ERKER 02 2026

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Monatszeitschrift für das südliche Wipptal

Liebe Leserin, lieber Leser,

im Mittelpunkt dieser Ausgabe steht die geplante „Wipp Arena“ in Sterzing. Nach dem schmerzhaften Einsturz der alten Eishalle vor mittlerweile fünf Jahren ist dieses Projekt weit mehr als ein bloßer Neubau. Es ist ein Symbol dafür, was möglich wird, wenn lokale Unternehmer und die öffentliche Hand Verantwortung teilen. Das gewählte PPP-Modell zeigt Mut, aber auch gegenseitiges Vertrauen. Dass über 98 Prozent der Wertschöpfung im Wipptal bleiben sollen, ist dabei ein starkes Signal: Zukunft entsteht durch gemeinsames Handeln vor Ort.

Doch Aufbruch allein reicht nicht. Parallel dazu zeigt ein Blick auf die Verkehrsentwicklung, wie stark der Bezirk Belastungen ausgesetzt ist. Rekordzahlen auf der Autobahn und Staatsstraße, steigende Transitströme, Lärm und Abgase – all das betrifft die Lebensqualität der Menschen im engen Wipptal unmittelbar. Entscheidungen wie das neue LKW-Fahrverbot in Gossensaß und Mauls machen einmal mehr deutlich, wie sehr lokale Anliegen von übergeordneten politischen Ebenen abhängen. Umso wichtiger ist es, dass das Wipptal seine Stimme erhebt – sachlich, beharrlich und vor allem geschlossen. Dann kann in kleinen Schritten auch etwas erreicht werden.

Ein leiseres, aber nicht weniger bedeutendes Thema ist die demografische Entwicklung. Geringes Bevölkerungswachstum, sinkende Geburtenzahlen und gleichzeitig ein steigender Anteil von Menschen mit Migrationshintergrund verändern das Gesicht des Wipptales. Diese Zahlen sind weder ein Grund für Alarmstimmung noch für Gleichgültigkeit. Vielmehr sind sie ein Auftrag: Integration aktiv zu gestalten, soziale Infrastrukturen zu sichern und jungen Menschen eine Perspektive zu geben, damit Abwanderung nicht zur schleichenden Normalität wird.

Auch die Energie- und Umweltdebatte zieht sich wie ein roter Faden durch diese Ausgabe. Ob Windkraftprojekte, Speicherbecken oder der Schutz sensibler Naturräume wie des Sterzinger Mooses – immer wieder stellt sich dieselbe Frage: Wie viel Eingriff verträgt unsere Landschaft? Wie konsequent ist unsere Vorstellung von Nachhaltigkeit wirklich? Zwischen Klimazielen und konkreten Projekten braucht es Ehrlichkeit, Transparenz und vor allem Maß.

Am Ende zeigen all diese Themen, dass sich alltägliche Entscheidungen und langfristige Entwicklungen nicht voneinander trennen lassen. Es braucht den Mut zum Gestalten, aber auch die Bereitschaft zum Zuhören, zum Abwägen und zum gemeinsamen Tragen von Konsequenzen.

- Redakteurin -

Der Erker erscheint monatlich in einer Auflage von über 7.200 Exemplaren. Eintragung am Landesgericht Bozen am 20.09.1989, Nr. 22/89 R.St., Eintragung im ROC: Nr. 005454

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Der Erker

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Mitarbeiter dieser Nummer: Heinrich Aukenthaler, Lorenz Grasl (log), Daniela Gruber (dg), Karl-Heinz Sparber, Stefan Troyer (st), Caterina Fantoni (cf), Chiara Martorelli (cm), Dario Massimo (dm)

Titelseite: © Leitner

Druck: Tezzele by Esperia, Bozen

Preise: Einzelnummer 0,75 Euro; Jahresschutzgebühr Wipptal 5 Euro; Jahresabo Inland 44 Euro; Jahresabo Ausland 75 Euro.

Im Sinne des Art. 1 des Gesetzes Nr. 903 vom 9.12.1977 wird eigens darauf aufmerksam gemacht, dass sämtliche in dieser Zeitung veröffentlichten Stellenangebote, sei es im Kleinanzeiger wie auch in Formatanzeigen, sich ohne jeden Unterschied auf Personen sowohl männlichen als auch weiblichen Geschlechtes beziehen.

Die Redaktion behält sich das Recht vor, Anzeigen und Beiträge unter Umständen zu kürzen, abzuändern oder zurückzuweisen. Für den Inhalt von Anzeigen gewerblicher Art zeichnet die Redaktion nicht verantwortlich. Eingesandte Bilder und Texte verbleiben im Eigentum der Redaktion. Mit Namen gekennzeichnete Beiträge geben nicht unbedingt die Meinung der Herausgeber wieder und sind von der Redaktion nicht in allen Einzelheiten des Inhalts und der Tendenz überprüfbar. Nachdruck sowie Vervielfältigung jeder Art ausschließlich mit schriftlicher Genehmigung der Redaktion.

12 Sterzing: Familienfreundliche Gemeinde

13 Senioren: Ruth Achammer bleibt Präsidentin

Wirtschaft

18 Titelgeschichte: Gemeinschaftswerk mit Signalwirkung

22 Ranking: Die Besten im Bezirk

34 Fiskus: Steuerliche Neuerungen

Gesellschaft & Umwelt

14 Wipptal: Vier Hundertjährige

36 Rosskopf: Zukunftssicherung oder Sackgasse?

40 Sterzinger Moos: Engagement für besonderen Naturraum

Redaktionsschluss:

64 Sterzing: Uraufführung von „Forum Langer“

68 Bauwerke: Das GIL-Gebäude in Sterzing

Pagine italiane

74 Presentata la nuova Wipp Arena

76 Bilancio comunità comprensoriale

78 Intervista a Marina Niccolini

81 Slittino: la Coppa del Mondo in Val Giovo

82 Porträt: „Gott kennt keine Zeit“

85 Rodelsport: Weltcup gastiert im Jaufental

86 Eishockey: Bronze bei der Italienmeisterschaft

90 Wipptaler Wonneproppen

94 Einrichten & Wohnen

Rubriken

3 Impressum

5 Leserbriefe

8 Aufgeblättert ...

12 Laut §

56 Jugendseite Whats Upp?!

58 Kinderseite

88 Sportpsychologie

104 Sportmedizin

106 Veranstaltungen

108 Leute

110 Jahrestage

109 Aus der Seelsorgeeinheit

114 Unterhaltung

116 Kleinanzeiger

118 Sumserin

118 Gemeinden

119 Vor 100 Jahren

Altkleidersammlung

Seit Jahren bemüht sich der Vinzenzverein Sterzing, Altkleider und verschiedene Gebrauchsgegenstände an Bedürftige auszuhändigen. Dafür gebührt ihm ein großes Dankeschön. Obwohl die Annahmestelle vor rund zwei Jahren vom Konradsaal neben

den Kapuzinern in das Kondomi nium „Europa“ übersiedelt ist, wird von einigen „Unverbesserlichen“ dennoch wöchentlich Ware (Altkleider und vieles mehr) dort abgelagert. An der Tür hängt ein zweisprachiges Plakat, dass es verboten ist, Ware abzulagern, aber trotzdem gibt es einige Bürger, die, anscheinend nicht lesen können oder es nicht wahrhaben wollen, einige Schritte zu unternehmen und die Säcke mit der alten Ware dorthin zu bringen. Da diese Säcke dann Tage bzw. Wochen herumliegen, kümmert es diese Leute anscheinend keinen Deut, ob es neben einer Kirche sauber ist oder nicht. Ich empfehle daher: Nehmt es euch zu Herzen und bringt die Altkleider zur Annahmestelle, nicht brauchbare Ware hingegen in den Recyclinghof, denn fast alle haben ein Fahrzeug und sicher fünf Minuten Zeit, die Sachen rechtmäßig zu entsorgen.

Walter „Wauti“ Mair, Sterzing

Bahnhof Giggelberg

Entlang des sehr beliebten und wunderschönen Brenner-Rad weges, der auf dem Gelände der alten Bahnlinie verläuft, die bis 1999 – dem Jahr der Eröffnung des Tunnels – die kurvenreiche Strecke durch das Pflerschtal führte, steht die Ruine des Bahnhofs Giggelberg, der seit zu vielen Jahren in traurigem Verfall sich selbst überlassen wurde. Ich glaube, dass es an der Zeit ist, über seine Wieder verwendung nachzudenken, vielleicht im Rahmen eines Ideenwettbewerbs, der möglichst nicht nur auf den Klassiker Bar/Kiosk trivialisiert wird. Der Radweg, der Teil des europäi schen Korridors E7 NordkapMalta ist und in Italien „Ciclovia del Sole“ heißt: Wer weiß, viel leicht erhält auch er ein paar europäische Mittel für Wieder herstellungsprojekte ...

Angelo D’Errico, Gossensaß

Gruß an den Fasching

Ab und zu schließ ich die Augen und bin dann plötzlich du aus deinen Augen kann ich mich sehn kann weder dich noch mich verstehn und irgendwann dreh ich mich herum zum Glück kehrt sich alles wieder um

du bist du und ich bin ich du für mich und ich für dich Gesicht zu wahren ist genauso wie Gesicht zu zeigen

Maria Schumann

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Ne~ d lo tr.äN pova

Kürzlich passiert!

Als ich bei meinem Hausarzt etwas abholen musste, fragte ich höflich um die Benutzung der Toilette. Er antwortete: Ihm wäre lieber nicht, er habe an diesem Tag keine Putzfrau und ich würde sicher nasse Schuhe haben und ihm alles dreckig machen. Mir fehlten die Worte. Wo bin ich da gelandet? Ich verließ die Praxis mit einem Danke, frage mich aber, ob Vertrauensärzte nicht etwas anders, zuvorkommend, freundlich und ein fach etwas netter sein sollten. Tut mir leid, Herr Doktor, das musste ich einfach loswerden, es hat mich sehr geär gert.

Müllentsorgung leicht gemacht

„Müllentsorgung leicht gemacht“ – so könnte man überschreiben, was ich am 14. Jänner um 6.10 Uhr im Maulser Tal vorgefunden habe: einen prall gefüllten Müllsack, achtlos direkt neben der Straße entsorgt. Dieses Verhalten ist nicht nur rücksichtslos, sondern schlichtweg beschämend. Gerade in einer Gemeinde, in der es ausreichend und gut organisierte Möglichkeiten zur legalen Müllentsorgung gibt, ist ein solches Vorgehen völlig inakzeptabel. Wer

und Umwelt bemühen. Es kann und darf nicht sein, dass Bequemlichkeit oder Gleichgültigkeit über Verantwortung gestellt werden. Unsere Landschaft ist kein Müllplatz. Jeder Einzelne ist gefordert, seinen Teil dazu beizutragen, dass es auch so bleibt.

worden wäre. Kein Sonnenschirm, keine gemütliche Sitzfläche, nichts Nettes und Einladendes, was das Herz erfreuen würde und dazu einladen, sich bei schönem Wetter rauszusetzen, um die Sonne, die Luft, ärme, die Umgebung, die Natur und all das zu genießen. Meine Mutter hat hier zwei Sommer verbracht und es machte mich

ERGEBNIS JÄNNER

Bringt Olympia für das Land Südtirol einen Mehrwert?

DIE FEBRUAR - FRAGE

Schenken Sie Ihrem Horoskop Glauben?

„Nichts ist

geschehen”

Was hätte ich dafür gegeben, wenn die zwei Außenbereiche im Altersheim Schloss Moos (Außenbereich neben Parkplatz und zweiter Stock), wo so viel Grünfläche vorhanden ist, sommerlich und einladend gestaltet

setzt, aber nichts ist geschehen.

Ich hoffe für die Heimbewohner und deren Pflegekräfte, dass der kommende Sommer besser wird und es endlich nett gestaltet wird. Das haben sich nämlich alle, die dort wohnen und arbeiten, verdient.

Hervorheben möchte ich an dieser Stelle ganz besonders die Pflegerinnen, Krankenschwestern und all jene, die dort arbeiten und gearbeitet haben.

Ich habe im Schloss Moos so viele Men-

FUGGERROPPE

Iatz weard amol ungezopft & gemolchen, weil Olympiade isch nit olleweil!

Franz Steinmann, Mauls

schen kennengelernt und ich kann sagen: Sie sind außergewöhnlich und sehr lobenswert. Ich habe sie bewundert, mit welcher Liebe, Hingabe, Fürsorge und Geduld und mit wie viel Einfühlungsvermögen sie sich Tag und Nacht um die Heimbewohner gekümmert haben und das auch weiterhin tun. Sie sind die Juwelen im Schloss Moos. Ein riesengroßer Dank euch allen!

Annemarie Auckenthaler, Freienfeld

Schloss Moos –ein Glücksfall für das Wipptal

Erker 01/2026

Mit großem Befremden habe ich den Artikel über die angeblichen „Missstände“ im Seniorenwohnheim Schloss Moos gelesen. Der reißerische Titel und die Anfrage der Südtiroler Freiheit an den Landtag scheinen vor allem eines zu bezwecken: Aufmerksamkeit zu erregen und Emotionen zu schüren. Das Wort „Missstand“ suggeriert unhaltbare Zustände, wie etwa Mangelernährung oder schlechte hygienische Zustände. Wer jedoch, so wie ich aus meiner persönlichen familiären Situation, die Einrichtung wirklich kennt, bleibt verärgert und verwundert zurück. Viele der im Artikel genannten Kritikpunkte (u. a. dass Gemeinschaftsräume nicht einladend seien) wirken wie Luxusprobleme einer Wohlstandsgesellschaft, die den Blick für das Wesentliche verloren hat. Die Realität sieht für unsere Familie völlig anders aus. Es ist ein absoluter Glücksfall, dass unsere Mutter in genau diesem

Haus aufgenommen wurde, da wir die Pflege zu Hause nicht mehr leisten konnten. Wir schätzen den professionellen, liebevollen und würdevollen Umgang des Pflegepersonals mit den Bewohnern sehr und sind dankbar dafür, dass wir unsere Mutter in so guten Händen wissen. Anstatt zu kritisieren, sollte man sich die Zeit nehmen und das Schloss Moos und seine Bewohner besuchen. Nur im Gespräch mit den Heimbewohnern, der Leiterin und dem Pflegepersonal kann man ein realistisches Bild gewinnen. Resümierend können wir Wipptaler froh sein, dass uns bei Bedarf eine solche moderne Struktur zur Verfügung steht.

„Fortezza futura –si apre il dibattito”

Erker 01/2026

In merito all’articolo „Fortezza futura – si apre il dibattito”, apparso su Erker 01/2026, mi scuso per alcune affermazioni, ritenute offensive da esponenti del Gruppo Sportivo Fortezza, con le quali avevo espresso il mio rammarico per lo scarso interesse per l’attività calcistica che in passato aveva occupato una gran parte della vita sportiva della nostra comunità. Non rientrava assolutamente nelle mie intenzioni, denigrare o criticare le numerose e preziose attività del gruppo sportivo.

Richard Amort, vicesindaco Comune di Fortezza

Maria Graus, Ratschings

Aufgeblättert...

vor 30 Jahren im Erker

Titelseite 02/1996

Das ganze Leben ist ein Spiel: Der Erker präsentiert das neue Sterzarett, die dritte Faschingsrevue in Sterzing seit 1992. Ein Publikumsmagnet im Zweijahresrhythmus.

Kirchenvolksbegehren

Im Wipptal werden 1.107 Unterschriften für eine „Verlebendigung der Kirche“ gesammelt. Gemessen an der Einwohnerzahl ein sehr hoher Anteil, so die Initiatoren des Kirchenvolksbegehrens.

Menschenschmuggel am Brenner

Der Erker stellt die Arbeit der Grenzpolizei am Brenner vor: 1995 werden am Grenzort 80 gesuchte Personen festgenommen, zahlreiche gestohlene Luxusautos sichergestellt und Schlepperbanden ausgehoben.

Christian Haller

„Das Saxophon ist die Verlängerung meiner Seele“: Der Musiker und Komponist Christian Haller aus Telfes erhält den „Förderpreis für junge Südtiroler im Ausland“. Ein Porträt.

Weltcupfinale

Weltcupfinale auf der Naturrodelbahn „Reifenegg“ in Stange. Athleten aus zwölf Nationen nehmen daran teil. Das mediale Echo ist groß.

• Zufahrt nach Wiesen: Protest der „Stadtler“

• Edelweiß in Nöten: Sinkende Mitgliederzahlen

• Vipiteno 2000: come sará?

• Der „Radldoktor“ Rudolf Ninz

• TV Sterzing: Pfitsch eingegliedert

Ein Windpark am Sandjoch und die Energiepolitik der EU

Das Projekt ‚Sattelberg‘, im Sommer 2010 eingereicht, in der Folge zäh verfochten und zäh bekämpft, wird am Ende erfolgreich gestoppt. Fünfzehn Jahre später (der Zeitpunkt scheint günstig, die Akzeptanz ist gestiegen) wird es wieder hervorgeholt, vorerst verschlankt und nur ein paar 100 m weiter auf den Nachbarberg verlagert. Wie praktisch! Und ganz im Sinne der „energiepolitischen Zeitenwende“! Die Technik habe sich weiterentwickelt, die Schutzmechanismen seien wirksamer geworden, heißt es. Ein Vergleich, der „einiges relativieren“ soll, wird herangezogen: Durch Glasfenster sterben jährlich 115 Millionen Vögel, durch Windkraftanlagen (nur!) 100.000. Zynischer könnte man nicht argumentieren. Schmackhaft gemacht wird der Plan mit einer in Aussicht gestellten (fragwürdigen!) Gewinnbeteiligung des einzelnen Bürgers mittels kleiner Investitionen.

Auch einen hübschen Namen hat man bereits gefunden: „Bürgerwindräder“. (Den Löwenanteil am Gewinn würden wohl nicht die Bürger einstreichen.)

Fakt ist: Der Strom wäre zwar grün, aber der Windpark würde tiefe Umweltwunden schlagen. Das Ansinnen passt in den Rahmen der pseudogrünen Brüsseler Energiepolitik: Um die Energiewende zu „beschleunigen”, will die EU in den kommenden drei Jahren für rund 650 Milliarden Euro fossile Brennstoffe von den USA kaufen, darunter Flüssigerdgas (LNG). Von den zu erwartenden Umweltschäden (u. a. durch das

Einleiten von Chlor ins Meerwasser, wenn Flüssiggas umgewandelt und ins Pipeline-Netz eingespeist wird) lassen sich die grünen Ideologen nicht aus der Fassung bringen.

Wer einmal einen Windpark aus der Ferne gesehen hat, weiß, dass ein solcher das Landschaftsbild völlig verändert. Die Windräder sind gigantisch. Sie beherrschen die Landschaft über eine weite Entfernung. Das Sandjoch würde zu einem industrialisierten Berg verkommen. Südtirol leistet mit seinen zahlreichen Wasserkraftwerken einen großen Beitrag zur Energieversorgung. Hinzu kommen Photovoltaikanlagen. Müssen wir auch noch Windräder auf die Berge pflanzen? Wie nachhaltig ist dies überhaupt? Der Hunger nach Energie bzw. Strom ist ein Fass ohne Boden. Auf globaler Ebene gilt es, umweltschonendere Ideen zu fördern und nicht zuletzt Sparmaßnahmen zu entwickeln.

Das Artensterben (die Vogelwelt ist in besonderem Maße davon betroffen) geht indessen rapide weiter. Zweifellos würde auch die Anlage am Sandjoch dazu beitragen. Besonders bedauerlich wäre die Gefährdung jener Zugvögel, die auf ihrer Reise die Alpen überqueren und dabei niedrige Übergänge bevorzugen, wie die Brennerberge sie bieten.

Die Energiewende und der Umweltschutz sind das Ziel. Der Weg dahin die geplante industrielle Erschließung eines verbliebenen Naturraumes. Was für eine bestechende Logik!

Helga Egartner, Gossensaß

Neue Rekordzahlen

Im Jahr 2025 wurden an der Ampelanlage der SS12 in Sterzing insgesamt 4.391.522 Fahrzeuge gezählt, was einem Anstieg von 33.282 Fahrzeugen (+0,76 %) gegenüber 2024 entspricht. Im Jahr 2024 waren es 4.358.240 Fahrzeuge, während 2023 noch 4.324.817 Fahrzeuge registriert wurden, wie die Gemeinde Sterzing mitteilt.

Besonders auffällig ist die ungleiche Verteilung der Verkehrsströme: 2.490.127 Fahrzeuge fuhren 2025 in Richtung Nord-

während 2023 der 11. Juni mit 16.551 Fahrzeugen den Rekord markierte.

Seit 2023 (Start der Messungen) zeigt sich ein kontinuierlicher Anstieg des Verkehrsaufkom mens, der die Lebensqualität der Anwohner durch Lärm, Ab gase und erhöhte Unfallgefah ren beeinträchtigt. Da die SS12 eine Staatsstraße ist, liegt die Zuständigkeit für Maßnahmen bei der Provinz Bozen. Die Ge meinde Sterzing hat hier keine direkten Eingriffsmöglichkeiten, da die Kompetenzen für Ver kehrsplanung und Infrastruktur bei der Provinz liegen. Zu dem belastet der zusätz liche Verkehr auf der A22 die Region weiter, sodass die tatsächliche Verkehrs belastung noch höher ist als die hier dargestellten Zahlen.

Süd, während 1.901.395 Fahrzeuge die Gegenrichtung nutzten.

Der 14. Juni 2025 war mit 16.193 Fahrzeugen der verkehrsreichste Tag des Jahres, gefolgt vom 10. Oktober (16.154) und dem 8. August (16.125). Im Vergleich dazu lag der Spitzenwert 2024 am 30. Mai mit 17.149 Fahrzeugen,

Die steigende Verkehrs belastung durch Staus, Lärm und Abgase stellt eine immer größere Herausforderung für die Bevölkerung des Wipptales dar. „Wir hoffen alle, dass die zuständigen Stellen (Land und Staat) die nötigen Maßnahmen ergreifen, um die Situation zu verbessern und die Lebensquali tät im Tal langfristig zu sichern“, so die Gemeindeverwaltung.

Gefahrenzonenpläne

105 der 116 Südtiroler Gemeinden, darunter alle Wipptaler Gemeinden, verfügen über einen gültigen Gefahrenzonenplan. In sechs Gemeinden läuft die fachliche Prüfung der Pläne, in fünf Gemeinden ist der Plan in der Genehmigungs-

phase. Das Planungsinstrument zeigt Gebiete mit hydrogeologi schen Gefahren (Massenbewe gungen, Überschwemmungen, Murgänge und Lawinen), wie sie sich ausdehnen und auf Siedlungen und Infrastrukturen einwirken.

Zufahrt Riol

Seit Jänner 2025 baut die ARGE Unionbau-Brunner & Leiter wenige Meter südlich des BBT-Südportals in Franzensfeste die neue Zufahrtsstraße Riol (Baulos H81). Das Vorhaben verbindet die Staatsstraße SS12 und das Wohngebiet Riol durch eine neue Eisenbahnunterführung und verlängert die bestehende Fußgänger- und Radunterführung. Es schließt das Nordportal des Abschnitts Franzensfeste-Waidbruck an den BBTSüdzulauf an, verbessert die Anbindung Riols an Franzensfeste und erleichtert Rettungseinsätze sowie die Überwachung der BBT-Strecke.

Mitte November sind die Arbeiten an den Bahnanlagen zur Verlegung der Gleisstützsysteme der Brenner- und der Pustertalbahn gestartet. Zu Jahresende wurde ein 2.700 Tonnen schweres Betonbauwerk hydraulisch unter die Bahnlinie gerammt, um den Unterführungsbau zu beschleunigen. Das Ausbruchmaterial dient der Errichtung eines bewehrten, biodivers bepflanzten und begehbaren Erdwalls, der Bahnareal und Wohngebiet optisch trennt.

Rund 13 Millionen Euro werden insgesamt investiert, die Arbeiten dauern etwa 25 Monate.

Tariferhöhung auf der A22

Mit dem 1. Jänner sind in Italien neue Autobahntarife in Kraft getreten. Davon betroffen ist auch die Brennerautobahn A22, eine der wichtigsten Nord-Süd-Verkehrsachsen Europas. Die Mautgebühren werden auf der A22 um 1,46 Prozent angehoben und damit an die Inflation angepasst.

Insgesamt steigen die Tarife auf nahezu allen italienischen Autobahnen durchschnittlich um 1,5 Prozent. Die Anpassung erfolgt nach einer Entscheidung der nationalen Verkehrsregulierungsbehörde „Autorità di regolazione dei trasporti“ (ART), nachdem das italienische Verfas-

sungsgericht im Oktober 2025 eine weitere Aussetzung der vorgesehenen Tariferhöhungen für verfassungswidrig erklärt hatte.

Das italienische Verkehrsministerium hatte zuvor mehrfach versucht, die Mauterhöhungen zu verhindern. Vize-Regierungschef und Verkehrsminister Matteo Salvini kritisierte die Anpassung scharf und verwies auf die zusätzlichen Belastungen für Autofahrer und den Transitverkehr. Das Gericht gab jedoch den Autobahnbetreibern recht und bestätigte die vertraglich vorgesehenen, inflationsgebundenen Anpassungen.

BBT-Nordzulauf:

Entscheidung soll fallen

Ab 2032 sollen Züge durch den Brennerbasistunnel (BBT) verkehren, doch für den bayerischen Nordzulauf durchs Inntal ist die Planung weiterhin offen. Nach jahrelangen Debatten war ursprünglich vorgesehen, dass der Bundestag bereits im vergangenen Jahr über Streckenführung und möglichen Gleisneubau entscheidet. Nun prüft das Bundesverkehrsministerium in den kommenden Monaten die Unterlagen und will sie anschließend an den Bundestag weiterleiten. Dieser soll dann über Zeitplan, Ausgestaltung und weiteren Fortgang des Projektes entscheiden. Eine Entscheidung zum Brenner-Nordzulauf wird im ersten Halbjahr 2026 erwartet.

Geschwindigkeitskontrolle

eingeführt

Im Baustellenbereich der Lueg-Brücke wurde eine elektronische Geschwindigkeitskontrolle aktiviert, die jedes durchfahrende Fahrzeug erfasst. Ziel ist es, die Sicherheit zu erhöhen und den Verkehrsfluss zu harmonisieren, indem das Tempolimit von maximal 60 km/h konsequent eingehalten wird.

Die sogenannte „Section Control“ erstreckt sich vom Beginn der LuegBrücke bis kurz vor die Anschlussstelle Brenner-Nord und überwacht

beide Fahrtrichtungen – ganzjährig sowie bei ein- und zweispuriger Verkehrsführung. Dabei wird beim Ein- und Ausfahren das Kennzeichen mit einem Zeitstempel erfasst; aus der Durchfahrtszeit wird die Durchschnittsgeschwindigkeit berechnet. Wer zu schnell ist, muss mit einer Strafe rechnen.

An besonders starken Reisetagen gilt zudem auch heuer wieder ein LKW-Fahrverbot.

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Garagen und Autostellplätze unterliegen Bindung

Mit Urteil Nr. 277 vom 8. Oktober 2025 hat das Regionale Verwaltungsgericht – Autonome Sektion für die Provinz Bozen festgelegt, dass Garagen und Autostellplätze als Zubehör zur Wohnung gelten und ebenfalls der Konventionierung bzw. der Bindung als Wohnung für Ansässige unterliegen.

In der Praxis wurde die Rechtslage in den Südtiroler Gemeinden bislang unterschiedlich gehandhabt: Während einige Gemeinden die Ansicht vertraten, dass auch Garagen und Stellplätze zu konventionieren seien, gingen andere davon aus, dass sich die Bindung ausschließlich auf die Wohnräume im engeren Sinn beschränke und auf Garagen somit jederzeit gelöscht werden könne.

Im Rahmen eines Rechtsstreits, in dem eine Gemeinde dem Antrag des Eigentümers einer Garage auf Löschung der dort angemerkten Bindung nicht stattgegeben hat, haben die Verwaltungsrichter eine systematische Auslegung der einschlägigen Gesetzesbestimmungen vorgenommen und klargestellt, dass der im Gesetz verwendete Begriff der „Wohnung“, wie er in den Bestimmungen zur Konventionierung und zur Wohnung für Ansässige verwendet wird, nicht rein wörtlich, sondern auch in Verbindung mit den anderen gesetzlichen Bestimmungen und der verfolgten Zielsetzung des Gesetzgebers gelesen werden muss.

Nach Einführung der verschiedenen Kategorien der Zweckbestimmung hat die Rechtsprechung stets den Grundsatz vertreten, dass Nebengebäude wie Garagen oder Abstellräume die gleiche Zweckbestimmung wie das Hauptgebäude aufweisen. Bei einem Wohngebäude wird die Garage somit als Wohnvolumen betrachtet und berechnet.

Nach Ansicht des Gerichts umfasst der Begriff „Wohnung“ daher auch die Garagen und Stellplätze. Auch für sie muss demnach die Konventionierungsbindung bzw. die Bindung zur Wohnung für Ansässige im Grundbuch angemerkt werden.

Zentral für die Entscheidung des Verwaltungsgerichts war dabei auch die Zielsetzung des Gesetzgebers: Diese bestünde darin, der ortsansässigen Bevölkerung den Zugang zu leistbarem Wohnen zu sichern. Nach Ansicht der Richter gehört zu leistbarem Wohnen nicht nur die Wohnung im engeren Sinn, sondern zweifelsfrei auch ein leistbarer Garagen- oder Stellplatz. Die Löschung der Konventionierungsbindung auf den Garagen hätte weiters die Nichteinhaltung der Vorschriften über den Landesmietzins zur Folge, wodurch die Zielsetzung der Konventionierung, der ortsansässigen Bevölkerung leistbaren Wohnraum zur Verfügung zu stellen, ausgehöhlt würde.

Das Urteil ist nicht rechtskräftig, womit noch die Möglichkeit einer Berufung vor dem römischen Staatsrat besteht. Der Ausgang des Verfahrens bleibt auf jeden Fall spannend.

Alfred Gschnitzer

Rechtsanwalt – Kanzlei D’Allura & Gschnitzer

Gemeinde Sterzing ausgezeichnet

Die Gemeinde Sterzing zählt zu den insgesamt 30 Unternehmen und Einrichtungen in Südtirol, die kürzlich in Bozen im Rahmen der jährlichen Zertifikatsverleihung des Landes und der Handelskammer Bozen für ihre familien- und lebensphasenbewusste Personalpolitik ausgezeichnet wurde.  Erstmals erhielt die Gemeinde Sterzing im Jahr 2018 die Auszeichnung. Nun hat die Gemeinde Sterzing erfolgreich auch die dritte Re-Audit-Stufe „Konsolidierung“ durchlaufen. Im Rahmen der Re-Auditierung wurden der Durchdringungsgrad der bereits

umgesetzten vorhandenen familiengerechten Maßnahmen in den Blick genommen und in jenen Bereichen, in denen es Handlungsbedarf gab, weitere konkrete Lösungen zur Verbesserung der Vereinbarkeit der Beschäftigten erarbeitet, die in einer Zielvereinbarung verbindlich festgehalten sind. Diese gilt es nun während der dreijährigen Zertifikatslaufzeit bedarfsgerecht zu realisieren. Nun zählt die Gemeinde Sterzing zu den insgesamt 119 Unternehmen und Organisationen in Südtirol, die mit dem „audit familieundberuf“ ausgezeichnet wurden.

One Billion Rising

Am 14. Februar findet um 15.00 Uhr am Stadtplatz Sterzing ein Flashmob statt, um ein starkes Zeichen gegen geschlechtsspezifische Gewalt zu setzen. Organisiert wird die Aktion vom AGNET – Wipptal im Rahmen von „Wipptal bekennt Farbe“. Der Aktionstag „One Billion Rising“ wurde 2012 von der New Yorker Künstlerin Eve Ensler ins Leben gerufen. Der Name bezieht sich auf eine alarmierende Statistik der Vereinten Nationen: Ein Drittel aller Frauen weltweit erlebt mindestens einmal in ihrem Leben Gewalt.

Jedes Jahr am 14. Februar wird mit öffentlichen Tanzdemos und Flashmobs auf dieses Thema aufmerksam gemacht. Das Lied „Break the chain“ dient dabei als musikalische Begleitung mit einer passenden Tanzchoreographie.

In Sterzing anwesend sein wird auch Sängerin Ina Pross, die vor Ort ihr Musikvideo zum neuen Song „Girls Wanted“ drehen wird. Jeder ist eingeladen, mitzutanzen oder donnerstags (19.30 Uhr) an den Tanzproben in der Turnhalle des italienischen Schulzentrums teilzunehmen.

Ruth Achammer bleibt Präsidentin

Im November haben die Senioren den neuen Seniorengemeinderat von Sterzing gewählt, im Jänner folgte die Wahl des Ausschusses. Der elfköpfige Rat setzt sich dem Wahlergebnis entsprechend aus Ruth Achammer Wwe. Jäger, Valeria Casazza, Helga Pedri Überegger, Loredana Gazzini Marazzo, Franca Kaswalder Wwe. Schiavo, Julius Kritzinger, Beatrix Vittur, Helmut Erspamer, Ulrich Gruber, Anna Hochgruber und Nikolaus Keim zusammen (im Bild). Entsprechend der für den Seniorengemeinderat geltenden Satzung müssen acht Mitglieder der deutschen und drei der italienischen Sprachgruppe angehören sowie zwei Personen aus den Fraktionen und die Männer zu einem Drittel vertreten sein. Stadträtin Christine Eisendle Recla und Gemeinderat Ciro Coppola – bei-

de für Seniorenpolitik beauftragt – ergänzen den Rat ohne Stimmrecht.

zur konstituierenden Sitzung in den Vigil-Raber-Saal. Ruth Achammer wurde als Präsidentin bestätigt, Stellvertreterin ist Valeria

Casazza, weitere Ausschussmitglieder sind Ulrich Gruber und Schriftführerin Helga Pedri Überegger. Der Seniorengemeinderat und der Ausschuss vertreten die Interessen älterer Menschen in der Stadt, arbeiten mit der Stadtverwaltung zusammen, bringen Vorschläge ein und initiieren eigene Projekte. Das Gremium bleibt bis 2030 im Amt. Am 4. Februar lädt der Seniorengemeinderat um 9.30 Uhr „Kaffeetreff 60+“ in den kleinen Saal in der Stadtbibliothek (1. Stock), um in geselliger Runde Themen und Anliegen zu besprechen.

Stadtwerke Sterzing GmbH erweitert Stromnetz

Die Stadtwerke Sterzing GmbH setzt ein starkes Signal für die regionale Energieversorgung: Zu Jahresbeginn unterzeichneten Stadtwerke-Geschäftsführer Ivan Seeber und der Alleinverwalter des Unterneh mens Philipp Fallme rayer beim Notar den Kaufvertrag für ein zusätzliches Strom netz in der Region. Verkäufer sind Andreas und Edith Kru selburger, bisherige Eigentümer des Net zes. Bei der Vertrags unterzeichnung waren auch Bürgermeister Peter Volgger sowie Stadtrat Benno Egger als Vertreter der Stadt Sterzing anwesend. Mit der Übernahme des benachbarten Kruselburger-Netzes in Mareit wird die bestehende Netzführung in das bewährte technische und organisatorische System der Stadtwerke integriert. Die Versorgung ist künftig mit derselben strukturierten Betreuung und direkten Kundenansprache wie in Sterzing gewährleistet. „Für uns ist

das ein entscheidender Schritt. Wir investieren nicht nur in zusätzliche Infrastruktur, sondern in die Zukunft und Sicherheit der regionalen Energieversorgung“, so Ivan

Der Netzankauf ist ein wesentlicher Bestandteil einer strategischen eiterentwicklung, mit der die Stadtwerke ihre Rolle als moderner Energiedienstleister weiter ausbauen. Das Unternehmen verfolgt das Ziel, Bürgern und Betrieben eine starke, regional verankerte und persönlich erreichbare Energiekompetenz zu bieten. Mittelfristig ermöglicht der Netzankauf den Ausbau zusätzlicher Dienstleistungen, etwa im Bereich der Zählerauslesung oder in der administrativen Unterstützung. Gleichzeitig stärkt die Erweiterung die Stabilität und Effizienz des Betriebs. „Mit diesem Wachstum schaffen wir die Grundlage für gesteigerte Produktivität und künftige Serviceverbesserungen

für unsere Kunden“, so Philipp Fallmerayer. Der Netzankauf ermöglicht den Stadtwerken Sterzing, in den kommenden Jahren weiteres Fachpersonal aufzubauen und neue Kompetenzen zu entwickeln. Neben dem bestehenden Stromangebot werden zusätzliche Dienstleistungen geprüft, beispielsweise im Bereich Wallboxen und moderner Energietechnik. Der Ausbau ist ein wichtiger Schritt, um die Stadtwerke Sterzing vom klassischen Stadtwerk hin zu einem kundennahen, innovativen und regional verwurzelten Energiepartner zu entwickeln.

Mit der Sicherung eines zusätzlichen Stromnetzes zeigen die Stadtwerke Sterzing, dass regionale Energieversorgung auch in einem anspruchsvollen Marktumfeld erfolgreich gestaltet werden kann. Die Stadt Sterzing unterstützt diesen fortschrittlichen Schritt. „Für unsere Bevölkerung bedeutet das: verlässliche Versorgung, starke regionale Kompetenz und ein Betrieb, der verantwortungsvoll und zukunftsorientiert für das Wipptal arbeitet“, so Bürgermeister Peter Volgger.

Wipptal

Vier Hundertjährige

Bevölkerung nahezu unverändert/Geburten rückläufig/Ausländeranteil steigt weiter/ Positiver Wanderungssaldo abgefedert

Zu Beginn dieses Jahres leben im Wipptal 21.183 Personen. Knapp zwölf Prozent davon haben einen Migrationshintergrund. Die Geburtenrate im Bezirk ist rückläufig. Der positive Wanderungssaldo ist deutlich abgeschwächt. Es gibt wieder mehr Eheschließungen. Die Todesfälle bleiben nahezu unverändert. Erstmals sind in vier Gemeinden die ältesten Bürger über 100 Jahre alt.

Geringes Bevölkerungswachstum

Seit langem wächst die Wipptaler Bevölkerung Jahr für Jahr kontinuierlich an. 2025 ist der Zuwachs allerdings merklich abgeflacht. Zu Jahresbeginn leben im Bezirk 21.183 Personen – das sind lediglich 40 mehr als im Vorjahr: 10.390 (+25) Frauen und 10.793 Männer (+15). Den größten Anstieg verzeichneten die Gemeinden Franzensfeste (+26) und Freienfeld (+26). Rückläufig war die Bevölkerung hingegen in Sterzing (-14) und in der Gemein-

de Pfitsch (-10). In Freienfeld resultiert der Zuwachs vor allem aus verstärkter Zuwanderung von Migranten (+35). Mit Blick auf das Geschlechterverhältnis gab es außer in Sterzing, wo etwas mehr Frauen als Männer leben, in allen Gemeinden mehr Männer als Frauen. Zurückzuführen ist die leicht zunehmende Bevölkerung im Wipptal auf einen zwar deutlich eingebremsten, aber dennoch weiterhin positiven Wanderungssaldo, während die Geburtenrate sinkt und die Todesfälle beinahe unverändert bleiben.

WIPPTALER BEVÖLKERUNG

I Ludwig Grasl

Geburtenrückgang

In den sechs Wipptaler Gemeinden wurden im vergangenen Jahr 196 Kinder geboren – 17 weniger als im Vorjahr: 94 Mädchen und 102 Buben erblickten das Licht der Welt. Bis auf Franzensfeste waren die Geburten in allen Wipptaler Gemeinden rückläufig. Die größten Rückgänge verzeichnen Pfitsch (-6) und Frei-

enfeld (-5). In der Gemeinde Franzensfeste wurde ein Erdenbürger mehr geboren als im Vorjahr.

Leo gefällt

Unter den Neugeborenen gab es in den Gemeinden Brenner, Franzensfeste, Freienfeld und Pfitsch keine Mehrfachnennungen. In der Gemeinde Ratschings waren Lina, Paulina und Leo, in Sterzing

Geburten 2025

GemeindeMädchenBubengesamt±2024 Brenner 161127-2

Franzensfeste7714 +1

Freienfeld 101323-5 Pfitsch 81725-6

Ratschings182442-2

Sterzing 353065-3

Wipptal 94102196-17

Leo, Lian, Samuel und Emma besonders beliebte Namen.

186 Todesfälle

Ein Geburtenüberschuss liegt vor, wenn die Geburten die Todesfälle übersteigen. Im Wipptal war das, abgeschwächt, auch im vergangenen Jahr so, trotz sin-

Todesfälle 2025

Abwanderungen (+141).

Den positivsten Wanderungssaldo verzeichnet 2025 ein weiteres Jahr in Folge die Gemeinde Freienfeld (+44).

Aber auch in Franzensfeste (+20) gibt es weiterhin deutlich mehr Zu- als Abwanderungen. Einzig in der Gemeinde Sterzing überwogen die Abwanderungen die Zuwanderungen (-22) merklich.

Gemeinde ±2024

Brenner 28 +1

Franzensfeste 8 -1

Freienfeld 24 +3

Pfitsch 36 +9

Ratschings 33 ±0

Sterzing 57 -9

Wipptal 186 +3

kender Geburten: Es gab 196 Geburten (-17) und 186 Todesfälle (+3).

Besonders auffällig war der Anstieg der Todesfälle in der Gemeinde Pfitsch. In Sterzing ist die Sterblichkeitsrate zurückgegangen (-9). In Ratschings blieb die Zahl der Todesfälle mit 33 unverändert.

Wanderungssaldo eingebremst

Auch im vergangenen Jahr gibt es im Wipptal mehr Zu- als Abwanderungen. Allerdings ist der weiterhin positive Wanderungssaldo um zwei Drittel (-76) eingebrochen: Auf 904 Zuwanderungen (-65) kommen 858

2.522 Migranten

In ständigem Steigen begriffen ist der Anteil der Bevölkerung mit Migrationshintergrund: Zu Beginn dieses Jahres leben im Wipptal 2.522 Ausländer, davon 1.914 Nicht-EU-Bürger und 608 EU-Bürger. Dies entspricht 11,9 Prozent der Bevölkerung. Während die Anzahl der EUBürger gegenüber 2024 im vergangenen Jahr sogar leicht rückläufig war (-14), stieg die Zuwanderung von Nicht-EU-Bürgern weiter an (+65).

In Franzensfeste haben nunmehr 31,4 Prozent der Bevölkerung einen Migrationshintergrund. Damit weist die südlichste Wipptaler Gemeinde weiterhin den südtirolweit höchsten Ausländeranteil auf. In der Gemeinde Brenner liegt der Ausländeranteil zu Beginn dieses Jahres erstmals bei über 20 Prozent. In Sterzing weisen 13 Prozent der

Wipptal: Die Bevölkerung ist im vergangenen Jahr kaum gewachsen.

RATSCHINGS

Gleich viele Todesfälle wie 2024

STERZING

Bevölkerung leicht rückläufig

Ausländer 2025

Wanderungssaldo 2025

BRENNER

Ausländeranteil erstmals über 20 Prozent

Bevölkerung einen Migrationshintergrund auf. Deutlich gestiegen ist er auch in der Gemeinde Freienfeld. Allein in der Gemeinde Pfitsch gab es 2025 einen etwas geringeren Zuzug ausländischer Mitbürger.

108 Trauungen

Es heiraten wieder mehr Wipptaler: 2025 schlossen im Bezirk 108 Paare den Bund der Ehe –20 Paare mehr als im Vorjahr. 80 gaben sich das Ja-Wort am Standesamt (+16); 28 (+4) traten vor den Traualtar.

Eheschließungen 2025

Mehr Eheschließungen gab es in den Gemeinden Brenner und Sterzing (jeweils +9). Weniger Paare trauten sich in Ratschings (-3) und Freienfeld (-2).

PFITSCH

Weniger Geburten

FREIENFELD

Weiterhin positiver Wanderungssaldo

FRANZENSFESTE

Zuwanderung hält an

auch der Anteil hochbetagter Menschen in der Gesellschaft. Im Jahr 2025 zählten in gleich vier Wipptaler Gemeinden die ältesten Gemeindebürger über 100 Jahre.

Der älteste Bewohner des Wipptales ist der Sterzinger Josef Gschließer. Geboren am 27. Jänner 1923, feierte er Ende Jänner dieses Jahres seinen 103. Geburtstag. Aus Franzensfeste kommt die älteste Wipptalerin: Anna Lucca, geboren am 6. März 1923, ist 102 Jahre alt und wird bald 103. Auch Elsa Priller aus der Gemeinde Ratschings und Josef Volgger aus der Gemeinde Brenner gehören zu unseren Hundertjährigen. Beide wurden im Frühjahr 1925 geboren und haben ihr 100. Lebensjahr bereits überschritten.

Älteste Gemeindebürger (Stand 31.12.2025)

BRENNER

Josefine Mair Wild (23.3.1930)

Josef Volgger (18.3.1925)

FRANZENSFESTE

Anna Lucca (6.3.1923) Luigi Lombardo (6.5.1930)

FREIENFELD

Johanna Blasbichler (8.6.1928)

Josef Ganterer (21.1.1929)

PFITSCH

Maria Trenkwalder (7.10.1927)

Alois Graf (4.1.1931)

RATSCHINGS

Elsa Priller (27.4.1925)

Wir werden immer älter: Der Altersdurchschnitt steigt seit Jahren kontinuierlich und damit

Max Hofer (9.1.1927)

STERZING

Rosina Erlacher (2.2.1927)

Josef Gschließer (27.1.1923)

Der Arbeitsmarkt ist gnadenlos

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Gemeinschaftswerk mit Signalwirkung

Projekt für Neubau der Eishalle vorgestellt/PPP-Projekt zwischen sechs Unternehmen und Gemeinde

Was nach dem Einsturz der Eishalle lange ungewiss war, nimmt nun konkrete Formen an. Die „Wipp Arena“ soll dem Eissport in Sterzing eine Zukunft geben – nachhaltig, multifunktional und überwiegend von lokalen Unternehmen finanziert. Mit der Einreichung des Projektes liegt der nächste Schritt nun bei der Gemeinde.

Manche Ereignisse markieren eine Zeitenwende. Der Einsturz

der Eishalle in Sterzing am 10. Februar 2021 war ein solcher Moment – nicht nur für den WSV Wipptal Broncos, sondern für den gesamten Bezirk Wipptal. Mit einem Schlag verschwand eine zentrale Sport- und Begegnungsstätte, deren Bedeutung vielen erst im Nachhinein in vollem Umfang bewusst wurde. Die Eishalle war nicht nur Austragungsort von Spielen, sondern ein Ort des Zusammenkommens, der Identifikation und des generationenübergreifenden Austauschs. Ihr Verlust hinterließ

eine Lücke, die weit über den Sport hinausreichte. Besonders deutlich wurden die Folgen im Nachwuchsbereich. Kinder und Jugendliche, für die der Eissport ein fixer Bestandteil des Alltags war, verloren ihre gewohnte Struktur. Der Trainingsbetrieb musste ausgelagert werden, vor allem nach Brixen, was für viele Familien mit erheblichem zeitlichem und finanziellem Mehraufwand verbunden war. Nicht wenige gaben den Sport schließlich auf. Innerhalb weniger Wochen schrumpfte der

Nachwuchsbereich des Vereins um 50 Prozent. Auch für die erste Mannschaft waren die Bedingungen schwierig, teils unzumutbar. Trainingszeiten in den späten Nachtstunden zeigten, wie sehr der Verein an seine Grenzen gedrängt wurde.

Keine Dauerperspektive

Dass es dennoch gelang, innerhalb weniger Monate ein Provisorium zu errichten, zeugt vom Engagement vieler Beteiligter. Gleichzeitig wurde aber auch

Sterzing

Die „Wipp Arena“ soll dem Eissport in Sterzing eine Zukunft geben.

klar, dass eine Übergangslösung keine Dauerperspektive sein kann. Das Provisorium ist bis heute von technischen Einschränkungen geprägt und erlaubt weder eine nachhaltige Nachwuchsarbeit noch eine langfristige sportliche Entwicklung. Die Diskussion um einen Neubau wurde damit zu einem Dauerthema im Bezirk – begleitet von Hoffnung, aber auch von Ernüchterung. Mehrere Anläufe scheiterten an hohen Kosten, komplexen Verfahren und der Frage der Finanzierbarkeit. Gerade für kleinere Gemeinden und Bezirke stellt der Bau und Betrieb einer modernen Sportstätte eine enorme Herausforderung dar. Öffentliche Budgets sind begrenzt, gleichzeitig steigen die Anforderungen an Energieeffizienz, Sicherheit und Multifunktionalität. Vor diesem

Hintergrund wuchs die Erkenntnis, dass neue Lösungsansätze notwendig sind.

Ein solcher Ansatz wurde im Frühjahr 2025 konkret. Unternehmer aus dem Wipptal, die teils seit Generationen hier verwurzelt sind, begannen, über ihre Rolle hinauszudenken. Die Frage lautete nicht mehr, wer zuständig ist, sondern wie gemeinsam Verantwortung übernommen werden kann. Daraus entstand die Idee eines Public-Private-Partnership-Modells (PPP), das auf unternehmerischer Kompetenz und gemeinschaftlichem Risiko beruht.

