12: 1 Samuel 1 und 3,1-21 TAG 13: 1 Samuel 8,1-10,1 und Kapitel 15 TAG 14: 1 Samuel 17
.. 1-MONATS-PLAN.. UBERBLICK UBER die ganze Bibel
Was glaubst du, was die Menschen über Jesus dachten? Was bedeutet die Aussage in Markus 7,15?
DENKANSTOß:
TAG 3: Markus 5-7
Was sagen diese Abschnitte darüber aus, wie sich Jesus selbst sieht? Warum erzählte Jesus Gleichnisse? Was sagten sie aus?
DENKANSTOß:
TAG 2: Markus 3-4
Markus steigt direkt mit dem öffentlichen Wirken von Jesus ein. Was glaubst du, warum? Welche Heilungserzählung spricht dich besonders an und warum? Was war revolutionär an dem, was Jesus in Markus 2,18-27 sagt und tut?
DENKANSTOß:
TAG 1: Markus 1-2
7 TAGE TIEFGANG
BIBELLESEPLAN
DEIN EIGENER
TAG 4: Markus 8-9 DENKANSTOß:
Was sagt Jesus in Markus 8,31-38 über seinen eigenen Tod? Was bedeutet die Verklärung von Jesus in Markus 9,2-13? TAG 5: Markus 10-12 DENKANSTOß:
Welches Ereignis in diesen Kapiteln war für die Augenzeugen wohl am beeindruckendsten? Was bedeutet das Gebot in Markus 12,29-31 für dich heute? TAG 6: Markus 13-14 DENKANSTOß:
Was denkst du über die Ankündigungen, die Jesus in Kapitel 13 macht? Wie verhält sich Jesus kurz vor seinem Tod - und was sagt das über ihn aus? TAG 7: Markus 15-16 DENKANSTOß:
Was meinst du, welche Details in der Geschichte über die Kreuzigung wichtig sind? Was glaubst du, wie es gewesen wäre, bei der Auferstehung von Jesus dabei zu sein?
TAG 15: 2 Samuel 5-6 TAG 16: 1 Könige 3, 6 und 8 TAG 17: 2 Könige 17 und 25 TAG 18: Ester 3-4 und 7 TAG 19: Psalm 23 und 51 TAG 20: Jesaja 52,13-53,12 TAG 21: Matthäus 1,18-2,23; Lukas 2 TAG 22: Matthäus 5-7 TAG 23: Matthäus 8-9 TAG 24: Johannes 18-19 TAG 25: Johannes 20-21 TAG 26: Apostelgeschichte 2 TAG 27: Apostelgeschichte 9,1-31 TAG 28: Römer 3 und 8 TAG 29: 1 Korinther 12-13 TAG 30: Hebräer 11 TAG 31: Offenbarung 21-22
TAG 6: Johannes 5
TAG 7: Johannes 15
Video zum Thema: www.die-bibel.de/kreativedition/tag7 TAG 8: Matthäus 26-27
TAG 9: Johannes 20; Lukas 24
TAG 10: Apostelgeschichte 2
Video zum Thema: www.die-bibel.de/kreativedition/tag10
GENESIS
HIER EIN PAAR DER
HAUPT-
1. BUCH MOSE VERFASST: VERMUTLICH 600-400 V. CHR. (ENTHÃLT GESCHICHTEN, DIE NOCH ÃLTER SIND) WORUM GEHT’S?
Das 1. Buch Mose, auch »Genesis« genannt (griech. für »Ursprung«), handelt von großen Anfängen: vom Beginn der Welt und vom Ursprung eines bedeutenden Volkes: Israel. Die Geschichte ist folgende: Die anfangs perfekte Welt geht in die Brüche. Gott fädelt alles ein, um die Menschheit zu retten. Er erwählt Menschen, mit denen sein Plan anläuft ein Plan, der schließlich in Jesus Christus erfüllt werden wird. Das Buch startet mit einer poetischen Beschreibung der Schöpfung. Gott wird als jemand vorgestellt, der - im Gegensatz zu Göttern anderer Völker - persönlich und liebevoll ist. Zusammen mit den Menschen wil er die Welt zu dem vollenden, wozu sie geschaffen worden ist.
1
IN 1 MOSE. BRING IHRE GESCHICHTEN IN EINEM SATZ AUF DEN PUNKT.
ADAM
NOACH
ABRAHAM
GUT ZU WISSEN: Du kriegst spannende Geschichten zu hören: über Adam und Eva, den babylonischen Turm, Noach und die Arche, Abraham, Jakob und Josef. Hier erfährst du, wie Gottes Geschichte mit den Menschen beginnt, und lernst Gott ein Stückchen näher kennen: als Schöpfer, Sinngeber und als jemand, der seine Versprechen einlöst.
.. (?) SCHOPFUNG
JOSEF
(1800 V. CHR.) ABRAHAM
NOACH UND DIE SINTFLUT
JAKOB ISAAK
1500 V. CHR JOSEF
2
1 MOSE/GENESIS 1
DIE URGESCHICHTE VON WELT UND MENSCH (Kapitel 1–11)
Gen
Genesis
1 MOSE 1,1
Die Erschaffung der Welt 1 Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde. *
1
2 Die Erde war noch leer und öde,
Dunkel bedeckte sie und wogendes Wasser, und über den Fluten schwebte Gottes Geist.
3 Da sprach Gott: »Licht ents tehe!«,
DER
und das Licht strahlte auf.
4 Und Gott sah das Licht an: Es war gut.
Dann trennte Gott das Licht von der Dunkelheit 5 und nannte das Licht Tag, die Dunkelheit Nacht. Es wurde Abend und wieder Morgen: der erste Tag. 6 Dann sprach Gott:
»Im Wasser soll ein Gewölbe entstehen, eine Scheidewand zwischen den Wassermassen!« 7 So geschah es: Gott machte ein Gewölbe und trennte so das Wasser unter dem Gewölbe von dem Wasser, das darüber war. 8 Und Gott nannte das Gewölbe Himmel. Es wurde Abend und wieder Morgen: der zweite Tag. 9 Dann sprach Gott:
»Das Wasser unter dem Himmelsgewölbe soll sich alles an einer Stelle sammeln, damit das Land hervortritt.« So geschah es. 10 Und Gott nannte das Land Erde, die Sammlung des Wassers nannte er Meer. Und Gott sah das alles an: Es war gut. 11 Dann sprach Gott:
»Die Erde lasse frisches Grün aufsprießen, Pflanzen und Bäume von jeder Art, die Samen und samenhaltige Früchte tragen!« So geschah es: 12 Die Erde brachte frisches Grün hervor, Pflanzen jeder Art mit ihren Samen und alle Arten von Bäumen mit samenhaltigen Früchten. Und Gott sah das alles an: Es war gut. 13 Es wurde Abend und wieder Morgen: der dritte Tag. 14 Dann sprach Gott: »Am Himmel sollen Lichter entstehen, die Tag und Nacht voneinander scheiden, leuchtende Zeichen, um die Zeiten zu bestimmen: Tage und Feste und Jahre. 15 Sie sollen am Himmelsgewölbe leuchten,
1,1 Das Begriffspaar Himmel und Erde bezeichnet die Welt in ihrer Gesamtheit. Vers 1 ist als Überschrift zur folgenden Schöpfungsgeschichte zu verstehen.
3
1 MOSE/GENESIS 1 damit sie der Erde Licht geben.« So geschah es: 16 Gott machte zwei große Lichter, ein größeres, das den Tag beherrscht, und ein kleineres für die Nacht, * dazu auch das ganze Heer der Sterne. 17 Gott setzte sie an das Himmelsgewölbe, damit sie der Erde Licht geben, 18 den Tag und die Nacht regieren und Licht und Dunkelheit voneinander scheiden. Und Gott sah das alles an: Es war gut. 19 Es wurde Abend und wieder Morgen: der vierte Tag.
Gen
Ex Lev Num Dtn Jos
20 Dann sprach Gott:
»Das Wasser soll von Leben wimmeln, und in der Luft * sollen Vögel fliegen!« 21 So schuf Gott die Seeungeheuer und alle Arten von Wassertieren, ebenso jede Art von Vögeln und geflügelten Tieren. Und Gott sah das alles an: Es war gut. 22 Und Gott segnete seine Geschöpfe und sagte: »Seid fruchtbar, vermehrt euch und füllt die Meere, und ihr Vögel, vermehrt euch auf der Erde!« 23 Es wurde Abend und wieder Morgen: der fünfte Tag. 24 Dann sprach Gott:
»Die Erde soll Leben hervorbringen: alle Arten von Vieh und wilden Tieren und alles, was auf der Erde kriecht.« So geschah es. 25 Gott machte die wilden Tiere und das Vieh und alles, was auf dem Boden kriecht, alle die verschiedenen Arten. Und Gott sah das alles an: Es war gut. 26 Dann sprach Gott: »Nun wollen wir Menschen machen, ein Abbild von uns, das uns ähnlich ist! Sie sollen Macht haben über die Fische im Meer, über die Vögel in der Luft, über das Vieh und alle Tiere auf der Erde * und über alles, was auf dem Boden kriecht.« 27 So schuf Gott die Menschen nach seinem Bild, als Gottes Ebenbild schuf er sie und schuf sie als Mann und als Frau. * 28 Und Gott segnete die Menschen und sagte zu ihnen: »Seid fruchtbar und vermehrt euch!
