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Ausgabe 05/2018 München

Page 1

Der komplette Spielplan zur WM auf Seite 5 WWW.ARRIVALAID.ORG

ZEITUNG FÜR NEUBÜRGER*INNEN

AUSGABE MÜNCHEN 05/2018

Wer wird Weltmeister?

E

ndlich geht es wieder los! Am 14. Juni startet die Fußballweltmeisterschaft in Russland. Sie wird auch WM genannt. 32 Nationalmannschaften wollen Weltmeister werden. Mehr als eine Million Fans kommen nach Russland. Und mehrere Milliarden Menschen schauen am Fernseher zu. Das Turnier Die 32 Mannschaften spielen in acht Gruppen. Jede Gruppe hat vier Teams. In den Gruppen spielen alle Teams einmal gegeneinander. Die zwei besten Teams jeder Gruppe kommen ins Achtelfinale. Danach kommen das Viertelfinale, das Halbfinale und am 15. Juli das Finale. Insgesamt gibt es 64 Spiele. Sie finden in 12 Stadien statt. Fans auf der ganzen Welt wollen die Spiele live im Fernsehen sehen. Nach deutscher Zeit starten die Spiele zwischen 14:00 und 20:00 Uhr. Man kann also nach dem Mittagessen den ganzen Tag Fußball gucken. Zu Hause und in der Kneipe. Oder im Büro, wenn der/die Chef*in es nicht mitbekommt. Es gibt ein paar neue Spielregeln. Zum ersten Mal bei einer Weltmeisterschaft gibt es den Videobeweis. Das bedeutet: Manchmal ist sich der Schiedsrichter bei einer Entscheidung nicht sicher. Dann kann er per Funkgerät seine Assistenten um Hilfe fragen. Und er kann sich die strittige Spielsituation noch einmal auf einem Bildschirm ansehen. Die zweite Änderung: In der Verlängerung können beide Teams ein viertes Mal auswechseln. Bis jetzt waren nur drei Auswechslungen möglich. Die dritte Änderung: Die Trainer dürfen jetzt während der Spiele telefonieren. Zum Beispiel mit einem Berater oder einer Beraterin auf der Tribüne, der/die ihnen Tipps gibt.

TEXT PAUL KUHLMANN

GRAFIK MARION BLOMEYER

 

Mohamed Salah vom FC Liverpool ist Die Fußball-WM in Russland ist auch Die Favoriten Deutschland, Brasilien und Spanien sind der Star der Mannschaft. Im Champions ein politisches Thema. In Europa und die Top-Favoriten auf den Titel. In der League Finale hat er sich aber verletzt. den USA kritisieren viele Politiker*innen Russland: Wegen der Kriege Russlands WM-Qualifikation waren sie die besten Wird er schnell genug wieder fit? in Syrien und der Ukraine. Wegen des Mannschaften. Alle drei Teams haben Anschlags auf den Agenten Sergej Skrieine sehr gute Mischung aus jungen pal und seine Tochter in London. Einige Talenten und erfahrenen Spielern. In deutsche Politiker*innen wollen desvielen Wettbüros steht Deutschland halb nicht zur WM nach Russland auf Platz 1. Danach kommt Brareisen. Außerdem sagen einisilien. Im März 2017 verloren ge Menschen, dass russidie Deutschen aber in einem sche Sportler dopen. Auch Testspiel 0:1 gegen die BraGruppe A Gruppe B Gruppe C Gruppe D russische Fußballer. Ob silianer. Auch Frankreich Frankreich Russland Portugal Argentinien deutsche Fußballer hat wieder eine sehr dopen? Darüber wird gute Mannschaft. Es Australien Island Saudi-Arabien Spanien wenig berichtet. gibt viele junge Stars in der Offensive. Aber Peru Kroatien Ägypten Marokko Alle Spiele laufen in die Mannschaft hat Dänemark Nigeria Uruguay Iran den FernsehsenSchwächen in der dern ARD und ZDF Defensive. Portugal und im Internet. ist 2016 EuropameisSeit der WM 2006 in ter geworden. Wenn Gruppe E Gruppe F Gruppe G Gruppe H Deutschland schauChristiano Ronaldo Brasilien Deutschland Belgien Polen en viele Menschen viele Tore schießt, die Spiele zusammen klappt es vielleicht. Schweiz Mexiko Panama Senegal draußen im Freien. Das Belgien ist ein Geheimnennt man Public Viefavorit auf den Titel. ItaCosta Rica Schweden Tunesien Kolumbien lien ist eigentlich immer wing. Möglichkeiten zum stark. Aber die Italiener Serbien Südkorea England Japan Public Viewing in München haben sich dieses Mal nicht gibt es wahrscheinlich im für das Turnier qualifiziert. Zum Englischen Garten, auf der Theersten Mal seit 1958. Das ganze resienwiese oder im Olympiapark. Land trauert. Es gibt aber noch keine Termine. Drinnen kann man die Spiele in vielen KneiIn den Gruppen B, E und G sind besonpen und Restaurants sehen. ders viele starke Teams. In Gruppe B Die Weltmeisterschaft in Deutschland kommen wahrscheinlich Spanien und In der Zeit der Weltmeisterschaft sieht Und wer wird Weltmeister? In England Portugal weiter. In Gruppe E ist Serbien man viele Deutsche jubeln, schreien und gibt es ein Sprichwort: Fußball ist ein nicht schlecht. Aber gegen Brasilien und feiern. Außerdem tragen viele Menschen einfaches Spiel: 22 die Schweiz wird es schwer. In Gruppe Deutschlandfahnen, z. B. an den Autos. Männer oder Frauen G sind England und Belgien die klaren Und die Menschen singen die Natio- jagen 90 Minuten lang Favoriten. Russland hat die leichtes- nalhymne. Das passiert sonst selten. Vie- einem Ball nach, und te Gruppe bekommen. Trotzdem wird le Fans trinken Alkohol bei den Spielen. am Ende gewinnen Russland wohl Probleme haben. Uruguay Manche werden dadurch lustiger, ande- immer die Deutschen. ist stark. Und auch Ägypten hat Chancen. re werden aggressiv. Schade! Schauen wir mal!

Die 8 Gruppen bei der WM in Russland:

2018

-1-

das/die Turnier, -e

mehrere Teams oder Einzelpersonen spielen gegeneinander. Der/die Gewinner bekommen einen Preis

das/die Funkgerät, -e

technische Geräte, die ähnlich wie Handys funktionieren. Sie sind aber älter und brauchen keine Telefonnummer

strittig

wenn eine Entscheidung noch nicht geklärt/entschieden ist, umstritten, nicht eindeutig

der/die Bildschirm, -e

die Anzeige, die das Bild von Computer oder Fernseher zeigt

die Verlängerung, -en

beim Fußball: wenn es nach 90 Minuten keinen Gewinner gibt, wird 30 Minuten weitergespielt

jemanden auswechseln

ein*e Spieler*in geht raus, ein*e andere*r Spieler*in kommt auf den Platz

die WM-Qualifikation, -en

Mannschaften kämpfen darum, wer beim Turnier mitspielt

erfahren

schon viel gemacht oder erlebt

das/die Wettbüro, -s

ein Geschäft, in dem man tippen kann, wer gewinnt. Dabei geht es darum Geld zu gewinnen und am besten nicht zu verlieren

der/die Geheimfavorit, -en hier: nur wenige Menschen sagen, dass diese Mannschaft gewinnen wird jubeln

sich laut freuen

die Nationalhymne, -n

das Lied, das in wichtigen Momenten für die Menschen aus einem Land gespielt wird. Es steht für das Land

dopen

unerlaubte Mittel nehmen, damit die sportliche Leistung besser wird

über etwas berichten

etwas sagen oder schreiben

jagen

hier: dem Ball nachlaufen


PERSPEKTIVEN

Mit ein paar Klicks zum

Traumpartner In Afrika ist Online-Dating verpönt T E X T L I L L I A N I K U L U M E T, U G A N D A FOTO MARION BLOMEYER

s ist Mitte der Woche und ich sitze wieder einmal mit einem Fremden in einem Restaurant. Mein Kandidat ist pünktlich, „typisch deutsch“. Ich entschuldige mich dafür, dass ich zu spät gekommen bin. Ich sitze da und frage mich, wie es enden wird oder wo ich in fünf Stunden mit dem Kandidaten von heute Abend sein werde?

meisten Teilen Afrikas, dachte ich, dass es hier genauso der Fall wäre. Deswegen habe ich gezögert, mich zu registrieren. Aber nachdem meine Freunde mich überzeugt hatten, habe ich mich nicht nur auf einer, sondern auf mehreren Websites registriert.

Es scheint so einfach

Es war fast so, als ob ich mich für einen Marathon angemeldet hätte. Überraschenderweise war am selben Tag mein Postfach fast voll. Danach habe ich mich mit mehreren Typen getroffen. Einer von denen hat mich sogar in seine Wohnung eingeladen. Er hatte Schwerter an der Wand und beschloss, eines aus Spaß an meinen Hals zu halten. Das war ein gruseliger Moment, der mich an einige brutale Szenen in Uganda erinnerte. Danach entschied ich mich, ihn nicht mehr zu treffen. Der nächste Kandidat kam bekleidet wie ein Rockstar mit wahnsinnig vielen Ohrringen. Als ich ihn aus der Ferne erkannte, schickte ich ihm sofort einen Text mit dem Hinweis, dass ich es nicht schaffen würde. Leider sah er auf seinen Online-Bildern anders aus. Hätte meine 85-jährige Großmutter ihn gesehen, hätte sie mich vor ihm gewarnt. Ich beschloss dann, alle meine Accounts zu löschen, auf traditionelle Partnersuche zu gehen und darauf zu warten, dass jemand den ersten Schritt von Angesicht zu Angesicht macht.

Dieser Kandidat ist einer der vielen, die ich auf Online-Dating-Plattformen kennengelernt habe. Seitdem ich nach München gezogen bin, finde ich, dass Partnersuche mit den traditionellen Methoden schwierig ist. Aber heutzutage ist es einfach: Alles, was du tun musst, ist, dein schönstes Bild zu wählen, eine ansprechende Biografie zu schreiben und bevor du es weißt, wird dein Posteingang bombardiert mit potenziellen Partnern, die zu deinen Vorlieben passen. Sagen wir, du bist eine Frau, die einen 45-jährigen Mann sucht, der 1,80 Meter groß ist, blond ist, der im Kreis München wohnt und keinen Fußball mag. Vor dem Online-Dating wäre dies eine erfolglose Suche gewesen, aber jetzt, egal wo du bist, bist du nur ein paar Klicks davon entfernt, eine Nachricht an deinen ganz speziellen Traummann zu senden. So klingt es einfach, aber Online-Dating kann ganz schön verwirrend sein. Erstens, wie kannst du wissen wer die Person ist, bevor du sie triffst? Was wäre, wenn sie ein heimliches Tattoo hat, das dich nervt? Was wäre, wenn sie einfach nur Spaß haben will und nicht eine feste Partnerschaft?

Seltsame Begegnungen

Online-Dating ist aus Sicht der Afrikaner eine Plattform für Frauen, die es nicht geschafft haben, einen Mann zu bekommen. Außerdem denken sie, dass Frauen online Männer in Europa suchen. Und dass Online-Dating für diejenigen etwas ist, die jemanden kennenlernen wollen, der Spaß sucht. Auf jeden Fall kann Online-Dating genauso gefährlich sein wie ein normales Date, bei dem man einen zweifelhaften Typ in einer Bar kennenlernt und mit nach Hause nimmt. Und genauso kann man online erfolgreich Liebe finden, anstatt nur irgendwelche Jungs in einer Bar abzuschleppen. Also, wenn man immer noch findet, dass Online-Dating gruselig, peinlich, nicht afrikanisch oder gottlos ist – trotzdem nutzt die Hälfte der Münchner Singles die Online-Dating-Seiten, um Liebe zu finden, und es scheint kein Zurück mehr zu geben.

