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BasisBibel Lukas-Evangelium

Deutsche Bibelgesellschaft


www.basisbibel.de

Empfehlung der EKD zur BasisBibel Die Lutherbibel 2017 ist die vom Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) für den kirchlichen Gebrauch empfohlene Übersetzung. In Ergänzung dazu empfiehlt der Rat der EKD die BasisBibel als gut lesbare Bibelübersetzung insbesondere zur Erstbegegnung mit der Bibel und im Bereich der Arbeit mit Kindern, Konfirmanden und Jugendlichen. Über die Deutsche Bibelgesellschaft Die Deutsche Bibelgesellschaft ist eine kirchliche Stiftung des öffentlichen Rechts. Sie übersetzt die biblischen Schriften, entwickelt und verbreitet innovative Bibelausgaben und eröffnet für alle Menschen Zugänge zur Botschaft der Bibel. International verantwortet sie die wissenschaftlichen Bibelausgaben in den Ursprachen. Durch die Weltbibelhilfe unterstützt sie in Zusammenarbeit mit dem Weltverband der Bibelgesellschaften (United Bible Societies) weltweit die Übersetzung und Verbreitung der Bibel, damit alle Menschen die Bibel in ihrer Sprache lesen können. Weitere Informationen finden Sie unter www.die-bibel.de

BasisBibel. Die Komfortable. Lukas-Evangelium ISBN 978-3-438-00930-2 © 2021 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart Innentypografie: Farnschläder & Mahlstedt, Hamburg Satz: Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart Druck- und Bindearbeiten: Beltz Grafische Betriebe, Bad Langensalza Printed in Germany Alle Rechte vorbehalten 07.2023


Die Gute Nachricht nach Lukas

Die Gute Nachricht nach Lukas Das Evangelium nach Lukas ist – ebenso wie die anderen Evangelien – ein Bericht über das Leben und Wirken von Jesus. Doch im Unterschied zu den anderen Evangelien endet die Darstellung des Lukas nicht mit der Auferstehung von Jesus: In der Apostelgeschichte, dem zweiten Teil seines Werkes, berichtet Lukas, wie die Gute Nachricht weit über die Grenzen Jerusalems hinaus sogar bis nach Rom verkündet wurde. Die Bezeichnung »Evangelium nach Lukas« – oder deutsch: »Die Gute Nachricht nach Lukas« – stammt aus der Zeit zwischen 100 und 200 n. Chr. Damals vermutete man, dass ein Mitarbeiter des Paulus namens Lukas das Evangelium und die Apostelgeschichte geschrieben hat. Lukas wird in den Briefen des Paulus erwähnt (2. Timotheus 4,11; Philemon 24). Nach Kolosser 4,14 war er Arzt. Heute geht man nicht mehr davon aus, dass das Evangelium von diesem Lukas stammt. Dennoch ist man dabei geblieben, den Verfasser des Evangeliums »Lukas« zu nennen. Lukas war ein gebildeter Theologe. Er wusste, wie die Geschichtsschreiber seiner Zeit arbeiteten, und orientierte sich daran. Außerdem kannte Lukas das Alte Testament und die jüdischen Sitten und Bräuche sehr genau. Er hat seinen Bericht wahrscheinlich für Menschen geschrieben, die – wie er selbst – den Glauben an Jesus Christus angenommen hatten, aber nicht aus dem jüdischen Volk stammten. Lukas hat sein Werk einem gewissen Theophilus gewidmet (1,3). Theophilus war vermutlich ein angesehenes und wohlhabendes Mitglied einer der Gemeinden, für die Lukas schrieb. Vielleicht wurde Lukas von ihm auch finanziell unterstützt. Das Evangelium nach Lukas ist wahrscheinlich in der Zeit zwischen 80 und 90 n. Chr. entstanden. Lukas kannte das Markusevangelium und verwendete dieses als Grundlage für seine eigene Darstellung. Daneben stand ihm eine schriftliche Quelle mit Aussprüchen von Jesus zur Verfügung, die sogenannte Spruchquelle. Lukas arbeitete in sein Werk außerdem weitere Überlieferungen ein, die in den frühen Gemeinden im Umlauf waren. In einem kurzen Vorwort (1,1-4) gibt er Auskunft über sein Vorgehen: Wie es sich für einen Geschichtsschreiber seiner Zeit gehörte, hat Lukas alle Quellen und Berichte gründlich geprüft. Er möchte zuverlässig und der Reihe nach über das Leben und Wirken von Jesus berichten. Außerdem nennt Lukas die Regierenden in Judäa und im 5