1,16 Die Nam en »Sonne« und »Mond« werden vermieden, weil sie bei manchen Nachb arn Isr ae ls als Nam en für Götter verwend et wurd en. Sie werd en als Lichter (Lamp en) bezeichn et, um klarzus tellen, dass sie keine schicks alsb e stimm end e Macht hab en – und nat ürlich erst recht nicht die ans chließ end genannten Sterne. 1,20 in der Luft: wörtlich über die Erde, am Himmelsgewölbe; entsprechend in den Versen 26 und 28 am Himmelsgewölbe. 1,26 und alle Tiere ...: mit einer alten Übersetzung; H und die ganze Erde. 1,27 Wörtlich männlich und weiblich schuf er sie.
1 MOSE Am Anfang hat Gott das Universum erschaffen.
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4 Gen
Genesis
1 MOSE/GENESIS 1.2 Füllt die ganze Erde und nehmt sie in Besitz! * Ich setze euch über die Fische im Meer, die Vögel in der Luft und alle Tiere, die auf der Erde leben, und vertraue sie eurer Fürsorge an.« 29 Weiter sagte Gott zu den Menschen: »Als Nahrung gebe ich euch die Samen der Pflanzen und die Früchte, die an den Bäumen wachsen, überall auf der ganzen Erde. 30 Den Landtieren aber und den Vögeln und allem, was auf dem Boden kriecht, allen Geschöpfen, die den Lebenshauch in sich tragen, weise ich Gräser und Blätter zur Nahrung zu.« So geschah es. 31 Und Gott sah alles an, was er geschaffen hatte, und sah: Es war alles sehr gut. Es wurde Abend und wieder Morgen: der sechste Tag.
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1 So entstanden Himmel und Erde mit allem, was lebt. 2 Am siebten Tag hatte Gott sein Werk vollendet und ruhte von aller seiner Arbeit aus. 3 Und Gott segnete den siebten Tag und erklärte ihn zu einem heiligen Tag, der ihm gehört, denn an diesem Tag ruhte Gott, nachdem er sein Schöpfungswerk vollbracht hatte. 4a Dies ist die Geschichte der Ents tehung von Himmel und Erde;
so hat Gott sie geschaffen.
Der Mensch im Garten Eden (Das Paradies) 4b Als Gott, der Herr, * Erde und Himmel machte, 5 gab es zunächst noch kein Gras und keinen Busch in der Steppe; denn Gott hatte es noch nicht regnen lassen. Es war auch noch niemand da, der das Land bearbeiten konnte. 6 Nur aus der Erde stieg Wasser auf und tränkte den Boden. 7 Da nahm Gott, der Herr, Staub von der Erde, formte daraus den Men schen * und blies ihm den Lebensatem in die Nase. So wurde der Mensch ein lebendes Wesen. * 8-9 Dann legte Gott im Osten, in der Landschaft Eden, einen Garten an. Er ließ aus der Erde alle Arten von Bäumen wachsen. Es waren prächtige Bäume und ihre Früchte schmeckten gut. Dorthin brachte Gott den Men schen, den er gemacht hatte. In der Mitte des Gartens wuchsen zwei besondere Bäume: der Baum des Lebens, dessen Früchte Unsterblichkeit schenken, und der Baum der 1,28 nehmt sie in Besitz: Die herkömmliche Übersetzung macht sie euch untertan hat oft Anlass gegeben zu dem Missverständnis, die Schöpfung sei der Willkür des Menschen ausgeliefert. Nach hebräischem Verständnis gehören Herrschaft und Fürsorge zusammen; die Könige und Fürsten im Alten Orient galten als »Hirten« des Volkes. Deshalb wird die Fortsetzung, die wörtlich lautet Herrscht über (die Fische usw.), wiedergegeben durch Ich setze euch über ... und vertraue sie eurer Fürsorge an. 2,4b Eigentlich der Herr Gott; ebenso in der Fortsetzung bis 3,24. »Der Herr« in dieser Schreibweise steht in der Übersetzung stets für den Gottesnamen. 2,7 Im Hebräischen gehören Mensch (adam) und Erde (adama) auch sprachlich zusammen. Später wird Adam zum Eigennamen des ersten Menschen (siehe An merkung zu 3,17). Staub ist ein Hinweis auf die Hinfälligkeit des Menschen; vgl. 3,19. 2,7 Wörtlich eine lebende nefesch. Das hebräische Wort nefesch wird herkömmlich mit »Seele« übersetzt. Gemeint ist damit ein Lebewesen wie Mensch oder Tier im Unterschied zu den Pflanzen.
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1 MOSE/GENESIS 2.3 Erkenntnis, dessen Früchte das Wissen verleihen, was für den Menschen gut und was für ihn schlecht ist. * 10 In Eden entspringt ein Strom. Er bewässert den Garten und teilt sich dann in vier Ströme. 11 Der erste heißt Pischon; er fließt rund um das Land Hawila, wo es Gold gibt. 12 Das Gold dieses Landes ist ganz rein, außerdem gibt es dort kostbares Harz und den Edelstein Karneol. 13 Der zweite Strom heißt Gihon; er fließt rund um das Land Kusch. 14 Der dritte Strom, der Tigris, fließt östlich von Assur. * Der vierte Strom ist der Eufrat. 15 Gott, der Herr, brachte also den Menschen in den Garten Eden. Er übertrug ihm die Aufgabe, den Garten zu pflegen und zu schützen. 16 Wei ter sagte er zu ihm: »Du darfst von allen Bäumen des Gartens essen, 17 nur nicht vom Baum der Erkenntnis. * Sonst musst du sterben.« Die Erschaffung der Frau
18 Gott, der Herr, dachte: »Es ist nicht gut, dass der Mensch so allein ist. Ich
will ein Wesen schaffen, das ihm hilft und das zu ihm passt.« 19 So formte Gott aus Erde die Tiere des Feld es und die Vög el. Dann brachte er sie zu dem Menschen, um zu sehen, wie er jedes Einzelne nennen würde; denn so sollten sie heißen. 20 Der Mensch gab dem Vieh, den wilden Tieren und den Vögeln ihre Namen, doch unter allen Tieren fand sich keins, das ihm helfen konnte und zu ihm passte. 21 Da vers etzte Gott, der Herr, den Mens chen in einen tiefen Schlaf, nahm eine seiner Rippen heraus und füllte die Stelle mit Fleisch. 22 Aus der Rippe machte er eine Frau und brachte sie zu dem Menschen. 23 Der freute sich und rief: »Endlich! Sie ist’s! Eine wie ich! * Sie gehört zu mir, denn von mir ist sie genommen.« * 24 Deshalb verlässt ein Mann Vater und Mutter, um mit seiner Frau zu leben.
Die zwei sind dann eins, mit Leib und Seele. * 25 Die beiden waren nackt, aber sie schämten sich nicht voreinander.
Die Menschen müssen den Garten Eden verlassen 1 Die Schlange war das klügste von allen Tieren des Feldes, die Gott, der Herr, gemacht hatte. Sie fragte die Frau: »Hat Gott wirklich gesagt: ›Ihr dürft die Früchte von den Bäumen im Garten nicht essen‹?« 2 »Natürlich dürfen wir sie essen«, erwiderte die Frau, 3 »nur nicht die Früchte von dem Baum in der Mitte des Gartens. Gott hat gesagt: ›Esst nicht davon, berührt sie nicht, sonst müsst ihr sterben!‹« 4 »Nein, nein«, sagte die Schlange, »ihr werdet bes timmt nicht sterben! 5 Aber Gott weiß: Sobald ihr davon esst, werden euch die Augen aufgehen;
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2,8‑9 Wörtlich der Baum des Lebens und der Baum der Erkenntnis des Guten und Schlechten (siehe dazu Anmerkung zu Vers 17). 2,14 Gemeint ist die Stadt dieses Namens. 2,17 Erkenntnis: wörtlich Erkenntnis des Guten und Schlechten. Gemeint ist nicht die Fähigkeit, zu unterscheiden, was sittlich gut oder böse ist, sondern ein umfas sendes Wissen von allem, was für das menschliche Leben nützlich oder schädlich ist. Ein solches Wissen kann den Menschen zu der Meinung verführen, sein Leben in eigener Regie führen zu können. Das würde ihn überfordern und die ihm anvertraute Schöpfung zerstören, weil er der Versuchung zum Missbrauch der damit gegebe nen Möglichkeiten nicht gewachsen ist (vgl. 4,1‑8.23; 6,5; 11,1‑9 sowie Ez 28,1‑19). 2,23 Endlich ...: wörtlich Gebein von meinem Gebein, Fleisch von meinem Fleisch. 2,23 Sie gehört ...: Die Zugehörigkeit ist im Hebräischen in der Namengebung ausgedrückt. Diese enthält ein Wortspiel, das sich im Deutschen nicht nachahmen lässt: »Sie wird ischa (= Frau) genannt werden, denn vom isch (= Mann) ist sie genommen.« 2,24 sind dann eins ...: wörtlich sind dann ein Fleisch, womit die volle leiblichseelische Einheit bezeichnet wird.
