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argovia philharmonic - Programmheft 3. Abo-Konzert «The Asian Connection»

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Teo Gheorghiu Klavier

Joseph Bastian Leitung

argovia philharmonic

Aarau

Alte Reithalle 15.03. Aarau

Alte Reithalle

Energie für den Aargau IMPRESSUM

Herausgeber argovia philharmonic

Kasernenstrasse 28

5000 Aarau

Tel. 062 834 70 00 info@argoviaphil.ch www.argoviaphil.ch

Redaktion und Layout

Linda Schumacher

Werktexte

Dr. Franziska Gallusser

Titelseite

Teo Gheorghiu (Foto: Nicolas Brodard)

Fotocredits

S. 14 Nicolas Brodard

S. 18 Andrej Grilc

S. 22/23 Patrick Hürlimann

Druck merkur medien ag 4900 Langenthal www.merkurmedien.ch

Auflage

AEW Energie AG Obere Vorstadt 40 Postfach

CH-5001 Aarau

T +41 62 834 21 11

1600 Exemplare

info@aew.ch www.aew.ch

Programm

Teo

Gheorghiu

Klavier

Joseph Bastian Leitung argovia philharmonic

Robert Schumann (1810–1856) ca. 31’

Konzert für Klavier und Orchester a-Moll op. 54

I Allegro affettuoso

II Intermezzo: Andantino grazioso

III Allegro vivace

PAUSE ca. 20‘

Anton Bruckner (1824–1896) ca. 50’

Sinfonie Nr. 1 c-Moll WAB 101 (Linzer Fassung)

I Allegro

II Adagio

III Scherzo. Schnell – Trio. Langsamer

IV Finale. Bewegt, feurig

Bitte schalten Sie vor dem Konzert Ihr Mobiltelefon auf lautlos. Bildaufnahmen sind erlaubt, sofern sie das Orchester und die Sitznachbarn nicht stören. Ton- und Videoaufnahmen des Konzerts sind nur mit Einwilligung erlaubt.

Supplements

Konzerteinführung

Dr. Verena Naegele nimmt jeweils 45 Minuten vor dem Konzert das Programm unter die Lupe. In Aarau findet die Konzerteinführung im Odd Fellow-Haus der Schenkenberg-Loge Nr. 15 am Apfelhausenweg 10 statt, in Baden im Neuen Foyer.

Wir danken der Schenkenberg-Loge Nr. 15 Aarau herzlich für die unentgeltliche Überlassung ihres Refektoriums für die Durchführung unserer Konzerteinführungen.

Speis & Trank rund ums Konzert

Aarau: Besuchen Sie die Bar im Stall (ab 60 Minuten vor Konzertbeginn, in der Pause und nach dem Konzert) oder geniessen Sie einen Drink im Foyer (nur während der Pause).

Baden: Die Bar im Sachs Foyer ist vor dem Konzert offen. In der Pause sind die Bars im Sachs Foyer und im Neuen Foyer geöffnet.

Jugendclub für 12- bis 16-Jährige

In diesem Workshop steht das gemeinsame Musizieren im Fokus. Anschliessend besuchen alle zusammen das Konzert. Nur auf Anmeldung.

Infos unter: www.argoviaphil.ch/kinder-und-jugendclub

CD-Verkauf und Signieren

Teo Gheorghiu signiert in der Pause seine CDs.

Daten

März 2026

Do 12 19.30 Uhr Aarau

Alte Reithalle

Fr 13 19.30 Uhr Baden

Sa 14 19.30 Uhr Aarau

Alte Reithalle

So 15 17.00 Uhr Aarau 16.15 Alte Reithalle

Mo 16 19.30 Uhr Fribourg Théâtre Équilibre

Herzlichen Dank

Wir bedanken uns bei unseren Geldgebern und Sponsoren, die uns während der ganzen Saison unterstützen und unsere Tätigkeiten überhaupt erst ermöglichen –eine vollständige Übersicht finden Sie am Ende dieses Programmheftes.