FOREVER YOU 

Partnersuche in Uganda Der mutige erste Schritt Als neue Münchnerin war ich auf der Suche nach einem Partner. Obwohl ich einige aufregende Münchner Restaurants, Kneipen und Partys besucht habe, waren meine Bemühungen erfolglos. Ich war mir aber sicher, dass ich eine relativ attraktive Frau bin, die die Männer nicht erschrecken konnte. Als ich meinen Freunden erzählt habe, dass ich kaum einen Partner finden kann, sagten sie, dass Frauen in Europa oft den mutigen ersten Schritt machen, auf einen Mann zuzugehen. Eine Kultur, die meiner afrikanischen Kultur sehr widerspricht. Meine Freunde betonten besonders, dass ich mich bei Online-Dating-Seiten anmelden sollte, wo ich sehr leicht jemanden finden würde. Aber aufgrund der negativen Wahrnehmung von Online-Dating in den

Was die Afrikaner denken

Während Dating-Webseiten und Apps hier sehr bekannt sind, bestehen in den meisten Ländern Afrikas viele Eltern immer noch auf einer einfachen Partnersuche für ihre Kinder. Das ist nicht immer einfach: Als zum Beispiel einer meiner Verwandten in Uganda seinen Eltern sagte, dass er bereit sei zu heiraten, arrangierte mein Großvater ein Treffen mit vier Frauen aus der Nachbarschaft. Leider sagte mein Verwandter dann, dass die erste Frau nicht hübsch sei, die zweite größer als er sei, dass die dritte zu klein sei und die vierte zu große Augäpfel hätte. Mein Großvater war enttäuscht und sagte, er solle seine eigene Frau suchen. Später traf er jemanden bei seinem Arbeitsplatz und einige Wochen später waren sie ein Ehepaar. Leider dauerte ihre Ehe nicht lange, denn die Frau war mehr Party-Freak als er.

LOVE

verpönt

tabu, in einer Gesellschaft nicht akzeptiert

die Biografie, -n

Lebenslauf, CV, Lebensgeschichte

Die in München lebende NeuLand-Autorin Lillian Ikulumet ist von Beruf Journalistin und derzeit auf Jobsuche. In ihrer Freizeit spielt sie Volleyball und Rugby im Verein und hilft bei Deutsch-Englisch-Übersetzungen bei Asylanträgen. An München mag sie die Sicherheit, das Oktoberfest und wie die Stadt organisiert ist. Schwierig findet sie es, den Alltag zu leben, wenn man die Sprache nicht kennt.

bombardieren

etwas mit Bomben bewerfen, hier: ganz viele Nachrichten bekommen

der Traummann, die Traummänner

Schwarm, der perfekte Mann, wie ihn sich eine Frau wünscht

das/die Tattoo, -s

Bild/Grafik/Foto auf der Haut

widersprechen

protestieren, nicht einverstanden sein, anderer Meinung sein

der/die Marathon, -s

ein Sportwettkampf, bei dem die Athlet*innen 42,195 Kilometer laufen müssen, hier: eine anstrengende Aufgabe

das/die Schwert, -er

eine Waffe aus dem Mittelalter, das eine lange, breite Klinge hat

FOTO PRIVAT / GRAFIK FREEPIK

E

  

der Augapfel, die Augäpfel

ein Teil des Auges, der einigermaßen rund ist

der/die Party-Freak, -s

jemand, der sehr gerne auf Partys geht und feiert

zweifelhaft

unsicher, komisch, merkwürdig

abschleppen

zwei Bedeutungen: ein Auto mit einem anderen Auto abholen, wenn es kaputt ist, oder: eine Person nach einer Party mit zu sich nach Hause nehmen

Dieser Text wurde ArrivalNews mit freundlicher Unterstützung von NeuLand e.V. zur Verfügung gestellt.

Das ist NeuLand NeuLand e.V. gibt geflüchteten Menschen und Migrant*innen eine Stimme, um Begegnung und Dialog auf Augenhöhe zu initiieren. Die Münchner NeuLand-Zeitung, der NeuLand-Blog sowie öffentliche Lesungen und Autorentage dienen geflüchteten Menschen und Migrant*innen als Sprachrohr für ihre Geschichten, Empfindungen und Träume. NeuLand-Autoren entwickeln und schreiben ihre Geschichten selbst und setzen der medialen Berichterstattung über Geflüchtete eine authentische Stimmen entgegen. So vermitteln sie etwas von sich an die einheimische Bevölkerung. So wird Fremdes zu Bekanntem und Teilhabe möglich. Die NeuLand-Zeitung erscheint dreimal jährlich in einer Auflage von 10.000 Stück und ist an etwa 100 Auslagestellen in München kostenlos erhältlich. Weitere Informationen unter: www.neulandzeitung.com -2-

Auch du kannst für NeuLand schreiben!  Du bist neu in Deutschland?  Du hast viel erlebt?  Du möchtest von deinen Erfahrungen erzählen?  Wir freuen uns auf dich! Kontakt: neuland-zeitung@web.de 0160/93050896


LEBEN

Familie und Freundschaft in Deutschland

W

enn es um Familien geht, spricht man oft von der „klassischen Familie“. Damit ist eine Familie aus Vater, Mutter und einem oder mehreren Kindern gemeint. Ein Mann und eine Frau lernen sich kennen, heiraten, ziehen zusammen und bekommen Kinder. Sie leben als Familie zusammen, bis die Kinder ausziehen. Die Kinder lernen dann irgendwann einen Menschen kennen, verlieben sich, heiraten und bekommen eigene Kinder. So geht das immer weiter, zumindest in der Theorie und den idealen Vorstellungen vieler Menschen. Doch wie Menschen in Deutschland zusammenleben, ist heute vielfältiger und weniger von Traditionen bestimmt.

Gibt es eine typisch deutsche Familie und was ist bei Freunden wichtig?

Freundschaften

TEXT AMY JOY STARK FOTO MARION BLOMEYER  

Männer und Frauen waren früher zum Beispiel nicht gleichgestellt. Bei Ehepaaren sah das so aus: Bis 1957 stand im Gesetz, dass die Frau für den Haushalt zuständig ist. Der Mann ging arbeiten und verdiente Geld. Deswegen waren Frauen finanziell abhängig von ihren Männern. Männer hatten auch mehr Rechte, wenn es um Kinder ging. Sie hatten zum Beispiel das letzte Wort bei der Erziehung der Kinder. Das bedeutet, dass der Mann entscheiden durfte, auch wenn die Frau eine andere Meinung hatte.

Vor allem wenn die Familie weiter weg wohnt, sind Freunde sehr wichtig. Oder, wenn man sich nicht so gut mit der eigenen Familie versteht. Manche Menschen sagen: „Freunde sind die Familie, die man sich aussuchen kann“. Das bedeutet: eine Person kann selbst entscheiden, ob sie mit einer anderen Person befreundet sein möchte - oder eben nicht. Die „richtige“ Familie, also Mutter, Vater, Geschwister, Onkel, Tanten und so weiter, kann man sich aber nicht aussuchen. Sehr gute Freunde sind wichtig. Sie sind manchmal genauso wichtig wie die eigene Familie. Für manche Menschen sind Freunde sogar wichtiger als die Familie. Sehr gute Freunde nennt man auch „enge Freunde“. Folgende Dinge sind den Deutschen laut einer Befragung bei engen Freunden sehr wichtig: (1) Verlässlichkeit: Enge Freunde sind also immer für einander da. (2) Ehrlichkeit: Die Freunde sagen sich immer, was sie denken. Auch wenn es eine Kritik ist. (3) Über alles reden können: Mit Freunden kann man über jedes Thema reden, zum Beispiel über Liebe oder Liebeskummer, Probleme auf der Arbeit oder Streit mit der Familie. (4) Um Rat fragen können: Wenn man einmal nicht weiter weiß, kann man seine/n Freund*in immer um Rat fragen. Das bedeutet, dass man wissen will, was der/die Freund*in in einer bestimmten Situation machen würde. (5) Hilfe bei Problemen: Egal, welche Probleme man hat, ein/e enge/r Freund*in ist immer da, um zu helfen.

Seitdem ist viel passiert. Heute sind Frauen und Männer vor dem Gesetz gleich. Sie haben die gleichen Rechte und Pflichten. Aber auch der Begriff „Familie“ hat sich verändert. Heute gibt es viel mehr Formen des Zusammenlebens. Zwar leben noch immer die meisten Menschen als „klassische“ Familie mit Vater, Mutter und einem oder mehreren Kindern zusammen: In Deutschland gab es 2017 ungefähr 5,5 Millionen Familien. Es existieren aber viele alternative Familienformen. Außerdem gibt es immer mehr Alleinstehende in Deutschland. Das bedeutet, dass jemand keine/n Partner*in hat und ohne eine/n Partner*in lebt. Man nennt das oft eine/n „Single“, das ist Englisch und bedeutet alleinstehend.

Wir alle brauchen sozialen Rückhalt. Familie und/oder Freunde sind sehr wichtig in unserem Leben. Es gibt viele Untersuchungen, die zeigen: Gute Freunde und eine gute Beziehung zur Familie sind sehr gut für die Gesundheit. Es gibt also gute Gründe, die Beziehung zu Familie und Freunden zu pflegen.

Familienformen Auch wenn die Ehe zwischen Mann und Frau immer noch die häufigste Form des Zusammenlebens in Deutschland ist, nehmen andere Arten von Familien zu. Ein Ehepaar sind zwei verheiratete Personen. Zwischen 2004 und 2014 ist die Anzahl an Ehepaaren um acht Prozent gesunken. Dafür gibt es mehr Alleinerziehende. Alleinerziehend heißt: Eine Person kümmert sich alleine um ihr Kind oder ihre Kinder. Im Jahr 2015 sind von den 13 Millionen Kindern in Deutschland 2,3 Millionen bei nur einem Elternteil, also Mutter oder Vater, aufgewachsen. Außerdem hat sich die Zahl von „nichtehelichen“ Lebensgemeinschaften in den letzten 20 Jahren verdoppelt. Nichteheliche Lebensgemeinschaft bedeutet, dass zwei Menschen in einer Beziehung sind (also ein Paar sind) und zusammenleben. Sie sind aber nicht in einer Ehe, also nicht verheiratet. Es leben auch viel mehr gleichgeschlechtliche Paare zusammen. Für die meisten Deutschen ist die Familie wichtig. Das bedeutet aber nicht, dass alle Familienmitglieder nahe zusammenwohnen. In manchen Ländern leben viele Familienmitglieder (also Vater, Mutter, Oma, Opa, Tante, Onkel und so weiter) zusammen oder wenigstens in der gleichen Stadt. In Deutschland ist es manchmal so, dass die Kinder weit wegziehen. Ein Beispiel: Die Familie Mustermann besteht aus Oma (Ingrid), Opa (Harald), Vater (Thomas), Mutter (Jana), Tochter (Tina) und Sohn (Ben). Ingrid und Harald wohnen schon immer in der Stadt Lübbow in Niedersachsen. Thomas und Jana haben sich im Studium in München kennengelernt. Sie wohnen gemeinsam in Lenggries in Bayern. Tina wohnt und studiert in Bremen. Ben arbeitet in Zwickau in Sachsen. Er wohnt dort mit seiner Frau und seinen Kindern. Die Familie Mustermann trifft sich immer zu den Geburtstagen der Kinder. Außerdem sehen sie sich an Weihnachten und an Ostern. Obwohl sie sich insgesamt selten sehen, haben sie oft Kontakt. Thomas, Jana, Tina und Ben schreiben viel über WhatsApp oder skypen. Ingrid und Harald telefonieren lieber. Aber das ist nur ein Beispiel. Es gibt natürlich auch Familien, die nahe beieinander wohnen. Es ist aber manchmal gar nicht einfach, zum Beispiel einen Arbeitsplatz an dem Ort zu finden, wo auch der Rest der Familie lebt.

klassisch

herkömmlich, traditionell

zusammenziehen

in eine gemeinsame Wohnung ziehen, um gemeinsam zu leben

die Theorie, -n

wissenschaftliche Erklärung, Vorstellung/ Überzeugung, wie es sein sollte

ideal

optimal, ohne Nachteile, perfekt

vielfältig

bunt, unterschiedlich, vielseitig

die Tradition, -en

Ritual, Brauch, Kultur

gleichgestellt

die gleichen Rechte und Pflichten

finanziell

auf Geld bezogen

das/die Recht, -e

Gesetz, Erlaubnis durch das Gesetz, Anspruch

das letzte Wort haben

wenn jemand das letzte Wort hat, müssen alle das machen, was er/ sie entscheidet

die Pflicht, -en

Aufgabe, Auftrag, Verantwortung

das Zusammenleben

das Leben in der Gesellschaft mit anderen Menschen

die Alternative, -n

eine oder mehrere andere Möglichkeiten

Davor (seit 2001) war es für gleich-

gleichgeschlechtlich

das gleiche Geschlecht haben; z. B. Mann und Mann oder Frau und Frau

geschlechtliche Paare nur möglich,

sich mit jemandem gut/nicht gut verstehen

jemanden mögen, jemanden sympathisch finden oder nicht

die Verlässlichkeit; verlässlich sein

Gründlichkeit, Sorgfalt, Sicherheit

die Ehrlichkeit; ehrlich sein

Aufrichtigkeit, Offenheit, anderen Menschen die Wahrheit sagen

die Kritik, -en

Bewertung, Urteil, Abwertung

der Liebeskummer

wenn man traurig ist, weil es in der Liebe schlecht läuft

Ein neues Gesetz:

Die Ehe für alle Seit dem 1. Oktober 2017 dürfen in Deutschland homosexuelle, also gleichgeschlechtliche Paare heiraten.

in einer „eingetragenen Lebenspartnerschaft“ zu leben. Sie durften aber nicht heiraten. Das bedeutet auch, dass sie nicht die gleichen Rechte und Pflichten wie ein verheiratetes Paar hatten. Das neue Gesetz trägt also zur Gleichberechtigung bei. Viele Menschen finden das neue Gesetz gut. Es gibt aber auch Menschen, die dagegen sind. Sie finden, dass es die Ehe nur zwischen Mann und Frau geben sollte und nicht zwischen Mann und Mann oder Frau und Frau.