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6 Gen
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1 MOSE/GENESIS 3 ihr werdet wie Gott sein und wissen, was gut und was schlecht ist. Dann werdet ihr euer Leben selbst in die Hand nehmen können.« * 6 Die Frau sah den Baum an: Seine Früchte mussten köstlich schmecken, sie anzusehen war eine Augenweide und es war verlockend, dass man da von klug werden sollte! Sie nahm von den Früchten und aß. Dann gab sie auch ihrem Mann davon und er aß ebenso. 7 Da gingen den beiden die Augen auf und sie merkten, dass sie nackt waren. Deshalb flochten sie Feigenblätter zusammen und machten sich Lendenschurze. 8 Am Abend, als es kühler wurde, hörten sie, wie Gott, der Herr, durch den Garten ging. Da versteckten sich der Mensch und seine Frau vor Gott zwischen den Bäumen. 9 Aber Gott rief nach dem Menschen: »Wo bist du?« 10 Der antwortete: »Ich hörte dich kommen und bekam Angst, weil ich nackt bin. Da habe ich mich versteckt!« 11 »Wer hat dir ges agt, dass du nackt bist?«, fragte Gott. »Hast du etwa von den verbotenen Früchten gegessen?« 12 Der Mensch erwiderte: »Die Frau, die du mir an die Seite ges tellt hast, gab mir davon; da habe ich gegessen.« 13 Gott, der Herr, sagte zur Frau: »Was hast du da get an?« Sie antwortete: »Die Schlange ist schuld, sie hat mich zum Essen verführt!« 14 Da sagte Gott, der Herr, zu der Schlange: »Verflucht sollst du sein wegen dieser Tat! Auf dem Bauch wirst du kriechen und Staub fressen dein Leben lang – du allein von allen Tieren. 15 Und Feindschaft soll herrschen zwischen dir und der Frau, zwischen deinen Nachkommen und den ihren. * Sie werden euch den Kopf zertreten, und ihr werdet sie in die Ferse beißen.« 16 Zur Frau aber sagte Gott:
»Ich verhänge über dich, dass du Mühsal und Beschwerden hast, jedes Mal wenn du schwanger bist; und unter Schmerzen bringst du Kinder zur Welt. Es wird dich zu deinem Mann hinziehen, aber er wird über dich herrschen.« 17 Und zum Mann * sagte Gott: »Weil du auf deine Frau gehört und mein
Verbot übertreten hast, gilt von nun an:
Deinetwegen ist der Acker verflucht. Mit Mühsal wirst du dich davon ernähren, dein Leben lang. 18 Dornen und Disteln werden dort wachsen, und du wirst die Pflanzen des Feldes essen. 19 Viel Schweiß musst du vergießen, um dein tägliches Brot zu bekommen, 3,5 Dann werdet ihr ...: verdeutlichender Zusatz; vgl. Anmerkung zu 2,17. 3,15 Das hebräische Wort für Nachkommen ist der grammatischen Form nach Einzahl: Same, d.h. Nachkommenschaft. In der Alten Kirche wurde die Einzahl auf eine Einzelperson bezogen und auf Christus oder Maria gedeutet, die Schlange entsprechend auf den Teufel. 3,17 Wörtlich zum Menschen. In H wird das Wort durch die zugesetzten Vokale schon hier (nicht erst ab 4,1) als Eigenname gedeutet (ebenso in Vers 21; die Vor kommen in den Versen 20.22.23 und auch 24, wo wörtlich die Einzahl steht, lassen beide Deutungen zu). Ursprünglich ist Adam kein Name, sondern das hebräische Wort für »Mensch« (vgl. Anmerkung zu 2,7).
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1 MOSE/GENESIS 3.4 bis du zurückkehrst zur Erde, von der du genommen bist. Ja, Staub bist du, und zu Staub musst du wieder werden!«
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20 Der Mensch nannte seine Frau Eva, * denn sie sollte die Mutter aller
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Menschen werden. 21 Und Gott, der Herr, machte für den Menschen und seine Frau Kleider aus Fellen. 22 Dann sagte Gott: »Nun ist der Mensch wie einer von uns * geworden und weiß, was gut und was schlecht ist. * Es darf nicht sein, dass er auch noch vom Baum des Lebens isst. Sonst wird er ewig leben!« 23 Und er schickte den Menschen aus dem Garten Eden weg, damit er den Ackerboden bearbeite, aus dem er gemacht war. 24 So trieb Gott, der Herr, die Menschen hinaus und stellte östlich von Eden die Kerubim und das flammende Schwert als Wächter auf. Niemand sollte zum Baum des Lebens gelangen können. Der Bruder erhebt sich gegen den Bruder 1 Adam schlief mit seiner Frau Eva, * und sie wurde schwanger. Sie brachte einen Sohn zur Welt und sagte: »Mithilfe des Herrn habe ich einen Mann hervorgebracht.« * Darum nannte sie ihn Kain. 2 Später bekam sie einen zweiten Sohn, den nannte sie Abel. Abel wurde ein Hirt, Kain ein Bauer. 3 Einmal brachte Kain von seinem Ernteertrag dem Herrn ein Opfer. 4 Auch Abel brachte ihm ein Opfer; er nahm dafür die besten von den erstgebo renen Lämmern seiner Herde. * Der Herr blickte freundlich auf Abel und sein Opfer, 5 aber Kain und sein Opfer schaute er nicht an. Da stieg der Zorn in Kain hoch und er blickte finster zu Boden. 6 Der Herr fragte ihn: »Warum bist du so zornig? Warum starrst du auf den Boden? 7 Wenn du Gutes im Sinn hast, kannst du den Kopf frei erheben; aber wenn du Böses planst, lauert die Sünde vor der Tür deines Herzens und will dich verschlingen. Du musst Herr sein über sie!« 8 Kain aber sagte zu seinem Bruder Abel: »Komm und sieh dir einmal meine Felder an!« * Und als sie draußen waren, fiel er über seinen Bruder her und schlug ihn tot. 9 Der Herr fragte Kain: »Wo ist dein Bruder Abel?« »Was weiß ich?«, antwortete Kain. »Bin ich vielleicht der Hüter meines Bruders?« * 10 »Weh, was hast du get an?«, sagte der Herr. »Hörst du nicht, wie das Blut deines Bruders von der Erde zu mir schreit? 11 Du hast den Acker mit dem Blut deines Bruders getränkt, deshalb stehst du unter einem Fluch und musst das fruchtbare Ackerland verlassen. 12 Wenn du künftig den Acker bearbeitest, wird er dir den Ertrag verweigern. Als heimatloser Flüchtling musst du auf der Erde umherirren.« 13 Kain sagte zum Herrn: »Die Strafe ist zu hart, das überlebe ich nicht! 14 Du vertreibst mich vom fruchtbaren Land und aus deiner schützenden Nähe. Als heimatloser Flüchtling muss ich umherirren. Ich bin vogelfrei, jeder kann mich ungestraft töten.«
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3,20 Der Name Eva klingt im Hebräischen wie das Wort für »Leben«. 3,22 uns ist wahrscheinlich ein Hinweis auf den himmlischen Hofstaat. 3,22 Vgl. Anmerkung zu 2,17. 4,1 schlief mit ...: wörtlich erkannte Eva, seine Frau; ebenso in den Versen 17 und 25. Das hebräische Wort bedeutet »erkennen/kennenlernen« in der persönlichen Begegnung. Zu Adam siehe Anmerkung zu 3,17. 4,1 hervorgebracht: oder erworben. Im Hebräischen ein Wortspiel mit dem Na men Kain. Abel (Vers 2) bedeutet »Windhauch, Flüchtigkeit«. Mithilfe des Herrn: Deutung unsicher. 4,4 Oder er nahm die fetten Stücke von den erstgeborenen ... 4,8 »Komm und sieh ...«: mit alten Übersetzungen; in H fehlt der Satz. 4,9 Hüter: Anspielung auf den Hirtenberuf des Bruders.
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1 MOSE/GENESIS 4.5 15 Der Herr antwortete: »Nein, sondern ich bes timme: Wenn dich einer tötet, müssen dafür sieben Menschen aus seiner Familie sterben.« Und er machte an Kain ein Zeichen, damit jeder wusste: Kain steht unter dem Schutz des Herrn. 16 Dann musste Kain aus der Näh e des Herrn wegg eh en. Er wohnte östlich von Eden im Land Nod. *
Kulturentwicklung und menschliche Überheblichkeit
17 Kain schlief mit seiner Frau, da wurde sie schwanger und gebar einen
Sohn: Henoch. Danach gründete Kain eine Stadt und nannte sie Henoch nach dem Namen seines Sohnes. 18 Henochs Frau gebar ihm einen Sohn: Irad. Dieser Irad zeugte Mehujaël, Mehujaël zeugte Metuschaël, und Metuschaël zeugte Lamech. 19 Lamech nahm sich zwei Frauen: Ada und Zilla. 20 Ada gebar ihm Jabal; von dem stammen alle ab, die mit Herden um herziehen und in Zelten wohnen. 21 Sein jüngerer Bruder war Jubal, von dem kommen die Zither- und Flötenspieler her. 22 Auch Zilla geb ar einen Sohn: Tub al-Kain. Er wurde Schmied und machte alle Arten von Waffen und Werkzeugen aus Bronze und Eisen. Seine Schwester war Naama. 23 Lamech sagte zu seinen Frauen: »Ihr meine Frauen, Ada, Zilla, hört! Passt auf, wie Lamech sich sein Recht verschafft: * Ich töte einen Mann für meine Wunde und einen Jungen, wenn mich jemand schlägt! 24 Ein Mord an Kain – so hat es Gott bestimmt – verlangt als Rache sieben Menschenleben; für Lamech müssen siebenundsiebzig sterben!« Ersatz für Abel 25 Adam schlief wieder mit Eva, und sie gebar noch einmal einen Sohn. Sie nannte ihn Set, denn sie sagte: »Gott hat mir wieder einen Sohn geschenkt! * Der wird mir Abel ersetzen, den Kain erschlagen hat.« 26 Auch Set wurde ein Sohn geboren, den nannte er Enosch. Damals fingen die Menschen an, im Gebet den Namen des Herrn anzurufen. Die Nachkommen Adams durch Set (1 Chr 1,1‑4)
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1 Hier ist die Liste der Nachkommen von Adam. * Als Gott die Menschen erschuf, machte er sie nach seinem Bild; 2 und er erschuf sie als Mann und als Frau. Er segnete sie und gab ihnen den Namen »Mensch«. 3 Als Adam 130 Jahre alt war, zeugte er einen Sohn nach seinem Bild, als sein Ebenbild, und gab ihm den Namen Set. 4-5 Danach zeugte er noch weitere Söhne und Töchter und starb im Alter von 930 Jahren. 6-8 Als Set 105 Jahre alt war, zeugte er Enosch. Danach zeugte er noch weitere Söhne und Töchter und starb im Alter von 912 Jahren. 9-11 Als Enosch 90 Jahre alt war, zeugte er Kenan. Danach zeugte er noch weitere Söhne und Töchter und starb im Alter von 905 Jahren. 12-14 Als Kenan 70 Jahre alt war, zeugte er Mahalalel. Danach zeugte er noch weitere Söhne und Töchter und starb im Alter von 910 Jahren. 15-17 Als Mahalalel 65 Jahre alt war, zeugte er Jered. Danach zeugte er noch weitere Söhne und Töchter und starb im Alter von 895 Jahren.
