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umbauen+renovieren 03/2026

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AAHHH

Mein Moment der Ruhe im Schatten.

Unsere Pergolen erweitern Ihren Wohnraum nach draussen, individuell geplant und hochwertig umgesetzt.

145 Jahre Schweizer Exzellenz.

Bauen und wohnen mit der Natur

Der Frühling hat in seiner ganzen Pracht Einzug gehalten. Die Blumen blühen, die Bäume tragen wieder Blätter, das Grau ist den Farben gewichen. Die Vögel brüten, die Fledermäuse verlassen für ihre nächtlichen Ausflüge unsere Fassade. Wie können wir die Natur und die Tiere in unserem Wohnumfeld schützen und unterstützen?

Sicher ist: Wer um- statt neu baut, möglichst wenig Fläche versiegelt, erneuerbare Energien nutzt, natürliche Baustoffe einsetzt und Bauteile wiederverwendet, macht schon mal vieles richtig. Und wenn das Haus dann bezogen ist? Die Fledermäuse haben unsere Holzfassade als Quartier selbst ausgewählt. Glück für uns! Für die Vögel haben wir Nistkästen aufgehängt. Von den einheimischen Pflanzen in unserem Garten profitieren die Insekten. Aber was können wir sonst noch tun? Wo kann man sich informieren? Unterstützung erhält man unter anderem von Pro Natura; im Rahmen des Projekts «Bonjour Nature» kann man sich für eine kostenlose Gartenberatung anmelden und Tipps für die Gestaltung des persönlichen Naturgartens erhalten. Mit grossem Interesse habe ich auch die Broschüre «Gebäude vogelund fledermausfreundlich sanieren» vom Bundesamt für Umwelt gelesen. Informationsquellen gibt es viele. Nutzen Sie sie. So können wir der Natur wenigstens etwas von dem zurückgeben, das wir ihr zum Wohnen genommen haben. Ich wünsche Ihnen einen schönen Sommeranfang.

Zum Einstieg

8 Unterwegs. Marion Nitsch und ihre Fundstücke.

10 Mélange. Hopfen, Vögel, Blumenwiesen.

20 Oberfläche als Baukultur. Die Gewinner des Schweizer Preises für Putz und Farbe.

22 Zwei Länder, eine Passion. Der Architekt Micha Gamper im Porträt.

26 Ausschreibung. «Die Schweizer Architekturpreise» gehen in eine neue Runde.

Architektur erleben

16 Es gibt keinen Abfall. Ein Film über die Schweizer Architektin und KreislaufPionierin Barbara Buser.

18 Basel öffnet seine Türen. Open House Basel lädt ein, hinter die Fassaden zu blicken.

38 Hinter Engadiner Mauern. Herzlich willkommen bei den Open Doors Engadin.

Projekte

28 Casa Vincenti. Das Bergeller Haus eines Händlers von 1888 begeistert wieder mit seinem historischen Charme.

40 Wiederhergestellt. Alte Schichten und ein neues Raumgefüge in einem denkmalgeschützten Gebäude in Fribourg.

78 Verantwortungsvolles Erbe. Was bedeutet es, ein historisches Gebäudeensemble zu erhalten und weiterzuentwickeln? Ein Gespräch mit Architekt und Bauherrschaft.

88 Die Schule bleibt im Dorf. Ausgezeichnete Renovation des alten Dorfschulhauses von Trubschachen. 3

Garten & Aussenraum

50 Vollendeter Brückenschlag. Aus einer schwer zu nutzenden Gartenfläche wird ein lauschiger Rückzugsort.

54 Schattenspender & Fussschmeichler. Bodenbeläge, Sonnenschirme und Markisen.

62 Kreativität ausdrücklich gewünscht. Der Name ist Programm: Creabeton.

64 Spiel mit dem Wasser. Wellness und Training im heimischen Garten.

70 Wissen. Vom alten Pool zum Naturerlebnis.

72 Ein Pool, der Platz schafft. Ein Natursteinpool, der mehr als nur ein Schwimmbad ist.

74 Glut, Genuss, Geselligkeit. Von der Feuerstelle bis zur Outdoorküche.

71 Wettbewerb 96 Adressen

97 Impressum 98 Vorschau

FOTOS: FATBOY, TERRY FRAUENFELDER, STONE GROUP, SULACO FILM, THOMAS TELLEY, JOËL TETTAMANTI

In Castasegna im Bergell fand eine Familie aus Norddeutschland nach langer Suche ihr Hausglück: Die Casa Vincenti aus dem Jahr 1888 verzaubert mit historischer Innenausstattung, harmonischen Sichtachsen und dem ganz besonderen Licht in den Bergen.

Casa Vincenti

1 Prachtvoll Am Dorfeingang von Castasegna an der alten Hauptstrasse gelegen hat die Casa Vincenti nach zweijähriger Restaurierung ihre repräsentative Aussenwirkung zurückerlangt.

1 Eingepasst Das schmale Haus steht an der rege befahrenen Route des Alpes.

2 Vorbild Für die Rabatten im Innenhof liess sich der Architekt von Zeichnungen des Künstlers Eduardo Chillida inspirieren.

Wiederhergestellt

Der Architekt Valentin Deschenaux legt bei einem denkmalgeschützten Bau im alten Stadtteil von Freiburg alte Schichten frei und schafft zugleich ein neues fliessendes Raumgefüge.

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