Engagieren auch Sie sich für das argovia philharmonic: www.argoviaphil.ch/engagement

Recht ist

Kultur.

Regula

Schärer Rechtsanwälte unterstützt das argovia philharmonic seit rund 20 Jahren und freut sich über die hohe Qualität des Orchesters – ein Geschenk an unseren Kanton und alle Musikliebenden. Wie die künstlerischen Aktivitäten gehören auch anwaltliche Tätigkeiten zur Kultur unseres Landes; wir pflegen sie mit grosser Ernsthaftigkeit und Verantwortung.

Schärer Rechtsanwälte

Hintere Bahnhofstrasse 6

CH-5001 Aarau

www.5001.ch

Liebes Publikum

Mit grosser Freude heisse ich Sie zu unserem vierten Abo-Zyklus in dieser Saison willkommen. Heute dürfen wir bereits den vierten Gastdirigenten begrüssen – den Chefdirigenten der Münchner Symphoniker, Joseph Bastian. Es war sein ausdrücklicher Wunsch, Bruckners 1. Sinfonie zu dirigieren. Da diese die kleinstbesetzte Sinfonie des Komponisten ist, konnten wir ihm diesen Wunsch gerne erfüllen.

Teo Gheorghiu ist Ihnen bereits durch ein Klavierrezital und ein Kammerkonzert bei uns bekannt. Nun interpretiert er fünfmal hintereinander Robert Schumanns berühmtes Klavierkonzert –jenes Werk, das er auch am Ende des Films «Vitus» in der Tonhalle Zürich aufgeführt hat.

Ein besonderes Highlight ist ausserdem unser Gastspiel im Théâtre Équilibre Fribourg, mit dem wir diesen vielfältigen Zyklus am Montag abschliessen.

Vom 24. bis 26. April kehrt unser Chefdirigent Josep Vicent zu uns zurück. Auf dem Programm stehen Sergej Prokofjews 1. Sinfonie, Ludwig van Beethovens 7. Sinfonie – unser Grosserfolg in Rosenheim 2023 – sowie die Fantasie von Mieczysław Weinberg mit Christoph Croisé als Solisten. Dieses aussergewöhnliche Programm erleben Sie ausschliesslich in Rheinfelden, Zofingen und Muri. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Webseite.

Nun wünsche ich Ihnen viel Vergnügen mit dem heutigen klanggewaltigen Programm – und ich freue mich, Sie bald wieder bei uns begrüssen zu dürfen.

Herzlich, Ihr

Simon Müller

Intendant

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4. ABO-KONZERT WERKBESCHRIEB

ROBERT SCHUMANN

Vertonte Liebeserklärung

Robert Schumann (1810–1856)

Konzert für Klavier und Orchester a-Moll op. 54

I Allegro affettuoso

II Intermezzo: Andantino grazioso

III Allegro vivace

Die Geschichte von Robert und Clara Schumann liest sich wie ein Liebesroman. Die beiden kannten sich bereits seit 1828, als Schumann Klavierunterricht bei Friedrich Wieck, dem Vater der damals achtjährigen Clara, nahm. Spätestens Ende 1835 wurde Schumann sich seiner Liebe zu der talentierten und erfolgreichen Pianistin und Komponistin bewusst und ab 1836 betrachteten sich die beiden als verlobt. Claras Vater stimmte der Hochzeit jedoch nicht zu. Es kam zum Bruch und zu einem vier Jahre andauernden zähen Kampf, der erst mit einem Gerichtsbeschluss be -

endet werden konnte. Das Ergebnis: Friedrich Wieck wurde wegen übler Nachrede zu 18 Tagen Gefängnis verurteilt – und Robert und Clara konnten am 12. September 1840 endlich heiraten und das Musikerpärchen des 19. Jahrhunderts werden.

