KINDERBETREUUNG IN DEUTSCHLAND
Unser Schwerpunktth ema in dieser Ausgabe
WWW.ARRIVALAID.ORG
ZEITUNG FÜR NEUBÜRGER*INNEN
AUSGABE MÜNCHEN 06/2018
BETRETEN VERBOTEN!
„
Die Politik gegen Geflüchtete wird härter. Was sagen ein Mann und eine Frau aus Afghanistan dazu?
Es ist ein bisschen schwierig für mich zu sagen, ob Deutschland mehr Flüchtlinge akzeptieren sollte oder nicht“, sagt ein junger Mann aus Afghanistan. Er ist vor drei Jahren nach Deutschland gekommen. Im Oktober 2017 hat das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) seinen Asylantrag abgelehnt. Er klagt gegen die Entscheidung. „Ich bin ein Flüchtling und ich weiß, wie sich das anfühlt. Die Flucht nach Deutschland ist für mich kein Urlaub, den ich gebucht habe. Sondern es war eine sehr schwierige Entscheidung. Migration ist für mich die Flucht vor dem Tod.“ Mehr Kontrollen an deutschen Grenzen Gerade kommen deutlich weniger Geflüchtete nach Deutschland als in den letzten Jahren. Von Januar bis Ende Mai 2018 beantragten 78.000 Menschen in Deutschland Asyl. Ein Vergleich: 2016 stellten ca. 745.000 Menschen einen Asylantrag. Im Jahr 2017 waren es ca. 220.000 Menschen. Auf dem Weg über die Türkei, Griechenland und den Balkan nach Deutschland gibt es viele Kontrollen. Die Außengrenzen der Europäischen Union werden immer stärker bewacht. Die Reise über das Mittelmeer bleibt sehr gefährlich. Auch Italien will keine Geflüchteten mehr aufnehmen. Viele andere Länder auch nicht. Es kommen weniger Geflüchtete. Also werden die Herausforderungen für Deutschland eigentlich kleiner. Oder nicht? Die Partei CSU sagt: Nein. Sie hat die meisten Sitze im bayerischen Parlament, dem Bayerischen Landtag. Im Ok-
TEXT PAUL KUHLMANN
tober 2018 wählen die Menschen in Bayern einen neuen Landtag. Immer mehr Wähler*innen mögen die Geflüchteten nicht. Manche sagen: „Die Flüchtlinge sind kriminell.“ Die CSU will die Stimmen von diesen Wähler*innen im Oktober. Deshalb versucht die Partei, die Zuwanderung von Geflüchteten weiter zu begrenzen. Die Polizei soll an den Grenzen nach Deutschland stärker kontrollieren. Einige Geflüchtete haben schon in einem anderen Land Asyl beantragt. Sie sollen nicht mehr über die Grenze kommen dürfen. Die europäischen Länder haben eigentlich einmal entschieden: Das Asylverfahren findet in dem Land statt, in das ein/e Geflüchtete*r nach Europa einreist. Wenn in einem Land Fingerabdrücke abgenommen wurden, ist das der Beweis für die Einreise. Die Person ist dann registriert. Doch die Behörden in Griechenland, Italien oder Deutschland arbeiten schlecht zusammen. Deshalb müssen nur wenige Asylbewerber*innen Deutschland verlassen und in einem anderen Land Asyl beantragen. Im Jahr 2017 waren es nur 7.100 Personen. Die meisten Menschen blieben hier. Auch deshalb will die CSU die Asylbewerber*innen schon an der Grenze stoppen. Die Parteien CDU und CSU wollen jetzt so genannte Transitzentren an den Grenzen bauen. Von dort aus soll man die Geflüchteten leichter ausweisen können. Es ist nicht klar, ob das überhaupt erlaubt ist. Der Mann aus Afghanistan sagt: „Kontrollen sind wichtig für die Sicherheit von Deutschland.“ Er selbst hat hier erstmal
GRAFIK MARION BLOMEYER
Sicherheit gefunden. „Aber die Kontrollen müssen auch auf das Schicksal der Flüchtlinge achten“, sagt er. Was passiert mit Menschen wie ihm? Er wird in Afghanistan verfolgt und soll trotzdem zurückgehen. Die Bundesregierung hat gerade entschieden: Nach Afghanistan kann man wieder abschieben. Die Bundeskanzlerin Angela Merkel sagt: „Wir müssen eine gemeinsame Regel für die Flüchtlingspolitik zwischen den europäischen Ländern finden“. Horst Seehofer von der CSU antwortet: „Deutschland muss seine eigenen Regeln machen“. Der Streit zwischen den Politiker*innen ist sehr heftig. Und es gibt noch viele weitere Streitpunkte. In den letzten Monaten gab es einen Skandal im Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF). Es wird behauptet: Zwischen 2013 und 2016 soll das BAMF in Bremen 1.200 Personen zu Unrecht Asyl gegeben haben. Es wird sogar gesagt: Das BAMF in Bremen hat Geld angenommen für positive Asylbescheide. Das wäre kriminell. Es muss jetzt untersucht werden, ob das stimmt. Sicher ist aber auch: Das BAMF hat sehr viele Menschen abgelehnt, die eigentlich in Deutschland bleiben dürften. Deshalb klagen gerade hunderttausende Asylbewerber*innen gegen ihre Bescheide. Auch der Mann aus Afghanistan klagt. Er kam mit seinem fehlerhaften Bescheid vom BAMF in das ArrivalAid-Büro. Jetzt kämpft er um sein Recht auf Schutz und Sicherheit in Deutschland. -1-
Stimmung gegen Geflüchtete In Bayern hat die CSU-Regierung große Zentren für Asylbewerber*innen in Regensburg, Manching und Bamberg geschaffen. Sie liegen am Rand der Stadt. Die Wohnbedingungen sind nicht gut. Das BAMF und die Ausländerbehörden haben Mitarbeiter*innen direkt in den Zentren. Die Asylverfahren sollen in den Zentren schneller beendet werden. Auch Abschiebungen sollen schneller gehen. Asylbewerber*innen sollen außerdem weniger Bargeld und dafür Sachleistungen erhalten. Wer einen positiven Bescheid bekommt, darf das Zentrum verlassen. Auch danach leben die meisten Menschen in Unterkünften, aber oft am Rand der Stadt. Viele Politiker*innen kritisieren die Idee der sogenannten Ankerzentren. Sie sagen: „Die Zentren lösen keine Probleme, sondern schaffen Streit und Gewalt.“ Die Bewohner*innen haben keinen Kontakt zu Deutschen. In den Zentren spricht niemand Deutsch. Die CSU will, dass es überall in Deutschland solche Ankerzentren gibt. Der Mann aus Afghanistan muss nicht in einem Ankerzentrum wohnen. Er hat deshalb viel Kontakt zu Deutschen. Er sagt: „Ich bin sehr zufrieden in Deutschland. Auch wenn ich eine negative Antwort bekommen habe. Hier habe ich Sicherheit gefunden. Ich habe eine neue Sprache, neue Leute und ihre Traditionen kennengelernt. Meine Verantwortung ist, dass ich die deutschen Regeln und die Menschen hier respektieren muss.“
Eine Afghanin mit einem kleinen Kind sagt: „Manchmal sehen wir Deutsche, die sehr böse auf uns sind. Ich kann sie auch verstehen. Wir sind in ihrem Land. Ich weiß, dass die Leute in Deutschland gerade für uns arbeiten und Steuern zahlen. Damit wir hier leben können. Ich will bald arbeiten und ihnen alles zurückzahlen. Aber dafür müssen wir Deutsch lernen und brauchen Kontakt zu den Deutschen. Sonst können wir uns nicht integrieren.“ die Migration, -en
viele Menschen ziehen an einen anderen Ort/in ein anderes Land
die Herausforderung, -en Probleme; Aufgaben, die schwierig zu lösen sind die Zuwanderung, -en
die Migration in ein Land oder eine Stadt
jemanden registrieren
eine Person vermerken, aufschreiben, sich merken
das Transitzentrum, die Transitzentren
eine Einrichtung an der Grenze. Dort werden Geflüchtete registriert
jemanden ausweisen
einer Person verbieten, in einem Land zu bleiben
das/die Schicksal, -e
eine höhere Macht, die das Leben der Menschen bestimmt. Es ist nicht klar, ob es sie gibt
der/die Skandal, -e
etwas, das passiert und dadurch viele Menschen verärgert und schockiert
das Unrecht
ohne Erlaubnis; etwas tun, obwohl man nicht das Recht dazu hat
die Sachleistung, -en
Gegenstände und Lebensmittel, kein Geld
das Ankerzentrum, die Ankerzentren
eine große Unterkunft für Asylbewerber*innen. ANKER steht für Ankunft, Entscheidung, kommunale Verteilung bzw. Rückführung
die Tradition, -en
ein Verhalten, das über lange Zeit von Menschen zu anderen Menschen weitergegeben wird
die Verantwortung, -en
die Pflicht für etwas zu sorgen
sich integrieren
Teil einer Gruppe oder Bevölkerung werden
PERSPEKTIVEN
Mensch, wach auf! TEXT MOHAMMAD ALI MOSAVI, AFGHANISTAN
M FOTO PRIVAT
NeuLand-Autor Mohammad Ali Mosavi. ist an der Grenze zwischen Iran und Afghanistan geboren und im Iran aufgewachsen. Seit Mitte 2015 ist er in Deutschland und macht eine Ausbildung zum Elektriker. Er setzt sich für Meinungsfreiheit und Menschenrechte ein.
Heutzutage, wenn man in die Bahn einsteigt, sieht man häufig, dass die meisten Menschen mit ihren Handys beschäftigt sind. Bei Unfällen wird immer öfter fotografiert. Anstatt Hilfe zu leisten, oder wenn jemand hilft, werden lauter Bilder davon gemacht und dann im Internet gepostet. Mir scheint, dass, seitdem es das Internet gibt, die Jugendlichen sich kaum mehr für die Welt und die Gesellschaft interessieren. Ich glaube, das Wichtigste im Leben vieler ist, viele „Follower“ und „Likes“ zu haben. Und natürlich dürfen die teuren Klamotten nicht fehlen. Außerdem ist vielen auch nicht bewusst, dass für unser Handeln hier unglaublich viele Menschen in armen Ländern ausgenutzt, schlecht behandelt und finanziell ausgebeutet werden – und das für ihre sehr anstrengende Arbeit. Das alles, was wir um uns herum haben, hat viele von uns blind gemacht. Wir sehen nicht mehr, was in dieser Welt vor unseren Augen passiert. Ich befürchte, viele lassen sich von manchen Medien beeinflussen und belügen. Ich glaube, weniger junge Menschen interessieren sich für die Welt und sogar nicht einmal für ihr eigenes Land. Mir scheint, manche Frauen wollen keine Kinder mehr bekommen, weil ihr Aussehen ihnen wichtiger ist und Männer haben Angst, eine feste Beziehung aufzubauen, weil sie nämlich Angst haben, dass sie ihre Internetfreundinnen verlieren werden. Eine Lösung für dieses Problem wäre, dass in Schulen die richtige Nutzung des Internets verstärkt unterrichtet werden würde, weil viele von uns nicht einmal wissen, wie man es benutzt bzw. wie man altersgerecht damit umgeht. Mit dem Internet kann man aber auch viele positive Sachen bewirken und es kann auch eine große Bereicherung sein – wenn man nur weiß, wie.
FOTO PIXABAY
ensch wach auf, nimm das Handy weg vor deinen Augen und nimm die Kopfhörer aus deinen Ohren! Mach diese Wand um dich herum kaputt, die oft aus Lügen besteht! Schau genauer, schau was mit dir und deinen Mitmenschen passiert und wovon du nichts weißt!
