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ALGERIEN

DIE SCHÖNSTE WÜSTE DER WELT

JAHRE

DIE MONGOLEI IM ZEITALTER DER NEUEN SCHAMANEN

In Ulan Bator ist die neue Generation der Schamanen in Bezug auf Fernsehkonsum, Social Media und Krafttraining mit Freunden kaum von ihren Altersgenossen zu unterscheiden. Erst wenn sie ihre zeremoniellen Gewänder anlegen und die Trommel in die Hand nehmen, werden sie zu den Vermittlern einer unsichtbaren Welt. In ihrer originellen Reportage gelingt es der Fotografin Alessandra Meniconzi, diesen vermeintlichen Gegensatz gekonnt einzufangen. Sie begleitet den 28-jährigen Schamanen Sukhbaatar und zeigt, wie sich seine besondere Berufung mit dem ganz alltäglichen Leben in der Stadt vereinbaren lässt. Die jahrtausendealte animistische Tradition, die auf dem Kult des Himmelsgottes Tengri beruht, hat sich in der heutigen Mongolei fest etabliert.

In dieser Ausgabe nehmen wir ausserdem Kurs auf die Inselgruppe Okinawa, die von Kennern auch als «das andere Hawaii» beschrieben wird. Wir begeben uns mit den Gauchos im chilenischen Patagonien auf die Transhumanz, wandeln wie in einem Tagtraum durch die Dünen der Algerischen Sahara und erklimmen die Hänge des indonesischen Vulkans Kawah Ijen, wo Bergleute weiterhin ihrem gefährlichen Beruf in einer unwirtlichen Umgebung nachgehen, an der nun auch Touristen Geschmack finden! Zu guter Letzt entführen wir Sie auf eine fotografische Reise um die Welt, gemeinsam mit dem französischen Musiker Romain Thiery, der seit über zehn Jahren Klaviere an besonders fotogenen, verlassenen Orten verewigt.

Auf eine spannende Lektüre und schöne Entdeckungen

© Alessandra Meniconzi

12 JAPAN

OKINAWA, DAS NEUE HAWAII

1235 24

52 MONGOLEI

DIE SCHULE DER SCHAMANEN

Weisse Sandstrände, Korallenriffe und türkisfarbenes Wasser haben der Inselgruppe im Süden Japans den Beinamen «das neue Hawaii» eingebracht. Okinawa, das ehemalige unabhängige Königreich Ryūkyū, das später von Tokio annektiert wurde, pflegt eine einzigartige Identität zwischen lebendiger Tradition, tropischer Sanftmut und einer Lebensart, die äusserst langlebige Bewohner hervorbringt.

Von Alessandro Gandolfi

24 CHILE

AUF DEM PFAD DER TRANSHUMANZ

Im äussersten Süden des Landes treiben die letzten Gauchos der Region Magallanes ihre Herden noch immer zu Pferd durch die Weiten der patagonischen Steppe. Diese Transhumanz ist Ausdruck einer jahrhundertealten Lebensweise inmitten grandioser Landschaften aus Wind, Bergen und unendlichen Horizonten.

Von Claire und Reno Marca

35 PORTFOLIO

REQUIEM POUR PIANOS

Der französische Fotograf und Pianist Romain Thiery bereist seit mehr als zehn Jahren die Welt auf der Suche nach verlassenen Klavieren. Die Instrumente, die er in verfallenen Schlössern, verlassenen Theatern oder vergessenen Häusern entdeckt, fotografiert er so, wie er sie vorfindet – ohne Inszenierung.

Von Romain Thiery

TITELBILD:

Im Herzen der Algerischen Sahara. © Franck Charton

In der Mongolei führt die junge Generation eine der ältesten spirituellen Traditionen Zentralasiens fort. Der unter dem sowjetischen Regime unterdrückte Schamanismus überlebte im Untergrund und erfuhr seit den 1990er-Jahren eine Renaissance. Einblicke in eine Welt, in der heiliges Erbe, neue Überlieferung, urbane Praktiken und Geister nebeneinander existieren.

Von Alessandra Meniconzi

62 ALGERIEN

IM HERZEN DES TASSILI

Am Rande der Algerischen Sahara bilden die Hochebenen des Tassili n'Ajjer und die leuchtenden Dünen des Roten Tadrart eine der spektakulärsten Felslandschaften der Wüste. Vom Wind geformte Sandsteinbögen, Felslabyrinthe und jahrtausendealte Felsmalereien zeugen von einer Zeit, in der die heute ausgedörrten Gebiete der Sahara noch von Mensch und Tier bevölkert waren.

Von Franck Charton

72 INDONESIEN BLAUE NÄCHTE AM SCHWEFELVULKAN

Jede Nacht bietet der Vulkan auf der Insel Java ein faszinierendes Schauspiel, wenn seltsame blaue Flammen über den Schwefelquellen lodern. Doch hinter diesem surrealen Anblick verbirgt sich eine düstere Realität. Umgeben von giftigen Gasen fördern Bergleute das glühende Erz von Hand und verrichten einen der härtesten Jobs der Welt.