Die Ehe änderte Schumanns Lebens- und Künstlersituation: Er musste nun mit seinen Kompositionen eine Familie ernähren. Er stand damit unter grossem Druck, denn sein Ehrgeiz, grosse Werke hervorzubringen, der Wunsch seiner Frau, ihn als renommierten Komponisten zu sehen und die

wirtschaftliche Notwendigkeit trafen aufeinander. Unter diesen Bedingungen entstand sein Klavierkonzert op. 54, dessen ersten Satz Schumann allerdings bereits 1841 geschrieben hatte. Damals trug er den Namen «Phantasie» in a-Moll für Klavier und Orchester. Da er keinen Verleger dafür fand, ergänzte er ihn 1845 um zwei weitere, ineinander übergehende Sätze, nämlich das Intermezzo und den Finalsatz.

Am 27. Juni 1845 notierte Clara Schumann in ihrem Tagebuch: «Robert hat zu seiner Phantasie für Klavier und Orchester in a-Moll einen letzten schönen Satz gemacht, so dass es nun ein

Konzert geworden ist, das ich nächsten Winter spielen werde. Ich freue mich sehr darüber, denn es fehlte mir immer an einem grössern Bravourstück von ihm.»

Die melodische Keimzelle vieler Themen des Konzerts sind die Töne C–H–A–A, die wohl für «CHiArA» stehen – den Davidsbündlernamen von Clara. (Die Davidsbündler waren ein 1833 von Schumann ins Leben gerufener fiktiver Kreis, dem lebende und verstorbene Künstler:innen angehörten. Alle Mitglieder trugen Fantasienamen, wie in Geheimbünden üblich.) Das Konzert ist somit als eine vertonte Liebeserklärung zu verstehen. Und es finden sich im Stück noch mehr Bekundungen an seine Frau. So etwa im ersten Satz, dessen Hauptthema eine Reminiszenz an Claras Notturno op. 6 Nr. 2 (1834) darstellt, oder in der an die liebliche Arie «In des Lebens Frühlingstagen» des Florestans aus Beethovens «Fidelio» angelehnten Phantasie – denn «Florestan» war Robert Schumanns Davidsbündlername.

Bei der Dresdner Uraufführung des Klavierkonzerts am 4. Dezember 1845 konnte natürlich niemand anderes als seine Frau Clara den Solopart übernehmen. Von da an trat das Werk seinen steinigen, aber stetigen Siegeszug durch die Konzertsäle an – und trug Schumanns Liebesbotschaft an seine Frau in die ganze Welt hinaus.

Text: Dr. Franziska Gallusser

Das Ehepaar Clara und Robert Schumann. (Foto: Eduard Kaiser)

4. ABO-KONZERT

WERKBESCHRIEB

ANTON BRUCKNER

Der «ursprünglichste Bruckner»

Anton Bruckner (1824–1896)

Sinfonie Nr. 1 c-Moll WAB 101 (Linzer Fassung)

I Allegro

II Adagio

III Scherzo. Schnell – Trio. Langsamer IV Finale. Bewegt, feurig

Am 9. Mai 1868 trat Anton Bruckner in Linz auf das Podium. Er stand vor einem Orchester, das sich aus Mitgliedern des Linzer Theaters, Regimentskapellen und einigen lokalen Amateurmusikern zusammensetzte, um die Uraufführung seiner Sinfonie Nr. 1 in c-Moll zu leiten. Das Ensemble war den technischen Anforderungen des Werks nicht wirklich gewachsen. Dennoch verkündete der scharfzüngige Kritikerpapst Eduard Hanslick am 19. Mai 1868 in der «Neuen Freien Presse»: «In Linz kam kürzlich eine neue Symphonie von Anton Bruckner zur Aufführung und fand bei dem zahlreichen, sehr gewählten Publicum, wie bei der Kritik ausserordentlich günstige Aufnahme. Der Componist wurde wiederholt gerufen.»