Außer Zeitvertreib kann man auch Hilfsaktionen organisieren oder unterstützen, recherchieren für die Weiterbildung oder Nachrichten lesen, was in anderen Ländern der neueste Stand ist. Die Kinder verbringen aktuell – für meinen Geschmack – zu viel Zeit am PC und spielen Computerspiele. Manche sehr kleine Kinder haben sogar schon ein iPad. Ich komme aus der Armut. Bei uns gab es damals kein Internet, doch wir waren total glücklich. Wir hatten ein schöneres Leben, glaube ich. Für uns war die Familie das Wichtigste. Der einzige Stress war, dass wir pünktlich zum Abendessen erscheinen mussten. Und es ging uns allen gut. Am Abend zusammen zu essen war das Beste und Mama machte das leckerste Essen. Wir haben uns miteinander unterhalten. Am Wochenende wurde die Familie besucht, wir spielten mit Cousin und Cousine, das Leben war einfach wunderbar. Es ist sehr schade, dass es so etwas hier nur noch selten gibt.
der Unfall/die Unfälle
Unglück, Zusammenstoß (z. B. zwei Autos gegeneinander), Kollision
Hilfe leisten
helfen, unterstützen
die Klamotte, -n
Kleidung, z. B. Hose, Hemd oder Socke
unglaublich
hier: sehr, ziemlich
ausbeuten
ausnutzen; auf Kosten von jemand anderem profitieren/Vorteile haben
befürchten
fürchten, dass etwas schlechtes passieren könnte; sich Sorgen machen
beeinflussen
mit Worten oder Taten versuchen, die Meinung von jemand anderem zu ändern; manipulieren
altersgerecht
angemessen/gut für ein bestimmtes Alter
mit etwas umgehen
sich in Gedanken mit etwas beschäftigen
die Bereicherung, -en
wertvoller Zusatz, Aufwertung, Verbesserung
der/die Zeitvertreib, -e
Beschäftigung, Tätigkeit
der Stand/die Stände
der Zustand, der gerade ist; Lage
wunderbar
toll, super
eine Rolle spielen
wichtig sein
Wir haben genug Zeit – doch wissen wir oft nicht, wie wir sie sinnvoll nutzen sollen. Marken-Klamotten, schickes Essen und Abonnenten spielten in meiner Kindheit keine Rolle, es gab nie Stress wegen mehr „Likes“. Wenn wir in den Bus einstiegen, haben wir uns alle zusammen unterhalten über irgendwelche Themen. Es gab viele Probleme, aber wir waren glücklich. Um 20 Uhr mussten alle leise sein, weil unser Vater Nachrichten sehen wollte. Für ihn war das sehr wichtig. Ich wünsche mir einfach, dass viele Menschen aufwachen, damit es nicht noch schlimmer wird. Wir brauchen ein Leben mit mehr Liebe!
Dieser Text wurde ArrivalNews mit freundlicher Unterstützung von NeuLand e.V. zur Verfügung gestellt.
Das ist NeuLand NeuLand e.V. gibt geflüchteten Menschen und Migrant*innen eine Stimme, um Begegnung und Dialog auf Augenhöhe zu initiieren. Die Münchner NeuLand-Zeitung, der NeuLand-Blog sowie öffentliche Lesungen und Autorentage dienen geflüchteten Menschen und Migrant*innen als Sprachrohr für ihre Geschichten, Empfindungen und Träume. NeuLand-Autoren entwickeln und schreiben ihre Geschichten selbst und setzen der medialen Berichterstattung über Geflüchtete eine authentische Stimmen entgegen. So vermitteln sie etwas von sich an die einheimische Bevölkerung. So wird Fremdes zu Bekanntem und Teilhabe möglich. Die NeuLand-Zeitung erscheint dreimal jährlich in einer Auflage von 10.000 Stück und ist an etwa 100 Auslagestellen in München kostenlos erhältlich. Weitere Informationen unter: www.neulandzeitung.com -2-
Auch du kannst für N euLand schreiben!
Du bist neu in Deu tschland? Du hast viel erlebt? Du möc htest von deinen Erf ahrungen erzählen? Wir freu en uns au f dich! Kontakt: neuland-z eitung@w eb.de 0160/930 50896
LEBEN
Kulturelles Leben in Deutschland
„
Kultur“ ist die Art und Weise, wie Menschen zusammenleben und miteinander umgehen. Kultur ist aber auch alles, was Menschen selbst erschaffen und gestaltet haben. Dazu gehört auch die Kunst, wie zum Beispiel Literatur, Musik, Malerei, Fotografie, Theater, Tanz und Film.
Kunst und kulturelle Veranstaltungen
TEXT MARGAUX METZE FOTO MARION BLOMEYER
Deutschland hat eine lange Geschichte. Noch bevor Deutschland eine politische Nation wurde, also ein eigenes Land, waren Sprache und Kultur die Gemeinsamkeiten in der Bevölkerung. Die Kultur sollte die Bürger miteinander verbinden und die Gemeinschaft fördern. Das hat die historische Entwicklung von Deutschland geprägt.
Kino Wie überall auf der Welt lieben auch die Menschen in Deutschland Filme. Filme kann man zu Hause sehen. Besonders gut sind sie aber im Kino anzusehen. Ein Kino ist ein Gebäude, in dem Filme gezeigt werden. Es gibt eine große Filmindustrie. Jedes Jahr im Februar findet in Berlin die „Berlinale“ statt. Dort werden bis zu 400 Filme aus verschiedenen Kategorien gezeigt. Bibliotheken, Büchereien und Buchhandlungen Lesen gehört für viele Menschen zum Alltag. Die Vorliebe für Bücher besteht trotz der Digitalisierung. Jedes Jahr erscheinen in Deutschland mehr als 94.000 neue Bücher. Mit der Frankfurter Buchmesse richtet Deutschland jedes Jahr die größte Buchmesse der Welt aus. Weil Bücher so beliebt sind, veranstalten viele Schriftsteller*innen „Lesungen“. Sie lesen dann aus ihren Büchern einem Publikum vor.
Kunst und Kultur haben also eine spezielle Bedeutung für die Gesellschaft. Wer sich mit Kunst und Kultur beschäftigt, erfährt immer auch etwas über die Vergangenheit. Deshalb werden Museen auch „Orte der Erinnerung“ genannt.
In einer Bibliothek oder Bücherei können Bücher oder andere Medien (Zeitungen, CD‘s) genutzt oder ausgeliehen werden. Es ist eine öffentliche Einrichtung, die jeder besuchen kann. Die Benutzung ist meistens kostenlos. Wenn man ein Buch ausleihen möchte, bezahlt man eine Gebühr. Es gibt zum Beispiel Stadtbibliotheken oder Universitätsbibliotheken.
Kunst zeigt die gesellschaftlichen Debatten der Zeit. Wichtige und aktuelle Themen in einer Gesellschaft können in der Kunst dargestellt werden. Denn Kunst kann Themen und Meinungen in Form von Bildern, Musik, Fotografie und Skulpturen beschreiben. Sie bringt die Themen den Zusehern dadurch näher. Im Umgang mit Kunst und Kultur zeigen sich also Diskurse in der Gesellschaft. Kunst kann aber auch die Vision einer zukünftigen Gesellschaft widerspiegeln. Deshalb werden nicht nur alte Kunstwerke aus vergangenen Jahrhunderten in Museen auf bewahrt. Auch moderne und internationale Kunst wird in den Museen gezeigt. Deutschland hat den Ruf als wichtige „Kulturnation“. Denn Deutschland verfügt über eine große Anzahl an Theatern, Konzerthäusern, Museen und Bibliotheken. Museum Ein Museum ist eine gemeinnützige und dauerhafte Einrichtung, die für die Öffentlichkeit, also für alle Menschen geöffnet ist. In einem Museum werden verschiedene Werke gesammelt, erforscht, auf bewahrt und ausgestellt. Museen sind wichtige Orte für Kinder und Erwachsene, um zu lernen. Bildung und Vermittlung sind wichtige Teile der Arbeit im Museum. Kinder gehen deshalb oft mit der Schulklasse ins Museum. In Deutschland gibt es über 6.000 Museen. Theater Viele Menschen in Deutschland gehen in ihrer Freizeit gerne ins Theater. Ein Theater ist ein Gebäude, in dem Theater gespielt wird. Das bedeutet, Schauspieler*innen oder Tänzer*innen treten auf und erzählen eine fiktive Geschichte. Die Arbeit mit dem Körper und mit der Stimme steht im Mittelpunkt. Man unterscheidet zwischen Sprechtheater (Schauspiel), Musiktheater (Oper) und Tanztheater (Ballett). Konzerthäuser Ein Konzerthaus ist ein Gebäude, in dem Chor- und Instrumentalmusik aufgeführt werden. Die Musiker spielen in einem Orchester. Aber auch Sänger*innen stehen auf der Bühne. Meistens kann man hier klassische Musik hören. Konzerthäuser heißen manchmal auch Philharmonie.
In jeder Stadt gibt es unzählige Buchhandlungen. Dort können Bücher gekauft werden.
Oper für alle, Max-Joseph-Platz, der Eintritt ist gratis. Die Bayerische Staatsoper veranstaltet jedes Jahr die »Oper für alle«. 2018 findet das Festspielkonzert des Bayerischen Staatsorchesters am 21. Juli 2018, 20:30 Uhr statt. Tollwood Sommerfestival, Olympiapark Süd, der Eintritt ist gratis. Vom 27. Juni bis 22. Juli 2018 bietet das Tollwood Sommerfestival täglich Veranstaltungen für Kinder und Erwachsene, köstliches Essen und einen vielfältigen »Markt der Ideen« mit Produkten aus der ganzen Welt. Kammerspiele München, Maximilianstraße 26, 80539 München. Tickets gibt es ab 10€. In dem Theaterstück »What they want to hear« erzählt ein junger Mann aus Syrien von seinen Problemen mit der Verständigung in Deutschland und davon, wie man anderen Menschen seine eigene Fluchtgeschichte erzählt. Welcome Café der Kammerspiele München, Maximilianstraße 26, 80539 München, der Eintritt ist gratis. Die Kammerspiele veranstalten außerdem einmal im Monat das Welcome Café. Bei einer Tasse Tee kann man dort mit neuen MünchnerInnen in Kontakt kommen. Am 20 Uhr gibt es entweder Live-Musik, einen Film oder eine Lesung. Der nächste Termin ist am 23.07.2018 von 18-22 Uhr.