Tragfähiges

Infrastrukturprojekt

Die nun vorgestellte Wipp Arena ist das Ergebnis dieses Denkpro-

zesses. Sechs Unternehmen aus dem Wipptal haben sich zu einer eigenen Projektgesellschaft zusammengeschlossen, um Pla-

nung, Bau und langfristige Führung der Arena zu ermöglichen. Die veranschlagten Gesamtkosten belaufen sich auf rund 25 Millionen Euro. Knapp 49 Prozent davon sollen durch Beiträge der öffentlichen Hand gedeckt werden, während rund 51 Prozent von den privaten Partnern getragen werden, die zugleich auch das unternehmerische Risiko übernehmen. Bemerkenswert ist dabei die klare Haltung der beteiligten Unternehmen: Ein finanzieller Gewinn ist nicht vorgesehen, die Kosten sollen sich allenfalls innerhalb von 15 Jahren amortisieren. Ziel ist es vielmehr, ein tragfähiges Infrastrukturprojekt für den Bezirk zu realisieren, das sich langfristig selbst erhält. Dass dabei mehr als 98 Prozent der Wertschöpfung im Wipptal bleiben sollen, unterstreicht den

Wipp Arena – Zahlen und Fakten

Gesamtkosten 25 Millionen Euro Finanzierung 49 % öffentliche Beiträge, 51 % private Partner (PPP-Modell)

Wirtschaftliches Risiko von privaten Partnern getragen

Überbaute Fläche ca. 6.000 m²

Zuschauerplätze rund 1.380

Nutzung

Eissport und Mehrzwecknutzung (z. B. Messen, Konzerte, Schulveranstaltungen)

Umrüstzeit Eisfläche 12 – 13 Stunden

Energie und Technik CO2-neutrale Kältetechnik, überwiegend erneuerbare Energien Wärmenutzung Abwärme aus Eisproduktion für Stadion und Balneum

Wertschöpfung

über 98 % im Wipptal

Geplanter Baubeginn 2026

Geplante Bauzeit 2 Jahre

„Gemeinde könnte Projekt nicht stemmen“

5 Fragen an Bürgermeister Peter Volgger

Erker: Herr Volgger, mit der „Wipp Arena“ liegt nun ein konkretes Projekt für den Neubau des Eisstadions vor. Wie bewerten Sie diesen Schritt?

bührt ihnen höchster Respekt. Ohne dieses Engagement wäre ein Neubau für die Gemeinde schlicht nicht machbar, das muss uns bewusst sein.

nur den größeren Teil der Finanzierung, sondern auch das unternehmerische Risiko – ohne Gewinnerwartung. Dafür ge-

Der Ball liegt nun bei der Gemeinde. Wie groß ist die politische Verantwortung? ist groß, das ist uns bewusst. Jetzt geht es darum, das öffentliche Interesse festzustellen erfahren zügig, aber sauber abzuwickeln. Wir wissen aber auch um die Bedeutung des Projektes für Sterzing und den

Welche Rolle spielt das Eisstadion für den Standort Sterzing und für das Wipptal? s den Gesamtaspekt sehen. Eishockey hat in Südtirol einen hohen Stellenwert und die Broncos sind seit ihrer Gründung 1947 ein wichtiger Teil des Darüber hinaus ist die Infrastruktur entscheidend für den langfristigen Erhalt des Sportgymnasiums in Sterzing. Das Stadion ist also nicht nur für den Verein wichtig, sondern für Jugend, Schule und den gesam-

versichtlich sind Sie, dass das Projekt nun auch tatsächlich umgesetzt werden

hauptmann Arno Kompatscher hat bereits Unterstützung zugesagt, das ist ein tiges Signal. Wenn ich an die Übergangslösung nach dem Einsturz der Eishalle denke, weiß ich, was möglich ist, wenn alle an einem Strang ziehen. Mit diesem Team können wir zuversichtlich in die Zukunft schauen.

Interview: bar

Charakter des Projektes. Tiefbau (Wipptaler Bau), Bauarbeiten (Graus), technische Anlagen (Mader), Dach und Fassade (Wolf System), Eisaufbereitung (Intercom) sowie Beratung (Leitner) werden von den sechs beteiligten Betrieben aus dem Bezirk umgesetzt. Die „Wipp Arena“ wird somit nicht nur sportlich, sondern auch wirtschaftlich ein Projekt aus dem Wipptal für das Wipptal. Gerade für den kleinen Bezirk ist dieser Zugang von besonderer Bedeutung. Sport- und Freizeitinfrastrukturen gehören zu jenen Bereichen, deren Wert sich nicht allein in Zahlen messen lässt. Sie beeinflussen die Attraktivität des Lebensraumes, stärken die Bindung junger Menschen an den Bezirk und schaffen Orte der Begegnung. In Zeiten, in denen Abwanderung und demografische Veränderungen auch im ländlichen Raum spürbar sind, kommt solchen Projekten durchaus eine strategische Rolle zu.

Multifunktionale Nutzung

Die „Wipp Arena” ist daher bewusst nicht als isoliertes Eisstadion konzipiert. Durch ihre Einbindung in das bestehende Umfeld und die Verbindung mit dem Balneum entsteht ein zusammenhängender Freizeitund Sportbereich, der ganzjährig genutzt werden kann. Die gemeinsame gastronomische Lösung ist Ausdruck eines pragmatischen, wirtschaftlich orientierten Zugangs, mit dem Synergien genutzt, Betriebskosten gesenkt und die langfristige Tragfähigkeit gesichert werden sollen.

Auch ökologische Aspekte spielen eine zentrale Rolle. Der geplante Einsatz moderner, CO₂-neutraler Kältetechnik sowie die Nutzung der bei der Eisproduktion entstehenden Abwärme für Heizung und Warmwasser zeigen, dass zeitgemäße Sportinfrastruktur und Klimaverantwortung kein Widerspruch sein müssen.

Rund 1.380 Zuschauerplätze ermöglichen eine lebendige Atmosphäre.

In ihrer Dimensionierung bleibt die Wipp Arena bewusst maßvoll. Rund 1.380 Zuschauerplät ze ermöglichen eine lebendige

Atmosphäre, ohne die Anlage zu überdimensionieren. Die Nähe der Tribünen zum Spielfeld soll das Eishockey erlebbar machen und eine enge Verbindung zwi-

schen Spielern und Publikum schaffen. Gleichzeitig erlaubt die hinaus. Veranstaltungen, Messen, Konzerte oder Maturabälle können hier künftig Platz finden und die Arena zu einem wichtigen Veranstaltungsort für den

gesamten Bezirk machen. Ein besonderes Augenmerk liegt aussetzung für den langfristigen Erhalt des Sportgymnasiums in Sterzing. Darüber hinaus eröffnet eine moderne Infrastruktur neue Möglichkeiten für Koopera-

tionen und Austauschprogramme, auch über die Bezirks- und Landesgrenzen hinaus, u. a. mit dem US-amerikanischen Eishockeybereich. Damit wird die „Wipp Arena“ auch zu einem Baustein in der langfristigen Standortentwicklung.

Weichen gestellt

Der formale Prozess ist in eine entscheidende Phase getreten. Mit der Einreichung der Projektunterlagen haben die Unternehmer die Weichen gestellt. Nun liegt es an der Gemeinde, das öffentliche Interesse festzustellen und die nächsten Schritte einzuleiten. Das PPP-Modell verspricht dabei eine Straffung der Verfahren, ohne die notwendige öffentliche Kontrolle aus den Augen zu verlieren. Sollte alles planmäßig verlaufen, könnte noch 2026 mit dem Bau begonnen werden, mit dem Ziel einer Fertigstellung innerhalb von zwei Jahren.

Bei der Projektpräsentation: (v. l.) Christof Leitner (Intercom), Anton Seeber (Leitner), Florian Mader (Mader), Anni Graus (Graus), Kurt Schöpfer (Wolf System), Johannes Egartner (Wipptaler Bau) und Bürgermeister Peter Volgger
© Leitner

Die Besten im Bezirk

Rund 20 Wipptaler Unternehmen mischen in Südtirols Wirtschaft vorne mit. Das geht aus den Rankings hervor, die ff-Media („Südtirol Panorama“) und Athesia Druck GmbH („Radius – Magazin für die Europaregion Tirol“) im Herbst 2025 herausgegeben haben.

Ivon Renate Breitenberger

Rund 1.000 Bilanzen (Umsätze, Gewinne, Umsatzrenditen, Erträge) hat das ff-Redaktionsteam im Sonderheft „Südtirol Panorama“ verglichen. Die Rankings sind allerdings nicht vollständig, da nicht jedes Unternehmen seine Bilanz in der Handelskammer hinterlegt (obwohl es grundsätzlich verpflichtend wäre). Viele ziehen es vor, eine Verwaltungsstrafe zu bezahlen. Diese beträgt bei verspäteter Hinterlegung innerhalb von 30 Tagen nach Terminfälligkeit 91,56 Euro bzw. 274,66 Euro bei Nicht- oder verspäteter Hinterlegung nach mehr als 30 Tagen – „zu Lasten aller zur Meldung verpflichteten Subjekte, die zum Zeitpunkt

der Übertretung im Amt waren“. Trotz dieses Umstands geben die Rankings einen guten Überblick, wie es um Südtirols Unternehmen steht. Diese wissen sich auf dem hart umkämpften Markt trotz wechselnder Bedingungen wie Inflation, steigender Energiepreise, Lieferengpässen aufgrund geopolitischer Spannungen und Hafenstreiks, Digitalisierung, KIKonkurrenz, Nachhaltigkeitsvorgaben und Arbeitskräftemangel gut zu behaupten. Zwar sank die Gesamtleistung nach dem Höhenflugjahr 2022 (+20,8 %) und 2023 (+1,3 %) leicht, dafür erzielten die Unternehmen höhere Nettogewinne (+1,5 Milliarden Euro) und bauten ihr Vermögen aus (+1,6 Milliarden Euro Eigenkapital). Insgesamt 30,8 Milliarden Euro – eine Milliarde weniger als im Jahr zuvor – erwirtschafteten Südtirols 300 Top-Unternehmen. Der Lebensmittelkonzern Aspiag Service srl, die Tochter der österreichischen Spar-Gruppe, führt die heimischen Wirtschaftsleader an – und verwies die Landesenergiegesellschaft Alperia auf Platz zwei. Alperia produzierte 2024

Die Wipptaler unter den Top 300

WipptalSüdtirol Firmenname

Gesamtleistung (Mio E)

Gesamtl.Zuwachs 2023/24

Gewinn (Mio. E)

zwar mehr Strom als im Vorjahr, schaffte es aber laut ff nicht, den Preisverfall ausreichend aufzufangen: Wegen des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine sackte 2022 der durchschnittliche Strompreis an der Börse PUN von 304 Euro/MWh auf 109 Euro/MWh ab.

Die Rankings der beiden Wirtschaftsmagazine bilden das Geschäftsjahr 2024 und damit eine längst vergangene Wirtschaftslage ab. Deshalb hat sich der Erker bei den Wipptaler Top-Unternehmen umgehört, wie es ihnen im Geschäftsjahr 2025 ergangen ist – und wie gut sie für das Jahr 2026 gerüstet sind. Gleichzeitig geben sie einen guten Einblick in lokale und internationale Entwicklungen der einzelnen Wirtschaftsbranchen.

1 Seetech Global Industries GmbH

Vorjahresumsatz übertroffen

Die Unternehmensgruppe HTI, mit ihren 5.000 Mitarbeitenden weltweit in den Bereichen

Gesamtleistungsrendite

Personalkosten (Mio E)

Personalkostenquote

Eigenkapital (Mio. E) BruttoCashflow (Mio. E)

13 Seetech Global Industries GmbH, Bozen* 1.464,4-7,6%70,94,8%362,124,7%761,799,5 237Bayernland GmbH, Sterzing165,5-1,8%4,82,9%3,82,3%23,2 6,0 346Wolf System GmbH, Freienfeld139,8-12,1%4,63,3%28,720,5%28,75,3 4160 Autotest Südtirol GmbH, Franzensfeste 38,0-0,8% 0,4 1,1%7,319,3%12,21,5 5198Ossanna GmbH, Pfitsch 26,71,1 % 0,4 1,5%4,717,6%3,7 0,8 6215Mader GmbH, Sterzing 24,0 -10,3%2,811,8%5,322,0%7,43,9 7 249 Feuerstein GmbH, Brenner**20,64,9%1,46,8%6,230,2%5,11,7 8 262 Auto – Plose Sadobre GmbH, Freienfeld 19,5-13,4% 0,1 0,4% 0,6 3,1% 0,60,2 9298Rotech GmbH, Freienfeld 17,3-48,4%1,48,2%4,828,0%6,11,6 * Bilanz zum 31.01.2025 (konsolidierte Bilanz der Untenehmensgruppe);

Seilbahnen ( Leitner, Poma, Bartholet und Agudio), Pistenfahrzeuge, Kettenfahrzeuge und Vegetationsmanagement (Prinoth und Jarraff), Beschneiung und Staubbindesysteme (Demaclenko und WLP), Windenergie (Leitwind), Wasserkraft (Troyer) und digitalisiertes Skigebietsmanagement (Skadii) tätig, bleibt auf Erfolgskurs. 2025 – das Geschäftsjahr endete am 31. Jänner 2026 – konnte der Vorjahresumsatz von 1,4 Milliarden Euro erneut übertroffen werden. Seit kurzem zählen auch der nordamerikanische Beschneiungsanlagenhersteller HKD und die Autowerkstatt Garage Europa in Sterzing zur global agierenden Gruppe. Alle Gruppenmitglieder entwickelten sich positiv: Poma realisierte mit „Angelo“ die vierte städtische Seilbahn Frankreichs in Korsikas Hauptstadt Ajaccio und Leitner die dritte urbane

Umsatzkönige Südtirols 2024

1 Aspiag Service GmbH: 2,5 Mrd. Euro (+1,6 %)

2 Alperia AG: 2,36 Mrd. Euro (-13,2 %)

3 Seetech Global Industries GmbH: 1,46 Mrd. Euro (-7,6%)

Stärkstes Umsatzplus unter Top Ten

Iveco Defence Vehicles AG (Produktion von Militärfahrzeugen und Panzern): +15,9 %

Anlage im kolumbianischen Manizales. Der Schweizer Seilbahnhersteller Bartholet fasste im Wachstumsmarkt Indien Fuß und errichtete in der Millionenstadt Varanasi die landesweit erste urbane Bahn. Bei Seilbahnprojekten in den Alpen und Nordamerika sorgte Leitner mit einem neuen Standard für Einseilumlaufbahnen für Furore. Das RoperaSystem feierte bei der 6er-Sesselbahn „Glück“ am Speikboden Premiere und wird bei geplanten Neubauprojekten enorm nachgefragt. Für eine Premiere sorgte Leitner auch im italienischen Predaia: Die Apfel-Seilbahn „Melinda“ befördert für das gleichnamige Agrarkonsortium auf einer Länge von 1,3 km bis zu 150 Tonnen Äpfel pro Stunde und belädt bzw. entlädt die Obstkisten vollautomatisch. Auf Expansionskurs ist auch der Windenergieanlagenhersteller Leitwind, der den Auftrag für den Bau des weltweit ersten Winderzeugers vom Typ LTW90 (2 MW) in der türkischen Provinz Kirklareli erhielt. Einen Meilenstein in seiner Unternehmensgeschichte feierte Wasserkraftspezialist Troyer, der im Osten Nepals die bislang größte von Troyer gefertigte Fran-

cis-Turbine errichtete. Mit einer Leistung von 54 Megawatt deckt sie den Strombedarf von rund 90.000 Haushalten ab. Die HTI-Gruppe unterstützt auch die Forschung: Das norwegische Polarinstitut entschied sich für den von Pistengeräten inspirierten Raupentransporter Panther XL von Prinoth, um an der TrollForschungsstation in der Antarktis Transport- und Logistikaufgaben durchzuführen. Unter ebenso speziellen Bedingungen kommt auch der neue Bison Antarctic von Prinoth zum Einsatz, der auf das Präparieren von Landebahnen über den Personentransport bis hin zur Unterstützung von Forschungseinsätzen und dem Ziehen von Lasten bis zu 30 Tonnen ausgerichtet ist. Erster Kunde ist Ultima Antarctic Logistics aus Kapstadt in Südafrika, ein erfahrenes Unternehmen für die logistische Unterstützung bei Antarktis-Expeditionen.

2 Bayernland

Gutes Jahr trotz Milch-Crash

Die Auslandstochter der Bayernland (Hauptsitz in Nürnberg) mit Stützpunkten in Sterzing und Verona vertreibt in Italien rund 300 Artikel, darunter Milch, Käse, Butter, Sahne und Mozzarella – an über 2.000 Kunden. „Das Jahr ist gut gelaufen”, so Geschäftsführer Dietmar Bacher. Das Bilanzergebnis 2025 liegt in etwa auf dem „sehr guten Niveau von 2024”. Einziger Wermutstropfen: Es fehlt eine Million Euro Umsatz zum Vorjahr, was bei einem Gesamtvolumen von 165 Millionen Euro „verschmerzbar” sei, so Bacher. Bis August 2025 herrschte ein sehr hohes Preisniveau. Entsprechend herausfordernd war es bis zu diesem Zeitpunkt, Mengen zu generieren. Gerade bei preissensiblen Produkten wie Schnittkäse beginnen ab bestimmten Preisniveaus Probleme im Absatz. Mit ihrem sehr breiten Sortiment konnte Bayernland diesen Effekt ausglei-

Höchster Gewinn Höchster Verlust

Alperia AG: 269

Millionen Euro (+121 Mio. Euro)

GKN Driveline AG Bruneck (Automobilzulieferer): - 42,2 %

Aufsteiger des Jahres

Stelladelmar Real Estate GmbH (Immobilienunternehmen, entwickelt und verkauft u. a. Luxus-Immobilienprojekte)

Gesamtleistungszuwachs: 119,3 %

Rentabelstes Unternehmen

Envalue Italia GmbH (Photovoltaikunternehmen)

Gesamtleistungsrendite: 50,8 %

Größter Arbeitgeber

Seetech Global Industries GmbH

Personalkosten: 362,1 Mio. Euro

Vermögendstes Unternehmen

Accaierie Valbruna AG, weltweit führender Hersteller von Langprodukten aus hochleistungsfähigen Edelstählen, Nickellegierungen und Titan

Eigenkapital: 1.836,8 Mio. Euro

Ertragreichstes Unternehmen

Alperia AG

Cashflow: 389,3 Mio. Euro

Größter Steuerzahler

Alperia AG

Entrichtete Steuern: 90,7 Mio. Euro

Seilbahn „Melinda“: befördert bis zu 150 Tonnen Äpfel pro Stunde.

chen. Sehr gut entwickelt hat sich laut Bacher der Frischkäsebereich, sowohl Cottage Cheese als auch Doppelrahm – Bayernland zählt in beiden Segmenten zu den führenden Herstellern.

„Ab Mitte August hatte das Unternehmen einen kompletten Zusammenbruch des Milchmarkts zu verkraften. Dieser kam sozusagen über Nacht, niemand hatte es vorausgesehen”, so Bacher.

Nach Monaten der Milchunterversorgung kippte die Produktion ins Positive: Die Anlieferungen an Molkereien stiegen um bis zu zehn Prozent gegenüber dem Vorjahr. Spotmarktpreise und Preise für Mengenartikel reagierten umgehend. Entsprechend schwierig wurde es nun, Umsätze zu generieren.

Für 2026 zeigt sich Bacher zuversichtlich. „Unsere laktosefreien Produkte bedienen ein weiterwachsendes Segment, das gerade in Italien große Bedeutung hat.” Bayernland investiert auch weiter hohe Summen in Kommunikation, um die Marke bei italienischen Konsumenten noch bekannter zu machen.

3 Wolf System

Umsatz im Behälterbau verdreifacht

Wolf System Italia hat seine starke Marktposition weiter ausgebaut und hat in allen Geschäftsbereichen ein deutliches Wachstum erzielt. Im Agrarsektor wurde bereits im Oktober 2025 das gesamte Auftragsvolumen des Vorjahres übertroffen. Getragen von der hohen Dynamik des italienischen Marktes, gezielten Investitionen in die Markenbekanntheit und einem leistungsstarken Vertriebsteam schloss das Unternehmen das Jahr mit einem Umsatzplus von

20 Prozent ab. Im Industriesektor stieg das Auftragsvolumen von 24 auf 30 Millionen Euro (+25 %), getragen von Projekten wie Produktions- und Logistikstätten für Prada (7 Millionen Euro) und Peroni (3 Millionen Euro). Ausschlaggebend waren gezielte Investitionen in Knowhow, Effizienz, Ausbau des Vertriebsteams und nachhaltiges Bauen (LEED). Besonders dynamisch entwickelte sich der Behälterbau. Dort stieg der Umsatz von 20 auf 60 Millionen Euro, bei einem Auftragseingang von über 70 Millionen Euro. Neben staatlichen Fördermaßnahmen für Biomethananlagen trugen vor allem der Ausbau des organisatorischen und technischen Netzwerks sowie die landesweite Ausdehnung der Projekte – bis in den Süden Italiens und auf die Inseln – zum Erfolg bei. Das Holzfertighaus (Wolf Haus) als umsatzstärkster Sektor mit 95 Millionen Euro steigerte seine Leistung gegenüber 2024 um mehr als zehn Millionen Euro und konnte trotz angespannter Lage im privaten Wohnungsbau seine Position weiter festigen: Über 200 Häuser und Wohnungen in ganz Italien (einschließlich Sizilien und Sardinien) sowie mehrere Großprojekte wurden realisiert, darunter ein fünfgeschossiger Sozialwohnungsbau mit 28 Wohnungen in der Lombardei (5 Millionen Euro.), ein Social-Housing-Projekt für die „Fondazione Don Bellani Onlus“ (10 Millionen Euro), ein 5-Sterne-Hotel in Aosta (9 Millionen Euro) sowie ein Studentenwohnheim für die „Università Cattolica“ in Rom (15 Millionen Euro), das 2026 fertiggestellt wird. Ergänzend wurden Schul- und Campingprojekte umgesetzt. Für das Unternehmen war es eine wesentliche Herausforderung, die zunehmende Kom-

plexität individueller Projekte zu beherrschen und umfangreiche Bauvorhaben innerhalb der vorgesehenen Zeit zuverlässig umzusetzen. Eine Verdreifachung des Umsatzes – wie sie im Sektor Behälterbau zu verzeichnen war – stellte hohe Anforderungen an Logistik und Personal und musste organisatorisch erst bewältigt werden.

Parallel zu den operativen Erfolgen wurde gezielt in eigene Infrastruktur und Markenpräsenz investiert. Rund acht Millionen Euro investierte das Unternehmen am Firmensitz in Freienfeld in zusätzliche Produktionshallen, Lager und Magazin und ein klimaneutrales Energiekonzept im Sinne der ESG-Nachhaltigkeitsstrategie. Ein eigens errichtetes Heizwerk, das mit Holzabfällen aus der eigenen Produktion betrieben wird, deckt dabei 100 Prozent des Heizbedarfs. Ergänzend liefert eine 750-kWPhotovoltaikanlage über 80 Prozent des Strombedarfs, der verbleibende Anteil wird durch zertifizierten Ökostrom gedeckt. Als Bestätigung für ein Unternehmensmodell, das ökologischsoziale Verantwortung und wirtschaftliche Stärke erfolgreich vereint, wurde die Wolf System GmbH mit dem „Industria Felix ESG Award 2025 – L’Italia sostenibile che compete“ ausgezeichnet. Von den rund 6.000 operativen italienischen Unternehmen mit offizieller Nachhaltigkeitsbilanz wurde Wolf System als einziges Südtiroler Unternehmen ausgewählt. Außerdem wurden der Showroom umfassend modernisiert, eine italienweite Werbekampagne auf dem Radiosender RTL 102.5 gestartet und Marketinginstrumente weiterentwickelt.

Mit bereits gesicherten Aufträgen im Umfang von rund 255

Millionen Euro blicken Wolf System und Wolf Haus trotz anspruchsvollem Marktumfelds zuversichtlich auf das Jahr 2026.

4 Autotest Südtirol

Gute Bilanz trotz Automobil-Krise

Autotest Südtirol entwickelt und fertigt in Mittewald und Bratislava hochinnovative und hochkomplexe Kunststoff- und Metallkomponenten für die internationale Automobilindustrie, darunter namhafte Automarken wie Mercedes-AMG, VW, Audi,

Porsche, Lamborghini, Skoda, McLaren und Rolls Royce. 2025 war für das Unternehmen ein „insgesamt sehr erfolgreiches Geschäftsjahr“. Obwohl sich der europäische, insbesondere der deutsche Automobilsektor seit rund zwei Jahren in einer schwierigen Phase befindet – bedingt durch Unsicherheiten in der Elektrifizierungsstrategie, die Zukunft des Verbrennungsmotors sowie das starke Wachstum asiatischer OEMs – konnte Autotest seine Ziele vollständig erreichen. Der Ausbau des Standortes Bratislava stärkte die Wettbewerbsfähigkeit zusätzlich und trug

WirbauenIhrTroumhousousHolz-energieelfizient,nochholtigund erdbebensicher,mithöchstemWohnkomfortundindividuellerArchitektur. ObVilla,Kondominium,Aufstockung,Hotel,Schule,Bürogebäude,PAegeheim oderMobileHorne-wirrealisierenIhrProjektschlüsselfertiginganzItalien. EbensoerrichtenwirReithallen,Agrar-undIndustriehallenousHolzundStahl sowieBetonbehälterfürBiogosonlogen,Gülle-undWosserspeicherung.

Markas AG in Bozen

Mario Kasslatter und dessen Frau Haidrun Achammer, gebürtig aus Sterzing, haben 1985 das international operierende Dienstleistungs-Unternehmen Markas gegründet. Heute beschäftigt der international agierende Branchenführer mehr als 13.000 Mitarbeitende im Bereich Reinigung, Gemeinschaftsverpflegung, Logistik, Housekeeping und Dienstleistungen für öffentliche und private Institutionen. 2024 erwirtschaftete das Unternehmen eine Gesamtleistung in Höhe von 410,6 Millionen Euro (+7,1 %).

Wipptaler Bau AG

Obwohl die Wipptaler Bau AG in keinen Rankings mehr aufscheinen will – dies habe laut technischem Direktor Michael Egartner nämlich öfters zu nicht nachvollziehbaren Interpretationen geführt – gehört auch sie zu den Big Playern im Bezirk. 2025 war laut Egartner ein „zufriedenstellendes Jahr“, da die Rohstoffpreise für die Bauindustrie keinen großen Schwankungen unterlagen und somit das Geschäftsjahr erfolgreich abgeschlossen werden konnte. Für dieses Jahr hofft die Wipptaler Bau für die Bauindustrie auf eine stabile Situation am Rohstoffmarkt trotz geopolitischer Krisen, um weiterhin wirtschaftlich erfolgreich tätig sein zu können. Der Arbeitsmarkt bleibt angespannt, da Fachkräfte, vor allem LKW-Fahrer, fehlen.

Intercom Dr. Leitner

Das Familienunternehmen Intercom Dr. Leitner mit Sitz in Freienfeld hat sich auf Eisbahnen und mit der Marke „Realice – Ice Rink Technologies“ auf All-Terrain (Schneemobile, ATVs und SSVs, Schneefräsen) sowie Road & Airport (Winterdienst, kommunale Lösungen, Ground Support Equipment) spezialisiert. Im Ranking 2024 noch auf Platz 9 der Top-Wipptaler Unternehmen gelistet, scheint es diesmal überhaupt nicht auf. Dies könnte daran liegen, dass das Geschäftsjahr erst im Juni endet. Insgesamt ist Geschäftsführer Christof Leitner auch dank mehrerer Großprojekte mit der aktuellen Auftragslage sehr zufrieden. Der eingeschlagene Weg zur Internationalisierung zeige erste Erfolge und werde mittel- bis langfristig zu weiteren positiven Ergebnissen führen – obwohl politische Entwicklungen auf internationaler Ebene für gewisse Unsicherheiten sorgen. Größter Wachstumsmarkt sind die USA und die asiatischen Länder. Die kommenden Jahre schätzt Leitner als „herausfordernd“, aber auch als „sehr interessant und spannend“ ein.

wesentlich dazu bei, neue Projekte zu gewinnen, großteils bei Premiumherstellern sowie im Bereich Nutzfahrzeuge. Ausschlaggebend für diese Erfolge waren laut Managing-Director Andrea Vantaggi Technologiekompetenz, professionelle Projektabwicklung, Engineering-Knowhow sowie hohe Zuverlässigkeit, Agilität und Liefertreue in Kombination mit konstant hoher Qualität der Produktion. Zu den größten Herausforderungen zählten starke Abrufschwankungen bei laufenden Serienprojekten, Terminverschiebungen bei Serienanläufen neuer Fahrzeugmodelle sowie Insolvenzen einzelner Zulieferer, die deutliche operative Auswirkungen hatten. Durch hohe Flexibilität und Agilität von Organisation und Mitarbeitenden konnten sie erfolgreich bewältigt werden. Die enge interne Abstimmung, schnelle Reaktionsfähigkeit und lösungsorientierte Arbeitsweise waren dabei entscheidende Erfolgsfaktoren. Der im Jahr 2025 erzielte starke Auftragseingang bildet eine solide Grundlage für die kommenden Jahre. Insbesondere die Auslastung der gesamten Organisation sei bereits auf einem sehr guten Niveau abgesichert, so Vantaggi.

5 Ossanna GmbH

„Zufrieden, aber nicht glücklich“

Der Getränkelieferant Ossanna, gegründet 1958, beschäftigt mehr als 70 Mitarbeiter und beliefert Kunden von Brenner bis Waidbruck. Mit dem abgelaufenen Jahr 2025 ist Geschäftsführer Christian Ossanna „zufrieden, aber nicht glücklich“. Der leichte Umsatzrückgang der zweiten Jahreshälfte 2024 hielt 2025 an und führte zu Jahresende – vor allem bei Wein und Bier – zu einem leichten Absatz- und Umsatzrückgang. Haupttreiber sind der Trend zu weniger Alkoholkonsum – vor allem aufgrund von Alkoholkontrollen – sowie ein wachsendes Gesundheitsbewusstein der Konsumenten. Hinzu kommt, dass weniger finanzielle Mittel für den Getränkekonsum zur Verfügung stehen. Lichtblick und Bestätigung der aktuellen Tendenz ist laut Ossanna der steigende Absatz von Mineralwasser – alkoholfrei,

bekömmlich, gesund, preislich erschwinglich.

Die größte Herausforderung bleibt die Personalknappheit, wie in den meisten Unternehmen. Ossanna investiert in Maßnahmen, die dazu beitragen, dass Mitarbeitende bleiben und nur Pensionierungen nachzubesetzen sind. Allerdings sei dies gerade bei Getränke-Ausfahrern mit Berufsführerschein C nicht einfach, da die gesetzlichen Auflagen und Kosten für dessen Erwerb hoch sind und die Arbeit wenig attraktiv und körperlich anstrengend ist, so Ossanna.

Die Prognosen für 2026 fallen „bescheiden“ aus. Ossanna bleibt aber zuversichtlich, mit konsequenter Markt- und Kundenarbeit, gezielter Sortiments- und Preispolitik, lösungsorientierten Leistungen im Schanktechnikbereich und der geschätzten Rundum-Betreuung den Absatz auf Vorjahresniveau zu halten – und im Vertriebsgebiet wo möglich Zusatzumsatz oder Neukunden zu gewinnen.

6 Mader GmbH

„Fokus nachhaltiges Wachstum“

Das Ranking zeigt nur einen Teil der Unternehmensgruppe, die sich auf Bau, Heizung (Großindustrie, Lüftungs-, Kühlanlagen und Fernheizwerke), Elektround Regelungstechnik (mit Photoltaik), Wasserstofftechnologie (Prowatech)

und Gastronomie spezialisiert hat. Die Mader GmbH blickt „sehr zufrieden“ auf das Jahr 2025 zurück. Die sehr gute

(v. l.) Peter, Florian und Thaddäus Mader

Entwicklung und Auftragslage sei in erster Linie dem großen Engagement und der hervorragenden Leistung der Mitarbeiter zu verdanken, so die Führung von Mader Group. 2025 feierte Mader Bau das zehnjährige Bestehen. Zu den größten Herausforderungen zählten allgemeine wirtschaftliche Rahmenbedingungen, steigende Kosten und zunehmender Fachkräftemangel, denen Mader mit vorausschauender Planung, effizienten internen Prozessen und enger Zusammenarbeit innerhalb der Unternehmensgruppe begegnete. Der Fokus lag auf Mitarbeiterbindung, Qualitätssicherung und nachhaltiger, langfristig orientierter Unternehmensstrategie. Mit zuversichtlichem Blick auf das Jahr 2026 will das Unternehmen auf seiner soliden wirtschaftlichen Basis, der starken Auftragslage und dem Vertrauen der Kunden weiter aufbauen, neue Impulse setzen und die Gruppe strategisch weiterentwickeln. Im Fokus stehen dabei nachhaltiges Wachstum, innovative Lösungen im Bauund Tourismussektor sowie die kontinuierliche Weiterentwicklung der Qualitäts- und Serviceansprüche.

7 Feuerstein GmbH

In den 1980er Jahren war es noch eine Jugendherberge, 2000 kaufte sie Peter Mader und eröffnete sie zunächst als Pension. 2004 wurde das Haus zum 3-Sterne-Hotel mit 28 Zimmern und Bar umgebaut. 2008 folgten Schwimmbad und Familienzimmer, 2011 Chalets, 2016 Suiten, Spielescheune, Holzwerkstatt, Yoga- und Fitnessraum, 2017 neues Konzept und Design – die Geburtsstunde des Feuerstein Nature Family Hotel. 2025 feierte das Hotel Feuerstein sein

25-jähriges Bestehen. Erneut sei es gelungen, Gäste aus 48 Nationen zu begeistern und langjährige Mitarbeitende davon zu überzeugen, den Aufenthalt der Gäste mit neuen Ideen, gastfreundlichen Gesten und besonderem Service zu bereichern, so Mader. Das hervorragend ausgelastete Resort sieht Mader als „Bildungsauftrag“ für Kinder, um sie aus der digitalen Welt „herauszuholen“ und in eine „neue, alte“ Welt eintauchen lassen“, wo soziales Miteinander und die Stärkung ihrer Fähigkeiten eine große Rolle spielen, etwa in der Holzwerkstatt oder in der Farm, wo sie Tiere besuchen, füttern und putzen können, oder in der „Familienzeit“, die Vertrauen stärkt und emotionale Sicherheit fördert.

2025 hätten die baulichen Maßnahmen bei laufendem Betrieb gezeigt, dass Menschen unterschiedlich auf Erneuerung und Fortschritt reagieren. „Vom Führungsteam und unseren Mitarbeitern war viel Feingefühl und Geduld gefragt“, so Mader. Gäste bewunderten den Mut, freuten

sich über neue Investitionen und über neue Highlights beim nächsten Aufenthalt und ärgerten sich auch manchmal über die Ruhestörung und den „Baustellenausblick“. Auch die Arbeiter am Bau brauchten sehr viel Verständnis. Alle hätten sich jedoch geduldig und engagiert dieser Herausforderung gestellt und sie dank ihres Geschicks mit Bravour gemeistert.

„Gemeinsam Schritt für Schritt wachsen“ lautet auch 2026 das Kernziel. Damit, so Mader, sei nicht vorrangig quantitatives Wachstum gemeint, sondern der Mut, sich zu verändern und weiterzudenken – im gesamten Team. Nicht immer seien Entscheidungen für jeden bequem, sie seien aber wertvoll und meistens lohnend. „Ob es ein gutes Jahr wird, wird uns unser persönliches Wachstum zeigen und das, was uns besser macht.“

8 Auto Plose Sadobre GmbH

Die Auto Plose Sadobre GmbH mit Sitz in Freienfeld betreibt Autobahnraststätten und beliefert

Tankstellen mit festen, flüssigen und gasförmigen Brennstoffen sowie deren Derivaten. 2024 erzielte sie eine Gesamtleistung von 19,5 Millionen Euro. „Wir sind sehr zufrieden mit den erzielten Ergebnissen“, heißt es aus dem Unternehmen. Größte Herausforderungen waren die Aufrechterhaltung der Zufriedenheit der Kunden und die Anhebung der Qualitäts- und Effizienzstandards, um neue Kunden zu gewinnen.

Die GmbH ist zuversichtlich, 2026 die Ergebnisse zu wiederholen bzw. zu verbessern.

9 Rotech GmbH

Die Rotech GmbH erneuert mit modernsten Technologien Trinkund Abwasserleitungen. Das Unternehmen wurde 2009 gegründet und befindet sich seitdem in stetigem Wachstum. Derzeit sind am Hauptsitz in Freienfeld sowie in den Filialen in Mailand und Cagliari rund 50 Mitarbeitende beschäftigt. Im ständigen Austausch mit der deutschen Muttergesellschaft Diringer &

Die Auto Plose GmbH betreibt Autobahnraststätten und beliefert Tankstellen.

Scheidel Rohrsanierung, führenden Instituten aus Deutschland sowie deutschen und italienischen Universitäten erwirbt und verbessert das Unternehmen sein Know-how in allen Technologien im Sektor der Rohrsanierung. Rotech hat in Italien eine Vorreiterrolle im Bereich der grabungslosen Rohrsanierung und -erneuerung inne – zur Verbesserung der Lebensqualität der Bevölkerung. 2024 erzielte das Unternehmen einen Umsatz in Höhe von 17,3 Millionen Euro.

Weitere Bestplatzierte (Radius-Ranking)

Vipicentral: „Solide Grundlage“

Jannik Graus, Geschäftsführer des Onlinehandels Vipicentral, zieht ein positives Fazit aus dem Geschäftsjahr 2025. Die Nachfrage nach Gartenwerkzeugen, Bewässerungssystemen und Poolzubehör – insbesondere Pumpen, Filteranlagen und Poolsaugern – war durchwegs hoch. Hochpreisige Artikel erlebten hingegen einen leichten Nachfragerückgang. Wie jedes Jahr brachte auch 2025 Herausforderungen mit sich: Neue

EU-Richtlinien zur Produktsicherheit (GPSR) erforderten umfassende Datenerfassung sowie spezifische Auflagen für jedes Angebot. Eine organisatorische Herausforderung war auch die Einführung eines neuen Kundenverwaltungssystems, die Integration zweier externer Teams in Nürnberg und Verona, die Optimierung interner Standards im Kundenservice sowie gezielte Team-Ausbildung. Jannik Graus blickt optimistisch nach vorne. „Durch die frühzeitige Sicherung attraktiver Einkaufskampagnen schaffen wir eine solide Grundlage für ein erfolgreiches Jahr 2026“, so Graus.

Pfiff Toys GmbH:

Zwölfte Filiale eröffnet

Ein erfolgreiches Jahr 2025 hat auch der Spielwarenhandel Pfiff Toys hinter sich. Neben Stammkunden entdecken auch immer mehr Jugendliche und Erwachsene das Sortiment – von Gesellschafts- und Partyspielen über Sammelthemen bis hin zu Lego und Puzzles. Bestseller waren erneut die beliebten Hot-WheelAutos. Die größte Herausforderung lag darin, die zwölfte Filiale im Waltherpark zu eröffnen und gleichzeitig in allen Geschäften den hohen Qualitätsanspruch zu halten. Ein eingespieltes Team vor Ort habe wesentlich dazu beigetragen, die Anfangsphase zu meistern, das positive Feedback zeige, dass sich dieser Einsatz gelohnt hat. Die große Auswahl, die persönliche Beratung durch erfahrene Teams und das Gespür für Trends bleiben zentrale Stärken. „Die Spielwarenmesse Ende Jänner wird sicher wieder viele spannende Neuheiten bringen, die wir unseren Kunden präsentieren können. Diese Mischung aus Erfahrung, Inspiration und

Trendbewusstsein macht uns zuversichtlich für ein weiteres starkes Jahr“, so Janina Graus.

Biogas Wipptal GmbH: Feldlager geplant

Die Biogasanlage in Wiesen produziert jedes Jahr aus rund 100.000 Tonnen Gülle und Kuhmist u. a. Dünger in flüssiger und fester Form, biogene Kohlensäure für die Lebensmittelproduktion sowie Bio-Flüssiggas für Fahrzeuge und Motoren (seit 2020 sind Fercam, Iveco Gasser und Transbozen Partner). Die erste Anlage der 2008 gegründeten Biogas Wipptal GmbH ging 2016 in Betrieb. 2024 erzielte die Gesellschaft eine Gesamtleistung von rund 10 Millionen Euro. Mit dem Jahr 2025 ist CEO Manfred Gius zufrieden. „Wir konnten die Technik stabilisieren, Ausfälle damit reduzieren und einige Landwirte als Lieferanten dazugewinnen.“ Herausfordernd ist die Produktionsanlage, die ständige Wartung erfordert. Zudem beeinflussen Witterungsverhältnisse die Ausbringung des Gärrestes. Passen sie nicht, muss er zwischengelagert werden. Die Gesellschaft plant daher Feldlager, die bessere Puffermöglichkeiten bieten und den Landwirten eine direkte Ausbringung vom Feld ermöglichen.

Outlet Center

Brenner: Struktur vergrößert

Das Outlet Center an der Brennergrenze erstreckt sich über mehr als 10.000 Quadratmeter und beherbergt über 70 internationale Marken, darunter Mode, Schuhe, Lederwaren, Schmuck

Die meistverkaufte Bewässerungs-Schlauchtrommel des Onlinehändlers Vipicentral

und Haushaltsartikel. Zu Jahresende 2025 öffnete der 1.400 m2 große Gastronomiebereich mit zweigeschossigem Atrium, 500 m2 großer Glasfront und 600 m2 großem Außenbereich mit multifunktionaler Tribüne und beheiztem Boden. Der Food Court bietet vier gastronomi sche Konzepte, darunter zwei italienische Restaurants, ein Gourmet-Burger-Angebot und eine Schnellrestaurantkette. Ab 2026 wird an der 2.400 m2 ßen Premium Plaza mit zehn zu sätzlichen Stores gebaut. Rund 18 Millionen Euro werden ins gesamt investiert, mehr als 150 neue Arbeitsplätze sollen in den kommenden Jahren geschaffen werden. Das Outlet Center Bren ner gehört dem weltweit tätigen Immobilienkonzern Invesco Real Estate, der es 2018 von der Ti roler Familie Huter (Huter Invest) als langfristiges Investment übernommen hat. Verwaltet wird das Outlet vom Unternehmen Promos.

Favola GmbH: „Weltweit gewachsen“

Das Unternehmen Favola des Klaus Plank verbindet regionale

Nachfrage nach speziellen, in dividuellen Produkten steigt – daher wird 2026 ein sehr gu tes Jahr für uns werden.“ Um die Firma besser zu strukturieren, sucht sie zurzeit neue Mitarbeiter. 2026 sollen bestehende Kundenbeziehungen vertieft und neue odukte eingeführt werden.

Milchhof Sterzing: „Proaktiv ins neue Jahr gestartet”

Der Milchhof Sterzing blickt „insgesamt zufrieden“ auf das Jahr

��Bestplatzierte im Radius-Ranking

Im Radius-Heft sind neben den Top-100-Unternehmen in Südtirol, Trient und Nordtirol die umsatzstärksten Einzelunternehmen (GmbH, AG) Südtirols nach Branchen kategorisiert (alle Angaben in Euro). Ranking Top 15

Alphotel Tyrol: Großangelegter Umbau

Pünktlich zum Ende der Wintersaison 2024/2025 fiel beim Alphotel Tyrol in Ratschings der Startschuss für einen großangelegten Umbau der Hotelanlage zum 5-Sterne-Familienhotel „Alpura“, das im Frühjahr 2026 eröffnen soll. Die Luxuschalets Mons Silva mit privatem Spa (finnische Sauna, Whirlpool, Pärchendusche und Hot Tub auf der Terrasse) und Kaminfeuer sind bereits geöffnet. 2024 erzielte das Unternehmen laut RadiusRanking in der Kategorie Immobilien rund sechs Millionen Euro Gesamtleistung.

Stoffe und Handwerkskunst mit zeitlosen Designs. Unter der Marke „Bergfabel“ entwirft es traditionelle, neu interpretierte alpine Kollektionen für Herren und Damen. „Wir hatten auch 2025 ein gutes Wachstum, mit Zugewinnen im Hauptmarkt Amerika, aber auch in Asien, insbesondere in China und Korea“, so Plank. Europa bleibt ein stabiler und guter Markt. 2010 präsentierte Klaus Plank, Bruder des international erfolgreichen Hutmachers Reinhard Plank, die erste BergfabelKollektion in Paris. Seitdem zeigt er dort viermal jährlich die Sommer- und Winterkollektionen für Damen und Herren und vertreibt sie direkt in 100 Top-Läden weltweit. Die gesamte Produktion erfolgt in kleinen Manufakturen in der Toskana. „Wir bedienen eine kleine Nische“, so Plank. „Die

Ziele wurden erreicht. Italienweit konnte die Genossenschaft Preiserhöhungen für ihre Produkte aushandeln, was sich positiv auf die Bilanz 2025 auswirken wird. Qualifizierte Arbeitskräfte finden, Investitionen im Betrieb durchführen, Kunden- und Marktanfragen gerecht werden – all dies stellte den Betrieb vor große Herausforderungen. Derzeit ist der Frischmilchverkauf leicht im Sinken. Weiterhin unter Druck steht der Butterpreis, da die Milchpreise europaweit aufgrund enormer Milchmengen im Sinken sind. Unter Druck stehen auch die Preise für Zukaufprodukte (Früchte), dort aufgrund Ernterückgänge nach extremen Wetterlagen. „Auch am Markt selbst scheint sich einiges zu bewegen, das wir nicht beeinflussen können“, so Geschäftsführer Rainer Marschall. Trotzdem startet der Milchhof mit seiner starken Marke „Sterzing – Vipiteno“ positiv ins neue Geschäftsjahr. „Wir ruhen uns nicht auf vergangenen Erfolgen aus, sondern handeln proaktiv.“ Im hart umkämpften, relativ stabilen Joghurtsegment wächst der Milchhof weiter – im Biojoghurtsegment sogar im zweistelligen Bereich. Zu Jahresende platzierte die Genossenschaft ein neues Produkt am Markt: Sterzinger Kefir, laktosefrei, 150 g im Glas. Das löffelbare Sauermilchprodukt soll 2026 den italienischen Markt um ein weiteres Qualitätsund Gesundheitsprodukt aus dem Milchhof bereichern. Über 500 Bauern aus dem gesamten Wipptal und dem Stubaital (seit 2014) liefern die Milch ihrer Kühe an den Milchhof, der sie u. a. zu Sahne, Butter und vor allem Joghurt (täglich 1,5 Millionen Becher) verarbeitet.

Ratschings-Jaufen:

„Effizient und ressourcenschonend“

Die Wintersaison 2024/25 im Skigebiet Ratschings-Jaufen verlief laut dem Seilbahnbetreiber „zufriedenstellend“: starker Start im Dezember und Jänner, rückläufiges Gästeaufkommen in der zweiten Saisonhälfte (März/April), auch bedingt durch schlechte Witterung. Nach einer leichten Umsatzsteigerung verlief auch der Start in die neue Wintersaison vielversprechend. „Die Lust am Wintersport ist nach wie groß, viele fahren schon vor Weihnachten in den Skiurlaub“, so Geschäftsführer Peter Lanthaler. Das Skigebiet überzeuge mit stressfreiem Skifahren dank modernster Anlagen, breiter Pisten für alle Könnerstufen und familienfreundlichen Angeboten. Parkhaus und Skidepot bieten Komfort, „Funslope“, „Skimovieanlage“, „Speedcheck“, „Kid‘s

runden das Angebot ab. Die Besucher stammen vor allem aus Deutschland und Italien, der osteuropäische Markt (Tschechien, Polen) wächst. Größte Herausforderung war die Bereitstellung der Pisten. Da Naturschnee ausblieb, musste gänzlich auf technische Beschneiung zurückgegriffen werden. Das weitläufige Gelände oberhalb der Waldgrenze erfordert eine zeitlich lange, technische Beschneiung, die optimale Temperatur- und Luftfeuchtigkeitswerte voraussetzt. Um diesen Herausforderungen entgegenzuwirken, wird die Beschneiungsanlage jährlich in Teilstücken modernisiert und ausgeweitet, die Pumpstation wurde vollkommen erneuert. Laut Lanthaler versuche man, so effizient und ressourcenschonend wie möglich zu arbeiten, etwa durch die Erstellung von CO2-Berichten und Prozessoptimierung. „2026 wird voraussichtlich wieder ein zufriedenstellendes Jahr“, so

tersaison sei geglückt, die Nachfrage lasse auf eine gute Wintersaison hoffen. Das Skigebiet verfügt über 28 Pistenkilometer und acht moderne Aufstiegsanlagen, die stündlich bis zu 16.508 Gäste befördern. Zum Gelingen der Skisaison tragen jedes Jahr rund 260 Personen bei, darunter Bergbahnen-Team, Personal von Skischulen, Skiverleih und Hütten.