4,16 Nod klingt wie das hebräische Wort für »ruhelos«. 4,23 wie Lamech ...: verdeutlichender Zusatz; H (Passt auf) auf meine Rede. 4,25 geschenkt: wörtlich gesetzt. Im Hebräischen ein Wortspiel mit dem Namen Set. 5,1 Wörtlich Dies ist das Buch der Geschichte Adams. Das hebräische Wort, das hier mit Geschichte wiedergegeben ist, steht auch in 2,4a; 6,9; 10,1; 11,10.27; 25,12; 36,1.9; 37,2.
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1 MOSE/GENESIS 5.6 18-20 Als Jered 162 Jahre alt war, zeugte er Henoch. Danach zeugte er noch weitere Söhne und Töchter und starb im Alter von 962 Jahren. 21 Als Henoch 65 Jahre alt war, zeugte er Metuschelach. 22 Danach lebte er noch 300 Jahre und zeugte weitere Söhne und Töchter. 23 Er wurde 365 Jahre alt. 24 Henoch hatte in enger Verbindung mit Gott gelebt. Dann war er plötzlich nicht mehr da; denn Gott hatte ihn von der Erde weggenommen. 25 Als Metuschelach 187 Jahre alt war, zeugte er Lamech. 26 Danach lebte er noch 782 Jahre und zeugte weitere Söhne und Töchter. 27 Er starb im Alter von 969 Jahren. 28 Als Lamech 182 Jahre alt war, zeugte er einen Sohn. 29 Er sagte: »Der wird uns Trost verschaffen bei der harten Arbeit, die uns auferlegt ist, weil der Herr den Acker verflucht hat.« Deshalb gab er ihm den Namen Noach. * 30 Danach lebte er noch 595 Jahre und zeugte weitere Söhne und Töchter. 31 Er starb im Alter von 777 Jahren. 32 Als Noach 500 Jahre alt war, zeugte er Sem, Ham und Jafet.
Gott entschließt sich zum Eingreifen 1 Die Menschen begannen sich zu vermehren und sich über die Erde auszubreiten. Es wurden ihnen auch viele Töchter geboren. 2 Da sa hen die Gottessöhne, dass die Töchter der Menschen sehr schön waren. Sie nahmen die von ihnen als Frauen, die ihnen am besten gefielen, und zeugten mit ihnen Kinder. 3 Der Herr aber sagte: »Ich lasse meinen Lebensgeist nicht für unbegrenzte Zeit im Menschen wohnen, denn der Mensch ist schwach und anfällig für das Böse. * Ich begrenze seine Lebenszeit auf 120 Jahre.« 4 Damals und auch noch später lebte auf der Erde das Geschlecht der Riesen. Sie waren aus der Verbindung der Gottessöhne mit den Menschen töchtern hervorgegangen und sind als die großen Helden der Vorzeit bekannt. 5 Der Herr sah, dass die Menschen auf der Erde völlig verdorben waren. Alles, was aus ihrem Herzen kam, ihr ganzes Denken und Planen, war durch und durch böse. 6 Das tat ihm weh, und er bereute, dass er sie erschaffen hatte. 7 Er sagte: »Ich will die Menschen wieder von der Erde ausrotten – und nicht nur die Menschen, sondern auch die Tiere auf der Erde, von den größten bis zu den kleinsten, und auch die Vögel in der Luft. Es wäre besser gewesen, wenn ich sie gar nicht erst erschaffen hätte.« 8 Noach war der Einzige, der vor den Augen des Herrn bestehen konnte.
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Gott gibt Noach den Befehl zum Bau der Arche 9 Dies ist die Geschichte Noachs und seiner Nachkommen: Im Gegensatz zu seinen Zeitgenossen war Noach ein rechtschaffener, durch und durch redlicher Mann; er lebte in enger Verbindung mit Gott. 10 Er hatte drei Söhne: Sem, Ham und Jafet. 11 Alle anderen Menschen konnten vor Gott nicht bestehen; die Erde war voll von Unrecht und Gewalt. 12 Wohin Gott auch sah: überall nichts als Ver dorbenheit. Denn die Menschen waren alle vom rechten Weg abgekommen. 13 Da sagte Gott zu Noach: »Mit den Menschen * mache ich ein Ende. Ich will sie vernichten samt der Erde; denn die Erde ist voll von dem Unrecht, das sie tun. 14 Bau dir ein Schiff, eine Arche. Mach sie aus festem Holz und dichte sie innen und außen mit Pech ab. Im Innern soll sie viele Räume haben. 15 Sie muss 150 Meter lang sein, 25 Meter breit und 15 Meter hoch. * 16 Mach oben ein Dach darüber, * zieh zwei Zwischendecken ein, sodass es dreistöckig wird, und bring an der Seite eine Tür an. 17 Ich werde eine Flut über die Erde hereinbrechen lassen, in der alles Lebendige umkommen soll. Weder Mensch noch Tier wird mit dem Leben 5,29 Noach erinnert an das hebräische Wort für »ausruhen«. 6,3 schwach und ...: wörtlich Fleisch. 6,13 Wörtlich Mit allem Fleisch. 6,15 Hebräische Maßangaben 300, 50, 30 Ellen. 6,16 Möglich auch ein Fenster. Es folgt, nicht sicher zu deuten: eine Elle hoch sollst du es machen von oben her.
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1 MOSE/GENESIS 6—8 davonkommen. 18 Mit dir aber schließe ich meinen Bund. Ich verspreche dir: Du sollst gerettet werden. * Geh mit deiner Frau, deinen Söhnen und deinen Schwiegertöchtern in die Arche! 19 Nimm von allen Tieren ein Männchen und ein Weibchen mit, damit sie mit dir gerettet werden. 20 Von jeder Tierart sollst du ein Paar in die Arche bringen, damit sie am Leben bleiben, alle Arten von Landtieren und Vögeln. 21 Nimm für jedes Tier das richtige Futter mit, und auch genug zu essen für dich und deine Familie.« 22 Noach tat alles genau so, wie Gott es ihm befohlen hatte. Noach, seine Familie und die Tiere gehen in die Arche 1 Dann sagte der Herr zu Noach: »Geh mit deiner Familie in die Arche! Du bist der Einzige unter den Menschen, der vor mir als gerecht be stehen kann. 2 Nimm von allen reinen Tieren je sieben Paare mit, aber von den unreinen Tieren nur jeweils ein Männchen und ein Weibchen. 3 Auch von den verschiedenen Vögeln nimm je sieben Paare mit. Ich möchte, dass jede Art erhalten bleibt und sich wieder auf der Erde fortpflanzen kann. 4 Noch sieben Tage, dann werde ich es vierzig Tage und Nächte lang un unterbrochen regnen lassen. Alles Leben auf der Erde, das ich geschaffen habe, wird dann ausgelöscht.« 5 Noach machte alles genau so, wie der Herr es befohlen hatte. 6 Er war damals 600 Jahre alt, als die große Flut über die Erde hereinbrach.
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Die Sintflut kommt auf die Erde 7 Noach ging also mit seiner Frau, seinen Söhnen und seinen Schwieger töchtern in die Arche. 8 Von allen reinen und unreinen Landtieren sowie von allen Vögeln und den am Boden kriechenden Tieren 9 ließ er je ein Paar mit sich in die Arche gehen, ein Männchen und ein Weibchen, wie Gott es befohlen hatte. 10 Sieben Tage später kam die große Flut über die Erde. 11 Im 600. Lebensjahr Noachs, am 17. Tag des 2. Monats, öffneten sich die Schleusen des Himmels und die Quellen der Tiefe brachen von unten aus der Erde hervor. 12 Vierzig Tage und vierzig Nächte lang regnete es von da an in Strömen auf die Erde. 13 An jenem Tag ging Noach mit seiner Frau, mit seinen Söhnen Sem, Ham und Jafet und mit den Frauen seiner Söhne in die Arche, 14 dazu je ein Paar von allen Tierarten: den wilden und den zahmen Tieren, den Tieren, die am Boden kriechen, und allen geflügelten Tieren. 15 Von allen Tierarten, allem, was auf der Erde lebt, gingen je zwei zu Noach in die Arche, 16 immer ein Männchen und ein Weibchen, so wie Gott es befohlen hatte. Und der Herr schloss hinter Noach die Tür zu. 17 Vierzig Tage lang regnete es ununterbrochen. Das Wasser stieg an und hob die Arche vom Boden ab. 18 Es stieg immer weiter, und die Ar che schwamm jetzt frei auf dem Wasser. 19 Es stieg höher und höher, und schließlich waren auf der Erde sogar die Berge bedeckt; 20 das Wasser stand sieben Meter * über den höchsten Gipfeln. 21 Da starb alles, was auf der Erde lebte und sich regte: Vögel, zahme und wilde Tiere, all die kleinen Tiere, von denen es auf der Erde wimmelte, und alle Menschen. 22 Alles, was Lebensgeist in sich trug * und auf dem Land lebte, fand den Tod. 23 So vernichtete der Herr alles Leben auf der Erde, vom Menschen bis zum kriechenden Getier, vom Vieh bis zu den Vögeln. Nur Noach und alle, die bei ihm in der Arche waren, blieben übrig. Gott denkt an die Überlebenden in der Arche 24 Hundertf ünfzig Tage lang war das Wasser auf der Erde ges tiegen. 1 Da dachte Gott an Noach und an all die Tiere, die bei ihm in der Arche waren. Er ließ einen Wind über die Erde wehen, sodass das Wasser
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6,18 Ich verspreche ...: verdeutlichender Zusatz. 7,20 Hebräische Maßangabe 15 Ellen. 7,22 Wörtlich was den Atem des Lebensgeistes in der Nase hatte.