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etwas erschaffen
etwas produzieren, etwas entwickeln
die Gemeinsamkeit, -en
etwas, z.B. eine Eigenschaft, die alle in einer Gruppe haben. Z.B. eine gemeinsame Sprache
die Gemeinschaft, -en
Gruppe von Personen, die durch gleiche Werte oder (Welt-)Anschauungen miteinander verbunden sind
historisch
geschichtlich, alt; aus einer anderen, früheren Zeit
jemanden prägen
jemanden über längere Zeit beeinflussen; Eltern prägen z. B. ihre Kinder
die Gesellschaft, -en
Gruppe von Menschen, die zusammen unter bestimmten politischen, wirtschaftlichen und sozialen Verhältnissen leben
das Museum, die Museen
ein Gebäude oder Ort, an dem Menschen Kunstgegenstände (z.B. Bilder, Skulpturen) anschauen können
die Debatte, -n
Diskussion, Auseinandersetzung; Dialog, in dem es verschiedene Meinungen gibt
der/die Diskurs, -e
Diskussion, Auseinandersetzung; Dialog, in dem es verschiedene Meinungen gibt
die Vision, -en
Vorstellung, Plan, Idee für die Zukunft
widerspiegeln
reflektieren, projizieren, wiedergeben, zeigen
gemeinnützig
nicht auf Geld ausgerichtet, sondern darauf, soziale Arbeit zu machen
das/die Werk, -e
Kunststück, Artefakt, z. B. ein Gemälde von Leonardo da Vinci
fiktiv
ausgedacht, nicht echt, künstlich erstellt
die Kategorie, -n
Gruppe, Typ, Art, Sorte
die Digitalisierung, -en
Informationen und Daten digital darstellen und zur Verfügung stellen
ausleihen
borgen, zur Verfügung stellen; jemandem etwas geben und nach einer bestimmten Zeit gibt er/sie es wieder zurück
die Gebühr, -en
Betrag, Kosten, eine (meist kleine) Geldsumme
unzählig
sehr viel, endlos, grenzenlos; so viel, dass man es nicht zählen kann
DOSSIER
KINDERBETREUUNG IN DEUTSCHLAND TEXT SINDY HEYN
FOTO MARION BLOMEYER
„Was morgen mit der Welt passiert, hängt davon ab, was wir heute für unsere Kinder tun.“ Frank Sinatra
-4-
B
DOSSIER
Bewerbung auf einen Platz Wichtig ist, dass man sich rechtzeitig auf einen Platz für sein Kind bewirbt. Bei vielen Einrichtungen kann man das im Internet machen. Manchmal kann man aber auch persönlich hingehen. Oft gibt es dafür einen bestimmten Tag – den sogenannten „Tag der offenen Tür“. An diesem Tag können die Räume besichtigt werden und man kann die Erzieher*innen kennenlernen. Es lohnt sich auf jeden Fall die Einrichtung anzurufen und zu fragen: „Wie kann ich mein Kind anmelden? Kann ich persönlich vorbeikommen und mich vorstellen?“
Was kann man tun, wenn man noch keinen Platz hat? Wer bis Juni noch keine Zusage erhalten hat, sollte nochmal bei allen Einrichtungen anrufen und hartnäckig bleiben. Am besten auch den Freunden erzählen, dass man noch sucht. Außerdem hilft die Kita-Elternberatungsstelle bei der Suche. (siehe Infobox). Im Internet kann man außerdem schauen, welche Elterninitiativen in München noch freie Plätze haben (siehe Infobox). Im September starten die meisten Einrichtungen mit der Eingewöhnung der neuen Kinder. Bis dahin soll jedes Kind einen Platz haben.
In München muss man sich für die meisten Plätze – egal ob Krippe, Kindergarten oder Elterninitiative – über den Kita-Finder online anmelden (siehe Infobox).
Alternativen Wer keine Betreuung für sein Kind gefunden hat, kann an Elterntreffen (auch Krabbelgruppen genannt) teilnehmen. Auch wenn man gerne andere Eltern und Kinder kennenlernen möchte, ist das eine gute Idee. Zum Beispiel bietet die Fabi in München für Eltern mit Kindern von ein bis drei Jahren offene Eltern-Kind-Treffen an. Dort kann man ganz ohne Anmeldung für 3,50 Euro teilnehmen. Es wird gesungen, gespielt und gelacht. Groß und Klein können Freunde kennenlernen und miteinander sprechen. Zudem gibt es in jeder Stadt verschiedene Kinderkurse, von Babyschwimmen bis Kinderturnen. Die meisten Kurse findet man im Internet z. B. unter www.kidsgo.de oder auch in kostenfreien Zeitungen für Eltern z. B. dem KITZ oder dem Himbeer Magazin.
Der Kita-Finder bietet eine Übersicht über alle 1.402 Kindertageseinrichtungen in München. Um sich online zu bewerben, muss man sich dort registrieren und die persönlichen Daten angeben. Die Bewerbungsfrist für die Anmeldung im Kita-Finder endet jeweils am 11. April für das aktuelle Jahr. Ab dem 12. April werden dann die Zusagen verschickt. Man erhält dazu eine E-Mail und manchmal auch noch zusätzlich einen Brief nach Hause. Absagen werden nicht verschickt. Wer eine Zusage erhalten hat, hat zehn Tage Zeit zu sagen: „Ja, wir nehmen den Platz an!“ Das geht telefonisch bei der Einrichtung oder auch im Internet über den Kita-Finder. Wird ein Platz nicht angenommen, bekommt eine andere Familie den Platz.
Kita-Finder: https://www35.muenchen.de/elternportal/elternportal.jsf Freie Plätze bei Elterninitiativen: https://www.kkt-muenchen.de/eltern-informationen Betreuungsbörse für Tagesmütter Öffnungszeiten: Montag und Mittwoch 9:00 - 12:00 Uhr Donnerstag 15:00 - 17:00 Uhr Die jeweils zuständige Einrichtung findet man unter www.muenchen.de/rathaus/Stadtverwaltung/ Sozialreferat/Jugendamt/Kindertagesbetreuung/ Tagesbetreuungsboerse.html
GRAFIK FREEPIK
abyboom in Deutschland. Jährlich kommen immer mehr Kinder zur Welt. Zudem wandern viele Familien nach Deutschland ein. Doch was für Betreuungsangebote gibt es bevor die Kleinen die Schule besuchen? Für Kinder ab einem Jahr gibt es die Kinderkrippe, auch Kita genannt. Dort passen Betreuer*innen auf die Kinder auf, bis sie drei Jahre alt sind. Nach dem dritten Geburtstag kommen sie dann in den Kindergarten. Es gibt auch Einrichtungen, in denen die Kinder von klein auf bis zur Schulzeit betreut werden, z. B. Häuser für Kinder oder auch manche Elterninitiativen.
der/die Babyboom, -s
wenn plötzlich viel mehr Babys geboren werden als normal
die Kinderkrippe, -n
Ort, wo Kinder im Alter von 1- 3 Jahren betreut werden, auch Kita genannt
der Kindergarten/ die Kindergärten
Ort, wo Kinder ab 3 Jahren bis zum Schuleintritt (6-7) betreut werden
die Einrichtung, -en
Schule; Ort, wo es Angebote für Bildung und Erziehung gibt
Häuser für Kinder
Ort, wo Kinder mit unterschiedlichem Alter betreut werden. Von Babys ab der 9. Lebenswoche bis Kinder bis zum 12. Lebensjahr
die Elterninitiative, -n
privat von Eltern organisierte Kinderbetreuung. Oft kleine Gruppen im unterschiedlichen Alter. Die Eltern können viel mitbestimmen, aber müssen auch manchmal mithelfen z. B. kochen oder putzen
der Tag der offenen Tür
an diesem Tag öffnet die Einrichtung ihre Türen für Besucher. Man kann sich dabei die Räume anschauen, die Betreuer kennenlernen und Fragen stellen
der/die Erzieher*in, -nen
Pädagog*in, Lehrer*in
der Kita-Finder
Internetplattform der Stadt München. Dort muss man sein Kind für eine Kindertageseinrichtung online anmelden. Man kann sich für mehrere Einrichtungen frühestens 1 Jahr vor dem gewünschten Beginn anmelden
die Bewerbungsfrist, -en
Datum, bis dann man sich bewerben kann; Deadline
die Zusage, -n
positive, gute Bestätigung, dass man etwas bekommt, z. B. einen Job oder einen Platz in einem Kindergarten
alternativ
eine andere Möglichkeit
die Tagesmutter/ der Tagesvater
Frau oder Mann betreuen eine kleine Gruppe (meist 3-4 Kinder) in der eigenen Wohnung oder in angemieteten Räumen. Die Atmosphäre ist sehr familiär und wird vor allem für Kinder unter 3 Jahren genutzt
die Eingewöhnung, -en
damit das Kind alleine in der neuen Umgebung und mit den Betreuer*innen sein kann, kommt es in den ersten Tagen und Wochen nur für ein paar Stunden. Zu Beginn bleibt auch die Mama oder der Papa da. Die Eingewöhnung kann einige Tage, aber auch mehrere Wochen dauern
Elternberatungsstelle in München
Tagesmutter Alternativ kann man sein Kind auch von einer Tagesmutter oder einem Tagesvater betreuen lassen. Die Stadt München bietet eine Tagesbetreuungsbörse für Kinder an. Dort kann man sich kostenlos und ohne Termin beraten lassen: Welche Tagesmutter oder welcher Tagesvater passt zu uns und unserem Kind? Wie verläuft die Eingewöhnung? Was kann ich von der Tagespflege erwarten? Zudem gibt es „Steckbriefe“ aller Tagesmütter und Tagesväter, die einen freien Platz anbieten. (siehe Infobox) Nicht genügend Plätze für alle Jeder Mensch hat einen gesetzlichen Anspruch darauf, dass sein Kind ab einem Jahr betreut wird. Aber auch wenn es viele Betreuungsangebote für die Kinder gibt: es ist sehr schwierig, einen Platz zu bekommen. Auch in diesem Jahr warten wieder tausende Eltern auf eine Zusage für einen Platz in einer Krippe oder einem Kindergarten. Das Problem ist: es gibt nicht genug Personal, die Erzieher*innen und Kinderpfleger*innen fehlen. Grundsätzlich erhält derjenige einen Platz, der ihn dringend benötigt. Dabei ist auch die Berufstätigkeit wichtig. Gute Chancen hat man, wenn bereits der große Bruder oder die große Schwester in einer Einrichtung betreut wird. Die kleinen Geschwister erhalten dort dann oft auch einen Platz.
Postanschrift: Landeshauptstadt München Referat für Bildung und Sport Geschäftsbereich KITA Strategie und Grundsatz Bayerstr. 28 80335 München Telefonische Sprechzeiten: Montag: 8:30 - 12:00 Uhr und 13:30 - 17:00 Uhr Dienstag: 13:30 - 17:00 Uhr Mittwoch: 8:30 - 12:30 Uhr Donnerstag: 8:30 - 12:00 Uhr und 13:30 - 17:00 Uhr Freitag: 8:30 - 12:00 Uhr Persönliche Beratung: Montag und Donnerstag: 13:30 - 17:00 Uhr Dienstag und Mittwoch: 8:30 - 12:30 Uhr
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der/die Steckbrief, -e
kurze Beschreibung mit Informationen zu einer Person oder Sache
der gesetzliche Anspruch/ die gesetzlichen Ansprüche
ein Recht, das man hat, weil es im Gesetz steht
das Personal
alle Menschen, die an einem Ort arbeiten
grundsätzlich
wesentlich, essenziell, normalerweise, üblicherweise
die Berufstätigkeit, -en
Job, Beruf, Arbeit
hartnäckig
beharrlich, entschlossen, zielgerichtet
ARBEIT
Hauswirtschafter*in
H
Auf die Frage, was in der Ausbildung am schwierigsten ist, hat Fateme sofort eine Antwort: „Am schwierigsten ist die Sprache. Ich kann schon ziemlich gut Deutsch, aber wenn jemand Dialekt spricht, dann muss ich oft nachfragen. Dafür haben aber alle Verständnis. Deutschkenntnisse sind in diesem Beruf sehr wichtig, denn ich habe den ganzen Tag mit anderen Menschen zu tun.“
ochzeiten, Geburtstage, besondere Anlässe: jeder von uns wird gerne zu einer Feier eingeladen. So ein Fest ist eine schöne Sache: Es beginnt mit einer hübschen Einladungskarte, die im Briefkasten liegt. In der Einladung ist alles sorgfältig beschrieben. Die Anfahrt klappt gut, der Ort der Veranstaltung ist leicht zu finden. An der Garderobe kann man seine Jacke abgeben. Der Raum der Feier ist dekoriert und strahlt eine angenehme Atmosphäre aus. Die Tische sind gedeckt. Es gibt gutes Essen. Die Abfolge der Speisen klappt perfekt, niemand muss warten. Das Fest ist gut organisiert. Es ist nicht langweilig und am Ende gehen alle glücklich und zufrieden wieder nach Hause.