Die Gute Nachricht nach Lukas

Römischen Reich (1,5; 2,1; 3,1) und ordnet so den Bericht über Jesus zeitlich genau ein. Das Evangelium nach Lukas beginnt im Unterschied zum Markusevangelium mit einer Vorgeschichte (1,1–4,13). Darin wird unter anderem die Geburt von Jesus und der Beginn seines Wirkens geschildert. Im weiteren Aufbau folgt das Lukasevangelium dem Markusevangelium: Auf das Wirken von Jesus in Galiläa (4,14–9,50) folgt der Weg nach Jerusalem (9,51–19,27). Im Anschluss wird erzählt, wie Jesus nach Jerusalem kommt und wie sich dort der Konflikt zwischen ihm und seinen Gegnern immer weiter zuspitzt (19,28–21,38). Im letzten Teil (22–24) wird über das Leiden, den Tod und die Auferstehung von Jesus berichtet. Die Darstellung des Weges nach Jerusalem (9,51–19,27) ist bei Lukas deutlich länger als in den anderen Evangelien. Sie enthält viele bekannte Geschichten, die bei Matthäus und Markus nicht vorkommen: das Beispiel vom barmherzigen Samariter (10,29-37), das Gleichnis vom Vater und seinen beiden Söhnen (15,11-32) und die Erzählung von dem Zolleinnehmer Zachäus (19,1-10). Auch am Beginn und Schluss des Evangeliums finden sich zusätzliche Geschichten, darunter so bekannte wie die Weihnachtsgeschichte (1–2) und die Erzählung, wie Jesus in den Himmel aufgenommen wird (24,50-53). Lukas hebt in seinem Evangelium besonders hervor, wie Jesus sich um die Armen kümmert (4,18; 6,20; 16,19-31; 21,1-4). Er warnt vor den Gefahren des Reichtums (12,13-21) und ruft dazu auf, barmherzig zu sein. Jesus geht auch auf diejenigen zu, die Schuld auf sich geladen oder sich von Gott abgewendet haben (5,27-32; 19,1-10). Besonders deutlich wird das in Lukas 15. Die drei Gleichnisse in diesem Kapitel zeigen: Wie sich Menschen freuen, wenn sie etwas verloren Geglaubtes wiederfinden, so freut sich Gott, wenn ein Sünder sein Leben ändert. Auch den Frauen schenkt Lukas in seinem Evangelium besondere Aufmerksamkeit: In den Geschichten über die Geburt von Jesus und Johannes treten neben Maria (1,27) auch Elisabet (1,5) und Hanna (2,36) in Erscheinung. Später wird erzählt, wie Jesus bei zwei Schwestern – Maria und Marta – zu Gast ist (10,38-42). Und wir erfahren, dass es Frauen gab, die Jesus und seine Jünger unterstützten (8,1-3). Schließlich zeigt Jesus seinen Jüngern am Beispiel einer Witwe, wie sie beten sollen (18,1-8). Für Lukas ist Jesus der wahre Lehrer Israels, den Gott mit besonderer Vollmacht ausgestattet hat (4,31-37): Er heilt die Menschen und verkündet ihnen, was der Wille Gottes ist. Doch schon von Beginn an wird deutlich: Jesus ist nicht nur der Retter, auf den das Volk Israel gewartet hat, er ist auch der Retter der Welt (2,31-32). 6