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1 MOSE/GENESIS 8.9 fiel. 2 Er ließ die Quellen der Tiefe versiegen und schloss die Schleusen des Himmels, sodass es zu regnen aufhörte. 3 So fiel das Wasser nach hundertfünfzig Tagen. 4 Am 17. Tag des 7. Monats setzte die Arche auf einem Gipfel des Araratgebirges auf. 5 Das Wasser fiel ständig weiter, bis am 1. Tag des 10. Monats die Berggipfel sichtbar wurden. 6 Nach vierzig Tagen öffnete Noach die Dachluke, die er gemacht hatte, 7 und ließ einen Raben hinaus. Der flog so lange hin und her, bis die Erde trocken war. 8 Noach ließ auch eine Taube fliegen, um zu erfahren, ob das Wasser von der Erde abgeflossen war. 9 Sie fand aber keine Stelle, wo sie sich niederlassen konnte; denn die ganze Erde war noch von Wasser bedeckt. Deshalb kehrte sie zur Arche zurück. Noach streckte die Hand aus und holte sie wieder herein. 10 Er wartete noch einmal sieben Tage, dann ließ er die Taube zum zweiten Mal fliegen. 11 Sie kam gegen Abend zurück und hielt einen frischen Ölbaum zweig im Schnabel. Da wusste Noach, dass das Wasser abgeflossen war. 12 Er wartete noch einmal sieben Tage, dann ließ er die Taube zum dritten Mal fliegen. Diesmal kehrte sie nicht mehr zurück.
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Noachs Opfer und Gottes Zusage
13 Am ersten Tag des Jahres, in dem Noach sechshundertundein Jahr alt
wurde, hatte sich das Wasser verlaufen. Noach öffnete das Dach und hielt Ausschau. Da sah er, dass auf der Erde kein Wasser mehr stand. 14 Am 27. Tag des 2. Monats war die Erde schließlich ganz trocken. 15 Da sagte Gott zu Noach: 16 »Verlass die Arche mit deiner Frau, deinen Söhnen und deinen Schwiegertöchtern! 17 Lass auch alle Tiere hinaus, die in der Arche sind, die Vögel, die großen Landtiere und alles, was am Boden kriecht. Es soll wieder von ihnen wimmeln auf der Erde; sie sollen fruchtbar sein und sich vermehren auf der Erde.« * 18 Da ging Noach mit seiner Familie aus der Arche, 19 und auch die Tiere kamen heraus, alle die verschiedenen Arten. 20 Noach baute einen Opferalt ar für den Herrn. Dann nahm er welche von allen reinen Tieren und allen reinen Vögeln und opferte sie darauf als Brandopfer für den Herrn. 21 Der Herr roch den bes änftigenden Duft des Opfers und sagte zu sich selbst: »Ich will die Erde nicht noch einmal bestrafen, nur weil die Menschen so schlecht sind! Alles, was aus ihrem Herzen kommt, ihr ganzes Denken und Planen, ist nun einmal böse von Jugend auf. Ich will nicht mehr alles Leben auf der Erde vernichten, wie ich es getan habe. 22 Von jetzt an gilt,
solange die Erde besteht: Nie werden aufhören Saat und Ernte, Frost und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht.«
Gottes Friedensbund mit den Menschen und Tieren 1 Gott segnete Noach und seine Söhne und sagte zu ihnen: »Seid frucht bar, vermehrt euch und füllt die ganze Erde! 2 Alle Tiere werden sich vor euch fürchten müssen: die großen Landtiere, die Vögel, die Tiere, die am Boden kriechen, und die Fische im Meer. Ich gebe sie in eure Gewalt. 3 Ihr dürft von jetzt an Fleisch essen, nicht nur Pflanzenkost; alle Tiere gebe ich euch als Nahrung. 4 Nur Fleisch, in dem noch Blut ist, sollt ihr nicht essen; denn im Blut ist das Leben. 5 Euer eigenes Blut darf auf keinen Fall vergossen werden. Ich wache dar über und fordere Leben für Leben, vom Tier und erst recht vom Menschen. 6 Wer einen Menschen tötet, muss von Menschenhand sterben; * denn der
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8,17 Bewusster Anklang an 1,28; ebenso später in 9,1.7; 17,6.20; 28,3; 35,11; 48,4. 9,6 von Menschenhand: Zu erwägen ist die Übersetzung (als Ausgleich) für den (getöteten) Menschen.
1 MOSE 8,20 Noach will
GOTT
RAUM GEBEN. Im Chaos nach der Sintflut baut er deshalb einen Altar für ihn. SEI WIE NOACH:
Bau Gott einen Altar aus Steinen und Stöcken. Während du baust, kannst du bewusst Raum für ihn schaffen, um ihm zu begegnen.
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1 MOSE/GENESIS 9.10
GOTTES ZUSAGE 1 MOSE 9,11 1 MOSE .. 17,7 HEBRAER 10,16 Gott schließt einen Bund mit den Menschen. Was findest du über den Begriff >> Bund < heraus?
Mensch ist nach dem Bild Gottes geschaffen. 7 Also seid fruchtbar, vermehrt euch, sodass es von euch wimmelt auf der Erde!« 8 Weiter sagte Gott zu Noach und zu seinen Söhnen: 9 »Ich schließe meinen Bund * mit euch und mit euren Nachkommen 10 und auch mit allen Tieren, die bei euch in der Arche waren und künftig mit euch auf der Erde leben, den Vögeln, den Landtieren und allen kriechenden Tieren. 11 Ich gebe euch die feste Zusage: Ich will das Leben nicht ein zweites Mal vernichten. Die Flut soll nicht noch einmal über die Erde hereinbrechen. 12-13 Das ist der Bund, den ich für alle Zeiten mit euch und mit allen lebenden Wesen bei euch schließe. Als Zeichen dafür setze ich meinen Bogen * in die Wolken. Er ist der sichtbare Garant für die Zusage, die ich der Erde mache. 14 Jedes Mal, wenn ich Regenwolken über der Erde zu sammenziehe, soll der Bogen in den Wolken erscheinen, 15 und dann will ich an das Versprechen denken, das ich euch und allen lebenden Wesen gegeben habe: Nie wieder soll das Wasser zu einer Flut werden, die alles Leben vernichtet. 16 Der Bogen wird in den Wolken stehen, und wenn ich ihn sehe, wird er mich an den ewigen Bund erinnern, den ich mit allen le benden Wesen auf der Erde geschlossen habe. 17 Dieser Bogen«, sagte Gott zu Noach, »ist das Zeichen für den Bund, den ich jetzt mit allen lebenden Wesen auf der Erde schließe.« Scheidung unter Noachs Söhnen
18 Zus ammen mit Noach waren seine Söhne Sem, Ham und Jafet aus der
Arche gegangen. Ham war der Vater Kanaans. 19 Die Nachkommen der drei Söhne Noachs haben sich dann über die ganze Erde ausgebreitet. 20 Noach trieb Ackerbau. Er war der Erste, der einen Weinberg anlegte. 21 Als er von dem Wein trank, wurde er betrunken, und in seinem Rausch lag er entblößt in seinem Zelt. 22 Ham, der Vater Kanaans, sah es und ließ seinen Vater nackt daliegen, er ging sogar zu seinen Brüdern und erzählte es ihnen. 23 Da nahmen Sem und Jafet eine Decke, legten sie über ihre Schultern, gingen rückwärts ins Zelt und deckten ihren Vater damit zu. Sie hielten dabei das Gesicht von ihm abgewandt, um ihn nicht nackt zu sehen. 24 Als Noach aus seinem Rausch erwachte und erf uhr, was sein Sohn Ham ihm angetan hatte, 25 sagte er: »Fluch über Kanaan! Er wird seinen Brüdern dienen als der letzte ihrer Knechte. 26 Gepriesen sei der Herr, der Gott Sems! Er mache Kanaan zu Sems Knecht! 27 Gott schaffe Jafets Leuten weiten Wohnraum, * bis mitten unter die Leute Sems. Er mache Kanaan zu Jafets Knecht!« 28 Nach der großen Flut lebte Noach noch 350 Jahre; 29 er starb im Alter von 950 Jahren.
Völker, die von Noach abstammen (1 Chr 1,5‑23)
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1 Hier ist die Liste der Nachkommen Noachs:
Noach hatte drei Söhne: Sem, Ham und Jafet. Deren Kinder wurden nach der großen Flut geboren.