Frau Jacob sieht das genauso: „Die Kenntnis der deutschen Sprache ist das Wichtigste. Schwierig ist oft auch die Berufsschule. Besonders, wenn Menschen in ihrem Herkunftsland nicht lange zur Schule gegangen sind und wenig Erfahrung damit haben, wie in der Schule gelernt wird. Hier bieten wir Unterstützung an in Form von kostenloser Nachhilfe außerhalb der Arbeitszeit. Andererseits sind genau diese Azubis oft besonders motiviert, zu lernen. Viele von ihnen sehen die Schule nicht als Pflicht, sondern als Chance, Wissen zu erwerben.“
Wer Freude daran hat, für andere Menschen da zu sein, gerne kocht
Insgesamt gibt es bei der Diakonissenanstalt neun Azubis. Fateme ist die einzige mit Fluchthintergrund. Sie hat noch eine weitere Kollegin mit Fluchthintergrund, die als Hauswirtschafterin im Pflegeheim arbeitet. Beide nehmen am Projekt oikos des Diakonischen Werks teil. oikos ist eine besondere Form der Hauswirtschafts-Ausbildung beim Diakonischen Werk. Sie dauert vier Jahre anstatt drei. Die ersten beiden Jahre beinhalten zwei Tage Berufsschule pro Woche mit wöchentlich zehn Stunden Deutschunterricht. So wird man besser auf den Beruf vorbereitet und hat mehr Zeit für die Ausbildung. Insgesamt machen 50 Azubis aus 15 verschiedenen Ländern beim oikos Projekt mit.
und sie umsorgt, für den ist Hauswirtschafter*in der richtige Beruf.
„Am Anfang dachte ich, dieser Beruf ist nicht schwierig“, erzählt Fateme. „Ich konnte schon gut kochen. Also dachte ich: viel werde ich wohl nicht lernen müssen. Aber das stimmt nicht! Ich habe schon jetzt sehr viel gelernt. Vor allem beim Backen. Neulich haben wir Marmelade eingekocht. Das habe ich zuvor noch nie gemacht.“
TEXT MARTIN RUBIN
Fateme macht eine Ausbildung als Hauswirtschafterin bei der Evangelischen Diakonissenanstalt in Stuttgart. Die Diakonissenanstalt umfasst mehrere Gebäude. Darunter sind ein Hotel, Seminarräume für Tagungen und ein Wohnheim für Diakonissen im Ruhestand. Außerdem betreibt die Diakonissenanstalt zwei Pflegeheime. Alle Menschen, die in der Diakonissenanstalt ein- und ausgehen oder dort wohnen, müssen versorgt werden: mit Essen, Zimmern, Bettwäsche, einem schönen und sauberen Umfeld. Alles muss gut organisiert werden: Was es wann und wo zu essen gibt, wer es einkauft, wer die Tische deckt, wer serviert, abräumt und Geschirr spült. Welche Zimmer wann belegt sind, wann sie gereinigt werden und vieles mehr. Mit diesen Dingen beschäftigt sich Fateme.
Doch Hauswirtschafter*in ist noch viel mehr als nur das!
FOTO FREEPIK
Weit mehr als kochen und putzen!
Wenn Fateme nicht in der Schule ist, beginnt ihr Arbeitstag um 7:30 Uhr. „Es gibt einen Plan, wer wo eingeteilt ist“, erzählt sie. „Morgens bekommen wir unsere Aufgaben für den Tag. Am liebsten bin ich in der Lehrküche oder im Speisesaal. Dekorieren macht mir am meisten Spaß. Putzen mag ich nicht so sehr, aber das ist eben auch ein Teil der Ausbildung und muss gemacht werden.“ Ursprünglich wollte Fateme Krankenschwester werden. Sie kam erst über Umwege zu ihrem jetzigen Beruf. „Ich habe mehrere Praktika gemacht“, berichtet sie. „Zuerst dachte ich, Hauswirtschaft, das ist nichts für mich. Doch als ich gesehen habe, was man alles als Hauswirtschafter*in macht, hat mir das gut gefallen. Ich kann nur jedem raten, ein Praktikum zu machen. So bekommt man einen guten Einblick in den Beruf und in das Unternehmen, bei dem man später arbeitet.“ „Jeder
sollte vor Beginn der Ausbildung ein paar Tage hospitieren“,
sagt Frau Jacob. „So findet man heraus,
Kochen ist nur ein Teil des Ausbildungsberufs. „Ich bin nicht nur in der Küche“, berichtet Fateme. „Ich bereite die Tische vor und decke ein. Eindecken ist mehr als ein Teller und einen Löffel hinlegen. Wir dekorieren die Tische. Es gibt unterschiedliches Besteck und verschiedene Teller, je nach Gericht. Ich serviere das Essen, räume ab, spüle. Das muss alles reibungslos klappen, damit die Gäste sich wohlfühlen.“
ob der Beruf passend ist.“ Denn die Arbeit als Hauswirtschafter*in kann auch anstrengend sein und es kommt immer wieder vor, dass Azubis die Ausbildung abbrechen. Frau Jacob zählt auf: „Gearbeitet wird auch abends oder am Wochenende. Die Arbeit belastet den Körper, zum Beispiel beim Putzen oder Betten überziehen. Es ist eine handwerkliche Arbeit, man muss geschickt mit den Händen sein. Es ist eine serviceorientierte Arbeit. Das bedeutet, wir stellen Menschen zufrieden. Manche Kunden sind schwierig, damit muss man professionell umgehen können. Andererseits ist das auch das Schöne an der Arbeit: Wir machen Menschen glücklich, das ist unsere Motivation.“
Fateme ist aber nicht nur in der Küche oder im Speisesaal. „Wir haben hier auch Hotelzimmer und Veranstaltungsräume“, erzählt Fateme. „Zimmer und Räume müssen gepflegt werden. Das heißt: Handtücher und Bettwäsche in der Wäscherei waschen und bügeln, staubsaugen, putzen, wischen und für die Gäste alles perfekt halten. Wir lernen sogar zu nähen.“ Frau Jacob ist die Hauswirtschaftsleiterin der Diakonissenanstalt und für die Ausbildung von Fateme verantwortlich. „Für den Beruf ist das Nähen heute nicht mehr so wichtig“, erklärt sie. „Oft lohnt es sich nicht, Stoffe auszubessern. Wir machen das aus unserer Tradition heraus. Unsere Azubis stellen damit Dinge her, die wir dann bei Veranstaltungen verkaufen, zum Beispiel Stofftaschen.“
Wer Hauswirtschafter*in wird, muss sich um seine berufliche Zukunft keine Sorgen machen. „Mit der Ausbildung kann man in sehr vielen Bereichen arbeiten“, berichtet Frau Jacob. „Hauswirtschafter*innen arbeiten zum Beispiel in Großküchen, Pflegeheimen, Hotels, Gaststätten, in Kindertagesstätten oder als Dorfhelfer*in. Man kann sich weiterbilden zur Diätassistent*in oder Hauswirtschaftsmeister*in. Wer Hauswirtschafts-Betriebsleiter*in wird, hat einen Fachhochschulabschluss und kann danach sogar studieren.“
Frau Jacob erzählt weiter: „Hauswirtschafter*in ist ein toller Beruf, denn er ist so vielfältig wie das Leben. Alles, was man in diesem Beruf lernt, kann man immer brauchen. Kochen, backen, waschen, bügeln, putzen – hier lernt man das alles ganz genau und dieses Wissen kann man immer anwenden und niemand kann es einem nehmen.“
Fateme ist sich noch nicht sicher, was sie nach der Ausbildung machen möchte. „Vermutlich eher in der Küche arbeiten und im Speisesaal. Kochen und Dekorieren macht mir am meisten Spaß.“
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ARBEIT
ArrivalNews Interview Fateme absolviert eine Ausbildung als Hauswirtschafterin bei der Evangelischen Diakonissenanstalt in Stuttgart. ArrivalNews hat mit ihr gesprochen. ARRIVALNEWS: Warum hast du dich für diesen Beruf entschieden?
STECKBRIEF
Hauswirtschafter*in
FATEME: Ursprünglich wollte ich eine Ausbildung als Krankenschwester beim Diakonischen Werk machen, was aber nicht geklappt hat. Ich habe aber das Angebot erhalten, Hauswirtschafterin zu lernen. Das habe ich dann gemacht. War es schwer, einen Ausbildungsplatz zu bekommen? Ich hatte bereits einige Praktika beim Diakonischen Werk gemacht und konnte mir verschiedene Bereiche anschauen. Die Praktika haben mir geholfen, eine Ausbildung als Hauswirtschafterin zu erhalten. Vor Beginn der Ausbildung habe ich ein Praktikum im Bereich Hauswirtschaft gemacht. Das lief sehr gut und so wurde ich in die Ausbildung übernommen. Ist die Ausbildung so, wie du sie dir vorgestellt hast? Was hat dich am meisten überrascht?
Ausbildungsdauer: 3 Jahre
Voraussetzungen: Haupt- oder Realschulabschluss oder ähnliche Qualifikation
Schwerpunkte: Versorgen und Betreuen von Gästen, Kunden oder Bewohnern: Essen kochen und servieren, Wäsche waschen, Zimmer sauber halten. Unterstützung von Menschen im Alltag
Was ist der schwierigste Teil der Ausbildung? Was fällt dir leicht? Die Sprache ist das Schwerste. Besonders, wenn die Leute Dialekt sprechen. Dann muss ich immer nachfragen. Wenn ich aber etwas verstanden habe, dann ist es kein Problem, das auch umzusetzen. Wie sieht ein normaler Arbeitstag aus? Pro Woche bin ich zweimal in der Schule und dreimal im Betrieb. Im Betrieb fangen wir um 7:30 Uhr an. Jeder bekommt morgens seine Aufgaben, die wir dann über den Tag erledigen. Dazu gibt es einen Dienstplan. Je nach Einteilung bin ich dann in der Küche, im Speisesaal oder im Hotel oder den Tagungsräumen. Die Schule beginnt etwas später. In meiner Schulklasse sind Schüler aus verschiedenen Betrieben und aus unterschiedlichen Ländern. Ich mache beim oikos Projekt mit. Das ist eine spezielle Form der Ausbildung. Sie dauert vier Jahre und ist speziell für Menschen mit Fluchthintergrund konzipiert. Wie kommst du mit deinen Kollegen zurecht? Gibt es Probleme, weil du aus einem anderen Land kommst? Alle sind sehr nett und hilfsbereit. Ich kann immer fragen, wenn ich etwas nicht verstehe. Die meisten meiner Kollegen sind Deutsche, aber das ist überhaupt kein Problem. Was würdest du anderen Flüchtlingen raten, die sich auf diesen Beruf bewerben wollen? Auf was sollten sie achten? Sie sollten auf jeden Fall ein Praktikum machen und ausprobieren, ob ihnen der Beruf gefällt. Viele denken, Hauswirtschaft ist nur kochen und putzen. Aber das stimmt nicht. Es ist ein sehr vielfältiger und abwechslungsreicher Beruf. Hast du schon Pläne für die Zeit nach der Ausbildung? Ich möchte gerne in einer Küche arbeiten, kochen und Tische dekorieren. Das macht mir sehr viel Spaß.