-3-


DOSSIER

SPORT IN DEUTSCHLAND TEXT JUDITH KAISER

 

‫ספורט‬

спорт ‫ رياضة‬SPORT

‫ورزش‬ ESPORTE deportes

spóirt

αθλητισμός

sports

-4-


DOSSIER

„

Deutschland ist im internationalen Vergleich in vielen Sportarten sehr erfolgreich. Bei den letzten Olympischen Winterspielen in Pyeongchang haben die Deutschen nach Norwegen die meisten Medaillen gewonnen – 31 insgesamt.

Sport ist Mord“ sagte angeblich der ehemalige englische Premierminister Winston Churchill. Das Zitat hört man in Deutschland oft – aber warum eigentlich?

Denn Deutschland ist ein sportliches Land. Es gibt so viele verschiedene Sportarten, dass wir hier gar nicht alle nennen können. Am bekanntesten sind vermutlich die Volkssportarten Fußball, Eishockey, Basketball, Handball, Motorsport, Wintersport und Tennis. Auch sehr beliebt sind Sportarten wie Fahrradfahren, Schach, Golf, Boxen, Rugby und Wassersport.

Wer in München Sport machen möchte, hat verschiedene Möglichkeiten

Je nachdem wo man sich in Deutschland befindet, sind unterschiedliche Sportarten populärer. Im Süden Deutschlands gehen viele Menschen im Winter in die Alpen zum Skifahren. Im Norden Deutschlands gibt es die Nord- und Ostsee, hier machen die Menschen oft Wassersportarten wie Kitesurfen oder Segeln.

Die Gegend rund um die Isar und die vielen Parks bieten vielfältige Runden zum Joggen oder Fahrradfahren. In den Seen rund um München kann man baden, rudern oder tauchen. In München gibt es mehrere hundert Sportvereine, bei denen man sich anmelden kann. Auch die Stadt selbst bietet ein breites Sportangebot an. Jede/r kann hier zu sehr niedrigen Preisen viele verschiedene Angebote nutzen – von Volleyball, Bayrischem Volkstanz und Kickboxen bis Yoga oder Eltern-Kind-Turnen. Ein Ticket kostet 3,20 Euro, eine 10er-Karte kostet 12 Euro. Man kann zu jedem Kurs gehen und wenn es einem nicht gefällt, kann man einfach einen anderen Kurs ausprobieren. Jugendliche bis 21 Jahre dürfen kostenlos am Programm teilnehmen.

Man kann Sport für sich selbst machen, zum Beispiel Joggen oder Fahrradfahren im Park oder in der Natur. Für viele Sportarten braucht man aber Geräte und einen geeigneten Ort, um den Sport machen zu können und vielleicht auch Mitspieler*innen. Deswegen treten viele Menschen in Sportvereine ein. Sie zahlen dort einen Monatsbeitrag und können die Angebote des Vereins nutzen. Es gibt Vereine für eine bestimmte Sportart und andere Vereine, die viele verschiedene Sportarten anbieten. Viele Menschen gehen auch ins Fitnessstudio und ins Schwimmbad.

Warum machen die Deutschen Sport? In einer Umfrage sagen die meisten der Befragten, dass sie Sport machen, um gesund zu bleiben. Für viele ist Sport auch ein Ausgleich im Alltag, denn in vielen Berufen sitzen die Menschen den ganzen Tag vor dem Computer und bewegen sich nicht viel. Gerade im Sommer möchten viele Menschen einen muskulösen Körper bekommen, um im Freibad oder am See gut auszusehen.

In den letzten Jahren haben sich viele neue Sportarten entwickelt, wie z. B. Freeletics, Slacklinen oder Parkour. Freeletics ist ein Fitnessprogramm mit dem eigenen Körpergewicht. Beim Slacklinen balanciert man auf einem Seil, das zwischen zwei Bäume gespannt ist. Parkour ist eine Sportart, die vor allem in großen Städten gemacht wird. Wie in einem Hindernisparcours rennt man durch die Stadt und springt über Hindernisse, wie z. B. Mauern, Treppen oder Geländer. Das kann teilweise gefährlich sein.

angeblich

anscheinend, vermutlich, wahrscheinlich

der/die Premierminister*in

der/die Chef*in einer Regierung

die Volkssportart, -en

Sportarten, die im ganzen Land sehr beliebt sind

das/die Schach, -s

Brettspiel für zwei Personen mit schwarzen und weißen Figuren

das Golf

Spiel auf Gras mit Gummibällen und Schlägern. Man muss den Ball mit möglichst wenig Schlägen in die Löcher spielen

populär

bekannt, beliebt

das Kitesurfen

Surfen über das Wasser mit einem Surfboard und einem an Seilen geführten Lenkdrachen

der/die Lenkdrachen

Fluggerät, das im Wind hin und herfliegt und das man vom Boden aus lenkt

das Segeln

mit einem Segelschiff auf dem Wasser fahren

der Monatsbeitrag/die Monatsbeiträge

Geldsumme, die man jeden Monat zahlen muss

balancieren

das Gleichgewicht halten ohne umzufallen

der/die Hindernisparcours

ein Rennen mit Hindernissen, die überwunden werden müssen

das/die Hindernis, -se

Hürde, Barriere, Sperre, Blockade

das/die Geländer

Balkon, Brüstung, Reling

Sport treiben

Sport machen

das Skispringen

Sportart, bei der man auf Skiern eine Sprungschanze hinunterfährt und nach dem Sprung mit den Skiern auf dem Boden landet

die Sprungschanze, -n

eine Bahn, die steil abwärts geht, um Anlauf zu nehmen und dann leicht nach oben führt für den Absprung

das Eishockey

Sportart, bei der man mit Schlittschuhen auf einer Eisfläche fährt und einen kleinen Puck mit Eishockeyschlägern ins gegnerische Tor schießt

der/die Puck, -s

Scheibe aus Hartgummi

das Rodeln

mit dem Schlitten einen Hang hinunterfahren

das Rudern

Fortbewegung in einem Boot, mit zwei Paddeln vor- und zurückrudern

das Tauchen

sich unter Wasser fortbewegen

der Volkstanz

ein traditioneller Tanz

das Kickboxen

Kampfsport, bei dem man die Gegner boxen und mit bloßen Füßen treten darf

das Yoga

eine Mischung aus Meditation und körperlichen Übungen, die Kraft, Konzentration und Entspannung fördert

die Umfrage, -n

Befragung von vielen Personen zu einem bestimmten Thema

der/die Ausgleich, -e

Gleichgewicht zwischen Seele und Körper

Und was ist mit Spaß? In der Umfrage gab niemand an, Sport zu machen, um Spaß zu haben. Vielleicht ist das der Grund, warum man den Spruch „Sport ist Mord“ so oft zu hören bekommt. Anstatt Sport zu machen, weil er gesund ist, könnten die Menschen ja auch Sport machen, um Spaß zu haben. Aber seit wann machen Dinge, die gesund sind, Spaß?

Es gibt einen Unterschied zwischen aktiven und passiven Sportler*innen. Aktive Sportler*innen treiben selbst regelmäßig Sport. Passive Sportler*innen schauen Sport regelmäßig im Fernsehen an. Am beliebtesten ist Fußball und Wintersport wie z. B. Skispringen, Eishockey oder Rodeln.

Mehr Informationen zum Sport-Programm der Stadt München gibt es hier: www.muenchen.de/ freizeit/sport/freizeitsportprogramm.html GRAFIKEN FREEPIK

SPIELPLAN WM 2018 RUSSLAND Gruppe A DO, 14.06. 17:00 Uhr Russland FR, 15.06. 14:00 Uhr Ägypten DI, 19.06. 20:00 Uhr Russland MI, 20.06. 17:00 Uhr Uruguay MO, 25.06. 16:00 Uhr Uruguay MO, 25.06. 16:00 Uhr SaudiArabien

Gruppe B FR, 15.06. 17:00 Uhr

Moskau SaudiArabien

: :

FR, 15.06. 20:00 Uhr

Uruguay

:

MI, 20.06. 14:00 Uhr

Ägypten

MI, 20.06. 20:00 Uhr

SaudiArabien

: :

MO, 25.06. 20:00 Uhr

Russland

:

MO, 25.06. 20:00 Uhr

Ägypten

Peru

Moskau

DO, 21.06. 14:00 Uhr

Marokko

Dänemark

Kasan

DO, 21.06. 17:00 Uhr

Spanien

Frankreich

Kaliningrad

DI, 26.06. 16:00 Uhr

Marokko

Dänemark

Saransk

DI, 26.06. 16:00 Uhr

Portugal

Australien

:

Achtelfinale 2

Zweiter D

:

Australien

:

SA, 16.06. 21:00 Uhr

Dänemark Samara

:

Australien

: : :

Sieger A

:

FR, 22.06. 20:00 Uhr

Island

:

MI, 27.06. 20:00 Uhr

Kroatien

Argentinien

Sieger B

:

:

:

Schweiz

Nischni Nowgorod

Schweiz

Schweden

Sankt Petersburg

SA, 23.06. 17:00 Uhr

Costa Rica

Südkorea

Kaliningrad

SA, 23.06. 20:00 Uhr

Sieger D

:

MI, 27.06. 16:00 Uhr

Belgien

:

MI, 27.06. 16:00 Uhr

:

Sieger E

:

SA, 23.06. 14:00 Uhr

:

Polen

Moskau

SO, 24.06. 17:00 Uhr

SO, 24.06. 14:00 Uhr

Nischni Nowgorod

Schweden

Deutschland

:

England DO 28.06. 20:00 Uhr

DO 28.06. 20:00 Uhr

:

Panama

Senegal

Saransk

DO 28.06. 16:00 Uhr

Tunesien

SiegerG

:

:

Senegal Kasan

:

Kolumbien Samara

:

Kolumbien Saransk

:

Japan

Polen

Abschlusstabelle 1 2 3 4

Achtelfinale 7

Zweiter H

Senegal Jekaterinburg

DO 28.06. 16:00 Uhr

Abschlusstabelle

Rostow am Don

:

Polen

Belgien

Japan Moskau

SO, 24.06. 20:00 Uhr

Panama

:

:

Japan

Kaliningrad

England

Achtelfinale 6

FR, 06.07. 20:00 Uhr

England

Sotschi

Saransk

Di, 19.06. 17:00 Uhr

Tunesien

DI, 03.07. 16:00 Uhr

Achtelfinale 8 DI, 03.07. 20:00 Uhr

Sankt Petersburg

:

Sieger F

Zweiter E

Viertelfinale 2 (Sieger AF 6 : Sieger AF 5)

Sotschi

Kolumbien

1 2 3 4

MO, 02.07. 20:00 Uhr

Zweiter F

Panama Wolgograd

Tunesien

Abschlusstabelle

Samara

:

MO, 18.06. 20:00 Uhr

DI, 19.06. 14:00 Uhr

:

Kasan

Südkorea

:

Sotschi

Belgien

Schweden

:

Gruppe H

Mexiko

Jekaterinburg

Mexiko

Achtelfinale 5

Zweiter C

Mexiko

Südkorea

:

Moskau

Costa Rica

MO, 18.06. 17:00 Uhr

Rostow am Don

Deutschland

Brasilien

Moskau

1 2 3 4

MO, 02.07. 16:00 Uhr

Nischni Nowgorod

:

Schweiz

Abschlusstabelle

Moskau

:

Sieger H

Zweiter G

Viertelfinale 3 (Sieger AF 8 : Sieger AF 7) SO, 07.07. 16:00 Uhr

Kasan

:

Samara

:

Halbfinale 2 (Sieger VF 4 : Sieger VF 3) MI, 11.07. 20:00 Uhr

Sankt Petersburg

:

MO, 18.06. 14:00 Uhr

Nischni Nowgorod

Halbfinale 1 (Sieger VF 2 : Sieger VF1) DI, 10.07. 20:00 Uhr

Rostow am Don

MI, 27.06. 20:00 Uhr

Achtelfinale 4

SA, 07.07. 20:00 Uhr

:

:

Viertelfinale 4 (Sieger AF 3 : Sieger AF 4)

Nischni Nowgorod

Deutschland

1 2 3 4

SO, 01.07. 20:00 Uhr

Zweiter A

Serbien

Serbien

Abschlusstabelle

Moskau

SO, 17.06. 17:00 Uhr

:

Serbien

Sankt Petersburg

:

:

Brasilien

Rostow am Don

Nigeria

Achtelfinale 3

Zweiter B

Kroatien Wolgograd

DI, 26.06. 20:00 Uhr

Peru

:

FR, 22.06. 14:00 Uhr

Gruppe G

Samara

:

Brasilien

1 2 3 4

SO, 01.07. 18:00 Uhr

Sotschi

:

Nischni Nowgorod

Island

Sotschi

SO, 17.06. 20:00 Uhr

Nigeria

Gruppe F

:

Costa Rica

DO, 21.06. 20:00 Uhr

DI, 26.06. 20:00 Uhr

Frankreich

Island

:

Nigeria

Moskau

:

Kroatien

FR, 22.06. 17:00 Uhr

Peru

SO, 17.06. 14:00 Uhr

Kaliningrad

Argentinien

Jekaterinenburg

Gruppe E Moskau

Argentinien

Saransk

Viertelfinale 1 (Sieger AF 1 : Sieger AF 2) FR, 06.07. 16:00 Uhr

SA, 16.06. 15:00 Uhr

Kasan

1 2 3 4

SA, 30.06. 20:00 Uhr

Kasan

Gruppe D

Abschlusstabelle

1 2 3 4 Achtelfinale 1

Sieger C

Spanien

Abschlusstabelle

1 2 3 4

SA, 30.06. 16:00 Uhr

SA, 16.06. 18:00 Uhr

:

Iran

Abschlusstabelle

Sotschi

:

Spanien

Wolgograd

Frankreich

:

Iran

Samara

Iran

:

Portugal

Rostow am Don

SA, 16.06. 12:00 Uhr

:

Portugal

Sankt Petersburg

Sankt Petersburg

:

Marokko

Jekaterinburg

Gruppe C

Finale (Sieger HF 1 : Sieger HF 2) SO, 15.07. 17:00 Uhr

Moskau

:

-5-

Moskau

:

Spiel um Platz 3 (Verlierer HF 1 : Verlierer HF 2) SA 14.07. 16:00 Uhr

Sankt Petersburg

:


ARBEIT

Elektroniker*in für Betriebstechnik Volle Power!

W

oher kommt der Strom? Na klar, aus der Steckdose! Aber der Strom wird ja nicht in der Steckdose produziert. Dort kommt er nur an. Produziert wird er an einem anderen Ort. Manchmal liegt dieser Ort sehr weit entfernt von unserer Steckdose. Dies können mehrere hundert Kilometer sein, sogar über tausend Kilometer. Deutschland erzeugt unter anderem Strom in Windkraftanlagen, die in der Nordsee stehen. Dieser Strom wird dann über Leitungen bis ganz in den Süden Deutschlands transportiert.

TEXT

& FOTOS MARTIN RUBIN

Omar ist sehr zufrieden mit seiner Arbeit. „Die Einstiegsqualifizierung gibt mir die Möglichkeit, den Beruf und das Unternehmen näher kennenzulernen und mich optimal auf die Ausbildung vorzubereiten. Das ist bei einem Praktikum in diesem Umfang nicht möglich. Ich kann jedem empfehlen, eine Einstiegsqualifizierung zu machen, wenn sich dazu die Möglichkeit ergibt.“

WISSENSWERTES ZUM THEMA STROM: Die Stromversorgung in Deutschland ist eine der Besten der Welt. Im Durchschnitt hat ein Einwohner in Deutschland pro Jahr nur 17 Minuten keinen Strom. Das spannende Buch „Black Out – Morgen ist es zu spät“ von Marc Elsberg beschreibt, was passieren würde, wenn in ganz Europa für zwei Wochen der Strom ausfällt. So lange aus unserer Steckdose zu Hause Strom kommt, interessiert uns in der Regel nicht, woher der Strom kommt. Wir erwarten, dass wenn wir das Ladegerät unseres Handys in die Steckdose stecken, Strom fließt, der den Handyakku auflädt. Ob der Strom von der Nordsee aus einer Windkraftanlage kommt oder von einem Kohlekraftwerk in unserer Nähe ist uns meistens egal. Dem Handyakku auch. Strom ist Strom. Damit der Strom bei uns zu Hause ankommt, muss es Menschen geben, die dafür sorgen, dass das so ist. Dies machen Elektroniker*innen für Betriebstechnik. Ihre Aufgabe ist es, sicherzustellen, dass Strom von dem Ort der Erzeugung bis zu uns nach Hause fließt. Und dass er ohne Unterbrechung zur Verfügung steht. Diese Aufgabe ist sehr wichtig. Das merken wir immer, wenn der Strom mal nicht da ist. Dann bleiben viele Uhren stehen, die Kaffeemaschine und der Herd funktionieren nicht, Züge können nicht mehr fahren. Und wenn der Handyakku leer ist, hast du ein Problem. Aber diese Aufgabe ist nicht nur wichtig. Sie ist auch sehr vielfältig und abwechslungsreich. „Elektroniker*innen für Betriebstechnik kümmern sich um Strom von der Erzeugung im Kraftwerk über den Transport durch oberirdische und unterirdische Leitungen bis zum Anschluss eines Hauses“, erklärt Tobias Leopold. Er ist bei der Netze BW in Stuttgart Ausbilder von 15 Auszubildenden mit Fluchthintergrund, die eine Einstiegsqualifizierung machen. Er erzählt weiter: „Das bedeutet: Sie arbeiten nach der Ausbildung an Hochspannungsleitungen und in Umspannwerken. Sie sorgen für die Stromversorgung in den Städten. Damit Baustellen, Straßen und Gebäude Strom haben. Weil es Elektroniker*innen für Betriebstechnik gibt, funktionieren Straßenbeleuchtung und Verkehrsampeln. Sie verlegen Stromkabel und mit einer Zusatzausbildung können sie auch hoch oben auf Strommasten oder Windrädern arbeiten.“

  

In Deutschland gibt es fast 30.000 Windräder, die 18 % des gesamten Stroms produzieren. Der höchste Strommast Deutschlands ist 227 Meter hoch und steht in der Nähe der Stadt Stade in Norddeutschland.

Was genau Omar und seine Kollegen jeden Tag lernen, sieht man in der Lehrwerkstatt der Netze BW. An praktischen Modellen werden elektrische Schaltungen nachgebaut und Spannung gemessen. Auf Postern werden Fachbegriffe und Werkzeuge erklärt. „Nach der Einstiegsqualifizierung haben die Azubis meistens einen guten Vorsprung in das erste Lehrjahr“, berichtet Tobias Leopold. „Das liegt daran, dass wir hier sehr viel Wissen und Fertigkeiten vermitteln, von dem bei Beginn der Ausbildung profitiert wird. Nach ein paar Monaten wird es dann schwieriger, vor allem in der Berufsschule, weil dann Dinge dazukommen, die wir in der Einstiegsqualifizierung nicht behandeln. Deswegen ist es wichtig, von Anfang an dranzubleiben und sich nicht entmutigen zu lassen.“ In der Ausbildung zum Elektroniker*in für Betriebstechnik spielen Kenntnisse der Mathematik und Physik eine wichtige Rolle. „Ich habe es mir schwieriger vorgestellt“, sagt Omar, „aber ich nehme trotzdem Nachhilfe in Mathematik. Das Erlernen der Sprache und der Fachbegriffe finde ich jedoch sehr viel schwieriger.“ Sein Ausbilder sieht das genauso. „Natürlich braucht man ein Verständnis für Mathematik und Physik. Aber um das zu lernen muss man zuerst die Sprache beherrschen und ein Gefühl für Sprache entwickeln. Das ist schwierig. Besonders bei der Deutschen Sprache. Das Wort ‚Kaffeemaschine‘ meint etwas völlig anderes als ‚Maschinenkaffee‘. Das zu erklären ist nicht einfach. Und es zu verstehen ist auch nicht einfach.“ Es gibt auch noch andere Kenntnisse, die Tobias Leopold den Azubis vermittelt: „Besonders am Anfang erklären wir oft, wie Arbeiten in Deutschland organisiert ist. Wenn man einen Arbeitsvertrag hat muss man jeden Tag zur Arbeit kommen und kann nicht einfach wegbleiben, wenn man keine Lust hat, zu arbeiten. Pünktlichkeit und Verlässlichkeit sind sehr wichtig. Ich rechne damit, dass die Mitarbeiter jeden Tag zur Arbeit kommen.“ Einige Dinge sind ihm bei den Azubis mit Fluchtgeschichte positiv aufgefallen: „Die Motivation ist sehr hoch. Die Menschen wollen etwas erreichen. Sie gehen meistens sehr respektvoll miteinander um. Das gefällt mir gut.“ Omar sieht das genauso. „Wir sind hier wie eine Familie“, sagt er. „Wir verstehen uns sehr gut. Auch mit den deutschen Azubis.“

Das größte Kraftwerk Deutschlands steht in Nordrhein-Westfalen. Es ist ein Kohlekraftwerk und erzeugt 4.400 Megawatt. Leider produziert es auch so viel Kohlendioxid wie kaum ein anderes Kraftwerk in Europa. Das ist nicht gut für die Umwelt.

Omar hat sich für eine Ausbildung als Elektroniker für Betriebstechnik bei der Netze BW entschieden. In seinem Herkunftsland hat er in einer Baufirma gearbeitet. „Immer, wenn eine Maschine kaputt war, habe ich versucht, sie zu reparieren. Dabei hat mich die Elektrik schon immer interessiert“, berichtet er. Ein Freund hat ihm dann vorgeschlagen, etwas mit Elektrotechnik zu machen. So kam er zu Netze BW. Das Unternehmen hat ein eigenes Integrationsprogramm für Geflüchtete. Es ist eine zehnmonatige Einstiegsqualifizierung (EQ). Wer dieses Programm erfolgreich durchläuft, kann danach eine Ausbildung beginnen. Das Programm wird von Tobias Leopold und seinem Kollegen Mehmet Bozdemir geleitet. Jedes Jahr bieten sie 20 Plätze für geflüchtete Menschen an, die einen technischen Beruf ergreifen möchten. „Das Programm startet im September“, erzählt Tobias Leopold. „Es dauert 10 Monate. Nach 6 Monaten entscheiden wir, welchem Teilnehmer wir einen Ausbildungsplatz anbieten. Jeder, der das Integrationsprogramm durchläuft, erhält am Schluss ein Zertifikat. Auch diejenigen, denen wir keine Ausbildung anbieten können. Schwerpunkte der EQ sind die Vermittlung von fachlichen Sprachkenntnissen und die Grundlagen des Berufs. Hier in Stuttgart haben wir 20 Plätze für Geflüchtete jedes Jahr und am Standort der EnBW in Karlsruhe, zu der die Netze BW gehört, nochmal 20. Insgesamt gibt es bei der Netze BW etwa 500 Auszubildende in verschiedenen Fachrichtungen.“

Konkrete Zukunftspläne hat Omar noch keine. „Ich möchte die Ausbildung abschließen, vielleicht gehe ich danach zur Meister-Schule“, überlegt er. Tobias Leopold sieht für den Beruf sehr gute Zukunftsperspektiven: „Es gibt sehr viele Fortbildungsmöglichkeiten, viele Wege, sich zu spezialisieren. Durch die Zunahme von Elektroautos steigt der Bedarf, Strom in Städten und Wohngebieten zu verteilen. Deutschland wird bald aufhören Strom aus Atomkraftwerken zu produzieren und immer weniger aus Kohlekraftwerken. Dafür wird immer mehr Strom aus Wind- und Sonnenenergie erzeugt. Der Bedarf, alte Kraftwerke abzubauen und neue zu errichten, ist groß. Wer soll dies alles in den nächsten Jahren und Jahrzehnten machen? Unsere Elektroniker für Betriebstechnik von der Netze BW!“

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GRAFIK FREEPIK


ARBEIT

ArrivalNews Interview Omar absolviert eine Einstiegsqualifizierung (EQ) bei Netze BW in Stuttgart. ArrivalNews hat mit ihm gesprochen.