9,9 Das hebräische Wort für Bund kommt in den Versen 8‑17 siebenmal vor. Es hat oft die Bedeutung »Zusage« oder »Versprechen«; das wird durch die variierende Übersetzung verdeutlicht. 9,12‑13 Gemeint ist der Bogen als Kriegswaffe, mit der (bildhaft gesehen) Gott im Unwetter die Blitze wie Pfeile auf die Erde schießt. 9,27 Im Hebräischen ein Wortspiel zwischen weiten Raum schaffen und dem Namen Jafet.
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1 MOSE/GENESIS 10.11 2 Jafets Söhne sind: Gomer, Magog, Madai, Jawan, * Tubal, Meschech und Tiras. 3 Von Gomer stammen Aschkenas, Rifat und Togarma, 4 von Jawan Elischa, Tarschisch, die Kittäer und die Rodaniter. * 5 Die Nachkommen Ja wans besiedelten die Küstenländer bis zum Rand der Erde. Diese alle wurden zu Völkern, von denen jedes nach Sippen geordnet in seinem Gebiet lebt und seine eigene Sprache hat. 6 Hams Söhne sind: Kusch, Mizr ajim, Put und Kan aa n. * 7 Von Kusch stammen Seba, Hawila, Sabta, Ragma und Sabtecha; von Ragma stammen Saba und Dedan. 8 Kusch zeugte einen Sohn namens Nimrod, der war der Erste, der fremde Völker seiner Herrschaft unterwarf. 9 Er war auch ein kühner Jäger; deshalb sagt man noch heute von jemand: »Er ist ein gewaltiger Jäger vor dem Herrn wie Nimrod.« 10 Zuerst herrschte er über die Städte Babel, Erech und Akkad, die alle * im Land Schinar liegen. 11 Von da aus zog er ins Land Assur. Dort baute er die Städte Ninive, Rehobot-Ir und Kelach 12 sowie Resen, das zwischen Ninive und Kelach liegt. Ninive ist die bekannte große Stadt. 13 Von Mizrajim stammen die Luditer, Anamiter, Lehabiter, Naftuhiter, 14 Patrositer und Kasluhiter sowie die Kaftoriter, von denen die Philister herkommen. * 15 Kanaans Söhne sind: Sidon, sein Erstgeborener, und Het, 16 außerdem stammen von ihm die Jebusiter, Amoriter, Girgaschiter, 17 Hiwiter, Arkiter, Siniter, 18 Arwaditer, Zemariter und Hamatiter. Die Sippen der Kanaaniter breiteten sich so stark aus, 19 dass ihr Gebiet von Sidon südwärts bis nach Gerar und Gaza reichte und ostwärts bis nach Sodom und Gomorra, Adma, Zebojim und Lescha. 20 Diese alle sind Nachkommen Hams. Sie wurden zu Völkern, von de nen jedes nach Sippen geordnet in seinem Gebiet lebt und seine eigene Sprache hat. 21 Auch Sem, dem ältesten Bruder Jafets, wurden Kinder geboren. Von ihm stammen alle Nachkommen Ebers ab. 22 Sems Söhne sind: Elam, Assur, Arpachschad, Lud und Aram. 23 Von Aram stammen Uz, Hul, Geter und Masch. 24 Arpachschad zeugte Schelach, Schelach zeugte Eber. 25 Eber wurden zwei Söhne geboren. Der eine hieß Peleg (Teilung), denn zu seiner Zeit verteilte sich die Menschheit über die Erde; der andere hieß Joktan. 26 Die Söhne Joktans sind Almodad, Schelef, Hazarmawet, Jerach, 27 Hadoram, Usal, Dikla, 28 Obal, Abimaël, Saba, 29 Ofir, Hawila und Jobab. Sie alle sind Nachkommen Joktans. 30 Ihr Gebiet reicht von Mescha über Sefar bis an das Gebirge im Osten. 31 Diese alle sind Nachkommen Sems. Sie wurden zu Völkern, von denen je des nach Sippen geordnet in seinem Gebiet lebt und seine eigene Sprache hat. 32 Alle diese Stämme und Völker sind Nachkommen der Söhne Noachs. Von den Söhnen Noachs stammen sie ab und haben sich nach der großen Flut über die ganze Erde ausgebreitet.
Die Menschheit will es mit Gott aufnehmen (Der babylonische Turm) 1 Die Menschen hatten damals noch alle dieselbe Sprache und ge brauchten dieselben Wörter. 2 Als sie nun von Osten aufbrachen, kamen sie in eine Ebene im Land Schinar und siedelten sich dort an. 3 Sie sagten zueinander: »Ans Werk! Wir machen Ziegel aus Lehm und brennen sie!« Sie wollten die Ziegel als Bausteine verwenden und Asphalt als Mörtel. 4 Sie sagten: »Ans Werk! Wir bauen uns eine Stadt mit einem Turm, der bis an den Himmel reicht! Dann wird unser Name in aller Welt berühmt.
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10,2 Madai = Meder, Jawan = Jonier. 10,4 Rodaniter (= Bewohner von Rhodos) mit den alten Übersetzungen und 1 Chr 1,7; H Dodaniter. 10,6 Mizrajim = Ägypten, Put = Libyen. 10,10 die alle: vermutlicher Text; H und Kalne. 10,14 von denen ...: steht in H hinter Kasluhiter; vgl. jedoch Am 9,7; Jer 47,4.
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1 MOSE/GENESIS 11.12 Dieses Bauwerk wird uns zusammenhalten, sodass wir nicht über die ganze Erde zerstreut werden.« 5 Da kam der Herr vom Himmel herab, um die Stadt und den Turm anzu sehen, die sie bauten. 6 Als er alles gesehen hatte, sagte er: »Wohin wird das noch führen? Sie sind ein einziges Volk und sprechen alle dieselbe Sprache. Wenn sie diesen Bau vollenden, wird ihnen nichts mehr unmöglich sein. Sie werden alles ausführen, was ihnen in den Sinn kommt.« 7 Und dann sagte er: »Ans Werk! Wir steigen hinab und verwirren ihre Sprache, damit niemand mehr den anderen versteht!« 8 So zerstreute der Herr sie über die ganze Erde und sie konnten die Stadt nicht weiterbauen. 9 Darum heißt diese Stadt Babel, * denn dort hat der Herr die Sprache der Menschen verwirrt und von dort aus die Menschheit über die ganze Erde zerstreut. Die Nachkommen Sems bis zu Abraham (Abram) * (1 Chr 1,24‑27)
10 Hier ist die Liste der Nachkommen Sems:
Als Sem 100 Jahre alt war, zeugte er Arpachschad. Das war zwei Jahre nach der großen Flut. 11 Danach lebte er noch 500 Jahre und zeugte wei tere Söhne und Töchter. 12-25 Als Arp achs chad 35 Jahre alt war, zeugte er Schelach und lebte danach noch 403 Jahre. Als Schelach 30 Jahre alt war, zeugte er Eber und lebte danach noch 403 Jahre. Als Eber 34 Jahre alt war, zeugte er Peleg und lebte danach noch 430 Jahre. Als Peleg 30 Jahre alt war, zeugte er Regu und lebte danach noch 209 Jahre. Als Regu 32 Jahre alt war, zeugte er Serug und lebte danach noch 207 Jahre. Als Serug 30 Jahre alt war, zeugte er Nahor und lebte danach noch 200 Jahre. Als Nahor 29 Jahre alt war, zeugte er Terach und lebte danach noch 119 Jahre. Sie alle zeugten nach ihrem Erstgeborenen noch weitere Söhne und Töchter. 26 Als Terach 70 Jahre alt war, zeugte er Abram, Nahor und Haran. 27 Hier ist die Liste der Nachkommen Terachs: Seine Söhne waren Abram, Nahor und Haran. Haran zeugte Lot; 28 er starb noch vor seinem Vater Te rach in seiner Heimatstadt Ur in Chaldäa. * 29 Abram heiratete Sarai und Nahor heiratete Milka, die Tochter Harans und Schwester Jiskas. 30 Sarai aber bekam keine Kinder. 31 Terach brach aus Ur in Chaldäa auf, um ins Land Kanaan zu ziehen. Er nahm seinen Sohn Abram, seinen Enkel Lot und seine Schwiegertochter Sarai mit. Sie kamen bis nach Haran und siedelten sich dort an. 32 Terach wurde 205 Jahre alt; er starb in Haran.
DIE VÄTER UND MÜTTER ISRAELS VON ABRAHAM BIS JAKOB (Kapitel 12–36) Gott beruft Abraham (Abram) * 1 Da sagte der Herr zu Abram: »Verlass deine Heimat, deine Sippe und die Familie deines Vaters und zieh in das Land, das ich dir zeigen werde! 2 Ich will dich segnen und dich zum Stammvater eines mächtigen Volkes machen. Dein Name soll in aller Welt berühmt sein. An dir soll sichtbar werden, was es bedeutet, wenn ich jemand segne.
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11,9 Babel wird hier durch einen Anklang an das hebräische Wort für »verwirren« gedeutet; im Akkadischen bedeutet der Name »Tor Gottes«. 11,10 Zu den Namensformen siehe Anmerkung zu 17,5. 11,28 Wörtlich Ur der Chaldäer; ebenso in Vers 31. 12,1 Zu den Namensformen siehe Anmerkung zu 17,5.