Lukas 1

Die Vorgeschichte und der Beginn des Wirkens von Jesus 1,1‒4,13 Die Geburt und Kindheit von Johannes dem Täufer und von Jesus 1,1‒2,52 Vorwort des Evangeliums

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Schon viele haben es versucht, die Ereignisse im Zusammenhang aufzuschreiben, die Gott unter uns geschehen ließ – 2 und zwar so, wie es uns von den Augenzeugen überliefert wurde. Die waren von Anfang an dabei und erhielten den Auftrag, das Wort zu verkünden. 3 Auch ich bin all dem bis zu den Anfängen noch einmal sorgfältig nachgegangen. Dann habe ich mich dazu entschlossen, für dich, verehrter Theophilus⁠, alles in der richtigen Reihenfolge aufzuschreiben. 4 So kannst du dich davon überzeugen, wie zuverlässig die Lehre ist, in der du unterrichtet wurdest. 1

Die Geburt von Johannes dem Täufer wird angekündigt

Zu der Zeit, als Herodes⁠ König von Judäa war, lebte ein Priester mit Namen Zacharias. Er gehörte zur Priestergruppe des Abija. Seine Frau stammte von Aaron⁠ ab und hieß Elisabet. 6 Beide lebten gerecht⁠ vor Gott: Sie hielten sich in allem genau an die Gebote und Vorschriften des Herrn⁠. 7 Aber sie hatten keine Kinder. Denn Elisabet konnte keine Kinder bekommen, und beide waren schon alt. 5

Theophilus: Vermutlich Mitglied einer der Gemeinden, für die Lukas schreibt. Er ist auch der Adressat der Apostelgeschichte, vgl. Apostelgeschichte 1,1. Herodes der Große: König über Judäa, Samarien, Galiläa und die angrenzenden Gebiete (37‒4 v. Chr.). Aaron: Bruder von Mose und erster Hohepriester Israels. Er gilt in der Bibel als Stammvater der Priester. gerecht, Gerechtigkeit: Meint ein Leben nach dem Willen Gottes. Herr: Bezeichnung für Gott. Das griechische Alte Testament verwendet das Wort »Herr« an den Stellen, an denen im hebräischen Text der Gottesname steht. Priestergruppe: 1. Chronik 24,7-19 zufolge gab es im Tempel 24 Priestergruppen, die zweimal im Jahr je eine Woche für den Gottesdienst verantwortlich waren.

Einmal hatte Zacharias im Tempel Gottesdienst zu halten, weil seine Priestergruppe⁠ an der Reihe war. 9 Es war üblich, die Aufgaben der Priester durch das Los zu verteilen. Zacharias fiel das Räucheropfer zu, deshalb ging er in den Tempel des Herrn hinein. 10 Die ganze Volksmenge betete draußen, während er das Räucheropfer darbrachte. 8

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Da erschien ihm ein Engel des Herrn. Der stand auf der rechten Seite des Räucheraltars. 7


Lukas 1 Elija: Prophet, der am Ende seines Lebens direkt von Gott in den Himmel geholt wurde. Sein Wiederkommen wird als Zeichen für das beginnende Gericht Gottes erwartet, vgl. Maleachi 3,23. Gabriel: Einer der obersten Engel in der himmlischen Ratsversammlung.