Trotz dieser geglückten Uraufführung war Bruckner – wie so oft – von seiner Komposition selbst nicht ganz überzeugt. Zudem war er wohl gekränkt, dass die Darbietung schlecht besucht war und er – ein gefragter Organist und durchaus angesehener Kirchenkomponist – als Sinfoniker mehr oder weniger ignoriert wurde. Er schrieb das Werk daher um. Es ist bekannt, dass er als eine unmittelbare Folge seines schwachen Selbstwertgefühls, aber auch seines später wachsenden Erfolgs, geradezu davon besessen war, seine Sinfonien endlos zu überar-

Anton Bruckner, 1868 (Urheber unbekannt)

beiten und zu korrigieren. Die Erste zählt zu den weniger komplexen Fällen, da sie im Wesentlichen in zwei verschiedenen Versionen vorliegt. Nach der Fertigstellung im Jahr 1866 – und kleineren späteren Retuschen – überarbeitete Bruckner sie 1890/91, woraus die sogenannte «Wiener Fassung» entstand. Nach der erfolgreichen Uraufführung dieser und der anschliessenden Drucklegung geriet die Erstfassung in Vergessenheit, bis sie 1934 wieder präsentiert wurde. Während bei manchen von Bruckners anderen Sinfonien (wie etwa seiner Neunten) Änderungen und Ergänzungen von fremder Hand vorliegen, ist dies bei der Ersten nicht der Fall, weshalb sich beide Versionen im Konzertrepertoire etabliert haben. Natürlich ist es aber die «Linzer Fassung», die uns einen Einblick in den frühen sinfonischen Stil des Komponisten liefert. Dies stellte schon der österreichische Musikkritiker und Bruckner-Befürworter Theodor Helm fest, als er in der «Deutschen Zeitung» überschwänglich schrieb: «An glänzender Ausgestaltung seiner Eingebungen, die alle aus tiefer Innerlichkeit geflossen sind, war schon sein erster symhonischer Wurf reich, den er das ‹kecke Beserl› genannt hat. Dass wir in dieser C-Moll-Symphonie den ursprünglichsten Bruckner vor uns haben, der damals Wagner kaum kannte – dass dieses Meer von Tönen, welches uns aus der gewaltigen Schöpfung teils in mächtiger Brandung, teils in zartem

Gestäube, in immer neuen Farben und Lichtbrechungen entgegenflutet, eben nur in dem einen Künstler-Kopf und -Herzen seinen Ursprung hat, macht das Werk – biographisch genommen –zu dem vielleicht bedeutendsten, jedenfalls interessantesten Denkmal der Genialität seines Schöpfers.»

In der Sinfonie bekommen wir jedoch nicht nur den «ursprünglichsten», sondern auch einen «neuen Bruckner» zu hören, wie es der Musikwissenschaftler Hans-Joachim Hinrichsen beschreibt. Hier etablierte der Komponist nämlich musikalische Merkmale, die seine späteren Sinfonien tragen. Dazu zählt etwa die Gestaltung des Hauptthemas des ersten Satzes, das als Doppelthema aus zwei Linien besteht, wobei nicht immer ganz klar ist, welche die Haupt- und welche die Nebenstimme ist – ausserdem das Adagio, in dem die Themen so angelegt sind, dass sie sich stetig steigern, sowie ebenfalls die schroffen Kontraste zwischen kammermusikalischem und Tutti-Satz. Insgesamt ist ein gewisses kompositorisches Gesamtkonzept zu erkennen, das auch für Bruckners spätere Sinfonien gültig ist. Seine Erste ist daher durchaus ein Anfangs-, aber keineswegs ein Anfängerwerk.

Text: Dr. Franziska Gallusser

4. ABO-KONZERT

KÜNSTLERBIOGRAFIE

TEO GHEORGHIU

Teo Gheorghiu

Teo Gheorghiu geniesst in der Schweiz besondere Beliebtheit und hat sich in den vergangenen Jahren auf internationaler Ebene einen Namen gemacht. Das Magazin Piano News beschreibt ihn kürzlich als einen «famosen erwachsenen und intelligenten Pianisten».