STECKBRIEF

Elektroniker*in für Betriebstechnik Mangelberuf in Deutschland: Ja

 Ausbildungsdauer: 3,5 Jahre

ARRIVALNEWS: Warum hast du dich für diesen Beruf entschieden? OMAR: Ich habe in meinem Herkunftsland auf Baustellen gearbeitet und immer versucht, kaputte Maschinen zu reparieren. Mich hat die Elektrik daran interessiert. Ein Freund hat mir hier in Deutschland dann empfohlen, nach einer Ausbildung als Elektroniker zu suchen. War es schwer, einen Ausbildungsplatz zu bekommen? Ich habe zunächst die Einstiegsqualifizierung bei der Netze BW begonnen, die immer noch läuft. Ab September beginnt dann die Ausbildung. Ich fand schwer, dass es ein so langer Prozess war. Es gibt mehrere Gespräche und Tests. Man muss sich schon anstrengen, um nach der Einstiegsqualifizierung einen Ausbildungsplatz zu bekommen. Das heißt: Jeden Tag konzentriert sein, Fragen stellen, das Beste geben. Wer einen Ausbildungsplatz in Deutschland möchte, muss wissen, dass es mehrere Monate dauern kann, bis man einen Vertrag bekommt. Das kann sehr anstrengend sein. Ist die Ausbildung so, wie du sie dir vorgestellt hast? Was hat dich am meisten überrascht? Am meisten hat mich überrascht, dass alles sehr gut durchorganisiert ist. Für alles gibt es Regeln, an die man sich halten muss. Zum Beispiel wann man zur Arbeit erscheinen muss. Wir fangen pünktlich um 7:30 Uhr an. Wenn du später kommst, dann ist das ein Problem. Es gibt auch genaue Regeln für den Arbeitsschutz, die eingehalten werden müssen. Wenn wir nicht zur Arbeit kommen können, gibt es Regeln, wie wir uns abmelden müssen, zum Beispiel bei Krankheit. Was ist der schwierigste Teil der Ausbildung? Was fällt dir leicht? In der Ausbildung geht es viel um Mathematik und Physik. Das ist schwierig. Ich selbst habe Nachhilfe in Mathematik. Jeder, der die Ausbildung machen möchte, sollte das wissen und sich vorab darüber informieren. Wie sieht ein normaler Arbeitstag aus? Im Moment bin ich zwei Tage pro Woche in der Schule, dort haben wir Fächer wie Mathematik, Physik oder Deutsch. Schule ist von 8 bis 15 Uhr. Drei Tage pro Woche bin ich in der Lehrwerkstatt. Dort haben wir theoretische und praktische Übungen. Die Arbeitszeit in der Werkstatt ist von 7:30 Uhr bis 16 Uhr.

Wie kommst du mit deinen Kollegen zurecht? Gibt es Probleme, weil du aus einem anderen Land kommst? Wir kommen alle sehr gut miteinander aus. Auch mit den deutschen Azubis. Das ist schon fast wie eine Familie hier.

Voraussetzungen: Haupt- oder Realschulabschluss oder ähnliche Qualifikation

Was würdest du anderen Flüchtlingen raten, die sich auf diesen Beruf bewerben wollen? Auf was sollten sie achten? Sie sollten sich über den Beruf genau informieren. Am besten finde ich, wenn jemand eine Einstiegsqualifizierung machen kann so wie ich. Dann sieht man viel mehr vom Betrieb als bei einem Praktikum. Wichtig ist auch, die Arbeitsatmosphäre in einem Betrieb kennenzulernen. Deswegen ist es immer gut, vor der Ausbildung praktische Erfahrungen zu sammeln.

Hast du schon Pläne für die Zeit nach der Ausbildung? Mal sehen. Vielleicht gehe ich zur Meister-Schule, aber genau weiß ich das noch nicht.

Schwerpunkte: Arbeit an Stromleitungen und stromführenden Bauteilen in Kraftwerken, Betrieben oder im Freien (Hochspannungsleitungen, Baustellen)

 Das solltest du mitbringen: Handwerkliches Geschick, technisches Verständnis, Sorgfalt, Umsicht und Verantwortungsbewusstsein (Arbeit an stromführenden Bauteilen) die Windkraftanlage, -n

Ort, wo Strom durch Windräder erzeugt wird, die sich im Wind drehen

die Nordsee

Meer an der Nordwestküste Deutschlands

das/die Ladegerät, -e

Gerät, das zum Beispiel das Handy oder ein anderes elektrisches Gerät mit Strom auflädt, so dass es ohne Kabel benutzt werden kann

das/die Kohlekraftwerk, -e

Ort, wo durch das Verbrennen von Kohle Strom erzeugt wird

sicherstellen

etwas garantieren; eine Zusage für etwas abgeben und das auch einhalten

die Erzeugung, -en

etwas herstellen oder produzieren

vielfältig; die Vielfalt

wenn etwas aus vielen, unterschiedlichen Dingen besteht

abwechslungsreich

immer etwas Neues, nie langweilig

oberirdisch

alles, was auf oder über der Erde ist

unterirdisch

alles, was unter der Erde ist

die Hochspannungsleitung, -en

ein Stromkabel oder eine Stromleitung, die Strom über weite Strecken befördert mit hoher Volt-Anzahl, z. B. 110.000 Volt. Meist auf hohen Masten aus Eisen

das/die Umspannwerk, -e

Ort, wo Strom von Hochspannung auf niedere Spannung transformiert wird

die Einstiegsqualifizierung, -en (EQ)

ein Programm, das Menschen auf die Ausbildung vorbereitet

die Fachrichtung, -en

ein bestimmter Schwerpunkt innerhalb eines Berufs

die Lehrwerkstatt, Lehrwerkstätten

der Ort, wo Lehrlinge üben und auf den Beruf praktisch vorbereitet werden

die Schaltung, -en

hier: Verknüpfung verschiedener elektronischer Bauteile

die Spannung, -en

hier: die Stromspannung gemessen in Volt

entmutigen

nicht weiter machen; aufgeben

beherrschen

etwas gut können; es kontrollieren und steuern können

die Kaffeemaschine, -n

Gerät, das Kaffee macht

der/die Maschinenkaffee, -s

Kaffee, der von einer Maschine gemacht wurde

die Verlässlichkeit, -en

wenn jemand das tut, was er gesagt hat, dann ist dies eine verlässliche Person

respektvoll; der Respekt

achtungsvoll, wertschätzend, wenn man gleichzeitig höflich und freundlich ist

höflich; die Höflichkeit

zurückhaltend und freundlich

der Zukunftsplan/die Zukunftspläne

was jemand später einmal machen möchte

die Zukunftsperspektive, -n

wie es später einmal sein wird, welche Möglichkeiten es geben wird

die Fortbildungsmöglichkeit, -en

Angebote, wie man nach dem Ende der Ausbildung weiter lernen kann

verteilen, die Verteilung

etwas von einem zentralen Punkt aus an verschiedene andere Punkte transportieren

das stromführende Bauteil, die stromführenden Bauteile

Gegenstände, durch die elektrischer Strom fließt

das handwerkliche Geschick

wenn jemand gut in handwerklicher Arbeit ist

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WIR ZUSAMMEN

„Fußball kann Geflüchteten sehr helfen“ INTERVIEW ERIKA EISELE

FOTOS CHRISTINA TAMO

 

Momo bei einem Spiel gegen den FC Schalke 04 im Jahr 2009

M

omo Tamo kommt aus dem kurdischen Teil Syriens und lebt seit fast 20 Jahren in Deutschland. Sein ganzes Leben hat er Fußball gespielt. Erst in Syrien und dann in Deutschland. Gerade ist er mit dem FC Vorwärts Röslau in die Landesliga aufgestiegen. Auch als Jugendtrainer ist er sehr erfolgreich. Im ArrivalNews Interview spricht Momo über Fußball, die Flucht aus Syrien und Tipps für Geflüchtete. ARRIVALNEWS: Wann hast du das erste Mal einen Ball am Fuß gehabt? MOMO TAMO: Daran kann ich mich gar nicht erinnern. Im Prinzip spiele ich Fußball seitdem ich denken und laufen kann. Mein Vater ist ein absoluter Fußballfan. Er hat mich immer ins Stadion mitgenommen. Ich komme aus der Stadt Qamischli in Nordsyrien, im kurdischen Gebiet. Da war Fußball das A und O. Was waren deine größten Erfolge und was deine größten Niederlagen? Mein größter Erfolg war es, mit der Spielvereinigung Bayern Hof in die Bayernliga aufzusteigen. In Syrien hatte ich auch wunderschöne Momente im Fußball, aber der Aufstieg war mein größter Erfolg. Und die Niederlage? Tja, ich habe einige Niederlagen gehabt. Aber eine tut richtig, richtig weh. Das war erst letztes Jahr. Ich bin zum ersten Mal mit einer Mannschaft abgestiegen in die Bezirksliga. Im Entscheidungsspiel haben wir gegen die Spielvereinigung Bayreuth 2:1 verloren. Nach einem dramatischen Spiel. Das war meine größte Niederlage. Aber jetzt seid ihr gerade wieder aufgestiegen. Glückwünsch dazu! Ja, vielen Dank!

Gibt es Unterschiede zwischen dem Fußball in Deutschland und in Syrien? In Syrien wird es im Sommer sehr, sehr heiß. Bei jedem Wetter, auch bei 45 Grad sind wir früher mit dem Fahrrad zum Training gefahren. Die Fußballplätze waren nicht gut. Wir wollten einfach Fußball spielen. Wir waren damals noch Kinder. Viele meiner Mitspieler mussten nach der Schule arbeiten. Sie mussten auf der Straße Papiertaschentücher oder Kaugummis verkaufen. Die durften erst nach Hause und Fußball spielen, wenn sie alles verkauft hatten. Wenn du hier in Deutschland einem Kind erzählen würdest: Geh arbeiten und dann Fußball spielen! Das würde keiner machen. Hier in Deutschland haben wir alles. Von der Ausstattung her, z. B. die Rasenplätze. In Syrien müssen sich die Kinder alles selbst erarbeiten. Durch den Krieg ist es jetzt noch viel schwieriger geworden. Aber in Deutschland muss man die Kinder trotzdem oft zum Fußballspielen motivieren. Du bist ja selbst von Syrien nach Deutschland gekommen. Kannst du uns erzählen, wie die Reise damals war? Wir haben uns so auf Deutschland gefreut. Ein Land, in dem wir Rechte haben, in Freiheit leben können und Unterstützung bekommen. Aber die Reise war wirklich schrecklich. Wir sind damals über den Libanon geflüchtet. Das war alles sehr dramatisch. Dann über das Mittelmeer. Wir waren elf Tage auf dem Meer. Wir haben viele schreckliche Dinge erlebt. Wir sind damals mit einem Fischerboot geflüchtet. Wir waren, glaube ich, fast 100 Leute auf dem Boot. Und wir haben eigentlich schon dem Tod ins Auge gesehen. Wir sind dann irgendwo in Osteuropa gelandet. Da waren wir auch nochmal 15 Tage in den Bergen. Es gab tagelang nichts zu essen. Und als ihr dann in Deutschland angekommen seid?