Raiffeisenkasse Wipptal: „Haben uns gesund und nachhaltig entwickelt“

Die 1890 gegründete Raiffeisenkasse Wipptal mit Hauptsitz in Sterzing und Filialen in Wiesen und Gossensaß beschäftigt 66 Mitarbeitende, hat 1.869 Genossenschaftsmitglieder (Stand: 31.12.2025) und 11.600 Kunden. Direktorin Christina Pupp zeigt sich mit dem Jahr 2025 zufrieden. „Wir haben uns sowohl bei Finanzierungen als auch bei

Skigebiet Ratschings-Jaufen: „Zufriedenstellende Wintersaison“

Ersparnissen gesund und nachhaltig entwickelt. Unternehmer verschiedenster Branchen waren optimistisch und investierten in ihre Betriebe“, so Pupp. Das veränderte Anlegerverhalten erforderte professionelle Beratung. Angesichts der Zinslage waren

vor allem Wertpapiere, Aktien und Fonds gefragt, weniger Nachfrage gab es für klassische Sparprodukte. Erfreulich sei die Entwicklung in den Bereichen Versicherungen und Bausparen. „Insgesamt spiegelt dies die nach wie vor günstige wirtschaftliche

Hotelbezeichnung

Feuerstein Nature Family Resort**

Hotelbezeichnung

Hotel Plunhof

Firmenbezeichnung

Plunhof GmbH

Gemeinde

Ratschings

Gesamtleistung

7.021.775 E

Südtirol 46 ��

Firmenbezeichnung

Feuerstein GmbH

Gemeinde

Brenner

Gesamtleistung

19.682.702 E

Südtirol 7 ��

Situation im Wipptal wider und wir sind stark mit dieser verknüpft. Auch zeigt dies, dass die Ausrichtung unserer Geschäftspolitik und vor allem die Nähe zu unseren Mitgliedern und Kunden, zur Wipptaler Bevölkerung – digital wie persönlich – genau richtig war“, so Pupp. Die große Herausforderung war und ist die zunehmende Regulatorik und der damit verbundene bürokratische Druck. Parallel dazu wünschen Kunden digitale Lösungen, ohne auf persönliche Nähe verzichten zu müssen. Auf beide Herausforderungen reagierte die Raiffeisenkasse Wipptal, indem sie Prozesse optimierte und die Digitalisierung vorantrieb, ohne den persönlichen Service aus den Augen zu verlieren, etwa durch hybride Beratungsmodelle und moderne digitale Angebote. „Egal, wie komplex und unsicher das Umfeld scheint – wir denken in Lösungen und sind aktiv“, so Pupp, die optimistisch aufs neue Jahr blickt. „Trotz anspruchsvoller Rahmenbedingungen bin ich überzeugt, dass das Team der Raiffeisenkasse Wipptal mit der

neuen Führung, einer motivierten und kompetenten Führungsmannschaft und einer klaren Vision das Jahr 2026 erfolgreich meistern wird“, so Pupp.

Hotel Plunhof: Mehrfach ausgezeichnet

Paula und Leopold Volgger zogen Ende der 1960er Jahre auf den Plunhof in Ridnaun, damals noch ohne Fließwasser und mit Plumpsklo am Balkon. In den 1970er Jahren bauten sie den Hof zu einem Hotel um. Heute ist der Plunhof ein mehrfach ausgezeichnetes 4-Sterne-Superior-Wellnesshotel. Der RELAX Guide verlieh ihm 2025 und 2024 drei Lilien und das Prädikat „hervorragend“. 2023 gewann das Bergwerk Spa & Acqua Minera den „Global Win“ in der Kategorie „Best Luxury Theme Design Spa“, das Spa holte den Titel „Best Luxurey Spa Design Theme“, das Hotel den Titel „Best Luxury Romantic” sowie „Wellness Hotel“. Den Plunhof führen heute Mutter Paula und ihre acht Kinder.

Raiffeisenkasse Wipptal: zählt rund 11.600 Kunden
Plunhof: mehrfach ausgezeichnetes 4-Sterne-Superior-Wellnesshotel

BayernlandPeople

Seit 55 Jahren das Beste aus Milch.

Daniela Armenise, Verona Daniela Auteri, Sterzing
Dietmar Bacher, Sterzing Andrea Beccaletto, Verona
Serena Cappello, Verona Rosa Cassin, Verona
Andrea Castellani, Verona Lara Chiampan, Verona
Alice Dusi, Verona Domenico Esposito, Verona Monika Faistnauer, Sterzing Francesca Farinazzo, Verona Gigi Flauret, Verona Susanna Forti, Verona
Michela Franzoi, Verona Arianna Frinzi, Verona Alexandra Gschliesser, Sterzing Markus Gschnitzer, Sterzing Massimiliano Guelfi, Verona Ulrich Hofer, Sterzing
Rebekka Kritzinger, SterzingNils Larch, SterzingChristian Lerchegger, SterzingLuca Lorenzi, SterzingSamantha Manti, VeronaSilvia Markart, Sterzing
Matteo Meante, VeronaRosa Messina, VeronaChiara Mologni, VeronaMarco Palazzo, VeronaEmily Pasini, VeronaPaolo Pinotti, Verona
Werner Plank, SterzingDennis Postica, VeronaIsabela Puscasu, VeronaViktoria Pylka, VeronaMassimiliano Ruggieri, VeronaCristian Sala, Verona
Michele Sfilio, Verona Thomas Siller, SterzingWerner Sparber, SterzingBarbara Strickner, Sterzing
Altea Tessitore, Verona Daniela Toffali, VeronaPetra Troi, SterzingSalvatore Turturici, VeronaRobert Wieser, SterzingMartina Zamboni, Verona
Michael Zandonà, Verona Giada Zanetti, Sterzing
Stefanie Satzinger, Sterzing

Steuerliche Neuerungen

Zu Jahresende hat Italien das Haushaltsgesetz 2026 veröffentlicht. Es sieht einige Neuerungen vor, die auch für Privatpersonen von Interesse sein können. Wesentliche Neuerungen im Überblick.

IRPEF-Steuersätze

Der IRPEF-Steuersatz für die mittlere Einkommensstufe von 28.001 Euro bis 50.000 Euro wird ab 2026 von 35 auf 33 % herabgesetzt. Die Reduzierung führt zu einem Steuervorteil von bis zu 440 Euro jährlich. Diese Senkung gilt bis zu einer Einkommensobergrenze von 200.000 Euro. Die restlichen Einkommensstufen und die entsprechenden Steuersätze bleiben unverändert.

Leistungsprämien

Für die Jahre 2026 und 2027 wird die Ersatzsteuer auf Leistungsprämien von 5 auf 1 % reduziert. Die Begünstigung ist für Unselbstständige mit einem Höchsteinkommen von 80.000 Euro anwendbar und gilt für Mitarbeiterprämien in der Privatwirtschaft. Der jährliche Höchst betrag der Prämie wird dabei von 3.000 Euro auf 5.000 Euro erhöht.

Essensgutscheine

Die Schwelle für steuerfreie elek tronische Essensgutscheine wird von 8 auf 10 Euro erhöht. Für Gutscheine in Papierform bleibt die Schwelle von 4 Euro bestehen.

Kurzzeitvermietungen

werbliche Tätigkeit, mit der Verpflichtung zur Eröffnung einer Mehrwertsteuer-Position. Die Höhe der Einheitssteuer bleibt unverändert bei 21 % für eine vom Vermieter gewählte Immobilie und beträgt 26 % für die zweite Wohnung.

Lohnzuschläge im Tourismussektor/Hotelgewerbe

Für den Zeitraum vom 01.01.2026 bis zum 30.09.2026 wird Arbeitnehmern im Tourismussektor, im Gastgewerbe und eduzierter

Ab 2026 wird die maximale Anzahl an Wohnungen, die für Kurzzeitvermietung genutzt werden können, von vier auf zwei reduziert. Ab der dritten Wohnung gilt somit die Vermietung als ge-

Steuersatz in Höhe von 15 % für Nachtarbeit oder Überstunden an Feiertagen gewährt. Die Vergünstigung gilt für lohnabhängige Arbeitnehmer mit einem Einkommen von bis zu 40.000 Euro im Jahr 2025.

Steuerabsetzbeträge für Wiedergewinnungsarbeiten Für die Hauptwohnung werden

die Absetzbeträge für Wieder gewinnungsarbeiten und energe tische Sanierungen in Höhe von 50 % sowie der Höchstbetrag von 96.000 Euro bestätigt. Für alle anderen Immobilien wird der Steuerabsetzbetrag auf 36 % herabgesetzt. Als Hauptwohnung gilt jene Immobilie, in welcher der Eigentümer oder der Inha ber eines dinglichen Rechtes den meldeamtlichen Wohnsitz hat. Ab 2027 ist bereits eine Reduzierung auf 36 % für die Hauptwohnung sowie auf 30 % für andere Immobilien vorgesehen. Diese Regelungen gelten für Wiedergewinnungsarbeiten und Maßnahmen zur hohen Energieeffizienz (Eco-Bonus). Zudem werden die Steuervergünstigungen für die Installation von Gasheizsystemen abgeschafft.

Möbelbonus

Die entsprechenden Maßnahmen unterliegen den oben genannten Sätzen für Wiedergewinnungsarbeiten.

Bonus verde

Der Steuerbonus für Arbeiten an Grünflächen wurde bereits im vergangenen Jahr nicht mehr verlängert.

Ersatzsteuer für Einkommen im Ausland

Auch der Möbelbonus für die Anschaffung von Einrichtungen und Haushaltsgeräten mit einem Höchstbetrag von 5.000 Euro wird bestätigt.

Architektonische Barrieren

Der Steuerabzug in Höhe von 75 % für Maßnahmen zur Beseiti-

Natürliche Personen, die ihre Residenz vom Ausland nach Italien verlegen, können ihr Auslandseinkommen in Italien ersatzbesteuern. Der bisherige Betrag von 200.000 Euro wird auf 300.000 Euro erhöht.

Pauschalsystem

Die Einkommensschwelle von 35.000 Euro für Einkünfte aus unselbstständiger Tätigkeit oder aus Rente, die den Zugang bzw. das Verbleiben im Pauschalsteuersystem ermöglicht, wird bestätigt. Auch die weiteren Bestimmungen für das Pauschalsystem bleiben unverändert.

gung von architektonischen Bar

Steuer auf Veräußerungsge

ab 01.01.2026 von 26 auf 33 % erhöht. Ausgenommen von der Erhöhung sind Transaktionen mit elektronischen Währungstoken („Stablecoins“ bzw. Kryptowährungen, die ihren Wert an einen stabilen Referenzwert binden), die weiterhin dem Steuersatz von 26 % unterliegen.

Tobin Tax

Die Steuer für Finanztransaktionen auf nicht reglementierten Märkten wird von 0,2 auf 0,4 % erhöht. Betroffen davon sind beispielsweise Aktienübertragungen. Nicht davon betroffen ist hingegen die Abtretung von Beteiligungen einer GmbH. Für Transaktionen auf reglementierten Märkten wird die Steuer von 0,1 auf 0,2 % erhöht.

Zuweisung und Verkauf nicht betrieblich genutzter Immobilien/Umwandlung in einfache Gesellschaften

Die Zuweisung bzw. der Verkauf nicht direkt betrieblich genutzter Immobilien sowie die Umwandlung in einfache Gesellschaften seitens der Gesellschaften können für Zwecke der Einkommenssteuer und IRAP steuerbegünstigt durch die Zahlung

einer Ersatzsteuer in Höhe von 8 % erfolgen. Keine Begünstigung ist für Mehrwertsteuer-Zwecke vorgesehen. Die Zuweisung bzw. der Verkauf muss innerhalb 30.09.2026 erfolgen.

Privatisierung von Betriebsimmobilien

Die Möglichkeit der begünstigten Privatisierung von Betriebsimmobilien durch Einzelunternehmen besteht auch für 2026. Sie muss innerhalb 31.05.2026 erfolgen. Die entsprechende Ersatzsteuer beträgt 8 % auf dem Veräußerungsgewinn. Die Immobilien mussten zum 30.09.2025 im Eigentum des Unternehmers sein. Die erste Rate (60 %) ist innerhalb 30.11.2026, die zweite Rate (40 %) innerhalb 30.06.2027 zu zahlen.

Aufwertung von Beteiligungen und Baugrundstücken

Freistellung Rücklagen Rücklagen (vor allem Aufwertungsrücklagen), die im Jahresabschluss 2025 aufscheinen, können durch die Zahlung einer Ersatzsteuer in Höhe von 10 % freigestellt werden.

Paketsendungen aus dem Ausland

Für Einkäufe bzw. Paketsendungen aus Drittländern mit einem Wert bis maximal 150 Euro wird künftig eine Gebühr von 2 Euro eingehoben.

Die Bestimmungen zur steuerlichen Aufwertung von Beteiligungen, Gebäuden sowie Bau- und landwirtschaftlichen Grundstücken im Besitz von Privatpersonen, einfachen Gesellschaften, Freiberuflervereinigungen und nicht gewerblichen Körperschaften werden bestätigt. Die Ersatzsteuer wird ab 2026 für Beteiligungen von bislang 18 auf 21 % erhöht, bleibt jedoch für Grundstücke unverändert bei 18 %. Die Grundstücke bzw. Beteiligungen müssen am 01.01.2026 gehalten worden sein, damit die Begünstigung anwendbar ist. Die Zahlung der Ersatzsteuer und die Erstellung einer beeideten Schätzung müssen bis 30.09.2026 erfolgen.

Zusatzrentenversicherung

Der Höchstbetrag für die steuerliche Absetzbarkeit von Beiträgen zur Zusatzrentenversicherung wird von 5.164,57 Euro auf 5.300 Euro erhöht.

Zucker- und Plastiksteuer

Die Zucker- und Plastiksteuer

wird um ein weiteres Jahr auf 2027 aufgeschoben.

Gesetzlicher Zinssatz

Der gesetzliche Zinssatz ist ab 01.01.2026 von 2 auf 1,6 % reduziert worden. Wichtig ist diese Änderung u. a. für die Berechnung der Zinsen bei den freiwilligen Berichtigungen bei falschen Steuerzahlungen, bei der Berechnung des Fruchtgenusses oder für die Verzinsung von Forderungen aus Schadensersatz und sonstigen Streitfällen.

Zukunftssicherung oder Sackgasse?

Neues Speicherbecken am Rosskopf geplant

Am Rosskopf ist der Neubau eines zusätzlichen Speicherbeckens für die künstliche Beschneiung geplant, wenige 100 m unterhalb des bestehenden Beckens. Das geplante Volumen: etwa 60.000 m3 Wasser. Rund zwei Hektar Wald müssten dafür gerodet werden. Das Projekt ist Teil einer umfassenden Weiterentwicklung des Skigebiets – gleichzeitig wirft es grundlegende Fragen zur Zukunft des Wintertourismus, zum Umgang mit Wasserressourcen und zur Verantwortung gegenüber kommenden Generationen auf.

In den Alpen gilt künstliche Beschneiung seit Jahren als zentrale Anpassungsstrategie an den Klimawandel. Die Winter werden wärmer, die Schneefallgrenze steigt, die Dauer der Schneedecke nimmt ab. Studien zeigen, dass bei einer globalen Erwärmung von zwei Grad Celsius etwa die Hälfte aller europäischen Skigebiete ein hohes Risiko für Schneemangel trägt, selbst mit künstlicher Beschneiung. Diese kann kurzfristig helfen, Schneelücken zu schließen und Saisonen planbarer zu machen. Gleichzeitig ist sie jedoch ressourcenintensiv: Sie benötigt große Mengen an Wasser und Energie, funktioniert nur bei ausreichend niedrigen Temperaturen und verstärkt indirekt die Klimakrise durch zusätzlichen Energieverbrauch. Genau in diesem Spannungsfeld entzündet sich auch die Diskussion am Rosskopf.

Nutzen und Nebenwirkungen

Aus wissenschaftlicher Sicht sind Speicherbecken ein zweischneidiges Instrument. Einerseits ermöglichen sie eine zeitlich gebündelte Wasserentnahme und reduzieren den Druck auf Gewässer während der Wintersaison. Andererseits sind sie tiefgreifende Eingriffe in die Landschaft und in Ökosysteme. Deren Bau bedeutet Rodungen, Bodenabtrag, Versiegelung und langfristige Veränderungen des Wasser-

haushalts. Studien zeigen zudem, dass Kunstschnee dichter und härter ist als Naturschnee und dadurch Böden stärker verdichtet; in der Folge treibt die Vegetation an beschneiten Hängen verspätet aus, die Biodiversität nimmt langfristig ab. Auch der Energiebedarf ist nicht zu unterschätzen. Selbst bei effizienter Technik bleibt künstliche Beschneiung ein energieintensiver Prozess und damit Teil eines

Paul Eisendle, Geschäftsführer und Präsident der Neuen Rosskopf GmbH: „Ohne ausreichendes Speichervolumen können wir Kältefenster nicht optimal nutzen.“

werden.

Systems, das die Folgen des Kli mawandels zwar abfedern soll, ihn zugleich aber mit antreibt.

Ohne Speicher kein Wintersport

Für die Neue Rosskopf GmbH ist das neue Speicherbecken ein notwendiger Schritt, um den Skibetrieb am Sterzinger Hausberg langfristig aufrecht erhalten zu können. Paul Eisendle, Präsident

diesem Zusammenhang auf die technischen Realitäten: „Unser derzeitiges Speicherbecken fasst 22.000 m3 – das ist deutlich zu wenig. Der Wasserbedarf für eine effiziente Beschneiung ist enorm, das Wasser am Rosskopf jedoch knapp. Ohne ausreichendes Speichervolumen können wir die wenigen geeigneten Kältefenster nicht optimal nutzen.“

Für das neue Speicherbecken am Rosskopf müssen rund zwei Hektar Wald gerodet
Werner Pichler: „Dem Schutz des Trinkwassers ist höchste Priorität einzuräumen, noch vor wirtschaftlichen Interessen.“

Ein größeres Becken ermögliche es, innerhalb kurzer Zeit große Pistenflächen zu beschneien, um den Skibetrieb bestmöglich zu garantieren. Zusätzlich könne das Becken auch als Löschwasserreserve dienen – ein Aspekt, der angesichts zunehmender Trockenperioden ebenfalls an Bedeutung gewinnt. Parallel dazu werde die bestehende Leitungsinfrastruktur erneuert, um Wasserverluste zu reduzieren. „Wir arbeiten nach einem klaren Masterplan und investieren Schritt für Schritt“, so Eisendle. Die Grundeigentümer – eine Interessentschaft und ein privater Besitzer – haben dem Bau bereits zugestimmt, die Interessentschaft, der die Bauern von Tschöfs und Raminges angehören, mit knapper Mehrheit.

Keine „beliebige

Ressource“

Deutlich kritischer sieht Werner Pichler aus Tschöfs das Vorhaben. Für ihn steht weniger die technische Effizienz als vielmehr die langfristige Sicherheit im Vordergrund. Besonders problematisch sei der Standort des geplanten Beckens, der mitten in einem Trinkwasserschutzgebiet liegt. „Das Wasser wird aus dem Eisack auf den Rosskopf hinaufgepumpt und ist nicht immer frei von Keimen. Im Speicherbecken kann es sich erwärmen, Bakterien können sich vermehren. Über die Beschneiung gelangen diese potentiell in sensible Wasserkreisläufe“, warnt Pichler. „Der staatliche Wassernutzungsplan räumt dem Schutz des Trinkwassers höchste Priorität ein, noch vor wirtschaftlichen Interessen.“

Zudem bestehe die Gefahr, dass Quellen versiegen.

Hinzu kommen geologische Risiken, denn große Speicherbecken erfordern massive Erdbewegungen, Dämme und eine starke Bodenverdichtung, die darunterliegende Quellen zum Versiegen bringen können. Im alpinen Gelände kann dies Hanginstabilitäten begünstigen, insbesondere in Zeiten zunehmender Starkregenereignisse, bei denen der Boden das Wasser kaum mehr aufnehmen kann.

Dass dieses Projekt für die Bevölkerung erhebliche Risiken berge, davon ist Pichler überzeugt. „Immer häufiger treten Niederschläge als Starkregen oder stationäre Gewitterzellen auf, sodass der Boden das Wasser nicht aufnehmen kann. Tritt ein solches Ereignis am Rosskopf auf, sind schwerwiegende Folgen für die Bevölkerung von Tschöfs und den nördlichen Bereich von Sterzing zu befürchten.“

„Bedenklich ist darüber hinaus, dass das neue Speicherbecken nicht das einzige Projekt am Rosskopf ist“, so Pichler. Bereits realisiert wurde die Talabfahrt „mit hohem Beschneiungsaufwand“. Geplant sind zudem der Neubau eines Hotels mit 120 Betten und die Verbindung mit dem Skigebiet Ladurns. Kritiker sehen darin eine Kumulation von Belastungen, die das sensible Gleichgewicht zwischen Naturraum und wirtschaftlicher Nutzung gefährdet. Befürworter argumentieren, dass nur durch Investitionen Arbeitsplätze, Wertschöpfung und touristische Attraktivität gesichert werden können.

Wohin führt der Weg?

Wie Werner Pichler betont, gehe es ihm nicht um eine grundsätzliche Ablehnung von Wirtschaft oder Tourismus. „Aber es muss mit Vernunft und Weitblick geplant werden – solche Entscheidungen dürfen nicht von einer kleinen Gruppe getroffen werden, sondern von der Bevölkerung.“ Angesichts des Klimawandels warnt er eindringlich davor, weiterhin immer mehr in ein System von Infrastrukturen

zu investieren, das langfristig an seine Grenzen stößt. „Die Frage lautet in dieser Diskussion nicht nur, ob ein Speicherbecken heute technisch machbar oder wirtschaftlich sinnvoll ist“, so Pichler. „Die entscheidende Frage ist vielmehr, was wir kommenden Generationen hinterlassen wollen: eine Landschaft, die sich an neue klimatische Realitäten anpassen kann, oder eine Landschaft, die durch kurzfristige Lösungen dauerhaft belastet ist.“ bar

Neues Angebot für Gäste und Einheimische

Seit kurzem bringt ein „Skizug” Einheimische und Gäste täglich vom Sterzinger Stadttheater zur Talstation des Skigebietes Rosskopf und wieder zurück. Den Zug hatten Hotels im Stadtzentrum angeregt, die Tourismusgenossenschaft Sterzing Pfitsch Freienfeld, die Neue Rosskopf GmbH sowie verschiedene lokale Partner unterstützen die Initiative. Gäste nehmenden Hotels erhalten ein Ticket, mit dem sie den Zug kostenlos nutzen können. Der Skizug startet beim Stadttheater und fährt über die Brennerstraße, Jaufenstraße, Wilhelm-EggerStraße, Marconistraße, Gänsbacherstraße, Fundsbergstraße, Kitzbühlerstraße zur Roßkopf-Talstation an der Brennerstraße (insgesamt zehn Haltestellen).

Für Einheimische sind die Tickets an der Rosskopf-Talstation oder in der Touristinfo am Stadtplatz kostenlos erhältlich.

Die früh brütende Wasseramsel

Der britische Physiker Stephen Hawking (1942 – 2018) behandelt in seinem letzten aufrüttelnden Buch „Kurze Antworten auf große Fragen“ u. a. die Gefahren, die unseren Planeten und somit auch unsere Zivilisation bedrohen. Er zeigt darin aber auch mögliche Auswege aus der fortschreitenden Belastung unserer Erde auf und fordert dazu auf, jetzt zu handeln, „denn uns bleibt keine Zeit, darauf zu warten, dass die darwinistische Evolution aus uns intelligentere und gutartigere Wesen macht“. Zu den weltweit großen Bedrohungen zählt er auch den Wassermangel.

Bleiben wir also beim Wasser. Es gibt eine einfache Möglichkeit, die Güte des Wassers in Bächen und Seen zu beurteilen, indem wir nämlich sogenannte Zeigerarten im Auge behalten, also Tier- und Pflanzenarten, die uns etwas Wichtiges anzeigen. Manchmal braucht es gezielte Initiativen, um vielen Menschen solche Zeigerarten nahezubringen. Die Schweiz hat vor fünf Jahren ein Zeichen gesetzt und den Bachflohkrebs zum Tier des Jahres erkoren. Denn die vor allem in Bächen lebenden kleinen krabbenähnlichen Krustentierchen verschwinden zusehends aus ihrem aquatischen Lebensraum, sobald ihr Lebenselixier, das sie umgebende und belebende Wasser von Schadstoffen belastet, von Schwarzwassereinleitungen getrübt, von Pestiziden vergiftet wird. Nun ist es nicht jedermanns Sache, die Kleintierfauna eines Gewässers zu erkennen oder zu überwachen. Es geht auch leichter. Man passe auf und merke an, ob größere leicht sichtbare Tiere einen Gewässerabschnitt meiden,

Keine

weil sie dort keine Beutetierchen mehr finden. Und schon sind wir bei den Wasseramseln, um die es in diesem Beitrag geht. Die Wasseramsel, die wir im Dialekt als „Båchgansl“ bezeichnen, erinnert mit ihrer gedrungenen Gestalt und dem kurzen oft gestelzt getragenen Schwänzchen an einen Zaunkönig. Sie ist aber achtmal so schwer, Kinn, Kehle und Brust sind weiß, das restliche Körpergefieder ist dunkelbraun. Das ganze Jahr über finden wir sie an Bächen und Flüssen, denn sie ist wie keine andere Singvogelart an Bachbiotope gebunden. Um ein Fließgewässer als besonders wasseramselfreundlich erscheinen zu lassen, müssen gewisse Voraussetzungen vorliegen. Das Wasser muss nicht nur schadstofffrei, sondern auch sauerstoffreich sein, also Turbulenzen aufweisen. Das Bachbett soll steinig und darf nicht verschlammt sein. Es ist bei breiteren Bächen beinahe unerlässlich, dass aus

dem fließenden Wasser größere Steine oder Pfähle herausragen, die den Vögeln Sitzwarten bieten. Naturbelassene Bachränder und Flussufer mit grob geschichteten Steinen und ausgeschwemmtem Wurzelwerk bieten passende Brutplätze. Auch einige von Menschen stammende Konstrukte können die Ansiedlung von Brutpaaren fördern. Im Gebälk niedriger Brücken, in Mühlradkammern und Wehren und anderen Uferbauten legen die Wasseramseln gern ihre Nester an. All die genannten günstigen Gegebenheiten gibt es ganz besonders reichlich in und an unverbauten Bächen und Flüssen, wie wir sie in den bergigen Gegenden vorfinden. Dort fließen die Flüsse schnell genug, dort bildet sich deshalb im Bachbett ein kiesiger Untergrund, gelegentliche Hochwasser lassen größere Steine anrollen, die dann beim üblichen Wasserstand aus der Wasseroberfläche herausragen, und dies alles kommt

den Wasseramseln zugute. Das Allerwichtigste für alle tierischen Lebewesen ist und bleibt das Nahrungsangebot, um sich selbst und die nächste Nachkommenschaft zu ernähren. In den Bachbiotopen finden die allein auf tierische Kost angewiesenen Wasseramseln kleine im Wasser lebende Tierchen, die sie im Tauchgang erbeuten. Die Bachflohkrebse gehören dazu, die Hauptnahrung bilden aber die Larven der Eintags- und Köcherfliegen. Das lange dauernde Larvenstadium verbringen diese Fluginsekten im Wasser. Die Wasseramseln tauchen dort, wo die genannten Beutetierchen zu finden sind, ins Wasser ab, laufen auf ihren kräftigen Beinchen den Bachboden entlang, behelfen sich beim Unterwasserschwimmen mit den rudernden Vorderflügeln, wälzen mit dem Schnabel am Bachboden lose liegende Steine um, und wenn sie bei der Jagd erfolgreich waren, tauchen sie nach maximal zwanzig Sekunden wie-

andere Singvogelart kann schwimmen und tauchen.

der auf und verzehren die Beute auf ihrer Sitzwarte oder tragen sie, wenn gerade Brutzeit ist, zu ihren Jungen ins Nest.

Die Nester aber sind kleine Kunstwerke und vielfältig in Form und Größe, weil die Wasseramseln ihre Brutstätten der sich bietenden Auflage anzupassen wissen. Meist sind die Nester kugelförmig und mit einem leicht ansteigenden Einschlupftunnel versehen. Wird eine überdachte Nische oder eine kleine Höhle oder Röhre als Standort gewählt, dann verzichten die Baumeister auf die Überdachung. Ist die Nestauflage aber ein breiter Balken oder eine stillstehende Mühlradschaufel, dann wird in die Breite gebaut und die Nester sehen wie kleine Backöfen aus. Wenig flexibel sind die Vögel in der Wahl der Nestbaumaterialien. Der äußere Napf besteht aus Moos, das feucht verarbeitet wird und nach dem Trocknen einen festgefügten Rohbau ergibt, der Innenausbau besteht aus weichen querliegenden Grasrispen, die Mulde wird schließlich mit dürren Erlen- oder Weidenblättern ausgepolstert. Einige Federchen, aus dem eigenen Gefieder gezupft, runden die Wohlfühlwohnung ab. Die Wasseramseln brüten jedes Jahr zweimal. Mit dem Nestbau beginnen sie oft schon im Febru-

ar. Es ist dies die Zeit, in welcher die Bäche und Flüsse unserer Breiten am wenigsten Wasser führen, wo das Wasser sehr klar ist und wo es später mit dem zu Ende gehenden Winter im Wasser von Insektenlarven und anderen Wassertierchen zu wimmeln beginnt. Die zweite Brut folgt dann im Sommer. Die Paare besetzen fixe Wasserabschnitte. In unserem Land sind die „Båchgansln“ in allen das ganze Jahr Wasser führenden Bächen bis in eine Höhe von 2.000 m anzutreffen. Gefrieren die Gewässer ganz zu, so weichen sie bachabwärts aus und halten sich dann vorübergehend auch an eisfreien Seeufern auf.

Der zwitschernde kratzende Gesang ist an den rauschenden Bächen nicht weit zu hören. Die Vögel setzen vielleicht auch deshalb auf optische Signale, zeigen knicksend ihren weißen Brustlatz, was dann wie ein Auf- und Abblenden wahrgenommen wird.

Etwas Ähnliches kennen wir von den Uhus, die während des leisen dumpfen Rufens ihre weiße Kehle aufblähen und damit weithin sichtbare Blinkzeichen aussenden.

Ein sich dem balzenden Männ-

An solchen Bachabschnitten brüten die Wasseramseln gern. Im Bild ein Altvogel mit einem bereits flüggen Jungen.

chen annäherndes WasseramselWeibchen wird aufdringlich umworben, das Männchen umtanzt es förmlich und spreizt dabei rhythmisch die Flügel, schnurrt sein Liedchen ab, und wenn die Annäherung im Wasser vor sich geht, dann schwimmt das Männchen um die Angebetete herum, was ja nett anzusehen ist und Erinnerungen an schon Gesehenes weckt.

Wie in solchen Situationen üblich, wird das Weibchen schließlich zugänglicher, das Zeremoniell wird einvernehmlich, das Paar richtet sich im Wasser Brust an Brust auf, öffnet die Flügel, wobei sich sogar die Flügelunterseiten gegenseitig berühren können. Das Weibchen brütet allein, es wird in dieser Zeit vom Männchen aufmerksam gefüttert, und nach dem Schlüpfen sind beide Eltern intensiv mit dem Futter-Beibringen beschäftigt. Von der dabei genutzten Nahrung war schon die Rede. Die Vorliebe für Kerbtiere und kleine Schalentierchen ist inzwischen dank genauer Beobachtungen bis hin zu Unterwasseraufnahmen gesichert. In früheren Zeiten hielt man die Wasseramseln für bekämpfenswert. Ein eindrücklicher Beleg dafür ist einem von Kaiser Franz Josef I. am 18. Juni 1899 erlassenen und für die gefürstete Grafschaft Tirol geltenden Gesetz, „betreffend den Schutz der für die Bodencultur nützlichen Vögel“, zu entnehmen. Dieses auf Antrag des Tiroler Landtages verabschiedete Gesetz war ein Zeugnis eines frühen Vogelschutzgedankens, sieht

aber auch einige aus heutiger Sicht bizarr anmutende Ausnahmen vor. Denn unter Paragraph 2 heißt es: „Das Fangen und Tödten der im Anhange benannten schädlichen Vögel ist zu jeder Zeit gebührenfrei gestattet.“ Und im Anhang sind unter den schädlichen und damit sozusagen auch als vogelfrei erklärten Arten auch der Eisvogel und die Wasseramsel angeführt. Beide Arten galten als Fischräuber und damit als den Interessen der Fischerei entgegenwirkende Arten. Es mag uns in diesen heutigen den Weltfrieden bedrohenden Zeiten tröstlich erscheinen, dass die Menschen dank besseren Wissens – mindestens mehrheitlich –verständiger geworden sind. Und hoffen wir, dass der Ausspruch des Joachim Ringelnatz (1833 – 1934) nicht zutrifft, der da lautet:

„Die Leute sagen immer: Die Zeiten werden schlimmer. Die Zeiten bleiben immer. Die Leute werden schlimmer.“

Etwas weniger pessimistisch klingt da Erich Kästners (1899 –1974) erste Strophe seines Februargedichtes:

„Nordwind bläst. Und Südwind weht. Und es schneit. Und taut. Und schneit. Und indes die Zeit vergeht, bleibt ja doch nur eins: die Zeit.“

Uns bleibt keine Wahl, als die uns gegebene Zeit und das gewonnene Wissen zu nutzen und das Beste für uns und unsere Umwelt in Angriff zu nehmen. Dazu gehört, das Wasser rein und die Bäche lebensfreundlich zu erhalten, und vielleicht hilft uns eine Zeigerart wie die Wasseramsel dabei zu sehen, wie es um unser Wasser steht.

Als Beute besonders begehrt sind die im Wasser lebenden Larven der Köcherfliege.

Schönes Unsichtbares

Der Hügel in Valgenäun

Ein gemütlicher Spaziergang zum sonnigen Hügel am Osthang zwischen Mauls und Trens. Am kurzen letzten Anstieg an der Steinmauer entlang ist die gute Energie des Platzes schon wahrnehmbar. Dann, ums Eck, der überraschende freie Blick, immer wieder faszinierend. Als wäre es die Schau in eine andere Welt ... In einer gewissen Art und Weise ist es das auch.

Die weite Sicht, der glitzernde Eisack im Talboden. Die Sonne in meinem Gesicht, als ob sie nur für mich scheinen würde. Klare Gedanken und innere Stabilität geben mir ein freudiges Gefühl.

Dieser Platz hat so etwas wie „Ich zeige mich der Welt“. Denn wo ich einen großen Ausblick habe, hat die Welt drumherum meist einen guten Einblick dorthin. Das mag wohl auch ein Grund gewesen sein, an diesem Ort eine Kapelle zu errichten.

Für mich immer wieder „a feins Platzl“.

Sterzing

Engagement für besonderen Naturraum

Das Sterzinger Moos ist ein wertvoller Naturraum, der nicht nur landschaftlich beeindruckt, sondern auch ökologisch von großer Bedeutung ist. Als Rückzugsort für zahlreiche Pflanzenund Tierarten erfüllt es wichtige Funktionen für Biodiversität, Klimaschutz und Wasserhaushalt. Um diesen besonderen Lebensraum langfristig zu erhalten, hat sich eine neue Initiativgruppe aus dem Wipptal gegründet. Diese beschäftigt sich intensiv mit der Zukunft des Sterzinger Mooses und setzt sich für Natur- und Landschaftsschutz ebenso ein wie für eine sanfte, respektvolle Nutzung des Ge-

raum nicht nur zu bewahren, sondern ihn achtsam weiterzudenken. Die Initiativgruppe versteht sich als offene Plattform für Interessierte, die sich aktiv einbringen oder den Schutz des Sterzinger Mooses ideell unterstützen möchten.

Wer sich für Natur- und Landschaftsschutz begeistert und Verantwortung für das Sterzinger Moos übernehmen will, ist eingeladen, sich mit Stefanie Amrain (Tel. 328 5869221) oder Mario Sartori (Tel. 366 4028123) in Verbindung zu setzen.

Komoot, die beliebte App und Plattform für Routenplanung, Navigation und CommunityAustausch bei Outdoor-Aktivitäten, hat Südtirol mit dem „Trailblazer Award“ geehrt. Die Fahrrad-Collection zählt zu den schönsten Ortskernen Italiens

(„I Borghi più belli d’Italia in Alto Adige“). Von Glurns bis Neumarkt und Sterzing verbinden acht kuratierte Touren sportliche Aktivität mit kulturellen Highlights und kulinarischen Besonderheiten.

Alternativen zu mineralischem Dünger gesucht

Um die Einsatzmöglichkeiten von organischem Dünger im Obst- und Weinbau auszuloten, trafen sich vor kurzem Vertreter des Südtiroler Bauernbundes bei biwi, der Biogasanlage in Sterzing. Dabei wurden die Chancen, aber auch die Herausforderungen besprochen.

Bei biwi – Biogas Wipptal werden Mist und Gülle aus der Berglandwirtschaft zu hochwertigem organischem Dünger vergoren. Dieser besitzt interessante Eigenschaften und eignet sich daher für den Einsatz im Obst- und Weinbau, u. a. trägt er nachhaltig zur Humusbildung bei. Welches Potential in organischen Düngern steckt und wie sich Nährstoffkreisläufe optimieren lassen, war ein zentrales Thema des Projektes

Ekos:

INNONährstoffe, das vom Südtiroler Bauernbund initiiert wurde. Beim Treffen in Sterzing stand der Einsatz organischer anstatt mineralischer Dünger im Mittelpunkt. Bei biwi werden zwei Arten von organischem Dünger produziert, die aus der anaeroben Vergärung von Stallmist und Gülle der Rinder der umliegenden Betriebe stammen: Bio-Pellets und das wicon-Konzentrat. „Beide Düngerformen sind geruchlos und homogenisiert. Sie entsprechen dem Nachhaltigkeitsgedanken unserer Zeit und sind insbesondere im Frühjahr eine ideale Lösung für den Obst- und Weinbau“, erklärte Gius. Neben den Vorteilen organischer Dünger wurden auch Hürden in der praktischen Anwendung diskutiert. „Eine der größten

Herausforderungen ist die Logistik. Dort, wo Dünger aus Biogasanlagen anfällt, gibt es in der Regel wenig Obst- und Weinbau, sondern vorwiegend Viehwirtschaft. Daher müssen Fragen der Lagerung, des Transports und der Kosten geklärt werden. Genau damit haben wir uns im Projekt INNONährstoffe beschäftigt“, betonte Daniel Gasser. Ziel sei es, Alternativen zum Einsatz mineralischer Dünger im Obst- und Weinbau zu entwickeln. Der Dünger von biwi könne hierbei eine Option darstellen.

Der Südtiroler Bauernbund und die biwi-Verantwortlichen vereinbarten, die besprochenen Herausforderungen weiter zu vertiefen und gemeinsame Lösungen zu entwickeln.

Saubere Lösungen für Südtirols Zukunft

Industrielles Abwasser, Ölreste und störende Ablagerungen gefährden die Umwelt und verursachen hohe Kosten – ekos ENVIRO SERVICES bietet nachhaltige und wirtschaftliche Lösungen für Reinigung und Wartung.

Täglich fallen in Südtirol große Mengen belasteter Abwässer an. Für Betriebe und Gemeinden bedeutet das Verantwortung – und die Notwendigkeit, einen verlässlichen Partner für die Entsorgung zu haben. Diese Sicherheit bietet ekos ENVIRO SERVICES: zukunftsorientierte Verfahren, effiziente Abläufe und höchste Standards im Umweltschutz. Als einziges Entsorgungsunternehmen in Südtirol mit eigener Aufbereitungsanlage für flüssige Abfälle garantiert Ekos eine Behandlung, die technisch, gesetzlich und ökologisch auf dem neuesten Stand ist. Hochwertige Ausstattung, umfassendes Know-how und ein engagiertes Team gewährleisten reibungslose Prozesse, die Einhaltung gesetzlicher Vorgaben und

langfristige Einsparungen.

Ein zentraler Baustein dieser Qualität ist das ekoslab, das firmeneigene Hightech-Labor. Hier werden Proben mit modernsten Analyseverfahren untersucht, um jeden Verarbeitungsschritt präzise auszurichten und zu überwachen. Gleichzeitig ist das Labor ein Motor für Innovation und liefert Impulse für die Entwicklung neuer Umwelttechnologien. Das Leistungsspektrum von Ekos ist umfassend: Die Reinigung von Heizöltanks entfernt Ablagerungen, Schlamm und Kondenswasser und sorgt für eine sichere, langlebige Nutzung. Klärgruben werden professionell entleert, während die Kanalreinigung mit fachgerechter Ortung, TV-Inspektion und Sanierung

Rohrsysteme in bestem Zustand hält. Für Öl- und Fettabscheider bietet Ekos einen 360°-Service: von Konzeption und Verkauf über Dichtheitsprüfung und Wartung bis hin zu Reinigung und Sanierung.

So verbindet ekos ENVIRO SERVICES Umweltschutz mit Effizienz, Innovation und wirtschaftlicher Verantwortung – ein verlässlicher Partner für saubere Lösungen in Südtirol.

Psychische Gesundheit im Blick

Im Gespräch mit Psychologin Martina Maurmair

Psychische Belastungen haben in den vergangenen Jahren stark zugenommen – zugleich ist das Bewusstsein dafür gewachsen, dass seelische Gesundheit kein Randthema, sondern ein zentrales Element unseres Wohl-

befindens ist. Doch wie steht es um die Versorgung im Wipptal, welche Entwicklungen bereiten Fachleuten Sorge und was kann jeder einzelne tun, um im Alltag psychisch stabil zu bleiben?

Der Erker hat mit Psychologin Martina Maurmair über die besonderen Herausforderungen

Erker: Frau Maurmair, warum ist es wichtiger denn je, sich intensiv mit psychischer Gesundheit auseinanderzusetzen? Was verstehen Sie persönlich darunter?

Bezirk, die langfristigen Folgen der Corona-Pandemie und darüber ochen, wie man seelische Gesundheit schützen kann.

I Interview: Lorenz Grasl

Martina

Maurmair: „Nur wer seine Abgründe kennt, kann sich vor dem Absturz bewahren.“

Martina Maurmair: Das Bewusstsein für psychische Erkrankungen ist zwar in den letzten Jahren deutlich geschärft worden, nicht zuletzt durch die Corona-Pandemie, dennoch ist es nach wie vor wichtig, Menschen aufzuklären, um dadurch Stigmata – also Vorurteile und Diskriminierung gegenüber Menschen mit psychischen Erkrankungen – zu bekämpfen. Darüber hinaus bedeutet psychische Gesundheit für mich, dass jeder Mensch die Möglichkeit bekommt, seinen Lebensentwurf frei nach seinen Vorstellungen leben zu können – was eine offene Gesellschaft voraussetzt.

Welche besonderen Herausforderungen sehen Sie im Wipptal bzw. in Südtirol? Wo gibt es Ihrer Ansicht nach gute Ansätze, wo Nachholbedarf?

Eine große Herausforderung ist der Fachkräftemangel: Wir brauchen gezielte Ausbildungen und Anreize, damit mehr junge Menschen im psychologischen Bereich tätig werden. Auch die Versorgungsstrukturen müssen

weiter ausgebaut werden. Positiv ist, dass es inzwischen verschiedene psychologische Dienste, sozialmedizinische Einrichtungen und ein Krisentelefon gibt, die Betroffenen schnell helfen. Wichtig wäre aber der Ausbau weiterer stationärer Einrichtungen, ähnlich dem Therapiezentrum Bad Bachgart, sowie zusätzlicher teilstationärer Tageskliniken. Aus der Schweiz kenne ich spezialisierte Stationen für Eltern-KindBehandlung, Traumafolgestörungen oder Krisenintervention und Angehörigenberatung – so etwas bräuchten wir auch hier. Ebenso sollte das ambulante Angebot deutlich erweitert werden, um die langen Wartezeiten abzubauen.

Wie funktioniert die Zusammenarbeit zwischen Psychologen, Ärzten und Institutionen?

Sie ist in den letzten Jahren viel besser geworden, vor allem seit der Corona-Pandemie. Hausärzte verweisen meiner Erfahrung nach inzwischen deutlich häufiger auf psychologische Angebote, was früher weniger selbstverständlich war.

Welche Rolle spielen enge Gemeinschaften und Familienstrukturen in kleineren Orten, wie sie hier bei uns üblich sind?

Einerseits stärkt Gemeinschaft und Vertrautheit das psychische Wohlbefinden, weil sie Halt geben und Identität stiften können. Andererseits kann fehlende Anonymität aber auch Druck, Kontrolle und Klatsch mit sich bringen, was die persönliche Freiheit einschränken kann. Dasselbe gilt für Familienbindungen: Sie können ein solides Fundament, emotionale Sicherheit und Unterstützung bieten, aber auch Konflikte und das Gefühl von Enge erzeugen, wo es wenig Raum für eine individuelle Entfaltung gibt.

Wie hat sich die Nachfrage nach psychologischer Unterstützung im Wipptal in den letzten Jahren entwickelt?

Sie ist in den letzten Jahren deutlich gestiegen, besonders während und nach der Pandemie. Angsterkrankungen und Depressionen wurden durch Lebensbedingungen, die sich in kürzester Zeit stark verändert haben, ausgelöst. Drastische Erfahrungen wie Lockdowns, Quarantäne, aber auch wahrgenommene Gesundheitsrisiken und Existenzsorgen führten zu einem erhöhten Gefühl der Machtlosigkeit, des Freiheitsentzuges und in der Folge zu

Vielfalt und Heraus-

erhöhtem psychischen Stress und verstärkten posttraumatischen Belastungsreaktionen. Gleichzeitig hat die mediale Berichterstattung rund um die Pandemie zu einer Enttabuisierung von psychischem Leid geführt, wodurch die Hemmschwelle, sich psychologische Hilfe zu holen, gesunken ist. Welche Strategien empfehlen Sie im Alltag zur Stärkung der seelischen Gesundheit?

Entscheidend sind Selbstakzeptanz, Selbstvertrauen und eine gute Selbstfürsorge. Voraussetzung dafür ist ein bewusstes Wahrnehmen der eigenen Bedürfnisse sowie belastender Dynamiken in Beziehungen oder am Arbeitsplatz, um diese dann Schritt für Schritt abzubauen. Lebensfreude und Resilienz können durch das Pflegen von sozialen Beziehungen gestärkt werden sowie durch Aktivitäten, die Freude bereiten. Bewusstes Einplanen von Pausen und medienfreie Zeiten im Sinne von „Zeit für sich selbst“, aber auch gesunde Ernährung, regelmäßige Bewegung, erholsamer Schlaf und das Vermeiden von übermäßigem Alkohol- und Drogenkonsum sind ebenso wichtig. Welche Auswirkungen hat

Seit dem Amtsantritt hat der neue Bezirksausschuss die verschiedenen sozialen Dienste und Einrichtungen des Sozialdienstes besucht. Ziel war es, die Strukturen zu sehen, mehr über die Organisation und die Abläufe in den einzelnen Bereichen zu erfahren und vor allem die Mitarbeiter sowie die Nutzer persönlich kennenzulernen und die Bedeutung dieser sozialen Angebote für die Gemeinschaft hervorzuheben.

Zu den Einrichtungen und Dienste des Sozialdienstes gehören das Sozialzentrum Wipptal „Fugger“ für Menschen mit Behinderungen, der Sozialsprengel Wipptal für Menschen in besonderen Lebenssituationen, der ambulante Betreuungsdienst, die Sozialeinrichtungen „Wipptal“ für Menschen mit psychischen Erkrankungen und Menschen mit Abhängigkeitserkrankungen, die sozialpädagogische Tagesstätte „WiKids“ für Kinder und Jugendliche, der humanitäre Dienst am Brenner für Menschen auf der Flucht, die Kindertagesstätten sowie Beratungsstellen und andere soziale Angebote und Projekte. Die Besichtigungen haben

deutlich gemacht, wie vielfältig und komplex die Aufgaben im sozialen Bereich sind. Der Sozialdienst erfüllt einen unverzichtbaren institutionellen und gesellschaftlichen Auftrag und ist zuständiger Ansprechpartner für Bürger in verschiedenen schwierigen sozialen Lebenslagen.

Zur Zielgruppe des Sozialdienstes gehören auch Senioren. Beim Besuch im Tagespflegeheim für Senioren Wipptal unterstrich Bezirkspräsident Martin Alber die große gesellschaftliche Bedeutung der sozialen Dienste: „Unsere sozialen Dienste sind das Herzstück der Gemeinschaft. Im Tagespflegeheim tragen wir Sorge für das Wohlbefinden unserer älteren Mitbürger. Was hier geleistet wird, verdient unsere Anerkennung und Unterstützung.“

Die Leiterin des Ambulanten Betreuungsdienstes Leni Jaist und die Koordinatorin des Tagespflegeheims Claudia Gantioler informierten über die Zielsetzungen, die Organisation und den Tagesablauf. Die Nutzer des Tagespflegeheims freuten sich über den Besuch und den persönlichen Austausch.

Der Bezirksausschuss im Tagespflegeheim
Wipptal

Zur Person

Martina Maurmair aus Ridnaun absolvierte nach der Matura ein fünfjähriges Psychologiestudium in Innsbruck und schloss anschließend einen Lehrgang für Klinische und Gesundheitspsychologie ab. Während erster Praktika wurde ihr bewusst, dass sie sich nicht nur der Diagnostik sowie der Symptombehandlung widmen möchte, sondern den tieferen Ursachen psychischen Leids auf den Grund gehen wollte. Das brachte sie zur Psychoanalyse und damit zum Versuch, auch die ursprünglichen Wirkmechanismen zu erkennen. In einer vierjährigen Ausbildung zur tiefenpsychologischen Psychotherapeutin und Psychoanalytikerin in Zürich hatte sie dann das für sie notwendige „Werkzeug“ gefunden, um Menschen in ihrem psychischen Leid zu helfen. Berufliche Stationen führten sie nach Innsbruck, Basel, an den Bodensee und nach Südafrika. Die Arbeit in verschiedenen Kliniken mit unterschiedlichen Konzepten prägte ihre fachliche Entwicklung und machte sie offener für vielfältige Lebensentwürfe und Bedürfnisse der Menschen. Besonders die Erfahrungen mit schwer erkrankten Patienten mit Persönlichkeitsstörungen lehrten sie Demut und die Fähigkeit, das Wesentliche zu schätzen. Heute führt sie ihre eigene Praxis in Sterzing.

die zunehmende Digitalisierung, gerade bei Jugendlichen?

Sie hat Licht- und Schattenseiten. Einerseits erleichtert sie die Vernetzung, um sich mit Gleichgesinnten auszutauschen, was in einem kleineren Bezirk wie im Wipptal sonst schwieriger wäre. Sie kann zur Entstigmatisierung beitragen, wenn beispielsweise Influencer offen über ihre psychischen Probleme sprechen und dabei Tabus brechen. Social Media erleichtert den Zugang zu Therapieressourcen und kann eine Plattform der Unterstützung sein, etwa durch Selbsthilfe- und Angehörigengruppen.