Sein Debüt gab Teo Gheorghiu zwölfjährig mit dem Klavierkonzert von Schumann in der Tonhalle Zürich. Seither hat er sich ein vielfältiges Repertoire erarbeitet und ist zusammen mit Orchestern wie der Royal Philharmonic, Pittsburgh Symphony, Orquestra Sinfonica de Bilbao, Danish National Symphony, Tschaikowsky Sinfonieorchester Moskau und Tonhalle-Orchester Zürich aufgetreten. Eine regelmässige Zusammenarbeit verbindet ihn mit dem Zürcher Kammerorchester und dem Musikkollegium Winterthur. Solorezitals führten ihn nicht nur in alle grossen Schweizer Städte, sondern auch nach London (Wigmore Hall), Hamburg (Elbphilharmonie), Tokio (Suntory Hall), Mailand (Societa del Quartetto) oder Santiago; zum Beethovenfest nach Bonn, ans Dvorák Festival in Prag, in den Louvre und zu Festivals in Bukarest, Gstaad,

Verbier, Luzern und Mecklenburg-Vorpommern.

2020 starteten das Label Claves und Teo Gheorghiu eine langfristige Zusammenarbeit. Die erste CD mit dem Titel «Duende» wurde von Publikum und Presse enthusiastisch gefeiert. Die Aufnahme ist von einer Radtour durch Frankreich und Spanien inspiriert und beinhaltet Solowerke von Albéniz, Granados, Ravel und Debussy. Das Album wurde mit einem Diapason d’Or ausgezeichnet («Teo Gheorghiu ne fait rien comme tout le monde»). Daraufhin folgte Teo Gheorghiu dem Ruf seiner Wurzeln und radelte von seinem ursprünglichen Heimatort im Zürcher Oberland zum Land seiner Vorfahren, Rumänien: von diesem Erlebnis ist sein neuestes Album «Roots» beseelt.

Zum Auftakt der Saison 2025/26 gab Teo Gheorghiu ein Rezital beim Festival Internacional de Piano En Blanco y Negro in Mexico City, gefolgt von einem Auftritt mit dem Orchestra della Svizzera italiana und Charles Dutoit in Settimane Musicali di Ascona, einer Gesamtaufführung aller Beethoven-Klavierkonzerte mit dem Orchestre des Jeunes de Fri-

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bourg und einem Kammerkonzert mit Musiker:innen des argovia philharmonic. Weiter auf dem Programm stehen ein Kammermusikmentorat in Bellmund, Rezitale im Künstlerhaus Boswil und in Bukarest sowie ein Duoauftritt mit dem Cellisten Emanuel Graf beim Festival Pablo Casals in San Juan, Puerto Rico.

Der 1992 geborene Teo Gheorghiu mit rumänischer Herkunft und Staatsbürgerschaften von Kanada und der Schweiz gewann 2004 den 1. Preis beim Internationalen Klavierwettbewerb von San Marino und im folgenden Jahr den 1. Preis beim Internationalen Franz Liszt Klavierwettbewerb in Weimar. 2010 wurde ihm vom Beethovenfest

in Bonn der Beethoven-Ring verliehen. Den grössten Teil seines Lebens hat er in London verbracht, wo er bei Hamish Milne studierte. Heute lebt er wieder in der Schweiz.

Teo Gheorghiu ist nicht nur begeisterter Radfahrer, sondern spielt auch gerne Fussball, geniesst das Reisen und begibt sich auf der Suche nach neuen Entdeckungen in die Welt der Volksmusik verschiedenster Länder. inspiriert. verzaubert. begeistert.

4. ABO-KONZERT

KÜNSTLERBIOGRAFIE

JOSEPH BASTIAN

Joseph Bastian

Leitung

In Frankreich in einer französisch-schweizerischen Familie geboren, begann Bastian seine musikalische Reise mit Cello-, Posaunen- und Kompositionsunterricht. Nach seinem Studium war er Erster Bassposaunist des BRSO, bevor er sich ganz auf seine Karriere als Dirigent konzentrierte. Er arbeitete als Assistenzdirigent für Mariss Jansons, Daniel Harding (BRChor, Symphonieorchester und Akademie) und Vladimir Jurowski (London Philharmonic Orchestra). Ausserdem nahm er an Meisterkursen bei Bernard Haitink, Jorma Panula und David Zinman teil.