Fateme lernt Hauswirtschafterin bei der Evangelischen Diakonissenanstalt in Stuttgart
der Anlass, die Anlässe
ein besonderer Zeitpunkt; ein Event. Zum Beispiel ein Geburtstag
die Einladungskarte, -n
ein Stück Papier oder ein Brief mit der Bitte, zu einer besonderen Veranstaltung zu kommen
die Garderobe, -en
der Ort, wo man im Haus seine Jacke oder seinen Mantel aufhängt
jemanden umsorgen
sich um einen anderen Menschen kümmern
die Diakonisse, -n
eine Frau, die mit anderen Frauen in einer christlichen Gemeinschaft lebt und in Bereichen wie zum Beispiel der Krankenpflege oder Kindergärten arbeitet
die Diakonissenanstalt, -en
das Haus, in dem Diakonissen wohnen und arbeiten
das/die Pflegeheim, -e
ein Haus, in dem Menschen leben, die sich nicht mehr selbst versorgen können und auf die Hilfe anderer Menschen angewiesen sind
jemanden versorgen
einem Menschen das zur Verfügung stellen, was er braucht
abräumen
benutztes Geschirr in die Küche tragen
die Marmelade, -en einkochen
aus Obst (zum Beispiel Erdbeeren oder Kirschen) Marmelade herstellen
eindecken
Geschirr und Besteck auf einen Tisch legen
das/die Gericht, -e
hier: ein anderes Wort für Essen
der Speisesaal, die Speisesäle
großer Raum, in dem viele Menschen gleichzeitig essen können
der Veranstaltungsraum, die Veranstaltungsräume
großer Raum, in dem sich Menschen zu einem bestimmten Thema treffen und austauschen oder der für große Feste genutzt wird
das Diakonische Werk
eine Organisation der evangelischen Kirche, die viele soziale Dinge tut
die Lehrküche, -n
eine Küche, die so eingerichtet ist, dass darin Azubis ausgebildet werden können
der/die Umweg, -e
ein Weg, der zum Ziel führt, aber nicht der schnellste und direkteste Weg ist
hospitieren
sich etwas anschauen, um herauszufinden, ob man das machen möchte
Betten überziehen
schmutzige Wäsche vom Bett herunternehmen und frische Bettwäsche auf das Bett machen
der Dorfhelfer, die Dorfhelferin
jemand, der auf dem Land jeden Tag zu verschiedenen Familien fährt und sie im Haushalt unterstützt
der Diätassistent, die Diätassistentin
ein Beruf aus dem medizinischen Bereich, der sich mit Nahrungsaufnahme und der Zusammensetzung von Nahrungsmitteln beschäftigt
das handwerkliche Geschick
wenn jemand gut in handwerklicher Arbeit ist
das Einfühlungsvermögen
spüren zu können, wie sich jemand anders fühlt
die rechnerischen Fähigkeiten
gut rechnen können
FOTOS FREEPIK
Das solltest du mitbringen: Handwerkliches Geschick, Organisationstalent, Einfühlungsvermögen im Umgang mit Menschen, rechnerische Fähigkeiten (Haushaltsbudget), wirtschaftliches Denken
Zu Beginn dachte ich, man würde hauptsächlich kochen. Aber das ist nicht so. Die Ausbildung umfasst viele Bereiche: Küche, Speisesaal, Wäscherei, Hotel. Alles ist genau geregelt. Zum Beispiel: Wo am Tisch das Besteck liegen muss, wie serviert und abgeräumt wird und vieles mehr. Ich hätte nicht gedacht, dass es für all das genaue Regeln gibt.
FOTO DIAKONISSENHAUS STUTTGART
Mangelberuf in Deutschland: Nein
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WIR ZUSAMMEN
Pack die Badesachen ein! Die Badesaison hat begonnen TEXT DAVID J. OFFENWANGER
D
FOTOS MARION BLOMEYER
Auch wenn Schwimmen und Plantschen schöne Freizeitbeschäftigungen sind und vielen Menschen großen Spaß machen – es kann sehr, schnell sehr gefährlich werden. Besonders, wenn man nicht schwimmen kann! Jedes Jahr sterben hunderte Menschen durch Badeunfälle. Man überschätzt schnell die eigene Fitness oder bekommt einen Krampf im Wasser. Deshalb ist es wichtig, immer vorsichtig zu sein und nicht zu weit vom Ufer weg zu schwimmen. Gerade für Kinder sind Seen oder Schwimmbecken sehr gefährlich. Sie spielen am Wasser, fallen hinein und können nicht schwimmen und im schlimmsten Fall können sie ertrinken. Bis man das merkt, ist es oft schon zu spät.
er Sommer ist da. Die Tage sind lang und es ist oft bis spät am Abend hell. Und vor allem: Es ist heiß! Wo kann man sich abkühlen und den heißen Sommer genießen? Natürlich im Freibad oder am Badesee! Und wenn das Wetter mal schlechter ist: Dann gibt es immer noch Hallenbäder. Aber Vorsicht: Man muss gut schwimmen können.
Übrigens: In manchen Städten surfen die Menschen sogar in der Stadt. In München zum Beispiel gibt es die Surfer-Welle im Englischen Garten. Dort surfen Leute auf einer Welle in der Isar. Dieser Fluss fliest durch München. Man kann ihnen dabei fast das ganze Jahr zuschauen. Es hat sich eine richtige Surfer*innen-Szene entwickelt. Viele Tourist*innen sehen sich das Spektakel jeden Tag an. Es ist eine wirkliche Besonderheit. Es gibt sogar einen Film über die Surfer*innen in München. Er heißt „Keep Surfing“ und kommt manchmal im Fernsehen.
Die Badekultur in Europa ist sehr alt. Schon in der Antike bei den Griechen und Römern und später im Mittelalter sind Menschen baden gegangen. Damals hießen die öffentlichen Bäder „Badehaus“. Dort konnte man sich waschen, unterhalten, essen und sich auch medizinisch behandeln lassen. Die Badekultur in Europa und die Hamam des orientalischen Raumes beeinflussten sich dabei gegenseitig. Früher waren die Badehäuser oft die einzigen Orte, an dem die Menschen sich gründlich reinigen konnten. Man hatte keine Badezimmer mit Duschen oder Badewannen in der eigenen Wohnung. Heute sind Hallenbäder, also ein großes Haus mit Schwimmbecken, oft nur Freizeitorte. Das heißt: Man geht dort hin, um zu plantschen, zu rutschen, zu schwimmen, Wassersport zu treiben oder einfach nur um Spaß zu haben. Oder man macht „Wellness“ – das kommt aus dem Englischen und bedeutet Wohlbefinden: Man lässt es sich gut gehen und genießt das Leben. Zum Beispiel bei Massagen oder einem Dampf bad.
Eine Besonderheit sind Seebäder – See im Sinne von Meer. Da tun wir uns im Süden und der Mitte schwer des Landes schwer, wir haben kein Meer. Aber im Norden grenzt Deutschland an die Nordsee und die Ostsee. Dort gibt es viele Seebäder an den Stränden. Man kann Sandburgen bauen, in die Wellen springen und in einem Liegestuhl den Möwen zuhören. Manche Menschen surfen auf einem Surf brett in den Fluten oder Kiten: Das heißt man steht auf einem Brett und wird durch ein Segel vom Wind angetrieben. In manchen Badeanstalten, egal ob Badesee oder Freibad, gibt es manchmal FKK-Bereiche. FKK steht für: Freikörperkultur und bedeutet, dass man dort nackt baden und sich sonnen kann. Dabei geht es den Menschen, die FKK Bereiche nutzen, nicht um Sexualität. Es geht ihnen um Freiheit und ein besonders Erlebnis von Natur. Man muss sich also nicht erschrecken, wenn man manchmal am Wasser nackte Menschen sieht. Sie tun einem nichts!
Im Sommer schwimmen auch Menschen in der Isar und lassen sich treiben. Der Englische Garten in München ist dann manchmal wie ein Freibad: Viele Menschen laufen im Bikini oder in der Badehose herum. Auch in anderen Städten kann man in den Flüssen schwimmen. Aber auch hier muss man vorsichtig sein: Die Strömung ist oft stark und unberechenbar. Schnell ist man unter Wasser oder kommt nicht mehr an das Ufer zurück. Aber auch wenn man manchmal aufpassen muss: Baden gehen ist eine tolle Sache für Jung und Alt, Mann und Frau, Klein und Groß. Es macht Spaß, kostet nicht viel Geld und gehört einfach zum Sommer dazu. Man sollte die Gelegenheit nutzen, denn der Winter kommt sicher wieder. Dann kann man zwar immer noch in ein Hallenbad gehen. Aber draußen in der Sonne mit einem Eis, das ist schon etwas anderes.
Badespaß in München und Region Es gibt viele Hallenbäder in München. Z. B. die Olympia-Schwimmhalle oder das Nord-, Süd-, oder Westbad. Im Sommer kann man im Freien schwimmen, z. B. im Dantebad oder im Michaelibad. Alle Adressen und Öffnungszeiten findet man unter: www.swm.de/privatkunden/m-baeder/schwimmen oder www.muenchen.de/freizeit/mbaeder/ therme-erlebnisbad Im Sommer kann man auch einfach an einen See zum Baden gehen. In München gibt es viele schöne Badeseen, z. B. der Feldmochinger See, der Langwieder See oder der Feringasee. Einen guten Überblick bekommt man im Internet z. B. unter www.muenchen.de/freizeit/ badeseen-guide-11-seen-muenchen-umland
die Badesaison, -s
die Zeit im Jahr, in der es warm genug ist, um im Freien zu baden
die Antike
die Zeit zwischen 800 vor Christus bis ca. 600 nach Christus im Mittelmeerraum
das Mittelalter
die Zeit zwischen 600 n. Chr. Bis ca. 1500 n. Chr.
jmd. beeinflussen
auf jemanden oder etwas Einfluss nehmen, um etwas so zu verändern, wie man es gerne hätte
plantschen
im Wasser Spaß haben; Wasser umherspritzen
rutschen
auf einer Rutsche (steile, glatte Fläche) von oben in das Wasser gleiten
die Massage, -en
Behandlung, bei der mit den Händen der Körper gelockert und entspannt wird; zum Beispiel Nackenmassage oder Schultermassage
das Dampfbad, die Dampfbäder
in Raum, in dem sehr warme und feuchte Luft ist (Dampf); man nimmt ein Dampfbad zur Entspannung, Atmen und Schwitzen
der/die See, -n
größere Ansammlung von Wasser in der Landschaft (im Unterschied zu: "die See" = das Meer)
das/die Ufer
die Ränder eines Sees nennt man über; dort beginnt wieder das Land; sie können flach oder steil sein
der/die Kiosk, -e
ein kleines Geschäft, in dem man z. B. Getränke oder kleine Speisen kaufen kann
sonnenbaden
zum Spaß in der Sonne liegen, die Sonnenstrahlen genießen und braun werden
der Strand, die Strände
die Ränder von einem Meer nennt man Strand; dort beginnt wieder das Land; oft sind Strände aus Sand
die Sandburg, -en
ein kleines Gebäude aus Sand; vor allem Kinder formen Sandburgen zum Spaß; manchmal so groß, dass man sich hineinsetzen kann
die Welle, -n
eine kleine oder manchmal auch sehr große Erhöhung aus bewegtem Wasser auf der Wasseroberfläche
die Möwe, -n
ein mittelgroßer Vogel, der meistens an Seen, Meeren oder Flüssen lebt
sich überschätzen
eine zu hohe Meinung haben; etwas falsch einschätzen; etwas überbewerten; z. B.: "Ich habe gedacht, dass ich besser schwimmen kann. Ich habe meine Fähigkeiten überschätzt!"
der Krampf, die Krämpfe
schmerzhaftes Zusammenziehen von Muskeln
ertrinken
im Wasser untergehen und nicht mehr atmen können; durch Wasser sterben
die Szene, -n
hier: eine Gruppe von Menschen, die eine gemeinsame Zugehörigkeit, ein Verhalten oder ein Hobby haben
das/die Spektakel
ein spannendes Vorgang; eine Veranstaltung die viele Zuschauer anlockt
der/die Bikini, -s
Kleidungsstück zum Baden für Frauen; aus zwei Teilen bestehender, knapper Badeanzug
die Strömung, -en
fließende Bewegung von Wasser oder Luft
unberechenbar sein
man kann nicht vorher wissen, wie sich eine Person verhält = die Person ist unberechenbar in ihrem Verhalten
In Deutschland gibt es auch sehr viele Badeseen. Also öffentliche Seen, die ein schönes Ufer haben von dem man bequem und sicher in das Wasser kommt. Badeseen sind meistens kostenlos.