Andererseits können die Tendenz, sich ständig mit anderen Menschen und deren vermeintlich perfektem Leben zu vergleichen, sowie unrealistische Schönheitsideale zu Selbstwertproblemen und Essstörungen führen. FOMO („Fear Of Missing Out“) – also die Angst, etwas zu verpassen – erzeugt zudem massiven Druck und Depressionen. Cybermobbing, bei dem häufig junge Menschen Opfer von Belästigungen und Ausgrenzungen werden, kann Traumatisierungen und auch Suizidalität auslösen. Besonders übermäßiger Konsum und unreflektierte Nutzung führt zu ADHS-Symptomen, Überstimulation, Stress sowie Konzentrations- und Schlafstörungen. Wie wichtig ist Prävention bei Kindern und Jugendlichen?

Sehr wichtig, weil sie in einer besonders prägenden Entwicklungsphase stehen. Frühzeitige Prävention kann dazu beitragen, eine positive Gesundheits-

kompetenz aufzubauen, um Risiken wie Substanzkonsum und sexuellen Missbrauch zu minimieren. Dabei sollte die Schule ein zentraler Ort der Prävention sein, wo nicht „nur“ Lerninhalte vermittelt werden, sondern auch ganzheitliche Gesundheitsförderung und soziale Entwicklung stattfinden. Sozialpädagogen und Psychologen leisten hier wertvolle Arbeit, doch ihre Zahl müsste noch deutlich erhöht werden. Auch Vereine und Jugenddienste spielen eine große Rolle und sollten stärker unterstützt werden, indem Betreuer etwa mehr Fachwissen erhalten. Woran erkennt man, dass man psychologische Unterstützung braucht?

Wenn im Alltag zunehmend das Gefühl verschiedener „-losigkeiten“ verspürt werden, also beispielsweise Antriebs-, Lust-, Schlaf-, Appetit- und Gefühllosigkeit, aber auch vermehrte Gereizt- oder Getriebenheit, Konzentrationsschwierigkeiten, Erschöpfung, Engegefühl sowie körperliche Beschwerden wie Kopfschmerzen, Schwindelgefühle, Herz-Kreislauf-Beschwerden, Kurzatmigkeit, Verdauungsprobleme – dann sollte man professionelle Hilfe in Anspruch nehmen. Man sollte auch bei Angehörigen Verhaltensveränderungen, etwa sozialen Rückzug, erhöhte Konfliktbereitschaft oder Vergesslichkeit nicht ignorieren, sondern behutsam darauf hinweisen bzw. Hilfsangebote vermitteln.

Sie waren viele Jahre im Ausland tätig. Warum haben Sie sich entschieden, nach Sterzing zurückzukehren?

Nach meinen langjährigen Aufenthalten im Ausland wollte ich in die Heimat zurück. In Sterzing bekam ich schnell den Eindruck, dass das private Angebot an psychologischer Unterstützung sehr dürftig war. Die Wipptaler Bevölkerung hat mein Hilfsangebot rasch angenommen; schon nach drei Monaten hatte ich mehr zu tun, als ich allein bewältigen konnte. Was ist Ihnen bei der Arbeit besonders wichtig? Und wie bleiben Sie selbst im Gleichgewicht?

Die therapeutische Beziehung ist für mich das Fundament: Sie lebt von Empathie, Wertschätzung, Authentizität und professioneller Distanz in einem geschützten therapeutischen Raum. Neben der Klärung aktueller Probleme geht es auch um die Bearbeitung früherer Beziehungsmuster und verdrängter Konflikte. Unbewusste Interaktionsmuster können erkannt und zu langfristigen Veränderungen führen. Ohne diese Selbstkenntnis ist es unmöglich, eine stabile Persönlichkeit zu entwickeln. In diesem Sinne könnte man sagen: „Nur wer seine Abgründe kennt, kann sich vor dem Absturz bewahren.“ Um selbst im Gleichgewicht zu bleiben, stütze ich mich auf mehrere Säulen: eine fundierte Ausbildung inklusive einer mehrjährigen Eigentherapie, regelmäßige Supervision oder Intervision mit Fachkollegen und Weiterbildungen. In Natur, Kultur und Sport finde ich persönlich meinen Ausgleich und – wenn man so will – meine gesunde Abgrenzung zu meinem manchmal schwierigen, aber sehr interessanten Beruf.

„Je mehr wir reden, desto kleiner werden die Täter“

Vor zwei Jahren stand das AntiGewalt-Netzwerk Wipptal noch am Anfang. Heute wissen Frauen: Es gibt Wege aus der Gewalt, „die Wahrheit sagen“ ist kein Tabu mehr – doch es bleibt viel zu tun. Ein Gespräch mit Miriam Fassnauer, Sozialpädagogin und Koordinatorin des Territorialen Anti-Gewalt-Netzwerkes im Wipptal.

Erker: Frau Fassnauer, hilft es Frauen, auszusprechen, was sie erleben?

Miriam Fassnauer: Ja, auch wenn sie zuerst nur Bruchteile erzählen. Viele bleiben lange in einer Gewaltsituation, oft durch gesellschaftlichen Druck. Gewalt zu erkennen und zu benennen ist der erste Schritt hinaus. Wann beginnt Gewalt?

Sobald der Partner die Frau abhängig macht und sich über sie stellt. Meist beginnt es schleichend: scheinbar fürsorgliche Hilfe bei Bankgeschäften, „gute“ Ratschläge, Warnungen vor „schlechten“ Freunden. So nimmt er ihr Schritt für Schritt die Zügel aus der Hand.

Warum lassen Frauen das zu?

Wir leben in einem patriarchalen System, in dem Männer in Politik, Familie und Wirtschaft dominieren und Frauen benachteiligen. Daran hat sich wenig geändert. Bis 1996 war beispielsweise Vergewaltigung in der Ehe in Italien keine Straftat. 2025 wurden in Italien 85 Frauen ermordet, meist von Verwandten, Partnern oder ExPartnern. Jede dritte Frau erlebt Gewalt, jede fünfte häusli-

Ausstieg.

Auch viele Täter führen ein Doppelleben Brave Familienväter, charismatische Vereinsmenschen, hilfsbereite Nachbarn … Täter sind oft die, denen man es nicht zutraut. Was, wenn die Fassade bröckelt?

Das ist oft der gefährlichste Moment. Bei Trennungen oder beim berühmten „letzten Treffen“ passieren die meisten Fe-

meres zu verhindern. Kann sich ein gewalttätiger Mann jemals ändern?

Ja, wenn er seine Tat einsieht und Verantwortung übernimmt. Viele leugnen jedoch das Problem oder beschuldigen die Partnerin, „sie habe ja provoziert“. Wie geht es Kindern, die Gewalt miterleben?

Ein Kind spürt Schläge wie eigene und leidet oft lebenslang darunter. Manche passen

sich übermäßig an, andere verweigern die Schule, weil sie er zu Hause schützen möchten. Kinder reagieren ganz unterschiedlich. Deshalb müssen auch Lehrer zum Thema häusliche Gewalt gut geschult sein. Schule ist für viele Kinder ein sicherer, stabiler Ort. Wie können Eltern ihren Kindern eine gesunde Streitkultur beibringen?

Nach einer Auseinandersetzung kann man gemeinsam reflektieren: Was ist Wie fühlen sich alle Beteiligten? Wie kann man es besser machen? Leider verlernen Kinder und Erwachsene, auch bedingt durch Social Media, onstruktives Streiten. Heilsam für die ganze Familie wäre, wenn ein Vater or Frau und Kind die Tat zugibt, ehrliche Reue zeigt und erantwortung für seine Tat übernimmt. Die klassische Gewaltspirale lautet sonst: Tat, tschuldigung, Blumen – dann eskaliert es beim kleinsten Anlass, jedes Mal stärker. Dank eurer Initiative sprechen sich viele Vereine gegen Gewalt an Frauen aus. Wir setzen bewusst auf Vereine und erleben große Bereitschaft. Wenn Männergruppen sagen: „Wir sind gegen Gewalt an Frauen“ wirkt das anders als wenn es Frauengruppen tun. Männer, die in der Öffentlichkeit stehen, können klare Statements gegen Gewalt an Frauen setzen. Auch der Mann am Bierbudel, der

sagt, dass er abwertende Kommentare über seine Frau nicht okay findet. Was berührt Sie bei Ihrer Arbeit besonders?

Jeder kennt Betroffene. Das erschreckt mich, genauso wie die neuesten Statistiken: Psychische Gewalt ist die am weitesten verbreitete Gewaltform. 2024 suchten zehn Prozent mehr Frauen Beratung. Viele fürchten um ihre Sicherheit, meiden Tiefgaragen, verlassen abends nur in Begleitung das Haus. Es ist, als sei uns Frauen Angst „eintätowiert“ worden. Doch nicht wir sind das Problem, sondern die gesellschaftliche Schieflage. Sind wir auf dem richtigen Weg?

Ja. Opfer und Mitwissende brechen ihr Schweigen. Je mehr wir reden, desto kleiner werden die Täter. Auch Männer beginnen, über Gefühle zu sprechen –ein menschliches Grundbedürfnis. Die

männliche Sozialisation hat Männer über Jahrhunderte hinweg gelehrt, zu funktionieren, die Familie zu versorgen und Gefühle für sich zu behalten. Doch gerade Sprachlosigkeit ermöglicht Gewalt, weil Macht und Abwertung zum Mittel werden, den Platz in der Gesellschaft aufrecht zu erhalten. Dazu passt der Satz von Jean-Paul Sartre: „Die Gewalt lebt davon, dass sie von Anständigen nicht für möglich gehalten wird.“ Es geht darum, endlich beide Geschlechter auf die gleiche Ebene zu bringen, ein Verständnis dafür zu entwickeln, dass es immer noch viele „Gender-Gaps“ gibt. Um dies zu erreichen, brauchen wir jede und jeden – Männer wie Frauen. Deshalb ein großer Dank an alle, die das ganze Jahr über ihre Stimme gegen Gewalt an Frauen erheben.

Interview: rb

Das Wipptal bekennt Farbe

Im November haben das Anti-Gewalt-Netzwerk Wipptal, die Bezirksgemeinschaft Wipptal, die Gemeinde Sterzing, die Tourismusgenossenschaft Sterzing Pfitsch Freienfeld und weitere Partner bei den 2. Aktionstagen „Wipptal bekennt Farbe“ ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen gesetzt – mit rot beleuchtetem Zwölferturm, roten Stühlen, Infomaterial, Image-Film, Vortrag zur finanziellen Unabhängigkeit, Lichtermeer, Podiumsdiskussion, „Walk a Mile“, Tanzperformance, Spendenaktionen der Broncos und Schleifenaktion der Musikkapellen. 2025 fand auf Initiative des Weißen Kreuzes in Zusammenarbeit mit dem Frauenhausdienst ein Vortrag über häusliche Gewalt statt. Der Flashmob „One Billion Rising“ gegen geschlechterspezifische Gewalt wird am 14. Februar wiederholt.

BEZIRKSGMEINSCHAFT COMUNITACOMPRE.NSOR1ALE

:BERATUNGSSTELLEFÜRFRAUEN

llN GEWALTSITUATIONIEN

v,ertrau[ich „ 111,oslenlos - ana,nym

ßewallhalvieleFormen-Mrperlichpsychisch.se.lluats1er1oder w1rtschaftl1ch.V,eleFraueni1rlehensri?1mAllt.ig

WirbieteneinensicherenRaum.ineiernSieverlraulic:h.kosel'llosund untersluU:endberatenwerden-,nllrvLduellundaufIhreBedürrnisse alsFrauabg;estimmtGern~msamfindenwirWegeausdarGewallLINSEREAN,GEBOTE: ,frauens,pezifischepsychoso.ziateBeratung, •soz1alpadagog1sc:heBegleitung

•Unt12rstutzungbeiEntscheidungenfurernselbstbeshmmtesL@ben K.ooperationmrtGesundheits-vndpsychosaziale-nDiensten •professionelleR.echtsbeatung

ÖFFNUNGSZEITEN: Montags.9.00-1200Ut1rundaufTerrmvereinba,·LHig

CENTROANTIVIOLENZA

confidenz·ate- gratuito - anonimo

violeni:.ihamal e 01me-rislc.i.psicoLogicsessualeoeconom,caMolledonneLavivonoognig1nrno.0ffnamounospaL11:i sicurodDIii!pnetencevereunascolloatIento.unsostegnoconfideriiia[e e raito-personafü2aosecondolevGst,-eesieni:e lns,erneroviamopercors,perusc,redallavlolenza

LE NOStR,EiOFfiE.RTE: •eonsuleMapsicosociatespeci,caperdonne •accompagnamento.socio-euc:-ativo •s.uppart.onelledecls1on1perunavltaauton~ma •colt.aborazlQnetonservlz.isanitarieps1cosaclal1 •eor,su e~,:a l@gateprofessionale

ORARI,oA,PERTURA: unedi·9·00-12'00 esuappuntament,o

KONTAKT - CONTATTQ Jilla ii11d,e".Bahnhilfstr_/ViaStazione10/A.3'.049Slerzing/Vipiteno,'.ZUGAIHiüberEUROPAV/EG/ ACCESSOdaVIAEUROPA: T366571111121H1arl:berat11ng.frauen@w1pptat.org

Neuer Sommer, neue Regeln

Vielfalt des Ferienangebots in Gefahr?

Im November 2025 hat das Land neue Förderkriterien für Sommer- und Ferienbetreuung festgelegt, um Beitragsabrechnungen zu vereinfachen und Trägerorganisationen mehr Planungssicherheit zu geben. Zahlreiche Anbieter in Südtirol protestierten dagegen, da sie die eingeführten Richtlinien in organisatorische Schwierigkeiten bringen. Nun hat das Land nachjustiert.

Unter Kritik standen vor allem die Lohnkosten – 22 Euro pro Stunde für Betreuungspersonal und 30 Euro für pädagogisch qualifiziertes Personal – sowie die Wochenpauschale (250 Euro), die Betriebskosten, didaktische Materialien, Ausflüge, externe Experten, Verwaltungsspesen und mehr finanzieren soll. „Die Tarife stehen in keinem Verhältnis zur anspruchsvollen Tätigkeit, der hohen Verantwortung sowie den steigenden Personal- und Betriebskosten“, hieß es von mehreren Seiten. „Entweder kürzen wir unsere Angebote oder Eltern zahlen mehr.“

Von der neuen Regelung betroffen sind Anbieter, die ihre Sommercamps über die Familienagentur abrechnen, darunter auch Organisationen im Wipptal. Die GRW Wipptal/Eisacktal sieht insbesondere die Vielfalt und Qualität des Sommerangebots in Gefahr. „Die Familienagentur übernimmt nur einen geringen Teil der Kosten, die für die Vorbereitung und Organisation und eine pädagogisch sinnvolle Be-

Das Pauschalsystem kommt vielen Anbietern von Ferienbetreuung entgegen. Für Anbieter von Projekten mit hohem organisatorischem Aufwand oder spezialisierten Referenten bleibt die Situation trotz Nachbesserungen schwierig.

gleitung der Kinder und Jugend lichen notwendig sind. Für eine einz

sehr schwierig, zu diesen niedri gen Stundensätzen qualifiziertes P nur mehr die Sportwochen anbie ten, da wir die Betreuer für sieben Wochen durchgehend einsetzen können“, so die GRW Wipptal/ Eisacktal. Wegen des neuen Systems sind auch didaktisches Material, Eintritte oder Ausflüge nur eingeschränkt finanzier- bzw. umsetzbar. „Dadurch wird unser vielfältiges Angebot an Erlebniswochen stark reduziert, es bleibt lediglich das bewährte Sportangebot.“

Am 12. Jänner passte die Lan-

rägerorganisationen erhalten nun pro Kind und Betreuungsperson täglich 5 statt 3,73 Euro für Verpflegung. Förderfähige Restkosten (anfangs 250 Euro pro Woche und Gruppe) werden nun nach Altersklassen gestaffelt: 350 Euro für Projekte für Grundschüler, 450 Euro für Projekte für Mittelschüler. Die anerkannten Einnahmen sinken von 50 auf 35 Euro (pro teilnehmendes Kind und Woche), was sich reduzie-

dienst Wipptal die Situation zu mindest etwas erleichtert. „Wir schaffen es voraussichtlich, kostendeckend zu arbeiten“, so Jugendreferentin Romina Keim. „Das Betreuungsangebot musste nicht gekürzt, doch der Preis für die Teilnehmer etwas erhöht werden.“ Auch die Gemeinde Sterzing ist in der Lage, wieder eine vielfältige Ferienbetreuung anzubieten. Anzahl der Sommerwochen und Qualität des Ange-

bots entsprechen weitgehend dem Niveau des vergangenen Jahres. Die Gemeinde Ratschings kündigt an, dasselbe Programm anzubieten wie 2025. Die Gemeinde Pfitsch übernimmt für alle in der Gemeinde ansässigen Kinder, die an der von der Genossenschaft „Somnias“ organisierten Sommerbetreuung teilnehmen, einen Beitrag von 20 Euro pro Woche und Kind. Somit kann die Genossenschaft den Wochenbeitrag für die Familien um 20 Euro günstiger anbieten. Die Unterstützung soll Familien die Vereinbarkeit von Familie und Alltag erleichtern, sie finanziell entlasten und die Teilhabe am vielfältigen Sommerangebot sichern. Mit ihrem bewährten Part-

ner „Die Kinderfreunde” bietet die Gemeinde Freienfeld heuer acht Wochen Sommerbetreuung an – zum Preis von 60 Euro pro Woche; in diesem Jahr wird erstmals vor Ort gekocht. Das Outdoor-Center hofft, wieder eine qualitativ anspruchsvolle und für Familien erschwingliche Sommerbetreuung anbieten zu können. Geplant sind acht Wochen im Juli und August. „Ohne Unterstützung durch Land und Sponsoren wäre es kaum möglich, die Sommerbetreuung kostendeckend zu organisieren“, so die Anbieter. Die gemeinnützige Organisation „Faunus“ kann noch nicht sagen, wie sich die neuen Richtlinien auf ihre Tätigkeit auswirken werden. Organisatorisch stehe definitiv eine Veränderung bevor. Da der Verein Kinder im Kindergartenalter betreut, muss er nun für sechs Wochen eine Betreuung anbieten, um eine Förderung zu erhalten.

In einer besonderen Lage steckt der Verein für Kunst und Kultur LURX. „Wir hatten bereits im vergangenen Jahr mit der Streichung von Landesbeiträgen zu kämpfen. Damals wurden wir auf das Amt für Jugend verwiesen, dort fallen wir als Kunst- und Kulturverein jedoch auch durchs Netz und können nichts beantragen“, so Doris Moser. „Jedenfalls haben wir für 2026 wieder sechs Wochen LURXwerkstatt für Kinder geplant – und müssen einmal mehr auf private Spenden und Sponsoring hoffen.“

Digitalisiertes Grundbuch

Seit kurzem sind in Grundbuchämtern hinterlegte Dokumente der Jahrgänge 1990 bis 2001 online abrufbar. Über das Portal OpenKat können Bürger, Fachleute und Unternehmen die Unterlagen einfach und schnell von zu Hause aus einsehen, ohne persönlich in die Ämter gehen oder schriftliche Anfragen stellen zu müssen. Der Rund-um-die-Uhr-Dienst verkürzt außerdem Bearbeitungszeiten, steigert die Effizienz der Ämter und bewahrt Grundbuchsunterlagen sicher auf. Konsequent wird daran weitergearbeitet, auch Dokumente aus der Zeit vor 1990 zu digitalisieren.

Aula für alle

Das Land Südtirol ist Miteigentümerin der „Aula Magna“ an der neuen Mittelschule Sterzing. Das haben Landesregierung und Gemeinde vereinbart, damit sie andere Schulen in Sterzing nutzen können. Das Land beteiligt sich mit 2,5 Millionen Euro (15 % der Baukosten und technischen Spesen) an der Finanzierung, da das Projekt von landesweitem Interesse ist. Die Verwaltung obliegt der Mittelschule Sterzing (Schulsprengel II). Genutzt wird die Aula schulübergreifend vom deutschsprachigen Oberschulzentrum, der Musikschule und dem italienischsprachigen Schulzentrum.

Adoption: Starkes Netzwerk

Die Dienststelle Adoption Südtirol ist zentrale Anlaufstelle für interessierte Paare und Einzelpersonen. Sie bietet kostenlose Beratung, Vorbereitung und Begleitung, abgestimmt auf die sich wandelnden Anforderungen von Adoptionen. Das Land fördert neben der Dienststelle auch die Adoptionsvermittlungsstellen sowie den Verein der Südtiroler Adoptiveltern, um in allen Phasen Unterstützung sicherzustellen. Aktuelle gesetzliche Entwicklungen erleichtern den Zugang zur Adoption: So ist die internationale Adoption nun auch für Einzelpersonen möglich, während für eingetragene Partnerschaften noch rechtliche Anpassungen ausstehen. 27 Kindern konnte im vergangenen Jahr in Südtirol durch eine Adoption ein neues Zuhause gegeben werden. Informationen bietet die Dienststelle Adoption Südtirol unter der Rufnummer 0471 1626586 oder per E-Mail an adoption@ sozialbetrieb.bz.it.

Wipptaler2026Narrenhoroskop

Widder

21.03. – 20.04.

Auch wenn Sie meinen, der letzte Zug sei schon abgefahren und nichts ist mehr zu erwarten, dann täuschen Sie sich! Es gibt ab Frühjahr die Kuschelwochen im Mendocino, wo Leidensgenossen beiderlei Geschlechts auf ihre Kosten kommen wollen und können. Frisch gewaschen, gekämmt und gebügelt finden Sie sofort das, was Sie suchen. Was Ihnen noch fehlt, ist Ausgeglichenheit und Ruhe. Sie brauchen mehr Schlaf. Gehen Sie in sich, meiden Sie Trubel und Hektik. Körper und Geist werden es Ihnen danken.

Stier

21.04. – 20.05.

Die Musik auf der Wiesn in Wiesen ist Ihnen zu laut und zu heftig. Das soll aber kein Grund sein, Ihre Tanzfreude an den Nagel zu hängen. Im Schloss Moos werden schon ab diesem Sommer Tanz-Nachmittage unter der Leitung von geprüften Tanzlehrern angeboten. Auf dem Lehrplan stehen Soft-Polka und Grufti-Marsch. Bei der Abschluss-Veranstaltung winkt dem Siegerpaar ein Gutschein zum Eintritt beim Herbstkonzert der RaschtlWold-Böhmischen am Schlei-Boden. Übrigens: Die in letzter Zeit vermehrt auftretenden kleinen braunen Flecken auf Ihren Händen sind keine Altersflecken. Sie kommen vom Sabbern. Halten Sie fortan Ihre Kaffeetasse besser mit beiden Händen.

Löwe

23.07. – 23.08.

Zwillinge

21.05. – 21.06.

Sie sind leider einmal nicht ein unbedingt überaus geselliger Mensch. Deswegen sollten Sie zufällige neue Bekanntschaften nicht dadurch aufs Spiel setzen, indem Sie denen die offensichtlich nur Ihnen wichtigen Lebenserfahrungen aufdrängen wollen. Auch sollten Sie sich Ihre politischen Ambitionen lieber abschminken. Sie taugen weder dazu, alles recht zu machen, noch zum bedingungslosen Einsatz für die Allgemeinheit. Achten Sie lieber auf Ihre Gesundheit, denn Völlerei war schon von jeher die Ursache vieler körperlicher Gebrechen.

Krebs

22.06. – 22.07.

Streifen Sie heuer Ihre krankhafte IchBezogenheit und den Egoismus ab. Denken Sie mit Dank und Demut an die vielen Menschen in Ihrem Umfeld, die Ihnen oft in schwierigen Situationen und Lebenslagen aufopfernd zur Seite gestanden sind. Geben Sie Ihren Mitmenschen endlich auch etwas zurück. Ihren ausgeprägten Fortpflanzungsdrang sollten Sie etwas zügeln, denn die Folgen solcher Eskapaden sind sehr leicht die Ursache für finanzielle Ausweglosigkeit.

Ihren Artgenossen haben Sie voraus, dass Sie sich selbst nicht allzu wichtig nehmen. Das macht Ihnen vieles sehr viel leichter. Sie haben einen ruhigen Schlaf und können mit einem hämischen Grinsen mitzählen, wie viele Neider und Missgünstige Ihnen den Buckel hinunterrutschen. Aber politisch sollten Sie sich neu orientieren. Die letzte Wahl hat Ihnen die schmerzhafte Erfahrung gebracht, dass eine Wahl oft einer Lotterie gleichkommt: Im Ergebnistopf sind sehr viele Nieten und nur wenige Treffer.

Jungfrau

24.08. – 23.09.

Ein Prachtexemplar von Mensch wie Sie sollte nicht als Unikat die Erde zieren. Worauf warten Sie noch, sich eine Miniatur Ihrer selbst als Duplikat anzuschaffen? Pille und Kondome sind jedoch bei der Umsetzung dieses Vorhabens als eher hinderlich zu betrachten. Glauben Sie nicht alles, was man Ihnen aufschwatzen möchte. Denn für den Bau einer Hundehütte braucht es kein erdbebensicheres Fundament, noch gibt es dafür einen Landesbeitrag. Der grassierende Priestermangel führt dazu, dass immer mehr Laien Aufgaben in der Kirche übernehmen müssen. Auch Sie sollten, als gebildete Person, eine solche Tätigkeit ins Auge fassen. Sie bringen eine Menge guter Voraussetzungen dafür mit.

Schütze

23.11. – 21.12.

Waage

24.09. – 23.10.

Sie sind es gewohnt. Und Sie können es nicht lassen! Und Recht haben Sie! Dem angeborenen Jagdinstinkt muss man Folge leisten, um nicht unter Entzug gesundheitliche Schäden zu erleiden. Dennoch, zum Fensterlen sollten Sie in Ihrem Alter die bisher verwendete ausgemusterte alte Holzfeuerwehrleiter in die Ecke stellen und durch eine leichte Alu-Leiter ersetzen. Es besteht akute Absturzgefahr. Diese Gefahr besteht in Ihrem beruflichen Leben gottlob nicht. Der Karrierewind bläst nämlich volle Kraft voraus in Ihre Segel. Es hängt nur von Ihnen ab, ob Sie die Segel richtig oder falsch setzen.

Skorpion

24.10. – 22.11.

Als hoffnungsloser Opportunist sehen Sie die Dinge nicht so, wie sie sind, sondern so, wie Sie sie gerne sehen möchten. Dies entspricht durchaus einer positiven Einstellung – nur, es ist auch eine hoffnungslose Träumerei. Seien Sie vorsichtig und begegnen Sie Ihren Mitmenschen mit einem gehörigen Maß an Misstrauen! Hinter Ihrem Rücken plant man nichts Gutes. In der Ausführung Ihrer Tagesaufgaben sollten Sie heuer versuchen, mehr Sorgfalt und Konzentration an den Tag zu legen. Es passieren Ihnen zu viele Fehler, die nur auf mangelnde Genauigkeit zurückzuführen sind. Sie können mehr!

Auf dem Parkplatz des Eurospar zeigt sich, dass Gendern und Gleichberechtigung immer mehr Fortschritte machen: Auf den für Schwangere vorgesehenen Parkplätzen sieht man immer öfter Männer aus ihren Fahrzeugen steigen. Auch Sie zählen dazu! Und Frauen über fünfzig sehen wohl selten Mutterfreuden entgegen. Ihre Energie nützen Sie vorwiegend für sportliche Freizeitbetätigung. Sie sollten langsam daran denken, auch der beruflichen Tätigkeit einen Teil Ihrer Pferdestärken Teil werden zu lassen. Auch wenn Sie es nicht glauben: Sie stehen unter Beobachtung!

21.01. – 19.02.

Im Umgang mit Ihren Mitmenschen sind Sie alles eher als zimperlich. „Me first!“ haben Sie sich von einem bekannten US-amerikanischen Autisten abgeschaut. Sollte man Sie einmal wegen Ihres Wesens in einen Raubtierkäfig sperren, müsste man wohl nachher zur Rettung der Tiere den Rettungsdienst rufen. Zur Beruhigung Ihres oft aufbrausenden Gemüts sollten Sie regelmäßig Baldriantropfen zu sich nehmen. Sie sind rezeptfrei in jeder Apotheke erhältlich. Als Bekenner des Narzissmus wollen Sie immer im Rampenlicht stehen, auffallen. Dabei verletzen Sie oft die Gefühle Ihrer Mitmenschen, die Ihre von Ihnen beanspruchten Sonderrechte nicht akzeptieren wollen

Steinbock

22.12. – 20.01. Wassermann

Durst ist eine Sache – ihn zu tilgen, eine andere. Nur haben Sie ein Problem mit der Dauer der Tilgung. Auch in diesem Jahr werden Sie deswegen des Öfteren am nächsten Morgen speiübel erwachen. Zum häufig notwendig werdenden Auffüllen des Speib-Tatels empfiehlt sich Treibsand aus dem nunmehr ausgeweiteten Bachbett des Fernerbaches im Bereich Stange/ Mareit. Venus in Ihrem Sternzeichen verleitet zu starker, oft unvorsichtiger Aufgeschlossenheit dem anderen Geschlecht gegenüber. Das kann zu komplizierten und unliebsamen Verzwickungen führen.

Fische

20.02. – 20.03.

Sie sollten sich, zur Absicherung der Zukunft, ein zweites Standbein zulegen. Denn wenn man, wie Sie, hauptberuflich nur schön ist, dann könnte dies längerfristig zu wenig sein. Wenn Sie endlich den Bedarf erkennen, wird Ihnen die Erreichung dieses Zieles nicht allzu schwer fallen. Trauen Sie sich einfach zu, scheinbar Unmögliches zu schaffen. Ihre nach wie vor gesunde Konstitution wird Sie dabei unterstützen. Auch könnten Sie einen Gedanken daran verlieren, wie Sie im Neuen Jahr die Aufnahme von Kalorien und Promille reduzieren könnten.

Sterzing

222 Einsätze geleistet

Ende Jänner hielt die Freiwillige Feuerwehr Sterzing ihre Jahres versammlung im Sporthotel „Zoll“ ab. Kommandant Peter Kahn begrüßte die anwesen den Feuerwehrkameraden so wie zahlreiche Ehrengäste und blickte in seinen einleitenden Worten auf ein besonders an spruchsvolles Arbeitsjahr zu rück. Trotz mehrerer personel ler Veränderungen und neuer Führungsaufgaben innerhalb der Wehr seien die vielfältigen Herausforderungen sehr gut be wältigt worden.

Zu Beginn der Versammlung wurde in einer Gedenkminute des im Vorjahr verstorbenen Kameraden Hubert Potauner gedacht. Anschließend trug Schriftführer

Max Heidegger den Tätigkeitsbericht vor. Im Einsatzjahr 2025 rückte die Feuerwehr Sterzing zu insgesamt 18 Brandeinsätzen und 204 technischen Einsätzen aus. Dabei leisteten 1.399 Feuer-

Im Rahmen der Versammlung wurden auch Ehrungen vorgenommen. Paolo Modena und Thomas Strickner haben den Wissentest in Gold mit Erfolg bestanden und erhielten ein Diplom. Für 15 Jahre Dienst erhielten Moritz Eisendle, Manuel Girtler, Peter Kahn und Michael Larch das Verdienstkreuz in Bronze. Manuel Gschnitzer, der das Feuerwehrheim das ganze Jahr über in Schuss hält, erhielt ein Präsent, genauso wie die Wirtsleute vom Hotel „Zoll“.

wehrkräfte rund 1.966 Einsatzstunden. Zusätzlich wurden 37 Brandverhütungsdienste durchgeführt, die weitere 1.202 Stunden in Anspruch nahmen. Auch der Bereich Ausbildung nahm einen hohen Stellenwert ein. Bei insgesamt 46 Proben und Kursen – darunter 20 Übungen, vier Atemschutzübungen, drei Maschinistenübungen sowie 19 Lehrgänge an der Landesfeuerwehrschule in Vilpian – wurden von 976 Feuerwehrkräften insgesamt 2.404 Stunden aufgewendet.

Ein besonderer Schwerpunkt des Jahres lag auf den Feierlichkeiten zum 150-jährigen Bestehen der Freiwilligen Feuerwehr Sterzing, das im Juli mit einem großen Fest begangen wurde. Beim „Helfergrillen“ im Derby-Garten dankte die Wehr allen freiwilligen Helfern für ihre Unterstützung. Darüber hinaus beteiligte sich die Feuerwehr wie gewohnt an kirchlichen und gesellschaftlichen Anlässen, darunter die Florianifeier, die Fronleichnamsprozession, der Wipptaler Radtag sowie die „Prozession gegen Feuergefahr“

am Erntedankfest. Das Friedenslicht wurde traditionell in Telfs abgeholt und an die Bevölkerung verteilt, während zum Jahresende erneut die Bürgerkapelle terzing beim traditionellen Silvestergruß begleitet wurde. Nach dem Kassabericht, der von Kassier Walter Gögl vorgetragen wurde, folgte der Bericht der Jugendfeuerwehr, vorgestellt von Thomas Strickner und Paolo Modena. Die Jugendgruppe, die vor 30 Jahren von Peter Heidegger und Peter Volgger gegründet wurde und derzeit von Alex Rizzi, Katharina Steiger, Sebastian Origo und Luis Plank betreut wird, blickte auf ein aktives Jahr zurück. Neben der Teilnahme an Leistungs- und Vorbereitungswettbewerben sowie am Wissenstest fanden insgesamt 40 Proben statt, bei denen 1.080 Stunden geleistet wurden. Ein Höhepunkt war die Austragung einer Etappe des Südtirol Cups der Feuerwehrjugend im August in Sterzing. In den Grußworten unterstrichen die Ehrengäste die große Bedeutung der Freiwilligen Feuerwehr für die Stadt Sterzing und dankten allen Mitgliedern für ihren ehrenamtlichen Einsatz. Verbunden damit war der Wunsch, dass alle Kameraden nach Proben und Einsätzen stets gesund zu ihren Familien zurückkehren mögen. Der aktuelle Mitgliederstand der Freiwilligen Feuerwehr Sterzing umfasst 60 aktive Mitglieder, neun Ehrenmitglieder, 14 Mitglieder außer Dienst, sechs Förderer sowie 18 Mitglieder der Jugendfeuerwehr.

bar

(v. l.) Bürgermeister Peter Volgger, die Geehrten Peter Kahn, Manuel Girtler, Moritz Eisendle und Michael Larch sowie Kommandant-Stellvertreter Christoph Gschnitzer
(v. l.) Peter Heidegger, Bezirksjugendreferent Thomas Wurzer, Bürgermeister Peter Volgger, Paolo Modena und Thomas Strickner sowie Kommandant Peter Kahn und sein Stellvertreter Christoph Gschnitzer

Ratschings

Ruhiges, aber arbeitsintensives Jahr

Mitte Jänner hielt die Freiwillige Feuerwehr Ratschings im Vereinshaus von Jaufental ihre 71. Jahresversammlung ab. Kommandant Christoph Siller konnte dazu zahlreiche Feuerwehrkame raden und Ehrengäste begrüßen.

Zu Beginn der Versammlung wurde in einer Ge denkminute des im Jahr 2025 verstorbenen Ka meraden Franz Kotter vom Zug Gasteig gedacht. Anschließend wurde auf das Einsatzjahr 2025 zurückgeblickt, das mit insgesamt 57 Einsätzen vergleichsweise ruhig war: Die Wehr leistete vier kleinere Brandeinsätze sowie 53 technische Einsätze. Ein besonderer Schwerpunkt lag auf den Unwettereinsätzen Ende Juni, bei denen es infolge starker Niederschläge zu Überflutungen in mehreren Ortsteilen kam. Dabei unterstützte die Feuerwehr Ratschings auch benachbarte Wehren. Insgesamt wurden bei Einsätzen 616 Stunden geleistet. Hinzu kamen 954 Stunden bei Brandschutz- und Ordnungsdiensten. Ein wesentlicher Pfeiler der Tätigkeit blieb auch im vergangenen Jahr die Ausbildung. Insgesamt wurden 57 Übungen abgehalten, darunter auch Gemeinschaftsübungen der einzelnen Züge sowie Übungen mit anderen Feuerwehren und Rettungsorganisationen. Dafür wurden 1.447 Stunden aufgewendet. Zudem besuchten 21 Feuerwehrmitglieder 15 Lehrgänge an der Landesfeuerwehrschule in Vilpian und investierten weitere 498 Stunden in ihre Aus- und Weiterbildung. In Summe erbrachte die Freiwillige Feuerwehr Ratschings im Jahr 2025 mehr als 3.500 ehrenamtliche Stunden für die Allgemeinheit. Mehrere junge Kameraden wurden feierlich in den aktiven Dienst aufgenommen. Angelobt wurden Hannes Larch, Mathias Larch und Niko Augschöll (alle Löschzug Mareit) sowie Thomas Bacher (Löschzug Stange); außerdem wurden Christian Staudacher (Zug Jaufental) und Urban

Stocksieg für Wiesen

Den Mitgliedern der Jugendfeuerwehr Sara Fre ner, Miriam Gschliesser, Jasmin Schuster, Philipp Girtler, Armin Siller, Matthias Schölzhorn und Ju lian Gschliesser wurde das Leistungsabzeichen in Gold überreicht. Mit dem Verdienstkreuz in Bron ze wurden Joachim Fliri, Benjamin Gschnitzer und Martin Keim geehrt, mit dem Verdienstkreuz in Silber Roland Eisendle, Michael Volgger, Peter Schwazer, Hannes Heel, Arnold Plattner, Christian Prechtl, Sebastian Staudacher und Werner Vanzetta sowie mit dem Verdienstkreuz in Gold Thomas Kinzner, Lorenz Staudacher, Andreas Gschnitzer und Christian Gschnitzer. Paul Häusler und Klaus Gschnitzer wurden aus dem aktiven Dienst verabschiedet und für ihren langjährigen Einsatz gewürdigt.

In den Grußworten betonten Bürgermeister Sebastian Helfer sowie die anwesenden Bezirksfunktionäre die große Bedeutung der Freiwilligen Feuerwehr Ratschings für die Sicherheit und den Zusammenhalt in der Gemeinde. Sie dankten allen Mitgliedern für ihre Einsatzbereitschaft, ihren Ausbildungsfleiß und ihr Engagement über das gesamte Jahr hinweg.

Insgesamt zählt die Wehr derzeit 121 aktive Feuerwehrmitglieder, die in den vier Löschzügen ihren Dienst versehen. Dazu kommen 13 unterstützende Mitglieder sowie 17 Kameraden außer Dienst. Ein wichtiger Bestandteil ist die Jugendfeuerwehr mit 24 Mitgliedern. Darüber hinaus gehören der Wehr ein Ehrenmitglied und ein Fördermitglied sowie 14 Paten an.

bar

Wipptaler Feuerwehren teil. Das Turnier hat in diesem Jahr die Freiwillife Feuerwehr Mauls auf dem örtlichen Eisplatz ausgetragen.

Mit vollem Einsatz jagten alle Mannschaften mit ihren Stöcken Keilen und Punkten hinterher. Die Wehr Wiesen traf präzise und holte sich den Gesamtsieg. Platz 2 ging an Mauls, Platz 3 an Ratschings. Am Start waren auch der Bezirksfeuerwehrverband sowie eine Bürgermeistergruppe.

Neben sportlichem Ehrgeiz standen vor allem der Zusammenhalt und kameradschaftliche Austausch zwischen den Feuerwehren im Mittelpunkt. Ein großer Dank erging an alle Unterstützer, Teilnehmer und Helfer, die zum guten Gelingen des Turniers beigetragen haben.

Engagierte

Ortsobleute geehrt

Annelies Rainer, ehemalige HGVOrtsobfrau von

Im Dezember hielt der Hoteliersund Gastwirteverband (HGV) Bezirk Eisacktal in der Hofburg in Brixen seine Jahresversammlung ab. Obmann Helmut Tauber blickte auf ein herausforderndes Jahr 2025 mit fortschreitender Digitalisierung, Internationalisierung und verändertem Buchungsverhalten der Gäste zurück. Laut HGV-Präsident Klaus Berger werde in vielen Bereichen der Nutzen des Tourismus zu wenig wahrgenommen. Besonders in Dörfern und Fraktionen müsse die Wirtschaftlichkeit kleiner Gastbetriebe gesichert werden, um sie als soziale Treffpunkte zu erhalten. Neun Ortsobleute, die bei den Ortswahlen nicht mehr für diese Funktion kandidiert haben, erhielten als Dank für ihren wertvollen Einsatz eine Urkunde und ein Präsent. Unter den Geehrten waren auch Philipp Obermüller, Ortsobmann von Sterzing (2021 – 2025), und Annelies Rainer, Ortsobfrau von Ratschings (2013 – 2025).

(v. l.) Bezirksfeuerwehrpräsident-Stellvertreter Christoph Siller, Kommandant-Stellvertreter Günter Volgger, die Geehrten Tobias Wurzer, Thomas Rainer, Martin Klotz, Gabriel Rainer und Matthias Wurzer sowie Kommandant Thomas Klotz und Bürgermeister Sebastian Helfer

Die Freiwillige Feuerwehr Ridnaun hielt Anfang Jänner ihre 56. Jahresversammlung ab. Kommandant Thomas Klotz konnte neben zahlreichen Feuerwehrmitgliedern auch Vertreter der Gemeinde, der Bezirksfeuerwehr sowie Ehrengäste begrüßen.

Zu Beginn der Versammlung wurde in einer Gedenkminute der im Jahr 2025 verstorbenen Kameraden Peter Braunhofer, Johann Sparber, Josef Inderst und Anton Volgger gedacht. Anschließend folgte die Verlesung des Tätigkeitsund Kassaberichts. Der Kassabericht, vorgetragen von Kassier Hansjörg Nagele, wurde von der Versammlung einstimmig genehmigt. In seinem Bericht blickte Kommandant Klotz auf ein insgesamt relativ ruhiges Jahr zurück, das jedoch durch die schweren Unwetterereignisse Ende Juni geprägt war. Rund die Hälfte der insgesamt 31 Einsätze entfiel auf diese Naturereignisse. Insgesamt wurden zwei Brandeinsätze und 29 technische Einsätze bewältigt.

„Die in den vergangenen Jahren getätigten Investitionen in leistungsstarke Pumpen haben sich bei der Unwetterbekämpfung bewährt“, betonte Klotz.

Ein Schwerpunkt lag auf der Aus- und Weiterbildung der Mitglieder. Die Kurse an der Lan-

desfeuerwehrschule in Vilpian wurden rege besucht, während bei den internen Proben noch Verbesserungspotential gesehen wird. Im Bereich der Ausrüstung informierte Kommandant Klotz darüber, dass ein neues Notstromaggregat künftig beim Zug Stange stationiert wird und bei Bedarf jederzeit auch für die Ridnauner Wehr zur Verfügung steht. Für das Jahr 2026 sind der Ausbau des Waldbrandanhängers sowie der Austausch eines Einsatzfahrzeuges geplant. Zudem soll, wie bei jeder Feuerwehrhalle im Land, auch bei der Ridnauner Feuerwehrhalle ein Notfalltaster für die Bevölkerung angebracht werden. Ehrungen erhielten Thomas Rainer, Martin Klotz, Gabriel Rainer und Matthias Wurzer für 25 Jahre (Verdienstkreuz in Silber) sowie Tobias Wurzer für 15 Jahre (Verdienstkreuz in Bronze). Angelobt wurde Simon Rainer. In seiner Ansprache würdigte Bürgermeister Sebastian Helfer die langjährige ehrenamtliche Tätigkeit der Feuerwehrmitglieder und bezeichnete die Wehr als unverzichtbaren Bestandteil der Dorfgemeinschaft. bar

HGV
Ratschings
Ridnaun

Die Freiwillige Feuerwehr Thuins hielt Anfang Jänner ihre Jahresversammlung ab und blickte dabei auf ein vielseitiges Jahr 2025 zurück.

Im vergangenen Jahr wurde die Feuerwehr Thuins um Kommandant Hubert Strickner zu insgesamt 15 Einsätzen alarmiert. Das Einsatzspektrum reichte von technischen Hilfeleistungen wie Türöffnungen, Straßenreinigungen und Fahrzeugbergungen bis hin zu Brandeinsätzen und wetterbedingten Schadenslagen. Besonders fordernd waren mehrere Einsätze im Zusammenhang mit starken Unwettern, bei denen überflutete Keller und Wohnungen ausgepumpt sowie gefährdete Bereiche überwacht werden mussten. Auch bei Verkehrsunfällen, der Unterstützung des Rettungsdienstes sowie bei der Bergung von Fahrzeugen war die Wehr im Einsatz. Insgesamt wurden im Jahr 2025 rund 202 Einsatzstunden geleistet. Ein weiterer Schwerpunkt lag auf Ausbildung und Übungen. Besonderes Augenmerk wurde dabei auf Drohneneinsätze gelegt. Neben lokalen Übungen nahmen einige Wehrleute auch an einer landesweiten Drohnenübung im Naturpark Fanes-

Sterzing 3.000 Euro an Kinderkrebshilfe übergeben

Sennes-Prags teil, bei der die Zusammenarbeit zwischen Drohneneinheiten und Suchtrupps intensiv trainiert wurde. Für Lehrgänge an der Landesfeuerwehrschule in Vilpian wurden insgesamt knapp 480 Stunden aufgewendet.

Neben dem Einsatz- und Ausbildungsdienst engagierte sich die Wehr auch im gesellschaftlichen Leben. Rund 188 Stunden entfielen auf Ordnungsdienste. Darüber hinaus nahm die Wehr an kirchlichen Prozessionen, Beerdigungen sowie an verschiedenen Veranstaltungen und Jubiläen teil.

Die Freiwillige Feuerwehr Thuins zählt derzeit 26 aktive Mitglieder, zwei Mitglieder außer Dienst sowie vier Ehrenmitglieder. Angelobt wurde Carolina Maria Hofer.

In den Grußworten wurde die Bedeutung der Feuerwehr für die Sicherheit und den Zusammenhalt der Dorfgemeinschaft hervorgehoben. Ein besonderer Dank galt allen Feuerwehrmitgliedern für ihren ehrenamtlichen Einsatz sowie deren Familien für die notwendige Unterstützung. bar

Kinderkrebshilfe „Peter Pan“ gesammelt. Vor kurzem konnte der stolze Betrag von 3.000 Euro offiziell übergeben werden. Die Spendenübergabe erfolgte an Präsident Dr. Michael Mayr.

An der Übergabe nahmen Günter Volgger, Hannes Kahn, Dr. Michael Mayr und Florian Frick teil. Die Dienstagsrunde freut sich, mit dieser Spende einen Beitrag zur wichtigen Arbeit von „Peter Pan“ leisten zu können und bedankt sich bei allen Mitgliedern und Unterstützern für ihr Engagement.

Pf

itsch

Wattkönige gekürt

Vor kurzem fand im Gasthof „Alpenrose“ in Pfitsch ein weiteres Vorausscheidungsturnier des landesweiten Wattturniers „Südtiroler Wattkönig“ statt. Hubert Unterhuber aus Terenten und Günther Leitner aus Obervintl konn ten das Turnier für sich entscheiden und sicherten sich somit die begehrten Finalkarten. Das Finale des „Südtiroler Wattkönigs“ findet am 9. Mai in der SpezialbierBrauerei Forst statt.

Im Bild (v. l.) Hubert Unterhuber, Tamara Baur, Paul Hofer und Günther Leitner.

Whats Upp?! im Wipptol

Il 31 maggio 2025, il Servizio Giovani Wipptal, detto anche „Jugenddienst Wipptal“, ha partecipato a un torneo organizzato dal Servizio Giovani del distretto Bolzano-Campagna, ovvero il „Jugenddienst Bozen-Land“. All’evento hanno preso parte complessivamente 19 squadre, formate dai diversi Servizi Giovani dell’Alto Adige.

Unserer Mannschaft gelang es, alle Spiele, die sich über den gesamten Tag erstreckten, für sich zu entscheiden, und den Turniersieg zu erringen. Neben einem Pokal, einigen Sachpreisen und – viel wichtiger – einer tol

Ein unvergesslicher Tag – una vera avventura!

len Erfahrung bzw. einem coolen Erlebnis haben wir zudem den Besuch eines SerieA-Spiels gewonnen. Gemeinsam haben wir uns für die Partie Inter gegen Bologna am 4. Jänner in Mailand im San Siro Stadion entschieden.

Nessuno di noi era mai stato allo stadio Giuseppe Meazza, conosciuto anche come San Siro. Tutti eravamo un po’ agitati prima della partita. Quando poi siamo entrati in questo stadio gigantesco, le emozioni hanno preso il sopravvento: più di 76 mila persone erano presenti e creavano un’atmos-

fera davvero magica.

Inter gewann die Partie verdient mit 3:1 und zeigte über das gesamte Spiel hinweg eine klare Überlegenheit gegenüber Bologna. Das Ergebnis war uns jedoch nicht ganz so wichtig.

La cosa più importante è stata condividere insieme una giornata indimenticabile, piena di emozioni, momenti diversi e tanto divertimento. L’intera gita si è trasformata in una vera avventura, che resterà a lungo nei nostri ricordi.

munikation“ Theresa Leitner, dass die Raiffeisenkasse das Oberschulzentrum auch in Zukunft weiterhin tatkräftig unterstützen wird. Die Zusammenarbeit zwischen der Raiffeisenkasse und dem Oberschulzentrum Sterzing beruht seit vielen Jahren auf drei Säulen. Zum einen nutzt die Schule die Expertise der Raiffeisenkasse

sonders leistungsbereite Schüler eine Anerkennung erhalten. Schließlich unterstützt die Raiffeisenkasse Wipptal auch den Förderverein des Sportgymnasiums Sterzing, der dadurch zusammen mit den übrigen Fördermitteln dazu beitragen kann, dass sich die sportlichen Talente bestmöglich entfalten können.