Im Februar 2016 rückte Bastian ins internationale Rampenlicht, als er im letzten Moment einsprang, um das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks (BRSO) in drei Abonnementkonzerten zu dirigieren – ein von der Presse als «sensationelles Debüt» gefeierter Auftritt. Kurz darauf wurde er mit dem Neeme Järvi Preis beim Gstaad Menuhin Festival (2016) und dem Eugene Jochum Preis für junge Dirigenten des BRSO (2019) ausgezeichnet.

Seit 2023 ist Bastian Chefdirigent und künstlerischer Leiter der Münchner Symphoniker. In dieser Rolle ist es seine besondere Freude, die Bedeutung des Orchesters als wahres Orchester der Stadt und der Menschen in München auszubauen. Er entwickelt und verwirklicht anspruchsvolle Pläne auf künstlerischer, sozialer und internationaler Ebene.

Als Chefdirigent des Orchestre Dijon Bourgogne (seit 2022) sieht er es als seine Aufgabe, das Orchester der Opéra de Dijon zu einem eigenständigen Sinfonieorchester aufzubauen. Er realisiert grosse interdisziplinäre Projekte (z. B. zur Erforschung der Verbindungen zwischen Musik und Neurowissenschaften) und ergründet ein vielfältiges Repertoire, wobei er neben grossen symphonischen Werken auch zahlreiche Uraufführungen präsentiert. Ebenfalls seit 2022 ist Bastian Chefdirigent des Asian Youth Orchestra und leitet dieses erstklassige Ensemble auf grossen jährlichen Tourneen durch Europa und Asien.

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Als Gastdirigent gehören zu den jüngsten und kommenden Höhepunkten Projekte mit den Bamberger Symphonikern, Bayerischen Staatsorchester, Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, Dresdner Philharmonie, DRP Saarbrücken-Kaiserslautern und Düsseldorfer Symphonikern, sowie mit Rundfunkorchestern aus Berlin (DSO & RSB), Frankfurt (hr-Sinfonieorchester), Köln (WDR), München (BRSO) und Stuttgart (SWR). In Frankreich arbeitet Bastian regelmässig mit dem Orchestre National d'Île de France und dem Orchestre National du Capitôle de Toulouse. Ausserdem dirigierte er das Yomiuri Nippon Symphony Orchestra Tokyo, das Orquestra Simfònica de

Barcelona i Nacional de Catalunya, das Orquestra Sinfònica do Estado de São Paulo und das Orchestre de Chambre de Lausanne.

Bastian hat eine besondere Leidenschaft für die Oper. Zu seinen jüngsten Produktionen gehören Hänsel & Gretel (2023) und Luisa Miller (2025) am Luzerner Theater. Sein Debüt in diesem Bereich gab er am Opernstudio Zürich (2022) mit Haydns Il mondo della luna am Theater Winterthur und erntete grossen Beifall der Kritiker. Im Jahr 2021 leitete er eine sehr erfolgreiche Aufführung von Die Bernauerin bei den Carl-Orff-Festspielen, und arbeitete ausserdem mit der Kammeroper München.

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Orchesterbesetzung

1. VIOLINE

Ulrich Poschner 1. Kzm.

Simone Roggen 2. Kzm.

Mireille Lesslauer Stv. Kzm.

Mira Migliorese

Eszter Major

Gwendoline Rouiller*

Sari Erni-Ammann

Susanne Dubach Gleditsch

Bozidar Ljubin

Angelika Limacher-Scheibler

2.

VIOLINE

Agata Lazarczyk Stf.

Sergej Novoselić Stv. Stf.

Ursina Anna-B. Schnyder

Doris Dubach*

Martina Gallo

Sonia Rodriguez*

Marianna Szadowiak

Guillermo Navarro Garcia*

VIOLA

Shelley Sörensen* Solo-Viola

Andreas Fischer Stv. Stf.