Nach der Ankunft war es auch nicht leicht, aber es wurde von Tag zu Tag besser. Mittlerweile bin ich schon länger hier, als ich in meiner Heimat gelebt habe. Und ich fühle mich hier zu Hause. Deutschland ist meine Heimat geworden. Würdest du sagen, dass Fußball bei der Integration in ein neues Land helfen kann? Auf jeden Fall. Fußball und allgemein Teamsport kann ich jedem Geflüchteten hier empfehlen. Man lernt so schnell Menschen kennen. Und die Mitspieler können bei vielen Dingen unterstützen. Ich habe über den Fußballverein auch eine Arbeit gefunden. In den letzten Jahren sind ja sehr viele Menschen nach Deutschland geflüchtet. Ich habe einigen hier geholfen. Die Zeit, in der ich nach Deutschland gekommen bin und die heutige Zeit lassen sich nicht vergleichen. Weil: Damals gab es keinen Sprachkurs, keine Unterstützung, keinen Berater und keinen Begleiter. Da gab es wirklich nichts. Als ich zwei Jahre in Deutschland war, habe ich meinen Schulabschluss geschafft. Dann wollte ich in der Stadt Tröstau eine Ausbildung starten als Kfz-Mechaniker. Und mir wurde damals gesagt: Pass mal auf, junger Mann. So lange ein deutscher Mann eine Ausbildung hier machen möchte, bekommt er den Platz und nicht du. Das war damals sehr hart. Das klingt wirklich hart. Aber es hat mich auch dazu gebracht, meinen eigenen Weg zu gehen und auf eigene Faust alles zu überstehen. Ich schätze die Dinge dadurch mehr wert. Und ich kann nur allen Geflüchteten heute empfehlen: Nehmt die vielen Programme und Angebote zur Begleitung in Anspruch! Denn früher gab es so etwas nicht. Ich hätte es mir damals gewünscht.

-8-

Hast du neben dem Fußball noch ein paar Tipps für Menschen, die neu in Deutschland ankommen? Ja, auf jeden Fall. Die Sprache ist das Wichtigste. Man muss fleißig sein und schnell Deutsch lernen, sich anpassen und sich positiv integrieren. Das ist nicht immer leicht. Als ich in die deutsche Schule kam, waren wir drei Flüchtlinge in der Klasse: Ein Perser, ein Iraker und ich aus Syrien. Wir konnten kein Deutsch. Die Mitschüler haben uns deswegen ausgelacht und sogar unsere Sachen versteckt. Mich hat das so geärgert und traurig gemacht. Aber es hat mich auch motiviert. Ich habe mein Taschengeld gespart. Dann habe ich mir ein großes deutsches Wörterbuch gekauft. Dann habe ich mich hingesetzt und habe gelernt. Und nach ein paar Wochen und Monaten waren die anderen ziemlich überrascht, wie ich mich verbessert hatte.

Du hast also immer das Beste daraus gemacht. Auf jeden Fall. Positives Denken ist das Wichtigste in allen Lebenssituationen. Meine Familie und ich haben acht Jahre lang um einen dauerhaften Aufenthaltstitel gekämpft. Das Ganze hat sehr, sehr lang gedauert. Und mittlerweile bin ich stolzer, deutscher Staatsbürger. Danke für deine Offenheit, Momo.

Momo Tamo spielt seit 2012 beim „Vorwärts“

für jemanden das A und O sein

für jemanden alles sein

aufsteigen

im Sport: in eine höhere Liga kommen

absteigen

im Sport: in eine niedrigere Liga kommen

die Spielvereinigung, -en

die Mannschaft

die Ausstattung, -en

Gegenstände oder Dinge, die jemand hat

dramatisch

spannend und aufregend

dem Tod ins Auge sehen

es ist lebensgefährlich

die Integration, -en

Teil einer Gruppe oder Bevölkerung werden

etwas auf eigene Faust machen

etwas selbständig machen

etwas in Anspruch nehmen

etwas nutzen

sich anpassen

so wie die anderen werden

das/die Taschengeld, -er

Geld, das Kinder von ihren Eltern bekommen. Meistens nur, solange sie noch zu Hause leben


Kinderseite

Ein deutsches Märchen von den Brüdern Grimm nacherzählt von JUDITH KAISER 

E

s war einmal ein Mann, der hatte einen Esel. Der Esel war schon sehr alt. Er hatte viele Jahre lang gearbeitet. Eines Tages dachte sich der Mann: „Der Esel ist so alt. Er arbeitet nicht mehr gut. Ich muss ihn loswerden.“ Der Esel ahnte, was der Mann vorhatte und lief davon. Er dachte sich: „Ich glaube ich gehe nach Bremen. Dort kann ich vielleicht als Stadtmusikant arbeiten.“ Nach einer Weile traf der Esel einen Hund. Der Hund lag am Boden und japste. „Warum liegst du am Boden und japst?“, fragte der Esel den Hund. Der Hund antwortete: „Ich bin alt und schwach, ich kann nicht mehr jagen. Mein Herrchen wollte mich deshalb erschlagen. Da bin ich weggelaufen.“ „Weißt du was?“, sagte der Esel, „komm mit mir nach Bremen, wir können dort zusammen Musik machen. Ich spiele die Gitarre und du das Schlagzeug.“ Dem Hund gefiel die Idee und zusammen gingen sie weiter. Kurze Zeit später sahen sie eine Katze. Sie saß am Wegrand und schaute traurig auf den Boden. „Was ist mit dir?“, fragte der Hund. „Ach“, seufzte die Katze, „ich bin alt. Meine Zähne sind stumpf. Ich möchte keine Mäuse mehr fangen. Lieber liege ich den ganzen Tag am warmen Ofen. Das gefällt meiner Herrin gar nicht. Sie wollte mich in der Regentonne ertränken. Da bin ich weggelaufen. Aber was soll ich jetzt machen?“ „Komm doch mit uns mit“, sagte der Esel, „wir gehen nach Bremen und werden dort Stadtmusikanten. Du kannst doch bestimmt gut singen.“ Die Katze war einverstanden und zu dritt gingen Esel, Hund und Katze weiter. Nachdem die drei ein paar Stunden gegangen waren, kamen sie an einem Hof vorbei. Auf dem Hoftor saß ein Hahn und krähte aus Leibeskräften. „Warum schreist du denn so laut?“, fragte die Katze den Hahn. Der Hahn hörte auf zu krähen und sah sie an. „Ich habe gutes Wetter prophezeit. Ich habe alles richtig gemacht. Aber morgen kommen Gäste zu meiner Herrin. Und ich soll das Huhn in der Suppe sein. Heute Abend will mir meine Herrin den Kopf abschneiden. Deshalb schreie ich jetzt noch so lange und laut, wie ich kann.“ Der Esel sagte: „Ach was. Komm besser mit uns mit! Wir gehen nach Bremen. Wir werden Stadtmusikanten. Du hast eine gute Stimme. Du kannst bei uns mitmachen.“ Dem Hahn gefiel, was der Esel sagte. Er flatterte vom Hoftor und folgte dem Esel, dem Hund und der Katze. Es wurde Abend und die vier kamen in einen Wald, in dem sie übernachten wollten. Der Esel und der Hund legten sich unter einen großen Baum. Die Katze kletterte in die Äste. Der Hahn flog hinauf bis auf die Spitze des Baums. Für ihn war es dort am sichersten. Kurz bevor er einschlief, sah er noch einmal in alle Richtungen. Und da entdeckte er ei-

jemanden/etwas loswerden

entsorgen, wegwerfen, vertreiben

etwas ahnen

spüren, dass etwas passieren wird

etwas vorhaben

etwas planen

Bremen

eine Stadt im Norden von Deutschland

der/die Stadtmusikant, -en

ein Musiker, der für eine Stadt Musik macht

japsen

schwer atmen, nach Luft ringen

das Herrchen/das Frauchen

Besitzer*in von Tieren

stumpf

nicht mehr spitz, abgenutzt

der/die Herr, -in

Person, die etwas unter Kontrolle hat/beherrscht

die Regentonne, -n

ein großer Eimer, in dem man den Regen sammelt

ertränken

jemanden so lange unter Wasser drücken, bis er stirbt

einverstanden sein

zustimmen, sein okay geben, akzeptieren

krähen

das Geräusch, das ein Hahn macht, wenn er schreit

aus Leibeskräften

mit aller Kraft, die man hat

prophezeien

vorhersagen, voraussehen, sagen, was in Zukunft passiert

flattern

fliegen

der/die Räuber

Dieb, Einbrecher, Bandit

der Raubüberfall, die Raubüberfälle

wenn Räuber in ein Haus einbrechen, die Menschen bedrohen und viele Dinge stehlen

der/die Vorderhuf, -e

der vordere Fuß von einem Esel oder Pferd

der Fenstersims

eine Art gerades Brett an der Außenseite eines Fensters

iahen

das Geräusch, das ein Esel macht, wenn er schreit

bellen

das Geräusch, das ein Hund macht, wenn er schreit

miauen

das Geräusch, das eine Katze macht, wenn sie schreit

das/die Gespenst, -er

ein gruseliges Wesen in Märchen, das meistens ein weißes Tuch trägt und fliegen kann

schleichen

leise und langsam gehen, damit niemand einen hört

zerkratzen

mit einem spitzen Gegenstand eine Oberfläche kaputt machen

die Kralle, -n

Klaue, Pfote, Finger von Katzen oder Vögeln

humpeln

hinken, wanken, schwankend gehen, weil ein Bein wehtut

der/die Hintern

Po, Gesäß, Hinterteil

gruselig

unheimlich, furchterregend, angsteinflößend

die Hexe, -n

Zauberin, unheimliche Figur in Märchen, meistens eine alte Frau mit einer langen krummen Nase, die auf einem Besen fliegt

das/die Ungeheuer

Monster, Bestie, unheimliches Wesen

nen schwachen Lichtschein. Er war nicht zu weit weg von dem Baum, wo die Tiere schliefen. Der Hahn rief Esel, Hund und Katze zu: „Ich sehe ein Licht! Es ist nicht weit weg. Das muss ein Haus sein. Kommt, vielleicht können wir dort übernachten!“ Der Esel sagte: „Ja, lasst uns dorthin gehen. Im Haus ist es sicher gemütlicher und wärmer als hier im Wald.“ Und so machten sie sich auf den Weg zum Haus. Als sie näherkamen, hörten sie lautes Lachen. Sie guckten durch das Fenster. Drinnen saßen drei Räuber an einem gedeckten Tisch. Sie tranken und aßen und erzählten von ihrem letzten Raubüberfall. Der Hahn sagte: „Seht euch das Essen an. Das wäre etwas für uns.“ Die Tiere überlegten, wie sie die Räuber aus dem Haus jagen konnten. Schließlich stellte sich der Esel mit seinen Vorderhufen auf den Fenstersims. Der Hund sprang auf seinen Rücken. Die Katze sprang auf den Rücken des Hundes und der Hahn flog auf den Kopf der Katze. Dann fingen sie an ihre Musik zu machen. Der Esel iahte, der Hund bellte, die Katze miaute und der Hahn krähte. Dann sprangen sie durch das Fenster in das Haus. Die Räuber erschreckten sich sehr. Sie dachten ein Gespenst wäre hereingekommen. Sie schrien und rannten in den Wald. Esel, Hund, Katze und Hahn waren sehr zufrieden mit sich. Sie setzten sich an den Tisch und aßen alles auf, was die Räuber übrig gelassen hatten. Nach dem Essen waren alle sehr müde. Jeder suchte sich eine Stelle zum Schlafen. Der Esel legte sich in den Innenhof, der Hund hinter die Tür, die Katze an den Ofen und der Hahn setzte sich auf eine Stange. Dann machten sie das Licht aus. Mitten in der Nacht näherten sich die Räuber wieder dem Haus. Sie sahen, dass kein Licht mehr brannte. Einer der drei Räuber schlich sich ins Haus. Er wollte sehen, ob das Gespenst noch da war. Im Haus war es still. Er ging zum Ofen und wollte ein Licht anzünden. Da sah er die gelben Augen der Katze, die im Dunkeln leuchteten. Er wollte daran seine Kerze anzünden. Aber die Katze fand das gar nicht lustig. Sie sprang ihm ins Gesicht und zerkratzte ihm mit ihren Krallen das Gesicht. Der Räuber stolperte zurück und wollte zur Tür hinaus. Aber da lag der Hund. Er sprang auf und biss den Räuber ins Bein. Der Räuber schrie und wollte in den Wald humpeln. Als er über den Hof kam, trat ihn der Esel mit seinem Huf in den Hintern. Der Hahn war von dem Lärm wach geworden. Er flog auf das Dach des Hauses und rief: „Kikerikiii, Kikerikiii.“ Der Räuber rannte so schnell er konnte zu den anderen beiden Räubern zurück. Er erzählte ihnen: „Im Haus ist eine gruselige Hexe. Sie hat mir mit ihren langen Fingern das Gesicht zerkratzt. An der Tür liegt ein Mann mit einem Messer. Er hat mir ins Bein gestochen. Auf dem Hof liegt ein Ungeheuer. Es hat mich mit einer Holzkeule geschlagen. Und auf dem Dach sitzt einer, der schreit: „Bringt mir den Räuber. Bringt ihn mir her! Da bin ich weggelaufen.“ Die Räuber trauten sich nun nicht mehr in die Nähe des Hauses. Esel, Hund, Katze und Hahn aber gefiel es sehr gut in dem Haus. Es gefiel ihnen so gut, dass sie nicht mehr nach Bremen wollten, um Musik zu machen. Sie wohnten von nun an im Haus und lebten glücklich und zufrieden. Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute…