Pubertät und Autismus

Der im Sozialsprengel Wipptal angesiedelte Sozialfachbereich „Autismus Wipptal“ veranstaltete unlängst eine Fortbildung über „Pubertät und Autismus“. Kathrine Rydberg, Leiterin der Tagesförderstätte Mosaic in Meran, gab wertvolle Einblicke in die Entwicklung während der Pubertät sowie in die Besonderheiten des Autismus. Neben praktischen Beispielen lag der Schwerpunkt auf der Elternarbeit. An der Fortbildung nahmen Mitarbeitende des Sozialfachbereichs Autismus, der Sozialgenossenschaft EOS im Wipptal und Pustertal, die Schulsozialpädagogin des Oberschulzentrums Sterzing sowie Mitarbeitende des Sozialzentrums Wipptal „Fugger“ teil.

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Theresa Leitner, Markus Spreng und Martin Leitner

Kinderseite

Fülle die Lücken anhand der Hinweise unten aus!

Pssst, es gibt ein Lösungswort!

Suche die 12 Februarwörter!

Kleine Geste – große Botschaft

Im Rahmen der Erstkommunionvorbereitungen wurde u. a. das Thema „Teilen“ zu einem zentralen Punkt. Schnell war klar, dass auch mit kleinen Gesten Großes bewirkt werden kann.

Unter dem Motto „Es gibt nichts Gutes, außer man tut es“ beschlossen die Erstkommunikanten gemeinsam mit ihren Eltern, auch nach der Erstkommunion etwas Gutes für Bedürftige zu tun. Mitte Dezember war es dann so weit: Die Kinder beteiligten sich unter der Leitung von

Christine Marsoner und mit Begleitung der Familienmusik Pichler mit Begeisterung an der Gestaltung und musikalischen Umrahmung der Messfeier. Anschließend wurden verschiedene Kuchen gegen eine freiwillige Spende angeboten. Dabei konnten über 600 Euro gesammelt

Was mit den Spenden geschehen sollte, war klar: Menschen, denen es nicht so gut geht, ein Stückchen weiter zu helfen – und das am besten vor Ort. Daher wurden von den Kindern unter der Anleitung von Lucia Arnese am 23. Dezember – pünktlich vor Weihnachten – sage und schreibe sechs volle Einkaufswagen gefüllt mit Lebensmitteln zum Infopoint Caritas transportiert und dort von freiwilligen Helfern an bedürftige Familien im Bezirk verteilt. Ein herzlicher Dank gebührt den Spendern, dem Team des Infopoint Caritas, den Eltern für die tatkräftige Unterstützung und den motivierten Erstkommunikanten, die das tolle Projekt getragen haben.

Freienfeld Hilfe für Menschen in Not

Telfes

Grundschüler sammeln für Flüchtlingskinder

Die Adventszeit ist eine Zeit des Teilens und Helfens. Das bewiesen die Schüler der Grundschule Telfes mit einer besonderen Spendenaktion für die Hilfsorganisation „Helfen ohne Grenzen“.

Alles begann mit einer Idee von Alexander aus der 5. Klasse. Er wollte Kindern helfen, die in schwierigen Lebenssituationen sind. Gemeinsam mit zwei Mitschü lerinnen entwarf er bunte Flyer, um die Aktion bekannt zu machen, und stellte eine Spendenbox in der Schule auf. Um möglichst vie le Spenden zu sammeln, motivier te Alexander seine Mitschüler, zu Hause kleine Arbeiten zu übernehmen, etwa den Tisch decken oder den Müll hinausbringen. Das verdiente Geld konnten die Kinder in die Spendenbox einwerfen. Am Ende der Adventszeit war die Überraschung

groß: Rund 800 Euro kamen zusammen. Mit diesem Geld können zehn burmesische Flüchtlingskinder in Thailand ein ganzes Schuljahr lang zur Schule gehen. Sie bekommen sogar Verpflegung und eine Schuluniform.

Die Kinder der Grundschule Telfes sind stolz auf ihre Aktion. Sie haben gezeigt, dass man gemeinsam viel erreichen kann. Alexander und seine Mitschüler hoffen, dass auch in Zukunft viele Menschen helfen, denn teilen macht glücklich.

Bis zum dritten Adventsonntag zogen 16 Kinder der Grundschule Stilfes als Herbergsinger durch Egg, Niederried, Pfulters und Stilfes. Die dabei gesammelten 3.170 Euro kamen den hinterbliebenen Familien von Stephan Rainer und Mirko Lobis zugute.

Sterzing feiert Fasching

Am 17. Februar laden die Tourismusgenossenschaft Sterzing Pfitsch Freienfeld, die Gemeinde Sterzing und das Eltern-KindZentrum (Elki) alle kleinen und großen Narren zum bunten Faschingsumzug durch die Stadt. Der Zug startet um 14.00 Uhr am Nordparkplatz und wird von der Jugendkapelle musikalisch begleitet. Anschließend steigt am Stadtplatz eine große Kinderparty mit DJ Festini. Maskierte Kinder erhalten Tee und Faschingskrapfen.

Sterzing

Gossensaß

Berufe praxisnah erleben

Interessantes über die Berufe im Handwerk und Gastgewerbe erfuhren vor kurzem die Schüler der 2. Klassen der Mittelschule Gossensaß im Rahmen der Berufsinf ormationskampagne der Junghandw erker im lvh und der Hoteliers- und Gastwirtejugend (HGJ).

Der Koordinator der Junghandwerker im lvh Elias Priller informierte die Schüler in einem interaktiven Vortrag über die Welt der praktischen Berufe. Aus den zahlreichen Ausbildungswe-

gen und Karrieremöglichkeiten ergeben sich verschiedenste, spannende Berufs möglichkeiten im Handwerk.

„Es ist wichtig, dass die Schüler frühzeitig über die vielen unterschied lichen Berufe, die das Handwerk und das Gastgewerbe bieten, informiert werden. Nur dann können sie sich für die richtige Ausbildung entscheiden“, so die Obfrau der Junghandwerker im lvh Priska Reichhalter und HGJ-Obmann Daniel Schölzhorn.

Wiesen 40

Jahre Einsatz für Familien

Zweigstellenleiterin Sandra

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überreichte jenen Wiesner Familien,

Vor 40 Jahren haben sich in Wiesen engagierte Frauen und Männer zusammengetan, um sich für Familien einzusetzen, Veranstaltungen für sie zu organisieren und ihre Interessen zu vertreten. Sie gründeten die Zweigstelle Wiesen des Katholischen Familienverbandes und legten damit den Grundstein für ein vielfältiges Angebot für die Dorfgemeinschaft, das bis heute besteht. Diesen Geburtstag hat der KFS vor kurzem gefeiert. KFS-Vizepräsidentin Angelika Mitterrutzner überbrachte die Glückwünsche der Landesleitung und der KFS-Geschäftsstelle. Pfarrer Walter Prast dankte dem Familienverband Wiesen dafür, dass er sich mit vielen Aktionen immer auch in die Weitergabe des Glaubens an die Kinder und Familien eingebracht habe. Bürgermeister Stefan Gufler lobte ihn für den Einsatz für die Dorfgemeinschaft in all den Jahrzehnten. Zweigstellenleiterin Sandra Leopardi dankte den aktuellen und früheren KFS-Ausschussmitgliedern und überreichte

jenen Wiesner Familien, die am längsten Mitglieder des KFS sind, ein Zeichen der Anerkennung. Der Kinder- und der Familienchor unter der Leitung von Susanne Bacher umrahmten die Jubiläumsfeier musikalisch. Im Anschluss daran klang der Nachmittag bei einem gemütlichen Umtrunk aus. Die Tätigkeiten des Katholischen Familienverbands Wiesen sind seit jeher so bunt, wie es die Familien sind. Die Ehrenamtlichen haben im Laufe der Jahre zahlreiche Vorträge, Workshops und Kurse für Erwachsene und Kinder organisiert, und zwar zu verschiedensten Themen – von Kochkursen über Sportangebote bis hin zu Bastelnachmittagen. Zu den Fixpunkten im Jahresprogramm gehört der Adventskranzverkauf für einen guten Zweck. Auch 2025 haben die Ausschussmitglieder gemeinsam mit einigen Frauen aus dem Dorf mehr als 50 Adventkränze gewunden und dekoriert. Der gesamte Erlös wurde an bedürftige Kinder und Familien im Land gespendet.

© HGJ
Leopardi (l.)
die am längsten Mitglieder des KFS sind, ein Zeichen des Dankes.

Wipptal

Der Sozialdienst der Bezirksgemeinschaft hatte das Jahr 2025 unter das Motto „Jahr der Freiwilligen“ gestellt, um die wertvolle Arbeit der ehrenamtlich Tätigen im Sozialdienst zu würdigen und sichtbar zu machen. Den Abschluss bildete eine Feier mit den Freiwilligen als Ehrengästen.

Bezirkspräsident Martin Alber dankte den Freiwilligen für ihren unverzichtbaren Beitrag. „Ihr unterstützt unsere sozialen Fachkräfte und bereichert die Gemeinschaft. Euer Engagement ist von unschätzbarem Wert für die Gesellschaft“, so Alber. Die Freiwilligen schenken den begleiteten Menschen Zeit, Aufmerksamkeit und Nähe. Sie sind oft die Verbindung zur Außenwelt, geben Orientierung und Halt – besonders jenen, die wenig Unterstützung im eigenen Umfeld haben. „Es ist unser Ziel , euch persönlich und als Gemeinschaft zu stärken und euren solidarischen Einsatz sichtbar zu machen“, betonte auch Direktorin Brigitte Mayr.

Die Ideen für das Jahresprogramm wurden gemeinsam mit Freiwilligen, sozialen Fachkräften und Netzwerkpartnern

gesammelt und im Laufe des Jahres umgesetzt: Fahrsicherheitstraining, Erste-Hilfe-Kurs, Wanderung mit Marende, Supervision bei Bedarf sowie ein regelmäßiger gemütlicher Austausch. Für den Dienst „Essen auf Rädern“ wurden Westen mit eigenem Logo angekauft.

Die Zahl der Freiwilligen ist von 34 (Jahr 2024) auf 50 (Jahr 2025) angewachsen. „Das stimmt zuversichtlich, braucht es doch insbesondere für den Dienst ‚Essen auf Rädern‘ noch weitere sozial engagierte Personen“, so Mayr.

Die Direktorin dankte auch allen Mitarbeitern, insbesondere der Betreuungsdienstleiterin des Ambulanten Betreuungsdienstes Maria Magdalena Jaist, Margareth Larch, Freizeitgestalterin im Seniorenwohnheim Wipptal, und der Freiwilligenkoordinatorin des Sozialdienstes Claudia Zampol . Zum Abschluss erhielten die Freiwilligen als Zeichen der Wertschätzung ein Präsent. Interessierte, die sich ehrenamtlich engagieren möchten, können sich beim Sozialdienst der Bezirksgemeinschaft (E-Mail claudia.zampol@wipptal.org, Tel. 0472 726406) melden.

Acht neue Ministranten

Am vierten Adventsonntag nahm die Pfarrei Maria Trens acht Kinder in den Dienst am Altar auf. Pia, Theresa, Charlotte, Frieda, Jannik, Felix, Johannes und Elia erhielten bei der Messfeier von P. Vincent den göttlichen Segen und freuten sich, nach einer intensiven Probenzeit nun offiziell zur Ministrantenschar zu gehören.

Zu diesem Anlass wurde auch jenen Ministranten gedankt, die bereits jahrelang ihren Dienst mit Fleiß und Freude ausüben und dadurch junges Leben in die Kirche bringen. Ein

Vergelt’s Gott ging auch an die Familien für die Bereitschaft,

ihre Kinder auf diesem Weg zu unterstützen und ihnen dadurch die Möglichkeit zu geben, den christlichen Glauben näher zu erfahren.

Franzensfeste

Zeitgeschichtemuseum lässt auf sich warten

Drei Fragen an Direktor Emanuel Valentin

Erker: Im Jänner 2023 haben wir in unserer Zeitschrift ein erstes Konzept für eine neue Dauerausstellung zur Südtiroler Zeitgeschichte der vergangenen 200 Jahre in der Festung Franzensfeste vorgestellt. Wie weit sind die entsprechenden Arbeiten vorangeschritten?

Emanuel Valentin: Am 26. September 2023 hat die Landesregierung das Raumprogramm und die Finanzierung dieses Ausstellungsprojektes genehmigt. Diesen Beschluss mussten wir abwarten, um die Arbeiten konkret beginnen und erste Aufträge vergeben zu können. Seitdem hat sich eine interdisziplinäre Arbeitsgruppe aus Geschichtswissenschaftlern, Ethnologen und Museologen – aufbauend auf dem bereits bestehenden Grobkonzept – intensiv mit dem inhaltlichen Feinschliff der Ausstellung beschäftigt, die einzelnen Themen definiert, die in der Ausstellung abgedeckt werden sollen, und zu diesen recherchiert. Aus dieser wissenschaftlichen Vorarbeit wird im weiteren Verlauf in enger Zusammenarbeit mit den Ausstellungsgestaltern die eigentliche Ausstellung entstehen. Im Oktober gab es eine europäische Ausschreibung, um für dieses Projekt ein ge-

eignetes, hochkarätiges Gestaltungsbüro zu finden. Diese Ausschreibung wäre schon viel früher geplant gewesen, doch die No vellierung des Vergabekodex hat erst entsprechende Anpas sungen des Südtiroler Vergabe portals nötig gemacht. Das hat unsere Planung wesentlich ver langsamt.

Zwischenzeitlich konnten aber die Projektierungsarbeiten für die außerordentliche Instand haltung der Gebäude vergeben werden, in denen die Ausstel lung und das Vermittlungsla bor geplant sind. Die Umbau- und Sanie rungsarbeiten könnten also noch während dieser Winterpause beginnen, sollte es nicht wieder zu unerwarteten Überraschungen kommen.

sodass Verzögerungen durchaus zum normalen Lauf der Dinge gezählt werden können.

Vor drei Jahren hat es geheißen, mit der Eröffnung sei 2025 zu rechnen.

(lacht) Ja, das hat es geheißen! Herbst 2025 war ein Wunschtermin, der mir seinerseits bei meinem Dienstantritt als Direktor der Franzensfeste mit auf den Weg gegeben worden ist und den ich folglich so auch an Sie weitergegeben habe. Uns ist aber bald klar geworden, dass dieser Termin ausgesprochen sportlich war, vor allem, weil nicht alle notwendigen Bedingungen gegeben waren. Erst mit dem chluss der Landesregierung und der damit einhergehenden Zusicherung der Finanzierung konnten wir mit der konkreten

en Moment waren wir vor die Tatsache gestellt, dass das Vergabeportal des ür unsere Vorhaben nicht brauchbar war und erst angepasst werden musste. Jetzt scheint es endlich so weit zu sein önnen die schon lange geplanten Vergaben angehen. Bei dermaßen komplexen Projekten ist man immer auf zahlreiche xterne Faktoren und Player angewiesen,

Emanuel Valentin ist seit November 2022 Direktor der Festung Franzensfeste

Umstände derzeit von einer Eröffnung im Herbst 2027 oder gar 2028 ausgehe. Was dürfen sich die Museumsbesucher inhaltlich vom neuen zeithistorischen Museum erwarten?

Die Arbeitsgruppe ist derzeit dabei, ihre wissenschaftliche Vorarbeit zum thematischen Feinkonzept der Ausstellung abzuschließen. In enger Zusammenarbeit mit den Gestaltern wird dann genau definiert, welche Inhalte in welcher Form inszeniert werden. Insofern kann ich diese Frage noch nicht genau beantworten.

Klar ist jedoch bereits jetzt, dass die zentralen Themen der Ausstellung solche sein werden, die mit Identität, Fremd- und Selbstbildern, mit Grenzen, Migration, Pluralismus und Zusammenleben, Landschaft, Sprache und Schule, Konflikten und Kompromissen zu tun haben. Historische Ereignisse wie der Erste und Zweite Weltkrieg, Faschismus und Nationalsozialismus werden ebenso behandelt werden wie die Bombenjahre und die Entwicklung der Autonomie. Dabei ist uns besonders wichtig, nicht bereits bestehende vergleichbare Ausstellungsprojekte zu replizieren, sondern komplementär zu diesen neue Fragen und Reflexionen anzuregen.

Interview: lg

Neuer Ausschuss gewählt

Mitte Jänner traf sich der Bildungsausschuss Sterzing mit den Vertretern der Mitgliedsvereine im Jugenddienst zur Jahresversammlung. Damit wurde die fünfjährige Tätigkeit des Ausschusses abgeschlossen. Nun übernehmen vier neue Personen diese Aufgabe.

Vorsitzende Silvia Luhn dankte allen Anwesenden für ihr Engagement im vergangenen Jahr. Durch die gute Zusammenarbeit der Vereine

jeweiligen Jahresthema umgesetzt werden. Nach der Vorstellung der Jahresprogramme der Vereine folgte ein bebilderter Rückblick auf die fünfjährige Tätigkeit des scheidenden Ausschusses. Nach einem Einarbeitungsjahr

Geschichte für alle

Bildungsvereine und Schulen können ab sofort kostenlos Vorträge beim Zentrum für Regionalgeschichte buchen. Die Inhalte stammen aus Forschungsprojekten der wissenschaftlichen Mitarbeiter und eignen sich für ein breites Publikum.

Neben zwei älteren Vorträgen zu den Themen „Der Weg der Frauen in die Moderne“ und „Gefängnisse in Tirol im 19. und 20. Jahrhundert“ gibt es sechs weitere Vorträge zu den Themen „Geschlechterordnungen in der Ständegesellschaft“, „Landstreicherei in Tirol und an den Tiroler

wurde ein Themenzyklus für die Jahre 2022 bis 2025 festgelegt, der sich an den vier Elementen orientierte und den Vereinen einen verlässlichen Rahmen bot. Zu den Themen „Aqua – fons vitae“, „Mutter Erde – Anfang und Ende von allem“, „Feuer und Flamme für …“ und „Es liegt was in der Luft“ wurden zahlreiche Veranstaltungen angeboten. Dabei wurde großer Wert auf Vielfalt gelegt: von Wanderungen für Erwachsene und Kinder über Vorträge und Workshops bis hin zu Konzerten. Musik bildete dabei stets einen Fixpunkt, u. a. mit der Jugendkapelle Sterzing, dem Frauenchor Laudamus, der Saxophonband „Absolut Sax“ sowie den Sängerknaben aus Bad Tölz. Auch Angebote für Jugendliche des Vereins LURX und des Jugenddienstes wurden unterstützt. Als sichtbares Zeichen des Themenzyklus gestalteten Jugendliche jährlich ein Graffiti in der Unterführung zur Sportzone, was auf große Zustimmung der Bevölkerung stieß. Ergänzt wurde das Programm durch thematisch passende Projekte, Filmvorführungen und gemeinsame Aktionen mit anderen Vereinen.

Künftig werden Jessica Sanfilippo, Christian Schölzhorn, Romina Keim, Werner Plank und Stephanie Amrain die Arbeit fortführen.

Kunst als Brücke

Derzeit laufen die Vorbereitungen für die zweite Fort Biennale in der Festung Franzensfeste im Sommer 2026. Das Kuratorenteam steht bereits fest: Die Kunstschaffenden Hannes Egger, Andrea Lerda und Veronika Vascotto werden die Ausstellung konzipieren und umsetzen. Die Werke befassen sich diesmal mit den Themen der Begegnung und des Zusam menhalts.

Im Fokus der von Juni bis Mitte November laufenden Ausstellung „Zusammenkommen / In-contrarsi / Coming-together“ stehen Begegnung, Austausch und Zusammenhalt in einem historisch und kulturell vielschichtigen Raum. Die Festung selbst liegt an einem Schnittpunkt von Kulturen, Sprachen und Identitäten – einem Ort, der von Migration, Mobilität und dem Aufeinandertreffen unterschiedlicher Lebensrealitäten geprägt ist.

Grenzen zwischen dem 19. und 20. Jahrhundert“, „Frauenbiografien und Straßennamen“, „Option und Absiedlung geistig und körperlich behinderter Frauen, Männer und Kinder aus Südtirol 1939 – 1945“, „Südtiroler Erinnerungskultur nach 1945“ und „Geschichte des Alpen-Adria-Raumes vom Zweiten Weltkrieg bis heute“. Nähere Informationen sind beim Zentrum für Regionalgeschichte unter office@regionalgeschichte.it erhältlich. Das Programm ist auf der Internetseite www.regionalgeschichte.it einsehbar.

Gerade vor dem Hintergrund aktueller gesellschaftlicher und politischer Debatten in Europa will die Fort Biennale 2 einen offenen Raum für Reflexion und künstlerische Auseinandersetzung schaffen. Die erste Ausgabe der Fort Biennale „Im Körper der Sprache” fand im Sommer 2024 in der Festung Franzensfeste statt. Im ZweijahresRhythmus präsentiert diese Kunstbiennale zeitgenössische Kunst zu einem Thema der Festung und ihrer künftigen Ausrichtung als museales Zentrum für die Neuere und Neueste Geschichte Südtirols.

Sterzing

Puccini’s Opera

Am 10. Februar (20.30 Uhr) zeigt „Artemis Danza“ im Stadttheater Sterzing Puccinis berühmte Opernheldinnen – Tosca, Madam Butterfly, Mimí und Turandot – in einer zeitgenössischen Tanzproduktion. Choreografin Monica Casadei erkundet ihre Stärke, Leidenschaft und Zerbrechlichkeit. Die berühmten Arien werden oft mit elektronischen Klängen ergänzt.

Anouk

Anouk, das Kin dermusical für die ganze Familie mit mitreißenden Kin derliedern von Pe ter Maffay & Freun den, gibt es am 18. Februar (15.00 Uhr) im Stadttheater zu sehen. Es erzählt von einem liebenswerten Mädchen. Da gibt es jedoch eine Sache, die sie überhaupt nicht mag: Schlafengehen! Umso erstaunter sind ihre Eltern, als Anouk plötzlich voller Vorfreude abends zu Bett geht. Was sie nicht wissen: Jede Nacht öffnet sich eine magische Tür zu einer Welt voller Fantasie und Abenteuer …

„Forum

Langer“

Uraufführung zum 80. Geburtstag von Alexander Langer

Abba im Stadttheater

Am 7. März (20.00 Uhr) schlüpfen perfekt aufeinander abgestimmte internationale Darsteller und Sänger im Stadttheater Sterzing in die Rollen von Agnetha, Anni-Frid, enny und Björn und präsentieren in einer zweistündigen Show alle legendären Abba-Hits der vergangenen 50 Jahre. „ABBA – Mamma Mia and much more“ sorgt mit Hits wie „Waterloo“, „Fernando“, „Money Money”, „Dancing Queen“, „Mamma Mia“ und vielen mehr für einen unvergesslichen Konzertabend, der das Publikum in die 1970er und 1980er Jahre zurückversetzt.

Am 22. Februar findet im Stadttheater Sterzing die Premiere des Theaterstücks „Forum Langer” statt. Die Erstaufführung findet genau am Geburtstag Alexander Langers statt, der heuer 80 Jahre alt geworden wäre.

Für das Theaterstück wurden im Vorfeld Stimmen von Schülern nach dem Vorbild des Dokumentarfilms „Gastmahl der Liebe” von Pier Paolo Pasolini gesammelt. Auf der Bühne verwebt die Schauspielerin Alice Cottifogli diese Stimmen mit Stimmen und Themen aus der Vergangenheit und der Gegenwart. Das Theater wird so zum Ort, an dem immer wieder offene Fragen aufgeworfen werden, an dem Widersprüche zu Perspektiven werden, für die es sich lohnt zu hoffen, zu leben und zusammenzuleben, das fortzusetzen, was richtig war und gut ist. Das Theaterstück ist das Ergebnis

dem „Teatro Pratiko“ (Meran) und dem „Teatro delle Albe“ von Ravenna mit „CRATere“ und „non-scuola“ und wird von Nazario Zambaldi, Alessandro Argnani und Sabina Langer kuratiert. Getragen wird das Projekt von einer engen Zusammenarbeit mit Schulen in Südtirol und darüber hinaus. In Sterzing wurde hierfür mit dem italienischen Schulzentrum „Alexander Langer“ und „Arci Vipiteno“ zusammengearbeitet. Die Theateraufführung in Sterzing wird unter der Schirmherrschaft der Alexander Langer Stiftung in Zusammenarbeit mit der Stadtbibliothek Sterzing sowie mit Unterstützung des Stadttheaters und der Gemeinde Sterzing umgesetzt.

Die Veranstaltung – sie beginnt um 18.00 Uhr – ist frei zugänglich.

Sterzing

Eine Liaison

Katharina Stemberger und Andreas Patton – beide aus Film und Fernsehen bekannt und beliebt – verkörpern das anonyme Paar in dieser zart-bitteren Liebesgeschichte über Sehnsüchte und das Unerwartete, bezaubernd und voller Humor.

Ein Mann und eine Frau erinnern sich – lange Jahre danach – an eine Episode ihres Lebens, in der sie eine wilde, leidenschaftliche, rein sexuelle Beziehung miteinander hatten: Jede Woche, immer am selben Ort, zur selben Stunde trafen sie sich, um ihre erotischen Fantasien auszuleben. Was genau passiert, wird der Phantasie des Publikums überlassen. Zur Vereinbarung der beiden gehörte, nichts voneinander zu wissen, weder den Namen noch etwas vom Leben des anderen. Trotzdem kamen sie sich näher und wurden einander fast

unentbehrlich. Auf dem Höhepunkt ihrer anonym verlaufenden Beziehung ergab es sich, dass sie sich trennten. Jahre danach lassen sie diese Beziehung in ihrer Erinnerung wieder aufleben, einmal jeder für sich allein mit all den Unschärfen der Erinnerung, welche die Zeit mit sich bringt, einmal zusammen, wie vereint durch die gemeinsame Rückschau auf das Erlebte. Die unterschiedlichen Versionen sorgen immer wieder für amüsante Momente: Sie hatte die entscheidende Kontaktanzeige nach eigener Aussage im Internet gefunden, er hingegen erinnert sich, sie in einem Sexmagazin gelesen zu haben; für sie dauerte die Beziehung etwa drei Monate, für ihn ein halbes Jahr – und ähnlich weiter. Aber wie auch immer diese Erinnerung ist, die der eine oder die andere in sich bewahrt, sie zeugt – auch wenn das unwahrscheinlich klingt – von

der Zärtlichkeit, der Zartheit und auch des Humors ihrer Beziehung, die diese Jahre überdauert haben.

Der belgische Komödien-Autor Philippe Blasband hat mit „Eine Liaison“ ein Stück geschaffen, das die Vielschichtigkeit der Geschlechterbeziehungen einfühlsam freilegt.

Termin: Freitag, 27. Februar, 19.30 Uhr Sterzing, Stadttheater

Informationen und Karten im Südtiroler Kulturinstitut: www.kulturinstitut.org

Tel. 0471 313800

Veranstaltet vom Südtiroler Kulturinstitut in Zusammenarbeit mit dem Stadttheater Sterzing

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„Der Boandlkramer und die ewige Liebe“

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„Der Brandnerkaspar und das ewig‘ Leben“ im vergangenen Jahr spielt die Pfitscher Volksbühne im Februar den zweiten Teil von Michael Bully Herbigs, Ulrich Limmers und Marcus H. Rosenmüllers Komödie „Der Boandlkramer und die ewige Liebe“. Regie führt Jonas Prieth.

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nur um ein ganz normales Leben führen zu dürfen. Doch Liebe

Was passiert, wenn der Tod sein Herz verliert? Der Boandlkramer lässt einen Buben leben, chummelt im Jenseits und geht einen Deal mit dem Teufel ein –

Pflersch

Regeln. Zwischen Himmel und Hölle, erzählt in einer turbulenten Komödie, steuert alles auf ein Wunder zu.

Premiere feiert das Stück am 13. Februar in der Grundschule St. Jakob in Pfitsch.

Nestroy-Posse unterm Tribulaun

Im Februar zeigt der Theaterverein Pflersch im örtlichen Vereinshaus „Die schlimmen Buben in der Schule“, eine Posse mit Gesang von Johann Nestroy:

liche Welt der Erwachsenen: Dumme Obrigkeit, ungerechte Lehrer, präpotente Eltern und eine zerfallende Ordnung. Doch dann kündigt sich eine Inspektion an, was Eltern und Lehrer in Panik versetzt. Nur der schlaue Willibald behält inmitten des

Chaos die Übersicht; mit witziger Durchtriebenheit schürt er die sich anbahnende Katastrophe und rächt sich dafür, dass er als zwar intelligenter, aber armer Schüler stets benachteiligt wurde …

2006 führte Regisseur Leo Ploner dieses Stück mit durchschlagendem Erfolg zum ersten Mal in Pflersch auf. Bereits damals war man sich einig, das Stück irgendwann wieder auf die Bühne zu bringen. 20 Jahre später ist es nun soweit – und gar einige Darsteller von damals sind noch einmal in derselben Rolle zu erleben.

Seither hat sich eine langanhaltende, fruchtbare Zusammenarbeit entwickelt: Leo Ploner hat mit dem Theaterverein nicht weniger als 15 Stücke in Szene gesetzt.

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Stadttheater ea!ro

tion: Die Brass Band Wipptal präsentiert am 6. und 7. Februar (20.00 Uhr) im Stadttheater Sterzing bei zwei Konzertabenden ihr neues abwechslungsreiches Programm, das die gesamte Klangvielfalt der Brass Band eindrucksvoll zur Geltung bringt. Unter der Leitung von Patrick Gruber sind unterhaltsame Arrangements genauso wie traditionelle Brass-Band-Literatur bis hin zur Uraufführung von „Ignition“ vom Teiser Komponisten Tobias Psaier zu hören. Zu hören sind u. a. „The Knight

Templar March“, „Metropolis 1927“ sowie publikumswirksa me Werke wie „Gaelforce“ und „Above and Beyond“. Besondere Akzente setzen auch Solowerke: In der „Two-Part Invention“ von Philip Sparke musizieren Markus Luhn und Elias Plieger an den Euphonien, während Marie Psaier im Werk „Herzbluat“ als Flügelhorn-Solistin zu hören ist.

Eintritt gegen freiwillige Spende. Platzreservierungen sind online oder über den Tourismusverein Sterzing (Tel. 0472 765325) möglich.

Rotary-ARThandicap Award

Alle zwei Jahre veranstalten die Rotary Clubs in Südtirol einen Wettbewerb mit Kunstausstel-

lung, an dem sich jeder Südtiroler mit körperlicher oder geistiger Behinderung ab voll-

endetem 16. Lebensjahr beteiligen kann. Die Zeichnungen, Malereien, Drucke oder Plastiken können innerhalb 3. April per E-Mail ( bressanone-brixen@rotary2060.org ) oder Post an den Rotary Club Brixen eingereicht werden.

Die Jury vergibt drei Förderpreise, dotiert mit 10.000, 7.500 und 5.000 Euro. Die 20 ausgewählten Werke sind vom 4. bis zum 7. Juni im Waltherhaus in Bozen zu sehen.

6.Februar.20.00Uhr 7.Februar.20.00Uhr Konzertder BrassBandWipptal FreierEintritt Reservierung:TourismusgenossenschaftSterzing

10.Februar.20.30Uhr TeatroStabilediBolzano: .PUCCINl'SOPERA"CompagniaArtemisOanza www.ticket.bz.it

18.Februar.15.00Uhr TheShowtimeAgency. .ANOUK • DasKindermusical" www.showtime-ticket.com

19.Februar.20.30Uhr TeatroStabilediBolzano: .GUARDALELUCI.AMOREMIO"(it) www.ticket.bz.it

22.Februar.18.00Uhr StadtbibliothekSterzingund AlexanderlangerStiftung: .sPmACOLOTEATRALE INOCCASIONE OELL'OTTANTESIMO COMPLEANNO 01 ALEXANDERLANGER" (it) FreierEintritt

FilmclubSterzing &ARCI

27.Februar,19.30Uhr

SüdtirolerKulturinstitut: Theateraufführung.LIAISON" (de) www.kulturinstitut.org

4.März.20.30Uhr

TeatroStabilediBolzano: .LEINOIEOEQUA"(it) www.ticket.bz.it

7.März.20.00Uhr

TheShowtimeAgency. Musical:.ABBA·MAMMAMIA ANDMUCHMORE" www.showtime-ticket.com

12.März.19.00Uhr

VortragderVHSSüdtirol: .PATIENTENVERFÜGUN6DieletztenDingeregeln"(de) Leitung:Or.med.AdolfPutz www.vhs.it

FreierEintritt

KeineReservierungerforderlich

13.März-5.April

STERZIHGEROSTERSPIELE 2026 Veranstaltungen.Termineund Informationenwerdeninder März-Ausgabebekanntgegeben

Donnerstags.20.00Uhr:FilmvorführunginitalienischerSprache freitags.20.00Uhr:frlmvorführungrndeutscherSprache Jeden1.FreitagimMonat16.DDUhr:Seniorenfilmreihe in deutscheroderitalienischerSprache Jeden3.FreitagimMonat.16.30Uhr:Krnderfrlmvorfuhrung indeutscheroderitalienischerSprache

InfoszuVeranstaltungen&Tickets:www.sterzing.eu/stadttheater

Das GIL-Gebäude in Sterzing

Die deutschsprachige Bevölkerung im Wipptal pflegt seit jeher eine rege Vereinstradition. So gab es in Sterzing etwa schon im 19. Jahrhundert die Privat-Theatergesellschaft seit 1840, die Bürgermusikkapelle, den Liederkranz ab 1860, den Pfarrchor, den Lesezirkel, die Freiwillige Feuerwehr ab 1875 und den Verschönerungsverein ab 1882 sowie Sportgemeinschaften, Gesellenvereine, Vereine zur Förderung des Fremdenverkehrs ab 1895 und der Alpinistik. Damit war Geselligkeit und Unterhaltung für die Einheimischen stets gesichert.

Mit dem Bau der Brennereisenbahn von 1863 bis 1867 kamen auch zahlreiche italienische Arbeiter nach Sterzing und verdienten hier ihren Lebensunterhalt. Für sie wurden die ersten Eisenbahnerhäuser in Bahnhofsnähe errichtet. Ein nächster größerer Zuzug erfolgte nach der Jahrhundertwende (Bau der Jaufenstra-

ße, Ausbau der Brennerstraße, zunehmender Tourismus) und vor allem mit der Machtübernahme der Faschisten in Italien im Jahr 1922. In Südtirol wurde

das Italienisierungsprogramm gestartet, in dessen Rahmen eine starke Zuwanderung von Arbeitern aus dem italienischen Nordosten erfolgte. In Sterzing und Umgebung kam es zu großen Veränderungen: Die Finanzpolizei zog in die enteignete „Villa Egger“ südlich vom Untertorplatz ein, im Zuge der Ita-

Das neue GIL-Gebäude nach 1937 mit Eislaufplatz

lienisierungswelle wurden 1923 alle Familien- und Flurnamen ins Italienische übersetzt, sämtliche österreichisch-ungarische Spuren sollten ausgelöscht werden, etwa am Zwölferturm und auf Denkmälern. Die deutsche Beamtenschaft wurde ausgetauscht, an Schulen nur noch Italienisch unterrichtet. 1925 musste der Kaiserstein von 1878 am Stadtplatz dem neuen Autoparkplatz weichen, dafür wurde der Mithrasstein an der Eisackbrücke aufgestellt. 1926 wurden fast alle deutschen Vereine in Sterzing von den neuen Amtsbürgermeistern (Podestà) aufgelöst, das Vereinsinventar und -vermögen wurde enteignet.

Podestà Achille De Cadilhac

Ab 1930 nahm Podestà Achille De Cadilhac die Zügel in die Hand, bis er 1938 von Francesco Del Chicca abgelöst wurde. Er ließ mehrere Parkanlagen in Ster-

zing anlegen, Straßen asphaltieren (vor allem die Neustadt für den Besuch von Benito Mussolini im August 1935), Kasernen für 5.000 Alpini-Soldaten bauen und nach der verheerenden Überschwemmung von 1927den Vallerbach und den Eisack regulieren. Brunnenleitungen wurden neu verlegt, Wasserkraftwerke angelegt, Straßenbeleuchtungen installiert, Straßen nach Pfitsch, auf das Penser Joch, auf den Roßkopf und nach Schmuders gebaut und für die zugewanderten italienischen Staatsbediensteten, Lehrpersonen, Militärs und Ordnungskräfte zahlreiche Häuser für das INCIS (Istituto Nazionale per le Case degli Impiegati dello Stato) auf enteigneten Grundparzellen errichtet. Ab 1938 kamen fünf Semirurali-Gebäude für 14 Familien in der Marconistraße dazu.

Nachdem der Podestà den alten Viehmarkt in der Bahnhofstraße beim heutigen Stadttheater bereits 1931 hatte verlegen lassen, war der Weg frei für das neue große GIL-Haus, auch Balil-

la-Haus genannt, das er ab 1935 errichten ließ.

Das „Balilla-Haus”

Im Jahr 1930 zählte Sterzing 229 Häuser und 2.550 Einwohner. Mit der Eingemeindung von Thuins, Tschöfs und Ried im Jahr 1931 und der italienischen Zuwanderung erhöhte sich die Einwohnerzahl auf 3.175. Der Lebensstil in Sterzing wandelte sich enorm. Von den Italienern wurden in den Städten Südtirols zahlreiche katholische Arbeitervereine gegründet, die auch Freizeit- und Turnaktivitäten organisierten. So entstanden in

Sterzing die Sport- und Freizeitorganisationen „Opera Nazionale Balilla“ (ONB), „Opera Nazionale Dopolavoro“ (OND) und die „Azione Cattolica Lavoratori Italiani“ (ACLI), die unter der Organisation „Gioventù Italiana del Littorio“ (GIL) fungierten. Die vielen neuen italienischen Familien benötigten neben einem neuen Kindergarten („Città di Roma“) in der Lahn und einem neuen Schulgebäude am Stadtplatz auch Freizeiteinrichtungen. Eine solche entstand nun mit Errichtung des neuen GIL-Gebäudes auf dem Areal des alten Viehmarktes. Offizieller Träger und Organisator war die vom faschistischen Regime eingeführte

Faschingsumzug in der „Via Dante Alighieri“ mit GIL-Gebäude in Hintergrund (1938)
Der Eingang zum Kino, dahinter die „Cucina Veneta“ (1985)

OND („Opera Nazionale Dopolavoro“). Diese sollte sich vor allem um die ideologisch orientierte Freizeitgestaltung von Arbeitern, Kindern und Jugendlichen kümmern. Das alte „Dopolavoro“ hinter dem Rathaus war seit den 1920er Jahren mit der „Casa del Fascio“ und einem Kinosaal ein beliebter Treffpunkt für die italienische Bevölkerung, doch es war baufällig und sanierungsbedürftig. Nun bot das neue GILGebäude eine Kantine (Cucina Veneta), einen großen Kinosaal, eine Bibliothek, Veranstaltungsräume, einen Turnsaal und die obligatorische „Bocciabahn“.

Südlich des Komplexes wurden ein großer Parkplatz und ein noch größerer Park angelegt, der bis zu den Eisenbahnerhäusern in der Bahnhofstraße reichte.

Seit 1929 gab es in Südtirol 67 Dopolavoro-Sektionen, die untereinander sportliche Wettkämpfe austrugen, u. a. in Leichtathletik, Bocciaspiel, Radfahren, Kegeln, Fechten, Tauziehen, Ski- und Schlittenfahren. Für Kinder und Jugendliche gehörte der faschistische Samstag ausschließlich zu vormilitärischen Defilier- und Gewehrexerzierübungen. Sie trugen einheitlich schwarze Hemden, himmelblaue Halstücher, grüngraue Hosen, schwarze Bänder

und Mützen. Ihr Erkennungsruf war „Eia, eia, allalà!“ – damit waren sie in die Balilla-Gruppen aufgenommen.

Die ONB hatte in der Provinz regen Zulauf. 1932 hatte die Organisation 4.378 aktive Mitglieder, die sich bis 1932 verdoppelten, bis 1933 vervierfachten und in den Jahren 1935 und 1936 über 35.000 Anhänger aufwies. Die Untergruppen hießen „Balilla“, „Avantgardisti“, „Piccole Italiane“, „Giovane Italiane“, „Figli della Lupa“ und „Prebalilla“.

Das GIL-Gebäude hatte eine riesige Kubatur und die Grundform eines L. Die Architektur folgte dem für diese Ära typischen Rationalismus mit den Merkmalen von geometrischer Klarheit und funktionalen Formen. Der gesamte Baukomplex wurde in der charakteristischen Farbgebung in „Pompejanisch-Rot“ ausgemalt. Die Architektur des Faschismus zielte darauf ab, die Italienisierung Südtirols auch baulich zu manifestieren. Die Gebäude sollten durch ihre moderne und

Der Abriss des „Balilla-Hauses” erfolgte 1991.

monumentale Ausstrahlung die Präsenz des Staates in den neu gewonnenen Gebieten nach dem Ersten Weltkrieg festigen.

Das GIL-Gebäude wurde am 15. Mai 1937 von Podestà Achille de Cadilhac persönlich eingeweiht.

Das Ende

Nach 1945 wurde das Gebäude zwar noch weiterhin genützt, vor allem der Kinosaal (das Kino zeigte täglich Filme in italienischer Sprache, freitagabends und sonntagnachmittags gab es auch Vorführungen in deutscher Sprache), der Park und die Mensa, doch der Komplex war wohl zu groß angelegt und Sanierungen nicht mehr rentabel oder finanzierbar. 1991 schließlich wurde alles dem Erdboden gleich gemacht und an derselben Stelle das heutige Stadttheater mit Stadtbibliothek errichtet. Die Einweihung erfolgte pünktlich zur Jahrtausendwende.

Faszinierende Blasmusik

Mit theater feierte das Konzert „Faszination Blasmusik“ Mitte Dezember einen beeindruckenden Erfolg. Die Brassband Wipptal und der VSM-Bezirk Sterzing präsentierten erstmals die außergewöhnliche Kombination aus dem Holzblasorchester „WippWinds“ und der Jugendbrassband Wipptal – ein musikalisches Experiment, welches das Publikum restlos begeisterte. Unter den Ehrengästen befanden sich VSM-Ehrenkapellmeister Gottfried Veit, der auch ein Werk instrumentierte, VSMEhrenobmann Gottfried Furgler, Bürgermeister Peter Volgger sowie Komponist Daniel Pupp, der für das Projekt mehrere Stücke geschrieben hat. WippWinds überzeugte mit einer klanglich feinen und selten gehörten reinen

Musik, die Not lindert

Zum traditionellen Weihnachtskonzert des Lions Club Sterzing im Stadttheater

rung eines neuen Werks von Daniel Pupp. Die Jugendbrassband Wipptal zeigte mit kraftvollem Blechklang und moderner Literatur, wie lebendig und zukunftsorientiert Brassband-Musik sein kann.

Krönender Abschluss: Beide Formationen standen gemeinsam auf der Bühne und präsentierten die energiegeladene Komposition „Supernova“ von Thierry Deleruyelle, die den Abend glanzvoll beendete. Bezirkskapellmeister Joachim Bacher führte beide Ensembles souverän und stellte eindrucksvoll seine musikalische Bandbreite unter Beweis. Das Publikum dankte mit langanhaltendem Applaus für einen Abend, der die Vielfalt und Innovationskraft der Blasmusik im Wipptal hörbar machte.

fanden sich im Dezember besonders vie le Zuhörer ein. Präsidentin Maria Grazia Mick begrüßte die Gäste sowie die teilnehmenden Sing- und Musikgruppen aus dem südlichen und nördlichen Wipptal. Mit

dabei waren die Telfer Singgemeinschaft, das Duo Esther und Sigrun Falkensteiner sowie Pepi Leitner und Tamara Pircher, das Matreier Bläserquintett „Wohlklang“ und der Naviser Viergesang. Durch den Abend führten die Lions-Mitglieder Verena Überegger und Benedikt Egger.

Präsidentin Maria Grazia Mick stellte die sozialen Projekte des Clubs vor und verwies auf rasche Hilfeleistungen besonders im lokalen Umfeld. Dekan Andreas Seehauser sprach besinnliche Worte. Der Erlös des Konzerts wird für lokale Notfälle verwendet.

sonx 2026

Mit „sonx 2026“ veröffentlicht rocknet.bz die dritte Ausgabe seiner erfolgreichen Musikinitiative. Der Sampler ist seit Dezember auf allen gängigen Streaming- und Downloadplattformen und vereint zwölf Songs von Südtiroler Musikern und Bands aus unterschiedlichen Bereichen der Populärmusik.

Was einst während der Corona-Pandemie als einmalige Unterstützungsaktion gest artet war, hat sich inzwischen zu einem festen Bestandteil der Südtiroler Musiklandschaft entwickelt. Der Wettbewerb „sonx“ steht heute für einen jährlichen musikalischen Überblick über das kreative Schaffen im Land – von Rock und Pop über Hip-Hop, Funk und Reggae bis hin zu Jazz und Songwriter-Projekten. Auch für „sonx 2026“ war die Resonanz groß: 46 unveröffentlichte Songs wurden eingereicht, aus denen eine Fachjury wegen Punktegleichheit nicht zehn, sondern elf Titel ausgewählt hat. Jeder der veröffentlichten Songs wurde mit 1.500 Euro honoriert. Finanziert wird die Initiative vom Amt für Kultur und der Stiftung Südtiroler Sparkasse. Erstmals galten bei dieser Ausgabe klare Regeln zum Einsatz von künstlicher Intelligenz in der Musikproduktion: Zugelassen waren ausschließlich Beiträge mit menschlicher Urheberschaft; KI durfte nur unterstützend eingesetzt werden. Damit setzt „sonx“ bewusst auf echte Kreativität und handgemachte Musik.

Die Rechte an allen Songs verbleiben bei den Künstlern. Für sie bedeutet die Teilnahme vor allem eines: Sichtbarkeit. Durch die gemeinsame Veröffentlichung und Bewerbung des Samplers erhalten die Acts eine Bühne, die weit über die einzelnen Projekte hinausreicht.

Vervollständigt wird das diesjährige Album mit dem Gewinner-Song der elften Ausgabe der Rocknet Academy: Anna Vittur konnte mit ihrem Song „Wiedersehn“ überzeugen und wird auch auf „sonx 2026“ vertreten sein.

600 Jahre gelebte Geschichte

Der Blasegg-Hof in Ratschings

Hoch über dem Tal, auf 1.450 m Meereshöhe, liegt der BlaseggHof, ein geschlossener Bergbauernhof mit über 600 Jahren Geschichte.

Die Ursprünge:

Erste Erwähnung im Mittelalter

Die früheste bekannte Erwähnung des Hofes findet sich in einem Urbar der Grundherrschaft der Herren von Rottenburg, einem schlesischen Uradelsgeschlecht. In den Jahren zwischen 1366 und 1380 wird dort ein Hof namens „Plaspühel“ verzeichnet – der Ursprung des heutigen Blosegg-Hofes. Im „Theresianischen Kataster“, dem groß angelegten Grundbuch unter Kaiserin Maria Theresia, wurde der Hof ab 1747 unter dem Namen „Blosegg“ offiziell registriert. Seither lässt sich seine Geschichte lückenlos zurückverfolgen.

Ein dunkles Kapitel: Hexereibeschuldigungen im 16. Jahrhundert

Im Jahr 1547 geriet Michael Waldner, damaliger Bauer auf Plosegg, mit seiner Frau Elsbeth Ysser in ein Ermittlungsverfahren wegen Hexereibeschuldigungen. Die Vorwürfe – damals erschreckend alltäglich – spiegeln die tief verwurzelten Ängste und die soziale Wirklichkeit jener Zeit wider. Diese Episode erinnert an die dunklen Kapitel der Geschichte, in denen Aberglaube und Unsi-

bestimmten.

Familie Eisendle: Neues Kapitel im 18. Jahrhundert

Mit Josef Eller, der laut Vermögensabhandlung vom 14. April 1749 Eigentümer der Güter Plassögg und Gschwennt wurde, beginnt ein neues Kapitel. Er und seine Ehefrau Anna Gasser hatten vier Töchter, aber keinen männlichen Erben. Nach Josef Ellers Tod im Jahr 1780 erbte die älteste Tochter Maria den Hof. Sie heiratete im Jahr 1782 Josef Mathias Eisendle. Damit beginnt die ununterbrochene Geschichte

der Familie Eisendle auf Blosegg, die bis heute andauert. Ihr Sohn Johann Eisendle, geboren 1785, wurde zum Stammvater der Dynastie. Mit Übergabevertrag vom 22. Juli 1865 übernahm er den Hof und führte ihn durch die Wirren des 19. Jahrhunderts.

Durch die Jahrhunderte: Übergaben und Wandel

Auf Johann folgte sein Sohn Josef Eisendle (1828 – 1907), der mit Maria Gasteiger verheiratet war. Im Jahr 1900 wurde das Grundkataster erstellt, in dem Johann Eisendle (1871 – 1941), verheiratet mit Josefa Veit, als Eigentümer genannt wird. Mit Tei-

lungsvertrag vom 1. September 1947 wurde deren Sohn Leopold Eisendle zum neuen Hofbesitzer. Im Jahr 1976 ging das Eigentum zu gleichen Teilen auf Maria Eisendle und Albert Gasteiger über. Der Teilungsvertrag vom Jahr 2010 bestimmte Florian Gasteiger als Hofübernehmer. Seit nunmehr über 235 Jahren ist der Hof ununterbrochen im Besitz derselben Familie – eine bemerkenswerte Kontinuität.

Das bäuerliche Leben: Ein Kosmos der Selbstversorgung

Die Menschen am Blasegg-Hof lebten jahrhundertelang fast

cherheit das Leben auf dem Land

vollständig in Selbstversorgung. Milch wurde zu Butter verarbeitet, Roggen zu Mehl gemahlen und oft zweimal im Jahr zu Brot gebacken. Kleidung entstand aus selbst gewebtem Leinen oder gesponnener Schafwolle. Schuhe, Socken, Strümpfe, Wolljanker, Hemden, Bettwäsche und Strohsäcke wurden in Handarbeit gefertigt, meist von Handwerkern „auf der Stör“.