Von Bernadette Gilbertas und Olivier Grunewald

JAPAN

AUF DEN SPUREN VON HOKUSAI

Im Rahmen seines Projekts Les 36 clics du mont Fuji verbrachte der französische Künstler und Fotograf Julien Rocheblave mehrere Monate in Japan, um sich mit dem mythischen Berg Fuji – dem visuellen Wahrzeichen der japanischen Vorstellungswelt – auseinanderzusetzen. Dabei diente ihm Hokusais Werk Sechsunddreissig Ansichten des Berges Fuji als Inspirationsquelle. Der Fotograf tritt so unweigerlich in einen expliziten Dialog mit der Geschichte des Holzschnitts. Er kehrte an die Orte zurück, die der japanische Meister einst dargestellt hatte. Jedes Bild setzt sich gezielt mit einem seiner Werk auseinander. Dabei geht es Julien Rocheblave aber weniger um eine Rekonstruktion des bereits Bestehenden als vielmehr darum, einen zeitgenössischen Kontrapunkt zu setzen. Der in der gesamten Serie allgegenwärtige Berg erscheint darin als stiller Zeuge der Veränderungen, die das Land durchläuft.

Zu dieser Serie gehören zehn weitere Fotografien, die an die sogenannten «zusätzlichen» Holzschnitte von Hokusai anknüpfen. Sie erweitern das Projekt über den Fuji hinaus und bieten eine persönlichere Interpretation des heutigen Japans. Ein Bildband mit 46 Fotografien, die während dieser Reise entstanden sind, ist kürzlich erschienen.

Zu bestellen unter: julienrocheblave.com

«Grosspapi, wer passt eigentlich auf die Berge auf?»

Damit wir für unsere Kinder eine Antwort haben, setzen wir uns für den Schutz der Schweizer Berggebiete ein.

Taten statt Worte Nr.234: Mit Pro Montagna unterstützen wir die Schweizer Berggebiete.

DER LÄRM DER WELT IN BILDERN

Photo Elysée widmet Luc Delahaye, einem bedeutenden Vertreter der zeitgenössischen Fotografie, eine Retrospektive. Der 1962 geborene Künstler machte sich zunächst im Fotojournalismus einen Namen, bevor er sich zu Beginn der 2000er Jahre einer eher konzeptuellen Arbeit zuwandte, in der er den dokumentarischen Blick mit einem künstlerischen Ansatz verband. Seine meist grossformatigen Farbfotografien dokumentieren die Unruhen der heutigen Welt: bewaffnete Konflikte, politische Krisen, internationale Gipfeltreffen oder Schauplätze der Macht. Mal in einer einzigen Aufnahme entstanden, mal in monatelanger Arbeit anhand von Bildfragmenten zu wahren Kompositionen zusammengefügt – die Fotografien von Luc Delahaye sind immer eine Begegnung mit der Realität. Diese Retrospektive, die 25 Jahre seines künstlerischen Schaffens umfasst und zuvor im Pariser Jeu de Paume zu sehen war, zeigt rund 40 grossformatige Werke, darunter einige bisher unveröffentlichte und eigens für die Ausstellung geschaffene Arbeiten. Ausstellung zu sehen bis zum 31. Mai 2026 elysee.ch

BIELER FOTOTAGE ZUM THEMA VERLETZLICHKEIT

Im Mai 2026 kehren die Bieler Fototage ins Photoforum zurück. Die diesjährige Ausgabe befasst sich mit dem Thema Verletzlichkeit als kollektive und tiefgreifende soziale Erfahrung. Vor dem Hintergrund aktueller Krisen rückt das Programm fotografische Praktiken in den Fokus, die sich mit Migration, Umweltfragen sowie mit Formen der Fürsorge und des Zusammenlebens auseinandersetzen. Dabei erweist sich die Fotografie sowohl als Mittel der Beziehung als auch der Erinnerung, das oft marginalisierte Realitäten sichtbar macht und neue gemeinsame Perspektiven eröffnet. In dieser Ausgabe präsentiert das Photoforum unter der Leitung von sechs Kuratoren an 14 Orten 30 künstlerische Beiträge, darunter eine Ausstellung des LUNAX-Kollektivs. Dieses legt den Schwerpunkt auf kollaborative Arbeiten und widmet sich mithilfe von Bildern und Installationen ökologischen und sozialen Themen sowie verantwortungsvollen Produktionsweisen.