GRAFIKEN FREEPIK
Oder man geht in ein Freibad, oft mitten in der Stadt. Dort kann man auch in einem großen Wasserbecken unter freiem Himmel schwimmen. Oft gibt es dort auch einen Kiosk, in dem es Essen und Trinken gibt. Man kann am Ufer liegen und sonnenbaden, Pommes Frites essen oder ein Eis schlecken. Kinder laufen herum und machen ihre ersten Schwimmversuche und es riecht irgendwie nach Sommer. Freibäder kosten meistens zwischen 3 und 5 Euro Eintritt für Erwachsene. -8-
Kinderseite
Rapunzel
Ran an die Malstifte und viel Spaß mit dem lustigen Ausmalbild!
Ein deutsches Märchen von den Brüdern Grimm nacherzählt von JUDITH KAISER
E
Als der Prinz am Abend zum Turm kam und nach Rapunzel rief, warf die Hexe Rapunzels Haare hinunter. Der Prinz kletterte hinauf. Als er oben ankam, sah er aber nicht Rapunzel sondern die Hexe, die höhnte: „Aha. Du willst Rapunzel treffen, aber sie ist nicht mehr hier. Sie wird nie wieder zurückkommen.“ Der Prinz war so traurig und verzweifelt, dass er vom Turm sprang. Er überlebte den Sturz, aber die Dornen, die unten am Turm wuchsen, zerstachen ihm die Augen und machten ihn blind. Von nun an irrte er im Wald herum, aß, was er fand und jammerte jeden Tag darüber, Rapunzel verloren zu haben. Nach ein paar Jahren kam er in die Wüste, wo Rapunzel lebte. Als er ihre Stimme hörte, ging er darauf zu. Rapunzel erkannte ihn trotz der langen Zeit wieder, fiel ihm um den Hals und weinte. Zwei von ihren Tränen fielen auf die Augen des Prinzen und plötzlich konnte er wieder sehen. Der Prinz nahm Rapunzel mit in sein Königreich und heiratete sie. Und dort lebten sie noch lange und glücklich zusammen. Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute.
s waren einmal ein Mann und eine Frau. Sie wohnten in einem kleinen Haus. Durch eins der oberen Fenster konnten sie in den Nachbargarten sehen. Dort wuchsen sehr schöne Blumen und viele verschiedene Kräuter. Zwischen dem Garten und dem Haus stand eine hohe Mauer. Niemand traute sich, in den schönen Garten hineinzugehen, denn dort wohnte eine Hexe. Der Mann und die Frau wünschten sich schon lange ein Kind. Eines Tages wurde die Frau endlich schwanger. Der Mann und die Frau freuten sich sehr. Einige Monate später stand die Frau am Fenster und blickte in den Nachbargarten. Sie sah dort ein Beet und im Beet wuchsen schöne Rapunzeln. Der Frau gefielen die Rapunzeln sehr. Sie wollte sie unbedingt essen. Aber die Rapunzeln wuchsen im Garten der Hexe und dort traute sie sich nicht hinein. Der Frau ging es jeden Tag schlechter, weil sie die Rapunzeln sah, aber nicht essen konnte. Der Mann bemerkte, dass seine Frau litt und fragte sie: „Was ist los mit dir?“ Die Frau antwortete: „Ich würde so gerne diese Rapunzeln essen. Aber sie wachsen im Garten der Hexe und ich habe Angst vor ihr.“ Der Mann liebte seine Frau sehr und in der nächsten Nacht schlich er sich in den Garten und klaute fünf große Rapunzeln. Die Hexe war nirgends zu sehen. Die Frau freute sich sehr und aß alle Rapunzeln auf einmal auf. Sofort ging es ihr besser. Aber schon am nächsten Tag wollte sie wieder Rapunzeln essen. Also schlich sich der Mann noch einmal in den Garten der Hexe. Er riss zehn große Rapunzeln aus der Erde und wollte gerade gehen, da tippte ihm jemand mit langen, dünnen Fingern von hinten auf die Schulter. Es war die Hexe. „Was machst du da?“, krächzte sie. „Äh … nichts“, sagte der Mann ängstlich, „ich wollte mir nur Ihren Garten ansehen.“ „Und warum reißt du mir dann meine Rapunzeln raus?“, donnerte die Hexe und zeigte auf den Boden, wo die zehn Rapunzeln lagen, die der Mann im Schreck fallen gelassen hatte. „Ich … ich“, stotterte der Mann, aber ihm fiel keine Ausrede ein. „Ich sag dir was“, unterbrach ihn die Hexe, „du kannst so viele Rapunzeln mitnehmen, wie du möchtest.“ „Wirklich?“, fragte der Mann überrascht, „danke! Da wird sich meine Frau aber …“ „Aber“, fiel ihm die Hexe erneut ins Wort, „dafür will ich euer Kind haben, sobald es geboren wird.“ Der Mann hatte jetzt so große Angst, dass er sich nicht mehr traute, der Hexe zu widersprechen. Als die Frau nach neun Monaten ein Mädchen gebar, kam die Hexe dann auch sofort und nahm das Kind mit sich fort. Die Eltern waren sehr traurig und hilflos.
QUELLE ORIGINALTEXT https://www.grimmstories.com/de/grimm_maerchen/rapunzel
Das Mädchen wuchs bei der Hexe auf. Sie gab ihm den Namen Rapunzel. Rapunzel war ein sehr hübsches Mädchen. Sie hatte langes goldenes Haar. Als Rapunzel älter wurde, sperrte die Hexe sie in einen Turm ein, damit Rapunzel nicht weglaufen konnte. Der Turm hatte keine Türen, nur ein kleines Fenster ganz oben. Die Hexe kam jeden Tag vorbei. Sie stellte sich unter das Fenster und rief: „Rapunzel, Rapunzel, lass mir dein Haar herunter!“ Rapunzel kam dann ans Fenster, wickelte ihre Haare um einen Haken und ließ das Ende offen nach unten fallen. Die Hexe packte die Haare und kletterte daran nach oben.
die Mauer, -n
Wand aus Stein
die Hexe, -n
Frau in Märchen, die zaubern kann, auf einem Besen fliegt und oft böse ist
schwanger
eine Frau, die ein Kind in ihrem Bauch hat
das/die Beet, -e
eine kleine oder große Fläche im Garten, wo Pflanzen angepflanzt werden
die Rapunzel, -n
eine bestimmte Salatsorte (Feldsalat), in diesem Märchen der Name des Mädchens
leiden
Schmerzen oder Kummer haben, sich nicht wohl fühlen
schleichen
leise gehen, damit man nicht gehört wird
klauen
stehlen, rauben, etwas nehmen, ohne es zu bezahlen
nirgends
nirgendwo, an keinem Ort
ausreißen
hier: aus der Erde ziehen
tippen
hier: klopfen, berühren, anstupsen
krächzen
mit leiser, heiserer Stimme sprechen
heiser
kratzig, rau, stimmlos
donnern
brüllen, schreien, auch: das Geräusch bei einem Gewitter, das nach dem Blitz kommt
der/die Schreck, -en
Angst, Entsetzen, Erschrockenheit
stottern
stockend sprechen, stammeln, nicht richtig reden können
einfallen
eine Idee haben, sich erinnern, einen Gedanken haben
die Ausrede, -n
Rechtfertigung, Lüge, ein falscher Grund
jemanden unterbrechen
jemanden nicht ausreden lassen
jemandem ins Wort fallen jemanden nicht ausreden lassen
Eines Tages ritt der Sohn des Königs durch den Wald. Plötzlich hörte er einen sehr schönen Gesang. Er blieb stehen und versuchte zu erkennen, woher der Gesang kam. Nach einer Weile fand er den Turm. Er wollte hinein aber er fand keine Tür. Deshalb kam er am nächsten Tag wieder. Und am übernächsten. Und am überübernächsten. Eines Tages sah der Prinz die Hexe, wie sie zu Rapunzel hinaufrief. Als die Hexe weg war, ging der Prinz zum Turm und rief: „Rapunzel, Rapunzel, lass mir dein Haar herunter!“ Rapunzel warf ihre Haare hinab und der Prinz kletterte hinauf. Zuerst erschrak Rapunzel, als sie den Prinzen sah. Er aber war sehr freundlich und sagte ihr: „Du singst so schön. Ich bin deinem Gesang bis hierher gefolgt und ich komme jeden Tag wieder. Du hast mir mein Herz geöffnet.“ Da verlor Rapunzel ihre Angst und freute sich. Der Prinz wollte Rapunzel heiraten, aber beide wussten nicht, wie sie dem Turm entfliehen könnte. Schließlich hatte Rapunzel eine Idee: „Komm jeden Abend und bring mir Seide mit. Daraus flechte ich ein Seil und daran kann ich mich dann abseilen und fliehen.“ Und so machten sie es. Die Hexe merkte lange Zeit nichts. Eines Tages aber sagte Rapunzel aus Versehen zur Hexe: „Du brauchst viel länger hier hoch als der Prinz.“ Die Hexe wurde sofort zornig und schrie: „Was?? Ein Prinz kommt hier her? Wie kannst du mich nur so betrügen. Ich habe mich jahrelang um dich gekümmert!“ Sie war so wütend, dass sie Rapunzels Haare packte und mit einer Schere abschnitt. Dann schickte sie Rapunzel in die Wüste, wo sie in großem Elend leben musste.
GRAFIKEN EVA HILLREINER (MITTE), FREEPIK (OBEN)
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sich etwas trauen
mutig sein, etwas tun, vor dem man Angst hat
gebären
ein Kind kriegen
einsperren
einschließen, gefangen nehmen in einem Raum
der Turm/die Türme
ein großes rundes Gebäude, oft aus Stein
etwas um etwas anderes wickeln
etwas um etwas anderes binden
der/die Haken
Befestigung, Stütze aus Metall, Holz oder Kunststoff
die Idee, -n
Einfall, Erinnerung, Gedanke zur Lösung eines Problems
die Seide, -n
ein bestimmter Stoff, der sehr stark ist
flechten
weben, binden, knoten, knüpfen
abseilen
mithilfe eines Seils von einem hohen Gebäude herunterklettern
etwas merken
etwas erkennen, wahrnehmen, durchschauen
aus Versehen
ungewollt, zufällig, ohne Absicht
zornig
wütend, böse, verärgert, aufgebracht
jemanden betrügen
jemanden hintergehen, täuschen
die Wüste, -n
eine Gegend, wo es nur Sand gibt, z. B. die Sahara
das Elend
Unglück, Leid, Kummer, Not, Armut
höhnen
spotten, auslachen, schadenfroh sein
verzweifelt
elend, hoffnungslos, ausweglos
der Sturz/die Stürze
Fall, Absturz
der/die Dorn, -en
Nadel, Stachel einer Pflanze
blind
wenn man nicht sehen kann
herumirren
ohne Ziel durch die Gegend laufen
KOMPASS
INFOS, TIPPS & TERMINE IN MÜNCHEN
Die Organisation Donna Mobile bietet Fahrradkurse für Migrantinnen an. Für Anfängerinnen mit und ohne Vorkenntnissen. Man lernt etwas über die Funktionen des Fahrrads, wie man fährt und welche Verkehrsund Sicherheitsregeln es in Deutschland gibt. Es gibt Grundkurse, Fortgeschrittenenkurse, geschlossene Kurse und Ausflüge. Für den Kurs braucht man einen Fahrradhelm, bequeme Kleidung, eine Regenjacke wenn es regnet und bei Barzahlung eine Quittung über die Teilnahmegebühr. Wann?: die Kurstermine erfahren Sie auf der Website von Donna Mobile unter https://www.donnamobile.org/ fahrradkurse | Wo?: je nach Kurs gibt es verschiedene Treffpunkte | Anmeldung telefonisch (089 - 50 50 05) oder per E-Mail (info@donnamobile.org) | Kosten: 40 Euro pro Kurs und 10 Euro pro Ausflug, eine Förderung durch das Referat für Gesundheit und Umwelt und durch Bildungslokale ist möglich
Schwimmkurse für Frauen und Mädchen
Die Organisation Donna Mobile bietet Schwimmkurse für Frauen und Mädchen an. Die Schwimmkurse finden in der Bergmannschule und in der Feldbergschule statt. Wann?: die Kurstermine erfahren Sie auf der Website von Donna Mobile unter https://www.donnamobile.org/ schwimmkurse | Wo?: in der Bergmannschule (Bergmannstr. 36, 80339 München) und in der Feldbergschule ( Feldbergstr. 85, 81825 München) | Informationen und Anmeldung unter: 089-50 50 05 oder info@donnamobile.org
Kostenloses Free & Easy Musikfestival
Das Free & Easy Festival ist ein 18-tägiges, kostenloses Musik-, Film- und Kulturfestival auf dem Backstage-Gelände in München. Seit einigen Jahren gibt es neben 200 Konzerten, Film und Kultur
auch das Angebot „Free Easy Politics“. Hier finden interessante Gespräche zu vielen, politisch aktuellen Themen statt. Wann?: Alle Programme finden Sie auf der Website vom Backstage unter https://backstage.info/infos2 | Wo?: in der Reitknechtstr. 6 (ehemals Wilhelm-Hale-Str. 38, 80639 München) auf dem gesamten Backstage-Gelände | Programm und Beginn: 19.07. - 05.08.2018, weitere Infos finden Sie hier: https:// backstage.info/das-festival
Willkommen im Kino!