Das Hof-Ensemble, bestehend aus Stall, Mühle, Backofen, überdachtem Brunnen, Selchküche mit Vorratsräumen, Kasten genannt, und Wohnhaus, erzählt von einer Lebensweise, die fast verschwunden ist, hier aber weiterlebt.

Bis in die 1970er Jahre führte nur ein steiler Fußweg zum Hof. Alle Vorräte mussten zu Fuß, mit Karren im Sommer, mit Schlitten im Winter und später über eine kleine Materialseilbahn transportiert werden. Erst 1976 wurde ein Zufahrtsweg gebaut. Ein Stromanschluss bestand zwar bereits seit 1913, doch blieb das Leben auf Blasegg lange archaisch: Plumpsklo, kein fließendes Trinkwasser, Kälte im Schlafzimmer – bei bis zu -8° C war Eis auf dem Federbett keine Seltenheit.

Glaube, Klima und Gemeinschaft

Der Alltag war geprägt vom Rhythmus der Jahreszeiten, von Arbeit, Entbehrung, aber auch von Gemeinschaft und Glaube. Herrgottswinkel, Tischgebete,

abendlicher Rosenkranz und Kirchgang gehörten zum festen Wochenlauf. Wie viele Bergbauern vertraute auch die Familie vom Blasegg-Hof in Notzeiten auf den Schutz des „Heiligsten Herzen Jesu“ – ein in Tirol tief verwurzelter Glaube, der bis heute jedes Jahr in Form von Herz-Jesu-Feuern auf den Bergen sichtbar wird.

Tourismus trifft Tradition

In den 1970er Jahren brachte der aufkommende Tourismus neue Perspektiven. Durch den Bau von Aufstiegsanlagen geriet der Hof plötzlich in den Mittelpunkt des Geschehens: Eine Abfahrtspiste führte direkt am Hof vorbei, später kam eine Sessellift-Bergstation hinzu. Der Wandel hin zu einem bescheidenen Wohlstand begann.

Kulturelles Erbe und Zukunftsperspektive

Der Blosegg-Hof steht heute exemplarisch für das Spannungsfeld zwischen Tradition und Moderne, zwischen Altbewährtem und notwendiger Anpassung. Der Hof ist nicht nur ein Ort mit Geschichte – er ist ein Denkmal lebendiger bäuerlicher Kultur. Generationen von Menschen haben hier ihre Spuren hinterlassen, ihre Geschichten, Erfahrungen und Werte.

Kleingemeinden geführt haben. Ab April 1926 wurden die Gemeindevorsteher durch faschistische Podestà ersetzt.

Auch im Wipptal verschwanden damals viele Klein- und Kleinstgemeinden: Aus 17 Wipptaler Gemeinden wurden sechs. So entstand 1928 aus den einst selbstständigen Gemeinden Pflersch, Gossensaß und Bren-

so wurden Wiesen und Pfitsch usioniert. Thuins, Tschöfs undgliedert, ebenso Trens, Stilfes, Elzenbaum und Mauls zur Gemeinde Freienfeld zusammengeschlossen. Mittewald wurde Teil der neuen Gemeinde Franzensfeste und die einzelnen Fraktionen von Ratschings – auch ehemals selbstständige Gemeinden – bildeten fortan die Gemeinde Ratschings, die flächenmäßig größte Gemeinde im Bezirk.

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Vipiteno: impegno per uno spazio naturale speciale

La palude di Vipiteno è uno spazio naturale prezioso, che non solo colpisce per il suo paesaggio, ma è anche di grande importanza dal punto di vista ecologico. Come rifugio per numerose specie vegetali e animali, svolge funzioni importanti per la biodiversità, la protezione del clima e il bilancio idrico. Al fine di preservare a lungo termine questo habitat speciale, è stato fondato un nuovo gruppo di iniziativa nella Wipptal. Questo gruppo si occupa intensamente del futuro della palude di Vipiteno e si impegna a favore della tutela della natura e del paesaggio, nonché di un utilizzo sostenibile e rispettoso dell’area. L’obiettivo non è solo quello di preservare l’area naturale, ma anche di ripensarla in modo consapevole. Il gruppo di iniziativa si considera una piattaforma aperta per chiunque sia interessato a partecipare attivamente o a sostenere idealmente la tutela della palude di Vipiteno. Chiunque sia appassionato di tutela della natura e del paesaggio e desideri assumersi la responsabilità della “Sterzinger Moos” è invitato a contattare Stefanie Amrain (tel. 328 5869221) o Mario Sartori (tel. 366 4028123).

Per approfondimenti vedi il numero di gennaio/febbraio di Vipiteno cultura (www.vipitenocultura.it)

Vipiteno, nasce il nuovo palaghiaccio: sei aziende del territorio investono nella comunità

Un segnale forte e concreto per il futuro della città e della Wipptal arriva dal mondo dell’impresa. Sei tra le principali aziende del territorio hanno deciso di fare squadra per dare vita alla Wipp Arena, un nuovo palaghiaccio polifunzionale che punta a diventare un punto di riferimento per lo sport, i giovani e la vita sociale della comunità.

Il progetto prevede l’avvio dei lavori entro il 2026 e una durata di realizzazione di circa due anni. L’investimento complessivo ammonta a 25 milioni di euro. La struttura potrà accogliere 1.400 spettatori per gli eventi sportivi, mentre in occasione di concerti, fiere o manifestazioni culturali la capienza potrà aumentare fino a 2.500–3.000 persone.

Alla base dell’iniziativa c’è la volontà di superare in modo definitivo la situazione di emergenza creatasi dopo il crollo del tetto del palaghiaccio nel febbraio 2021, che ha costretto atleti e società sportive a soluzioni provvisorie. Da qui la decisione di dare vita a un progetto duraturo e condiviso, radicato nel territorio e sostenibile dal punto di vista economico. Il gruppo di progetto riunisce le aziende Graus, Intercom Dr. Leitner, Leitner, Mader, Wipptaler Bau e Wolf, che mettono a disposizione competenze di alto livello in ambito edilizio, impiantistico, tecnologico ed energetico. L’arena sarà realizzata attraverso un modello di partenariato pubblico-privato (PPP), con l’obiettivo di garantire efficienza, rapidità di esecuzione e accessibilità per la cittadinanza.

Cuore della Wipp Arena sarà la tutela degli

sport del ghiaccio, fondamentali per Vipiteno: qui continuerà a giocare uno dei club di maggior successo dell’Alps Hockey League, insieme ai circa 130 giovani atleti attivi nel settore giovanile. La nuova struttura offrirà inoltre nuove opportunità per lo sviluppo dell’unico liceo sportivo dell’Alto Adige, favorendo collaborazioni a livello nazionale e internazionale. Pensata come uno spazio aperto a tutta la popolazione, l’arena ospiterà anche eventi culturali, fiere e manifestazioni. Sono inoltre previsti nuovi spogliatoi per i campi da tennis adiacenti, una palestra fitness accessibile anche agli studenti del liceo sportivo e una gestione unificata del bar con la vicina piscina comunale, per creare sinergie e ottimizzare le risorse.

Grande attenzione è riservata anche alla sostenibilità energetica: il progetto prevede sistemi di recupero del calore, impianti fotovoltaici e l’integrazione energetica con la piscina comunale. Grazie alla collaborazione tra aziende locali, i costi sono stati significativamente ridotti rispetto a precedenti ipotesi progettuali.

“Con la Wipp Arena vogliamo dimostrare cosa è possibile realizzare quando le aziende del territorio si assumono responsabilità e lavorano insieme – per lo sport, per i giovani e per un futuro vivibile nella propria terra”, sottolineano Christof Leitner (Intercom) e Anton Seeber (Leitner), promotori dell’iniziativa.

Un progetto ambizioso che punta a diventare non solo una nuova infrastruttura sportiva, ma un vero investimento sul futuro di Vipiteno e della sua comunità. sp

Approvato all’unanimità il bilancio

Nel corso della seduta di dicembre, il Consiglio comunale di Brennero ha approvato un bilancio di previsione con un volume complessivo di 9,02 milioni di euro, accompagnato da un piano degli investimenti pari a circa 2,5 milioni di euro.

Un bilancio che a prima vista può apparire particolarmente consistente è stato approvato all’unanimità dai consiglieri comunali.

La voce di gran lunga più rilevante del piano degli investimenti riguarda la riqualificazione energetica e la ristrutturazione della casa delle associazioni di Fleres, per la quale sono previsti 1,7 milioni di euro. Come ha sottolineato il sindaco Martin Alber, si tratta di una somma che deve essere contabilizzata, ma che non graverà interamente sulle casse comunali, poiché sono attesi contributi sia da parte della Provincia che dello Stato.

La redazione del piano di sviluppo comunale comporterà una spesa di circa 124.000 euro, mentre la restituzione al fondo di rotazione per la costruzione dell’asilo ammonta a 122.500 euro. Per la Residenza per anziani di Vipiteno sono stati stanziati 102.000 euro in investimenti. Ulteriori risorse sono destinate alla manutenzione straordinaria delle infrastrutture: 50.000 euro per le strade, 65.000 euro per le fognature e 43.000 euro per le condotte idriche. Sono inoltre previsti 50.000 euro per l’arredo dell’asilo, 30.000 euro per le isole ecologiche e un contributo straordinario di 40.000 euro a favore della cooperativa turistica di Colle Isarco. 25.000 euro sono destinati alla manutenzione dei

veicoli comunali. Per l’acquisto di un robot tagliaerba sono previsti 22.000 euro, a cui si aggiunge un contributo di 15.000 euro. La restituzione del prestito Selfin comporta una spesa di  23.500 euro. Nel complesso, il programma degli investimenti raggiunge dunque un volume di circa 2,5 milioni di euro. All’unanimità è stato approvato anche il  Documento unico di programmazione per il triennio 2026–2028.

Durante la seduta sono stati approvati all’unanimità anche i bilanci di previsione dei Corpi volontari dei vigili del fuoco di Colle Isarco, pari a 298.100 euro, e di Fleres, pari a 64.700 euro.

Un acceso dibattito ha accompagnato la discussione di una mozione presentata dalla Lista Civica Freie Liste Brenner, relativo alla sicurezza degli alunni delle scuole elementari e medie di Colle Isarco. Da un lato, l’attraversamento di via Tribulaun è considerato poco sicuro; dall’altro, nella frazione di Stranghe si verificano ripetutamente situazioni di pericolo. La proposta chiedeva l’introduzione di nonni vigili e l’adozione di un sistema regolamentato di sosta e fermata nelle aree scolastiche.

Il sindaco Alber ha definito la richiesta pienamente legittima, sottolineando però che l’amministrazione comunale è già impegnata nell’individuazione di soluzioni concrete. Attraverso la Comunità comprensoriale Wipptal si intende introdurre in tutti i comuni un modello basato sul volontariato, che potrebbe includere anche il servizio di accompagnamento degli studenti. La vicesindaca Brigitta Schölzhorn ha

spiegato che finora i contatti con potenziali volontari non hanno avuto esito positivo, poiché molti pensionati non desiderano un impegno quotidiano. Si sta quindi valutando una suddivisione del servizio tra più persone. Sono inoltre in corso colloqui con i servizi di trasporto scolastico, che si sono detti disponibili a modificare leggermente i percorsi per ridurre i punti critici. È previsto anche un incontro con i genitori degli alunni, per sensibilizzarli sulla problematica. L’ordine del giorno è stato infine approvato all’unanimità.

È stata invece respinta, con una maggioranza risicata, un’ulteriore mozione relativa alla riqualificazione del parco comunale e del parco giochi. La proposta prevedeva l’elaborazione di un nuovo concetto di base per trasformare l’area in una vera infrastruttura sociale, l’eliminazione delle zone pericolose, una gestione regolamentata e pulita dei servizi igienici, nonché lo spostamento o almeno la delimitazione del mini-centro di riciclaggio. Era inoltre prevista la sostituzione delle attuali strutture in legno

con una nuova infrastruttura di servizio, da affidare in gestione o in concessione, destinata alla ristorazione per i frequentatori del parco, della pista di pattinaggio e della piscina.

Secondo Tommaso Femminella della Lista Civica, molto è già stato fatto, ma ora «è necessario andare avanti». Il sindaco Alber ha tuttavia annunciato fin dall’inizio che, pur condividendo molti punti, la maggioranza non avrebbe sostenuto la proposta. Il motivo è legato a un concorso di idee previsto per il 2026, nell’ambito della realizzazione della circonvallazione, che comprenderà anche la riqualificazione del centro di Colle Isarco. Con cinque voti favorevoli, sette contrari e un’astensione, l’ordine del giorno è stato respinto.

A seguito delle dimissioni di Franz Kompatscher, è subentrato in Consiglio comunale Christian Bacher (Lista Civica Freie Liste Brenner). Il sindaco Martin Alber ha ringraziato Kompatscher per l’impegno profuso e ha augurato buon lavoro al nuovo consigliere.

WIPPTAL

Approvato il bilancio della Comunità comprensoriale

Il bilancio della Comunità comprensoriale della Wipptal per l’anno 2026 ammonta complessivamente a circa 35,7 milioni di euro. Il documento finanziario è stato approvato all’unanimità a metà dicembre.

La quota più consistente del bilancio è destinata ai servizi sociali, che assorbono 15,2 milioni di euro, seguiti dalla Residenza per Anziani con 8,3 milioni di euro. Si tratta dei settori che i cittadini percepiscono più direttamente, in quanto riguardano numerosi servizi essenziali: strutture per anziani, persone con disabilità, cittadini malati o bisognosi di assistenza, persone con problematiche psichiche, nonché famiglie e singoli individui che si trovano in situazioni di difficoltà.

Ulteriori 4,3 milioni di euro sono destinati all’amministrazione, mentre 4,1 milioni di euro vanno ai servizi ambientali e tecnici.  Il presidente del comprensorio, Martin Alber, ha sottolineato che nel 2026 non sono previste nuove grandi opere di investimento. L’obiettivo principale sarà quello di portare a termine i progetti avviati nella precedente legislatura. Tra questi figurano il miglioramento della sicurezza lungo la pista ciclabile a Novale, la realizzazione di un impianto fotovoltaico presso il depuratore comprensoriale e l’aumento dell’efficienza nella preparazione e distribuzione dei pasti. Per questi interventi sono stati stanziati complessivamente circa 5,5 milioni di euro. Anche il 2026 si preannuncia come un anno impegnativo, soprattutto per quanto riguarda la ricerca di personale nei servizi sociali. Attualmente, all’interno della giunta comprensoriale, è in corso un confronto di idee per individuare soluzioni, in particolare per la Residenza per anziani. L’obiettivo prioritario è dare piena operatività alla nuova struttura organizzativa e migliorarne ulteriormente la qualità dei servizi offerti. Durante la seduta è stato modificato e approvato all’unanimità il regolamento per la gestione della residenza per anziani. Nell’ambito di una variazione di bilancio, sono state inserite maggiori entrate per 628.000 euro nel bilancio corrente. Tali risorse saranno destinate principalmente a adeguamenti salariali e aumenti di stipendio, nonché all’assistenza di minori stranieri non accompagnati. sp

Più sicurezza lungo l’Isarco

Da circa quindici anni sono in corso le pianificazioni da parte dell’Ufficio sistemazione bacini montani con l’obiettivo di migliorare la protezione contro le piene nel centro urbano di Vipiteno. Si tratta di un progetto di grande importanza per la sicurezza della città, spesso esposta al rischio di esondazioni del fiume

Isarco.

Tra il 2010 e il 2018 l’Isarco è stato approfondito e riqualificato nella parte sud dell’abitato. Con la costruzione del nuovo ponte Hofer questi interventi sono stati completati con successo, rappresentando una prima fase fondamentale del piano complessivo di messa in sicurezza.

zona Philipp Walder, diversi residenti hanno espresso le loro preoccupazioni. In particolare, si teme che la perdita dei parcheggi lungo via Innsbruck possa causare difficoltà economiche alle attività del centro storico. De Polo ha assicurato che

A partire dall’autunno 2026 inizieranno i prossimi interventi, che interesseranno la sistemazione dell’Isarco nel centro cittadino e la completa riqualificazione di via Innsbruck. Il costo complessivo dell’opera ammonta a 15,5 milioni di euro e il finanziamento è già considerato garantito. Poiché i lavori non possono essere eseguiti durante tutto l’anno, il loro completamento è previsto entro l’autunno 2029, come stabilito dal programma regionale FESR.

Le misure previste comprendono l’ampliamento dell’alveo del fiume, che verrà abbassato di circa due metri e delimitato con pietre naturali. In seguito all’allargamento del letto del fiume, via Innsbruck risulterà più stretta sul lato di Vipiteno. Nell’ambito della riqualificazione verrà inoltre realizzato un marciapiede sopraelevato sul lato del fiume, in parte sospeso sull’Isarco. Dei 41 parcheggi attualmente presenti lungo la strada, ne rimarranno pochi.

Durante la presentazione del progetto, avvenuta a novembre con la partecipazione di Fabio De Polo e del direttore di

verranno valutate soluzioni per mantenere alcuni posti auto, mentre il sindaco Peter Volgger ha annunciato l’introduzione di un nuovo sistema di gestione dei parcheggi. Il direttore Walder ha inoltre garantito che tutti gli accessi agli edifici resteranno sempre assicurati. Alcune preoccupazioni sono state espresse riguardo a un possibile ingresso dell’acqua nei piani terra e nei locali interrati degli edifici del centro storico, sia durante che dopo la fase di costruzione. Attualmente diversi edifici si trovano in zona rossa, dove non è consentita alcuna edificazione. Il sindaco Volgger ha ribadito che la sicurezza dei cittadini rappresenta la massima priorità dell’amministrazione comunale. Gli interventi di sistemazione del fiume mirano infatti a proteggere meglio la città da inondazioni e da eventi di piena con tempi di ritorno centennali.

Dopo il completamento dei lavori, della durata prevista di circa quattro anni, seguirà la costruzione del nuovo ponte all’ingresso nord della città. L’investimento stimato per quest’opera è di circa dieci milioni di euro e anche in questo caso la copertura finanziaria risulta già assicurata.

VIPITENO

Val di Vizze: Investimenti per 7,86 milioni di euro I

Nel corso dell’ultima seduta dell’anno, il Consiglio comunale di Val di Vizze ha ap provato il Documento unico di programma zione e il bilancio di previsione, con quattro astensioni (Hubert Hofer, Christoph Hofer, Erwin Astenwald e Lucia Russo).

Il sindaco Stefan Gufler, ha dichiarato che il comune ha a disposizione un bilancio consi stente, più elevato rispetto agli anni passati esprimendo la speranza di riuscire a realizza re tutti i progetti previsti. Tra gli interventi di maggiore rilievo figura innanzitutto l’am pliamento della scuola elementare di Prati, con un investimento di 7 milioni di euro e conclusione dei lavori prevista entro l’au tunno 2027. Un altro progetto importante è il nuovo edificio dei vigili del fuoco di San Giacomo, comprensivo di locali per le as sociazioni, per un costo complessivo di 3,1 milioni di euro; a breve sarà avviata la proce dura di modifica del piano urbanistico. È inoltre prevista la ristrutturazione generale della sala polifunzionale di Prati, per un importo di 2 milioni di euro. Il progetto esecutivo dovrebbe essere disponibile entro aprile. A causa di gravi carenze statiche e antincendio, gran parte della struttura dovrà essere demolita e ricostruita. In futuro la sala potrà essere utilizzata anche durante l’inverno, ad esempio come palestra. Il Comune provvederà inoltre ad ampliare il parcheggio presso la zona sportiva di Prati con 54 nuovi posti auto (125.000 euro). Sono previsti interventi di risanamento delle condotte dell’acqua potabile per 1,1 milioni di euro, in particolare nelle zone Hintere Gasse e via Daniel Sailer. Con 300.000 euro verrà riqualificata anche l’area attorno al municipio: l’intera piazza, strada compresa, sarà trasformata in una zona a traffico moderato.

strade ed edifici pubblici, nonché l’arredo di scuole e asili.

Prima dell’approvazione del bilancio, il Consiglio comunale ha discusso a lungo Piano di Classificazione Acustica comunale, uno strumento introdotto dalla Provincia nel 2012 per tutelare la popolazione dall’eccessivo inquinamento acustico. Ogni Comune deve suddividere il proprio territorio in sei zone acustiche: i livelli 1 e 2 sono considerati silenziosi (aree residenziali), mentre i livelli 5 e 6 corrispondono a zone rumorose, come quelle industriali.

San Giacomo e lungo la strada dell’Isarco le valutazioni divergono.

Una modifica della classe acustica presenta vantaggi e svantaggi: se da un lato una assificazione tutela maggiormente i residenti, dall’altro può limitare lo sviluppo delle imprese esistenti e rendere più difficili ampliamenti o nuove attività, imponendo misure di mitigazione del rumore.

Il sindaco Gufler ha espresso una posizione chiara dichiarando che il piano acustico non deve mettere in difficoltà le aziende storiche né costringerle a cessare la produzione. Il consigliere Christoph Hofer ha ricordato casi passati in cui aree artigianali sono state trasformate in zone residenziali, favorendo operazioni speculative. ’architetto incaricato ha sottolineato l’importanza di evitare nuove zone residenziali accanto ad aree rumorose, mentre il sindaco ha proposto l’introduzione di zone di transizione per conciliare le esigenze di residenti e imprese.

La discussione si è protratta a lungo e, vista la complessità del tema, il punto all’ordine del giorno è stato rinviato, anche in considerazione del fatto che il piano acustico confluirà nel piano di sviluppo comunale attualmente in fase di elaborazione.

Sono già allo studio ulteriori idee per la successiva sistemazione del parcheggio davanti all’osteria “Lex”, per lo spostamento della fermata dell’autobus e per la riduzione del traffico nell’area scolastica. Sono inoltre in fase di elaborazione progetti per nuovi marciapiedi, tra cui quello lungo via Trautson. Il progetto per la realizzazione di spogliatoi e servizi igienici nella zona sportiva Gruber-

Il Comune di Val di Vizze non ha ancora approvato un proprio piano acustico e attualmente si applicano le classificazioni provinciali. Circa il 95% del territorio comunale rientra nella classe acustica 2. In alcune aree, tuttavia, si registrano differenze superiori ai cinque decibel tra zone residenziali e artigianali, un aspetto che ha suscitato un acceso dibattito tra i consiglieri.

In diverse aree produttive – come quella di Prati di Sopra o la zona artigianale “Campo Palù” – sono emerse opinioni contrastanti tra il progettista e l’Ufficio provinciale aria e rumore in merito alla corretta classificazione e all’eventuale introduzione di zone cuscinetto. Anche per le aree produttive di

Tra gli altri punti all’ordine del giorno sono stati approvati all’unanimità i bilanci di previsione dei Corpi volontari dei vigili del fuoco di Prati (76.500 euro), Caminata (40.685 euro) e San Giacomo (32.000 euro). Dopo due bandi andati deserti, il Comune ripubblicherà il concorso per la posizione di responsabile dell’ufficio tecnico. Questa volta potranno candidarsi anche geometri e diplomati di istituti tecnici senza esame di Stato. La modifica della pianta organica è stata approvata con quattro astensioni (Hubert Hofer, Christoph Hofer, Carla Bussola e Lucia Russo). Nel frattempo, Thomas Sigmund  e Mirko Santi sostituiranno temporaneamente il geometra mancante nella commissione comunale per le dichiarazioni di inagibilità.

Marina Niccolini: la più giovane consigliera comunale di Vipiteno

Marina Niccolini, classe 1996, è la donna più giovane del Consiglio comunale di Vipiteno e il suo impegno politico è rivolto soprattutto ai giovani, alle donne e alle famiglie. Marina ha alle spalle una formazione linguistica: ha studiato mediazione linguistica a Vienna e Bruxelles e ha concluso il master da interprete all’Università di Innsbruck in tedesco, inglese e francese. Lavora come copywriter e traduttrice per un’agenzia di marketing a Bressanone e, occasionalmente, ha ancora qualche incarico da interprete. All’Erker, Marina ha spiegato il proprio punto di vista e quali sono gli obiettivi principali del suo mandato.

Visti il tuo percorso formativo e la tua professione, viene naturale chiederti cosa pensi dell’intelligenza artificiale, soprattutto in un ambito come la redazione di testi e la traduzione.

Per quanto riguarda la traduzione, l’intelligenza artificiale ha sicuramente semplificato e velocizzato il lavoro, soprattutto per le parti più ripetitive. Tuttavia, la macchina non è in grado di riconoscere le sfumature linguistiche legate a uno specifico contesto culturale, né è in grado di generare contenuti con quell’originalità e quella sensibilità linguistica di cui solo un essere umano è capace. Non ha senso però spaventarsi di fronte alle nuove tecnologie: è nostro dovere adeguarci e capire come sfruttarle a nostro vantaggio. Come hai deciso di entrare in politica? La politica mi ha sempre interessata, ma non l’avevo mai considerata come un percorso personale. Sono tornata ad abitare a Vipiteno circa sei anni fa; alcuni membri della lista “Insieme per Vipiteno” mi hanno convinta a candidarmi e ho deciso di provarci perché ho molto a cuore il paese in cui vivo. Non mi aspettavo di essere eletta ed è stata una grandissima soddisfazione.

Qual è il bilancio che puoi fare della tua esperienza in Consiglio comunale, ad oggi?

È un’esperienza che mi sta dando moltissimo. Le competenze che mi sono state assegnate - giovani, donne, famiglie e integrazione - riguardano temi molto vicini ai miei interessi; apprezzo particolarmente il clima collaborativo e il grande sostegno e rispetto reciproco tra le donne della lista Insieme per Vipiteno, tra cui l’assessora Martorelli, con cui mi confronto spesso sui vari progetti e per proporre nuove idee. Partecipo sempre volentieri alle iniziative culturali e agli eventi cittadini, perché credo sia importante una presenza attiva, utile per capire le reali esigenze della comunità e valutare possibili azioni future e cerco sempre

Secondo te, quali attività mancano oggi a Vipiteno per i giovani?

Vipiteno sta spesso “stretta” ai giovani, bisogna capire quali siano le loro reali esigenze ricreative, culturali, educative in questo momento storico. Credo che la riapertura del triennio scolastico in lingua italiana possa rappresentare un motivo in più per offrire nuove opportunità e iniziative culturali alla città. Abbiamo progetti molto ambiziosi e non vediamo l’ora di iniziare.

Cosa ti ha fatta tornare a Vipiteno dopo parecchi anni all’estero?

Vivere all’estero, conoscere nuove persone e parlare altre lingue mi ha aiutata ad aprirmi

Fortezza: “KM 488”. Pronta al via la casa della/e comunità.

Si chiamerà “KM 488”. Per mantenere la memoria storica di quella casetta un tempo di proprietà dell’Anas, l’ente strade statale, che era abbandonata da oltre trent’anni, da quando cioè Angelo, l’ultimo “stradino”, se n’era andato all’altro mondo. Quella sigla, “in chilometri”, indicava la distanza dall’Abetone la distanza esatta, dal punto di partenza, come veniva puntigliosamente misurata ai tempi del Ventennio, quando venne costruita. Con la gestione delle strade passata alla Provincia, era entrata nelle disponibilità di Bolzano, poi ceduta al Comune che, per indecisioni, priorità diverse, accantonamento di progetti in favore di impellenze maggiori, aveva trascinato il piccolo edificio sino allo scorso anno. Oggi, il rifacimento di quella che nelle intenzioni dovrebbe essere la “casa della comunità” ovvero “delle comunità” è giunto al traguardo. Dell’antica memoria rimane il nome, Km 488 appunto, e il colore, mezza tonalità più scura del “rosso Anas”. Ma tant’è. La novità, che ha

innalzato l’edificio di una bella spanna in più rispetto al vecchio, è costituita dalla terrazza, chiusa intorno, a mo’ di corona, che consente comunque di guardare il cielo e di profittare, nelle serate estive, di una sosta di gruppo senza turbare il vicinato. Oltre a questo particolare, caro al progettista, la struttura è costituita da un piano interrato adibito a magazzino, dall’ingresso open-space utilizzabile per letture e ricevimento, con biblioteca e computer, da un primo piano con cucina e tavoli e da un secondo con un’ampia sala per cinema, manifestazioni e uno schermo gigante. La gestione è affidata all’associazione culturale “Oppidum” che ha curato fino a due anni fa le visite guidate nella fortezza asburgica e che in accordo con l’Ufficio delle associazioni societarie del Volontariato della Provincia sta elaborando la parte burocratica ovvero l’assunzione di un soggetto “fisso”, dipendente con in carico la struttura, stipendiato per metà dal Comune e metà dalla Provincia, il

regolamento, una bozza delle attività e future manifestazioni. L’accesso è digitale, tramite codice che verrà comunicato all’associazione che intenda utilizzare le sale dell’edificio. I costi? Beh, detti in soldoni il costo di KM488 si aggira sui 3 milioni e mezzo di euro ai quali vanno aggiunti 280 mila per gli arredi. Una bella cifra, investita (badate bene, non spesa) per invertire o perlomeno tentare di invertire quella tendenza, spauracchio del sindaco Thomas Klapfer, che par voler far divenire il paese uno “Schlafdorf”, un “Paese-dormitorio” traducendo, dove si parte al mattino, si torna la sera per dormire e non si partecipa alla vita comunitaria. Se i gruppi preposti sapranno creare un qualcosa di originale ed attrattivo, scalfendo questa tendenza, è tutto da vedere. Intanto l’originalità c’è, almeno nel nome. E la sigla Km, chilometro, potrebbe anche tramutarsi nel significato in “komm’ mit”, vieni con noi.

Multiservizi Vipiteno SRL amplia la rete elettrica

Multiservizi Vipiteno SRL invia un segnale forte a favore dell’approvvigionamento energetico regionale. All’inizio dell’an no l’amministratore delegato Ivan Seeber e l’amministratore unico della società, Philipp Fallmerayer, hanno firmato davanti a un notaio il contratto di acquisto di una rete elettrica aggiuntiva nella regione. I venditori sono Andreas ed Edith Kruselburger, finora proprietari della rete. Alla firma erano presen ti anche il sindaco Peter Volgger e l’assessore Benno Egger in rappre sentanza della Città di Vipiteno. Con l’acquisizione della rete Kru selburger a Mareta, la gestione della di stribuzione viene integrata nel collaudato sistema tecnico e organizzativo di Multiservizi Vipiteno. L’approvvigionamento sarà garantito secondo gli stessi standard di affidabilità, assistenza strutturata e contatto diretto con i clienti già consolidati a Vipiteno.

in nuove infrastrutture, ma anche nella

il supporto amministrativo, contribuendo al contempo a una maggiore stabilità ed efficienza aziendale.

“Questa crescita crea le basi per un aumento della produttività e per futuri miglioramenti del servizio a beneficio dei nostri clienti», sottolinea Philipp Fallmerayer.

“Per noi si tratta di un passo importante”, afferma Ivan Seeber. “Non investiamo solo

L’operazione rientra in un più ampio percor so di sviluppo strategico volto a rafforzare il ruolo dell’azienda elettrica Vipiteno come moderno fornitore di servizi energetici. L’obiettivo è offrire a cittadini e imprese una competenza energetica solida, radicata nel territorio e facilmente accessibile. Nel medio termine, l’ampliamento della rete consentirà anche lo sviluppo di servizi aggiuntivi, come la lettura dei contatori o

Con l’acquisizione della nuova rete, l’azienda elettrica potrà inoltre rafforzare il proprio organico e sviluppare teriori competenze nei prossimi anni. Oltre all’attuale offerta di energia elettrica, vengono valutati ulteriori servizi nel campo delle tecnologie energetiche moderne. L’espansione rappresenta un passo significativo verso l’evoluzione da azienda municipale tradizionale a partner energetico moderno, vicino ai clienti e fortemente radicato nel territorio. La Città di Vipiteno sostiene esplicitamente questo sviluppo. «Per la popolazione ciò significa un approvvigionamento affidabile e un’azienda che opera in modo responsabile e orientato al futuro per la Wipptal”, conclude il sindaco Peter Volgger.

Vipiteno celebra

Alexander Langer con lo spettacolo

“Forum Langer”

Domenica 22 febbraio alle ore 18, al Teatro comunale di Vipiteno, andrà in scena la prima dello spettacolo teatrale Forum Langer, in occasione dell’80° anniversario della nascita di Alexander Langer. L’evento si svolge proprio nel giorno del suo compleanno ed è a ingresso libero. Lo spettacolo nasce dalla collaborazione tra Teatro Pratiko e le Albe/Ravenna Teatro ed è curato da Nazario Zambaldi, Alessandro Argnani e Sabina Langer. Il progetto coinvolge scuole, studenti e insegnanti di diverse città italiane e si ispira al modello dei Comizi d’amore di Pier Paolo Pasolini, dando voce alle riflessioni delle giovani generazioni su temi di pace, convivenza e futuro dell’Europa. In scena, una giovane attrice intreccia testimonianze, immagini e musiche, creando un “forum” teatrale che mette in dialogo passato e presente, nel segno del pensiero e dell’impegno di Alexander Langer, promotore del Verona Forum per la pace e la riconciliazione nei territori dell’ex Jugoslavia. Lo spettacolo è realizzato con il patrocinio della Fondazione Alexander Langer Stiftung e con il sostegno del Comune e del Teatro comunale di Vipiteno, in collaborazione con diverse realtà culturali locali. Per informazioni: Biblioteca Civica di Vipiteno (0472 723760, bibliothek@sterzing.eu).

sp

Rinnovato il direttivo del Coro Cima Bianca per il triennio 2026–2028

Si è svolta l’8 gennaio l’assemblea elettiva del coro, un momento importante di confronto e partecipazione che ha visto la conferma del direttivo uscente per il triennio 2026–2028. Il direttivo riconfermato è composto da Giuliana De Gasperi, Nicoletta Zanella, Luigi Rossi, Moreno Superchi, Lucio Montolli, Franco Galazzini, Roberto Vareschi, Roberta Baviera, che continuerà a ricoprire il ruolo di direttrice del coro, e Dante Sudaro in qualità di membro esterno. L’unica novità riguar-

da la carica di presidente: nel nuovo mandato la presidenza sarà affidata a Roberta Zanella, che subentra alla guida del coro con l’obiettivo di proseguire il percorso artistico e organizzativo intrapreso, valorizzando il gruppo e le sue attività. Con il nuovo assetto direttivo, il coro si prepara ad affrontare il prossimo triennio con vato entusiasmo, nel segno della continuità, della collaborazione e della passione per il canto corale. sp

Visita alla famiglia Lombardo: un incontro carico di memoria ed emozione

Nella giornata del 20 dicembre una delegazione del CAI di Brennero si è recata a Fortezza per far visita alla famiglia Lombardo, in un incontro sentito e ricco di significato. Il signor Lombardo è stato infatti il primo presidente della rinascita della sezione CAI di Brennero, avvenuta nel lontano 1981, un passaggio fondamentale nella storia dell’associazio ne. All’incontro erano presenti anche Gennari e Ballerini, membri del primo direttivo, che hanno condiviso con emozione ricordi e testimonianze

di un periodo importante per la vita della sezione. Da tempo si desiderava questo momento di confronto e di riconoscenza, finalmente reso possibile, non senza una forte partecipazione emotiva. La visita si è svolta in un clima di grande cordialità e ha rappresentato un’occasione preziosa per rendere omaggio a chi ha posto le basi dell’attività associativa, riaffermando il valore della memoria e della continuità. Un sentito ringraziamento va alla famiglia Lombardo per la calorosa accoglienza e l’ospitalità riservata. sp

Assemblea annuale del Gruppo Alpini di Fortezza

Si è svolta il giorno 10 gennaio, presso la sede del Gruppo Alpini di Fortezza, l’assemblea an nuale non elettiva, un appuntamento sentito e partecipato che ha rappresentato un’importante occasione di confronto e di vita associativa. Nel corso dell’incontro sono stati portati i saluti ufficiali della Sezione da parte del consigliere sezionale Fabrizio Albertini e del Vicepresidente Vicario Mauro Vanzo, la cui presenza ha sottolineato la vicinanza e l’attenzione della Sezione alle attività del gruppo locale. Durante i loro interventi, i rappresentanti sezionali hanno illustrato il programma previsto per il nuovo anno, soffer-

mandosi sulle iniziative in calendario, sui momenti commemorativi e sulle varie attività che ontinueranno a caratterizzare l’impegno degli Alpini sul territorio. ’assemblea si è svolta in un clima sereno e costruttivo, nel segno dei valori che da sempre contraddistinguono l’Associazione Nazionale lpini. A conclusione dei lavori e i ringraziamenti da parte del Capogruppo Bendinoni Oscar i presenti si sono ritrovati per un momento conviviale con uno spuntino condiviso, occasione ideale per rafforzare i legami tra i soci e rinnovare quello spirito alpino fatto di amicizia, semplicità che rappresenta il cuore pulsante del Gruppo di Fortezza.

25° Biathlon

dei cacciatori

a Ridanna

Il 7 febbraio il comprensorio venatorio di Ridanna invita alla 25ª edizione di questa manifestazione sportiva per cacciatori di livello internazionale. In programma anche quest’anno la ciaspolata, una

gara supplementare con le ciaspole che, di stagione in stagione, riscuote grande successo. Con oltre 200 partecipanti provenienti da tutto l’arco alpino, il Biathlon dei cacciatori di Ridanna rappresenta un appuntamento fisso molto apprezzato nel calendario degli appassionati. Da tutto l’Alto Adige, dal Nord Italia, dall’Austria, dalla Svizzera e dalla Germania, i concorrenti arrivano ogni anno per sfidarsi sugli sci di fondo e al poligono di tiro.

Nel tradizionale Biathlon dei cacciatori gli atleti devono percorrere tre giri da 1,5 km ciascuno sulla pista di fondo, intervallati da due sessioni di tiro. Con fucili monocolpo calibro 22, da una distanza di 50 metri, vengono effettuati cinque colpi in posizione prona e cinque in piedi con appoggio, mirando al bersaglio biathlon di grandi dimensioni con un diametro di 11,5 cm. Come in ogni gara di biathlon, non contano solo una buona preparazione fisica e sci veloci, ma anche la precisione nel tiro. Oltre alla classifica individuale suddivisa in sette categorie, è prevista anche una speciale classifica per i comprensori venatori.

Per chi non desidera affrontare la fatica della pista di fondo, la Ciaspolata rappresenta un’interessante alternativa. In questo caso i partecipanti devono percorrere tre volte un circuito ad anello di 500 metri, con due sessioni di tiro intermedie. A differenza del biathlon, però, non vince il concorrente più veloce, bensì colui che si avvicina maggiormente al tempo medio stabilito.

La premiazione dei vincitori si terrà alle ore 16:30 presso la casa sociale di Ridanna. Informazioni e iscrizioni su www.jaegerbiathlon.it sp

Slittino: la Coppa del Mondo fa tappa in Val Giovo

Dal 19 al 21 febbraio la Val Giovo sarà nuovamente teatro di gare di slittino di alto livello. L’impegnativa pista naturale “Tonnerboden” ospiterà la Coppa del Mondo di slittino FIL Alpin, che rappresenta anche il momento clou della stagione nel calendario della Coppa del Mondo. La pista tradizionale, nota per la sua difficoltà tecnica e il suo terreno spettacolare, offre le condizioni ideali per gare emozionanti ai massimi livelli internazionali. Dopo le prove di allenamento, l’attenzione si concentrerà soprattutto sui due giorni di gara. Già la sera del 20 febbraio verrà determinato il primo vincitore con la gara di doppio. Il momento clou dal punto di vista sportivo sarà però il 21 febbraio, quando le donne e gli uomini disputeranno due gare di qualificazione ciascuno con gli slittini singoli. La prima manche delle donne aprirà la giornata di gare in prima serata, seguita

dalla prima manche degli uomini. Nelle successive manche finali, sotto i riflettori, si deciderà il

vincitore della giornata. La giornata si concluderà con le cerimonie di premiazione e la solenne cerimonia di premiazione nell’area di arrivo. sp

Calendarietto

C.A.I. Brennero

05.02.26: Torneo di birilli su ghiaccio

08.02.26: Slittata alla Malga Allriss

10.02.26: Scialpinistica in notturna a Valles

C.A.I. Vipiteno

01.02.26: Giro delle malghe del Passo Oclini. Incantevole e semplice escursione con le ciaspole, nei boschi e pianori innevati fra Corno Bianco e Corno Nero. Distanza: 7,3 km. Tempo di percorrenza: 2,5 h circa, pause escluse. Iscrizioni e informazioni: Eudo (tel. 3420017016).

14.02.26: Scialpinistica Il Giogo (m 2405). Da Lastra di Terento locanda Monteneve (Nunnewieser) 1526 m, Dislivello 870 m

21.02.26: Slittata serale alla Allriss Alm

Biblioteca Civica

22.02.26: Spettacolo teatrale “Forum Langer” – ore 18:00 Teatro comunale di Vipiteno (ingresso libero).

28.02.26: Kamishibai bilingue per bambini dai 3 ai 6 anni con bricolage sulla fiaba di “Hänsel e Gretel” – ore 10:00-11:00 (Prenotazione necessaria).

Per medici e farmacie di turno vedi pag. 106

„Gott kennt keine Zeit“

Zeit ist ein Maß, das der Mensch erfunden haben muss. Gott kennt sie vielleicht nicht. Und Frauen der Berge womöglich auch nicht. Wer der bald 84-jähri gen Waltraud Alpögger zuhört, spürt schnell: Dieser Satz ist mehr als ein Titel. Er ist eine innere Ordnung, ein kreativer Faden durch ein Leben, das sich konse quent weigert, nach gängigen Taktungen gelebt zu werden. Und auch nicht nach Rollenbildern wie Frau oder Mann, nicht nach zu jung oder zu alt oder nach dem, was zu tun oder zu lassen ist. Zeit für ein Porträt.

IAufgewachsen ist Waltraud Alpögger mit fünf Ge schwistern in Innerpflersch, einem damals sensiblen Grenzgebiet unter dem Tribulaun, für sie „der schöns te Berg der Welt“. Er war immer da: als Blickfang, als Maßstab, als Gegenüber. Erst viel später wird sie zum Gipfelkreuz hinaufklettern, noch öfter wird sie ihn zeichnen. Der Berg ist Motiv, Erinnerung und Ver heißung zugleich. „Die Steine der Berge sprechen mit mir“, sagt sie. Auf ihren Touren entdeckt sie Botschaf ten und Figuren. Sie lässt sich von ihnen inspirieren, beim Malen, Gestalten, Schnitzen. Steine, Textilien, Kerzen, Holz: Waltraud bestickt, bemalt, formt. Sie besucht Kurse, lernt immer wieder neue Techniken und findet dank ihrer Kreativität immer wieder bemer kenswerte Ausdrucksformen.

Ihre früheste Kindheitserinnerung reicht in die Nach kriegszeit. Sie ist drei Jahre alt, als amerikanische Sol daten neuartige Süßigkeiten in ihre Schürze werfen. Unvergessen bleiben auch die übergroßen Militärfahr zeuge, die den Balkon streiften. Die Einfallstraße ins Tal führte direkt am Elternhaus mit dem kleinen Ge schäft vorbei. Grenzgebiet im Südtiroler Wipptal nach dem Krieg bedeutet Enge und Nähe zugleich: Viele Vorkommnisse schüchtern ein, wecken gleichzeitig aber auch den Drang, über Grenzen zu gehen. Nach außen still, fast scheu, entwickelt Waltraud früh eine innere Freiheit und Widerstandskraft, die sie bis heute tragen.

Der Glaube spielt in ihrer Kindheit eine zentrale Rolle. Beten ist selbstverständlich, tief verankert und Teil des Alltags. „Gott kennt keine Zeit“ – die Aussage ei nes Geistlichen begleitet sie später: Der Satz entlastet und öffnet. Bergtouren statt Hochamt sind seitdem auch am Sonntag „mit besserem Gewissen“ möglich. Vor jedem Aufbruch taucht sie aber die Finger ins

Waltraud Alpögger folgt ihrem eigenen Lebensrhythmus.

Weihbrunnkrügl an der Haustür. Ein stiller Gruß an „meine Leit“, vor allem an die verstorbenen Eltern, gehört dazu. Mehr als einmal waren sie für sie Schutzengel, erhörten ihre Stoßgebete an ausgesetzten Stellen hoch oben im Fels.

Umkehren kann sie schlecht.

„Dafür bin ich zu stur. Das Gipfelkreuz muss dabei sein“, sagt sie offen. Begleiter müssen sich dem bewusst sein. Und mithalten können. Das ist keine Pose, sondern konsequente Zielverfolgung. Ihr Leben folgt derselben Logik: Zeit ist kein Argument und Zeitgeist noch viel weniger. Bereits Mitte der 1970er Jahre erwirbt sie ihr heutiges Zuhause in Sterzing. Immerhin: Als alleinstehende Frau

damals alles andere als selbstverständlich.

Bis zu ihrem 28. Lebensjahr arbeitet sie im elterlichen Geschäft und in der Landwirtschaft in Innerpflersch. Sie leistet Familien- und Pflegearbeit, übernimmt Verantwortung, stellt eigene Wünsche zurück. Erst dann beginnt sie ihre Berufsausbildung zur Krankenschwester über Intensivkurse in Schlanders und arbeitet im Krankenhaus von Sterzing in der neuen chirurgischen Ambulanz. Gern wäre sie zum Arbeiten in die Schweiz gegangen, doch familiäre Verpflichtungen daheim im Wipptal lassen sich nicht aufschieben. Die Pensionierung kommt für ihr eigenes Empfinden zu früh.

Gipfelkreuz um Gipfelkreuz: Waltraud Alpögger kennt kein Maß für Höhe oder Alter.

Stillstand ist keine Option. Mehrere Jahre arbeitet sie weiter als Betreuerin und Pflegerin in Innsbruck. Zeitversetzt gelingt ihr so doch noch der Schritt über die Landesgrenze. Auch hier: kein Bruch ihrer Zielvorstellungen, höchstens eine Verschiebung.

Das Bergsteigen, bis heute die zentrale Leidenschaft ihres Lebens, beginnt spät. Erst mit 62

tritt sie dem Alpenverein bei. Während andere ans Aufhören denken, öffnet sich für sie ein neues Kapitel. Mehr als zwei Jahrzehnte später hat sie unzählige Gipfel bestiegen, darunter 90 Dreitausender in Südtirol, Österreich und in der Schweiz. Auf dem Saun in Wiesen war sie bereits mehrere hundert Male und besteigt ihn auch heute

Am Ortler mit Bruder Robert: vertraute Seilschaft mit dem erfolgreichen Bergführer

noch, wann immer es geht. Bekannte adeln sie wohl folgerichtig als „Saunkönigin“.

Der Rhythmus der Berge wird ihr innerer Taktgeber: früh aufstehen, losgehen, ankommen, gesund und glücklich zurückkehren. „Wenn der Morgen lacht, muss ich gehen“, sagt sie. Besonders prägend sind die Touren mit ihrem jüngeren Bruder Robert,

einem erfahrenen Bergführer. Mit ihm wagt sie anspruchsvolle, hochalpine Besteigungen, etwa die drei Dreitausender Similaun, Fineilspitze und Grawand an einem einzigen Tag. 2.700 Höhenmeter über Gletscher mit 67 Jahren: ein Kraftakt mit dem erfüllendsten Gefühl danach, es geschafft zu haben.

Im März wird Waltraud Alpögger 84 Jahre alt. Wer ihr begegnet, merkt schnell: Alter ist für sie kein Maß. Eher ein weiterer Raum. Ihre Geschichte ist kein Heldinnenepos. Sie ist ein stilles, kraftvolles Zeugnis dafür, dass Lebensfreude, Tatkraft und Glaube keiner Zeitrechnung folgen. Gott kennt wohl keine Zeit. Und wer so lebt wie Waltraud Alpögger, vielleicht auch nicht.

Steine mit Gesicht: gesammelt auf Wegen und Gipfeln, verwandelt in Figuren. Für Waltraud sprechen sie.
Bemalte Kerzen mit dem Tribulaun: Kunst, Glaube und Berg verschmelzen.

Leichtathletik

Starke

Auftritte beim Bozner Silvesterlauf

Der Bozner Silvesterlauf BOclassic bot auch bei seiner 51. Auflage nicht nur den traditionellen internationalen Spitzenlauf, sondern stellte auch hei mische Athleten ins Rampenlicht. Im Eliterennen der Damen stellte Se verine Petersen (Laufverein ASV Freienfeld) die einzige Südtiroler Starterin. Die in Gossensaß lebende Bergläuferin hielt auf der 5-km-Distanz gut mit der internationalen Konkurrenz mit und belegte in 18.00 Minuten einen respektablen 18. Rang – ein starkes Ergebnis im hochklassig besetzten Feld. Beim Ladurner Volkslauf über 5 km, der mit 500 Teilnehmern einen neuen Starterrekord verzeichnete, lief Lara Vorhauser aus Sterzing ein beherztes Rennen und klassierte sich mit einer Zeit von 18.29 Minuten auf dem hervorragenden 6. Platz, bei den Herren kam Yuri Trentin (ASV Sterzing) auf Rang 17 (16.22).

Beim „Just for fun“-Lauf, der ebenfalls über 5 km führte, lief Markus Ploner vom ASV Sterzing in 19.05 Minuten auf den 3. Platz, anschließend übernahm er als Co-Kommentator das Mikro. Ploner kann in seiner Laufkarriere auf nicht weniger als 20 Teilnahmen am Eliterennen zurückblicken.

Auch im Nachwuchsbereich gab es Grund zum Jubeln. Bei den Raiffeisen-Jugendläufen sicherte sich Lena Trenkwalder aus Sterzing den Sieg im U18-Rennen über 2.500 m. In einem spannenden Zweikampf setzte sie sich in 8.59 Minuten hauchdünn durch. Für einen weiteren Erfolg sorgte Anna Kruselburger aus Ridnaun (im Bild), die den U14-Bewerb über 1.250 m klar für sich entschied.