Ausstellung zu sehen vom 8. bis 31. Mai 2026 Vernissage am 8. Mai photoforumpasquartch

ANGÉLICA SERECH

VERSCHLUNGENE ZEITEN

Im Internationalen Rotkreuz- und Rothalbmondmuseum präsentiert die guatemaltekische Künstlerin Angélica Serech Pachun Q’ijul, eine Ausstellung, die in der Geschichte des Maya-Volkes der Kaqchikel verwurzelt ist. Im Mittelpunkt ihrer Arbeit stehen traditionelle Webstühle, die von Frauen zur Herstellung des Huipil, einer traditionellen bestickten Bluse, verwendet werden. Die im Ausstellungsraum aufgestellten Webstühle werden so zu symbolischen Objekten und gleichzeitig zu Werkzeugen der Wissensvermittlung. Die ineinander verwobenen Fäden stehen für die Verbindungen innerhalb der Gemeinschaft, aber auch für die Brüche, die durch Gewalt und Zwangsumsiedlungen verursacht wurden. Durch die Kombination von Fotografien, Textilien und Erzählungen macht die Künstlerin das Weben zu einem Akt der Erinnerung und des kulturellen Widerstands. Ausstellung zu sehen bis zum 4. Mai 2026 www.redcrossmuseum.ch

© LUNAX - Raphaela Graf - Annette Boutellier
© Byron Mármol
© Courtesy Luc Delahaye / Galerie Nathalie Obadia, Paris-Brüssel

A different season in the Alps

Longer light. More room to simply be.

A quieter rhythm.

NATURGEWALT IM FOKUS

Das Musée des Ormonts widmet seine aktuelle Ausstellung einem Naturphänomen, das die Geschichte und Landschaft der Alpen massgeblich prägt: der Lawine. Anhand von Archivmaterial, Zeitzeugenberichten und interaktiven Exponaten rekonstruiert die Ausstellung die grossen Katastrophen der Region und zeigt, wie die Bewohner gelernt haben, mit dieser Naturgefahr umzugehen.

Historische Fotografien, Karten und Rettungsgeräte werden mit wissenschaftlichen Erläuterungen über die Entstehung der Schneedecke und ihre auslösenden Mechanismen in Beziehung gesetzt. Zudem beleuchtet die Schau die Entwicklung der Präventionsmassnahmen und die Rolle des kollektiven Gedächtnisses beim Risikomanagement in den Bergen.

Ausstellung zu sehen bis zum 2. November 2026 museeormonts.ch

EINE FEDER, EINE GESCHICHTE

Zehn Jahre nach En suivant les milans noirs, in dem er die Wanderung der Schwarzmilane von der Schweiz in den Senegal beschrieb, veröffentlicht der Genfer Künstler und Naturforscher Pierre Baumgart mit Prêtemoi ta plume ein wunderschönes Buch, das über vierzig Jahre seiner Feldforschung zwischen heimischer Natur und fernen Ländern dokumentiert. Diese Sammlung kontemplativer ornithologischer Chroniken ist weder Atlas noch Reiseführer, sondern vielmehr eine Einladung, in die wunderbare Welt der Vögel und desjenigen, der sie zeichnet, einzutauchen. Mit Skizzen, Druckgrafiken und Erzählungen zelebriert der Autor die Liebe zum Detail, die Freude an der Kontemplation und die Verbindung zwischen Mensch und Natur.

Um das Buch zu bestellen, scannen Sie den QR-Code oder besuchen Sie boutique.terrenature.ch

MORE THAN HUMAN DESIGN MIT DER NATUR

Angesichts der Klimakrise und des Artenrückgangs zeigt die Ausstellung More than Human – Design mit der Natur, wie Design zum Schutz der Ökosysteme beitragen kann. Die in Zürich präsentierte Ausstellung vereint innovative Projekte an der Schnittstelle von Architektur, Kunst, Wissenschaft und Technologie. Die ausgestellten Arbeiten erforschen neue Wege, mit und für die Natur zu gestalten, und gehen dabei weit über einen ausschliesslich auf den Menschen ausgerichteten Ansatz hinaus. Zeitgenössische Forschung und traditionelles Know-how treten durch künstlerische, wissenschaftliche und experimentelle Ansätze sowie interaktive Installationen in einen Dialog. All dies regt dazu an, unsere Lebensweise, politische Entscheidungen und ethische Fragen im Zusammenhang mit einer nachhaltigen Koexistenz zwischen Menschen und anderen Lebewesen zu überdenken. Ausstellung zu sehen bis zum 31. Mai 2026 museum-gestaltung.ch

LICHTERFEST WIRD WELTKULTURERBE

Das Diwali wurde in die repräsentative Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit aufgenommen. Dieses von Millionen Menschen in Indien und in der Diaspora gefeierte Lichterfest symbolisiert den Sieg des Guten über das Böse und stellt einen wichtigen spirituellen sowie familiären Höhepunkt dar. Die UNESCO würdigte insbesondere den Reichtum an Ritualen, handwerklichem Geschick, Dekorationen und kulinarischen Traditionen, die bei diesen Feierlichkeiten von Generation zu Generation weitergegeben werden. unesco.org

ANTARKTIS IN SICHT!