Als Zacharias ihn sah, erschrak er, und große Furcht überkam ihn. 13 Aber der Engel sagte zu ihm: »Fürchte dich nicht, Zacharias! Dein Gebet ist erhört worden. Deine Frau Elisabet wird dir einen Sohn schenken. Dem sollst du den Namen Johannes geben. 14 Du wirst dich freuen und jubeln. Ja, viele werden sich über seine Geburt freuen. 15 Der Herr hat ihn zu Großem bestimmt: Er wird auf Wein und Bier verzichten. Schon im Mutterleib wird Gott ihn mit dem Heiligen Geist erfüllen. 16 Viele aus dem Volk Israel wird er zurückbringen zum Herrn, ihrem Gott. 17 Er wird dem Herrn als Bote vorausgehen – im gleichen Geist und mit der gleichen Kraft wie der Prophet Elija⁠. Die Herzen der Väter wird er den Kindern zuwenden. Ungehorsame wird er dazu bringen, vor Gott gerecht zu handeln und zu denken. So wird er ein Volk zum Herrn bringen, das für ihn bereit ist.« 18 Da sagte Zacharias zu dem Engel: »Woran kann ich erkennen, dass es so kommt? Denn ich bin ein alter Mann, und auch meine Frau ist schon alt.« 19 Der Engel antwortete: »Ich bin Gabriel⁠, der vor Gott steht. Gott hat mich gesandt, um mit dir zu reden und dir diese gute Nachricht zu bringen. 20 Doch nun höre: Du wirst stumm sein und nicht reden können bis zu dem Tag, an dem das eintrifft. Denn du hast meinen Worten nicht geglaubt. Sie werden aber in Erfüllung gehen, wenn die Zeit dafür gekommen ist.« 12

Das Volk wartete auf Zacharias. Es wunderte sich, weil er so lange im Tempel blieb. 22 Als er dann herauskam, konnte er nicht zu ihnen sprechen. Da erkannten sie, dass er im Tempel eine Erscheinung gehabt hatte. Er gab ihnen Zeichen, blieb aber stumm. 23 Als die Zeit seines Priesterdienstes vorüber war, kehrte er nach Hause zurück. 21

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Lukas 1 24

Bald darauf wurde seine Frau Elisabet schwanger. Sie zog sich fünf Monate lang völlig zurück. Sie sagte: 25 »Das hat der Herr an mir getan. Jetzt hat er sich um mich gekümmert und mich von der Verachtung⁠ der Menschen befreit.«

Die Geburt von Jesus wird angekündigt

Elisabet war im sechsten Monat schwanger. Da schickte Gott den Engel Gabriel zu einer Jungfrau in die Stadt Nazaret in Galiläa. 27 Sie war mit einem Mann verlobt⁠, der Josef hieß und ein Nachkomme Davids war. Die Jungfrau hieß Maria. 28 Der Engel trat bei ihr ein und sagte: »Sei gegrüßt! Gott hat dir seine Gnade⁠ geschenkt. Der Herr ist mit dir.« 29 Maria erschrak über diese Worte und fragte sich: »Was hat dieser Gruß zu bedeuten?« 26

Da sagte der Engel zu ihr: »Fürchte dich nicht, Maria. Gott schenkt dir seine Gnade: 31 Du wirst schwanger werden und einen Sohn zur Welt bringen. Dem sollst du den Namen Jesus geben. 32 Er ist zu Großem bestimmt und wird ›Sohn des Höchsten⁠‹ genannt werden. Gott, der Herr, wird ihm den Thron seines Vorfahren David⁠ geben. 33 Er wird für immer als König herrschen über die Nachkommen Jakobs⁠. Seine Herrschaft wird niemals aufhören.« 30

Da sagte Maria zu dem Engel: »Wie soll das möglich sein? Ich habe doch noch nie mit einem Mann geschlafen!« 35 Der Engel antwortete: »Der Heilige Geist⁠ wird auf dich kommen. Die Kraft des Höchsten wird dieses Wunder in dir bewirken. Deshalb wird das Kind, das du erwartest, heilig sein und ›Sohn Gottes‹⁠ genannt werden. 36 Sieh doch: Auch Elisabet, deine Verwandte, erwartet einen Sohn trotz ihres hohen Alters. Sie ist jetzt im sechsten Monat schwanger, und dabei hieß es: Sie kann keine Kinder bekommen. 37 Für Gott ist nichts unmöglich.« 34