Erker 02/26

Punkte für Südtirol- und Weltcup geholt

Jaufental war Anfang Jänner Schauplatz des Südtirolcups mit ISSU Weltcup für Sportrodler. Bei eisigen Temperaturen kämpften die besten Sportrodler um Punkte für den Südtirolcup und den ISSU Weltcup. Die Rodelbahn „Tonnerboden“ war Schauplatz der besten Sportrodler aus Südtirol und dem Trentino. Schon im Training wurden auf der durch Bahnchef Manfred Siller bestens präparierten Rennstrecke knappe Zeiten erzielt.

Bei den Damen gewann Silvia Runggatscher vom ASV Villnöß mit 57.57 Sekunden, lediglich mit einer Hundertstelsekunde Vorsprung vor Lara Pezzei vom ASV Wengen und Iris Runggatscher vom ASV Villnöß.

Bei den Herren gewann mit neuem Bahnrekord Tobias Müller vom ASV Laugen Tisens vor Patrick Lambacher (ASV Villnöß) und Christian Torggler (ASV Latzfons).

Den Sieg bei den Doppelsitzern sicherten sich Patrick Lambacher und Simon Schwienbacher vom ASV Villnöß vor Tobias Müller und Tobias Mair (ASV Laugen Tisens) und Mathias Frei/ Sebastian Frei (ASV Laugen Tisens).

Siege für den ASV Jaufental gab es von Theresa Rainer in der Kategorie Juniorinnen und Florian Schölzhorn in der Masterklasse. Ma-

rius Rainer wurde Dritter in seiner Kategorie. Das zweite Rennen um Punkte im ISSU Weltcup gewann bei den Damen Silvia Runggatscher vor Lara Pezzei und Iris Runggatscher. Bei den Herren gab es für den ASC Laugen einen Dreifacherfolg: Mathias Frei gewann vor Tobias Müller und Meinrad Pircher. Im Bild Tobias Müller und Silvia Runggatscher.

Im Wipptaler Rodelzentrum in Jaufental kämpfte die Jugend Mitte Jänner beim 2. Raiffeisen Jugendrennen im Sport- und Alpinrodeln um Punkte für die Gesamtwertung. Bei tiefen Temperaturen war es der Tag für den ASV Latzfons im Alpinrodeln und den ASC Laugen Tisens im Sportrodeln. Beide Vereine konnten jeweils die Mannschaftswertung für sich entscheiden. Johannes Rainer vom ASV Jaufental (Bildmitte) siegte in der Kategorie Schüler 1, seine Teamkollegen Laurin Rainer (Schüler 2) und Marius Rainer (Jugend 2) gewannen Silber und Bronze.

Tagesbestzeiten in der Kategorie „Alpinrodel“ erzielte bei den Mädchen Paula Fink vom ASV Latzfons und bei den Buben Daniel Gamper vom ASV Feldthurns.

Tagesbestzeiten in den Kategorien Sportrodel

fuhren Teresa Runggatscher (ASV Villnöß) und Stefan Geiser (ASC Laugen Tisens).

Das Rennen zählt auch für die Punktewertung um den Alperia Cup 2026.

Rodelsport
Rodelsport

Weltcup gastiert im Jaufental

Vom 19. bis zum 21. Februar ist das Jaufental erneut Schauplatz hochklassigen Rennrodel-

menzeremonien sowie die feierliche Siegerehrung im Zielraum. Mit besonderem Interesse richtet sich der Blick dabei auf die

Naturrodelbahn „Tonnerboden“ gastiert der FIL Alpin Rodel Weltcup, der zugleich den Saisonhöhepunkt im Weltcupkalender darstellt. Die traditionsreiche Bahn, bekannt für ihre technische Schwierigkeit und ihr spektakuläres Gelände, bietet ideale Voraussetzungen für spannende Wettkämpfe auf höchstem internationalem Niveau.

Nach den Trainingsläufen stehen vor allem die beiden Wettkampftage im Mittelpunkt des Geschehens. Bereits am Abend des 20. Februar wird mit dem Wertungslauf der Doppelsitzer ein erster Sieger ermittelt. Der sportliche Höhepunkt folgt jedoch am 21. Februar, wenn die Damen und Herren im Einsitzer jeweils zwei Wertungsläufe absolvieren. Der erste Durchgang der Damen eröffnet den Renntag am frühen Abend, gefolgt vom ersten Lauf der Herren. In den darauffolgenden Finalläufen entscheidet sich unter Flutlicht der Tagessieg. Den Abschluss bilden die Blu-

aktuellen Weltcupführenden.

Bei den Damen führt derzeit die Österreicherin Riccarda Ruetz die Gesamtwertung an, gefolgt von der Deutschen Lisa Walch und Nina Castiglioni aus Südtirol. Bei den Herren liegt aktuell Daniel Gruber, ebenfalls aus Südtirol, an der Spitze der Gesamtwer tung, vor seinem Teamkollegen Mathias Troger und dem Öster reicher Fabian Achenrainer. Im Doppelsitzer führen die beiden Südtiroler Matthias Lambacher und Peter Lambacher, gefolgt von den Österreichern Maximi lian Pichler und Nico Edlinger, die bisher in drei von vier Bewerben den Tagessieg holten; auf Platz 3 liegen Tobias Paur und Andreas Hofer aus Südtirol.

Kinderrodelrennen

Bereits am Nachmittag des 21. Februar wird als besonderer Pro grammpunkt ein Kinderrodelren nen ausgetragen. Um 15.00 Uhr gehen Kinder im Grundschulalter an den Start und können dabei

Wettkampferfahrungen auf der Naturrodelbahn sammeln. Die Teilnahme ist auf 40 Kinder begrenzt; Einschreibungen werden bis zum 19. Februar per E-Mail an asvjaufental@outlook.com entgegengenommen. Dabei sind Name und Jahrgang anzu

geben. Für zusätzliche Spannung sorgt eine Verlosung im Rahmen der Siegerehrung, bei der unter allen teilnehmenden Kindern drei attraktive Preise vergeben werden – Voraussetzung dafür ist die persönliche Anwesenheit der Gewinner. bar

© sportrodel.it

Bronze bei der Italienmeisterschaft

Die Broncos schafften bei den Milano Hockey Finals trotz eines arg dezimierten Kaders den Sieg im Platzierungsspiel um Platz drei und feierten damit einen tollen Erfolg. In der Meisterschaft ist alles noch offen.

Am Wochenende vom 9. bis zum 11. Jän ner fanden in der brandneuen Arena „Santa Giulia“ in Mailand die Milano Hockey Finals statt, bei denen neben der Finalrunde der Italienmeisterschaft der Serie A auch jene der Coppa Italia der italienischen zweiten Liga IHL ausgetragen wurde.

Obwohl das Stadion, in dem ab dem 5. Feb ruar ein Großteil der olympischen Eishockey spiele der Frauen und Männer ausgetragen werden, in einigen Abschnitten noch eine Baustelle war und nicht das gesamte Stadion für das Publikum geöffnet werden konnte, war es doch ein beeindruckendes Erlebnis. Vor allem wurde klar, dass das Mailänder Publikum nach Eishockey dürstet, denn die Spiele waren nicht nur am Samstagabend durchwegs sehr gut besucht.

Schon am 30. November hatten die Wild pferde mit dem 3:1-Heimsieg über den HC Meran die Qualifikation für die Finalrunde sicher. Obwohl noch zwei Spiele ausständig waren, die für die Abschlusstabelle zählten, waren sie sogar aus den besten drei nicht mehr zu verdrängen.

Aufholjagd nicht mehr gelingen, und so mussten sich die Weißblauen mit dem Spiel um Platz 3 gegen Cortina begnügen. Dieses fand schon am Sonntagvormittag um 11.00 Uhr statt, also nur wenig mehr als zwölf Stunden nach Abpfiff des Halb -

einstecken mussten, bestand zu Redaktionsschluss noch berechtigte Hoffnung auf die Qualifikation, da noch direkte Duelle gegen Ritten und Kitzbühel ausstanden. Egal, ob auf direktem Weg über die Master Round oder eben über die Qualification Round und

Damit hieß der Gegner im zweiten Halbfinale vom 10. Jänner wieder einmal Rittner Buam, und vor mit 4.300 Zuschauern ausverkauftem Haus lieferten die Weißblauen am Samstagabend eine starke Leistung ab. Obwohl mit Brunner, Cianfrone, Rämö, Kerschbaumer, Planatscher, Sanvido sechs Spieler fehlten und weitere Cracks grippegeschwächt die Zähne zusammenbeißen mussten, gingen die Broncos dank der Tore von Conci und Zecchetto mit 2:0 in Führung. Gegen Ende des Mitteldrittels verloren sie allerdings völlig den Faden und Ritten erzielte innerhalb von gut zweieinhalb Minuten drei Treffer. Im Schlussdrittel sollte die

2.800 Zuschauern lieferten die Wildpferde gegen den Rekordmeister einen heroischen Kampf und gingen durch Zandegiacomo in der 6. Minute in Führung. Cortina konnte noch im ersten Drittel ausgleichen, doch dank der starken und aufopferungsvollen Defensivarbeit der Broncos sollte in der regulären Spielzeit kein Treffer mehr fallen. Im Penaltyschießen traf James Livingston zum alles entscheidenden 2:1 und die Wildpferde durften über einen Erfolg jubeln, der aufgrund der Umstände nicht hoch genug eingeschätzt werden kann. In der Alps Hockey League sind beim Erscheinen dieser Zeilen die Würfel in Bezug auf die Qualifikation für die Master Round bereits gefallen. Obwohl die Broncos im ersten Spiel nach den Milano Hockey Finals bei den Unterland Cavaliers eine 0:4-Niederlage

Für die bevorstehende heiße Saisonphase gilt es deshalb, endlich Konstanz zu finden. In der ersten Hälfte der Meisterschaft wechselten sich Licht und Schatten oft innerhalb eines Spiels ab, sodass die Broncos mehrmals vermeidbare Niederlagen hinnehmen mussten.

Sollte es den Jungs um Headcoach Johan Sjöquist und Assistenztrainer Alex Gschliesser gelingen, ihr Potential öfters und vor allem mit mehr Konstanz abzurufen, dann haben sie bereits bewiesen, dass sie es mit den besten Teams der Meisterschaft aufnehmen können. Dann könnte den Wipptaler Eishockeyfans auch heuer wieder ein langer und unterhaltsamer Eishockeyfrühling bevorstehen.

Eishockey

Überzeugende Vorstellung

25. Jägerbiathlon in Ridnaun

Im Biathlon-Weltcup konnte Patrick Braunhofer (im Bild) im Jänner einmal mehr mit Nachdruck auf sich aufmerksam machen und sich für die Olympischen Spiele in Antholz empfehlen. Nach den Plätzen 24 (Sprint) und 36 (Verfolgung) kam er in Oberhof mit der Staffel auf Rang 4. In Ruhpolding übergab er als Startläufer in der Staffel in Führung liegend an seine Mannschaftskollegen, am Ende schaute für das Team Rang 9 heraus. Im Sprint belegte er den 35. Platz.

Italienmeisterschaft

Der ASV Ridnaun war im Jänner bei der Italienmeisterschaft im Biathlon in Val di Dentro (Sondrio) erfolgreich vertreten. Andreas Braunhofer überzeugte mit Rang 2 im Sprint und Platz 4 in der Verfolgung. Aaron Niederstätter erreichte die Plätze 3 und 7. Auch Sara Eisath (6. und 9. Platz) und Annamaria De Angelis (10. Platz im Sprint) zeigten starke Leistungen auf nationaler Ebene.

Italienpokal

Top-10-Ergebnisse gab es auch beim Italienpokal in Martell, wo Mitte Jänner ein Sprintrennen auf dem Programm stand. In der Kategorie Senior holte Birgit Schölzhorn die Bronzemedaille, bei den Anwärterinnen lief Sarah Eisatz auf den 6. Platz. In der Kategorie Jugend sicherte sich Andreas Braunhofer ebenfalls Bronze, Gabriel Haller kam auf Rang 6.

Südtirolcup

Bei der Hubert-Leitgeb-Trophäe, die im Jänner in Ridnaun ausgetragen wurde, konnten sich gleich mehrere heimische Nachwuchsathleten in den Medaillenrängen platzieren. In der U9 liefen Lisa Plank und Marta Helfer auf die Plätze 2 und 3, in der U11 kam Sarah Kruselburger genauso wie Noah Jackson auf den 3. Platz. In der U15 belegte Lea Hochrainer Rang 2 (alle ASV Ridnaun), Elias Tötsch (ASV Pfitscher Eisbär) beendete das Rennen auf dem 3. Platz.

Am 7. Februar lädt das Jagdrevier Ridnaun bereits zum 25. Jägerbiathlon. Für mehr als 200 Teilnehmer aus dem gesamten Alpenraum ist die Veranstaltung ein beliebter Fixter min im Kalender. Aus Südtirol, dem gesam ten oberitalienischen Raum, aus Öster reich, der Schweiz und Deutschland reisen sie Jahr für Jahr an, um sich auf Langlaufskiern und am Schießstand zu messen.

an. Neben der Einzelwertung in sieben Kategorien gibt es auch eine eigene Revierwertung. Wer sich nicht in der Loipe verausgaben will, für den ist die

Drei Runden zu je 1,5 km müssen in der Loipe absolviert werden, unterbrochen werden sie von zwei Schießeinlagen. Mit Gewehren des Kalibers 22 Einzellader werden auf einer Distanz von 50 m jeweils fünf Schüsse liegend bzw. stehend am Stock angestrichen auf die große Biathlonscheibe mit einem Durchmesser von 11,5 cm abgegeben. Wie bei jedem Biathlonrennen kommt es also auch hier nicht nur auf gute Kondition und schnelle Skier, sondern auch auf Treffsicherheit

Ciaspolata erneut ein willkommener Zusatzwettbewerb. Dabei muss ein Rundkurs von 500 m dreimal gelaufen werden, dazwischen werden zwei Schießeinlagen absolviert. Anders als beim Jägerbiathlon gewinnt hier jedoch nicht der schnellste Teilnehmer, sondern der Sieger wird über eine Mittelzeitwertung ermittelt.

Die Sieger des Tages werden um 16.30 Uhr im Vereinshaus von Ridnaun prämiert. Infos und Anmeldungen auf www.jaegerbiathlon.it

VERTRAGE

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Sportpsychologie

Mentale Vorbereitung auf Großereignisse

Großereignisse wie Olympische Spiele oder Weltmeisterschaften stellen für Athleten – insbesondere für Favoriten – eine besondere mentale Herausforderung dar. Olympische Spiele finden nur alle vier Jahre statt und gerade diesen Wettkampf, ebenso wie eine Weltmeisterschaft, „darf man nicht vermasseln“. Der Unterschied zwischen einem „normalen Wettkampf“ und einem sportlichen Großereignis liegt dabei weniger in den körperlichen Anforderungen als vielmehr in der psychischen Situation. Enorme Erwartungen, mediale Aufmerksamkeit, Zeitdruck und die Einmaligkeit des Moments stellen vor allem mentale Hürden dar, auf die man gezielt vorbereitet sein sollte.

Ein zentrales Element der mentalen Vorbereitung ist der Umgang mit Druck, der durch neue und bislang unbekannte Auslöser entsteht. Ziel des mentalen Trainings ist es zunächst, sich ehrlich einzugestehen, wie stark sich die emotionale Ausgangslage bei einem solchen Wettkampf verändert. Häufig wird dieses erhöhte Erwartungsniveau heruntergespielt, was dazu führen kann, dass Athleten in der Wettkampfsituation plötzlich nicht mehr auf ihre gewohnten Strategien der Stressregulation zurückgreifen können.

Erst wenn dieses wichtige Eingeständnis erfolgt und eine ehrliche Selbstreflexion stattfindet, ist der Weg für eine wirksame mentale Vorbereitung frei. Wer versteht, dass ein erhöhter emotionaler Zustand bei einem Großereignis durchaus auftreten kann, etwa in Form von übersteigerten Erwartungen, Zweifeln oder Ängsten, wird davon weniger überrascht und kann bereits erlernte mentale Techniken gezielt zur Regulation einsetzen.

Ein weiterer wesentlicher Schritt in der mentalen Vorbereitung ist das Durchspielen, also die Visualisierung der veränderten Wettkampfsituationen. Ungewohnte Abläufe, lange Pausen, eine deutlich stärkere mediale Präsenz und andere Besonderheiten werden analysiert und mental vorweggenommen. Wichtig ist dabei, nicht nur eine einzige Variante dieser Abläufe zu visualisieren. Ziel ist es, auf mögliche „Überraschungen“ flexibel reagieren zu können. Athleten stellen sich neue Stadien, andere Lichtverhältnisse, fremde Geräuschkulissen oder veränderte Zeitpläne vor. Dadurch wird die Situation mental vertraut, noch bevor sie real eintritt.

Nicht zuletzt spielt die Stabilisierung der Selbstwirksamkeit eine entscheidende Rolle. Athleten, die sich ihrer Fähigkeiten bewusst sind und auf bereits bewältigte Herausforderungen zurückblicken, gehen mit größerer innerer Überzeugung in den Wettkampf. Rituale und persönliche Routinen können diesen Zustand zusätzlich festigen.

Im Gedenken an Heiner Messner

Anfang Jänner wurde beim Skilift Gasse in Ridnaun das HeinerMessner-Gedächtnisrennen für Menschen mit Behinderung ausgetragen. In zwei Durchgängen konnten die Athleten ihr Können unter Beweis stellen. Das Rennen stand ganz im Zeichen der sportlichen Leistung, der Gemeinschaft und des würdigen Gedenkens an Heiner Messner. In der Kategorie Damen I sicherte sich Kathrin Oberhauser vom ASV Sport & Friends Südtirol mit zwei konstant starken Läufen souverän den Sieg. Auf den 2. Platz fuhr Claudia Müller vom SC Meran, gefolgt von Nora Ramoser von Sport & Friends auf Rang 3. In der Kategorie Damen II setzte sich Theresa Marie Bacher vom SC Meran durch. Spannende Entscheidungen gab es auch in der Jugend I, wo Thomas Allneider vom SC Meran den 1. Platz belegte. Roman Oberhofer (Sport & Friends) erreichte den 2. Rang, während Vereinskollege Florian Kerer als Drittplatzierter das Podest komplettierte. Bei den Herren I zeigte Christoph Thaler vom SC

Meran eine starke Leistung und holte sich den Sieg in seiner Kategorie. Dahinter folgten Michael Markart und Andreas Psaier, beide von Sport & Friends, auf den Plätzen 2 und 3.

In der Kategorie Herren II dominierte Sport & Friends das Geschehen. Benjamin Mayr entschied die Wertung für sich, gefolgt von Alex Volgger und Manuel Mayr. Bei den Herren III durfte sich Matteo Tositti, ebenfalls von Sport & Friends, über den Sieg freuen. Auch die Mannschaftswertung spiegelte die geschlossene Teamleistung wider. Sport & Friends Südtirol sicherte sich mit insgesamt 350 Punkten den 1. Platz. Der SC Meran folgte mit 301 Punkten auf Rang 2, während der G.S.A. Grole den 3. Platz belegte.

Den Abschluss des Renntages bildete die Preisverteilung im Genusshaus „Mount Becher“, wo sich Sportler, Betreuer sowie Gäste beim Mittagessen austauschen konnten.

Ski alpin

Überzeugende Vorstellung der RG Wipptal

Der Ski-Nachwuchs stand rund um den Jahreswechsel noch einmal im Einsatz. Die Athleten der RG Wipptal konnten dabei mit starken Leistungen aufzeigen.

Beim Marlene Cup am Watles überzeugte in der U21-Kategorie der Männer Valentin Sparber (l. im Bild), der sich im Riesentorlauf den 2. Platz sicherte. Bereits wenige Tage zuvor hatte Lukas Sieder bei einem zur Gran-Premio-Italia-Wertung zählenden Slalom in Fassa Rang die U21-Wertung für sich entschieden. Victoria Klotz erzielte die 4. Gesamtzeit, was Rang 2 in der U21-Wertung bedeutete, und feierte zusätzlich den Sieg in der U18-Kategorie.

Abgerundet wurde die Woche durch ein Europacup-Debüt. Lukas Sieder startete erstmals im Slalom im Fassatal in der zweithöchsten Rennserie. Auch wenn er bereits im ersten Durchgang ausschied, sammelte er wertvolle internationale Erfahrung.

Glanzleistung

Mit starken Leistungen behauptete sich die 16-köpfige Delegation aus Südtirol unter zehn teilnehmenden Regionen bei den Arge-Alp-Skiwettkämpfen im Stubaital. Eine Glanzleistung zeigte vor allem Carmen Gschliesser aus Gasteig, die mit Rang 4 im Slalom und Rang 6 im Riesenslalom glänzte. In der Teamwertung belegte Südtirol den 3. Platz.

Gschliesser (RG Wipptal) dominierte auch das Grand Prix Bezirksrennen Anfang Jänner in Carezza, wo sie sich in der U16 den Tagessieg im Riesentorlauf holte. In der U14 setzte sich Lu-

kas Plank, ebenfalls von der RG Wipptal , durch.

Starker Jahresauftakt

10, Lukas Sieder zeigt im Slalom mit Platz 4 auf.

Beim Athesia Cup in Schnals war Elias Magoni im Riesentorlauf der U14 nicht zu schlagen. Emma Oberhuber belegte im ParallelSlalom der U16 den 2. Platz, im Riesentorlauf der U16 fuhr Carmen Gschliesser auf den 1. Platz.

Master-Saison eröffnet Beim ersten Rennen um den Raiffeisen Südtirol Cup für die Master-Kategorien in Obereggen fuhr Julia Sparber in der Allgemeinen Klasse den einzigen Ta-

Der Start ins neue Jahr verlief für die Athleten der Renngemein schaft Wipptal ebenfalls äu ßerst erfolgreich. Bei mehreren Rennen der Nachwuchsserien zeigten sie starke Leistungen und bestätigten ihre gute Form in der noch jungen Saison.

Beim National-Junior-Race-Sla lom in Alta Badia sorgte die RG Wipptal für ein Ausrufezeichen: In der U18-Kategorie der Herren sicherte sich Alex Rastner den Sieg und setzte sich damit gegen starke Konkurrenz aus ganz Süd tirol durch.

Besonders beim Raiffeisen Grand Prix Anfang Jänner in Deutsch nofen standen die Wipptaler mehrfach im Rampenlicht. In der U14 der Burschen erreichte Elias Magoni einen hervorragenden 2. Platz und musste sich nur hauch dünn geschlagen geben.

Auch in der Kategorie U16 weib lich gab es Grund zum Jubeln: Emma Oberhuber entschied das Rennen mit einer starken Fahrt klar für sich. Ihre Vereinskollegin Carmen Gschliesser rundete das Ergebnis mit Rang 3 ab.

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Rennen in Sestriere fuhr Victoria
Carmen Gschliesser und Luca VaroliValentin Sparber auf Platz 1

WIPPTALER WONNEPROPPEN

Wipptaler Wonneproppen

Um das Leben gebührend zu feiern, widmet die Erker-Redaktion heuer wieder einige Seiten der Februar-Ausgabe den Wipptaler Neugeborenen im Jahr 2025. Wie viel Licht und Leben die kleinen Sonnenscheine ausstrahlen, können Sie auf den folgenden Seiten bewundern. Nicht weniger als 51 Einsendungen begeisterter Eltern hat der Erker erhalten. Wir freuen uns über die zahlreiche Teilnahme und wünschen allen frischgebackenen Eltern viel Freude im neuen Lebensabschnitt!

DAS LOS BESTIMMTE DIESE DREI GEWINNER ZU UNSEREN „WIPPTALER WONNEPROPPEN 2025“

Die Familien erhalten jeweils einen Gutschein im Wert von 100 Euro , einzulösen in der KINDERWELT in Tscherms oder Percha.

DIE PREISE WURDEN GESPONSERT VON

Die Gutscheine können in der Erker-Redaktion in der Sterzinger Neustadt zu Bürozeiten abgeholt werden.

Leonie Astenwald, 19. Juli 2025, Wiesen Nelli Wild, 23. September 2025, Sterzing
Hannah Frei, 28. November 2025, Mauls
Paulina Lanthaler, 9. Oktober 2025, Ratschings Tobias Kofler, 15. September 2025, Wiesen
Luca Ralser, 2. April 2025, Sterzing
Moritz Vanzetta, 15. Jänner 2025, Jaufental
Frieda Haller, 20. August 2025, Telfes
Carolina Coppola, 2. Oktober 2025, Sterzing
Elias Bortolus Volgger, 2. September 2025, Sterzing
Tim Aukenthaler, 22. September 2025, Sterzing
Jacopo Scaliero, 17 settembre 2025, Racines
Engelbert Geyr, 30. Jänner 2025, Jaufental
Lian Montalto, 10. August 2025, Sterzing
Marta Sieder, 22. Jänner 2025, Sterzing
Martina Goller, 25. Mai 2025, Pfitsch
Julian Fassnauer, 3. Jänner 2025, Sterzing
Noa Gschliesser, 9. August 2025, Außerratschings
Leni Wild, 27. März 2025, Pflersch
Paul Zihl,
Leo Plattner, 9. Februar 2025, Pflersch
Theodor Volgger, 14. September 2025, Ridnaun
Elias Mair, 29. Juni 2025, Telfes
Jonas Platzer, 16. Juli 2025, Ridnaun
Sophie Schölzhorn, 26. November 2025, Mareit
Tobias Larch, 10. August 2025, Mareit
Paula Ramoser, 28. April 2025, Sterzing
Leo Wieser, 27. Oktober 2025, Wiesen
Leo und Lucki Rainer-Wieser, 22. April 2025, Jaufental
Jakob Graus, 19. Juni 2025, Afens
Lian Graus, 1. Oktober 2025, Thuins
Sophia Stampfer, 24. September 2025, Thuins
Emma Plank, 27. März 2025, Sterzing Lian Sailer, 27. März 2025, Stange
Sophie Graus, 21. März 2025, Sterzing
Lina Hofer, 15. November 2025, Sterzing
Liam Toniutti,
Maximillian Kinzner, 16. Jänner 2025, Pflersch
Leo Gschnitzer, 12. November 2025, Tschöfs
21. Mai 2025, Jaufental
Hanna Hochrainer, 13. August 2025, Gossensaß
Max Rainer, 28. Februar 2025, Gasteig
Marie Egartner, 10. April 2025, Gossensaß
Anna-Sophie Didioni, 22. Oktober 2025, Freienfeld
Ben Siller, 3. November 2025, Gossensaß
Maili Mader, 7. April 2025, Sterzing
Johanna Klotz, 29. Juni 2025, Ridnaun
Leon Volgger, 25. November 2025, Ridnaun
Laura Volgger, 20. Februar 2025, Gasteig
Lina Madlaner, 31. Dezember 2025, Ridnaun

EINRICHTEN & WOHNEN

Booking Südtirol Wohnbauaufsicht verstärkt Kontrollen

2025 wurden über das Buchungsportal „Booking Südtirol“ und alle daran angeschlossenen Kanäle und Partnerportale über 193.000 Buchungen erzielt. Der Hoteliers- und Gastwirteverband (HGV) als Betreiber des Buchungsportals blickt somit auf ein erfolgreiches Jahr zurück. Im Vergleich zu 2024 stiegen die Buchungen um über 15 Prozent. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer belief sich auf vier Tage. Im Durchschnitt wurde 78 Tage vor der Anreise gebucht. Die meisten Buchungen stammen aus Deutschland (44,2 %), gefolgt von Italien (19,4 %), der Schweiz (6,3 %) und Österreich (5,3 %). Bemerkenswert ist der wachsende Anteil der USA, der sich von 2,9 % im Jahr 2024 auf 4,6 % im Jahr 2025 nahezu verdoppelt hat. Mit rund 2.710 gelisteten Unterkünften von Beherbergungsbetrieben über Pensionen bis hin zu Urlaub auf dem Bauernhof und Campingplätzen bietet „Booking Südtirol“ ein breites Spektrum an Unterkunftsmöglichkeiten. Ein seit Jahren wesentlicher Erfolgsfaktor ist das exklusiv für Booking-Südtirol-Kunden zur Verfügung stehende HGV-Buchungswidget, das über 85 Prozent aller Buchungen innerhalb des Systems generiert hat. Diese Buchungen sind vollständig provisionsfrei. „Das bedeutet für die teilnehmenden Betriebe erhebliche Einsparungen bei den üblicherweise hohen Provisionskosten“, so HGV-Direktor Raffael Mooswalder.

Dank Personalaufstockung und neuer Strategie hat die Agentur für Wohnbauaufsicht (AWA) 2025 deutlich öfter kontrolliert, ob die Südtiroler die Vorschriften über den geförderten und konventionierten Wohnbau einhalten. Bei 837 Kontrollen stellte die Agen tur 119 Verstöße (+74 %) fest. 2024 waren es noch 482 Kontrol len und 47 bestätigte Verstöße. In 22 Fällen wurden konventionierte oder geförderte Woh nungen touristisch ge nutzt oder von Personen ohne gesetzliche Vor aussetzungen bewohnt. Dies führte zu Strafen von insgesamt über 240.000 Euro. Die von der Agentur festgestellten Ver stöße betreffen in erster Linie die Bin dung (Wohnen für Ansässige), denen konventionierte Wohnungen unterliegen, aber auch die Sozialbindung, die für Immobilien gilt, die mit Landesbeiträgen für Kauf, Bau oder Sanierung gefördert wurden. Die verhängten Sanktionen belaufen sich auf insgesamt rund 640.000 Euro.

2026 werden die Kontrollen weiter verstärkt, auch durch Personalaufstockung. Ein Abkommen mit der Finanzpolizei ermöglicht u. a. den Zugang zu Datenbanken sowie Lokalaugenscheine

Fairness und die Einhaltung der Regeln sorgen, setzt das Land auf Prävention: Bürger und Gemeinden erhalten in der Agentur Beratung und Informationen. Zudem nimmt die Agentur regelmäßig an Veranstaltungen wie etwa der Wohnbaumesse teil. 2025 wurden 304 Beratungsanfragen bearbeitet.

Makler wissen: Einrichtung öffnet Türen

Die Einrichtung einer Wohnung spielt eine entscheidende Rolle dafür, wie wir uns in den eigenen vier Wänden fühlen. Dabei geht es nicht nur um persönlichen Geschmack: Gute Einrichtung folgt auch objektiven Parametern wie Raumaufteilung, Lichtverhältnissen und Funktionalität Wer diese Faktoren berücksichtigt, schafft ein schönes und gut nutzbares Zuhause.

Aus Sicht eines Immobilienmaklers hat die Inneneinrichtung einen besonderen Stellenwert. Bei jeder Wohnung – egal ob bei Miete oder Verkauf – machen wir uns automatisch ein Bild davon, wie sie eingerichtet werden könnte und für welche Zielgruppe sie geeignet ist. Durch dieses Wissen gelingt es uns, Immobilien nicht nur schneller, sondern auch mit geringeren Preisnachlässen an die Frau/den Mann zu bringen!

Darüber hinaus können wir als Immobilienmakler Bauträgern wertvolle Unterstützung bieten. Durch unsere Erfahrung aus zahlreichen Vermittlungen erkennen

wir früh, wenn Grundrisse optimiert werden können, und geben praxisnahe Tipps

siller.immo kann auf langjährige und mehrgenerationale Erfahrung bauen. Gern beraten wir Sie rundum zum Thema „Immobilien“ – von der Schätzung bis zur Einrichtungsberatung.

zur Raumaufteilung. Ebenso unterstützen wir private Eigentümer bei der Aufwertung ihrer Immobilie: Oft lässt sich durch kleine Maßnahmen – etwa eine bessere Möblierung – der Gesamteindruck deutlich verbessern und damit auch der Wert steigern

Ein weiterer Vorteil ist, dass wir verschiedene Varianten von Grundrissen und Ein-

richtungsmöglichkeiten aufzeigen können. Im Zuge dieses Prozesses arbeiten wir mit professioneller Hilfe zusammen –nicht nur virtuell, sondern auch in enger Kooperation mit regionalen Innenarchitekten und Homestagern. So entstehen ansprechende Wohnkonzepte.

Zum Schluss ein praxisnaher Tipp, insbesondere für den Wiederverkauf: Setzen Sie bei der Einrichtung und Ausstattung auf helle, neutrale Farben und vermeiden Sie kurzlebige Trends. Möglichst zeitloses, gefälliges Mobiliar wirkt einladend und spricht eine breite Zielgruppe an – zu dunkle oder dominante Farben wie viel Schwarz können hingegen abschrecken und sich negativ auf den Wiederverkauf auswirken. Unser Know-how im Bereich „Wohnen und Einrichten“ ermöglicht den Bewohnern auf Jahre ein angenehmes Wohngefühl und stellt sowohl den Verkäufer als auch den Käufer rundum zufrieden.

Neues Zeitalter für Wohnräume

Das Jahr 2026 erlebt beim Einrichten von Wohn- und Lebensräumen eine spannungsreiche, farbenfrohe Entwicklung, die inspiriert, belebt und gleichzeitig zur Ruhe kommen lässt. Nach Jahren minimalistischer, fast klinischer Farbpaletten mischen sich jetzt kräftige Töne, natürliche Nuancen und überraschende Akzente zu einem neuen, ganz eigenen Stil. Doch welche Farben dominieren wirklich? Und wie lassen sie sich harmonisch ins Zuhause integrieren?

Erdige Grundtöne: Natur im Zentrum

Der Trend zu nachhaltigem und gesundem Wohnen spiegelt sich auch in der Farbwahl wider: Warme, erdige Töne wie Terrakotta, Sandbeige und Moosgrün erobern Wohnzimmer, Küchen und Arbeitsräume. Diese Farben schaffen ein behagliches, beruhigendes Ambiente und verbinden uns mit der Natur – ein wichtiger Kontrapunkt zur digitalen Schnelllebigkeit des Alltags.

Sanfte Pastelle: Ruhe im Raum

Pastelltöne erleben ein großes Comeback –diesmal jedoch in erwachsener, nuancierter Form. Gedämpftes Rosé, Salbeigrün und verwaschenes Himmelblau sind die Stars der Saison. Sie fungieren als perfekte Basis für Räume, die Entspannung und Ausgeglichenheit fördern sollen, wie Schlafzimmer

oder Leseecken. Diese Farben harmonieren besonders gut mit natürlichen Materialien wie Holz und Leinen.

Kräftige Akzentfarben: Mut zur Individualität

Während Grundtöne beruhigen, setzen kräftige Akzentfarben bewusste Statements. Curry-Gelb, Kobaltblau oder Korallenrot bringen Energie in den Raum und dienen als visuelle Highlights – sei es an einer Wand, im Möbelstück oder als dekoratives Element. Der Schlüssel liegt im gezielten Einsatz: Eine Akzentwand oder ein farblich dominantes Sofa kann aus einem schlichten Raum ein ausdrucksstarkes Zuhause machen.

Metallic-Highlights: Glanzvolle Details

Ein weiterer Trend 2026 sind dezente Me-

tallic-Töne wie Bronze, Champagner oder Roségold. Sie setzen elegante Akzente in Form von Lampen, Bilderrahmen oder Möbelgriffen und verleihen Einrichtungskonzepten eine subtile, edle Note. Besonders in Kombination mit warmen Grundfarben entstehen so Räume mit luxuriösem, aber nicht übertriebenem Charakter.

Harmonische Kombinationswelten

Ganz im Sinne der Individualität sehen wir 2026 weniger starre „Regeln“ als vielmehr mutige Farbwelten, die miteinander spielen. So werden erdige Naturtöne mit lebhaften Akzenten gemixt, während Pastellfarben durch metallische Details veredelt werden. Wichtig ist ein stimmiges Gesamtbild, das Persönlichkeit und Lebensgefühl widerspiegelt.

Wohnen mit Persönlichkeit

Wohnraum ist heute mehr als nur ein Ort zum Leben: Er ist auch Ausdruck der eigenen Persönlichkeit. Gerade in Zeiten steigender Wohnkosten, kleiner werdender Wohnungen und individueller Lebensentwürfe gewinnen maßgefertigte Möbel zunehmend an Bedeutung. „Möbel auf Maß“ sind längst kein Luxus mehr, sondern eine durchdachte Lösung für alle, die Funktionalität, Qualität und Ästhetik miteinander verbinden möchten.

Im Gegensatz zu Standardmöbeln passen sich Maßmöbel exakt den räumlichen Gegebenheiten an. Dachschrägen, Nischen, verwinkelte Grundrisse oder ungewöhnliche Raumhöhen verlieren ihren Schrecken, denn jeder Zentimeter wird sinnvoll genutzt. Ob Einbauschrank, Küche, Badmöbel oder Wohnwand – individuelle Anfertigungen schaffen Stauraum dort, wo herkömmliche Lösungen an ihre Grenzen stoßen. Ein weiterer Vorteil liegt in der Gestaltungsfreiheit. Materialien, Farben, Oberflächen und Funktionen können auf persönliche Vorlieben und den jeweiligen Wohnstil abgestimmt werden. Massivholz für ein warmes,

natürliches Ambiente, moderne Lackober

Aspekte lassen sich berücksichtigen, etwa bei Küchenarbeitsflächen oder Arbeitsplätzen im Homeoffice. Nicht zu unterschätzen ist zudem die Qualität. Maßmöbel werden in der Regel von lokalen Tischlereien oder Handwerksbetrieben gefertigt, die auf langlebige Materialien und sorgfältige Verarbeitung setzen. Das

Ergebnis sind Möbelstücke, die nicht nur optisch überzeugen, sondern auch über viele Jahre hinweg ihren Dienst leisten. Gleichzeitig stärkt diese Entscheidung das lokale Handwerk und verkürzt Transportwege – ein Pluspunkt auch in Sachen Nachhaltigkeit.

Der Weg zum Möbelstück auf Maß beginnt meist mit einer persönlichen Beratung. Dabei werden Wünsche, Bedürfnisse und räumliche Voraussetzungen genau analysiert. Moderne Planungstechniken ermöglichen es, das spätere Möbelstück bereits vor der Fertigung realistisch zu visualisieren. So entsteht Schritt für Schritt eine Lösung, die sowohl funktional als auch ästhetisch überzeugt. Möbel auf Maß sind somit weit mehr als eine individuelle Einrichtungslösung. Sie stehen für bewusstes Wohnen, für Qualität statt Schnelllebigkeit und für Räume, die optimal genutzt und persönlich gestaltet sind. Wer Wert auf Einzigartigkeit, Langlebigkeit und passgenaue Lösungen legt, findet in maßgefertigten Möbeln eine Investition, die sich täglich bezahlt macht.

Architekturpreis 2026

Am 6. März verleiht die Architekturstiftung Südtirol zum 11. Mal den Architekturpreis Südtirol. Unter den 32 Nominierten sind auch Wipptaler Bauten und Architekten. Prämiert werden jene Bauwerke, denen es besonders gut gelungen ist, einen fruchtbaren Dialog zwischen Gebautem, Kontext und umgebender Landschaft herzustellen. Bauten, die zeigen, wie Lebensrealitäten räumlich und zeitgemäß gestaltet werden können. Bauten, die konsequent Zukunft denken.

Für den Architekturpreis nominiert sind 32 Bauwerke, jeweils vier in acht Kategorien: Bauen im Altbestand, Innenraum, junge Architektur, öffentlicher Raum und soziale Infrastruktur, Öffentlich, Tourismus und Arbeit, Wohnen sowie erstmals „Maintenance“ –für herausragende Leistungen

bei Pflege, Erhalt und Weiterführung von Bestandsgebäuden. Auf einen Preis hoffen dürfen auch drei Bauwerke im Wipptal, darunter der neu gestaltete Altarraum in der Heiliggeist-Kirche in Sterzing, ein Projekt von Delueg Architekten, das Haus 6 in Sterzing, ein Projekt von Matthias Delueg (Delueg Architekten) und „Mondwiese“ in Pfitsch von Andreas Gruber Architekten. Auch das Projekt „Haus der Berge“ in Sexten wurde von Delueg Architekten aus Sterzing geplant. Beim BS-Hof in Deutschnofen hat mit Sarah Aukenthaler aus Sterzing in Zusammenarbeit mit Alpina Architects ebenfalls eine Architektin aus dem Wipptal mitgewirkt. Die Sieger werden am 6. März auf Schloss Maretsch bekanntgegeben und prämiert. Die unabhängige Jury besteht aus Architektin Anna Popelka, Architektin und Dozentin Katharina Volgger

sowie Architekt und Stadtplaner Matteo Monti.

Heiliggeist-Kirche in Sterzing

geschichtliches Juwel der Spätgotik. Beim Umbau wurden ein Kalkestrichboden verlegt und der originale Marmorboden im Altarraum restauriert. Die neu-

Die Heiliggeist-Kirche am Sterzinger Stadtplatz ist ein kultur-

en liturgischen Elemente – Altar, Ambo und Priestersitz aus loka-

lem Marmor – sind nun stufenfrei auf der Ebene der Kirchengemeinschaft platziert. Teil der Altarraumgestaltung war die Verortung der spätgotischen Holzskulpturen, des Kreuzes und der Madonna.

Umbau: 2024

Bauherr: Gemeinde Sterzing Architektur/Planung: Delueg Architekten

Nominiert in der Kategorie „Innenraum“

Haus 6

Das Haus 6 ist ein typischer, langgezogener Baustein des mittelalterlichen Stadtkerns von Sterzing mit charakteristischer „Lichthaube“, die Licht in die Tiefe des Gebäudes führt. Das Hauptgebäude stammt aus der Gotik, das Dachgeschoss wurde wahrscheinlich in der Barockzeit aufgebaut bzw. erhöht. Das Sanierungsprojekt umfasst das zweite Obergeschoss,

das Dachgeschoss mit Dachstuhl, die Lichthaube, die Süd- und die Rück-Fassade: Räumlich verbindet das Projekt die ehemals getrennten Hälften des Hauses zu einer Wohneinheit, entfernt Innenwände für ein langgestrecktes Raumkontinuum. Wiederverwendung und Reparatur von Vorhandenem spielte nicht zuletzt auch wegen des engen Budgetrahmens eine große Rolle. Die alten Heizkörper, die Zimmertüren aus den 1990er Jahren und andere Bauteile wurden repariert und gezielt wiedereingesetzt. Bei neuen verbauten Materialien wie dem Dielenboden aus Lärchenholz wurde besonderer Wert auf Lokalität und Kreislauffähigkeit gelegt.

Fertigstellung: 2023

Bautyp: Umbau, denkmalgeschützt

Architektur/Planung: Matthias Delueg (Delueg Architekten) Nominiert in der Kategorie „Junge Architektur“

Mondwiese

Inmitten einer Enklave im Wald in Wiesen entstand das Projekt

© Matthias Delueg/Michael Delueg
© Gustav Willeit

„Mondwiese“ durch die Zusammenarbeit von Andreas Gruber Architekten und Künstler Leander Schwazer. Das dreigeschossige Gebäude dient als harmonisches Zuhause und Arbeitsraum für drei Generationen und tritt mit den benachbarten landwirtschaftlichen Bauten in Dialog, wodurch ein Ensemble weiterentwickelter Baukultur entsteht. Inspiriert von Bildhauer Brancusis unendlicher Säule stapeln sich die Geschosse, deren Form für Kontinuität steht. Die karbo-

nisierte Holzverschalung schützt und verschmilzt mit dem Wald, während die mineralische Ziegelstruktur Nachhaltigkeit und Langlebigkeit verspricht. Aufgrund des hohen Grundwasserspiegels und der Gefahr durch den angrenzenden Bach ruht das Erdgeschoss auf einem mineralischen Sockel, erschlossen durch eine Betontreppe. Auf einen Keller wurde verzichtet, stattdessen werden Nachbargebäude genutzt. „Mondwiese“ vereint Kunst, Funktionalität und Öko-

logie zu einem einzigartigen Ort des Schaffens.

Fertigstellung: 2024

Bautyp: Neubau, Klimahaus Standard A

Bauherr: Leander Schwazer Architektur/Planung: Andreas Gruber Architekten Nominiert in der Kategorie „Wohnen“

Haus der Berge 2009 wird das Bergmassiv der Dolomiten zum „UNESCO Weltnaturerbe“ erhoben. Sieben Jahre später loben Tourismusverein Sexten und Gemeinde Sexten einen Planungswettbewerb für das „Haus der Berge“ aus, ein Besucherzentrum, welches das Vorhandene – die unverwechselbare Landschaft sowie das Ökosystem und seine Bewohner – ins Bewusstsein rückt. 220 m3 Fichten- und Lärchenholz aus gemeindeeigenen Wäldern werden plastik-, leim- und nahezu metall-

frei zusammengefügt. Die Öffnungen orientieren sich bewusst auf die verschiedenen Landschaftstypen der Umgebung. Herzstück des Gebäudes ist ein zweigeschossiger Mehrzwecksaal – Schnittstelle zwischen lokalen und touristischen Aktivitäten. Ein Außenraum führt durch lokale Bergflora und schafft eine Verbindung zum Festplatz und zum Musikpavillon (noch nicht ausgeführt).

Fertigstellung: 2023

Bautyp: Neubau, Klimahaus Standard Gold

Bauherr: Gemeinde Sexten, Tourismusverein Sexten

Architektur/Planung: Delueg Architekten

Nominiert in der Kategorie „Öffentlich“

HOF'ERHOF

INMAULS

DerHo.ferhof-einWohnkomeptfürJungundAlt MittenimOorfZientvumvonMauls,nahedem Kinderga,rten,liegtderHoferhoteinwahrerBlickfang! DasProjektumfasstWotmungen inverschi·edenenGrößen. JedeEinheithateinenBalkonodereineTerrasse, teilsmitGart,en.Kellerräume.Abstellplätzeinder TiefgarageundA.ueemstellplätzesindebenfalls vorhandenundkönnen.zusätzlicherworbenwer,den.

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EINRICHTEN & WOHNEN

Ganzheitliche Lösungen

Schlüsselfertiges Bauen steht für ein ganzheitliches Baukonzept, das Bauherren maximale Sicherheit, Komfort und Transparenz bietet. Im Mittelpunkt steht die Realisierung eines bezugsfertigen Gebäudes aus einer Hand – von der ersten Beratung und Entwurfsplanung über Genehmigungsprozesse und Bauausführung bis hin zur finalen Übergabe. Ein zentraler Vertragspartner übernimmt die vollständige Koordination aller Leistungen und Gewerke und sorgt so für reibungslose Abläufe während der gesamten Bauphase.

Ein entscheidender Vorteil des schlüsselfertigen Bauens ist die hohe Planungs- und Kostensicherheit. Bereits zu Beginn des Projektes werden Leistungsumfang, Bauzeit und Budget klar definiert. Dadurch lassen sich finanzielle Risiken minimieren und unerwartete Zusatzkosten vermeiden. Gleichzeitig gewährleistet eine strukturierte Projektsteuerung die termingerechte Umsetzung des Bauvorhabens. Bauherren profitieren von festen Ansprechpartnern, kurzen Entscheidungswegen und einer transparenten Kommunikation über alle Projektphasen hinweg. Darüber hinaus bedeutet schlüsselfertiges Bauen eine erhebliche Entlastung im Alltag. Die komplexe Abstimmung zwischen Architekten, Ingenieuren, Behörden und Handwerksbetrieben entfällt für den

Bauherrn nahezu vollständig. Er kann sich darauf verlassen, dass alle Arbeiten fachgerecht ausgeführt und aktuelle gesetzliche, technische sowie energetische Anforderungen

Trotz der umfassenden Betreu ung bleibt ausreichend Raum für Individualität. Grundrisse, Architektur, Ausstattungsmerkmale und technische Lösungen können flexibel an persönliche Wünsche oder unternehmerische Anforderungen angepasst werden. Ob Einfamilienhaus, Mehrfamilienhaus oder Gewerbeimmobilie –schlüsselfertiges Bauen verbindet maßgeschneiderte Planung mit effizienter Umsetzung. Das Ergebnis ist ein hochwertiges, funktionales und sofort nutzbares Gebäude, das Bauherren den Weg vom Konzept bis zum Einzug deutlich vereinfacht und langfristige Werte schafft.

Holzwerkstatt –Meisterbetrieb mit Wipptaler Tradition

Holz ist mehr als ein Baustoff – es belebt Räume und bringt ein wohliges Gefühl ins Haus. Die warme Optik und natürliche Maserung eines jeden Brettes machen ein Zuhause urgemütlich. Jedes Holzstück erzählt eine Geschichte – von feinem und edlen Eichenholz bis zur rustikalen Lärche.

Holz ist robust und langlebig. Wird es gut gepflegt, hält es Jahrzehnte. Die Umwelt schont der nachwachsende Rohstoff obendrein. Holzeinrichtungen verbessern durch die geringe Wärmeleitung die Energieeffizienz. Außerdem regulieren sie die Feuchtigkeit

klima, ganz ohne Chemikalien. Studien belegen, dass holzdominierte Räume Cortisolwerte senken und zu einem besseren Schlaf verhelfen.