Mit der Commandant Charcot peilt Ponant im Jahr 2028 eine Weltpremiere im Bereich der Expeditionskreuzfahrten an: die vollständige Umrundung der Antarktis. Der mit Flüssigerdgas betriebene Hybrid-Eisbrecher der Klasse PC2 ist das einzige Passagierschiff, das die entlegensten Polarregionen ansteuern kann. Die 23’000 Kilometer lange Route verbindet Ushuaia mit Hobart, führt durch das Rossmeer und entlang der Ostküste des weissen Kontinents. Die 60-tägige Reise kann in zwei Etappen gebucht werden. Auf dem Programm stehen: MarieByrd-Land, Adélieland und die Passage vorbei am Wrack der Endurance. Eine exklusive Expedition, die auf den Spuren von Shackleton und Amundsen wissenschaftliche Erkundung mit französischer Raffinesse vereint. ponant.com

US-NATIONALPARKS WERDEN TEURER

Seit Januar 2026 wird der Eintritt in mehrere bedeutende Nationalparks – darunter Yellowstone, Grand Canyon, Yosemite und Zion – für ausländische Besucher teurer. Aufgrund eines Dekrets müssen sie zusätzlich zu den üblichen Eintrittsgebühren einen Aufpreis von 100 Dollar pro Person entrichten, um Zugang zu elf der meistbesuchten Sehenswürdigkeiten des Landes zu erhalten. Diese Massnahme soll die Einnahmen für die Instandhaltung der Infrastruktur steigern und die amerikanischen Steuerzahler entlasten. Sie könnte jedoch zu einem deutlichen Rückgang der Besucherzahlen führen.

JAPAN OK i NAWA –DAS ANDERE HAWA ii

Text und Fotos: Alessandro Gandolfi

Dieses Holztor im Dorf Bise greift die Form von Surfbrettern auf und verkörpert die Liebe zum Wassersport. Auf der Insel Kouri machen Touristen ein Selfie auf der Veranda des Kourijima Cafés.

JAPAN
Tokio Okinawa

Die im Süden Japans gelegene

Inselgruppe Okinawa bewahrt eine unverwechselbare Identität.

Zwischen tropischen Stränden, traditioneller Kampfkunst, Kriegserinnerungen und erstaunlich langlebigen

Bewohnern erlebt man hier eine weitgehend unbekannte

Seite des Landes, fernab der japanischen Megastädte und Klischees.

Okinawa ist womöglich der faszinierendste «Fehlschluss» im Fernen Osten. Der tropische Archipel wird häufig mit Bali oder Hawaii verglichen, hat jedoch weitaus mehr zu bieten. Er zeigt eine völlig unerwartete Seite Japans. Vergessen Sie die klassische Ästhetik des Landes der aufgehenden Sonne und seine ruhelosen Metropolen wie Tokio, Osaka oder Kyoto. Hier warten hohe Palmen, idyllische weisse Sandstrände – die meisten davon frei zugänglich und wenig erschlossen –, ein gelassener Lebensrhythmus und die tief verankerte, traditionsreiche Kultur der Ryūkyū. In diese Region, in der Luxus-Hotelkomplexe noch immer

selten sind, verschlägt es harmoniebedürftige Menschen, die im Einklang mit dem fragilen Ökosystem aus unberührten Buchten, beschaulichen Gemeinden und Korallenriffen ihre Batterien aufladen möchten.

EIN ATTRAKTIVES REISEZIEL

Es wäre jedoch ein Fehler, Harmonie mit mangelndem Ehrgeiz gleichzusetzen. Okinawa besitzt alle Voraussetzungen, um die unangefochtene Königin des Pazifiks zu werden: Die Insel ist wunderschön, strategisch günstig gelegen, verfügt über eine gute Fluganbindung, schnelle Einreiseformalitäten und eine wachsende Zahl von Kreuzfahrtschiffen,

Das Glasbodenboot des Busena Marine Parks vor der Küste von Nago. Während der Tour können die Passagiere die vielfältige Meeresfauna bewundern.

CHILE

DER ARREO TRANSHUMANZ GEN SÜDEN –

Text: Claire Marca Fotos: Claire und Reno Marca

Nur wenige junge Männer wie Quequo und Jonathan akzeptieren noch den rauen Alltag, die Isolation und die geringen Löhne des Gaucho-Berufs. Doch sie alle teilen die gleiche Leidenschaft für Pferde. Sie bilden den Mittelpunkt ihrer täglichen Arbeit.

CHILE

Nationalpark Torres del Paine

PuertoNatales Puerto Natales

Die Tage sind ermüdend, lang und windig, aber es bedarf mehr, um eine Gaucha wie Bélen aus dem Sattel zu heben.

In Patagonien, in der chilenischen Region Magallanes, pflegen einige Gauchos noch immer die traditionelle Wanderviehhaltung. Sie durchqueren die weiten, vom Wind gepeitschten Landschaften und treiben das Vieh auf dem Rücken ihrer Pferde vor sich her – genauso wie ihre Vorfahren zwei Jahrhunderte zuvor.