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1 MOSE/GENESIS 12.13 3 Alle, die dir und deinen Nachkommen Gutes wünschen, haben auch von mir Gutes zu erwarten. Aber wenn jemand euch Böses wünscht, bringe ich Unglück über ihn. Alle Völker der Erde werden Glück und Segen erlangen, wenn sie dir und deinen Nachkommen wohlgesinnt sind.« * 4 Abram folgte dem Befehl des Herrn und brach auf, und Lot ging mit ihm. Abram war 75 Jahre alt, als er seine Heimatstadt Haran verließ. 5 Seine Frau Sa rai und Lot, der Sohn seines Bruders, begleiteten ihn. Sie nahmen ihren ganzen Besitz mit, auch die Menschen, die sie in Haran in Dienst genommen hatten. * So zogen sie in das Land Kanaan, 6 in dem damals noch das Volk der Kanaaniter wohnte. Sie durchquerten das Land bis zu dem heiligen Baum * bei Sichem. 7 Dort erschien dem Abram der Herr und sagte zu ihm: »Deinen Nach kommen will ich dieses Land geben!« Da baute Abram dem Herrn einen Altar an der Stelle, wo er ihm erschienen war. 8 Von dort aus zog er in das Bergland östlich von Bet-El. Seine Zelte standen zwischen Bet-El im Westen und Ai im Osten. Auch dort baute er einen Altar und rief im Gebet den Namen des Herrn an. 9 Dann zog er von Lagerplatz zu Lagerplatz immer weiter nach Süden.
Abraham (Abram) und Sara (Sarai) * in Ägypten bewahrt
10 Damals brach im Land Kanaan eine schwere Hungersnot aus. Darum suchte
Abram Zuflucht in Ägypten. 11 Als er an die ägyptische Grenze kam, sagte er zu Sarai: »Ich weiß, dass du eine schöne Frau bist. 12 Wenn die Ägypter dich sehen, werden sie sagen: ›Das ist seine Frau‹, und sie werden mich tot schlagen, um dich zu bekommen. 13 Sag deshalb, du seist meine Schwester, dann werden sie mich deinetwegen gut behandeln und am Leben lassen.« 14 In Ägypten traf ein, was Abram vorausgesehen hatte. Überall fiel Sa rai durch ihre Schönheit auf. 15 Die Hofleute priesen sie dem Pharao in den höchsten Tönen, und er ließ sie in seinen Palast holen. 16 Ihr zuliebe war er freundlich zu Abram und schenkte ihm Schafe und Ziegen, Rinder, Esel und Kamele, Sklaven und Sklavinnen. 17 Doch weil der Pharao sich die Frau Abrams genommen hatte, bestrafte der Herr ihn mit einer schweren Krankheit, ihn und alle andern in seinem Palast. 18 Da ließ der Pharao Abram rufen und sagte zu ihm: »Warum hast du mir das angetan? Du hättest mir doch sagen können, dass sie deine Frau ist! 19 Aber du hast sie für deine Schwester ausgegeben, nur deshalb habe ich sie mir zur Frau genommen. Nun, sie gehört dir; nimm sie und geh!« 20 Der Pharao bestellte eine Abteilung Soldaten und ließ Abram mit seiner Frau und seinem ganzen Besitz über die Grenze bringen. Abraham (Abram) * und Lot trennen sich 1 Abram kehrte mit seiner Frau und seinem ganzen Besitz an Tieren und Menschen in den südlichsten Teil des Landes Kanaan zurück. Auch sein Neffe Lot begleitete ihn. 3 * Von dort zog er von Lagerplatz zu Lagerplatz bis zu der Stelle zwi schen Bet-El und Ai, wo er zuerst seine Zelte aufgeschlagen hatte. 4 Das war auch der Ort, an dem er den Altar gebaut hatte. Dort rief er im Gebet den Namen des Herrn an. 2 Abram war sehr reich. Er bes aß große Viehherden und viel Silber und Gold. 5 Auch Lot, der mit ihm zog, hatte viele Schafe, Ziegen und Rinder und viele Zelte, in denen seine Hirten mit ihren Familien lebten. * 6 Das
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12,3 Alle Völker ...: Andere Übersetzungsmöglichkeit Alle Völker der Erde werden sich wünschen, so gesegnet zu werden, wie ich dich gesegnet habe; vgl. 22,18; 26,4. G entspricht der jüdischen Auslegung, der auch Paulus (Gal 3,8) folgt: Durch dich wird Gott alle Völker auf der Erde segnen. 12,5 die Menschen ...: wörtlich die Seelen (= Lebendigen), die sie in Haran er worben hatten. 12,6 Wörtlich dem Wahrsagebaum (Baum = Terebinthe oder Eiche). 12,10 Zu den Namensformen siehe 17,5 und 17,15. 13,1 Zu den Namensformen siehe Anmerkung zu 17,5. 13,3 Die Verse 3 und 4 sind des besseren Zusammenhangs wegen vor Vers 2 gestellt. 13,5 in denen ...: verdeutlichender Zusatz.
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1 MOSE/GENESIS 13.14 Weideland reichte nicht aus für die Viehherden der beiden; sie konnten auf die Dauer nicht zusammenbleiben. 7 Es gab immer Streit zwischen den Hirten Abrams und den Hirten Lots. Außerdem wohnten damals noch die Kanaaniter und die Perisiter im Land. 8 Da sagte Abram zu seinem Neffen: »Es soll doch kein Streit zwischen uns sein, auch nicht zwischen unseren Hirten. Wir sind doch Brüder! 9 Das Beste ist, wir trennen uns. Das ganze Land steht dir offen: Du kannst nach Norden gehen, dann gehe ich nach Süden; du kannst auch nach Süden gehen, dann gehe ich nach Norden.« 10 Lot schaute sich nach allen Seiten um. Er sah, dass es in der Jor danebene reichlich Wasser gab. Bevor der Herr Sodom und Gomorra zerstörte, war es dort wie im Garten Gottes oder wie am Nil in Ägypten – bis hinab nach Zoar. 11 Deshalb entschied sich Lot für die Jordangegend und zog nach Osten. So trennten sich die beiden: 12 Abram blieb im Land Kanaan, Lot ging ins Gebiet der Jordanstädte und kam im Lauf der Zeit mit seinen Zelten bis nach Sodom. 13 Die Bewohner Sodoms aber führten ein schändliches Leben, das dem Herrn missfiel. 14 Nachdem Lot sich von Abram getrennt hatte, sagte der Herr zu Abram: »Sieh dich von hier aus nach allen Seiten um, nach Norden, nach Süden, nach Osten und nach Westen! 15 Das ganze Land, das du siehst, will ich für immer dir und deinen Nachkommen geben. 16 Und ich werde deine Nach kommen so zahlreich machen wie den Staub auf der Erde, den niemand zählen kann. 17 Durchzieh das Land nach allen Richtungen; dir und keinem anderen gebe ich es.« 18 Abram zog mit seinen Zelten weiter und nahm seinen Wohnsitz in Heb ron, bei den Eichen von Mamre. * Dort baute er einen Altar für den Herrn. Abraham (Abram) * rettet Lot 1-2 Um diese Zeit brach im Land Kanaan ein Krieg aus. Vier Großkö nige – Amrafel von Schinar, Arjoch von Ellasar, Kedor-Laomer von Elam sowie Tidal, der König vieler Völker – zogen ins Feld gegen die fünf Stadtkönige Bera von Sodom, Birscha von Gomorra, Schinab von Adma, Schemeber von Zebojim und den König von Bela, das jetzt Zoar heißt. 3 Diese fünf hatten sich zusammengeschlossen und waren mit ihren Truppen in das Siddimtal gezogen, wo heute das Tote Meer ist. 4 Zwölf Jahre lang hatten sie unter der Oberherrschaft Kedor-Laomers gestanden, im dreizehnten waren sie von ihm abgefallen. 5 Jetzt im vierzehnten Jahr rückten Ked or-Laom er und die mit ihm verbündeten Großkönige heran. Zuerst besiegten sie die Rafaïter in Asch terot-Karnajim, die Susiter in Ham, die Emiter in der Ebene von Kirjatajim 6 und die Horiter in ihrem ganzen Gebiet vom Bergland Seïr bis hinunter nach El-Paran am Rand der Wüste. 7 Von dort wandten sie sich nord wärts nach En-Mischpat, das jetzt Kadesch heißt, und verwüsteten das ganze Gebiet der Amalekiter und die von Amoritern besiedelte Gegend von Hazezon-Tamar. 8 Im Siddimtal stellten sich ihnen die abgefallenen Stadtkönige entgegen; 9 mit vier Großkönigen mussten es die fünf kleinen Stadtkönige aufnehmen. 10 Nun ist das Siddimt al voll von Asphaltgruben. In diese Gruben fielen die Könige von Sodom und Gomorra, als sie sich zur Flucht wandten; die anderen Stadtkönige flohen auf das Gebirge. 11 Die Großkönige plünderten Sodom und Gomorra und nahmen alle Lebensmittelvorräte mit und alles, was wertvoll war. 12 Auch Abrams Neffen Lot, der damals in Sodom wohnte, schleppten sie mit, dazu seinen ganzen Besitz. 13 Einer von denen, die sich retten konnten, kam zu dem Hebräer Abram und berichtete ihm alles. Abram wohnte damals bei den Eichen des Amo riters Mamre, der war ein Bruder von Eschkol und Aner; alle drei waren mit
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13,18 Bei Mamre handelt es sich um einen Ortsnamen, nur in 14,13 um einen Personennamen. 14,1‑2 Zu den Namensformen siehe Anmerkung zu 17,5.