Seit über 30 Jahren verbindet die Tischlerei „Holzwerkstatt“ tradi-

Raum auf eine ganz natürliche Art und Weise und fördern ein gesundes, stressfreies Raum-

„Kiebacher“, übernommen und weitergeführt von Toni Großgasteiger († 5.4.2024) zurück und hat sich im Laufe der Jahre unter Leitung von Gerhard Großgasteiger zu einem modernen Familienunternehmen entwickelt.

tionelles Tischlerhandwerk mit modernem Design. Der Betrieb geht auf die frühere Tischlerei

2011 siedelte die Tischlerei von Sterzing nach Moosfeld in Wiesen um, 2024 folgte die Um-

wandlung in eine GmbH. Heute führt Gerhard zusammen mit Sohn Peter Großgasteiger die Holzwerkstatt in dritter Generation. Mit langjähriger Erfahrung und feinem Gespür für Design fertigt die Tischlerei maßgeschneiderte Möbel für Küche, Wohn- und Schlafzimmer, spezielle Objektmöbel für Hotellerie und Gastronomie sowie individuelle Einzelstücke, die sowohl zeitlos sind als auch aktuellen Trends folgen. Erstklassige Materialien, präzise Verarbeitung, zeitgemäße Farb- und Materialauswahl, verlässliche Lieferung und Montage – darauf legt die Holzwerkstatt großen Wert. Jedes einzelne Möbelstück wird passgenau geplant, hochwertig gefertigt und termingerecht montiert. „Das perfekte gebnis entsteht im persönlichen Austausch mit dem Kunden“, so Senior-Chef Gerhard oßgasteiger. „Bei einem Termin vor Ort nehme ich fachgerecht Maß und entwickle gemeinsam mit Ihnen eine passgenaue Lösung für Ihren individuellen Wohnraum.”

Sportmedizin

Die Herzfrequenz und ihre Variabilität

Das Herz schlägt langsamer oder schneller, je nachdem, ob wir uns auf dem Sofa ausruhen oder uns die letzte Steigung zum Gipfel hochkämpfen. Der niedrigste Wert während erholsamer Phasen markiert den Ruhepuls, die Differenz aus maximaler Herzfrequenz und Ruhepuls definiert die Herzfrequenzreserve. Eine deutliche Veränderung der Herzfrequenz unter vergleichbaren Bedingungen kann viel über unsere aktuelle Verfassung aussagen. Ist die Herzfrequenz in Ruhe ungewöhnlich hoch oder unter Belastung auffällig anders, verdient das in jedem Fall unsere Aufmerksamkeit.

Aber das Herz ist kein Metronom! Der Abstand zwischen zwei Herzschlägen ist nicht konstant, sondern schwankt leicht in Abhängigkeit von verschiedensten Faktoren: Atmung, Tageszeit, Training, Stress, Hormone und Schlaf. Diese Abweichung im Bereich von Millisekunden ist keine Laune oder Ungenauigkeit der Natur, sondern wird durch das vegetative Nervensystem gesteuert. Dies besteht aus dem aktivierenden Partner Sympathikus und dem beruhigenden Partner Parasympathikus, die gemeinsam Körperfunktionen wie Kreislauf, Verdauung und Stoffwechsel regulieren. Eine höhere Herzfrequenzvariabilität (HRV) zeigt dabei, dass das autonome Nervensystem flexibel und anpassungsfähig ist, während eine niedrige HRV das Übergewicht eines Partners verrät.

Ermittelt werden kann die HRV entweder durch die Ableitung eines EKG oder aber durch die Aufzeichnung der Pulswellen mit Wearables und Sportuhren. Je nach Gerät erfolgt eine Messung in Ruhe, im Rahmen von Atemübungen oder Lagewechsel vom Liegen ins Stehen. Nach der statistischen Verarbeitung der Daten wird ein numerischer Wert angezeigt.

Die niedrige HRV ist oft Folge von körperlicher Überlastung, psychischem Stress, schlechter Schlafqualität, mangelnder Erholung oder drohender Krankheit. Eine hohe HRV dagegen zeigt eine gute Leistungsbereitschaft, Anpassungsfähigkeit und Stressresilienz an.

Die Analyse der Herzfrequenzvariabilität ist für Leistungssportler genauso nützlich wie für Gesundheitsbewusste, wobei sie eine kritische Beurteilung voraussetzt und das Körpergefühl ergänzen und nicht ersetzen soll.

Erleichterter Zugang zu Ernährungstherapie

Wenn man an einer Essstörung erkrankt, bietet der Südtiroler Sanitätsbetrieb einen recht gut strukturierten Therapieverlauf an. Dennoch sind die Kosten für eine Familie, in der eine Person an einer solchen Störung leidet, immer noch recht hoch: für Fahrtspesen, alternative Behandlungsmethoden, Ticketzahlungen, Nahrungsergänzungsmittel und Besuche der Ernährungstherapie, die bei einer Essstörung ein wesentlicher Bestandteil der Therapie sind.

Den Protesten der Verantwortlichen des Behandlungsnetzes um

Neue Direktorin

Dr. Rosanna Loss ist neue ärzt liche Direktorin am Krankenhaus Brixen. Die Medizinerin hat sich auf Hygiene und Präventivme dizin spezialisiert, arbeitete u. a. am Universitätsklinikum Gießen und in den Sanitätsbetrieben der Provinzen Verona und Brescia, bevor sie 2014 in die ärztliche Di rektion des Krankenhauses Bru neck und 2015 in die Direktion in Bozen wechselte. Von 2020 bis 2023 war Dr. Loss Vorsitzende der Ethikkommission des Sani-

Dr. Roger Pycha und Dr. Michael Kob wurde von der Landesregierung nun Gehör geschenkt. Seit dem 1. Jänner kann die Ernährungstherapie, welche die Beurteilung und diätetische Therapie, die Erstellung des Ernährungsprogramms und die verschiedenen Kontrollen umfasst, für Patienten mit Essstörungen, die in Südtirol ansässig sind und den Befreiungscode für chronische und invalidierende Erkrankungen 005 (Anorexia nervosa, Bulimie) besitzen, kostenlos in Anspruch genommen werden.

tätsbetriebes für die klinische Prüfung und Erprobung.

Moderne Krankenhäuser

Alle Krankenhäuser in Südtirol werden demnächst auf den neuesten medizinischen und organisatorischen Standard gebracht, um Patienten bestmöglich zu betreuen und dem Gesundheitspersonal optimale Arbeitsbedingungen zu bieten. Am Krankenhaus Sterzing steht nach der erfolgten Modernisierung der Neurorehabilitation die

Erneuerung der Brandschutzanlage und die Sanierung des Modulbaues an. Geplant sind ein Frauen-Kind-Zentrum, der Umbau des Reha-Dienstes und der Ambulatorien, ein neues RehaBecken, die Verlegung der Mensa sowie mehr Licht im Untergeschoss. Die Arbeiten beginnen 2028.

© Sabes

Hörakustiker –ein Beruf mit Herz und Zukunft

Gutes Hören bedeutet mehr als nur das Wahrnehmen von Geräuschen. Es ist entscheidend für Kommunikation, soziale Teilhabe und Lebensqualität. Wenn das Gehör nachlässt, sind zwei Berufsgruppen besonders wichtig: die HNO-Ärzte und die Hörakustiker beim Hörzentrum Südtirol. Beide Berufsgruppen arbeiten für das Wohl der Patienten – mit klar verteilten Aufgaben und einem gemeinsamen Ziel: die bestmögliche Hörversorgung.

Der erste Ansprechpartner bei Hörproblemen ist in der Regel der HalsNasen-Ohren-Arzt. Er klärt medizinische Ursachen für eine Hörminderung ab, wie Entzündungen, altersbedingten Hörverlust, Lärmschäden oder andere Erkrankungen. Durch Untersuchungen und Hörtests stellt er die Diagnose und entscheidet, ob eine medizinische oder operative Behandlung notwendig ist. Ist eine Versorgung mit Hörsystemen sinnvoll, verordnet er diese und überweist den Patienten an einen Hörakustiker. Auch der Hörakustiker besitzt die Kompetenz, einen genauen Hörtest durchzuführen und bereits mögliche Ursachen des Hörverlustes zu erkennen.

Hier beginnt die Kernkompetenz des Hörakustikers. Der Beruf vereint handwerkliches Können, technisches Fachwissen und soziale Kompetenz. Gute Hörakustiker analysieren das individuelle Hörvermögen, beraten umfassend zu modernen Hörsystemen und passen diese präzise an die persönlichen Bedürfnisse des Kunden an. Dabei spielen nicht nur Messergebnisse eine Rolle, sondern auch der Alltag des Betroffenen: Beruf, Freizeit, Hörumgebungen und persönliche Erwartungen.

Moderne Hörsysteme sind hochkomplexe Mini-Computer, die individuell programmiert werden müssen. Der Hör-

akustiker übernimmt die Feinanpassung, erklärt die Handhabung, schult das Gehör schrittweise und begleitet den Kunden langfristig. Regelmäßige Nachkontrol len, Anpassungen und Serviceleistungen gehören ebenso dazu wie die persönliche Betreuung über viele Jahre hinweg. Im Hörzentrum Südtirol ist dieser Service immer und für die ganzen Jahre hinweg kostenlos.

Das Zusammenspiel zwischen HNO-Arzt und Hörakustiker basiert auf Vertrauen, Fachkompetenz und klarer Aufgaben verteilung. Während der Arzt die medi zinische Verantwortung trägt, sorgt der Hörakustiker für die optimale technische und praktische Umsetzung der Hörver sorgung. Der Patient profitiert von dieser Zusammenarbeit dur che Betreuung – medizinisch fundiert und individuell angepasst.

Der Beruf des Hör moderner Gesundheitsberuf mit großer gesellschaftlicher Bedeutung. Er verbin det Technik und Menschlichkeit und hilft Menschen dabei, wieder aktiv am Leben teilzunehmen. Denn gutes Hören ist kein Luxus, sondern ein wesentlicher Bestandteil von Gesundheit und Lebensfreude.

Hörakustiker, ein toller Beruf auch für junge Menschen, vor allem aber eine Arbeit mit Zukunft. Wir vom Hörzentrum Südtirol freuen uns auf Ihre Bewerbung!

HÖRAKUSTIKER MARKUS THALER

APOTHEKEN

31.01.-06.02.: Apotheke Paracelsus

Tel. 377 3130989

07.02.-13.02.: Stadtapotheke

Tel. 765397

14.02.-20.02.: Apotheke Wiesen

Tel. 760353

21.02.-27.02.: Apotheke Gilfenklamm

Tel. 755024

28.02.-06.03.: Apotheke Paracelsus

Die Turnusapotheke ist sonntags und feiertags von 9.30 bis 12.00 Uhr geöffnet.

ÄRZTE

31.01.: Dr. Pietro Stefani

Tel. 349 1624493, 760628

01.02.: Dr. Esther Niederwieser

Tel. 335 6072480, 755061

07.02.: Dr. Barbara Faltner

Tel. 335 1050982

08.02.: Dr. Alberto Bandierini

Tel. 388 7619666, 764144

14.02.: Dr. Massimiliano Baccanelli

Tel. 334 9156458

15.02.: Dr. Pietro Stefani

21.02.: Dr. Sonila Veliu

Tel. 349 6732243

22.02.: Dr. Giuliana Bettini

Tel. 320 6068817

28.02.: Dr. Markus Mair

Tel. 329 2395205

01.03.: Dr. Barbara Faltner

Der jeweils diensthabende Arzt kann von 8.00 Uhr (an Vorfeiertagen ab 10.00 Uhr) bis 8.00 Uhr des darauffolgenden Tages unter der angegebenen Telefonnummer erreicht werden und ist von 9.00 bis 11.00 Uhr sowie von 16.30 bis 17.00 Uhr in seinem Ambulatorium anwesend.

ZAHNÄRZTE: Notdienst Samstag und Feiertage dental clinic Dalla Torre, 9.00 – 12.30 Uhr, Tel. 335 7820187

TIERÄRZTE (NUR GROSSTIERE)

31.01./01.02.: Dr. Michaela Röck

07./08.02.: Dr. Stefan Niederfriniger 14./15.02.: Dr. Michaela Röck

21./22.02.: Dr. Stefan Niederfriniger

28.02./01.03.: Dr. Michaela Röck

Dr. Stefan Niederfriniger, Tel. 388 8766666

Dr. Michaela Röck, Tel. 347 1375673

Dr. Johanna Frank, Tel. 347 8000222

Dr. Carmen Huber, Tel. 348 9232496

Kleintier-Notfalldienst:

Tierklinik Thumburg, Tel. 335 7054058, 335 1206704, 335 259994

Tierarztpraxis Sterzing, Geizkoflerstr. 20A, Tel. 388 8766666, 328 0514167

4.2.

Kaffeetreff 60+, Seniorengemeinderat, Sterzing, Stadtbibliothek, kleiner Saal, 9.30 Uhr.

6.2.

Konzert der Brass Band Wipptal, Sterzing, Stadttheater, 20.00 Uhr

Theater „Puff unterm Schrotthorn“, Neustift, Grundschule, 20.00 Uhr

Diggy-Treff, Sterzing, Stadtbibliothek, 9.30 – 12.30 Uhr.

7.2.

Jägerbiathlon, Ridnaun.

Konzert der Brass Band Wipptal, Sterzing, Stadttheater, 20.00 Uhr

Landesball ASV Sport & Friends, Trens, Vereinshaus, 18.00 Uhr.

8.2.

Theater „Puff unterm Schrotthorn“, Neustift, Grundschule, 17.00 Uhr

10.2.

Oper „Puccini’s opera“, Teatro Stabile, Sterzing, Stadttheater, 20.30 Uhr.

12.2.

Theater „Puff unterm Schrotthorn“, Neustift, Grundschule, 20.00 Uhr

13.2.

Theater „Der Boandlkramer und die ewige Liebe“, Pfitscher Volksbühne, St. Jakob, Grundschule, 20.00 Uhr.

Diggy-Treff, Sterzing, Stadtbibliothek, 9.30 – 12.30 Uhr.

14.2.

Theater „Puff unterm Schrotthorn“, Neustift, Grundschule, 18.00 Uhr

Flashmob gegen Gewalt an Frauen „One Billion Rising“, Netzwerk AGNet Wipptal, Sterzing, Stadtplatz, 15.00 Uhr.

15.2.

Theater „Der Boandlkramer und die ewige Liebe“, Pfitscher Volksbühne, St. Jakob, Grundschule, 16.00 Uhr.

Theater „Puff unterm Schrotthorn“, Neustift, Grundschule, 17.00 Uhr

17.2.

Theater „Der Boandlkramer und die ewige Liebe“, Pfitscher Volksbühne, St. Jakob, Grundschule, 20.00 Uhr.

Theater „Puff unterm Schrotthorn“, Neustift, Grundschule, 20.00 Uhr

Faschingsumzug, Sterzing, Nordparkplatz, 14.00 Uhr.

18.2.

Kindermusical „Anouk“, Sterzing, Stadttheater, 15.00 Uhr.

19.2.

Theater „Guarda le luci, amore mio“, Teatro Stabile, Sterzing, Stadttheater, 20.30 Uhr.

Theater „Der Boandlkramer und die ewige Liebe“, Pfitscher Volksbühne, St. Jakob, Grundschule, 20.00 Uhr.

Theater „Puff unterm Schrotthorn“, Neustift, Grundschule, 20.00 Uhr

20.2.

FIL Rodelweltcup auf Naturbahn, Jaufenbahn, Rodelzen-

trum „Tonnerboden“.

Theater „Die schlimmen Buben in der Schule“, Theaterverein Pflersch, Pflersch, Vereinshaus, 20.00 Uhr.

Theater „Der Boandlkramer und die ewige Liebe“, Pfitscher Volksbühne, St. Jakob, Grundschule, 20.00 Uhr.

Theater „Puff unterm Schrotthorn“, Neustift, Grundschule, 20.00 Uhr

Offener Kleiderschrank, Mauls, Grundschule, 17.00 Uhr. Vortrag „Allergien und Unverträglichkeiten“, Dr. Lydia Zelger, Gasteig, Vereinshaus, 19.30 Uhr.

21.2.

FIL Rodelweltcup auf Naturbahn und Kinderrennen, Jaufenbahn, Rodelzentrum „Tonnerboden“.

Theater „Der Boandlkramer und die ewige Liebe“, Pfitscher Volksbühne, St. Jakob, Grundschule, 20.00 Uhr.

Theater „Puff unterm Schrotthorn“, Neustift, Grundschule, 18.00 Uhr

22.2.

Theater „Forum Langer“, Sterzing, Stadttheater, 18.00 Uhr.

Theater „Die schlimmen Buben in der Schule“, Theaterverein

Pflersch, Pflersch, Vereinshaus, 18.00 Uhr.

Preiswatten des Pfarrchores Gossensaß, Gossensaß, Gemeindesaal, 14.00 Uhr.

Theater „Puff unterm Schrotthorn“, Neustift, Grundschule, 16.00 Uhr

26.2.

Theater „Die schlimmen Buben in der Schule“, Theaterverein Pflersch, Pflersch, Vereinshaus, 20.00 Uhr.

Büchertreff „Bibis – Bücher für die Allerkleinsten“, Sterzing, Stadtbibliothek, 10.00 Uhr.

27.2.

Theater „Liaison“, Sterzing,

Stadttheater, 19.30 Uhr.

Theater „Die schlimmen Buben in der Schule“, Theaterverein Pflersch, Pflersch, Vereinshaus, 20.00 Uhr.

Theater „Terror. Schuldig oder nicht – Ihr Urteil“, Spielgemeinschaft Vintl/Weitental, Franzensfeste, Festung, 20.00 Uhr.

Weitere Aufführungstermine: 1., 8., 15.3. (17.00 Uhr), 3., 5., 6., 7., 10., 11., 13., 14.3. (20.00 Uhr)

Diggy-Treff, Sterzing, Stadtbibliothek, 9.30 – 12.30 Uhr.

28.2.

Kamishibai „Hänsel und Gretel“, Sterzing, Stadtbibliothek, 10.00 Uhr

1.3.

Theater „Die schlimmen Buben in der Schule“, Theaterverein Pflersch, Pflersch, Vereinshaus, 15.00 und 18.00 Uhr.

Filmclub

05.02.: Buen camino (it.), 20.00 Uhr.

06.02.: Das große Los – 1 Insel, 40 Einwohner, 2 Betrüger (Senioren), 16.00 Uhr.

06.02.: Mit Liebe und Chansons, 20.00 Uhr.

13.02.: Dann passiert das Leben, 20.00 Uhr.

Märkte

5., 20.2.: Brennermarkt. 9., 23.2.: Monatsmarkt in Ster zing.

Bücher für die Allerkleinsten

Gesucht: Alte Fotos vom Rosskopf!

Am 26. Februar findet in der Stadtbibliothek Sterzing um 10.00 Uhr der Büchertreff „Bibis – Bücher für die Allerkleinsten“ statt. Bär Brummi und Vorleserin Agata begrüßen null- bis dreijährige Bücherfans.

„Hänsel und Gretel“

20.02.,20Uhr

21.02.,

20.02.: Bibi Blocksberg – Das große Hexentreffen (Kinder), 16.30 Uhr.

20.02.: Jane Austen und das Chaos in meinem Leben, 20.00 Uhr.

26.02.: La grazia (it.), 20.00 Uhr.

27.02.: 15 Liebesbeweise (20.00 Uhr).

Am 28. Februar gibt es um 10.00 Uhr ein zweisprachiges Kamishibai für Kinder von drei bis sechs Jahren: Die Vorleserinnen Margit und Karin präsentieren das Märchen „Hänsel und Gretel“ und laden im Anschluss alle Kinder zu einer Bastelei ein.

Eine Anmeldung ist notwendig (Tel. 0472 723760, bibliothek@sterzing.eu), da die Teilnehmerzahl begrenzt ist.

Im Jahr 2026 feiert die Rosskopf-Seilbahn ihr 60-jähriges Bestehen. Zu diesem besonderen Anlass möchten wir eine hochwertige Publikation gestalten, welche die Geschichte des Rosskopfs mit vielen Bildern und Erinnerungen lebendig werden lässt. Gesucht werden Privatfotos, die im Zusammenhang mit dem Skigebiet stehen, etwa von Ausflügen, Skitagen, Bergfahrten oder besonderen Ereignissen. Besonders willkommen sind Aufnahmen aus den Jahren 1950 bis 1990, die ein Stück Sterzinger Geschichte widerspiegeln und zeigen, wie sich das Gebiet und seine Menschen im Laufe der Jahrzehnte verändert haben. Wer solche Fotos besitzt, kann sich gerne bei der Neuen Rosskopf GmbH melden oder die Bilder auch in digitaler Form zur Verfügung stellen. Selbstverständlich werden alle Originale sorgfältig behandelt und auf Wunsch zurückgegeben. Die Sammlung des Materials läuft noch bis Mitte April 2026.

Kontakt: Tel. 0472 765521, info@rosskopf.com

Ado Schlier verstorben

Liebe Juliane, nun ist‘s geschafft!

Wir gratulieren dir ganz herzlich zu deiner mit Auszeichnung bestandenen staatlichen Apothekerprüfung!

Rosi, Harald und Alexia

UPAD zeichnet einen ihrer verdientesten Ehrenamtlichen aus: Giulio Todesco aus Sterzing hat im Dezember von Beppe Mora die UPADEhrenauszeichnung für vier Jahrzehnte ehrenamtlichen Einsatzes im Wipptal erhalten.

Seit 40 Jahren prägt Todesco das Vereinsleben in Sterzing maßgeblich mit. Sein Wirken steht für Kontinuität, Verantwortung und Einsatz für das kulturelle und soziale Miteinander. Im Laufe der Jahre übernahm er auch leitende Funktionen, u. a. als

Präsident von UPAD Sterzing. Im Rahmen der Verleihung hob Giulio Todesco die Bedeutung des Ehrenamts hervor: Es sei eine unverzichtbare Grundlage für den Dialog zwischen den Sprachgruppen und für die kulturelle Weiterentwicklung der Gemeinschaft.

Vizebürgermeister Fabio Cola und Norma Corti Fontana, Verantwortliche von UPAD Sterzing, brachten den Dank der Stadtgemeinde für das langjährige und vorbildliche Engagement Todescos zum Ausdruck.

GRATULATION!

Sie wollen Ihrem Liebsten zum Geburtstag gratulieren? Es gibt ein Jubiläum oder einen besonderen Anlass, den es zu feiern gilt?

KONTAKTIEREN SIE UNS! Tel. 0472 766876

E-Mail barbara.fontana@dererker.it

Lieber Josef,

seit vielen Jahren leistest du einen wertvollen Beitrag zum Erfolg der Firma. Einen herzlichen Dank für deine Betriebstreue und deinen unermüdlichen Einsatz!

Jürgen mit EMP-Team

© Markus Rakowsky

Freude

Im Februar kommen die Faschingszeit und der Valentinstag. Zwei Zeiten, die heuer zusammenfallen und eines voraussetzen: Freude. Der Fasching bringt Farbe, Lachen und Leichtigkeit in den Alltag, der Valentinstag erinnert an Liebe, Nähe und Zuwendung. Beides hat mehr mit dem Glauben zu tun, als man vielleicht vermutet.

In der Bibel heißt es: „Die Freude am Herrn ist eure Stärke“ (Nehemia 8,10). Dieser Satz wird in einer Zeit gesprochen, in der das Volk Israel keineswegs unbeschwert war. Nach schwierigen Jahren hören die Menschen erneut Gottes Wort – und reagieren zunächst mit Tränen. Doch Nehemia ermutigt sie: Jetzt ist nicht die Zeit für Traurigkeit, sondern für Freude. Eine Freude, die nicht oberflächlich ist, sondern aus dem Vertrauen darauf wächst, dass Gott da ist und trägt.

Heute sind viele Menschen getauft und doch spielt der Glaube im Alltag oft kaum eine Rolle. Gott wird nicht mehr selbstverständlich als Kraftquelle erlebt. Termine, Verpflichtungen und Erwartungen füllen unsere Tage, während Gott leise an den Rand rückt. Wo aber die Verbindung zur Quelle schwächer wird, da fehlt oft auch die innere Stärke.

Fasching erinnert uns daran, wie gut es tut zu lachen und den Alltag für einen Moment zu unterbrechen. Der Valentinstag lenkt den Blick auf die Liebe, die Aufmerksamkeit für den anderen. Beides kann eine Einladung sein, auch Gott wieder Raum zu geben – nicht als zusätzliche Pflicht, sondern als Beziehung, die trägt. Die Bibel beschreibt Gott nicht als Last, sondern als den, der Leben in Fülle schenkt.

„Die Freude am Herrn ist eure Stärke“ ist eine Einladung. Wer Gott im Alltag wieder bewusst Platz gibt, entdeckt vielleicht neu, dass Glaube nicht einengt, sondern Kraft schenkt – zum Leben, zum Lieben und zur Freude, die tiefer reicht als ein einzelner Tag im Kalender.

Ich wünsche Ihnen herzhaftes Lachen in der Faschingszeit und gebe Ihnen einen Tipp mit: Am 14. Februar wird am Brenner um 9.00 Uhr der hl. Valentin gefeiert – das wäre auch eine Gelegenheit, Freude zu erleben.

Rudi Kruselburger

* 22.11.1964 † 02.01.2026

Als Gott sah, dass der Weg zu lang und der Atem zu schwer wurde, legte er den Arm um ihn und sprach: „Komm heim.“

Danke

für die tröstenden Worte und Umarmungen, für die vielen Kerzen, Blumen, Spenden und Messen sowie für die Teilnahme an den Rosenkränzen und an der Trauerfeier. Danke an alle, die unseren lieben Rudi in Erinnerung behalten.

In Liebe deine Familie

Traurigen Herzens, aber unendlich dankbar für die schöne Zeit.

Herzlichen Dank allen, ...

... die an den Rosenkränzen und an der Trauerfeier teilgenommen haben, ... die einen Dienst übernommen

... für die vielen Zeichen der Anteilnahme, Verbundenheit und Wertschätzung, ... die uns in dieser schweren Zeit in irgendeiner Weise beigestanden haben. Ein Dank gilt auch dem Hauspflegedienst Wipptal, ganz besonders Leni, Lena, Gerhard und Judith, sowie der Associazione Nazionale Carabinieri.

Die Trauerfamilie

1. Jahrestag

Franz Gruber

* 19.02.1946 † 28.02.2025

Ein Jahr ohne dich. Die Zeit ist schnell vergangen, doch unsere Trauer nicht. Du bist von uns gegangen, aber aus unseren Herzen nicht. Was wir an dir verloren, versteht so mancher nicht. Nur die, die wirklich lieben, wissen, wovon man spricht.

In Liebe denken wir ganz besonders an dich bei der hl. Messe am Sonntag, den 1. März um 8.30 Uhr in der Pfarrkirche von Mauls. Allen, die daran teilnehmen und dich in lieber Erinnerung behalten, ein herzliches Dankeschön.

Deine Familie

Es gibt so viele Momente, in denen wir dich gerne in unserer Mitte hätten, so viele Dinge, die wir gern noch mit dir geteilt hätten, und so viele Augenblicke, in denen wir dich so sehr vermissen.

Auch wenn du nicht mehr unter uns bist, in unseren Herzen lebst du weiter.

Wer das Ziel kennt, findet den Weg. Laotse

1. Jahrestag Josef Steger Seppl

* 16.01.1942 † 13.02.2025

In Liebe und Dankbarkeit denken wir ganz besonders an dich beim Gedächtnisgottesdienst am Sonntag, den 15. Februar um 10.00 Uhr in der Pfarrkirche von Sterzing.

Günther und Margit mit Familie

Die Erinnerung ist wie ein Fenster, durch das wir euch sehen können, wann immer wir wollen.

20. Jahrestag Josef Mayr † 22.03.2006

10. Jahrestag Gertraud Beikircher † 08.02.2016

In lieber Erinnerung gedenken wir eurer am Sonntag, den 15. Februar um 9.15 Uhr in der Pfarrkirche von Gossensaß

Eure Lieben

Heinrich Eisendle

* 10.11.1943 † 18.12.2025

Herzlichen DANK allen, die sich in stiller Trauer mit uns verbunden fühlten und ihre Anteilnahme auf liebevolle und vielfältige Weise zum Ausdruck gebracht haben.

Gabi, Stefan und Carmen

2. Jahrestag

* 23. Mai 1945    † 20. Februar 2024

In Liebe denken wir an dich besonders am Samstag, den 21. Februar um 19.00 Uhr in der Pfarrkirche von Sterzing.

In Liebe deine Ulli mit Familie

Das Herz weint, doch die Seele weiß, dass du in Frieden ruhst.

Kreszenz Mayr geb. Rainer

„Zenzi“

* 19.04. 1946 † 16.12.2025

Allen, die sich in stiller Trauer mit uns verbunden fühlten und ihre liebevolle Anteilnahme auf so vielfältige Art zum Ausdruck brachten, danken wir von Herzen.

Die Trauerfamilie

Du hast uns geliebt, wir waren dein Leben, in Freud und Leid, in Gemeinschaft. Du hast uns umsorgt, hast alles gegeben, deine fleißigen Hände waren immer bereit. Ruhe in Frieden, wenn unser Herz auch weint, irgendwann sind wir wieder vereint.

Still und bescheiden war dein Leben, du hast gesorgt und nur gegeben, in unseren Herzen wirst du weiterleben, Gott möge dir den ewigen Frieden geben.

Zum 8. Jahrestag unserer lieben

Erika Frötscher

gedenken wir ihrer am Sonntag, den 8. Februar bei der hl. Messe um 8.30 Uhr in der Pfarrkirche von Ridnaun.

Allen, die daran teilnehmen und unsere liebe Erika in guter Erinnerung behalten, ein herzliches Vergelt‘s Gott!

Deine Lieben

Karl Heidegger

* 05.03.1939 † 31.12.2025

Vielen Dank ...

… für die zahlreiche Anteilnahme, die Gebete, Umarmungen, Blumen und Kerzen, die würdevolle Gestaltung der Trauerfeier und allen, die unseren Tate in lieber Erinnerung behalten.

Die Trauerfamilie

Direktorin Ledi Turra Rebuzzi verstorben

Am 2. Jänner verstarb im Alter von 80 Jahren die ehemalige Direktorin der Oberschule Sterzing Dr. Ledi Turra Rebuzzi.

Ledi Turra Rebuzzi war zunächst viele Jahre lang als Professorin für Deutsch und Latein tätig, vor allem am Realgymnasium Sterzing, und erwarb sich dabei den Ruf einer äußerst engagierten und kompetenten Lehrperson, die Leistungsbereitschaft einforderte, aber auch belohnte. Bereits in den Jahren 1988/89 und 1989/90 wurde sie vom Schulamt mit der Führung des Realgymnasiums Sterzing beauftragt; im Jahr 1996 wurde sie schließlich, nachdem das Realgymnasium und die Handelsoberschule zu einer Direktion vereinigt worden waren, zur Direktorin der neuen und nunmehr einzigen Oberschule im Wipptal ernannt, ein Amt, das sie bis zu ihrer Pensionierung im Jahr 2001 mit großem Verantwortungsbewusstsein und Pflichtgefühl ausübte.

Im Rahmen dieser Tätigkeit gelang es ihr zusammen mit ihren Mitarbeitern nach Jahren der Vorarbeiten und unter großem persönlichen Einsatz, im Schuljahr 1999/2000 mit dem Sportgymnasium eine völlig neue Fachrichtung zu etablieren, die Schüler aus allen Landesteilen anzog und nun seit 25 Jahren eine nicht mehr wegzudenkende Säule des Oberschulzentrums Sterzing bildet. Ein Jahr später, im Schuljahr 2000/01, kam als weitere Fachrichtung auch das Sprachengymnasium hinzu, das bereits in den 1990er Jahren fallweise Teil des Bildungsangebotes gewesen war, sodass die Oberschule Sterzing, die Rebuzzi mit zwei Fachrichtungen übernommen hatte, nach dem Quinquennium ihrer Leitungstätigkeit aus vier Fachrichtungen bestand und ihr Bestand somit für die nächsten Jahrzehnte gesichert war. Sie kann somit sicherlich zu Recht als die eigentliche Gründerin des Oberschulzentrums Sterzing angesehen werden.

Danke, Frau Direktor, für Ihren Mut, Ihre Weitsicht und Ihre Wirkungskraft! Die Schulgemeinschaft des Oberschulzentrums Sterzing wird Ihnen ein ehrendes Andenken bewahren. Sit terra tibi levis!

Christian Salchner, Direktor des Oberschulzentrums Sterzing

Antonia Volgger geb. Auer

Lenerwirtin in Freienfeld

* 15.02.1935 † 26.02.2025

Liebe Mama, wir denken an dich ganz besonders bei der hl. Messe am Sonntag, den 1. März um 8.30 Uhr in der Wallfahrtskirche von Maria Trens.

Ein Dank allen, die daran teilnehmen.

In Liebe deine Familie

Erinnerungen an schöne Tage und die Gedanken an die gemeinsame Zeit tragen ein Lächeln in unsere Trauer und jedes Lächeln verbindet uns mit dir.

Dein Lochn, Dein Sein… Du fahlsch, Johannes!

3. Jahrestag

Johannes Plattner

Jonny-Häni

* 19.10.2000 † 18. 02.2023

In Liebe denken wir an dich bei der hl. Messe am Sonntag, den 22. Februar um 8.30 Uhr in der Wallfahrtskirche von Maria Trens.

All jenen, die daran teilnehmen und unseren Johannes in lieber Erinnerung bewahren, ein aufrichtiges Vergelt’s Gott.

In Liebe deine Familie

Oswald Salcher

* 27.07.1943 † 17.02.2025

Seit einem Jahr fehlst du uns –doch deine Warmherzigkeit und Güte und dein besonderes Wesen waren ein Geschenk, das für immer bleibt.

Der Gedenkgottesdienst zum ersten Jahrestag findet am Sonntag, den 15. Februar um 10.00 Uhr in der Pfarrkirche von Sterzing statt.

In Liebe deine Familie

Drei Jahre sind schon vergangen, seit nichts mehr so ist, wie es war.

Deine Stimme schweigt, dein Platz zu Hause ist leer. Das Einzige, was geblieben ist, sind dankbare Erinnerungen. Du fehlst, und zwar mit jedem Tag mehr.

Wir denken ganz besonders an dich bei der hl. Messe am Sonntag, den 8. Februar um 10.00 Uhr in der Pfarrkirche von Sterzing.

Allen, die daran teilnehmen, ein herzliches Vergelt’s Gott.

Deine Lieben

In liehevoll11rErinn~mn11

Immer in rmsen:mGedanken und 011/ ewig i11 rm.fl!l",m He,-zen

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Du bist nicht mehr da.
Dein Platz daheim ist leer. Wir vermissen dich sehr.

Viele Wege bist du gegangen, viele Wege hast du gekannt. Möge dein letzter Weg dich führen in Gottes Hand.

Anton Volgger

Es tut weh, einen lieben Menschen zu verlieren. Es gibt uns aber Trost zu wissen, dass so viele ihn gern hatten.

Deshalb danken wir für jedes tröstende Wort, gesprochen oder geschrieben, für jeden Händedruck, wenn Worte fehlten, für die vielen Kerzen, Blumen und Spenden, für die zahlreiche Teilnahme am Rosenkranz und am Sterbegottesdienst, unserem Pfarrer Thomas Stürz, der Freiwilligen Feuerwehr und dem Kirchenchor Ridnaun und allen, die einen Dienst geleistet haben.

Danke für alle Zeichen der Verbundenheit und Freundschaft!

Die Trauerfamilie

Lass mich schlafen, bedecke nicht meine Brust mit Weinen und Seufzen, sprich nicht voller Kummer von meinem Weggehen, sondern schließe deine Augen, und du wirst mich unter euch sehen, jetzt und immer.

Khalil Gibran

Wir tragen dich immer in uns, lieber

Jakob

und denken beim Gottesdienst am Samstag, den 14. Februar um 19.00 Uhr in der Pfarrkirche von Sterzing zum sechsten Jahrestag ganz besonders an dich. Unser Dank gilt allen, die dich nicht vergessen.

Deine Familie

7. Jahrestag

Karl Seidner

* 18. Jänner 1943 † 27. Februar 2019

Ganz besonders denken wir an dich bei der hl. Messe am Sonntag, den 1. März um 8.30 Uhr in der Pfarrkirche von Wiesen.

Allen, die daran teilnehmen und dich in lieber Erinnerung behalten, ein herzliches Vergelt’s Gott.

Deine Familie

Unterhaltung Kannst Du die 5 Fehler finden?

Pfiffikus sucht einen „Biomüll-Christbaum“. Wer den genauen Standort kennt, schreibt unter dem Kennwort „Wipptaler Pfiffikus“ an den Erker, Neustadt 20 A, 39049 Sterzing (E-Mail info@dererker.it). Adresse nicht vergessen! Einsendeschluss ist der 20. Februar. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen; an der Verlosung können nur schriftliche Einsendungen teilnehmen.

Auflösung des Vormonats: Die dreisprachige Ehrentafel für Wipptaler Olympiamedaillengewinner steht seit September 2025 vor dem Eingang der Turnhalle beim Sterzinger Schwimmbad. Mehr als 300 Südtiroler Athleten haben bisher an Olympischen und Paralympischen Spielen teilgenommen und dabei 66 Medaillen geholt. Der Verband der Sportvereine Südtirols und der Südtiroler Gemeindenverband stellen in 32 Gemeinden solche Ehrentafeln auf, um die Leistungen dieser Sportler zu würdigen. Renato Mocellini (1929 – 1985) konnte im Viererbob bei Olympia 1956 in Cortina die Silbermedaille erringen. Herbert Plank (Jg. 1954) erreichte Olympia-Bronze in der Abfahrt 1976 in Innsbruck. Peter Gschnitzer (Jg. 1953) schaffte im Doppelsitzer mit Karl Brunner die Silbermedaille in Lake Placid 1980. Josef Polig (Jg. 1968) siegte in der Kombination (Abfahrt 6. Platz, Slalom 5., Super-G 5., Riesentorlauf 9.) bei den Olympischen Winterspielen in Albertville 1992. Die in Ridnaun lebende Biathletin Karin Oberhofer holte 2014 in Sotschi Bronze in der MixedStaffel.

Das Los bestimmte VANESSA MANZARDO aus Sterzing zum Pfiffikus des Monats Jänner. Die Gewinnerin erhält einen Warengutschein im Wert von 25 Euro, einzulösen bei und zur Verfügung gestellt von

Der Gutschein kann in der Redaktion zu Bürozeiten abgeholt werden.

AUFLÖSUNGEN DES VORMONATS

Nach bekannten Sudoku-Regeln muss ein Quadrat aus 9 x 9 Kästchen ausgefüllt werden – hier allerdings mit den vorgegebenen Buchstaben. Das ERKOKU muss so vervollständigt werden, dass in allen Zeilen, Spalten und Blöcken jeder Buchstabe genau einmal auftritt. In der Diagonale von oben links nach unten rechts erscheint dann das Lösungswort (= Geröstel, geröstete Kartoffel, Rösti, Wipptaler Dialektwort).

FOLGENDE BUCHSTABEN WERDEN VORGEGEBEN:

sABuH G NwC IHCuBNws G A BsHNGAu C w IGu G wBHIANs wNAsu C H 1BG

LÖSUNG: ABSCHWUNG

•A•M•I•R•B•R•U•1 AGUATSNUISJOHR26 •SCHUACHLITZE•18 LAHN•BHM•NG•LK•3 •TAELER•NN•PFUI• HZ•NIL•NOERGGELE •LW•BLUTUNG•ORSO DREIRADL••LETZER

LÖSUNG: WINTERMAERCHEN

DAS WIPPTAL-RÄTSEL

verwendet umgangssprachliche, dialektale Begriffe, die im Wipptal weit verbreitet sind. Sie werden mit (wipp) für wipptalerisch oder umgekehrt mit (dt) für deutsche Hochsprache gekennzeichnet, z. B.: Ei (wipp) = Goggele, ingaling (dt) = bald

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Wipptaler Sumserin

Es isch woll ...

a poor Johre her, dass do unter der Garbe a groaßis Bauwerk eingstürzt isch. Zommgibrochn isch des unter der Schnealoscht, hot‘s ghaoßn, ober boldamol hot man a derfun giredt, dass gorawie nit guet und holt schlomprat gibaut wordn isch. Also wor de Eishalle amol ban Teifl.

Noar isch gleime dernebm a sella großa schneaweiße Plooter augstellt wordn, dass decht weiterhin Groaß und Kluen nou eislaafn und Hockaispieln gikennt hot. Awie länger hot‘s gitaurt, bis man de Bauruine ogiplindert und verraump hot. Ober sell hot mit de Prozesse wegn der Schuld und der unourntlichn Ausfiehrung zi tien ghobb.

Iatz hot ober olle de guete Nochricht iberroscht, dass a nieglnoglnuie Eishalle gibaut wearn soll.

In den Zusomminhong mueß i af an groaßn Artikl in den Erker hinweisn, wou do va die Top-Unternemmin ba ins do in Wipptol ausfiehrlich gschriebm steaht. Weil wohrscheinlich will do die öffntliche Hond mit a poor va de Wipptoler Unternemmin des nuie Eis-Stadion mitnonder af die Fieße stelln. I sog holt, iatz miaßn de, wos i‘s betrifft, holt guet zommschaugn, noar kannt a beschtimmp eppas Rechts außerkemmin. Inzwischn braucht‘s holt Geduld und a feins Handl, bsunders wenn‘s ums Geld geaht. Nou eppas onders: Die Fosnocht hot sich a ungimeldit. Tiet nit zi norrat, damit‘s enk nit hintnnochn ruit!

GEBURTEN

Brenner: Neraida Xhepa (22.12.2025, Brixen). Manuel Teissl (25.12.2025, Brixen). Aya Berisha (30.12.2025, Brixen).

Freienfeld: Tommaso Podetti (20.12.2025, Brixen). Davide Antogiovanni (27.12.2025, Brixen).

Ratschings: Elina Lanthaler (10.12.2025, Brixen). Lina Pittracher (31.12.2025, Brixen).

Sterzing: Anna und Greta Rainer (03.12.2025, Brixen). Nadia Caula Brugger (05.12.2025, Brixen).

TODESFÄLLE

Brenner: Hermann Marginter, 61 (01.12.2025, Brenner). Anna Gschliesser, 81 (08.12.2025, Sterzing). Ezio Vicari, 95 (12.12.2025, Brenner). Christian Häusler, 57 (20.12.2025, Brixen).

Pfitsch: Carmelo Delle Donne, 63 (06.12.2025, Bruneck). Riccardo Dorigatti, 88 (07.12.2025, Pfitsch). Laudina Oliva, 86 (09.12.2025, Pfitsch). Luise Delueg, 94 (12.12.2025). Heinrich Eisendle, 82 (18.12.2025, Sterzing). Berta Rott, 88 (21.12.2025, Pfitsch).

Ratschings: Arthur Mössner, 87 (15.12.2025, Ratschings). Anton Volgger, 83 (21.12.2025, Sterzing). Karl Heidegger, 86 (31.12.2025, Sterzing).

Sterzing: Albert Mair, 86 (03.12.2025, Sterzing). Christina Steinhauser, 70 (03.12.2025, Sterzing). Erika Frei, 82 (07.12.2025, Sterzing). Michael Staffler, 86 (13.12.2025, Sterzing). Kreszenz Rainer, 79 (16.12.2025, Sterzing). Antonio Zoppelaro, 82 (19.12.2025, Sterzing). Julie Trenkwalder, 85 (27.12.2025, Sterzing). Gertrud Peer, 90 (28.12.2025, Sterzing). Otto Prossliner, 79 (30.12.2025, Sterzing).

EHESCHLIESSUNGEN

Ratschings: Stefanie Unterholzner und Armin Haller (10.12.2025, Ratschings).

Sterzing: Andrea Markart und Peter Erlacher (02.12.2025, Sterzing). Sabine Theresia Köhler und Michael Stölzner (06.12.2025, Sterzing). Brigitte Schäfer und Christian Selig (23.12.2025, Sterzing).

BAUGENEHMIGUNGEN

Freienfeld: Paul Markart, Sprechenstein 5: Errichtung einer neuen Heizungsanlage beim „Koflbauer“, Bp.174, K.G. Trens.

Ratschings: Wipptaler Bau AG, Gasteig, Handwerkerzone West: Anpassungsarbeiten an der Asphaltmischanlage, Bp.362 und 652, K.G. Jaufental. Matthias Sparber, Gasteig, Angerweg 1: Sanierungsarbeiten in der Wohnung, Bp.280, m.A.2, K.G. Jaufental. Armin und Max Klotz, Außerratschings, Jaufensteg: Errichtung eines Stalles samt Stadel, Gp.691/1, K.G. Ratschings. Hubert, Manuel und Raphael Gander, Petra Mair, Telfes, Obertelfes 31, 31/A: Errichtung einer unterirdischen Garage und Nebenräume, Sanierung, energetische Sanierung und Erweiterung des Wohngebäudes und Errichtung von Erstwohnungen, Bp.124, K.G. Telfes.

Sterzing: Kondominium Europa, Bahnhofstraße 2/F: Energetische Sanierung und außerordentliche Instandhaltungsarbeiten, Bp.506, K.G. Sterzing. Kondominium Lent, Lentweg 5: Sanierung und energetische Sanierung, Bp.725, K.G. Sterzing. Alexander Sparber, Tschöfs 32/A: Bauliche Umgestaltung des Stallgebäudes beim „Klausnerhof“, Bp.64, versch. Gp., K.G. Tschöfs. Mader Verwaltung GmbH, Penserjochstraße 6: Errichtung einer oberirdischen Garage und einer Überdachung, Gp.628/70, K.G. Thuins.

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Vor hundert Jahren ...

1926

Zusammengestellt von Karl-Heinz Sparber

03.02.1926

Tabakschmuggel

Am Brenner haben die Finanzieri einen gewissen Peter Lechner aus Steindorf in Österreich wegen großen Tabakschmuggel festgenommen und nach Sterzing ins Gefängnis überliefert.

Tiroler Anzeiger

06.02.1926

Skilanglauf in Gossensaß

Es wird uns geschrieben: Am 2. des Monats fand in Gossensaß der Skilanglauf auf 15 Kilometer statt. Trotz ungünstiger Witterung hatten sich 34 Teilnehmer am Start eingefunden: unter diesen waren außer zwei Vertretern des Sportklubs Meran zirka 20 Mitglieder des Winter Sport Vereins Sterzing, den Rest bildeten Läufer vom jungen Skiklub Gossensaß. Der Lauf wurde in zwei Gruppen durchgeführt. In der Senioren-Gruppe erzielte Architekt J. Koller, Sportklub Meran, mit 58 Minuten die Bestzeit des Tages; den 2. und 3. Platz errangen die Gebrüder Anton und Franz Siller vom Winter Sport Verein Sterzing. Bei den Junioren konnte sich Josef Rapp, Sportklub Meran, mit einer Stunde acht Minuten den ersten Preis sichern; Zweiter wurde E. Lazzari und Dritter S. Larch, beide vom Winter Sport Verein Sterzing.

Innsbrucker Nachrichten

08.02.1926

Verhaftung eines Schmugglers

Die Karabinieri verhafteten am Bahnhof in Sterzing den 37jährigen, in Innsbruck wohnhaften Leopold Pfeifhofer, der bereits wiederholt wegen Schmuggels vorbestraft wurde.

Tiroler Anzeiger

25.02.1926

Vipiteno, Sterzing, Ehrung eines treuen Dienstboten

Johann Volgger vollendete um Lichtmeß sein 25. Dienstjahr als Fuhrknecht bei Josef Rai-

ner, Moarbauer in der Vill. Diese lange Dienstzeit, welche heutzutage zu einer großen Seltenheit gehört, gibt ein beredtes Zeugnis

von der Ehrlichkeit, Treue und liebevollen Anhänglichkeit des Knechtes zu seinem Dienstgeber, andererseits aber auch von der guten verständnisvollen Behandlung des braven Dienstboten seitens des Arbeitsgebers. Aus Anlaß des Dienstjubiläums wurde von Herrn Rainer am 2. Februar ein kleines Familienfest auf dem Hofe veranstaltet, an welchem sämtliche Dienstboten des Besitzers teilnahmen und wobei der brave bescheidene Knecht auch noch durch die Überreichung eines sehr hübschen Ehrendiploms von Seite des Dienstgebers besonders ausgezeichnet wurde. Solche Beispiele sind nachahmenswert. Alpenzeitung

25.02.1926

Ridanna, Ridnaun

Eine Trauung in unserer Pfarrkirche gehört hier wohl zu den seltensten Ereignissen. Alles geht und fährt nach Trens und ist wohl meistens auch angezeigter. Diese Woche war uns aber das Glück beschieden, eine kleine Hochzeit in der Heimat zu sehen. Anton Kofler, beim Matzer in Mareta, führte als Frau heim die Dienstmagd beim Tötscherbauer, Martha Parigger. - Am gleichen Tage feier-

ten die Eltern des Bräutigams daheim in aller Stille ihr 40jähriges Hochzeitsjubiläum, da sie vor 40 Jahren gerade um diese Zeit in Ridanna getraut worden waren. Ein solches Jubiläum ist unter Eheleuten wohl auch eine große Seltenheit; denn wenigen ist es beschieden, 40 Jahre Freud und Leid miteinander zu teilen. Freilich hätte ein solch seltenes Fest auch dementsprechend feierlich begangen werden sollen; aber man kam erst zu spät auf dieses Jubelpaar darauf. Den Jungen wie den Alten viel Glück für die Zukunft!

Alpenzeitung

25.02.1926

Vizze, Besitzveränderung

Filomena Witwe Volgger, deren Mann im Kriege gefallen ist, Besitzerin des Hatzlhofes in S. Nicolo, ist nach mehrjährigem Aufenthalt in der Thumburg bei Vipiteno (Sterzing) mit Tochter und Sohn in das Gehöft ihres Vaters gezogen, das aus seiner erhabenen Einsamkeit stolz ins Tal niederschaut. Den Hatzlhof, den bis nun der junge Hoferwirt gepachtet hatte, hat sie jetzt an Alois Tötsch, bisher Pächter des Graus-Zuhauses am Sand (San Giacomo) verpachtet.

Alpenzeitung

26.02.1926

Sportwoche in Gossensaß

Die Sportwoche vom 9. bis 15. Februar in Gossensaß brachte in jeder Hinsicht vollen Erfolg. – Am Sonntag den 28. Februar wird dort das Schluß-Skispringen stattfinden. Innsbrucker Nachrichten

Der Moarbauer in der Vill ist der Obere Mairhof (Similer) hinter Löwenegg (1885)

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