Leiterreise nach Bremen

(Für 2-4 Spieler: 1 Würfel und je Spieler eine Spielfigur) Hilf die Bremer Stadtmusikanten einzusammeln und bringe sie als erster zu ihrem Konzert nach Bremen: Bei jedem Feld mit einer Leiter steigst du hinauf oder hinab, je nachdem auf welchem Feld du stehst. Wer als erster mit der genauen Würfelzahl Bremen erreicht, hat gewonnen.

START

QUELLE ORIGINALTEXT: grimmstories.com/de/grimm_maerchen/die_bremer_stadtmusikanten

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GRAFIK ANNETTE GRANADOS HUGHES

Die Bremer Stadtmusikanten


KOMPASS

INFOS, TIPPS & TERMINE IN MÜNCHEN

Eine Führung in Leichter Sprache durch die Münchner Innenstadt. Die Führung dauert eine Stunde, Treffpunkt ist am Münchner Marienplatz. Die Führung ist kostenlos. Bei Interesse meldet Euch bei Edith Scholz und sagt, wann ihr die Führung machen möchtet und wie viele Personen ihr seid. Wann: Termin nach Absprache | Wo: Marienplatz München | Anmeldung bei Edith Scholz, escholz@muenchnerbildungswerk.de, Tel. 089/54 58 05-0 | Eintritt frei

Sommerfest im EineWeltHaus

Das EineWeltHaus feiert ein Sommerfest. Es gibt Informationsstände, Tanzaufführungen, Theater, Landestypisches Essen aus Ghana, Togo, von der Uigurischen Frauengruppe und dem Verein für Fraueninteressen, Cocktails und vieles mehr. Die Bands TAXGAS und PALO SANTO sorgen für Unterhaltung ab 19:00 Uhr. Wann: 09.06.18 ab 15:00 Uhr | Wo: EineWeltHaus München e.V., Schwanthalerstr. 80, 80336 München | Eintritt frei | Mehr Informationen zum Programm: www.einewelthaus.de/events/wir-sindeinewelthaus-wiedereroeffnung-deseinewelthauses

danach gibt es dann einen Frühschoppen mit Livemusik im Hof und in den Räumen des Bellevue di Monaco. Wann: 09.06.18 ab 13:00 Uhr & 10.06.18 ab 10:00 Uhr | Wo: Bellevue di Monaco, Müllerstraße 2, 80469 München | Eintritt frei | Mehr Informationen zum Programm: www.bellevuedimonaco.de/ eroeffnung

Neuland — Theaterstück vom Theater Grenzenlos

Das Theater Grenzenlos besteht aus jugendlichen Geflüchteten, die regelmäßig neue Stücke einüben und sie aufführen. Das neueste Stück heißt „Neuland“. Es geht darum, dass Europa keine Heimatlosen mehr aufnimmt. Deshalb müssen sie woanders hingehen. Einige treiben über die Meere und entdecken schließlich das Niemandsland. Sie blicken sich ratlos um und beschließen, einen eigenen Staat zu gründen: NEULAND. Die Premiere von „Neuland“ ist am 9. Juni. Regie führt Viktor Schenkel, Assistenz ist Monika Weissenberger. Wann: Von Juni bis Dezember 2018, Spielzeiten im Juni: 09.06.18 (Premiere), 14.06.18, 21.06.18 & 22.06.18, jeweils um 20:30 Uhr | Wo: Mohr-Villa, Situlistr. 75, 80939 München | Eintritt: 8 Euro | Tickets und Informationen zum Programm: www.theater-grenzenlos.org/ tour

Tunix Open Air Offizielle Eröffnung des Bellevue di Monaco

Im September 2017 eröffnete das Beratungs- und Begegnungs-Café Bellevue di Monaco. Nun nimmt das Kulturhaus seinen Betrieb auf. Das wird gefeiert mit einem Straßenfest mit Livemusik, Essen & Trinken und einem Programm für Kinder. Der Oberbürgermeister Dieter Reiter eröffnet am Nachmittag offiziell das Kulturhaus. Man kann sich die Angebote des Hauses an diesem Tag anschauen und mitmachen – es gibt KunstWorkshops, die Radlwerkstatt, das Open House und vieles mehr. Am Tag

Das Tunix Open Air ist ein Musikfestival, organisiert von den Studierenden der Technischen Universität München. Fünf Tage lang gibt es Musik zum Tanzen und Entspannen. Jede und jeder ist willkommen. Das Musikprogramm ist sehr vielfältig, man kann unter anderem Rap, Hip-Hop, Punk oder Ska-Klänge hören. Es gibt auch Essen und Trinken zu niedrigen Preisen. Wann: 11.06.18 bis 15.06.18 von 12:00 bis 22:00 Uhr | Wo: Königsplatz | Eintritt frei | Mehr Informationen zum Programm: www.muenchen.de/veranstaltungen/ event/12659.html

Stadtgründungsfest München

Die Stadt München feiert am 16. und 17. Juni ihren 860. Geburtstag. Die Altstadt wird wieder zur Erlebnismeile und verbindet die Geschichte Münchens mit der Gegenwart. Es gibt Stadtführungen, Kunsthandwerk, einen Trachtenmarkt, Tanzveranstaltungen, ein Kinderprogramm, Musik und Unterhaltung. Hier kann man sehr viel über München, Bayern und Deutschland lernen und verschiedene Traditionen kennenlernen. Wann: 16.06.18 von 10:00 bis 23:00 Uhr und am 17.06.18 von 10:00 bis 21:00 Uhr | Wo: Innenstadt rund um den Marienplatz | Eintritt frei | Mehr Informationen zum Programm: www.muenchen.de/ media/va-2018/stadtgruendungsfest-2018/stadtgruendungsfest-2018/ stadtgruendungsfest-2018.pdf

Prost Heimat! Weltflüchtlingstag

Das Café Bellevue di Monaco feiert den Weltflüchtlingstag mit Livemusik & Essen. Jeder ist willkommen. Das Fest findet in Zusammenarbeit mit der Glockenbachwerkstatt e.V., dem Münchner Flüchtlingsrat, save me München, den Münchner Kammerspielen, MORGEN e.V., dem Bayerischen Flüchtlingsrat und dem Kreisjugendring München Stadt / LOK Arrival statt. Wann: 20.06.18 ab 17:00 Uhr | Wo: Bellevue di Monaco, Müllerstr. 2, Hinterhaus, 80469 München | Eintritt frei | Mehr Informationen zum Programm: www. bellevuedimonaco.de/worldrefugee-day

Afrika-Express & Guests — Konzert

Extra für diesen Abend haben sich verschiedene afrikanische Musiker zusammengefunden. Zusammen mit dem Publikum macht Afrika-Express eine Reise durch die Traditionen und Facetten afrikanischer Musik. Ein Mix aus gnawa und gembri, inter preted mit balafon, kora und djembe.

Wann: 22.06.18 um 20:00 Uhr | Wo: Bellevue di Monaco, Müllerstr. 2, 80469 München | Eintritt zahlt jede*r so viel sie/er kann: 12 Euro (wird von den Veranstaltern empfohlen), 8 Euro (ermäßigt für die, die weniger verdienen), 0 Euro (sozial = für die, die nur sehr wenig Geld haben) | Mehr Informationen zum Programm: www.bellevuedimonaco.de/ afrika-express

Tollwood Sommerfestival

Zum 30. Mal findet dieses Jahr das Tollwood Sommerfestival im Olympiapark statt. Es gibt Konzerte, Shows, Essen und Trinken, viele Stände, Kunst, Kultur und vieles mehr. Wann: 27.06.18 bis 22.07.18, Montag bis Freitag 14:00 bis 1:00 Uhr und Samstag und Sonntag von 11:00 bis 1:00 Uhr | Wo: Olympiapark Süd | Eintritt frei | Mehr Informationen zum Programm: tollwood. de/tollwood-sommerfestival

Münchner Sportfestival

Am 1. Juli verwandelt sich der Königsplatz in eine große Sportarena: Hier werden viele verschiedene Sportarten gezeigt, bekannte und weniger bekannte. Von Fußball, Volleyball und Klettern über Tauchen, Tanzen, Akrobatik und vielem mehr. Man darf alles ausprobieren. Außerdem gibt es Musik- und Tanzshows, „Gastro-Stationen“ mit Food Trucks und im Biergarten kann man wieder Energie tanken. Wann: 01.07.18 ab 10:00 Uhr | Wo: Königsplatz | Eintritt frei | Mehr Informationen zum Programm: www.muenchen. de/veranstaltungen/event/10128.html

Münchner Radlnacht

Am 7. Juli dürfen in der Innenstadt keine Autos fahren. Die Stadt gehört dann den Fahrradfahrer*innen – ohne Autos, Ampeln und Hupen. Es gibt eine 16 Kilometer lange Route, vom Königsplatz zunächst über Brienner- und Nymphenburger Straße bis zur Hackerbrücke und von

TEXT & REZEPT IMR AAN SAFI / BRIGITTE SCHNOCK

dort bis zur Theresienwiese. Durch die Implerstraße geht es Richtung Isar, vorbei am Flaucher und zum Candidplatz, bis die vielen tausend Radler von der Prinzregentenstraße aus durch das Highlight, den Altstadtringtunnel, und über den Karolinenplatz zurück zum Ausgangspunkt fahren. Dort sind alle Teilnehmer eingeladen, den Abend in schöner Atmosphäre ausklingen zu lassen. Auch am Nachmittag lohnt sich schon ein Besuch auf dem Königsplatz - hier warten Livemusik, kulinarische Stände und Infos rund ums Fahrrad auf die Radler. Wann: 07.07.18 ab 17:00 Uhr | Wo: Startpunkt ist der Königsplatz | Eintritt frei | Mehr Informationen zum Programm: www.muenchen.de/veranstaltungen/ event/12363.html

Erdbeerfelder in München

Erdbeeren kann man entweder im Supermarkt kaufen oder selbst pflücken. Pflücken ist oft billiger und es macht großen Spaß. In München und Umgebung gibt es viele Erdbeerfelder. Jede*r kann dort hingehen und Erdbeeren pflücken. Am besten nimmt man eine Schüssel mit. Die Schüssel wird vor dem Pflücken gewogen. Wo die Erdbeerfelder sind, kann man hier sehen: www. kimapa.de/2017/05/erdbeerfeldermuenchen-und-umgebung

Alter Peter

Die Peterskirche hinter dem Marienplatz ist die älteste Pfarrkirche Münchens. Ihr Turm, den die Münchner Alten Peter nennen, hat die ältesten Glocken Münchens. Vom Alten Peter hat man bei schönem Wetter einen traumhaften Blick über München, der bis zu 100 Kilometer weit ins Alpenvorland reichen kann. 306 Treppenstufen führen den 91 Meter hohen Turm hinauf. Wann: Montag bis Freitag: 9:00 bis 18:30 Uhr, Samstag, Sonntag/Feiertage: 10:00 bis 18:30 Uhr, Schließung: 19:00 Uhr Wo: Rindermarkt 1, 80331 München | Eintritt: 1 Euro für Schüler und Studenten, 1,50 Euro für Erwachsene

Essen ist Heimat

 

Männer können nicht kochen? Wir beweisen das Gegenteil! Mit Tokhm wo Romi (Ei in Tomaten) kannst Du Dir schnell und unkompliziert ein gutes Essen zubereiten. Lade Freunde dazu ein und Du wirst großen Eindruck machen. Alles was Du dazu brauchst sind Tomaten, Eier, Knoblauch, Salz und Pfeffer, eine Pfanne und ein bisschen Mut zum Ausprobieren. Wir afghanischen Männer sind es meist gewohnt, dass unsere Mütter oder Schwestern kochen. Das ist hier in Deutschland für viele nicht mehr der Fall. Mit Tokhm wo Romi hast Du ein Rezept, das Du auch mit wenig Erfahrung im Kochen zubereiten kannst. FOTO PEXELS.COM

Über die Autoren: Imraan Safi kommt aus Afghanistan und macht gerade eine Ausbildung. Brigitte Schnock ist Soziologin und arbeitet seit 2015 im Bereich Flucht und Migration. Beide sind bei ArrivalAid als Anhörungs- und Klagebegleiter tätig und veröffentlichen auf ihrem Blog www.zusammenkochen.com regelmäßig Rezepte und Tipps rund um das Thema „Afghanisch Kochen in Deutschland“. Außerdem schreiben sie für die ArrivalNews.