Nadiya Husar Barbato

Katarzyna Duz-Bielec

Dominik Klauser

Xiao Bürgi-Ma

VIOLONCELLO

Orlando Theuler Solo-Violoncello

Yoon Jeong Woo Stv. Stf.

Giulia Ajmone-Marsan

Nico Prinz

Samuel Justitz*

Solme Hong*

KONTRABASS

Botond Kostyak* Solo-Kontrabass

David Brito Stv. Stf.

Koichi Kosugi

Elmar Kremsa

FLÖTE

Miriam Terragni Solo-Flöte

Barbara Stoessel-Gmür

Julie Stewart-Lafin*

OBOE

Sergio Simón Álvarez Solo-Oboe

Edoardo Pezzini

KLARINETTE

Francesco Negrini Solo-Klarinette

Nicola Katz*

FAGOTT

Brigitte Leutenegger Solo-Fagott

Povilas Bingelis*

* Zuzügerinnen und Zuzüger

HORN

Elia Bolliger Solo-Horn

Wolfgang Drechsler

Christian Schweizer*

Gabriel Sieber*

TROMPETE

Marc Jaussi Solo-Trompete

Corrado Bossard

POSAUNE

Pedro Silva Solo-Posaune

Diogo Fernandes*

Christoph Bolliger

PAUKEN

Michael Juen Solo-Pauke

Änderungen vorbehalten.

AUSBLICK

UNSERE KONZERTE

MÄRZ

ARGOVIA PHILHARMONIC PRÄSENTIERT

REGULA MÜHLEMANN

Regula Mühlemann Sopran

Tatiana Korsunskaya Klavier

Lieder von Schubert, Strauss, Argento und Bridge

3. FAMILIENKONZERT

PETER UND DER WOLF

Kathrin Veith Erzählerin

Margarita Balanas Leitung

Musiker:innen des argovia philharmonic

Zur Aufführung gelangt das beliebte

BILDKLÄNGE

MARCIA HAFIF

Lea Magdalena Knecht Harfe

Joanna Thalmann Harfe

Brigitte Haas Kunsthistorikerin, Einführung

Janina Kriszun Konzept, Moderation

MÄRZ 2026

Di 17 19.30 Uhr Aarau  Alte Reithalle

MÄRZ 2026

Sa 21 16.00 Uhr Baden  Berufsfachschule BBB, Aula

So 22 11.00 Uhr Aarau  KuK

So 22 16.00 Uhr Zofingen  Stadtsaal

Musikmärchen «Peter und der Wolf» von Sergei Prokofjew. Das Abenteuer von Peter, der ganz allein den grossen, wilden Wolf fängt, ist ein unterhaltsames Erlebnis für die ganze Familie. die kunsthistorische und klangliche Perspektiven verbindet und durch verschiedene Epochen der Künste führt.

Werke von John Cage und anderen

Ausgehend von der Betrachtung eines ausgewählten Werkes der Sammlung wird das Publikum auf eine Zeitreise geführt,

MÄRZ 2026

Di 31 12.15 Uhr Aarau  Aargauer Kunsthaus

In Kooperation mit dem Aargauer Kunsthaus

Informationen zu allen Konzerten finden Sie auf der Website www.argoviaphil.ch.

UNSEREN SPONSOREN 25 | 26

VIELEN DANK!

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Hans und Lina Blattner Stiftung, Aarau

Dr. Ulrich und Ruth Dätwyler, Neuhausen am Rheinfall

Anne und Manfred Halter, Erlinsbach

Jean und Esther Häuptli, Aarau Rohr

Josef und Margrit Killer-Schmidli Stiftung, Baden

Ruth & Edith Suter-Stiftung, Aarau

Marlis und Hans Peter Wüthrich-Mäder-Stiftung, Baden

FREUNDE DES ARGOVIA PHILHARMONIC, EXKLUSIV-, GÖNNER- UND KONZERTMITGLIEDER

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