Die Programmreihe „Willkommen im Kino!“ zeigt europäische und amerikanische Unterhaltungsfilme für Deutschlernende – Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Die Filme erzählen auf humorvolle Art von großen Herausforderungen und ungewöhnlichen Freundschaften, von Helden und Antihelden. Sie werden auf Deutsch und – falls vorhanden – mit deutschen Untertiteln gespielt. Das Programm beinhaltet eine liebevolle Filmauswahl und bietet Ihnen ein spannendes Kinoerlebnis. Alle Kinotermine finden Sie hier https://www.muenchnerstadtbibliothek.de/info-service/ interkulturell/gefluechtete Wann?: jeden Dienstag um 15:00 Uhr im Film-Studio der Musikbibliothek der Münchner Stadtbibliothek Am Gasteig. | Eintritt frei | Wo?: im Gasteig (Rosenheimer Str. 5, 81667 München)
München summt!
Das Projekt „München summt!“ möchte allen interessierten großen und kleinen Münchnern ermöglichen, ihre Stadtbienen kennenzulernen. Ein Besuch bei den Bienen bietet einen faszinierenden Einblick in eine ganz andere Welt! Besuchen Sie die Bienen an der Seidlvilla und lernen Sie, warum Bienen für uns so wichtig sind. Einfach mal vorbeischauen: Imker Harald Weiß ist immer freitags von 15:00 – 17:00 Uhr (bei gutem Wetter) bei seinen Bienenvölkern im Garten der Seidlvilla. Dort können Sie ihm bei seiner Arbeit
als Imker zusehen und Fragen stellen. Kommen Sie doch einfach vorbei. Wann?: immer freitags ab 15:00 Uhr | Wo?: Seidlvilla Verein e. V., Nikolaiplatz 1b, 80802 München | Eintritt frei | Mehr Informationen: www.muenchen. deutschland-summt.de/seidlvilla.html
Münchner Hofflohmärkte
Hausanwohner verkaufen Dinge im eigenen Hof oder Garten. Zusammen mit den Nachbarn, der Familie und Freunden finden im gesamten Viertel viele Hof- oder Gartenflohmärkte statt. Bis zu 250 Hausgemeinschaften nehmen an diesem Verkaufstag teil – ganze Häuserblöcke machen mit. Perfekt, um mit der Familie spazieren zu gehen, neue Viertel und Hinterhöfe zu erkunden und neue Lieblingsstücke zu kaufen. Hofflohmärkte und Gartenflohmärkte finden in bekannten Stadtteilen statt. Wann?: der nächste Termin: Haderner Hofflohmärkte am Samstag, 14. Juli von 10:00 – 16:00 Uhr | Eintritt frei | einen genauen Überblick über die kommenden Termine finden Sie hier: https://www. hofflohmaerkte.de/muenchen
Sprachcafé Deutsch
Lockere Gespräche und Unterhaltungen auf Deutsch? Das bietet das Sprachcafé für Deutschlernende aus allen Ländern und für jedes Alter. Möchten Sie gemeinsam Deutsch sprechen und sich austauschen? Aktiv Ihr mündliches Deutsch verbessern und dabei neue Menschen kennenlernen? Dann kommen Sie gerne vorbei. Wann?: jeden Dienstag von 17:00 - 18:00 Uhr | Eintritt frei | Wo?: Stadtbibliothek Am Gasteig, Forum, Ebene 1.1 (Rosenheimer Str. 5)
Willkommen in der Münchner Stadtbibliothek
In den 21 Stadtteilbibliotheken und der Münchner Stadtbibliothek Am Gasteig können Asylbewerber*innen ein großes Angebot kostenlos nutzen. Den Informationsflyer gibt es in über 20 Sprachen. Er liegt in allen Stadtbibliotheken
aus oder kann heruntergeladen werden unter www.muenchner-stadtbibliothek. de. Das Angebot ist vielseitig: ein buntes Medienangebot, die Bibliothek als Lernort und Treffpunkt oder Deutschlernen am Computer mit Asylplus e.V.. Der Bibliotheksausweis ist für Asylbewerber*innen kostenlos. Anmelden können sich alle, die in einer Unterkunft in München und Umgebung leben. Wann?: zu den Öffnungszeiten des Gasteigs | Eintritt frei | Wo?: im Gasteig (Rosenheimer Str. 5, 81667 München)
Münchner Familienpass
Auch dieses Jahr bietet der Münchner Familienpass das ganze Jahr hindurch spannende Unternehmungen und jede Menge Ermäßigungen für die gesamte Familie. Der Pass gilt für zwei Erwachsene und bis zu vier Kinder - das verwandtschaftliche Verhältnis spielt keine Rolle! Das Angebot umfasst Führungen durch verschiedene Museen, spannende Exkursionen durch die Natur, kreative und handwerkliche Kurse, Tanz, Musik, Yoga, Imkern und vieles mehr. Wer Ideen zur sinnvollen Freizeitgestaltung gemeinsam mit Kindern sucht, wird mit dem Familienpass auf jeden Fall fündig! Zahlreiche familienfreundliche Unternehmen helfen mit, das Familienbudget zu entlasten – und neue Ausflüge zu starten. Wann?: das ganze Jahr hindurch | Eintritt: 6 Euro | Alle Infos und Orte unter: www.muenchen.de/familienpass
Für Kinder: Der Münchner Ferienpass
Der Münchner Ferienpass 2017/2018 ist für alle Kinder und Jugendlichen im Alter von 6 bis 17 Jahren, die ihre Ferien in München und Umland verbringen wollen. Er bietet viele Tipps für aufregende Unternehmungen in und um München, kostenlos bzw. zu stark ermäßigten Preisen. So gibt es ein neues Museum in München, das Museum of Urban & Con-
TEXT & REZEPT IMR AAN SAFI / BRIGITTE SCHNOCK
temporary Art. Außerdem werden viele neue museumspädagogische Angebote, ein Malworkshop „Oktoberfest Kreativ“ und vieles mehr angeboten. Bei den Kombiangeboten dürfen Erwachsene mit Familienpass Kinder mit Ferienpass in den Ferien begleiten. Auch hier gibt es Neues zu entdecken, Erwachsene können mit Kindern gemeinsam z. B. an einem Kochworkshop teilnehmen. Der Ferienpass berechtigt zu beliebig vielen Besuchen in den Freibädern während der Pfingst- und Sommerferien (gegen Vorlage des Ferienpasses). Wann?: Alle Ferien | Kosten: 10-14 Euro | Wo?: Online unter: www.muenchen.de/ ferienpass oder in der Stadtinformation im Rathaus | Achtung: bitte ein Foto des Kindes mitbringen
Vorlesen mit den Lesefüchsen
Jeden Dienstag gibt’s für alle Kinder ab 5 Jahren bei den „Lesefüchsen“ spannende Geschichten auf die Ohren: Gruselige Abenteuer, witzige Bilderbücher, lustige Geschichten, und und und! Schaut doch einfach mal vorbei und lasst euch ein in eine neue Welt. Wann?: Dienstag, 31.07, 15:30 Uhr | Eintritt frei | Wo:? Stadtbibliothek Am Gasteig (Rosenheimer Str. 5)
Eröffnung des Sommerferien-Leseclubs 2018
„Bitte nicht öffnen!“ steht auf dem geheimnisvollen Päckchen, das Nemo bekommt. Also macht Nemo es auf … eine spannende Reise beginnt und lässt Kinderherzen höher schlagen. Falls Ihre Kinder gerne lesen oder Geschichten vorgelesen bekommen, sind Sie herzlich eingeladen, mit Ihren Kindern, ab 8 Jahren, beim Leseclub vorbeizukommen und der Autorin Charlotte Habersack zu lauschen. Wann?: Mittwoch, 18.07, 15:00 Uhr | Eintritt frei | Wo?: Stadtbibliothek Am Gasteig, Forum, Ebene 1.1 (Rosenheimer Str. 5)
Essen ist Heimat
Kartoffelliebe – Kachaloo wo Maast Kartoffeln und die deutsche Küche, das ist eine große Liebe. Bratkartoffeln, Reibekuchen, Kartoffelknödel … So viele traditionelle Rezepte drehen sich um die Kartoffel, und dann gibt es natürlich den KARTOFFELSALAT. Wahrscheinlich gibt es so viele verschiedene Rezepte für den Kartoffelsalat wie Regionen in Deutschland und dann hat fast jede Familie noch einmal ihre eigene Rezeptur. Kartoffeln sind auch in der afghanischen Küche sehr beliebt. Besonders lecker ist Kachaloo wo Maast. Gerade jetzt zur Grillsaison steht Kartoffelsalat hoch im Kurs, denn er schmeckt super zu gegrilltem Fleisch oder Fisch. Auch lässt sich Kartoffelsalat gut vorbereiten und ist ein ideales Mitbringsel zu einer Party. Hier ein leckeres Rezept für einen Kartoffelsalat mit Mayonnaise und viel frischem Gemüse.
sich um etwas drehen
etwas ist ein sehr wichtiges Thema, mit dem sich viele Menschen beschäftigen
hoch im Kurs stehen
beliebt sein
das/die Mitbringsel
ein kleines Geschenk, das man zu einer Party mitbringt, z. B. ein Salat oder ein Getränk
darüberstreuen
etwas über etwas verteilen
dekorieren
schmücken, gestalten, verschönern
ZUTATEN (für vier Personen): 1 kg Kartoffeln (Sorte ‚festkochend‘), 1 kleiner Bund Radieschen, 1 kleine Salatgurke, 300 g Cocktailtomaten, 3 Charlottenzwiebeln, 4 hart gekochte Eier, 6 Esslöffel Mayonnaise aus dem Glas, 6 Esslöffel Natur-Joghurt, 2 Esslöffel Sahnemeerrettich aus dem Glas, 1 Esslöffel Senf, 6 Esslöffel Essig, Pfeffer und Salz, Schnittlauch ZUBEREITUNG:
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Kartoffeln in der Schale kochen, dann die Schale entfernen und die Kartoffeln in Würfel schneiden.
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Radieschen und Gurke waschen und in Scheiben oder Würfel schneiden. Zwiebeln fein hacken. Alles in die Schüssel mit den Kartoffeln geben und vorsichtig unterheben.
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Die Masse in eine Servierschüssel umfüllen. Schnittlauchröllchen darüberstreuen. Eier vierteln, Tomaten halbieren und beides am Rand entlang dekorieren. Den Kartoffelsalat bis zum Servieren abgedeckt im Kühlschrank lagern.