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1 MOSE/GENESIS 14.15 Abram verbündet. 14 Als Abram hörte, dass sein Neffe in Gefangenschaft geraten war, rief er seine kampferprobten Leute zusammen, 318 zuverläs sige Männer, die alle in seinen Zelten geboren worden waren. Mit ihnen jagte er hinter den siegreichen Königen her. In der Gegend von Dan holte er sie ein. 15 Er teilte seine Männer in zwei Gruppen, überfiel die vier Könige bei Nacht, schlug sie in die Flucht und verfolgte sie bis nach Hoba nördlich von Damaskus. 16 Er nahm ihnen die ganze Beute ab und befreite seinen Neffen Lot samt den verschleppten Frauen und den übrigen Gefangenen. Die Begegnung mit Melchisedek 17 Als Abram nach seinem Sieg über Kedor-Laomer und die anderen Groß könige heimkehrte, zog ihm der König von Sodom entgegen ins Schawetal, das jetzt Königstal heißt. 18 Auch Melchisedek, der König von Salem, * kam dorthin und brachte Brot und Wein. Melchisedek diente dem höchsten Gott als Priester. 19 Er segnete Abram und sagte zu ihm: »Glück und Segen schenke dir der höchste Gott, der Himmel und Erde geschaffen hat! 20 Der höchste Gott sei dafür geprie sen, dass er dir den Sieg über deine Feinde gegeben hat!« Abram aber gab Melchisedek den zehnten Teil von allem, was er den Königen abgenommen hatte. 21 Der König von Sodom sagte zu Abram: »Gib mir meine Leute zurück, alles andere kannst du behalten!« 22 Aber Abram erwiderte: »Ich schwöre beim Herrn, dem höchsten Gott, der Himmel und Erde gemacht hat: 23 Ich behalte nichts von dem, was dir gehört, auch nicht einen Faden oder Schuhriemen! Gott ist mein Zeuge! Du sollst nicht sagen können: ›Ich habe Abram reich gemacht.‹ 24 Ich nehme nichts für mich. Nur das nehme ich von dir an, was meine Leute verzehrt haben und was von der Beute auf meine Bundesgenossen Aner, Eschkol und Mamre entfällt. Die sollen ihren Anteil behalten.« Gottes Bund mit Abraham (Abram) * 1 Einige Zeit danach erging das Wort des Herrn an Abram, und er empfing eine Offenbarung. Der Herr sagte zu ihm: »Hab keine Angst, Abram, ich bin dein Schutz! Du sollst reich belohnt werden.« 2 »Herr, mein Gott«, erwiderte Abram, »womit willst du mich denn beloh nen? Ich sterbe ohne Kinder, und meinen Besitz erbt Eliëser aus Damaskus.« * 3 Weiter sagte Abram: »Sieh doch, du hast mir keine Kinder gegeben, und mein eigener Sklave wird mich beerben!« 4 Da erging an Abram das Wort des Herrn: »Nein, nicht Eliëser wird dich beerben! Du wirst einen Sohn bekommen; der soll dein Erbe sein.« 5 Und der Herr führte Abram aus dem Zelt und sagte: »Sieh hinauf zu den Sternen am Himmel! Kannst du sie zählen? So unzählbar werden deine Nachkommen sein.« 6 Abram glaubte der Zus age des Herrn, und der Herr rechnete ihm dies als Beweis der Treue an. * 7 Weiter sagte der Herr zu Abram: »Ich bin es, der dich aus Ur in Chaldäa * geführt hat, um dir dieses Land zu geben, ich, der Herr!« 8 »Herr, mein Gott«, erwiderte Abram, »kann ich denn sicher sein, dass ich es je besitzen werde? Gib mir doch eine Bestätigung dafür!« 9 Der Herr sagte: »Bring mir eine dreijähr ige Kuh, eine dreijähr ige Ziege, einen dreijährigen Schafbock, eine Turtelt aube und eine junge Taube!«
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14,18 Wahrscheinlich = Jerusalem. 15,1 Zu den Namensformen siehe Anmerkung zu 17,5. 15,2 und meinen Besitz ...: H enthält ein nicht deutbares Wort: und der MESCHEKSohn meines Hauses, das ist Damaskus Eliëser. 15,6 Wörtlich und er rechnete es ihm als Gerechtigkeit an (so verstanden und zitiert von Paulus; siehe Röm 4,3). Wird er auf Abram bezogen, so ergibt sich der Sinn: und Abram sah darin (in der Zusage) einen Beweis der Treue des Herrn. 15,7 Siehe Anmerkung zu 11,28.
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1 MOSE 15,5 Gottes Versprechen übersteigen
DEINE ..KÜHNSTEN
TRAUME.
Gott versprach Abraham so viele Nachkommen wie Sterne am Himmel. Denk beim nächsten klaren Sternenhimmel daran: Gottes Versprechen sind viel größer, als du dir vorstellen kannst.
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1 MOSE/GENESIS 15.16 10 Abram holte die Tiere, zerteilte jedes der Länge nach in zwei Hälften und legte die Teile einander gegenüber; nur die Vögel zerteilte er nicht. * 11 Raubvögel fielen über die Stücke her, aber Abram verscheuchte sie. 12 Als die Sonne unterging, fiel Abram in einen tiefen Schlaf, und eine un heimliche, erdrückende Angst legte sich auf ihn. 13 Der Herr sagte zu ihm: »Du sollst jetzt erfahren, wie es deinen Nachkommen ergehen wird. Sie werden als Fremde in einem Land leben, das ihnen nicht gehört. Man wird sie unterdrü cken und zu Sklavendiensten zwingen. Das dauert vierhundert Jahre. 14 Dann werde ich über das Volk, dem sie dienen müssen, ein Strafgericht halten, und sie werden von dort mit reichem Besitz wegziehen. 15 Du selbst wirst ein hohes Alter erreichen und dann in Frieden sterben und begraben werden. 16 Erst die vierte Generation wird hierher zurückkehren; denn die Schuld der Amoriter, die jetzt dieses Land bewohnen, hat ihr volles Maß noch nicht erreicht.« 17 Als die Sonne untergegangen und es ganz dunkel geworden war, sah Abram auf einmal einen rauchenden Schmelzofen und eine brennende Fa ckel, die fuhren zwischen den zerteilten Tieren hindurch. 18 Auf diese Weise schloss der Herr damals mit Abram einen Bund und gab ihm die Zusage: »Deinen Nachkommen gebe ich dieses Land, von der Grenze Ägyptens bis an den Eufrat, 19 das ganze Gebiet, in dem jetzt noch andere Völker woh nen: die Keniter, die Kenasiter und Kadmoniter, 20 die Hetiter, Perisiter und Rafaïter, 21 die Amoriter, Kanaaniter, Girgaschiter und Jebusiter.«
Sara (Sarai) * will Gott nachhelfen: Hagar und Ismaël 1 Abrams Frau Sarai blieb kinderlos. Sie hatte aber eine ägyptische Sklavin namens Hagar. 2 So sagte sie zu ihrem Mann: »Du siehst, der Herr hat mir keine Kinder geschenkt. Aber vielleicht kann ich durch meine Sklavin zu einem Sohn kommen. * Ich überlasse sie dir.« Abram war einverstanden, 3 und Sarai gab ihm die ägyptische Sklavin zur Frau. Er lebte damals schon zehn Jahre im Land Kanaan. 4 Abram schlief mit Hagar und sie wurde schwanger. Als sie merkte, dass sie ein Kind bekommen würde, begann sie auf ihre Herrin herabzusehen. 5 Da sagte Sarai zu ihrem Mann: »Mir geschieht Unrecht, und du trägst dafür die Verantwortung! Ich habe dir meine Sklavin überlassen. Seit sie weiß, dass sie ein Kind bekommt, verachtet sie mich. Ich rufe den Herrn als Richter an!« 6 Abram erwiderte: »Sie ist deine Sklavin. Mach mit ihr, was du für rich tig hältst!« Sarai ließ daraufhin Hagar die niedrigsten Arbeiten verrichten; da lief sie davon. 7 In der Wüste rastete Hagar bei dem Brunnen, der am Weg nach Schur liegt. Da kam der Engel des Herrn zu ihr 8 und fragte sie: »Hagar, Sklavin Sarais! Woher kommst du? Wohin gehst du?« »Ich bin meiner Herrin davongelaufen«, antwortete sie. 9 Da sagte der Engel: »Geh zu deiner Herrin zurück und ordne dich ihr unter! 10 Der Herr wird dir so viele Nachkommen geben, dass sie nicht zu zählen sind. 11 Du wirst einen Sohn gebären und ihn Ismaël (Gott hat gehört) nennen; denn der Herr hat deinen Hilferuf gehört. 12 Ein Mensch wie ein Wildesel wird er sein, im Streit mit allen und von allen bekämpft; seinen Brüdern setzt er sich vors Gesicht.« * 13 Hag ar rief: »Habe ich wirklich den ges eh en, der mich ans chaut?« Und sie gab dem Herrn, der mit ihr gesprochen hatte, den Namen »Du bist der Gott, der mich anschaut«. * 14 Darum nennt man jenen Brunnen
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15,10 Dies ist die Vorbereitung einer Schwurhandlung (vgl. Jer 34,18‑20): Der Schwörende – nach Vers 17 Gott – schreitet zwischen den Teilen hindurch und will im Fall eines Meineids das gleiche Schicksal erleiden wie die Tiere. 16,1 Zu den Namensformen siehe Anmerkung zu 17,15. 16,2 Das Kind der persönlichen Sklavin galt rechtlich als eigenes Kind. 16,12 Gemeint ist, dass diese Wüstens tämme durch ihre strategisch äußerst günstige Position für ihre Nachbarn eine ständige Provokation sind. Sie können ihnen »auf der Nase herumtanzen«. 16,13 Der Name ist nicht sicher zu deuten. In der Bezeichnung der mich anschaut ist die helfende Zuwendung mit eingeschlossen.