Verachtung: Kinderlosigkeit galt als Zeichen dafür, dass eine Frau von Gott nicht gesegnet war. Verlobung: Macht die Verbindung zwischen Mann und Frau rechtsgültig, ohne dass diese bereits zusammenleben. Gnade: Liebevolle Zuwendung Gottes, die er den Menschen ohne Vorbedingung schenkt. der Höchste: Titel für Gott, der eng mit dem Tempel in Jerusalem verbunden ist. David: David ist ein bedeutender König von Israel. Nachdem das Königreich untergegangen war, hoffte man auf einen Nachkommen Davids als Retter und Erlöser Israels; vgl. 2. Samuel 7,12-16. Nachkommen Jakobs: Bezeichnung für das Volk Israel. Der Stammvater Jakob wird in 1. Mose/‍Genesis 32,29 in Israel umbenannt. Heiliger Geist: Kraft, durch die Gott in der Welt wirkt. Sohn Gottes: Titel, der das besondere Vertrauensverhältnis eines Menschen zu Gott zum Ausdruck bringt. Im Neuen Testament wird der Titel ausschließlich für Jesus verwendet.

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Lukas 1 Segen, segnen: Wer einen anderen Menschen segnet, bittet Gott, dem Gesegneten Kraft, Leben und Wohlergehen zu schenken.

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Da sagte Maria: »Ich diene dem Herrn. Es soll an mir geschehen, was du gesagt hast.« Da verließ sie der Engel.

Maria besucht Elisabet

Bald danach machte sich Maria auf den Weg. So schnell sie konnte, wanderte sie zu einer Stadt im Bergland von Judäa. 40 Dort ging sie in das Haus von Zacharias und begrüßte Elisabet. 41 Als Elisabet den Gruß von Maria hörte, sprang das Kind vor Freude in ihrem Bauch. Elisabet wurde vom Heiligen Geist erfüllt 42 und rief mit lauter Stimme: »Gesegnet⁠ bist du unter allen Frauen und gesegnet ist das Kind in deinem Bauch! 43 Wie komme ich zu der Ehre, dass die Mutter meines Herrn⁠ mich besucht? 44 Als ich deinen Gruß hörte, sprang das Kind vor Freude in meinem Bauch. 45 Glückselig bist du, denn du hast geglaubt: Was der Herr versprochen hat, geht in Erfüllung.« 39

Herr: Titel für Jesus Christus. Im griechischen Alten Testament steht das Wort »Herr« an den Stellen, an denen im hebräischen Text der Gottesname steht. Wenn Jesus Christus so genannt wird, kommt darin zum Ausdruck: In ihm begegnet Gott selbst den Menschen. unbedeutende Dienerin: Selbstbezeichnung, durch die Maria zum Ausdruck bringt, wie klein sie sich Gott gegenüber fühlt. glückselig preisen: Wegen ihres Sohnes Jesus Christus werden die Menschen aller kommenden Generationen Maria ehren. Abraham: Stammvater des Volkes Israel, vgl. 1. Mose/‍Genesis 12‒25.

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Maria lobt Gott

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Da sagte Maria:

»Ich lobe den Herrn aus tiefstem Herzen. 47 Alles in mir jubelt vor Freude über Gott, meinen Retter. 48 Denn er wendet sich mir zu, obwohl ich nur seine unbedeutende Dienerin⁠ bin. Von jetzt an werden mich alle Generationen glückselig preisen⁠. 49 Denn Gott, der mächtig ist, hat Großes an mir getan. Sein Name ist heilig. 50 Er ist barmherzig zu denen, die ihm Ehre erweisen – von Generation zu Generation. 51 Er hebt seinen starken Arm und fegt die Überheblichen hinweg. 52 Er stürzt die Machthaber vom Thron und hebt die Unbedeutenden empor. 53 Er füllt den Hungernden die Hände mit guten Gaben und schickt die Reichen mit leeren Händen fort. 54 Er kommt seinem Diener Israel zu Hilfe und erinnert sich an seine Barmherzigkeit. 55 So hat er es unseren Vorfahren versprochen: Abraham⁠ und seinen Nachkommen für alle Zeit!«


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