Mayonnaise, Sahnemeerrettich, Joghurt, Senf, Essig, Pfeffer und Salz in einer großen Schüssel mit dem Schneebesen gut verrühren. Kartoffeln hinzufügen und mit einem Löffel vorsichtig unter die Sauce heben.
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Über die Autoren: Imraan Safi kommt aus Afghanistan und macht gerade eine Ausbildung. Brigitte Schnock ist Soziologin und arbeitet seit 2015 im Bereich Flucht und Migration. Beide sind bei ArrivalAid als Anhörungs- und Klagebegleiter tätig und veröffentlichen auf ihrem Blog www.zusammenkochen. com regelmäßig Rezepte und Tipps rund um das Thema „Afghanisch Kochen in Deutschland“. Außerdem schreiben sie für die ArrivalNews.
GRAFIKEN FREEPIK
Fahrradkurse für Migrantinnen
MARKTPLATZ
STELLENANGEBOTE IN MÜNCHEN UND UMGEBUNG Zeitungszusteller (m/w)
Aushilfe in der Gastronomie (m/w)
Mindestalter 18 Jahre, faire und leistungsgerechte Bezahlung mit Nachtzuschlag, bezahlter Urlaub, morgens um 6.00 Uhr bereits Feierabend, tägliche Arbeitszeit ca. 2 Stunden, Zustellbezirk in Ihrer Nähe HEIMATZEITUNGEN Kontakt: vertrieb@merkur.de merkur.de tz.de oder 089/5306-134
Anforderung: Deutsch B1, Vorerfahrung im Verkauf Aufgaben: Kundenservice, Kasse und Bedienung, Vorbereiten von Getränken und kleinen Speisen Ort/Zeit: Verschiedene Arbeitsorte in München Kontakt: info@social-bee.de
Zeitungsausträger (m/w)
Anforderung: Deutsch A2, höchste Zuverlässigkeit, Bereitschaft in der Nacht und draußen zu arbeiten Aufgaben: Sortieren der Zeitung, Lieferung mit dem Fahrrad Ort/Zeit: Verschiedene Arbeitsorte in München Kontakt: info@social-bee.de
Ausbildung Einzelhandelskaufmann/-frau
Schuhgeschäft in Waging am See sucht Auszubildende/n Anforderung: Deutschkenntnisse B1, Spaß am Kundenkontakt, offenes und freundliches Auftreten. Kontakt: jobs@arrivalaid.org
Fleischfachverkäufer (m/w)
Anforderung: Deutsch B1- B2, Vorerfahrung im Verkauf Aufgaben: Verkauf an der Fleischtheke Ort/Zeit: München Stadt Kontakt: info@social-bee.de
Schuh- und Taschenreiniger (m/w)
Professionelles Schuhreinigungs-Unternehmen sucht Mitarbeiter für neuen Standort in München. Zunächst als Minijob, später auch Übernahme in Vollzeit. Anforderungen: Deutschkenntnisse A2, gute Englischkenntnisse Kontakt: jobs@arrivalaid.org
Gabelstaplerfahrer/Hubstaplerfahrer (m/w) Anforderung: Deutsch A2 – B1, Staplerschein, Fahrerfahrung Aufgaben: Gabelstapler fahren, Lagertätigkeiten Ort/Zeit: München Stadt Kontakt: info@social-bee.de
Event Assistant (m/w)
Event Location in München sucht Unterstützung bei der Organisation von Veranstaltungen und Workshops in Teilzeit. Anforderungen: Deutschkenntnisse mindestens B1, gute Englischkenntnisse, Zuverlässigkeit, hands on! Kontakt: jobs@arrivalaid.org
Briefträger (m/w)
Anforderung: Deutsch B1, Zuverlässigkeit Aufgaben: Zustellen von Briefen mit dem Fahrrad Ort/Zeit: Verschiedene Arbeitsorte in München Kontakt: info@social-bee.de
Helfer Supermarkt (m/w)
Anforderung: Deutsch A2 Aufgaben: Waren sortieren, Geschäft sauber halten, Regale einräumen Ort/Zeit: Verschiedene Arbeitsorte in München Kontakt: info@social-bee.de
Kommissionierer/Lagerhelfer (m/w)
Anforderung: Deutsch A2 – B1, körperliche Belastbarkeit Aufgaben: Kommissionieren, Be- und Entladen, Inventur Regale auffüllen, Kontrolle der Bestände Ort/Zeit: Eching und Inning am Ammersee Kontakt: info@social-bee.de
Verkäufer (m/w)
Anforderung: Deutsch B1, Erfahrung im Verkauf, Bereitschaft zur Samstagsarbeit Aufgaben: Verkauf in einer Bäckerei oder Biomarkt, Organisation der Filiale, Kasse, Kundenkontakt Ort/Zeit: Verschiedene Arbeitsorte in München Kontakt: info@social-bee.de
Möbelmonteur (m/w)
Anforderung: Deutsch A2-B1, körperliche Belastbarkeit Aufgaben: Auf bau von Möbel, Montage von Küchen Ort/Zeit: Olching/Mammendorf Kontakt: info@social-bee.de
Produktionshelfer (m/w)
Anforderung: Deutsch B1, handwerkliches Geschick Aufgaben: Formenbau mit Metall und Kunststoff Ort/Zeit: Oberpframmern Kontakt: info@social-bee.de
Lagerhelfer (m/w)
Anforderung: Deutsch A2 Aufgaben: Allgemeine Lagertätigkeiten, Ein- und Ausräumen der Ware, Kommissionieren Ort/Zeit: Verschiedene Arbeitsorte in München Kontakt: info@social-bee.de
Aushilfe in der Küche und im Lager (m/w)
Anforderung: Deutsch A2-B1, Bereitschaft zur Schichtarbeit Aufgaben: Vorbereitung der Speisen, Essensausgabe, Küchenlager, Regale auffüllen, Kontrolle der Bestände Ort/Zeit: Brunnthal Kontakt: info@social-bee.de
Aushilfe in der Pflege (m/w)
Anforderung: Deutsch A2-B1, körperliche Belastbarkeit, Erfahrung im Bereich Pflege Aufgaben: Altenpflege Ort/Zeit: München Stadt Kontakt: info@social-bee.de
Produktionshelfer in der Veranstaltungstechnik (m/w)
Anforderung: Deutsch B1 + Englisch, handwerkliches Geschick, bereit für flexible Arbeitszeiten Aufgaben: Auf- und Abbau der Technik, Vorbereitung von Materialien Ort/Zeit: Taufkirchen + Messe München Kontakt: info@social-bee.de
Wir freuen uns auf Ihre Anzeige in der nächsten ArrivalNews-Ausgabe! Bitte wenden Sie sich an redaktion@arrivalaid.org
IT (m/w)
Anforderung: Deutsch B1-B2, Erfahrung im IT-Bereich Aufgaben: Verschiedene Bürotätigkeiten, Arbeiten am Computern mit verschiedenen Programmen Ort/Zeit: München Stadt Kontakt: info@social-bee.de -11-
MARKTPLATZ
WEITERE ANGEBOTE IN MÜNCHEN UND UMGEBUNG
RÜCKBLICK: Career Day 2018 Am Freitag, dem 29. Juni fand bereits der zweite IntegrAid Career Day in diesem Jahr in den Räumlichkeiten der Ev. Bildungsakademie statt. Die von ArrivalAid organisierte Jobmesse für Menschen mit Flucht- und Migrationshintergrund war dabei wieder ein voller Erfolg. Über 200 Gäste schlenderten den Nachmittag über zwischen den 22 Ständen von Unternehmen, Organisationen und sonstigen Arbeitgebern entlang. Ein ganz besonderes Highlight: Bei den beiden Profis der Fotoagentur Fromm & Wild Photography konnten unsere Gäste auch gleich professionelle Bewerbungsfotos vor Ort anfertigen lassen. Durch die Unterstützung der Kollegen*innen von ArrivalAid Jobs & Careers beim Schreiben von Lebensläufen, stand ersten Bewerbungsgesprächen dann nichts mehr im Weg. Wir bedanken uns bei allen Teilnehmern*innen und Unterstützern*innen für einen erfolgreichen Career Day! TEXT DAVID J. OFFENWANGER
Kochevent zum Ende des Ramadan am 21. Juni 2018
FOTO JULIA FROMM + THOMAS WILD
Am 21. Juni feierten Ehrenamtliche und Geflüchtete von ArrivalAid gemeinsam das Ende des Ramadan 2018. Und wie ginge das besser als mit einem guten Essen? Es gab drei Gerichte aus Afghanistan: Kabile, Ashak und Khoresht Bamieh. Kabile ist ein Reisgericht mit Lamm und Rosinen. Ashak sind mit Lauch und Koreander gefüllte Teigtaschen. Sie werden gekocht und mit einem Knoblauch-Dip serviert. Khoresht Bamieh sind geschmorte Okra-Schoten. Am Ende wurden alle mit einem leckeren Essen belohnt. Wir danken den fleißigen Köch*innen, Organisator*innen und allen, die dabei waren und mit uns gefeiert haben!
B
TEXT JUDITH KAISER
Jetzt mitmachen und Menschen mit Fluchtund Migrationshintergrund bei der Jobsuche unterstützen!
Scho n 2 Stu ab nden pro W oche
ArrivalAid sucht ehrenamtliche Jobmentor*innen, die im Rahmen eines dreimonatigen Mentorings Geflüchtete und Menschen mit Migrationshintergrund in München bei der Arbeits- und Ausbildungssuche unterstützen. Wir bieten eine professionelle, persönliche Betreuung, regelmäßige Fortbildungen und Supervisionen. Weitere Infos auf der Rückseite und auf:
www.arrivalaid.org/mitmachen
Wir haben die Texte in dieser ArrivalNews-Ausgabe mit Sternen markiert. Daran kann man den Schwierigkeitsgrad erkennen: Anspruchsvoller Text
Moderater Text
Einfacher Text
IMPRESSUM
WAS IST ARRIVALAID? ArrivalAid ist eine gemeinnützige Organisation zur Unterstützung von Geflüchteten. In zwei eigenständigen Projekten – der ArrivalAid Anhörungsbegleitung und der ArrivalAid Integrationsbegleitung – bereiten unsere qualifizierten Ehrenamtlichen zunächst Asylsuchende auf deren Anhörungstermin beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) vor. Danach unterstützen wir anerkannte Geflüchtete bei deren ersten und drängendsten Integrationsschritten.
ArrivalAid gemeinnützige UG (haftungsbeschränkt)
ARRIVALAID STANDORTE
Die ArrivalAid Integrationsbegleitung ist zudem Anfang 2017 als Pilotprojekt in München gestartet. Anerkannte Geflüchtete werden von qualifizierten Ehrenamtlichen bei den wichtigsten Integrationsschritten nach der Anerkennung unterstützt.
Herausgeber: David J. Offenwanger und David Prochnow Redaktion: Judith Kaiser Adlzreiterstr. 8 80337 München
Die ArrivalAid Anhörungsbegleitung wird in München, Düsseldorf, Frankfurt am Main, Stuttgart und Köln angeboten. Die ArrivalAid Integrationsbegleitung und die ArrivalAid Akademie sind bereits in München gestartet.
Teil der Integrationsbegleitung ist die ArrivalAid Akademie, in der Geflüchtete und Helfer viel Wissenswertes erfahren. Die Akademie ist kostenlos und steht für alle offen.
Die ArrivalAid Anhörungsbegleitung ist in München (Gründungsstandort seit 2015), Düsseldorf, Frankfurt am Main, Köln und Stuttgart aktiv.
info@arrivalaid.org Tel.: 089 / 5528 5176 Fax: 089 / 20205365 Die Gesellschaft ist beim Amtsgericht München HRB 219221 eingetragen.
Layout: diefirmendesigner.de Grafik: Marion Blomeyer -12-
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