Entschlossen tritt sie in die morgendliche Kälte hinaus. Sie trägt eine Bombacha, die sie in ihre Stiefel gesteckt hat, und eine Boina auf dem Kopf. Die Nase tief im Poncho vergraben, geht sie in Richtung Hundezwinger, wo sie bereits kläffend empfangen wird. Ein Dutzend Katzen, die sich zu einem grossen Knäuel zusammengerollt haben, sieht uns dabei zu, wie wir

uns zum Aufbruch bereitmachen. Die 37-jährige Bélen räumt ein: Als Frau hat man es in der sehr männlichen und machistischen Welt der Gauchos nicht leicht. Dennoch ist sie es, die an diesem eisigen Aprilmorgen gemeinsam mit ihrem Onkel Tito die Rückkehr des Sommerviehs aus den Bergen zur Estancia San Antonio koordiniert. Seit drei Generationen züchtet ihre Familie nur wenige Kilometer vom

berühmten Nationalpark Torres del Paine entfernt, auf einer Fläche von etwa 4000 Hektar, 2000 Schafe und einige hundert Kühe. Für patagonische Verhältnisse ein vergleichsweise überschaubarer Betrieb. An diesem Morgen bereiten sich Bélen, ihr Onkel und Quequo, der junge Gaucho, der für die Saison angeheuert wurde, auf den Arreo, den traditionellen Viehtrieb zu Pferd, vor.

Wilfried König begleitet Sie ab Hanoi / bis Ho Chi Minh City

Anreise / Hanoi

Flug ab Schweiz nach Hanoi (Umsteigeverbindung).

Sie erkunden die Sehenswürdigkeiten mit einem Elektro-Buggy und einer Fahrrad-Rikscha. Die Fahrten führen Sie durch ein Labyrinth von engen Strassen, Hinterhöfen und entlang der bunten Ladenfronten.

• Fahrt mit Elektro-Buggy durch das historische Viertel von Hanoi

Sails» und Fahrt durch die berühmte Halong-Bucht.

Besuch der wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Konzert mit traditioneller vietnamesischer und westlicher klassischer Musik.

Hoi An

Sie besuchen das Cham-Museum sowie die gut erhaltene Altstadt Hoi An, die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. Bei einem interaktiven Kochkurs bereiten Sie verschiedene lokale Gerichte zu.

roven und begegnen Einheimischen. Am Folgetag g

unternehmen Sie mit einem Boot eine spannende Entdeckungstour. Sie fahren durch dichte Mang roven und begegnen Einheimischen. Am Folgetag

Sie fahren nach Mui Ne, das für seine endlose Sandstrände bekannt ist. Zeit zur freien Verfügung, um am Strand zu entspannen.

Sails» durch die berühmte Halong-Bucht

• Erklärungen zum geschichtlichen Hintergrund durch Wilfried König

• Besichtigung der charmanten Küstenstadt Hoi An

Abonnent*innen CHF 7690.–Halong-Bucht

Sie fahren zurück in die Grossstadt Ho Chi Minh City. Am Abend geniessen Sie den Sonnenuntergang bei einer privaten Bootstour. (Umsteigeverbindung).

• Besuch des Cham-Museums CHF 7890.–Animan Abonnent*innen CHF 7690.–Einzelzuschlag CHF 1230.–

• 13 Übern. in Mittel- bis Erstklasshotels,

• Lokale deutschsprechende Reiseleitung

www.background.ch/vietnam

PORTFOLIO

ROMAIN THIERY REQUIEM POUR PIANOS

ROMAIN THIERY

REQUIEM POUR POUR PIANOS

Romain Thiery ist ein französischer Fotokünstler und Pianist, dessen Arbeit sich an der Schnittstelle zwischen bildender Kunst, Musik und Erinnerung bewegt. Seit mehr als zehn Jahren widmet er sich in seinen Arbeiten einem einzigen Thema: verlassenen Klavieren. In seiner Langzeitserie Requiem pour Pianos (Requiem für Klavier) erforscht er die fragile Grenze zwischen kulturellem Erbe und Vergessen. Thiery hat weltweit mehr als hundert verwaiste Klaviere dokumentiert. Jedes Instrument wurde so abgelichtet, wie es vorgefunden wurde – ohne Inszenierung –,

um die Authentizität des Ortes und seiner Geschichte zu bewahren. Das Instrument, das, wie er sagt, «stark in den Tiefen unserer Kultur verwurzelt» ist, wird in seinem Werk sowohl zu einem kraftvollen Symbol des Niedergangs als auch der Beständigkeit. Seine Fotografien wurden international in Galerien, Museen und Kulturinstitutionen ausgestellt und mit zahlreichen Auszeichnungen geehrt. So erhielt er unter anderem bei den International Photography Awards die Auszeichnung «Architecture Photographer of the Year». romainthiery.fr

1 Italien, 2023

Diese toskanische Villa aus dem Jahr 1875 steht seit dem Rückzug der deutschen Truppen am Ende des Zweiten Weltkriegs leer. Im prächtigsten, mit Fresken verzierten Raum liegt noch immer der Korpus eines Flügels.

2 Deutschland, 2018

Das 1896 vom Deutschen Roten Kreuz gegründete Sanatorium diente zunächst als Lazarett, ab 1992 als Ballsaal und heute als Filmkulisse. Noch heute sind die Spuren der verschiedenen Nutzungsphasen sichtbar.