ZUTATEN (für zwei Personen): 3 Tomaten, 3 Eier, 1 Knoblauchzehe, Pfeffer und Salz, 4 Esslöffel Öl ZUBEREITUNG:

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Knoblauch klein hacken und Tomaten in Würfel schneiden.

Tokhm wo Romi isst man mit Brot. Es schmeckt zum Frühstück, macht satt, wenn Du nach einem langen Tag nach Hause kommst, oder ist ein leckeres Abendessen, wenn Du eine größere Menge davon zubereitest.

Öl in eine Pfanne geben, erhitzen, dann die Tomaten hinzufügen. Die Tomaten ca. 5 Minuten garen, dann den Knoblauch dazu geben. Weitere 2 Minuten garen. Die Eier aufschlagen und über die Tomaten geben, die Masse salzen und pfeffern. Nach einer Minute die Eier vorsichtig in der Pfanne verrühren und mit den Tomaten vermischen. Die Masse auf mittlerer Hitze etwa 4 Minuten weiter garen.

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etwas beweisen

zeigen, bestätigen, erklären

Eindruck machen

jemanden beeindrucken

der Fall sein

so sein, so verhalten

hacken

in kleine Stücke schneiden

garen

kochen, weich machen, dünsten

GRAFIKEN FREEPIK

München leicht entdecken! Rundgang durch die Altstadt: München früher und heute


MARKTPLATZ

STELLENANGEBOTE IN MÜNCHEN UND UMGEBUNG Zeitungszusteller (m/w)

DiZ München Nephrocare GmbH Medizinisches Versorgungszentrum

Mindestalter 18 Jahre, faire und leistungsgerechte Bezahlung mit Nachtzuschlag, bezahlter Urlaub, morgens um 6.00 Uhr bereits Feierabend, tägliche Arbeitszeit ca. 2 Stunden, Zustellbezirk in Ihrer Nähe HEIMATZEITUNGEN Kontakt: vertrieb@merkur.de merkur.de tz.de oder 089/5306-134

www.nephrocare.de

Für unser Medizinisches Versorgungszentrum mit angeschlossenem Dialysezentrum in der Münchener Innenstadt suchen wir zur Verstärkung unseres Teams zum nächstmöglichen Zeitpunkt auf Minijobbasis (ca. 2–3 Std. täglich an 2–3 Tagen pro Woche, insgesamt ca. 33,0 Stunden pro Monat)

Produktionsmitarbeiter (m/w) – Vollzeit

Münchner Hersteller von Kartonagen sucht Vollzeit-Mitarbeiter*innen in der Produktion. Anforderungen: Deutschkenntnisse: A2 Kontakt: jobs@arrivalaid.org

Pflegehilfskräfte bzw. Servicekräfte (m/w) « zur Patientenversorgung, Essensausgabe, Reinigung und Vorbereitung zur Dialyse. Die Arbeit erfolgt im Schichtbetrieb überwiegend an den Tagen Montag, Mittwoch und Freitag.

Praktikum/Ausbildung Maler/Lackierer (m/w) ab September 2018

Wir wünschen uns von Ihnen: • Grundkenntnisse der deutschen Sprache • Teamfähigkeit • Freundliches Wesen und soziale Kompetenz

Münchner Malerbetrieb sucht Auszubildende Anforderungen: Deutschkenntnisse: B2, Mittelschulabschluss erwünscht Kontakt:jobs@arrivalaid.org

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Jetzt bewerben.

Reinigungskraft (m/w) für Schuhe und Taschen ab Juli 2018 – Minijob/Teilzeit/Vollzeit

DiZ München Nephrocare GmbH Medizinisches Versorgungszentrum Frau C. Wieser Lindwurmstraße 23 | 80337 München T +49 (0)89 53070152 cornelia.wieser@nephrocare.com

Ab Juli 2018 sucht ein Start-Up Mitarbeiter für die Reinigung von Schuhen und Taschen im Raum München. Flexible Arbeitszeiten. Anforderungen: Englischkenntnisse erwünscht Kontakt:jobs@arrivalaid.org

Hausmeister (m/w)

Anforderung: B1, kommunikationsfreudig, handwerkliches Geschick Aufgaben: Allgemeine hauswirtschaftliche Arbeiten, Reparaturen Ort/Zeit: Schwabing/Freimann Kontakt: info@social-bee.de

Verkäufer (m/w)

Anforderung: B1, Freude am Verkauf, Bereitschaft zur Samstagsarbeit Aufgaben: Verkauf in einer Bäckerei, Organisation der Filiale Ort/Zeit: Mehrere Arbeitsorte möglich Kontakt: info@social-bee.de

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Anforderung: B1 Aufgaben: Wurst- und Käsetheke, Kundenkontakt Ort/Zeit: Eching oder Bogenhausen Kontakt: info@social-bee.de

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Anforderung: B1 + Englisch, handwerkliches Geschick, bereit für flexible Arbeitszeiten Aufgaben: Auf- und Abbau der Technik, Vorbereitung von Materialien Ort/Zeit: Taufkirchen + Messe München Kontakt: info@social-bee.de

Handwerklicher Helfer (m/w)

Anforderung: A2-B1, handwerkliche Vorerfahrung, bereit körperlich zu arbeiten Aufgaben: Leichte handwerkliche Tätigkeiten, aufräumen Ort/Zeit: Taufkirchen Kontakt: info@social-bee.de

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Anforderung: Hohe Motivation, B1 Aufgaben: Arbeiten an Maschinen, Verpacken, Produktionsstätte sauber halten Ort/Zeit: Alling Kontakt: info@social-bee.de

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Anforderung: Deutsch B1- B2, Vorerfahrung im Verkauf Aufgaben: Verkauf an der Fleischtheke Ort/Zeit: München Stadt Kontakt: info@social-bee.de

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Anforderung: Deutsch A2, höchste Zuverlässigkeit, Bereitschaft in der Nacht und draußen zu arbeiten Aufgaben: Sortieren der Zeitung, Lieferung mit dem Fahrrad Ort/Zeit: Mehrere Arbeitsorte möglich Kontakt: info@social-bee.de

Gabelstaplerfahrer / Hubstaplerfahrer (m/w) Anforderung: Deutsch A2 – B1, Staplerschein, Fahrerfahrung Aufgaben: Gabelstapler fahren, Lagertätigkeiten Ort/Zeit: Bogenhausen Kontakt: info@social-bee.de

Koch / Köchin (m/w)

Anforderung: Deutsch B1, Kocherfahrung Aufgaben: Kochen, spülen, aufräumen Ort/Zeit: Donnersbergerbrücke Kontakt: info@social-bee.de

Officehilfskraft (m/w)

Anforderung: Deutsch B1, höflich, gepflegtes Äußeres Aufgaben: Gäste mit Lift abholen, Post verteilen Ort/Zeit: Ostbahnhof Kontakt: info@social-bee.de

Wir freuen uns auf Ihre Anzeige in der nächsten ArrivalNews-Ausgabe! Bitte wenden Sie sich an redaktion@arrivalaid.org

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WEITERE ANGEBOTE IN MÜNCHEN UND UMGEBUNG Wann:

Freitag, 29. Juni 2018 15:00 - 18:00 Uhr

Career Day 2018

Wo:

Evangelische Stadtakademie Herzog-Wilhelm-Str. 24 80331 München

Anmeldung:

Unternehmen treffen Bewerber*innen mit Fluchthintergrund FOTO JOEL DE VEYRA

Bewerber*innen und Unternehmen können sich hier anmelden: www.arrivalaid.org/careerday

GRAFIK FREEPIK

Eid Mubarak! Alles Gute zum Zuckerfest! Arbeitsmarktprogramm von StayWelcome wird zu ArrivalAid Jobs & Careers Das Team von StayWelcome zieht mit seinem Arbeitsmarktprogramm zum 1. Juni 2018 zu ArrivalAid. In Zukunft werden Geflüchtete und Migrant*innen unter dem Namen ArrivalAid Jobs & Careers auf den deutschen Arbeitsmarkt vorbereitet und integriert. StayWelcome und ArrivalAid arbeiten bereits seit langem erfolgreich bei der Unterstützung von Geflüchteten und Migrant*innen zusammen. ArrivalAid ist seit 2014 mit verschiedenen Programmen bundesweit tätig. StayWelcome steht seit 2015 für die Themen Arbeitsmarktintegration und Jobsuche. Der Zusammenschluss beider Organisationen ermöglicht es, das Thema Arbeit nachhaltig und im Gesamtkontext von Integration in den Fokus zu rücken.

Wir haben die Texte in dieser ArrivalNews-Ausgabe mit Sternen markiert. Daran kann man den Schwierigkeitsgrad erkennen: Anspruchsvoller Text

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Einfacher Text

IMPRESSUM

WAS IST ARRIVALAID? ArrivalAid ist eine gemeinnützige Organisation zur Unterstützung von Geflüchteten. In zwei eigenständigen Projekten – der ArrivalAid Anhörungsbegleitung und der ArrivalAid Integrationsbegleitung – bereiten unsere qualifizierten Ehrenamtlichen zunächst Asylsuchende auf deren Anhörungstermin beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) vor. Danach unterstützen wir anerkannte Geflüchtete bei deren ersten und drängendsten Integrationsschritten.

ArrivalAid gemeinnützige UG (haftungsbeschränkt)

ARRIVALAID STANDORTE

Die ArrivalAid Integrationsbegleitung ist zudem Anfang 2017 als Pilotprojekt in München gestartet. Anerkannte Geflüchtete werden von qualifizierten Ehrenamtlichen bei den wichtigsten Integrationsschritten nach der Anerkennung unterstützt.

Herausgeber: David J. Offenwanger und David Prochnow Redaktion: Judith Kaiser Adlzreiterstr. 8 80337 München

Die ArrivalAid Anhörungsbegleitung wird in München, Düsseldorf, Frankfurt am Main, Stuttgart und Köln angeboten. Die ArrivalAid Integrationsbegleitung und die ArrivalAid Akademie sind bereits in München gestartet.

Teil der Integrationsbegleitung ist die ArrivalAid Akademie, in der Geflüchtete und Helfer viel Wissenswertes erfahren. Die Akademie ist kostenlos und steht für alle offen.

Die ArrivalAid Anhörungsbegleitung ist in München (Gründungsstandort seit 2015), Düsseldorf, Frankfurt am Main, Köln und Stuttgart aktiv.

info@arrivalaid.org Tel.: 089 / 5528 5176 Fax: 089 / 20205365 Die Gesellschaft ist beim Amtsgericht München HRB 219221 eingetragen.

Layout: diefirmendesigner.de Grafik: Marion Blomeyer -12-

Copyright © 2018 ArrivalAid. Alle Rechte vorbehalten.

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