3 Österreich, 2019

Weit entfernt von seiner ursprünglichen Bestimmung liegt ein Schweighofer-Flügel auf dem Boden einer früheren Autowerkstatt.

4 Italien, 2025

Versteckt in den italienischen Bergen droht dieses Gebäude von der Vegetation verschlungen zu werden. Im Inneren ist ausser dem Skelett eines Flügels nichts mehr übrig.

5 Österreich, 2019

Im Herzen eines angesehenen Wiener Stadtteils ruht ein Flügel von J. M. Schweighofer umgeben von Holzvertäfelungen und Parkettböden aus einer anderen Zeit. Das Wohnhaus steht mittlerweile leer.

6 Ukraine, 2021

In Pripyat steht in einer Wohnung im achten Stock noch immer ein Klavier – ein stiller Zeuge der überstürzten Evakuierung nach der Katastrophe.

7 Frankreich, 2014

Dieser Bösendorfer-Flügel konnte vor der Zerstörung dieses Lustschlosses aus dem Jahr 1863 im Bild verewigt werden.

8 Deutschland, 2021

Ein Flügel der Firma Carl Ecke in einem stillgelegten Hotel im Schwarzwald.

9 Vereinigte Staaten, 2021

Die ehemalige J. W. Cooper High School war bis 1986 in Betrieb. Der Flügel wird derzeit restauriert.

10 Belgien, 2023

Dieses Klavier der Marke Hanlet wurde in einer stillgelegten Töpferei vergessen.

11 Ungarn, 2022

Dieser Flügel wurde in einer Burgruine auf dem ungarischen Land aufgefunden.

12 Vereinigte Staaten, 2021

Mitten im Zentrum einer Kleinstadt in Connecticut verliert dieses viktorianische Holzhaus allmählich seinen Glanz. Im Inneren zeigt sich eine in der Zeit erstarrte Szenerie, darunter ein Klavier der Marke Lester.

13 Polen, 2017

Nach wiederholten Plünderungen wurde dieses polnische Luxushotel aus dem 19. Jahrhundert aufgegeben. Zurück blieb nur der Flügel. Vier Jahre später war er verschwunden.

14 Vereinigte Staaten, 2021

Die Briarcliff Lodge, eines der grössten Fachwerkgebäude der USA, war ein Luxusresort im Bundesstaat New York. Seit 1994 steht es leer. Dieser Flügel von Sohmer & Co. trotzt dem Zahn der Zeit.

15 Japan, 2025

Klavier aus dem Hause Kawai in einer Schule auf dem Land, die infolge der Landflucht aufgegeben wurde.

DEN (AUGEN-)BLICK FESTHALTEN

Mit Leidenschaft gelesen, erneut gelesen, verliehen, verschenkt, gesammelt ... Seit 1981 kultiviert Animan den Zauber des Augenblicks.

Traum, Emotion und Schönheit bilden das Universum, das es mit seiner treuen Leserschaft teilt – und den erlesenen Rahmen für die Werbung seiner Inserenten.

Animan ist das Magazin des Aussergewöhnlichen und Ihr Fenster für hochwertige Kommunikation.

Für mehr lnformationen kontaktieren Sie bitte: MHD SA

Frau Dominique Breschan Tel. +41 79 818 27 55 dominique.breschan@mhdsa.ch

MONGOLEI

DIE RÜCKKEHR

Text und Fotos: Alessandra Meniconzi

DES SCHAMANISMUS

In Ulan Bator leben die jungen Schamanen nicht länger nur an den fernen Rändern der Steppe. Sie tragen Turnschuhe, gehen ins Fitnessstudio und spielen Billard. Sie führen ein urbanes, in die Gesellschaft integriertes Leben und verkörpern den tiefgreifenden Wandel einer alten spirituellen Aufgabe.

UlanBator Ulan Bator MONGOLEI

Mit rund 1,6 Millionen Einwohnern beherbergt Ulan Bator mehr als die Hälfte der Bevölkerung der Mongolei. In den Vororten stehen noch immer traditionelle Jurten, die von der Verbindung zum Nomadenleben und zur jahrtausendealten Kultur der Mongolen zeugen. Die Trommel (Dungur) ist dabei mehr als nur ein Instrument: Sie steht im Mittelpunkt schamanistischer Rituale. Doch auch die Schamanen geben dem Ruf der virtuellen Welt nach. Das Mobiltelefon ist allgegenwärtig, sogar in den Pausen zwischen zwei Ritualen.

Der 28-jährige Sukhbaatar unterscheidet sich im Alltagsleben kaum von anderen jungen Männern der mongolischen Hauptstadt. Abgewetzte Jeans, Sportschuhe, Krafttraining zu Hause mit einem Freund, der ebenfalls Schamane ist, Billardpartien und regelmässige Social-Media-Nutzung prägen seinen Alltag. Doch hinter diesem gewöhnlichen Leben verbirgt sich eine andere, ebenso unsichtbare wie mächtige Wirklichkeit, die einen wesentlichen Teil seines Daseins ausmacht. Schamane zu werden war keine bewusste Entscheidung, sondern das Ergebnis einer Krise. Eine Augenerkrankung zwang ihn zu einer

abrupten Pause. Überlieferungen zufolge soll dieses Leiden das Zeichen eines Urgeistes sein, der durch ihn zu kommunizieren versucht. Er ist davon überzeugt, dass er durch das Akzeptieren dieser Berufung einen herausfordernden Weg einschlagen konnte, der Verantwortung mit sich bringt.

TRANCE IM TRUBEL

DER STADT

Wer Sukhbaatar begleitet, der erfährt, wie sich der Schamanismus in ein stark urbanisiertes Umfeld einfügt. Manche Zeremonien finden in seiner Jurte statt, die mitten in einem Viertel aus Zelten und bescheidenen Behausungen steht.

Der permanente Geräuschpegel der Stadt – Strassenverkehr, Stimmen, menschliche Aktivitäten – begleitet den Klang der rituellen Trommeln und Schellen. Im Innern flitzt und springt sein sechsjähriger Sohn auf dem Boden herum. Er ist ganz in sein Spiel vertieft und kümmert sich nicht um das Ritual. Seine Unbekümmertheit steht im Gegensatz zur Präsenz seines Vaters, der bereits die zeremoniellen Attribute wie Federn, Schellen und alte Symbole trägt.

Als die Zeremonie beginnt, versetzt sich Sukhbaatar allmählich in Trance. Der hypnotisierende Rhythmus der Trommel, der gleichmässige Klang der Schellen und der rituelle Gesang

ALGERIEN Tadrart –zauberhaftes Wüstenreich

Text und Fotos: Franck Charton

In Begleitung unseres Tuareg-Führers Bilal, der früher Nomade war und dem stets ein Stück Kautabak im Mundwinkel steckt, nehmen wir uns Zeit, um die bizarren Reliefs, die versteckten Winkel und die verborgenen Orte zu erforschen. Hier in der Gegend von Wan Zawaten sind wir weit weg von allem.

Wir schreiten wie Ameisen durch das Labyrinth der apricotfarbenen Dünen von Tin Merzouga, wo die Wanderung manchmal selbst wie eine Fata Morgana erscheint. Am Abend weckt das Aufschlagen des Biwaks ein Gefühl der Demut: ein bescheidenes Nest im Sand, am Fusse einer Sandsteinwand, der die Jahrhunderte windiger Einsamkeit ihre besondere Patina verliehen haben.

Das Tadrart-Massiv erstreckt sich entlang der libyschen Grenze und zählt zu den absoluten Geheimtipps der Zentralsahara. Nachdem das Gebiet im äussersten Südosten Algeriens jahrelang für Besucher gesperrt war, ist eine Reise dorthin von Djanet aus nun wieder möglich. Unser Reporter begab sich zu Fuss in das gewaltige Geflecht aus orangefarbenen Dünen und mondähnlichen Hochebenen und war berauscht von seiner unfassbaren Schönheit.

Bilal, der alte Tuareg-Führer, kaut auf seinem Tabak und deutet mit dem Finger auf einen Stapel übermenschlicher Felsbrocken: «Das ist der Djebel Tiska!» Tatsächlich haben wir es hier mit der ersten echten Steilwand südlich von Djanet zu tun. Alle Blicke ruhen auf ihr. Unser erstes Biwak schlagen wir direkt unterhalb der Felsen auf, umgeben von einer prächtigen Kulisse aus ausgehöhltem Felsgestein, das wie Taffoni anmutet.

Unter dem Sternenhimmel liege ich ausgestreckt im Sand. Zu Füssen dieser inspirierenden Sandsteinmonolithen schwelge ich in Erinnerungen an den ersten Direktflug von Paris nach Djanet, eine Flugverbindung, die über zwei Jahre lang stillgelegt war. Damals wurden wir bei unserer Ankunft am frühen Morgen (3.30 Uhr) von einem Ehrenspalier, Berberkriegern in Seibiba-Trachten, einer offiziellen Ansprache und Medienberichten empfangen. Als alte Sahara-Kenner nahmen wir die nächtliche Litanei derartiger Formalitäten jedoch mit der gebotenen Gelassenheit hin.

Djanet
ALGERIEN

INDONESIEN

BLAUE NÄCHTE AM SCHWEFELVULKAN

Text: Bernadette Gilbertas Fotos: Olivier Grunewald

Der berühmte grüne Säuresee besteht aus einem Gemisch aus Mineralsalzen, Salzsäure und Sulfaten. Aus ihm entweichen Schwefeldioxid-Fumarolen, die am Nordufer eine Schwefellagerstätte entstehen lassen. Dort gewinnen indonesische Bergleute im Schein von Fackeln grosse Platten des glänzenden Minerals.

INDONESIEN

Jakarta Kawah Ijen

Auf Java bietet der Vulkan Kawah

Ijen ein atemberaubendes Schauspiel. Elektrisch-blaue Flammen erleuchten die Nacht, während Bergleute – mutige Schattengestalten – der Hitze und dem giftigen Rauch kostbaren Schwefel abringen.

Verkohlte Baumstämme ragen wie ausgemergelte Skelette in den schwarzen Himmel. Der Wald auf dem Gipfel des Vulkans hatte gegen die heftig heranbrausenden Winde und die aus dem Krater aufsteigenden giftigen Fumarolen keine Chance. Im Schein der Stirnlampen leuchten Gesteinsbrocken in einem merkwürdigen Licht. Es sind Schwefelklumpen. Sie sind aus den voll beladenen Körben gefallen, die die Bergleute jede Nacht nach oben schleppen. Gähnend, dunkel und still öffnet sich unter unseren Füssen der Vulkankrater. Die ersten Schritte auf dem Pfad, der an der Felswand entlang in die Tiefe führt und über den die Gasschwaden wabern, sind heikel.

Am Ende einer Engstelle wechselt unvermittelt die Windrichtung. Es ist schwindelerregend! Der Krater offenbart sich in seiner vollen Grösse. Ganz unten spiegelt sich eine Wasserfläche. Im Schein des Mondes wirkt sie bedrohlich. Das ist der berühmte grüne See, dem der Kawah Ijen seinen Namen verdankt. Ein penetrantes Geräusch wie von einem Gebläse erfüllt die Nacht. Dampfstrahlen pfeifen und strömen aus Rohrleitungen an den Hängen eines Hügels. Die Vulkanmaschinerie arbeitet auf Hochtouren und die Szene steht in Flammen. Fünf Meter hohe, elektrisch-blaue Fackeln tanzen, heben ab und erhellen die Flanken eines Hügels aus Gold und Schwefel, dem Schatz des Vulkans.

SOLIDARISCH

DER «NOBELPREIS FÜR UMWELT» WÜRDIGT DAS UNSICHTBARE

LEBEN IM BODEN

ABONNEMENTS

animan@edigroup.ch Tel. 0840 840 843

Aus dem Ausland: +41 22 860 84 09

Animan, Asendia Press Edigroup SA Chemin du Château-Bloch 10 CH-1219 Le Lignon

1 Jahr: CHF 94.– (6 Ausgaben)

2 Jahre: CHF 176.– (12 Ausgaben)

Das internationale Magazin der Animan Publications SA Chemin du Bugnon 1 / CP 32 CH-1803 Chardonne animanpublications@gmail.com

Der seit 1973 von der University of Southern California vergebene Tyler Prize for Environmental Achievement ehrt jährlich Persönlichkeiten, deren Arbeit zum Schutz unseres Planeten beiträgt. Im Jahr 2026 wird diese internationale Auszeichnung an die niederländische Biologin Toby Kiers für ihre Forschungen über unterirdische Pilze verliehen. Die Professorin der Freien Universität Amsterdam hat die Bedeutung von Mykorrhiza-Netzwerken aufgezeigt. Dabei handelt es sich um mikroskopisch kleine Pilzfäden, die die Wurzeln von Pflanzen miteinander verbinden. Das

auch als «Wood Wide Web» bezeichnete Vernetzungssystem ermöglicht es Pflanzen, Wasser, Nährstoffe und Kohlenstoff auszutauschen und gleichzeitig CO2 im Boden zu speichern. Auf diese Weise werden jedes Jahr etwa 13 Milliarden Tonnen Kohlendioxid transportiert – ein wichtiger Einflussfaktor für das Klima. Neben ihrer Forschungsarbeit hat Toby Kiers die Organisation SPUN mitbegründet, die den ersten weltweiten Atlas der Pilznetzwerke erstellt hat, um diese unsichtbaren Ökosysteme künftig stärker in die Naturschutzpolitik einzubeziehen. spun.earth/fr

VERANTWORTLICHER CHEFREDAKTOR

Alexander Zelenka alexander.zelenka@animan.ch LAYOUT

Thierry Desplands-Monnier www.thierry-graphiste.ch

DEUTSCHE ÜBERSETZUNGEN

Marie Christin John www.sencible.de WERBUNG

Dominique Breschan MHD SA

Chemin du Bugnon 1 / CP 32 CH-1803 Chardonne dominique.breschan@mhdsa.ch

100 % KOMPOSTIERBAR UND BIOLOGISCH ABBAUBAR

AUFLAGE UND LESERSCHAFT

8770 Exemplare (WEMF 2025)

62’000 Leser (Printreichweite, WEMF 2025-2) LESERMARKETING animanpublications@gmail.com

DRUCK

Imprimerie Chirat

44 Rue de Sainte-Colombe 42540 Saint-Just-la-Pendue France

Jede Reproduktion von Artikeln und Fotos ist untersagt. © Animan. Nicht bestellte Texte und Fotos werden nicht zurückgeschickt.

Animan wird Ihnen in der umweltfreundlichen Bio-Folie aus Maisabfällen und Kartoffelschalen zugesandt.

© Loreto - Oyarte- Galvez

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PORTFOLIO ODE AN DIE HOFFNUNG VON CRISTINA MITTERMEIER

NR. 247 JUNI-JULI 2025 CHF 17.–

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